Was man von hier aus sehen kann
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Durch die Schenkung meiner Schwester zum Geburtstag war dieses Buch nunmehr eine Art Zufallsfund als der selbstbestimmte Kauf. Der Tod unserer Großmutter kurz vor entsprechendem Geburtstag gibt der Geschichte eine noch größere Bedeutung als zuvor geahnt. Die Zeitsprünge, in denen Mariana Leky dieses Buch verfasst hat, sind bemerkenswert. In einigen Momenten der Geschichte bekommt man das Gefühl, die Zeit würde stehen bleiben. Während in anderen Momenten das gefühlt ganze Leben in einem Kapitel an einem vorbeizieht. In den Abschnitten, in denen die Zeit nicht vergeht, erfährt man jedoch so viel über die einzelnen Figuren dieses Romans, dass man sich ihnen und den Verbindungen untereinander fast unheimlich nah fühlt. Dieses Dorf, in dem nicht nur die Zeit stehen geblieben zu sein scheint, sondern auch alle untereinander eine große Gemeinschaft des Vertrauens pflegen, ist ein herzerwärmendes Konstrukt. Die Bewohner:innen des Dorfes, in dem dieser Roman spielt, sind so voller Herzensgüte, dass man mit jedem Menschen, den sich der Tod mit der Zeit holt, mitfühlt. Die grundsätzliche Beschreibung von Gefühlen, Zeit und dem Tod ist Mariana Leky auf eine unvergleichliche Art und Weise gelungen. Jedoch fremdelte ich an einigen Stellen des Buches mit dem Vorgreifen in der Geschichte, in dem ein Ereignis angeteasert wurde und die Erzählung zurücksprang um die teilweise jahrelange Entwicklung, bis hin zu dem Ereignis, aufzuarbeiten. In diesem Buch lernt man viel über Liebe egal welchen Alters, jahrelange familiäre Bande eines ganzen Dorfes und über das Ausbrechen aus gewohnten Strukturen. Dies ist alles mit so feinen Worten und Metaphern beschrieben, dass man lange nichts vergleichbar schönes Lesen wird. Weswegen das Buch trotzdem unterschiedliche Gefühle hervorruft, ist, dass die Passagen, in denen im Dorf Trauer verarbeitet wird oder gar schlichtweg nichts passiert, auch sehr zäh sind und die fehlende Entwicklung der Zeit in diesem Dorf vorbeugen geführt wird. Das ist für den Lesefluss in einigen Momenten doch hinderlich. Nichtsdestotrotz sprechen wir hier von einem sanften, einfühlsamen Buch, welches man bedenkenlos weiterempfehlen kann. Es kann Menschen in der Leserschaft in schweren Zeiten mit Sicherheit Trost schenken.
"Es sind nicht mehr alle da. Aber die ganze Welt gibt es noch. Die ganze Welt minus eins."
Kennt ihr diese Bücher, die womöglich ausschließlich für euch ganz alleine geschrieben worden zu sein scheinen? Die euch irgendwie vollständiger machen und die ihr mit euch tragt? Die ihr mit einer gewissen Zärtlichkeit betrachtet, weil sie ein Teil von euch geworden sind? So geht es mir mit -Was man von hier aus sehen kann-. Dieser Gedanke fühlt sich bei diesem Buch natürlich beinahe absurd an, schließlich avancierte es binnen kürzester Zeit zum absoluten Lese-Liebling vieler und war plötzlich in aller Munde. Aber genau die oben beschriebenen Gefühle hat mir dieses Buchstabenwunder beschert. Als wäre ich tatsächlich gemeint. Ich möchte etwas sehr persönliches formulieren. Sollte man mich wirklich kennen wollen, so wäre dieses Buch eine Pflichtlektüre im Studium meiner Person. Ich las es bereits vor einigen Jahren und seit dem immer wieder. Ich wusste nicht recht, was ich darüber schreiben soll, weil es für mich eben so viel mehr ist, als ein weiteres Buch, eine weitere Lesereise. Die gesamte Handlung ist voller Zuneigung, Wärme, Vergebung, Zusammenhalt, beinahe unaushaltbaren Schicksalsschlägen, Aberglaube, gelebter und ungelebter Liebe und Freundschaft. Für mich schlicht ein Meisterwerk. Jede der Figuren, im Zusammenspiel, eine Hauptrolle. Auch wenn sicherlich nicht jede so gedacht ist. Alle zusammen aber ergeben ein großes Ganzes. Jede rückt wie selbstverständlich, an den ihr angedachten Platz, ist rund und absolut notwendig. Luise und Selma sind aufgenommen in den Kreis meiner Romanheldinnen. Sie befinden sich zwischen Pippi & Ronja (die Beiden benötigen keinen weiteren Hinweis), Renée & Paloma (Die Eleganz des Igels), Rosa & Liesel (Die Bücherdiebin), Oma & Elsa (Oma lässt grüßen und sagt, es tut ihr Leid), Paulina (Die geheime Sehnsucht der Bücher) und Mary Rose (Lichter über dem Meer) in wirklich allerbester Gesellschaft. Ich bewundere den Schreibstil von Mariana Leky. Er ist pur und ehrlich, an manchen Stellen so wundervoll detailreich, wohlig warm und überaus intelligent. Teils zunächst belanglos erwähntes, tarnt sich als nichtig, nur um an anderer Stelle mit aller Wucht und klarer Präsenz wieder aufzutauchen. Dieser Roman, samt seiner vielfältigen Dorfbewohner ist ein klares Lese-Lebenshighlight. Auch das, von Sandra Hüller eingelesene, Hörbuch ist definitiv zu empfehlen. Die zärtlich beschriebenen Lebensmomente trage ich tatsächlich bei mir... Bauer Häubel, der den Tod so gerne willkommen heißen möchte, die Jahrzehnte währende Liebe des Optikers zu Selma und unzählige mehr. Luise, Selma, Fredrik, Marlies, Elsbeth, Optiker, Martin, Heinrich, Werner, Astrid, Alaska... ihr werdet mich alle ewiglich begleiten. ♡♡♡ "Wenn das, was man lange angeschaut hat, etwas Bedeutsames war, etwas, sagte Selma, das das ganze großflächige Leben in einer einzigen Bewegung umdreht, dann taucht dieses Nachbild immer wieder auf. Auch Jahrzehnte später ist es plötzlich wieder da, ganz egal, was man eigentlich gerade angesehen hat, bevor man die Augen schloss." "Selma war noch größer als die meisten anderen Erwachsenen, und sie war damals um die sechzig, aus meiner Perspektive also turmhoch und steinalt. Sie schien mir so hoch, dass ich glaubte, man könne von ihrem Kopf aus bis weit über das nächste Dorf hinaussehen, und so steinalt, dass ich glaubte, sie habe die Welt mit erfunden." "Die Leute im Dorf beargwöhnten ihr Herz, das so viel Aufmerksamkeit nicht gewohnt war, und deshalb verstörend schnell klopfte. Sie erinnerten sich, dass es bei einem aufziehenden Herzinfarkt in einem Arm kribbelt, sie erinnerten sich aber nicht, in welchem, deshalb kribbelte es den Leuten im Dorf in beiden Armen." "Einige Leute im Dorf fanden, dass es jetzt unbedingt an der Zeit sei, mit einer verschwiegenen Wahrheit herauszurücken. Sie schrieben Briefe, ungewohnt wortreiche, in denen von >>immer<< und >>niemals<< die Rede war." ♡♡♡

"Man kann sich die Abenteuer, für die man gemacht ist, nicht immer aussuchen."
Was für ein außergewöhnliches Buch! Der Schreibstil ist sehr besonders und es hat Spaß gemacht, dieses Buch zu lesen. Die Erzählung ist unheimlich vielfältig und schön gestaltet. Die Geschichte wird humorvoll erzählt, es gibt viele Absurditäten, die einen schmunzeln lassen. Insgesamt wirklich ein tolles Buch! Eine klare Leseempfehlung!
Gerade beendet und ich könnte es direkt noch einmal von vorne anfangen! 🥹
Ich habe das Buch als Hörbuch bei Spotify konsumiert und war positiv überrascht. Ohne große Erwartungen habe ich ein kleines Highlight gefunden. Die Sprecherin Sandra Hüller hat das Buch wunderbar vorgelesen. Das Dorf, die Charaktere, die inneren und äußeren Dialoge und der Schreibstil haben mich sehr begeistert, es hat einfach alles gepasst. Es gibt viele versteckte Details und liebevolle Beschreibungen. Hier wurde einiges zwischen den Zeilen geschrieben. Dieses Buch hat mich mit jedem Wort erreicht und ich kann es uneingeschränkt weiterempfehlen. 💖 ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️
Zwischen Magie und Melancholie – Ein Buch, das bleibt
Was man von hier aus sehen kann von Mariana Leky ist ein leises, warmherziges Buch voller Wunder und Menschlichkeit. Der ungewöhnliche Schreibstil verleiht der Geschichte eine fast märchenhafte Leichtigkeit, ohne je die Tiefe des Erzählten zu verlieren. Leky schafft es, Traurigkeit und Witz so fein zu verweben, dass man beim Zuhören immer wieder lächelt – auch mit einem Kloß im Hals. Die Figuren sind so liebevoll gezeichnet, dass man sich wünscht, sie persönlich zu kennen. Besonders als Hörbuch wirkt die Geschichte eindringlich, fast intim, als würde jemand einem ins Herz sprechen. Es ist eines dieser Bücher, das man nicht so schnell vergisst – still, besonders und sehr berührend, mit einem zärtlichen Blick auf das Leben in all seiner Zerbrechlichkeit.
Ein unglaublich tolles Buch. Ich weiß gar nicht wo ich anfangen soll zu beschreiben, warum dieses Buch so toll ist. Sei es die Geschichte, die dramatisch, liebevoll, romantisch, nachdenklich und traurig zugleich ist ohne das wirklich viel passiert. Seien es die Charaktere die man gerade wegen ihrer ganzen Eigenheiten so schnell ins Herz schließt und vieles mehr. Aber am Meisten hat mir aber der Schreibstil gefallen. Wie jeder Satz auf philosophischer Ebene so viel mehr ausgedrückt hat als nur das, was man beim ersten mal lesen im Kontext der Geschichte wahrnimmt. Yogi-Tee kann sich bei ihren Sprüchen sich auf jeden Fall hier Inspirationen holen. 😊
Tolles Buch über das Leben oder die Familie oder das Zusammensein
Einen halben Stern Abzug gibt's, weil ich die ersten 70 Seiten kaum reingekommen bin. Aber dann war es einfach nur wunderbar. Ich hab keine wirkliche Erwartung gehabt, hab mur von vielen gehört, dass es toll ist. War es auch. Die Sprache war wirklich tiefsinnig und an vielen Stellen auch witzig. Wer also ein Buch sucht, womit man sich so richtig einknuddeln möchte, dann ist das genau das Richtige.

Von der unbedingten Anwesenheitspflicht im eigenen Leben. Ohne erhobenen Zeigefinger, aber farbig, sanft und tief.
Dieses Buch war für mich ein Lesehighlight dieses Jahr und ich weiß, dass es mich noch eine Weile begleiten wird. Ich liebe den Schreibstil der Autorin. Dieser liebevolle ironische Blick aufs Leben, der irgendwo in die Tiefen der eigenen Seele vordringt und die Erzählung in eine Sinfonie aus Gelb, Grün und blau taucht. Immer wieder habe ich geschmunzelt, manchmal aufgelacht, die eine oder andere Tränen verdrückt aber vor allem war ich verzaubert von diesen Menschen und ihren Geschichten. Und was ich mitgenommen habe ist ein Stück Zauber, dieser wartungsfreie offene Blick aufs eigene Leben. Und den wünsche ich jedem.
Humorvoll und originell 👍 Kleine, feine Geschichte über das Leben in einen kleinen Dorf.
Eine schöne Geschichte zum wohlfühlen. Ich habe viel gelacht mit diesem Buch. Es geht um ein Mädchen, dass in einem kleinen Dorf lebt. Ihre Oma ( glaube ich🤔) träumt hin und wieder von einem Okapi. Und wenn das passiert, stirbt ein Mensch in diesem Ort. Was es damit auf sich hat und was die einzelnen Charaktere, die man ziemlich lieb gewinnt, so erleben, ist sehr unterhaltsam. Ziemlich originell geschrieben, weil die einzelnen Menschen unterschiedlich sind und auch sehr eigen.
Ein kleines Dorf, ein bisschen Aberglaube, eine Prise Liebe und ein vorausgesagter Tod
Ich bin mir nicht sicher, ob ich das Buch verstanden habe aber es hat mich großartig unterhalten mit diesen skurrilen und absolut liebenswerten Charakteren. Der Schreibstil ist großartig und die Story mit so vielem klugen Witz gespickt. Ob ich verstanden hab, was die Autorin uns sagen wollte? Keine Ahnung, es hat einfach spaß gemacht und das ist die Hauptsache auch, wenn es zum Ende sehr emotional wurde.
hinreissender Witz 🧡
Ich muss zugeben, ich kam etwas schwer ins Geschehen, was ironischerweise an der Masse der Informationen lag, welche die Figuren und ihre Charaktere ziemlich präzise zeichnen. Doch schnell passten alle ins Gesamtbild und waren so unglaublich witzig, herzlich und schlau, schlagfertig und direkt Ich habe das Buch innerhalb von 48h ausgelesen, was mich selbst sehr überraschte, also zähle ich es, denk ich, zu meinen liebsten Büchern Übrigens liebe ich den Zynismus von Marlies sehr.
Ganz nett, hat mich nicht gefesselt 🫣
Eine charmante Geschichte über das Leben in einem kleinen Dorf, in dem schrullige Charaktere und Schicksale miteinander verwoben sind. Der Schreibstil ist poetisch und einfühlsam, doch die Handlung plätschert stellenweise dahin und konnte mich nicht vollends fesseln. Trotz einiger schöner Momente hat mir die emotionale Tiefe gefehlt, um wirklich begeistert zu sein.
Das war sanft und nachhallend. Einfach berührend. 🥰
Die Schreibweise ist gewöhnungsbedürftig und ich kann mir vorstellen das sich das Buch für manche lang anfühlen kann aber ich fand es schön genauso wie es ist. Ich finde dadurch wirkt es beruhigend und realistisch. Ich fand es unglaublich bewegend und freue mich schon den Film zu schauen. Den Satz des Optikers versuche ich allerdings immernoch zu verstehen. 😅 Genau an solchen Stellen musste ich manchmal auch mehrfach lesen und kurz innehalten aber genau so etwas lässt einen das Buch doch auch mal ganz anders lesen und betrachten. Lässt es wirken und ziehen wie einen Tee. Für mich ein neues Lieblingsbuch. ♥️
Eine Erzählung, die man gelesen haben kann und die einen noch einige Zeit beschäftigen wird.
+++ Rezension +++ [unbezahlte Werbung | selbst gekauft] Inhalt: Selma ist 60 Jahre alt und wohnt in einem kleinen Dorf. Immer, wenn sie von einem Okapi träumt - stirbt in den nächsten 24 Stunden jemand und das ganze Dorf hält den Atem an. Meinung Ehrlich gesagt, wird das ein Buch sein, über das ich noch einige Zeit nachdenken werde. Es ist eine schöne, seichte Erzählung über Zusammenhalt und Liebe. Erzählt wird es aus Sicht von Selmas Enkelin, Luise. Sie erzählt die Ereignisse im Rückblick, sodass sie auch den aktuelle. Geschenken teilweise vorgreifen kann. Das macht sie allerdings nicht oft und wenn, dann ist es gut platziert. Die Sprache ist leise und den Charakteren gut angepasst. Manchmal muss man eine Stelle zwei Mal lesen, um sie zu verstehen und die buddhistischen Weisheiten laden zum Nachdenken ein. Der Roman ist meine Achterbahnfahrt der Handlung. Es gibt kurze, aber heftige Spitze. Der größte Teil ist leise erzählt. Für den einen oder anderen mag das langweilig wirken, aber es passt eigentlich ganz gut zum kleinen Dorfleben. Fazit Eine Erzählung, die man gelesen haben kann und die einen noch einige Zeit beschäftigen wird. 3,5 von 5 Sternen Autor: Mariana Leky Verlag: DuMont Buchverlag Seiten: 322 Genre: Roman (zeitgenössisch) Übersetzer: / Ersterscheinung: 18.07.2017 Meine Version: E-Book
Leichtes und gleichzeitig berührendes Buch
Ein wirklich schönes Buch, strahlt ungemein viel Ruhe aus. Die Konstrukte der Charaktere im Buch waren sehr gut und ich mochte die Leichtigkeit, die vermittelt wurde obwohl es auch einige schwere Szenen gab. Der Schreibstil von Leky ist sehr eigen, ich brauchte erstmal einen Moment um davon abgeholt zu werden.
Zwischen Chaos, Witz und tiefer Ehrlichkeit
Zu Beginn war ich ehrlich gesagt etwas verwirrt. Das Buch startet mit einer Flut an Informationen und skurrilen Vorkommnissen, in die man sich erst einmal einfinden muss. Doch hat man diesen Punkt überwunden, findet man schnell in den Kern der Geschichte: Es geht um Tod und Liebe. Mariana Leky schreibt beeindruckend realistisch und nutzt gleichzeitig einen feinen Witz, um die ernsten Themen wie Trauer und Verlust anzusprechen. Für mich ist es ein Buch, das das Leben auf eine verwirrte, verrückte und vor allem ehrliche Art verbindet. Ein absolut lohnenswertes Leseerlebnis!
Eine Liebeserklärung an das Leben
Was war das bitte für ein unfassbar gutes Buch?! 😍 In 'Was man von hier aus sehen kann' von Mariana Leky tauchen wir ein in die warme Atmosphäre eines kleinen Dorfes im Westerwald, wo die Menschen durch seltsame Vorahnungen und tiefe Verbundenheit miteinander verwoben sind. Die Charaktere sind dabei so unfassbar vielschichtig und liebenswert, und man lernt sie im Laufe der Geschichte auf ganz besondere Weise kennen und lieben. Besonders berührend sind die Szenen, die einem die Tränen in die Augen schießen lassen, sei es vor Trauer oder vor Freude über die Schönheit des Lebens. Davon gab es bei mir so viele Momente, dass ich teilweise einfach nur mit ganz vielen Emotionen erschlagen wurde. Mariana Lekys Schreibstil ist dabei nahezu malerisch, voller Liebe und Witz. 'Was man von hier aus sehen kann' ist nicht nur irgendein ein Buch, sondern meiner Meinung nach eine Liebeserklärung an das Leben in all seinen Facetten. Große Empfehlung für alle, die kein 08/15 Buch lesen wollen, sondern in eine Welt voller leben, liebe und Schicksale tauchen möchten, ohne unnötige Schnörkel und Schnickschnack!
Die Geschichte ist ziemlich skurril und außergewöhnlich erzählt, wodurch ich anfangs so meine Schwierigkeiten hatte. Aber irgendwann wachsen einem die Charaktere so ans Herz, jeder hat so seine Eigenheit, aber dieser Zusammenhalt, der geschildert wird, einfach schön. Es geht auch um die Themen Tod, Liebe und im Allgemeinen, das Leben.
Richtig schönes Buch !
Achtung Spoiler Eine wirklich schöne etwas verrückte und auch für mich emotionale Geschichte über den Tod und all das was in so einem Leben passieren kann. Von Anfang bis Ende auch.immer wieder ganz lustige Stellen zum schmunzeln dabei. Ich hab’s geliebt ❤️ Und ich fand’s schlimm das Martin stirbt das finde ich gar nicht gut
Das Hörbuch ist gut. Die Geschichte hat mir am Anfang ganz gut gefallen. Mit der Zeit wurde sie mir leider etwas zu flach. Irgendwie hat mir der "pepp" gefehlt. Es ist ein Buch, das zum Nachdenken anregt. Für mich persönlich zu philosophisch. Wer dieses Genre mag, ist hier an der richtigen Adresse.
Zum Wohl- & Mitfühlen
Ich hab mich so in ihren Schreibstil verliebt! Sie baut damit Nähe zu den Charakteren auf, ist dabei humorvoll und transportiert gleichzeitig alle Gefühlslagen, sodass man sich als Teil dieser kleinen Welt fühlt - es sogar unbedingt sein möchte. Es geht um Liebe, Trauer und Tod. Darum, Menschen zu verlieren, die einem alles bedeuten und Menschen zu finden, die einem alles bedeuten werden. Es gibt so vieles zwischen den Zeilen und mit jeder Seite berührte mich dieses Buch ein Stück mehr - gerade, weil es so bildhaft ist, mit so vielen liebenswerten Figuren.
Mein absolutes Lieblingsbuch das ich niemals vergessen werde und immer wieder lese
Der Roman erzählt von Luise, die in einem kleinen Dorf aufwächst, in dem man glaubt: Wenn Selma im Traum stirbt, stirbt am nächsten Tag jemand im Dorf wirklich. Im Mittelpunkt steht aber weniger der Tod als vielmehr das Leben dazwischen: Freundschaften, erste Liebe, Verlust, Zufälle und die Frage, wie man mit der Endlichkeit umgeht. Luise beobachtet die Dorfbewohner sehr genau – ihre Eigenheiten, Ängste und Hoffnungen – und lernt, dass man das Leben nicht kontrollieren kann, aber bewusst erleben darf. Das Buch ist leise, warm, humorvoll und melancholisch, ohne schwer oder düster zu sein. Es feiert die kleinen Momente und zeigt, dass das, was man von hier aus sehen kann, oft genug ist. Ich habe mehr als einmal geweint und das Buch hat mich sehr verzaubert man kann soviel in ihre Worte rein interpretieren
So ein ganz eigener Schreibstil, wunderbar intelligent und witzig...
... manchmal auch irritierend, aber grundsätzlich schön. Die Protagonisten so detailliert, sympathisch und miteinander verbunden dass man ein kleines bisschen meint unter ihnen zu leben. Ziemlich real und gleichzeitig völlig erfunden. Ein besonderes Buch!
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Durch die Schenkung meiner Schwester zum Geburtstag war dieses Buch nunmehr eine Art Zufallsfund als der selbstbestimmte Kauf. Der Tod unserer Großmutter kurz vor entsprechendem Geburtstag gibt der Geschichte eine noch größere Bedeutung als zuvor geahnt. Die Zeitsprünge, in denen Mariana Leky dieses Buch verfasst hat, sind bemerkenswert. In einigen Momenten der Geschichte bekommt man das Gefühl, die Zeit würde stehen bleiben. Während in anderen Momenten das gefühlt ganze Leben in einem Kapitel an einem vorbeizieht. In den Abschnitten, in denen die Zeit nicht vergeht, erfährt man jedoch so viel über die einzelnen Figuren dieses Romans, dass man sich ihnen und den Verbindungen untereinander fast unheimlich nah fühlt. Dieses Dorf, in dem nicht nur die Zeit stehen geblieben zu sein scheint, sondern auch alle untereinander eine große Gemeinschaft des Vertrauens pflegen, ist ein herzerwärmendes Konstrukt. Die Bewohner:innen des Dorfes, in dem dieser Roman spielt, sind so voller Herzensgüte, dass man mit jedem Menschen, den sich der Tod mit der Zeit holt, mitfühlt. Die grundsätzliche Beschreibung von Gefühlen, Zeit und dem Tod ist Mariana Leky auf eine unvergleichliche Art und Weise gelungen. Jedoch fremdelte ich an einigen Stellen des Buches mit dem Vorgreifen in der Geschichte, in dem ein Ereignis angeteasert wurde und die Erzählung zurücksprang um die teilweise jahrelange Entwicklung, bis hin zu dem Ereignis, aufzuarbeiten. In diesem Buch lernt man viel über Liebe egal welchen Alters, jahrelange familiäre Bande eines ganzen Dorfes und über das Ausbrechen aus gewohnten Strukturen. Dies ist alles mit so feinen Worten und Metaphern beschrieben, dass man lange nichts vergleichbar schönes Lesen wird. Weswegen das Buch trotzdem unterschiedliche Gefühle hervorruft, ist, dass die Passagen, in denen im Dorf Trauer verarbeitet wird oder gar schlichtweg nichts passiert, auch sehr zäh sind und die fehlende Entwicklung der Zeit in diesem Dorf vorbeugen geführt wird. Das ist für den Lesefluss in einigen Momenten doch hinderlich. Nichtsdestotrotz sprechen wir hier von einem sanften, einfühlsamen Buch, welches man bedenkenlos weiterempfehlen kann. Es kann Menschen in der Leserschaft in schweren Zeiten mit Sicherheit Trost schenken.
"Es sind nicht mehr alle da. Aber die ganze Welt gibt es noch. Die ganze Welt minus eins."
Kennt ihr diese Bücher, die womöglich ausschließlich für euch ganz alleine geschrieben worden zu sein scheinen? Die euch irgendwie vollständiger machen und die ihr mit euch tragt? Die ihr mit einer gewissen Zärtlichkeit betrachtet, weil sie ein Teil von euch geworden sind? So geht es mir mit -Was man von hier aus sehen kann-. Dieser Gedanke fühlt sich bei diesem Buch natürlich beinahe absurd an, schließlich avancierte es binnen kürzester Zeit zum absoluten Lese-Liebling vieler und war plötzlich in aller Munde. Aber genau die oben beschriebenen Gefühle hat mir dieses Buchstabenwunder beschert. Als wäre ich tatsächlich gemeint. Ich möchte etwas sehr persönliches formulieren. Sollte man mich wirklich kennen wollen, so wäre dieses Buch eine Pflichtlektüre im Studium meiner Person. Ich las es bereits vor einigen Jahren und seit dem immer wieder. Ich wusste nicht recht, was ich darüber schreiben soll, weil es für mich eben so viel mehr ist, als ein weiteres Buch, eine weitere Lesereise. Die gesamte Handlung ist voller Zuneigung, Wärme, Vergebung, Zusammenhalt, beinahe unaushaltbaren Schicksalsschlägen, Aberglaube, gelebter und ungelebter Liebe und Freundschaft. Für mich schlicht ein Meisterwerk. Jede der Figuren, im Zusammenspiel, eine Hauptrolle. Auch wenn sicherlich nicht jede so gedacht ist. Alle zusammen aber ergeben ein großes Ganzes. Jede rückt wie selbstverständlich, an den ihr angedachten Platz, ist rund und absolut notwendig. Luise und Selma sind aufgenommen in den Kreis meiner Romanheldinnen. Sie befinden sich zwischen Pippi & Ronja (die Beiden benötigen keinen weiteren Hinweis), Renée & Paloma (Die Eleganz des Igels), Rosa & Liesel (Die Bücherdiebin), Oma & Elsa (Oma lässt grüßen und sagt, es tut ihr Leid), Paulina (Die geheime Sehnsucht der Bücher) und Mary Rose (Lichter über dem Meer) in wirklich allerbester Gesellschaft. Ich bewundere den Schreibstil von Mariana Leky. Er ist pur und ehrlich, an manchen Stellen so wundervoll detailreich, wohlig warm und überaus intelligent. Teils zunächst belanglos erwähntes, tarnt sich als nichtig, nur um an anderer Stelle mit aller Wucht und klarer Präsenz wieder aufzutauchen. Dieser Roman, samt seiner vielfältigen Dorfbewohner ist ein klares Lese-Lebenshighlight. Auch das, von Sandra Hüller eingelesene, Hörbuch ist definitiv zu empfehlen. Die zärtlich beschriebenen Lebensmomente trage ich tatsächlich bei mir... Bauer Häubel, der den Tod so gerne willkommen heißen möchte, die Jahrzehnte währende Liebe des Optikers zu Selma und unzählige mehr. Luise, Selma, Fredrik, Marlies, Elsbeth, Optiker, Martin, Heinrich, Werner, Astrid, Alaska... ihr werdet mich alle ewiglich begleiten. ♡♡♡ "Wenn das, was man lange angeschaut hat, etwas Bedeutsames war, etwas, sagte Selma, das das ganze großflächige Leben in einer einzigen Bewegung umdreht, dann taucht dieses Nachbild immer wieder auf. Auch Jahrzehnte später ist es plötzlich wieder da, ganz egal, was man eigentlich gerade angesehen hat, bevor man die Augen schloss." "Selma war noch größer als die meisten anderen Erwachsenen, und sie war damals um die sechzig, aus meiner Perspektive also turmhoch und steinalt. Sie schien mir so hoch, dass ich glaubte, man könne von ihrem Kopf aus bis weit über das nächste Dorf hinaussehen, und so steinalt, dass ich glaubte, sie habe die Welt mit erfunden." "Die Leute im Dorf beargwöhnten ihr Herz, das so viel Aufmerksamkeit nicht gewohnt war, und deshalb verstörend schnell klopfte. Sie erinnerten sich, dass es bei einem aufziehenden Herzinfarkt in einem Arm kribbelt, sie erinnerten sich aber nicht, in welchem, deshalb kribbelte es den Leuten im Dorf in beiden Armen." "Einige Leute im Dorf fanden, dass es jetzt unbedingt an der Zeit sei, mit einer verschwiegenen Wahrheit herauszurücken. Sie schrieben Briefe, ungewohnt wortreiche, in denen von >>immer<< und >>niemals<< die Rede war." ♡♡♡

"Man kann sich die Abenteuer, für die man gemacht ist, nicht immer aussuchen."
Was für ein außergewöhnliches Buch! Der Schreibstil ist sehr besonders und es hat Spaß gemacht, dieses Buch zu lesen. Die Erzählung ist unheimlich vielfältig und schön gestaltet. Die Geschichte wird humorvoll erzählt, es gibt viele Absurditäten, die einen schmunzeln lassen. Insgesamt wirklich ein tolles Buch! Eine klare Leseempfehlung!
Gerade beendet und ich könnte es direkt noch einmal von vorne anfangen! 🥹
Ich habe das Buch als Hörbuch bei Spotify konsumiert und war positiv überrascht. Ohne große Erwartungen habe ich ein kleines Highlight gefunden. Die Sprecherin Sandra Hüller hat das Buch wunderbar vorgelesen. Das Dorf, die Charaktere, die inneren und äußeren Dialoge und der Schreibstil haben mich sehr begeistert, es hat einfach alles gepasst. Es gibt viele versteckte Details und liebevolle Beschreibungen. Hier wurde einiges zwischen den Zeilen geschrieben. Dieses Buch hat mich mit jedem Wort erreicht und ich kann es uneingeschränkt weiterempfehlen. 💖 ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️
Zwischen Magie und Melancholie – Ein Buch, das bleibt
Was man von hier aus sehen kann von Mariana Leky ist ein leises, warmherziges Buch voller Wunder und Menschlichkeit. Der ungewöhnliche Schreibstil verleiht der Geschichte eine fast märchenhafte Leichtigkeit, ohne je die Tiefe des Erzählten zu verlieren. Leky schafft es, Traurigkeit und Witz so fein zu verweben, dass man beim Zuhören immer wieder lächelt – auch mit einem Kloß im Hals. Die Figuren sind so liebevoll gezeichnet, dass man sich wünscht, sie persönlich zu kennen. Besonders als Hörbuch wirkt die Geschichte eindringlich, fast intim, als würde jemand einem ins Herz sprechen. Es ist eines dieser Bücher, das man nicht so schnell vergisst – still, besonders und sehr berührend, mit einem zärtlichen Blick auf das Leben in all seiner Zerbrechlichkeit.
Ein unglaublich tolles Buch. Ich weiß gar nicht wo ich anfangen soll zu beschreiben, warum dieses Buch so toll ist. Sei es die Geschichte, die dramatisch, liebevoll, romantisch, nachdenklich und traurig zugleich ist ohne das wirklich viel passiert. Seien es die Charaktere die man gerade wegen ihrer ganzen Eigenheiten so schnell ins Herz schließt und vieles mehr. Aber am Meisten hat mir aber der Schreibstil gefallen. Wie jeder Satz auf philosophischer Ebene so viel mehr ausgedrückt hat als nur das, was man beim ersten mal lesen im Kontext der Geschichte wahrnimmt. Yogi-Tee kann sich bei ihren Sprüchen sich auf jeden Fall hier Inspirationen holen. 😊
Tolles Buch über das Leben oder die Familie oder das Zusammensein
Einen halben Stern Abzug gibt's, weil ich die ersten 70 Seiten kaum reingekommen bin. Aber dann war es einfach nur wunderbar. Ich hab keine wirkliche Erwartung gehabt, hab mur von vielen gehört, dass es toll ist. War es auch. Die Sprache war wirklich tiefsinnig und an vielen Stellen auch witzig. Wer also ein Buch sucht, womit man sich so richtig einknuddeln möchte, dann ist das genau das Richtige.

Von der unbedingten Anwesenheitspflicht im eigenen Leben. Ohne erhobenen Zeigefinger, aber farbig, sanft und tief.
Dieses Buch war für mich ein Lesehighlight dieses Jahr und ich weiß, dass es mich noch eine Weile begleiten wird. Ich liebe den Schreibstil der Autorin. Dieser liebevolle ironische Blick aufs Leben, der irgendwo in die Tiefen der eigenen Seele vordringt und die Erzählung in eine Sinfonie aus Gelb, Grün und blau taucht. Immer wieder habe ich geschmunzelt, manchmal aufgelacht, die eine oder andere Tränen verdrückt aber vor allem war ich verzaubert von diesen Menschen und ihren Geschichten. Und was ich mitgenommen habe ist ein Stück Zauber, dieser wartungsfreie offene Blick aufs eigene Leben. Und den wünsche ich jedem.
Humorvoll und originell 👍 Kleine, feine Geschichte über das Leben in einen kleinen Dorf.
Eine schöne Geschichte zum wohlfühlen. Ich habe viel gelacht mit diesem Buch. Es geht um ein Mädchen, dass in einem kleinen Dorf lebt. Ihre Oma ( glaube ich🤔) träumt hin und wieder von einem Okapi. Und wenn das passiert, stirbt ein Mensch in diesem Ort. Was es damit auf sich hat und was die einzelnen Charaktere, die man ziemlich lieb gewinnt, so erleben, ist sehr unterhaltsam. Ziemlich originell geschrieben, weil die einzelnen Menschen unterschiedlich sind und auch sehr eigen.
Ein kleines Dorf, ein bisschen Aberglaube, eine Prise Liebe und ein vorausgesagter Tod
Ich bin mir nicht sicher, ob ich das Buch verstanden habe aber es hat mich großartig unterhalten mit diesen skurrilen und absolut liebenswerten Charakteren. Der Schreibstil ist großartig und die Story mit so vielem klugen Witz gespickt. Ob ich verstanden hab, was die Autorin uns sagen wollte? Keine Ahnung, es hat einfach spaß gemacht und das ist die Hauptsache auch, wenn es zum Ende sehr emotional wurde.
hinreissender Witz 🧡
Ich muss zugeben, ich kam etwas schwer ins Geschehen, was ironischerweise an der Masse der Informationen lag, welche die Figuren und ihre Charaktere ziemlich präzise zeichnen. Doch schnell passten alle ins Gesamtbild und waren so unglaublich witzig, herzlich und schlau, schlagfertig und direkt Ich habe das Buch innerhalb von 48h ausgelesen, was mich selbst sehr überraschte, also zähle ich es, denk ich, zu meinen liebsten Büchern Übrigens liebe ich den Zynismus von Marlies sehr.
Ganz nett, hat mich nicht gefesselt 🫣
Eine charmante Geschichte über das Leben in einem kleinen Dorf, in dem schrullige Charaktere und Schicksale miteinander verwoben sind. Der Schreibstil ist poetisch und einfühlsam, doch die Handlung plätschert stellenweise dahin und konnte mich nicht vollends fesseln. Trotz einiger schöner Momente hat mir die emotionale Tiefe gefehlt, um wirklich begeistert zu sein.
Das war sanft und nachhallend. Einfach berührend. 🥰
Die Schreibweise ist gewöhnungsbedürftig und ich kann mir vorstellen das sich das Buch für manche lang anfühlen kann aber ich fand es schön genauso wie es ist. Ich finde dadurch wirkt es beruhigend und realistisch. Ich fand es unglaublich bewegend und freue mich schon den Film zu schauen. Den Satz des Optikers versuche ich allerdings immernoch zu verstehen. 😅 Genau an solchen Stellen musste ich manchmal auch mehrfach lesen und kurz innehalten aber genau so etwas lässt einen das Buch doch auch mal ganz anders lesen und betrachten. Lässt es wirken und ziehen wie einen Tee. Für mich ein neues Lieblingsbuch. ♥️
Eine Erzählung, die man gelesen haben kann und die einen noch einige Zeit beschäftigen wird.
+++ Rezension +++ [unbezahlte Werbung | selbst gekauft] Inhalt: Selma ist 60 Jahre alt und wohnt in einem kleinen Dorf. Immer, wenn sie von einem Okapi träumt - stirbt in den nächsten 24 Stunden jemand und das ganze Dorf hält den Atem an. Meinung Ehrlich gesagt, wird das ein Buch sein, über das ich noch einige Zeit nachdenken werde. Es ist eine schöne, seichte Erzählung über Zusammenhalt und Liebe. Erzählt wird es aus Sicht von Selmas Enkelin, Luise. Sie erzählt die Ereignisse im Rückblick, sodass sie auch den aktuelle. Geschenken teilweise vorgreifen kann. Das macht sie allerdings nicht oft und wenn, dann ist es gut platziert. Die Sprache ist leise und den Charakteren gut angepasst. Manchmal muss man eine Stelle zwei Mal lesen, um sie zu verstehen und die buddhistischen Weisheiten laden zum Nachdenken ein. Der Roman ist meine Achterbahnfahrt der Handlung. Es gibt kurze, aber heftige Spitze. Der größte Teil ist leise erzählt. Für den einen oder anderen mag das langweilig wirken, aber es passt eigentlich ganz gut zum kleinen Dorfleben. Fazit Eine Erzählung, die man gelesen haben kann und die einen noch einige Zeit beschäftigen wird. 3,5 von 5 Sternen Autor: Mariana Leky Verlag: DuMont Buchverlag Seiten: 322 Genre: Roman (zeitgenössisch) Übersetzer: / Ersterscheinung: 18.07.2017 Meine Version: E-Book
Leichtes und gleichzeitig berührendes Buch
Ein wirklich schönes Buch, strahlt ungemein viel Ruhe aus. Die Konstrukte der Charaktere im Buch waren sehr gut und ich mochte die Leichtigkeit, die vermittelt wurde obwohl es auch einige schwere Szenen gab. Der Schreibstil von Leky ist sehr eigen, ich brauchte erstmal einen Moment um davon abgeholt zu werden.
Zwischen Chaos, Witz und tiefer Ehrlichkeit
Zu Beginn war ich ehrlich gesagt etwas verwirrt. Das Buch startet mit einer Flut an Informationen und skurrilen Vorkommnissen, in die man sich erst einmal einfinden muss. Doch hat man diesen Punkt überwunden, findet man schnell in den Kern der Geschichte: Es geht um Tod und Liebe. Mariana Leky schreibt beeindruckend realistisch und nutzt gleichzeitig einen feinen Witz, um die ernsten Themen wie Trauer und Verlust anzusprechen. Für mich ist es ein Buch, das das Leben auf eine verwirrte, verrückte und vor allem ehrliche Art verbindet. Ein absolut lohnenswertes Leseerlebnis!
Eine Liebeserklärung an das Leben
Was war das bitte für ein unfassbar gutes Buch?! 😍 In 'Was man von hier aus sehen kann' von Mariana Leky tauchen wir ein in die warme Atmosphäre eines kleinen Dorfes im Westerwald, wo die Menschen durch seltsame Vorahnungen und tiefe Verbundenheit miteinander verwoben sind. Die Charaktere sind dabei so unfassbar vielschichtig und liebenswert, und man lernt sie im Laufe der Geschichte auf ganz besondere Weise kennen und lieben. Besonders berührend sind die Szenen, die einem die Tränen in die Augen schießen lassen, sei es vor Trauer oder vor Freude über die Schönheit des Lebens. Davon gab es bei mir so viele Momente, dass ich teilweise einfach nur mit ganz vielen Emotionen erschlagen wurde. Mariana Lekys Schreibstil ist dabei nahezu malerisch, voller Liebe und Witz. 'Was man von hier aus sehen kann' ist nicht nur irgendein ein Buch, sondern meiner Meinung nach eine Liebeserklärung an das Leben in all seinen Facetten. Große Empfehlung für alle, die kein 08/15 Buch lesen wollen, sondern in eine Welt voller leben, liebe und Schicksale tauchen möchten, ohne unnötige Schnörkel und Schnickschnack!
Die Geschichte ist ziemlich skurril und außergewöhnlich erzählt, wodurch ich anfangs so meine Schwierigkeiten hatte. Aber irgendwann wachsen einem die Charaktere so ans Herz, jeder hat so seine Eigenheit, aber dieser Zusammenhalt, der geschildert wird, einfach schön. Es geht auch um die Themen Tod, Liebe und im Allgemeinen, das Leben.
Richtig schönes Buch !
Achtung Spoiler Eine wirklich schöne etwas verrückte und auch für mich emotionale Geschichte über den Tod und all das was in so einem Leben passieren kann. Von Anfang bis Ende auch.immer wieder ganz lustige Stellen zum schmunzeln dabei. Ich hab’s geliebt ❤️ Und ich fand’s schlimm das Martin stirbt das finde ich gar nicht gut
Das Hörbuch ist gut. Die Geschichte hat mir am Anfang ganz gut gefallen. Mit der Zeit wurde sie mir leider etwas zu flach. Irgendwie hat mir der "pepp" gefehlt. Es ist ein Buch, das zum Nachdenken anregt. Für mich persönlich zu philosophisch. Wer dieses Genre mag, ist hier an der richtigen Adresse.
Zum Wohl- & Mitfühlen
Ich hab mich so in ihren Schreibstil verliebt! Sie baut damit Nähe zu den Charakteren auf, ist dabei humorvoll und transportiert gleichzeitig alle Gefühlslagen, sodass man sich als Teil dieser kleinen Welt fühlt - es sogar unbedingt sein möchte. Es geht um Liebe, Trauer und Tod. Darum, Menschen zu verlieren, die einem alles bedeuten und Menschen zu finden, die einem alles bedeuten werden. Es gibt so vieles zwischen den Zeilen und mit jeder Seite berührte mich dieses Buch ein Stück mehr - gerade, weil es so bildhaft ist, mit so vielen liebenswerten Figuren.
Mein absolutes Lieblingsbuch das ich niemals vergessen werde und immer wieder lese
Der Roman erzählt von Luise, die in einem kleinen Dorf aufwächst, in dem man glaubt: Wenn Selma im Traum stirbt, stirbt am nächsten Tag jemand im Dorf wirklich. Im Mittelpunkt steht aber weniger der Tod als vielmehr das Leben dazwischen: Freundschaften, erste Liebe, Verlust, Zufälle und die Frage, wie man mit der Endlichkeit umgeht. Luise beobachtet die Dorfbewohner sehr genau – ihre Eigenheiten, Ängste und Hoffnungen – und lernt, dass man das Leben nicht kontrollieren kann, aber bewusst erleben darf. Das Buch ist leise, warm, humorvoll und melancholisch, ohne schwer oder düster zu sein. Es feiert die kleinen Momente und zeigt, dass das, was man von hier aus sehen kann, oft genug ist. Ich habe mehr als einmal geweint und das Buch hat mich sehr verzaubert man kann soviel in ihre Worte rein interpretieren
So ein ganz eigener Schreibstil, wunderbar intelligent und witzig...
... manchmal auch irritierend, aber grundsätzlich schön. Die Protagonisten so detailliert, sympathisch und miteinander verbunden dass man ein kleines bisschen meint unter ihnen zu leben. Ziemlich real und gleichzeitig völlig erfunden. Ein besonderes Buch!






















































