Mord in der Charing Cross Road

Mord in der Charing Cross Road

Softcover
3.591

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Description

Ein geheimnisvoller Mord im Antiquariat

In der antiquarischen Buchhandlung in der Charing Cross Road könnte alles seinen gewohnten Gang gehen. Zwischen den zahlreichen Raritäten und Bücherschätzen arbeitet die Buchhändlerin Sally noch zu später Stunde. Doch schon bald überschlagen sich die Ereignisse: Bücher verschwinden und rätselhafte Begebenheiten führen das Ermittlerduo Sally und Johnny zum Tatort eines Verbrechens.
Das Tagesgeschäft im Antiquariat steht plötzlich still, als der unbeliebte Mr. Butcher tot an seinem Schreibtisch aufgefunden wird. Der Ermordete sieht so überrascht aus, als hätte er ein Gespenst gesehen. Die Polizei steht vor einem Rätsel, doch Sally Merton und Juniorchef Johnny Heldar nehmen gemeinsam die wenigen Spuren auf: Wer hat das Corpus Delicti vom Versandtisch entwendet? Wie konnte sich jemand ungesehen Zugang durch die Hintertür verschaffen? Und was hat das mit den seltsamen Bücherdiebstählen zu tun, die in den umliegenden Antiquariaten gemeldet wurden? Als Scotland Yard Johnnys Cousin verdächtigt, drängt die Zeit, den wahren Täter zu finden. »Mord in der Charing Cross Road« ist nicht nur der Auftakt von Henrietta Hamiltons neuentdeckter Krimiklassikerreihe rund um das Ermittlerduo Sally und Johnny, sondern gleichzeitig der Beginn einer wunderbaren Liebesgeschichte.

Book Information

Main Genre
Crime
Sub Genre
Private Investigator
Format
Softcover
Pages
256
Price
17.50 €

Posts

27
All
3.5

Auftaktband eines Krimiklassikers

Als im Antiquariat in der Charing Cross Road der allseits unbeliebte Mister Butcher ermordet an seinem Schreibtisch vorgefunden wird, herrscht erstmal Ratlosigkeit sowohl unter den Mitarbeitern als auch bei den Beamten von Scotland Yard. Juniorchef Johnny Heldar und die Buchhändlerin Sally Merton begeben sich zunächst unabhängig voneinander, nach kurzer Zeit aber gemeinsam auf Spurensuche und finden so auch persönlich zueinander. Dies ist der 1. Band einer wiederentdeckten englischen Krimireihe aus den 1950er Jahren, die in Deutschland erstmals veröffentlicht wird. Dies ist dem Werk in jeder Weise anzumerken. Einerseits ist es unterhaltsam so oldschool zu lesen, andererseits ist es sowohl sprachlich und stilistisch als auch im Handlungsschema den Rollenbildern seiner Zeit entsprungen. Alle Protagonisten, auch Nebencharaktere, werden ausführlich eingeführt, das gibt einen authentischen Blick in den Alltag im England der Nachkriegszeit, ist für mich an manchen Stellen allerdings zu ausschweifend. Der Kriminalfall plätschert so dahin und ist sehr detailbezogen. Nett für zwischendurch, aber für mich keine Spannungslektüre.

4

In der Buchhandlung an der Charing Cross Road 200 wird ein unbeliebter Kollege mit einem Messer im Rücken gefunden. Während Scotland Yard ermittelt, beginnen auch die Angestellten Sally und Johnny auf eigene Faust zu schnüffeln. Zwischen Gerüchten über Geister, verdächtigen Kunden und Wanderern Auffälligkeiten tasten sie sich Schritt für Schritt an die Wahrheit heran. Dieser Krimi hat mich vor allem mit seinem stimmungsvollen Bild des Londons der 50er Jahre nach dem Zweiten Weltkrieg überzeugt. Zwischen verregneten Straßen, der besonderen Höflichkeit jener Zeit und dem Charme eines alten Antiquariats entfaltet sich eine angenehme „Cozy-Crime“-Atmosphäre. Man merkt allerdings, dass die Art der Krimierzählung aus einer anderen Zeit stammt. Sie ist gemächlich, stellenweise ein wenig altmodisch, aber auch mit genau diesem Charme, der heute selten geworden ist. Ich finde es schön, das Henrietta Hamilton ein Comback bekommen hat. Wer bei einem Krimi auf gemütliche Spurensuche statt rasanter Action setzt, ist hier genau richtig. 4 von 5 Sterne ⭐️, da mich doch ein paar Längen beim Lesen kämpfen haben lassen.

Post image
5

Genau das richtige für einen gemütlichen Herbsttag

Das Buch war genau so, wie ich es mir vorgestellt habe. Nostalgisch, gemütlich und in gewisser Weise spannend. Es war genau das richtige für einen entspannten Nachmittag, an dem man einfach ein bisschen Comfort brauchen kann. Ich freue mich sehr auf eine Fortsetzung.

4

Krimi der altmodischen Art.

Krimi der altmodischen Art.
2

Man merkt, dass es in den 50er Jahren geschrieben wurde, was ich leider vorher nicht wusste

Ich hatte echt irgendwie hohe Erwartungen an das Buch, weil es sich vom Klappentext total net angehört hat, aber irgendwie wurde ich etwas enttäuscht. Ich habe dann herausgefunden, dass das Buch bereits in den 50ern geschrieben wurde, was einiges erklärt🥴 vielleicht liegt es daran, dass ich direkt davor ein eher feministischer Angehauchtes Buch gelesen habe, aber die Männer-Frauen-Rollenverteilung hat mich echt manchmal etwas genervt, dass die Frau die ganze Zeit so mit Samthandschuhen angefasst wird und ihr absolut nichts zugetraut wird und der große starke Mann dann zur Rettung eilt. Es wurde auch wirklich die ganze Zeit vom Krieg geredet, was natürlich auch durch das in-den-50er-Jahren-geschrieben-sein erklärt wird, aber in der heutigen Zeit einfach die Stimmung kaputt macht weil alle komplett traumatisiert sind davon. Der Fall an sich plätschert irgendwie nur so vor sich hin und das „lösen“ besteht auch eigentlich nur daraus, dass Johnny mit irgendwelchen Leuten Gespräche führt und das dann Sally wiedergibt in einem ellenlangen Monolog… Die Übersetzung war teilweise auch verwirrend, weil sich Sally und Johnny wirklich die ganze Zeit Siezen und dann auf der letzten Seite (Spoiler, aber irgendwie auch nicht wenn man die Klappentexte von Band 2 und 3 liest) Random nen Heiratsantrag macht, wobei die beiden sich literally 5 Sätze vorher noch gesiezt haben?? Also mein Fall wars leider nicht🥲

3.5

Unterhaltsamer Ausflug in die 1950er mit smartem Cosy Crime

Ein wunderbar zur herbstlichen Stimmung draußen passender Cosy Crime. Nicht zu aufregend, wunderbar unterhaltsam und amüsant, nicht zu blutig und doch spannend bis zum Ende. Der erstmals 1956 erschienene und in den 1950ern handelnde Krimi, ist wie eine kleine Zeitreise. Die Hauptcharaktere Sally und Johnny sind entzückend. Das ganze spielt sich größtenteils in einer antiquarischen Buchhandlung ab… was will man mehr als Buchliebhaberin. Und der Kriminalfall selbst war für mich bis zur Auflösung spannend. Das Ende ist so charmant antiquiert, dass es aus heutiger Sicht schon wieder amüsant erscheint. Auch die leicht gestrige Sprache mit ihrer übertrieben wirkenden Höflichkeit rundet das Leseerlebnis wunderbar ab. Nach der am Ende des Buches abgedruckten Leseprobe bin ich jetzt schon neugierig auf den zweite Teil.

4

Herrlich altmodischer Krimi

Herrlich altmodischer Krimi
4

Es hat mir Spaß gemacht. Man muss es im Kontext seiner Zeit sehen, aber es war schön zu lesen. Die Figuren haben keine weitere Tiefe oder großartige Eigenheiten. Die Handlung wird teilweise sehr detailliert im Dialog erklärt, dennoch werde ich Sally und Johnny weiter begleiten.

3

Seichter Krimi im London der Fünfzigerjahre. Am Anfang etwas zäh, ab der Mitte wird die Handlung etwas schneller aber nicht spannender. Ich werde jetzt noch die Leseprobe von Teil zwei lesen, um dann zu entscheiden, ob ich mit dieser Reihe weitermache.

5

Wunderbarer Cozy Krimi, der in den 1950gern spielt. Warum wurde das Buch jetzt erst übersetzt? Freue mich aber schon auf band 2 😍

4

Ein wunderbarer Krimi für gemütliche Stunden im Herbst!

Mit diesem Buch kann man sich in einen alten Lehnsessel setzen, mit einer gemütlichen alten Lampe daneben, und sich in das Buch träumen. Es hat diese ganz besondere und angenehme Atmosphäre, das wir an Cozy Crime so lieben! Im Verlagshaus geht es drunter und drüber. Erst gibt es mehrere Geister-Sichtungen und dann auch noch einen Mord. Kann es wirklich der hauseigene Geist sein, von dem schon die Geschichtsbücher schreiben, oder steckt doch mehr dahinter? Die Empfangsdame Sally und einer der Verlags-Eigentümer Johnny greifen den Ermittlern unter die Arme! Henrietta Hamilton hat dieses Buch vor über 50 Jahren verfasst. Das merkt man dem Schreibstil, dank der, wie ich finde, wunderbaren Übersetzung nicht an. Nur wer allzu feministisch veranlagt ist, sollte das Buch nicht lesen, das Buch spiegelt die sozialen Gepflogenheiten von damals wieder und ist der Auftakt zu einer 5-teiligen Buch-Reihe. Ich liebe den Vibe dieses Buches. Es ist perfekt geeignet für den kommenden Herbst, vielleicht auch für regnerische Tage. Schon das Cover lädt zum in die Hand nehmen und lesen ein und passt genau zum Buch. Dieses ist angenehm zu lesen und strahlt die typische Cozy-Crime-Stimmung aus. Das Buch hat einige spannende Passagen, teilweise habe ich aber auch Sätze nur überflogen – was aber völlig in Ordnung ist. Schließlich ist es kein Thriller! Der Schreibstil ist sehr angenehm zu lesen. An manchen Stellen ist es auch ein wenig voraussehbar, wobei das Ende dann doch überrascht. Ich mochte die leichte Chemie zwischen den Hauptfiguren. Wir haben zum einen Sally, die nicht ganz so zartbesaitet wie ihre Zeitgenossinnen zu sein scheint (und außerdem unglaublich neugierig) und Johnny, der sehr als einer der Geschäftsleiter doch noch mit beiden Beinen auf dem Boden steht und sehr nahbar zu sein scheint. Ich mochte das Buch sehr. Es ist ein wunderbarer Krimi für zwischendurch, insbesondere für den Herbst!

3.5

Ich liebe einfach dieses Buch und den klassischen englischen Krimi.

Schon das Cover machte mich neugierig und nach den ersten Seiten war es um mich geschehen. In ansprechender Erzählweise glitt ich förmlich durch das Antiquariat und lernte auf den ersten Seiten direkt alle wichtigen Personen kennen. Und was soll ich sagen, so zwischen den Büchern fühlte ich mich direkt zuhause. Und schwups - da war sie die Leiche. Natürlich traf es den fiesesten Mitarbeiter. Gespannt begab man sich mit Sally und Jonny auf die Spurensuche und selbstverständlich spürte man schon nach den ersten Zusammentreffen eine besondere Verbundenheit zwischen den beiden, mehr sei hier aber nicht verraten. Eine wunderbare Neu- bzw. Wiederentdeckung der Autorin, die leider schon verstorben ist, uns aber hoffentlich noch mehr Folgen dieser Krimireihe hinterlassen hat, sie sind es definitiv wert, gelesen zu werden. Ich habe mich auf Anhieb verliebt und bin schon auf der Suche nach den nachfolgenden Fällen, denn diese wird es geben. Einziger Kritikpunkt: die sehr lange Leseprobe am Ende, die selbstverständlich mehr Geschmack auf den nächsten Band macht, die ich persönlich aber übertrieben lang fand.

4

Dieser Krimi hat schon ein paar Jahre auf dem Buckel, nämlich knapp 70. Ich mag ja sehr gerne alte Krimis, da sie häufig noch mit der klassischen Detektivarbeit aufwarten und die Technik nicht ganz so weit ist. So auch bei diesem Krimi. Wir befinden uns in London nach dem zweiten Weltkrieg in einer kleinen Buchhandlung. Erst taucht dort ein Geist auf, dann verschwinden Bücher und zu guter Letzt wird ein Mord begangen. Gleich zu Beginn mochte ich die Atmosphäre in dem kleinen Lädchen: Die einzelnen Charaktere werden vorgestellt und ich fühlte mich sofort wohl. Ich mochte auch die Vielfalt der Personen, von denen manche kriegsversehrt waren, sei es körperlich oder mental. Insgesamt erstaunlich, wie modern bereits dieser kleine Buchladen war, indem dort besondere Menschen arbeiteten und ihren Platz gefunden hatten. Die Protagonisten sind Johnny und Sally, die dort Hobbydetektive spielen. Und hier kommt auch der Punkt, der mich ein wenig gestört hat: Es gab natürlich auch richtige Polizisten, von denen einer durchaus eine aktive Rolle spielte. Den größten Anteil der Ermittlungsarbeit jedoch leisteten Johnny und Sally. Und zwar in einem Umfang, dass ich es mit der Zeit etwas mühsam fand: Natürlich wollte uns die Autorin auf eine falsche Fährte schicken und so wurde jedes mögliche Szenario und jeder Gedanke diskutiert. So kamen wir dann vom Hundertstel ins Tausendstel. Ich war auch nicht ganz glücklich mit der Auflösung des Falls. Also an sich fand ich den Fall gar nicht schlecht, aber nicht die Art, wie er aufgelöst wurde. Gerne würde ich mehr schreiben, doch dann würde ich richtig dick spoilern. Mache ich natürlich nicht. Es war ein kurzweiliger Krimi, fast ein bisschen #cosycrime, aber für mich kein Highlight. Kurz dachte ich zu Beginn, dass dies genau mein Krimi werden würde, aber durch die sehr intensiv involvierten Hobbyermittler wurde es mir etwas viel. Da mag ich dann lieber den Hercule Poirot Stil: Der ermittelt auch konstant, jedoch eher „im Inneren“. Dennoch, kein schlechter Krimi und ich freue mich, dass der Klett-Cotta Verlag das alte Buch übersetzt und neu aufgelegt hat.

3

Cosy Crime von 1956 - leider sind die Personen recht zahlreich und daher auch blass. Charmant, aber teilweise lange und langatmige Erklärungen

2

Das Buch war leider total langweilig. Viel zu viele Charaktere für die 200 Seiten, ich konnte keine Bindung zu keinem Aufbauen. Es fehlte auch gewaltig an Spannung. Das Setting im antiquarischen Buchladen war schön, aber das war leider das einzige, was mir an dem Buch gefallen hat.

Das Buch war leider total langweilig. Viel zu viele Charaktere für die 200 Seiten, ich konnte keine Bindung zu keinem Aufbauen. Es fehlte auch gewaltig an Spannung. Das Setting im antiquarischen Buchladen war schön, aber das war leider das einzige, was mir an dem Buch gefallen hat.
5

Gelungenes Kammerstück britischer Kriminalliteratur

Sympathische Charaktere, authentisches Setting und ein klassischer "Who-Dunnit"-Plot. Kurzweiliges Lesevergnügen, das ohne langatmige Beschreibungen auskommt und mit einer überraschenden Wendung daherkommt.

4

Leicht zu lesen, süß. Teilweise vorhersehbar und einfache Charaktere.

4

Hat sich gut lesen lassen, weiß aber nicht, ob ich die Reihe weiterlesen werde, so ganz hat es mich doch nicht gecatcht.

3.5

Sally Merton arbeitet als Buchhändlerin im Ladengeschäft der Gebrüder Heldar in der Charing Cross Road 200. Eines Abends kommt es zu einem Streit zwischen ihr und Butcher, einem der leitenden Angestellten. Fred Malling, einer der Packer, mischt sich ein, es fallen einige unschöne Worte und Butcher stürmt wütend davon. Am nächsten Morgen wird er tot in seinem Büro aufgefunden und der Verdacht fällt sofort auf Fred. Doch Sally glaubt fest an seine Unschuld und macht sich gemeinsam mit Johnny Heldar, dem Juniorpartner, auf die Suche nach dem wahren Täter. „Mord in der Charing Cross Road“ von Henrietta Hamilton ist der erste Band der Reihe um das Ermittlerduo Sally und Johnny und wurde bereits 1956 im Original veröffentlicht. Die deutsche Übersetzung stammt von Dorothee Merkel. Die Handlung spielt nach dem zweiten Weltkrieg und wird aus der Perspektive der Protagonistin Sally in der dritten Person und der Vergangenheitsform erzählt. Neben dem eigentlichen Kriminalfall zeigt der Roman auch die unterschiedlichsten persönlichen Schicksale, welche die Belegschaft durch und nach dem Krieg erleiden mussten. Neben dem Mord an dem unsympathischen Butcher gibt es für Sally und Johnny auch noch ein weiteres Mysterium zu lösen. Ein Geist, der seit dem 19. Jahrhundert im Haus spuken soll und eigentlich bereits ausgetrieben war, scheint plötzlich wieder aufgetaucht zu sein. Sally und Johnny tauschen gemeinsam Theorien und Hinweise aus, führen Befragungen durch und machen sich auf die Suche nach einer logischen Erklärung für die Geistersichtung. Dass sie sich dabei durchaus annähern, deutet schon der Untertitel der Reihe an. „Mord in der Charing Cross Road“ ist ein unterhaltsamer, spannender Kriminalroman, der jedoch auch mit einigen Klischees arbeitet. Dem Handlungszeitraum irgendwann in den 50ern ist sicherlich zu verdanken, dass ein gewisses Frauenbild herrscht und auch die Kunden werden stereotyp dargestellt. Johnny, der im Zentrum steht, zeichnet sich zum Glück durch eine recht modernes, offenes Weltbild aus und behandelt Sally und sein gesamtes Umfeld mit Achtung. Ein interessanter Reihenstart!

3

Langatmig.. keine Spannung.

Das Buchcover fand ich sehr ansprechend, man sieht sofort das es sich um die damalige Zeit handelt und die Leseprobe hat mich neugierig gemacht. „Mord in der Charing Cross Road“ konnte mich leider nicht wirklich überzeugen. Der Roman leidet unter einer verwirrenden Fülle von Charakteren, die es schwer machen, den Überblick zu behalten und sich auf die wesentlichen Figuren zu konzentrieren. Die meisten Charaktere bleiben blass und wenig greifbar, was das Mitfiebern erschwerte. Es fehlt an Spannung und Dynamik, die einem guten Krimi Leben einhauchen sollten. Besonders störend war für mich die langatmige Erzählweise. Viele Passagen ziehen sich unnötig in die Länge und tragen kaum zur eigentlichen Geschichte bei. Ansonsten ist die Story um Sally und Johnny ganz nett geschrieben. Wir befinden uns in einer antiquarischen Buchhandlung in der ein Mord passiert. Sally und Johnny versuchen den Fall zu lösen. Wer nach nostalgischen Flair aus London sucht, der bekommt hier ein wenig davon.

5

Mord in der Charing Cross Road war für mich eine richtige Überraschung! Okay, der Mord an sich wohl nicht. Denn schon während der ersten paar Seiten habe ich gehofft, dass es den Richtigen trifft und zum Glück war es dann auch so. Anfangs hatte ich so meine Schwierigkeiten, die ganzen Namen auseinanderzuhalten - es waren viele und irgendwie wurden alle Personen gefühlt zur gleichen Zeit eingeführt. Vom Feeling her war das Buch fast wie ein Theaterstück. So konnte ich dann mit jedem Kapitel die Personen besser auseinander halten und einordnen. Kein einziger der Charaktere ist langweilig oder durchschnittlich. Jeder ist irgendwie besonders und das alles erinnerte mich an einen guten Poirot. Wenn es nach mir ginge, hätte das Buch wirklich noch länger sein können. Aber ich habe gesehen, dass es von den Sally and Johnny Heldar Mysteries im Original schon vier Bände gibt und hoffe, dass wir die auch bald alle auf Deutsch bekommen.

5

INHALT: London in den 1950er Jahren: Als Sally, Mitarbeiterin im Buchantiquariat der Familie Heldar kurz nach Ladenschluss mit Mr. Butcher in Konflikt gerät, ist ihr vollkommen unklar, dass am nächsten Morgen genau dieser vielseits unbeliebte leitende Angestellte am nächsten Morgen tot an seinem Schreibtisch aufgefunden wird. Doch nicht nur die Polizei und Scotland Yard nehmen die Ermittlungen auf, sondern auch von Seiten des Buchantiquariates rätseln Sally und Juniorchef Johnny, welches Motiv hinter der Ermordung von Mr. Butcher stehen könnte. Als schließlich noch auf mysteriöse Weise kostbare Bücher in den umliegenden Antiquariaten verschwinden, müssen sich die beiden die Frage eines Zusammenhangs stellen. Doch die Zeit drängt, denn längst hat Scotland Yard fälschlicherweise Johnnys Cousin als Hauptverdächtigen in den Blick genommen. Dabei stellt sich nun nicht nur die Frage wer der Täter und welches sein Motiv für den Mord an Mr. Butcher sein könnte, sondern müssen sich die Sally und Johnny zudem mit seltsamen Vorkommnissen auseinandersetzen, die wohl eher nicht mit dem legendarischen Geist von Charing Cross Road 200 erklärt werden können… MEINUNG: Mit „Mord in der Charing Cross Road“ liegt nicht nur ein Auftakt einer Reihe, sondern eine Wiederauflage und -entdeckung eines bereits 1956 veröffentlichten Krimis aus der Feder der zwischenzeitlich in Vergessenheit geratenen Autorin Henrietta Hamilton vor. Der erste Fall von Sally und Johnny liest sich hierbei nicht nur erwartungsgemäß spannend, sondern auch erfrischend modern. Mit einer Prise Gesellschaftsroman und Humor gewürzt, entfaltet sich dem Leser ein Cosy Crime-Abenteuer feinster Güte. Dabei wird ausdrücklich eine Einladung zum ausgiebigen Miträtseln mithilfe illustrer Kunden des Antiquariates, die Nebenhandlungen des legendarischen Geistes und der Buchdiebstähle als auch eine gelungene Erzählweise der Autorin, AB HIER IN KOMMENTARE die immer wieder geschickt den Leser/ die Leserin auf „falsche Fährten“ lockt, ausgesprochen. Henrietta Hamilton gibt nebst der modern anmutenden Leichtigkeit im Schreibstil gleichsam das Zeitkolorit der 1950er Jahre mit, welches zwar von allgemeinem Aufschwung und Lebensfreude dominiert, auf der anderen Seite immer noch eine Gesellschaft zeigt, die von den Folgen des Zweiten Weltkrieges nicht nur äußerlich durch die noch vereinzelt anzutreffenden Zeugen von Bombardement und Zerstörung auch exemplarisch menschliche Schicksale beleuchtet. So ist „Mord in der Charing Cross Road“ gewissermaßen ebenso ein Zeitdokument, welches anders als ein Historischer Roman in Hinblick auf die ursprünglich adressierte zeitgenössische Leserschaft auf größere Beschreibungen der literarischen Bühne und Requisiten wie Kleidung oder Straßenbild verzichtet, dennoch Einblicke in die Lebenswelt der Menschen in den 1950er Jahren gibt. Dementsprechend sollte es auch nicht verwundern in dem Krimi ein entsprechendes Gesellschafts- oder Rollenbild vorzufinden, welches bezüglich der Hauptprotagonisten aber eine Ausnahme erfährt. Genauso wenig überraschend gestaltet sich wohl die Information, dass der Reihe auch eine Liebesgeschichte eingewoben wurde, die ihrerseits im zeitgenössischen Tonus erzählt wird. Mehr möchte ich hierzu aber nicht verraten… Der Kriminalfall selbst wird spannend, aber weitestgehend unblutig und ohne unnötige Grausamkeiten entfaltet. Das geschickte Erzählmuster ließ mich bis beinahe zur letzten Seite im „Dunkeln tappen“. Für mich persönlich war Henriettav Hamiltons „Mord in der Charing Cross Road“ ein absolut überzeugendes Lesevergnügen bzw. -abenteuer, welches mich mit Vorfreude auf die weiteren Bände der Reihe warten lässt!

3

Das Buch liest sich als ob man anderen bei einem Krimi Spiel zuschaut.

Nach und nach werden weitere Informationen gereicht und die Protagonisten bewerten die Situation immer wieder aufs Neue. Das Buch ist auf jeden Fall nichts für jemanden der gerne mit Rätseln möchte, da besteht keine Chance, man ist lediglich ein Zuschauer wie die beiden immer wieder aufs Neue Nachdenken und sich unterhalten. Dass der Sprachstil etwas gewöhnungsbeduerftig ist sollte jedem klar sein der ein Buch liest das fast 70 Jahre alt ist, das ist nicht in meine Bewertung eingeflossen, jedoch aber dass das eigentlich Buch nur ca 220 Seiten hat, die restlichen ca 50 (+ das übliche Drumherum) sind eine ausführliche Leseprobe des Zweiten Bandes, es ist also eigentlich deutlich kürzer als das Buch von außen erscheint.

4.5

Netter Krimi im Nachkriegs England

Ein Mord in einer Buchhandlung. Ein sehr unbeliebter Angestellter wird ermordet und fast jeder hat ein Motiv. Das Buch war eine tolle Sonntagsunterhaltung. Man kommt schnell in die Geschichte rein, es ist interessant aufgebaut, nur spannender hätte es sein können.

4

Englischer cozy Krimi, spielt in der Nachkriegszeit in einem Antiquariat, authentische Protagonisten und recht spannender Plot. Ich lese auf jeden Fall in der Reihe um Sally und Johnny weiter 📚

2.5

Verwirrender Krimi

Der Krimi hätte gut sein können. Aber das erstemal hätte ich mir ein Personenverzeichnis gewünscht. So weiss ich zwar wer der Mörder ist und dennoch nicht. Generell fand ich das man sich bei diesem Krimi sehr konzentrieren musste. Mir graut vor Teil 2.

3

Nette Geschichte, aber kein Highlight

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