Wallanders erster Fall
Buy Now
By using these links, you support READO. We receive an affiliate commission without any additional costs to you.
Description
(Laufzeit: 1h)
Book Information
Author Description
Henning Mankell wurde 1948 in Stockholm geboren und wuchs im schwedischen Härjedalen auf. Schon im Alter von 17 Jahren ging er an das Riks Theater und arbeitete bereits ab 1968 als Regisseur und Autor. Mit einer Reise nach Afrika erfüllte er sich 1972 einen Kindheitswunsch. Die Faszination für dieses Land ließ Henning Mankell auch in seiner schwedischen Heimat nicht mehr los. Seit 1990 widmete er sich den Fällen des Kommissar Wallander, die mittlerweile in über 40 Sprachen übersetzt wurden und auch in Fernsehen und Kino weltweit erfolgreich sind. Der vielbeschäftigte Schriftsteller, Drehbuchautor und Intendant leitete seit 1996 das Teatro Avenida in Maputo. 2015 verstarb Henning Mankell im Alter von 67 Jahren.
Posts
Kriminalroman In seinem ersten Fall (der tatsächlich viel späterals die ersten Krimis verfasst wurde) findet Kurt Wallander am Selbstmord seines Nachbarn einige Ungereimtheiten. Kein Wunder, wenn er sich in die Aufklärung verbeißt. Offensichtlich hat die Figur des mitgenommenen und mit Zweifeln behafteten Kommissars Kurt Wallander selbst nach gut 25 Jahren kaum etwas von ihrer Anziehungskraft verloren. Schon damals fühlte er, sein gutes altes Schweden sei durch Verbrechen und gesellschaftliche Entwicklungen auf dem absteigenden Ast, dieses Gefühl wird zum durchgehenden Motiv in den folgenden Kriminalromanen. Immer noch lesenswert
Wallanders erster Fall von Henning Mankell gibt einen spannenden Einblick in die Anfänge des Ermittlers, den man später so gut kennt. Hier ist Wallander noch jung, Anfang bis Mitte 20, und wirkt unsicher, manchmal noch ein bisschen naiv, aber gleichzeitig voller Tatendrang. Das ist natürlich ein ziemlicher Unterschied zu dem zynischen, melancholischen Wallander, den man später in den anderen Büchern trifft. Im Buch begleitet man ihn durch mehrere Fälle, und am Ende ist man überrascht, wie schnell man Wallander von einem eher unsicheren jungen Mann zu dem Ermittler bekommt, den man aus den späteren Bänden kennt – Anfang bis Mitte 40 und schon ziemlich nah an dem, was einen in den anderen Teilen erwartet. Man merkt, wie sehr sich sein Charakter im Laufe der Jahre entwickelt hat, und man sieht, warum er so geworden ist, wie er ist. Was ich an dem Buch mag, ist, dass es nicht nur um die Fälle geht, sondern auch darum, wie Mankell Wallander als Mensch zeichnet. Der ruhige, melancholische Ton, der später in seinen Romanen immer mehr durchkommt, wird hier schon spürbar, aber eben noch nicht so bitter. Es ist spannend, Wallander in dieser frühen Phase zu erleben, besonders wenn man die späteren Bücher bereits kennt.
Gute Vorgeschichte
Der Titel "erster Fall" stimmt meiner Meinung nach nicht ganz. Es wird seine Karriere von der Zeit als junger Polizeianwärter bis hin zum Beginn der eigentlichen Reihe aufgezeigt. Dabei löst er mehrere Fälle. Man bekommt jedoch ein gutes Bild von Kurt Wallander, auch über seine Charaktereigenschaften. Er trifft immer wieder, berufliche wie auch private, Entscheidungen, welche ich nicht ganz nachvollziehen kann. Es ist eine gute Vorgeschichte, welche teilweise etwas mehr tiefe Vertragen hätte.
Diese Kurzkrimisammlung rund um Komissar Wallander war nett zu lesen, leider aber auch nicht mehr. Mein zweites Buch des Autors und ich muss feststellen, dass Mankell wohl einfach nichts für mich ist. Sein nüchterner, realistischer Stil hat mir teilweise gut gefallen, oft hätte ich mir aber ein mehr Spannung und weniger Wetterberichte gewünscht. Auch der ewig gleiche Aufbau der Geschichten hat mich ein bisschen gestört: Warum lernt Wallander nicht, dass es unklug ist, am Ende immer allein mit dem gewalttätigen Mordverdächtigen herumzusitzen? Für Wallanderfans ist das Buch sicherlich zu empfehlen, ich konnte es nur häppchenweise genießen.
Gute Wallander- Geschichten, teils mit der Länge von Mini-Romanen. Sehr gute Unterhaltung, wenn man mal nicht gerade mehrere hundert Seiten Mankell lesen will .
Das Buch ist eine Sammlung von Geschichten aus der ganzen Berufslaufbahn von Kurt Wallander, Mankells erfolgreichstem Roman-Ermittler. Diese Geschichten sind nicht kurz, man könnte fast von Mini-Romanen sprechen. Sie ähneln ziemlich den Romanen: spannend erzählte Ermittlungsarbeit, Fehlschläge und Durchbrüche in den Ermittlungen, gemischt mit Privatem und der Beziehungsdynamik des Ermittlerteams. Das liest sich wunderbar, ist spannend und unterhaltsam, bisweilen ein wenig skandinavisch-schwermütig. Dabei kommt Mankell hier ohne Gewaltorgien und Absurditäten aus. Das einzige was etwas verwundert ist, was im kleinen Ystad alles so passiert. Das Buch bietet sich eher für Leser an, die schon den einen oder anderen Wallander -Roman gelesen haben, nicht so sehr als Einsteiger. Wie auch bei den Romanen stellt sich bei mir nach der Lektüre eine seltsame Amnesie ein: Gut unterhalten während der Lektüre, kurz danach ist alles weg. Nach zwei Jahren könnte ich das wieder lesen und schwören, dass es das erste Mal ist. Der fehlende Nachhall ist es, der mich vor vier Sternen zurückhält, obwohl sich "Wallanders erster Fall" doch positiv von der Masse der Krimiliteratur abhebt.
Description
(Laufzeit: 1h)
Book Information
Author Description
Henning Mankell wurde 1948 in Stockholm geboren und wuchs im schwedischen Härjedalen auf. Schon im Alter von 17 Jahren ging er an das Riks Theater und arbeitete bereits ab 1968 als Regisseur und Autor. Mit einer Reise nach Afrika erfüllte er sich 1972 einen Kindheitswunsch. Die Faszination für dieses Land ließ Henning Mankell auch in seiner schwedischen Heimat nicht mehr los. Seit 1990 widmete er sich den Fällen des Kommissar Wallander, die mittlerweile in über 40 Sprachen übersetzt wurden und auch in Fernsehen und Kino weltweit erfolgreich sind. Der vielbeschäftigte Schriftsteller, Drehbuchautor und Intendant leitete seit 1996 das Teatro Avenida in Maputo. 2015 verstarb Henning Mankell im Alter von 67 Jahren.
Posts
Kriminalroman In seinem ersten Fall (der tatsächlich viel späterals die ersten Krimis verfasst wurde) findet Kurt Wallander am Selbstmord seines Nachbarn einige Ungereimtheiten. Kein Wunder, wenn er sich in die Aufklärung verbeißt. Offensichtlich hat die Figur des mitgenommenen und mit Zweifeln behafteten Kommissars Kurt Wallander selbst nach gut 25 Jahren kaum etwas von ihrer Anziehungskraft verloren. Schon damals fühlte er, sein gutes altes Schweden sei durch Verbrechen und gesellschaftliche Entwicklungen auf dem absteigenden Ast, dieses Gefühl wird zum durchgehenden Motiv in den folgenden Kriminalromanen. Immer noch lesenswert
Wallanders erster Fall von Henning Mankell gibt einen spannenden Einblick in die Anfänge des Ermittlers, den man später so gut kennt. Hier ist Wallander noch jung, Anfang bis Mitte 20, und wirkt unsicher, manchmal noch ein bisschen naiv, aber gleichzeitig voller Tatendrang. Das ist natürlich ein ziemlicher Unterschied zu dem zynischen, melancholischen Wallander, den man später in den anderen Büchern trifft. Im Buch begleitet man ihn durch mehrere Fälle, und am Ende ist man überrascht, wie schnell man Wallander von einem eher unsicheren jungen Mann zu dem Ermittler bekommt, den man aus den späteren Bänden kennt – Anfang bis Mitte 40 und schon ziemlich nah an dem, was einen in den anderen Teilen erwartet. Man merkt, wie sehr sich sein Charakter im Laufe der Jahre entwickelt hat, und man sieht, warum er so geworden ist, wie er ist. Was ich an dem Buch mag, ist, dass es nicht nur um die Fälle geht, sondern auch darum, wie Mankell Wallander als Mensch zeichnet. Der ruhige, melancholische Ton, der später in seinen Romanen immer mehr durchkommt, wird hier schon spürbar, aber eben noch nicht so bitter. Es ist spannend, Wallander in dieser frühen Phase zu erleben, besonders wenn man die späteren Bücher bereits kennt.
Gute Vorgeschichte
Der Titel "erster Fall" stimmt meiner Meinung nach nicht ganz. Es wird seine Karriere von der Zeit als junger Polizeianwärter bis hin zum Beginn der eigentlichen Reihe aufgezeigt. Dabei löst er mehrere Fälle. Man bekommt jedoch ein gutes Bild von Kurt Wallander, auch über seine Charaktereigenschaften. Er trifft immer wieder, berufliche wie auch private, Entscheidungen, welche ich nicht ganz nachvollziehen kann. Es ist eine gute Vorgeschichte, welche teilweise etwas mehr tiefe Vertragen hätte.
Diese Kurzkrimisammlung rund um Komissar Wallander war nett zu lesen, leider aber auch nicht mehr. Mein zweites Buch des Autors und ich muss feststellen, dass Mankell wohl einfach nichts für mich ist. Sein nüchterner, realistischer Stil hat mir teilweise gut gefallen, oft hätte ich mir aber ein mehr Spannung und weniger Wetterberichte gewünscht. Auch der ewig gleiche Aufbau der Geschichten hat mich ein bisschen gestört: Warum lernt Wallander nicht, dass es unklug ist, am Ende immer allein mit dem gewalttätigen Mordverdächtigen herumzusitzen? Für Wallanderfans ist das Buch sicherlich zu empfehlen, ich konnte es nur häppchenweise genießen.
Gute Wallander- Geschichten, teils mit der Länge von Mini-Romanen. Sehr gute Unterhaltung, wenn man mal nicht gerade mehrere hundert Seiten Mankell lesen will .
Das Buch ist eine Sammlung von Geschichten aus der ganzen Berufslaufbahn von Kurt Wallander, Mankells erfolgreichstem Roman-Ermittler. Diese Geschichten sind nicht kurz, man könnte fast von Mini-Romanen sprechen. Sie ähneln ziemlich den Romanen: spannend erzählte Ermittlungsarbeit, Fehlschläge und Durchbrüche in den Ermittlungen, gemischt mit Privatem und der Beziehungsdynamik des Ermittlerteams. Das liest sich wunderbar, ist spannend und unterhaltsam, bisweilen ein wenig skandinavisch-schwermütig. Dabei kommt Mankell hier ohne Gewaltorgien und Absurditäten aus. Das einzige was etwas verwundert ist, was im kleinen Ystad alles so passiert. Das Buch bietet sich eher für Leser an, die schon den einen oder anderen Wallander -Roman gelesen haben, nicht so sehr als Einsteiger. Wie auch bei den Romanen stellt sich bei mir nach der Lektüre eine seltsame Amnesie ein: Gut unterhalten während der Lektüre, kurz danach ist alles weg. Nach zwei Jahren könnte ich das wieder lesen und schwören, dass es das erste Mal ist. Der fehlende Nachhall ist es, der mich vor vier Sternen zurückhält, obwohl sich "Wallanders erster Fall" doch positiv von der Masse der Krimiliteratur abhebt.











