Blick ins Buch

Romane

Traumreisende

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Über das Buch

Beatrice Lake ist in einem Waisenhaus in Australien aufgewachsen. Bereits einen Tag nach ihrer Geburt war sie von ihrer Mutter getrennt worden, und so verbringt Beatrice ihre Kindheit und Jugend, ohne die uralte Kultur ihrer Vorfahren zu kennen. Denn Beatrice entstammt dem Volk der Aborigines. Doch je älter sie wird, desto mächtiger wird für sie das Verlangen, ihre Herkunft zu ergründen. Und so gehorcht sie eines Tages ihrer inneren Stimme: Sie geht in die Wüste, um sich einer Gruppe umherziehender Aborigines anzuschließen. Beatrice entdeckt, daß in der Kultur ihres Stammes eine innere Heimat für sie liegt, die ihrem Leben immer gefehlt hat. Beseelt von dieser Erfahrung beschließt sie, ihre doppelte Identität zu nutzen - und nun beginnt für sie eine wahrhafte Reise zwischen den Welten: Sie kehrt in die Zivilisation zurück und beginnt, für die Traditionen ihres bedrohten Volkes zu kämpfen. Als ihre Tätigkeit sie eines Tages auch nach Amerika führt, trifft sie auf Geoff, einen Angehörigen ihres Stammes. Und Geoffs dramatische Lebensgeschichte ist auf ganz besondere Weise mit ihrer eigenen verknüpft. "P" Ein kluges und fesselndes Buch über den Prozeß einer Selbstfindung - und ein Wegweiser zu den wundervollen Geheimnissen der Aborigines, von deren Überlieferung wir viel lernen können. "P" Das bewegende Zeugnis einer Suche nach den eigenen Wurzeln - und eine Geschichte, die uns die Augen öffnet für die tiefen Weisheiten und Mythen eines alten Volkes. "P" Von der Autorin des Bestsellers "Traumfänger"

Editionen (4)

ISBN9783442307869
VerlagGoldmann
Erscheinungsdatum07.09.98
Seitenzahl352

Rezensionen & Bewertungen

28 Bewertungen

3 Rezensionen

3,8

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  • eden
    eden

    15 Follower

    1,0

    Während der erste Teil (Traumfänger) vorgab, ein Tatsachenbericht zu sein, wird der zweite Band (Traumfängerin / im Original: Message from Forever) meist direkt als Roman vermarktet. Dennoch bleibt der Vorwurf derselbe. Die Autorin nutzt eine fremde Kultur als Kulisse für ihre eigenen „New Age“-Ideen, ohne dass diese viel mit der Realität der Aborigines zu tun haben.Nachdem Aborigine-Gruppen massiv gegen die Darstellung ihrer Kultur protestiert hatten, musste Marlo Morgan 1996 gegenüber Stammesältesten in den USA zugeben, dass die Erlebnisse im ersten Buch frei erfunden waren. In ihren Büchern beschreibt sie Dinge, die in der australischen Wüste biologisch unmöglich sind (z. B. das Finden von Schnabeltier-Häuten im trockenen Outback – Schnabeltiere leben im Wasser an der Ostküste).Vertreter der indigenen Bevölkerung Australiens werfen ihr vor, ihre Spiritualität kommerziell auszuschlachten. Besonders kritisiert wird die Behauptung, es gäbe einen „echten“ Stamm, der beschlossen habe, auszusterben und Morgan als Botschafterin gewählt zu haben. Das empfinden viele Aborigines als beleidigend und rassistisch.Ich lese lieber Werke von indigenen Autor:innen als eine einem Fake-Schreiberling aus den USA....alles abscheulich, sowohl inhaltlich als formal.

    9. Mai 2026

  • da.timo
    da.timo

    2 Follower

    3,5

    Erste Hälfte war sehr gut, die zweite hat sich dann sehr stark und unnötig in die Länge gezogen.

    7. Juli 2025

  • eden
    eden

    15 Follower

    1,0

    Während der erste Teil (Traumfänger) vorgab, ein Tatsachenbericht zu sein, wird der zweite Band (Traumfängerin / im Original: Message from Forever) meist direkt als Roman vermarktet. Dennoch bleibt der Vorwurf derselbe. Die Autorin nutzt eine fremde Kultur als Kulisse für ihre eigenen „New Age“-Ideen, ohne dass diese viel mit der Realität der Aborigines zu tun haben. Nachdem Aborigine-Gruppen massiv gegen die Darstellung ihrer Kultur protestiert hatten, musste Marlo Morgan 1996 gegenüber Stammesältesten in den USA zugeben, dass die Erlebnisse im ersten Buch frei erfunden waren. In ihren Büchern beschreibt sie Dinge, die in der australischen Wüste biologisch unmöglich sind (z. B. das Finden von Schnabeltier-Häuten im trockenen Outback – Schnabeltiere leben im Wasser an der Ostküste). Vertreter der indigenen Bevölkerung Australiens werfen ihr vor, ihre Spiritualität kommerziell auszuschlachten. Besonders kritisiert wird die Behauptung, es gäbe einen „echten“ Stamm, der beschlossen habe, auszusterben und Morgan als Botschafterin gewählt zu haben. Das empfinden viele Aborigines als beleidigend und rassistisch. Ich lese lieber Werke von indigenen Autor:innen als eine einem Fake-Schreiberling aus den USA....alles abscheulich, sowohl inhaltlich als formal.

    31. Jan. 2026

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