London Rules

London Rules

Paperback
4.319
Jonathan PryceGary OldmanAgententhrillerApple Tv

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Description

Eine Söldnertruppe radiert ein Dorf in Derbyshire aus. Kurz darauf wird ein Pinguingehege im Londoner Zoo in die Luft gesprengt – beim Inlandsgeheimdienst MI5 herrscht Alarmstufe Rot. In Slough House dagegen gähnende Langeweile, bis Roderick Ho, Ober-Nerd der abservierten Agententruppe, nur knapp einem stümperhaft ausgeführten Attentat entgeht. Seine Kollegen eilen ihm (widerwillig) zu Hilfe und machen aus einer schwierigen Situation – das Schlimmste.

Book Information

Main Genre
Thriller
Sub Genre
Spy
Format
Paperback
Pages
496
Price
18.50 €

Author Description

Mick Herron, geboren 1963 in Newcastle-upon-Tyne, studierte Englische Literatur in Oxford, wo er auch lebt. Seit 2024 ist er Mitglied der Royal Society of Literature. Seine Romane wurden vielfach ausgezeichnet, u. a. mit dem Theakston’s Old Peculier Novel of the Year Award, dem Raymond Chandler Award sowie dem Premio Pepe Carvalho; für sein Lebenswerk erhielt er 2025 den CWA Diamond Dagger. Seine Romane wurden in 29 Sprachen übersetzt, sowohl seine in London angesiedelte Slow Horses-Serie als auch die Oxford-Serie um die Privatermittlerin Zoë Boehm wurden mit Starbesetzung für Apple TV verfilmt.

Posts

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3

Jackson Lamb in Zeitlupe

„“London Rules” ist der fünfte Band in Mick Herrons Spionage-Thriller-Reihe um Jackson Lamb und seine Gruppe von aussortierten MI5-Agenten, die im sogenannten “Slough House” arbeiten. Der Roman spielt in einem post-Brexit Großbritannien und kombiniert Spannung mit bissiger Satire auf die politische Landschaft und den Geheimdienst. „ Mick Herron verliert sich oft in lyrischen Ausflügen und langer Innenschau der Protagonisten. Leider wird für mich daraus keine Hohe Literatur sondern ein Krimi mit deutlichen Längen. Ich mag weiterhin den schwarzen Humor. Leider kommt er dieses Mal zu kurz.

4

Durchaus spannend, aber in gewisser Weise nicht so wie die anderen Bände. Vielleicht lag es daran, dass es nur einen wesentlichen Handlungsstrang gab. Nachwievor kommt keinerlei Sympathie mit den Protagonisten auf. Zweifelsfrei aber die beste Agentenserie zur Zeit mit sprachlicher Tiefe. Ein sehr talentierter Autor.

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5

Einfach die richtige Art von Agenten-Geschichte…

…denn hier ist nichts glamourös oder verklärt heldenhaft. In Slough House werden keine Martinis getrunken und niemand hat unerklärliche Superheldenkräfte. Die Slow Horses haben einen Job. Bei einer Behörde. Mag man sie auch Geheimagenten nennen, haben sie dennoch Ängste, Zweifel, Traumata und sehr viel schwarzen Humor bishin zu Zynismus und Verdrossenheit. Am Ende sind sie auch nur Menschen. Für mich nach wie vor die beste Art, eine Agenten-Geschichte zu erzählen. Die Reihe setzt sich also auch in diesem nun fünften Band mit gewohnter Stärke und hohem Unterhaltungsfaktor fort. Mag ich sehr und könnt auch ihr lesen.

4

Nov 19 2022 [Rezension] London Rules – Mick Herron  ANI   Anzeige / Rezensionsexemplar Diogenes Verlag - 25. August 2022 978-3257300932 Paperback - 496 Seiten - 18,00€ London Rules ist bereits der fünfte Band der Serie „Ein Fall für Jackson Lamb“. Und ich war schon sehr gespannt, was mich dieses mal erwartet. Mick Herron hat mit dieser Serie mich voll erwischt, Spionage Thriller mit so viel schwarzen Humor, so britisch und so spannend. Jackson Lamb und seine Slow Horses (die lahmen Gäule, die aussortierten aus dem MI 5) sind auch in diesem Band wieder unschlagbar in ihrer speziellen Art. Im Slow House beschäftigt man sich nur noch mit irgendwelchen Daten, keinesfalls bekommt man da die großen Fälle auf den Tisch, denn die Slow Horses sind jene Agenten, die im MI 5 versagt haben, die man aber auch nicht einfach so kündigen kann. Als eine Söldnertruppe allerdings ein Dorf in Derbyshire regelrecht ausradiert, ein Pinguingehege im Zoo in die Luft fliegt, geht auch dies nicht spurlos an der Truppe im Slow House vorbei. Und wieso haben es plötzlich Attentäter ausgerechnet auf Rod abgesehen? Den unsympathischen Computernerd der Truppe, der sich selbst als den besten Typen auf der Welt hält. Seine Kollegen beschatten ihn und kommen da einer Falle auf den Grund, in die Rod einfach mal so getappt ist. Aber was hat das mit den anderen Fällen zu tun? Hängt das überhaupt miteinander zusammen? Es stellt sich alsbald raus, dass der MI 5 mal wieder einiges unter den Teppich kehren will und dafür auch seine Gründe hat. Es geht um alte Fehler des Geheimdienstes und um die Frage, wer nun eigentlich das Sagen hat. Gerade Diana Taverner ist da ganz groß dabei und sie geht wirklich über Leichen, um ihre Position zu verteidigen. Und auch wenn die der MI 5 nicht viel von den Slow Horses hält, so sind doch gerade die es, die den Fall voran bringen. Allerdings in einer mehr als unkonventionellen Art. Jackson Lamb und seine Truppe hält nicht viel von Regeln und das ist auch manches mal gut so, aber manchmal bringt das sie auch in Teufels Küche. Und so ist auch in diesem Teil wieder ein Konflikt zwischen den beiden Häusern des MI 5 vorprogrammiert. Nach wie vor bin ich schwer begeistert von der Serie. Ja, Jackson ist immer noch nicht der sympathischste Mensch auf der Welt, seine sehr eigene Art ist gewöhnungsbedürftig, aber am Ende steht er immer zu seinen Leuten in Slow House und würde sie immer verteidigen, auch wenn er das so nie sagen würde, aber Loyalität ist das A und O bei ihm. Und so sind auch die anderen in Slow House, alle mit ihren ganz eigenen Problemen belastet, die auch zum ausscheiden aus dem aktiven Dienst geführt haben. Alle kämpfen mit ihren Dämonen und eigentlich wollen sie nur ihre Ruhe, aber wenn es drauf ankommt, sind sie immer noch super gute Agenten. Jede dieser Personen fasziniert mich immer wieder auf seine ganz eigene Art und Weise. Der Fall ist wirklich spannend, von Anfang an bis zum Schluss hat es mir wieder Spaß gemacht, dem ganzen auf den Grund zu gehen und mit zu überlegen, was nun hinter all dem steckt. Mick Herron hat hier wieder einen tollen Fall entwickelt mit genialen Wendungen und tollen Personen – ich bin und bleibe Fan der Serie.

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