Blick ins Buch

Le rêve du jaguar

3,8(52)
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Sprache
Französisch
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Über das Buch

ISBN9782743664060
VerlagRivages
Erscheinungsdatum10.12.24
Seitenzahl294

Rezensionen & Bewertungen

52 Bewertungen

14 Rezensionen

3,8

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  • anja._liest
    anja._liest

    332 Follower

    4,0

    Die stumme Bettlerin Teresa findet auf den Stufen einer Kirche ein Baby – Antonio – und rettet damit sein Leben. Von einem Leben als Straßenkind bis zur Karriere als herausragender Chirurg in Venezuela spannt sich seine Geschichte. Er verliebt sich in Ana Maria, die erste Ärztin in ihrer Region. Sie ist eine starke und selbstbestimmte Frau. Das Paar ist beruflich sehr stark eingebunden, hat wenig Zeit füreinander. Beide bekommen zusammen eine Tochter, Venezuela. Auch sie wächst zu einer starken, charismatischen Frau heran und hat noch ganz andere Pläne. Eine Geschichte , die sich über mehrere Generationen zieht, eng verbunden mit der Geschichte von Venezuela. Hier passiert unheimlich viel und erzählt wird in einem rasanten Tempo. Unheimlich spannend war für mich gerade die Entwicklung von Antonio und Ana Maria. Gerade Antonio hat es nicht leicht gehabt, dafür Glück und eine unglaubliche Willenskraft und Disziplin. Sinnlich, bildhaft und manchmal schon fast etwas magisch war für mich das Leseerlebnis, mit diesen starken Protagonisten. Es geht um Verlust, gesellschaftlichen Umbruch und Identität. Ein lebendiger Roman mit südamerikanischem Flair und einer beeindruckenden Familiengeschichte, den ich euch sehr gern empfehle.

    1. Aug. 2025

  • illi501
    illi501

    73 Follower

    5,0

    Eine grossartige Familiengeschichte

    Generationenübergreifend, bunt, tief und ganz viel Geschichte Venezuelas, ein echter Tipp.

    26. Dez. 2025

  • hamburger.lesemaus
    hamburger.lesemaus

    402 Follower

    3,0

    DER TRAUM DES JAGUARS Miguel Bonnefoy Die stumme Bettlerin Theresa findet auf den Stufen einer Kirche ein ausgesetztes Baby. Obwohl sie zunächst kein Interesse zeigt, nimmt sie den Jungen an sich und nennt ihn Antonio. Wir begleiten Antonio durch die Straßen Venezuelas und fürchten, dass er auf die schiefe Bahn gerät. Doch rechtzeitig gibt ihm seine Ziehmutter den Rat, zu arbeiten – denn nur so könne man im Leben etwas erreichen. Antonio beginnt als Zigarettenverkäufer, nimmt jede Arbeit an, die sich ihm bietet, erkämpft sich schließlich ein Studium der Medizin und wird dank seines Fleißes und Geschicks zu einem angesehenen Arzt. Wir erleben seine Familiengründung, Revolutionen und politische Umbrüche des Landes . Wie es jedoch mit Antonio und seiner Tochter weitergeht, solltet ihr selber herausfinden. Versprochen wurde ein magisch-realistischer Roman à la Márquez oder Allende – und genau das hat Bonnefoy eingelöst. Die Sprache ist farbenreich, voller Geschichten, Figuren, und selten habe ich ein Buch gelesen, das so bunt und schillernd war. Trotz der Vielzahl an Charakteren behält man stets den Überblick. Allerdings blieben mir die Figuren seltsam fern. Keine der Hauptpersonen ist mir wirklich nahegekommen, alle wirkten eher wie Skizzen. Oft hatte ich das Gefühl, aus einer Art Vogelperspektive zu lesen – als befände man sich dauerhaft in einer Einleitung, ohne ganz in die Geschichte einzutauchen. Vielleicht liegt dies an der Erzählweise. Besonders spannend fand ich den historischen Hintergrund Venezuelas mit seinen politischen Umwälzungen. Fazit: Ein atmosphärischer Roman für Fans von Isabel Allende und der magischen Erzählkunst Lateinamerikas. Für mich persönlich blieb er jedoch ein wenig zu distanziert. 3/5

    28. Aug. 2025

3 von 14 Rezensionen

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