
262 Followers
Ich habe es tatsächlich als Schul-Lektüre gelesen und fand es eigentlich ganz gut
Jun 7, 2024
Ich habe es tatsächlich als Schul-Lektüre gelesen und fand es eigentlich ganz gut
Jun 7, 2024
Look inside
Der Gewinner des Deutschen Jugendliteraturpreises!
Ein Mädchen, das fast gar nicht lispelt. Ein Junge, der wächst und wächst. Stella und Adrian sind zusammen aufgewachsen, mit Märchen in der Hollywoodschaukel und heißem Kakao, und sind die allerbesten Freunde. Bis zu diesem verflixten Tag, an dem Dato in das geheimnisvolle Dreitotenhaus nebenan einzieht: Denn zwischen Dato und Stella entspinnt sich eine zarte Liebesgeschichte. Adrian muss den ersten furchtbaren Liebeskummer überleben – und vielleicht trotzdem schaffen, Stellas Freund zu bleiben.
Eine zurecht preisgekrönte Autorin!
»Ein kleines Juwel.« Eselsohr
»Bleibt noch lange im Gedächtnis.« Süddeutsche Zeitung
2 reviews
36 ratings
8 reviews
3.2
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Ich habe es tatsächlich als Schul-Lektüre gelesen und fand es eigentlich ganz gut
Jun 7, 2024
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Jun 7, 2024

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Oct 27, 2025
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99 Followers
Authentisch, ernsthaft und bewegend. "Schneeriese" war mein drittes Buch von Susan Kreller und wie erwartet wieder sehr besonders. Es hat viel zu sagen und zu geben, vor allem zwischen den Zeilen. Die Geschichte handelt von Freundschaft, der ersten Liebe und dem ersten Liebeskummer, von Unsicherheiten und Selbstzweifeln, vom Loslassen und Wiederfinden, vom vermeintlichen Ende der Welt und von Selbstfindung - Kurzum: Es geht um das Erwachsenwerden. All das wird von der Autorin sehr nahbar und authentisch vermittelt, was in meinen Augen auch den größten Wert dieser Geschichte markiert. Ich habe mich beim Lesen in meine eigene Jugend zurückversetzt gefühlt und konnte Adrian's Wut und seinen Schmerz so gut nachempfinden. Susan Kreller hat sein Innenleben mit wenigen Worten nicht nur plastisch und greifbar beschrieben, sondern vor allem auch seinem Alter entsprechend, was ein paar ältere Leser:innen womöglich die Augen verdrehen lässt, aber ich fand es toll, eben weil es so authentisch ist. Susan Kreller nimmt die behandelten Themen ernst und schildert sie ausnahmslos durch den Blickwinkel des 14-jährigen Adrian, was die für Jugendliche so typische Überdramatisierung und dabei empfundene Ausweglosigkeit nicht auslässt, sondern sie vielmehr sogar zum Dreh- und Angelpunkt dieser Geschichte macht. Was sich für einen jungen Heranwachsenden mit Liebeskummer wie das Ende der Welt anfühlt, wird auch genauso beschrieben. Alles hat sich echt und natürlich angefühlt. Adrian's Gedanken und Gefühle haben gelebt, sie wurden durch die Worte der Autorin beim Lesen real und konnten dabei ihre volle Wirkung entfalten. Susan Kreller hat hier einzigartige und teilweise sehr unkonventionelle Charaktere erschaffen, welche die Geschichte facettenreich und interessant machten. Allerdings konnte man sie aufgrund der Kürze des Buches nicht bis ins Detail greifen, was zwar schade war, der emotionalen Ebene und Tiefe dieses Buches aber trotzdem keinen allzu großen Abbruch getan hat. Für nur knapp 200 Seiten passiert hier sehr viel, jedoch fühlte sich die Geschichte für mich beim Lesen trotzdem nie nach zu viel an. Es wurde nichts überstürzt, es wird bloß nicht immer ins Detail gegangen, aber das hätte eben auch den Rahmen dieses kleinen Büchleins gesprengt und es ist gut so wie es ist. Manchmal hätte ich mir aber natürlich trotzdem mehr Seiten und ein paar detaillierte Ausführungen gewünscht. Susan Kreller's Schreibstil ist ausdrucksstark, bildgewaltig und geradezu poetisch, was dieser Geschichte eine besondere Tiefe und Aussagekraft verleiht. Ihre Worte prägen nachhaltig und hallen nach. Zuletzt möchte ich noch darauf hinweisen, dass die wörtliche Rede hier nicht durch Anführungszeichen gekennzeichnet wurde, was das Lesen anstrengender machte, vor allem am Anfang. Mit der Zeit habe ich mich zwar daran gewöhnt, aber optimal finde ich es trotzdem nicht. 4/ 5 Sterne ⭐️
Jan 6, 2025
Authentisch, ernsthaft und bewegend. "Schneeriese" war mein drittes Buch von Susan Kreller und wie erwartet wieder sehr besonders. Es hat viel zu sagen und zu geben, vor allem zwischen den Zeilen. Die Geschichte handelt von Freundschaft, der ersten Liebe und dem ersten Liebeskummer, von Unsicherheiten und Selbstzweifeln, vom Loslassen und Wiederfinden, vom vermeintlichen Ende der Welt und von Selbstfindung - Kurzum: Es geht um das Erwachsenwerden. All das wird von der Autorin sehr nahbar und authentisch vermittelt, was in meinen Augen auch den größten Wert dieser Geschichte markiert. Ich habe mich beim Lesen in meine eigene Jugend zurückversetzt gefühlt und konnte Adrian's Wut und seinen Schmerz so gut nachempfinden. Susan Kreller hat sein Innenleben mit wenigen Worten nicht nur plastisch und greifbar beschrieben, sondern vor allem auch seinem Alter entsprechend, was ein paar ältere Leser:innen womöglich die Augen verdrehen lässt, aber ich fand es toll, eben weil es so authentisch ist. Susan Kreller nimmt die behandelten Themen ernst und schildert sie ausnahmslos durch den Blickwinkel des 14-jährigen Adrian, was die für Jugendliche so typische Überdramatisierung und dabei empfundene Ausweglosigkeit nicht auslässt, sondern sie vielmehr sogar zum Dreh- und Angelpunkt dieser Geschichte macht. Was sich für einen jungen Heranwachsenden mit Liebeskummer wie das Ende der Welt anfühlt, wird auch genauso beschrieben. Alles hat sich echt und natürlich angefühlt. Adrian's Gedanken und Gefühle haben gelebt, sie wurden durch die Worte der Autorin beim Lesen real und konnten dabei ihre volle Wirkung entfalten. Susan Kreller hat hier einzigartige und teilweise sehr unkonventionelle Charaktere erschaffen, welche die Geschichte facettenreich und interessant machten. Allerdings konnte man sie aufgrund der Kürze des Buches nicht bis ins Detail greifen, was zwar schade war, der emotionalen Ebene und Tiefe dieses Buches aber trotzdem keinen allzu großen Abbruch getan hat. Für nur knapp 200 Seiten passiert hier sehr viel, jedoch fühlte sich die Geschichte für mich beim Lesen trotzdem nie nach zu viel an. Es wurde nichts überstürzt, es wird bloß nicht immer ins Detail gegangen, aber das hätte eben auch den Rahmen dieses kleinen Büchleins gesprengt und es ist gut so wie es ist. Manchmal hätte ich mir aber natürlich trotzdem mehr Seiten und ein paar detaillierte Ausführungen gewünscht. Susan Kreller's Schreibstil ist ausdrucksstark, bildgewaltig und geradezu poetisch, was dieser Geschichte eine besondere Tiefe und Aussagekraft verleiht. Ihre Worte prägen nachhaltig und hallen nach. Zuletzt möchte ich noch darauf hinweisen, dass die wörtliche Rede hier nicht durch Anführungszeichen gekennzeichnet wurde, was das Lesen anstrengender machte, vor allem am Anfang. Mit der Zeit habe ich mich zwar daran gewöhnt, aber optimal finde ich es trotzdem nicht. 4/ 5 Sterne ⭐️
Jan 6, 2025
3 of 8 reviews
Author
Susan Kreller, 1977 in Plauen geboren, studierte Germanistik und Anglistik und promovierte über deutsche Übersetzungen englischsprachiger Kinderlyrik. Sie lebt mit ihrer Familie in Berlin und arbeitet als freie Journalistin und Autorin. Susan Kreller ist Gewinnerin des Kranichsteiner Literaturstipendiums, wurde bereits vier Mal für den Deutschen Jugendliteraturpreis nominiert und hat ihn 2015 für ihren Roman »Schneeriese« gewonnen. 2025 wurde sie in die Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung berufen.
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