Succession Game
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Description
Dies ist dein erster Raum. Entkomme in 60 Minuten.
2054: Der Klimawandel ist weit fortgeschritten, die Menschen leben auf engstem, hoch technologisierten Raum. Augmented-Reality-Programme erfreuen sich großer Beliebtheit – allen voran das Escape-Room-Spiel »Succession Game«, das in den sozialen Medien von Millionen Fans gefeiert wird.
Als die Privatdetektivin Clue als Kandidatin ausgewählt wird, sieht sie ihre Chance, den zwielichtigen Megakonzern hinter dem Spiel von innen aufzumischen. Doch kurz nach Beginn des Spiels stirbt ein Teilnehmer, und Clue begreift, welche Abgründe sich hinter den Kulissen von »Succession Game« verbergen. Plötzlich muss sie selbst um ihr Leben fürchten.
Moderne, innovative Science-Fiction einer talentierten deutschen Autorin!
Book Information
Author Description
Anika Beer, Jahrgang 1983, ist Autorin, Lektorin und Neurobiologin. Die Arbeit an der Universität inspirierte sie, naturwissenschaftliche Themen wie Immunologie, Neuroinformatik oder Tissue Engineering zur Grundlage für ihre Romansettings zu machen. Als Lektorin und Autorin engagiert sie sich für den sensiblen, gewalt- und diskriminierungsfreien Gebrauch von Sprache. Anika Beer lebt in Bielefeld.
Posts
So eine krasse Geschichte.
Am Anfang habe ich etwas gebraucht um in die Geschichte reinzukommen. Die Idee ein Game im Avatar Stil zu spielen, was gleichzeitig auch so eine Art Escape Room ist, fand ich grandios. Die Protagonisten waren authentisch und auch wenn manche unsympathischer waren, habenballe super in die Geschichte gepasst. Das World-building war so gut durchdacht, ich hätte nur gerne, die Printausgabe mit der Karte gehabt. Im E-book habe ich sie wahrscheinlich übersehen. Ich vergebe 4,5 von 5 Sternen 🌟 🌟 🌟 🌟 und eine klare Leseempfehlung. Den halben Stern ziehe ich ab, weil ich ein paarmal googlen musste 😉

Spannend; unterhaltsam; Escape-Room;
Auch wenn ich am Ende doch noch ein bisschen verwirrt zurück gelassen bin, ist die Story echt klasse und vor allem spannend🥰 Der Schreibstil in Anikas Büchern ist ja doch immer etwas besonderes, was mir immer wieder gut gefällt. Ich finde ihn manchmal ein bisschen wie eine kleine "Herausforderung", vor allem was die Zuordnung der Pronomen ihrer Charaktere betrifft. Jedoch wird meiner Meinung nach dadurch der Lesefluss aber nicht groß beeinträchtigt. Das Buch liest sich also auch bei Auftreten von einigen speziellen (Fach)Begriffen ziemlich flüssig🥰 Wer also gerne Geschichten liest, die in der Zukunft spielen und "Augmented-Reality-Programme" mag und wer dann auch mal ein wenig Abseits vom Mainstream will, der ist hier richtig❤️
Gute Idee aber die Umsetzung verlor sich im gendern und dem fehlenden roten Faden
Der Klappentext hat ziemlich viel versprochen und der Beginn hat dieses Versprechen gehalten aber leider verliert sich ziemlich schnell alles in undurchsichtige Verschwörung und Geheimniskrämerei so das ich in Grunde bis zum Ende hin nicht wußte was die Autorin für einen Plot vorhatte. Der Schreibstil ist flüssig und gut zu lesen, die Kapitellängen auch gut gewählt. Die Handlungen im Spiel sind interessant und die Rätsel fand ich meistens gelungen aber die Handlung drum herum konnte mich einfach nicht packen. Ich empfand sie als chaotisch und verwirrend. Die Figuren blieben blass und absolut ohne Tiefe und waren zu jeder Zeit austauschbar ebenso waren sie mir alle unsympathisch. Ich habe leider zu keinem Zeitpunkt mit ihnen gefühlt. "Ganz persönliche Meinung: " das gendern hat in diesem Buch das Maximum an Umsetzung erhalten was man sich vorstellen kann. Nicht nur das bei der Vorstellung der Spieler ihre Pronomen aufgeführt wurden hat man zu jeder Figur, so unbedeutend sie war dieses ebenfalls aufgeführt und auch der ganze Text war voll von diesem verwirrenden und im Lesefluss störenden Pronomen für Diverses. Ich will hier ganz sicher nicht das Thema schlecht reden aber ich kann es im Buch einfach zu keinem Zeitpunkt in den Lesefluss einbinden. Es hat mich jedes Mal rausgehauen. Fazit: eine gute Idee aber eine durchschnittliche Umsetzung. Ich wurde teilweise gut unterhalten aber zum Ende hin wußte ich trotzdem nicht ob ich die Handlung so verstanden habe wie die Autorin es sich vorgestellt hat
Ein Buch durch das ich mich kämpfen musste. Der Klappentext und die Grundidee der Sci-Fi-geschichte haben mir gefallen. Die konzipierten Räume des Spiels waren interessant... Und dann kommt das große Aber, durch die verschiedenen Genderformen verliert man teilweise den roten Faden, die wechselnde Erzählperspektive trägt ebenfalls dazu bei. Ohne Vorstellungskraft im Bereich Programmieren und Bioinformatik kommt man nicht weit. Zu verworren für mich.
Bissl geklaut, nervige Handlung
Story: 2054: Der Klimawandel ist weit fortgeschritten, die Menschen leben auf engstem, hoch technologisierten Raum. Augmented-Reality-Programme erfreuen sich großer Beliebtheit – allen voran das Escape-Room-Spiel »Succession Game«, das in den sozialen Medien von Millionen Fans gefeiert wird. Als die Privatdetektivin Clue als Kandidatin ausgewählt wird, sieht sie ihre Chance, den zwielichtigen Megakonzern hinter dem Spiel von innen aufzumischen. Doch kurz nach Beginn des Spiels stirbt ein Teilnehmer, und Clue begreift, welche Abgründe sich hinter den Kulissen von »Succession Game« verbergen. Plötzlich muss sie selbst um ihr Leben fürchten. Meinung: Puh, was war das denn bitte? Auch wenn ich sagen muss, dass sich der Inhalt gar nicht so schlecht angehört hat, so fand ich das Buch leider nicht gut. Die Geschichte startet sehr langsam und hat es nicht geschafft, mich wirklich zu unterhalten. Lediglich die Spiele in der zweiten Hälftze wirkten kreativ und schafften es, etwas Spannung aufzubauen. Aber der Rest hat mich nur genervt. Angefangen bei den Charakteren, die so austauschbar sind, dass sie mir egal waren. Weiter hat sich die Geschichte nach und nach extrem verlaufen. Sie ist verwoben und man muss beim Lesen aufpassen, aber vieles wirkt einfach unnötig übertrieben und unsinnig, manches auch zu sehr gewollt. Da reiht sich das durchgängige Gendern und das Vorstellen jedes Charakters mit seinen Pronomen ein, was sich hier nicht wie aus einem Guss einfügen mochte. Die Autorin hat es bei mir nicht geschafft, mein Interesse an Story und Charakteren aufrecht zu erhalten, was nicht zuletzt am Lesefluss lag, der immer wieder unterbrochen wurde. Kreativ ist das Buch, ja, wobei sich einiges anfühlt, als wäre es aus dem ein oder anderen Film recycelt worden. Ach ich weiß nicht, bis auf ein paar der Spiele hat mich das Buch mit seinem pseudo kreativen und pseudo wendungsreichen Gehabe eher genervt als unterhalten, da es sich total verrennt. Absolut nicht meins.

Ein cooles Buch. Mit spannend Hintergrund.
Die einzelnen Räumen war interessant gemacht und wie die die einzelnen lösen mussten. Schön war auch was sich zwischen Club und arc entwickelt hat und wie sie miteinander umgegangen sind. Dachte auch erst das die für alles nur 60 minuten Zeit hatten und nicht per Rätsel. Das mit theo und arc hab ich auch nicht so ganz verstanden. Schade das man am Ende des Buches mit so viel offenen Fragen zurück gelassen wir und ich hab keine Ahnung ob es einen 2 band gibt.
Schwierig, schwierig.... Sagen wir mal so, die Grundidee hat mir gut gefallen sowie auch die düstere Atmosphäre in dieser Geschichte. Man hat auch gemerkt, dass die Autorin sich mit gewissen Themen auseinandergesetzt hat und da auch gut recherchiert hat (soweit ich das beurteilen kann). Somit hatte das Buch eigentlich ein gutes Grundgerüst, was in meinen Augen nicht zufriedenstellend ausgebaut worden ist. Ich bin nicht so wirklich mit den Charakteren warm geworden, teilweise sind diese auch nicht so gut gezeichnet gewesen und manche habe ich einfach nicht sonderlich gemocht, was aber nicht das Hauptproblem gewesen ist. Ich habe irgendwann den roten Faden verloren und habe auch nicht mehr so ganz verstanden wo die Geschichte hingehen soll, weil es stellenweise sehr verwirrend gewesen ist und ich manchmal auch nicht den Sinn verstanden habe, vor allem wenn man dann am Ende mehr oder weniger einen Cliffhanger hat und das Gefühl hat, dass man in der Luft hängt und sich keinen Reim aufs Ganze machen kann. Die Spiele des Escapesrooms sind interessant und spannend gewesen, davon hätte ich mir mehr gewünscht. In diesem Buch wird auch gegendert, womit ich anfangs meine Schwierigkeiten hatte, da ich nicht gendere und ich von den ganzen Pronomen etwas erschlagen wurde. Im Laufe der Geschichte ging es dann aber (und ich fange hier keine Genderdiskussion - wieso ich mich nicht mehr damit auseinandersetze). Insgesamt ist es für mich eine sehr durchwachsende Geschichte gewesen, wo mein größter Kritikpunkt wirklich der Aufbau der Geschichte gewesen ist, der einfach durcheinander und verwirrend gewesen ist

Spannend aber irgendwie unklar
Ich mag das setting total. Dystopie, spiele um Menschenleben auf Zeit, unklare Ziele der Charaktere, count me in. Nur leider verliert sich das Buch danach dann auch schon. Bis zur letzten Seite bleibt unklar, was genau die Gefahr sein soll, und das "böse" bleibt total unverständlich. Die beiden Hauptcharaktere sind mir vollkommen gleichgültig geblieben, da konnte ich keine Bindung aufbauen. Aber einige der Nebencharaktere habe ich doch sehr ins Herz geschlossen. Allen voran Yez, ich fand sey einfach nur cool ^^ Achtung: dieses Buch verwendet Neo-Pronomen für einige charaktere. Sier, Sey, Them sind oft in Gebrauch. Ich fand das toll, ich mag das sehr gerne, wenn es in Büchern vorkommt, es kann einen aber schnell erschlagen, wenn man es nicht gewöhnt ist.
Persönlich enttäuschend, da ich die Idee und den eigentlichen Plot des Buches sehr interessant fand. Auch fand ich schön, dass so viele diverse & nichtbinäre Personen vorkamen. (Mein Fave des Buches war eindeutig Onyx) Die Hauptprotagonist*innen waren für mich allerdings alles andere als sympathisch und zugänglich, die Protagonistin Clue hatte für mich zu oft den Anschein einer damsel in distress und in meinen Augen zu wenig Eigeninitiative. Und Theo war extrem frustrierend und unsympathisch. Die Hauptprotagonist*innen sind wohl für ein anderes Publikum als mich geschrieben worden. 😅Die 'Romanze' war dann leider für mich auch ein Griff ins Klo und ziemlich unnötig.
Das Buch war eines meiner Highlights aus der Aktion #12für2023 - 12 Bücher von 12 Menschen empfohlen. Sonst wäre ich wohl nicht darauf aufmerksam geworden. Aber was für ein Buch! Unglaublich gut konstruiert, da sitzt jedes Wort und der Plot erst recht. Auch wenn man viele Fäden im Blick haben muss und anfangs kaum weiß, warum welche Perspektiven wichtig sind, ist es nie anstrengend, sondern außerordentlich spannend. Und irgendwann auch traurig. Und nachdenklich. Und insgesamt steckt so viel in dem Buch! Das Thema Gaming/Escape Room klang mir am Anfang zu sehr nach einem reißerischen Aufmacher, so dass ich etwas schlechteres erwartet hatte. Stattdessen ist dies hier eine sehr, sehr feinsinnige SciFi-Story und man merkt, dass Anika Beer wirklich Ahnung hat und oder sehr gut recherchieren kann. Ich bin auf so manche Finte hereingefallen und war am Ende - gerade von dem Ende - sehr begeistert. Das Buch geht nicht sofort wieder aus dem Kopf, was auch heißt, dass ich eine deutliche Empfehlung ausspreche, es ebenfalls zu lesen!
Dystopie in naher Zukunft
Diese Dystopie spielt im Jahr 2054 und ist somit nicht mehr allzu fern von heute. Das hat durchaus das Buch noch ein wenig interessanter gestaltet, da es viele Parallelen zur heutigen Zeit gibt. Die Story fand ich sehr gelungen und die Spiele um Succession Game waren abwechslungsreich und durchaus kreativ. Was vielleicht ein bisschen schwierig ist, ist immer zu verstehen, von was gerade gesprochen wird, da es doch teilweise sehr wissenschaftlich oder sehr Hackinglastig ist. Ich mochte das absolut, hatte aber dennoch an und an meine Probleme. Es gibt immer wieder ein paar Szenen, die zunächst verwirrend erscheinen, sich aber im Laufe der Geschichte erkläre. Einiges bleibt scheinbar trotzdem ein Geheimnis. Die Charaktere fand ich alle sehr gelungen und bei einigen fand nach und nach ein Wandel statt, den man mitverfolgen konnte. Die Story endet mit einem halben Cliffhanger. Theoretisch kann man das Buch so stehen und enden lassen, allerdings lässt es einen nicht ganz zufrieden zurück. Ich habe daher mal geschaut, ob es einen zweiten Teil gibt und zumindest wird wohl angedacht, hier einen zweiten Teil zu schreiben.
Near-Future-Abenteuer zum Mitdenken
"Succession Game" ist eines dieser Bücher, die man nicht nebenbei lesen kann, wenn noch was im TV läuft oder man vergleichbar halb abgelenkt ist. Für diesen Virtual-Elimination-Escape-Room-Roman muss man aufmerksam lesen, denn es geht eine ganze Menge in Hintergrund vor. Ich habe zum Beispiel ein bisschen gebraucht, bis ich das mit den Personas, den Avataren, und was dafür notwendig ist an Anpassungen, verstanden habe. Auch die ganze Situation um Theo, den mehrfachen Champion des Succession Game, um die Hacker, um das Game selbst, das verlangt, dass man wach ist und am Ball bleibt. Das klingt alles ein bisschen negativ, ist es aber in meinen Augen überhaupt nicht. Wenn man weiß, worauf man sich einlässt, ist es aber ein nahezu perfekter Near Future Roman, der spannend, unterhaltsam, tragisch und auch etwas dystopisch ist. Einzig das eher offene Ende hat mich ein wenig gestört. Es verweist sehr deutlich auf einen Folgeband, der aber aktuell wohl nicht mehr beim Verlag erscheinen wird. Der Roman an sich ist schon abgeschlossen, aber durch diesen Verweis hat mich das Ende etwas unbefriedigt zurückgelassen. Davon abgesehen lohnt sich das Erleben von Theos Abenteuer aber auf jeden Fall. Wer Spaß am mitkombinieren und so manchem Twist hat, dürfte hier auf seine Kosten kommen.
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Dies ist dein erster Raum. Entkomme in 60 Minuten.
2054: Der Klimawandel ist weit fortgeschritten, die Menschen leben auf engstem, hoch technologisierten Raum. Augmented-Reality-Programme erfreuen sich großer Beliebtheit – allen voran das Escape-Room-Spiel »Succession Game«, das in den sozialen Medien von Millionen Fans gefeiert wird.
Als die Privatdetektivin Clue als Kandidatin ausgewählt wird, sieht sie ihre Chance, den zwielichtigen Megakonzern hinter dem Spiel von innen aufzumischen. Doch kurz nach Beginn des Spiels stirbt ein Teilnehmer, und Clue begreift, welche Abgründe sich hinter den Kulissen von »Succession Game« verbergen. Plötzlich muss sie selbst um ihr Leben fürchten.
Moderne, innovative Science-Fiction einer talentierten deutschen Autorin!
Book Information
Author Description
Anika Beer, Jahrgang 1983, ist Autorin, Lektorin und Neurobiologin. Die Arbeit an der Universität inspirierte sie, naturwissenschaftliche Themen wie Immunologie, Neuroinformatik oder Tissue Engineering zur Grundlage für ihre Romansettings zu machen. Als Lektorin und Autorin engagiert sie sich für den sensiblen, gewalt- und diskriminierungsfreien Gebrauch von Sprache. Anika Beer lebt in Bielefeld.
Posts
So eine krasse Geschichte.
Am Anfang habe ich etwas gebraucht um in die Geschichte reinzukommen. Die Idee ein Game im Avatar Stil zu spielen, was gleichzeitig auch so eine Art Escape Room ist, fand ich grandios. Die Protagonisten waren authentisch und auch wenn manche unsympathischer waren, habenballe super in die Geschichte gepasst. Das World-building war so gut durchdacht, ich hätte nur gerne, die Printausgabe mit der Karte gehabt. Im E-book habe ich sie wahrscheinlich übersehen. Ich vergebe 4,5 von 5 Sternen 🌟 🌟 🌟 🌟 und eine klare Leseempfehlung. Den halben Stern ziehe ich ab, weil ich ein paarmal googlen musste 😉

Spannend; unterhaltsam; Escape-Room;
Auch wenn ich am Ende doch noch ein bisschen verwirrt zurück gelassen bin, ist die Story echt klasse und vor allem spannend🥰 Der Schreibstil in Anikas Büchern ist ja doch immer etwas besonderes, was mir immer wieder gut gefällt. Ich finde ihn manchmal ein bisschen wie eine kleine "Herausforderung", vor allem was die Zuordnung der Pronomen ihrer Charaktere betrifft. Jedoch wird meiner Meinung nach dadurch der Lesefluss aber nicht groß beeinträchtigt. Das Buch liest sich also auch bei Auftreten von einigen speziellen (Fach)Begriffen ziemlich flüssig🥰 Wer also gerne Geschichten liest, die in der Zukunft spielen und "Augmented-Reality-Programme" mag und wer dann auch mal ein wenig Abseits vom Mainstream will, der ist hier richtig❤️
Gute Idee aber die Umsetzung verlor sich im gendern und dem fehlenden roten Faden
Der Klappentext hat ziemlich viel versprochen und der Beginn hat dieses Versprechen gehalten aber leider verliert sich ziemlich schnell alles in undurchsichtige Verschwörung und Geheimniskrämerei so das ich in Grunde bis zum Ende hin nicht wußte was die Autorin für einen Plot vorhatte. Der Schreibstil ist flüssig und gut zu lesen, die Kapitellängen auch gut gewählt. Die Handlungen im Spiel sind interessant und die Rätsel fand ich meistens gelungen aber die Handlung drum herum konnte mich einfach nicht packen. Ich empfand sie als chaotisch und verwirrend. Die Figuren blieben blass und absolut ohne Tiefe und waren zu jeder Zeit austauschbar ebenso waren sie mir alle unsympathisch. Ich habe leider zu keinem Zeitpunkt mit ihnen gefühlt. "Ganz persönliche Meinung: " das gendern hat in diesem Buch das Maximum an Umsetzung erhalten was man sich vorstellen kann. Nicht nur das bei der Vorstellung der Spieler ihre Pronomen aufgeführt wurden hat man zu jeder Figur, so unbedeutend sie war dieses ebenfalls aufgeführt und auch der ganze Text war voll von diesem verwirrenden und im Lesefluss störenden Pronomen für Diverses. Ich will hier ganz sicher nicht das Thema schlecht reden aber ich kann es im Buch einfach zu keinem Zeitpunkt in den Lesefluss einbinden. Es hat mich jedes Mal rausgehauen. Fazit: eine gute Idee aber eine durchschnittliche Umsetzung. Ich wurde teilweise gut unterhalten aber zum Ende hin wußte ich trotzdem nicht ob ich die Handlung so verstanden habe wie die Autorin es sich vorgestellt hat
Ein Buch durch das ich mich kämpfen musste. Der Klappentext und die Grundidee der Sci-Fi-geschichte haben mir gefallen. Die konzipierten Räume des Spiels waren interessant... Und dann kommt das große Aber, durch die verschiedenen Genderformen verliert man teilweise den roten Faden, die wechselnde Erzählperspektive trägt ebenfalls dazu bei. Ohne Vorstellungskraft im Bereich Programmieren und Bioinformatik kommt man nicht weit. Zu verworren für mich.
Bissl geklaut, nervige Handlung
Story: 2054: Der Klimawandel ist weit fortgeschritten, die Menschen leben auf engstem, hoch technologisierten Raum. Augmented-Reality-Programme erfreuen sich großer Beliebtheit – allen voran das Escape-Room-Spiel »Succession Game«, das in den sozialen Medien von Millionen Fans gefeiert wird. Als die Privatdetektivin Clue als Kandidatin ausgewählt wird, sieht sie ihre Chance, den zwielichtigen Megakonzern hinter dem Spiel von innen aufzumischen. Doch kurz nach Beginn des Spiels stirbt ein Teilnehmer, und Clue begreift, welche Abgründe sich hinter den Kulissen von »Succession Game« verbergen. Plötzlich muss sie selbst um ihr Leben fürchten. Meinung: Puh, was war das denn bitte? Auch wenn ich sagen muss, dass sich der Inhalt gar nicht so schlecht angehört hat, so fand ich das Buch leider nicht gut. Die Geschichte startet sehr langsam und hat es nicht geschafft, mich wirklich zu unterhalten. Lediglich die Spiele in der zweiten Hälftze wirkten kreativ und schafften es, etwas Spannung aufzubauen. Aber der Rest hat mich nur genervt. Angefangen bei den Charakteren, die so austauschbar sind, dass sie mir egal waren. Weiter hat sich die Geschichte nach und nach extrem verlaufen. Sie ist verwoben und man muss beim Lesen aufpassen, aber vieles wirkt einfach unnötig übertrieben und unsinnig, manches auch zu sehr gewollt. Da reiht sich das durchgängige Gendern und das Vorstellen jedes Charakters mit seinen Pronomen ein, was sich hier nicht wie aus einem Guss einfügen mochte. Die Autorin hat es bei mir nicht geschafft, mein Interesse an Story und Charakteren aufrecht zu erhalten, was nicht zuletzt am Lesefluss lag, der immer wieder unterbrochen wurde. Kreativ ist das Buch, ja, wobei sich einiges anfühlt, als wäre es aus dem ein oder anderen Film recycelt worden. Ach ich weiß nicht, bis auf ein paar der Spiele hat mich das Buch mit seinem pseudo kreativen und pseudo wendungsreichen Gehabe eher genervt als unterhalten, da es sich total verrennt. Absolut nicht meins.

Ein cooles Buch. Mit spannend Hintergrund.
Die einzelnen Räumen war interessant gemacht und wie die die einzelnen lösen mussten. Schön war auch was sich zwischen Club und arc entwickelt hat und wie sie miteinander umgegangen sind. Dachte auch erst das die für alles nur 60 minuten Zeit hatten und nicht per Rätsel. Das mit theo und arc hab ich auch nicht so ganz verstanden. Schade das man am Ende des Buches mit so viel offenen Fragen zurück gelassen wir und ich hab keine Ahnung ob es einen 2 band gibt.
Schwierig, schwierig.... Sagen wir mal so, die Grundidee hat mir gut gefallen sowie auch die düstere Atmosphäre in dieser Geschichte. Man hat auch gemerkt, dass die Autorin sich mit gewissen Themen auseinandergesetzt hat und da auch gut recherchiert hat (soweit ich das beurteilen kann). Somit hatte das Buch eigentlich ein gutes Grundgerüst, was in meinen Augen nicht zufriedenstellend ausgebaut worden ist. Ich bin nicht so wirklich mit den Charakteren warm geworden, teilweise sind diese auch nicht so gut gezeichnet gewesen und manche habe ich einfach nicht sonderlich gemocht, was aber nicht das Hauptproblem gewesen ist. Ich habe irgendwann den roten Faden verloren und habe auch nicht mehr so ganz verstanden wo die Geschichte hingehen soll, weil es stellenweise sehr verwirrend gewesen ist und ich manchmal auch nicht den Sinn verstanden habe, vor allem wenn man dann am Ende mehr oder weniger einen Cliffhanger hat und das Gefühl hat, dass man in der Luft hängt und sich keinen Reim aufs Ganze machen kann. Die Spiele des Escapesrooms sind interessant und spannend gewesen, davon hätte ich mir mehr gewünscht. In diesem Buch wird auch gegendert, womit ich anfangs meine Schwierigkeiten hatte, da ich nicht gendere und ich von den ganzen Pronomen etwas erschlagen wurde. Im Laufe der Geschichte ging es dann aber (und ich fange hier keine Genderdiskussion - wieso ich mich nicht mehr damit auseinandersetze). Insgesamt ist es für mich eine sehr durchwachsende Geschichte gewesen, wo mein größter Kritikpunkt wirklich der Aufbau der Geschichte gewesen ist, der einfach durcheinander und verwirrend gewesen ist

Spannend aber irgendwie unklar
Ich mag das setting total. Dystopie, spiele um Menschenleben auf Zeit, unklare Ziele der Charaktere, count me in. Nur leider verliert sich das Buch danach dann auch schon. Bis zur letzten Seite bleibt unklar, was genau die Gefahr sein soll, und das "böse" bleibt total unverständlich. Die beiden Hauptcharaktere sind mir vollkommen gleichgültig geblieben, da konnte ich keine Bindung aufbauen. Aber einige der Nebencharaktere habe ich doch sehr ins Herz geschlossen. Allen voran Yez, ich fand sey einfach nur cool ^^ Achtung: dieses Buch verwendet Neo-Pronomen für einige charaktere. Sier, Sey, Them sind oft in Gebrauch. Ich fand das toll, ich mag das sehr gerne, wenn es in Büchern vorkommt, es kann einen aber schnell erschlagen, wenn man es nicht gewöhnt ist.
Persönlich enttäuschend, da ich die Idee und den eigentlichen Plot des Buches sehr interessant fand. Auch fand ich schön, dass so viele diverse & nichtbinäre Personen vorkamen. (Mein Fave des Buches war eindeutig Onyx) Die Hauptprotagonist*innen waren für mich allerdings alles andere als sympathisch und zugänglich, die Protagonistin Clue hatte für mich zu oft den Anschein einer damsel in distress und in meinen Augen zu wenig Eigeninitiative. Und Theo war extrem frustrierend und unsympathisch. Die Hauptprotagonist*innen sind wohl für ein anderes Publikum als mich geschrieben worden. 😅Die 'Romanze' war dann leider für mich auch ein Griff ins Klo und ziemlich unnötig.
Das Buch war eines meiner Highlights aus der Aktion #12für2023 - 12 Bücher von 12 Menschen empfohlen. Sonst wäre ich wohl nicht darauf aufmerksam geworden. Aber was für ein Buch! Unglaublich gut konstruiert, da sitzt jedes Wort und der Plot erst recht. Auch wenn man viele Fäden im Blick haben muss und anfangs kaum weiß, warum welche Perspektiven wichtig sind, ist es nie anstrengend, sondern außerordentlich spannend. Und irgendwann auch traurig. Und nachdenklich. Und insgesamt steckt so viel in dem Buch! Das Thema Gaming/Escape Room klang mir am Anfang zu sehr nach einem reißerischen Aufmacher, so dass ich etwas schlechteres erwartet hatte. Stattdessen ist dies hier eine sehr, sehr feinsinnige SciFi-Story und man merkt, dass Anika Beer wirklich Ahnung hat und oder sehr gut recherchieren kann. Ich bin auf so manche Finte hereingefallen und war am Ende - gerade von dem Ende - sehr begeistert. Das Buch geht nicht sofort wieder aus dem Kopf, was auch heißt, dass ich eine deutliche Empfehlung ausspreche, es ebenfalls zu lesen!
Dystopie in naher Zukunft
Diese Dystopie spielt im Jahr 2054 und ist somit nicht mehr allzu fern von heute. Das hat durchaus das Buch noch ein wenig interessanter gestaltet, da es viele Parallelen zur heutigen Zeit gibt. Die Story fand ich sehr gelungen und die Spiele um Succession Game waren abwechslungsreich und durchaus kreativ. Was vielleicht ein bisschen schwierig ist, ist immer zu verstehen, von was gerade gesprochen wird, da es doch teilweise sehr wissenschaftlich oder sehr Hackinglastig ist. Ich mochte das absolut, hatte aber dennoch an und an meine Probleme. Es gibt immer wieder ein paar Szenen, die zunächst verwirrend erscheinen, sich aber im Laufe der Geschichte erkläre. Einiges bleibt scheinbar trotzdem ein Geheimnis. Die Charaktere fand ich alle sehr gelungen und bei einigen fand nach und nach ein Wandel statt, den man mitverfolgen konnte. Die Story endet mit einem halben Cliffhanger. Theoretisch kann man das Buch so stehen und enden lassen, allerdings lässt es einen nicht ganz zufrieden zurück. Ich habe daher mal geschaut, ob es einen zweiten Teil gibt und zumindest wird wohl angedacht, hier einen zweiten Teil zu schreiben.
Near-Future-Abenteuer zum Mitdenken
"Succession Game" ist eines dieser Bücher, die man nicht nebenbei lesen kann, wenn noch was im TV läuft oder man vergleichbar halb abgelenkt ist. Für diesen Virtual-Elimination-Escape-Room-Roman muss man aufmerksam lesen, denn es geht eine ganze Menge in Hintergrund vor. Ich habe zum Beispiel ein bisschen gebraucht, bis ich das mit den Personas, den Avataren, und was dafür notwendig ist an Anpassungen, verstanden habe. Auch die ganze Situation um Theo, den mehrfachen Champion des Succession Game, um die Hacker, um das Game selbst, das verlangt, dass man wach ist und am Ball bleibt. Das klingt alles ein bisschen negativ, ist es aber in meinen Augen überhaupt nicht. Wenn man weiß, worauf man sich einlässt, ist es aber ein nahezu perfekter Near Future Roman, der spannend, unterhaltsam, tragisch und auch etwas dystopisch ist. Einzig das eher offene Ende hat mich ein wenig gestört. Es verweist sehr deutlich auf einen Folgeband, der aber aktuell wohl nicht mehr beim Verlag erscheinen wird. Der Roman an sich ist schon abgeschlossen, aber durch diesen Verweis hat mich das Ende etwas unbefriedigt zurückgelassen. Davon abgesehen lohnt sich das Erleben von Theos Abenteuer aber auf jeden Fall. Wer Spaß am mitkombinieren und so manchem Twist hat, dürfte hier auf seine Kosten kommen.




















