Die Feenjägerin
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Description
Ballsaison im Edinburgh des Jahres 1844: Jeden Abend verschwindet die junge und bildschöne Aileana Kameron für ein paar Stunden vom Tanzparkett. Die bessere Gesellschaft zerreißt sich natürlich das Maul über sie, aber niemand ahnt, was die Tochter eines reichen Marquis während ihrer Abwesenheit wirklich tut: Nacht für Nacht jagt sie mithilfe des mysteriösen Kiaran die Kreaturen, die vor einem Jahr ihre Mutter getötet haben – die Feen. Doch deren Welt ist dunkel und tückisch, und schon bald gerät Aileana selbst in tödliche Gefahr ...
Book Information
Author Description
Elizabeth May wurde in Kalifornien geboren, wo sie auch ihre ersten Lebensjahre verbrachte, bevor sie nach Schottland zog. Sie studierte Anthropologie an der Universität von St. Andrews. Seit dem Abschluss ihrer Doktorarbeit widmet sie sich hauptberuflich dem Schreiben und stürzt sich mit Begeisterung in fantastische Welten. Die Autorin lebt zusammen mit ihrem Mann in Edinburgh.
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Was für ein wunderbares Buch!
Elizabeth May hat es auf besondere Weise geschafft, historisches Geschehen mit allerlei Fantastischem und einer guten Portion Steampunk zu vermischen. Herausgekommen ist eine Geschichte, die mich mit ihrem ausgeklügelten Setting und dem fesselnden, wendigen Plot regelrecht begeistern konnte. Die Autorin hat Figuren geschaffen, die alle ihre Ecken und Kanten haben und mir nahezu sofort ans Herz gewachsen sind. Aileanna ist ein starker Charakter, der gut in diese historische Zeit passt, und doch auch völlig fremd in ihr wirkt. Ihr aufmüpfiges Wesen, ihre inneren Monologe zogen mich in seinen Bann, und manchmal ertappte ich mich beim Schmunzeln. Kiaran wiederum kommt so geheimnisvoll und mächtig, aber manchmal auch einnehmend daher, dass auch er mir schnell sympathisch wurde. Nicht zuletzt die kleine Fee Derrick, die oftmals witzig und respektlos daherkommt, reiht sich in die Reihe der anziehenden Figuren dieses Buches ein. Das historische Edinburgh hat Elizabeth May mit einigen tollen Steampunkaspekten aufgehübscht, die sich nahtlos in diese Geschichte eingliedern und völlig natürlich wirken. Das ausgehende 19. Jahrhundert kommt glaubhaft daher, ist jedoch eigentlich mehr Beiwerk, das einen wunderbar passenden Rahmen zur Geschichte liefert. Auch die fantastischen Elemente kommen nicht zu kurz: ein Kampf gegen übermächtig scheinende Feen mit allerlei magischen Fähigkeiten, eine Generation von Frauen, die sich ihnen stets in den Weg stellte, um nur einiges zu nennen. Hier machen es die vielen kleinen Details, dass man tief in diese Geschichte eintaucht und sich absolut wohl fühlt. Manchmal passt die Sprache perfekt zu den historischen Gepflogenheiten, oftmals jedoch bedienen sich die Protagonisten einer viel moderneren Sprechweise, was für meinen Geschmack aber einfach besser zur Handlung passt. Dadurch erscheinen die Figuren jugendlicher, lebhafter und anziehender. Die Dialoge waren teilweise wirklich spritzig. Aileanna ist einfach eine Figur, die man nur gern haben kann. Die einzigen zwei Mankos die man dieser Geschichte zur Last legen kann, ist ein ganz flüchtiger Hauch einer etwas ins kitschige abtriftenden Handlung im Mittelteil (diese vergeht jedoch schnell) und ein Cliffhanger, wie er fieser, fieser, FIESER nicht sein könnte: genau auf dem Höhepunkt der Ereignisse, mitten im Geschehen. Leider erschien der englische zweite Teil erst im November 2015, so dass ich bis zur deutschen Fortsetzung für meinen Geschmack VIEL ZU LANG warten muss. Fazit: Von den ersten Zeilen an, habe ich förmlich an den Seiten dieses Buches geklebt, habe gierig an den Worten der Autorin gehangen und überaus charismatische Figuren ins Herz geschlossen. „Die Feenjägerin“ bietet eine perfekte Mischung aus Historischem, Fantasy- und Steampunkelementen, versetzt mit charismatischen Figuren und einer perfekten Portion Witz. Herausgekommen ist ein Roman, der von Anfang bis Ende zu überzeugen und zu fesseln vermag und mich gänzlich in seine eigene Welt entführte. Für meinen Geschmack hätte er definitiv mehr Seiten haben können. Großartig!

Kurz in eigenen Worten:Aileana lebt in Edinburgh, sie ist 18 Jahre alt und es ist das Jahr1844. Erzogen wurde sie zur perfekten Dame, doch all dies ist nun bedeutungslos. Seitdem sie gesehen hat, wie eine Fee ihre Mutter getötet hat, ist das Einzige, was sie noch am Leben hält, die Rache. Kiaran, ihr mysteriöser Wegbegleiter unterstützt sie dabei. Cover:Zuerst fand ich es, wegen dem Gesicht nicht so schön. Aber je mehr ich gelesen habe, umso mehr gefiel es mir dann, da es wirklich sehr gut passt. Außerdem finde ich die Augen sehr schön und die Sommersprossen haben etwas niedliches. Nun, wer hätte ahnen können, dass Feen so großartig explodieren? Seite 86 Charaktere: Aileana ist die 18 Jährige Hauptprotagonistin, der Leser erlebt das Geschehen durch ihre Augen. So hat man einen sehr guten Einblick in ihre Gefühlswelt, die mich oft berührt hat. Sie teilt dem Leser sehr offen ihre Gefühle mit, die nicht immer so konventionell sind, so genießt sie zum Beispiel das Töten. Aileana ist für mich ein absolut überzeugender und sympathischer Charakter. Sie nimmt die Dinge lieber selbst in die Hand und will sich nicht retten lassen, nein sie rettet sich selbst. Wobei Kiaran auch nicht unbedingt diese Helden Rolle einnehmen möchte. Er gehört auch zu dem Feenvolk, aber zu einer anderen Gattung, als die Fee, die Aileana getötet hat. Er ist sehr mysteriös und geheimnisvoll, aber auch schön und anziehend. Er hat so einige Geheimnisse und wirkt oft gequält. Und ich habe mich ein bisschen in ihn verliebt. Gavin, ein alter Jugendfreund und Seher, möchte hingegen lieber die Heldenrolle einnehmen. Er ist ein hilfsbereiter und liebenswürdiger junger Mann. Er möchte möchte Aileana helfen, doch geht dies überhaupt noch? Derrick ist eine kleine Fee und lebt in Aileana Kleiderschrank. Er betrinkt sich des Öfteren an Honig und nervt dann die Anderen ihn seinem Rausch. Er ist zwar auch gefährlich ( nach eigener Aussage) aber ich finde ihn süß. Bis auf einige goldene Sprenkel - glühende Aschefunken über einem Abgrund - reichen seine Augen unendlich tief hinab in dunkle Räume. Seite 129 Meinung: Ich habe ehrlich gesagt nicht so viel Erwartet von dem Buch. Irgendwie dachte ich an leichte Fantasiekost und dann habe ich mit dem lesen angefangen und war begeistert. Der Schreibstil hat es mir gleich angetan, eine super Mischung aus Beschreibungen, Gefühlen und Ereignissen. Es ist tiefgründig und doch Actionreich und Spannend, aber auch witzig. Was will man mehr ? Die Charaktere haben mir durchweg gut gefallen. Ich finde Aileana als starke, aber doch verletzte Protagonistin einfach klasse und konnte mich gut in sie hinein versetzen. Von Kiaran , und von der Atmosphäre um ihn herum war ich richtig angetan. Man erfährt zwar nicht viel von ihm, aber trotzdem hat seine Feen Anziehungskraft bei mir funktioniert ;) Und dann noch Derrick, wie gerne hätte ich auch so eine kleine Feen in meinem Kleiderschrank. Ich habe noch nie ein Buch mit Steampunk Elementen gelesen und war dementsprechend auch etwas platt, eine ganz neue Welt für mich. Ich fand diese Mischung hier aber sehr interessant. Killer Feen mit Steampunk Flair. Tolle Mischung. Das Setting hat mir auch sehr gut gefallen, ich liebe Schottland als Schauplatz. Gegenende wollte ich es gar nicht mehr aus der Hand legen, so gepackt hat mich die Geschichte. Und dann dieses Ende, so gemein, ich habe das dringende Bedürfnis sofort weiter zu lesen. Am Ende gibt es noch ein Glossar, dort werden noch mal alle vorgestellten Feenarten beschrieben. Sehr hilfreich und informativ. Fazit: Starke und Sympathische Protagonistin. Sehr Spannend und Actionreich, ich war gefesselt. Dezente Romanze, aber elektrisierend und emotional
Wir begeben uns mit diesem Buch in das Jahr 1844 nach Schottland. Aileana Kameron ist noch ledig und soll sich bald einen Gemahl suchen. Nachdem ihre Mutter vor einem Jahr unter seltsamen und grausamen Umständen zu Tode gekommen war, gilt Aileana als Verdächtige für die Tat und ihr Ruf ist nicht gerade der beste. Doch Weiterhin stiehlt sie sich von den Bällen davon und niemand weiß was sie in dieser Zeit tut. An die vorgeschobenen Kopfschmerzen glaubt die feine schottische Gesellschaft jedenfalls nicht. Doch, dass Aileana eine Feenjägerin ist weiß niemand. Nacht für Nacht stellt sie sich den Feen zum Kampf und in ihrer freien Zeit trainiert sie und baut Waffen gegen die Feen. Doch schon bald erkennt Aileana, dass die Feen einem dunklen Plan folgen. Und nur sie kann diesen Plan stoppen. Wird sie es schaffen? in welche Gefahren wird sie sich begeben? Mir persönlich hat das Setting wahnsinnig gut gefallen. Zum einen, weil es eben in Schottland spielt und ich da derzeit ein Faible für habe, zum anderen kommen durch Ornithopter und Dampf- lokomotiven immer wieder Steampunk-Elemente mit dazu. Beides zusammen ergibt eine sehr gelungene Mischung und so wird die Reise nach Schottland wirklich sehr düster. Aileana ist als Hauptprotagonistin wahnsinnig sympathisch. Das einzige erschreckende an ihr ist ihre wahnsinnige Wut auf Feen und die Lust diese zu töten. Doch nachdem sie zusehen musste wie eine Fee ihrer Mutter das Herz heraus riss finde ich diese Emotionen dennoch gut nachvollziehbar. Aileana passt einfach gar nicht in die feine Gesellschaft. Die Bälle sind ihr zuwider und auch die Etikette würde sie gern manches Mal vergessen und einfach nach ihren Instinkten handeln. Sie fühlt sich eingesperrt und eingeengt durch all die Regeln und wenn Frauen etwas zu sagen hätten, würde sie nur zu gern ausbrechen aus dem goldenen Käfig. Kiaran bleibt recht nebulös. Er ist selbst eine Fee und trainiert Aileana dazu seinesgleichen zu töten. Seine Motive bleiben eine lange Zeit unklar, doch dies wird in diesem ersten Band noch aufgelöst. Der Schreibstil der Autorin ist einfach nur wundervoll und ich habe mich in so manche Szene hineinversetzen können, weil sie sehr bildhaft schreibt. Der Spannungsbogen ist von Anfang an da und wird durch regelmäßige Steigerungen immer weiter ausgebaut. So kommen immer neue Feenrassen ins Spiel und auch neue Enthüllungen über die Protagonisten, die ich euch natürlich nicht verrate an dieser Stelle. Das Buch hatte ich sehr schnell ausgelesen, weil ich es einfach nicht aus den Händen legen wollte. Zu spannend war der Verlauf der Handlung. Das Ende ist mit einem Cliffhanger versehen und ich hoffe, dass die Übersetzung von Band 2, der im November diesen Jahres auf Englisch erscheint nicht allzu lange dauern wird, denn Band 2 ist definitiv ein must-read für mich. Fazit: Schaurige und bösartige Feen in allen Variationen, ein düsteres Schottland mit Steampunk-Elementen…… Ich bin restlos überzeugt von der Reihe und kann sie definitiv empfehlen.
Inhalt in eigenen Worten: Edinburgh im Jahre 1844, aber teilweise mit einer Technik, wie wir sie heute noch nicht einmal kennen. Unter all den feinen Herrschaften, Teepartys und Tänzen dieser Zeit wäre da Aileana und unter all ihren Rüschen und Röcken wären da Waffen ohne Ende. Was nämlich kaum einer aus ihr weiß, ihre Mutter wurde ermordet von einer Fee und die Feen sind überall. In ihrem Sinn ihre Rache hat Aileana fast schon einen geregelten Tagesablauf: Teestunde, Waffen bauen, Ball besuchen, Feen ermorden. Doch die Welt der Feen hat eine Geschichte, die sie völlig von den Socken hauen könnte... Meinung: „Die Feenjägerin“ ist ein Fantasy-Roman feinster Sorte. Der Schreibstil ist hin und wieder altmodisch, bildreich und auch brutal. Die bildreichen Beschreibungen der Feen, die fantasievollen Details und auch die Grundhandlung sind mit ganz neuen Ideen verwoben und somit eine gelungene Abwechslung. Genauso ist auch die Protagonistin Aileana - eine wirkliche Abwechslung. Sie trägt unbändige Wut in sich und muss das wegen der damaligen Etikette hinter einem Lächeln in Mitten der feinen Gesellschaft verstecken. Doch ihr Wunsch nach Rache macht sie Nachts zur eiskalten Mörderin der Feen, die nur nach Verstümmelung, Metzeln, Töten sinnt und denkt bloß nicht sie würde es danach bereuen. Nein. So ein Charakter ist sie nicht! „Alles steigert sich bis zu diesem einen Moment, wenn sie begreifen, dass ich gar nicht die Beute bin. Ich bin die Jägerin.“ (S. 64) Eine Jägerin, eine Mörderin und eine Kämpferin. Sie war sehr interessant, stark, vernarbt und mordgierig. Eine Persönlichkeit, die man so nicht oft in Romanen antrifft. Außer der Protagonistin gibt es da noch Kiaran, Aileans Trainer und … eine Fee. Gemeinsam mit ihr geht er jede Nacht auf die Jagd nach Feen, bleibt mit seinen Beweggründen aber eher verschlossen und ist generell auch eher geheimnisvoll. Seine Feenrasse besitzt eine überirdische Schönheit und seine Augen sind sehr anziehend, die werden übrigens seeeehr oft erwähnt. „>>Deine Augen leuchten<>Weißt du das eigentlich? Wie so eine dämliche Straßenlaterne<<“ (S. 258) Er gibt sich oft kalt, lässt sich hin und wieder doch zu einer Gefühlsregung hinreißen. Man sollte jedoch nie den Fehler machen eine Fee zu vermenschlichen, denn sie sind tückisch und Kiaran ist auch noch besonders geheimnisvoll. Er hat bestimmt mehr Geheimnisse als ich Bücher zu Hause. (und das ist eine Menge!) Nicht nur Protagonisten und Feen wirkten in diesem Roman echt, auch Nebencharaktere wirkten nicht zu blass und meinen Lieblingsnebencharakter muss ich auch noch erwähnen. Derrick eine kleine Fee mit Flügeln, der sich hin und wieder mal mit Honig besäuft. „Du hast Sand im Haar. Sieht blöd aus.“ (S. 212) Seine auf den punktbringenden, ehrlichen Sätze bringen auch noch eine Prise Humor in diesen düsteren Roman und macht damit die Geschichte noch schön Rund. Meine Kritikpunkte an diesem Roman sind aber die kleinen Längen mitten drin und das Ende. Es gab teilweise schon zu viele Seiten die mich nicht fesseln konnten und das Ende ist etwas sehr abrupt. Zwar war die Spannung zum Ende wieder voll da, aber genau am spannendsten Punkt ist das Buch einfach schon fertig! Da hätten locker noch ein oder zwei Kapitel dranhängen können. Fazit: Eine Fantasygeschichte - voll mit neuen Ideen und Charaktereigenschaften, sehr bildhaftem Schreibstil - die schon wirklich Filmreif gewesen wäre. Ein besonderes Merkmal wird auf die Kampfszenen und Fantasyelemente gelegt. Jeder der davon ein Fan und neugierig auf die Idee der bösen Feen ist, dem kann ich das Buch nur empfehlen. P.S. Traue niemals einer Fee!
Erster Satz: "Ich erinnere mich, dass die Luft um mich herum rauchte und nach Asche und Zunder roch." Ja, es ist eine Fortsetzung, also ein zweiter Teil. Auf den ersten Teil möchte ich hier jedoch nicht eingehen. Mir hat das Cover und der Klappentext sehr gut gefallen und ich hatte hohe Erwartungen an das Buch. Ich wurde aber leider enttäuscht. Nach zwei Monaten durch die Geschichte 'quälen' habe ich es geschafft. Es war ein harter Weg- für mich, so wie die Protagonistin, die Falknerin, und ihre Freunde. Der Schreibstil hat mir leider garnicht zugesagt und die Spannung im Buch war nicht wirklich spürbar, bzw ausreichend, oder eben nicht die richtige Geschichte für mich. Ich kam von Anfang an nicht richtig rein und war die ganze Zeit wieder am nachlesen, was jetzt wirklich alles geschehen ist, da auch der Ort oft gewechselt wird und ich auch mit den Persönlichkeiten nicht viel anfangen konnte. Nun ja, es kommt natürlich auch wieder irgendwie Liebe und Freundschaft in dem Buch vor, doch solche Gefühle waren für mich sehr am Rande der Geschichte, im Vordergrund stand eher die Flucht, Kampf, das Problem mit den Feenwesen. Ich konnte mich leider nicht mit dem Buch anfreunden, daher leider nur 2,5 Sterne. (470 Seiten)
https://martinabookaholic.wordpress.com/2015/05/12/rezension-die-feenjagerin/ Meine Gedanken: Gleich von den ersten Seiten an konnte mich die Geschichte rund um Aileana mitnehmen, die im Jahre 1844 spielt, als die Etikette und der Ruf noch das alles Entscheidende war. Es ist eine gute ineinander fließende Story; die das Historische mit Steampunk-Elementen und Fantasy vermischt. Aileana weiß nach einem tragischen Schicksalsschlag vor einem Jahr über Feen Bescheid, die sich überwiegend im alten Schottland tummeln. Aber diese Feen sind keine kleinen klitzernden Feen, die ein wenig zaubern, sondern sind böse mordende Wesen, die die Lebenskraft der Menschen aussaugen oder nur aus Spaß töten. Seit jenem Schicksalsschlag hat sich Aileana ihrer Rache verschworen und trainiert um Feen zu töten, was sie bereits perfekt beherrscht. Aber in ihrer Welt gibt es nicht nur böse Feen, sondern zb. auch die kleine, helfende Fee namens Derrick, der in ihrem Ankleidezimmer lebt und von Honig betrunken wird. ^^ Derrick hat den cutness-Faktor: 5² und ist auch immer für einen frechen Spruch zu haben. Er zählt zu meinen absoluten Lieblingen im Buch. Aber auch Aileana selbst ist ein toller, vor allem sehr aufmüpfiger und mutiger Charakter, der viele Facetten zu bieten hat. Besonders weil sie nach außen hin so stark und gefasst wirkt, obwohl sie in ihrem Inneren zerbrochen ist… wie schon oft gesagt, auch hier wieder: -> ich liebe solche Charaktere einfach. :D Aber auch Kiaran hat es mir angetan und nach einer etwas längeren Anlaufszeit war ich ihm vollkommen verfallen. Zwar hat sich am Anfang ein kleines Liebestriangel abgezeichnet, als Gavin, der Bruder ihrer besten Freundin Caroline aufgetaucht ist, aber es ist für mich und für alle wohl bald klar, dass Aileanas Herz bloß der Fee Kiaran gehört… egal, ob sie so fühlen sollte, oder nicht. Denn wie sie weiß, sind Feen gefährlich und auch wenn Kiaran ihr beim Kampftraining und ihrer Ausbildung zur Feenjägerin hilft, ist er unglaublich mächtig und trägt auch so einige Geheimnisse mit sich rum, die genauso erschütternd wie gefährlich sein können. Aber mehr verrate ich dazu nicht. ^^ Die Handlung ist ein Entdecken verschiedenster böser Feen, eine Aneinanderreihung vieler actiongeladener Kämpfe und einem Aufwallen von Gefühlen, inmitten sich eine junge Frau befindet, die für sich selbst einstehen, und nicht gegen Feen kämpfen sondern sich auch gegen ihren Vater und die Regeln des alten Schottlands wehren muss. Hach, das Buch bietet einfach so viel, dass man gar nicht alles zusammenfassen kann oder ich auch nicht will, um euch die Überraschungen nicht zu nehmen. Denn die gab es hier zuhauf. Und gerade das hat mich hier auch sehr gut gefallen, dass man nie so richtig wusste, wo einem der Weg hinführen wird. Toll gemacht und wie ihr seht, ich bin ein absoluter Fan der Geschichte, aber auch der Autorin. Denn nicht nur die Handlung, die Charaktere sind top, sondern auch der Schreibstil, der sich trotz seiner bildhaften Sprache sehr gut lesen lässt. Hier merkt man einfach, dass dies nicht die erste Geschichte ist, die sie geschrieben hat. Auch wenn es ihre erste veröffentlichte ist. Das Ende war für mich mit am Schlimmsten am ganzen Buch, denn das endet wirklich mitten in der Handlung, mitten im Kampf und lässt einem verwirrt, komplett fertig und einfach sehr, sehr unbefriedigt mit einem riesigen Cliffhanger zurück. Daher musste ich einfach auch einen halben Punkt abziehen, weil mich das furchtbar fertig gemacht hat und auch, weil mir ein klitze kleinwenig die Romantik gefehlt hat. Hier hätte ganz klar mehr Liebe im Spiel sein können, aber ich hoffe in diesem Punkt auf Band 2. :) Mehr dazu auf meinem Blog ^^
https://martinabookaholic.wordpress.com/2015/05/12/rezension-die-feenjagerin/ Meine Gedanken: Gleich von den ersten Seiten an konnte mich die Geschichte rund um Aileana mitnehmen, die im Jahre 1844 spielt, als die Etikette und der Ruf noch das alles Entscheidende war. Es ist eine gute ineinander fließende Story; die das Historische mit Steampunk-Elementen und Fantasy vermischt. Aileana weiß nach einem tragischen Schicksalsschlag vor einem Jahr über Feen Bescheid, die sich überwiegend im alten Schottland tummeln. Aber diese Feen sind keine kleinen klitzernden Feen, die ein wenig zaubern, sondern sind böse mordende Wesen, die die Lebenskraft der Menschen aussaugen oder nur aus Spaß töten. Seit jenem Schicksalsschlag hat sich Aileana ihrer Rache verschworen und trainiert um Feen zu töten, was sie bereits perfekt beherrscht. Aber in ihrer Welt gibt es nicht nur böse Feen, sondern zb. auch die kleine, helfende Fee namens Derrick, der in ihrem Ankleidezimmer lebt und von Honig betrunken wird. ^^ Derrick hat den cutness-Faktor: 5² und ist auch immer für einen frechen Spruch zu haben. Er zählt zu meinen absoluten Lieblingen im Buch. Aber auch Aileana selbst ist ein toller, vor allem sehr aufmüpfiger und mutiger Charakter, der viele Facetten zu bieten hat. Besonders weil sie nach außen hin so stark und gefasst wirkt, obwohl sie in ihrem Inneren zerbrochen ist… wie schon oft gesagt, auch hier wieder: -> ich liebe solche Charaktere einfach. :D Aber auch Kiaran hat es mir angetan und nach einer etwas längeren Anlaufszeit war ich ihm vollkommen verfallen. Zwar hat sich am Anfang ein kleines Liebestriangel abgezeichnet, als Gavin, der Bruder ihrer besten Freundin Caroline aufgetaucht ist, aber es ist für mich und für alle wohl bald klar, dass Aileanas Herz bloß der Fee Kiaran gehört… egal, ob sie so fühlen sollte, oder nicht. Denn wie sie weiß, sind Feen gefährlich und auch wenn Kiaran ihr beim Kampftraining und ihrer Ausbildung zur Feenjägerin hilft, ist er unglaublich mächtig und trägt auch so einige Geheimnisse mit sich rum, die genauso erschütternd wie gefährlich sein können. Aber mehr verrate ich dazu nicht. ^^ Die Handlung ist ein Entdecken verschiedenster böser Feen, eine Aneinanderreihung vieler actiongeladener Kämpfe und einem Aufwallen von Gefühlen, inmitten sich eine junge Frau befindet, die für sich selbst einstehen, und nicht gegen Feen kämpfen sondern sich auch gegen ihren Vater und die Regeln des alten Schottlands wehren muss. Hach, das Buch bietet einfach so viel, dass man gar nicht alles zusammenfassen kann oder ich auch nicht will, um euch die Überraschungen nicht zu nehmen. Denn die gab es hier zuhauf. Und gerade das hat mich hier auch sehr gut gefallen, dass man nie so richtig wusste, wo einem der Weg hinführen wird. Toll gemacht und wie ihr seht, ich bin ein absoluter Fan der Geschichte, aber auch der Autorin. Denn nicht nur die Handlung, die Charaktere sind top, sondern auch der Schreibstil, der sich trotz seiner bildhaften Sprache sehr gut lesen lässt. Hier merkt man einfach, dass dies nicht die erste Geschichte ist, die sie geschrieben hat. Auch wenn es ihre erste veröffentlichte ist. Das Ende war für mich mit am Schlimmsten am ganzen Buch, denn das endet wirklich mitten in der Handlung, mitten im Kampf und lässt einem verwirrt, komplett fertig und einfach sehr, sehr unbefriedigt mit einem riesigen Cliffhanger zurück. Daher musste ich einfach auch einen halben Punkt abziehen, weil mich das furchtbar fertig gemacht hat und auch, weil mir ein klitze kleinwenig die Romantik gefehlt hat. Hier hätte ganz klar mehr Liebe im Spiel sein können, aber ich hoffe in diesem Punkt auf Band 2. :) Mehr dazu auf meinem Blog ^^
Das Buch gehört zu dem Genre Steampunk. Der Weltenaufbau konnte mich absolut überzeugen, mir gefiel diese Mischung aus der strengen Etikette des 19. Jahrhunderts mit den Bällen sowie all den gesellschaftlichen Zwängen und der Mechanik einschließlich Aileanas Schusswaffen. Ich ließ mich von dem fesselnden Schreibstil in diese fremde, faszinierende Welt entführen. Aileana ist eine absolute Kick-Ass-Heldin. Eine Alternative, mit der Geschichte zu beginnen, wäre vermutlich die Ermordung ihrer Mutter gewesen, doch das ist hier bereits ein Jahr her und somit haben wir es nicht mehr mit einem unsicheren Mädchen sondern mit einer geübten Jägerin zu tun, die ziemlich gut kämpfen kann und nicht bereit ist, Schwäche zu zeigen. Auch gefiel mir ihre Eigenständigkeit und die Tatsache, dass sie dennoch nicht alles kann, da sie zum Beispiel die Feen nur mit Hilfe sieht. Dabei ist Aileana eine sehr tiefgründige Protagonistin, die die Geschichte im Übrigen aus der Ich-Perspektive im Präsens teilweise leicht ironisch erzählt. Sie hasst die Vorschriften und Pflichten, die sie als Lady hat und wünscht sich sehnlichst, der Etikette zu entkommen und endlich ihr Leben selbst bestimmen zu können. Dennoch bemüht sie sich wirklich, die Ehre ihrer Familie nicht allzu sehr zu beschmutzen. Dieses Verantwortungsbewusstsein war ein weiterer Aspekt, den ich an ihr mochte. Nachts jagt sie Feen, angetrieben von ihrem brennenden Wunsch nach Rache. Mir gefiel, dass das hier nicht wie in so vielen anderen YA-Büchern ablief, in denen die Protagonistinnen nur töten, weil sie müssen und anschließend vor schlechtem Gewissen zerfließen. Aileana dagegen verfügt über eine richtige Mordlust, sie liebt den Moment des Tötens und wird manchmal nahezu von dem Drang danach verzehrt. Diese dunkle Seite an ihr verleiht ihr Ecken und Kanten, sodass sie alles andere als perfekt wirkt und gleichzeitig aus der Masse der braven Protagonistinnen heraussticht. Das Buch hat somit auch ein hohes Gewaltpotenzial, zumal die Feen grausam sind und nach der Energie der Menschen lechzen (die dafür ihr Leben lassen müssen). Das bedingt natürlich eine Menge Action, es gibt eine Menge Kämpfe von Aileana und dazu eine hohe Spannung. Dennoch gibt es keine einseitige Gut-Böse-Einteilung: Zwei Feen werden von Aileana weitgehend akzeptiert, auch wenn sie ihnen nicht vertraut, dabei stellt auch Aileana selbst fest, dass nicht alle Feen von Grund auf böse sind. Im Verlauf der Handlung wird der Hintergrund der Feen weiter ausgestaltet und es bieten sich einige Enthüllungen. Ich mochte diese schottische Atmosphäre und die Verknüpfung mit den Legenden über Feen. Generell sind die Charaktere sehr vielschichtig, sogar Nebencharaktere zeigen diesbezüglich viel Potenzial. Kiaran, eine ebenso mächtige wie undurchschaubare Fee, trainiert Aileana jeden Abend und zeigt doch wiederholt, dass er ihr weit überlegen ist. Ailena kennt weder seine Absichten noch seine Geschichte oder warum er Seinesgleichen jagt, doch er ist ein unheimlich faszinierender Charakter, auch wenn man natürlich als Leser schon gewisse Ideen hat. Zwischendrin deutet sich ein kleines Liebesdreieck an, das vielleicht gut beschrieben war, mich aber dennoch innerlich aufstöhnen ließ und das ein Makel an der sonst so gelungenen Idee darstellt. Glücklicherweise entwickelte es sich nicht zu einem richtigen Liebesdreieck und ich hoffe, das gilt auch für die Folgebände. Prinzipiell steht die Liebesgeschichte aber eher im Hintergrund. Die Dialoge sind in der Regel sehr unterhaltsam, vor allem die mit Derrick, einer kleinen Fee, die andere, die Aileana am Leben lässt. Der hat so ein bisschen Xemerius-Charakter, da er bei seiner Anwesenheit überall seinen Senf zugibt, allen auf die Nerven geht, Aileana trotz seines Wesens manchmal hilft und Kiaran zudem nicht ausstehen kann. Ähnlich unterhaltsam waren auch die Kämpfe und Dialoge zwischen Aileana und Kiaran, dem sie hartnäckig Paroli bietet und dem sie liebend gern reizt - trotz seiner Überlegenheit und der dunklen Gefahr, die von ihm ausgeht. Fazit: Vielschichtige Charaktere, viel Action, faszinierende Welt und eine starke, tiefgründige Protagonistin!
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Ballsaison im Edinburgh des Jahres 1844: Jeden Abend verschwindet die junge und bildschöne Aileana Kameron für ein paar Stunden vom Tanzparkett. Die bessere Gesellschaft zerreißt sich natürlich das Maul über sie, aber niemand ahnt, was die Tochter eines reichen Marquis während ihrer Abwesenheit wirklich tut: Nacht für Nacht jagt sie mithilfe des mysteriösen Kiaran die Kreaturen, die vor einem Jahr ihre Mutter getötet haben – die Feen. Doch deren Welt ist dunkel und tückisch, und schon bald gerät Aileana selbst in tödliche Gefahr ...
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Author Description
Elizabeth May wurde in Kalifornien geboren, wo sie auch ihre ersten Lebensjahre verbrachte, bevor sie nach Schottland zog. Sie studierte Anthropologie an der Universität von St. Andrews. Seit dem Abschluss ihrer Doktorarbeit widmet sie sich hauptberuflich dem Schreiben und stürzt sich mit Begeisterung in fantastische Welten. Die Autorin lebt zusammen mit ihrem Mann in Edinburgh.
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Was für ein wunderbares Buch!
Elizabeth May hat es auf besondere Weise geschafft, historisches Geschehen mit allerlei Fantastischem und einer guten Portion Steampunk zu vermischen. Herausgekommen ist eine Geschichte, die mich mit ihrem ausgeklügelten Setting und dem fesselnden, wendigen Plot regelrecht begeistern konnte. Die Autorin hat Figuren geschaffen, die alle ihre Ecken und Kanten haben und mir nahezu sofort ans Herz gewachsen sind. Aileanna ist ein starker Charakter, der gut in diese historische Zeit passt, und doch auch völlig fremd in ihr wirkt. Ihr aufmüpfiges Wesen, ihre inneren Monologe zogen mich in seinen Bann, und manchmal ertappte ich mich beim Schmunzeln. Kiaran wiederum kommt so geheimnisvoll und mächtig, aber manchmal auch einnehmend daher, dass auch er mir schnell sympathisch wurde. Nicht zuletzt die kleine Fee Derrick, die oftmals witzig und respektlos daherkommt, reiht sich in die Reihe der anziehenden Figuren dieses Buches ein. Das historische Edinburgh hat Elizabeth May mit einigen tollen Steampunkaspekten aufgehübscht, die sich nahtlos in diese Geschichte eingliedern und völlig natürlich wirken. Das ausgehende 19. Jahrhundert kommt glaubhaft daher, ist jedoch eigentlich mehr Beiwerk, das einen wunderbar passenden Rahmen zur Geschichte liefert. Auch die fantastischen Elemente kommen nicht zu kurz: ein Kampf gegen übermächtig scheinende Feen mit allerlei magischen Fähigkeiten, eine Generation von Frauen, die sich ihnen stets in den Weg stellte, um nur einiges zu nennen. Hier machen es die vielen kleinen Details, dass man tief in diese Geschichte eintaucht und sich absolut wohl fühlt. Manchmal passt die Sprache perfekt zu den historischen Gepflogenheiten, oftmals jedoch bedienen sich die Protagonisten einer viel moderneren Sprechweise, was für meinen Geschmack aber einfach besser zur Handlung passt. Dadurch erscheinen die Figuren jugendlicher, lebhafter und anziehender. Die Dialoge waren teilweise wirklich spritzig. Aileanna ist einfach eine Figur, die man nur gern haben kann. Die einzigen zwei Mankos die man dieser Geschichte zur Last legen kann, ist ein ganz flüchtiger Hauch einer etwas ins kitschige abtriftenden Handlung im Mittelteil (diese vergeht jedoch schnell) und ein Cliffhanger, wie er fieser, fieser, FIESER nicht sein könnte: genau auf dem Höhepunkt der Ereignisse, mitten im Geschehen. Leider erschien der englische zweite Teil erst im November 2015, so dass ich bis zur deutschen Fortsetzung für meinen Geschmack VIEL ZU LANG warten muss. Fazit: Von den ersten Zeilen an, habe ich förmlich an den Seiten dieses Buches geklebt, habe gierig an den Worten der Autorin gehangen und überaus charismatische Figuren ins Herz geschlossen. „Die Feenjägerin“ bietet eine perfekte Mischung aus Historischem, Fantasy- und Steampunkelementen, versetzt mit charismatischen Figuren und einer perfekten Portion Witz. Herausgekommen ist ein Roman, der von Anfang bis Ende zu überzeugen und zu fesseln vermag und mich gänzlich in seine eigene Welt entführte. Für meinen Geschmack hätte er definitiv mehr Seiten haben können. Großartig!

Kurz in eigenen Worten:Aileana lebt in Edinburgh, sie ist 18 Jahre alt und es ist das Jahr1844. Erzogen wurde sie zur perfekten Dame, doch all dies ist nun bedeutungslos. Seitdem sie gesehen hat, wie eine Fee ihre Mutter getötet hat, ist das Einzige, was sie noch am Leben hält, die Rache. Kiaran, ihr mysteriöser Wegbegleiter unterstützt sie dabei. Cover:Zuerst fand ich es, wegen dem Gesicht nicht so schön. Aber je mehr ich gelesen habe, umso mehr gefiel es mir dann, da es wirklich sehr gut passt. Außerdem finde ich die Augen sehr schön und die Sommersprossen haben etwas niedliches. Nun, wer hätte ahnen können, dass Feen so großartig explodieren? Seite 86 Charaktere: Aileana ist die 18 Jährige Hauptprotagonistin, der Leser erlebt das Geschehen durch ihre Augen. So hat man einen sehr guten Einblick in ihre Gefühlswelt, die mich oft berührt hat. Sie teilt dem Leser sehr offen ihre Gefühle mit, die nicht immer so konventionell sind, so genießt sie zum Beispiel das Töten. Aileana ist für mich ein absolut überzeugender und sympathischer Charakter. Sie nimmt die Dinge lieber selbst in die Hand und will sich nicht retten lassen, nein sie rettet sich selbst. Wobei Kiaran auch nicht unbedingt diese Helden Rolle einnehmen möchte. Er gehört auch zu dem Feenvolk, aber zu einer anderen Gattung, als die Fee, die Aileana getötet hat. Er ist sehr mysteriös und geheimnisvoll, aber auch schön und anziehend. Er hat so einige Geheimnisse und wirkt oft gequält. Und ich habe mich ein bisschen in ihn verliebt. Gavin, ein alter Jugendfreund und Seher, möchte hingegen lieber die Heldenrolle einnehmen. Er ist ein hilfsbereiter und liebenswürdiger junger Mann. Er möchte möchte Aileana helfen, doch geht dies überhaupt noch? Derrick ist eine kleine Fee und lebt in Aileana Kleiderschrank. Er betrinkt sich des Öfteren an Honig und nervt dann die Anderen ihn seinem Rausch. Er ist zwar auch gefährlich ( nach eigener Aussage) aber ich finde ihn süß. Bis auf einige goldene Sprenkel - glühende Aschefunken über einem Abgrund - reichen seine Augen unendlich tief hinab in dunkle Räume. Seite 129 Meinung: Ich habe ehrlich gesagt nicht so viel Erwartet von dem Buch. Irgendwie dachte ich an leichte Fantasiekost und dann habe ich mit dem lesen angefangen und war begeistert. Der Schreibstil hat es mir gleich angetan, eine super Mischung aus Beschreibungen, Gefühlen und Ereignissen. Es ist tiefgründig und doch Actionreich und Spannend, aber auch witzig. Was will man mehr ? Die Charaktere haben mir durchweg gut gefallen. Ich finde Aileana als starke, aber doch verletzte Protagonistin einfach klasse und konnte mich gut in sie hinein versetzen. Von Kiaran , und von der Atmosphäre um ihn herum war ich richtig angetan. Man erfährt zwar nicht viel von ihm, aber trotzdem hat seine Feen Anziehungskraft bei mir funktioniert ;) Und dann noch Derrick, wie gerne hätte ich auch so eine kleine Feen in meinem Kleiderschrank. Ich habe noch nie ein Buch mit Steampunk Elementen gelesen und war dementsprechend auch etwas platt, eine ganz neue Welt für mich. Ich fand diese Mischung hier aber sehr interessant. Killer Feen mit Steampunk Flair. Tolle Mischung. Das Setting hat mir auch sehr gut gefallen, ich liebe Schottland als Schauplatz. Gegenende wollte ich es gar nicht mehr aus der Hand legen, so gepackt hat mich die Geschichte. Und dann dieses Ende, so gemein, ich habe das dringende Bedürfnis sofort weiter zu lesen. Am Ende gibt es noch ein Glossar, dort werden noch mal alle vorgestellten Feenarten beschrieben. Sehr hilfreich und informativ. Fazit: Starke und Sympathische Protagonistin. Sehr Spannend und Actionreich, ich war gefesselt. Dezente Romanze, aber elektrisierend und emotional
Wir begeben uns mit diesem Buch in das Jahr 1844 nach Schottland. Aileana Kameron ist noch ledig und soll sich bald einen Gemahl suchen. Nachdem ihre Mutter vor einem Jahr unter seltsamen und grausamen Umständen zu Tode gekommen war, gilt Aileana als Verdächtige für die Tat und ihr Ruf ist nicht gerade der beste. Doch Weiterhin stiehlt sie sich von den Bällen davon und niemand weiß was sie in dieser Zeit tut. An die vorgeschobenen Kopfschmerzen glaubt die feine schottische Gesellschaft jedenfalls nicht. Doch, dass Aileana eine Feenjägerin ist weiß niemand. Nacht für Nacht stellt sie sich den Feen zum Kampf und in ihrer freien Zeit trainiert sie und baut Waffen gegen die Feen. Doch schon bald erkennt Aileana, dass die Feen einem dunklen Plan folgen. Und nur sie kann diesen Plan stoppen. Wird sie es schaffen? in welche Gefahren wird sie sich begeben? Mir persönlich hat das Setting wahnsinnig gut gefallen. Zum einen, weil es eben in Schottland spielt und ich da derzeit ein Faible für habe, zum anderen kommen durch Ornithopter und Dampf- lokomotiven immer wieder Steampunk-Elemente mit dazu. Beides zusammen ergibt eine sehr gelungene Mischung und so wird die Reise nach Schottland wirklich sehr düster. Aileana ist als Hauptprotagonistin wahnsinnig sympathisch. Das einzige erschreckende an ihr ist ihre wahnsinnige Wut auf Feen und die Lust diese zu töten. Doch nachdem sie zusehen musste wie eine Fee ihrer Mutter das Herz heraus riss finde ich diese Emotionen dennoch gut nachvollziehbar. Aileana passt einfach gar nicht in die feine Gesellschaft. Die Bälle sind ihr zuwider und auch die Etikette würde sie gern manches Mal vergessen und einfach nach ihren Instinkten handeln. Sie fühlt sich eingesperrt und eingeengt durch all die Regeln und wenn Frauen etwas zu sagen hätten, würde sie nur zu gern ausbrechen aus dem goldenen Käfig. Kiaran bleibt recht nebulös. Er ist selbst eine Fee und trainiert Aileana dazu seinesgleichen zu töten. Seine Motive bleiben eine lange Zeit unklar, doch dies wird in diesem ersten Band noch aufgelöst. Der Schreibstil der Autorin ist einfach nur wundervoll und ich habe mich in so manche Szene hineinversetzen können, weil sie sehr bildhaft schreibt. Der Spannungsbogen ist von Anfang an da und wird durch regelmäßige Steigerungen immer weiter ausgebaut. So kommen immer neue Feenrassen ins Spiel und auch neue Enthüllungen über die Protagonisten, die ich euch natürlich nicht verrate an dieser Stelle. Das Buch hatte ich sehr schnell ausgelesen, weil ich es einfach nicht aus den Händen legen wollte. Zu spannend war der Verlauf der Handlung. Das Ende ist mit einem Cliffhanger versehen und ich hoffe, dass die Übersetzung von Band 2, der im November diesen Jahres auf Englisch erscheint nicht allzu lange dauern wird, denn Band 2 ist definitiv ein must-read für mich. Fazit: Schaurige und bösartige Feen in allen Variationen, ein düsteres Schottland mit Steampunk-Elementen…… Ich bin restlos überzeugt von der Reihe und kann sie definitiv empfehlen.
Inhalt in eigenen Worten: Edinburgh im Jahre 1844, aber teilweise mit einer Technik, wie wir sie heute noch nicht einmal kennen. Unter all den feinen Herrschaften, Teepartys und Tänzen dieser Zeit wäre da Aileana und unter all ihren Rüschen und Röcken wären da Waffen ohne Ende. Was nämlich kaum einer aus ihr weiß, ihre Mutter wurde ermordet von einer Fee und die Feen sind überall. In ihrem Sinn ihre Rache hat Aileana fast schon einen geregelten Tagesablauf: Teestunde, Waffen bauen, Ball besuchen, Feen ermorden. Doch die Welt der Feen hat eine Geschichte, die sie völlig von den Socken hauen könnte... Meinung: „Die Feenjägerin“ ist ein Fantasy-Roman feinster Sorte. Der Schreibstil ist hin und wieder altmodisch, bildreich und auch brutal. Die bildreichen Beschreibungen der Feen, die fantasievollen Details und auch die Grundhandlung sind mit ganz neuen Ideen verwoben und somit eine gelungene Abwechslung. Genauso ist auch die Protagonistin Aileana - eine wirkliche Abwechslung. Sie trägt unbändige Wut in sich und muss das wegen der damaligen Etikette hinter einem Lächeln in Mitten der feinen Gesellschaft verstecken. Doch ihr Wunsch nach Rache macht sie Nachts zur eiskalten Mörderin der Feen, die nur nach Verstümmelung, Metzeln, Töten sinnt und denkt bloß nicht sie würde es danach bereuen. Nein. So ein Charakter ist sie nicht! „Alles steigert sich bis zu diesem einen Moment, wenn sie begreifen, dass ich gar nicht die Beute bin. Ich bin die Jägerin.“ (S. 64) Eine Jägerin, eine Mörderin und eine Kämpferin. Sie war sehr interessant, stark, vernarbt und mordgierig. Eine Persönlichkeit, die man so nicht oft in Romanen antrifft. Außer der Protagonistin gibt es da noch Kiaran, Aileans Trainer und … eine Fee. Gemeinsam mit ihr geht er jede Nacht auf die Jagd nach Feen, bleibt mit seinen Beweggründen aber eher verschlossen und ist generell auch eher geheimnisvoll. Seine Feenrasse besitzt eine überirdische Schönheit und seine Augen sind sehr anziehend, die werden übrigens seeeehr oft erwähnt. „>>Deine Augen leuchten<>Weißt du das eigentlich? Wie so eine dämliche Straßenlaterne<<“ (S. 258) Er gibt sich oft kalt, lässt sich hin und wieder doch zu einer Gefühlsregung hinreißen. Man sollte jedoch nie den Fehler machen eine Fee zu vermenschlichen, denn sie sind tückisch und Kiaran ist auch noch besonders geheimnisvoll. Er hat bestimmt mehr Geheimnisse als ich Bücher zu Hause. (und das ist eine Menge!) Nicht nur Protagonisten und Feen wirkten in diesem Roman echt, auch Nebencharaktere wirkten nicht zu blass und meinen Lieblingsnebencharakter muss ich auch noch erwähnen. Derrick eine kleine Fee mit Flügeln, der sich hin und wieder mal mit Honig besäuft. „Du hast Sand im Haar. Sieht blöd aus.“ (S. 212) Seine auf den punktbringenden, ehrlichen Sätze bringen auch noch eine Prise Humor in diesen düsteren Roman und macht damit die Geschichte noch schön Rund. Meine Kritikpunkte an diesem Roman sind aber die kleinen Längen mitten drin und das Ende. Es gab teilweise schon zu viele Seiten die mich nicht fesseln konnten und das Ende ist etwas sehr abrupt. Zwar war die Spannung zum Ende wieder voll da, aber genau am spannendsten Punkt ist das Buch einfach schon fertig! Da hätten locker noch ein oder zwei Kapitel dranhängen können. Fazit: Eine Fantasygeschichte - voll mit neuen Ideen und Charaktereigenschaften, sehr bildhaftem Schreibstil - die schon wirklich Filmreif gewesen wäre. Ein besonderes Merkmal wird auf die Kampfszenen und Fantasyelemente gelegt. Jeder der davon ein Fan und neugierig auf die Idee der bösen Feen ist, dem kann ich das Buch nur empfehlen. P.S. Traue niemals einer Fee!
Erster Satz: "Ich erinnere mich, dass die Luft um mich herum rauchte und nach Asche und Zunder roch." Ja, es ist eine Fortsetzung, also ein zweiter Teil. Auf den ersten Teil möchte ich hier jedoch nicht eingehen. Mir hat das Cover und der Klappentext sehr gut gefallen und ich hatte hohe Erwartungen an das Buch. Ich wurde aber leider enttäuscht. Nach zwei Monaten durch die Geschichte 'quälen' habe ich es geschafft. Es war ein harter Weg- für mich, so wie die Protagonistin, die Falknerin, und ihre Freunde. Der Schreibstil hat mir leider garnicht zugesagt und die Spannung im Buch war nicht wirklich spürbar, bzw ausreichend, oder eben nicht die richtige Geschichte für mich. Ich kam von Anfang an nicht richtig rein und war die ganze Zeit wieder am nachlesen, was jetzt wirklich alles geschehen ist, da auch der Ort oft gewechselt wird und ich auch mit den Persönlichkeiten nicht viel anfangen konnte. Nun ja, es kommt natürlich auch wieder irgendwie Liebe und Freundschaft in dem Buch vor, doch solche Gefühle waren für mich sehr am Rande der Geschichte, im Vordergrund stand eher die Flucht, Kampf, das Problem mit den Feenwesen. Ich konnte mich leider nicht mit dem Buch anfreunden, daher leider nur 2,5 Sterne. (470 Seiten)
https://martinabookaholic.wordpress.com/2015/05/12/rezension-die-feenjagerin/ Meine Gedanken: Gleich von den ersten Seiten an konnte mich die Geschichte rund um Aileana mitnehmen, die im Jahre 1844 spielt, als die Etikette und der Ruf noch das alles Entscheidende war. Es ist eine gute ineinander fließende Story; die das Historische mit Steampunk-Elementen und Fantasy vermischt. Aileana weiß nach einem tragischen Schicksalsschlag vor einem Jahr über Feen Bescheid, die sich überwiegend im alten Schottland tummeln. Aber diese Feen sind keine kleinen klitzernden Feen, die ein wenig zaubern, sondern sind böse mordende Wesen, die die Lebenskraft der Menschen aussaugen oder nur aus Spaß töten. Seit jenem Schicksalsschlag hat sich Aileana ihrer Rache verschworen und trainiert um Feen zu töten, was sie bereits perfekt beherrscht. Aber in ihrer Welt gibt es nicht nur böse Feen, sondern zb. auch die kleine, helfende Fee namens Derrick, der in ihrem Ankleidezimmer lebt und von Honig betrunken wird. ^^ Derrick hat den cutness-Faktor: 5² und ist auch immer für einen frechen Spruch zu haben. Er zählt zu meinen absoluten Lieblingen im Buch. Aber auch Aileana selbst ist ein toller, vor allem sehr aufmüpfiger und mutiger Charakter, der viele Facetten zu bieten hat. Besonders weil sie nach außen hin so stark und gefasst wirkt, obwohl sie in ihrem Inneren zerbrochen ist… wie schon oft gesagt, auch hier wieder: -> ich liebe solche Charaktere einfach. :D Aber auch Kiaran hat es mir angetan und nach einer etwas längeren Anlaufszeit war ich ihm vollkommen verfallen. Zwar hat sich am Anfang ein kleines Liebestriangel abgezeichnet, als Gavin, der Bruder ihrer besten Freundin Caroline aufgetaucht ist, aber es ist für mich und für alle wohl bald klar, dass Aileanas Herz bloß der Fee Kiaran gehört… egal, ob sie so fühlen sollte, oder nicht. Denn wie sie weiß, sind Feen gefährlich und auch wenn Kiaran ihr beim Kampftraining und ihrer Ausbildung zur Feenjägerin hilft, ist er unglaublich mächtig und trägt auch so einige Geheimnisse mit sich rum, die genauso erschütternd wie gefährlich sein können. Aber mehr verrate ich dazu nicht. ^^ Die Handlung ist ein Entdecken verschiedenster böser Feen, eine Aneinanderreihung vieler actiongeladener Kämpfe und einem Aufwallen von Gefühlen, inmitten sich eine junge Frau befindet, die für sich selbst einstehen, und nicht gegen Feen kämpfen sondern sich auch gegen ihren Vater und die Regeln des alten Schottlands wehren muss. Hach, das Buch bietet einfach so viel, dass man gar nicht alles zusammenfassen kann oder ich auch nicht will, um euch die Überraschungen nicht zu nehmen. Denn die gab es hier zuhauf. Und gerade das hat mich hier auch sehr gut gefallen, dass man nie so richtig wusste, wo einem der Weg hinführen wird. Toll gemacht und wie ihr seht, ich bin ein absoluter Fan der Geschichte, aber auch der Autorin. Denn nicht nur die Handlung, die Charaktere sind top, sondern auch der Schreibstil, der sich trotz seiner bildhaften Sprache sehr gut lesen lässt. Hier merkt man einfach, dass dies nicht die erste Geschichte ist, die sie geschrieben hat. Auch wenn es ihre erste veröffentlichte ist. Das Ende war für mich mit am Schlimmsten am ganzen Buch, denn das endet wirklich mitten in der Handlung, mitten im Kampf und lässt einem verwirrt, komplett fertig und einfach sehr, sehr unbefriedigt mit einem riesigen Cliffhanger zurück. Daher musste ich einfach auch einen halben Punkt abziehen, weil mich das furchtbar fertig gemacht hat und auch, weil mir ein klitze kleinwenig die Romantik gefehlt hat. Hier hätte ganz klar mehr Liebe im Spiel sein können, aber ich hoffe in diesem Punkt auf Band 2. :) Mehr dazu auf meinem Blog ^^
https://martinabookaholic.wordpress.com/2015/05/12/rezension-die-feenjagerin/ Meine Gedanken: Gleich von den ersten Seiten an konnte mich die Geschichte rund um Aileana mitnehmen, die im Jahre 1844 spielt, als die Etikette und der Ruf noch das alles Entscheidende war. Es ist eine gute ineinander fließende Story; die das Historische mit Steampunk-Elementen und Fantasy vermischt. Aileana weiß nach einem tragischen Schicksalsschlag vor einem Jahr über Feen Bescheid, die sich überwiegend im alten Schottland tummeln. Aber diese Feen sind keine kleinen klitzernden Feen, die ein wenig zaubern, sondern sind böse mordende Wesen, die die Lebenskraft der Menschen aussaugen oder nur aus Spaß töten. Seit jenem Schicksalsschlag hat sich Aileana ihrer Rache verschworen und trainiert um Feen zu töten, was sie bereits perfekt beherrscht. Aber in ihrer Welt gibt es nicht nur böse Feen, sondern zb. auch die kleine, helfende Fee namens Derrick, der in ihrem Ankleidezimmer lebt und von Honig betrunken wird. ^^ Derrick hat den cutness-Faktor: 5² und ist auch immer für einen frechen Spruch zu haben. Er zählt zu meinen absoluten Lieblingen im Buch. Aber auch Aileana selbst ist ein toller, vor allem sehr aufmüpfiger und mutiger Charakter, der viele Facetten zu bieten hat. Besonders weil sie nach außen hin so stark und gefasst wirkt, obwohl sie in ihrem Inneren zerbrochen ist… wie schon oft gesagt, auch hier wieder: -> ich liebe solche Charaktere einfach. :D Aber auch Kiaran hat es mir angetan und nach einer etwas längeren Anlaufszeit war ich ihm vollkommen verfallen. Zwar hat sich am Anfang ein kleines Liebestriangel abgezeichnet, als Gavin, der Bruder ihrer besten Freundin Caroline aufgetaucht ist, aber es ist für mich und für alle wohl bald klar, dass Aileanas Herz bloß der Fee Kiaran gehört… egal, ob sie so fühlen sollte, oder nicht. Denn wie sie weiß, sind Feen gefährlich und auch wenn Kiaran ihr beim Kampftraining und ihrer Ausbildung zur Feenjägerin hilft, ist er unglaublich mächtig und trägt auch so einige Geheimnisse mit sich rum, die genauso erschütternd wie gefährlich sein können. Aber mehr verrate ich dazu nicht. ^^ Die Handlung ist ein Entdecken verschiedenster böser Feen, eine Aneinanderreihung vieler actiongeladener Kämpfe und einem Aufwallen von Gefühlen, inmitten sich eine junge Frau befindet, die für sich selbst einstehen, und nicht gegen Feen kämpfen sondern sich auch gegen ihren Vater und die Regeln des alten Schottlands wehren muss. Hach, das Buch bietet einfach so viel, dass man gar nicht alles zusammenfassen kann oder ich auch nicht will, um euch die Überraschungen nicht zu nehmen. Denn die gab es hier zuhauf. Und gerade das hat mich hier auch sehr gut gefallen, dass man nie so richtig wusste, wo einem der Weg hinführen wird. Toll gemacht und wie ihr seht, ich bin ein absoluter Fan der Geschichte, aber auch der Autorin. Denn nicht nur die Handlung, die Charaktere sind top, sondern auch der Schreibstil, der sich trotz seiner bildhaften Sprache sehr gut lesen lässt. Hier merkt man einfach, dass dies nicht die erste Geschichte ist, die sie geschrieben hat. Auch wenn es ihre erste veröffentlichte ist. Das Ende war für mich mit am Schlimmsten am ganzen Buch, denn das endet wirklich mitten in der Handlung, mitten im Kampf und lässt einem verwirrt, komplett fertig und einfach sehr, sehr unbefriedigt mit einem riesigen Cliffhanger zurück. Daher musste ich einfach auch einen halben Punkt abziehen, weil mich das furchtbar fertig gemacht hat und auch, weil mir ein klitze kleinwenig die Romantik gefehlt hat. Hier hätte ganz klar mehr Liebe im Spiel sein können, aber ich hoffe in diesem Punkt auf Band 2. :) Mehr dazu auf meinem Blog ^^
Das Buch gehört zu dem Genre Steampunk. Der Weltenaufbau konnte mich absolut überzeugen, mir gefiel diese Mischung aus der strengen Etikette des 19. Jahrhunderts mit den Bällen sowie all den gesellschaftlichen Zwängen und der Mechanik einschließlich Aileanas Schusswaffen. Ich ließ mich von dem fesselnden Schreibstil in diese fremde, faszinierende Welt entführen. Aileana ist eine absolute Kick-Ass-Heldin. Eine Alternative, mit der Geschichte zu beginnen, wäre vermutlich die Ermordung ihrer Mutter gewesen, doch das ist hier bereits ein Jahr her und somit haben wir es nicht mehr mit einem unsicheren Mädchen sondern mit einer geübten Jägerin zu tun, die ziemlich gut kämpfen kann und nicht bereit ist, Schwäche zu zeigen. Auch gefiel mir ihre Eigenständigkeit und die Tatsache, dass sie dennoch nicht alles kann, da sie zum Beispiel die Feen nur mit Hilfe sieht. Dabei ist Aileana eine sehr tiefgründige Protagonistin, die die Geschichte im Übrigen aus der Ich-Perspektive im Präsens teilweise leicht ironisch erzählt. Sie hasst die Vorschriften und Pflichten, die sie als Lady hat und wünscht sich sehnlichst, der Etikette zu entkommen und endlich ihr Leben selbst bestimmen zu können. Dennoch bemüht sie sich wirklich, die Ehre ihrer Familie nicht allzu sehr zu beschmutzen. Dieses Verantwortungsbewusstsein war ein weiterer Aspekt, den ich an ihr mochte. Nachts jagt sie Feen, angetrieben von ihrem brennenden Wunsch nach Rache. Mir gefiel, dass das hier nicht wie in so vielen anderen YA-Büchern ablief, in denen die Protagonistinnen nur töten, weil sie müssen und anschließend vor schlechtem Gewissen zerfließen. Aileana dagegen verfügt über eine richtige Mordlust, sie liebt den Moment des Tötens und wird manchmal nahezu von dem Drang danach verzehrt. Diese dunkle Seite an ihr verleiht ihr Ecken und Kanten, sodass sie alles andere als perfekt wirkt und gleichzeitig aus der Masse der braven Protagonistinnen heraussticht. Das Buch hat somit auch ein hohes Gewaltpotenzial, zumal die Feen grausam sind und nach der Energie der Menschen lechzen (die dafür ihr Leben lassen müssen). Das bedingt natürlich eine Menge Action, es gibt eine Menge Kämpfe von Aileana und dazu eine hohe Spannung. Dennoch gibt es keine einseitige Gut-Böse-Einteilung: Zwei Feen werden von Aileana weitgehend akzeptiert, auch wenn sie ihnen nicht vertraut, dabei stellt auch Aileana selbst fest, dass nicht alle Feen von Grund auf böse sind. Im Verlauf der Handlung wird der Hintergrund der Feen weiter ausgestaltet und es bieten sich einige Enthüllungen. Ich mochte diese schottische Atmosphäre und die Verknüpfung mit den Legenden über Feen. Generell sind die Charaktere sehr vielschichtig, sogar Nebencharaktere zeigen diesbezüglich viel Potenzial. Kiaran, eine ebenso mächtige wie undurchschaubare Fee, trainiert Aileana jeden Abend und zeigt doch wiederholt, dass er ihr weit überlegen ist. Ailena kennt weder seine Absichten noch seine Geschichte oder warum er Seinesgleichen jagt, doch er ist ein unheimlich faszinierender Charakter, auch wenn man natürlich als Leser schon gewisse Ideen hat. Zwischendrin deutet sich ein kleines Liebesdreieck an, das vielleicht gut beschrieben war, mich aber dennoch innerlich aufstöhnen ließ und das ein Makel an der sonst so gelungenen Idee darstellt. Glücklicherweise entwickelte es sich nicht zu einem richtigen Liebesdreieck und ich hoffe, das gilt auch für die Folgebände. Prinzipiell steht die Liebesgeschichte aber eher im Hintergrund. Die Dialoge sind in der Regel sehr unterhaltsam, vor allem die mit Derrick, einer kleinen Fee, die andere, die Aileana am Leben lässt. Der hat so ein bisschen Xemerius-Charakter, da er bei seiner Anwesenheit überall seinen Senf zugibt, allen auf die Nerven geht, Aileana trotz seines Wesens manchmal hilft und Kiaran zudem nicht ausstehen kann. Ähnlich unterhaltsam waren auch die Kämpfe und Dialoge zwischen Aileana und Kiaran, dem sie hartnäckig Paroli bietet und dem sie liebend gern reizt - trotz seiner Überlegenheit und der dunklen Gefahr, die von ihm ausgeht. Fazit: Vielschichtige Charaktere, viel Action, faszinierende Welt und eine starke, tiefgründige Protagonistin!












