Waiseninsel

Waiseninsel

Paperback
4.176

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Description

Kommissarin Jessica Niemi gerät in eine Auseinandersetzung, wird handgreiflich und prompt von einem Passanten gefilmt. Das Video geht viral und sie wird beurlaubt. Um Abstand zu gewinnen, fährt Jessica auf die zwischen Finnland und Schweden gelegenen Åland-Inseln. D ort trifft sie auf eine Gruppe älterer Menschen, die als Kinder während des Krieges fliehen mussten und hier auf der Insel in einem Waisenhaus lebten. Nun treffen sie sich wieder. Als einer der Alten tot aufgefunden wird, beginnt Jessica zu ermitteln. Denn bereits zuvor kamen zwei Menschen auf dieselbe mysteriöse Weise ums Leben. Alle drei Opfer scheinen mit der Legende um »Das Mädchen im blauen Mantel« im Zusammenhang zu stehen ...

Book Information

Main Genre
Thriller
Sub Genre
N/A
Format
Paperback
Pages
400
Price
17.50 €

Author Description

Max Seeck war zunächst im Vertrieb und Marketing einer finnischen Firma tätig. Mittlerweile widmet er sich jedoch ganz dem Schreiben von Spannungsromanen. Die Thriller der Jessica-Niemi-Reihe (HEXENJÄGER, TEUFELSNETZ, FEINDESOPFER und WAISENINSEL) sind sein internationaler Durchbruch. Seine Bücher erscheinen in über 40 Ländern, und er ist aktuell der erfolgreichste Thriller-Autor Finnlands. Max Seeck lebt mit seiner Familie in Helsinki.

Posts

26
All
4.5

Das beste Buch der Reihe bisher

Ich gebe zu, ich bin schnell zu fangen mit einem Insel-Setting. Wenig Menschen, Sturm, ein nicht gut erreichbarer Ort. Da ist Spannung und Grusel vorprogrammiert. Aber nicht nur das macht dieses Buch so gut. Jessica Niemi steht wieder mehr im Vordergrund, aber nicht ganz so chaotisch und dämonisch wie vorher. Die Geschichte ist mysteriös und spannend, zum Mitraten und Mitfiebern. Und die Plottwists sind nicht vorhersehbar. Und dazu gibt es eine wirklich emotionale Grundgeschichte, die mit Rückblenden arbeitet. Einen halben Punkt gibt es Abzug, weil das Ende ganz plötzlich kommt und mich die Täter*in-Motivation nicht restlos überzeugt. Aber das ist Jammern auf hohem Niveau. Es gibt eine uneingeschränkte Leseempfehlung, besonders, wer die ersten drei gelesen hat. Lese-Soundtrack: Soundtrack von Prometheus und Alien: Covenant.

4

Wie auch die vorherigen Bücher spannend und ein bisschen mystisch.

4. Band der Hexenjäger-Reihe - ungewöhnliche Location, aber ebenso spannend!

Nun der 4. Band der Hexenjäger-Reihe, in dem Jessica Niemi nach einem blöden Zwischenfall beurlaubt wird und nach Aland flieht, um Urlaub zu machen. Natürlich 😉 passiert auch hier auf dieser abgelegenen Insel ein Unfall / Mord. Und Jessica fängt an, zu ermitteln ... Wieder ein spannender Fall, der wie immer auf den letzten Seiten nochmal eine Wendung nimmt! Was mir gefehlt hat (deshalb auch 'nur' die 4,5 Sterne): Die Zusammenarbeit des Helsinkier Teams und damit der direkten Kollegen von Jessica. Sie ist praktisch im Alleingang unterwegs. Und das Ende lässt vermuten, dass Max Seeck weiterschreibt ... 😁🎉

4

Spannend, berührend und verstörend

Ich frage mich immer wieder, wie man als Autor auf solche kuriosen Ideen kommt, die in der Buchreihe von Max Seeck vorkommen. Und dennoch finde ich es sehr faszinierend.😍 Auch der vierte und letzte Teil der Reihe hat mir sehr gefallen, wobei ich die letzten Seiten irgendwie anstrengend zu lesen fand. Und ich ziemlich verwirrt war, wer denn jetzt der Mörder ist und ich hab auch einiges zu viel interpretiert. 🙈😂 Aber ich muss sagen, durch Max Seecks Bücher wurde meine neue Leidenschaft für Thriller gewonnen🫶🏻

5

Wie immer, spannend gut geschrieben!!

3

WAISENINSEL Eine Insel zwischen Finnland und Schweden, ein verlassenes Waisenheim und mysteriöse Morde - diesen Fällen geht Kommissarin Jessica Niemi in ihrem vierten Fall nach. I N H A L T: Kommissarin Jessica Niemi gerät in eine Auseinandersetzung, wird handgreiflich und prompt von einem Passanten gefilmt. Das Video geht viral und sie wird beurlaubt. Um Abstand zu gewinnen, fährt Jessica auf die zwischen Finnland und Schweden gelegenen Åland-Inseln. Dort trifft sie auf eine Gruppe älterer Menschen, die als Kinder während des Krieges fliehen mussten und hier auf der Insel in einem Waisenhaus lebten. Nun treffen sie sich wieder. Als einer der Alten tot aufgefunden wird, beginnt Jessica zu ermitteln. Denn bereits zuvor kamen zwei Menschen auf dieselbe mysteriöse Weise ums Leben. Alle drei Opfer scheinen mit der Legende um »Das Mädchen im blauen Mantel« im Zusammenhang zu stehen ... M E I N U N G: Eine kleine Gruppe von älteren Personen trifft sich jährlich auf den Aland-Inseln. Sie nennen sich die "Zugvögel". Vor vielen Jahren mussten sie vor dem Krieg fliehen und wurden in dem kleinen Waisenhaus untergebracht. Doch nach und nach versterben sie. Wer steckt hinter den Morden? Wer hat ein Motiv? Klappentext und Cover finde ich wahnsinnig gut gelungen. Die Kommissarin Niemi wirkt auf den ersten Blick, wie eine vielschichtige Person mit eine ordentlichen Portion Ehrgeiz. Nur schwer habe ich in das Buch hinein gefunden. Der Klappentext verrät zu viel und die handgreifliche Szene, nach der Niemi beurlaubt wird, wirkte sehr aufgesetzt auf mich. Bei so starken Konstruktionen widerstrebt sich bei mir alles. Wäre die Szenen gut gemacht, wäre sie nachvollziehbar gewesen, hätte ich damit kein Problem gehabt. Die abgeschiedene Åland-Inseln als Schauplatz finde ich gut gewählt. Die Kommissarin ist auf sich alleine gestellt, die Personenanzahl ist überschaubar und die Inselbewohner betont neugierig. Die Kapitel sind kurz, die Zeitsprünge nachvollziehbar und der Schreibstil leicht. Kein sonderlich anspruchsvoller Thriller, aufgrund der eher flachen Charaktere, die leichten Twists und der Vorhersehbarkeit. Ihr merkt schon, so richtig begeistert bin ich nicht. Ich glaube, dass es hilfreich ist die drei Vorbände zu lesen, um den Charakter und das Handeln der Kommissarin Niemi zu verstehen. Zudem greift Seek zu sehr auf gängige Klischees zurück. Der Plot an sich war zwar an einigen Stellen spannend, allerdings blieb es hinter meinen Erwartungen. Die düstere Stimmung, das Geheimnis um das Mädchen im blauen Mantel und das Leben im Waisenheim fand ich durchaus spannend. "Waiseninsel" ist der vierte Teil der Jessica Niemi-Reihe. Atmosphärisch und leider für meinen Geschack etwas zu konstruiert.

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4.5

Spannend und intensiv

Story: Kommissarin Jessica Niemi gerät in eine Auseinandersetzung, wird handgreiflich und prompt von einem Passanten gefilmt. Das Video geht viral und sie wird beurlaubt. Um Abstand zu gewinnen, fährt Jessica auf die zwischen Finnland und Schweden gelegenen Åland-Inseln. Dort trifft sie auf eine Gruppe älterer Menschen, die als Kinder während des Krieges fliehen mussten und hier auf der Insel in einem Waisenhaus lebten. Nun treffen sie sich wieder. Als einer der Alten tot aufgefunden wird, beginnt Jessica zu ermitteln. Denn bereits zuvor kamen zwei Menschen auf dieselbe mysteriöse Weise ums Leben. Alle drei Opfer scheinen mit der Legende um »Das Mädchen im blauen Mantel« im Zusammenhang zu stehen Meinung: Ich bin ja schon ein kleiner Fan der Jessica Niemi-Reihe von Max Seeck – deshalb habe ich mich auch sehr auf den vierten Band gefreut und wurde auch nicht enttäuscht. Niemi ist schon ein spezieller Charakter, das sage ich immer wieder. Wer die Reihe kennt, weiß über ihre Eigenarten und ihre Vergangenheit und auch hier wird deutlich, dass ihr all dies immer noch im Kopf herumspukt. Sie nimmt Tabletten, sieht und hört Dinge, ist in manchen Momenten etwas skurril – hat das Herz aber am rechten Fleck und ich mag sie einfach. Die Geschichte in diesem Buch wechselt zwischen „Gegenwart“ und der Nachkriegszeit, in denen das Leben von Waisenkindern beleuchtet wird, die sich über 70 Jahre später immer noch treffen, als altes Ritual. Nach der Ermodung einer der Waisen setzt sich Niemi das Ziel, herauszufinden, was auf dieser Insel geschieht, zumal es nicht der erste Mord dieser Art war. Sie ermittelt im Hintergrund, findet einige überraschende Dinge heraus bis zum Ende, welches eine fantastische wie schockierende Auflösung zu bieten hat – nicht unbedingt das Wer – sondern das Wieso?! Seeck hat wie immer einen eingängigen und lockeren Schreibstil, er nutzt seine Kulisse und schafft es durch den Background mit dem Mädchen im blauen Mantel eine unheimliche Atmosphäre zu schaffen, die die Frage aufwirft: Was ist wahr, was nicht? Spannender Krimi!

Spannend und intensiv
4.5

Wie immer gut geschrieben. Bis auf ein paar Längen wirklich spannend bis zum Schluss.

4

Der Autor Max Seek hat mit dem Thriller „Waiseninsel“ den vierten Band seiner Reihe rund um die Kommissarin Jessica Niemi geschrieben. Für mich war dies das erste Buch, welches ich aus der Feder von Seek gelesen habe. Daher kann ich diesen Band auch für Quereinsteiger der Thriller- Reihe guten Gewissens empfehlen. Klappentext: Kommissarin Jessica Niemi gerät in eine Auseinandersetzung, wird handgreiflich und prompt von einem Passanten gefilmt. Das Video geht viral und sie wird beurlaubt. Um Abstand zu gewinnen, fährt Jessica auf die zwischen Finnland und Schweden gelegenen Åland-Inseln. Dort trifft sie auf eine Gruppe älterer Menschen, die als Kinder während des Krieges fliehen mussten und hier auf der Insel in einem Waisenhaus lebten. Nun treffen sie sich wieder. Als einer der Alten tot aufgefunden wird, beginnt Jessica zu ermitteln. Denn bereits zuvor kamen zwei Menschen auf dieselbe mysteriöse Weise ums Leben. Alle drei Opfer scheinen mit der Legende um »Das Mädchen im blauen Mantel« im Zusammenhang zu stehen ... Ich fand den Klappentext recht ansprechend und dieser hat mich neugierig gemacht. Außerdem hatte ich über den Autor Max Seek schon einige positive Meinungen gehört und nur zu gerne, wollte ich mir meine eigene Meinung bilden. Daher habe ich mich voller Vorfreude in diesen Thriller gestürzt und ich wurde nicht enttäuscht. Der Schreibstil von Max Seek ist recht angenehm, sodass sich der Thriller flüssig lesen ließ. Bildhaft und voller Spannung wird die Story aufgebaut, sodass vor dem geistigen Auge des Lesers ein Bild entsteht und man sich alles genau vorstellen kann. Gekonnt baut Seek hier eine dichte Atmosphäre auf und für mich wurde das nordische Feeling gut transportiert. Auch die gewählte Location, mit der abgelegenen Pension und den Personen, welche zurückgezogen leben und dennoch am Leben teilhaben, fand ich sehr gelungen. Erzählt wird dieses Buch aus unterschiedlichen Perspektiven, wobei die zwei Zeitstränge sich hier gut ergänzen und am Ende ein rundes Bild ergeben und sich gut ergänzen. Der eine Erzählstrang spielt in der Gegenwart und hier wird hauptsächlich die Geschichte aus der Sicht der Kommissarin Jessica Niemi erzählt. Dadurch ist der Leser aktiv am Geschehen dabei, aber auf der anderen Seite hat man nur einen begrenzten Einblick auf die Handlung. Dadurch erhält man einen guten Eindruck von den Gedankengängen und auch dem emotionalen Stand der Protagonistin. Der andere Erzählstrang spielt in der Vergangenheit und beleuchtet das Waisenhaus auf der Insel, welches vor mehreren Jahren dort betrieben wurde. Und die Ereignisse von damals haben einen wichtigen Einfluss auf das aktuelle Geschehen. Mir hat dies persönlich gut gefallen und konnte in meinen Augen noch die Spannung steigern und hat für mich zu einer Sogwirkung geführt. Ich fand beide Zeitstränge packend und jede hatte so ihren besonderen Reiz. Die Geschichte rund um die Waisenkinder fand ich hier sehr interessant und mir hat es gefallen, dass die Vergangenheit so gut beleuchtet wurde und man diese dann noch in der Gegenwart relevant sind. Aber auch die Sicht von Niemi bietet einiges und führt dazu, dass man quasi live am Geschehen dabei ist. Dadurch kann der Leser wunderbar miträtseln und seine eigenen Theorien zu den Mordfällen, wie diese eventuell zusammenhängen und was hinter dieser Tat steht, aufstellen. Der Einstieg in das Buch ist mir persönlich leichtgefallen. Man ist sofort mitten im Geschehen drin und lernt auch sofort die Protagonistin ohne große Vorgeschichte kennen. Die Story nimmt auch schnell Fahrt auf und es dauert nicht lange, da befindet sich die Kommissarin mitten in den Ermittlungen zu einem Mordfall. Langsam aber stetig steigt hier die Spannung an und man kann miträtseln. Der Fall entwickelt sich Seite für Seite und es ist nicht immer so, wie man zunächst vermuten würde. Dennoch kommt das nordische Setting gut rüber und mir hat hier die Atmosphäre sehr gefallen. Positiv möchte ich noch die authentischen Charaktere erwähnen. Besonders die Bewohner und Gäste der Insel haben mir hier gut gefallen. Diese haben ihre eigene Geschichte, haben ihre Ecken und Kanten und haben schon einiges erlebt, was sie geprägt hat. Schade fand ich, dass das Team bzw. die Kollegen von Jessica Niemi etwas zu kurz kommen. Diese hatten nur wenige und auch nicht sehr umfangreiche Auftritte, für mich waren sie ein bisschen Mittel zum Zweck, um an interne Ermittlungsergebnisse zu kommen oder Hintergrundrecherche zu betreiben. Auch Jessica Niemi fand ich nicht immer sympathisch. Sie hat ihr Päckchen zu tragen und hat einige finstere Gedanken, welche sie verarbeiten muss. Für mich hat es aber irgendwie zur Geschichte gepasst und hat mich persönlich nicht weiter gestört. Insgesamt konnte mich der Autor Max Seek mit seinem Thriller „Waiseninsel“ überzeugen. Ich fand die Story recht ansprechend und auch das Ineinandergreifen der beiden Perspektiven fand ich gut umgesetzt. Aber auch die Charaktere hatten ihren Charme und wussten zu überzeugen. Für mich war es das erste Buch, welches ich von Max Seek gelesen habe, aber definitiv nicht mein letztes. Von mir gibt es 4 Sterne für den vierten Teil der Thriller- Reihe.

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3

Richtig spannend wurde es meiner Meinung nach erst auf den letzten hundert Seiten. Von einem Buch, das für mehrere Preise nominiert wurde,hab ich etwas mehr erwartet. War aber insgesamt gesehen in Ordnung.

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3

Thrillervibes

Ich bedanke mich zunächst bei der Bloggerjury für das Rezensionsexemplar, darüber habe ich mich sehr gefreut. In „Waiseninsel“ von Max Seeck geht es um die Polizistin Jessica Niemi, die durch einen aktuellen Todesfall auch auf Todesfälle in der Vergangenheit stößt und durch ihre Ermittlungen selbst in Gefahr gerät. Die Kapitel sind sehr kurz und daher ist das Buch angenehm zu lesen. Ebenso durch den prägnanten Schreibstil, welcher sich gut lesen lässt und die Geschichte ist spannend gestaltet bis zum Schluss. Manchmal war ich durch die Zeitsprünge und die ungenaue Kennzeichnung der Kapitel in welchem Jahr dieses spielt etwas verwirrt was die Handlung angeht, aber mit der Zeit hat sich das gegeben. Ich habe das Buch sehr gerne gelesen und es war spannend gestaltet. Nur zwischendurch wurden es immer mehr Details, die das Verstehen der Geschichte erschwert haben. Für alle die Thrillervibes mögen, eine klare Leseempfehlung.

4

4,5 Sterne. Max Seecks Thrillerreihe hat optisch einen sehr hohen Wiedererkennungswert. Das blau-rote Design sticht sofort ins Auge und gefällt mir gut. In „Waiseninsel“ steht die Kriminalkommissarin Jessica Niemi im Mittelpunkt. Nach einem Vorfall wird sie vom Dienst suspendiert und beschließt Urlaub auf einer schwedischen Insel zu machen. Aus der Erholung wird allerdings nichts, als eine alte Dame ermordet wird und ihr Tod seltsamerweise Parallelen zu zwei Fällen aus den 80er Jahren hat. „Waiseninsel“ ist ein atmosphärisch sehr dichter Thriller. Die kleine Insel ist einsam, ein Sturm zieht auf und mehr als ein Charakter ist psychisch nicht ganz zurechnungsfähig, allen voran Jessica. Sie wird immer wieder von Halluzinationen heimgesucht, die sehr detailliert beschrieben werden. Diese Szenen haben mich teilweise etwas verwirrt. Für mich war es nämlich der erste Band dieser Reihe. Ich denke, es wäre von Vorteil, beim Lesen die Chronologie einzuhalten, um Jessicas Background besser zu verstehen. Ich konnte manchmal nicht einordnen, ob es sich bei ihren Halluzinationen um reale Erinnerungen oder um Fantasie handelt Davon mal abgesehen ist der Fall komplett in sich abgeschlossen und theoretisch ist es möglich, es als Einzelband zu lesen. Psychische Erkrankungen sind ein Thema des Thrillers, denn neben Jessica gibt es noch weitere Charaktere, bei denen man nicht so genau weiß, wie man den Wahrheitsgehalt des Gesagtem einschätzen soll. Es entstehen „Shutter Island“ Vibes und zusammen mit dem sehr ungemütlichem Wetter, der ständigen Dunkelheit, dem Sturm und den erschwerten Bedingungen, die Insel zu verlassen ist die Stimmung wirklich sehr düster und an der Grenze zum Unheimlichen. Dies hat mir wahnsinnig gut gefallen. Der komplette Fall ist ein Mysterium, welches man als Leser unbedingt durchschauen möchte. Wer ist für diesen Spuk und die Morde auf der Insel verantwortlich? In Rückblicken in die 40er Jahre wird die triste Geschichte einer Handvoll Waisenkinder erzählt. Die Rückblicke beschreiben Einsamkeit und Mobbing und enden mit dem Verschwinden eines kleinen Mädchens. Dieses Mädchen scheint der Schlüssel zu allen Verbrechen zu sein. Ca. in der Hälfte des Thrillers war ich mir ziemlich sicher, dass ich den Ausgang des Buches ungefähr ausgerätselt hatte. Umso überraschter war ich, als Max Seeck auf den letzten 100 Seiten begann, einen Twist nach dem anderen auf den Tisch zu hauen. Ein ums andere Mal musste ich meine Theorien überdenken und anpassen. Das Finale von „Waiseninsel“ ist wahnsinnig fesselnd und rasant und brachte ein unerwartetes Ende mit sich. Dieser Thriller hat mir richtig gut gefallen und ich werde die drei Vorgänger auch noch lesen.

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5

Ich mag die Bücher des Autors und wa immer gut unterhalten, die spannungsbögen sind einfach gut gesetzt und ich war sehr gespannt auf das neue Buch der Reihe. Jessica ist Kommissarin und muss nach einem tätlichen Angriff, für einige Zeit Urlaub machen. An dem Ort an den es sie verschlagen hat, passieren mit unter schreckliche Dinge und eine Spukgeschichte macht die Runde. Trotz ihrem zwangsurlaub fängt Jessica auf eigene Faust an zu ermitteln und läuft Gefahr, selbst bald dem Mädchen im blauen Mandel zum Opfer zu fallen. Ich mag Jessica sehr, ihre unkonventionelle Art und wie sie Dinge an geht, machen sie mir sehr sympathisch. Sie ist sehr intelligent und sieht oft Dinge die anderen nicht auffallen. Sie ist eher ein Einzelgänger und macht vieles mit sich selber aus, was sie oft kalt und abweisend rüberkommen lässt. Ich mochte das und finde das ein Charakter ruhig Ecken und kanten haben darf, vorallem ist ihre Art von großer Bedeutung, beim lösen ihrer Fälle. Der Schreibstil packt einen von der ersten Seite. Es ist wirklich spannend geschrieben und ich konnte ncmicht aufhören zu lesen. Man will wissen was es mit den Legende auf sich hat und wer als nächstes an der Reihe ist. Leichte Horror Elemente sind auch eingearbeitet wurden, was manchmal doch an den Nerven gesägt hat. Die Spannungsbögen sind sehr gut gesetzt und trotz einigen Stellen die sich um Jessica und ihre Krankheit dreht, bleibt der Fokus auf den Ermittlungen. Die Mischung fand ich dabei gut, da man Jessicas Geschichte nicht aus den Augen verliert, aber sie nicht fordergründig ist. Der Schluss ist spannend und ich hatte so eine Ahnung und lag damit richtig, trotzdem war ich sehr überrascht über die Umsetzung und muss sagen, sie war auf jedenfall gelungen. Fazit Ich fand die Story durchweg spannend und konnte teilweise das Buch nicht aus der Hand legen. Die Horror Elemente waren gut eingearbeitet und der Fokus lag immer auf den Ermittlungen, was ich persönlich richtig gut fand. Für mich eine klare Lese Empfehlung.

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3

Tja was soll ich dazu sagen? Meine Meinung ist sehr zwiegespalten. Erstmal war es mein erster Thriller des Autors. Die Länge der Kapitel war super angenehm. Geschrieben ist das ganze Buch im Präsens, egal ob es gerade die Gegenwart oder Vergangenheit ist. Sehr gewöhnungsbedürftig aber machbar. Die Charaktere waren auch sehr gut beschrieben und ihre Handlungen nachvollziehbar. Das Ende wurde sehr spannend, aber das war mir persönlich viel zu wenig. Ich weiss ja, dass skandinavische Thriller da sehr *anders* sind, aber irgendwie tue ich mich hier schwer es als Thriller zu beschreiben. Es ist eher ein sehr sehr dramatischer Krimi. Dennoch kann ich euch das Buch empfehlen!

4

Sehr atmosphärisch

3

Was für ein Motiv?!

Ich mag die Bücher rund um die Ermittlern Niemi. Ich mag den Schreibstil von Seeck. Als Thriller seh ich das Buch eher weniger. Für mich ist es mehr ein Krimi. Die Spannungskurve ist eher flach. Eine der größeren Wendungen war vorhersehbar. Mit dem Täter habe ich jedoch nicht gerechnet weil er für mich kein Motiv hat. Und die Erklärungen für seine Taten finde ich sehr schwammig. 😅 Das letzte Kapitel hat mich dafür kalt erwischt, das ist ziemlich traurig. Allgemein ist die Geschichte rund im das Mädchen im blauen Mantel echt traurig. Für mich hört es sich so an als wäre es der letzten Fall für Jessica gewesen?🤔

4

Die Kriminalkommisarin Jessica Niemi kommt durch einen Zwangsurlaub auf eine kaum bevölkerte Insel in Schweden. Auf den ersten Blick wirkt es ruhig und idyllisch, doch dieser Schein trügt. Als drei ältere und etwas sonderbar wirkende Personen auf der Insel ankommen kommt neuer Wind in die Geschichte. Es stellt sich heraus, dass die drei sehr viele Erinnerungen an diese Insel und eine gemeinsame Vergangenheit teilen. Als eine der drei am Morgen tot am Steg aufgefunden wird, ist das für Jessica kein Grund zur weiteren Sorge. Als aber alle anderen auf der Insel anfangen Schauergeschichten zu verbreiten und schließlich sogar jemand behauptet, die vor über 70 Jahren verschwundene Maija am Tatort gesehen zu haben, beginnt Jessica der Sache auf den Grund zu gehen. Spannend bis zur leiten Seite!

4

Äußerst spannender Thriller mit kleinen Abzügen

**** Worum geht es? **** Für Jessica scheint alles den Bach runter zu gehen. Desorientiert verlässt sie die Praxis ihrer Therapeutin und gerät in eine Situation aus der sie sich nicht mehr rausreden kann. Sie wird in den Zwangsurlaub geschickt, den Jessica in Ruhe auf einer einsamen Insel zu verbringen gedenkt. Das es sich dabei um eine Insel mit einem Mythos um ein Waisenkind handelt, das über Jahrzehnte immer wieder aufzutauchen scheint und auch jetzt nach einem Leben trachtet, konnte sie wohl nicht ahnen… **** Mein Eindruck **** Der Anfang der Geschichte führt die Ermittlerin Jessica sehr gut ein und lässt Raum um in ihre Wesenszüge und dem großen Ganzen einzutauchen. Der Prolog sitzt und diese Dynamik wird nach ca. 100 Seiten auch wieder aufgegriffen. Der Plot spielt mit psychisch aufreibenden und durchaus ruhigen Momenten und lies mich als Leser immer wieder mit einer düsteren Vorahnung zurück, die dann mit einem spannenden Twist in den Wind geschossen wurde. Der Autor bricht mit Klischees und erzeugt eine mystische Stimmung mit einer kleinen Personengruppe auf einer einsamen Insel. Die Geschichte springt genau an den spannendsten Stellen zwischen den drei Zeitebenen. Allerdings muss man hier erstmal verstehen, dass ein Kapitelwechsel nicht ein Sprung zurück in die Jetztzeit bedeutet. Zum Ende hin erschien mir die Geschichte immer konstruierter und die Auflösung war zu einfach. Zu Gunsten des kreativen Plots sind hier die Nebencharaktere auf der Insel zu flach geblieben, mir fehlten schlichtweg die besonderen Merkmale und so fühlte sich das Ende einfach ein bisschen lieblos an. Der Schreibstil des Autors las sich flüssig, die Atmosphäre war durchweg spürbar und die Angst, dass etwas passieren wird saß stets im Nacken. Wirklich gelungene Komponenten. **** Empfehlung? **** Insgesamt konnten die Gänsehautmomente und die kreativen Twists dennoch überzeugen und so kann ich das Buch guten Gewissens Fans von Thrillern mit dem Gewissen etwas weiterempfehlen.

3

Ich habe alle, bis auf einen Band der Jessica Niemi Reihe gelesen. Mir gefielen alle sehr gut. Dieses hier ist das Erste welches nur solala war. Mir ging Jessica die meiste Zeit auf die Nerven mit ihrem Verhalten. Natürlich ist es verständlich aber ich fands trotzdem etwas mühsam. Auch die Story fand ich nur solala. Sie hatte durchaus Potenzial welches aber nicht zu 100% ausgeschöpft wurde. Die Kapitel der Vergangenheit von Maija fand ich super interessant und spannend. Die Ermittlungen in der Gegenwart waren leider nicht so spannend. Es zieht sich am Anfang sehr. Erst ab er Hälfte kommt etwas Spannung auf. Für mich hats aber trotzdem nicht ganz gereicht. Ich finde das Potenzial wurde nicht genutzt. Fazit: Auch wenn mir dieser Band nicht zu 100% gefallen hat, kann ich ansonsten die Reihe empfehlen. Das Buch war nicht schlecht. Der Schreibstil war super, es gab spannende Momente und eine gute Idee. Trotzdem hat mir das gewisse Etwas gefehlt. Deshalb vergebe ich nur 3/5 Sternen.

5

Maija und die Zugvögel, Mythen und Legenden

Ich durfte dank einer tollen Leserunde der Lesejury über die Feiertage den nunmehr vierten Band der Reihe um die Ermittlerin Jessica Niemi lesen. Es handelt sich hier um das Buch "Waiseninsel" von Max Seeck, erschienen im Bastei Lübbe Verlag. Für mich war es das zweite Buch der Reihe, wobei ich die ersten zwei Bände mittlerweile auch hier auf meinem SuB ^^ liegen haben, denn mir gefällt der Schreibstil und die Storyline wirklich gut. Aber jetzt erst einmal zum Buch. Dieser Kriminalroman ist etwas anders, als der vorherige. Es wird zum Einen in Gegenwart und Vergangenheit erzählt. Das hat mir persönlich sehr gut gefallen. Dann dreht es sich in der Hauptsache um Jessica sowohl als Ermittlerin, als auch als Privatperson, und ihre Kollegen haben nur zwischendurch eine Randfigurenstellung. Sie rutscht als Privatperson im Urlaub - wie sollte es auch anders sein - in eine Mordermittlung. Eine ganz neue Sicht- und Arbeitsweise für sie. Bekommt sie dadurch doch nicht einfach überall Zugang oder Auskunft. Aber zurück zum Anfang. Jessica wird aufgrund einer Auseinandersetzung mit einem ziemlich barschen Hausmeister , welches ungünstigerweise auch noch gefilmt und veröffentlicht wurde, vorerst in den Urlaub geschickt. Sie wählt eine kleine Åland-Insel, die so abgeschieden ist, dass sich da im Winter kaum jemand Fremdes hin verirrt. Sie erfährt, dass es dort früher einmal ein Waisenhaus gab, in dem Kriegswaisen unterkamen. Eines davor war Maija, ein kleines Mädchen im blauen Mantel. Um sie rühmen sich viele Mythen und Legenden. Aber es gab mittlerweile auch einige Todesfälle auf dieser Insel, die angeblich alle mit Maija im Zusammenhang stehen. Doch wie soll das gehen, Maija ist bereits 1946 im Alter von 9 Jahren verschwunden und keiner weiß, was mit ihr geschehen ist. Jessica wird neugierig. Im gleichen Gasthof, in dem auch Jessica wohnt, sind auch mehrere ältere Personen zu Gast. Wie sich herausstellt, tragen diese den Spitznamen Zugvögel und haben auch ihre eigenen Geschichten mit dem Waisenhaus. Jessica vertieft sich immer weiter in die Geschichten der Zugvögel, des Waisenhaus und ganz besonders in die von Maija. Ich war mehrere Male fest der Meinung zu wissen, wie dieser Kriminalroman gedacht ist und zuende gehen wird. Aber Herr Seeck hat zum Schluss noch einiges aufgefahren, so dass der Leser (bzw ich) echt doch mehrfach in die Irre geführt wurde und mit dem Ende habe ich schlussendlich dann doch nicht gerechnet. Chapeau. Mir hat Waiseninsel sehr gut gefallen, ich kann ihn uneingeschränkt empfehlen, auch für diejenigen Leser, ohne oder mit begrenzten Vorkenntnissen, denn dieser Band ist in sich abgeschlossen. Mir bleibt noch Danke zu sagen, dass ich Waiseninsel lesen und an der Leserunde teilnehmen durfte, auch wenn ich einige Zeit davon krank ausfiel. #unbezahltewerbung #rezensionsexemplar

5

Super spannend

Jessica ist einfach eine super taffe Frau. Ich mag ihren Charakter sehr. Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Ich fand es spannend bis zum Schluss.

5

Vielen Dank an @bastei_luebbe und @netgalleyde für die zur Verfügungsstellung des Ebooks Inhalt Kommissarin Jessica Niemi gerät in eine Auseinandersetzung, wird handgreiflich und prompt von einem Passanten gefilmt. Das Video geht viral und sie wird beurlaubt. Um Abstand zu gewinnen, fährt Jessica auf die zwischen Finnland und Schweden gelegenen Åland-Inseln. Dort trifft sie auf eine Gruppe älterer Menschen, die als Kinder während des Krieges fliehen mussten und hier auf der Insel in einem Waisenhaus lebten. Nun treffen sie sich wieder. Als einer der Alten tot aufgefunden wird, beginnt Jessica zu ermitteln. Denn bereits zuvor kamen zwei Menschen auf dieselbe mysteriöse Weise ums Leben. Alle drei Opfer scheinen mit der Legende um »Das Mädchen im blauen Mantel« im Zusammenhang zu stehen  Meinung Das Buch ist von der ersten Seite an hoch spannend. Der Prolog der 1980 auf einer Skandinavischen Insel spielt, lässt schon so einiges erraten. Das Buch wird in Gegenwart und Vergangenheit geschildert. In der Gegenwart steht Jessica im Focus, eine Kommissarin die Urlaub macht und auf die Legende des Mädchens im blauen Mantel stößt. In der Vergangenheit geht es um Maija, ein einquartiertes Kind das mit ein paar anderen Kindern wartet das entweder ihre Eltern,den Krieg entkommen und sie abholten. Oder die adoptiert wurden. Das Buch ist sehr atmosphärisch, alles rund ums Himmel ist sehr mysteriös. Dazu kommen noch die Morde in der Gegenwart. Nervenaufreibende spannend Große Lese Empfehlung

3

Werbung | Rezensionsexemplar

Vorab danke an die BloggerJury/Lübbe Verlag für das Bereitstellen dieses Rezensionsexemplar. Meine Meinung: Das Buch beginnt mit einem großen Pluspunkt, kurze Kapitel. Dadurch wollte ich immer weiter und weiter lesen. Zu Beginn hatte ich Schwierigkeiten in die Geschichte hereinzufinden, da es viele Informationen gab, zu denen ich keine Verknüpfungen herstellen konnte. Durch die kurzen Kapitel habe ich aber immer weiter und weiter gelesen und konnte das Buch somit auch schnell beenden. Durch die ganzen finnischen Begriffe und extrem vielen Namen, vor allem weil sie mal mit dem vollen Namen und mal mit den Spitznamen genannt wurden, war ich sehr verwirrt. Ab der Hälfte des Buches war ich aber in der Geschichte richtig drin und war gespannt, wie das Buch enden wird. Leider bin ich nach beenden des Buches nicht ganz befriedigt gewesen, da viele Infos die zu Beginn genannt wurden, nicht mehr aufgegriffen wurden und ich mich dann gefragt habe, für was ich all diese Infos gebraucht habe. Mein Fazit: Alles in allem hat der Autor aber einen tollen und flüssigen Schreibstil, was das Buch nur so verfliegen lässt. Die Geschichte an sich ist jetzt kein Highlight, aber trotzdem, vor allem durch die kurzen Kapitel, spannend und spaßig zu lesen. Ein richtiger Thriller, wie man ihn kennt, war es für mich dennoch nicht. Für zwischendurch aber zu empfehlen, wenn man etwas spannendes, aber nicht zu Thriller artiges, lesen möchte

Werbung | Rezensionsexemplar
5

Absoluter Pageturner!

Waiseninsel - 5/5 ⭐️ - @ Mein erstes Buch von diesem Autor und definitiv nicht das letzte! Er hat einen super angenehmen und flüssigen Schreibstil. Das Buch war in kurze Kapitel unterteilt, was mir persönlich immer am besten gefällt. Die Geschichte wird aus zwei Sichten erzählt. Einmal durch Jessica, als Ermittlerin, in der Gegenwart und Maija, Waisenkind von vor 70 Jahren, in der Vergangenheit. Dadurch war es noch interessanter, weil es immer wieder wechselt und man der Gesichte/Wahrheit näher kommt. Die Frage: „was ist jetzt Wahr“ ging mir die ganze Zeit durch den Kopf! Für mich war das definitiv ein Pageturner und ist eine Empfehlung von mir Wert! Danke an die Bloggerjury für das Rezensionsexemplar und die Möglichkeit einen neuen tollen Autor kennenzulernen!😍

5

Atmosphärischer, sehr spannender Thriller

5

Absolutes Highlight der Serie Worum geht’s? Kommissarin Jessica Niemi soll eine Auszeit nehmen. Um weg von allem zu sein, fährt sie in ein kleines Hotel auf den Aland-Inseln. Doch auch hier hat sie keine Ruhe. Der Geist der kleinen Maija, die 1946 spurlos verschwunden ist, verfolgt sie und schon bald gibt es eine erste Tote. Meine Meinung: Die Thrillerserie um Jessica Niemi war von Max Seeck ursprünglich als Trilogie angedacht. Umso erfreuter war ich, als ich mit „Waiseninsel“ den 4. Fall für Jessica gefunden habe. Natürlich musste ich den sofort lesen und was soll ich sagen: Ich war begeistert. Ich mag den Schreibstil von Max Seeck. Atmosphärisch gehen seine Worte direkt unter die Haut, malen Bilder und reizen dennoch gleichzeitig die Fantasie. Auch Jessica, die Hauptprotagonistin, finde ich genial. Mit ihren Halluzinationen, die sie verfolgen, ist es mal ein anderer Ansatz. Sie ist total kompetent und passt perfekt in die Rolle der Kommissarin, ist jedoch gerade mit den Geistern, von denen sie verfolgt wird, auch eine außergewöhnliche Person. Ebenso ihr Team, allen voran Jusuf, passen perfekt – auch wenn diese diesmal nur eine Nebenrolle spielen. Eine Nebenrolle, in der aber ihre Loyalität Jessi gegenüber klar hervortritt. Anders als in den Vorgängerbänden wechselt der Autor hier immer mal wieder in die Vergangenheit, genauer gesagt in ein Waisenhaus im Jahr 1946. Diese Rückblicke waren total spannend und spielten bis in die Taten in der Gegenwart mit hinein. Auch die Kinder und Erwachsenen im Waisenhaus – die später teilweise als die sog. Zugvögel wieder in Erscheinung traten – waren allesamt interessante Charaktere. Der Fall war packender und mitreißender als alle Bücher zuvor. Besonders bei der Szene mit Ake am Kamin und auch am Ende, als es langsam auf das Finale zuging, saß ich mit aufgerissenen Augen und Gänsehaut da und konnte nicht aufhören zu lesen! Zudem hat Herr Seeck hier eine Menge Wendungen hineingebracht und es war toll, sich beim Lesen immer wieder verwirren und in die Irre führen zu lassen. Bis zum Ende dachte ich, ich weiß, wer hinter den Morden steckt. Aber bis zum Ende habe ich auch regelmäßig meine Meinung über den Täter geändert, um dann doch überrascht zu werden. Auch wenn das Mordmotiv meiner Meinung nach nicht zu dem Täter gepasst hat, so hat mich das Buch dennoch so gefesselt und überzeugt, dass ich da gerne drüber wegsehe. Ich hoffe sehr, dass wir viele weitere Fälle mit Jessica erleben dürfen. Und ich will unbedingt wissen, wie es mit ihr privat weitergeht. Hier gab es zwei spannende neue Entwicklungen im Buch – aber lest selbst und findet heraus, welche. Das Buch ist definitiv ein Must-Read! Fazit: Der 4. Thriller mit Jessica Niemi kam für mich total unerwartet. Nachdem ich traurig über den Abschluss der Trilogie war, hat mich Max Seeck mit "Waiseninsel" positiv überrascht und gefesselt. Noch rasanter, noch unerwarteter als die Vorgängerbände, war es für mich ein absoluter Pageturner. Die Protagonisten perfekt und authentisch wie immer. Die Szenerien atmosphärisch und real. Die einzelnen Parts unter die Haut gehend. Mit dem Lesen wurde das Tempo immer rasanter, die Spannungskurve immer höher. Besonders die Rückblicke in die Vergangenheit hatten es mir angetan. Aber auch die Entwicklungen in der Gegenwart hatten es in sich. Ich bin so gespannt, wie es mit Jessica privat und beruflich weitergeht und auch wenn das Täterprofil für mich nicht ganz gepasst hat, dennoch ganz klar 5 Sterne von mir – das ist definitiv mein Lieblingsteil der Serie!

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