Gesegnetes Wasser
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Description
»One hell of a mystery.« Gillian Flynn
Kette rauchend durch die Sintflut: Die Punkrock-Nonne ermittelt im stürmischen New Orleans
Nach der Brandkatastrophe im Kloster kämpft Schwester Holiday darum, auf dem rechten Weg zu bleiben. Fest entschlossen, ihr Gelübde abzulegen, arbeitet sie nebenbei in der Detektei der Ex-Brandinspektorin Magnolia Riveaux. Als die beiden einen untreuen Ehemann überführen wollen, finden sie stattdessen die Leiche eines Priesters im Mississippi. Sintflutartige Regenfälle setzen New Orleans unter Wasser – und ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt …
Ausgezeichnet von der New York Times als bester Krimi des Jahres
»Es ist aufregend, mit meiner Lieblings-Punkrock-Nonne nach New Orleans zurückzukehren. Schwester Holiday ist die beste Art von Ermittlerin: Sie hat keine Angst vor den dunkelsten Seiten der menschlichen Natur und sucht dennoch ständig das Beste in anderen.« GILLIAN FLYNN
»Ein rauschhaftes Vergnügen.« PUBLISHERS WEEKLY
Book Information
Author Description
Margot Douaihy lebt in Northampton, Massachusetts, und unterrichtet kreatives Schreiben am Emerson College. Sie ist die Erfinderin der Ermittler-Figur Schwester Holiday, eine Kette rauchende Nonne aus New Orleans, die Verbrechen in ihrem Umfeld aufklärt. »Verbrannte Gnade« ist der erste Band der Reihe, »Gesegnetes Wasser« der zweite. Zu Margot Douaihys Fans zählen u. a. Don Winslow und Gillian Flynn. Ihre Romane wurde von der New York Times und The Guardian als beste Krimis des Jahres ausgezeichnet.
Posts
Gesegnetes Wasser ist der zweite Band einer Reihe aus der Welt der Kriminalfälle von Schwester Holiday. Eine Menge Humor, ziemlich pfiffige Dialoge und eine sehr trockene und sympathische Art. Zu Beginn dachte ich wirklich das die ganze Art und Weise der Aufmachung auf jeden Fall super interessant klingen und ich mir das Buch unbedingt genauer ansehen möchte. Und die ersten knappen 100 Seiten waren auch wirklich gar nicht so schlecht. Ich mochte den Charakter unserer Protagonistin und die Weise, wie sie sich gegenüber anderen Leuten verhielt und ermittelte. Allerdings verlor das Buch mich dann irgendwann ein wenig. Das Ganze nahm so weit ab, das ich die letzten 80 Seiten nicht mehr lesen wollte und auch gar nicht mehr so richtig bei der Sache war. Demnach könnte man fast behaupten ein Leseabbruch. Der Humor nimmt auch ein wenig ab und wird schwächer und der eigentliche Auftakt ein verschwinden oder gar einen Mord zu ermitteln, waren wenig spannend und abenteuerlich. Die reine Optik ist wirklich super cool gemacht. Ich muss ganz ehrlich sagen das ich das Cover und die Farbgebung wirklich liebe. Jedoch für 23 Euro ein ordentlicher Preis. Auch wenn es sich um ein Hardcover handelt, ist es kein wirklich dickes Buch und es gibt auch keine Illustrationen oder Kapiteldesigns. In großen und ganzen also gar nicht so günstig.

»Das Unwetter hatte eine ziemliche Laune. Die Elemente waren ebenso wie Gefühle schwer in den Griff zu bekommen. Jesus wandelte auf dem Wasser und Moses durchschritt es, aber Gott nutze es, um die Welt wegzukärchern, wenn die Menschen Mist bauten.« ___ Krimi oder amüsante Zitatsammlung? Bei den Krimi-Aspekten hapert es leider auch im 2. Band der Reihe um die ermittelnde Novizin Schwester Holiday. Dabei startet er recht vielversprechend: Der Priester des Klosters, in dem Holiday seit knapp zwei Jahren lebt, wird ermordet aus dem Mississippi gefischt, ein weiterer Pater entführt. Der Fall und ein Sturm, der New Orleans über das Osterwochenende mit lebensbedrohlich starken Regenfällen heimsucht, hätte eine spannende Mischung abgeben können. Tja nun ... Das größte Problem, das ich mit dem Roman habe, ist sein Tempo. Wichtiges wird rasend schnell, beinahe nachlässig abgehandelt, sodass man kaum mitkommt, Banalitäten und (sich wiederholende) Gedankengänge dafür umso mehr in die Länge gezogen. Trotz der Dringlichkeit der Situation plätschert die Handlung meist träge vor sich hin. Da hilft es auch nicht, alle paar Seiten zu erwähnen, dem entführten Priester laufe die Zeit davon. HERRGOTT, DANN ERMITTELT HALT! Stattdessen fehlt es an Spuren bzw. der Suche danach. Die Figuren – obwohl mittlerweile Privatdetektive – scheinen nicht zu wissen, wie man eine Ermittlung durchführt und verdächtigen wahllos und ohne Anhaltspunkte. Zudem hätten mehr Beschreibungen dem Roman gutgetan. Mehr als dass es in New Orleans häufig regnet, habe ich im Verlauf der Story nicht über die Stadt erfahren. Und abseits der handelnden Figuren scheint dort auch sonst niemand zu leben, jedenfalls begegnet uns keine Menschenseele. Dadurch wirkt das Ganze kulissenhaft und leer, nicht so richtig »echt«. Immerhin: Im Vergleich zum 1. Band besteht dieser nicht mehr zum Großteil aus für die Lösung des Falls irrelevanten Rückblenden. Und das Ende hat mir tatsächlich gefallen. Wäre der gesamte Roman ein bisschen mehr wie die letzten 30 Seiten gewesen, wäre es ein richtig guter Krimi. Leider bleibt man als Leser über weite Strecken sprichwörtlich im Regen stehen. Ohne Schirm.
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»One hell of a mystery.« Gillian Flynn
Kette rauchend durch die Sintflut: Die Punkrock-Nonne ermittelt im stürmischen New Orleans
Nach der Brandkatastrophe im Kloster kämpft Schwester Holiday darum, auf dem rechten Weg zu bleiben. Fest entschlossen, ihr Gelübde abzulegen, arbeitet sie nebenbei in der Detektei der Ex-Brandinspektorin Magnolia Riveaux. Als die beiden einen untreuen Ehemann überführen wollen, finden sie stattdessen die Leiche eines Priesters im Mississippi. Sintflutartige Regenfälle setzen New Orleans unter Wasser – und ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt …
Ausgezeichnet von der New York Times als bester Krimi des Jahres
»Es ist aufregend, mit meiner Lieblings-Punkrock-Nonne nach New Orleans zurückzukehren. Schwester Holiday ist die beste Art von Ermittlerin: Sie hat keine Angst vor den dunkelsten Seiten der menschlichen Natur und sucht dennoch ständig das Beste in anderen.« GILLIAN FLYNN
»Ein rauschhaftes Vergnügen.« PUBLISHERS WEEKLY
Book Information
Author Description
Margot Douaihy lebt in Northampton, Massachusetts, und unterrichtet kreatives Schreiben am Emerson College. Sie ist die Erfinderin der Ermittler-Figur Schwester Holiday, eine Kette rauchende Nonne aus New Orleans, die Verbrechen in ihrem Umfeld aufklärt. »Verbrannte Gnade« ist der erste Band der Reihe, »Gesegnetes Wasser« der zweite. Zu Margot Douaihys Fans zählen u. a. Don Winslow und Gillian Flynn. Ihre Romane wurde von der New York Times und The Guardian als beste Krimis des Jahres ausgezeichnet.
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Gesegnetes Wasser ist der zweite Band einer Reihe aus der Welt der Kriminalfälle von Schwester Holiday. Eine Menge Humor, ziemlich pfiffige Dialoge und eine sehr trockene und sympathische Art. Zu Beginn dachte ich wirklich das die ganze Art und Weise der Aufmachung auf jeden Fall super interessant klingen und ich mir das Buch unbedingt genauer ansehen möchte. Und die ersten knappen 100 Seiten waren auch wirklich gar nicht so schlecht. Ich mochte den Charakter unserer Protagonistin und die Weise, wie sie sich gegenüber anderen Leuten verhielt und ermittelte. Allerdings verlor das Buch mich dann irgendwann ein wenig. Das Ganze nahm so weit ab, das ich die letzten 80 Seiten nicht mehr lesen wollte und auch gar nicht mehr so richtig bei der Sache war. Demnach könnte man fast behaupten ein Leseabbruch. Der Humor nimmt auch ein wenig ab und wird schwächer und der eigentliche Auftakt ein verschwinden oder gar einen Mord zu ermitteln, waren wenig spannend und abenteuerlich. Die reine Optik ist wirklich super cool gemacht. Ich muss ganz ehrlich sagen das ich das Cover und die Farbgebung wirklich liebe. Jedoch für 23 Euro ein ordentlicher Preis. Auch wenn es sich um ein Hardcover handelt, ist es kein wirklich dickes Buch und es gibt auch keine Illustrationen oder Kapiteldesigns. In großen und ganzen also gar nicht so günstig.

»Das Unwetter hatte eine ziemliche Laune. Die Elemente waren ebenso wie Gefühle schwer in den Griff zu bekommen. Jesus wandelte auf dem Wasser und Moses durchschritt es, aber Gott nutze es, um die Welt wegzukärchern, wenn die Menschen Mist bauten.« ___ Krimi oder amüsante Zitatsammlung? Bei den Krimi-Aspekten hapert es leider auch im 2. Band der Reihe um die ermittelnde Novizin Schwester Holiday. Dabei startet er recht vielversprechend: Der Priester des Klosters, in dem Holiday seit knapp zwei Jahren lebt, wird ermordet aus dem Mississippi gefischt, ein weiterer Pater entführt. Der Fall und ein Sturm, der New Orleans über das Osterwochenende mit lebensbedrohlich starken Regenfällen heimsucht, hätte eine spannende Mischung abgeben können. Tja nun ... Das größte Problem, das ich mit dem Roman habe, ist sein Tempo. Wichtiges wird rasend schnell, beinahe nachlässig abgehandelt, sodass man kaum mitkommt, Banalitäten und (sich wiederholende) Gedankengänge dafür umso mehr in die Länge gezogen. Trotz der Dringlichkeit der Situation plätschert die Handlung meist träge vor sich hin. Da hilft es auch nicht, alle paar Seiten zu erwähnen, dem entführten Priester laufe die Zeit davon. HERRGOTT, DANN ERMITTELT HALT! Stattdessen fehlt es an Spuren bzw. der Suche danach. Die Figuren – obwohl mittlerweile Privatdetektive – scheinen nicht zu wissen, wie man eine Ermittlung durchführt und verdächtigen wahllos und ohne Anhaltspunkte. Zudem hätten mehr Beschreibungen dem Roman gutgetan. Mehr als dass es in New Orleans häufig regnet, habe ich im Verlauf der Story nicht über die Stadt erfahren. Und abseits der handelnden Figuren scheint dort auch sonst niemand zu leben, jedenfalls begegnet uns keine Menschenseele. Dadurch wirkt das Ganze kulissenhaft und leer, nicht so richtig »echt«. Immerhin: Im Vergleich zum 1. Band besteht dieser nicht mehr zum Großteil aus für die Lösung des Falls irrelevanten Rückblenden. Und das Ende hat mir tatsächlich gefallen. Wäre der gesamte Roman ein bisschen mehr wie die letzten 30 Seiten gewesen, wäre es ein richtig guter Krimi. Leider bleibt man als Leser über weite Strecken sprichwörtlich im Regen stehen. Ohne Schirm.





