Verbrannte Gnade: Ein Schwester Holiday-Krimi (Die Punkrock-Nonne ermittelt 1)
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Margot Douaihy wagt mit "Verbrannte Gnade" einen erfrischend unkonventionellen Einstieg in die Krimiwelt: Die Hauptfigur Schwester Holiday ist alles andere als eine typische Ermittlerin. Tätowiert, queer, kettenrauchend und mit einer Vergangenheit als Punkrockerin, bringt sie eine rebellische Energie in die Klostermauern von New Orleans – und in die Ermittlungen rund um einen mysteriösen Brandanschlag. Der eigentliche Kriminalfall tritt oft hinter der Charakterstudie von Schwester Holiday zurück. Die Spannung leidet darunter, und die Ermittlungen wirken stellenweise nebensächlich. Die Nebenfiguren bleiben oft schemenhaft und dienen eher als Kulisse für Holidays innere Konflikte. "Verbrannte Gnade" ist kein klassischer Krimi, sondern ein literarischer Hybrid aus Charakterdrama, queerer Selbstfindung und spiritueller Rebellion. Wer einen spannungsgeladenen Whodunit erwartet, könnte enttäuscht werden.
Eine unkonventionelle Nonne, Punk-Musikerin im vorherigen Leben, tätowiert, ein Goldzahn, Kette rauchend... löst Kriminalfälle ....das hörte sich für mich erstmal spannend an. Ehrlicherweise hatte ich mit einer eher starken Persönlichkeit gerechnet, die mit ihrer Lebenserfahrung und ihrer Vergangenheit durchgreifend daher kommt. Aber Schwester Holiday ist eine verletzte, eher schwache Person. In Rückblenden erfährt man Stück für Stück, wie sie letztlich im Kloster gelandet ist. Und diese Geschichte ist nicht schön. Der Krimi ist als Reihe angelegt und ich glaube, das ist auch nötig, damit sich Holidays Charakter festigen, ihre Psyche wieder gesunden kann. Gestört hat mich auch, dass es sehr viel um Hitze, Gestank und Schweiß ging. Das New Orleans eine heiße Stadt ist, weiß wohl jeder, aber nie habe ich es als so unangenehm empfunden, wie in den Beschreibungen dieser Geschichte. Im Moment bin ich nicht sicher, ob ich Schwester Holiday eine zweite Chance geben möchte.
Weniger Klischees hätten der Geschichte gut getan.
Ob ich die Reihe weiter lese/höre weiß ich noch nicht. Die Prämisse des Buches war sehr vielversprechend die Umsetzung hat mir nicht zu 100% gefallen. Ich glaube hier wollte man zu viel auf einmal und hat sich dann an Klischees bedient die es meiner Meinung nach nicht gebraucht hätte.
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Margot Douaihy wagt mit "Verbrannte Gnade" einen erfrischend unkonventionellen Einstieg in die Krimiwelt: Die Hauptfigur Schwester Holiday ist alles andere als eine typische Ermittlerin. Tätowiert, queer, kettenrauchend und mit einer Vergangenheit als Punkrockerin, bringt sie eine rebellische Energie in die Klostermauern von New Orleans – und in die Ermittlungen rund um einen mysteriösen Brandanschlag. Der eigentliche Kriminalfall tritt oft hinter der Charakterstudie von Schwester Holiday zurück. Die Spannung leidet darunter, und die Ermittlungen wirken stellenweise nebensächlich. Die Nebenfiguren bleiben oft schemenhaft und dienen eher als Kulisse für Holidays innere Konflikte. "Verbrannte Gnade" ist kein klassischer Krimi, sondern ein literarischer Hybrid aus Charakterdrama, queerer Selbstfindung und spiritueller Rebellion. Wer einen spannungsgeladenen Whodunit erwartet, könnte enttäuscht werden.
Eine unkonventionelle Nonne, Punk-Musikerin im vorherigen Leben, tätowiert, ein Goldzahn, Kette rauchend... löst Kriminalfälle ....das hörte sich für mich erstmal spannend an. Ehrlicherweise hatte ich mit einer eher starken Persönlichkeit gerechnet, die mit ihrer Lebenserfahrung und ihrer Vergangenheit durchgreifend daher kommt. Aber Schwester Holiday ist eine verletzte, eher schwache Person. In Rückblenden erfährt man Stück für Stück, wie sie letztlich im Kloster gelandet ist. Und diese Geschichte ist nicht schön. Der Krimi ist als Reihe angelegt und ich glaube, das ist auch nötig, damit sich Holidays Charakter festigen, ihre Psyche wieder gesunden kann. Gestört hat mich auch, dass es sehr viel um Hitze, Gestank und Schweiß ging. Das New Orleans eine heiße Stadt ist, weiß wohl jeder, aber nie habe ich es als so unangenehm empfunden, wie in den Beschreibungen dieser Geschichte. Im Moment bin ich nicht sicher, ob ich Schwester Holiday eine zweite Chance geben möchte.
Weniger Klischees hätten der Geschichte gut getan.
Ob ich die Reihe weiter lese/höre weiß ich noch nicht. Die Prämisse des Buches war sehr vielversprechend die Umsetzung hat mir nicht zu 100% gefallen. Ich glaube hier wollte man zu viel auf einmal und hat sich dann an Klischees bedient die es meiner Meinung nach nicht gebraucht hätte.






