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A Theory of Dreaming (A Study in Drowning, Band 2): Träume aus Schatten und Sehnsucht - Historische Fantasy über die Macht der Mythen, Träume und Literatur

3.6(19)
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About the book

ISBNB0F6V6PPN7
PublisherLoewe Verlag
Publication Date10/09/25
Pages424

Reviews & Ratings

19 ratings

8 reviews

3.6

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  • booksblood
    booksblood

    66 Followers

    5.0

    A Theory of Dreaming ist keine laute Geschichte, sondern eine leise, tiefgründige. Eine, die nachhallt. Sie ist magisch, poetisch, ehrlich und wichtig.

    Es fiel mir selten so schwer, eine Rezension zu schreiben. Nicht, weil mir das Buch nicht gefallen hätte.. Ganz im Gegenteil. "A Theory of Dreaming" hat mich tief berührt und auf eine Weise beeindruckt, die schwer in Worte zu fassen ist. Ava Reid hat einen außergewöhnlichen Schreibstil. Er ist poetisch, intensiv und so bildgewaltig, dass man das Gefühl hat, ihre Worte beinahe atmen zu hören. Jeder Satz trägt Bedeutung, jede Szene fühlt sich durchdacht und ehrlich an. Ihre Sprache macht das Buch zu einem kleinen literarischen Kunstwerk. Besonders die Zitate zu Beginn der Kapitel fand ich großartig. Sie sind tiefsinnig, berührend und bleiben lange im Kopf. Schon nach wenigen Seiten war ich vollständig in der Geschichte versunken, als würde ich direkt neben den Figuren stehen und alles selbst erleben. Im Mittelpunkt stehen Effie und Preston. Effie ist ein vielschichtiger, komplexer Charakter, der mit inneren Konflikten zu kämpfen hat, dabei aber unglaublich echt und greifbar bleibt. Preston bekommt in diesem zweiten Band deutlich mehr Raum und ich habe es geliebt. Er ist ein wundervoller Charakter: klug, sanft, reflektiert und bereit, über sich hinauszuwachsen. Die Beziehung zwischen Effie und Preston ist nicht perfekt, aber gerade das macht sie so besonders. Sie ist ehrlich, menschlich und wunderschön. Die Liebe zwischen den beiden hat mich tief bewegt. Die Universität, an der die Geschichte spielt, wirkt auf den ersten Blick wie ein Ort des Wissens. Doch unter der Oberfläche brodeln Neid, Machtmissbrauch und Ungerechtigkeit. Rassismus, Frauenfeindlichkeit und gesellschaftliche Privilegien sind zentrale Themen des Buches. Sie werden nicht beschönigt, sondern schonungslos, aber zugleich einfühlsam dargestellt. Ich habe mich beim Lesen oft aufgeregt. Über die Ignoranz der Professoren, die Grausamkeit der Studierenden und genau das zeigt, wie kraftvoll Ava Reids Erzählweise ist. Das Buch konfrontiert, es fordert heraus, es regt zum Nachdenken an. Was ich besonders liebe: Die Autorin spielt meisterhaft mit der Grenze zwischen Realität und Magie. Man weiß nie genau, was wirklich geschieht, was nur Traum oder Einbildung ist und genau dieses Schweben zwischen den Welten macht die Geschichte so faszinierend. Es entsteht eine geheimnisvolle Atmosphäre, die einen nicht mehr loslässt. Einige Wendungen haben mich vollkommen überrascht. Ich konnte gar nicht glauben, was da passiert ist und musste manches doppelt lesen, einfach weil ich es nicht fassen konnte. Ich habe jede Seite genossen und wollte gleichzeitig nicht, dass das Buch endet. Mein Fazit: A Theory of Dreaming ist keine laute Geschichte, sondern eine leise, tiefgründige. Eine, die nachhallt. Sie ist magisch, poetisch, ehrlich und wichtig. Wer Bücher liebt, die auf mehreren Ebenen wirken, sowohl emotional, gesellschaftlich und literarisch, sollte dieses hier unbedingt lesen. Ich kann es von Herzen empfehlen.

    Oct 19, 2025

  • jsreadingworld
    jsreadingworld

    134 Followers

    5.0

    „A Theory of Dreaming“ ist ein hypnotisches, vielschichtiges Werk über Erinnerung, Heilung und die Macht von Geschichten. Ava Reid knüpft direkt an die Ereignisse von „A Study in Drowning“ an und zeigt, wie tief die Begegnung mit dem Elfenkönig Effy und Preston gezeichnet hat. Beide versuchen, mit dem Erlebten umzugehen, ohne sich selbst in den Schatten ihrer Vergangenheit zu verlieren. Das gelingt der Autorin mit einer bemerkenswerten Sensibilität für die Zwischenräume. Auch thematisch überzeugt der Roman auf ganzer Linie. Reids Blick auf Nationalismus, Literatur und Identität ist messerscharf und dabei zutiefst poetisch. Die Idee, dass nationale Charaktere durch Geschichten und Mythen geformt werden, zieht sich als unheimlich aktueller Gedanke durch den gesamten Text. In einer Welt, in der Worte Macht bedeuten, wird Literatur selbst zur Waffe – gegen das Vergessen, aber auch gegen Unterdrückung und in Form propagierender Realitäts- bzw. Illusionsschaffung. Trotz der Schwere vieler Themen bleibt „A Theory of Dreaming“ ein zutiefst romantisches Buch. Die Verbindung zwischen Effy und Preston hat eine leise, verletzliche Intensität, die sich nie in Pathos verliert. Wie schon im ersten Band entfaltet Ava Reid ihre Geschichte in einer poetischen Sprache, die sich fast traumartig liest. Selbst wer „A Study in Drowning“ nicht mehr ganz präsent hat, findet sich mühelos wieder in dieser Welt aus Nebel, Wasser und Erinnerung. Ein intensives, kluges und emotionales Werk, das beweist, dass Ava Reid nicht nur großartige Fantasy schreibt, sondern auch meisterhaft über menschliche Verletzlichkeit erzählt. Wem bereits „A study in drowning“ gefallen hat, wird auch die Fortsetzung lieben. ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️ Ein herzliches Dankeschön an NetGalley und Loewe Intense für das digitale Rezensionsexemplar, das mich ebenso bewegt hat wie die Printausgabe, die ich mir zusätzlich gekauft habe.

    Oct 9, 2025

  • greeneye
    greeneye

    92 Followers

    2.0

    Das Buch hat mir nicht so gefallen, es fehlte mir die Spannung

    Oct 10, 2025

3 of 8 reviews

SocialReads

Page-based comments

Page 29369%
linda19_7
linda19_7Dec 7, 2025

Leider etwas in die Länge gezogen. Für mich kommt bis jetzt nur wenig Spannung auf, auch wenn ich die Atmosphäre mag.

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