The Bone Season
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Description
A lavishly reimagined tenth anniversary edition of the first novel in the sensational Bone Season series, by the Sunday Times and New York Times-bestselling author of The Priory of the Orange Tree.
'A fabulous, epic fantasy thriller ... Lavish, ebullient, escapist' The Times
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Welcome to Scion. No safer place.
The year is 2059. For two centuries, the Republic of Scion has led an oppressive campaign against unnaturalness in Europe.
In London, Paige Mahoney holds a high rank in the criminal underworld. The right hand of the ruthless White Binder, Paige is a dreamwalker, a rare and formidable kind of clairvoyant. Under Scion law, she commits treason simply by breathing.
When Paige is arrested for murder, she meets the mysterious founders of Scion, who have designs on her uncommon abilities. If she is to survive and escape, Paige must use every skill at her disposal - and put her trust in someone who ought to be her enemy.
Book Information
Posts
Ein guter Auftakt einer dystopischen Urban Fantasy Reihe mit Londoner Setting ☺️🏙 Zwischen 3,5 - 4 🌟
Zuallererst: Auch wenn ich dem Buch "nur" 3,5 🌟 gegeben habe, fand ich es wirklich gut! Die Idee und das Setting sind wirklich toll, es hapert nur hier und da an der Ausführung 🫣 Das Buch erschien auf englisch erstmals 2013, es ist also eine ältere Reihe, und bis jetzt gibt es 5 Bände. Insgesamt sollen es aber ganze 7 Bände werden, und ich kann mir sehr gut vorstellen das es mit der Zeit immer besser wird, denn die Autorin hat hier wirklich eine komplexe Welt geschaffen. Auf deutsch wurden damals leider nur die ersten 2 Bönde übersetzt..Ich nehme das jetzt mal als Anlass endlich mal auf englisch zu lesen🫣 Die englischen Cover finde ich auch sooooo schön ey, warum haben die das damals auf deutsch nicht einfach übernommen?💔😭 Nun zur Story: Die Story spielt in London 2059. Die Welt wurde von einer "Seuche" überfallen, es gibt Menschen die Geister sehen können, diese werden von Scion (London) gejagt, getötet oder eingesperrt. Die 19 Jährige Prota Paige ist eine von ihnen, eine sogenannte Seherin, und um nicht in die Hände des Staates zu fallen, arbeitet sie im Syndikat. Eine kriminelle Gemeinschaft, es hatte so ein wenig alte englische Gang Vibes😍 Eines Tages wird sie aber von Scion entführt....Und was dann alles passiert, will ich ehrlich gesagt nicht weiter verraten, denn ich habe wirklich NICHTS über die Story gewusst. Ich habe nur recht oft auf Tiktok gesehen das viele die Reihe feiern. Dadurch das ich aber Storytechnisch keine Ahnung hatte, wars echt cool und spannend 🤭 Ich fand nur den Anfang wirklich super überfordernd...Die Welt ist überraschenderweise super komplex mit den Geistern und verschiedenen Seherkasten, es gibt auch ein Glossar, und das brauchte ich wirklich 😵💫 Die Autorin hat eher nicht auf "Show don't tell" gesetzt, dadurch wird man mit Informationen am Anfang überhäuft. Es war so ein richtiges Infodumping🥲 An sich wars halt super interessant, deswegen wollte ich auch weiterlesen, aber das hätte man schon erzähltechnisch besser lösen können 🙃 Mit der Zeit wurde es aber immer besser und für mich persönlich hat die Story wirklich riesen Potential eine meiner Fav Reihen zu werden. Die Charaktere waren ziemlich cool. Das Setting war natürlich auch sehr geil. Die Geschichte hat alles was mein Herz begehrt 🤭 Ich selbst bin nicht unbedingt ein Fan von Tropes, weil ich oft finde das die einfach spoilern. Ich will eigentlichen vorher nicht wissen ob es Friends to Lovers oder co. sind, weil dann weiß man ja schon genau wer der Loveinterest ist😵💫 Aber da es das um 2013 nicht gab und viele das mögen, gebe ich euch hier ein paar Tropes mit, die ich dem Buch zuordnen würde: ✅️ Who did this ✅️ Enemies to lovers / Slow Burn (Nur ein Subplot) ✅️ Secret Identity ✅️ Strong female Prota ✅️ Rebellion So, falls jemand all diese Sachen mag, kann ich es empfehlen, lasst euch nur nicht vom Anfang abschrecken 🫢 Ich habe auf jeden Fall Lust auf den 2. Band 😍

Ich hatte einen anderen Schauplatz und dadurch eine andere Handlung erwartet. Aber nichtsdestotrotz fand ich den Reihenauftakt total spannend. Die Welt ist unglaublich komplex, ich bin dankbar für Glossar und Personenregister. Paige als Protagonistin mag ich sehr und ich bin gespannt, was uns in Teil 2 erwartet. Vollends überzeugen konnte mit 'The Bone Season' nicht, aber die Folgebände werden das mit Sicherheit beheben.
wooooaaaahhh
okay, was in fact a hater in the beginning. the plot took ages to pick up and the world was so gimmicky that it felt more like scifi than fantasy and i just did not appreciate that but then … i‘d say about halfway though? maybe two thirds? it started GOING and it did not stop. made me care about all the characters and want to know what happens next i do think the random 2 month time skip before the final bit of action was super random. it didn’t take too much suspense out, but …. why would you write it like that thoughts whilst reading, spoilers ahead: —————— hm so. so far not half as keen on it as priory, i think cause whilst both those books lack action for a long time, priory is chock full of politics, whereas the bone season … isn’t. it’s got worldbuilding, sure, but not tons of it somehow it is hysterical to me that paige and seemingly NO ONE ELSE in the entirety of oxford knows what a concubine is ??? strange to make a mystery out of a word that’s just … in the english language big fan of paige/ warden, actually. saw it coming, still enjoyed it. it kind of reminds me of the romance in fourth wing (lots of drama and danger surrounding them, kind of forbidden, slight protective streak) but without all the shit that pissed me off in fourth wing (lack of female autonomy or competence, lack of male respect, gratuitous sex scenes). however, yes i would like them to fuck
Hab die Reihe damals sehr geliebt und auch nun das Hörbuch hat mir sehr gut gefallen 😊
Die Special Effects waren unglaublich gut und haben der Geschichte noch das gewisse etwas verliehen. Paige ist eine taffe und starke Protagonistin, die noch einiges über ihre Fähigkeiten lernen muss aber diese jetzt schon gut meistert. Arcturus ist ein geheimnisvoller Charakter und ich mochte ihn die ganze Zeit über, alleine weil man merkte das er nicht hinter dem steht was die anderen Rephaim tun. Ich liebe die Geschichte und fand es sehr spannend. Die Story ist was neues, außergewöhnliches und ich finde es so schade, dass diese nicht weiter übersetzt wurde. Eventuell hat die Geschichte bei einem anderen Verlag nochmal eine Chance 🙈
Okay, ich muss jetzt einen ganz tiefen Atemzug nehmen. Das Buch hat mich sauer gemacht, und ich weiß ehrlich gesagt nicht, wieso es jemals in meinem Feed gelandet ist. Die Grundidee war leider schon eher durchschnittlich. Dystopische Zukunft, die besonders Begabten werden unterdrückt, aber FMC ist die eine welche mit einer besonderen Begabung. Natürlich ist sie mit Anfang 20 schon ein relativ hohes Tier in einem Syndikat. Es wird eine große Verschwörung aufgedeckt und sie verliebt sich in ihren Unterdrücker. Der eigentlich aber natürlich ein Guter ist. Ich hatte gehofft, dass es mir wenigstens so gut gefällt wie Priory of the Orange Tree, aber das hier war deutlich schlechter. Der Schreibstil war okay, aber auch nicht umwerfend. Bei weitem nicht genug, um die Schwächen des Buches auszugleichen. Die Handlung des Buches geht so schnell los, dass Paige mir einfach komplett egal war. Das ändert sich auch über die gesamten 600 Seiten nicht. Wir werden kaum in ihre Welt eingeführt, und auch die Supporting characters interessieren mich anfangs Null. Diese Beziehungen und Tiefe des Charakters wird dann versucht, über Flashbacks zu erzwingen, die dann auch noch irgendwie in der Handlung begründet werden. Was erstens nichts daran ändert, dass sie emotional nicht catchen, und zweitens völlig unnötig ist, weil das Buch mit der Perspektive aus erster Person Singular ja nun die Grundlage für Erinnerungen perfekt legt. Diese werden aber kaum organisch mir der Handlung des Buches verwoben. Die zieht sich elendig hin. Wir erleben viel Leid einer Sklavin, die allerdings deutlich besser gestellt ist als die anderen. Emotionen werden einzig und allein dadurch erzeugt, dass ständig Nebencharaktere unnötig umgebracht werden, bis auf den einen, der dann vermuuuuutlich irgendwann zurück kommen wird, was? Und das Beste: Am Ende wird dann noch mit einer Novelle das versucht, das zu tun, was ein gutes Setting am Anfang eines Buches tun sollte. Die Welt und Charaktere einführen, aus denen der Hauptcharakter dann entrissen wird. Damit das so richtig mitnimmt. Ehrlicherweise wäre ich bei 2 Sternen gewesen, wenn sie dann nicht noch dir Namen von realen Jack The Ripper Opfern irgendwo rumgeschmissen hätte, wo sie NICHTS zu suchen haben. Lasst diese armen, REALEN Frauen doch mal in Ruhe.
Eigene Meinung: „Wenn du also schwer verletzt hier reinkommen würdest, soll ich dich sterben lassen?“ hakte ich nach. „Ja.“ Lügner. Den nächsten Satz wollte ich mir eigentlich verkneifen, schaffte es aber nicht ganz: „Diesem Befehl werden ich nur zu gerne Folge leisten.“ Der Wächter sah mich ausdruckslos an. Die Tatsache, dass meine Respektlosigkeit ihn kaum zu interessieren schien, machte mich noch wütender. Irgendwie musste man ihn doch knacken können. DER HELLE WAHNSINN! Das ist eines der besten Bücher, die ich JEMALS gelesen habe! Dieses Buch hat einfach ALLES! Ein wunderbares Setting, ein fantastisches Storytelling, einen fesselnden Schreibstil, eine sich immer weiter aufbauende Spannung, eine der besten und durchdachtesten Fantasyaspekte der letzten Jahre, Action, Romantik, Freundschaft, Gesellschaftskritik, eine wahnsinnig starke und auch WILLENSSTARKE Hauptfigur, die besser hätte nicht sein können, faszinierende Beschreibungen der Welt, unglaublich gut ausgearbeitete Nebencharaktere, die man kennt und erkennt, auch wenn sie nur ein oder zwei Mal vorkommen, eine undurchschaubare und sympathische zweite Hauptrolle, ein ganzes Netz an Verstrickungen, abgefuckte Bösewichte UND kein Schwarz-Weiß-Denken. Ihr seht, wie begeistert ich von diesem Buch bin. Ich liebe es einfach. Die Geschichte will ich überhaupt nicht vorausnehmen, aber ein paar Sachen muss ich dennoch spoilern. Zuerst möchte ich auf die Hauptperson eingehen: Paige Mahoney. Erst 19 Jahre alt und trotzdem einer der reifsten Charaktere, von denen ich je gelesen habe. Sie ist stark, schnell, selbstbewusst, willensstark, sarkastisch, loyal und weiß, wer sie ist und was sie kann. Denn Paige ist nicht nur ihre Gabe, wie sonst so viele Charaktere in Jugendbüchern. Das wird auch ein paar Mal thematisiert. Denn obwohl sie einiges aufgrund ihrer Gabe erhält, will sie immer, dass jemand sie nicht wegen ihrer Gabe anerkennt, sondern wegen ihr selbst. Ach ja: Habe ich erwähnt, dass sie NIE vor einer Situation flüchtet und sich immer allem stellt. Und EEEENNNNDDDLLLIIICCCHH haben wir eine Hauptperson, die sich ganz allein verteidigen kann und niemanden an ihrer Seite braucht und niemanden, der auf sie aufpasst? Sie kann alleine kämpfen und fragt noch nicht mal nach Hilfe. Außerdem hat mir ihre Einstellung sehr gut gefallen. Zu allem. Zur Rebellion, zur Freundschaft, zu dem Thema, welches Risiko man eingehen kann und und und… ich könnte wirklich ewig über Paige schreiben. Sie sagt übrigens IMMER ihre Meinung, egal welche wichtige Person sie vor sich hat. Sie nimmt sich nie zurück. Selbst bei Situationen bei denen ich gedacht habe: Jetzt verkneift sie es sich aber…weit gefehlt! Da hat sie erst recht ´nen Klopper rausgehauen! Arcturus, also der Wächter, im Original übrigens Warden, über den ich jetzt nicht zu viel verraten möchte…wir wollen es ja spannend halten ;D… ist übrigens die beste zweite Hauptrolle überhaupt geworden. Er ist manchmal undurchschaubar, aber doch dankbar und Menschen nicht so abgeneigt. Als man dann erfährt, was er vor 20 Jahren schon getan hat….Ich war baff! Ich dachte: Er passt doch perfekt zu Paige! Und ich habe auch die ganze Zeit darauf gehofft, obwohl die Andeutungen doch sehr rar gestreut waren. Aber ich hab sie nicht übersehen! Yes! SPOILER! Apropos: Ich habe mir das ganze Buch über gedacht….wenn jetzt noch Romantik dazukommt, wäre dieses Buch perfekt! Und siehe da: auf den letzten Hundert Seiten hat die Autorin das AUCH NOCH rausgehauen! Wie geil ist das denn?! Die Nebencharaktere (sowohl die aus London, als auch die aus Sheol I) waren alle wunderbar gezeichnet und erfüllten alle ihre Rollen perfekt. Carl, der sich dem System mit Freude anschließt, Julian, der es riskiert ein Clown zu werden, Liss, die Tänzerin, die niemals stürzt, die Rotjacken, Nashira, die allwissende Königin über Sheol I, Pleione, Terebell, Nick, der erst sehr spät merkt, was er für Paige war, Jaxon der ewige Psychopath, die anderen 5 der 7 Siegel, Paiges Vater, David, auf ewig undurchschaubar, der arme Seb. Es sind sehr viele, aber trotzdem sind sie mir klar und deutlich vor Augen geblieben. Und endlich gibt es mal eine plausible Erklärung für Rückblenden, die nicht einfach nur so auftauchen….ne, ne! Da gibt´s ne super Erklärung für! Aber die verrate ich natürlich nicht Die Fantasy-Idee,-Geschichte und -Umsetzung finde ich der OBERHAMMER! Ich habe lange keine so innovative Fantasy mehr gelesen, die im Laufe des Buches immer klarer wird. Dementsprechend wird nicht immer alles sofort erklärt und verschiedene Dinge werden im Laufe des Buches immer klarer. Diese Idee ist mit all ihren Kategorien der Kategorien der Kategorien so gut ausgearbeitet, dass ich dafür gerne meinen Hut, wenn ich denn einen hätte, ziehe! Chapeau! Habe ich schon erwähnt, dass eine ganz bestimmte Riege von Menschen in diesem Buch nach Sternen benannt ist? Ja nach Sternen. Das ist ja mal die beste Idee der Welt. Bin gespannt, ob das noch einen tieferen Sinn haben wird. Generell ist dieses Buch auch ein Actionknaller, denn wenn Paige erstmal richtig loslegt, dann gibt es kein Halten mehr. Und das passiert sehr häufig. In Kombination mit diesem einzigartigem, mitreißendem Schreibstil ist dieses Buch wie ein Gewehrschuss. Laut, schnell und es bleibt in Erinnerung. Aber es gibt auch zahlreiche ruhige Momente, in denen Paige ihre anderen Seiten zeigt, und sie hat verdammt viele. Wunderschön fand ich auch die Szenen mit Nuala, dem wunderschönen Reh:). Ich kann kaum fassen, dass all diese wunderbaren Dinge auf „nur“ 600 Seiten gepasst haben
Der erste Band der "The Bone Seasons"-Reihe liegt schon eine gefühlte Ewigkeit auf meinem SuB. Im Zuge einer SuB-Abbau-Challenge musste es dieses Jahr endlich gelesen werden. Als ich gesehen hatte, dass das Hörbuch auf Audioteka erhältlich ist, habe ich mich für die Hörbuchversion entschieden. Praktischerweise wird es sowohl in der gekürzten, als auch in der ungekürzten Version angeboten. Ich musste zwar bei über 16h Hörzeit einmal schwer schlucken, habe mich aber dann trotzdem für die ungekürzte Version entschieden. Der Grund war vor allem der, dass ich im Vorfeld ein paar Meinungen zum Buch überflogen hatte, in denen immer wieder die Rede davon war, dass das Worldbuilding sehr komplex und damit schwierig zum Verstehen ist. Ich dachte mir, dass bei der gekürzten Version vielleicht Details weggelassen wurden, die beim Verständnis helfen. Rückblickend muss ich aber sagen, dass ich das Worldbuilding auch in der ungekürzten Version bis zuletzt nicht so richtig verstanden habe. Und das war vermutlich auch einer der Gründe, dass ich das Hörbuch im letzten Viertel abgebrochen habe. Die Grundidee um die junge Paige, die übernatürliche Fähigkeiten hat und in der Folge als Sklavin eines Rephait gehalten wird, wäre an und für sich zwar sehr interessant gewesen, aber die Story wurde einfach viel zu sehr in die Länge gezogen und fühlte sich stellenweise sehr träge an. Ich hatte zudem Mühe, einen Überblick über die verschiedenen Charakternamen zu behalten und wusste manchmal nicht so richtig, ob die Erzählung in der Gegenwart spielt oder ob es sich um einen Rückblick in die Vergangenheit handelt. Die Dialoge zwischen Paige und Warden fand ich sehr anstrengend und ich wurde den Verdacht nicht los, dass aus dieser anfänglichen Feindschaft im weiteren Verlauf auf Biegen und Brechen eine Liebesbeziehung entstehen sollte. Mein Hauptproblem lag vor allem darin, dass ich Warden einfach unglaublich unsympathisch fand und ich bis zuletzt nicht warm mit ihm werden konnte. Zur Sprecherin: Ich kenne Laura Maire als Erzählerin bereits von zahlreichen anderen Young Adult (Fantasy) Bücherreihen und bin mittlerweile ein grosser Fan von ihr geworden. Sie macht ihre Sache trotz teilweise trägem Plot auch hier sehr gut. Fazit: Eine interessante Idee, mit einem leider zu komplexen Worldbuilding, bei dem die eigentliche Story in den Hintergrund rückt. Nachdem die Geschichte nach fast 12h Hörzeit immer noch nicht so richtig in Fahrt gekommen ist (und ich urlaubsbedingt nach 2-wöchiger Hörpause keinen Zugang mehr zur Geschichte hatte), habe ich das Hörbuch abgebrochen. Vielleicht hätte ich die gekürzte Version spannender gefunden, weil dann die ganzen (unnötigen) Details wegfallen und der Fokus mehr auf der eigentlichen Handlung liegt.
Samantha Shannon erschafft eine faszinierende Welt, die ihresgleichen sucht. Seher, Wahrsager, Medien, Traumwandler und unzählige übernatürlich Begabte mehr bevölkern das düstere London von 2059. Als Widernatürliche verachtet und verfolgt, leben sie im Untergrund, in ständiger Angst, von den Überwachungssystemen Scions entdeckt und im Tower eingesperrt zu werden, Niemand weiß, was aus jenen wird. Bis Paige es am eigenen Leib erfährt, denn seit 200 Jahren wird die Welt im Verborgenen von anderen Wesen beherrscht. Die Vielzahl an seherischen Begabungen und eigenen Wortschöpfungen machen den Einstieg nicht ganz so leicht. Hilfreich sind hier an mancher Stelle die Übersicht der “Sieben Kasten der Hellseherei” und das Glossar. Dennoch zieht die komplexe Welt mit ihren Gefahren für die Gemeinschaft der Seher den Leser schnell in ihren Bann, auch wenn sich nicht alles sofort erschließt. Die Protagonisten sind ausdrucksstark und bildhaft und auch die Nebenfiguren lassen an Tiefe und Unverwechselbarkeit nichts vermissen. Die Hauptfigur Paige ist stark und rebellisch, zeigt jedoch auch immer wieder Verletzlichkeit und vor allem eine tiefe Menschlichkeit, die in krassem Gegensatz zum Verhalten der Rephaim steht. Die Autorin nimmt sich viel Zeit, auf die Einzelheiten ihrer Welt einzugehen, schafft dennoch immer wieder Spannung und es gelingt ihr, eine Liebesgeschichte einzuflechten, die gefühlvoll dezent im Hintergrund bleibt und dennoch zu überzeugen vermag. Mich konnte der erste Teil der auf sieben Bände angelegten Reihe auf ganzer Linie überzeugen und ich freue mich schon sehr auf den zweiten Teil, dessen Erscheinungsdatum leider noch nicht feststeht. © Tintenelfe www.tintenhain.de
Puh. Ich weiß gar nicht so recht, wo ich anfangen soll. Also ich hatte so viel Gutes gehört, das Buch wurde jetzt schon von mehreren Bloggern zum Jahreshighlight 2014 erklärt und ohne Einschränkung weiterempfohlen. Dementsprechend hatte ich hohe Erwartungen, was nicht immer von Vorteil ist. Ich will nicht pauschal sagen, dass mir das Buch nicht gefallen hätte, denn das stimmt nicht. Jedoch habe ich die ersten 250 Seiten darauf gewartet, dass mal irgendetwas Spannendes oder Mitreißendes passiert. Bis mir klar wurde, dass dies nicht der Fall ist. Ich will das Buch wirklich niemandem ausreden. Es ist sehr komplex aufgebaut und gut durchdacht. Nur meinen Geschmack konnte es irgendwie nicht treffen. Die Protagonistin Paige fand ich nett und ich konnte mich mit ihr identifizieren, jedoch ist sie für mich kein Charakter, der mir in Erinnerung bleiben wird. Die Handlung ist an sich ja auch gelungen, nur irgendwie hat für mich einfach etwas gefehlt. Aufgrund der Komplexität der Sachverhalte (die ganze Regierungsstruktur und vor allem immer wieder Begriffe), musste ich mich immer wieder sehr konzentrieren und das Lesen dauerte länger, als gewohnt. Gerade zu Beginn bleiben viele Begriffe ungeklärt, was mich persönlich sehr gestört hat. Das hört sich jetzt so an, als hätte ich das Buch total doof gefunden. Ganz so ist es nicht. Die Handlung war schon spannend, hat mich aber eben nicht umgehauen. Es ist mehr so dahingeplätschert, konnte mich nicht berühren und nicht mit mir in Verbindung treten. Ich kann es irgendwie nicht so gut beschreiben :D Fazit: Ihr merkt es schon. Normalerweise bin ich kein Verfechter von zu kurzen Rezensionen. Aber bei The Bone Season geht es irgendwie nicht anders. Ich habe nicht viel zu diesem Buch zu sagen und bin enttäuscht, dass sich meine Erwartungen nicht erfüllen konnten. Teilweise musste ich mich schon ein bisschen zwingen, weiterzulesen. Trotz allem war das Buch okay und weil ich ein neugieriger Mensch bin, würde ich auch einen zweiten Band lesen. Lasst euch bitte von meiner Rezension nicht abschrecken, es tut mir schon fast leid, dass ich dieses Buch so schlecht bewerten muss. Für mich war es zwar nicht das Richtige, aber alle anderen fanden es ja toll.
Eine ziemlich gruselige und verstörende Geschichte, manchmal musste ich mich überwinden, um weiterzulesen. Allerdings fand ich es schwierig, in dieser seltsamen Welt anzukommen, es gibt im ersten Band zu wenig Hintergrundinformationen zu den Wesen und ihrer Umwelt. Ich bin mir noch nicht sicher, ob ich Band 2 lesen werde.
Zum Cover: Sehr dunkel gehalten, in blau und schwarz, verrät das Cover schon ein wenig die Stimmung der Geschichte, da es sich um eine Welt handelt, die in Dunkelheit getaucht ist. Denn tagsüber herrschen andere Kreaturen, vor denen die sogenannten Rephaim die Seher, um die es hier geht, zu beschützen versuchen. Allerdings beginnt die Geschichte nicht in der Welt der Rephaim, sondern in London, im Jahre 2059. Obwohl mich das Cover in der Buchhandlung nicht angesprochen hat, habe ich mir das Buch allein wegen der Story geholt und, was soll ich sagen, sie hat mich nicht enttäuscht. Und letztlich gefällt mir das Cover nun dennoch ganz gut. ;) Zum Inhalt: Willkommen in Scion: Die Gedanken sind frei, du nicht! Sie ist stark, sie ist schnell, und sie kann etwas, was sonst niemand kann: die Gedanken anderer auskundschaften. In einer Welt, in der Freiheit verachtet und Träume verboten sind, wächst die junge Paige zu einer Kämpferin heran. Doch dann wird sie erwischt und in eine geheime Stadt verschleppt, in der ein fremdes Volk herrscht, die Rephaim. Und wo sie Arcturus trifft, den jungen Rephait mit den goldenen Augen. Er ist das schönste und unheimlichste Wesen, das sie je gesehen hat. Seine Gedanken sind ihr ein Rätsel. Und ausgerechnet ihm soll Paige von nun an als Sklavin dienen… Meine Meinung: Wie man beim Inhalt schon lesen konnte, geht es um die Welt Scion, die in London ihre Zentrale hat. Doch unter Dieser Welt gibt es noch eine zweite, nämlich Sheol 1, dort leben die Rephaim. Sie entführen Widernatürliche (Seher) und Amaurotiker (Menschen ohne Zugang zum Ether), um sich von ihren Auren, ihrem Zugang zum Ether, zu nähren. Die Menschen, die sie ebenfalls verschleppen, sind von da an ihre Diener und werden wortwörtlich wie Dreck behandelt, aber auch die Seher sind Sklaven, die jeder einen Hüter zugewiesen bekommen. So wird auch Paige geschnappt, die junge Traumwandlerin stellt eine Gefahr dar, doch ebenso auch eine ultimative Gabe für die Anführerin Nashira, die ein besonderes Auge auf unsere Protagonistin gesetzt hat. Und dann ist da noch Arcturus, auch der Wächter genannt, der Paige vor eine große Verantwortung stellt. Steckt noch mehr dahinter? Natürlich, aber das müsst ihr selbst herausfinden. Mir hat es sehr gut gefallen und ich hoffe, ich habe euch Lust auf dieses wundervolle und fantasievolle Buch gemacht. Paige ist wirklich eine tolle Protagonistin und auch alle anderen Charaktere schließt man in sein Herz oder verabscheut man, je nachdem! ^^ Ich hatte zwar leichte Startschwierigkeiten, weil sehr viel auf einmal erklärt wurde, aber als ich dann drin war, kam ich nicht mehr raus. Und ich konnte sogar richtig mitfühlen mit Paige. (Ich sag nur ein Wort: Nick. <3 *schnief*) Aber ich bin auf jeden Fall auf die weiteren Bände gespannt und davon kommen ja noch ´ne ganze Menge, denn es ist eine 7-teilige Reihe und diese wird sogar verfilmt. Meine Neugier wächst schon jetzt, vor allem, da das Ende von Band 1 ziemlich offen war. Fazit: Teil 1 von "The Bone Season" bekommt von mir sehr gute 4 Sterne und das nur, weil ich zum Beginn des Buches so schwer in die Geschichte rein kam, ansonsten fande ich sie unglaublich toll und kann sie ohne Umschweife weiter empfehlen. Mir würde jetzt zumindest nichts einfallen, was fehlen könnte und an einer Stelle konnte mich das Buch sogar sehr überraschen, weil ich mit dieser Tatsache nie und nimmer in dieser Geschichte gerechnet hätte. Es war zumindest mal etwas anderes, das so in Büchern, die ich gelesen habe, noch nicht vorkam und das hat mir gefallen. Ich war zwar ziemlich traurig deswegen, aber vielleicht konnte mich die Geschichte eben deshalb, weil sie mich mitgerissen hat, begeistern. Und das muss ein gutes Buch doch können, einen begeistern können. =)
Dystopie mit einzigartigem Magiesystem. 🚨 Kleine Spoiler voraus 🚨
Schon bei dem ersten Buch der Autorin, das ich gelesen hab - das wunderbare Priory of the Orange Tree - war ich heilfroh, ein Glossar und ein Personenverzeichnis zu haben. Die Welt, vor allem die verschiedenen Orden der Clairvoyants, sind so komplex wie interessant. Ich war sofort in der Story drinnen, der Mord am Anfang hat in kurzer Zeit viel Welt gebaut, und nach der Eröffnung über die Rephs war ich sehr gespannt, wo das alles hinführt. Die erste Hälfte ist nach dem Anfang etwas schleppend, fast langweilig - viel Aufbau, in den man auch ein bisschen mehr Drive hätte reinbringen können. Nach dem Midpoint zieht die Story aber wieder gewaltig an, und der Showdown ist wieder herrlich aufregend. Man konnte auf 10km gegen den Nebel die heterosexuelle Romance herankriechen sehen, was mich als Romantik-Hasser fürchterlich genervt hat, auch wenn ich der Autorin lassen muss, dass sie es so fabelhaft aufgebaut hat, dass ich auch wollte, dass sie endlich rummachen - die Tension war nicht mehr auszuhalten. Paige war mir äußerst sympathisch, ab und an ging mir ihre Sturheit doch auf den Geist - aber es war alles in character. Am Ende gab es noch eine Kurzgeschichte, wie Paige ihren Titel erhalten hat, und ganz ehrlich, zur Hölle mit Rephs und dem Sturz des Systems, ich könnte ein ganzes Buch nur über die Gangster-Geschichten der Seven Seals lesen. Die Sieben fand ich nämlich von allen Charas am interessantesten und ich würde gern noch mehr über sie erfahren. Vor allem von Jax, der, unberechenbar, launisch, stylish und mit bedauernswert wenig Screentime, instant mein Favorit in diesem Buch wurde. Mal sehen, wo diese Serie noch hinführt - ich bin mit Freuden dabei.
So ein underratetes Buch.
Wünschte, es würde mehr Menschen geben, die es gelesen haben. Ich würde so gerne mehr Fanart und mehr Theorien und Diskussionen hören. Ich bin aktuell bei Band 3 der Reihe und durch und durch zufrieden! Sehr interessantes Worldbuilding ohne Logikfehler, sympathische Charaktere. Würde mich über mehr Austausch bzgl. dieser Reihe freuen!
Ich finde es sehr schwierig, dieses Buch zu rezensieren. Das es sich bei diesem Buch um den erste Band einer siebenteiligen Reihe handelt, hat man schnell gemerkt. Die eigentliche Geschichte des Buches, lässt sich recht knapp zusammenfassen: Mädchen lebt im Untergrund und macht einen Fehler. Mädchen wird verhaftet und muss als Sklavin in einer komischen Sekte leben. Mädchen versucht einen weg zu finden von dort zu entkommen. Die anderen 400 Seiten wird beschrieben. ALLES wird beschrieben. Natürlich erwarte ich bei einem Fantasy Roman eine gewisse Detailverliebtheit, damit ich auch das Gefühl habe, in die Geschichte eintauchen zu können. Allerdings hat sich die Autorin hier oft in den Beschreibungen verloren und hat es gleichzeitig geschafft, kaum Informationen zu transportieren. Nach Beendigung des Buches habe ich nicht das Gefühl, die Welt beschreiben zu können, in welcher die Geschichte spielt. Wir befinden uns in England, in einer Version Londons. Die Geschichte ist im Jahr 2059 angesetzt. Ich hatte allerdings nie das Gefühl, mich in der Zukunft zu befinden. Ab und zu streut die Autorin Gerätschaften ein, wie ein Datenpad (Wohl ein Tablet?) oder .... nein, das ist das einzige was mir spontan noch einfällt. Für mich hat sich das Setting eher wie eine 20. Jahrhundert Steampunktwelt angefühlt. Die Autorin hat so viele unnötige Dinge beschrieben, aber meiner Meinung nach an ihrer Welt gespart. Sehr schade. Doch nicht nur bei der Welt wird mit Informationen gegeizt. Auch bei der eigentlichen Geschichte wird mit den wichtigen Infos unglaublich sparsam umgegangen. Was hat es mit dem Syndikat auf sich, mit den Emim und den Rephait? Was hat die Regierung der Menschen mit dem ganzen zu tun? Mir ist klar, dass es Folgebände gibt und man daher nicht gleich alles im ersten Band verraten kann. Aber mir war das einfach zu wenig um mich wirklich neugierig auf den weiteren Verlauf der Handlung zu machen. Außerdem war die Handlung leider unglaublich vorhersehbar. Es ist absolut nichts passiert, womit ich nicht gerechnet hätte. Trotzdem war das Buch nicht so schlecht. Man darf einfach nicht vergessen, dass es sich hierbei trotz des ganzen Hypes um einen Debütroman handelt. Und dafür ist er nicht so schlecht geworden. Ich hoffe darauf, dass die Autorin sich das Feedback der Leser zu Herzen nimmt und in die weiteren Teile der Serie einarbeitet, denn prinzipiell sehe ich in der Idee Potenzial. Somit gibt es drei Sterne für einen Einstieg in Welt und Geschichte mit gut Luft nach oben.
This one was a reread for me, in preparation of book four coming out next year! The story is about Paige living in a future London - a city governed by Scion and in a fight against unnaturalness. Paige is one of those "unnaturals", because she has a unique gift. She and other clairvoyants who have a connection to the aether, the border between the living and the dead and its ghosts, have been forced to live in the criminal underworld of London. When Paige is cornered and pursued by Scion's enforcers, though, she has to leave and discovers that Scion harbors an even darker secret. What stood out to me the most the first time I read this book, was how unpredictable it is. I still enjoyed that the second time around. Furthermore, the atmosphere and worldbuilding are very original and interesting. I especially enjoyed learning more about the different orders of clairvoyance and their different ways to communicate with the dead, which is something that felt a little overwhelming the first time I read it. However, the book isn't perfect. The author likes to use rare words (and with English being my second language, that is still a challenge. On the bright side, I learned a lot of new words!). The story also begins slowly with background information and not a lot of action. Somehow, I felt like a very important time span has been left out of the ending as well. I did like that, towards the end, the plot was always full of suspense. While the book does feel like a debut, I enjoyed it a lot! I would recommend it to fans of revolution stories with great female protagonists.
2nd Time reading: Still love it as much the second time around ♡ Done with this treasure. At the beginning it took me some time to get into the world and story. There are a lot of new terms and words and the whole build-up of the world is hard to understand. It is much later in the story, that things get explained and clear up. But three or four chapters into the book and I was hooked. With each page the plot got better and better and had some very unexpected turns. I liked the main protagonist- Paige- even if her stubbornness was quite frustrating at some points but on the other hands totally understandable. Definitely less annoying than other protagonists in YA literature. Looking forward to reading the second novel and see how this strong characters fight for their freedom.
„The Bone Season“ von Samantha Shannon war mir schon oft auf Instagram aufgefallen, weshalb ich es auch lesen wollte. Als ich die deutsche Ausgabe mang den anderen Mängelexemplaren sah, hab ich einfach nur zugegriffen. Ein Spontankauf, wie es nicht sein könnte, denn ich hatte noch nicht mal die Inhaltsangabe durchgelesen.Die deutsche Ausgabe von „The Bone Season“ , „The Bone Season - Die Träumerin“ - von Samantha Shannon ist bereits 2013 im Berlin Verlag, ein Imprint von PIPER, erschienen. Aber es wurden nur die ersten zwei Buchteile der Reihe übersetzt. Bis jetzt gibt es auch keine Ankündigung, dass die anderen Teile übersetzt werden.„The Bone Season“ spielt im Jahr 2059. Paige Mahon ist der kriminellen Unterwelt von Scion London bei den Sieben Siegeln tätig. Ihre Aufgabe besteht darin, in die Gedanken von anderen Menschen einzudringen, um an Informationen zu kommen. Denn Paige ist ein Traumwanderer und in der Welt von Scion begeht sie, allein dadurch dass sie lebt, Verrat.Doch eines Tages ändert sich ihr Leben schlagartig. Sie wird angegriffen, unter Drogen gesetzt und entführt. Sie wird nach Oxford gebracht, eine Stadt, die seit zweihundert Jahren geheim gehalten wird, weil diese von einer kräftigen, nicht von dieser Welt stammenden Rasse regiert wird. Paige wird dem Wächter zugeteilt, einem Rephaim mit mysteriösen Fähigkeiten. Er wird ihr Master, ihr Trainer, ihr natürlicher Feind. Paige sehnt sich nach ihrer Freiheit. Der einzige Weg ist die Regeln ihres Gefängnis zu folgen.Die aus dem Londoner Westen stammende Samantha Shannon begann bereits mit fünfzehn zu schreiben. Später studierte sie dann Literatur am St. Anne’s College in Oxford. „The Bone Season“ ist das Debütwerk von Samantha Shannon und de Auftakt einer siebenteiligen Fantasy-Reihe.Von der Handlung und der Idee hinter „The Bone Season“war ich völlig überrascht. Zum einen, weil es in Zukunft England spielt, aber kein Dystopia- Setting ist. Wobei die Zukunft, wo Hellseher, Kartenleser etc. gejagt werden und als gefährlich angesehen werden, ist auch nicht viel besser. Samantha Shannon schafft es durch detailreiche Beschreibungen, dass man sich die Welt gut vorstellen kann, sogar Oxford, auch wenn dort alles bei Nacht spielt. Gleichzeitig wird man nicht erschlagen von den ganzen Detailinfos.Paige ist ein interessanter Charakter, welcher sehr reif für ihr Alter ist. Ihre Handlungen und Ambitionen sind wohl durchdacht und schlüssig. Es ist sehr früh klar, mit welchen anderen Charakter Samantha Shannon eine romantische Handlung aufbaut. Diese wird aber langsam entwickelt und steht nicht plötzlich im Vordergrund.„The Bone Season“ von Samantha Shannon ist der Auftakt einer siebenteiligen Reihe, wobei nur die ersten beiden Teile auf deutsch verfügbar sind. Die Story ist originell, detailreich und man will wissen, wie es weitergeht.
Synopsis: The Bone Season is set in 2059 and follows nineteen-year-old Paige Mahoney. Paige is a clairvoyant called a dreamwalker, capable of moving in and out of the minds of other people. She is later attacked and kidnapped, then taken to Oxford, which has been kept secret for two hundred years. It's there that she meets the Rephaite Warden and is drawn to him despite being frightened by him.My Opinion:First of all, I really enjoyed this book. Of course there were some negative aspects but all in all, I really liked it and I'm excited for the sequel!I really liked the new world that was introduced to me and it's amazing that it started in 1900 and is not as futuristic as others, but more of an alternative world to our own. Just imagine what kind of things do not exist because of this change in the wolrd? The beginning of the book was really confusing because the reader is simply thrown into the story and it's already all in action. I know that's what the author intended, for it to be a usual day at work with an actionpacked ending which leads into another life and I loved it. I could really empathise with Paige and I learned to love her throughout the novel.Another thing I adored was the Paige's character developement. At the beginning she seemed cold and distant but at the end she showed that she cared and she showed feelings.What I didn't like so much were all the new words that were just never properly introduced and you always had to guess what it actually meant. Of course, at the end of the book there was a kind of dictionary for it but it would have been tedious to switch back and forth just to find out what one word means. I think this could have been handled better.Another thing I disliked was the openendingness some characters had, for example Julian. We never get to know what happens to him, he just kind of disappears and we never hear from him again. It felt weird and I know there will be more books, but still... All in all, I enjoyed the book and I'm giving it 4 out of 5 stars :)
Das Buch lässt sich wirklich schön lesen. Man taucht direkt in die Welt der Protagonistin ein und ich persönlich finde dass man sich auch gut die Handlungsorte vorstellen kann. Die Charaktere finde ich auch gut gemacht. Ich muss jedoch zugeben dass dem Buch für mich der letzte Pepp fehlt. Ich weiß nicht wie ich es anders beschreiben soll. Aber es gibt Bücher bei denen jammere ich, weil ich den nächsten band unbedingt lesen möchte und die Protagonisten schon nach der letzten Seite vermisse. Hier ist das leider nicht der Fall.
This was a weird read. I'm still ambiguous on whether I liked it or not. Parts of it were realy clever and well written but the info-dumping was hard to get through. There's a lot of telling and no showing right from the start and the world-building felt pretty lacklustre as a result. The writing, however, was stellar. For a debut this was pretty well-written, and I enjoyed Paige as a main character well enough. I just wished for more POVs from the other characters for a more balanced story. I didn't get attached to any of the other ones besides Warden, and it didn't help that the author kept killing them off. I think I'll wait for more books to come out in this series cause apparently they do get better from here on out and Priory of the orange tree seems to be a favorite even amongst readers who disliked the bone season, so fingers crossed.
Cover und Presseschnipsel ließen mich hier auf eine HP-ähnliche Geschichte hoffen, bekommen habe ich aber eine düstere Zukunftswelt mit einem komplexen System aus verschiedenen Fähigkeiten mit Geistern in Verbindung zu treten. Was an sich ja auch nicht schlecht sein muss, nur leider war komplex hier gleich verwirrend. Ich wusste bis zum Schluss nicht wer was kann und warum es so unendlich viele Kategorien gibt, die man nicht nach und nach entdeckt, sondern als Infoblöcke erzählt bekommt. Dadurch ging viel verloren, denn eigentlich hatte die Geschichte Potenzial - der Weltentwurf war interessant, die Protagonistin stark (wenn auch manchmal nervenaufreibend störrisch) und die Gegenspieler schön geheimnisvoll. Durch die blassen Nebenfiguren, die fehlende emotionale Tiefe und die unendliche Flut von irrelevanten Informationen war es dann aber leider "nur" durchschnittlich, mit einem gut angezogenen Spannungsbogen im letzten Drittel. Streckenweise hat mich die Geschichte sehr stark an [b:Dark Canopy|13183415|Dark Canopy (Dark Canopy, #1)|Jennifer Benkau|https://d.gr-assets.com/books/1345708843s/13183415.jpg|18363879] erinnert, erreicht aber nie dessen emotionale Wucht
Wow, just wow. I have to admit that the beginning was a little confusing since a whole new world had to be introduced. But it was so intriguing and complex, so imaginative and detailed that I immediately fell in love. I also fell in love with the charcters - not just the heroine but all of them. They were so unique and together they created such a colorful and fascinating picture. This is one of the best books I've read so far this year!
"Fahr zur Hölle." "Ich existiere bereits auf einer Ebene der Hölle." "Dann existiere auf einer, die weit weg ist von meiner." 2,25 Sterne Wenn noch einmal das Wort "Ganovenbraut" hören muss, dann lernt das Buch fliegen. (Mir kam es so vor, als täte Madame sehr taff, sei dabei aber eigentlich mehr damit beschäftigt, sich selbst zu bemitleiden? Ja, ihre Lage ist nicht toll, aber irgendetwas passt da nicht zusammen.) Der Einstieg in dieses Buch war hart. Hätte mich die Geschichte nicht interessiert, hätte ich es wohl nach dem Anlesen wieder weggelegt, denn ich stolperte immer wieder über den Schreibstil. Eine weitere große Stolperfalle war der Einstieg in die Welt, die Samantha Shannon hier vorstellt. Es kommt zu viel auf einmal und Erklärung, ich hatte da Gefühl, mich blind zu bewegen, da ich absolut keinen Überblick hatte, wer jetzt wer und was was ist. (Ja, es gab diese komischen Stammbäume der Seher vorne im Buch und hinten das Glossar, aber ich mag sowas nicht erst auswendig lernen oder beim Lesen ständig nachschauen müssen.) Es gab Fantasieworte, die hatte ich bis zum Ende nicht behalten. Insgesamt war der Plot interessant, ebenso wie die Schauplätze und die Welt an sich, die Umsetzung durch Schreibstil und die Charaktere ließen für mich persönlich zu wünschen übrig (ich kann durchaus sehen, warum andere Leser begeistert waren). Und dann der große Schock für mich: Es wird nicht nur eine Trilogie, nein, es werden insgesamt sieben Bände. Spätestens mit der Erkenntnis war diese Reihe für mich dann durch, Band 2, der schon bereitlag, bleibt ungelesen. Noch sechs Bände davon, zumal ja alle Bücher nicht gerade dünn zu sein scheinen, halte ich nicht durch.
Description
A lavishly reimagined tenth anniversary edition of the first novel in the sensational Bone Season series, by the Sunday Times and New York Times-bestselling author of The Priory of the Orange Tree.
'A fabulous, epic fantasy thriller ... Lavish, ebullient, escapist' The Times
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Welcome to Scion. No safer place.
The year is 2059. For two centuries, the Republic of Scion has led an oppressive campaign against unnaturalness in Europe.
In London, Paige Mahoney holds a high rank in the criminal underworld. The right hand of the ruthless White Binder, Paige is a dreamwalker, a rare and formidable kind of clairvoyant. Under Scion law, she commits treason simply by breathing.
When Paige is arrested for murder, she meets the mysterious founders of Scion, who have designs on her uncommon abilities. If she is to survive and escape, Paige must use every skill at her disposal - and put her trust in someone who ought to be her enemy.
Book Information
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Ein guter Auftakt einer dystopischen Urban Fantasy Reihe mit Londoner Setting ☺️🏙 Zwischen 3,5 - 4 🌟
Zuallererst: Auch wenn ich dem Buch "nur" 3,5 🌟 gegeben habe, fand ich es wirklich gut! Die Idee und das Setting sind wirklich toll, es hapert nur hier und da an der Ausführung 🫣 Das Buch erschien auf englisch erstmals 2013, es ist also eine ältere Reihe, und bis jetzt gibt es 5 Bände. Insgesamt sollen es aber ganze 7 Bände werden, und ich kann mir sehr gut vorstellen das es mit der Zeit immer besser wird, denn die Autorin hat hier wirklich eine komplexe Welt geschaffen. Auf deutsch wurden damals leider nur die ersten 2 Bönde übersetzt..Ich nehme das jetzt mal als Anlass endlich mal auf englisch zu lesen🫣 Die englischen Cover finde ich auch sooooo schön ey, warum haben die das damals auf deutsch nicht einfach übernommen?💔😭 Nun zur Story: Die Story spielt in London 2059. Die Welt wurde von einer "Seuche" überfallen, es gibt Menschen die Geister sehen können, diese werden von Scion (London) gejagt, getötet oder eingesperrt. Die 19 Jährige Prota Paige ist eine von ihnen, eine sogenannte Seherin, und um nicht in die Hände des Staates zu fallen, arbeitet sie im Syndikat. Eine kriminelle Gemeinschaft, es hatte so ein wenig alte englische Gang Vibes😍 Eines Tages wird sie aber von Scion entführt....Und was dann alles passiert, will ich ehrlich gesagt nicht weiter verraten, denn ich habe wirklich NICHTS über die Story gewusst. Ich habe nur recht oft auf Tiktok gesehen das viele die Reihe feiern. Dadurch das ich aber Storytechnisch keine Ahnung hatte, wars echt cool und spannend 🤭 Ich fand nur den Anfang wirklich super überfordernd...Die Welt ist überraschenderweise super komplex mit den Geistern und verschiedenen Seherkasten, es gibt auch ein Glossar, und das brauchte ich wirklich 😵💫 Die Autorin hat eher nicht auf "Show don't tell" gesetzt, dadurch wird man mit Informationen am Anfang überhäuft. Es war so ein richtiges Infodumping🥲 An sich wars halt super interessant, deswegen wollte ich auch weiterlesen, aber das hätte man schon erzähltechnisch besser lösen können 🙃 Mit der Zeit wurde es aber immer besser und für mich persönlich hat die Story wirklich riesen Potential eine meiner Fav Reihen zu werden. Die Charaktere waren ziemlich cool. Das Setting war natürlich auch sehr geil. Die Geschichte hat alles was mein Herz begehrt 🤭 Ich selbst bin nicht unbedingt ein Fan von Tropes, weil ich oft finde das die einfach spoilern. Ich will eigentlichen vorher nicht wissen ob es Friends to Lovers oder co. sind, weil dann weiß man ja schon genau wer der Loveinterest ist😵💫 Aber da es das um 2013 nicht gab und viele das mögen, gebe ich euch hier ein paar Tropes mit, die ich dem Buch zuordnen würde: ✅️ Who did this ✅️ Enemies to lovers / Slow Burn (Nur ein Subplot) ✅️ Secret Identity ✅️ Strong female Prota ✅️ Rebellion So, falls jemand all diese Sachen mag, kann ich es empfehlen, lasst euch nur nicht vom Anfang abschrecken 🫢 Ich habe auf jeden Fall Lust auf den 2. Band 😍

Ich hatte einen anderen Schauplatz und dadurch eine andere Handlung erwartet. Aber nichtsdestotrotz fand ich den Reihenauftakt total spannend. Die Welt ist unglaublich komplex, ich bin dankbar für Glossar und Personenregister. Paige als Protagonistin mag ich sehr und ich bin gespannt, was uns in Teil 2 erwartet. Vollends überzeugen konnte mit 'The Bone Season' nicht, aber die Folgebände werden das mit Sicherheit beheben.
wooooaaaahhh
okay, was in fact a hater in the beginning. the plot took ages to pick up and the world was so gimmicky that it felt more like scifi than fantasy and i just did not appreciate that but then … i‘d say about halfway though? maybe two thirds? it started GOING and it did not stop. made me care about all the characters and want to know what happens next i do think the random 2 month time skip before the final bit of action was super random. it didn’t take too much suspense out, but …. why would you write it like that thoughts whilst reading, spoilers ahead: —————— hm so. so far not half as keen on it as priory, i think cause whilst both those books lack action for a long time, priory is chock full of politics, whereas the bone season … isn’t. it’s got worldbuilding, sure, but not tons of it somehow it is hysterical to me that paige and seemingly NO ONE ELSE in the entirety of oxford knows what a concubine is ??? strange to make a mystery out of a word that’s just … in the english language big fan of paige/ warden, actually. saw it coming, still enjoyed it. it kind of reminds me of the romance in fourth wing (lots of drama and danger surrounding them, kind of forbidden, slight protective streak) but without all the shit that pissed me off in fourth wing (lack of female autonomy or competence, lack of male respect, gratuitous sex scenes). however, yes i would like them to fuck
Hab die Reihe damals sehr geliebt und auch nun das Hörbuch hat mir sehr gut gefallen 😊
Die Special Effects waren unglaublich gut und haben der Geschichte noch das gewisse etwas verliehen. Paige ist eine taffe und starke Protagonistin, die noch einiges über ihre Fähigkeiten lernen muss aber diese jetzt schon gut meistert. Arcturus ist ein geheimnisvoller Charakter und ich mochte ihn die ganze Zeit über, alleine weil man merkte das er nicht hinter dem steht was die anderen Rephaim tun. Ich liebe die Geschichte und fand es sehr spannend. Die Story ist was neues, außergewöhnliches und ich finde es so schade, dass diese nicht weiter übersetzt wurde. Eventuell hat die Geschichte bei einem anderen Verlag nochmal eine Chance 🙈
Okay, ich muss jetzt einen ganz tiefen Atemzug nehmen. Das Buch hat mich sauer gemacht, und ich weiß ehrlich gesagt nicht, wieso es jemals in meinem Feed gelandet ist. Die Grundidee war leider schon eher durchschnittlich. Dystopische Zukunft, die besonders Begabten werden unterdrückt, aber FMC ist die eine welche mit einer besonderen Begabung. Natürlich ist sie mit Anfang 20 schon ein relativ hohes Tier in einem Syndikat. Es wird eine große Verschwörung aufgedeckt und sie verliebt sich in ihren Unterdrücker. Der eigentlich aber natürlich ein Guter ist. Ich hatte gehofft, dass es mir wenigstens so gut gefällt wie Priory of the Orange Tree, aber das hier war deutlich schlechter. Der Schreibstil war okay, aber auch nicht umwerfend. Bei weitem nicht genug, um die Schwächen des Buches auszugleichen. Die Handlung des Buches geht so schnell los, dass Paige mir einfach komplett egal war. Das ändert sich auch über die gesamten 600 Seiten nicht. Wir werden kaum in ihre Welt eingeführt, und auch die Supporting characters interessieren mich anfangs Null. Diese Beziehungen und Tiefe des Charakters wird dann versucht, über Flashbacks zu erzwingen, die dann auch noch irgendwie in der Handlung begründet werden. Was erstens nichts daran ändert, dass sie emotional nicht catchen, und zweitens völlig unnötig ist, weil das Buch mit der Perspektive aus erster Person Singular ja nun die Grundlage für Erinnerungen perfekt legt. Diese werden aber kaum organisch mir der Handlung des Buches verwoben. Die zieht sich elendig hin. Wir erleben viel Leid einer Sklavin, die allerdings deutlich besser gestellt ist als die anderen. Emotionen werden einzig und allein dadurch erzeugt, dass ständig Nebencharaktere unnötig umgebracht werden, bis auf den einen, der dann vermuuuuutlich irgendwann zurück kommen wird, was? Und das Beste: Am Ende wird dann noch mit einer Novelle das versucht, das zu tun, was ein gutes Setting am Anfang eines Buches tun sollte. Die Welt und Charaktere einführen, aus denen der Hauptcharakter dann entrissen wird. Damit das so richtig mitnimmt. Ehrlicherweise wäre ich bei 2 Sternen gewesen, wenn sie dann nicht noch dir Namen von realen Jack The Ripper Opfern irgendwo rumgeschmissen hätte, wo sie NICHTS zu suchen haben. Lasst diese armen, REALEN Frauen doch mal in Ruhe.
Eigene Meinung: „Wenn du also schwer verletzt hier reinkommen würdest, soll ich dich sterben lassen?“ hakte ich nach. „Ja.“ Lügner. Den nächsten Satz wollte ich mir eigentlich verkneifen, schaffte es aber nicht ganz: „Diesem Befehl werden ich nur zu gerne Folge leisten.“ Der Wächter sah mich ausdruckslos an. Die Tatsache, dass meine Respektlosigkeit ihn kaum zu interessieren schien, machte mich noch wütender. Irgendwie musste man ihn doch knacken können. DER HELLE WAHNSINN! Das ist eines der besten Bücher, die ich JEMALS gelesen habe! Dieses Buch hat einfach ALLES! Ein wunderbares Setting, ein fantastisches Storytelling, einen fesselnden Schreibstil, eine sich immer weiter aufbauende Spannung, eine der besten und durchdachtesten Fantasyaspekte der letzten Jahre, Action, Romantik, Freundschaft, Gesellschaftskritik, eine wahnsinnig starke und auch WILLENSSTARKE Hauptfigur, die besser hätte nicht sein können, faszinierende Beschreibungen der Welt, unglaublich gut ausgearbeitete Nebencharaktere, die man kennt und erkennt, auch wenn sie nur ein oder zwei Mal vorkommen, eine undurchschaubare und sympathische zweite Hauptrolle, ein ganzes Netz an Verstrickungen, abgefuckte Bösewichte UND kein Schwarz-Weiß-Denken. Ihr seht, wie begeistert ich von diesem Buch bin. Ich liebe es einfach. Die Geschichte will ich überhaupt nicht vorausnehmen, aber ein paar Sachen muss ich dennoch spoilern. Zuerst möchte ich auf die Hauptperson eingehen: Paige Mahoney. Erst 19 Jahre alt und trotzdem einer der reifsten Charaktere, von denen ich je gelesen habe. Sie ist stark, schnell, selbstbewusst, willensstark, sarkastisch, loyal und weiß, wer sie ist und was sie kann. Denn Paige ist nicht nur ihre Gabe, wie sonst so viele Charaktere in Jugendbüchern. Das wird auch ein paar Mal thematisiert. Denn obwohl sie einiges aufgrund ihrer Gabe erhält, will sie immer, dass jemand sie nicht wegen ihrer Gabe anerkennt, sondern wegen ihr selbst. Ach ja: Habe ich erwähnt, dass sie NIE vor einer Situation flüchtet und sich immer allem stellt. Und EEEENNNNDDDLLLIIICCCHH haben wir eine Hauptperson, die sich ganz allein verteidigen kann und niemanden an ihrer Seite braucht und niemanden, der auf sie aufpasst? Sie kann alleine kämpfen und fragt noch nicht mal nach Hilfe. Außerdem hat mir ihre Einstellung sehr gut gefallen. Zu allem. Zur Rebellion, zur Freundschaft, zu dem Thema, welches Risiko man eingehen kann und und und… ich könnte wirklich ewig über Paige schreiben. Sie sagt übrigens IMMER ihre Meinung, egal welche wichtige Person sie vor sich hat. Sie nimmt sich nie zurück. Selbst bei Situationen bei denen ich gedacht habe: Jetzt verkneift sie es sich aber…weit gefehlt! Da hat sie erst recht ´nen Klopper rausgehauen! Arcturus, also der Wächter, im Original übrigens Warden, über den ich jetzt nicht zu viel verraten möchte…wir wollen es ja spannend halten ;D… ist übrigens die beste zweite Hauptrolle überhaupt geworden. Er ist manchmal undurchschaubar, aber doch dankbar und Menschen nicht so abgeneigt. Als man dann erfährt, was er vor 20 Jahren schon getan hat….Ich war baff! Ich dachte: Er passt doch perfekt zu Paige! Und ich habe auch die ganze Zeit darauf gehofft, obwohl die Andeutungen doch sehr rar gestreut waren. Aber ich hab sie nicht übersehen! Yes! SPOILER! Apropos: Ich habe mir das ganze Buch über gedacht….wenn jetzt noch Romantik dazukommt, wäre dieses Buch perfekt! Und siehe da: auf den letzten Hundert Seiten hat die Autorin das AUCH NOCH rausgehauen! Wie geil ist das denn?! Die Nebencharaktere (sowohl die aus London, als auch die aus Sheol I) waren alle wunderbar gezeichnet und erfüllten alle ihre Rollen perfekt. Carl, der sich dem System mit Freude anschließt, Julian, der es riskiert ein Clown zu werden, Liss, die Tänzerin, die niemals stürzt, die Rotjacken, Nashira, die allwissende Königin über Sheol I, Pleione, Terebell, Nick, der erst sehr spät merkt, was er für Paige war, Jaxon der ewige Psychopath, die anderen 5 der 7 Siegel, Paiges Vater, David, auf ewig undurchschaubar, der arme Seb. Es sind sehr viele, aber trotzdem sind sie mir klar und deutlich vor Augen geblieben. Und endlich gibt es mal eine plausible Erklärung für Rückblenden, die nicht einfach nur so auftauchen….ne, ne! Da gibt´s ne super Erklärung für! Aber die verrate ich natürlich nicht Die Fantasy-Idee,-Geschichte und -Umsetzung finde ich der OBERHAMMER! Ich habe lange keine so innovative Fantasy mehr gelesen, die im Laufe des Buches immer klarer wird. Dementsprechend wird nicht immer alles sofort erklärt und verschiedene Dinge werden im Laufe des Buches immer klarer. Diese Idee ist mit all ihren Kategorien der Kategorien der Kategorien so gut ausgearbeitet, dass ich dafür gerne meinen Hut, wenn ich denn einen hätte, ziehe! Chapeau! Habe ich schon erwähnt, dass eine ganz bestimmte Riege von Menschen in diesem Buch nach Sternen benannt ist? Ja nach Sternen. Das ist ja mal die beste Idee der Welt. Bin gespannt, ob das noch einen tieferen Sinn haben wird. Generell ist dieses Buch auch ein Actionknaller, denn wenn Paige erstmal richtig loslegt, dann gibt es kein Halten mehr. Und das passiert sehr häufig. In Kombination mit diesem einzigartigem, mitreißendem Schreibstil ist dieses Buch wie ein Gewehrschuss. Laut, schnell und es bleibt in Erinnerung. Aber es gibt auch zahlreiche ruhige Momente, in denen Paige ihre anderen Seiten zeigt, und sie hat verdammt viele. Wunderschön fand ich auch die Szenen mit Nuala, dem wunderschönen Reh:). Ich kann kaum fassen, dass all diese wunderbaren Dinge auf „nur“ 600 Seiten gepasst haben
Der erste Band der "The Bone Seasons"-Reihe liegt schon eine gefühlte Ewigkeit auf meinem SuB. Im Zuge einer SuB-Abbau-Challenge musste es dieses Jahr endlich gelesen werden. Als ich gesehen hatte, dass das Hörbuch auf Audioteka erhältlich ist, habe ich mich für die Hörbuchversion entschieden. Praktischerweise wird es sowohl in der gekürzten, als auch in der ungekürzten Version angeboten. Ich musste zwar bei über 16h Hörzeit einmal schwer schlucken, habe mich aber dann trotzdem für die ungekürzte Version entschieden. Der Grund war vor allem der, dass ich im Vorfeld ein paar Meinungen zum Buch überflogen hatte, in denen immer wieder die Rede davon war, dass das Worldbuilding sehr komplex und damit schwierig zum Verstehen ist. Ich dachte mir, dass bei der gekürzten Version vielleicht Details weggelassen wurden, die beim Verständnis helfen. Rückblickend muss ich aber sagen, dass ich das Worldbuilding auch in der ungekürzten Version bis zuletzt nicht so richtig verstanden habe. Und das war vermutlich auch einer der Gründe, dass ich das Hörbuch im letzten Viertel abgebrochen habe. Die Grundidee um die junge Paige, die übernatürliche Fähigkeiten hat und in der Folge als Sklavin eines Rephait gehalten wird, wäre an und für sich zwar sehr interessant gewesen, aber die Story wurde einfach viel zu sehr in die Länge gezogen und fühlte sich stellenweise sehr träge an. Ich hatte zudem Mühe, einen Überblick über die verschiedenen Charakternamen zu behalten und wusste manchmal nicht so richtig, ob die Erzählung in der Gegenwart spielt oder ob es sich um einen Rückblick in die Vergangenheit handelt. Die Dialoge zwischen Paige und Warden fand ich sehr anstrengend und ich wurde den Verdacht nicht los, dass aus dieser anfänglichen Feindschaft im weiteren Verlauf auf Biegen und Brechen eine Liebesbeziehung entstehen sollte. Mein Hauptproblem lag vor allem darin, dass ich Warden einfach unglaublich unsympathisch fand und ich bis zuletzt nicht warm mit ihm werden konnte. Zur Sprecherin: Ich kenne Laura Maire als Erzählerin bereits von zahlreichen anderen Young Adult (Fantasy) Bücherreihen und bin mittlerweile ein grosser Fan von ihr geworden. Sie macht ihre Sache trotz teilweise trägem Plot auch hier sehr gut. Fazit: Eine interessante Idee, mit einem leider zu komplexen Worldbuilding, bei dem die eigentliche Story in den Hintergrund rückt. Nachdem die Geschichte nach fast 12h Hörzeit immer noch nicht so richtig in Fahrt gekommen ist (und ich urlaubsbedingt nach 2-wöchiger Hörpause keinen Zugang mehr zur Geschichte hatte), habe ich das Hörbuch abgebrochen. Vielleicht hätte ich die gekürzte Version spannender gefunden, weil dann die ganzen (unnötigen) Details wegfallen und der Fokus mehr auf der eigentlichen Handlung liegt.
Samantha Shannon erschafft eine faszinierende Welt, die ihresgleichen sucht. Seher, Wahrsager, Medien, Traumwandler und unzählige übernatürlich Begabte mehr bevölkern das düstere London von 2059. Als Widernatürliche verachtet und verfolgt, leben sie im Untergrund, in ständiger Angst, von den Überwachungssystemen Scions entdeckt und im Tower eingesperrt zu werden, Niemand weiß, was aus jenen wird. Bis Paige es am eigenen Leib erfährt, denn seit 200 Jahren wird die Welt im Verborgenen von anderen Wesen beherrscht. Die Vielzahl an seherischen Begabungen und eigenen Wortschöpfungen machen den Einstieg nicht ganz so leicht. Hilfreich sind hier an mancher Stelle die Übersicht der “Sieben Kasten der Hellseherei” und das Glossar. Dennoch zieht die komplexe Welt mit ihren Gefahren für die Gemeinschaft der Seher den Leser schnell in ihren Bann, auch wenn sich nicht alles sofort erschließt. Die Protagonisten sind ausdrucksstark und bildhaft und auch die Nebenfiguren lassen an Tiefe und Unverwechselbarkeit nichts vermissen. Die Hauptfigur Paige ist stark und rebellisch, zeigt jedoch auch immer wieder Verletzlichkeit und vor allem eine tiefe Menschlichkeit, die in krassem Gegensatz zum Verhalten der Rephaim steht. Die Autorin nimmt sich viel Zeit, auf die Einzelheiten ihrer Welt einzugehen, schafft dennoch immer wieder Spannung und es gelingt ihr, eine Liebesgeschichte einzuflechten, die gefühlvoll dezent im Hintergrund bleibt und dennoch zu überzeugen vermag. Mich konnte der erste Teil der auf sieben Bände angelegten Reihe auf ganzer Linie überzeugen und ich freue mich schon sehr auf den zweiten Teil, dessen Erscheinungsdatum leider noch nicht feststeht. © Tintenelfe www.tintenhain.de
Puh. Ich weiß gar nicht so recht, wo ich anfangen soll. Also ich hatte so viel Gutes gehört, das Buch wurde jetzt schon von mehreren Bloggern zum Jahreshighlight 2014 erklärt und ohne Einschränkung weiterempfohlen. Dementsprechend hatte ich hohe Erwartungen, was nicht immer von Vorteil ist. Ich will nicht pauschal sagen, dass mir das Buch nicht gefallen hätte, denn das stimmt nicht. Jedoch habe ich die ersten 250 Seiten darauf gewartet, dass mal irgendetwas Spannendes oder Mitreißendes passiert. Bis mir klar wurde, dass dies nicht der Fall ist. Ich will das Buch wirklich niemandem ausreden. Es ist sehr komplex aufgebaut und gut durchdacht. Nur meinen Geschmack konnte es irgendwie nicht treffen. Die Protagonistin Paige fand ich nett und ich konnte mich mit ihr identifizieren, jedoch ist sie für mich kein Charakter, der mir in Erinnerung bleiben wird. Die Handlung ist an sich ja auch gelungen, nur irgendwie hat für mich einfach etwas gefehlt. Aufgrund der Komplexität der Sachverhalte (die ganze Regierungsstruktur und vor allem immer wieder Begriffe), musste ich mich immer wieder sehr konzentrieren und das Lesen dauerte länger, als gewohnt. Gerade zu Beginn bleiben viele Begriffe ungeklärt, was mich persönlich sehr gestört hat. Das hört sich jetzt so an, als hätte ich das Buch total doof gefunden. Ganz so ist es nicht. Die Handlung war schon spannend, hat mich aber eben nicht umgehauen. Es ist mehr so dahingeplätschert, konnte mich nicht berühren und nicht mit mir in Verbindung treten. Ich kann es irgendwie nicht so gut beschreiben :D Fazit: Ihr merkt es schon. Normalerweise bin ich kein Verfechter von zu kurzen Rezensionen. Aber bei The Bone Season geht es irgendwie nicht anders. Ich habe nicht viel zu diesem Buch zu sagen und bin enttäuscht, dass sich meine Erwartungen nicht erfüllen konnten. Teilweise musste ich mich schon ein bisschen zwingen, weiterzulesen. Trotz allem war das Buch okay und weil ich ein neugieriger Mensch bin, würde ich auch einen zweiten Band lesen. Lasst euch bitte von meiner Rezension nicht abschrecken, es tut mir schon fast leid, dass ich dieses Buch so schlecht bewerten muss. Für mich war es zwar nicht das Richtige, aber alle anderen fanden es ja toll.
Eine ziemlich gruselige und verstörende Geschichte, manchmal musste ich mich überwinden, um weiterzulesen. Allerdings fand ich es schwierig, in dieser seltsamen Welt anzukommen, es gibt im ersten Band zu wenig Hintergrundinformationen zu den Wesen und ihrer Umwelt. Ich bin mir noch nicht sicher, ob ich Band 2 lesen werde.
Zum Cover: Sehr dunkel gehalten, in blau und schwarz, verrät das Cover schon ein wenig die Stimmung der Geschichte, da es sich um eine Welt handelt, die in Dunkelheit getaucht ist. Denn tagsüber herrschen andere Kreaturen, vor denen die sogenannten Rephaim die Seher, um die es hier geht, zu beschützen versuchen. Allerdings beginnt die Geschichte nicht in der Welt der Rephaim, sondern in London, im Jahre 2059. Obwohl mich das Cover in der Buchhandlung nicht angesprochen hat, habe ich mir das Buch allein wegen der Story geholt und, was soll ich sagen, sie hat mich nicht enttäuscht. Und letztlich gefällt mir das Cover nun dennoch ganz gut. ;) Zum Inhalt: Willkommen in Scion: Die Gedanken sind frei, du nicht! Sie ist stark, sie ist schnell, und sie kann etwas, was sonst niemand kann: die Gedanken anderer auskundschaften. In einer Welt, in der Freiheit verachtet und Träume verboten sind, wächst die junge Paige zu einer Kämpferin heran. Doch dann wird sie erwischt und in eine geheime Stadt verschleppt, in der ein fremdes Volk herrscht, die Rephaim. Und wo sie Arcturus trifft, den jungen Rephait mit den goldenen Augen. Er ist das schönste und unheimlichste Wesen, das sie je gesehen hat. Seine Gedanken sind ihr ein Rätsel. Und ausgerechnet ihm soll Paige von nun an als Sklavin dienen… Meine Meinung: Wie man beim Inhalt schon lesen konnte, geht es um die Welt Scion, die in London ihre Zentrale hat. Doch unter Dieser Welt gibt es noch eine zweite, nämlich Sheol 1, dort leben die Rephaim. Sie entführen Widernatürliche (Seher) und Amaurotiker (Menschen ohne Zugang zum Ether), um sich von ihren Auren, ihrem Zugang zum Ether, zu nähren. Die Menschen, die sie ebenfalls verschleppen, sind von da an ihre Diener und werden wortwörtlich wie Dreck behandelt, aber auch die Seher sind Sklaven, die jeder einen Hüter zugewiesen bekommen. So wird auch Paige geschnappt, die junge Traumwandlerin stellt eine Gefahr dar, doch ebenso auch eine ultimative Gabe für die Anführerin Nashira, die ein besonderes Auge auf unsere Protagonistin gesetzt hat. Und dann ist da noch Arcturus, auch der Wächter genannt, der Paige vor eine große Verantwortung stellt. Steckt noch mehr dahinter? Natürlich, aber das müsst ihr selbst herausfinden. Mir hat es sehr gut gefallen und ich hoffe, ich habe euch Lust auf dieses wundervolle und fantasievolle Buch gemacht. Paige ist wirklich eine tolle Protagonistin und auch alle anderen Charaktere schließt man in sein Herz oder verabscheut man, je nachdem! ^^ Ich hatte zwar leichte Startschwierigkeiten, weil sehr viel auf einmal erklärt wurde, aber als ich dann drin war, kam ich nicht mehr raus. Und ich konnte sogar richtig mitfühlen mit Paige. (Ich sag nur ein Wort: Nick. <3 *schnief*) Aber ich bin auf jeden Fall auf die weiteren Bände gespannt und davon kommen ja noch ´ne ganze Menge, denn es ist eine 7-teilige Reihe und diese wird sogar verfilmt. Meine Neugier wächst schon jetzt, vor allem, da das Ende von Band 1 ziemlich offen war. Fazit: Teil 1 von "The Bone Season" bekommt von mir sehr gute 4 Sterne und das nur, weil ich zum Beginn des Buches so schwer in die Geschichte rein kam, ansonsten fande ich sie unglaublich toll und kann sie ohne Umschweife weiter empfehlen. Mir würde jetzt zumindest nichts einfallen, was fehlen könnte und an einer Stelle konnte mich das Buch sogar sehr überraschen, weil ich mit dieser Tatsache nie und nimmer in dieser Geschichte gerechnet hätte. Es war zumindest mal etwas anderes, das so in Büchern, die ich gelesen habe, noch nicht vorkam und das hat mir gefallen. Ich war zwar ziemlich traurig deswegen, aber vielleicht konnte mich die Geschichte eben deshalb, weil sie mich mitgerissen hat, begeistern. Und das muss ein gutes Buch doch können, einen begeistern können. =)
Dystopie mit einzigartigem Magiesystem. 🚨 Kleine Spoiler voraus 🚨
Schon bei dem ersten Buch der Autorin, das ich gelesen hab - das wunderbare Priory of the Orange Tree - war ich heilfroh, ein Glossar und ein Personenverzeichnis zu haben. Die Welt, vor allem die verschiedenen Orden der Clairvoyants, sind so komplex wie interessant. Ich war sofort in der Story drinnen, der Mord am Anfang hat in kurzer Zeit viel Welt gebaut, und nach der Eröffnung über die Rephs war ich sehr gespannt, wo das alles hinführt. Die erste Hälfte ist nach dem Anfang etwas schleppend, fast langweilig - viel Aufbau, in den man auch ein bisschen mehr Drive hätte reinbringen können. Nach dem Midpoint zieht die Story aber wieder gewaltig an, und der Showdown ist wieder herrlich aufregend. Man konnte auf 10km gegen den Nebel die heterosexuelle Romance herankriechen sehen, was mich als Romantik-Hasser fürchterlich genervt hat, auch wenn ich der Autorin lassen muss, dass sie es so fabelhaft aufgebaut hat, dass ich auch wollte, dass sie endlich rummachen - die Tension war nicht mehr auszuhalten. Paige war mir äußerst sympathisch, ab und an ging mir ihre Sturheit doch auf den Geist - aber es war alles in character. Am Ende gab es noch eine Kurzgeschichte, wie Paige ihren Titel erhalten hat, und ganz ehrlich, zur Hölle mit Rephs und dem Sturz des Systems, ich könnte ein ganzes Buch nur über die Gangster-Geschichten der Seven Seals lesen. Die Sieben fand ich nämlich von allen Charas am interessantesten und ich würde gern noch mehr über sie erfahren. Vor allem von Jax, der, unberechenbar, launisch, stylish und mit bedauernswert wenig Screentime, instant mein Favorit in diesem Buch wurde. Mal sehen, wo diese Serie noch hinführt - ich bin mit Freuden dabei.
So ein underratetes Buch.
Wünschte, es würde mehr Menschen geben, die es gelesen haben. Ich würde so gerne mehr Fanart und mehr Theorien und Diskussionen hören. Ich bin aktuell bei Band 3 der Reihe und durch und durch zufrieden! Sehr interessantes Worldbuilding ohne Logikfehler, sympathische Charaktere. Würde mich über mehr Austausch bzgl. dieser Reihe freuen!
Ich finde es sehr schwierig, dieses Buch zu rezensieren. Das es sich bei diesem Buch um den erste Band einer siebenteiligen Reihe handelt, hat man schnell gemerkt. Die eigentliche Geschichte des Buches, lässt sich recht knapp zusammenfassen: Mädchen lebt im Untergrund und macht einen Fehler. Mädchen wird verhaftet und muss als Sklavin in einer komischen Sekte leben. Mädchen versucht einen weg zu finden von dort zu entkommen. Die anderen 400 Seiten wird beschrieben. ALLES wird beschrieben. Natürlich erwarte ich bei einem Fantasy Roman eine gewisse Detailverliebtheit, damit ich auch das Gefühl habe, in die Geschichte eintauchen zu können. Allerdings hat sich die Autorin hier oft in den Beschreibungen verloren und hat es gleichzeitig geschafft, kaum Informationen zu transportieren. Nach Beendigung des Buches habe ich nicht das Gefühl, die Welt beschreiben zu können, in welcher die Geschichte spielt. Wir befinden uns in England, in einer Version Londons. Die Geschichte ist im Jahr 2059 angesetzt. Ich hatte allerdings nie das Gefühl, mich in der Zukunft zu befinden. Ab und zu streut die Autorin Gerätschaften ein, wie ein Datenpad (Wohl ein Tablet?) oder .... nein, das ist das einzige was mir spontan noch einfällt. Für mich hat sich das Setting eher wie eine 20. Jahrhundert Steampunktwelt angefühlt. Die Autorin hat so viele unnötige Dinge beschrieben, aber meiner Meinung nach an ihrer Welt gespart. Sehr schade. Doch nicht nur bei der Welt wird mit Informationen gegeizt. Auch bei der eigentlichen Geschichte wird mit den wichtigen Infos unglaublich sparsam umgegangen. Was hat es mit dem Syndikat auf sich, mit den Emim und den Rephait? Was hat die Regierung der Menschen mit dem ganzen zu tun? Mir ist klar, dass es Folgebände gibt und man daher nicht gleich alles im ersten Band verraten kann. Aber mir war das einfach zu wenig um mich wirklich neugierig auf den weiteren Verlauf der Handlung zu machen. Außerdem war die Handlung leider unglaublich vorhersehbar. Es ist absolut nichts passiert, womit ich nicht gerechnet hätte. Trotzdem war das Buch nicht so schlecht. Man darf einfach nicht vergessen, dass es sich hierbei trotz des ganzen Hypes um einen Debütroman handelt. Und dafür ist er nicht so schlecht geworden. Ich hoffe darauf, dass die Autorin sich das Feedback der Leser zu Herzen nimmt und in die weiteren Teile der Serie einarbeitet, denn prinzipiell sehe ich in der Idee Potenzial. Somit gibt es drei Sterne für einen Einstieg in Welt und Geschichte mit gut Luft nach oben.
This one was a reread for me, in preparation of book four coming out next year! The story is about Paige living in a future London - a city governed by Scion and in a fight against unnaturalness. Paige is one of those "unnaturals", because she has a unique gift. She and other clairvoyants who have a connection to the aether, the border between the living and the dead and its ghosts, have been forced to live in the criminal underworld of London. When Paige is cornered and pursued by Scion's enforcers, though, she has to leave and discovers that Scion harbors an even darker secret. What stood out to me the most the first time I read this book, was how unpredictable it is. I still enjoyed that the second time around. Furthermore, the atmosphere and worldbuilding are very original and interesting. I especially enjoyed learning more about the different orders of clairvoyance and their different ways to communicate with the dead, which is something that felt a little overwhelming the first time I read it. However, the book isn't perfect. The author likes to use rare words (and with English being my second language, that is still a challenge. On the bright side, I learned a lot of new words!). The story also begins slowly with background information and not a lot of action. Somehow, I felt like a very important time span has been left out of the ending as well. I did like that, towards the end, the plot was always full of suspense. While the book does feel like a debut, I enjoyed it a lot! I would recommend it to fans of revolution stories with great female protagonists.
2nd Time reading: Still love it as much the second time around ♡ Done with this treasure. At the beginning it took me some time to get into the world and story. There are a lot of new terms and words and the whole build-up of the world is hard to understand. It is much later in the story, that things get explained and clear up. But three or four chapters into the book and I was hooked. With each page the plot got better and better and had some very unexpected turns. I liked the main protagonist- Paige- even if her stubbornness was quite frustrating at some points but on the other hands totally understandable. Definitely less annoying than other protagonists in YA literature. Looking forward to reading the second novel and see how this strong characters fight for their freedom.
„The Bone Season“ von Samantha Shannon war mir schon oft auf Instagram aufgefallen, weshalb ich es auch lesen wollte. Als ich die deutsche Ausgabe mang den anderen Mängelexemplaren sah, hab ich einfach nur zugegriffen. Ein Spontankauf, wie es nicht sein könnte, denn ich hatte noch nicht mal die Inhaltsangabe durchgelesen.Die deutsche Ausgabe von „The Bone Season“ , „The Bone Season - Die Träumerin“ - von Samantha Shannon ist bereits 2013 im Berlin Verlag, ein Imprint von PIPER, erschienen. Aber es wurden nur die ersten zwei Buchteile der Reihe übersetzt. Bis jetzt gibt es auch keine Ankündigung, dass die anderen Teile übersetzt werden.„The Bone Season“ spielt im Jahr 2059. Paige Mahon ist der kriminellen Unterwelt von Scion London bei den Sieben Siegeln tätig. Ihre Aufgabe besteht darin, in die Gedanken von anderen Menschen einzudringen, um an Informationen zu kommen. Denn Paige ist ein Traumwanderer und in der Welt von Scion begeht sie, allein dadurch dass sie lebt, Verrat.Doch eines Tages ändert sich ihr Leben schlagartig. Sie wird angegriffen, unter Drogen gesetzt und entführt. Sie wird nach Oxford gebracht, eine Stadt, die seit zweihundert Jahren geheim gehalten wird, weil diese von einer kräftigen, nicht von dieser Welt stammenden Rasse regiert wird. Paige wird dem Wächter zugeteilt, einem Rephaim mit mysteriösen Fähigkeiten. Er wird ihr Master, ihr Trainer, ihr natürlicher Feind. Paige sehnt sich nach ihrer Freiheit. Der einzige Weg ist die Regeln ihres Gefängnis zu folgen.Die aus dem Londoner Westen stammende Samantha Shannon begann bereits mit fünfzehn zu schreiben. Später studierte sie dann Literatur am St. Anne’s College in Oxford. „The Bone Season“ ist das Debütwerk von Samantha Shannon und de Auftakt einer siebenteiligen Fantasy-Reihe.Von der Handlung und der Idee hinter „The Bone Season“war ich völlig überrascht. Zum einen, weil es in Zukunft England spielt, aber kein Dystopia- Setting ist. Wobei die Zukunft, wo Hellseher, Kartenleser etc. gejagt werden und als gefährlich angesehen werden, ist auch nicht viel besser. Samantha Shannon schafft es durch detailreiche Beschreibungen, dass man sich die Welt gut vorstellen kann, sogar Oxford, auch wenn dort alles bei Nacht spielt. Gleichzeitig wird man nicht erschlagen von den ganzen Detailinfos.Paige ist ein interessanter Charakter, welcher sehr reif für ihr Alter ist. Ihre Handlungen und Ambitionen sind wohl durchdacht und schlüssig. Es ist sehr früh klar, mit welchen anderen Charakter Samantha Shannon eine romantische Handlung aufbaut. Diese wird aber langsam entwickelt und steht nicht plötzlich im Vordergrund.„The Bone Season“ von Samantha Shannon ist der Auftakt einer siebenteiligen Reihe, wobei nur die ersten beiden Teile auf deutsch verfügbar sind. Die Story ist originell, detailreich und man will wissen, wie es weitergeht.
Synopsis: The Bone Season is set in 2059 and follows nineteen-year-old Paige Mahoney. Paige is a clairvoyant called a dreamwalker, capable of moving in and out of the minds of other people. She is later attacked and kidnapped, then taken to Oxford, which has been kept secret for two hundred years. It's there that she meets the Rephaite Warden and is drawn to him despite being frightened by him.My Opinion:First of all, I really enjoyed this book. Of course there were some negative aspects but all in all, I really liked it and I'm excited for the sequel!I really liked the new world that was introduced to me and it's amazing that it started in 1900 and is not as futuristic as others, but more of an alternative world to our own. Just imagine what kind of things do not exist because of this change in the wolrd? The beginning of the book was really confusing because the reader is simply thrown into the story and it's already all in action. I know that's what the author intended, for it to be a usual day at work with an actionpacked ending which leads into another life and I loved it. I could really empathise with Paige and I learned to love her throughout the novel.Another thing I adored was the Paige's character developement. At the beginning she seemed cold and distant but at the end she showed that she cared and she showed feelings.What I didn't like so much were all the new words that were just never properly introduced and you always had to guess what it actually meant. Of course, at the end of the book there was a kind of dictionary for it but it would have been tedious to switch back and forth just to find out what one word means. I think this could have been handled better.Another thing I disliked was the openendingness some characters had, for example Julian. We never get to know what happens to him, he just kind of disappears and we never hear from him again. It felt weird and I know there will be more books, but still... All in all, I enjoyed the book and I'm giving it 4 out of 5 stars :)
Das Buch lässt sich wirklich schön lesen. Man taucht direkt in die Welt der Protagonistin ein und ich persönlich finde dass man sich auch gut die Handlungsorte vorstellen kann. Die Charaktere finde ich auch gut gemacht. Ich muss jedoch zugeben dass dem Buch für mich der letzte Pepp fehlt. Ich weiß nicht wie ich es anders beschreiben soll. Aber es gibt Bücher bei denen jammere ich, weil ich den nächsten band unbedingt lesen möchte und die Protagonisten schon nach der letzten Seite vermisse. Hier ist das leider nicht der Fall.
This was a weird read. I'm still ambiguous on whether I liked it or not. Parts of it were realy clever and well written but the info-dumping was hard to get through. There's a lot of telling and no showing right from the start and the world-building felt pretty lacklustre as a result. The writing, however, was stellar. For a debut this was pretty well-written, and I enjoyed Paige as a main character well enough. I just wished for more POVs from the other characters for a more balanced story. I didn't get attached to any of the other ones besides Warden, and it didn't help that the author kept killing them off. I think I'll wait for more books to come out in this series cause apparently they do get better from here on out and Priory of the orange tree seems to be a favorite even amongst readers who disliked the bone season, so fingers crossed.
Cover und Presseschnipsel ließen mich hier auf eine HP-ähnliche Geschichte hoffen, bekommen habe ich aber eine düstere Zukunftswelt mit einem komplexen System aus verschiedenen Fähigkeiten mit Geistern in Verbindung zu treten. Was an sich ja auch nicht schlecht sein muss, nur leider war komplex hier gleich verwirrend. Ich wusste bis zum Schluss nicht wer was kann und warum es so unendlich viele Kategorien gibt, die man nicht nach und nach entdeckt, sondern als Infoblöcke erzählt bekommt. Dadurch ging viel verloren, denn eigentlich hatte die Geschichte Potenzial - der Weltentwurf war interessant, die Protagonistin stark (wenn auch manchmal nervenaufreibend störrisch) und die Gegenspieler schön geheimnisvoll. Durch die blassen Nebenfiguren, die fehlende emotionale Tiefe und die unendliche Flut von irrelevanten Informationen war es dann aber leider "nur" durchschnittlich, mit einem gut angezogenen Spannungsbogen im letzten Drittel. Streckenweise hat mich die Geschichte sehr stark an [b:Dark Canopy|13183415|Dark Canopy (Dark Canopy, #1)|Jennifer Benkau|https://d.gr-assets.com/books/1345708843s/13183415.jpg|18363879] erinnert, erreicht aber nie dessen emotionale Wucht
Wow, just wow. I have to admit that the beginning was a little confusing since a whole new world had to be introduced. But it was so intriguing and complex, so imaginative and detailed that I immediately fell in love. I also fell in love with the charcters - not just the heroine but all of them. They were so unique and together they created such a colorful and fascinating picture. This is one of the best books I've read so far this year!
"Fahr zur Hölle." "Ich existiere bereits auf einer Ebene der Hölle." "Dann existiere auf einer, die weit weg ist von meiner." 2,25 Sterne Wenn noch einmal das Wort "Ganovenbraut" hören muss, dann lernt das Buch fliegen. (Mir kam es so vor, als täte Madame sehr taff, sei dabei aber eigentlich mehr damit beschäftigt, sich selbst zu bemitleiden? Ja, ihre Lage ist nicht toll, aber irgendetwas passt da nicht zusammen.) Der Einstieg in dieses Buch war hart. Hätte mich die Geschichte nicht interessiert, hätte ich es wohl nach dem Anlesen wieder weggelegt, denn ich stolperte immer wieder über den Schreibstil. Eine weitere große Stolperfalle war der Einstieg in die Welt, die Samantha Shannon hier vorstellt. Es kommt zu viel auf einmal und Erklärung, ich hatte da Gefühl, mich blind zu bewegen, da ich absolut keinen Überblick hatte, wer jetzt wer und was was ist. (Ja, es gab diese komischen Stammbäume der Seher vorne im Buch und hinten das Glossar, aber ich mag sowas nicht erst auswendig lernen oder beim Lesen ständig nachschauen müssen.) Es gab Fantasieworte, die hatte ich bis zum Ende nicht behalten. Insgesamt war der Plot interessant, ebenso wie die Schauplätze und die Welt an sich, die Umsetzung durch Schreibstil und die Charaktere ließen für mich persönlich zu wünschen übrig (ich kann durchaus sehen, warum andere Leser begeistert waren). Und dann der große Schock für mich: Es wird nicht nur eine Trilogie, nein, es werden insgesamt sieben Bände. Spätestens mit der Erkenntnis war diese Reihe für mich dann durch, Band 2, der schon bereitlag, bleibt ungelesen. Noch sechs Bände davon, zumal ja alle Bücher nicht gerade dünn zu sein scheinen, halte ich nicht durch.






































