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Eine ruhige, emotionale und wunderschön geschriebene Familiengeschichte.....

Mar 26, 2026
Eine ruhige, emotionale und wunderschön geschriebene Familiengeschichte.....
Mar 26, 2026

Ein tragisches Unglück, eine zerbrochene Familie – und Heilung von unerwarteter Seite
Nach ihrer Scheidung zieht Grace zurück auf den elterlichen Bauernhof an der windgepeitschten Küste von Wales. Den harten Alltag bestreitet sie allein, ein Unfall auf See hat ihr vor vielen Jahren den Bruder genommen. Nur ein Ritual am Abend spendet Grace Ruhe und Trost: Wenn sie eine alte Tonaufnahme des Seewetterberichts auflegt, die ihren immer vergesslicher werdenden Vater jedes Mal aufs Neue in dem Glauben einschlafen lässt, das Meer sei ruhig und sein Sohn in Sicherheit.
Als eines Tages eine junge Frau vor der Tür steht und behauptet, Graces Bruder sei tatsächlich noch am Leben, glaubt Grace ihr kein Wort. Doch ihr Vater lässt nicht ab von diesem Hoffnungsschimmer, und so machen die drei sich auf die Suche – eine Suche, auf der sich Grace auch ihrer eigenen schmerzhaften Geschichte stellen muss.
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Mar 26, 2026
Mar 26, 2026


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""Verzeiht mir!", rief er, als sich seine Kehle mit Salzwasser füllte. "Verzeiht!"" Im November 1999 sinkt das Boot von Michael und damit auch die Hoffnung seiner Familie ihn jemals wieder zu sehen. Seit Jahren schon ist er, nach einem Streit mit seinem Vater, auf entfernten Meeren unterwegs. So richtig beginnen tut das Buch aber zwanzig Jahre später, als ein junge Frau auf der Farm von Jack und seiner Tochter Grace auftaucht und Fragen stellt. Fragen, die der demente Jack nicht beantworten kann, aber plötzlich Türen in ihm öffnet, von denen er nicht mehr wusste, dass es sie überhaupt noch gibt. "Das Schlimmste waren vielleicht die Türen in seinem Kopf, die auf verlockende Art plötzlich aufgingen und dann wieder zufielen, bevor er halb hindurch war. Aber nein, das Schlimmste war das ständige Gefühl, verloren zu sein." Das Thema der Demenz hat mich sehr, sehr berührt. Es ist so herzerwärmend und ungeschönt geschildert, das es einen schier zerreißt. Grace, überfordert, übermüdet und übervoll in der Liebe zu ihrem Vater und dessen Pflege. Dann kommt Michael zu Wort und wir erfahren warum er zur See und weg von seinen Eltern und seiner Schwester ging. Und wieder bin ich stark bewegt. Schwulenhass und Homophobie begegnen ihm. Die Sehnsucht nach seiner Familie und Selbstzweifel plagen ihn. Diese Abschnitte haben mich sehr bewegt und mitgenommen. Aber zurück zu der jungen Frau, Malin. Diese behauptet die Tochter von Michael zu sein. Geboren gut 2 Jahre nach seinem angeblichen Tod. Zu dritt machen sich Jack, Grace und Malin auf eine Reise um Antworten auf ihre Fragen zu finden und ihre Trauer über diesen und andere Verluste zu verarbeiten. Was jetzt wie ein trauriges, schweres Buch klingt, ist nur die halbe Wahrheit. Es ist auch eine Geschichte voller Humor, Zuversicht und schöner Begegnungen, aber vor allem ist es eine Geschichte voller herzerwärmender Liebe! Sehr große Leseempfehlung für diesen Pageturner, dem ich mit meinem Beitrag nicht wirklich gerecht werden kann ❤️🩹

Jun 14, 2026
""Verzeiht mir!", rief er, als sich seine Kehle mit Salzwasser füllte. "Verzeiht!"" Im November 1999 sinkt das Boot von Michael und damit auch die Hoffnung seiner Familie ihn jemals wieder zu sehen. Seit Jahren schon ist er, nach einem Streit mit seinem Vater, auf entfernten Meeren unterwegs. So richtig beginnen tut das Buch aber zwanzig Jahre später, als ein junge Frau auf der Farm von Jack und seiner Tochter Grace auftaucht und Fragen stellt. Fragen, die der demente Jack nicht beantworten kann, aber plötzlich Türen in ihm öffnet, von denen er nicht mehr wusste, dass es sie überhaupt noch gibt. "Das Schlimmste waren vielleicht die Türen in seinem Kopf, die auf verlockende Art plötzlich aufgingen und dann wieder zufielen, bevor er halb hindurch war. Aber nein, das Schlimmste war das ständige Gefühl, verloren zu sein." Das Thema der Demenz hat mich sehr, sehr berührt. Es ist so herzerwärmend und ungeschönt geschildert, das es einen schier zerreißt. Grace, überfordert, übermüdet und übervoll in der Liebe zu ihrem Vater und dessen Pflege. Dann kommt Michael zu Wort und wir erfahren warum er zur See und weg von seinen Eltern und seiner Schwester ging. Und wieder bin ich stark bewegt. Schwulenhass und Homophobie begegnen ihm. Die Sehnsucht nach seiner Familie und Selbstzweifel plagen ihn. Diese Abschnitte haben mich sehr bewegt und mitgenommen. Aber zurück zu der jungen Frau, Malin. Diese behauptet die Tochter von Michael zu sein. Geboren gut 2 Jahre nach seinem angeblichen Tod. Zu dritt machen sich Jack, Grace und Malin auf eine Reise um Antworten auf ihre Fragen zu finden und ihre Trauer über diesen und andere Verluste zu verarbeiten. Was jetzt wie ein trauriges, schweres Buch klingt, ist nur die halbe Wahrheit. Es ist auch eine Geschichte voller Humor, Zuversicht und schöner Begegnungen, aber vor allem ist es eine Geschichte voller herzerwärmender Liebe! Sehr große Leseempfehlung für diesen Pageturner, dem ich mit meinem Beitrag nicht wirklich gerecht werden kann ❤️🩹
Jun 14, 2026


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Genau genommen nimmt uns Kathy Biggs in ihrem Roman „Wie Schiffe auf stürmischer See“ mit an die stürmische Küste von Wales. Hierhin kehrt Grace, nach Schicksalsschlag und Scheidung, auf den elterlichen Bauernhof zurück, wo sie sich aufopferungsvoll um ihren demenzkranken Vater Jack kümmert. Bis eines Tages eine junge Frau namens Malin vor der Tür steht und behauptet Michael, ihr auf See ums Leben gekommener Bruder, sei nicht nur ihr Vater, sondern auch noch am Leben. Damit beginnt für alle Drei eine unvorhergesehene Reise zwischen neuer Hoffnung und schmerzhafter Vergangenheit. In ihrer Erzählweise legt die Autorin einen ebenso bildhaften, wie eindringlichen Schreibstil an den Tag, der sich sehr angenehm und flüssig lesen lässt. Die Story ist sowohl mitreißend, wie bewegend und dank den Ausführungen über Jacks Demenz, eine gelungene Mischung aus unfreiwilliger Komik und einfühlsamer Dramatik. Meine Großeltern sind ebenfalls an Demenz erkrankt, so dass ich viele Situationen wiedererkennen konnte und weiß wie es sich anfühlt erkrankte Menschen zu betreuen und pflegen. Hier wurde treffend recherchiert und auf den Punkt gebracht. Die (Haupt)Protagonisten sind ebenso gut durchdacht, authentisch und jeder auf seine eigene Art liebenswert und sympathisch, so dass man mit jedem von Ihnen mitfühlt, mitleidet und mithofft, auch wenn es erst eine Zeit dauert, bis man sie vollends verstehen kann und genaue Hintergründe erfährt. Gerade das beschert der Geschichte ihren geschickten Spannungsaufbau und ein hoffnungsvolles Ende. Fazit: Mir hat das Buch unheimlich gut gefallen und mir sowohl Schmunzler entlockt, als auch traurige, ergreifende Lesemomente beschert. Eine wirklich spannende, bewegende Familiengeschichte und eine absolute Leseempfehlung!
Mar 13, 2026
Genau genommen nimmt uns Kathy Biggs in ihrem Roman „Wie Schiffe auf stürmischer See“ mit an die stürmische Küste von Wales. Hierhin kehrt Grace, nach Schicksalsschlag und Scheidung, auf den elterlichen Bauernhof zurück, wo sie sich aufopferungsvoll um ihren demenzkranken Vater Jack kümmert. Bis eines Tages eine junge Frau namens Malin vor der Tür steht und behauptet Michael, ihr auf See ums Leben gekommener Bruder, sei nicht nur ihr Vater, sondern auch noch am Leben. Damit beginnt für alle Drei eine unvorhergesehene Reise zwischen neuer Hoffnung und schmerzhafter Vergangenheit. In ihrer Erzählweise legt die Autorin einen ebenso bildhaften, wie eindringlichen Schreibstil an den Tag, der sich sehr angenehm und flüssig lesen lässt. Die Story ist sowohl mitreißend, wie bewegend und dank den Ausführungen über Jacks Demenz, eine gelungene Mischung aus unfreiwilliger Komik und einfühlsamer Dramatik. Meine Großeltern sind ebenfalls an Demenz erkrankt, so dass ich viele Situationen wiedererkennen konnte und weiß wie es sich anfühlt erkrankte Menschen zu betreuen und pflegen. Hier wurde treffend recherchiert und auf den Punkt gebracht. Die (Haupt)Protagonisten sind ebenso gut durchdacht, authentisch und jeder auf seine eigene Art liebenswert und sympathisch, so dass man mit jedem von Ihnen mitfühlt, mitleidet und mithofft, auch wenn es erst eine Zeit dauert, bis man sie vollends verstehen kann und genaue Hintergründe erfährt. Gerade das beschert der Geschichte ihren geschickten Spannungsaufbau und ein hoffnungsvolles Ende. Fazit: Mir hat das Buch unheimlich gut gefallen und mir sowohl Schmunzler entlockt, als auch traurige, ergreifende Lesemomente beschert. Eine wirklich spannende, bewegende Familiengeschichte und eine absolute Leseempfehlung!
Mar 13, 2026
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Kathy Biggs wurde in Yorkshire geboren. Vor vierzig Jahren verlor sie ihr Herz an eine winzige Ortschaft mitten im ländlichen Wales, wo sie und ihr Mann noch heute leben. Sie hat neben ihren eigenen Kindern mehrere Pflegekinder großgezogen und viele Jahre als Krankenschwester gearbeitet. Erst mit über 60 begann sie mit dem Schreiben.
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