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The Great Mistake

3.5(43)
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English
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About the book

‘A great novel of New York’
- Garth Greenwell, author of What Belongs To You

The new novel from the New York Times-bestselling author of High Dive

The ‘Father of Greater New York’ is dead. Shot outside his Park Avenue mansion in the year of our Lord, 1903. In the hour of his death, will the truth of his life finally break free?

Born to a struggling farming family in 1820, Andrew Haswell Green was a self-made man who reshaped Manhattan, built Central Park and turned New York into a modern metropolis. Now, at eighty-three, when he thought the world could hold no more surprises, he is murdered. As the detective assigned to the case traces his ghost across the city, other spectres appear: a wealthy courtesan; a broken-hearted man in a bowler hat; and an ambitious politician, Samuel, whose lifelong friendship was a source of joy and frustration.

In a life of industry and restraint, where is the space for love? As restlessly inventive and absorbing as its protagonist, The Great Mistake is the story of a city, and a singular man, transformed by longing.

'Jonathan Lee has taken the bare facts of a nearly forgotten life and turned them into a rich and unforgettable story’
- Jon McGregor, author of Reservoir 13

‘A meditation on the meaning of success, and a magical escape from the twenty-first century that sent me back feeling wiser and more hopeful'
- Sandra Newman, author of The Heavens

‘A wonder and a delight’
- Téa Obreht, author of The Tiger’s Wife

Editions (3)

ISBN9781783786244
PublisherGranta Books
Publication Date06/17/21
Pages304

Reviews & Ratings

43 ratings

16 reviews

3.5

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  • lahrkamp
    lahrkamp

    4 Followers

    4.5

    Ich war sehr skeptisch am Anfang, aber die Geschichte hat sich schnell als unfassbar spannend entpuppt. Um die Ermordung von Andrew Green aufzudecken, tauchen die Lesenden in verschiedenen Kapiteln von Greens Leben ein. Dabei wird oftmals zwischen verschiedenen Zeiten hin und her gesprungen, wobei einzelne Kapitel auch aus der Sicht des Inspector McClusky aus der Gegenwart geschrieben wurden. Bis kurz vor Ende ist nicht eindeutig, wie die Sachen miteinander zusammenhängen und der Mord sich erklären lässt. Die Begründung fand ich überraschend, allerdings durchaus befriedigend. Nach dem Lesen habe ich erfahren, dass alles auf wahrer Begebenheit beruht. Erstmalig finde ich dies nicht so emotional einschneidend, wie ich es doch oft bei Filmen mit dieser Ergänzung verspüre. Ich vermute, dass wenn man sich in New York auskennt oder es sogar dort liest, viele Überschneidungen lokal überprüft werden könnten. Das kann ich mir gut vorstellen :) Sollte ich irgendwann mal in New York sein, werde ich auf jeden Fall seine Erinnerungsbank im Central Park besuchen. Ein halber Stern Abzug, da Themen wie Prostitution und Sklaverei behandelt werden, die mich emotional immer etwas aufwühlen.

    Jun 14, 2026

  • tante_tanja
    tante_tanja

    542 Followers

    4.0

    Hatte er es nicht vielleicht, je nachdem, wie man es betrachtete, verdient zu sterben? Oder von der anderen Seite aus betrachtet: Hätte er es wirklich verdient, am Leben zu bleiben? Ein Mann stirbt mit zwanzig Jahren, und es ist eine große Schande. Er stirbt mit dreißig oder vierzig und ist uns viel zu früh genommen worden. Aber wenn jemand das hohe Alter von dreiundachtzig Jahren erreicht, wendet sich der Blick nach dem Schock am Ende in die andere Richtung, selbst in einem Mordfall. Dann lautet die eigentliche Frage: Wie um alles in der Welt hat er so alt werden können? - Zitat, Seite 81 "Der beste amerikanische Roman des Jahres", jubelt The Guardian auf der Rückseite des Romans. Der beste amerikanische Roman von 2021, aus der Feder eines englischen Schriftstellers: Jonathan Lee ist 1981 in Surrey, England geboren, studierte Literatur und arbeitete in einer Anwaltskanzlei in London und Tokio und ist mittlerweile für einen New Yorker Verlag tätig. Und seiner aktuellen Wahlheimat New York hat er mit diesem Roman auch ein Denkmal gesetzt. Oder hat er durch dieses Werk auf ein (vergessenes) Denkmal aufmerksam gemacht? Auf jeden Fall beruht der Roman auf der Lebensgeschichte von Andrew Haswell Green, der als "Father of Greater New York" Stadtgeschichte mitgeschrieben hat. Ohne ihn wären Projekte wie der Central Park, das Museum of Modern Art oder auch die York Publish Libary undenkbar. Und diese renommierte Persönlichkeit des 19. Jahrhunderts wird am Freitag, 13. November 1903, mitten am Tage beim Nachhauseweg auf offener Straße erschossen. Doch weniger die Umstände des Mordes sind Gegenstand dieses Buches, sondern die ungewöhnliche Biografie des Ermordeten. Außerdem wird eine Frau in den Fokus gerückt, die in direktem Zusammenhang mit der Tat in Verbindung steht und tatsächlich zu Anfang des 20. Jahrhunderts die reichste schwarze Frau der Welt war. Am Rande wird dann natürlich auch ermittelt, wobei das Rüsseltier auf dem Cover eine gewisse (Neben-)Rolle bei der Polizeiarbeit spielt. Jonathan Lee hat einen unglaublich eleganten und präzisen Schreibstil. In seinen wohlformulierten Sätzen ist nicht ein Wort zu viel. Und obwohl sein Stil eher zurückhaltend ist, was wunderbar zur Hauptfigur passt, schildert er Szenen und zwischenmenschliche Interaktionen mit der erforderlichen Komplexität und auch so plastisch, dass man ein dreidimensionales Bild erhält. Dieser New York Roman ist eine elegante Lektüre, die das Portrait eines besonderen Menschens als Grundlage hat. FAZIT Als der junge Andrew in die große Stadt kommt und unter menschenunwürdigen Bedingungen haust und arbeitet, hat mich die Geschichte ein wenig an Oliver Twist erinnert und ich habe schwer mitgelitten. Wahrscheinlich hat mich deshalb die Szene, als der reiche junge Mann, Samuel Tilden, den Laden betritt, indem Andrew arbeitet, wie den Protagonisten verzaubert. Und ich konnte diesen feinen grünen Mantel, den Samuel dort liegen lässt, deutlich vor mir sehen... Auch die Geschichte von Hannah Elias, oder Bessie Davies, war interessant als Sidekick. Und ich war zwar niemals in New York, aber falls ich in diesem Leben doch zufällig dort ankommen sollte, würde ich auf jeden Fall der Marmorbank, die zur Erinnerung an Andrew Haswell Green, im Central Park steht, einen Besuch abstatten.

    Oct 12, 2025

  • bea777
    bea777

    482 Followers

    4.0

    Ein Muss für New York Fans!!

    Jonathan Lee beschreibt die Geschichte von Andrew Green, Anwalt und Stadtplaner. Green ist es zu verdanken, dass es den Central Park, verschiedene Museen und den Zusammenschluss zu Greater New York gab. Zur Handlung: Green wird an einem Freitag den 13. im Alter von 83 Jahren erschossen. Es sei darauf hingewiesen, dass es sich nicht um einen Krimi handelt. In der Erzählung nährt sich Lee über zwei zeitliche Ebenen diesem Ereignis an. Wir erfahren viel über die Kindheit Greens in ärmlichen Verhältnissen auf dem Land, seinen Anstrengungen, um aufzusteigen, seiner Neugier und seine Liebe zu Männern, die in dieser Zeit natürlich keine Chance hatte. Auf der anderen zeitlichen Ebene wird die Zeit nach dem Mord betrachtet. Wir werden Zeug*innen der Mordermittlungen, bekommen Einblicke in rassistische Denkweisen und das gesellschaftliche Leben und die Herausforderungen um 1900 in New York. Der Schreibstil ist nüchtern und doch an manchen Stellen auch witzig. Er passt definitiv in die Zeit, in der die Handlung spielt. Ein großes Kompliment an Werner Löcher-Lawrence der die Übersetzung verantwortet. Ich habe das Buch gerne gelesen und habe einiges zu New York erfahren. Bitte nicht während des Lesens nach Andrew Green googeln. Den Fehler habe ich gemacht und hatte das Motiv zum Mord dann schnell aufgeklärt.😄

    Mar 12, 2024

3 of 16 reviews

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Page-based comments

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anna.julia
anna.juliaJan 27, 2025

Schenkt man der Zeit zu viel Aufmerksamkeit in bestimmten, ermüdenden Momenten, verlangsamt sie sich, um einen zu bestrafen. S. 325

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