HEN NA E - Seltsame Bilder
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Description
Was, wenn dich eine einzige Zeichnung in den Wahnsinn treiben könnte?
»Ich habe das Geheimnis der drei Bilder entschlüsselt. Welches Leid du ertragen musstest, kann ich nicht ermessen. Wie schwer die Schuld wiegt, die du auf dich geladen hast, ist mir nicht klar. Ich kann dir nicht vergeben. Doch ich werde dich immer lieben.«
Ein bewegender Blogeintrag mit Zeichnungen, die viele Rätsel aufgeben. Eine Kinderzeichnung mit einem seltsamen Haus darauf. Die letzten Skizzen eines Zeichenlehrers, der unter mysteriösen Umständen ums Leben gekommen ist. Hängen alle diese Bilder zusammen? Zumal immer wieder Menschen sterben, die mit ihnen zu tun haben? Zwei Journalisten kommen dem Geheimnis auf die Spur. Kurz darauf ist einer von ihnen tot...
Tauche ein, aber sei gewarnt: Was du gesehen hast, wirst du nie wieder vergessen!
Ein Roman, der durch Skizzen & Dokumente zum Miträtseln einlädt - mit Sogwirkung
Für Fans von psychologischem Horror, T rue-Crime-Stimmung & Mitdenk-Thrillern
Dieses Buch gibt es in zwei Versionen: mit und ohne Farbschnitt. Sobald die Farbschnitt-Ausgabe ausverkauft ist, liefern wir die Ausgabe ohne Farbschnitt aus.
Book Information
Author Description
Uketsu begann als Autor für die japanische Website Omokoro zu schreiben und ist inzwischen ein äußerst beliebter YouTuber und THE TIMES-Bestseller-Autor. Er trägt eine weiße Maske und einen schwarzen Ganzkörperanzug, seine Identität bleibt ein Rätsel. Er ist der erfolgreichste Vertreter eines neuen Trends in Japan: des »Sketch Mystery«-Romans, in dem sich Text und Zeichnungen zu einem spannenden Mordrätsel verbinden. Seine Bücher haben das Krimi-Genre in Japan entscheidend verändert.
Characteristics
21 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
Posts
Unfassbar gut und anders als alles, was ich bisher gelesen habe. Mein erster ❝𝐒𝐤𝐞𝐭𝐜𝐡 𝐌𝐲𝐬𝐭𝐞𝐫𝐲❞-Roman.
Das Buch wurde im Online-Buchclub als Buddyread für den Monat November ausgewählt und wie es bei mir so üblich ist, habe ich es bereits beendet, obwohl noch sehr viel Restmonat vor uns liegt. 😅 Was soll ich sagen? Ich hatte keine Ahnung, was da auf mich zukommt, aber dieses Buch hat mich krass in seinen Bann gezogen. 𝐒𝐞𝐥𝐭𝐬𝐚𝐦𝐞 𝐁𝐢𝐥𝐝𝐞𝐫 von Uketsu ist mein erster Kriminalroman dieser Art. Hier werden Zeichnungen und Geschichte auf den rund 270 Seiten geschickt miteinander verwoben und bilden ein einzigartiges Konstrukt. Das Buch steckte von Anfang bis Ende voller Rätsel und Fragen. Das hat meine Neugierde vom ersten Blick in das Buch an schlagartig geweckt und ließ mich das Buch (fast) in einem Rutsch durchlesen. Der Schreibstil ist recht nüchtern, fast schon minimalistisch und passt gerade deswegen so gut. Denn dieses Buch lebt von seinem Stil, der Art wie alles nach und nach ein Gesamtbild ergibt und die einzelnen, teils losen Fäden der einzelnen Kapitel, die fast wie eigene kleine Geschichten in der Geschichte wirken, zusammengeführt werden. Einziges Manko hier: Manchmal schien es etwas zu viel der Wiederholungen. [𝘏𝘪𝘦𝘳 𝘯𝘰𝘤𝘩 𝘦𝘪𝘯𝘦 𝘯𝘢𝘤𝘩𝘵𝘳ä𝘨𝘭𝘪𝘤𝘩𝘦 𝘈𝘯𝘮𝘦𝘳𝘬𝘶𝘯𝘨 𝘻𝘶𝘮 𝘚𝘤𝘩𝘳𝘦𝘪𝘣𝘴𝘵𝘪𝘭: 𝘋𝘶𝘳𝘤𝘩 𝘙𝘦𝘤𝘩𝘦𝘳𝘤𝘩𝘦 𝘩𝘢𝘣𝘦 𝘪𝘤𝘩 𝘩𝘦𝘳𝘢𝘶𝘴𝘨𝘦𝘧𝘶𝘯𝘥𝘦𝘯, 𝘥𝘢𝘴𝘴 𝘥𝘪𝘦𝘴𝘦𝘳 𝘢𝘶𝘤𝘩 𝘥𝘢𝘥𝘶𝘳𝘤𝘩 𝘬𝘰𝘮𝘮𝘵, 𝘥𝘢𝘴𝘴 𝘩𝘪𝘦𝘳 𝘴𝘤𝘩𝘦𝘪𝘯𝘣𝘢𝘳 𝘻𝘪𝘦𝘮𝘭𝘪𝘤𝘩 𝘸𝘰𝘳𝘵𝘸ö𝘳𝘵𝘭𝘪𝘤𝘩 ü𝘣𝘦𝘳𝘴𝘦𝘵𝘻𝘵 𝘸𝘰𝘳𝘥𝘦𝘯 𝘪𝘴𝘵.] Es war faszinierend, verwirrend, rätselhaft, fesselnd, stellenweise verstörend und einfach nur gut. Mir fiele kein vergleichbares Buch ein, jedenfalls keines, dass ich bis dato gelesen habe. Wer einen Krimi der etwas anderen Art sucht, sich auf etwas Neues einlassen möchte und nichts gegen eine minimalistische Erzählweise hat, wird hier sicherlich gut unterhalten, während der Kopf beim Lesen ständig dabei ist und das Rätsel um all die seltsamen Bilder lösen möchte. Meinerseits somit eine ganz klare Leseempfehlung für diese 𝐛𝐞𝐬𝐨𝐧𝐝𝐞𝐫𝐞 𝐀𝐫𝐭 𝐞𝐢𝐧𝐞𝐧 𝐑𝐨𝐦𝐚𝐧 𝐳𝐮 𝐞𝐫𝐳ä𝐡𝐥𝐞𝐧.

Zuletzt habe ich „Seltsame Bilder" von Uketsu gelesen - ein Buch, das mich durch seine ungewöhnliche Idee zunächst wirklich neugierig gemacht hat. Tatsächlich ist es mal etwas anderes: Der Autor schreibt in einem sehr einfachen, angenehmen Stil und bezieht den Leser aktiv mit ein, regt zum Nachdenken an. Das fand ich wirklich interessant. Allerdings war es für mich insgesamt eine ziemlich mühsame Lektüre. Viele Aussagen der Zeugen werden wiederholt - was man deutlich hätte kürzen können. Auch die Nebenhandlungen ziehen sich oft in die Länge: etwa Szenen wie das Schnibbeln von Zwiebeln oder das Zubereiten von Essen, die wenig zur eigentlichen Handlung beitragen. Erst am Ende der Kapitel passiert dann meist etwas - allerdings oft in wenigen, knappen Sätzen. Unterm Strich eine spannende Grundidee mit ungewöhnlichem Aufbau, die leider in der Umsetzung für meinen Geschmack zu viel Tempo verliert. Gute 3 Sterne von mir. Meine Bewertung: ⭐️⭐️⭐️ #uketsu #seltsamebilder #mysterythriller #rezension #japanthriller #buchempfehlung #bookstagram

Das hat richtig Spaß gemacht !
Mein erster Sketch-Mystery-Roman – und definitiv etwas ganz anderes als alles, was ich bisher gelesen habe! Anfangs dachte ich, die Illustrationen würden noch stärker in die Handlung eingebunden, aber auch so bot das Buch eine faszinierende und fesselnde Erzählweise, die mich schnell in ihren Bann gezogen hat. Die Geschichte selbst ist außergewöhnlich: mysteriös, undurchschaubar und bis zum Ende voller Überraschungen. Genau das hat für mich den Reiz ausgemacht – man rätselt mit, ist sich nie ganz sicher, wem oder was man trauen kann und wird immer wieder aufs Neue überrascht. Ein kleiner Kritikpunkt: manche Interpretationen – sei es von Bildern oder bestimmten Hinweisen – wirkten auf mich etwas überzogen oder konstruiert. Teilweise hatte ich das Gefühl, dass hier zu sehr versucht wurde, entweder auf die Lösung hinzuarbeiten oder gezielt in die Irre zu führen. Das war gar nicht nötig, denn die Geschichte war auch ohne diese "Übersteuerung" schon spannend genug. Trotzdem eine klare Leseempfehlung! Besonders für alle, die auf der Suche nach einem ganz neuen, frischen Leseerlebnis sind. Nach den ersten 50/60 Seiten konnte ich das Buch kaum noch aus der Hand legen. Freue mich schon auf das neue Buch nächsten Monat! 📖
Interaktives mit Rätseln. 🔎
Nachdem ich so oft vor diesem mysteriösen und toll gestalteten Roman stand, bekam ich ihn zu Weihnachten geschenkt und las ihn in weniger als 24 Stunden durch! Dieser Krimi fühlte sich eher wie ein interaktives Rätsel an. Mit den Hinweisen als Zeichnungen war es permanent spannend, man konnte immer wieder zurück blättern und noch mal nachsehen. Anfangs dachte ich, es wären mehrere Kurzgeschichten und war dann umso begeisterter, dass sich mit jedem Kapitel ein bisschen mehr Klarheit zur Grundgeschichte auftat. Manchmal auch eher im Gegenteil, trotz kurzzeitiger Verwirrung wurde aber alles immer zeitnah erklärt. Das war mal ein sehr sehr gelungener Krimi der einfach Spaß gemacht hat, spannende Plot Twists und genug Tiefe hatte. Einen halben Stern Abzug für die zum Teil seltsam übersetzen oder geschriebene Stellen. Ich freue mich auf das nächste Buch des Autors! 🏠
Wow !!!
Ich fand das Buch einfach fantastisch! Hen na E – Seltsame Bilder hat wirklich alles vereint, was ich liebe: True Crime, YouTube, düstere Internet-Phänomene und gleichzeitig richtig gute, moderne Literatur. Ich habe einfach so 50 Seiten am Stück weggelesen, ohne es überhaupt zu merken. Es hat mich komplett reingezogen – ich konnte es kaum aus der Hand legen und habe es innerhalb von drei Tagen verschlungen. Und obwohl das Buch vorbei ist, würde ich am liebsten direkt weiterlesen. Was es für mich noch besonderer macht: Es ist (noch) kein gehypter Mainstream-Titel – und genau das liebe ich. Bücher verlieren manchmal ihren Reiz, wenn sie überall besprochen werden. Hen na E fühlt sich an wie ein verstörendes Video, das man nachts auf YouTube entdeckt und das einem nicht mehr aus dem Kopf geht. Uketsu hat hier ein Puzzle gebaut, bei dem am Ende einfach alles perfekt zusammenpasst – düster, clever, spannend. Für alle, die auf True Crime, digitale Abgründe und intelligente Erzählungen stehen: Lest dieses Buch. Wirklich. Es lohnt sich!
Der Reisfink
Mir hat es echt sehr gut gefallen, mal was anderes, was echt nicht schlecht ist. Man konnte gut mit rätseln und war zwar erst verwirrt, als es im zweiten Kapitel um etwas ganz anderes ging, aber als sich nach und nach alles zusammengesetzt hat, war es einfach zu verstehen. Die Wendungen waren echt krass und ich fand es klasse das alles so detailliert erklärt und beschrieben wurde und anhand der Bilder sogar noch veranschaulicht. Habe schon das nächste Buch von dem Autor vorbestellt und freue mich schon sehr darauf.
Was Bilder alles verraten können
Dies war mein erster Sketch-Mystery Roman. Und er hat mich komplett umgehauen. Drei Kurzgeschichten über Bilder, die mit mysteriösen Ereignissen in Verbindung stehen. Was hat es damit auf sich? Die Geschichte entwickelt sich rasend schnell. Man wird direkt reingeworfen und rätselt die ganze Zeit mit. Auf nur gut 260 Seiten schaffte Uketsu es eine komplexe verworrene Geschichte zu spinnen, die sich aber gut auflöst. Ich konnte das Buch kaum aus den Händen legen. Der Mix aus den Bildern und der Geschichte passt so gut zusammen, dass es wirklich Spaß gemacht hat, dieses Buch zu lesen. Irgendwann zeichnet sich ein Pfad ab, aber auch wenn man ahnt, wo es hingeht, hat das Buch es geschafft, die Leser zu fesseln. Ein ungewöhnlicher und zu gleich außergewöhnlicher Roman.
Vielschichtig, japanisch, spannend und mal so ganz was anderes! Hat mir sehr gefallen.
Man muss beim Schreibstil im Hinterkopf behalten: die Übersetzung erfolgt sehr direkt. Es wird quasi 1:1 die japanische Mundart ins Deutsche übertragen, wodurch es sich etwas unnatürlich anfühlt. Ausdrücke wie "Ah, so war das also" als Äußerung des Verstehens innerhalb eines Dialogs würde kein Deutscher je sagen. Im Japanischen ist es sehr normal, nach der Beantwortung einer Frage mit "え、そおですね (soo desu ne) oder そおですか (soo desu ka) oder そおですよ (soo desu yo) zu antworten, was sich wörtlich übersetzt so im Buch wiederfindet. Man hätte bei der Übersetzung sicherlich die kulturellen Umgangsformen des jeweiligen Ziellands berücksichtigen können, sodass die Dialoge sich natürlicher anfühlen. Für mich hat aber gerade diese "Japanisierung" den Charme ausgemacht.
"Ich habe das Geheimnis der drei Bilder entschlüsselt."
Das war mal ein ausgefallener Roman! Uketsus "Seltsame Bilder" war mein erster Sketch Mystery-Roman und es war großartig😁 Kurz zur Handlung: Wir begleiten zu Beginn den Studenten Shūhei Sasaki, der es sich zusammen mit einem Kommilitonen zur Aufgabe gemacht hat die Geheimnisse eines rätselhaften Blogs zu entschlüsseln. Was mit harmlos wirkenden Blogeinträgen beginnt, wird mehr und mehr zu einem Krimi. Die Geschichte ist in vier Kapitel geteilt und man fragt sich im ersten Moment, was alle miteinander verbindet. Nach und nach erkennt man die Zusammenhänge der Geschichten und ihrer Personen und am Ende fügen sich alle Teile zusammen, wie ein Puzzle.🧩 Durch die vielen Bilder wird die Geschichte sofort greifbar und "real" und man kann gar nicht anders, als selbst ins Grübeln zu kommen, was das wohl alles bedeuten soll. Was ich auch super finde, sind die Erklärungen zur Entstehung der einzelnen Bilder, die sehr wichtig für die Handlung sind. Diese gehen über einfache Beschreibungen hinaus. Viel mehr wird auf perspektivische Besonderheiten, Lichtverhältnisse und besondere Techniken zur Erstellung einer Zeichnung eingegangen. Als jemand, der sich selbst gern kreativ auslebt, war das ein absoluter Pluspunkt. 🖼 Alles in allem war dieses Buch für mich ganz besonders und ich möchte zukünftig definitiv noch mehr von Uketsu lesen. Absolute Leseempfehlung!☺️

Mitraten erwünscht
Es war gute Unterhaltung für mich. Leider jedoch eher kein Krimi, wie ich finde. Teilweise kam es mir wie ein psychologisches Sachbuch vor. Als Grundlage ein sehr ernstes Thema, welches dann im Menschen eine Kettenreaktion auslöst. Dies ein Leben lang. Ich bleibe so vage, da ich sonst Spoilern würde. Mit der Übersetzung geht wahrscheinlich einiges für Japan typische verloren. Die Höflichkeit, die dort herrscht, kommt noch etwas rüber. Schade auch die vielen Wiederholungen von Textstellen. So tief und ernsthaft möchte ich meist nicht in einen Krimi eintauchen, da lese ich dann eher tatsächlich Sachbücher. Der Schreibstil ist sehr flüssig und zum Ende schnelle Ablenkung vom Alltag gewesen.
Wenn sich Bild und Text zu einem einmaligen Sketch Mystery-Roman verbinden... 🌟
Dieser Roman ist anders, als vieles, was ich bisher gelesen habe. Es geht um eine Reihe rätselhafter Bilder: die letzten gezeichneten Bilder einer Schwangeren, eine verstörende Kinderzeichnung mit einem seltsamen Haus und die letzten Skizzen eines unter mysteriösen Umständen verstorbenen Zeichenlehrers... Als Menschen, die mit diesen Bildern in Verbindung stehen, zu sterben beginnen, wittern zwei Journalisten eine dunkle Verbindung. Doch als sie der Wahrheit auf die Spur kommen, ereilt einem von ihnen ein tödliches Schicksal. Die Geschichte lädt dazu ein, durch Skizzen und Dokumente aktiv mitzurätseln und hat mich dabei komplett eingezogen. Einfach eine ganz andere Art des Lesens, als üblich und unglaublich spannend bis zum Schluss 🌟🥰
Perfekt für Mystery Lover! 🥀
— Natürlich lockt hier das einzigartige Format. Die Story wird anhand von Zeichnungen erzählt, hinter denen mehr steckt, als man auf den ersten Blick vermutet. 🌹 ⠀ — Der Leser muss das Rätsel kaum/nicht selbst lösen, sondern man ist quasi "nur" mit dabei. Es ist eine lockere Lektüre, aber auch eine, die man nicht aus der Hand legen will. Ich habe das Buch nach zwei Sitzungen beendet. Die Charaktere und Zusammenhänge sind zwar komplex, man muss schon aufmerksam lesen, um den Faden nicht zu verlieren - ABER es hat soooo Spaß gemacht, als die Puzzleteile anfingen, zusammenzupassen und einem klar wie, wie wo warum, die eine Geschichte mit der vorherigen zusammenhängt. Für mich super unterhaltsam, großartiger Mystery Aspekt. — 𝐁𝐄𝐖𝐄𝐑𝐓𝐔𝐍𝐆: 5 / 5 ✨️

Toll, jetzt muss ich mir das Buch doch kaufen
Ich hab dieses Buch als Hörbuch gehört, weil ich zu geizig war 24 € für 270 Seiten auszugeben. Trotz der geringen Seitenanzahl war es jedoch durchweg spannend und sehr inhaltsreich, so dass ich gar nicht glauben konnte, dass das Buch tatsächlich so kurz war. Es handelt sich um drei Stories, die auf irgendeine Art und Weise miteinander zusammenhängen. Der gemeinsame Nenner: Zeichnungen, die eine grausame Wahrheit erzählen. Man konnte super miträtseln und das Ende habe ich tatsächlich nicht kommen sehen. Es war jetzt nicht DER Plottwist, aber es hat mich sehr gut unterhalten. So gut, dass ich mich auf das nächste Werk von diesem mysteriösen Autor freue und mir jetzt wahrscheinlich doch die Printausgabe für meine Sammlung holen werde. Wenn man mit japanischen Namen nicht so gut umgehen kann, kann es etwas verwirrend wirken, da sehr viele Figuren in der kurzen Zeit auftauchen und man sich viel merken muss. Gleichzeitig könnte der Schreibstil für manche etwas trocken oder plump wirken. Kurz und knapp, man muss bedenken, dass das Original aus dem Japanischen stammt. Aber vielleicht war das auch nur mein Eindruck, weil ich, wie erwähnt, es nur als Hörbuch gehört habe.
In vier Kapiteln aus unterschiedlichen Perspektiven wird die Geschichte von Naomi Konno erzählt. Begleitet werden diese Geschichten von Zeichnungen, die jeweils von anderen, Betroffenen Personen angefertigt wurden. In letzten Kapitel ergeben alle Geschichten und Personen einen Zusammenhang und der Kriminalfall wird aufgelöst. Auch dieses Buch des Autors war spannend, aber ich brauchte teilweise etwas, um die Zusammenhänge zu verstehen. An Ende gab es aber dann den Aha-Moment! Gut gelungen!
Genial!
Dieses Buch genießt man am besten, wenn man ohne Vorwissen beginnt. Deswegen nur so viel: einfach genial, wie Uketsu es schafft Bildanalysen und Thriller-Elemente so zu verknüpfen, dass man das Buch nicht zur Seite legen kann! Ich war zwischenzeitlich so sprachlos und überrascht, dass in diesem Buch so viel mehr steckt, als man erwartet!
Ich liebe ja Bücher, die irgendwie besonders sind und sich nicht einfach so runterlesen lassen. Nachdem ich letztes Jahr mit »Der Twyford-Code« Autorin Janice Hallett für mich entdeckt habe, deren Krimis hauptsächlich aus E-Mails, SMS, Audiotranskripten, etc. bestehen (moderne Briefromane sozusagen), war ich auf Uketsus »Seltsame Bilder« sehr gespannt. Rätsel finde ich sowieso super und in Bildern versteckte Botschaften haben immer etwas so Mysteriös-Unheimliches, dass ich mich von einer solchen Story direkt angezogen fühle. Jetzt bin ich zugegebenermaßen mit japanischen Autor*innen in der Vergangenheit nicht recht warm geworden, da mir der meist recht nüchterne, teilweise berichtartige Schreibstil nicht so sehr liegt. Mir fehlen häufig Beschreibungen und das Ansprechen der 5 Sinne, die die Lektüre erlebbar machen. Aber das ist nur mein persönliches Empfinden meiner bisherigen und äußerst bescheidenen Erfahrungen mit japanischer Literatur. So kommt auch Uketsus Krimi »Seltsame Bilder« recht sachlich daher. Schnörkelloser Schreibstil, wenig Beschreibungen, kurze Szenen. In 4 Kapiteln lernen wir eine Reihe verschiedener Figuren kennen, die zunächst nichts miteinander zu tun haben. Es dauert eine Weile, bis sich Verbindungen der einzelnen Geschichten untereinander herauskristallisieren. Der gemeinsame Nenner sind zunächst lediglich die im Buch abgedruckten Bilder, deren Bedeutung Kapitel für Kapitel entschlüsselt wird. Genial! Doch nicht nur die Bilder machen dieses Buch besonders, auch der Aufbau ist interessant und extrem gut durchdacht. Was zunächst wie einzelne Kurzgeschichten anmutet, setzt sich Puzzleteil für Puzzleteil immer mehr zu einem kompletten Bild (ha!) zusammen. Manches fand ich persönlich arg weit hergeholt, aber ein spannendes Leseerlebnis ist »Seltsame Bilder« allemal. Am besten liest man das Buch unvoreingenommen und ohne sich im Vorfeld allzu ausführlich damit zu beschäftigen. Für alle, die (Bilder)Rätsel mögen und Spaß an Büchern haben, die nicht der üblichen Form folgen.
Ich bin länger um dieses Buch herum geschlichen. Mehrere von Euch haben dem Buch ⭐⭐⭐⭐⭐ gegeben, da musste ich es auch lesen. Es gibt immer wieder spannende Stellen, aber es gab auch Episoden, wo ich gelangweilt wurde. Die Wende, fand ich dann wieder krass, die Aufklärung war nachvollziehbar, aber auch traurig.
Mal was ganz anderes und sehr spannend geschrieben
"Seltsame Bilder" von Han Na E ist ein japanischer Krimi, der es in sich hat! Schon das Cover ist ein echter Hingucker und macht neugierig auf mehr. Und auch der Autor selbst ist ein Mysterium: Bei öffentlichen Auftritten trägt er stets eine weiße Maske. Die Story ist von der ersten bis zur letzten Seite spannend und die Kombination aus Text und Bildern macht das Buch zu einem interaktiven Erlebnis. Man rätselt und kombiniert mit, fiebert mit den Protagonisten mit und wird immer wieder von überraschenden Wendungen überrascht. Das Ende ist vielleicht etwas ausführlich, aber die Auflösung ist schlüssig und befriedigend. Insgesamt ein außergewöhnlicher Krimi, der sich wohltuend von der breiten Masse abhebt und noch lange im Gedächtnis bleibt!

So eine Art von Buch habe ich tatsächlich jetzt auch noch nicht gelesen. Ja, die Sprache beziehungsweise der Schreibstil ist sehr gewöhnungsbedürftig. Das mag wahrscheinlich auch daran liegen, dass es ursprünglich aus dem japanischen kommt und vielleicht auch teilweise anders übersetzt worden ist. Dennoch ist die Art der Geschichte sehr interessant aufgebaut worden. Immer wieder findet man Bilder, Zeitsträhle und Notizen drinnen, die genauestens aufgebröselt werden. Im Endeffekt passen auch alle drei großen Geschichten am Ende zusammen. Klar man kommt mit den Namen am Anfang etwas durcheinander, aber das legt sich relativ schnell wieder. Zwar einfach geschrieben und ohne große Gefühle und Nebensätzen, dennoch wahnsinnig gut durchdacht!
Neues Konzept eines Kriminalromans und absolut spannend.
Es ist in einem kleinen Prolog, dann 3 anfangs unabhängig erscheinender Kurzgeschichten und einen Epilog geschrieben. Man fragt sich,was es mit den Bildern auf sich hat und wundert sich,was passiert ist. In der ersten Geschichte,ging es um Bilder, die eine Frau kurz vor ihrem tot gemalt hat. Es gab zwar eine kleine Auflösung am Ende, was die Bilder bedeuten/darstellen, aber den Hintergrund wusste man nicht. In der zweiten Geschichte ging es dann um eine Mutter mit Kind. Aber die Mutter,ist nicht die richtige Mutter des Kindes und was hat es mit dem Mann mit Kapuze auf sich. Aufschlussreicher wird es in der dritten Geschichte. Ein weiterer Mord. Und ein junger Mann versucht diesen aufzuklären. Und schafft dies auch im Gegenzug für sein eigenes Leben. Nun fragt man sich, was haben diese drei Geschichten miteinander zu tuen. Es heißt schließlich Roman und nicht Kurzgeschichtensammlung. Dann kommt natürlich das Abschlusskapitel. Man findet heraus,was es mit den Bildern auf sich hat. Mit den Morden und Selbstmorden,die in diesen Geschichten vorkommen. Und natürlich den Zusammenhang dazwischen. Der Täter wird gefunden. Das Motiv aufgedeckt. Und die letzten Verbindungen offenbart. Das Buch war bis zum Schluss spannend,sodass man es nicht aus der Hand legen konnte. Auch das die Rätsel bildlich dargestellt wurden und auch ihre Lösung,fand ich toll. Der Schreibstil war perfekt. Ich hoffe, ich kann bald noch ein Buch dieser Art lesen. Klare Leseempfehlung!
Was, wenn dich eine einzige Zeichnung in den Wahnsinn treiben könnte?
Alles fängt mit einem mysteriösen Blogeintrag an. Verstörende Zeichnungen, die Rätsel aufgeben und scheinbar eine Verbindung zu verschiedenen Morden haben. Zwei Journalisten finden die Wahrheit heraus und kurz danach ist einer tot. Ein absolut atmosphärischer und irgendwie bizarrer Roman, den ich mit keinem bisherigen gelesenen Krimi vergleichen kann. Durch die Zeichnungen und Skizzen ist man mitten im Geschehen und kann miträtseln. Es liest sich ein bisschen wie ein True Crime Bericht und weist meiner Meinung nach gewisse Horroraspekte auf, da die Handlungen bestimmter Charaktere sehr bizarr und verstörend sind. Eine absolute Empfehlung, ich freue mich auf den neuen Roman des Autoren, welcher im Oktober erscheint.

Wenn es nicht so spannend gewesen wäre, hätt ich’s vermutlich nicht beendet. Die Sprache ist ziemlich schrecklich. Die funktioniert für einen Manga, aber als Prosa… Die Sätze sind meistens gleich aufgebaut, alles sehr clean, quasi kaum Metaphern. Die Charaktere sind außer vom Namen her charakterlich nicht unterscheidbar. Alle super höflich und eigenschaftslos. Wenn ein Rätsel aufgeklärt wird, wird die Lösung 4-5 mal wiederholt, obwohl mans spätestens beim zweiten Mal schon komplett umrissen hat. Der Aufbau der Geschichte wiederum war mega spannend mit Zeit- und Ortswechel und aus vielen verschiedenen Perspektiven. Ich sag mal: Zum Rätseln cool, als Literatur eher määh.
Mal etwas ganz anderes
Auch wenn der Krimi mich nicht ganz so sehr abgeholt hat, weil ich zu früh eine Theorie hatte wie alles endet, fand ich die Umsetzung mit den Zeichnungen und den einzelnen Geschichten, die dann am Ende ein großes Ganzes geben sehr innovativ. Allein wie man selbst versucht, dass Geheimnis der Bilder zu entschlüsseln ist irgendwie spannend und macht Spaß.
„Seltsame Bilder“ von HEN NA E Verlag: Lübbe Ein wirklich ungewöhnliches Buch mit Zeichnungen zum Miträtseln, Grafiken und einem fesselnden Schreibstil. Es gibt viele Wendungen in den vier Kapiteln. Am Ende führt alles zusammen; die Bilder, die Erzählungen, die vier verschiedenen Geschichten. Eine unglaublich interessante Buchgestaltung. Shuhei Sasaki, Mitglied im Okkult-Club, stößt auf den haarsträubenden Blog „Ren Nanashino Tagebuch meines Herzens“. Darin schreibt Ren von seiner Frau Yuki, der Schwangerschaft, fünf nummerierten Zeichnungen und einer unglaublichen Schuld. Besonders der letzte Eintrag gibt Rätsel auf: „Wie schwer die Schuld wiegt, die du auf dich geladen hast, ist mir nicht klar. Ich kann dir nicht vergeben. Doch ich werde dich immer lieben. Ren“ (Seite 18) ——- Yuta Konno hat mit drei Jahren seinen Vater verloren, kurz bevor dieser ihn noch auf einen Friedhof mitnahm. Seine Mutter Naomi sorgt sich nun nicht nur um die Finanzen, sondern fühlt sich zunehmend bedroht. Als Yutas Erzieherin sie auf ein Kinderbild mit einem grauen Fleck anspricht, wird Naomi alles zu viel. —- Der Zeichenlehrer Yoshiharu Miura, streng und gleichzeitig fürsorglich, ist am Limit. Nur selten gönnt er sich Zeit für sich und malt dann auf dem Berg K. Als er überfallen wird, hinterlässt er eine Zeichnung auf einem Kassenbon oder ist es eine codierte Botschaft? Sein Schüler Iwata, dem er oft geholfen hat, rollt den alten Fall wieder auf. Als er den Todestag seines Lehrers nachstellt, wird ihm das zum Verhängnis. ——— Isamu Kumai, früher Redaktionsmitarbeiter im Verlag, ist frustriert darüber, dass der jüngere Kollege Iwata schneller mit der Aufklärung des Falls vorankam. Nun versucht Kumai voller Ehrgeiz, das Rätsel auf eigene Weise zu lösen. Hängen all diese Bilder zusammen? Was hat es mit den Zahlen auf sich? Muss man sie in einer bestimmten Reihenfolge sehen? Doch auf den ersten Blick ergibt das keinen Zusammenhang. Wie feine Spinnweben sind die Geschichten miteinander verbunden. Still und leise zieht sich das Netz zusammen und enttarnt nicht nur das Motiv, sondern auch den Täter. Was für eine geniale Geschichte! Ich freue mich schon sehr, mehr von diesem Autor, der selbst ein Rätsel aufgibt- mit seiner Maske und dem Ganzkörperanzug - zu lesen.

Sehr coole und kreative Story
Ich fand die Storyline und die Illustrationen sehr sehr kreativ! Ich hab das Buch auf Deutsch gelesen und wegen der Übersetzung aus dem Japanischen, liest es sich für mich leider irgendwie fremd. Die Sätze wirken irgendwie nicht so natürlich. Das liegt aber dann an der Übersetzung und nicht am Buch selber. Es wirkte manchmal etwas kitschig. Hat vielleicht auch etwas mit der Übersetzung zu tun
Wer hätte gedacht, dass man im Krimi-Genre noch etwas neu erfinden kann?
Vielleicht ist es ja eine Frage des Kulturkreises und in Japan ist dieses Krimi Konzept gar nicht so neu, aber auf Deutsch habe ich noch nie etwas derartiges gelesen! Der Aufbau und die Idee sind sehr faszinierend, abgerundet und stimmig- alles in allem ein genialer Krimi-Schachzug. Die Auflösung war mir persönlich etwas zu langatmig, weil man eh schon 30 Seiten davor gecheckt hat, wie sich alles zusammen setzt und dann doch recht detailreich der Vorgang beschrieben wird. Spannend ist auch die Sprache, das ist mir schon bei anderen Japanischen Büchern aufgefallen: das Ausmaß an Höflichkeit in den Dialogen ist sehr faszinierend und mutet auf Deutsch fast befremdlich an. Tolles Buch!

Krimi aus Japan
Das Buch ist der Hammer, für mich etwas ganz Neues, interessanter Aufbau, aber gewöhnungsbedürftig und eine einzigartige Umsetzung. Auch der Einfall mit den Bildern und deren Bedeutung und wie sie eine wichtige Rolle im Auflösen des Falles spielen, toll gemacht, gut eingearbeitet. Auch die Raffinesse des Mörders war erstklassig und was anders. Viele Finten sorgen für Verwirrung, aber gut umgesetzt. Viele Möglichkeiten, die im Buch beschrieben sind, habe ich gar nicht in Betracht gezogen. Hut ab.
Uketsu macht das Kirmi-Genre japanisch
Seltsame Bilder ist ein Krimi, der durchaus neue Impulse ins Genre bringt, zumindest für Leser, die nicht so tief in der japanischen Popkultur stecken. Für alle, die Mangas und japanische Light Novels kennen, fühlt sich vieles aber eher vertraut an. Die typisch krassen Plottwists und verzwickten Zusammenhänge kennt man aus diesen Geschichten schon seit Jahren. Oft wirken sie etwas unrealistisch oder aus der Luft gegriffen, aber genau das macht irgendwie den Reiz aus. Trotzdem schafft es das Buch, richtig spannend zu bleiben. Die Story zieht einen mit coolen Ideen und einer gelungenen Umsetzung gut durch die Seiten. Man sollte nur ein bisschen Geduld mit den Namen und Begriffen haben, denn da muss man sich erst reinfinden. Insgesamt ist Seltsame Bilder ein spannender Krimi mit typisch japanischen Elementen. Eben eine überspitze Geschichte, die Fans des Genres sicher genießen werden.
Mai Highlight 🔪🌸
Ich bin sprachlos! Das Buch hat mich optisch überhaupt nicht angesprochen, als ich dann aber die Rezension der Buchhändlerin meines Vertrauens gelesen habe war klar, dass muss mit! Das lesen hat so viel Spaß gemacht, jede Seite hat mich tiefer in Bann gezogen und ich hab mich selbst dabei ertappt, wie ich zurück blätterte, überlegte und Detektiv spielte. Die einzelnen Geschichten, die anfangs total zusammenhangslos erscheinen, fügen sich zum Schluss zu einem unglaublichen und schlüssigen Ende. Ich fand die Interpretationen der Bilder auch super spannend aus psychologischer Sicht. Dieses Buch ist einfach was ganz anderes als alles was ich bisher gelesen habe, die Namen der verschiedenen Charakter waren für mich etwas verwirrend aber das ist auch das einzige Manko 😉 Sehr empfehlenswert!

Uketsu - Seltsame Bilder
Bisher hatte ich noch nicht viele Berührungspunkte mit japanischer Literatur und „Seltsame Bilder“ hat mich positiv überrascht. Es ist mit Sicherheit eine ganz andere Kriminalgeschichte, auf die man sich einlassen muss, aber mich hat sie überzeugt. Die einzelnen Kapitel werden erst nach und nach zu einem großen Ganzen und man fängt schnell an mitzuraten. Der Schreibstil ist flüssig und das Buch lies sich gut lesen. Nicht unbedingt meins ist der berichtartige Schreibstil, aber das ist natürlich Geschmacksache. Trotzdem klare Leseempfehlung!
Ja, das war mal ein besonderes Leseerlebnis, muss ich sagen. Ich musste auch erst ein wenig darüber nachdenken, wie ich das nun fand. Am Ende hat es mich aber doch beeindrucken und überzeugen können! Das Buch ist in mehreren Teilen aufgeteilt, die erstmal nichts miteinander zu tun haben. Das Puzzle fügt sich dann aber immer mehr zusammen. Unterlegt wird dies mit zahlreichen Zeichnungen, Grafiken und Zeitsträngen. Diese haben mir sehr dabei geholfen, die Geschichte besser zu verstehen. Der Schreibstil ist eher etwas neutral und distanziert, man kann es aber sehr flüssig lesen. Etwas Schwierigkeiten hatte ich damit, die fremden und vielen Namen auseinander halten zu können. Es gab auch einige überraschende Twists. Dieses Buch ist einfach schwierig zu beschreiben. Ich habe bisher noch nichts ähnliches gelesen. Es ist auf jeden Fall etwas Besonderes, ihr müsst es wohl mal selbst ausprobieren ;)

Sehr außergewöhnlich, sehr kreativ miteinander verwoben, aber irgendwas hat noch gefehlt
Dieses Buch kann man wirklich nicht einordnen. Irgendwie Krimi, Horror, Thriller und mystische Geschichte. Das mit den Bildern fand ich sehr interessant, und hat mir bei " Schlafenszeit" auch schon gut gefallen. Aber wirklich außergewöhnlich, machen die Verstrickungen die Geschichte. Habe es nur einmal aus der Hand gelegt und war sehr gut unterhalten. Das einzige störende für mich war, der sehr sachliche Erzählstil. Sehr nüchtern, fast schon wie ein Bericht.
Sternebewertung fiktiv
Ein weiteres Highlight des Lesejahres 2025! Wer auf der Suche nach etwas völlig Neuem ist, wird bei Uketsu fündig, einem Sketch Mystery Roman, wie ich ihn so noch nie gelesen habe. Für mich war es der erste dieser Art, und ich muss sagen: Ich bin begeistert. Was diesen Roman besonders macht, ist die einzigartige Mischung aus Erzählung und Illustration. Uketsu serviert dem Lesenden in kleinen Portionen Geschichten, Zeichnungen und psychologische Exkurse, die sich erst gegen Ende zu einem faszinierenden Gesamtbild fügen. Die Atmosphäre ist dabei durchweg düster, mystisch und spannend, ein echter Pageturner, dem man sich aber gleichzeitig langsam und mit Bedacht nähern will. Besonders spannend finde ich auch den Hintergrund des Autors. Uketsu ist in Japan ein bekannter YouTuber, doch seine Identität bleibt geheimnisvoll. Hinter der weißen Maske und dem schwarzen Anzug vermute ich wie viele andere auch, eine Frau. Das erzeugt eine zusätzliche Ebene des Unheimlichen, die perfekt zur Geschichte passt. Die deutsche Übersetzung von Heike Patzschke trägt ihren Teil zum gelungenen Leseerlebnis bei. Sie schafft es, die dichte, beinahe poetische Stimmung des Originals eindrucksvoll zu transportieren. Jetzt bleibt nur eine Frage offen. Wann bekommen wir mehr von Uketsu? Ich kann es kaum erwarten.
Genial, anders, spannend! Ich wusste nicht, was mich erwartet, und war von Anfang an einfach nur begeistert. Das Buch liest sich super, ich konnte es nur schwer aus der Hand legen, man versucht die ganze Zeit selbst das Rätsel um die Bilder lösen und die Zusammenhänge der einzelnen Kapitel herauszufinden. Am Ende klärt sich alles auf und es bleiben keine Fragen offen. ☺️
Der Klappentext wirbt mit den Worten „Die Krimi-Sensation aus Japan: innovativ, spannend, genial!“ Entsprechend neugierig und mit einer gewissen Erwartungshaltung habe ich diesen Krimi, der mit Hilfe von Bildern erzählt wird, gelesen. 🖼️ „Ein Bild spiegelt das menschliche Herz.“ (S. 7) Zwei Journalisten versuchen, einen geheimnisvollen Blog zu enträtseln, der mit Bildern und einem abrupten Ende sehr viel Raum zu Spekulationen gibt. Tatsächlich dauert es nicht lange, bis sie dem Geheimnis hinter dem Blog auf die Spur kommen, doch kurz darauf ist einer der beiden tot… Was ist passiert? Was steckt hinter den unerklärlichen Bildern und wer ist für den Mord verantwortlich? 🖼️ Leider muss ich gestehen, dass mich der Krimi nicht so ganz abholen konnte und ich den Hype darum nicht hundertprozentig nachvollziehen kann… Ich bin relativ schwer ins Buch gekommen und habe mich dann gefreut, dass es immer spannender wird und alles auf einen wirklich guten Twist hinausläuft. Leider haben aber die Bilder und die Erzählweise meinen Lesefluss negativ beeinflusst. Auch haben mich die Bilder nicht – wie von mir erwartet – besonders zum Miträtseln animiert. Ich glaube, das Buch ist auf jeden Fall etwas für Krimi-Fans, denn die Idee ist innovativ und gut. Vielleicht war für mich einfach der falsche Zeitpunkt für das Buch und ich bin aktuell nicht so im Krimi-Modus 😅
Ich konnte es nicht weglegen, es hat mich aus einer Leseflaute geholt
Wie oft habe ich gelesen, es sei ganz anders als alles bisher Gelesene. Wie sehr hat mich genervt, dass keiner irgendwie verdeutlichte, was denn daran nun so anders, so besonders war. Leider muss auch ich mich diesen Aussagen anschließen. Was es so anders macht, kann ich nicht wirklich beschreiben: es liest sich sehr einfach, es ist in vier Episoden unterteilt und jede Geschichte für sich hat etwas mit Bildern zu tun. Das Gelesen wird durch diese Bilder unterstützt erklärt. Insgesamt ist es ein Krimi, der sich erst am Ende zu einem Gesamtbild zusammensetzt. Es war schön zu lesen, die Protagonisten sind so respektvoll (außer die Mordgeschichten) und so supernett zueinander, die Mordgeschichten machen es aber auf der anderen Seite auch so grausam. Ich glaube, dieser extreme Gegensatz hat mich zu den Geschichten hingezogen und in einem Rutsch durchlesen lassen. Spannend und irgendwie besonders. Die Namen haben mich zum Ende hin ein wenig an meine Grenzen gebracht, weil ich mir nicht mehr merken konnte, wer wer ist. Das Buch stand schon so lange in meinem Lese-ich-noch-Regal, erst eine sehr begeisterte persönliche Empfehlung hat es mich aus dem Regal holen lassen- ich habe es nicht bereut .
Der etwas andere Krimi-Roman
(Werbung / Rezensionsexemplar) Als ich auf das Buch gestoßen bin, war ich sofort neugierig und wollte mehr erfahren. Dieser mysteriöse Autorenname, das markante und auffällige Buchcover mit seinen Zeichnungen - es sticht einfach direkt ins Auge. Der knappe Klappentext deutet eine grobe "Geschmacksrichtung" an, wirkt dabei aber fast schon skurril: Zeichnungen, die in Zusammenhang stehen sollen, Entschlüsselungsversuche, die tödlich enden können und überhaupt: Wie lassen sich Botschaften in so einfachen Bildern verstecken? Diese vielen Fragezeichen in meinem Kopf wollten dringend beantwortet werden. Als ich schließlich in die Geschichte eintauchte, wurden es zunächst nicht weniger Fragezeichen - und das im positiven Sinne. Zur Handlung möchte ich bewusst nicht mehr verraten, denn jedes weitere Detail würde dem Leseerlebnis meines Erachtens seinen Reiz nehmen. Ich kann mich nicht erinnern, je ein derart durchdachtes Buch gelesen zu haben. Jede Person in der Geschichte ist interessant und in der nötigen Tiefe ausgearbeitet. Die anfangs zweifelhaften Zusammenhänge sowie die brillanten Deutungen der Zeichnungen, die im Rahmen der (möglichen) Entstehungsgeschichte selbiger erläutert werden, fügen sich nach und nach zu einer faszinierenden Einheit. Mit jeder Seite setzt sich das Puzzle weiter zusammen, bis am Ende plötzlich alles Sinn ergibt. Wichtig ist: Geduld. Und es schadet auch nicht sich ein paar Notizen zu machen. Ich habe Hen Na E als ein ruhiges Buch empfunden – ja, es ist ein Krimi, doch das widerspricht sich überhaupt nicht. Der Schreibstil ist "leise" und unaufgeregt und die Erzählung in vier Akten fließt in gleichmäßigem Tempo dahin. Dennoch ist die Spannung stets präsent und spürbar. Wer offen ist für ein Leseerlebnis jenseits des klassischen Krimiromans, sollte dieses Buch unbedingt lesen. 9,5 / 10 -- Transparenzhinweis: Ich habe ein kostenloses Rezensionsexemplar vom Verlag erhalten. Dies hat keinen Einfluss auf meine ehrliche Meinung in dieser Rezension.

„HEN NA E – Seltsame Bilder“ von Uketsu ist ein japanischer Kriminalroman, der mich auf völlig neue Weise überrascht und fasziniert hat. Ich war sofort neugierig, da ich zum einen gerne japanische Literatur lese und zum anderen schon vorab wusste, dass in diesem Buch gezeichnete Bilder eine zentrale Rolle spielen. Bilder, deren Bedeutung sich erst im Laufe der Geschichte nach und nach enthüllt. Schon das Cover hat mich direkt angesprochen. In kräftigem Schwarz, Weiß und Rot gehalten, zeigt es zwei der geheimnisvollen Zeichnungen und wirkt dabei gleichzeitig schlicht und auffällig. Genau wie der Inhalt selbst. Zum Inhalt möchte ich eigentlich gar nicht allzu viel verraten, denn dieses Buch lebt davon, dass man sich ohne großes Vorwissen darauf einlässt. Man taucht ein in ein düsteres, rätselhaftes Netz aus Andeutungen, Todesfällen und verstörenden Bildern und genau dieses Entdecken macht den Reiz aus. Wer Lust auf einen ungewöhnlichen, atmosphärischen Krimi hat, der ganz anders erzählt wird als andere Krimis und sich gerne auf etwas Besonderes einlässt, dem kann ich "HEN NA E – Seltsame Bilder" absolut empfehlen.
Characteristics
21 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
Description
Was, wenn dich eine einzige Zeichnung in den Wahnsinn treiben könnte?
»Ich habe das Geheimnis der drei Bilder entschlüsselt. Welches Leid du ertragen musstest, kann ich nicht ermessen. Wie schwer die Schuld wiegt, die du auf dich geladen hast, ist mir nicht klar. Ich kann dir nicht vergeben. Doch ich werde dich immer lieben.«
Ein bewegender Blogeintrag mit Zeichnungen, die viele Rätsel aufgeben. Eine Kinderzeichnung mit einem seltsamen Haus darauf. Die letzten Skizzen eines Zeichenlehrers, der unter mysteriösen Umständen ums Leben gekommen ist. Hängen alle diese Bilder zusammen? Zumal immer wieder Menschen sterben, die mit ihnen zu tun haben? Zwei Journalisten kommen dem Geheimnis auf die Spur. Kurz darauf ist einer von ihnen tot...
Tauche ein, aber sei gewarnt: Was du gesehen hast, wirst du nie wieder vergessen!
Ein Roman, der durch Skizzen & Dokumente zum Miträtseln einlädt - mit Sogwirkung
Für Fans von psychologischem Horror, T rue-Crime-Stimmung & Mitdenk-Thrillern
Dieses Buch gibt es in zwei Versionen: mit und ohne Farbschnitt. Sobald die Farbschnitt-Ausgabe ausverkauft ist, liefern wir die Ausgabe ohne Farbschnitt aus.
Book Information
Author Description
Uketsu begann als Autor für die japanische Website Omokoro zu schreiben und ist inzwischen ein äußerst beliebter YouTuber und THE TIMES-Bestseller-Autor. Er trägt eine weiße Maske und einen schwarzen Ganzkörperanzug, seine Identität bleibt ein Rätsel. Er ist der erfolgreichste Vertreter eines neuen Trends in Japan: des »Sketch Mystery«-Romans, in dem sich Text und Zeichnungen zu einem spannenden Mordrätsel verbinden. Seine Bücher haben das Krimi-Genre in Japan entscheidend verändert.
Posts
Unfassbar gut und anders als alles, was ich bisher gelesen habe. Mein erster ❝𝐒𝐤𝐞𝐭𝐜𝐡 𝐌𝐲𝐬𝐭𝐞𝐫𝐲❞-Roman.
Das Buch wurde im Online-Buchclub als Buddyread für den Monat November ausgewählt und wie es bei mir so üblich ist, habe ich es bereits beendet, obwohl noch sehr viel Restmonat vor uns liegt. 😅 Was soll ich sagen? Ich hatte keine Ahnung, was da auf mich zukommt, aber dieses Buch hat mich krass in seinen Bann gezogen. 𝐒𝐞𝐥𝐭𝐬𝐚𝐦𝐞 𝐁𝐢𝐥𝐝𝐞𝐫 von Uketsu ist mein erster Kriminalroman dieser Art. Hier werden Zeichnungen und Geschichte auf den rund 270 Seiten geschickt miteinander verwoben und bilden ein einzigartiges Konstrukt. Das Buch steckte von Anfang bis Ende voller Rätsel und Fragen. Das hat meine Neugierde vom ersten Blick in das Buch an schlagartig geweckt und ließ mich das Buch (fast) in einem Rutsch durchlesen. Der Schreibstil ist recht nüchtern, fast schon minimalistisch und passt gerade deswegen so gut. Denn dieses Buch lebt von seinem Stil, der Art wie alles nach und nach ein Gesamtbild ergibt und die einzelnen, teils losen Fäden der einzelnen Kapitel, die fast wie eigene kleine Geschichten in der Geschichte wirken, zusammengeführt werden. Einziges Manko hier: Manchmal schien es etwas zu viel der Wiederholungen. [𝘏𝘪𝘦𝘳 𝘯𝘰𝘤𝘩 𝘦𝘪𝘯𝘦 𝘯𝘢𝘤𝘩𝘵𝘳ä𝘨𝘭𝘪𝘤𝘩𝘦 𝘈𝘯𝘮𝘦𝘳𝘬𝘶𝘯𝘨 𝘻𝘶𝘮 𝘚𝘤𝘩𝘳𝘦𝘪𝘣𝘴𝘵𝘪𝘭: 𝘋𝘶𝘳𝘤𝘩 𝘙𝘦𝘤𝘩𝘦𝘳𝘤𝘩𝘦 𝘩𝘢𝘣𝘦 𝘪𝘤𝘩 𝘩𝘦𝘳𝘢𝘶𝘴𝘨𝘦𝘧𝘶𝘯𝘥𝘦𝘯, 𝘥𝘢𝘴𝘴 𝘥𝘪𝘦𝘴𝘦𝘳 𝘢𝘶𝘤𝘩 𝘥𝘢𝘥𝘶𝘳𝘤𝘩 𝘬𝘰𝘮𝘮𝘵, 𝘥𝘢𝘴𝘴 𝘩𝘪𝘦𝘳 𝘴𝘤𝘩𝘦𝘪𝘯𝘣𝘢𝘳 𝘻𝘪𝘦𝘮𝘭𝘪𝘤𝘩 𝘸𝘰𝘳𝘵𝘸ö𝘳𝘵𝘭𝘪𝘤𝘩 ü𝘣𝘦𝘳𝘴𝘦𝘵𝘻𝘵 𝘸𝘰𝘳𝘥𝘦𝘯 𝘪𝘴𝘵.] Es war faszinierend, verwirrend, rätselhaft, fesselnd, stellenweise verstörend und einfach nur gut. Mir fiele kein vergleichbares Buch ein, jedenfalls keines, dass ich bis dato gelesen habe. Wer einen Krimi der etwas anderen Art sucht, sich auf etwas Neues einlassen möchte und nichts gegen eine minimalistische Erzählweise hat, wird hier sicherlich gut unterhalten, während der Kopf beim Lesen ständig dabei ist und das Rätsel um all die seltsamen Bilder lösen möchte. Meinerseits somit eine ganz klare Leseempfehlung für diese 𝐛𝐞𝐬𝐨𝐧𝐝𝐞𝐫𝐞 𝐀𝐫𝐭 𝐞𝐢𝐧𝐞𝐧 𝐑𝐨𝐦𝐚𝐧 𝐳𝐮 𝐞𝐫𝐳ä𝐡𝐥𝐞𝐧.

Zuletzt habe ich „Seltsame Bilder" von Uketsu gelesen - ein Buch, das mich durch seine ungewöhnliche Idee zunächst wirklich neugierig gemacht hat. Tatsächlich ist es mal etwas anderes: Der Autor schreibt in einem sehr einfachen, angenehmen Stil und bezieht den Leser aktiv mit ein, regt zum Nachdenken an. Das fand ich wirklich interessant. Allerdings war es für mich insgesamt eine ziemlich mühsame Lektüre. Viele Aussagen der Zeugen werden wiederholt - was man deutlich hätte kürzen können. Auch die Nebenhandlungen ziehen sich oft in die Länge: etwa Szenen wie das Schnibbeln von Zwiebeln oder das Zubereiten von Essen, die wenig zur eigentlichen Handlung beitragen. Erst am Ende der Kapitel passiert dann meist etwas - allerdings oft in wenigen, knappen Sätzen. Unterm Strich eine spannende Grundidee mit ungewöhnlichem Aufbau, die leider in der Umsetzung für meinen Geschmack zu viel Tempo verliert. Gute 3 Sterne von mir. Meine Bewertung: ⭐️⭐️⭐️ #uketsu #seltsamebilder #mysterythriller #rezension #japanthriller #buchempfehlung #bookstagram

Das hat richtig Spaß gemacht !
Mein erster Sketch-Mystery-Roman – und definitiv etwas ganz anderes als alles, was ich bisher gelesen habe! Anfangs dachte ich, die Illustrationen würden noch stärker in die Handlung eingebunden, aber auch so bot das Buch eine faszinierende und fesselnde Erzählweise, die mich schnell in ihren Bann gezogen hat. Die Geschichte selbst ist außergewöhnlich: mysteriös, undurchschaubar und bis zum Ende voller Überraschungen. Genau das hat für mich den Reiz ausgemacht – man rätselt mit, ist sich nie ganz sicher, wem oder was man trauen kann und wird immer wieder aufs Neue überrascht. Ein kleiner Kritikpunkt: manche Interpretationen – sei es von Bildern oder bestimmten Hinweisen – wirkten auf mich etwas überzogen oder konstruiert. Teilweise hatte ich das Gefühl, dass hier zu sehr versucht wurde, entweder auf die Lösung hinzuarbeiten oder gezielt in die Irre zu führen. Das war gar nicht nötig, denn die Geschichte war auch ohne diese "Übersteuerung" schon spannend genug. Trotzdem eine klare Leseempfehlung! Besonders für alle, die auf der Suche nach einem ganz neuen, frischen Leseerlebnis sind. Nach den ersten 50/60 Seiten konnte ich das Buch kaum noch aus der Hand legen. Freue mich schon auf das neue Buch nächsten Monat! 📖
Interaktives mit Rätseln. 🔎
Nachdem ich so oft vor diesem mysteriösen und toll gestalteten Roman stand, bekam ich ihn zu Weihnachten geschenkt und las ihn in weniger als 24 Stunden durch! Dieser Krimi fühlte sich eher wie ein interaktives Rätsel an. Mit den Hinweisen als Zeichnungen war es permanent spannend, man konnte immer wieder zurück blättern und noch mal nachsehen. Anfangs dachte ich, es wären mehrere Kurzgeschichten und war dann umso begeisterter, dass sich mit jedem Kapitel ein bisschen mehr Klarheit zur Grundgeschichte auftat. Manchmal auch eher im Gegenteil, trotz kurzzeitiger Verwirrung wurde aber alles immer zeitnah erklärt. Das war mal ein sehr sehr gelungener Krimi der einfach Spaß gemacht hat, spannende Plot Twists und genug Tiefe hatte. Einen halben Stern Abzug für die zum Teil seltsam übersetzen oder geschriebene Stellen. Ich freue mich auf das nächste Buch des Autors! 🏠
Wow !!!
Ich fand das Buch einfach fantastisch! Hen na E – Seltsame Bilder hat wirklich alles vereint, was ich liebe: True Crime, YouTube, düstere Internet-Phänomene und gleichzeitig richtig gute, moderne Literatur. Ich habe einfach so 50 Seiten am Stück weggelesen, ohne es überhaupt zu merken. Es hat mich komplett reingezogen – ich konnte es kaum aus der Hand legen und habe es innerhalb von drei Tagen verschlungen. Und obwohl das Buch vorbei ist, würde ich am liebsten direkt weiterlesen. Was es für mich noch besonderer macht: Es ist (noch) kein gehypter Mainstream-Titel – und genau das liebe ich. Bücher verlieren manchmal ihren Reiz, wenn sie überall besprochen werden. Hen na E fühlt sich an wie ein verstörendes Video, das man nachts auf YouTube entdeckt und das einem nicht mehr aus dem Kopf geht. Uketsu hat hier ein Puzzle gebaut, bei dem am Ende einfach alles perfekt zusammenpasst – düster, clever, spannend. Für alle, die auf True Crime, digitale Abgründe und intelligente Erzählungen stehen: Lest dieses Buch. Wirklich. Es lohnt sich!
Der Reisfink
Mir hat es echt sehr gut gefallen, mal was anderes, was echt nicht schlecht ist. Man konnte gut mit rätseln und war zwar erst verwirrt, als es im zweiten Kapitel um etwas ganz anderes ging, aber als sich nach und nach alles zusammengesetzt hat, war es einfach zu verstehen. Die Wendungen waren echt krass und ich fand es klasse das alles so detailliert erklärt und beschrieben wurde und anhand der Bilder sogar noch veranschaulicht. Habe schon das nächste Buch von dem Autor vorbestellt und freue mich schon sehr darauf.
Was Bilder alles verraten können
Dies war mein erster Sketch-Mystery Roman. Und er hat mich komplett umgehauen. Drei Kurzgeschichten über Bilder, die mit mysteriösen Ereignissen in Verbindung stehen. Was hat es damit auf sich? Die Geschichte entwickelt sich rasend schnell. Man wird direkt reingeworfen und rätselt die ganze Zeit mit. Auf nur gut 260 Seiten schaffte Uketsu es eine komplexe verworrene Geschichte zu spinnen, die sich aber gut auflöst. Ich konnte das Buch kaum aus den Händen legen. Der Mix aus den Bildern und der Geschichte passt so gut zusammen, dass es wirklich Spaß gemacht hat, dieses Buch zu lesen. Irgendwann zeichnet sich ein Pfad ab, aber auch wenn man ahnt, wo es hingeht, hat das Buch es geschafft, die Leser zu fesseln. Ein ungewöhnlicher und zu gleich außergewöhnlicher Roman.
Vielschichtig, japanisch, spannend und mal so ganz was anderes! Hat mir sehr gefallen.
Man muss beim Schreibstil im Hinterkopf behalten: die Übersetzung erfolgt sehr direkt. Es wird quasi 1:1 die japanische Mundart ins Deutsche übertragen, wodurch es sich etwas unnatürlich anfühlt. Ausdrücke wie "Ah, so war das also" als Äußerung des Verstehens innerhalb eines Dialogs würde kein Deutscher je sagen. Im Japanischen ist es sehr normal, nach der Beantwortung einer Frage mit "え、そおですね (soo desu ne) oder そおですか (soo desu ka) oder そおですよ (soo desu yo) zu antworten, was sich wörtlich übersetzt so im Buch wiederfindet. Man hätte bei der Übersetzung sicherlich die kulturellen Umgangsformen des jeweiligen Ziellands berücksichtigen können, sodass die Dialoge sich natürlicher anfühlen. Für mich hat aber gerade diese "Japanisierung" den Charme ausgemacht.
"Ich habe das Geheimnis der drei Bilder entschlüsselt."
Das war mal ein ausgefallener Roman! Uketsus "Seltsame Bilder" war mein erster Sketch Mystery-Roman und es war großartig😁 Kurz zur Handlung: Wir begleiten zu Beginn den Studenten Shūhei Sasaki, der es sich zusammen mit einem Kommilitonen zur Aufgabe gemacht hat die Geheimnisse eines rätselhaften Blogs zu entschlüsseln. Was mit harmlos wirkenden Blogeinträgen beginnt, wird mehr und mehr zu einem Krimi. Die Geschichte ist in vier Kapitel geteilt und man fragt sich im ersten Moment, was alle miteinander verbindet. Nach und nach erkennt man die Zusammenhänge der Geschichten und ihrer Personen und am Ende fügen sich alle Teile zusammen, wie ein Puzzle.🧩 Durch die vielen Bilder wird die Geschichte sofort greifbar und "real" und man kann gar nicht anders, als selbst ins Grübeln zu kommen, was das wohl alles bedeuten soll. Was ich auch super finde, sind die Erklärungen zur Entstehung der einzelnen Bilder, die sehr wichtig für die Handlung sind. Diese gehen über einfache Beschreibungen hinaus. Viel mehr wird auf perspektivische Besonderheiten, Lichtverhältnisse und besondere Techniken zur Erstellung einer Zeichnung eingegangen. Als jemand, der sich selbst gern kreativ auslebt, war das ein absoluter Pluspunkt. 🖼 Alles in allem war dieses Buch für mich ganz besonders und ich möchte zukünftig definitiv noch mehr von Uketsu lesen. Absolute Leseempfehlung!☺️

Mitraten erwünscht
Es war gute Unterhaltung für mich. Leider jedoch eher kein Krimi, wie ich finde. Teilweise kam es mir wie ein psychologisches Sachbuch vor. Als Grundlage ein sehr ernstes Thema, welches dann im Menschen eine Kettenreaktion auslöst. Dies ein Leben lang. Ich bleibe so vage, da ich sonst Spoilern würde. Mit der Übersetzung geht wahrscheinlich einiges für Japan typische verloren. Die Höflichkeit, die dort herrscht, kommt noch etwas rüber. Schade auch die vielen Wiederholungen von Textstellen. So tief und ernsthaft möchte ich meist nicht in einen Krimi eintauchen, da lese ich dann eher tatsächlich Sachbücher. Der Schreibstil ist sehr flüssig und zum Ende schnelle Ablenkung vom Alltag gewesen.
Wenn sich Bild und Text zu einem einmaligen Sketch Mystery-Roman verbinden... 🌟
Dieser Roman ist anders, als vieles, was ich bisher gelesen habe. Es geht um eine Reihe rätselhafter Bilder: die letzten gezeichneten Bilder einer Schwangeren, eine verstörende Kinderzeichnung mit einem seltsamen Haus und die letzten Skizzen eines unter mysteriösen Umständen verstorbenen Zeichenlehrers... Als Menschen, die mit diesen Bildern in Verbindung stehen, zu sterben beginnen, wittern zwei Journalisten eine dunkle Verbindung. Doch als sie der Wahrheit auf die Spur kommen, ereilt einem von ihnen ein tödliches Schicksal. Die Geschichte lädt dazu ein, durch Skizzen und Dokumente aktiv mitzurätseln und hat mich dabei komplett eingezogen. Einfach eine ganz andere Art des Lesens, als üblich und unglaublich spannend bis zum Schluss 🌟🥰
Perfekt für Mystery Lover! 🥀
— Natürlich lockt hier das einzigartige Format. Die Story wird anhand von Zeichnungen erzählt, hinter denen mehr steckt, als man auf den ersten Blick vermutet. 🌹 ⠀ — Der Leser muss das Rätsel kaum/nicht selbst lösen, sondern man ist quasi "nur" mit dabei. Es ist eine lockere Lektüre, aber auch eine, die man nicht aus der Hand legen will. Ich habe das Buch nach zwei Sitzungen beendet. Die Charaktere und Zusammenhänge sind zwar komplex, man muss schon aufmerksam lesen, um den Faden nicht zu verlieren - ABER es hat soooo Spaß gemacht, als die Puzzleteile anfingen, zusammenzupassen und einem klar wie, wie wo warum, die eine Geschichte mit der vorherigen zusammenhängt. Für mich super unterhaltsam, großartiger Mystery Aspekt. — 𝐁𝐄𝐖𝐄𝐑𝐓𝐔𝐍𝐆: 5 / 5 ✨️

Toll, jetzt muss ich mir das Buch doch kaufen
Ich hab dieses Buch als Hörbuch gehört, weil ich zu geizig war 24 € für 270 Seiten auszugeben. Trotz der geringen Seitenanzahl war es jedoch durchweg spannend und sehr inhaltsreich, so dass ich gar nicht glauben konnte, dass das Buch tatsächlich so kurz war. Es handelt sich um drei Stories, die auf irgendeine Art und Weise miteinander zusammenhängen. Der gemeinsame Nenner: Zeichnungen, die eine grausame Wahrheit erzählen. Man konnte super miträtseln und das Ende habe ich tatsächlich nicht kommen sehen. Es war jetzt nicht DER Plottwist, aber es hat mich sehr gut unterhalten. So gut, dass ich mich auf das nächste Werk von diesem mysteriösen Autor freue und mir jetzt wahrscheinlich doch die Printausgabe für meine Sammlung holen werde. Wenn man mit japanischen Namen nicht so gut umgehen kann, kann es etwas verwirrend wirken, da sehr viele Figuren in der kurzen Zeit auftauchen und man sich viel merken muss. Gleichzeitig könnte der Schreibstil für manche etwas trocken oder plump wirken. Kurz und knapp, man muss bedenken, dass das Original aus dem Japanischen stammt. Aber vielleicht war das auch nur mein Eindruck, weil ich, wie erwähnt, es nur als Hörbuch gehört habe.
In vier Kapiteln aus unterschiedlichen Perspektiven wird die Geschichte von Naomi Konno erzählt. Begleitet werden diese Geschichten von Zeichnungen, die jeweils von anderen, Betroffenen Personen angefertigt wurden. In letzten Kapitel ergeben alle Geschichten und Personen einen Zusammenhang und der Kriminalfall wird aufgelöst. Auch dieses Buch des Autors war spannend, aber ich brauchte teilweise etwas, um die Zusammenhänge zu verstehen. An Ende gab es aber dann den Aha-Moment! Gut gelungen!
Genial!
Dieses Buch genießt man am besten, wenn man ohne Vorwissen beginnt. Deswegen nur so viel: einfach genial, wie Uketsu es schafft Bildanalysen und Thriller-Elemente so zu verknüpfen, dass man das Buch nicht zur Seite legen kann! Ich war zwischenzeitlich so sprachlos und überrascht, dass in diesem Buch so viel mehr steckt, als man erwartet!
Ich liebe ja Bücher, die irgendwie besonders sind und sich nicht einfach so runterlesen lassen. Nachdem ich letztes Jahr mit »Der Twyford-Code« Autorin Janice Hallett für mich entdeckt habe, deren Krimis hauptsächlich aus E-Mails, SMS, Audiotranskripten, etc. bestehen (moderne Briefromane sozusagen), war ich auf Uketsus »Seltsame Bilder« sehr gespannt. Rätsel finde ich sowieso super und in Bildern versteckte Botschaften haben immer etwas so Mysteriös-Unheimliches, dass ich mich von einer solchen Story direkt angezogen fühle. Jetzt bin ich zugegebenermaßen mit japanischen Autor*innen in der Vergangenheit nicht recht warm geworden, da mir der meist recht nüchterne, teilweise berichtartige Schreibstil nicht so sehr liegt. Mir fehlen häufig Beschreibungen und das Ansprechen der 5 Sinne, die die Lektüre erlebbar machen. Aber das ist nur mein persönliches Empfinden meiner bisherigen und äußerst bescheidenen Erfahrungen mit japanischer Literatur. So kommt auch Uketsus Krimi »Seltsame Bilder« recht sachlich daher. Schnörkelloser Schreibstil, wenig Beschreibungen, kurze Szenen. In 4 Kapiteln lernen wir eine Reihe verschiedener Figuren kennen, die zunächst nichts miteinander zu tun haben. Es dauert eine Weile, bis sich Verbindungen der einzelnen Geschichten untereinander herauskristallisieren. Der gemeinsame Nenner sind zunächst lediglich die im Buch abgedruckten Bilder, deren Bedeutung Kapitel für Kapitel entschlüsselt wird. Genial! Doch nicht nur die Bilder machen dieses Buch besonders, auch der Aufbau ist interessant und extrem gut durchdacht. Was zunächst wie einzelne Kurzgeschichten anmutet, setzt sich Puzzleteil für Puzzleteil immer mehr zu einem kompletten Bild (ha!) zusammen. Manches fand ich persönlich arg weit hergeholt, aber ein spannendes Leseerlebnis ist »Seltsame Bilder« allemal. Am besten liest man das Buch unvoreingenommen und ohne sich im Vorfeld allzu ausführlich damit zu beschäftigen. Für alle, die (Bilder)Rätsel mögen und Spaß an Büchern haben, die nicht der üblichen Form folgen.
Ich bin länger um dieses Buch herum geschlichen. Mehrere von Euch haben dem Buch ⭐⭐⭐⭐⭐ gegeben, da musste ich es auch lesen. Es gibt immer wieder spannende Stellen, aber es gab auch Episoden, wo ich gelangweilt wurde. Die Wende, fand ich dann wieder krass, die Aufklärung war nachvollziehbar, aber auch traurig.
Mal was ganz anderes und sehr spannend geschrieben
"Seltsame Bilder" von Han Na E ist ein japanischer Krimi, der es in sich hat! Schon das Cover ist ein echter Hingucker und macht neugierig auf mehr. Und auch der Autor selbst ist ein Mysterium: Bei öffentlichen Auftritten trägt er stets eine weiße Maske. Die Story ist von der ersten bis zur letzten Seite spannend und die Kombination aus Text und Bildern macht das Buch zu einem interaktiven Erlebnis. Man rätselt und kombiniert mit, fiebert mit den Protagonisten mit und wird immer wieder von überraschenden Wendungen überrascht. Das Ende ist vielleicht etwas ausführlich, aber die Auflösung ist schlüssig und befriedigend. Insgesamt ein außergewöhnlicher Krimi, der sich wohltuend von der breiten Masse abhebt und noch lange im Gedächtnis bleibt!

So eine Art von Buch habe ich tatsächlich jetzt auch noch nicht gelesen. Ja, die Sprache beziehungsweise der Schreibstil ist sehr gewöhnungsbedürftig. Das mag wahrscheinlich auch daran liegen, dass es ursprünglich aus dem japanischen kommt und vielleicht auch teilweise anders übersetzt worden ist. Dennoch ist die Art der Geschichte sehr interessant aufgebaut worden. Immer wieder findet man Bilder, Zeitsträhle und Notizen drinnen, die genauestens aufgebröselt werden. Im Endeffekt passen auch alle drei großen Geschichten am Ende zusammen. Klar man kommt mit den Namen am Anfang etwas durcheinander, aber das legt sich relativ schnell wieder. Zwar einfach geschrieben und ohne große Gefühle und Nebensätzen, dennoch wahnsinnig gut durchdacht!
Neues Konzept eines Kriminalromans und absolut spannend.
Es ist in einem kleinen Prolog, dann 3 anfangs unabhängig erscheinender Kurzgeschichten und einen Epilog geschrieben. Man fragt sich,was es mit den Bildern auf sich hat und wundert sich,was passiert ist. In der ersten Geschichte,ging es um Bilder, die eine Frau kurz vor ihrem tot gemalt hat. Es gab zwar eine kleine Auflösung am Ende, was die Bilder bedeuten/darstellen, aber den Hintergrund wusste man nicht. In der zweiten Geschichte ging es dann um eine Mutter mit Kind. Aber die Mutter,ist nicht die richtige Mutter des Kindes und was hat es mit dem Mann mit Kapuze auf sich. Aufschlussreicher wird es in der dritten Geschichte. Ein weiterer Mord. Und ein junger Mann versucht diesen aufzuklären. Und schafft dies auch im Gegenzug für sein eigenes Leben. Nun fragt man sich, was haben diese drei Geschichten miteinander zu tuen. Es heißt schließlich Roman und nicht Kurzgeschichtensammlung. Dann kommt natürlich das Abschlusskapitel. Man findet heraus,was es mit den Bildern auf sich hat. Mit den Morden und Selbstmorden,die in diesen Geschichten vorkommen. Und natürlich den Zusammenhang dazwischen. Der Täter wird gefunden. Das Motiv aufgedeckt. Und die letzten Verbindungen offenbart. Das Buch war bis zum Schluss spannend,sodass man es nicht aus der Hand legen konnte. Auch das die Rätsel bildlich dargestellt wurden und auch ihre Lösung,fand ich toll. Der Schreibstil war perfekt. Ich hoffe, ich kann bald noch ein Buch dieser Art lesen. Klare Leseempfehlung!
Was, wenn dich eine einzige Zeichnung in den Wahnsinn treiben könnte?
Alles fängt mit einem mysteriösen Blogeintrag an. Verstörende Zeichnungen, die Rätsel aufgeben und scheinbar eine Verbindung zu verschiedenen Morden haben. Zwei Journalisten finden die Wahrheit heraus und kurz danach ist einer tot. Ein absolut atmosphärischer und irgendwie bizarrer Roman, den ich mit keinem bisherigen gelesenen Krimi vergleichen kann. Durch die Zeichnungen und Skizzen ist man mitten im Geschehen und kann miträtseln. Es liest sich ein bisschen wie ein True Crime Bericht und weist meiner Meinung nach gewisse Horroraspekte auf, da die Handlungen bestimmter Charaktere sehr bizarr und verstörend sind. Eine absolute Empfehlung, ich freue mich auf den neuen Roman des Autoren, welcher im Oktober erscheint.

Wenn es nicht so spannend gewesen wäre, hätt ich’s vermutlich nicht beendet. Die Sprache ist ziemlich schrecklich. Die funktioniert für einen Manga, aber als Prosa… Die Sätze sind meistens gleich aufgebaut, alles sehr clean, quasi kaum Metaphern. Die Charaktere sind außer vom Namen her charakterlich nicht unterscheidbar. Alle super höflich und eigenschaftslos. Wenn ein Rätsel aufgeklärt wird, wird die Lösung 4-5 mal wiederholt, obwohl mans spätestens beim zweiten Mal schon komplett umrissen hat. Der Aufbau der Geschichte wiederum war mega spannend mit Zeit- und Ortswechel und aus vielen verschiedenen Perspektiven. Ich sag mal: Zum Rätseln cool, als Literatur eher määh.
Mal etwas ganz anderes
Auch wenn der Krimi mich nicht ganz so sehr abgeholt hat, weil ich zu früh eine Theorie hatte wie alles endet, fand ich die Umsetzung mit den Zeichnungen und den einzelnen Geschichten, die dann am Ende ein großes Ganzes geben sehr innovativ. Allein wie man selbst versucht, dass Geheimnis der Bilder zu entschlüsseln ist irgendwie spannend und macht Spaß.
„Seltsame Bilder“ von HEN NA E Verlag: Lübbe Ein wirklich ungewöhnliches Buch mit Zeichnungen zum Miträtseln, Grafiken und einem fesselnden Schreibstil. Es gibt viele Wendungen in den vier Kapiteln. Am Ende führt alles zusammen; die Bilder, die Erzählungen, die vier verschiedenen Geschichten. Eine unglaublich interessante Buchgestaltung. Shuhei Sasaki, Mitglied im Okkult-Club, stößt auf den haarsträubenden Blog „Ren Nanashino Tagebuch meines Herzens“. Darin schreibt Ren von seiner Frau Yuki, der Schwangerschaft, fünf nummerierten Zeichnungen und einer unglaublichen Schuld. Besonders der letzte Eintrag gibt Rätsel auf: „Wie schwer die Schuld wiegt, die du auf dich geladen hast, ist mir nicht klar. Ich kann dir nicht vergeben. Doch ich werde dich immer lieben. Ren“ (Seite 18) ——- Yuta Konno hat mit drei Jahren seinen Vater verloren, kurz bevor dieser ihn noch auf einen Friedhof mitnahm. Seine Mutter Naomi sorgt sich nun nicht nur um die Finanzen, sondern fühlt sich zunehmend bedroht. Als Yutas Erzieherin sie auf ein Kinderbild mit einem grauen Fleck anspricht, wird Naomi alles zu viel. —- Der Zeichenlehrer Yoshiharu Miura, streng und gleichzeitig fürsorglich, ist am Limit. Nur selten gönnt er sich Zeit für sich und malt dann auf dem Berg K. Als er überfallen wird, hinterlässt er eine Zeichnung auf einem Kassenbon oder ist es eine codierte Botschaft? Sein Schüler Iwata, dem er oft geholfen hat, rollt den alten Fall wieder auf. Als er den Todestag seines Lehrers nachstellt, wird ihm das zum Verhängnis. ——— Isamu Kumai, früher Redaktionsmitarbeiter im Verlag, ist frustriert darüber, dass der jüngere Kollege Iwata schneller mit der Aufklärung des Falls vorankam. Nun versucht Kumai voller Ehrgeiz, das Rätsel auf eigene Weise zu lösen. Hängen all diese Bilder zusammen? Was hat es mit den Zahlen auf sich? Muss man sie in einer bestimmten Reihenfolge sehen? Doch auf den ersten Blick ergibt das keinen Zusammenhang. Wie feine Spinnweben sind die Geschichten miteinander verbunden. Still und leise zieht sich das Netz zusammen und enttarnt nicht nur das Motiv, sondern auch den Täter. Was für eine geniale Geschichte! Ich freue mich schon sehr, mehr von diesem Autor, der selbst ein Rätsel aufgibt- mit seiner Maske und dem Ganzkörperanzug - zu lesen.

Sehr coole und kreative Story
Ich fand die Storyline und die Illustrationen sehr sehr kreativ! Ich hab das Buch auf Deutsch gelesen und wegen der Übersetzung aus dem Japanischen, liest es sich für mich leider irgendwie fremd. Die Sätze wirken irgendwie nicht so natürlich. Das liegt aber dann an der Übersetzung und nicht am Buch selber. Es wirkte manchmal etwas kitschig. Hat vielleicht auch etwas mit der Übersetzung zu tun
Wer hätte gedacht, dass man im Krimi-Genre noch etwas neu erfinden kann?
Vielleicht ist es ja eine Frage des Kulturkreises und in Japan ist dieses Krimi Konzept gar nicht so neu, aber auf Deutsch habe ich noch nie etwas derartiges gelesen! Der Aufbau und die Idee sind sehr faszinierend, abgerundet und stimmig- alles in allem ein genialer Krimi-Schachzug. Die Auflösung war mir persönlich etwas zu langatmig, weil man eh schon 30 Seiten davor gecheckt hat, wie sich alles zusammen setzt und dann doch recht detailreich der Vorgang beschrieben wird. Spannend ist auch die Sprache, das ist mir schon bei anderen Japanischen Büchern aufgefallen: das Ausmaß an Höflichkeit in den Dialogen ist sehr faszinierend und mutet auf Deutsch fast befremdlich an. Tolles Buch!

Krimi aus Japan
Das Buch ist der Hammer, für mich etwas ganz Neues, interessanter Aufbau, aber gewöhnungsbedürftig und eine einzigartige Umsetzung. Auch der Einfall mit den Bildern und deren Bedeutung und wie sie eine wichtige Rolle im Auflösen des Falles spielen, toll gemacht, gut eingearbeitet. Auch die Raffinesse des Mörders war erstklassig und was anders. Viele Finten sorgen für Verwirrung, aber gut umgesetzt. Viele Möglichkeiten, die im Buch beschrieben sind, habe ich gar nicht in Betracht gezogen. Hut ab.
Uketsu macht das Kirmi-Genre japanisch
Seltsame Bilder ist ein Krimi, der durchaus neue Impulse ins Genre bringt, zumindest für Leser, die nicht so tief in der japanischen Popkultur stecken. Für alle, die Mangas und japanische Light Novels kennen, fühlt sich vieles aber eher vertraut an. Die typisch krassen Plottwists und verzwickten Zusammenhänge kennt man aus diesen Geschichten schon seit Jahren. Oft wirken sie etwas unrealistisch oder aus der Luft gegriffen, aber genau das macht irgendwie den Reiz aus. Trotzdem schafft es das Buch, richtig spannend zu bleiben. Die Story zieht einen mit coolen Ideen und einer gelungenen Umsetzung gut durch die Seiten. Man sollte nur ein bisschen Geduld mit den Namen und Begriffen haben, denn da muss man sich erst reinfinden. Insgesamt ist Seltsame Bilder ein spannender Krimi mit typisch japanischen Elementen. Eben eine überspitze Geschichte, die Fans des Genres sicher genießen werden.
Mai Highlight 🔪🌸
Ich bin sprachlos! Das Buch hat mich optisch überhaupt nicht angesprochen, als ich dann aber die Rezension der Buchhändlerin meines Vertrauens gelesen habe war klar, dass muss mit! Das lesen hat so viel Spaß gemacht, jede Seite hat mich tiefer in Bann gezogen und ich hab mich selbst dabei ertappt, wie ich zurück blätterte, überlegte und Detektiv spielte. Die einzelnen Geschichten, die anfangs total zusammenhangslos erscheinen, fügen sich zum Schluss zu einem unglaublichen und schlüssigen Ende. Ich fand die Interpretationen der Bilder auch super spannend aus psychologischer Sicht. Dieses Buch ist einfach was ganz anderes als alles was ich bisher gelesen habe, die Namen der verschiedenen Charakter waren für mich etwas verwirrend aber das ist auch das einzige Manko 😉 Sehr empfehlenswert!

Uketsu - Seltsame Bilder
Bisher hatte ich noch nicht viele Berührungspunkte mit japanischer Literatur und „Seltsame Bilder“ hat mich positiv überrascht. Es ist mit Sicherheit eine ganz andere Kriminalgeschichte, auf die man sich einlassen muss, aber mich hat sie überzeugt. Die einzelnen Kapitel werden erst nach und nach zu einem großen Ganzen und man fängt schnell an mitzuraten. Der Schreibstil ist flüssig und das Buch lies sich gut lesen. Nicht unbedingt meins ist der berichtartige Schreibstil, aber das ist natürlich Geschmacksache. Trotzdem klare Leseempfehlung!
Ja, das war mal ein besonderes Leseerlebnis, muss ich sagen. Ich musste auch erst ein wenig darüber nachdenken, wie ich das nun fand. Am Ende hat es mich aber doch beeindrucken und überzeugen können! Das Buch ist in mehreren Teilen aufgeteilt, die erstmal nichts miteinander zu tun haben. Das Puzzle fügt sich dann aber immer mehr zusammen. Unterlegt wird dies mit zahlreichen Zeichnungen, Grafiken und Zeitsträngen. Diese haben mir sehr dabei geholfen, die Geschichte besser zu verstehen. Der Schreibstil ist eher etwas neutral und distanziert, man kann es aber sehr flüssig lesen. Etwas Schwierigkeiten hatte ich damit, die fremden und vielen Namen auseinander halten zu können. Es gab auch einige überraschende Twists. Dieses Buch ist einfach schwierig zu beschreiben. Ich habe bisher noch nichts ähnliches gelesen. Es ist auf jeden Fall etwas Besonderes, ihr müsst es wohl mal selbst ausprobieren ;)

Sehr außergewöhnlich, sehr kreativ miteinander verwoben, aber irgendwas hat noch gefehlt
Dieses Buch kann man wirklich nicht einordnen. Irgendwie Krimi, Horror, Thriller und mystische Geschichte. Das mit den Bildern fand ich sehr interessant, und hat mir bei " Schlafenszeit" auch schon gut gefallen. Aber wirklich außergewöhnlich, machen die Verstrickungen die Geschichte. Habe es nur einmal aus der Hand gelegt und war sehr gut unterhalten. Das einzige störende für mich war, der sehr sachliche Erzählstil. Sehr nüchtern, fast schon wie ein Bericht.
Sternebewertung fiktiv
Ein weiteres Highlight des Lesejahres 2025! Wer auf der Suche nach etwas völlig Neuem ist, wird bei Uketsu fündig, einem Sketch Mystery Roman, wie ich ihn so noch nie gelesen habe. Für mich war es der erste dieser Art, und ich muss sagen: Ich bin begeistert. Was diesen Roman besonders macht, ist die einzigartige Mischung aus Erzählung und Illustration. Uketsu serviert dem Lesenden in kleinen Portionen Geschichten, Zeichnungen und psychologische Exkurse, die sich erst gegen Ende zu einem faszinierenden Gesamtbild fügen. Die Atmosphäre ist dabei durchweg düster, mystisch und spannend, ein echter Pageturner, dem man sich aber gleichzeitig langsam und mit Bedacht nähern will. Besonders spannend finde ich auch den Hintergrund des Autors. Uketsu ist in Japan ein bekannter YouTuber, doch seine Identität bleibt geheimnisvoll. Hinter der weißen Maske und dem schwarzen Anzug vermute ich wie viele andere auch, eine Frau. Das erzeugt eine zusätzliche Ebene des Unheimlichen, die perfekt zur Geschichte passt. Die deutsche Übersetzung von Heike Patzschke trägt ihren Teil zum gelungenen Leseerlebnis bei. Sie schafft es, die dichte, beinahe poetische Stimmung des Originals eindrucksvoll zu transportieren. Jetzt bleibt nur eine Frage offen. Wann bekommen wir mehr von Uketsu? Ich kann es kaum erwarten.
Genial, anders, spannend! Ich wusste nicht, was mich erwartet, und war von Anfang an einfach nur begeistert. Das Buch liest sich super, ich konnte es nur schwer aus der Hand legen, man versucht die ganze Zeit selbst das Rätsel um die Bilder lösen und die Zusammenhänge der einzelnen Kapitel herauszufinden. Am Ende klärt sich alles auf und es bleiben keine Fragen offen. ☺️
Der Klappentext wirbt mit den Worten „Die Krimi-Sensation aus Japan: innovativ, spannend, genial!“ Entsprechend neugierig und mit einer gewissen Erwartungshaltung habe ich diesen Krimi, der mit Hilfe von Bildern erzählt wird, gelesen. 🖼️ „Ein Bild spiegelt das menschliche Herz.“ (S. 7) Zwei Journalisten versuchen, einen geheimnisvollen Blog zu enträtseln, der mit Bildern und einem abrupten Ende sehr viel Raum zu Spekulationen gibt. Tatsächlich dauert es nicht lange, bis sie dem Geheimnis hinter dem Blog auf die Spur kommen, doch kurz darauf ist einer der beiden tot… Was ist passiert? Was steckt hinter den unerklärlichen Bildern und wer ist für den Mord verantwortlich? 🖼️ Leider muss ich gestehen, dass mich der Krimi nicht so ganz abholen konnte und ich den Hype darum nicht hundertprozentig nachvollziehen kann… Ich bin relativ schwer ins Buch gekommen und habe mich dann gefreut, dass es immer spannender wird und alles auf einen wirklich guten Twist hinausläuft. Leider haben aber die Bilder und die Erzählweise meinen Lesefluss negativ beeinflusst. Auch haben mich die Bilder nicht – wie von mir erwartet – besonders zum Miträtseln animiert. Ich glaube, das Buch ist auf jeden Fall etwas für Krimi-Fans, denn die Idee ist innovativ und gut. Vielleicht war für mich einfach der falsche Zeitpunkt für das Buch und ich bin aktuell nicht so im Krimi-Modus 😅
Ich konnte es nicht weglegen, es hat mich aus einer Leseflaute geholt
Wie oft habe ich gelesen, es sei ganz anders als alles bisher Gelesene. Wie sehr hat mich genervt, dass keiner irgendwie verdeutlichte, was denn daran nun so anders, so besonders war. Leider muss auch ich mich diesen Aussagen anschließen. Was es so anders macht, kann ich nicht wirklich beschreiben: es liest sich sehr einfach, es ist in vier Episoden unterteilt und jede Geschichte für sich hat etwas mit Bildern zu tun. Das Gelesen wird durch diese Bilder unterstützt erklärt. Insgesamt ist es ein Krimi, der sich erst am Ende zu einem Gesamtbild zusammensetzt. Es war schön zu lesen, die Protagonisten sind so respektvoll (außer die Mordgeschichten) und so supernett zueinander, die Mordgeschichten machen es aber auf der anderen Seite auch so grausam. Ich glaube, dieser extreme Gegensatz hat mich zu den Geschichten hingezogen und in einem Rutsch durchlesen lassen. Spannend und irgendwie besonders. Die Namen haben mich zum Ende hin ein wenig an meine Grenzen gebracht, weil ich mir nicht mehr merken konnte, wer wer ist. Das Buch stand schon so lange in meinem Lese-ich-noch-Regal, erst eine sehr begeisterte persönliche Empfehlung hat es mich aus dem Regal holen lassen- ich habe es nicht bereut .
Der etwas andere Krimi-Roman
(Werbung / Rezensionsexemplar) Als ich auf das Buch gestoßen bin, war ich sofort neugierig und wollte mehr erfahren. Dieser mysteriöse Autorenname, das markante und auffällige Buchcover mit seinen Zeichnungen - es sticht einfach direkt ins Auge. Der knappe Klappentext deutet eine grobe "Geschmacksrichtung" an, wirkt dabei aber fast schon skurril: Zeichnungen, die in Zusammenhang stehen sollen, Entschlüsselungsversuche, die tödlich enden können und überhaupt: Wie lassen sich Botschaften in so einfachen Bildern verstecken? Diese vielen Fragezeichen in meinem Kopf wollten dringend beantwortet werden. Als ich schließlich in die Geschichte eintauchte, wurden es zunächst nicht weniger Fragezeichen - und das im positiven Sinne. Zur Handlung möchte ich bewusst nicht mehr verraten, denn jedes weitere Detail würde dem Leseerlebnis meines Erachtens seinen Reiz nehmen. Ich kann mich nicht erinnern, je ein derart durchdachtes Buch gelesen zu haben. Jede Person in der Geschichte ist interessant und in der nötigen Tiefe ausgearbeitet. Die anfangs zweifelhaften Zusammenhänge sowie die brillanten Deutungen der Zeichnungen, die im Rahmen der (möglichen) Entstehungsgeschichte selbiger erläutert werden, fügen sich nach und nach zu einer faszinierenden Einheit. Mit jeder Seite setzt sich das Puzzle weiter zusammen, bis am Ende plötzlich alles Sinn ergibt. Wichtig ist: Geduld. Und es schadet auch nicht sich ein paar Notizen zu machen. Ich habe Hen Na E als ein ruhiges Buch empfunden – ja, es ist ein Krimi, doch das widerspricht sich überhaupt nicht. Der Schreibstil ist "leise" und unaufgeregt und die Erzählung in vier Akten fließt in gleichmäßigem Tempo dahin. Dennoch ist die Spannung stets präsent und spürbar. Wer offen ist für ein Leseerlebnis jenseits des klassischen Krimiromans, sollte dieses Buch unbedingt lesen. 9,5 / 10 -- Transparenzhinweis: Ich habe ein kostenloses Rezensionsexemplar vom Verlag erhalten. Dies hat keinen Einfluss auf meine ehrliche Meinung in dieser Rezension.

„HEN NA E – Seltsame Bilder“ von Uketsu ist ein japanischer Kriminalroman, der mich auf völlig neue Weise überrascht und fasziniert hat. Ich war sofort neugierig, da ich zum einen gerne japanische Literatur lese und zum anderen schon vorab wusste, dass in diesem Buch gezeichnete Bilder eine zentrale Rolle spielen. Bilder, deren Bedeutung sich erst im Laufe der Geschichte nach und nach enthüllt. Schon das Cover hat mich direkt angesprochen. In kräftigem Schwarz, Weiß und Rot gehalten, zeigt es zwei der geheimnisvollen Zeichnungen und wirkt dabei gleichzeitig schlicht und auffällig. Genau wie der Inhalt selbst. Zum Inhalt möchte ich eigentlich gar nicht allzu viel verraten, denn dieses Buch lebt davon, dass man sich ohne großes Vorwissen darauf einlässt. Man taucht ein in ein düsteres, rätselhaftes Netz aus Andeutungen, Todesfällen und verstörenden Bildern und genau dieses Entdecken macht den Reiz aus. Wer Lust auf einen ungewöhnlichen, atmosphärischen Krimi hat, der ganz anders erzählt wird als andere Krimis und sich gerne auf etwas Besonderes einlässt, dem kann ich "HEN NA E – Seltsame Bilder" absolut empfehlen.





















































