Kieselsommer

Kieselsommer

Softcover
2.514
JugendbücherSommerliebeEifersuchtSpreewald

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Description

Der beste Sommer überhaupt?

Der erste Urlaub ohne Eltern! Tilda und ihre beste Freundin Ella können es kaum erwarten. Zwei Wochen gehört ihnen das Ferienhaus von Tildas Tante im Spreewald ganz allein. Mit Terrasse und eigenem Boot. Das wird der beste Sommer ihres Lebens! Doch dann fängt Ella ein Glühwürmchen und wünscht sich die große Liebe – und am nächsten Tag taucht Mats auf. Mats, der irgendwie ganz besonders ist. Ella glaubt an das Schicksal und dass Mats und sie füreinander bestimmt sind. Doch Tilda traut Mats nicht über den Weg und fühlt sich mehr und mehr wie das fünfte Rad am Wagen. Aber muss man seiner besten Freundin nicht alles Glück der Welt gönnen?

Book Information

Main Genre
Young Adult Books
Sub Genre
Friendship
Format
Softcover
Pages
320
Price
15.50 €

Author Description

Anika Beer wuchs in der Nähe von Bielefeld auf. Die Welt der Geschichten begleitet sie seit frühester Kindheit: Sie lernte mit drei lesen, im Alter von acht Jahren bekam sie eine Schreibmaschine und fing an, erste Geschichten zu schreiben. Inzwischen hat sie mehrere Bücher für Jugendliche und Erwachsene veröffentlicht und lebt mit ihrer Familie in Bielefeld.

Posts

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All
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Tolle Sommerviebes ☀️⛱️🧴

Das Buch war ein tolles Buch einfach für zwischendurch. Die Geschichte hat mir eigentlich Gut gefallen und auch die Protagonisten waren ganz ok, auch wenn sie mich an einem bestimmten Punkt dann alle richtig aufgeregt haben. Vor allem die Stimmung dieses Buchs, fand ich toll. Die Location im Spreewald stelle ich mir wunderschön vor. Auf jeden Fall freue ich mich jetzt richtig auf draußen in der Sonne liegen und zu entspannen 😅

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Eine kurzweilige Sommergeschichte, die auch Schattenseiten Raum lässt. Ich habe bereits innerhalb der ersten paar Seiten gemerkt, dass dieses Buch auf eine deutlich jüngere Zielgruppe ausgelegt ist, zu der ich definitiv nicht mehr gehöre, was eine Bewertung für mich schwierig macht, dennoch möchte ich ein paar meiner Eindrücke mit euch teilen. Ich mochte das Setting eines Ferienhauses mitten im Spreewald sehr gerne. Es ist bodenständig und trotzdem sehr atmosphärisch und herrlich sommerlich. Ich konnte die Sonnenstrahlen beim Lesen förmlich auf meiner Haut spüren, die Seeluft riechen und die Boote im Wasser schaukeln hören. Das Buch handelt von Freundschaft, der ersten Liebe, (Selbst-)Vertrauen, Eifersucht und Zusammenhalt, also sehr lebensnahe und greifbare Themen für die entsprechende Zielgruppe, die in meinen Augen auch gut umgesetzt wurden. Ich mochte, dass diese Geschichte auch negativen Emotionen Raum lässt und nicht immer nur locker-leicht und unterhaltsam ist. Schöne und weniger schöne Empfindungen wurden hier gekonnt miteinander verwoben, was für mich ein stimmiges und authentisches Gesamtbild ergab. Die Charaktere empfand ich ebenfalls als nahbar, auch wenn ich persönlich nicht mehr allzu viel mit ihnen anfangen konnte, aber ich bin eben auch einfach zu alt für dieses Buch gewesen. Die Protagonistinnen sind sehr menschlich und wurden nicht künstlich interessanter oder sympathischer gemacht. Sie verfügen auch über "schlechte" Charaktereigenschaften, was nur authentisch ist. Für erwachsene Leser:innen kann ihre übertriebene Dramatik und Theatralik zwar ganz schön anstrengend zu lesen sein, aber ich würde sie wie gesagt auch nicht als unrealistisch einstufen, wenn ich da so an meine eigenen frühen Jugendjahre zurückdenke. Tilda ist selbstbewusst, taff und temperamentvoll - Eine wahre Macherin, die vor nichts Angst zu haben scheint und neuen Herausforderungen mutig gegenüber tritt. Während Tilda laut und aufgedreht ist, hält sich Ella lieber im Hintergrund oder versteckt sich vielmehr in Tilda's Schatten. Sie ist schüchtern, still und unsicher. Ella hängt am liebsten ihren eigenen Tagträumen nach und verliert sich darin. Gegensätzlicher könnten die zwei Freundinnen also gar nicht sein, was ich persönlich sehr vielversprechend fand. Man hätte in meinen Augen noch mehr aus ihren beiden Charakteren herausholen können - Ebenso aus Mats, den ich beim Lesen als ambivalent empfunden habe. Mitten in der Geschichte schien ich plötzlich einen komplett neuen Charakter vor mir zu haben, der gar nicht mehr zu dem Mats passen wollte, den ich zu Beginn kennengelernt hatte. Die Geschichte trägt kleinere Längen in sich, da objektiv betrachtet nicht sonderlich viel passierte, aber eine spannende Handlung stand hier auch einfach nicht im Vordergrund. Vielmehr setzt die Autorin auf Atmosphäre, Stimmung und Gefühl, was auch der Grund ist, wieso ich mir gerade bei letzterem noch mehr Tiefe gewünscht hätte. Ich sehe hier einfach einiges an verschwendetem Potenzial, aber vielleicht erwarte ich da auch zu viel von einem kurzweiligen Sommerroman für Jugendliche... Die Stimmung des Buches changierte zwischen federleicht und sommerlich auf der einen sowie schwermütig und drückend auf der anderen Seite. Die ganzen Konflikte und damit einhergehenden unausgesprochenen Gefühle wie heruntergeschluckte Wut, Unsicherheit, Angst und nagende Eifersucht legten sich wie ein Schatten über den Sommer der Freundinnen. Allerdings wurden mir diese Konflikte inklusive ihrer drohenden Exploxion irgendwann zu dramatisch, zumal das alles so inszeniert anmutete. Generell war mir einiges an dieser Storyline einen Ticken zu konstruiert und gestellt, aber vielleicht lag das auch nur an mir und meinen zu hohen Erwartungen an ein Jugendbuch, zu dessen Zielgruppe ich längst nicht mehr gehöre. Die Liebesgeschichte konnte mich ebenfalls überhaupt nicht überzeugen. Sie kam für mich viel zu schnell und quasi aus dem Nichts heraus, um sie nachempfinden zu können. Der Schreibstil war angenehm leicht und hat sich flüssig lesen lassen. Ich bin schnell durch das Buch gekommen und habe beim Lesen vor allem die Atmosphäre genossen. Fazit: Es war nicht (mehr) unbedingt mein Buch, aber ich bereue definitiv auch nicht, es gelesen zu haben. Macht euch am besten ein eigenes Bild von der Geschichte. ✨ 3/ 5 Sterne ⭐️

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Die povs waren nicht gekennzeichnet, die Entscheidungen der Protagonisten war überhaupt nicht nachvollziehbar und man hat sich nicht in die Charaktere hineinversetzen können

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Allgemeines Titel: "Kieselsommer" ISBN: 9783570157732 Autor: Anika Beer Seitenanzahl: 320 Seiten Verlag: cbj Erscheinnungsdatum: 24.07.201 Die Sommerferien sind da und mit ihnen auch der erste gemeinsame Urlaub ohne Eltern! Ella und Tilda, zwei ganz unterschiedliche Mädchen fahren zusammen in den Spreewald - dort haben sie ihr eigenes kleines Paradies. Doch bekannt ist - Paradiese halten nicht lange. Bald schon taucht Mats auf und wirbelt ganz schön viel auf - nicht nur Gutes. Ella konzentriert sich auf Mats und Tilda steht alleine da - so sollte der erste Urlaub gemeinsam doch eigentlich nicht laufen, oder? Bald schon drängt sich die Eifersucht in der Vordergrund und nichts ist wie es am Anfang war. Meinung Das Buch hat mir leider gar nicht gefallen. Angefangen beim Schreibstil: ich kam eigentlich sehr schön und schnell voran - was dem Buch auch Pluspunkte eingehandelt hat. Auch die Beschreibungen der Umgebung waren schön und man hat sich wirklich an den Ort versetzt gefühlt. Die Charaktere haben diese Stimmung aber leider ziemlich kaputt gemacht - meiner Meinung nach waren die Charaktere an sich so flach wie ein Brett. Sie hatten absolut keine Tiefe und ich konnte mich mit keiner der Personen wirklich identifizieren. Angefangen bei den beiden Mädchen: Ella und Tilda. Ella ist mir die unsympathischere von beiden und ich hatte keine Bezug zu ihr - teilweise habe ich auch ihre Handlungen einfach nicht nachvollziehen können, fand diese fast absurd. Tilda ist mir sympathischer, aber dennoch nicht ans Herz gewachsen. Sie scheinen beste Freundinnen zu sein, doch ich muss ehrlich sagen, so sieht für mich keine Freundschaft aus. Ich habe mehrmals den Kopf geschüttelt und das Gefühl gehabt, in einem falschen Film zu sein - zudem sind beide nicht wesentlich jünger als ich und ich hätte damals anders gehandelt als sie. Dann kommt da ja auch noch "die große Liebe" - mit ihm konnte ich aber leider nicht sehr viel anfangen. Auch seine Handlungen konnte ich nicht nachvollziehen und hatte so meine Probleme. Auf der anderen Seite mochte ich die Wortgefechte mit Tilda und musste teileweise schmunzeln, aber leider viel zu selten für ein luftig leichtes Sommerbuch. Die Handlung an sich plätscherte einfach vor sich hin und ich hab auch keinen richtigen Spaß daran gehabt, den dreien/zweien durch das Buch zu folgen. Zudem fand ich auch den Aspekt "Schicksal" viel zu dominiernd - ich hatte am Ende keine Lust mehr, diese Wort auch nur zu lesen. Fazit Das Buch bekommt insgesamt von mir leider nur 2 von 5 Sterne. Ich hätte mir gewünscht, es besser bewerten zu können, aber das geht leider nicht - es war bis jetzt eines meiner drei Jahres-Flops bis jetzt. Meiner Meinung nach muss man das Buch nicht lesen, viele sind da anderer Meinung, aber nachdem ihr oben meine genauere Meinung gelesen habt, ist denke ich klar, warum ich es nicht unbedingt weiterempfehlen würde.

3

Zu viel Drama um Nichts Das Buch: Tilda und Ella machen zum aller ersten Mal zwei Wochen Urlaub – allein in einem Ferienhaus der Tante im Spreewald. Die zwei besten Freunde freuen sich riesig auf viel Spaß, Lachen und weg von den Eltern und nervenden Mitschülern. Und dann taucht Mats auf. Und Ella verliebt sich in ihn. Und Tildas Eifersucht brodelt… Soll so wirklich dieser eigentlich super Sommer enden? Das Fazit: Ach, wo soll ich nur anfangen? Es wird hier unnötig viel Drama um ein kleines Problem gemacht. Aber von vorn: Tilda und Ella, zwei unzertrennliche Freundinnen, ziehen vor ihrer großen Reise in den Spreewald Kiesel aus Ellas Kieseltarot. Und natürlich erhält Tilda hier den Hinweis, wie die zwei Wochen werden würden: schlecht. Sie glaubt dies und zieht einfach nochmal. Das wäre ja auch nicht schlimm, aber in diesem Buch wird jedes Tun, jeder Ort, jedes „Wir-wünschen-uns-jetzt-was“ als etwas sehr Magisches dargestellt. So wie einer Telenovela. Dem Leser kommt diese Rosarote-Heile-Welt doch zu kitschig herüber. Nicht jeder Stein muss einem das Schicksal aufzeigen. In diesem Zusammenhang steht auch das Setting. Die Ferien finden im Spreewald statt. Wäre ich nicht schon mehrmals dort gewesen, wüsste ich definitiv nicht, wie es dort aussieht. Es wird zwar immer vom magischen Spreewald und vom „Zwergenhäuschen“ (Seite 31) gesprochen. Doch hier wirkt es sehr aufgesetzt. Im Endeffekt hätte die Geschichte auch irgendwo anders in Deutschland spielen können. Das Potenzial vom Spreewald wurde hier leider verschenkt. Die zwei wirklich unterschiedlichen Charaktere Tilda (Wirbelwind) und Ella (die Ruhige) ergänzen sich perfekt. Obwohl man schon das Gefühl hat, dass Ella mit niemanden redet. Aber trotzdem verliebt sie sich in Mats (natürlich war es schon Liebe, als sie nur sein Notizbuch las – sie kannte ihn noch überhaupt nicht). Und dass in einem Tempo, da kommt man als Leser nicht hinterher. Natürlich, die erste Liebe ist großartig und alles ist rosarot. Doch innerhalb eines Tages von der allergroßen Liebe zu reden… naja. Leider wurde zu wenig auf das eigentliche Problem geachtet: Tildas Eifersucht. Natürlich passiert da etwas. Aber ehrlich: hätten beide mehr miteinander geredet und hätte Ella (und auch Mats) mehr auf Tilda geachtet, wäre es nie zur großen Eifersucht gekommen. Denn der eigentliche Star des Buches ist Tilda. Ihre Szenen sind schön und weit gereifter als die von Ella. Trotz all der Mäkel hier konnte man dieses Buch flüssig lesen. Es ist durchaus eine leichte Sommerlektüre. Es kommt die Liebe vor, aber eigentlich geht es um die Freundschaft. Wie viel hält sie aus, wenn ein Partner auf einmal einen neuen Freund findet? Eifersucht und Gängeleien sind hier vorprogrammiert. https://booksoftination.wordpress.com/2017/09/06/anika-beer-kieselsommer/

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