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Wenn die Menschen begreifen würden, was Unsterblichkeit wirklich bedeutet, würden sie sofort aufhören, danach zu suchen. Das Buch hat mir, obwohl ich etwas anderes erwartet hatte, gut gefallen. Es beginnt mit zwei parallelen Erzählsträngen Ende des 19. Jahrhunderts. In London begleiten wir Cedric, einen begabten Klavierspieler und -lehrer, der seine Frau an die Schwindsucht verloren hat und sich nun vor der Aufgabe sieht, für seine beiden kleinen Töchter stark zu bleiben. Als sein Arzt ihm eröffnet, dass auch er an einer unheilbaren, tödlichen Krankheit leidet, greift er nach dem einzigen Strohhalm, der ihm geboten wird. Obwohl sich alles in ihm dagegen sträubt, sieht er keinen anderen Weg, als sein Leben um jeden Preis zu verlängern, um für seine Kinder da sein zu können. Und der Preis dafür ist nicht nur hoch, sondern auch verstörend... Zur gleichen Zeit handelt die Geschichte in einem Waisenhaus in der Nähe von Rom. Gregor, der Leiter dieses Hauses holt Kinder aus der ganzen Welt mehr oder weniger freiwillig hierher, um regelmäßig ihr Blut und ihre Fähigkeiten zu untersuchen. Dorothy gehört zu den älteren Kindern und kümmert sich trotz ihrer Blindheit um alle, so gut sie kann und hält die Gruppe zusammen. Aber ausgerechnet an ihr hat Gregor sehr großes Interesse und was das bedeutet ist allen nur zu bewusst... Irgendwann verknüpfen sich dann die Schicksale der beiden Hauptprotagonisten, und während beide noch versuchen mit den Änderungen in ihrem Leben klarzukommen, müssen sie auch entscheiden auf wessen Seite sie stehen und wie sie ihre neu gewonnenen Kräfte einsetzen. Dorothy habe ich augenblicklich gemocht, sie ist sanft und stark zugleich und setzt sich für alle ein, ohne an sich selbst zu denken. Bei Cedric fiel mir das am Anfang schon schwerer, er ist immer sehr distanziert und verschlossen und taut eigentlich nur bei seiner Familie auf. Das Buch hat für mich durch die Charaktere gelebt. Die Handlung war nicht gerade superspannend und manchmal auch etwas abstrakt. Trotzdem habe ich es gemocht. Nur vom Ende war ich enttäuscht, da es viele Fragen ungelöst lässt und neue aufwirft. Ich habe erst danach herausgefunden, dass es sich um ein Prequel zu einer Trilogie handelt. Ob ich diese aber lesen werde, weiß ich ehrlich gesagt noch nicht.

Aug 8, 2025
Wenn die Menschen begreifen würden, was Unsterblichkeit wirklich bedeutet, würden sie sofort aufhören, danach zu suchen. Das Buch hat mir, obwohl ich etwas anderes erwartet hatte, gut gefallen. Es beginnt mit zwei parallelen Erzählsträngen Ende des 19. Jahrhunderts. In London begleiten wir Cedric, einen begabten Klavierspieler und -lehrer, der seine Frau an die Schwindsucht verloren hat und sich nun vor der Aufgabe sieht, für seine beiden kleinen Töchter stark zu bleiben. Als sein Arzt ihm eröffnet, dass auch er an einer unheilbaren, tödlichen Krankheit leidet, greift er nach dem einzigen Strohhalm, der ihm geboten wird. Obwohl sich alles in ihm dagegen sträubt, sieht er keinen anderen Weg, als sein Leben um jeden Preis zu verlängern, um für seine Kinder da sein zu können. Und der Preis dafür ist nicht nur hoch, sondern auch verstörend... Zur gleichen Zeit handelt die Geschichte in einem Waisenhaus in der Nähe von Rom. Gregor, der Leiter dieses Hauses holt Kinder aus der ganzen Welt mehr oder weniger freiwillig hierher, um regelmäßig ihr Blut und ihre Fähigkeiten zu untersuchen. Dorothy gehört zu den älteren Kindern und kümmert sich trotz ihrer Blindheit um alle, so gut sie kann und hält die Gruppe zusammen. Aber ausgerechnet an ihr hat Gregor sehr großes Interesse und was das bedeutet ist allen nur zu bewusst... Irgendwann verknüpfen sich dann die Schicksale der beiden Hauptprotagonisten, und während beide noch versuchen mit den Änderungen in ihrem Leben klarzukommen, müssen sie auch entscheiden auf wessen Seite sie stehen und wie sie ihre neu gewonnenen Kräfte einsetzen. Dorothy habe ich augenblicklich gemocht, sie ist sanft und stark zugleich und setzt sich für alle ein, ohne an sich selbst zu denken. Bei Cedric fiel mir das am Anfang schon schwerer, er ist immer sehr distanziert und verschlossen und taut eigentlich nur bei seiner Familie auf. Das Buch hat für mich durch die Charaktere gelebt. Die Handlung war nicht gerade superspannend und manchmal auch etwas abstrakt. Trotzdem habe ich es gemocht. Nur vom Ende war ich enttäuscht, da es viele Fragen ungelöst lässt und neue aufwirft. Ich habe erst danach herausgefunden, dass es sich um ein Prequel zu einer Trilogie handelt. Ob ich diese aber lesen werde, weiß ich ehrlich gesagt noch nicht.
Aug 8, 2025








