A Theory of Dreaming (A Study in Drowning, Band 2): Träume aus Schatten und Sehnsucht - Historische Fantasy über die Macht der Mythen, Träume und Literatur
Buy Now
By using these links, you support READO. We receive an affiliate commission without any additional costs to you.
Book Information
Posts
A Theory of Dreaming ist keine laute Geschichte, sondern eine leise, tiefgründige. Eine, die nachhallt. Sie ist magisch, poetisch, ehrlich und wichtig.
Es fiel mir selten so schwer, eine Rezension zu schreiben. Nicht, weil mir das Buch nicht gefallen hätte.. Ganz im Gegenteil. "A Theory of Dreaming" hat mich tief berührt und auf eine Weise beeindruckt, die schwer in Worte zu fassen ist. Ava Reid hat einen außergewöhnlichen Schreibstil. Er ist poetisch, intensiv und so bildgewaltig, dass man das Gefühl hat, ihre Worte beinahe atmen zu hören. Jeder Satz trägt Bedeutung, jede Szene fühlt sich durchdacht und ehrlich an. Ihre Sprache macht das Buch zu einem kleinen literarischen Kunstwerk. Besonders die Zitate zu Beginn der Kapitel fand ich großartig. Sie sind tiefsinnig, berührend und bleiben lange im Kopf. Schon nach wenigen Seiten war ich vollständig in der Geschichte versunken, als würde ich direkt neben den Figuren stehen und alles selbst erleben. Im Mittelpunkt stehen Effie und Preston. Effie ist ein vielschichtiger, komplexer Charakter, der mit inneren Konflikten zu kämpfen hat, dabei aber unglaublich echt und greifbar bleibt. Preston bekommt in diesem zweiten Band deutlich mehr Raum und ich habe es geliebt. Er ist ein wundervoller Charakter: klug, sanft, reflektiert und bereit, über sich hinauszuwachsen. Die Beziehung zwischen Effie und Preston ist nicht perfekt, aber gerade das macht sie so besonders. Sie ist ehrlich, menschlich und wunderschön. Die Liebe zwischen den beiden hat mich tief bewegt. Die Universität, an der die Geschichte spielt, wirkt auf den ersten Blick wie ein Ort des Wissens. Doch unter der Oberfläche brodeln Neid, Machtmissbrauch und Ungerechtigkeit. Rassismus, Frauenfeindlichkeit und gesellschaftliche Privilegien sind zentrale Themen des Buches. Sie werden nicht beschönigt, sondern schonungslos, aber zugleich einfühlsam dargestellt. Ich habe mich beim Lesen oft aufgeregt. Über die Ignoranz der Professoren, die Grausamkeit der Studierenden und genau das zeigt, wie kraftvoll Ava Reids Erzählweise ist. Das Buch konfrontiert, es fordert heraus, es regt zum Nachdenken an. Was ich besonders liebe: Die Autorin spielt meisterhaft mit der Grenze zwischen Realität und Magie. Man weiß nie genau, was wirklich geschieht, was nur Traum oder Einbildung ist und genau dieses Schweben zwischen den Welten macht die Geschichte so faszinierend. Es entsteht eine geheimnisvolle Atmosphäre, die einen nicht mehr loslässt. Einige Wendungen haben mich vollkommen überrascht. Ich konnte gar nicht glauben, was da passiert ist und musste manches doppelt lesen, einfach weil ich es nicht fassen konnte. Ich habe jede Seite genossen und wollte gleichzeitig nicht, dass das Buch endet. Mein Fazit: A Theory of Dreaming ist keine laute Geschichte, sondern eine leise, tiefgründige. Eine, die nachhallt. Sie ist magisch, poetisch, ehrlich und wichtig. Wer Bücher liebt, die auf mehreren Ebenen wirken, sowohl emotional, gesellschaftlich und literarisch, sollte dieses hier unbedingt lesen. Ich kann es von Herzen empfehlen.
„A Theory of Dreaming“ ist ein hypnotisches, vielschichtiges Werk über Erinnerung, Heilung und die Macht von Geschichten. Ava Reid knüpft direkt an die Ereignisse von „A Study in Drowning“ an und zeigt, wie tief die Begegnung mit dem Elfenkönig Effy und Preston gezeichnet hat. Beide versuchen, mit dem Erlebten umzugehen, ohne sich selbst in den Schatten ihrer Vergangenheit zu verlieren. Das gelingt der Autorin mit einer bemerkenswerten Sensibilität für die Zwischenräume. Auch thematisch überzeugt der Roman auf ganzer Linie. Reids Blick auf Nationalismus, Literatur und Identität ist messerscharf und dabei zutiefst poetisch. Die Idee, dass nationale Charaktere durch Geschichten und Mythen geformt werden, zieht sich als unheimlich aktueller Gedanke durch den gesamten Text. In einer Welt, in der Worte Macht bedeuten, wird Literatur selbst zur Waffe – gegen das Vergessen, aber auch gegen Unterdrückung und in Form propagierender Realitäts- bzw. Illusionsschaffung. Trotz der Schwere vieler Themen bleibt „A Theory of Dreaming“ ein zutiefst romantisches Buch. Die Verbindung zwischen Effy und Preston hat eine leise, verletzliche Intensität, die sich nie in Pathos verliert. Wie schon im ersten Band entfaltet Ava Reid ihre Geschichte in einer poetischen Sprache, die sich fast traumartig liest. Selbst wer „A Study in Drowning“ nicht mehr ganz präsent hat, findet sich mühelos wieder in dieser Welt aus Nebel, Wasser und Erinnerung. Ein intensives, kluges und emotionales Werk, das beweist, dass Ava Reid nicht nur großartige Fantasy schreibt, sondern auch meisterhaft über menschliche Verletzlichkeit erzählt. Wem bereits „A study in drowning“ gefallen hat, wird auch die Fortsetzung lieben. ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️ Ein herzliches Dankeschön an NetGalley und Loewe Intense für das digitale Rezensionsexemplar, das mich ebenso bewegt hat wie die Printausgabe, die ich mir zusätzlich gekauft habe.

Ein packendes Finale. Was ist wahr und was falsch? Wie stark ist die Liebe und kann sie einen retten? Dieses Buch, bringt einen um den Verstand und lässt einen Achterbahn der Gefühle fahren. Lest die Triggerwarnung vorab. Klare Empfehlung! Inhaltsangabe (Quelle :Amazon) Jeder Traum hat ein Ende Effy hat es geschafft: Endlich darf sie als erste Frau in Llyr Literatur studieren! Doch die Ereignisse der letzten Zeit lasten schwer auf ihr. Zumal ihre männlichen Kommilitonen sie alles andere als herzlich willkommen heißen. Einzig Preston gibt ihr Halt – der jedoch selbst zu kämpfen hat. Vor allem als seine Träume ihn plötzlich in eine versunkene Stadt entführen. Was hat das zu bedeuten? Und wieso verfolgen ihn die Visionen sogar in der Realität?
Definitiv ein besonderer Roman mit tiefgründiger Thematik. Für mich jedoch zu viele Schwächen.
"Niemand kann die Realität überleben. Wir müssen unseren Trost in Träumen finden" Effy und Preston kehren nach ihrer Reise zurück in den Alltag der Universität. Effy beginnt als erste Frau in Llyr Literatur zu studieren, hat dabei aber schwer zu kämpfen. Auch wenn Preston eine große Stütze für sie ist, hat dieser selbst mit sich zu kämpfen. Er beginnt von einer versunkenen Stadt zu kämpfen, welche ihn sogar bis in die Realität zu verfolgen scheinen... Der Schreibstil ist passend zur Geschichte sehr lyrisch und melodisch. Durch auffallend gewählte Vergleiche entsteht eine einzigartige, wenn auch etwas trostlose, düstere Atmosphäre. Die Charaktere sind Vielschichtig beschreiben. Auch die Liebe zwischen Preston und Effy war auf ihre eigene Weise sehr berührend. Was mich allerdings etwas gestört hat war, dass sie bis zum Ende nur sehr wenig miteinander über ihre jeweiligen Situationen gesprochen haben. Jeder macht seine Probleme nur mit sich selbst aus. Dass schafft andererseits auch eine ziemliche Realitätsnähe. Die Nebencharaktere machen das Buch lebendig und bringen doch den ein oder anderen schönen Moment in das dunkle Setting. Auch die Nebencharaktere wirken sehr menschlich und schaffen viel Tiefe. Ich finde es schön wie sich das Buch mit Gesellschaftskritischen Themen auseinander setzt. Unter anderem geht es um Feminismus, Rassismus, und Mental Health (Hier auch nochmal eine ausdrückliche Triggerwarnung). Das schafft jedoch eine gedrückte Stimmung. Ich finde das Buch lässt viel Spielraum für eigene Interpretationen. So musste ich schon manchmal nachdenken, was denn genau gemeint sein könnte. Das hat dazu geführt, dass ich das Buch immer wieder zur Seite legen musste um den Sinn überhaupt nachvollziehen zu können. Der Grund für meine Bewertung war letztendlich der, dass das Buch ziemlich viele Längen hat. Die Handlung kommt nur langsam voran. Auch wenn wichtige und relevante Themen behandelt werden, kam bei mir bis zum Schluss nur wenig Spannung auf. Der Handlungsstrang der versunkenen Stadt hatte für mich zu viele Wiederholungen und zu wenige neue Erkenntnisse um mich richtig packen zu können. Das hat das Lesen für mich manchmal ziemlich zäh gestaltet. Trotz allem finde ich die Geschichte besonders. Wer gerne über Gesellschaftskritische Themen liest, gerne einen Literarischen/Philiosophischen Stil mag und dem langsame Handlungsabläufe nichts ausmachen, ist hier genau richtig.
Durchwachsen
Wie beim ersten Band langgezogen und wenig Spannung, die wenn, erst zum Ende aufgebaut wurde. Der Schreibstil ist angenehm und bringt einen dazu weiterzulesen. Effy ist auch in dem Band schwer nachzuvollziehen. Es gab Momente, da habe ich sie einfach nicht verstanden. Das Problem hatte ich aber auch das ein oder andere Mal bei der Sicht von Preston. Ich bin froh die Möglichkeit bekommen zu haben, den 2. Band über NetGalley zu lesen, da mir der 1. auch nicht so gefallen hat. Sonst hätte ich wahrscheinlich auch nicht weitergelesen.
*Rezensionsexemplar* "A Theory of Dreaming" hat mich mit dem gewohnten tiefgründigen Schreibstil von Ava direkt mitgenommen und tief berührt. Der Schreibstil ist erneut sehr bildhaft, intensiv und fast schon poetisch. Durch die Zitate am Kapitelanfang wurde direkt die passende Stimmung für das folgende Kapitel eingeleitet. Im Mittelpunkt stehen erneut Effie und Preston. Beide sind bereits gut aus dem 1. Band bekannt. Da der 2. Teil ausschließlich an der Uni spielte, war ein Kennenlernen der Charaktere auf einer anderen Ebende möglich. Beide haben mich erneut berührt. Die Autorin hat erneut mit den Grenzen zwischen Realität und Magie gespielt und zeitgleich aktuelle gesellschaftkritische Themen gekonnt einfließen lassen. Insgesamt eine klare Leseempfehlung für alle Lesenden, die leise und tiefgründige Geschichten lieben. Einen halben Stern musste ich leider abziehen, da mir teils etwas Spannung gefehlt hat.
Das Buch „A Theory of Dreaming“ ist der Nachfolgeband zu „A Study in Drowning“ von der Autorin Ava Reid und ich war schon sehr gespannt darauf zu sehen, wie die Geschichte weitergeht. Das Buch knüpft dabei kurze Zeit nach dem Ende von Band eins an und Effy kann ihr Studium als erste Literaturstudentin an der Universität in Llyr antreten doch zeigt sich schnell, dass es anders kommt, als erwartet. Der Schreibstil der Autorin gefiel mir wieder sehr gut. Die Sprache wirkte feinfühlig, atmosphärisch und kunstvoll, was auch sehr zu der Thematik des Buches passte. Der Roman greift unterschiedliche Themen und emotionale Ebenen auf. Von inneren Konflikten der beiden Protagonisten bis hin zu dem füreinander da sein der beiden, aber auch Themen wie Nationalismus sowie der anhaltende Krieg zwischen Llyr und Argan oder die Schwierigkeiten im Literaturstudium, die Effy als einziger Frau begegnen. Dadurch entsteht eine dichte, zum Teil auch schwere Atmosphäre, die einen großen Teil der Geschichte ausmacht. Die beiden Protagonisten Effy und Preston habe ich in Band eins schon sehr gemocht und auch dieses Mal gefielen sie mir wieder sehr, wobei man aber sagen muss, dass Preston hier deutlich präsenter ist als Effy. Beide müssen mit ihren eigenen inneren und äußeren Konflikten umgehen und auch wenn sich Unsicherheiten in die Beziehung der beiden einmischen, war es trotzdem spürbar, wie tief die beiden miteinander verbunden sind. Ihre gegenseitige Unterstützung, ihre leisen Momente der Zuneigung und ihre beständige Liebe zueinander verleihen der Geschichte eine emotionale Wärme. Effy und Preston haben beiden ihre verletzlichen Momente, zusammen sind sie aber stark genug, um gemeinsam ihren Weg zu finden. Ein kleiner Kritikpunkt ergibt sich aus dem Mittelteil, auch wenn sich die Geschichte generell eher langsam aufbaut, gab es mir persönlich die ein oder andere Länge zu viel in der Geschichte. So verlor sich die Geschichte ab und an, dennoch überwiegen definitiv die positiven Aspekte, wie die fast schon einzigartige Atmosphäre und die Charakterdynamik. Von mir gibt es daher auf jeden Fall eine klare Leseempfehlung und ich vergebe diesem Buch insgesamt vier Sterne.
Book Information
Posts
A Theory of Dreaming ist keine laute Geschichte, sondern eine leise, tiefgründige. Eine, die nachhallt. Sie ist magisch, poetisch, ehrlich und wichtig.
Es fiel mir selten so schwer, eine Rezension zu schreiben. Nicht, weil mir das Buch nicht gefallen hätte.. Ganz im Gegenteil. "A Theory of Dreaming" hat mich tief berührt und auf eine Weise beeindruckt, die schwer in Worte zu fassen ist. Ava Reid hat einen außergewöhnlichen Schreibstil. Er ist poetisch, intensiv und so bildgewaltig, dass man das Gefühl hat, ihre Worte beinahe atmen zu hören. Jeder Satz trägt Bedeutung, jede Szene fühlt sich durchdacht und ehrlich an. Ihre Sprache macht das Buch zu einem kleinen literarischen Kunstwerk. Besonders die Zitate zu Beginn der Kapitel fand ich großartig. Sie sind tiefsinnig, berührend und bleiben lange im Kopf. Schon nach wenigen Seiten war ich vollständig in der Geschichte versunken, als würde ich direkt neben den Figuren stehen und alles selbst erleben. Im Mittelpunkt stehen Effie und Preston. Effie ist ein vielschichtiger, komplexer Charakter, der mit inneren Konflikten zu kämpfen hat, dabei aber unglaublich echt und greifbar bleibt. Preston bekommt in diesem zweiten Band deutlich mehr Raum und ich habe es geliebt. Er ist ein wundervoller Charakter: klug, sanft, reflektiert und bereit, über sich hinauszuwachsen. Die Beziehung zwischen Effie und Preston ist nicht perfekt, aber gerade das macht sie so besonders. Sie ist ehrlich, menschlich und wunderschön. Die Liebe zwischen den beiden hat mich tief bewegt. Die Universität, an der die Geschichte spielt, wirkt auf den ersten Blick wie ein Ort des Wissens. Doch unter der Oberfläche brodeln Neid, Machtmissbrauch und Ungerechtigkeit. Rassismus, Frauenfeindlichkeit und gesellschaftliche Privilegien sind zentrale Themen des Buches. Sie werden nicht beschönigt, sondern schonungslos, aber zugleich einfühlsam dargestellt. Ich habe mich beim Lesen oft aufgeregt. Über die Ignoranz der Professoren, die Grausamkeit der Studierenden und genau das zeigt, wie kraftvoll Ava Reids Erzählweise ist. Das Buch konfrontiert, es fordert heraus, es regt zum Nachdenken an. Was ich besonders liebe: Die Autorin spielt meisterhaft mit der Grenze zwischen Realität und Magie. Man weiß nie genau, was wirklich geschieht, was nur Traum oder Einbildung ist und genau dieses Schweben zwischen den Welten macht die Geschichte so faszinierend. Es entsteht eine geheimnisvolle Atmosphäre, die einen nicht mehr loslässt. Einige Wendungen haben mich vollkommen überrascht. Ich konnte gar nicht glauben, was da passiert ist und musste manches doppelt lesen, einfach weil ich es nicht fassen konnte. Ich habe jede Seite genossen und wollte gleichzeitig nicht, dass das Buch endet. Mein Fazit: A Theory of Dreaming ist keine laute Geschichte, sondern eine leise, tiefgründige. Eine, die nachhallt. Sie ist magisch, poetisch, ehrlich und wichtig. Wer Bücher liebt, die auf mehreren Ebenen wirken, sowohl emotional, gesellschaftlich und literarisch, sollte dieses hier unbedingt lesen. Ich kann es von Herzen empfehlen.
„A Theory of Dreaming“ ist ein hypnotisches, vielschichtiges Werk über Erinnerung, Heilung und die Macht von Geschichten. Ava Reid knüpft direkt an die Ereignisse von „A Study in Drowning“ an und zeigt, wie tief die Begegnung mit dem Elfenkönig Effy und Preston gezeichnet hat. Beide versuchen, mit dem Erlebten umzugehen, ohne sich selbst in den Schatten ihrer Vergangenheit zu verlieren. Das gelingt der Autorin mit einer bemerkenswerten Sensibilität für die Zwischenräume. Auch thematisch überzeugt der Roman auf ganzer Linie. Reids Blick auf Nationalismus, Literatur und Identität ist messerscharf und dabei zutiefst poetisch. Die Idee, dass nationale Charaktere durch Geschichten und Mythen geformt werden, zieht sich als unheimlich aktueller Gedanke durch den gesamten Text. In einer Welt, in der Worte Macht bedeuten, wird Literatur selbst zur Waffe – gegen das Vergessen, aber auch gegen Unterdrückung und in Form propagierender Realitäts- bzw. Illusionsschaffung. Trotz der Schwere vieler Themen bleibt „A Theory of Dreaming“ ein zutiefst romantisches Buch. Die Verbindung zwischen Effy und Preston hat eine leise, verletzliche Intensität, die sich nie in Pathos verliert. Wie schon im ersten Band entfaltet Ava Reid ihre Geschichte in einer poetischen Sprache, die sich fast traumartig liest. Selbst wer „A Study in Drowning“ nicht mehr ganz präsent hat, findet sich mühelos wieder in dieser Welt aus Nebel, Wasser und Erinnerung. Ein intensives, kluges und emotionales Werk, das beweist, dass Ava Reid nicht nur großartige Fantasy schreibt, sondern auch meisterhaft über menschliche Verletzlichkeit erzählt. Wem bereits „A study in drowning“ gefallen hat, wird auch die Fortsetzung lieben. ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️ Ein herzliches Dankeschön an NetGalley und Loewe Intense für das digitale Rezensionsexemplar, das mich ebenso bewegt hat wie die Printausgabe, die ich mir zusätzlich gekauft habe.

Ein packendes Finale. Was ist wahr und was falsch? Wie stark ist die Liebe und kann sie einen retten? Dieses Buch, bringt einen um den Verstand und lässt einen Achterbahn der Gefühle fahren. Lest die Triggerwarnung vorab. Klare Empfehlung! Inhaltsangabe (Quelle :Amazon) Jeder Traum hat ein Ende Effy hat es geschafft: Endlich darf sie als erste Frau in Llyr Literatur studieren! Doch die Ereignisse der letzten Zeit lasten schwer auf ihr. Zumal ihre männlichen Kommilitonen sie alles andere als herzlich willkommen heißen. Einzig Preston gibt ihr Halt – der jedoch selbst zu kämpfen hat. Vor allem als seine Träume ihn plötzlich in eine versunkene Stadt entführen. Was hat das zu bedeuten? Und wieso verfolgen ihn die Visionen sogar in der Realität?
Definitiv ein besonderer Roman mit tiefgründiger Thematik. Für mich jedoch zu viele Schwächen.
"Niemand kann die Realität überleben. Wir müssen unseren Trost in Träumen finden" Effy und Preston kehren nach ihrer Reise zurück in den Alltag der Universität. Effy beginnt als erste Frau in Llyr Literatur zu studieren, hat dabei aber schwer zu kämpfen. Auch wenn Preston eine große Stütze für sie ist, hat dieser selbst mit sich zu kämpfen. Er beginnt von einer versunkenen Stadt zu kämpfen, welche ihn sogar bis in die Realität zu verfolgen scheinen... Der Schreibstil ist passend zur Geschichte sehr lyrisch und melodisch. Durch auffallend gewählte Vergleiche entsteht eine einzigartige, wenn auch etwas trostlose, düstere Atmosphäre. Die Charaktere sind Vielschichtig beschreiben. Auch die Liebe zwischen Preston und Effy war auf ihre eigene Weise sehr berührend. Was mich allerdings etwas gestört hat war, dass sie bis zum Ende nur sehr wenig miteinander über ihre jeweiligen Situationen gesprochen haben. Jeder macht seine Probleme nur mit sich selbst aus. Dass schafft andererseits auch eine ziemliche Realitätsnähe. Die Nebencharaktere machen das Buch lebendig und bringen doch den ein oder anderen schönen Moment in das dunkle Setting. Auch die Nebencharaktere wirken sehr menschlich und schaffen viel Tiefe. Ich finde es schön wie sich das Buch mit Gesellschaftskritischen Themen auseinander setzt. Unter anderem geht es um Feminismus, Rassismus, und Mental Health (Hier auch nochmal eine ausdrückliche Triggerwarnung). Das schafft jedoch eine gedrückte Stimmung. Ich finde das Buch lässt viel Spielraum für eigene Interpretationen. So musste ich schon manchmal nachdenken, was denn genau gemeint sein könnte. Das hat dazu geführt, dass ich das Buch immer wieder zur Seite legen musste um den Sinn überhaupt nachvollziehen zu können. Der Grund für meine Bewertung war letztendlich der, dass das Buch ziemlich viele Längen hat. Die Handlung kommt nur langsam voran. Auch wenn wichtige und relevante Themen behandelt werden, kam bei mir bis zum Schluss nur wenig Spannung auf. Der Handlungsstrang der versunkenen Stadt hatte für mich zu viele Wiederholungen und zu wenige neue Erkenntnisse um mich richtig packen zu können. Das hat das Lesen für mich manchmal ziemlich zäh gestaltet. Trotz allem finde ich die Geschichte besonders. Wer gerne über Gesellschaftskritische Themen liest, gerne einen Literarischen/Philiosophischen Stil mag und dem langsame Handlungsabläufe nichts ausmachen, ist hier genau richtig.
Durchwachsen
Wie beim ersten Band langgezogen und wenig Spannung, die wenn, erst zum Ende aufgebaut wurde. Der Schreibstil ist angenehm und bringt einen dazu weiterzulesen. Effy ist auch in dem Band schwer nachzuvollziehen. Es gab Momente, da habe ich sie einfach nicht verstanden. Das Problem hatte ich aber auch das ein oder andere Mal bei der Sicht von Preston. Ich bin froh die Möglichkeit bekommen zu haben, den 2. Band über NetGalley zu lesen, da mir der 1. auch nicht so gefallen hat. Sonst hätte ich wahrscheinlich auch nicht weitergelesen.
*Rezensionsexemplar* "A Theory of Dreaming" hat mich mit dem gewohnten tiefgründigen Schreibstil von Ava direkt mitgenommen und tief berührt. Der Schreibstil ist erneut sehr bildhaft, intensiv und fast schon poetisch. Durch die Zitate am Kapitelanfang wurde direkt die passende Stimmung für das folgende Kapitel eingeleitet. Im Mittelpunkt stehen erneut Effie und Preston. Beide sind bereits gut aus dem 1. Band bekannt. Da der 2. Teil ausschließlich an der Uni spielte, war ein Kennenlernen der Charaktere auf einer anderen Ebende möglich. Beide haben mich erneut berührt. Die Autorin hat erneut mit den Grenzen zwischen Realität und Magie gespielt und zeitgleich aktuelle gesellschaftkritische Themen gekonnt einfließen lassen. Insgesamt eine klare Leseempfehlung für alle Lesenden, die leise und tiefgründige Geschichten lieben. Einen halben Stern musste ich leider abziehen, da mir teils etwas Spannung gefehlt hat.
Das Buch „A Theory of Dreaming“ ist der Nachfolgeband zu „A Study in Drowning“ von der Autorin Ava Reid und ich war schon sehr gespannt darauf zu sehen, wie die Geschichte weitergeht. Das Buch knüpft dabei kurze Zeit nach dem Ende von Band eins an und Effy kann ihr Studium als erste Literaturstudentin an der Universität in Llyr antreten doch zeigt sich schnell, dass es anders kommt, als erwartet. Der Schreibstil der Autorin gefiel mir wieder sehr gut. Die Sprache wirkte feinfühlig, atmosphärisch und kunstvoll, was auch sehr zu der Thematik des Buches passte. Der Roman greift unterschiedliche Themen und emotionale Ebenen auf. Von inneren Konflikten der beiden Protagonisten bis hin zu dem füreinander da sein der beiden, aber auch Themen wie Nationalismus sowie der anhaltende Krieg zwischen Llyr und Argan oder die Schwierigkeiten im Literaturstudium, die Effy als einziger Frau begegnen. Dadurch entsteht eine dichte, zum Teil auch schwere Atmosphäre, die einen großen Teil der Geschichte ausmacht. Die beiden Protagonisten Effy und Preston habe ich in Band eins schon sehr gemocht und auch dieses Mal gefielen sie mir wieder sehr, wobei man aber sagen muss, dass Preston hier deutlich präsenter ist als Effy. Beide müssen mit ihren eigenen inneren und äußeren Konflikten umgehen und auch wenn sich Unsicherheiten in die Beziehung der beiden einmischen, war es trotzdem spürbar, wie tief die beiden miteinander verbunden sind. Ihre gegenseitige Unterstützung, ihre leisen Momente der Zuneigung und ihre beständige Liebe zueinander verleihen der Geschichte eine emotionale Wärme. Effy und Preston haben beiden ihre verletzlichen Momente, zusammen sind sie aber stark genug, um gemeinsam ihren Weg zu finden. Ein kleiner Kritikpunkt ergibt sich aus dem Mittelteil, auch wenn sich die Geschichte generell eher langsam aufbaut, gab es mir persönlich die ein oder andere Länge zu viel in der Geschichte. So verlor sich die Geschichte ab und an, dennoch überwiegen definitiv die positiven Aspekte, wie die fast schon einzigartige Atmosphäre und die Charakterdynamik. Von mir gibt es daher auf jeden Fall eine klare Leseempfehlung und ich vergebe diesem Buch insgesamt vier Sterne.











