Blick ins Buch

Traumreisende

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Über das Buch

Editionen (4)

ISBN9783442309047
VerlagGoldmann
Erscheinungsdatum31.12.00
Seitenzahl352

Rezensionen & Bewertungen

28 Bewertungen

3 Rezensionen

3,8

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  • eden
    eden

    15 Follower

    1,0

    Während der erste Teil (Traumfänger) vorgab, ein Tatsachenbericht zu sein, wird der zweite Band (Traumfängerin / im Original: Message from Forever) meist direkt als Roman vermarktet. Dennoch bleibt der Vorwurf derselbe. Die Autorin nutzt eine fremde Kultur als Kulisse für ihre eigenen „New Age“-Ideen, ohne dass diese viel mit der Realität der Aborigines zu tun haben.Nachdem Aborigine-Gruppen massiv gegen die Darstellung ihrer Kultur protestiert hatten, musste Marlo Morgan 1996 gegenüber Stammesältesten in den USA zugeben, dass die Erlebnisse im ersten Buch frei erfunden waren. In ihren Büchern beschreibt sie Dinge, die in der australischen Wüste biologisch unmöglich sind (z. B. das Finden von Schnabeltier-Häuten im trockenen Outback – Schnabeltiere leben im Wasser an der Ostküste).Vertreter der indigenen Bevölkerung Australiens werfen ihr vor, ihre Spiritualität kommerziell auszuschlachten. Besonders kritisiert wird die Behauptung, es gäbe einen „echten“ Stamm, der beschlossen habe, auszusterben und Morgan als Botschafterin gewählt zu haben. Das empfinden viele Aborigines als beleidigend und rassistisch.Ich lese lieber Werke von indigenen Autor:innen als eine einem Fake-Schreiberling aus den USA....alles abscheulich, sowohl inhaltlich als formal.

    9. Mai 2026

  • da.timo
    da.timo

    2 Follower

    3,5

    Erste Hälfte war sehr gut, die zweite hat sich dann sehr stark und unnötig in die Länge gezogen.

    7. Juli 2025

  • eden
    eden

    15 Follower

    1,0

    Während der erste Teil (Traumfänger) vorgab, ein Tatsachenbericht zu sein, wird der zweite Band (Traumfängerin / im Original: Message from Forever) meist direkt als Roman vermarktet. Dennoch bleibt der Vorwurf derselbe. Die Autorin nutzt eine fremde Kultur als Kulisse für ihre eigenen „New Age“-Ideen, ohne dass diese viel mit der Realität der Aborigines zu tun haben. Nachdem Aborigine-Gruppen massiv gegen die Darstellung ihrer Kultur protestiert hatten, musste Marlo Morgan 1996 gegenüber Stammesältesten in den USA zugeben, dass die Erlebnisse im ersten Buch frei erfunden waren. In ihren Büchern beschreibt sie Dinge, die in der australischen Wüste biologisch unmöglich sind (z. B. das Finden von Schnabeltier-Häuten im trockenen Outback – Schnabeltiere leben im Wasser an der Ostküste). Vertreter der indigenen Bevölkerung Australiens werfen ihr vor, ihre Spiritualität kommerziell auszuschlachten. Besonders kritisiert wird die Behauptung, es gäbe einen „echten“ Stamm, der beschlossen habe, auszusterben und Morgan als Botschafterin gewählt zu haben. Das empfinden viele Aborigines als beleidigend und rassistisch. Ich lese lieber Werke von indigenen Autor:innen als eine einem Fake-Schreiberling aus den USA....alles abscheulich, sowohl inhaltlich als formal.

    31. Jan. 2026

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