Der Orden des geheimen Baumes - Die Magierin: Königin von Inys 1
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Wenn Königin Sabran von Inys ohne Nachkommen stirbt, kehren die Lindwürmer zurück und überziehen das Land mit Feuer. Es heißt, allein ihre Blutlinie könne die Bestien abhalten. Ead, eine Magierin des Ordens des geheimen Baumes, lebt verdeckt als Sabrans Kammerfrau im Palast und tut ihr Möglichstes, um sie zu schützen. Während der Westen Drachen fürchtet, werden sie im Osten als Götter verehrt. Die junge Drachenreiterin Tané trifft in der letzten Nacht vor Antritt ihrer Ausbildung eine folgenschwere Entscheidung... Das hier gehört verfilmt! Die Handlung und das Worldbuilding von Samantha Shannons "Der Orden des geheimen Baumes" gehen angenehm Hand in Hand, was dem Leser ermöglicht, sich nach und nach in die komplexe Welt hineinzufinden. Es war kein Problem, dem Ganzen zu folgen, obwohl ich es als Hörbuch gehört habe und mir keine Notizen machen oder etwas nachschlagen konnte. Was die Autorin großartig gemacht hat, ist, die Welt grob in zwei Lager zu teilen, ohne Schwarz-Weiß-Malerei. Sie gibt uns neutrale Einblicke in alle Sicht- und Lebensweisen der verschiedenen Länder und Charaktere und man urteilt selbst. Ead ist meine Lieblingsfigur, denn sie ist eine ruhige, kompetente Person, mit dem Herz auf der Zunge. Das hilft ihr schließlich auch dabei, an die Seite der Königin zu gelangen. Diese kämpft trotz der matriachalen Machtstruktur mit den altbekannten Problemen wohlgestellter Frauen, politisch vorteilhafte Ehen schließen und Erben gebären zu müssen. Für Spannung sorgt Loth, der aus politischen Gründen zu ehemaligen Verbündeten des Königinnenreiches gesandt wird, um seinen verschollenen Vorgänger zu finden. Niclays Roos, ein aus dem Westen verbannter Alchemist, der im Osten im Exil lebt, ist eine interessante Persönlichkeit, der seine Rolle in den Geschehnissen spielt, doch Tané, die Drachenreiterin, hätte mehr Raum in der Geschichte verdient, um ihre Ausbildung und ihren Alltag besser zu beleuchten. Besonders gefallen hat mir, dass die Drachen optisch an chinesische Drachen erinnern, wie man auf dem Cover erkennen kann. Die Autorin hat zudem viele kreative Fantasy-Wesen entworfen, von denen manche Variationen bekannter Kreaturen sind, während andere mir völlig neu waren. Mein einziger Kritikpunkt ist, dass die abenteuerlichen Szenen meist etwas zu kurz geraten sind. Die Autorin wollte wohl mehr Gewichtung auf die sozialen Aspekte legen, denn sie geht queere und feministische Themen an. Das Buch hätte einfach ein paar Seiten mehr vertragen. Trotzdem 5⭐️ von mir!

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Wenn Königin Sabran von Inys ohne Nachkommen stirbt, kehren die Lindwürmer zurück und überziehen das Land mit Feuer. Es heißt, allein ihre Blutlinie könne die Bestien abhalten. Ead, eine Magierin des Ordens des geheimen Baumes, lebt verdeckt als Sabrans Kammerfrau im Palast und tut ihr Möglichstes, um sie zu schützen. Während der Westen Drachen fürchtet, werden sie im Osten als Götter verehrt. Die junge Drachenreiterin Tané trifft in der letzten Nacht vor Antritt ihrer Ausbildung eine folgenschwere Entscheidung... Das hier gehört verfilmt! Die Handlung und das Worldbuilding von Samantha Shannons "Der Orden des geheimen Baumes" gehen angenehm Hand in Hand, was dem Leser ermöglicht, sich nach und nach in die komplexe Welt hineinzufinden. Es war kein Problem, dem Ganzen zu folgen, obwohl ich es als Hörbuch gehört habe und mir keine Notizen machen oder etwas nachschlagen konnte. Was die Autorin großartig gemacht hat, ist, die Welt grob in zwei Lager zu teilen, ohne Schwarz-Weiß-Malerei. Sie gibt uns neutrale Einblicke in alle Sicht- und Lebensweisen der verschiedenen Länder und Charaktere und man urteilt selbst. Ead ist meine Lieblingsfigur, denn sie ist eine ruhige, kompetente Person, mit dem Herz auf der Zunge. Das hilft ihr schließlich auch dabei, an die Seite der Königin zu gelangen. Diese kämpft trotz der matriachalen Machtstruktur mit den altbekannten Problemen wohlgestellter Frauen, politisch vorteilhafte Ehen schließen und Erben gebären zu müssen. Für Spannung sorgt Loth, der aus politischen Gründen zu ehemaligen Verbündeten des Königinnenreiches gesandt wird, um seinen verschollenen Vorgänger zu finden. Niclays Roos, ein aus dem Westen verbannter Alchemist, der im Osten im Exil lebt, ist eine interessante Persönlichkeit, der seine Rolle in den Geschehnissen spielt, doch Tané, die Drachenreiterin, hätte mehr Raum in der Geschichte verdient, um ihre Ausbildung und ihren Alltag besser zu beleuchten. Besonders gefallen hat mir, dass die Drachen optisch an chinesische Drachen erinnern, wie man auf dem Cover erkennen kann. Die Autorin hat zudem viele kreative Fantasy-Wesen entworfen, von denen manche Variationen bekannter Kreaturen sind, während andere mir völlig neu waren. Mein einziger Kritikpunkt ist, dass die abenteuerlichen Szenen meist etwas zu kurz geraten sind. Die Autorin wollte wohl mehr Gewichtung auf die sozialen Aspekte legen, denn sie geht queere und feministische Themen an. Das Buch hätte einfach ein paar Seiten mehr vertragen. Trotzdem 5⭐️ von mir!





