Yellowface

Yellowface

Hardback
3.98803

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Description

»Krimi, Satire, Paranoia, heiße Debatten. Vor allem aber eine absolut großartige Geschichte.« STEPHEN KING

»Ich habe dieses Buch wahrscheinlich schneller verschlungen als alles, was ich in diesem Jahr gelesen habe.« ANTHONY CUMMINS, THE GUARDIAN

June Hayward und Athena Liu könnten beide aufstrebende Stars der Literaturszene sein. Doch während die chinesisch-amerikanische Autorin Athena für ihre Romane gefeiert wird, fristet June ein Dasein im Abseits. Niemand interessiert sich für Geschichten "ganz normaler" weißer Mädchen, so sieht es June zumindest.

Als June Zeugin wird, wie Athena bei einem Unfall stirbt, stiehlt sie im Affekt Athenas neuestes, gerade vollendetes Manuskript, einen Roman über die Heldentaten chinesischer Arbeiter während des Ersten Weltkriegs.

June überarbeitet das Werk und veröffentlicht es unter ihrem neuen Künstlernamen Juniper Song. Denn verdient es dieses Stück Geschichte nicht, erzählt zu werden, und zwar egal von wem? Aber nun muss June ihr Geheimnis hüten. Und herausfinden, wie weit sie dafür gehen will.

Book Information

Main Genre
Novels
Sub Genre
Contemporary
Format
Hardback
Pages
384
Price
24.70 €

Author Description

Rebecca F. Kuang ist weltweit erfolgreiche NEW-YORK-TIMES-Bestsellerautorin und wurde vielfach für ihr Werk ausgezeichnet. Nach BABEL gewann sie mit YELLOWFACE zum zweiten Mal in Folge den Britischen Buchpreis für den besten Roman des Jahres. Rebecca F. Kuang ist Marshall-Stipendiatin, Übersetzerin und hat einen Philologie-Master in Chinastudien der Universität Cambridge und einen Soziologie-Master in zeitgenössischen Chinastudien der Universität Oxford. Zurzeit promoviert sie in Yale in Ostasiatischen Sprachen und Literatur.

Characteristics

41 reviews

Mood

Sad
Funny
Scary
Erotic
Exciting
Romantic
Disturbing
Thoughtful
Informative
Heartwarming
31%
26%
18%
3%
57%
4%
65%
71%
59%
14%

Protagonist(s)

Likable
Credible
Developing
Multifaceted
22%
53%
40%
58%

Pace

Fast17%
Slow20%
Moderate49%
Variable15%

Writing Style

Simple37%
Complex10%
Moderate54%
Bildhaft (46%)Minimalistisch (14%)Poetisch (11%)Außergewöhnlich (50%)

Posts

1743
All
4.5

Spannender Einblick in die Verlagsszene

Es macht großen Spaß dieses Buch zu lesen. Kuang behandelt in diesem Roman das Thema der kulturellen Aneignung anhand der Verlagsszene. Dürfen weiße Autor:innen Geschichten über PoCs erzählen? Es ist spannend der Protagonistin bei ihrer Umkehr der Wahrheit zu folgen. Das Ende fand ich etwas zu abwegig, daher gibts einen halben Punkt Abzug. Ich finde der Hype ist verdient! (Wenn ich noch eine einzige Rezension lese, dass dieses Buch abgebrochen wird, weil gegendert wird, dann drehe ich durch!)

Spannender Einblick in die Verlagsszene
4

Einr gelungene Mischung aus gesellschaftkritischen und satirischen Elementen! Zwischendurch empfand ich Junes Gejammer aber als langweilig.

5

Ich konnte es nicht weg legen

Sie ist einfach eine Meisterin. R.F. Kuang zieht mich wieder einmal von der ersten Seite an in ihren Bann. Sie schafft es das ich zwischenzeitlich mit der eigentlich unsympathischen Protagonistin Mitleid bekomme. Ich habe mich dabei erwischt Verständnis für sie zu haben um kurz danach wieder zu denken „was läuft schief bei dir“. Es ist eine Achterbahnfahrt denn auch die Autorin deren Geschichte gestohlen wurde ist nicht Sympathisch man erwischt sich dabei zu denken „Sie hat es verdient“. Rache/ Toxische Freundschaften und Familien / Toxische Soziale Medien/Neid & Missgunst/Rassismus/Cancel Culture/Scheinwelt Sind nur einige der Themen in diesem Buch. Das Finale ist packend und man ist hin und her gerissen. Es lässt dich nachdenklich zurück. In bittet mir die Möglichkeit mich selbst zu reflektieren und zu hinterfragen. Dieses Buch ist vielschichtig und gehört zu den Büchern das du zuschlägst und darüber nachdenkst es gleich nochmal zu lesen aus der Perspektive des jetzt wissenden.

Ich konnte es nicht weg legen
5

Genialer Gesellschaftsthriller ober die Grenzen des Erlaubten in der Buchbranche- ich habs geliebt

3.5

"Yellowface" – Fesselnd, verstörend und schwer einzuordnen

Juniper Song Hayward ist kein Charakter den man mag, allgemein gibt es in diesem Buch kaum Charaktere die man wirklich mögen kann. Gerade das lässt die Einsamkeit und die Ängste von Juniper so real wirken so das man mit ihr fiebert und permanent zwischen "Hoffentlich fliegt sie bald auf" und "Vielleicht kann sie ja doch damit durchkommen" schwankt. Selbst am Ende bleibt dieses Gefühl. Yellowface liest sich super und schnell weg trotzdem hinterlässt es mich etwas ratlos und ich weiss noch nicht ob ich das Buch wirklich mochte oder nicht. Vielleicht war genau das die Intention von Rebecca Kuang?

"Yellowface" – Fesselnd, verstörend und schwer einzuordnen
5

Ein unglaubliches Buch.😲 Lest es selbst. Unbedingt. Lest es!

Ein unglaubliches Buch.😲
Lest es selbst. Unbedingt.
Lest es!
5

| Die kulturellen Konstruktionen sind eindeutig: So viele chinesische Geister sind hungrige, wütende, sprachlose Frauen. Indem ich Athenas Vermächtnis annehme, habe ich eine in ihre Reihen aufgenommen. |

Ein großartiges Buch. Jeder sollte es lesen. Rebecca F. Kuang schafft es, eine unkonventionelle fiktionale Geschichte mit wichtigen Themen zu spicken. Ihr Schreibstil ist der helle Wahnsinn. Man fliegt nur so durch die Seiten. Wir haben es hier mit einer jungen, von Neid zerfressenen Autorin zu tun, die das Manuskript ihrer verstorbenen "Freundin" stiehlt, um damit den gleichen Ruhm und die gleiche Anerkennung zu erhalten. Im Laufe des Buches kristallisiert sich sehr klar heraus, was für eine Obsession June für Athena entwickelt. Ob das nun mit ihren eigenen Schuldgefühlen zu tun hat bleibt fraglich. Rebecca F. Kuang hat hier eine junge Frau gezeichnet, mit der man gerne Mitleid haben möchte, die jedoch von Seite zu Seite ihr wahres Gesicht offenbart und durch ihre Lügen und Intrigen immer unsymphatischer wird. Die internen Einblicke in die Verlagsbranche fand ich sehr spannend und gut gewählt. Mein Jahreshighlight 2024!

4

Wichtige Messages!

Yellowface war mein erstes Buch der Autorin. Kuangs Schreibstil ist wirklich aussergewöhnlich, dadurch konnte mich das Buch sofort packen. Anders als andere Leser*innen fand ich gut in die Geschichte, ich kann aber die Kritiken an der Langatmigkeit des Buches durchaus verstehen, besonders der Mittelpart zieht sich schon etwas, die Gedanken und Gefühle der Protagonistin finden auch viele Wiederholungen. Die behandelten Themen wurden ganz toll aufgearbeitet und man kommt als Leser*in wirklich viel ins Grübeln. Also mir hats gut gefallen und ich möchte definitiv noch mehr der Autorin lesen.

Wichtige Messages!
4

Spannend

Mir hat das Hörbuch gut gefallen, die Story war spannend. June‘s Weg zum Bestseller und die ständigen Zweifel und Schuldgefühle waren interessant beschrieben. Das Ende war okay.

5

💛 Highlight 💛

Inhalt und Meinung Ich habe mich länger nicht getraut, das Buch zu lesen, weil ich Angst hatte, enttäuscht zu werden. „Babel“ war ein absolutes Highlight für mich und das Thema von „Yellowface“ war so völlig anders. Meine Ängste waren töricht und unbegründet, denn Rebecca Kuang hat einfach das nächste Highlight geschrieben!!! Und darum geht es: Als Athena vor Junes Augen durch ein tragisches Unglück ums Leben kommt, zögert June nicht und stiehlt Athenas Leben… Denn während June eine eher erfolglose Autorin ist, war Athena ein gefeierter Star der Branche und was kann es schaden, sich ihr unveröffentlichtes Manuskript unter den Nagel zu reißen? Was für ein Buch, was für eine Geschichte. Ich konnte night aufhören zu lesen. Es ist wohl zeitgenössische Literatur, aber ehrlich, ich fand es hatte auch Thriller Elemente! Es war wirklich so so spannend… und erinnerte mich von der Grundidee irgendwo an „Der talentierte Mr Ripley“. Abgesehen davon, war es natürlich auch sehr interessant hinter die Kulissen des Verlagswesens zu schauen. Ich komme jedoch selbst beruflich aus dem Marketing, so dass die Tricks bekannt sind. Allerdings hat es mich doch schockiert, die Bestätigung für meine eigene Auffassung zu bekommen, dass Bestseller gemacht werden, lang bevor sie im Laden ausliegen und es keinesfalls ein fairer Wettbewerb ist. Und natürlich wird das Thema „Diversität als Verkaufsargument“ sehr sehr kritisch beleuchtet, sowie andere extrem aktuelle Themen (white privilege, mobbing etc.) Muss man gelesen haben, meiner bescheidenen Meinung nach. Empfehlung! 5/5⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️❤️ Highlight

💛 Highlight 💛
5

Sehr unterhaltsamer und bewegender Roman

Ich war von vorne bis hinten total fasziniert von dem Buch. Zuerst hat mir der Schreibstil von der Autorin sehr gut gefallen, sodass ich nur so durch die Geschichte geflogen bin und gar nicht aufhören konnte zu lesen. Die Autorin greift viele gesellschaftskritische Themen in dem Buch auf. So kommen Themen wie Rassismus, Cybermobbing und viele Problematiken aus der Literatur- und Verlagsbranche vor. Gerade die Einblicke in die Literatur- und Verlagswelt fand ich total interessant zu lesen. So wurde aufgezeigt, wie viel Egoismus, Geldgier, Neid und Druck hinter der Branche steht. Juniper war mir zunächst recht unsympathisch, da ihre Handlungen, ein Manuskript einer anderen Autorin zu überarbeiten und als eigene Idee auszugeben, natürlich nicht richtig ist. Jedoch lernt man sie im Laufe der Geschichte besser kennen und erkennt ihre Hintergründe, wodurch ich sie an vielen Stellen auch irgendwie verstehen konnte und Mitleid für sie empfand. So stand ich während des gesamten Buches total im Zwiespalt zwischen Mitleid und Missgunst, was teilweise ein echtes Gefühlschaos in mir ausgelöst hat. Es war für mich auch sehr spannend zu lesen, wie weit Juniper geht, um ihr Geheimnis zu bewahren und auch was die ganze Handlung in ihr auslöste. Ich kann das Buch nur allen ans Herz legen, die eine Geschichte mit einer guten Handlung, einem tollen Schreibstil und einer gesellschaftskritischen Thematik rund um die Literaturwelt lesen möchten.

5

R. F. Kuang hat in diesem Buch deutlich ihre persönlichen Erfahrungen eingebracht, sei es durch die Verweise auf Athena und June oder durch ihre Einblicke in das Verlagswesen und die Welt der sozialen Medien. Sie verleiht diesen Details eine beeindruckende Authentizität, die den Leser glauben lässt, dass Yellowface genau so hätte passieren können. Auch ihr Schreibstil ist wunderschön, daran liebe ich vor allem, dass sie die Gestaltung ihrer Erzählstruktur mit ihrer Handlung verbindet und so kleine Hinweise auf die Unverlässlichkeit des Erzählers streut. Obwohl June zweifellos eine unsympathische Protagonistin ist, ist sie für diese Geschichte dennoch die perfekte Hauptfigur. Das wirklich tragische an Junes Charakter ist, dass sie sich mehr für die Idee des Schreibens und ihre damit verbundenen Ziele berühmt zu werden interessiert als für das Schreiben an sich. Im Verlauf ihres Eifersuchtsdramas hat sie ihre Kreativität längst verloren und es ist bedauerlich, dass ihre letzte Chance, sie wiederzufinden wahrscheinlich in der Freundschaft zu Athena lag, der sie sich aber nie ganz öffnen konnte. Letztendlich belügt June sich selbst bis zum Schluss von Yellowface. Das Lesen des Buches fühlt sich an wie eine Zusammenfassung jeder Diskussion, die man je geführt hat, aber genau das macht Yellowface so bemerkenswert: Es ist persönlich. Yellowface ist ein herausragendes Beispiel für einen unzuverlässigen Erzähler. Die Linien zwischen Lüge und Wahrheit verschwimmen immer wieder, was eine perfekte Kulisse für die moralisch grauen Charaktere schafft. *unbezahlte Werbung/Rezensionsexemplar

5

Eine tiefgründige und mitreißende Geschichte über die Literaturbranche

Wie schmerzhaft ehrlich will ein Buch sein? Die Antwort von R.F. Kuang ist: Yellowface. Eigentlich nicht mein Genre, aber dieses Buch hat mich komplett eingenommen. Moralische Grauzonen, Rassismus, toxische und ausnutzende Beziehungen sowie der absolute Brennpunkt: Social Media, sind nur ein paar der bedeutsamen und wichtigen Themen, die angesprochen werden und zum nachdenken anregen. Kuang hat dieser Literaturwelt überdeutlich einen Mittelfinger mit ihrem Buch gezeigt und hat dabei eine absolut unangenehme und unsympathische Protagonist geschaffen. Gott ich habe noch nie eine Protagonistin so sehr gehasst und es so sehr geliebt. June ist der absolute Inbegriff, aus meiner Sicht, eines schlechten Menschens. Einfach alles um June herum war ein selbstverschuldeter toxischer Kreis. Um es kurz zu fassen: Yellowface von R.F. Kuang ist ein mitreißender und vielschichtiger Roman, den sich jeder mal zu Herzen nehmen sollte. Ein Diamant in der Literatur, um mal bisschen theatralisch zu sein.

Eine tiefgründige und mitreißende Geschichte über die Literaturbranche
4

"Neid ist der Schatten, den der Erfolg wirft" - Marilyn Monroe Neid, Hass und Missgunst in einer hart umkämpften (Buch-)Branche. Ich verstehe den Hype um dieses Buch, vor allem als "Mitglied" der Buchbubble, in der gefühlt jede Woche irgendein Shitstorm hochkocht. Dennoch hat mir bei der Geschichte das gewisse Gefühl nach einem Highlight gefehlt. Das i-Tüpfelchen zum ganz großen Hit. Dennoch sehr empfehlenswert!

4

Ein Leben in Lügen

Bitterböse und ohne jegliche Zurückhaltung- so wagt sich Rebecca F. Kuang an das Herzstück der Industrie der Geschichtenerzähler- das Verlagswesen. Es ist uns wohl allen bewusst, dass diese Industrie auch Schattenseiten hat, doch Yellowface drückt uns mit der Nase direkt drauf. Egal ob es Rassismus, Sexismus oder Ausbeutung ist: die Buchbranche hat es, genau wie die ewige Diskussion darum, wo kreative Freiheit aufhört und kulturelle Aneignung anfängt. Durch die Augen von June Hayward sehen wir das beste und das schlimmste auf einmal: in der Gesellschaft und auch in ihr persönlich. Sie ist ein wandelnder, manipulativer Widerspruch voller Neid und Gier, aber trotzdem kein Monster, sie dreht sich die Welt nur so, wie sie ihr gefällt. Yellowface ist spannend und irre, manchmal abstoßend, manchmal nachdenklich und ein Kampf mit der Protagonistin. Aber das ist okay, denn wer Juniper Song Hayward sympathisch findet, hat etwas falsch gemacht.

Ein Leben in Lügen
5

Definitiv ein großartig geschriebener Roman, der weißen Menschen einen Spiegel vorhält.

4.5

Geschichte eines gestohlenen Erfolgs - Packende Abrechnung mit der Verlagsbranche

Der Debütroman der jungen Autorin June Hayward erregt kaum Aufsehen und versinkt stillschweigend in Vergessenheit, Ihre Kommilitonin Athena Liu dagegen wird als attraktive und talentierte Schriftstellerin mit chinesischen Wurzeln von der Buchwelt umworben und gefeiert. Als Athena bei einem tragischen Unfall in ihrer Wohnung stirbt, lässt June ihr neuestes Manuskript mitgehen, überarbeitet es und verkauft es als eigenes Werk. Mit dem so entstandenen Roman „Die letzte Front“ – ein Buch über die Heldentaten chinesischer Arbeiter während des Ersten Weltkriegs – wird June zu Juniper Song, dem neuen Shooting Star der Literaturszene. Die Parallelen zu dem Werk ihrer verstorbenen Schriftstellerkollegin bleiben jedoch nicht unbemerkt… Rebecca F. Kuangs viel beachteter Bestseller „Yellowface“ handelt von großartigen Büchern und den Anstrengungen und den glücklichen Wendungen, die hinter einem kommerziellen Erfolg stecken. Kuang schreibt über Ruhm und Verleumdung, Schuld, Verantwortung, Wahnsinn, die Macht Sozialer Medien – und rechnet dabei knallhart mit der Verlagsbranche ab. Sie liefert im Stil von T.C. Boyle einen Roman, der einen immer wieder (trotz kleinerer Längen im Mittelteil) die Sprache verschlägt, Kopfschütteln hervorruft und lange nachwirkt. Packend und aufwühlend!

2.5

Eine spannende Geschichte mit interessantem Einblick in die Verlagswelt – aber leider konnte mich das Buch nicht wirklich überzeugen. Mir waren schlicht alle Figuren unsympathisch. Allen voran June, die Hauptfigur: eine egozentrische, pathologische Lügnerin, die mit Neid und Wut auf die Welt blickt, als würde ihr etwas zustehen. Sie sieht sich ständig als Opfer – und entwickelt sich über fast 400 Seiten hinweg kein Stück weiter. Das macht die Geschichte für mich am Ende überflüssig. Das Ende selbst ist zudem vorhersehbar und unzufriedenstellend. Was mich zusätzlich gestört hat: Zum ersten Mal überhaupt hat mich das Gendern in einem Buch wirklich genervt. Normalerweise ist mir das egal, aber hier wurde selbst bei Anglizismen gegendert, z.B. „Follower:innen“. Das wirkt einfach albern. Dazu kommt, dass auch in Dialogen gegendert wird. Für mich klang das komplett erzwungen und nicht glaubhaft, als würden echte Menschen so sprechen.

4

Das Buch hat einen flüssigen schreibstil und lässt gut lesen. Die Idee hinter der Geschichte ist wirklich gut und ich kann mir gut vorstellen,dass es hier und da es nicht zu Diebstähle in der Literatur kommt. Es war wirklich interessant wie die Geschichte verlaufen ist und wie weit ein Mensch gehen kann um sein Traum zu leben. Ein Buch für zwischen durch...ich würde es wieder lesen

Das Buch hat einen flüssigen schreibstil und lässt gut lesen. Die Idee hinter der Geschichte ist wirklich gut und ich kann mir gut vorstellen,dass es hier und da es nicht zu Diebstähle in der Literatur kommt. Es war wirklich interessant wie die Geschichte verlaufen ist und wie weit ein Mensch gehen kann um sein Traum zu leben. 
Ein Buch für zwischen durch...ich würde es wieder lesen
3.5

June erlebt den Moment, als Athena stirbt- und sie schnappt sich spontan ihr fertiges Manuskript. Sie feilt noch etwas an dem Manuskript herum und es wird ein richtiger Erfolg. June wird so erfolgreich, wie Athena es war. Sie erlebt alles jetzt aus der Sicht des Erfolges - auch die Hater in den sozialen Medien, den Druck für den nächsten Roman, das Misstrauen in der Lese- Verlags- Community und deren Räderwerk, welches aus allem Geld herausschöpfen will, die Diskussionen ob es eine bestimmte Hautfarbe braucht, um bestimmte Inhalte zu erzählen….etc. Die ganze Zeit sind wir im Kopf von June - was ich als sehr anstrengend empfunden habe. Die Rechtfertigung ihres schlechten Gewissens , die negativen, neidischen Gedanken bei den Erfolgen anderer, die krankhafte Abhängigkeit von der Beurteilung der Medialen Welt. Teilweise fand ich den Roman sehr gut und interessant. Doch June ist soooo anstrengend +unsympathisch . Der Rest war interessant!

4

Ein auf und ab 🌤️

Am Anfang hat mir das Buch sehr sehr gut gefallen, es gibt Einblicke hinten dem Verlagswesen und was alles zum Autorendasein dazu gehört. Natürlich ist es auch super Interessant nochmal über die eigenen Einstellungen und Gedanken gegenüber den verschiedenen Ethnien nachzudenken. Mit der Zeit fand ich das Buch aber etwas anstrengend, mal war es super fesselnd, mal habe ich fast die Augen verdreht vor Langeweile. Insgesamt habe es aber trotzdem gerne gelesen ☺️💛 By the way ist die Aufmachung des Buches einfach so so toll ❤️‍🔥 i Love it !

Ein auf und ab 🌤️
5

Absoluter Wahnsinn. Erschreckend.

Diese Geschichte ist der absolute Wahnsinn. Ich war so sehr über diese Art des Mobbings und der Welt im Internet erschrocken. Ich kann absolut nachvollziehen, was alles passieren kann, wenn man beschimpft wird im Netz. Oder Lügen verbreitet werden. Auch die Darstellung des Verlagwesens ist sehr gut beschrieben. Mich hat das Buch sehr gefesselt. Klare Leseempfehlung.

4.5

2024_#22 👀

Ich liebe es, wie in diesem Buch mit Fragen gespielt wird, auf die es keine klare Antwort gibt, sondern man diese irgendwo im Graubereich zwischen schwarz und weiß suchen muss. Mich hat es an vielen Stellen sehr ambivalent fühlen lassen und dadurch nachhaltig zum Nachdenken angeregt. Auch die Einblicke hinter die Kulissen der Buch- und Verlagswelt fand ich sehr spannend. Daher absolute Empfehlung 💛 PS: Wie cool ist bitte, dass unter dem Dustjacket das Buch zum Vorschein kommt, um das es geht? Find ich richtig cool!!😁😍

2024_#22 👀
5

Definitely a reading recommendation!

Hooked from the very first page on till the last page! As a reader you get to dive deep into the darkest depths of the publishing industry. And with that also social media and how it can affect authors and the other way around. Very interesting insight! Even though no character is that sympathetic you want to know how the story goes on and even develope some kind of empathy for the main character the further you are in the story. It‘s hard to describe but that book gave me such a strange, but such a story fitting feeling while reading - but in a good way to have the subliminal message really delivered to you. I definitely enjoyed this book! Also the writing style was super easy and fluent to read.

5

Yellowface von Rebecca F. Kuang hat mich in vielerlei Hinsicht überrascht. Als Hörbuch war es für mich die perfekte Wahl, da die Handlung zunächst nicht ganz in mein übliches Lesespektrum fällt. Doch das Format hat es mir ermöglicht, mich intensiv mit der Geschichte auseinanderzusetzen, ohne mich von der thematischen Schwere abschrecken zu lassen. Besonders hervorheben möchte ich die herausragende Leistung der Synchronsprecherin Milena Karas. Sie hat es geschafft, Junes komplexe Gedanken, ihre inneren Konflikte und emotionalen Turbulenzen authentisch und packend zu vermitteln. Jede Nuance ihrer Persönlichkeit wurde klar und kraftvoll transportiert, was es mir ermöglichte, mich voll und ganz in die Geschichte zu vertiefen. Die Erzählweise von Kuang, die Themen wie kulturelle Aneignung, Identität und Rassismus behandelt, fordert den Hörer auf, sich mit schwierigen, oft unbequemen Fragen auseinanderzusetzen. Dabei wird die Geschichte von der Synchronsprecherin auf eine Weise lebendig gemacht, die die emotionale Tiefe, besonders von June, und die brisante Relevanz des Themas sehr gut vermittelt. Was mich besonders nachdenklich gestimmt hat, ist der Blick auf Junes Handlungen und Beweggründe. Natürlich kann ich ihre Taten nicht gutheißen, sie ist für mich auch eine alles andere als sympathische Protagonistin. Jedoch zeigt die Geschichte auf, wie schwierig es für aufstrebende Autor:innen sein muss, sich in der hart umkämpften Buchbranche zu behaupten. Die Versuchung, sich durch unethische Mittel einen Vorteil zu verschaffen, mag zwar verwerflich sein, doch sie ist auch eine Schattenseite des Drucks, der auf vielen im Literaturbetrieb lastet. Das macht es schwer, ein klares Urteil über Junes Verhalten zu fällen, da Kuang ein komplexes Bild von Ehrgeiz, Unsicherheit und moralischen Kompromissen zeichnet. Insgesamt war Yellowface eine fesselnde Erfahrung, die mich auch als Hörbuch begeistern konnte – ein starkes Beispiel dafür, wie ein gut produziertes Hörbuch die Wirkung eines komplexen Romans verstärken kann. Für mich eine absolut Hörempfehlung! 💛 (Bild: abbieeac auf Pinterest)

Post image
4

Unangenehm.

Aber im positiven Sinn. Die Protagonistin ist bei Weitem kein Sympathieträger und dennoch wollte ich zu jeder Sekunde wissen wie die ganze Sache letztendlich ausgeht. Im ehrlich zu sein: niemand in diesem Buch ist sympathisch oder gut, aber: die Protagonistin ist eine absolute unzuverlässige Erzählerin, sodass ich mich selbst schnell dabei ertappt habe, alles zu hinterfragen und auch ihre Wahrnehmung der anderen Charaktere nicht für bare Münze zu nehmen. Leider hatte das Buch seine Längen, bspw. den gesamten Twitterkrieg fand ich irgendwann zu redundant und langweilig und auch das Ende hat mich nicht vollends befriedigt, kann mich jedoch gut damit anfreunden und so hinnehmen. Tatsächlich habe ich mich das gesamte Buch über auch gefragt, wie viel davon tatsächlich in der Realität passiert sein könnte oder aus den eigenen Erfahrungen der Autorin stammt. Vieles habe ich selbst wieder erkannt, wie bspw. die Internetkriege bezüglich eines möglichen Rassismus in Büchern, wenn weiße Autoren über Minderheiten schreiben oder wie Bücher an eine weiße Zielgruppe angepasst werden und gleichzeitig nur publiziert werden, weil sie eine vermeintliche Diversität bedienen. Tatsächlich will ich nicht wissen, welche Spannungen diesbezüglich in Verlagshäusern herrschen und ich habe tatsächlich das Gefühl, dass sich Kuang hiermit die eine oder andere Erfahrung von der Seele geschrieben hat.

4

Wenn man sich mit fremden Federn schmückt …. Ein gelungenes Buch mit einem interessanten Blick hinter die Kulissen der Verlagswelt.

3.5

Ich war sehr gespannt auf dieses Buch, aber leider ist es hinter meinen Erwartungen zurückgeblieben. Der Schreibstil ist super und es werden sehr wichtige Themen wie Rassismus und auch cybermobbing angesprochen. Aber die Geschichte plätschert vor sich hin. Die Spannung bleibt dabei leider auf der Strecke und die Protagonistin ist mehr als unsympathisch.

3

Kritische Themen, umschreibender Schreibstil und ganz viel Skandale! 🌝🫣

Den Einstieg in das Buch fand ich wirklich klasse, man war sofort in der Story drin und hat das Gefühl gehabt man liest schon 100 Seiten. 🥰 Zur Mitte hin hatte es seine Länge…und das bei einem relativ kurzen Buch. Ich mochte den Schreibstil sehr, auch die umschweifenden Beschreibungen, wodurch alles greifbarer gemacht wurde. Allerdings war es mir etwas zu viel, gerade in der Mitte und zum Ende hin. Ich hatte das Gefühl, man wollte nicht zum Punkt kommen.📑 Auch die Auflösung des Ganzen enttäuscht mich etwas. Ich finde, dass man das spannender bzw. einfach anders gestalten hätte können, was nun hinter allem steht. Trotzdem ein wirklich gutes Buch, welches Themen wie Neid, Rassismus, Eifersucht und Skandale beinhaltet.👍🏻🌝

4

Irgendwie brillant

Am Anfang hab ich echt lange gebraucht, um reinzukommen, aber ab der Mitte konnte ich es kaum noch weglegen (als Hörbuch). Die Ich-Perspektive ist super spannend, weil man der Hauptfigur dabei zuschaut, wie sie sich immer tiefer in Lügen und Selbstmitleid verstrickt und irgendwie fiebert man trotzdem mit, obwohl sie echt alles andere als sympathisch ist. Man entwickelt teilweise echt Aggressionen gegen sie🫠 Die Themen wie Rassismus, kulturelle Aneignung und die Buchwelt werden richtig gut aufgegriffen. Ich wollte die ganze Zeit, dass endlich alles auffliegt. Das Ende fand ich richtig gelungen, auch wenn die Hauptfigur bis zum Schluss in ihrer eigenen Welt bleibt. Ein echt besonderes Buch!

5

Ein Paradebeispiel für eigenes Handeln, daraus resultierende Konsequenzen und zur Verantwortung gezogen werden❤️‍🔥! Hörbuch🎧!

Wow😍! "Yellowface", von Rebecca F. Kuang geschrieben und von Milena Karas gelesen... war ein richtig gutes und spannendes Hörbuch🥰. Leseempfehlung für das Buch und Hörbuch nehme ich schon Mal, hier oben, vorweg.😄 Es geht um Athena und June die beide befreundete Autor/- innen sind und sich aus Collegezeiten kennen. Athena ist sehr erfolgreich mit ihren Büchern und schreibt einen Bestseller nach dem anderen, während June eher nicht in ihrer Schriftsteller/-innenkarriere voran kommt. An einem Abend passiert ein Unfall und Athena stirbt. June beschließt, das unfertige Manuskript von Athena in ihrer Tasche mitgehen zu lassen und es prompt als ihr Eigenes zu veröffentlichen. Somit nimmt diese "schön geschriebene" (ironisch gemeint😉) Lüge mit Allem was dazugehört ihren Lauf. Ich fand es gut, nebenbei hinter den Kulissen blicken zu können, was das Verlagswesen betrifft und die Arbeit der Autor/-innen zu begleiten, von der Entstehung eines Buches, bis hin zum Verkauf🤗. Eine harte und schnelllebige Branche. In diesem Buch hat man echt Alles dabei❤️‍🔥. Anfänglicher Thriller, Plagiat, Intrigen, moralisches Denken, bis hinzu ansätzlichen Psychospielen und Paranoia und nicht zu vergessen, um das Gewissen zu beruhigen🥰😄... Oft genug sollte man sich Dinge schön reden. Es bringt einen nämlich dazu sich nicht zu reflektieren, sich keiner Schuld bewusst zu sein und achja, bevor ich es vergesse... redet man sich eine Lüge immer wieder ein, so verkauft es sich irgendwann besser als Wahrheit, weil sich der Glaubenssatz gebildet hat🤦🏻‍♀️😂. Also, die Hauptprotagonistin hat zwar Gedankengänge, in denen ihr Gewissen anpingt, aber der Neid, ihr Konkurrenz-Denken, das Trachten nach Erfolg und dem Geld, der mir irgendwann wie eine Sucht vorkam (bzgl. Social Media etc.) waren für sie größer und ließen auf mich diese Frau als sehr anstrengend erscheinen. Da ist es egal, was sie erlebte in ihrem Leben usw. Sie hat die Dinge durch den Tod ihrer Freundin so gut mit sich verknüpft, das sie sich ihrer Selbst so sicher war...😂!? Die Wahrheit kommt immer ans Licht und zwar mit Allem was dazugehört❤️‍🔥!

4

Eigentlich wollte ich das Buch gar nicht lesen, um dem Hype zu trotzen. War aber okay.

📌 "Sind erfolgreiche Bücher nur so erfolgreich, weil irgendwann alle ohne ersichtlichen Grund beschlossen haben, sie zum Titel der Stunde zu küren?" - S. 97 Eine erfolglose Schreiberin klaut ihrer erfolgreichen, tragisch verstorbenen Autorinnenfreundin ihr unveröffentlichtes Manuskript und wird plötzlich zum gefeierten Literaturstar. Doch mit der Lüge im Nacken kommt es zu unschönen Konsequenzen. Dieses ganze Literaturding fand ich interessant und aufschlussreich, wenn auch teilweise etwas langatmig. Die Grundidee der Story habe ich sehr gemocht; war in der Umsetzung auch mal was ganz anderes und hat mich definitiv gut unterhalten. Jedoch war mir das Ganze insgesamt zu politisch und überfrachtet mit allerlei Themen, die für meinen Geschmack absolut nicht nötig gewesen wären. Möglichst viele aktuelle Themen anreissen, um zu zeigen, dass man sich damit auseinandersetzt, ... brauch ich persönlich nicht. Ich verstehe aber den Hype, denn aktuelle Themen zeitgemäß verpacken, das gelingt Rebecca F. Kuang perfekt. Schreiben kann sie großartig und da die Aufmerksamkeit der Leserschaft heute mehr denn je auf (politischer) Aufklärung, sozialer Akzeptanz, Toleranz, Diversität, Gleichberechtigung, etc. liegt, trifft sie den Zahn der Zeit auf den Punkt. Für mich zwar kein Highlight, aber ein durchaus lesenswertes Buch.

Eigentlich wollte ich das Buch gar nicht lesen, um dem Hype zu trotzen. War aber okay.
3.5

Provokant, aktuell, aber nicht ganz rund

Yellowface ist ein provokanter, gesellschaftskritischer Roman über kulturelle Aneignung, Identität und den Literaturbetrieb. Die satirische Darstellung von Social Media und Cancel Culture ist pointiert und treffend. Im Mittelteil verliert die Geschichte jedoch etwas an Tempo, und die bewusst unsympathische Hauptfigur macht das Lesen stellenweise anstrengend. Trotzdem bleibt das Buch relevant, diskussionswürdig und regt zum Nachdenken an.

1

Es tut mir leid !?

Ich hab es wirklich versucht, weil das Buch sooo gehypt ist. Aber ich kam einfach nicht rein. Ich habe mir geschworen nicht mehr mit Gewalt etwas zu lesen, was mir keine Spaß macht und deswegen hab ich es abgebrochen. 😣

4

»Ich hatte plötzlich Angst, sie könnte mich verhören oder mir vorwerfen, ihre Tochter umgebracht zu haben – aber stattdessen entschuldigte sie sich immer wieder, als wäre es sehr unhöflich von Athena gewesen, in meiner Gegenwart zu sterben.«

📖 Athena Liu, erfolgreiche und talentierte Autorin, stirbt plötzlich in der Gegenwart ihrer Freundin June. Geistesgegenwärtig lässt June Athenas Manuskript mitgehen. Schließlich muss diese Geschichte unbedingt erzählt werden. Aber wenn June sich schon die Mühe macht, ein paar Anpassungen vorzunehmen, kann "Die letzte Front" schließlich auch unter ihrem eigenen Namen veröffentlicht werden, oder? Sie tut es doch nur für die Literatur. Nicht für sich. June konstruiert ein Kartenhaus aus Lügen, bis Paranoia und Gier überhand nehmen. Coole Story mit ein bisschen Thrill. Hat Spaß gemacht. In dem Buch wird gegendert, das hat meinen Lesefluss sehr gestört.

»Ich hatte plötzlich Angst, sie könnte mich verhören oder mir vorwerfen, ihre Tochter umgebracht zu haben – aber stattdessen entschuldigte sie sich immer wieder, als wäre es sehr unhöflich von Athena gewesen, in meiner Gegenwart zu sterben.«
5

Das hat Spaß gemacht.

Ich bin mir noch nicht sicher, ob ich wütend über Juniper bin oder Mitleid mit ihr habe. Und ich finds erschreckend, dass ich über das Verlagswesen nicht schockiert bin…. Was nichts mit dem Verlagswesen im Allgemeinen zu tun, sondern eher mit der Gesellschaft.

Das hat Spaß gemacht.
4

„Yellowface“ gehört sich nicht zu meinem normalen Beuteschema, aaaaber. Auf Empfehlung habe ich es mir dann doch zugelegt und war dann doch sehr gespannt drauf, was mich hier erwartet. Vorgefunden hab ich dann schlussendlich ein Buch, dass einige Fassetten zu bieten hat. Was mir sehr gefallen hat, was diese ganz eigene Spannung. Ich habe die Geschichte sehr gern verfolgt und war gespannt drauf, in welche Richtung sich der ganze Spaß entwickelt. Auch die Einblicke ins Verlagswesen fand ich extrem gut, genauso stelle ich mir das zumindest teilweise vor. Nüchtern betrachtet muss man aber sagen, ist das nicht überall so!? Mit „June“ bekam ich einen Hauptcharakter an die Hand, die schon allein durch ihr Tun nicht sonderlich sympathisch war, aber mit der ich durchaus gern durch das Buch gegangen bin und die verschiedenen Gefühlsphasen durchgegangen bin. Auch hier wieder die nüchterne Frage, wie viele würden so nicht handeln? Erzählt wurde die Geschichte sehr gut mit dieser durchgehenden Spannung „was passiert als Nächstes?“ Mit vierundzwanzig Kapitel, waren für mich die Abschnitte zwar ein wenig zu lang, aber das liegt an meiner einen „kurze Kapitel“ Vorliebe. Schlussendlich bin ich froh auf die Empfehlung gehört zu haben. Es war ein gutes Buch mit einer spannenden Thematik und einem Ende, dass zu dem Buch eigentlich perfekt gepasst hat.

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2

Ich verstehe warum es viele lieben aber für mich war es nichts..

Dnf bei 25% Dieses Buch wurde auch im Buchclub gezogen und ich hatte Hoffnungen auf eine tolle Geschichte. Die Geschichte ist auch einfach klasse geschrieben und die Autorin macht einen guten Job. ZU gut. Denn die Protagonistin ist mir so unsympathisch, dass ich beim lesen nicht entspannen kann, sondern ihr nur alles schlechte dieser Welt wünsche.🙃 Und da liegt für mich auch das Problem mit dem Buch. Ich kann es nicht lesen, wenn mir die Protagonistin unsympathisch ist. Vor allem , da es aus der Ich-Perspektive geschrieben ist. Zwar redet die Protagonistin auch zum Leser aber man hat für meinen Geschmack zu viel Einblick in ihre nicht schöne Persönlichkeit.😂 Die Einblicke, die es in die Autorenwelt gab, waren interessant aber das hat mich nicht dazu gebracht das Buch beenden zu wollen. Da ich dann bei der Buchclubbesprechung eigentlich schon beschlossen hatte, das Buch abzubrechen habe ich mir das Ende spoilern lassen. Der Ausgang des Buches hätte für mich den Unterschied zwischen 2 und 3 Sternen gemacht und naja, man sieht es ja, 2 Sterne gibts. Das macht es mir auch leichter, das Buch abgebrochen zu haben. 😅 Ich verstehe total, warum es vielen so gefallen hat, denn literarisch ist es bestimmt ein Meisterwerk, vor allem wenn es solche Gefühle beim Leser auslöst. Nur für mich, wie gesagt, war es leider nichts. 🙈

4

Unerwartet gutes Buch 🙌🏼

Ich muss gestehen, dass ich irgendwie etwas komplett anderes erwartet hatte in dem Buch. Auch wenn es einige langatmige Passagen gab, wo ich mich zwingen musste dran zu bleiben, war es bis zur letzten Seite absolut spannend und bereue es nicht dran geblieben zu sein. Das Buch behandelt sehr viele aktuelle schwierige aber auch extrem wichtige Themen, die sehr nachvollziehbar verpackt wurden. Und ich fand es auch sehr interessant, zu sehen, wie es so in der Verlagswelt zugehen kann. Autorin werde ich dann jedenfalls in diesem Leben nicht 😋

Unerwartet gutes Buch 🙌🏼
3.5

June Hayward und Athena Liu könnten beide aufstrebende Stars der Literaturszene sein. Doch während die chinesisch-amerikanische Autorin Athena für ihre Romane gefeiert wird, fristet June ein Dasein im Abseits. Niemand interessiert sich für Geschichten "ganz normaler" weißer Mädchen, so sieht es June zumindest. Als June Zeugin wird, wie Athena bei einem Unfall stirbt, stiehlt sie im Affekt Athenas neuestes, gerade vollendetes Manuskript, einen Roman über die Heldentaten chinesischer Arbeiter während des Ersten Weltkriegs. June überarbeitet das Werk und veröffentlicht es unter ihrem neuen Künstlernamen Juniper Song. Denn verdient es dieses Stück Geschichte nicht, erzählt zu werden, und zwar egal von wem? Aber nun muss June ihr Geheimnis hüten. Und herausfinden, wie weit sie dafür gehen will. War ganz gut aber auch nicht so gut wie erhofft nach den ganzen guten Bewertungen die ich hier gelesen hatte.

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4.5

D̶a̶ f̶e̶h̶l̶e̶n̶ e̶i̶n̶e̶m̶ d̶i̶e̶ W̶o̶r̶t̶e̶🤐...

🧱🧱🧱🧱🧱🧱🧱🧱🧱🧱🧱🧱🧱🧱🧱🧱 𝑍𝑢𝑚𝑖𝑛𝑑𝑒𝑠𝑡 𝑔𝑒ℎ𝑡 𝑒𝑠 𝐽𝑢𝑛𝑒 𝐻𝑎𝑦𝑤𝑎𝑟𝑑 𝑠𝑜...𝐽𝑢𝑛𝑒 𝑑𝑖𝑒 𝑛𝑖𝑐ℎ𝑡𝑠 𝑙𝑖𝑒𝑏𝑒𝑟 𝑠𝑒𝑖𝑛 𝑚𝑜̈𝑐ℎ𝑡𝑒, 𝑎𝑙𝑠 𝑒𝑖𝑛𝑒 𝑒𝑟𝑓𝑜𝑙𝑔𝑟𝑒𝑖𝑐ℎ𝑒 𝑢𝑛𝑑 𝑏𝑒𝑟𝑢̈ℎ𝑚𝑡𝑒 𝐴𝑢𝑡𝑜𝑟𝑖𝑛 📠 𝑚𝑢𝑠𝑠 𝑠𝑖𝑐ℎ 𝑙𝑒𝑖𝑑𝑒𝑟 𝑑𝑎𝑚𝑖𝑡 𝑧𝑢𝑓𝑟𝑖𝑒𝑑𝑒𝑛 𝑔𝑒𝑏𝑒𝑛, 𝑖ℎ𝑟𝑒𝑟 𝑒ℎ𝑒𝑚𝑎𝑙𝑖𝑔𝑒𝑛 𝐶𝑜𝑙𝑙𝑒𝑔𝑒 𝐹𝑟𝑒𝑢𝑛𝑑𝑖𝑛/𝐾𝑜𝑙𝑙𝑒𝑔𝑖𝑛 𝐴𝑡ℎ𝑒𝑛𝑎 𝐿𝑖𝑢 𝑏𝑒𝑖 𝑖ℎ𝑟𝑒𝑚 𝐸𝑟𝑓𝑜𝑙𝑔 𝑧𝑢 𝑧𝑢𝑠𝑐ℎ𝑎𝑢𝑒𝑛. 𝐴𝑙𝑠 𝚜𝚒𝚌𝚑 𝑒𝑖𝑛𝑒𝑠 𝑇𝑎𝑔𝑒𝑠 𝑒𝑖𝑛 𝑈𝑛𝑓𝑎𝑙𝑙 𝑒𝑟𝑒𝑖𝑔𝑛𝑒𝑡 𝑢𝑛𝑑 𝐴𝑡ℎ𝑒𝑛𝑎 𝑑𝑎𝑟𝑎𝑢𝑓ℎ𝑖𝑛 𝑠𝑡𝑖𝑟𝑏𝑡, 𝑠𝑡𝑖𝑒𝑙𝑡 𝐽𝑢𝑛𝑒 𝑖ℎ𝑟 𝑖ℎ𝑟 𝑙𝑒𝑡𝑧𝑡𝑒𝑠 𝑃𝑟𝑜𝑗𝑒𝑘𝑡 𝑢𝑛𝑑 𝑔𝑖𝑏𝑡 𝑑𝑖𝑒𝑠𝑒𝑠 𝑎𝑙𝑠 𝑖ℎ𝑟𝑒𝑠 𝑎𝑢𝑠. 😱 𝑊𝑎𝑠 𝑑𝑎𝑛𝑛 𝑝𝑎𝑠𝑠𝑖𝑒𝑟𝑡 𝑖𝑠𝑡 𝑧𝑢 𝑣𝑒𝑟𝑔𝑙𝑒𝑖𝑐ℎ𝑒𝑛 𝑚𝑖𝑡 𝑑𝑒𝑚 𝑙𝑜𝑠 𝑡𝑟𝑒𝑡𝑒𝑛 𝑒𝑖𝑛𝑒𝑟 𝐿𝑎𝑣𝑖𝑛𝑒 ☄️𝑚𝑖𝑡 𝑑𝑒𝑠𝑠𝑒𝑛 𝐾𝑜𝑛𝑠𝑒𝑞𝑢𝑒𝑛𝑧𝑒𝑛 𝐽𝑢𝑛𝑒 𝑠𝑜 𝑛𝑖𝑐ℎ𝑡 𝑔𝑒𝑟𝑒𝑐ℎ𝑛𝑒𝑡 ℎ𝑎𝑡, 𝑎𝑏𝑒𝑟 𝑎𝑏 𝑑𝑎 𝑎𝑛 𝑘𝑙𝑎𝑟 𝑘𝑜𝑚𝑚𝑒𝑛 𝑚𝑢𝑠𝑠.....𝑢𝑛𝑑 ℎ𝑜𝑙𝑙𝑎 𝑑𝑖𝑒 𝑊𝑎𝑙𝑑𝑓𝑒𝑒, 𝑑𝑎 𝑡𝑟𝑖𝑡𝑡 𝑠𝑖𝑐ℎ 𝑒𝑖𝑛𝑖𝑔𝑒𝑠 𝑙𝑜𝑠. 𝐼𝑚 𝑙𝑎𝑢𝑓𝑒 𝑑𝑒𝑠 𝐵𝑢𝑐ℎ𝑒𝑠 𝑤𝑒𝑟𝑑𝑒𝑛 𝑒𝑖𝑛𝑖𝑔𝑒 ℎ𝑜̈𝑐ℎ𝑠𝑡 𝒃𝒓𝒊𝒔𝒂𝒏𝒕𝒆 💣 𝑇ℎ𝑒𝑚𝑒𝑛 𝑏𝑒ℎ𝑎𝑛𝑑𝑒𝑙𝑡 𝑑𝑖𝑒 𝑑𝑎𝑠 𝐵𝑢𝑐ℎ 𝑘𝑜𝑛𝑠𝑡𝑎𝑛𝑡 𝑎𝑢𝑓 𝑒𝑖𝑛𝑒𝑚 𝑠𝑒ℎ𝑟 ℎ𝑜ℎ𝑒𝑚 𝑆𝑝𝑎𝑛𝑛𝑢𝑛𝑔𝑠𝑙𝑒𝑣𝑒𝑙 ℎ𝑎𝑙𝑡𝑒𝑛 😵‍💫👌 🧱🧱🧱🧱🧱🧱🧱🧱🧱🧱🧱🧱🧱🧱🧱🧱 Von mir eine klare Leseempfehlung🧐✅

D̶a̶ f̶e̶h̶l̶e̶n̶ e̶i̶n̶e̶m̶ d̶i̶e̶ W̶o̶r̶t̶e̶🤐...
4.5

Eine Geschichte hat immer zwei Seiten….

Der Hype um R.F. Kuangs "Yellowface" ist vollkommen gerechtfertigt. Der Roman erzählt die fesselnde Geschichte einer jungen Frau, die durch Lügen und Fehler Erfolg und Ruhm anstrebt. Er bietet tiefgehende Einblicke in die Buchbranche und thematisiert Rassismus, Klassismus und Cancel Culture. Besonders beeindruckend ist die Kombination aus Tiefgründigkeit und bittersüßer Satire, die Junes Entwicklung vor und nach ihrem Diebstahl beleuchtet. Ihr innerer Konflikt zwischen Ehrgeiz und moralischen Bedenken ist spürbar. "Yellowface" regt zum Nachdenken über Plagiate, Diskriminierung und den Druck der Schnelllebigkeit an, in der oft der Schein mehr zählt als das Sein.

Eine Geschichte hat immer zwei Seiten….
4.5

Dieses Buch beschreibt wunderbar die Rassenvielfalt in der Verlagsbranche, wobei die sozialen Medien einen großen Einfluss darauf haben👏🏼

„Yellowface“ war mein erstes Buch der Autorin und hat mich sehr positiv beeindruckt! Dieses satirische literarische Werk ist einfach nur genial geschrieben🙌🏼 Die schnelllebige und dunkle Geschichte mit einigen interessanten Einblicken in die problematischen Teile des Verlags haben mir sehr gut gefallen:)) Der allererste Satz des Buches zieht einen schon in seinen Bann!!! Und Seite für Seite wird es immer spannender☺️ Die Themen Rassismus und Frauenfeindlichkeit kommen auch sehr gut zur Geltung! Die Protagonistin June Hayward aka Juniper Song hat mich von der ersten Seite an fasziniert. Diese Komplexität von literarischer Täuschung und kultureller Aneignung habe ich an so einer Form noch nie in einem Buch gelesen. Man wird Zeuge einer Geschichte von Ehrgeiz, Identität und den Folgen unethischer Handlungen. Emotionale Achterbahnfahrt🙈 Die Erforschung kreativer Eigentumsrechte und die verschwommenen Grenzen zwischen Inspiration und Nachahmung haben mich von Anfang bis Ende gefesselt .🤩 Schlussendlich ist es ein interessantes Buch, welches zum nachdenken anregt🙌🏼 Ich empfehle es jedem der eine fesselnde Lektüre sucht, die die Grenzen von Wahrheit und Fiktion herausfordert!!!

5

Ehrlich gesagt wusste ich nicht ganz was mich erwartet, war dann aber fasziniert und gefesselt. Das Buch zeigt wirklich Abgründe auf, über Rassismus, über die menschliche Seele und über das Verlagswesen. Es war sehr spannend zu lesen wie es da zu geht und ehrlich gesagt regt es sehr zum Nachdenken. Das Buch lässt einen mit vielen Fragen zurück insbesondere a lá wie würde ich handeln, wie sehe ich diese Dinge etc. Das Ende ist sehr offen, die Protagonistin ist eine absolut schreckliche Person die konstant Hass in mir geweckt hat, aber auch Athena scheint nicht besser gewesen zu sein. Anderseits was kann man June wirklich glauben? Ich liebe den Schreibstil und die Story an sich, wie sie gegen Ende fast durchdreht, ihre Versuche sich zu rechtfertigen. Einfach großartig und fesselnd. Für mich ein must read

5

Sehr interessant und spannend

Dieser Roman verhilft dem Leser zu einem sehr interessanten Einblick in die Literaturbranche. Wir erfahren wie ein Bestseller entsteht und wie die Autoren mit den Verlagen arbeiten. Durch den Diebstahl an Athena’s Manuskript kommen natürlich viele auch Fragen über Ethik und Moral auf und auch über Athena’s und Junipers Leben erfahren wir viel. Wie fühlt es sich für Juniper an auf einmal erfolgreich zu sein und wie geht sie damit um als erste Zweifel entstehen, ob der Roman auch wirklich von ihr ist. Der Autorin gelingt es ganz wunderbar hier immer passende Worte zu finden für Junipers Zerrissenheit, Einsamkeit aber auch ihren Kampfgeist. Spannend fand ich auch die immer wieder aufkommende Frage ob jetzt eine Autorin mit Migrationshintergründen automatisch auf eine Schiene festgelegt wird aber auch mehr von den Verlagen hervorgehoben wird aufgrund Diversität und ob damit auch manch neue, weiße Autorin hinten anstehen muss. Kann ich überhaupt nicht beurteilen aber eine interessante Theorie. Der Roman ist sehr modern, Instagram und Shitstorm sind einfach sehr aktuelle Themen und werden immer wieder thematisiert. Auch das Ende hier fand ich sehr gelungen. Kurz zusammengefasst: ein wirklich toller Roman, bei dem für mich der Hype absolut gerechtfertigt ist.

1.5

„Schreiben heißt, etwas aus dem Nichts zu erschaffen, Türen zu anderen Welten zu öffnen. Schreiben gibt dir die Kraft, dein eigenes Reich zu formen, wenn die Realität zu sehr schmerzt.“

Ich wollte dieses Buch unbedingt lesen, weil es so einen großen Hype darum gab, weil es mal wieder etwas anderes in meiner Leseliste war und weil es ums Schreiben und die Verlagswelt geht. Und so unbedingt, wie ich dieses Buch lesen wollte, will die Protagonistin dieses Buches schreiben. Doch es gelingt ihr leider nur mäßig in der Literaturwelt Fuß zu fassen, alles wird überschattet von dem Erfolg ihrer „Freundin“, die plötzlich in ihrem Beisein verstirbt. Ihr plötzlicher Tod gibt ihr die Gelegenheit anhand ihrer Vorlage einen Erfolgsroman zu verfassen … Joa, die Story hätte echt gut sein können und das erste Drittel des Buches war es auch. Aber die Protagonistin wurde mir leider immer unsympathischer, versinkt in Selbstmitleid und Panikattacken, handelt nicht nachvollziehbar und irgendwie plänkelt alles nur so vor sich hin, getrieben von der Frage, ob irgendwann jemand aufdecken wird, dass sie eine Idee gestohlen hat. Ich habe es nicht ertragen das Buch am Stück zu lesen und musste zwischendrin echt mehrere andere Bücher lesen, um es tatsächlich zu beenden, weil es einfach immer schlechter wird. Selbst der Spannungsbogen am Ende wirkt gezwungen, weil einfach noch irgendwas passieren musste … Ich kann den Hype leider überhaupt nicht nachvollziehen und auch wenn es im Buch selbst ständig um die Angst der Protagonistin vor negativen Kritiken ihres Buches in Social Media geht und darum, was dies mit einer Autorin macht, kann ich leider nicht anders als zu sagen, dass man nichts verpasst hat, wenn man dieses Buch nicht liest.

„Schreiben heißt, etwas aus dem Nichts zu erschaffen, Türen zu anderen Welten zu öffnen. Schreiben gibt dir die Kraft, dein eigenes Reich zu formen, wenn die Realität zu sehr schmerzt.“
3

Irgendwie hatte ich aufgrund des Hypes sehr viel von dem Buch erwartet, wurde dann aber ein wenig enttäuscht. Die Story an sich fand ich gut, der Schreibstil hat mir gefallen, es war auch sehr sachlich zwischendurch was mich nicht gestört hat. Irgendwie hatte das Buch aber sehr viele Längen in denen kaum etwas passiert ist, die waren tatsächlich schon echt langweilig, weshalb ich auch sehr lang für das Buch gebraucht habe. Irgendwie hat es mich einfach nicht wirklich mitgerissen und lässt mich auch relativ ratlos zurück. An sich war es aber trotzdem interessant, so viel über den Buchveröffentlichungsprozess zu lesen und ich habe irgendwie sogar gehofft, dass June nicht erwischt wird.

Irgendwie hatte ich aufgrund des Hypes sehr viel von dem Buch erwartet, wurde dann aber ein wenig enttäuscht. Die Story an sich fand ich gut, der Schreibstil hat mir gefallen, es war auch sehr sachlich zwischendurch was mich nicht gestört hat. Irgendwie hatte das Buch aber sehr viele Längen in denen kaum etwas passiert ist, die waren tatsächlich schon echt langweilig, weshalb ich auch sehr lang für das Buch gebraucht habe. Irgendwie hat es mich einfach nicht wirklich mitgerissen und lässt mich auch relativ ratlos zurück. 
An sich war es aber trotzdem interessant, so viel über den Buchveröffentlichungsprozess zu lesen und ich habe irgendwie sogar gehofft, dass June nicht erwischt wird.
5

Grandioses Buch mit garantiertem Gefühlschaos!⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️

Was war das bitte für eine Achterbahnfahrt der Gefühle? War ich schockiert über die gnadenlose Härte der Medienwelt? Definitiv! Hatte ich Mitleid mit June Hayward, weil die Einsamkeit und der Wunsch nach Anerkennung sie zu Verzweiflungstaten trieben? Natürlich! War ich wütend auf Juniper Song, da sie in einer Welt von Oberflächlichkeiten und Egoismus wortwörtlich „über Leichen ging“? Sicherlich! War ich mal wieder entsetzt über die Social Media Plattformen, die es durch ihre Anonymität mit Leichtigkeit schaffen, Menschen an den psychischen Abgrund zu bringen? Auf jeden Fall! Aber war ich auch fasziniert von der spannenden Erzählweise und dem genialen Schreibstil von Rebecca F. Kuang? Zweifellos JA! So viele Emotionen in einem Buch, das liebe ich! Daher eine klare Leseempfehlung von mir!

Grandioses Buch mit garantiertem Gefühlschaos!⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️
2

Mehr Gejammer als Gesellschaftskritik

Yellowface behandelt ein hochaktuelles und wichtiges Thema: kulturelle Aneignung, Machtstrukturen im Literaturbetrieb und die Frage, wem Geschichten wirklich gehören. Doch obwohl der Stoff brisant und gesellschaftlich relevant ist, konnte mich das Buch nicht überzeugen. Die Erzählstimme von June – einer weißen, mittelmäßigen Autorin, die sich mit dem Werk einer asiatisch-amerikanischen Kollegin schmückt – ist durchgängig von Selbstmitleid und Rechtfertigungsdrang geprägt. Statt einer echten Auseinandersetzung mit ihrer Schuld bekommt man seitenlanges Gejammer serviert, das ermüdend wirkt. June inszeniert sich ununterbrochen als Opfer – obwohl sie eindeutig Täterin ist. Das macht es schwer, sich mit dem Text zu verbinden oder ihn als aufrüttelnd zu erleben. Inhaltlich bietet das Buch viele spannende Ansätze, doch erzählerisch bleibt es hinter seinen Möglichkeiten zurück. Die Selbstreflexion der Hauptfigur kratzt nur an der Oberfläche, und obwohl ihr letztliches Scheitern konsequent ist, wirkt der Weg dorthin langatmig und zäh. Ein wichtiges Thema – aber leider in einer Form erzählt, die mich eher frustriert als abgeholt hat.

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