Traumreisende

Traumreisende

Softcover
3.828
HerkunftWaisenkindWüsteIdentität

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Description

Schon wenige Stunden nach ihrer Geburt wird die Aborigine Beatrice in die Obhut eines Waisenhauses gegeben. Als Erwachsene macht sie sich auf die Suche nach ihren Wurzeln. Eine Reise zwischen den Welten beginnt, die ihr Leben für immer verändern wird ...

Book Information

Main Genre
Novels
Sub Genre
Contemporary
Format
Softcover
Pages
352
Price
10.30 €

Author Description

Marlo Morgan studierte Medizin und engagierte sich besonders im Bereich der Gesundheitsvorsorge. Ihr Welterfolg "Traumfänger" stand monatelang auf den internationalen Bestsellerlisten und wurde in 26 Sprachen übersetzt. Marlo Morgan lebt in Missouri, USA.

Posts

3
All
3.5

Erste Hälfte war sehr gut, die zweite hat sich dann sehr stark und unnötig in die Länge gezogen.

1

Während der erste Teil (Traumfänger) vorgab, ein Tatsachenbericht zu sein, wird der zweite Band (Traumfängerin / im Original: Message from Forever) meist direkt als Roman vermarktet. Dennoch bleibt der Vorwurf derselbe. Die Autorin nutzt eine fremde Kultur als Kulisse für ihre eigenen „New Age“-Ideen, ohne dass diese viel mit der Realität der Aborigines zu tun haben. Nachdem Aborigine-Gruppen massiv gegen die Darstellung ihrer Kultur protestiert hatten, musste Marlo Morgan 1996 gegenüber Stammesältesten in den USA zugeben, dass die Erlebnisse im ersten Buch frei erfunden waren. In ihren Büchern beschreibt sie Dinge, die in der australischen Wüste biologisch unmöglich sind (z. B. das Finden von Schnabeltier-Häuten im trockenen Outback – Schnabeltiere leben im Wasser an der Ostküste). Vertreter der indigenen Bevölkerung Australiens werfen ihr vor, ihre Spiritualität kommerziell auszuschlachten. Besonders kritisiert wird die Behauptung, es gäbe einen „echten“ Stamm, der beschlossen habe, auszusterben und Morgan als Botschafterin gewählt zu haben. Das empfinden viele Aborigines als beleidigend und rassistisch. Ich lese lieber Werke von indigenen Autor:innen als eine einem Fake-Schreiberling aus den USA....alles abscheulich, sowohl inhaltlich als formal.

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Während der erste Teil (Traumfänger) vorgab, ein Tatsachenbericht zu sein, wird der zweite Band (Traumfängerin / im Original: Message from Forever) meist direkt als Roman vermarktet. Dennoch bleibt der Vorwurf derselbe. Die Autorin nutzt eine fremde Kultur als Kulisse für ihre eigenen „New Age“-Ideen, ohne dass diese viel mit der Realität der Aborigines zu tun haben.Nachdem Aborigine-Gruppen massiv gegen die Darstellung ihrer Kultur protestiert hatten, musste Marlo Morgan 1996 gegenüber Stammesältesten in den USA zugeben, dass die Erlebnisse im ersten Buch frei erfunden waren. In ihren Büchern beschreibt sie Dinge, die in der australischen Wüste biologisch unmöglich sind (z. B. das Finden von Schnabeltier-Häuten im trockenen Outback – Schnabeltiere leben im Wasser an der Ostküste).Vertreter der indigenen Bevölkerung Australiens werfen ihr vor, ihre Spiritualität kommerziell auszuschlachten. Besonders kritisiert wird die Behauptung, es gäbe einen „echten“ Stamm, der beschlossen habe, auszusterben und Morgan als Botschafterin gewählt zu haben. Das empfinden viele Aborigines als beleidigend und rassistisch.Ich lese lieber Werke von indigenen Autor:innen als eine einem Fake-Schreiberling aus den USA....alles abscheulich, sowohl inhaltlich als formal.

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