Die Buchhändlerin von Paris
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Description
Eine Buchhandlung mitten in Paris. Für die junge Amerikanerin Sylvia Beach ist ein Traum in Erfüllung gegangen. Dass sie mit »Shakespeare & Company« in die Geschichte der Weltliteratur eingehen wird, ahnt sie bei der Eröffnung 1919 nicht. Schon bald wird »Shakespeare & Company« zum literarischen Treffpunkt in Paris: Hemingway, Gide, Valéry und Gertrude Stein gehen hier ein und aus – und nicht zuletzt aber James Joyce. Als nach Abdruck einzelner Episoden die vollständige Publikation seines umstrittenen Romans Ulysses verboten wird, ist es die unerschrockene Sylvia Beach, die ihn gegen alle Widerstände veröffentlicht – und damit ihre ganze Existenz aufs Spiel setzt.
Doch in der gleichgesinnten französischen Buchhändlerin Adrienne Monnier findet Sylvia Beach nicht nur eine wagemutige Mitstreiterin, sondern auch die Liebe ihres Lebens.
Ein Roman über zwei starke Frauen, das »gefährlichste Buch des Jahrhunderts« und eine Liebe im Paris der zwanziger Jahre.
Book Information
Author Description
Kerri Maher studierte an der Columbia University und gründete die preisgekrönte Literaturzeitschrift YARN. Sie war viele Jahre Professorin für Creative Writing. Heute lebt sie mit Tochter und Hund in einem grünen Vorort westlich von Boston und widmet sich ganz der Schriftstellerei.
Characteristics
1 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
Posts
Paris und seine Literaturschaffenden in den 1920er Jahren
Kerri Maher beschreibt einen Lebensabschnitt von Sylvia Beach, einer Amerikanerin, die in Paris im Jahr 1919 eine englischsprachige Buchhandlung gründet. Dieser Ort wird in den 1920er Jahren zu einem Sammelpunkt amerikanischer Literat*innen, die aus den Staaten auswandern, aufgrund der Einschränkungen ihres künstlerischen Schaffens, den konservativen Sichtweisen und der Prohibition. Zu ihnen zählen Hemingway, Fitzgerald und später auch Henry Müller. Eine besondere Rolle nimmt James Joyce und sein bedeutendes Werk Ulysses ein. Seine Entstehungsgeschichte und sein Schicksal ist eng an Sylvia Beach und ihrer Buchhandlung Shakespeare & Company geknüpft. Das Buch habe ich als Ergänzung zu den Ausführungen von Uwe Neumahr gelesen. Maher geht stärker auf die Liebesbeziehung zu Adrienne Monnier ein, der Besitzerin des benachbarten Buchladens La Maison des Amis des Livres. Beide Frauen prägen die Pariser Literaturszene in einem nicht zu unterschätzende Maß und fördern das kreative Schaffen und de Austausch darüber durch Veranstaltungen in ihren Läden. Durch dieses Buch wurde noch deutlicher, welche Bedeutung Beach für die zugewanderten Amerikaneri*innen hatte, welche Hilfestellung sie ihnen beim Ankommen gegeben hat. Am Ende erklärt Maher welche fiktiven Elemente das Buch hat und welche Aspekte den Tatsachen entsprechen. Das Buch lässt die Lesenden eintauchen in das weltoffene Pariser Leben der 1920er Jahre. Wen diese Literaturepoche interessiert und wer mehr zur Entstehungsgeschichte von Ulysses erfahren will, dem sei dieses Buch ans Herz gelegt. Punktabzug gab es, weil mir die Sprache manchmal zu platt war, insbesondere auch, wenn es um die Beziehung zwischen Sylvia und Adrienne ging.

"Joyce und sein heimatloser Roman bräuchten alle Hilfe, die sie bekommen konnten. Sylvia schwor sich, einer der Menschen - oder vielmehr eine der Frauen - zu sein, die dem Roman zu seiner Veröffentlichung verhalfen. 'Ulysses' war ein Kampf, den es zu kämpfen lohnte." Die wahre Geschichte der lesbischen Amerikanerin Sylvia Beach, die im Künstlerviertel in Paris der 1920er Jahre ihre Buchhandlung eröffnet, ist bewegend, unglaublich interessant und auch ein bisschen anspruchsvoll. Man muss schon konzentriert lesen. Öfter mal habe ich gerade im Mittelteil den Anschluss verloren, bei so vielen teilweise sehr berühmten Persönlichkeiten, die sich die Klinke des kleinen Buchladens in die Hand drücken. Auch habe ich nochmal viele Namen nach gegoogelt, um ihre wahren Lebensgeschichten und damit die Zusammenhänge besser zu verstehen.
Bezaubernd!
📚sind was Tolles! Was besonderes, jedes einzelne, zu jeder Zeit! Leider zeigt dieser Roman mit biographischem Hintergrund einmal mehr, dass Zeitgeist und Politik nicht immer förderlich sind für die (Buch-) Kunst. Erschreckend, wie aktuell die Themen der Zensur und der Vorurteile zu jeder Zeit sind. Hoffentlich wird die Menschheit irgendwann daraus lernen.... Der Schreibstil ist flüssig, die Charaktere gut greifbar und ich nehme den festen Vorsatz mit, den ein oder anderen Klassiker zu lesen!🥰📚
Schöne Geschichte, die aus einem Teil des Lebens von Sylvia Beach erzählt, die 1919 ihre Buchhandlung 'Shakespeare and Company' in Paris eröffnet hat. Es ist natürlich eine fiktive Geschichte, hat aber starke biographische Züge. Die Story handelt von Büchern, vom Verlegen von Büchern (James Joyce' 'Ulysses' hat bei Beach seine erste literarische Heimat gefunden), vom savoir vivre in Paris, von queerer Liebe und der Freundschaft, die über die gemeinsame Leidenschaft zu Büchern und Geschichten entsteht. Sehr lesenswert! Noch eine schöne Anekdote: Der heutige Buchladen 'Shakespeare and Company' trägt seinen Namen als Hommage an Sylvia Beachs Buchhandlung und hat fast nichts mehr mit dem ursprünglichen Laden zu tun. Außer dem Angebot englischer Literatur und der Besitzerin mit dem Namen Sylvia Beach Whitman :)
"Doch liberté, égalité et fraternité haben gesiegt, und hier, an einem Ort des Austauschs zwischen englischem und französischem Denken, können wir die Gaben des Friedens genießen: Literatur, Freundschaft, Gespräche, Debatten. Mögen sie uns lange erhalten bleiben, und mögen sie - anstelle von Gewehren und Granaten- die Waffen neuer Rebellionen sein." Die Amerikanerin Sylvia Beach eröffnet 1919 eine Buchhandlung in Paris, und schreibt damit Geschichte. Von der Buchhandlung "Shakespeare & Company" habe ich bereits gehört, die Geschichte dahinter war mir bislang unbekannt. Und ich habe auch nicht geahnt wie spannend diese Geschichte ist und wie geschichtsträchtig. Jetzt weiß ich, dass Sylvia Beach James Joyce "Ulysses" verlegt hat, und sie hatte Kontakt zu unglaublich vielen Größen aus Literatur und Kunst. Viele Namen waren mir bekannt, andere bislang unbekannt, so habe ich aber auch viel im Internet nachgeschlagen beim Lesen. Toll geschrieben, interessant recherchiert mit einem Nachwort was noch einiges erklärt. Ein Stück Literatur Geschichte dass mir richtig gut gefallen hat. Toll auch die Einblicke in das Leben der 20er und 30er Jahre in Paris, über Leben und Lieben in dieser Zeit zwischen den beiden Weltkriegen. Das Buch endet 1936, eine sehr kurze Zusammenfassung der weiteren Ereignissen findet sich im Nachwort. Ich wäre aber lieber Sylvia und ihren Freunden weiter gefolgt, das Buch hätte für mich gerne noch einige Seiten haben dürfen. Auch bin ich nun doch neugierig auf "Ulysses" geworden, diesen Klassiker der Literatur, denn dieses Buch und seine Geschichte nimmt einen Großteil der Story ein und ist fast ein eigener Charakter in diesem Roman. Für Alle, die das Lesen lieben.
Sylvia erfüllt sich ihren Traum in Paris mit interessanten Freunden und Weggefährten. Sie dabei zu begleiten hat mir angenehme Lesestunden beschert. Dass es Sylvia wirklich gab finde ich faszinierend und gibt dem Buch eine gewissen Tiefe, mir zumindest. Zwischendrin hatte das Buch ein paar Längen oder war etwas eintönig.
Leider nicht so gut wie erwartet
Bei dem Titel und dem Klappentext hatte ich mich schon richtig auf das Buch gefreut. Habe dann aber doch etwas gebraucht n die Geschichte reinzukommen. Im zweiten Teil fand ich es dann erst richtig gut, aber letztendlich hat mich die Geschichte nicht so ganz überzeugt. Ich glaub das lag auch daran dass viele Themen oder Ereignisse nur kurz angerissen wurde. Denke ein paar Seiten mehr hätten einer Zeitspanne von über 20 Jahren sicher nicht geschadet.
Paris in den 1920ern nach teilweise wahrer Begebenheit.
Ein tolles Buch mit französischem Flair in den Jahren 1917 bis 1936. Anfangs fand ich es etwas schwierig wieder in das Genre des historischen Romans einzutauchen, da ich den Tag zuvor ein Buch im Romantasy-Genre beendet hatte, aber nach den ersten Seiten konnte ich die Geschichte ganz auf mich wirken lassen! Mir haben die gehobenere Sprache und die ganzen französischen Beschreibungen sowie der Paris-Flair sehr gut gefallen, denn ich mag Frankreich sehr gern und es war wundervoll in dieses Paris vor mehr als einhundert Jahren abzutauchen. Nebenbei lernt man etwas über die Kultur und Historie. Ich kann das Buch sehr empfehlen. Das Ende war für mich etwas unerwartet und hat mich dadurch zum Nachdenken angeregt.

⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️ 5/5 📖 Seiten 391 📚 Taschenbuch __________________________________
Dieses Buch war ein spontan kauf vor dem letzten Wochenend Trip den wir unternahmen. Dachte Mir wieso nicht mal wieder ein Roman? U.a wenn es sich um Bücher handelt und der Klappentext schon so einladend klingt geht es mit. Gesagt, Getan. Ich kann euch sagen dieses Buch war in 5h gelesen, verteilt auf 2 Tage. Ich habe es geliebt. Da es sich auf eine Reale Geschichte aus Paris handelt die um die Jahre 1917 – 1936 basiert. Soviel Liebe, Leidenschaft, Bücher und das wahre Leben. Oder wie es in verschiedenen Quellen erwähnt wird : Ein Roman über zwei starke Frauen, das »gefährlichste Buch des Jahrhunderts« und eine Liebe im Paris der zwanziger Jahre.

I don't know what I expected when I picked up this book as the title already sounds pretty tacky but I wanted to give it a try as it tells the story of infamous Paris bookshop "Shakespeare & Company" and its impressive founder, Sylvia Beach, who published James Joyce's "Ulysesses" and was a key figure in the modernist literary movement. Her biography is impressive, a queer female entrepreneur in 1920s Paris who led a very interesting life and has crossed paths and heavily influenced some of the most famous writers of that period, so I expected a great plot. However, the book reads like one of your typical rest stop romances, the description of characters is flat and interchangeable, the dialogues between figures such as Ernest Hemingway, Gertrude Stein and James Joyce constructed. I had to force myself through this book and especially the love scenes between Sylvia Beach and her partner Adrienne Monier were infuriating, I am begging hetero authors to get a queer sensitivity reading for crying out loud.
Absolute Empfehlung von mir. Die Hauptfigur Sylvia Beach gab es wirklich.Hat auch selber eine Art Biographie rausgebracht,wobei es weniger um sie selber geht als um die Autoren die bei ihr ein und aus gingen wie. Wie James Joyce oder Ernest Hemingway. In diesem Roman geht es um ihr Leben,ihre Liebe ,den Aufbau und Kampf ihrer Buchhaltung und um die Veröffentlichung von James Joyce Roman Ulysses. Mein zweiter Buch Highlight dieses Jahr
Jahreshighlight!!!!
Über @vorablesen hatte ich die großartige Gelegenheit bereits vor Veröffentlichung @kerrimaherwriter s Buch vom @inselverlag zugeschickt zu bekommen! Für mich ist das Buch definitiv ein Jahreshighlight! Es handelt sich um eine Romanbiografie über Sylvia Beach, welche Anfang der 20er Jahre in Paris die Buchhandlung „Shakespeare and Company“ eröffnet (#bookstagrammer werden die heute existierende Hommage an diese Buchhandlung von Fotos kennen ;)). Außerdem verlegte sie, gegen einige Widerstände, den damals verrufenen Roman „Ulysses“ von James Joyce - worum sich ein großer Teil des Buches dreht. Außer Joyce zählte Beach einige namhafte Schriftsteller*innen und Künstler*innen zu ihren Freunden (Hemingway, Fitzgerald, Virginia Woolf, Faulkner, Beckett, de Beauvoir, Sartre… um nur ein paar zu nennen), die entscheidenden Einfluss auf ihr Leben und Wirken in Paris nahmen. Maher erzählt unaufgeregt und ohne Kitsch oder unnötiges Drama, aber dennoch poetisch, von einem Paris der 20er Jahre, abseits der sonst mondänen Darstellung von Kunst- und Literaturliebhabern. Sie schafft es so, dass einem Charaktere trotz ihrer Fehler ans Herz wachsen und man wiederum andere, regelrecht zu hassen beginnt. Ob dies nun den tatsächlichen Charakteren der Protagonist*innen entspricht sei dahingestellt - dies gesteht die Autorin im Nachwort ein, auch wenn sie sich an Zeitzeugnissen orientiert hat. Erstaunt hat mich die riesige lesbische und bisexuelle Repräsentation! Ein Outing war in Frankreich damals zwar auch nicht unbedingt möglich, jedoch war Homosexualität dort bereits seit der Revolution legalisiert. Dieses Buch vereint für mich so vieles: Die Liebe zu Büchern, Paris und der französischen Sprache, feministische Vorreiter*innen, die 20er Jahre, queere Repräsentation, historische Ereignisse, Anleihen aus der klassischen Literatur … Ich muss jetzt auf jeden Fall ganz dringend wieder nach Paris, @shakespeareandcoparis aufsuchen, Café au lait trinken über den Père Lachaise schlendern und Klassiker lesen! :D

Fakten treffen auf Hintergrund und Emotionen 🌈❤️
Die Buchhändlerin von Paris Kerri Maher Klappentext: Eine Buchhandlung mitten in Paris. Für die junge Amerikanerin Sylvia Beach ist ein Traum in Erfüllung gegangen. Dass sie mit »Shakespeare & Company« in die Geschichte der Weltliteratur eingehen wird, ahnt sie bei der Eröffnung 1919 nicht. Schon bald wird »Shakespeare & Company« zum literarischen Treffpunkt in Paris: Hemingway, Gide, Valéry und Gertrude Stein gehen hier ein und aus – und nicht zuletzt aber James Joyce. Als nach Abdruck einzelner Episoden die vollständige Publikation seines umstrittenen Romans Ulysses verboten wird, ist es die unerschrockene Sylvia Beach, die ihn gegen alle Widerstände veröffentlicht – und damit ihre ganze Existenz aufs Spiel setzt. Doch in der gleichgesinnten französischen Buchhändlerin Adrienne Monnier findet Sylvia Beach nicht nur eine wagemutige Mitstreiterin, sondern auch die Liebe ihres Lebens. Ein Roman über zwei starke Frauen, das »gefährlichste Buch des Jahrhunderts« und eine Liebe im Paris der zwanziger Jahre. Leseeindruck: Ein Roman, der realen Hintergrund mit (immer noch) aktuellen Themen verbindet - grandios, selten habe ich ein gleichzeitig so faktenreiches und emotional tiefgründiges Buch gelesen. Kerri Maher ist hier tatsächlich ein Prachtstück sondergleichen gelungen. Die Geschichte von Sylvia Beach, ihre Liebe zu Alice Monnier - die beide selbst in dieser längst vergangenen Zeit fast selbstverständlicher leben als mancher Mensch heutzutage, die detailgetreue Beschreibung des damaligen Paris und die Geschichte von Shakespeare and Company und damit nicht zuletzt die wahrlich schwere Geburt von Ulysses - all das verfolgen wir in knapp 330 Seiten und es wird und wird nicht langweilig 😉 Ja, zugegeben - hin und wieder war meine Aufmerksamkeit schwer gefordert von der Vielzahl der Personen und meiner Merkfähigkeit hinsichtlich „was hat wer gesagt?“, „wie war da nochmal der Zusammenhang?“ - im Großen und Ganzen kann man dem Plot aber super folgen und wird durchgängig gut unterhalten. Ich bekam Hintergrundwissen zu Sachverhalten, die mir vorher auf diese Art gar nicht in den Sinn kamen. Ein tolles Buch, unbedingte Empfehlung! ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️
Absolutes Herzensbuch
Es tut einfach gut dieses Buch zu lesen. Von der Liebe zu Büchern und all den Menschen die dazu gehören um diese schönen Geschichten entstehen zu lassen. Von einer Buchhandlung die alle Literarischen Größen und ihre Unterstützer genauso mit offenen Armen empfängt wie die einfachen Leseratte und oder solche die sich erst am Anfang einer hoffnungsvollen Autoren Laufbahn befinden. Und vor allem von einer Liebe zwischen zwei Frauen in den 1920er Jahren. Die in Paris möglich aber überall anders in Europa durchaus verboten war. Zwei mutige Frauen die sich getraut haben in schwierigen Zeiten so etwas wundervolles zu schaffen. Orte des Ankommens und des Austausches von Geschichten und allgemein Literatur jeglicher Art. Ich wollte nicht das es aufhört !

Das Buch hatte seine gute Passagen und dann hatte ich das Gefühl, es hat sich wieder etwas gezogen. An sich fand ich es echt interessant, wie das alles so war mit der Buchhandlung, aber besonders Joyce ist mir echt auf den Sack gegangen. Gerade durch das Nachwort hat es nochmal einen besseren Eindruck hinterlassen, aber so ganz konnte mich das ganze nicht überzeugen.
Ein Must-Read für alle Booklovers!
Books, bookshops, famous writers & fellow booklovers - dieses Buch ist ein Must-Have für alle die Bücher lieben! Als die sympathische Sylvia Beach im Paris der 1920er Shakespare & Company eröffnete, ahnte niemand welche Rolle dieser noch in der Litaraturwelt spielen wird. Denn trotz aller Zensuren und Herausforderungen beschließt sie Ulysses von James Joyce zu veröffentlichen. Ein wirklich spannender Lebensweg von einer unglaublichen Frau, die allen Widerständen trotzte! Und nicht nur James Joyce war ein Stammgast in ihrem Buchladen, sondern auch Größen wie Scott Fitzgerald und Ernst Hemmingway. Sehr interessant fand ich auch sie Unterschiede zwischen dem sehr konventionellen Amerika der 20er und dem bohemian Paris, wo Homosexuelle und Künstler eine viel freieres und einfacheres Leben hatten. Wirklich ein empfehelnswertes Historical-Fiction Buch voller Liebe zu Büchern!

Der Einstieg in dieses Buch fiel mir zunächst etwas schwer. Der Schreibstil wirkte anfangs ungewohnt, und ich bin nur langsam in den Lesefluss gekommen. Doch ab etwa der Hälfte wurde es deutlich besser, und im letzten Drittel konnte ich schließlich richtig in die Geschichte eintauchen. Ab da hat mich das Geschehen wirklich berührt und ich habe mit den Figuren mitgefühlt. Da ich mich vorher kaum mit Sylvia Beach oder der berühmten Buchhandlung Shakespeare and Company beschäftigt hatte, war es besonders spannend, auf diesem Weg einen Einblick in ihr Leben zu bekommen. Auch wenn es sich um einen Roman handelt, vermittelt das Buch das Gefühl, dass vieles aus ihrem Leben sehr authentisch dargestellt wurde. Ich fand es auch sehr erstaunlich, wie viel über die Buchhandlung überliefert ist. Das hat auch das Nachwort nochmal sehr eindrucksvoll gezeigt. Besonders gelungen fand ich auch die Atmosphäre des Buches. Die Stimmungen wurden sehr eindrücklich eingefangen, und obwohl ich mir gewünscht hätte, dass die Geschichte bis zur Schließung der Buchhandlung weitererzählt wird, kann ich gut nachvollziehen, warum die Autorin den gewählten Schlusspunkt gesetzt hat. Ich fand ihn in sich sehr stimmig. Für alle, die sich für Literaturgeschichte und starke Frauenfiguren interessieren und die evtl. auch noch eine Vorliebe für Paris haben, ist dieses Buch auf jeden Fall eine Empfehlung wert. 🥰
Im Buch geht es um die fiktionalisierte Geschichte von Sylvia Beach, welche in Paris eine amerikanische Buchhandlung aufmacht. Dabei wird sie von ihrer Geliebten Adrienne unterstützt. Als das Buch “Ulysses” von James Joyce in Amerika verboten wird, bietet sich Sylvia stattdessen an, das Buch zu verlegen. Über diese mutige Entscheidung mit allen Höhen und Tiefen lesen wir in diesem Buch. Das Buch hat mir gut gefallen. Die Stimmung im Paris der Zwanziger wurde sehr gut eingefangen. Ich hatte das Gefühl, Sylvia und ihre bedeutenden Schriftstellerfreunde begleiten zu dürfen. Sylvia ist eine engagierte und mutige Frau, die ihre Träume durchsetzt und für das, was sie glaubt, einsteht. Ihre Beziehung zu Adrienne war schön mitzuverfolgen. Die bestehende Verbindung der beiden beruht klar auf tiefer gegenseitiger Zuneigung und Wertschätzung. Es war auch sehr spannend, eben einen gewissen Einblick in die sapphische Szene dieser Zeit zu bekommen, auch wenn das nicht das Hauptaugenmerk ist. Die ganzen Probleme rund um das Verlegen des Buches “Ulysses” waren gut dargestellt und ich fand sie interessant. Ich habe das Gefühl, dieses Buch ist etwas für Literaturliebhaber. Wir sehen viel von berühmten AutorInnen und der damaligen Kunstszene. Außerdem ist es auch sehr charmant, Sylvia bei der Eröffnung und Leitung ihres Buchladens zu folgen. Mir hat das Buch gut gefallen, weswegen ich es guten Gewissens weiterempfehlen kann.
In "Die Buchhändlerin von Paris" begleiten wir die Amerikanerin Sylvia durch zwei Jahrzehnte in Paris. Wir erleben, wie sie nach dem ersten Weltkrieg einen eigenen Buchladen eröffnet, die Liebe ihres Lebens findet und sich mit berühmten Schriftstellern wie James Joyce anfreundet. Sie teilt mit uns ihre Sorgen, ihre Probleme, aber auch ihre Freuden, sodass wir am Ende das Gefühl haben, eine neue Freundin gefunden zu haben. "Die Buchhändlerin von Paris" fand mich in einer Zeit, in der ich mich nicht zum Lesen ermutigen konnte. Und plötzlich konnte ich das Buch nicht mehr weglegen! Die von Maher geschilderte Welt ist so lebendig, so detailgetreu, dass man sie nicht mehr verlassen will. Zugegeben, ein paar Nebencharaktere sind ziemlich flach gehalten, aber darüber lässt sich angesichts der schieren Größe des Figurenensembles hinwegsehen. Besonders spannend fand ich anzusehen, wie sie ihren Buchladen "Shakespeare and Company" aufbaut und welchen Hürden sie begegnet. Der Roman basiert übrigens auf einer wahren Begebenheit!
"Die Buchhändlerin von Paris" hat mich sehr positiv überrascht und ist ein richtiges Herzensbuch geworden! Sylvia Beach und die Eröffnung von Shakespeare and Company stehen im Mittelpunkt des Romans, doch auch viele prägende Figuren der Literatur der 1920er Jahre bekommen ihre Auftritte. So sehr ich Bücher liebe, hat mich aber vor allem die Geschichte von Sylvia und Adrienne Monnier berührt. Ein wirklich liebevoll geschriebenes Buch über Paris in den 20ern, und die Künstler*innen, die dorthin geflüchtet sind. (Und am Ende ist auf mehreren Seiten eingeordnet, welche Aspekte des Buches tatsächlich so geschehen sind und wo etwas dazugedichtet worden ist.)
Schade
Eigentlich klang das Buch fantastisch und hat auch vielversprechend angefangen, ein kleiner Buchladen im Paris der 20er und 30er Jahre. Starke Frauen, spannende Charaktere aus der Literaraturszene...Vielleicht lag es an mir und an einer kleinen Leseflaute, aber irgendwann bin ich stecken geblieben, die Geschichte hat sich irgendwie gezogen und mir hat die Spannung gefehlt und ich habe nicht mehr in die Geschichte gefunden und es dann in der Mitte abgebrochen.
Vielleicht wäre die Beurteilung besser ausgefallen, wenn ich "The Paris Bookseller" nicht nach zwei anderen, sehr guten Büchern mit einem ähnlichen Thema gelesen hätte. Jedenfalls blieb mein Verhältnis zu den gezeichneten Figuren blaß, die Spannung, wenn es denn welche gab, blieb ebenfalls auf lauwarmen Niveau und letztlich stellt sich die Frage, worin diese Fiktionalisierung überhaupt ihren Sinn hat, wenn die Autorin sich im Grunde nur Millimeter von den wahren und langhin bekannten Fakten entfernt. Ich hatte beständig das Gefühl, hier schriebe eine brave Schülerin, der es ganz wesentlich am Mut fehlt, ihrer eigenen Fiktion Leben einzuhauchen. Ein Buch, dass mensch nicht gelesen haben muss.
3.75 ★ The biographical fiction about Sylvia Beach is set in Paris where she opens the first English bookstore "Shakespeare and Company". I found the course of her bookstore really interesting to read. You learn a lot about life in Paris in the 20's and 30's and what famous writers lived there and befriended Sylvia. What fascinated me the most was how easily and quickly people talked to each other and built friendships back then. I wish it was the same nowadays! This book is a quick read and the writing style is pleasant and easy. For someone who wants to learn about literature about 100 years ago, this book would be a great option!
Characteristics
1 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
Description
Eine Buchhandlung mitten in Paris. Für die junge Amerikanerin Sylvia Beach ist ein Traum in Erfüllung gegangen. Dass sie mit »Shakespeare & Company« in die Geschichte der Weltliteratur eingehen wird, ahnt sie bei der Eröffnung 1919 nicht. Schon bald wird »Shakespeare & Company« zum literarischen Treffpunkt in Paris: Hemingway, Gide, Valéry und Gertrude Stein gehen hier ein und aus – und nicht zuletzt aber James Joyce. Als nach Abdruck einzelner Episoden die vollständige Publikation seines umstrittenen Romans Ulysses verboten wird, ist es die unerschrockene Sylvia Beach, die ihn gegen alle Widerstände veröffentlicht – und damit ihre ganze Existenz aufs Spiel setzt.
Doch in der gleichgesinnten französischen Buchhändlerin Adrienne Monnier findet Sylvia Beach nicht nur eine wagemutige Mitstreiterin, sondern auch die Liebe ihres Lebens.
Ein Roman über zwei starke Frauen, das »gefährlichste Buch des Jahrhunderts« und eine Liebe im Paris der zwanziger Jahre.
Book Information
Author Description
Kerri Maher studierte an der Columbia University und gründete die preisgekrönte Literaturzeitschrift YARN. Sie war viele Jahre Professorin für Creative Writing. Heute lebt sie mit Tochter und Hund in einem grünen Vorort westlich von Boston und widmet sich ganz der Schriftstellerei.
Posts
Paris und seine Literaturschaffenden in den 1920er Jahren
Kerri Maher beschreibt einen Lebensabschnitt von Sylvia Beach, einer Amerikanerin, die in Paris im Jahr 1919 eine englischsprachige Buchhandlung gründet. Dieser Ort wird in den 1920er Jahren zu einem Sammelpunkt amerikanischer Literat*innen, die aus den Staaten auswandern, aufgrund der Einschränkungen ihres künstlerischen Schaffens, den konservativen Sichtweisen und der Prohibition. Zu ihnen zählen Hemingway, Fitzgerald und später auch Henry Müller. Eine besondere Rolle nimmt James Joyce und sein bedeutendes Werk Ulysses ein. Seine Entstehungsgeschichte und sein Schicksal ist eng an Sylvia Beach und ihrer Buchhandlung Shakespeare & Company geknüpft. Das Buch habe ich als Ergänzung zu den Ausführungen von Uwe Neumahr gelesen. Maher geht stärker auf die Liebesbeziehung zu Adrienne Monnier ein, der Besitzerin des benachbarten Buchladens La Maison des Amis des Livres. Beide Frauen prägen die Pariser Literaturszene in einem nicht zu unterschätzende Maß und fördern das kreative Schaffen und de Austausch darüber durch Veranstaltungen in ihren Läden. Durch dieses Buch wurde noch deutlicher, welche Bedeutung Beach für die zugewanderten Amerikaneri*innen hatte, welche Hilfestellung sie ihnen beim Ankommen gegeben hat. Am Ende erklärt Maher welche fiktiven Elemente das Buch hat und welche Aspekte den Tatsachen entsprechen. Das Buch lässt die Lesenden eintauchen in das weltoffene Pariser Leben der 1920er Jahre. Wen diese Literaturepoche interessiert und wer mehr zur Entstehungsgeschichte von Ulysses erfahren will, dem sei dieses Buch ans Herz gelegt. Punktabzug gab es, weil mir die Sprache manchmal zu platt war, insbesondere auch, wenn es um die Beziehung zwischen Sylvia und Adrienne ging.

"Joyce und sein heimatloser Roman bräuchten alle Hilfe, die sie bekommen konnten. Sylvia schwor sich, einer der Menschen - oder vielmehr eine der Frauen - zu sein, die dem Roman zu seiner Veröffentlichung verhalfen. 'Ulysses' war ein Kampf, den es zu kämpfen lohnte." Die wahre Geschichte der lesbischen Amerikanerin Sylvia Beach, die im Künstlerviertel in Paris der 1920er Jahre ihre Buchhandlung eröffnet, ist bewegend, unglaublich interessant und auch ein bisschen anspruchsvoll. Man muss schon konzentriert lesen. Öfter mal habe ich gerade im Mittelteil den Anschluss verloren, bei so vielen teilweise sehr berühmten Persönlichkeiten, die sich die Klinke des kleinen Buchladens in die Hand drücken. Auch habe ich nochmal viele Namen nach gegoogelt, um ihre wahren Lebensgeschichten und damit die Zusammenhänge besser zu verstehen.
Bezaubernd!
📚sind was Tolles! Was besonderes, jedes einzelne, zu jeder Zeit! Leider zeigt dieser Roman mit biographischem Hintergrund einmal mehr, dass Zeitgeist und Politik nicht immer förderlich sind für die (Buch-) Kunst. Erschreckend, wie aktuell die Themen der Zensur und der Vorurteile zu jeder Zeit sind. Hoffentlich wird die Menschheit irgendwann daraus lernen.... Der Schreibstil ist flüssig, die Charaktere gut greifbar und ich nehme den festen Vorsatz mit, den ein oder anderen Klassiker zu lesen!🥰📚
Schöne Geschichte, die aus einem Teil des Lebens von Sylvia Beach erzählt, die 1919 ihre Buchhandlung 'Shakespeare and Company' in Paris eröffnet hat. Es ist natürlich eine fiktive Geschichte, hat aber starke biographische Züge. Die Story handelt von Büchern, vom Verlegen von Büchern (James Joyce' 'Ulysses' hat bei Beach seine erste literarische Heimat gefunden), vom savoir vivre in Paris, von queerer Liebe und der Freundschaft, die über die gemeinsame Leidenschaft zu Büchern und Geschichten entsteht. Sehr lesenswert! Noch eine schöne Anekdote: Der heutige Buchladen 'Shakespeare and Company' trägt seinen Namen als Hommage an Sylvia Beachs Buchhandlung und hat fast nichts mehr mit dem ursprünglichen Laden zu tun. Außer dem Angebot englischer Literatur und der Besitzerin mit dem Namen Sylvia Beach Whitman :)
"Doch liberté, égalité et fraternité haben gesiegt, und hier, an einem Ort des Austauschs zwischen englischem und französischem Denken, können wir die Gaben des Friedens genießen: Literatur, Freundschaft, Gespräche, Debatten. Mögen sie uns lange erhalten bleiben, und mögen sie - anstelle von Gewehren und Granaten- die Waffen neuer Rebellionen sein." Die Amerikanerin Sylvia Beach eröffnet 1919 eine Buchhandlung in Paris, und schreibt damit Geschichte. Von der Buchhandlung "Shakespeare & Company" habe ich bereits gehört, die Geschichte dahinter war mir bislang unbekannt. Und ich habe auch nicht geahnt wie spannend diese Geschichte ist und wie geschichtsträchtig. Jetzt weiß ich, dass Sylvia Beach James Joyce "Ulysses" verlegt hat, und sie hatte Kontakt zu unglaublich vielen Größen aus Literatur und Kunst. Viele Namen waren mir bekannt, andere bislang unbekannt, so habe ich aber auch viel im Internet nachgeschlagen beim Lesen. Toll geschrieben, interessant recherchiert mit einem Nachwort was noch einiges erklärt. Ein Stück Literatur Geschichte dass mir richtig gut gefallen hat. Toll auch die Einblicke in das Leben der 20er und 30er Jahre in Paris, über Leben und Lieben in dieser Zeit zwischen den beiden Weltkriegen. Das Buch endet 1936, eine sehr kurze Zusammenfassung der weiteren Ereignissen findet sich im Nachwort. Ich wäre aber lieber Sylvia und ihren Freunden weiter gefolgt, das Buch hätte für mich gerne noch einige Seiten haben dürfen. Auch bin ich nun doch neugierig auf "Ulysses" geworden, diesen Klassiker der Literatur, denn dieses Buch und seine Geschichte nimmt einen Großteil der Story ein und ist fast ein eigener Charakter in diesem Roman. Für Alle, die das Lesen lieben.
Sylvia erfüllt sich ihren Traum in Paris mit interessanten Freunden und Weggefährten. Sie dabei zu begleiten hat mir angenehme Lesestunden beschert. Dass es Sylvia wirklich gab finde ich faszinierend und gibt dem Buch eine gewissen Tiefe, mir zumindest. Zwischendrin hatte das Buch ein paar Längen oder war etwas eintönig.
Leider nicht so gut wie erwartet
Bei dem Titel und dem Klappentext hatte ich mich schon richtig auf das Buch gefreut. Habe dann aber doch etwas gebraucht n die Geschichte reinzukommen. Im zweiten Teil fand ich es dann erst richtig gut, aber letztendlich hat mich die Geschichte nicht so ganz überzeugt. Ich glaub das lag auch daran dass viele Themen oder Ereignisse nur kurz angerissen wurde. Denke ein paar Seiten mehr hätten einer Zeitspanne von über 20 Jahren sicher nicht geschadet.
Paris in den 1920ern nach teilweise wahrer Begebenheit.
Ein tolles Buch mit französischem Flair in den Jahren 1917 bis 1936. Anfangs fand ich es etwas schwierig wieder in das Genre des historischen Romans einzutauchen, da ich den Tag zuvor ein Buch im Romantasy-Genre beendet hatte, aber nach den ersten Seiten konnte ich die Geschichte ganz auf mich wirken lassen! Mir haben die gehobenere Sprache und die ganzen französischen Beschreibungen sowie der Paris-Flair sehr gut gefallen, denn ich mag Frankreich sehr gern und es war wundervoll in dieses Paris vor mehr als einhundert Jahren abzutauchen. Nebenbei lernt man etwas über die Kultur und Historie. Ich kann das Buch sehr empfehlen. Das Ende war für mich etwas unerwartet und hat mich dadurch zum Nachdenken angeregt.

⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️ 5/5 📖 Seiten 391 📚 Taschenbuch __________________________________
Dieses Buch war ein spontan kauf vor dem letzten Wochenend Trip den wir unternahmen. Dachte Mir wieso nicht mal wieder ein Roman? U.a wenn es sich um Bücher handelt und der Klappentext schon so einladend klingt geht es mit. Gesagt, Getan. Ich kann euch sagen dieses Buch war in 5h gelesen, verteilt auf 2 Tage. Ich habe es geliebt. Da es sich auf eine Reale Geschichte aus Paris handelt die um die Jahre 1917 – 1936 basiert. Soviel Liebe, Leidenschaft, Bücher und das wahre Leben. Oder wie es in verschiedenen Quellen erwähnt wird : Ein Roman über zwei starke Frauen, das »gefährlichste Buch des Jahrhunderts« und eine Liebe im Paris der zwanziger Jahre.

I don't know what I expected when I picked up this book as the title already sounds pretty tacky but I wanted to give it a try as it tells the story of infamous Paris bookshop "Shakespeare & Company" and its impressive founder, Sylvia Beach, who published James Joyce's "Ulysesses" and was a key figure in the modernist literary movement. Her biography is impressive, a queer female entrepreneur in 1920s Paris who led a very interesting life and has crossed paths and heavily influenced some of the most famous writers of that period, so I expected a great plot. However, the book reads like one of your typical rest stop romances, the description of characters is flat and interchangeable, the dialogues between figures such as Ernest Hemingway, Gertrude Stein and James Joyce constructed. I had to force myself through this book and especially the love scenes between Sylvia Beach and her partner Adrienne Monier were infuriating, I am begging hetero authors to get a queer sensitivity reading for crying out loud.
Absolute Empfehlung von mir. Die Hauptfigur Sylvia Beach gab es wirklich.Hat auch selber eine Art Biographie rausgebracht,wobei es weniger um sie selber geht als um die Autoren die bei ihr ein und aus gingen wie. Wie James Joyce oder Ernest Hemingway. In diesem Roman geht es um ihr Leben,ihre Liebe ,den Aufbau und Kampf ihrer Buchhaltung und um die Veröffentlichung von James Joyce Roman Ulysses. Mein zweiter Buch Highlight dieses Jahr
Jahreshighlight!!!!
Über @vorablesen hatte ich die großartige Gelegenheit bereits vor Veröffentlichung @kerrimaherwriter s Buch vom @inselverlag zugeschickt zu bekommen! Für mich ist das Buch definitiv ein Jahreshighlight! Es handelt sich um eine Romanbiografie über Sylvia Beach, welche Anfang der 20er Jahre in Paris die Buchhandlung „Shakespeare and Company“ eröffnet (#bookstagrammer werden die heute existierende Hommage an diese Buchhandlung von Fotos kennen ;)). Außerdem verlegte sie, gegen einige Widerstände, den damals verrufenen Roman „Ulysses“ von James Joyce - worum sich ein großer Teil des Buches dreht. Außer Joyce zählte Beach einige namhafte Schriftsteller*innen und Künstler*innen zu ihren Freunden (Hemingway, Fitzgerald, Virginia Woolf, Faulkner, Beckett, de Beauvoir, Sartre… um nur ein paar zu nennen), die entscheidenden Einfluss auf ihr Leben und Wirken in Paris nahmen. Maher erzählt unaufgeregt und ohne Kitsch oder unnötiges Drama, aber dennoch poetisch, von einem Paris der 20er Jahre, abseits der sonst mondänen Darstellung von Kunst- und Literaturliebhabern. Sie schafft es so, dass einem Charaktere trotz ihrer Fehler ans Herz wachsen und man wiederum andere, regelrecht zu hassen beginnt. Ob dies nun den tatsächlichen Charakteren der Protagonist*innen entspricht sei dahingestellt - dies gesteht die Autorin im Nachwort ein, auch wenn sie sich an Zeitzeugnissen orientiert hat. Erstaunt hat mich die riesige lesbische und bisexuelle Repräsentation! Ein Outing war in Frankreich damals zwar auch nicht unbedingt möglich, jedoch war Homosexualität dort bereits seit der Revolution legalisiert. Dieses Buch vereint für mich so vieles: Die Liebe zu Büchern, Paris und der französischen Sprache, feministische Vorreiter*innen, die 20er Jahre, queere Repräsentation, historische Ereignisse, Anleihen aus der klassischen Literatur … Ich muss jetzt auf jeden Fall ganz dringend wieder nach Paris, @shakespeareandcoparis aufsuchen, Café au lait trinken über den Père Lachaise schlendern und Klassiker lesen! :D

Fakten treffen auf Hintergrund und Emotionen 🌈❤️
Die Buchhändlerin von Paris Kerri Maher Klappentext: Eine Buchhandlung mitten in Paris. Für die junge Amerikanerin Sylvia Beach ist ein Traum in Erfüllung gegangen. Dass sie mit »Shakespeare & Company« in die Geschichte der Weltliteratur eingehen wird, ahnt sie bei der Eröffnung 1919 nicht. Schon bald wird »Shakespeare & Company« zum literarischen Treffpunkt in Paris: Hemingway, Gide, Valéry und Gertrude Stein gehen hier ein und aus – und nicht zuletzt aber James Joyce. Als nach Abdruck einzelner Episoden die vollständige Publikation seines umstrittenen Romans Ulysses verboten wird, ist es die unerschrockene Sylvia Beach, die ihn gegen alle Widerstände veröffentlicht – und damit ihre ganze Existenz aufs Spiel setzt. Doch in der gleichgesinnten französischen Buchhändlerin Adrienne Monnier findet Sylvia Beach nicht nur eine wagemutige Mitstreiterin, sondern auch die Liebe ihres Lebens. Ein Roman über zwei starke Frauen, das »gefährlichste Buch des Jahrhunderts« und eine Liebe im Paris der zwanziger Jahre. Leseeindruck: Ein Roman, der realen Hintergrund mit (immer noch) aktuellen Themen verbindet - grandios, selten habe ich ein gleichzeitig so faktenreiches und emotional tiefgründiges Buch gelesen. Kerri Maher ist hier tatsächlich ein Prachtstück sondergleichen gelungen. Die Geschichte von Sylvia Beach, ihre Liebe zu Alice Monnier - die beide selbst in dieser längst vergangenen Zeit fast selbstverständlicher leben als mancher Mensch heutzutage, die detailgetreue Beschreibung des damaligen Paris und die Geschichte von Shakespeare and Company und damit nicht zuletzt die wahrlich schwere Geburt von Ulysses - all das verfolgen wir in knapp 330 Seiten und es wird und wird nicht langweilig 😉 Ja, zugegeben - hin und wieder war meine Aufmerksamkeit schwer gefordert von der Vielzahl der Personen und meiner Merkfähigkeit hinsichtlich „was hat wer gesagt?“, „wie war da nochmal der Zusammenhang?“ - im Großen und Ganzen kann man dem Plot aber super folgen und wird durchgängig gut unterhalten. Ich bekam Hintergrundwissen zu Sachverhalten, die mir vorher auf diese Art gar nicht in den Sinn kamen. Ein tolles Buch, unbedingte Empfehlung! ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️
Absolutes Herzensbuch
Es tut einfach gut dieses Buch zu lesen. Von der Liebe zu Büchern und all den Menschen die dazu gehören um diese schönen Geschichten entstehen zu lassen. Von einer Buchhandlung die alle Literarischen Größen und ihre Unterstützer genauso mit offenen Armen empfängt wie die einfachen Leseratte und oder solche die sich erst am Anfang einer hoffnungsvollen Autoren Laufbahn befinden. Und vor allem von einer Liebe zwischen zwei Frauen in den 1920er Jahren. Die in Paris möglich aber überall anders in Europa durchaus verboten war. Zwei mutige Frauen die sich getraut haben in schwierigen Zeiten so etwas wundervolles zu schaffen. Orte des Ankommens und des Austausches von Geschichten und allgemein Literatur jeglicher Art. Ich wollte nicht das es aufhört !

Das Buch hatte seine gute Passagen und dann hatte ich das Gefühl, es hat sich wieder etwas gezogen. An sich fand ich es echt interessant, wie das alles so war mit der Buchhandlung, aber besonders Joyce ist mir echt auf den Sack gegangen. Gerade durch das Nachwort hat es nochmal einen besseren Eindruck hinterlassen, aber so ganz konnte mich das ganze nicht überzeugen.
Ein Must-Read für alle Booklovers!
Books, bookshops, famous writers & fellow booklovers - dieses Buch ist ein Must-Have für alle die Bücher lieben! Als die sympathische Sylvia Beach im Paris der 1920er Shakespare & Company eröffnete, ahnte niemand welche Rolle dieser noch in der Litaraturwelt spielen wird. Denn trotz aller Zensuren und Herausforderungen beschließt sie Ulysses von James Joyce zu veröffentlichen. Ein wirklich spannender Lebensweg von einer unglaublichen Frau, die allen Widerständen trotzte! Und nicht nur James Joyce war ein Stammgast in ihrem Buchladen, sondern auch Größen wie Scott Fitzgerald und Ernst Hemmingway. Sehr interessant fand ich auch sie Unterschiede zwischen dem sehr konventionellen Amerika der 20er und dem bohemian Paris, wo Homosexuelle und Künstler eine viel freieres und einfacheres Leben hatten. Wirklich ein empfehelnswertes Historical-Fiction Buch voller Liebe zu Büchern!

Der Einstieg in dieses Buch fiel mir zunächst etwas schwer. Der Schreibstil wirkte anfangs ungewohnt, und ich bin nur langsam in den Lesefluss gekommen. Doch ab etwa der Hälfte wurde es deutlich besser, und im letzten Drittel konnte ich schließlich richtig in die Geschichte eintauchen. Ab da hat mich das Geschehen wirklich berührt und ich habe mit den Figuren mitgefühlt. Da ich mich vorher kaum mit Sylvia Beach oder der berühmten Buchhandlung Shakespeare and Company beschäftigt hatte, war es besonders spannend, auf diesem Weg einen Einblick in ihr Leben zu bekommen. Auch wenn es sich um einen Roman handelt, vermittelt das Buch das Gefühl, dass vieles aus ihrem Leben sehr authentisch dargestellt wurde. Ich fand es auch sehr erstaunlich, wie viel über die Buchhandlung überliefert ist. Das hat auch das Nachwort nochmal sehr eindrucksvoll gezeigt. Besonders gelungen fand ich auch die Atmosphäre des Buches. Die Stimmungen wurden sehr eindrücklich eingefangen, und obwohl ich mir gewünscht hätte, dass die Geschichte bis zur Schließung der Buchhandlung weitererzählt wird, kann ich gut nachvollziehen, warum die Autorin den gewählten Schlusspunkt gesetzt hat. Ich fand ihn in sich sehr stimmig. Für alle, die sich für Literaturgeschichte und starke Frauenfiguren interessieren und die evtl. auch noch eine Vorliebe für Paris haben, ist dieses Buch auf jeden Fall eine Empfehlung wert. 🥰
Im Buch geht es um die fiktionalisierte Geschichte von Sylvia Beach, welche in Paris eine amerikanische Buchhandlung aufmacht. Dabei wird sie von ihrer Geliebten Adrienne unterstützt. Als das Buch “Ulysses” von James Joyce in Amerika verboten wird, bietet sich Sylvia stattdessen an, das Buch zu verlegen. Über diese mutige Entscheidung mit allen Höhen und Tiefen lesen wir in diesem Buch. Das Buch hat mir gut gefallen. Die Stimmung im Paris der Zwanziger wurde sehr gut eingefangen. Ich hatte das Gefühl, Sylvia und ihre bedeutenden Schriftstellerfreunde begleiten zu dürfen. Sylvia ist eine engagierte und mutige Frau, die ihre Träume durchsetzt und für das, was sie glaubt, einsteht. Ihre Beziehung zu Adrienne war schön mitzuverfolgen. Die bestehende Verbindung der beiden beruht klar auf tiefer gegenseitiger Zuneigung und Wertschätzung. Es war auch sehr spannend, eben einen gewissen Einblick in die sapphische Szene dieser Zeit zu bekommen, auch wenn das nicht das Hauptaugenmerk ist. Die ganzen Probleme rund um das Verlegen des Buches “Ulysses” waren gut dargestellt und ich fand sie interessant. Ich habe das Gefühl, dieses Buch ist etwas für Literaturliebhaber. Wir sehen viel von berühmten AutorInnen und der damaligen Kunstszene. Außerdem ist es auch sehr charmant, Sylvia bei der Eröffnung und Leitung ihres Buchladens zu folgen. Mir hat das Buch gut gefallen, weswegen ich es guten Gewissens weiterempfehlen kann.
In "Die Buchhändlerin von Paris" begleiten wir die Amerikanerin Sylvia durch zwei Jahrzehnte in Paris. Wir erleben, wie sie nach dem ersten Weltkrieg einen eigenen Buchladen eröffnet, die Liebe ihres Lebens findet und sich mit berühmten Schriftstellern wie James Joyce anfreundet. Sie teilt mit uns ihre Sorgen, ihre Probleme, aber auch ihre Freuden, sodass wir am Ende das Gefühl haben, eine neue Freundin gefunden zu haben. "Die Buchhändlerin von Paris" fand mich in einer Zeit, in der ich mich nicht zum Lesen ermutigen konnte. Und plötzlich konnte ich das Buch nicht mehr weglegen! Die von Maher geschilderte Welt ist so lebendig, so detailgetreu, dass man sie nicht mehr verlassen will. Zugegeben, ein paar Nebencharaktere sind ziemlich flach gehalten, aber darüber lässt sich angesichts der schieren Größe des Figurenensembles hinwegsehen. Besonders spannend fand ich anzusehen, wie sie ihren Buchladen "Shakespeare and Company" aufbaut und welchen Hürden sie begegnet. Der Roman basiert übrigens auf einer wahren Begebenheit!
"Die Buchhändlerin von Paris" hat mich sehr positiv überrascht und ist ein richtiges Herzensbuch geworden! Sylvia Beach und die Eröffnung von Shakespeare and Company stehen im Mittelpunkt des Romans, doch auch viele prägende Figuren der Literatur der 1920er Jahre bekommen ihre Auftritte. So sehr ich Bücher liebe, hat mich aber vor allem die Geschichte von Sylvia und Adrienne Monnier berührt. Ein wirklich liebevoll geschriebenes Buch über Paris in den 20ern, und die Künstler*innen, die dorthin geflüchtet sind. (Und am Ende ist auf mehreren Seiten eingeordnet, welche Aspekte des Buches tatsächlich so geschehen sind und wo etwas dazugedichtet worden ist.)
Schade
Eigentlich klang das Buch fantastisch und hat auch vielversprechend angefangen, ein kleiner Buchladen im Paris der 20er und 30er Jahre. Starke Frauen, spannende Charaktere aus der Literaraturszene...Vielleicht lag es an mir und an einer kleinen Leseflaute, aber irgendwann bin ich stecken geblieben, die Geschichte hat sich irgendwie gezogen und mir hat die Spannung gefehlt und ich habe nicht mehr in die Geschichte gefunden und es dann in der Mitte abgebrochen.
Vielleicht wäre die Beurteilung besser ausgefallen, wenn ich "The Paris Bookseller" nicht nach zwei anderen, sehr guten Büchern mit einem ähnlichen Thema gelesen hätte. Jedenfalls blieb mein Verhältnis zu den gezeichneten Figuren blaß, die Spannung, wenn es denn welche gab, blieb ebenfalls auf lauwarmen Niveau und letztlich stellt sich die Frage, worin diese Fiktionalisierung überhaupt ihren Sinn hat, wenn die Autorin sich im Grunde nur Millimeter von den wahren und langhin bekannten Fakten entfernt. Ich hatte beständig das Gefühl, hier schriebe eine brave Schülerin, der es ganz wesentlich am Mut fehlt, ihrer eigenen Fiktion Leben einzuhauchen. Ein Buch, dass mensch nicht gelesen haben muss.
3.75 ★ The biographical fiction about Sylvia Beach is set in Paris where she opens the first English bookstore "Shakespeare and Company". I found the course of her bookstore really interesting to read. You learn a lot about life in Paris in the 20's and 30's and what famous writers lived there and befriended Sylvia. What fascinated me the most was how easily and quickly people talked to each other and built friendships back then. I wish it was the same nowadays! This book is a quick read and the writing style is pleasant and easy. For someone who wants to learn about literature about 100 years ago, this book would be a great option!



































