Interessant
Ein wunderbares Buch 😊
Die Botschaft ist total toll, das Leben ist wertvoll und manchmal braucht es gewisse Momente, um das zu erkennen. Zwischendurch war es etwas bizarr, aber es ging mir sehr ans Herz und hat mir sehr gut gefallen. Absolute Leseempfehlung, wenn man Lust hat, nicht nur schnell zu lesen, sondern auch mal kurze Pausen zu machen und das gelesene auf sich wirken zu lassen 😊
Wir merken erst wie wertvoll das Leben ist, wenn wir mit dem tot konfrontiert werden.
Ich las das Buch in einer Phase meines Lebens wo ich wirklich nicht mehr wusste wohin mit mir und meiner Existenz. Dieses Buch hat mich aus diese Grube rausgeholt und mir eine andere Perspektive gezeigt, die ich bis heute habe. Was bedeutet es zu Leben ? Was bedeutet es tot zu sein ? Meiner Meinung nach hat der Autor das beantwortet und das Ziel dieses Buches genau getroffen. Bis heute denke ich an Zitate im Buch. Sie schenken mir Kraft und erinnern mich für was und für wen ich lebe.

„Doch ich weiß, dass ich nützlich sein kann, und das Risiko eines Abenteuers ist mehr Wert als tausend Tage Wohlleben und Bequemlichkeit“
Ich liebe dieses Buch, dieses Buch empfehle ich jedesmal und es ist jetzt das zweite Mal das ich es gelesen habe und meine Meinung hat sich nicht geändert. Es zählt weiterhin zu meinen Lieblingsbüchern, ich hatte die Geschichte von veronika lange in meinem Gedächtnis, ich hab oft an dieses Buch gedacht aber es jetzt ein zweites Mal zu lesen, hat mir wieder mehr ins Gedächtnis gerufen von dem was ich vergessen hatte. Bei jeder Seite habe ich wieder neue entdeckt, oft habe ich kurze Pausen gemacht um das gelesene zu verstehen, es auf mein eigenes Lebens zu projiziert und mich oft gefragt: „Lebe ich mein Leben wie ich es will? Verfolg ich meine Träume?“ das sind Sachen die das Buch behandeln und ich hab mich für jeden Charakter gefreut, der nun sein Leben wieder verfolgt wie er es will. Ich hab mir an Ende irgendwie gewünscht ein Zeit Sprung zu haben, zu erfahren wie es Veronika er geht mittlerweile, wie sie mit Eduard lebt oder ob jeder sein eigenen Weg geht ohne den anderen. Vielleicht ist es auch offen, damit man sich die Gedanken selbst macht. Ich kann das Buch nur wärmsten empfehlen, ich mag auch den Schreibstil obwohl man sich sicherlich anfangs erst da rein finden muss aber ich finde es lässt sich flüssig lesen.
Unerwartet- aber toll.
„Das Leben ist immer einen Versuch wert.“
Das Buch regt wirklich zum nachdenken an und die Message dahinter war total toll. Das Leben ist wertvoll, gerade weil es begrenzt ist und man sollte den Mut haben, es wirklich zu leben. Außerdem behandelt es die „Verrücktheit“ die jede Person ins sich trägt und die genauso zum Leben und Charakter dazu gehört. Die Handlung hat mir super gefallen, aber es hat sich manchmal wie ein Gedankenexperiment angefühlt und war mir an vielen Stellen zu philosophisch. Ich habe schon ein paar Bücher von Paulo Coelho gelesen, daher bin ich eigentlich seinen Schreibstil gewohnt, aber hier war es mir tatsächlich etwas „zu viel“. Dennoch ein tolles, wichtiges Buch! 😊
Ein neues Lieblingsbuch 👍

Philosophisches Lehrstück
Jede Sekunde unserer Existenz treffen wir eine Wahl zwischen Leben und Tod. Dieses Buch ist ein erhebendes Loblied auf das Leben, eines, das uns daran erinnern soll, dass jeder Moment in unserem Dasein besonders und kostbar ist. - Basierend auf den eigenen Erlebnissen des Autors - Die Sprache ist intensiv poetisch und fast jede Seite regt zum Nachdenken an. Fazit: Carpe diem!

guter reminder für das “leben im hier und jetzt” :)
Veronika ist eine junge Frau die versucht sich umzubringen und der Versuch geht schief sie wird eingewiesen und erfährt dort das sie nicht mehr lange zu leben hat. In dieser Situation beginnt sie mehr über ihr Leben und verpasste Chance nachzudenken sie beobachtet aber auch die anderen Insassen nicht alle scheinen unglücklich mit ihrer Situation zu sein. Ich mochte es auch wenn er teilweise zu lange bei den anderen Patienten geblieben ist ich hätte mir noch mehr von ihr erhofft. Gutes Buch um über das Thema Suizid nachzudenken

Wundervoll!
Eine ganz ganz tolle, ergreifende Geschichte. Zwar ist am Ende das eingetreten was ich vermutet habe, die Reise dorthin war aber großartig! Toll ausgearbeitete Charaktere die mir allesamt ans Herz gewachsen sind. Der Schreibstil hat mir zudem sehr gefallen, sodass dies nicht mein letztes Buch des Autors sein wird.

Überraschend vielschichtig
Ich hatte wirklich meine Schwierigkeiten, in das Buch rein zu kommen. Nach ca. 40 Seiten war ich immernoch nicht sicher, ob ich die Geschichte von Veronika mag. Zum Glück bin ich dran geblieben, denn der Mittelteil war für mich wirklich faszinierend. So viele mögliche Deutungen, so viele philosophische Ansätze, die man alle diskutieren könnte. Ab Seite 180 hatte mich die Geschichte zwar wieder etwas verloren, aber da war ich ja schon so gut wie durch - da waren die letzten Seiten ein Klacks. Schwere Kost, ganz klar, und sicher nicht für jeden. Ich fühle mich rein vom Kopf wirklich angeregt und habe viele neue Denkansätze mitnehmen können.
Ein absolutes Lebenshighlight. Paulo Coelho schafft es, auf erstaunlich wenigen Seiten die großen Fragen des Lebens – Sinn, Freiheit, Angst und Mut – so klar und berührend auf den Punkt zu bringen. Das Buch ist überwältigend intensiv und regt tief zum Nachdenken und Umdenken an. Eine Geschichte, die lange nachhallt.
Das beste Buch meines Lebens! 🦋
Ich habe dieses Buch vor einigen Jahren entdeckt und daraufhin auch mehrmals gelesen. Mit jedem Mal lesen lernt und versteht man was neues! Ich lese es alle paar Monate, immer Mal wieder. Auch wenn es nur die unterstrichenen Zeilen sind. Es ist sehr bereichern und herzerwärmend. Es ermutigt und macht glücklich 🌸
Unglaublich bewegend
Ich habe nicht erwartet, dass mir dieses Buch so gut gefallen würde. Es führt einem wortwörtlich den Sinn des Lebens vor Augen, Gründe, wofür es sich lohnt zu leben. Kombiniert mit einer zärtlichen, rührenden Liebesgeschichte die dem Buch einen zusätzlichen Charme verleiht. Einfach fantastisch. Die Bewusstheit des Todes ist manchmal einfach alles was man braucht, um sein Leben in vollen Zügen zu genießen.
„Veronika beschließt zu sterben“ erzählt die Geschichte einer jungen Frau, die glaubt, alles erlebt zu haben – und doch nichts fühlt. Paulo Coelho schreibt über Depression, gesellschaftliche Erwartungen und die radikale Freiheit, man selbst zu sein - egal was andere über einen denken könnten. Schmerzhaft ehrlich und überraschend hoffnungsvoll. Wir begleiten Veronika innerhalb einer Woche nach ihrem Versuch zu Sterben in der Anstalt Villete. Dort findet sie den Grund, warum es sich lohnt Hoffnung zu haben und entdeckt warum es sich lohnt zu Leben. Doch nicht nur für sie hat dieser Vorfall eine positives Ende, auch die Menschen die sie in der Woche kennenlernt, hat es etwas Gutes. Die Geschichte hat mich sehr mitgenommen und wird auch noch bleiben. Der Schreibstil war für mich allerdings etwas gewöhnungsbedürftig - aber auch mal was Neues. ✨

Gut geschriebener Roman
Es ist ein gut geschriebener Roman man kann sich vieles Bildlich vorstellen und das Buch hat einige gute Messages. Es ist sehr einfach zu Lesen und macht spaß das Tempo indem die Geschichte verläuft fand ich gut . Vieles gibt es zu dem Roman nicht zu sagen außer das es ein weiteres tolles Werk von Paulo Coelho ist.
Interessantes Buch, welches zum nachdenken anregt
Die Kernaussage des Buches ist schön. Leider ist es etwas chaotisch zwischendurch, was zwar zum Inhalt passt, aber manchmal den Lesefluss stört.
Schade, leider etwas entäuschend
Leider hat mich das Buch etwas entäuscht und ich muss sagen überraschenderweise fand ich den Film um Längen besser. Über lange Zeit war der Film einer meiner Lieblingsfilme in meiner Jugend und aus diesem Grund wollte ich das Buch aauch unbedingt mal lesen. Leider konnte ich im Buch die Emotionen der Charaktere garnich wirklich nachempfinden und es ging mir auch nicht tief genug. Irgendwie war es sehr oberflächlich und nicht wirklich greifbar. Da ich das Buch nun bereits vor einer Zeit gelesen habe, fällt mir auch auf, dass ich total viel garnicht mehr weiß. Beim Film hingegen ist das was anderes obwohl es mehrere Jahre her ist, dass ich ihn das letzte mal gesehen hab. Schade aber leider war das Buch nichts für mich

Schönes Buch. Da denkt man doch mehr über den Sinn und die Fülle des Lebens nach als einem lieb ist. 🫶
Nicht fesselnd, flache nervige Charaktere
Tolle Grundidee sperrig umgesetzt
Jeden Tag zu leben, als wäre er der Letzte, sich nicht anpassen, sondern man selbst sein. Das sind die Themen, um die es in Veronika beschließt zu sterben geht. Das sind wchtige Themen, die mich direkt ansprechen, allerdings hat mir die Umsetzung im Buch nicht gefallen. Das Buch ist von 1998 und spielt auch zu dieser Zeit. Der Schreibstil Coelhos wirkt vor diesem Hintergrund wie aus der Zeit gefallen. Sehr altmodisch, die Dialoge hölzern. Zu den Figuren habe ich keinen echten Zugang gefunden, die Handlung für mich teilweise irritierend: fragwürdige Behandlungsmethoden werden kaum negativ dargestellt. Etwas versöhnt haben mich die letzten 30 bis 40 Seiten, daher gibt es von mir zumindest noch 2,5 Sterne
Manchmal hatte ich mit der Geschichte so meine Schwierigkeiten und ich finde es auch schwer, das Buch zu bewerten. Das Ende hat mir gut gefallen, zwischendurch waren ein paar Stellen (meiner Meinung nach) überflüssig. Die verschiedenen Geschichten der Protagonisten fand ich dann wieder gut. Veronika konnte ich nie wirklich durchschauen. Die Geschichte gibt an manchen Stellen zu denken, das gefällt mir ja sowieso immer...
4 ⭐️; ja… es ist ev etwas klischeehaft und mit Standardsätzen (die Kritik versteh ich) aber ist es nicht auch die Realität? Wie wäre es wenn es wie im Buch beschrieben ein vermeintliches sicheres Sterben ist? Würde das nicht auch Heilung im Sinne des Lebenswillen wecken?
Wirklich gut!
Nach vielen Jahren hab ich dieses Buch wieder einmal gelesen und es hat mir erneut sehr gut gefallen. Ich glaube, es war mein erstes Buch von ihm damals, es folgten dann einige nach. Manche haben mir gefallen (sehr gut zum Beispiel "Der Dämon und das Fräulein Prym"), doch mit der Zeit war diese Moralkeule zu viel für meinen Geschmack. Bei diesem Buch allerdings passt die Mischung meines Erachtens perfekt. Wir alle sind verrückt, wir alle versuchen zu gefallen, wir alle hängen ja dann doch irgendwie am Leben. Und retten kann uns die Liebe - die Madonna, die ihren Fuß siegessicher auf die Schlange (Weisheit) stellt. ;-)
Ich fand das Buch gut aber manche Stellen war es schwer zu lesen. Trotzdem hat mir gefallen dass es viel über das Leben und dessen Bedeutung erzählt und einen zum Nachdenken bringt.
Starke Idee, schwache Umsetzung
Der Gedanke hinter dem Buch, sich mit dem Wert des Lebens, psychischer Gesundheit und der Frage nach echtem Glück auseinanderzusetzen, ist grundsätzlich sehr interessant. Leider konnte mich die Umsetzung jedoch nicht überzeugen. Viele Dialoge wirken hölzern, die Szenen ziehen sich in die Länge, und trotz des eigentlich spannenden Themas kam bei mir kaum emotionale Tiefe oder Spannung auf. Insgesamt ein Buch mit einem netten Ansatz, das mich in seiner Erzählweise und Ausführung aber nicht wirklich abgeholt hat.
Über ganz normale Verrücktheit. Und die Liebe. Großartig!
Zu viel Esoterik.
Der Beginn hat mich sofort mitgerissen, besonders Veronicas Perspektive war stark geschrieben. Doch im Mittelteil verlor das Buch an Tempo – viele Abschnitte wirkten auf mich zu bemüht philosophisch, fast schon esoterisch. Dadurch war der Lesefluss zäh und wenig unterhaltsam. Das Ende brachte zwar einen überraschenden Twist, aber insgesamt konnte es den schwachen Eindruck nicht ausgleichen.
regt zum nachdenken an, sehr schöne Message, toll geschrieben
Habe den Film zum Buch schon vor Jahren gesehen und sehr geliebt. Um so mehr hab ich mich jetzt auf das Buch gefreut. Aber auch wenn der Schreibstil von Paulo Coelho wirklich gut ist, muss ich leider sagen, dass ich den Film doch mehr feiere und ihn mir sicher demnächst mal wieder anschauen werde. Dieses Buch regt aber definitiv zum Nachdenken an. Das Leben ist schön, auch wenn man mal ein Tief hat, geht es doch auch wieder bergauf.
Das ist nicht mein erstes Buch von Paulo Coelho und wieder einmal begeistert mich sein ganz besonderer Schreibstil. Die Geschichte hat mich vor allem am Anfang sehr gecatcht. Ab der Mitte hat es mich leider stellenweise etwas gelangweilt. Trotzdem bleibt es ein außergewöhnliches Buch, das zum Nachdenken anregt.
War mir zuerst nicht sicher, was ich davon halten soll, ist aber eigentlich ein schönes Buch und liest sich auch gut durch.

Eben ein klassiker
Irgendwie kommt man ja nicht um dieses Buch rum wenn man nach klassischer Literatur sucht. Veronika ist unsere Protagonistin und kurz entschlossen beschließt sie sich das Leben zu nehmen um den immer gleichbleibenden Trod ihres Lebens, endlich ein Ende zu setzen. Sie überlebt allerdings und landet in einer Psychertrie. Dort beginnt sie dann ihr Leben zu hinterfragen und wieder Sinn zu erkennen wo vorher scheinbar keiner war. Es ist ein Buch über die Verrücktheit am Leben zu sein und das es was besonderes und auch schönes sein kann nicht "normal zu sein" und das es jedem von uns Mal gut tun würde etwas mutiger und verrückter zu sein. Es geht um die prämisse des Todes und des vor Augen halten der kurzweiligkeit und Vergänglichkeit des eigenen Lebens. Ich bin froh es gelesen zu haben auch wenn es letzten Endes doch nicht ganz so war wie von mir angenommen. Ich habe die Ansichten der anderen Patienten nicht ganz greifen können. Bis zum Schluss blieben sie mir irgendwie fern. Dennoch würde ich gerne noch andere Bücher von Coelho lesen.
„Veronika beschließt zu sterben“ kann einem die Augen öffnen und die Sichtweise verändern. Wunderschönes Buch!
Ein sehr schönes Buch ✨
„Das Bewusstsein des Todes lässt uns das Leben intensiver leben.“ Das Buch hat mich sehr zum Nachdenken gebracht, oft lebt man sein Leben wirklich „zu wenig“.. Eine klare Leseempfehlung!
Hommage an das Leben und den Mut es zu leben
Lange habe ich mich vor diesem Buch gedrückt vor Sorge, es könnte mental belasten. Dieses Buch rührt etwas an in dir und es liegt an dir, ob du die Worte nachwirken lässt oder als Hommage an das Leben leicht dahin liest. Mir persönlich ist Coelho an manchen Stellen zu religiös, aber das gehört bei ihm dazu. Einige Sätze packen dich nachhaltig, einige Bilder sind sehr eindrücklich. Die Charaktere sind nachvollziehbar und menschlich und man findet sich in jedem ein Stück weit selbst wieder. Man kann sich selbst hinterfragen: Wer ist man wirklich und wer will man sein? "Sie sind jemand, der anders ist und den anderen gleichen möchte. ... Es ist schlimm, sich zu zwingen, wie die anderen zu sein." (S 181) Wenn du in einer melancholischen Stimmung bist und dich selbst hinterfragst, lies dieses Buch.
Veronika beschließt zu sterben Veronika versucht sich gleich zu Beginn das Leben zu nehmen. Es gelingt ihr nicht – sie wird rechtzeitig gefunden und in eine Nervenheilanstalt gebracht. Schließlich gehört es sich ja nicht, sich einfach so umzubringen …🫠 Ein Arzt erklärt ihr dort, dass sie durch die Tabletten nun an einem Herzleiden leidet – das würde ihr nur noch wenig Zeit zum Leben lassen. Und war das nicht genau das, was sie wollte? Ich fand dieses Buch wirklich schön zu lesen. Es zeigt einem, wofür man im Leben dankbar sein kann, und erinnert daran, wie wichtig es ist, den Moment zu genießen. Etwas Kleines, Feines für zwischendurch. 🖤🌙 4/5 ✨️
Ein Buch was eine Leseflaute ❌ verursacht ….
Es war leider eine wirkliche Anstrengung dieses Buch zu lesen. Es hat so wenige Seiten aber ich habe bestimmt 3 Wochen dafür gebraucht. Der Schreibstil, die Geschichte und der Sinn derer war wirklich wild. Man lernt in dem Buch nicht nur Veronika und ihr Leben kennen, sondern auch die Personen die ihr begegnen. Auch wenn es glaub ich am Ende darum ging - sich mehr in seinem Leben zu trauen und nicht zu versuchen ständig in die Norm der Gesellschaft zu passen und/oder das zu tun was man von einem erwartet wird, war es ein sehr wirrer Weg bis dahin. Ich weiß ja tatsächlich nicht, ob ich wirklich noch ein anderes Buch des Autors lesen möchte.
Ein Kampf
Ich musste mich durch dieses Buch richtig durchkämpfen. Wollte es mehrmals abbrechen und hab’s nur nicht meines inneren Monk wegen getan.
Ohne Spoiler
Ich war hin und her gerissen über dieses Buch. Stellenweise hat es mich gelangweilt. Aber am Ende kann ich etwas sehr wichtiges für mich mitnehmen und ich denke, dass macht es zu einem guten Buch. Es hat einen großen Mehrwert. Eine wichtige Botschaft!
Reflektion über das Leben, eine Prise Verücktheit, und den Mut Abenteuer zu leben und man selber zu sein
Das Buch "Veronika beschließt zu sterben" vom Paulo Coelho (2000) war ein Buch welches ich vorsichtig in die Hand genommen habe und dann nicht mehr aus der Hand legen konnte. Paulo Coelho hat mich zuletzt mit einer philosophischen Reise beeindruckt, umso bedachter bin ich an dieses Buch gegangen. Der Titel ließ mich auch eher etwas Vorsicht walten lassen, deshalb hat mich der Inhalt umso mehr überrascht. Veronikas Welt ist von Neutralität und Alltagsmonotonie geprägt. Um daraus auszubrechen sieht sie nur die Möglichkeit, sich das Leben zu nehmen. Genau das will sie umsetzen, perfekt geplant und eigentlich auch so gut wie umgesetzt.. wär da nicht jemand gewesen, der ihr das Leben gerettet hat. Eingewiesen in eine Psychatrie, mit Herzproblemen und nur noch einer Woche zu leben fängt sie zwischen einem sketchy Doktor, Verrückten-nicht-Verrückten, diagnostizieren und "gesunden" Patienten und starken Gefühlen an, das Leben als lebenswert zu empfinden. Mit dem neuen Empfinden zieht sie andere Patienten mit und auch, wenn ihre Zeit immer kürzer scheint, ist das Leben so neu und lebenswert wie nie zuvor. Mich hat das Buch berührt und nachdenklich gestimmt. Auch, wenn mich einige Begrifflichkeiten und Denkanstöße irritiert bis gestört haben, bin ich dankbar um diese philosophische kleine Reise mit happy end. Eindeutig nicht das, was ich erwartet habe. Jedoch vielleicht eine Art Buch, die meine Seele grade brauchte. Nur Liebe. Eure Bee 🫶
Eine gemächliche, ungewöhnliche, aber ergreifende Geschichte mit einem sehr sensiblen Thema
"Wie sollte man in einer Welt, in der man um jeden Preis versucht zu überleben, Menschen beurteilen, die zu sterben beschließen? Keinem kommt ein Urteil zu." "Wenn ich eines Tages hier herauskommen könnte, würde ich mir zugestehen, verrückt zu sein, weil alle Welt es ist, wobei die Schlimmsten die sind, die nicht wissen, dass sie es sind, weil sie nur wiederholen, was die anderen ihnen auftragen." "Jeder Mensch ist einmalig und einzigartig, mit seinen Eigenschaften, Trieben, Begierden und Abenteuern. Doch die Gesellschaft zwingt ihm ein kollektives Verhaltensmuster auf, und die Menschen fragen sich immer wieder, wieso sie sich so und nicht anders verhalten sollen. Doch letztlich nehmen sie es genauso hin wie die Daktylographen die QWERTY-Tastatur." " 'Bin ich geheilt?' 'Nein. Sie sind jemand, der anders ist und den anderen gleichen möchte. Das ist meiner Meinung nach eine schwere Krankheit.' " Genug der überragenden Zitate 😌 Was für eine Geschichte... Sie hat sich angefühlt wie ein Traum, den ich nach dem Aufwachen nicht recht greifen kann. Die Charaktere haben sich mit ihren Gefühlswelten und Geschichten real, aber durchscheinend wie Erinnerungen angefühlt. Ich habe das Buch als eine Hommage an die Verrücktheit und wie einen Weckruf wahrgenommen, sein Leben zu leben, wie es einem selbst beliebt und nicht, wie es am besten in gesellschaftliche Gefüge hineinpasst. Denn nur so kann es gelebt und geliebt werden. Es konnte mich nicht richtig packen, hat sich jedoch angefühlt, als würde es bestimmte Themen und Gefühle in mir streifen. Wer eine langsame Geschichte sucht, die vor allem zwischen den Zeilen passiert und gefühlt wird, könnte hiermit das richtige Buch gefunden haben. Es ist allerdings kein Buch zum "Hineinsinken" - es ist manchmal zäh und durcheinander und vor allem, das darf man nicht vergessen, zwischendurch schwer zu verdauen.
Wer oder was ist NORMAL? Wann wird jemand oder etwas als NORMAL angesehen? Wer bestimmt darüber, ob jemand oder etwas als NORMAL angesehen werden kann? Ist UNNORMAL sein etwas schlimmes oder sogar wünschenswert? Ist NORMAL sein überhaupt ein anzustrebendes Ziel? Diese und andere Fragen habe ich mir während des Lesens gestellt!!!
Ich habe viel Positives, aber auch viel Negatives zu diesem Buch gehört. Umso gespannter war ich darauf, was mich mit dieser Geschichte erwartet. Allerdings muss ich sagen, dass ich vollkommen enttäuscht wurde. Die Protagonisten und vor allem Veronika empfand ich als sehr unsympathisch. Jeder Protagonist wurde plötzlich zum Psychiater und wusste immer ganz genau, wieso sich jemand in einer Weise verhält. Und Veronika war für ihre 24 Jahre sehr kindlich, ihre Handlungen sehr unüberlegt. Ich finde die Beweggründe, weswegen sie sterben möchte nicht gerechtfertigt (die Frage ist natürlich auch, ob ein Suizid überhaupt gerechtfertigt werden kann?!) Es ist natürlich auch ein schwieriges und sehr philosophisches Thema, bei dem jeder seine eigene Meinung dazu bilden kann, für mich persönlich waren die Beweggründe nicht plausibel, weswegen ich mich dementsprechend auch nicht in Veronika hineinversetzen konnte. An sich empfand ich das Buch auch als viel zu esoterisch und spirituell, womit ich einfach gar nichts anfangen konnte (Thema: Astralreisen!) Sprachlich gesehen, war es auch keine Meisterleistung einfach willkürliche Weisheiten in eine passende Situation zu packen, um dann daraus ein Buch zu machen. Denn genau so kam es mir vor. Coelho versucht mit allen Mitteln so philosophisch wie möglich zu klingen, obwohl es komplett aus dem Kontext genommen wird. Es gibt zwar einige Weisheiten, die durchaus zum Nachdenken anregen, aber eben sehr unstilistisch und aus dem Kontext heraus in den Text „integriert wurden“, so als wolle Coelho unbedingt philosophisch klingen und willkürliche Zitate in seinen Büchern einbauen. So ein Stil kommt mir einfach nicht sehr authentisch rüber. Außerdem fand ich es ebenfalls unmöglich, wie mit den „Verrückten“ umgegangen wurde. Sie wurden irgendwie sehr sonderbar und absurd dargestellt. Die Absicht zu zeigen, dass man auch mal verrückt sein kann, kam für mich leider nicht rüber, sondern wurde vielmehr unsensibel behandelt. Es gab außerdem noch einige Stellen, bei denen Sexualität angesprochen und teilweise so in den Himmel gelobt wurde, als sei es das Einzige, worin der Mensch Erfüllung finden kann. Am Ende entwickelte sich dann auch nach als eine kitschige Liebesgeschichte, was mir definitiv zu viel war und dem eigentlich Sinn hinter diesem Buch komplett gegensätzlich wirkte. Ich muss sagen, dass ich das Ende wiederum sehr clever fand und überraschend. Damit hätte ich tatsächlich nicht gerechnet. Allerdings ändert es meine Meinung zum Buch nicht, denn für mich war es ein absoluter Flop! Ich werde „Der Alchimist“ noch lesen, da ich es auch schon im Regal habe, aber wahrscheinlich sehr voreingenommen sein, weil mir Coelhos gewollte Philosophie und überaus esoterische Art zu Schreiben leider gar nicht zusagt.
📚 Inhalt Veronika ist eine unglückliche junge Frau, die erst im Angesicht des Todes die Schönheit des Lebens entdeckt. Sie lernt, dass man für das Leben kämpfen und etwas riskieren muss. 📖 Meinung Ich kann gar nicht so viel zu dem Roman sagen. Ich denke, ich war etwas geblendet vom Namen des Autors und «Der Alchemist» hat mir wirklich sehr gut gefallen. Also habe ich irgendwie erwartet, dass mir alle seine Bücher so wahnsinnig gut gefallen werden und er hat ja auch den Namen, lauter Klassiker zu schreiben. Daher habe ich einfach erwartet, dass mir Veronikas Geschichte gefallen wird. Aber das hat sie nicht so richtig. Für mich war Veroniks Geschichte eigentlich ziemlich schnell auserzählt und wurde einfach über 200 Seiten gestreckt. So richtig begeistern oder mich in ihren Bann ziehen, konnte Veronika nicht. Klar ist die Message schön und wichtig, aber ich hätte dafür keine 200 Seiten gebraucht und Veronika wenn wir ehrlich sind auch nicht. Hat mir leider nicht so gut gefallen, wie ich es mir gewünscht hätte.


















































