Ich weiß auch nicht so recht. Wertschätzung der kleinen und großen Ding im Leben 🤷🏽♂️
Kein Buch über Buddha — sondern über das Leben selbst
Ich habe dieses Buch gelesen, lange bevor ich wusste, was Philosophie ist. Hesse schreibt einfach. Fast zärtlich. Aber was er erzählt ist tief — ein Mann, der alles hinter sich lässt, nicht aus Verzweiflung, sondern aus Suche. Und das Schönste: Er findet die Antwort nicht bei Buddha. Nicht in einer Lehre. Sondern im Fluss. Im Zuhören. Im Leben. Für mich, der die Gedanken des Buddhismus liebt, war das keine Geschichte. Es war ein Spiegel.
Beste Weisheit für das Leben
Nach einer Empfehlung habe ich es auch gelesen und bin sprachlos wie nachdenklich es macht. Uber das Leben und sein. Vielleicht nicht für jeden einfach zu lesen aber vieles bleibt einem im Kopf hängen und man überdenkt es noch mehrmals
Wunderbar. Ein Buch über Alles.
Vor langer Zeit hatte ich dieses Buch gelesen, aber heute hat es mich ganz neu und anders erreicht. Siddartha breitet anhand eines Lebens Weisheit aus. Über das Leben, die Menschen, die Kreisläufe des Lebens. Alles. Es versucht zusammenzufügen, was als Lebensweisheitsschnipsel um uns herumfliegt. Ob all die Songtexte und Sprüche, die mir beim Lesen einfielen, Siddartha zitieren, oder es eine allgemeine Weisheit ist, weiss ich nicht. Ob das Buch gelungen oder kitschig ist, weiss ich auch nicht. Aber es ist auf jeden Fall ein wunderbares und lohnenswertes Buch zum Lesen, Nachdenken und Philosophieren.
Interessante Denkanstöße
Hermann Hesses Siddhartha ist ohne Zweifel ein literarischer Klassiker. Allerdings habe ich für mich gemerkt, dass solche Werke nicht ganz meinen persönlichen Geschmack treffen. Zu Beginn fiel es mir etwas schwer, in die Sprache hineinzufinden, da sie doch recht ungewohnt und stellenweise distanziert wirkt. Inhaltlich fand ich das Buch jedoch wirklich spannend und tiefgründig. Die philosophischen Ansätze und die Reise der Hauptfigur bieten viele interessante Denkanstöße. Dennoch hat mich die Geschichte emotional nicht so erreicht, wie ich es mir erhofft hatte. Insgesamt also ein lesenswertes Werk mit starkem Inhalt, das mich aber nicht vollständig überzeugen konnte.
Ein nicht-buddhistisches Buch, was einen Buddhismus erleben lässt

Bro invented low cortisol lifestyle
We all should be more like Buddha and not let the evils of this world spike our cortisol 🐱🐱

(E-Book) Erst etwas holprig...
... Dann habe ich gut reingefunden und ein tolles Zitat gespeichert : Auf seinem Gesicht blühte die Heiterkeit des Wissens, dem kein Wille mehr entgegensteht, das die Vollendung kennt, das einverstanden ist mit dem Fluß des Geschehens, mit dem Strom des Lebens, voll Mitleid, voll Mitlust, dem Strömen hingegeben, der Einheit zugehörig. 🙏
Höhen und Tiefen
Siddhartha war ein Buch, das ich zwar nicht immer gerne gelesen habe, das mich aber trotzdem beschäftigt hat. Besonders die Entwicklung der Hauptfigur fand ich sehr gelungen. Man begleitet Siddhartha durch ganz unterschiedliche Lebensphasen und merkt, wie sehr ihn jede Erfahrung verändert. Gerade die Suche nach dem richtigen Weg und nach innerer Zufriedenheit fand ich spannend. Mit der Sprache hatte ich allerdings oft meine Probleme. Dadurch hat sich das Lesen an einigen Stellen ziemlich gezogen und ich musste mich eher durch das Buch kämpfen, als dass ich wirklich darin aufgegangen bin. Trotzdem bereue ich nicht, es gelesen zu haben. Vor allem wegen der starken Charakterentwicklung und der Themen, über die man auch nach dem Lesen noch nachdenkt, hat das Buch für mich am Ende einen positiven Eindruck hinterlassen.
Ein Meisterwerk
Hesse hat mit Siddharta ein beispielloses Meisterwerk geschaffen… Der Leser begibt sich gemeinsam mit dem Protagonisten auf die Suche nach dem Kern des Seins und begleitet diesen auf seiner Reise durchs Leben. Ein Muss für alle Denker…
Hat mich überrascht
Ich mag klassische Literatur und im Falle von Siddhartha, sogar wenn die Sprachkultur eine dichterische ist. Ich hätte ehrlich gesagt, nicht gedacht, dass mich das Buch so dermaßen abholen wird. Ich fand die Geschichte von Siddhartha sehr schön geschrieben und man konnte sich mit ihr auch identifizieren obwohl er sein Leben als Prinz beginnt. Was natürlich die wenigsten, wenn nicht gar keiner nachempfinden können. Letztendlich aber hat er nach dem Sinn des Lebens gesucht und er hat ihn in seinem Glauben gefunden. Er hat beide Seiten kennen gelernt, die geistliche Welt und die materialistische Welt und er hat es vollbracht sich in beiden Welten einzuleben aber hat sich am Ende für die entschieden, die ihn zu Erleuchtung geführt hat, in der er seinen Frieden gefunden hat und er zum Buddha wurde. Das fand ich selber als höchst zufrieden stellend. Selten dass ich Bücher mit so einem guten Gefühl abschließe, wie es Siddhartha bei mir hinterlassen hat. Grandios
Eines der besten Bücher
Hermann Hesse enttäuscht einfach nie!
Wer sich für den Buddhismus interessiert, wird das Buch sehr gut finden! Hermann Hesse enttäuscht einfach nie mit seiner aussergewöhnlichen Schreibart. Hab das Buch in einer Sitzung verschlungen weil mich die Story einfach so gecatcht hat. Es ist eher ein slow read, also es passiert nicht wirklich viel im Buch, aber man lernt so viel neues dazu und Sichtweisen auf das Leben können sich so krass verändern!
Ein kurzes Buch was soviel Inhalt bietet!
Ich fand „Siddhartha“ von Hermann Hesse ein sehr interessantes und tiefgründiges Buch. Die Geschichte zeigt, wie Siddhartha seinen eigenen Weg im Leben sucht und dabei viele verschiedene Erfahrungen macht. Besonders gefallen hat mir, dass er nicht einfach den Lehren anderer folgt, sondern selbst herausfinden möchte, was der Sinn des Lebens ist. Beim Lesen merkt man, dass es nicht nur eine normale Geschichte ist, sondern dass viele philosophische Gedanken darin stecken. Das Buch bringt einen wirklich zum Nachdenken über das eigene Leben, Entscheidungen und den persönlichen Weg. Auch die ruhige und klare Sprache von Hermann Hesse hat mir gefallen, weil sie gut zur Atmosphäre der Geschichte passt. Obwohl das Buch nicht sehr lang ist, steckt sehr viel Bedeutung darin. Insgesamt hat mir „Siddhartha“ sehr gut gefallen und ich würde es auf jeden Fall weiterempfehlen. Deshalb gebe ich dem Buch fünf Sterne.
Schönes Buch doch man verliert schnell mal den Faden beim lesen
Große Empfehlung! ❤️

Ein Zeitloses Werk!
Obwohl die philosophischen Ansichten des Buches nicht zu 100 % meinen eigenen Sichtweisen entsprechen, hat mich Siddhartha tief beeindruckt. Besonders stark finde ich die Message, dass man Weisheit nicht einfach von Lehrern übernehmen kann. Das Buch zeigt eindrucksvoll, dass jeder seinen eigenen Weg gehen und seine eigenen Erfahrungen machen muss – inklusive aller Umwege und Fehler. Ein inspirierendes Buch für alle, die Individualität und die Suche nach der eigenen Wahrheit schätzen. Kurze, aber sehr gehaltvolle Lektüre! Obwohl oft Vergleiche zu Der Alchemist gezogen werden, muss ich – auch wenn viele das sicher anders sehen – sagen, dass mir persönlich Der Alchemist besser gefallen hat als Siddhartha.
Must-read
Ein Buch, wofür ich nicht genug Notizzettel habe, da fast das gesamte Buch markiert werden könnte. Ein großer Effekt auf die Seele.
Ein Klassiker der Literatur. Am Anfang etwas sperrig, bis man sich an die Sprache gewöhnt hat, aber dann ein wirklich schönes und interessantes Buch, dass zum Nachdenken anregt was im Leben wirklich wichtig ist.
Siddharta ist zu Beginn des Buches und junger Mann, der bei seinem Vater, einem Brahmanen, in Indien lebt. Siddharta ist auf der Suche nach der Überwindung des Ichs und verlässt seine Heimat gegen den Willen des Vaters. Er lebt bei Asketen, einem Kauffmann und schließlich bei einem Fährmann, bei dem er endlich sein Glück findet. Hesse schafft es mit einfachen Worten eine Geschichte über eine der Kernfragen des Lebens zu beschreiben. Wer sind wir? Was macht uns aus? Ich kenne mich mit indischer Philosophie und Religion kaum aus, aber ich denke, Hesse hat hier wesentliche Ideen auf nachvollziehbare Weise in eine ergreifende Handlung eingebaut.
Ein fesselnder Roman
„Siddhartha“ von Hermann Hesse ist eine zeitlose Erzählung über die Suche nach Sinn, Selbsterkenntnis und innerem Frieden. In ruhiger, poetischer Sprache begleitet der Roman den Protagonisten auf seinem Weg zwischen Askese, Sinnlichkeit und Erkenntnis. Hesse zeigt, dass wahre Weisheit nicht gelehrt, sondern nur erlebt werden kann. Ein schmales, aber tiefgründiges Buch, das lange nachwirkt und zum Innehalten einlädt.
"Siddhartha" von Hermann Hesse ist ein Roman über den Sinn des Lebens und den Wandel, den wir Menschen im Laufe unseres Lebens durchlaufen. Die Sprache Hesses ist zwar einfach gehalten, verleiht der Geschichte jedoch eine große Tiefe und regt intensiv zum Nachdenken an. Die Figuren, die im Buch auftauchen: Siddhartha, Govinda, Kamala, Vasudeva usw. spiegeln die verschiedenen Stationen des Menschseins wider. Siddharthas Entwicklung verdeutlicht, dass der Sinn des Lebens nicht im Außen zu finden ist, sondern in dem, was wir in uns selbst erschaffen. Erleuchtung entsteht, wenn wir der Gegenwart Bedeutung schenken und den Sinn in uns selbst entdecken. Vom Fluss lernt Siddhartha letztlich, dass nichts bleibt und alles fließt, und doch alles zur gleichen Zeit existiert. Die zentrale Botschaft Hesses lautet: Das Leben ist kein Ziel, sondern ein Werden und im Werden liegt der Sinn.
Am Anfang ist der Schreibstil etwas schwierig aber nach einer Weile kommt man ganz gut rein. Das Buch an sich war wirklich nicht verkehrt, vor allem die Message, aber ich war nicht ganz die Zielgruppe. Auf Dauer war es mir etwas zu spirituell.
deutlich besser als erwartet. aber auf jeden fall ein buch, welches man ein zweites mal lesen sollte
Ein stilles, meditatives Buch über die Suche nach Erkenntnis — und die Einsicht, dass wahre Weisheit nicht gelehrt, sondern erlebt werden muss. Sprachlich ruhig und zeitgebunden, stellenweise problematisch aus heutiger Sicht, aber voller leiser Gedanken, die nachhallen. Kein Buch für schnelle Antworten, sondern für geduldiges, bewusstes Lesen.
Siddhartha begleitet eine Lebensreise, die nicht von äußeren Ereignissen lebt, sondern vom inneren Wandeln. Erkenntnis erscheint hier nicht als etwas, das man vermittelt bekommt, sondern als etwas, das nur durch Erfahrung entstehen kann — durch Verirrung, Überfluss, Rückkehr und die stille Annahme des Lebens. Zentral ist die Idee, dass Suchen nicht zum Finden führt, sondern zur Fixierung. Erst in der Offenheit beginnt die Einsicht: „Suchen heißt: ein Ziel haben. Finden aber heißt: frei sein, offen stehen, kein Ziel haben.“ Weisheit wird nicht gelehrt, sondern gelebt. Hesse stellt klar: „Wissen kann man mitteilen, Weisheit aber nicht.“ Die Figuren sind weniger Charaktere als Sinnbilder: Siddhartha, der jede Stufe selbst durchleben muss; Govinda, der treu folgt und gerade dadurch nicht sieht; der Fährmann, dessen Schweigen mehr lehrt als Predigt oder Schrift. Am Ende steht kein Triumph, sondern eine stille Versöhnung — mit der Welt, mit sich selbst, mit allem Lebendigen: „…die Welt lieben zu können […] sie und mich und alle Wesen mit Liebe und Bewunderung und Ehrfurcht betrachten zu können.“ Die Sprache ist getragen, meditativ, aus einer anderen Zeit. Gleichzeitig wird spürbar, dass manche gesellschaftlichen Perspektiven (vor allem auf Frauen) aus heutiger Sicht deutlich Abstand verlangen. Dieser Abstand stört, aber er bricht den Wert der zentralen Gedanken nicht — man liest mit Bewusstsein für die Epoche. Ein Buch für Momente des Fragenstellens. Nicht für schnelle Antworten, sondern für stille Wege. Für Leser*innen, die spirituelle Literatur schätzen und bereit sind, ein Jahrhundert zurückzutreten, um eine leise Wahrheit zu hören.
Ein Meisterwerk!
Enthält viele schöne, inspirierende Lebensweisheiten... Für mich fast gleichzusetzen mit "Der Alchemist" von Coelho!
Wunderbare Gedanken über das Leben und den Sinn des Lebens. Hierfür sollte man sich Zeit lassen.
“Knowledge can be conveyed, but not wisdom. It can be found, it can be lived, it is possible to be carried by it, miracles can be performed with it, but it cannot be expressed in words and taught.” For me this is the central statement of the book and what the protagonist is being lead to throughout the story.
Obwohl der Text sehr kurz war hat sich das Buch sehr lange gezogen. Ich fand es nicht wirklich spannend, und da ich mich schon sehr viel mit Philosophie beschäftigt habe, war da auch kein wirklich neuer Gedanke dabei. Manches war mir auch zu esotherisch angehaucht. Das einzige Interessante war für mich die eher westliche Darstellung Indiens, die aus heutiger Perspektive zwar fragwürdig ist, aber sich gut eignet um herauszuarbeiten wie das damalige Indien Bild in Europa aussah. Ich denke wenn ich mich zuvor noch nie mit Philosophie beschäftigt hätte, hätte es mich vielleicht mehr zum nachdenken angeregt, aber ein Meisterwerk ist es für mich nicht.
Poetisch und mit wunderschöner Botschaft
Ein Aufruf an mehr Achtsamkeit und Nächstenliebe. Der Schreibstil ist etwas anders aber wenn man bedenkt, dass dieses Buch über 100 Jahre alt ist, ist es doch sehr gut verständlich. „Nichts war, nichts wird sein; alles ist, alles hat Wesen und Gegenwart.“
Ich kann mit dem Buch gar nichts anfangen
Ich hatte mich eigentlich so auf dieses Buch gefreut. Wurde es hier immer so gelobt. Doch ich kam nicht rein. Die Art des Schreibstil ist einfach nicht meine. Ich habe 54 Seite versucht das Buch eine Chance zu geben. Jetzt liegt es seit Wochen rum und ich merkte wie sehr ich mich quälen müsste damit wieder anzufangen und weiterzulesen. Doch ein Buch soll Spaß machen und keine Quälerei sein. Deswegen werde ich es abbrechen, was ich eigentlich nicht meine Art ist. Ich kann nicht sagen, dass das Buch schlecht ist. Es ist einfach nicht für mich gemacht.
Mein zweites Buch von Hermann Hesse. Was für eine wunderschöne Reise. Viel zu spät, aber immer hin irgendwann gelesen 🙃
SIDDHARTHA, ein besonderes Büchlein. Hermann Hesse erzählt hier nicht die Lebensgeschichte des Gautama Buddha, der als Prinz mit Namen Siddhartha geboren wurde und uns als „der“ Buddha bekannt ist. Hermann Hesse schreibt hier über einen Brahmanensohn mit dem Namen Siddhartha, der ebenso seine Familie in jungen Jahren verlässt, um wahre Erkenntnis und Vollendung zu erlangen. Die Geschichte wird vor allem Menschen ansprechen, die ebenfalls auf der Suche sind, die ihre Suche aufgeben möchten, und endlich finden möchten. Hesse malt ein Gleichnis, welches unsere mentalen Gedanken an den Platz stellt, wo sie hingehören, in das funktionale Leben. Weisheit kann nicht gedacht oder mit Worten vermittelt werden. Weisheit kann nur selbst gelebt und gefunden werden. Die Vollkommenheit des Lebens zu spüren und das große Einverstandensein zu verwirklichen, jenes kann nur jeder in sich selbst finden. Worte, Lehren, Bücher, Gedanken und unser Verstand sind dazu letztendlich untaugliche Mittel. Das Buch hat mir sehr gut gefallen, auch wenn es mich insgesamt nicht so stark berührt hat, wie ich es mir bei Beginn erhofft habe, daher ein Stern Abzug, … was rein subjektiv ist: Hermann Hesse ist ein sehr wacher Geist, leider tue ich mir mit seinen Schriften stellenweise etwas schwer.

In der Stille liegt der Weg
„Siddhartha“ hat mich sofort in seinen Bann gezogen – ein Buch voller Leichtigkeit und zugleich tiefer Spiritualität. Beim Lesen spürt man eine innere Ruhe, als würde man selbst am Fluss sitzen und nachdenken. Es regt an, ohne zu überfordern, und hat bei mir ein wohltuendes Gefühl hinterlassen, das noch lange nachwirkt. Ich werde es definitiv ein zweites Mal lesen – einfach, weil es sich anfühlt wie ein Gespräch mit der Seele.
Der große Bruder von „der Alchemist“ der deutlich mehr Anerkennung in der Familie bekommt.
Begeistert
Dieses Buch eignet sich sehr gut dazu immer wieder gelesen zu werden. Ein Buch zum Nachdenken und zum Philosophieren. Es ist absolut empfehlenswert!
Der individuelle Weg der Selbstfindung
Hesse entführt uns in das vorchristliche Indien auf eine Suche nach Erkenntnis und Erleuchtung. Der Leser begleitet den Brahmanensohn Siddhartha durch ein Leben voller Dualitäten, das ganz der Selbstfindung gewidmet ist. Ob er sich strenger Askese unterwirft oder sich sinnlichen Genüssen hingibt — keines der Extreme scheint ihn seinem Ziel näherzubringen. Schließlich ist es sein individueller Weg, geprägt durch seine gesammelten Erfahrungen als Teil eines größeren Ganzen, der ihn zu innerer Erfüllung führt. Mit philosophischer Tiefe auf wenigen Seiten versteht es Hesse, durch seine poetische Sprache und tiefgründigen Metaphern lebendige Bilder im Kopf der Leser zu erzeugen. Diese besondere Erzählweise schafft eine angenehme Leseatmosphäre, die zum Nachdenken anregt. Wer jedoch ein spannendes Abenteuer erwartet, wird von der eher ereignisarmen Handlung enttäuscht sein. Hesses Werk zielt nicht auf Unterhaltung oder die Identifikation mit einem nahbaren Protagonisten ab, sondern möchte auf einer tiefergehenden Ebene wirken. Obwohl ich kein Experte der buddhistischen und hinduistischen Lehren bin, wirkt Hesses Darstellung dieser Konzepte oft eurozentriert und romantisch verklärt. Das erleichtert zwar das Verständnis, könnte aus religiöser Sicht jedoch als weniger authentisch empfunden werden. Zudem stellt Hesse den Weg zur Erleuchtung stark individualistisch dar. Darüber lässt sich sicherlich streiten — ich denke jedoch, dass auch Gemeinschaft und zwischenmenschliche Verbundenheit eine bedeutende Rolle auf dieser Reise spielen können.
Eine spirituelle Reise, die zusammenzufassen nicht gelingen wird.
Worte können nicht beschreiben, was dieses Buch ist, nur das eigene Leseerlebnis offenbart und erhellt dieses Meisterwerk!
Siddhartha macht sich auf die Reise nach dem Sinn des Lebens.
Es war für mich etwas schwierig zu lesen. Trotzdem habe ich einiges für mich mitgenommen.
Klassiker 1
Was soll man sagen, über ein Buch über das schon so viel gesagt wurde? Sich da kurz zufassen und dies spoilerfrei zu tun ist schwer. Mich hat die Sprache überzeugt. Lange Sätze voller Inhalt aber nicht verschachtelt, sondern bildgewaltig. Eine Erzählung voller sein und werden. Eine Entwicklung voller Höhen und Tiefen. Und irgendwie völlig anders als erwartet. Eine Geschichte die sacken muss und sich wahrscheinlich dann erst völlig entfalten kann und auch erst dann vollumfänglich verstanden und verarbeitet werden kann.
Dies ist das Buch, was „Der Alchemist“ gern gewesen wäre. L-E-S-E-N.
Wenn man sich drauf einlässt, haut es einen absolut um. Ein sehr wichtiges, tiefgreifendes & doch kurzes Buch über den Sinn des Lebens, sollte jeder lesen.
Genau, was ich gebraucht habe. Hesse gibt Richtung und Sinn, wenn man selbst gerade im Leben verloren gegangen ist.
Für seine Zeit weit voraus und sicher Lesenswert. Dieses gute Stück ist ein Vorreiter für so viele Nachfolger aus unserer Zeit die sich die gleichen Fragen stellen wie damals. Die Weisheit steckt zwischen den Zeilen.
Inspirierend
Nachdem mir der Steppenwolf von Hermann Hesse gar nicht gefallen hat muss ich zugeben Siddhartha hat mehr überzeugt. Die Erzählung ging deutlich flüssiger und nachvollziehbarer voran. Die Gedanken und das Erlebte regt zum nachdenken an und inspiriert zu gleicher Zeit. Durchaus eine Empfehlung wert auch wenn der Anfang sich etwas zäh angefühlt hatte.
Mein erstes Buch von Hermann Hesse und ich frag mich gerade warum ich das jetzt erst gelesen habe?! Habe es in einen Rutsch gelesen...und ich denke das ist wieder so eins der Bücher die ich bestimmt nochmal lesen werde. Es stecken viele schöne Lebensweisheiten in den Buch, die zum Nachdenken anregen.
Locker Top 3 der besten Bücher die ich bis jetzt gelesen habe. Die Sprache in diesem Buch ist echt was eigenes aber jeder Satz ist wirklich wie Zucker für die Gedanken, man wird absolut süchtig. Auch die Thematik find ich super interessant auch wenn ich normalerweise nicht der Spirituelle Typ bin. Das Buch bietet in Hundert Seiten mehr Gedankenstoff als so manches Philosophisches Traktat. Ich wusste nicht dass man die Deutsche Sprache so schön gestalten kann. Der Werdegang Siddharthas ist erst etwas ungreifbar aber dann, ja fast schon relateable. Nichts zieht sich alles hat ihren Sinn. Jeder Satz bis aufs äußerste ausgeklügelt. 10/10

Gut geschrieben, thematisch nicht meins.
Außerdem stellt sich die Frage für mich, wie kulturell aneignend dieses Roman ist.
Leider hat es mich gar nicht gepackt.
Ich mochte den Schreibstiel von Hermann Hesse in diesem Buch leider gar nicht. Ich kam nicht wirklich in die Geschichte rein. Zudem war mir der Weg von Siddhartha zur Erlösung etwas zu langweilig geschildert. Es war mir nicht tiefgründig genug, mir hat das drum herum gefehlt, so fühlte es sich an wie eine stumpfe Aufzählung der Geschehnisse. Musste das Buch daher abbrechen.
Geistreich, anregend und inspirierend ist diese Erzählung von Siddhartha (der sein Ziel erreicht hat). Welcher Weg ist der richtige? Was ist der Sinn des Lebens? Wie können wir Erfüllung finden und weise werden? Hesse führt den Leser auf den Weg, der eigenen inneren Stimme zu vertrauen, genau hinzuhören, zu sehen, was in uns liegt und macht Mut Altes abzuschütteln und sich der Veränderung, dem Fluss des Lebens hinzugeben.

















































