Wolf

Wolf

Hardback
4.1274

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Description

Saša Stanišić erzählt in WOLF von Kemi, der einen ganz eigenen Blick auf alles hat. Kemi wird im Ferienlager Teil einer Gruppe unterschiedlichster Jugendlicher und Betreuer. Und er trifft auf Jörg, der irgendwie andersiger ist, für den sich Kemi sehr interessiert. Kemi beobachtet genau, was die anderen mit Jörg machen, wie in der Gruppe alles langsam eskaliert. Wie weit? In seinen Träumen begegnet er einem Wolf, seiner eigenen Angst. Er lernt, mit dem Wolf zu leben und mutig zu sein.

WOLF ist ein Buch über das Anderssein, ein meisterhaft beobachtender Kinderroman darüber, wie wenige Schritte es sind vom Anderssein zur Ausgrenzung.

Book Information

Main Genre
Young Adult Books
Sub Genre
Miscellaneous
Format
Hardback
Pages
192
Price
16.50 €

Author Description

SAŠA STANIŠIĆ wurde 1978 in Jugoslawien geboren und lebt seit 1992 in Deutschland. Seine Bücher wurden in über dreißig Sprachen übersetzt und vielfach ausgezeichnet. Jajaja, aber was heißt das schon? Preiselbeeren sind leckerer als Preise. Außerdem waren das Erwachsenenbücher. Was zählt, ist für Kinder. Stanišić schläft und arbeitet in Hamburg. Er kann (schlecht) Gitarre spielen.

Characteristics

1 reviews

Mood

Sad
Funny
Scary
Erotic
Exciting
Romantic
Disturbing
Thoughtful
Informative
Heartwarming
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3%
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10%
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25%

Protagonist(s)

Likable
Credible
Developing
Multifaceted
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Pace

Fast100%
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Moderate0%
Variable0%

Writing Style

Simple100%
Complex0%
Moderate0%
Bildhaft (100%)Minimalistisch (100%)

Posts

57
All
4

„Wolf“ von Saša Stanišić ist ein einfühlsames und klug geschriebenes Buch, das besonders durch seine kindliche Perspektive und die leise, aber eindringliche Auseinandersetzung mit Angst und Mut überzeugt.

5

so wichtig

Sasa Stanisic erzählt hier quasi von eigens erlebten Situationen aus seiber Kindheit. Wie es ist Mobbing zu sehen, die Scham und das Beklemmen wenn man weiß man müsste etwas tun. Die Geschichte um Kemi ist super geeignet als Schullektüre. Für Kids ab 10 Jahren bringt sie diese leider alltägliche Sitiation in einer so tollen Art rüber das ich mir durchaus vorstellen kann , dass die Kids sich selbst hinterfragen. Er mischt eine prise Sarkasmus und Humor mit unter was dieses Buch super leicht lesbar macht. Bitte mehr davon!

4.5

Wie schlimm ist es manchmal Kind oder Jugendliche:r zu sein? Dann wenn man eigentlich man selbst sein will? Dann, wenn andere einfach nicht aufhören zu ärgern? Dann, wenn man Mitgefühl zeigen will, aber nicht kann? Dann, wenn die Erwachsenen irgendwie auch hilflos sind? Dann, wenn man sich nach einem Freund sehnt? All diese Facetten werden hier eingefangen - in einer eher erwachsenen Sprache und Metaphorik. Tolles Hörbuch - gelesen vom Autor!

4.5

Ein Roman über Mobbing, das Wegsehen, Freundschaft und darüber, sich Ängsten zu stellen. Im Gesamten sind dies Themen, die sich eher an jüngere LeserInnen richten und über die ich sonst nicht lese - trotzdem hat mich das Buch sofort mitgenommen. Die Charaktere wirken alle, trotz der Kürze des Buches, nachvollziehbar und "echt". Obwohl man es aufgrund der Themen nicht erwartet, werden an bestimmten Stellen eine Leichtigkeit und eine Prise Humor eingebracht, die einfach passend sind. Zusätzlich wird das Hörbuch vom Autor selbst gelesen, was perfekt passt und sich authentisch anfühlt!

5

Sehr gelungenes Jugendbuch über Mobbing

Sehr gelungenes Jugendbuch über Mobbing
5

Total schön!

Ein Jugendbuch von einem der liebsten Autoren - ganz grosse Klasse!

5

Absolut lesenswert und verdient ausgezeichnet mit dem Jugendliteraturpreis!

Die Geschichte dreht sich um Kemi, der im Ferienlager auf eine Gruppe von Jugendlichen trifft, darunter der eigenwillige Jörg. Er hat so gar keine Lust auf Ferienlager, hasst die erzwungen spaßigen Aktivitäten und die Natur mit den ihn verhassten Mücken. Er wird zudem Zeuge der Mobbing - Attacken auf Jörg. Schnell stellt sich ihm die Frage, wie er damit umgehen soll, ohne selbst Ziel der Attacken zu werden. Gefangen in diesem Zwiespalt steht er seinen Ängsten gegenüber, die ihn auch in Form eines Wolfes bis in seine Träume verfolgen. Ein großartiges Buch, dass auch Erwachsene lesen sollten, da es sehr einfühlsam über Gruppendynamiken & den Aspekt der Ausgrenzung erzählt. Die Geschichte öffnet den Lesenden die Augen für die Herausforderungen des Heranwachsens. Absolut lesenswert und verdient ausgezeichnet mit dem Jugendliteraturpreis!

5

Mobbing und Gruppendynamik

Ausgezeichnet mit dem Jugendliteraturpreis Inhalt: Kemi wird in ein Ferienlager geschickt und hat so gar keine Lust darauf. Er hasst die Natur, mit ihren ganzen Insekten wie Mücken und Zecken und hasst es auch mit fremden Kindern gezwungen Zeit verbringen zu müssen. Er mag die Aktivitäten nicht und wandern ist eh ätzend. Sein Zimmerkollege Jörg scheint ganz in Ordnung zu sein. Dann wird er Zeuge der Mobbing Attacken auf Jörg durch die anderen Kinder. Er möchte ihm gerne helfen, weiß aber nicht so richtig, wie er es anstellen soll, ohne selbst Ziel dieser Attacken zu werden. So ist er gefangen in diesem Zwiespalt und entwickelt Ängste, die ihn bis in seine Träume verfolgen. Meinung: Absolut Lesenswertes Buch und total wichtig, auch für Erwachsene, um die Gruppendynamiken einer Tennager Gruppe zu sehen und sich in die Jugendlichen reinversetzen zu können. Besonders gut hat mir auch die Metapher der Angst und Wut gefallen, welche sehr starke Gefühle sind, die einen überwältigen können. Habt ihr Buchempfehlungen zum Thema Mobbing für mich? Gerne in die Kommentare! Dabei ist es egal, ob es sich um Mobbing in der Schule oder am Arbeitsplatz handelt. Ich bin dankbar für Eure Empfehlungen. Wenn ihr meine Meinung in Videoform sehen wollt - die gibt es im Lesemonat Februar auf Youtube.

4.5

Sowohl als Privatmensch als auch als Deutschlehrer ganz klar ein wichtiges und witzig geschriebenes Jugendbuch, das zur Selbstreflexion anregt.

„Wir haben komplett Glück oder gar nicht oder manchmal. Alle hinterlassen wir unsere Spur.“ Ich schreibe diese Einschätzung aus zwei Perspektiven: als Deutschlehrer und als junger erwachsener Leser. Und genau in dieser Doppelrolle entfaltet „Wolf“ für mich seine besondere Wirkung. Zunächst einmal ist es ein starkes Jugendbuch. Stanišić erzählt witzig, auf den Punkt und meines Erachtens nach mit einem feinen Gespür für Tonlagen, die junge Leser:innen ernst nehmen, ohne sie zu überfordern. Der Text liest sich angenehm und flüssig, wirkt dabei aber keineswegs banal. Gerade die Mischung aus Humor, Selbstironie und ernsteren Untertönen funktioniert für mich bemerkenswert gut. Sehr gelungen sind außerdem die Illustrationen: Sie sind ästhetisch ansprechend, passen hervorragend zum Ton des Buches und eröffnen zugleich eigene Interpretationsräume. Besonders gelungen ist die Gestaltung des Ich-Erzählers: Er ist reflektiert, stellenweise unsicher, manchmal auch absolut widersprüchlich; also genau so, wie jugendliche Figuren glaubwürdig wirken. Seine Beobachtungen und Gedanken öffnen immer wieder Räume für Selbstreflexion beim Lesen. Zentral ist dabei die Thematik von Ausgrenzung und die Frage, wie man sich verhält, wenn andere ausgeschlossen werden. Das Buch moralisiert nicht platt, sondern zeigt Grauzonen und Ambivalenzen. Diese Offenheit sehe ich als große Stärke für den Unterricht und für die Besprechung mit den Jugendlichen. Ohne zu spoilern: Das Ende ist interessant gestaltet und lässt bewusst Interpretationsspielraum. Aus schulischer Sicht finde ich das hervorragend, weil es Diskussionen provoziert und unterschiedliche Lesarten ermöglicht. Wenn ich allerdings meine private Leserperspektive stärker gewichte, bleibt ein leichter Vorbehalt. Das Ende wirkt für mich persönlich nicht vollständig befriedigend – wobei ich das gar nicht zu hart formulieren möchte, weil die Entscheidung literarisch absolut konsequent ist. Zudem hatte ich an einigen Stellen den Eindruck, dass bestimmte Gedankenbewegungen des Protagonisten sich wiederholen. Unterm Strich überwiegt für mich jedoch klar der positive Eindruck: „Wolf“ ist ein kluges, vielschichtiges und zugleich zugängliches Jugendbuch mit relevanter Thematik und großer Unterrichtstauglichkeit. Ich freue mich sehr darauf, es im Deutschunterricht zu behandeln.

Sowohl als Privatmensch als auch als Deutschlehrer ganz klar ein wichtiges und witzig geschriebenes Jugendbuch, das zur Selbstreflexion anregt.
5

Kemi fährt unfreiwillig ins Ferienlager, weil seine Mutter keinen Urlaub bekommt. Er landet zusammen mit dem Außenseiter Jörg in einem Zimmer und muss miterleben, wie Jörg von drei anderen Jungen geärgert, um nicht zu sagen gemobbt wird, weiß aber selber oft nicht so recht, wie er Jörg helfen kann... Ein Kinderbuch zu den wichtigen Themen Ausgrenzung und Mobbing, aber auch Zu-sich-selbst-Stehen. Mir hat es gut gefallen, zumal es auch sehr gelungen illustriert ist.

3

Schullektüre an einem Tag durch gelesen!✨️

Was erwartet ihr von einer Schullektüre? Ich finde es sollte vor allem spannend sein. Das war bei diesem Buch leider nicht so. Weshalb es schon etwas langweilig war 🥱 Aber es sollte in diesem Buch mehr um Gedanken und Gefühle gehen als um Spannung. Es ging viel um Mobbing und Freundschaft. Was ich eigentlich relativ cool fand.🥹 Die Story an sich war auch ganz okay. Aber sie hat mich einfach nicht abgeholt.🫡 Ja,meine Lehrerin meinte wir sollen nur bis zu Kapitel 6 lesen aber ich kann doch nicht nur 6 Kapitel lesen. Es waren nur 177 Seiten von daher ging das voll.😂🤭😅😬 ⭐️⭐️⭐️,denn für eine Lektüre war es voll okay. Sie hat sich total gut gelesen. Was man merkt, da ich sie ja an einem Schultag schon fertig hatte.

3

Gutes Buch für zwischendurch 🫶🏼

Das Buch war schön kurz mit einer nicht wirklich komplexen Geschichte. Dadurch hat es sich schnell lesen lassen und durch die Bilder waren es auch nicht viele Seiten ✨. Die Sprache war sehr einfach, was ja bei einem Jugendbuch auch logisch ist. Die Woche im Zeltlager wurde auf lustige Weise übermittelt und am Ende kam dann auch meine Lieblingsperson: ✨Beate✨ Insgesamt war es eine schöne, witzige Geschichte 🫶🏼.

4

Ein Jugendroman, den aber auch Erwachsene lesen sollten.

Ein Ferienlager im Wald. Ein Junge namens Jörg, das Opfer. Ein Täter namens Marko. Ein Thema, auf das es keine einfachen Antworten gibt. Und genau aus diesem Grund sind die Betreuer, die Erwachsenen, so enttäuschend. Sie wissen selber nicht, wie mit der Situation umgehen, sie bemerken sie nicht einmal. Aber der Wolf... er weiß....

5

Wie wunderbar, dass dieses Buch Schullektüre ist. Große Empfehlung für alle, die wissen möchten, wie es sich „Kind-Jugendlich-sein“ anfühlen kann.

Ich bin Fangirl und daher habe ich auch von diesem Buch nur Gutes erwartet. Ich wurde enttäuscht. Es sind Ferien und unser Protagonist muss da hin, wo es für ihn wehtut: Feriencamp im Wald. Jeder (ob nun schon erwachsen oder noch Kind) hat wohl direkt Gefühle zu diesem Thema. Und ja, es wird genau so. Eine Woche mit einer Gruppe von Kindern, die alle irgendwie noch ihren Platz in der Gesellschaft suchen. Auf dem Weg sind zum Erwachsen werden auf dessen Verlauf Freundschaft entsteht. Wo man noch so in sich gefangen ist und man vielleicht nicht für andere einstehen kann,wenn es auch so sehr möchte. Die Stimmungen in diesem Buch unglaublich gut eingefangen. Nicht nur die fröhlichen, witzigen Gefühle, sondern auch all die Momente vom Miteinander die wehtun und verletzen. Dabei wird es aber nie pathetisch oder rührselig. Es ist wie es ist… das Leben.

4

Hat mir gut gefallen

Ein sehr kurzweiliges (Kinder-)Buch, mit dem ernsten Thema Mobbing im Zentrum. Trotzdem schafft es der Autor dem mit Humor zu begegnen und der Geschichte dadurch Leichtigkeit zu verleihen.

5

Wow! Fantastischer Text, für Kinder, Jugendliche, Erwachsene, Alle! Von Mut, Freundschaft, vom Einstehen für Jemanden. Ich bin zu Tränen gerührt!

5

»Das Leben, das ich mir in Geschichten vorstelle, ist das bessere Leben.«

Ein Ferienlager im Wald, auf das der bis zur letzten Seite namenlose Ich-Erzähler eigentlich so überhaupt keine Lust hat. Aber was soll’s, denkt er sich. Er lässt sich darauf ein, doch bewahrt er sein teils trotziges Verhalten bei und setzt es gekonnt ein. Dennoch handelt er durchaus hilfsbereit, bspw. als der Koch erkrankt und Unterstützung gefragt ist. Seine Hütte teilt er sich dabei mit Jörg, der anders ist und aufgrund dessen von bestimmten Kindern regelrecht gemobbt wird. Der Ich-Erzähler bekommt das mit und lernt zugleich einen Jörg kennen, der ihm immer mehr bedeutet. Während sich zwischen ihnen eine Freundschaft anzubahnen scheint, lauert draußen die Angst und verlangt Mut. Saša Stanišić erzählt diese Geschichte auf leichte, kunstvolle, doch auch immer wieder tiefergehende und sensible Weise und trifft dabei genau den richtigen Ton – ein Plädoyer fürs Anderssein. Dabei werten die Illustrationen von Regina Kehn den Text auf und führen zu einem ganz besonderen Leseerlebnis. „Wolf“ hat mir rundum wirklich gut gefallen, wobei ich noch immer daran zweifle alles verstanden zu haben und mich seither frage, ob es für Kinder vielleicht etwas zu schwierig ist? Immerhin hat es mehrere Ebenen, die sich selbst einem Erwachsenen auf den ersten Blick nicht komplett erschließen.

4

„Was würdest du aussterben lassen, wenn du was aussterben lassen könntest? Ich zuerst Mücken, dann Waffen, dann Nicht-sagen-wie-es-dir-wirklich-geht, dann lange Busfahrten. Das einzig Gute an unserer Busfahrt war: Ich habe nicht gekotzt!“ Schonungslose Ehrlichkeit und Humor zeichnen diesen Kinderroman aus, in dem es um Mobbing geht, charmant vorgetragen vom Autor selbst.

4

(Fast) namenloser Ich-Erzähler berichtet über ein einwöchiges Ferienlager, die besondere Gruppendynamik darin, über Angst, Freundschaft und (fehlenden) Mut.

5

Ein "andersiger" Roman, der begeistert, berührt und nachhallt.

Ich habe dieses Buch geliebt. Schon nach den ersten Seiten war klar: Das ist genau mein Ding. Stanišić schreibt so gekonnt mit Sprache – spielerisch, witzig, aber auch sehr fein in den Beobachtungen. Genau so was mag ich. Die Erzählweise ist dicht, kurzweilig und zieht einen richtig rein. Ich wollte es gar nicht aus der Hand legen. Meinem Sohn ging’s ähnlich. Besonders mochte ich die kleinen Tagträume und Fantasieausflüge von Kemi, seinen Humor und seinen Blick auf die Erwachsenenwelt. Dabei spricht das Buch Themen wie Mobbing, Anderssein, Mut und Angst, Selbstbewusstsein und Fairness an – ganz ohne erhobenen Zeigefinger. Sowohl Kemi als auch Jörg sind unglaublich sympathisch. Ich glaube, dass gerade junge Leser*innen viel von sich in den beiden wiederfinden können. Und Erwachsene übrigens auch – nur wahrscheinlich aus einer anderen Perspektive. Kein Wunder, dass Wolf auch an Schulen gelesen wird. Es ist modern, spannend, witzig und gleichzeitig voller Stoff zum Nachdenken und Interpretieren. Der Wolf selbst? Für mich eine Allegorie, die nicht mit dem Holzhammer kommt. Er kann vieles bedeuten: Mut und Angst gleichzeitig, Selbstannahme, zu sich stehen, auch wenn man anders ist. Vielleicht ist es genau diese Offenheit, die das Buch so besonders macht – jede*r kann für sich selbst herausfinden, wofür der Wolf steht. Fazit: Ein großartiges Buch, das sprachlich begeistert, berührt und im besten Sinne nachhallt.

5

Tolle Geschichte

Egal, welches Alter die Geschichte liest, wird immer etwas Neues oder eine besondere Ebene finden.

4

Eine wichtige Botschaft humorvoll aber auch mit einer guten Portion Ernsthaftigkeit erzählt. Ich konnte die Gedanken des Protagonisten nachvollziehen, weiß aber nicht, ob der Schreibstil für die Zielgruppe verständlich ist. Mir hat er aber gefallen. Tolles Buch!

4.5

Das wichtige und ernste Thema „Mobbing“ wird hier überraschend humorvoll umgesetzt, ohne zu verharmlosen oder ins Lächerliche zu ziehen. Sprachlich sehr nah an der Zielgruppe. Im Hörbuch liest der Autor selbst vor, hat, was dem Ganzen noch mehr Authentizität verleiht. Richtig gut!

5

Man kann es einfach nur bezaubernd finden. Kemi und Jörg. Zwei Jungs, die von anderen „andersiger“ gemacht werden. Ich liebe die Geschichte und ihre Message dahinter. Mag den Wortwitz und das Verständnis, mit dem Stanišić erzählt. Freue mich schon darauf, das Buch mit meinen Jungs nochmal zu lesen. Große Liebe für ein großartiges Buch 😍

5

Toller Schreibstil, mit sehr viel Humor erzählt. Ein Highlight.

5

Tolles Buch: Mobbing, Mücken, Ferienlager

Tolles Buch: Mobbing, Mücken, Ferienlager
4

Das Buch ist aus der Sicht des Ich-Erzählers verfasst. Dies ist vor allem für Kinder toll, damit sie sich gut oder besser in ihn hineinversetzen können und der Ich-Erzähler macht es einem auch sehr einfach, ihn zu mögen und mit ihm zu fühlen. Auch die anderen Figuren sind toll ausgearbeitet und es war schön die Kinder bei ihrer Charakterentwicklung zu begleiten. Der Schreibstil ist für Kinder der 4./5. Klasse definitiv angemessen, auch wenn ich Bedenken dabei habe, ob sie beispielsweise wissen, was 'Reputation' heißt. Grundsätzlich erschafft Saša Stanišić eine Welt in die man gerne abtauchen möchte. Thematisch geht es um Mobbing und die (zwiespältigen) inneren Gefühle der Kinder. Unterstrichen werden diese durch die wunderschönen Illustrationen von Regina Kehn (siehe Bild 3). Das Augenmerk wird darauf gelegt, wie Aussenstehende mit Mobbing umgehen und ich fand es wirklich sehr realistisch dargestellt. Mir als Erwachsene hat die Geschichte wirklich gut gefallen, da der Ich-Erzähler auf eindrückliche Weise wiedergibt, wie er sich fühlt und an den Herausforderungen wächst. Am Ende war ich sogar ein wenig wehmütig, als die Geschichte zu Ende war. Das Ende bleibt eher offen und lädt zu einer Anschlusskommunikation mit den Kindern ein. Ich würde die Geschichte wirklich weiterempfehlen, egal ob für den Schulunterricht oder das Lesen zuhause. ⭐⭐⭐⭐ Sterne von mir.

5

Eine Freundin hatte mir das Buch empfohlen und so bin ich relativ blind in die Geschichte eingetaucht. Es geht um einen Jungen, der gezwungen ist, auf ein Ferienlager zu fahren. Er hat eigentlich null Bock, muss jetzt aber irgendwie diese eine Woche überleben. Die Charaktere, auf die er trifft, sich richtige Typen; sehr dreidimensional und bleiben im Kopf. Der Schreibstil ist erfrischend kindlich, aber auf seine Art und Weise auch schon erwachsen und super lustig. Und die Zeichnungen machen das Erlebnis komplett und helfen, sich in das Ferienlager reinzudenken. Es geht um Selbstfindung, Angst und den Mut, über sich hinauszuwachsen. Ich empfehle das Buch ab 10/11 Jahren – aber ganz ehrlich: auch Erwachsene kommen hier auf ihre Kosten! Und wer oder was der Wolf ist, müsst ihr selbst herausfinden...

5

Wirklich tolle Geschichte mit sehr lustigem Protagonisten :)

5

Eine wunderbare Geschichte über ein Ferienlager in der Schulzeit und die nicht so schönen Seiten.

Ein sehr schönes Buch was die Erfahrungen die wir in der Schule gemacht haben zusammenfasst. Das ratlos sein und nicht wissen was das beste ist, wenn man ein “Zuschauer” davon ist wie jemand gemobbt wird. Auch wie Saša Stanišić am Ende etwas dazu erzählt was er sich zu der Geschichte gedacht hat und was es bedeuten soll. Ich kann es absolut empfehlen und werde definitiv noch mehr von ihm lesen!

4

Ich habe das Buch als Rezensionsexemplar erhalten, nichtsdestotrotz widerspiegelt die Bewertung meine Meinung. Wir verfolgen Ava, die eine Hexe in Toronto ist. Sie wird eher als "Nichtsnutz" im Hexenzirkel gesehen, da sie ihre Kräfte sehr spät erhalten hat und daher nicht aufbauen konnte, wie alle andere. Hinzu kommt, dass sie ihr Seelentier noch nicht gefunden hat. Als sie sich für eine neue Stelle anmeldet, geschieht es. Sie findet ihr Seelentier. Das Problem: es ist ein Wolfswandler namens Caleb. Diese Vereinigung ist bis dato so nicht passiert und alle sind am verzweifeln. Schlussendlich entscheiden sie sich in den kanadischen Hinterwald zu fahren um dort Hilfe zu finden, die Ava auch erhält. Wird es zwischen den beiden Protagonisten knistern? Das müsst ihr schon selber herausfinden. Ich mochte beide Charaktere, dennoch fand ich Ava unausgereift. Auf der einen Seite war sie die taffe junge Frau und wirkte plötzlich sehr verletzlich. Bis zu dem Zeitpunkt, wo sie sich sprichwörtlich findet. Dennoch hat mir da die Entwicklung gefehlt. Caleb wurde durch die Fantasyschablobe gezogen und hatte Charakter, und seine kecke Art mit Ava war sehr witzig. Paar Sachen haben mich gestört: u.a. die Menge an subplots. Man geht in eine Geschichte in die andere ein und darüber steht die Verbindung zwischen Ava, Caleb und

5

Tolles Jugendbuch über Angst, Mut und die Kraft von Freundschaft! Lustig und trotzdem ernst, mit Tiefgang und so emotional geschrieben, dass man entweder laut loslachen oder kurz aufheulen muss! 🐺🌳🦌

4.5

Der Roman hat mich mit seinem Witz komplett abgeholt 👍 Bin mir nicht sicher, ob die Kinder der vorgesehenen Altersgruppe alles verstehen. Werde ich im nächsten Schuljahr ausprobieren.

3.5

Im Rahmen des Deutschunterrichts hat sich meine Klasse dazu entschieden diesen Roman zu lesen. Wir erleben ein Ferienlager aus Kemis Sicht und vor allem dominiert das Thema Mobbing. Für den Unterricht ist es gut geeignet,um Gruppendynamiken zu thematisieren. Jedoch ist der Spannungsbogen recht gering und mit einer lesenstarken Klasse würde ich es nicht noch einmal lesen. Meine Klasse war nicht ganz zufrieden mit der Lektüre und hat sich auch mehr Spannung gewünscht.

2

Mein Eindruck: Durch eine Aktion auf Instagram wurde ich auf dieses Buch aufmerksam und da ich bereits Bücher vom Autor gelesen habe, war ich sehr neugierig auf „Wolf“, das vor allem Kinder zwischen 11 und 14 Jahren ansprechen soll. Der Einstieg gelang mir erstmal ganz gut. Wir lernen Kami kennen, der mit seiner Mutter alleine lebt und ins Ferienlager muss. Natürlich ist er alles andere als begeistert, allerdings bleibt ihm aber auch keine andere Wahl. Ich mag den Schreibstil des Autors sehr gerne und habe damals „Herkunft“ verschlungen. Allerdings fand ich den Stil hier, nun ja, wie soll ich sagen… Für mich zwar passend, aber für 11-jährige eher unpassend bzw. ungeeignet. Ich bezweifle, dass ein Kind in dem Alter mit dem Schreibstil zurechtkommt und alles so versteht, wie es sich der Autor gedacht hat. Vor allem, weil hier auch viel zwischen den Zeilen gelesen werden muss. Wie zum Beispiel die Sache mit dem Wolf… Die oberflächlichen Betreuer, die nicht wirklich Interesse an den Kindern hatten, haben mir nicht wirklich gefallen und gingen mir irgendwann echt auf den Keks… Klar, der Autor wollte mit ihrem Verhalten eine Botschaft rüberbringen, aber das hätte man meiner Meinung nach am Ende auflösen müssen, damit es auch jüngere Kinder verstehen. Bei einem Buch mit solchen Themen erhoffe ich mir als Leser, dass die Charaktere sich im Laufe der Geschichte weiterentwickeln und es am Ende auch zu einer Auflösung der Situationen kommt oder irgendwas in der Art. Leider ist das hier nicht wirklich der Fall. Bis auf eine Kleinigkeit ist weder eine Entwicklung der Charaktere zu beobachten, noch werden Situationen aufgelöst oder dergleichen. Hierbei geht es mir auch nicht um ein Happy End, sondern einfach darum, dass den Kindern, die das lesen und noch nicht fit im Hinterfragen etc. sind, geholfen wird, das Buch auch zu verstehen. Ein 15- oder 16-jähriger Teenager versteht eher, was mit dem ganzen gemeint ist, aber ein 11-Jähriges Kind? Tut mir leid, aber ich bezweifle das. Und dabei gehe ich jetzt mal von der großen Mehrheit der 11-jährigen aus und nicht von dem ein oder anderem Kind, dass für sein Alter schon weiter ist. ;-) Das Ende der Geschichte empfand ich nicht wirklich gut gelungen und bei mir gingen folgende Fragen durch den Kopf: „Ähm, das war es jetzt? Keine Lösung, Aufklärung etc.?“ Theoretisch bräuchte ich das nicht, aber ein Kinderbuch für diese Altersstufe so zu beenden, empfand ich nicht wirklich ideal. Es bleibt irgendwie alles beim Alten. Klar, im realen Leben läuft es meistens auch so, aber die Message vom Buch sollte ja sein, zu sensibilisieren, die Augen zu öffnen, mutig zu sein, dass anders sein, nicht gleich schlecht bedeutet etc. pp. Hier hätte ich mir dann aber als Mutter schon gewünscht, dass den Kindern ein bisschen gezeigt wird, wie man solche Situationen auch lösen könnte. Das ist hier im Buch – bis auf ein einziges Mal - leider nicht der Fall. Vielleicht habe ich ja auch beim Lesen etwas übersehen und es kommt daher nicht so bei mir an, kann natürlich auch sein. Fazit: Ein Buch mit wirklich wichtigen Themen und schöne Illustrationen. Allerdings hat mich die Umsetzung für diese Altersstufe nicht wirklich überzeugen können. Für ältere Jugendliche oder Erwachsene bestimmt ein gutes Buch, aber in der vom Verlag vorgeschlagenen Altersklasse eher nicht bzw. nur beschränkt empfehlenswert. Hier würde ich den Eltern raten, das Buch gemeinsam mit ihren Kindern zu lesen.

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5

🦌Worum geht es?🦌 
Ein Ferienlager im Wald klingt für den ein oder anderen sicher total spannend. Für andere ist es eher lästig, denn überall lauern Gefahren…Spinnen oder Mücken zum Beispiel. Doch gemeinsam kann man auch diesen Gefahren strotzen. Doch gibt es gemeinsam überhaupt bei einer Gruppe Kinder? Oder sorgen die unterschiedlichen Charaktere und Persönlichkeiten eher dafür, dass es Ausgrenzung und Mobbing gibt? 🦌Mein Eindruck:🦌 Nachdem Wolf den Deutschen Literaturpreis gewonnen hat, wurde ich neugierig. Endlich habe ich es geschafft und ich muss sagen, dass das Buch völlig verdient dieses wundervollen Preis gewonnen hat. Die Sprache der Geschichte ist wunderbar. Sehr emphatisch, aber auch voll mit kleinen Wortspielen und sehr viel Humor macht es dieses Buch zu etwas Besonderem. Das Thema Mobbing wurde sehr gut in eine Ferienlagergeschichte eingebunden. Aber auch wenn ich sage, hier steckt viel Humor in der Geschichte wurde dieses Thema nicht ins lächerliche gezogen, sondern mit sehr viel Gefühl behandelt. An einigen Stellen musste ich sogar richtig schlucken, da man mit den Protagonisten fühlt und den Retter spielen möchte. Auch wenn nur wenige schwarz-weiß Illustrationen vorhanden sind, passen diese perfekt ins Bild und machen die Geschichte extrem rund. Bewertung: 🦊🦊🦊🦊🦊

4

Ein Ferienlager und mittendrin Jugendliche und natürlich: der Außenseiter. In diesem Fall heißt er Jörg und wird von Marco und seinen zwei "Schergen" regelmäßig getriezt. Beobachtet wird das ganze von einem bis zum letzten Satz des Buches namenslosen Mitschüler (Kemi), der eigentlich auch den Titel "der Außenseiter" bekommen könnte, aber von den fiesen Sprüchen von Marco & Co bisher wenig abbekommt, weil eben Jörg die Zielscheibe ist. Ich fand das Buch erschreckend realistisch, vor allem auch Kemis inneren Zwiespalt, einerseits Jörg helfen zu wollen, aber irgendwie auch nicht in Marcos Schusslinie zu geraten. Es gibt mehrere Situationen in denen ich als Leser dachte: Ah JETZT wird er eingreifen, jetzt wird er Jörg unterstützen, aber dann macht er es nicht. Erst dachte ich: "Das ist aber jetzt schon blöd geschrieben, da hatte ich was anderes erwartet", aber dann wurde mir klar, dass es halt leider in echt oft so abläuft - kennt man ja evtl sogar aus der eigenen Schulzeit. Man schaut lieber weg, als einzugreifen und womöglich selbst zur Zielscheibe zu werden. Ich persönlich konnte viel mit Kemis "Ich will aber bei so Aktionen nicht mitmachen"- Haltung anfangen, da es mir persönlich auch oft so ging und sich mir der Sinn von "Wir fangen jetzt alle mal Käfer" oder "Wir klettern im Hochseilgarten obwohl fast alle Höhenangst haben" nie so richtig erschlossen hat. Das Buch endet sehr aprupt und auch ohne wirkliches Happy End. Jörg selbst ist es eigentlich, der mutiger wird und sich gegen Marco stellt und Kemi versucht zumindest einmal zu helfen. Dennoch fragt man sich am Ende, ob die Situation jetzt wirklich gelöst ist - und wird, vermutlich wie im wahren Leben - abwarten müssen.

4

Wolf - Wenn das Schweigen lauter wird als der Wald

Stell dir vor, du wirst in ein Sommercamp geschickt, das „Abenteuer Wald“ heißt, obwohl du die Natur eigentlich nur aus Dokumentationen erträgst. Genau das passiert Kemi, einem Beobachter mit messerscharfem Verstand und einer ordentlichen Portion Sarkasmus. Doch was als harmlos-nerviger Camp-Ausflug beginnt, entwickelt sich schnell zu einer psychologischen Zerreißprobe. Inmitten von überforderten Betreuern und ökologischer Begeisterung formiert sich ein menschliches Rudel: Die Clique um den Anführer Marko hat es auf den sanftmütigen Jörg abgesehen. Das Buch meistert eine schwierige Balance: Es ist stellenweise wahnsinnig komisch, vor allem wenn Kemi die Absurditäten des Camp-Alltags kommentiert oder der exzentrische Koch die Bühne betritt. Doch im nächsten Moment bleibt einem das Lachen im Hals stecken. Das Mobbing wird hier nicht als fernes Problem, sondern als schleichender Prozess beschrieben – von „lustig“ gemeinten Sprüchen bis hin zur totalen Isolation. Der „Wolf“, der als mysteriöse Erscheinung durch Kemis Träume und die dunklen Waldränder streift, fängt diese bedrohliche Stimmung perfekt ein. Er ist das schlechte Gewissen, das an die Tür klopft, wenn man lieber wegsieht, statt einzugreifen. Die Sprache ist direkt, modern und verzichtet auf erhobene Zeigefinger. Man spürt förmlich das feuchte Moos unter den Füßen und die Anspannung, die in der Luft liegt, wenn die Gruppe wieder einen Sündenbock sucht. Einzig die gelegentlichen, sehr abstrakten Traumsequenzen nehmen der ansonsten rasanten Handlung manchmal etwas den Schwung. Das ändert aber nichts daran, dass diese Geschichte ein echtes Highlight ist: Sie ist ein mutiges Plädoyer gegen das Schweigen und zeigt, dass die größte Wildnis oft nicht der Wald ist, sondern das soziale Miteinander. Wer eine Geschichte sucht, die gleichzeitig unterhält und tief unter die Haut geht, kommt an diesem Werk nicht vorbei. Von mir 8 von 10 P.

Wolf - Wenn das Schweigen lauter wird als der Wald
5

Toll vorgelesen vom Autor selbst... wichtiges Thema: Mobbing im Ferienlager. Phasenweise auch witzig!

4.5

Ich bin begeistert!

Wolf 🖤 🅆🄴🅁🄱🅄🄽🄶 | 🅁🄴🅉🄴🄽🅂🄸🄾🄽🅂🄴🅇🄴🄼🄿🄻🄰🅁 Welches Buch für ein jüngeres Publikum hat euch zuletzt so richtig umgehauen? 🖤 Schon nach der Leseprobe war mir klar, dass ich "Wolf" unbedingt lesen muss. Wichtige Themen altersgerecht verpackt und dazu ein Protagonist, der auf den ersten Blick sehr reif für sein Alter und ordentlich sarkastisch zu sein scheint? Count me in! 🖤 Genau dieser erste Eindruck hat sich für mich beim Lesen auch absolut bestätigt. Ich war von vorne bis hinten begeistert von dieser Geschichte. Die ganz eigene Dynamik, die sich in einem Ferienlager entwickelt, finde ich immer wieder spannend - ein Stück weit spiegelt sie vielleicht auch den Schulalltag wieder, aber oft finden sich darüber hinaus auch noch ganz andere Entwicklungen. 🖤 Unser Protagonist ist ein Einzelgänger, aber eher auf die unsichtbare und mit sich zufriedene Art. Jörg hingegen wird gesehen - viel zu viel sogar. Sein Anderssein fällt auf und darauf wird schon in der Schule herumgehackt. Dass es hier nur genau eine Lehrperson gibt, die das überhaupt zu merken und thematisieren scheint, gibt schon zu denken. Nicht nur die Kinder, die wegsehen - weil sie Angst haben, selbst in die Schusslinie zu geraten, oder warum auch immer - sondern auch die Erwachsenen, die zu wenig tun, sind hier ein großes Thema. 🖤 Die etwas distanzierte, reflektierende und eben manches Mal sarkastische Art der Beobachtung durch unseren Protagonisten ist für mich eine enorm spannende Art der Betrachtung gewesen. Altersempfehlung vom Verlag: ab 11. 🖤

Ich bin begeistert!
4

Beste Kinderbuch was ich je gelesen habe

5

Ein tolles, wichtiges Buch! Saša Stanišić sollte hauptberuflich für Kinder schreiben 😅. Er schafft es so gut sich in die hineinzuversetzen. Auch als Hörbuch eine wahre Freude.

4

Ein wirklich amüsant geschriebener Jugendroman, der Spaß macht zu lesen, zugleich aber auch wichtige und Jugendrelevante Themen beeinhaltet.

4

Eine Woche im Ferienlager durch die Augen eines Teenagers. Lustige Dialoge und kurzweilig. Schön illustriert. Das Ende hätte etwas mehr gegen Mobbing Aussagen dürfen als es hat.

5

Einfach wunderbar geschrieben (inhaltlich sowie sprachlich), und im Hörbuch vom Autor selbst gewohnt großartig vorgetragen!

5

Tolle Sprache. Klischees erkannt und umgangen. Nur das erhoffte Ende fehlt... Und auch das ist Absicht!

5

ein sehr gut erzähltes, etwas berührendes Buch, in dem ein mega wichtiges Thema versteckt ist.

2

Schreibstil war überhaupt nicht meins, aber die Interpretationsmöglichkeiten find ich doch ziemlich interessant

4

Guter Jugendroman mit beachtlichem Einfühlungsvermögen zum Thema Mobbing

Dieser Roman wird an unserer Schule gerade in der 7. Klasse gelesen und alles in allem halte ich das auch für eine gute Wahl: Die Kapitel lassen sich gut runterlesen, der Schreibstil ist leicht und unbeschwert, ohne allzu aufgesetzt "jugendlich" wirken zu wollen oder zu seicht daherzukommen und die zahlreichen Illustrationen sind echte Hingucker und bereichern die Lektüre visuell sehr. Mir persönlich hat an diesem Buch vor allem gefallen, mit wie viel Fingerspitzengefühl das Kernthema Mobbing in seinen oft subtilen Erscheinungsformen und Folgen für die Betroffenen angegangen wurde. So fand ich es etwa - im positiven Sinne - kaum erträglich, wie überrascht der Erzähler eines Tages ist, als ihm bewusst wird, wie viele Skills der gemobbte Jörg beim Leben in der Natur und beim Wandern hat, hatte er doch bis dato nur immer das Zerrbild des "Opfers" von ihm, das "andersiger" ist und über das man mit Häme herzuziehen hat - einfach weil Jörg IST. Das und einige andere Situationen konnte ich sehr gut nachempfinden. Als kleine Kritikpunkte habe ich anzubringen, dass ich die Geschichte an sich als nicht so sonderlich mitreißend empfunden habe und auch nicht glaube, dass bei der Lektüre allzu viele Jugendliche in atemloser Spannung "pageturnen". Und der Schreibstil erscheint mir an einigen Stellen dann auch als etwas zu verschnörkelt in seinen gedanklichen Girlanden, die manchmal gedreht werden, auch wenn das Buch überwiegend durchaus zielgruppengerecht geschrieben wurde.

4.5

Herrlicher Schreibstil

Tolle Art des Erzählens: Humorvoll und im Stil von Kindern und jungen Jugendlichen thematisiert Stanišić die Themen Mobbing und Freundschaft. Er erzählt auf sehr unterhaltsame Art von einem Jungen, der mit Gleichaltrigen in ein Ferienlager im Wald muss. Ich freue mich jetzt schon darauf, das Kinder- und Jugendbuch mit einer Klasse zu lesen.

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