Sommer wie Winter
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Description
Book Information
Posts
Mehr Konzept als Gefühl
„Sommer wie Winter“ ist ein Roman, der sich wenig Mühe gibt, es seinen Leserinnen und Lesern leicht zu machen. Eine klassische Handlung gibt es kaum, stattdessen setzt sich der Text ausschließlich aus Ausschnitten von Therapiegesprächen zusammen. Aus diesen Gesprächsfetzen entsteht nach und nach das Bild einer Figur, die mit Erinnerungen, Verlusten und inneren Blockaden ringt. Vieles bleibt dabei bewusst unausgesprochen, manches muss man sich eher zusammenreimen als wirklich nachlesen. Diese Erzählweise ist zunächst interessant, nutzt sich aber schnell ab. Die Gespräche kreisen oft um ähnliche Themen, die Sprache bleibt sachlich und therapeutisch, wodurch Distanz entsteht. Wirklich nah kommt man der Hauptfigur selten, obwohl gerade das Setting und die aufkeimenden Fragen eigentlich Intimität verspricht. Statt Spannung oder Entwicklung stellt sich stellenweise ein Gefühl von Stillstand ein. So wirkt Sommer wie Winter eher wie ein formales Experiment als wie ein mitreißender Roman: clever konstruiert, aber emotional kühl und auf Dauer etwas ermüdend.
Bedrückende Familiengeschichte
Alexander Sommer wächst als Pflegekind bei den Winters auf. In der Familie schwelen immer mehr Konflikte über die Zeit, die sich an einem Abend entladen und einen Autounfall zur Folge haben. Im Gesprächen mit einem Psychologen im Krankenhaus erzählen dann einzelne Familienmitglieder, wie es zu all dem kam. Die Atmosphäre der Geschichte wird gefühlt immer dichter und lässt ab einem gewissen Punkt erahnen, warum es zu dem Unfall kam. Der Aufbau über die Mitschrift zu den Gesprächen ist erstmal etwas ungewohnt, aber auch da finde ich kommt man schnell hinein. Definitiv ein Buch, das länger nachhallt.
Ein ungewöhnliches Buch. Der Inhalt besteht aus Therapiegesprächen, die mit 6 Personen einer Familie geführt wurden. Diese Gespräche drehen sich um ein Ereignis, das die Krone des Eisberges einer Familiengeschichte darstellt. Spannend wird der Roman dadurch, dass die Spitze des Eisberges erst im Verlauf des Buches immer klarer wird und wir uns anhand der Therapiesitzungen auf den Berg zubewegen. Trotz der intimen Einsichten der einzelnen Familienmitglieder konnte ich nicht wirklich eine Verbindung zu den Protagonisten aufbauen, vielleicht war das aber auch ein gekonnter Schachzug der Autorin.

Anfangs fand ich es etwas ungewöhnlich, dass die ganze Geschichte in Form von Therapiegesprächen erzählt wird. Aber das hat echt gut funktioniert. Toller Spannungsaufbau, selbst wenn die Geschichte etwas vorhersehbar war. Es ist eine Familiengeschichte, die anhand der Gespräche von fünf Familienmitgliedern rekapituliert wird. Dabei ist sie Sprache "nach dem Mund", also so wie die Leute wirklich reden könnten. Schauplatz ist Sölden in Österreich, auf einem Bauernhof mit Feriengästen, das bringt eine tolle Atmosphäre in die Story. Mit knapp 200 Seiten ein richtiger Krimisnack und durchaus lesenswert!
Kurzweilige Urlaubslektüre
Sommer wie Winter überzeugt durch einen interessanten und ungewöhnlichen Schreibstil: In Form von Therapiegesprächsaufzeichnungen kommt nach und nach die gesamte Familie zu Wort. Diese Perspektivwechsel sorgen für Dynamik und machen das Lesen abwechslungsreich. Das Buch bietet insgesamt ein kurzweiliges Lesevergnügen und lässt sich gut durchlesen. Allerdings konnte es mich nicht vollständig überzeugen, da einige Entwicklungen recht vorhersehbar sind und dadurch ein Teil der Spannung verloren geht. Trotzdem eine solide und originell erzählte Geschichte.
Spannendes Psychogramm
Ich habe mal wieder eine Empfehlung des Podcasts "Zwei Seiten" gelesen (wer ihn noch nicht kennt unbedingt reinhören) und nicht bereut. Januar 1990: Es ist etwas Furchtbares passiert. Etwas, dass für die Beteiligten das Leben für immer verändern wird. Der Vorfall hat so tiefgreifende Konsequenzen, dass die Mitglieder der Familie Sommer therapeutisch begleitet werden müssen. Aber was ist passiert? Das enthüllt sich dem Lesenden Stück für Stück. Doch vorher lernen wir die Familie kennen, nach und nach werden deren Beziehungsstrukturen deutlich und mit jeder Seite steigt die Beklommenheit und die Spannung. Judith Taschler hat eine stilistisch grandiose Idee gehabt, als sie diese Geschichte ausschließlich anhand der Abschriften der Therapiegespräche schrieb. So lesen wir aus den verschiedenen Perspektiven und bekommen Schnipsel hingeworfen aus denen sich nach und nach ein unheilvolles Bild ergibt. Ich fand das Buch wirklich spannend, aber nicht in bloodsplatter Thriller Manier sondern es baut sich vor allem eine psychologische Spannung auf. Die Auflösung konnte ich ab Seite 150 erahnen, das hat mir gut gefallen. Große Leseempfehlung!
In Form von Auszügen aus Therapiegesprächen skizziert Judith W. Taschler ein Psychogramm einer Familie aus Tirol. 5 Kinder und die Mutter rekapitulieren aus ihrer Sicht den Zusammenbruch ihrer Familie bis hin zur Katastrophe dessen Opfer zwei der Kinder sind. Doch nicht der Autounfall ist der Tiefpunkt, sondern der Vater, der nicht zu Wort kommt und der die Familie auf vielen Ebenen in die Misere gesteuert hat… Zwei Drittel des Buches sind wahnsinnig stark und intensiv. Hier entsteht Stück für Stück ein authentisches Bild einer Familie, die einen Hof und ein Hotel in Tirol betreibt. Die Eltern vergessen vor lauter Arbeit, worauf es in einer Familie wirklich ankommt. Die fünf Geschwister nehmen dieses Familienleben sehr unterschiedlich wahr. Doch dahinter lauern noch mehr Geheimnisse. Was hat es mit Alex, dem Pflegesohn der Familie und seiner leiblichen Mutter, auf sich? Und woher kommt die Wesensveränderung des Vaters? Das letzte Drittel ist dann eindeutig dem Genre Krimi zuzuschreiben. Hier geht es hoch her und es gibt einige Plottwists. Das alles aber immernoch in Form von Therapiegesprächen. Hier hat das Buch mich leider verloren…zu konstruiert und und zu vorhersehbar.
„Sommer wie Winter“ Judith W. Taschler Inhalt: Eine Familie wird in einem Tiroler Krankenhaus behandelt. 5 Menschen, zwei davon schwer verletzt. In Therapiegesprächen erzählen sie ihre Geschichte. Die Geschichte einer scheinbar liebevollen Familie, der aber ein dunkles Geheimnis anhaftet. „Sommer wie Winter“ ist der Debütroman der oberösterreichischen Autorin Judith W. Taschler. Und ein sehr guter, einer der im Gedächtnis bleibt, nimmt er sich doch einer Sache an, die man durchaus auch fürchten kann. Differenzen innerhalb einer Familie, die tragische Konsequenzen nach sich ziehen. Die Handlungen, die Lokalitäten und die Personen sind nicht aus der Luft gegriffen, bis auf ein paar dramaturgische Kniffe könnte alles genau so auch passieren. Oder ist es das bereits? Ich schwafle, ja, aber ich werde nicht darauf eingehen, was genau passiert ist, denn dies erfährt man erst mit Fortschreiten der Geschichte und jeder Spoiler birgt die Gefahr, etwas wichtiges vorzeitig zu verraten. Der Aufbau des Buches ist etwas speziellerer Natur. Es handelt sich um eine Art Mitschriften von Therapiegesprächen bzw. um Ausschnitte von diesen. Die 5 Patienten kommen alle zu Wort, manche mehr, manche weniger. Diese Protokolle aneinandergereit ergeben am Ende das große Ganze und führen zu der Antwort auf die Frage, was denn eigentlich geschehen ist, und wie es letztendlich dazu kam, dass die Personen jetzt im Krankenhaus behandelt werden müssen. Der Aufbau kann abschrecken und ich weiß, dass manche mit dieser Art nicht viel anfangen können. Aber, und das muss erwähnt werden, es ist immer flüssig und sehr gut zu lesen. Großartig finde ich auch die Tatsache, dass die Fragen und Einwürfe der behandelten Therapeuten nie abgedruckt sind. Man hat also immer nur einen Monolog des Patienten, was dem Buch auch einen schönen Fluß gibt. Auch sind die „Stimmen“ der einzelnen Personen sehr gut getroffen. Ein Alex redet ganz anders als eine Manuela. Jede Person hat ihre eigene Art, die Dinge zu formulieren. Ein Plus Authentizität sozusagen. Das Buch lässt einen mit Fragen zurück. Jedoch nicht über die Geschichte selbst, sondern mit Fragen über sich selbst. Wie würde man in bestimmten Situationen reagieren, wie entscheiden? Familie ist Familie und Blut ist dicker als Wasser, aber was wenn man ein dunkles Geheimnis ausgräbt, das schwer wiegt? Ich gebe 5 von 5 Sterne
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Mehr Konzept als Gefühl
„Sommer wie Winter“ ist ein Roman, der sich wenig Mühe gibt, es seinen Leserinnen und Lesern leicht zu machen. Eine klassische Handlung gibt es kaum, stattdessen setzt sich der Text ausschließlich aus Ausschnitten von Therapiegesprächen zusammen. Aus diesen Gesprächsfetzen entsteht nach und nach das Bild einer Figur, die mit Erinnerungen, Verlusten und inneren Blockaden ringt. Vieles bleibt dabei bewusst unausgesprochen, manches muss man sich eher zusammenreimen als wirklich nachlesen. Diese Erzählweise ist zunächst interessant, nutzt sich aber schnell ab. Die Gespräche kreisen oft um ähnliche Themen, die Sprache bleibt sachlich und therapeutisch, wodurch Distanz entsteht. Wirklich nah kommt man der Hauptfigur selten, obwohl gerade das Setting und die aufkeimenden Fragen eigentlich Intimität verspricht. Statt Spannung oder Entwicklung stellt sich stellenweise ein Gefühl von Stillstand ein. So wirkt Sommer wie Winter eher wie ein formales Experiment als wie ein mitreißender Roman: clever konstruiert, aber emotional kühl und auf Dauer etwas ermüdend.
Bedrückende Familiengeschichte
Alexander Sommer wächst als Pflegekind bei den Winters auf. In der Familie schwelen immer mehr Konflikte über die Zeit, die sich an einem Abend entladen und einen Autounfall zur Folge haben. Im Gesprächen mit einem Psychologen im Krankenhaus erzählen dann einzelne Familienmitglieder, wie es zu all dem kam. Die Atmosphäre der Geschichte wird gefühlt immer dichter und lässt ab einem gewissen Punkt erahnen, warum es zu dem Unfall kam. Der Aufbau über die Mitschrift zu den Gesprächen ist erstmal etwas ungewohnt, aber auch da finde ich kommt man schnell hinein. Definitiv ein Buch, das länger nachhallt.
Ein ungewöhnliches Buch. Der Inhalt besteht aus Therapiegesprächen, die mit 6 Personen einer Familie geführt wurden. Diese Gespräche drehen sich um ein Ereignis, das die Krone des Eisberges einer Familiengeschichte darstellt. Spannend wird der Roman dadurch, dass die Spitze des Eisberges erst im Verlauf des Buches immer klarer wird und wir uns anhand der Therapiesitzungen auf den Berg zubewegen. Trotz der intimen Einsichten der einzelnen Familienmitglieder konnte ich nicht wirklich eine Verbindung zu den Protagonisten aufbauen, vielleicht war das aber auch ein gekonnter Schachzug der Autorin.

Anfangs fand ich es etwas ungewöhnlich, dass die ganze Geschichte in Form von Therapiegesprächen erzählt wird. Aber das hat echt gut funktioniert. Toller Spannungsaufbau, selbst wenn die Geschichte etwas vorhersehbar war. Es ist eine Familiengeschichte, die anhand der Gespräche von fünf Familienmitgliedern rekapituliert wird. Dabei ist sie Sprache "nach dem Mund", also so wie die Leute wirklich reden könnten. Schauplatz ist Sölden in Österreich, auf einem Bauernhof mit Feriengästen, das bringt eine tolle Atmosphäre in die Story. Mit knapp 200 Seiten ein richtiger Krimisnack und durchaus lesenswert!
Kurzweilige Urlaubslektüre
Sommer wie Winter überzeugt durch einen interessanten und ungewöhnlichen Schreibstil: In Form von Therapiegesprächsaufzeichnungen kommt nach und nach die gesamte Familie zu Wort. Diese Perspektivwechsel sorgen für Dynamik und machen das Lesen abwechslungsreich. Das Buch bietet insgesamt ein kurzweiliges Lesevergnügen und lässt sich gut durchlesen. Allerdings konnte es mich nicht vollständig überzeugen, da einige Entwicklungen recht vorhersehbar sind und dadurch ein Teil der Spannung verloren geht. Trotzdem eine solide und originell erzählte Geschichte.
Spannendes Psychogramm
Ich habe mal wieder eine Empfehlung des Podcasts "Zwei Seiten" gelesen (wer ihn noch nicht kennt unbedingt reinhören) und nicht bereut. Januar 1990: Es ist etwas Furchtbares passiert. Etwas, dass für die Beteiligten das Leben für immer verändern wird. Der Vorfall hat so tiefgreifende Konsequenzen, dass die Mitglieder der Familie Sommer therapeutisch begleitet werden müssen. Aber was ist passiert? Das enthüllt sich dem Lesenden Stück für Stück. Doch vorher lernen wir die Familie kennen, nach und nach werden deren Beziehungsstrukturen deutlich und mit jeder Seite steigt die Beklommenheit und die Spannung. Judith Taschler hat eine stilistisch grandiose Idee gehabt, als sie diese Geschichte ausschließlich anhand der Abschriften der Therapiegespräche schrieb. So lesen wir aus den verschiedenen Perspektiven und bekommen Schnipsel hingeworfen aus denen sich nach und nach ein unheilvolles Bild ergibt. Ich fand das Buch wirklich spannend, aber nicht in bloodsplatter Thriller Manier sondern es baut sich vor allem eine psychologische Spannung auf. Die Auflösung konnte ich ab Seite 150 erahnen, das hat mir gut gefallen. Große Leseempfehlung!
In Form von Auszügen aus Therapiegesprächen skizziert Judith W. Taschler ein Psychogramm einer Familie aus Tirol. 5 Kinder und die Mutter rekapitulieren aus ihrer Sicht den Zusammenbruch ihrer Familie bis hin zur Katastrophe dessen Opfer zwei der Kinder sind. Doch nicht der Autounfall ist der Tiefpunkt, sondern der Vater, der nicht zu Wort kommt und der die Familie auf vielen Ebenen in die Misere gesteuert hat… Zwei Drittel des Buches sind wahnsinnig stark und intensiv. Hier entsteht Stück für Stück ein authentisches Bild einer Familie, die einen Hof und ein Hotel in Tirol betreibt. Die Eltern vergessen vor lauter Arbeit, worauf es in einer Familie wirklich ankommt. Die fünf Geschwister nehmen dieses Familienleben sehr unterschiedlich wahr. Doch dahinter lauern noch mehr Geheimnisse. Was hat es mit Alex, dem Pflegesohn der Familie und seiner leiblichen Mutter, auf sich? Und woher kommt die Wesensveränderung des Vaters? Das letzte Drittel ist dann eindeutig dem Genre Krimi zuzuschreiben. Hier geht es hoch her und es gibt einige Plottwists. Das alles aber immernoch in Form von Therapiegesprächen. Hier hat das Buch mich leider verloren…zu konstruiert und und zu vorhersehbar.
„Sommer wie Winter“ Judith W. Taschler Inhalt: Eine Familie wird in einem Tiroler Krankenhaus behandelt. 5 Menschen, zwei davon schwer verletzt. In Therapiegesprächen erzählen sie ihre Geschichte. Die Geschichte einer scheinbar liebevollen Familie, der aber ein dunkles Geheimnis anhaftet. „Sommer wie Winter“ ist der Debütroman der oberösterreichischen Autorin Judith W. Taschler. Und ein sehr guter, einer der im Gedächtnis bleibt, nimmt er sich doch einer Sache an, die man durchaus auch fürchten kann. Differenzen innerhalb einer Familie, die tragische Konsequenzen nach sich ziehen. Die Handlungen, die Lokalitäten und die Personen sind nicht aus der Luft gegriffen, bis auf ein paar dramaturgische Kniffe könnte alles genau so auch passieren. Oder ist es das bereits? Ich schwafle, ja, aber ich werde nicht darauf eingehen, was genau passiert ist, denn dies erfährt man erst mit Fortschreiten der Geschichte und jeder Spoiler birgt die Gefahr, etwas wichtiges vorzeitig zu verraten. Der Aufbau des Buches ist etwas speziellerer Natur. Es handelt sich um eine Art Mitschriften von Therapiegesprächen bzw. um Ausschnitte von diesen. Die 5 Patienten kommen alle zu Wort, manche mehr, manche weniger. Diese Protokolle aneinandergereit ergeben am Ende das große Ganze und führen zu der Antwort auf die Frage, was denn eigentlich geschehen ist, und wie es letztendlich dazu kam, dass die Personen jetzt im Krankenhaus behandelt werden müssen. Der Aufbau kann abschrecken und ich weiß, dass manche mit dieser Art nicht viel anfangen können. Aber, und das muss erwähnt werden, es ist immer flüssig und sehr gut zu lesen. Großartig finde ich auch die Tatsache, dass die Fragen und Einwürfe der behandelten Therapeuten nie abgedruckt sind. Man hat also immer nur einen Monolog des Patienten, was dem Buch auch einen schönen Fluß gibt. Auch sind die „Stimmen“ der einzelnen Personen sehr gut getroffen. Ein Alex redet ganz anders als eine Manuela. Jede Person hat ihre eigene Art, die Dinge zu formulieren. Ein Plus Authentizität sozusagen. Das Buch lässt einen mit Fragen zurück. Jedoch nicht über die Geschichte selbst, sondern mit Fragen über sich selbst. Wie würde man in bestimmten Situationen reagieren, wie entscheiden? Familie ist Familie und Blut ist dicker als Wasser, aber was wenn man ein dunkles Geheimnis ausgräbt, das schwer wiegt? Ich gebe 5 von 5 Sterne





















