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Fantasy in einem düsteren Tokyo voller Dämonen & Dämonenjäger.
"Der Herzschlag eines Dämons" war mein 1. eBook dieses Jahr. Und wie nahezu immer, wenn ich digital lese, merke ich, dass mein Lesetempo dabei deutlich angestiegen ist. Ich hatte das Buch schon etwas länger auf meiner Wunschliste stehen und musste das Angebot nutzen (habe es für 2,99€ erhalten). Wir begleiten Hanae, kurz Nae, eine Studentin an der Skyfire Academy, einem Studienort für zukünftige Dämonenjäger. Doch Nae, die aus eher ärmlichen Verhältnissen kommt, geht darüber hinaus so manchem illegalen Handel nach, um sich und ihre Familie über Wasser zu halten. Denn ihr Bruder leidet unter derselben Herzproblematik wie sie einst. Nur hat Nae inzwischen ein mechanisches Herz, während ihr eigenes vor über 700 Tagen aufgehört hat zu schlagen. Und doch scheint ihre Gefühlswelt plötzlich auf dem Kopf zu stehen, als sie dem Dämonen Gin begegnet. Die Protagonistin Nae ist zu Beginn überzeugt davon, dass die Dämonen die Bösen sind und sieht die Welt sehr schwarzweiß. Sie wirkt zunächst schwer greifbar, stark selbstüberzeugt und nur wenig sympathisch. Das ändert sich jedoch schnell. Denn als sie dem Dämonen Gin begegnet, scheint da genau der Platz für Charakterentwicklung zu sein, den es gebraucht hat. Durch einen Deal mit ihm ist sie gezwungen, ihre bisherige Weltansicht und das, was sie in der Academy gelehrt bekommt, zu hinterfragen und entdeckt so neue Seiten an sich und der Welt, in der sie lebt. Gin, der Dämon, wurde mir mit der Zeit richtig sympathisch, wobei er am Anfang noch recht undurchsichtig schien. Vermeintlich nett, aber vom Misstrauen der Protagonistin beeinflusst, war ich mir zunächst dann doch nicht so sicher, was ich von ihm halten sollte. Die Geschichte spielt in einem alternativen, von Dämonen überrannten Japan. Es gibt Dämonenjäger, Schwerter, magische Tinte, die in der Lage ist Dämonen zu verletzen und einige coole Actionszenen. Gerade das mit der Tinte fand ich spannend und war mir persönlich als Idee neu. Was ich allerdings ganz klar kritisieren muss, ist die Sprunghaftigkeit der Geschichte. Stellenweise bewegt sie sich kaum vom Fleck, dann macht sie gefühlt einen riesigen Sprung und das immer wieder. Dadurch wirkte die Storyline manchmal abgehackt, manchmal überhastet. Das fand ich schade, da mir die Idee sehr gut gefallen hat. Außerdem hätte ich mir mehr Einblicke in den Alltag und Unterricht an der Academy gewünscht. Das hatte so viel Potenzial. Das Ende hat mich etwas irritiert, da ich bisher nichts von einem 2. Band mitbekommen habe. Deshalb hier die Frage, ob jemand, der das Buch bereits gelesen hat, mir sagen kann, ob es ein Standalone war oder der Beginn einer Reihe, die fortgesetzt werden soll? Das Ende würde sich für beides eignen.

May 25, 2026
Fantasy in einem düsteren Tokyo voller Dämonen & Dämonenjäger.
"Der Herzschlag eines Dämons" war mein 1. eBook dieses Jahr. Und wie nahezu immer, wenn ich digital lese, merke ich, dass mein Lesetempo dabei deutlich angestiegen ist. Ich hatte das Buch schon etwas länger auf meiner Wunschliste stehen und musste das Angebot nutzen (habe es für 2,99€ erhalten). Wir begleiten Hanae, kurz Nae, eine Studentin an der Skyfire Academy, einem Studienort für zukünftige Dämonenjäger. Doch Nae, die aus eher ärmlichen Verhältnissen kommt, geht darüber hinaus so manchem illegalen Handel nach, um sich und ihre Familie über Wasser zu halten. Denn ihr Bruder leidet unter derselben Herzproblematik wie sie einst. Nur hat Nae inzwischen ein mechanisches Herz, während ihr eigenes vor über 700 Tagen aufgehört hat zu schlagen. Und doch scheint ihre Gefühlswelt plötzlich auf dem Kopf zu stehen, als sie dem Dämonen Gin begegnet. Die Protagonistin Nae ist zu Beginn überzeugt davon, dass die Dämonen die Bösen sind und sieht die Welt sehr schwarzweiß. Sie wirkt zunächst schwer greifbar, stark selbstüberzeugt und nur wenig sympathisch. Das ändert sich jedoch schnell. Denn als sie dem Dämonen Gin begegnet, scheint da genau der Platz für Charakterentwicklung zu sein, den es gebraucht hat. Durch einen Deal mit ihm ist sie gezwungen, ihre bisherige Weltansicht und das, was sie in der Academy gelehrt bekommt, zu hinterfragen und entdeckt so neue Seiten an sich und der Welt, in der sie lebt. Gin, der Dämon, wurde mir mit der Zeit richtig sympathisch, wobei er am Anfang noch recht undurchsichtig schien. Vermeintlich nett, aber vom Misstrauen der Protagonistin beeinflusst, war ich mir zunächst dann doch nicht so sicher, was ich von ihm halten sollte. Die Geschichte spielt in einem alternativen, von Dämonen überrannten Japan. Es gibt Dämonenjäger, Schwerter, magische Tinte, die in der Lage ist Dämonen zu verletzen und einige coole Actionszenen. Gerade das mit der Tinte fand ich spannend und war mir persönlich als Idee neu. Was ich allerdings ganz klar kritisieren muss, ist die Sprunghaftigkeit der Geschichte. Stellenweise bewegt sie sich kaum vom Fleck, dann macht sie gefühlt einen riesigen Sprung und das immer wieder. Dadurch wirkte die Storyline manchmal abgehackt, manchmal überhastet. Das fand ich schade, da mir die Idee sehr gut gefallen hat. Außerdem hätte ich mir mehr Einblicke in den Alltag und Unterricht an der Academy gewünscht. Das hatte so viel Potenzial. Das Ende hat mich etwas irritiert, da ich bisher nichts von einem 2. Band mitbekommen habe. Deshalb hier die Frage, ob jemand, der das Buch bereits gelesen hat, mir sagen kann, ob es ein Standalone war oder der Beginn einer Reihe, die fortgesetzt werden soll? Das Ende würde sich für beides eignen.
May 25, 2026










