Schattengold – Ach, wie gut, dass niemand weiß ...
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Description
Von einem verhängnisvollen Pakt mit einem furchteinflößenden Dämon
Drei Dinge muss Farah ihren Eltern versprechen: Iss nie etwas, das dir Feen anbieten. Verrate ihnen nicht deinen Namen. Und am wichtigsten: Lass dich unter keinen Umständen auf einen Handel mit dem Dunklen Volk ein. In diesem Sommer wird Farah jedes einzelne dieser Versprechen brechen.
Mit der düster-atmosphärischen Neuerzählung des Märchens »Rumpelstilzchen« entführt Christian Handel in ein Königreich voller finsterer Feenwesen und Dämonen. Furchteinflößend, schauerlich und wunderschön zugleich!
»Ein Kitzeln an der Wange weckte mich. Verschlafen versuchte ich, das, was mich berührte, mit dem Handrücken wegzuwischen. Als die Erkenntnis einsickerte, dass vermutlich ein Insekt über mein Gesicht krabbelte, riss ich die Augen auf und schoss mit dem Oberkörper hoch. Doch es war kein Käfer, der mich geweckt hatte.
Sämtliche Luft entwich aus meinen Lungenflügeln, mein ganzer Körper erstarrte. Über mich gebeugt stand das Wesen aus dem Wald, der Spinnenmann. Groß und hager, die knochigen Gliedmaßen an den Gelenken seltsam verdreht, als sei er ein zum Leben erwachter Baum. Seine Augen leuchteten gespenstisch.
Erinnerst du dich, flüsterte das Wesen, ohne seine Lippen zu bewegen. Ich war mir nicht sicher, ob ich seine Stimme mit den Ohren oder nur in meinem Kopf hörte. Farah …?«
Book Information
Author Description
Christian Handel wurde in der Schneewittchen-Stadt Lohr am Main geboren, die im sagenumwobenen Spessart liegt. Inzwischen lebt er allerdings in Berlin und ist selbst davon überrascht, wie sehr er sich als Landpflanze im Großstadtdschungel wohlfühlt. Er begeistert sich für Stoffe über starke Frauen, märchenhafte Motive und queere Themen. Die von ihm herausgegebene Anthologie »Hinter Dornenhecken und Zauberspiegeln« wurde 2017 mit dem Deutschen Phantastik Preis ausgezeichnet. Zuletzt erschien sein Märchenfantasyroman »Schattengold - Ach, wie gut, dass niemand weiß ...«, der 2023 auf die Longlist für den Phantastikpreis der Stadt Wetzlar gewählt wurde.
Characteristics
2 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
Posts
Es war einmal... eine junge Frau, die sollte Stroh zu Gold spinnen
In dieser düstern Variante vom Märchen Rumpelstielzchen, gemischt mit alten Feen-Mythen, bekommt der Ausdruck "Stroh zu Gold spinnen" eine ganz neue Bedeutung🕸 Und was wäre, wenn wirklich jemand der Königin ihr Kind holen würde? Wie weit würde Farah gehen um ihre Familie zu retten? Das ursprüngliche Märchen wird hier sehr schön wiedergegeben - furchteinflößend, schauerlich und wunderschön zugleich, mit einem Hauch Romantik. Eine klare Empfehlung für Fans von düsteren Märchen-Interpretationen

Ein wahnsinnig toller Ausflug in die dunkle Seite der Märchen! Ich bin mit Märchen aufgewachsen und liebe es heute mal in die düsteren Winkel der Traumwelten abzutauchen. Es ist eben nicht alles Friede, Freude, Eierkuchen! Der Schreibstil des Autors ist super angenehm, man ist von Anfang an direkt in der Handlung. Wer diese Art von Büchern mal antesten möchte um herauszufinden ob es sein Ding ist, der sollte definitiv mit diesem Buch anfangen!
Diese Geschichte gefällt mir auch ziemlich gut, muss ich sagen. Zwar waren einige Szenen dabei, die ich als überflüssig empfinde, und die für mich das ganze Geschehen zeitweise etwas langwierig gemacht haben, aber es kommt gut Spannung auf. Die Idee hinter dem Namen, sozusagen, fand ich auch ganz gut. Bissle taurig auch. Kann man schon lesen... 👍🏼
Ach wie gut, dass niemand weiß, dass das Cover mehr verspricht, als das Buch halten kann.
Das war leider eine Märchenadaption, die mich irgendwann auf dem Weg zum Happily Ever After verloren hat. Ich hatte von Anfang an etwas Probleme mit dem Schreibstil und den Namen und Bezeichnungen. Der Autor benutzt immer wieder moderne Ausdrücke oder Redensarten, die für mich nicht in das märchenhafte Setting passen wollten. Die Namen der Charaktere klingen fremdländisch, der Name des Schlosses z.B. ist aber deutschen Ursprungs. Mich hat das leider gestört und mich immer wieder aus dem Lesefluss gerissen, von den Rechtschreibfehlern, die leider vorkommen, mal abgesehen. Das Erzähltempo hat mich ebenfalls irritiert. Die erste Hälfte zog sich wie Kaugummi und dann ging alles schnell schnell, mit Zeitsprüngen. Vieles wurde auf einmal nicht auserzählt, so wie leider auch das Ende, das war für meinen Geschmack zu abrupt und mir blieben einige Fragezeichen im Kopf. Leider kam bei mir die Beziehung der Hauptprotagonisten gar nicht an. Kein Knistern, kein Feeling, nada. Überhaupt hatten die Figuren für mich zu wenig Tiefe. Der Autor hat sich bemüht dem Märchen von Rumpelstilzchen neues Leben einzuhauchen. Die Idee mit den Feen war ganz nett, hat mich aber nicht komplett abgeholt. Ich bleibe da doch lieber beim Original. Da kann ein wunderschön gestaltetes Äußeres nicht über den für mich eher durchschnittlichen Inhalt hinwegtrösten.
Wer Märchenadaptionen liebt, wird dieses Buch lieben.
Eine gelungene Märchenadaption zu Rumpelstilzchen, die trotzdem ihre eigenen Wendungen und spannenden, düsteren Eigenheiten hat. Die Welt ist sehr schön beschrieben und läd die Fantasie ein darin abzutauchen. Ein unerwartetes Ende voller Spannung rundet dieses tolle Buch ab. Leseempfehlung für Fans von Märchen und fantastischen Welten.
Von einem verhängnisvollen Pakt mit einem furchteinflößenden Dämon Drei Dinge muss Farah ihren Eltern versprechen: Iss nie etwas, das dir Feen anbieten. Verrate ihnen nicht deinen Namen. Und am wichtigsten: Lass dich unter keinen Umständen auf einen Handel mit dem Dunklen Volk ein. Ein tolles Buch hat mir wieser sehr gut gefallen.
Ein tolles Cover, schöner Farbeschnitt und ein toller Inhalt. Hier werden die Feen, Kobolde und co als düster und gefährlich beschrieben . Farah wiedersetzt sich den Gesetzen und betritt den Wald was strengstens verboten ist. Auch beschwört sie ein Wesen aus dieser Welt geht mit ihm ein Handel ein. Alles was man nicht tun sollte. Fortan hat Farah Angst vor den Konsequenzen. Als sie den Kronprinz Heiratet ,denkt sie, die Gefahr ist vorbei, aber es fängt erst an. Eine Abwandlung von Rumpelstilzchen, mehr düster als gewohnt und gefährlicher. Kann Farah sich , ihre Familie und ihr neugeborenes Kind retten oder ist alles zu spät? Ich war gefesselt von den Band und konnte mir alles. Bildlich vorstellen . Interessant, spannend und gut geschrieben.
Ach, wie gut, dass niemand weiß...
Rumpelstilzchen gehörte schon immer zu den Märchen die ich als Kind geliebt habe. Diese düster, spannende Adaption hat mir sehr gut gefallen. Obwohl man das Märchen kennt überrascht und berührt diese neuerzählung. Ich freu mich auf die nächsten Bücher von dem Autor.
Ein fantastisches Buch und ich kann es nur wärmsten empfehlen.
"Ach wie gut das niemand weiß,..." Na, erkannt? Somit startete ich mit leichter Lektüre in das neue Jahr. Ich hatte keine Erwartungen an dieses Buch. Aber ich kann euch sagen, hätte ich welche gehabt, wären sie übertroffen wurden. Ein fantastisches Buch und ich kann es nur wärmsten empfehlen. Ursprünglich dachte ich das ich mich womöglich langweilen würde weil ich das Märchen ja schon kannte aber weit gefehlt. Herrlich düster und makaber... zutiefst Finster und unheimlich. Mir ist das weglegen des Kindles am Abend wahrlich schwer gefallen, das ganze hat mich richtig mitgezogen.

Die Geschichte von Rumpelstilzchen neu interpretiert. Ich fand das Buch toll und hat sich super leicht weglesesen lassen. Eine super Geschichte für den Herbst.
INHALT: Von einem verhängnisvollen Pakt mit einem furchteinflößenden Dämon. Drei Dinge muss Farah ihren Eltern versprechen: Iss nie etwas,das dir Feen anbieten. Verrate ihnen nicht deinen Namen. Und am wichtigsten: Lass dich unter keinen Umständen auf einen Handel mit dem Dunklen Volk ein. In diesem Sommer wird Farah jedes einzelne dieser Versprechen brechen. Christian Handel entführt uns in ein Königreich voller finsterer Feenwesen und Dämonen. Furchteinflößend,schauerlich und wunderschön zugleich!
Diese Adaption von Rumpelstilzchen hat mir richtig gut gefallen. Es hatte auch eigene Aspekte die mit reingeflossen sind. Ab einer bestimmten Erinnerung wusste ich des Rätsels Lösung, aber das war wirklich erst zum Finale. Ach ja und die Spinnenthematik hat mich beim Hörbuch überhaupt nicht gestört obwohl ich sonst auch nichts mit den Viechern anfangen kann. Beim Lesen wäre es vielleicht wieder anders gewesen.
Eine Märchenadaption die einen unerbittlich gefangen hält und auch nach der letzten Seite noch nachklingt.
Eine Märchenadaption nachklingt ... Meinung: Ehrlich gesagt mag ich die Originalversion von Rumpelstilzchen überhaupt nicht. Wie kam ich dann dazu eine Märchenadaption davon zu lesen? Ich muss zugeben es war der verlockende Klappentext. Für mich klang er einfach zu gut. Feen, Magie und Geheimnisse, dazu dieses traumhafte Cover mit Farbschnitt. Ich lass’ die erste Seite und merkte kaum, wie mich diese Welt in ihren Bann zog. Zugeben muss ich, am Anfang fühlte es sich an wie ein ruhiger See. Ein zu ruhiger See, der immer mehr und mehr zu einer wilden Wassermasse wog. Ich mochte Farahs Zerrissenheit zwischen richtig und falsch. Ihre Angst habe ich soooo Mitgefühl, auch ihre inneren Zweifel sich jemanden anzuvertrauen, war in vielen Situationen so greifbar. Ihren Mut und der unbändige Drang kämpfen zu müssen trotz ihrer inneren Erschöpfung. Koste es was es wohle um die Menschen, die sie liebt zu schützen, liest mich einfach nicht mehr los. Die leichten Parallelen zum Märchen gefielen mir, aber umso mehr die Abweichungen!!! Vor allem die unvorhersehbaren. Ich kam nicht drumherum auch etwas Mitgefühl mit dem „Rumpelstilzchen“ in dieser Geschichte zu empfinden, dessen Schicksal ließ mich unmöglich kalt. Christian Handel hat das geschickt eingefädelt, weil sein Charakter am Ende noch mehr Tiefe erhält. Auch Thomas und Adil gefielen mir unglaublich gut. Sie waren sehr sympathische Nebencharaktere, die man direkt ins Herz schließen konnte. Als das Buch zu Ende war, erfasste mich auch etwas Traurigkeit sowie Ungewissheit. Einige Fragen blieben offen. Jene, die das Buch gelesen haben, wissen sicherlich welche ich meine. Es war übrigens das erste Buch von Christian Handel, das ich von ihm gelesen habe. Sein Schreibstil und die magische Welt rund um Farah, ihre Farbenpracht und die ganzen Details, die er beschrieb, sowie die Geschichte an sich haben mich überzeugt: Es wird nicht die letzte Geschichte sein, die ich von ihm lesen werde. Fazit: Eine gelungene düstere Märchenadaption, die uns mit aufwühlenden Gefühlen und dem spürbaren Hauch von Magie zurücklässt. Sie zeigt uns, dass zwischen richtig und falsch manchmal eine schmale Gratwanderung liegt und sich die Linie dennoch vermischen können. Trotz aller Warnungen brechen wir mit Farah bereitwillig alle auferlegten Regeln, weil uns Christian Handel geschickt in eine Welt versetzt, der wir uns nicht entziehen können und wollen. Unwillkürlich stellst du dir selbst auch die Frage: Ab wann hättest du eine der Regeln spätestens, sofern du an Farahs Stelle gewesen wärst gebrochen?
Tolle Neuinterpretation von Rumpelstilzchen
Ich habe mich mit diesem Buch, nach Empfehlung einer Freundin, mal auf etwas Neues eingelassen. Ich habe es nicht bereut. Die Geschichte ist toll geschrieben, liest sich wunderbar und gibt interessante Einblicke in die Feenwelt mit einigen Twists. Das Buch ist zudem ein toller Hingucker, mit seinem Farbschnitt.
Kein Überflieger. Eine schöne Geschichte für zwischendurch, an welcher ich mein Herz leider nicht verlieren konnte.
Was habe ich hier Bitteschön gelesen? Ein bisschen cozy, zwischendurch Horror und Grusel, dann wieder cozy… Emotional ziemlich durchgeschüttelt und generell ziemlich planlos bin ich der Geschichte gefolgt. Eine schöne Idee für eine recht angenehme Märchen-Adaption, aber irgendwie hat mir schon etwas die klare Linie gefehlt. Die Prota hatte eigentlich immer mehrere Probleme, aber hat ziemlich viel beiseite geschoben und war oft überrascht, wenn sie etwas einholte. Suprise- damit sie schon im Vorfeld gerechnet, es aber immer vor sich her geschoben. Das Ende war nicht sooo überraschend.

Der Anfang hat es mich gar nicht so leicht gemacht.. erst nach über 100 Seiten hat mich das Buch neugierig gemacht. Die düstere Atmosphäre fand ich echt gelungen. Die Story an sich ist nichts komplett Neues, aber trotzdem interessant umgesetzt. Die Idee mit den Feen mochte ich ganz gerne. Leider zieht sich das Buch stellenweise ziemlich, nur um dann plötzlich sehr schnell zu werden und das mit einigen Zeitsprüngen. Das macht es zwar einerseits spannender, wirkt andererseits aber auch etwas zu hektisch und oberflächlich. Ich bin generell kein so großer Leser von Märchenadaptionen, vielleicht bin ich deshalb auch etwas zwiegespalten. Für Leser, die das Genre mögen, hat das Buch aber auf jeden Fall seinen Reiz.
Märchenhaft schöne Geschichte
Ich liebe Märchen und diese düstere, atmosphärische Rumpelstilzchen-Adaption hat mich direkt in ihren Bann gezogen. Die Plottwists sind gut gelungen und spannend. Der Schreibstil ist einfach und daher angenehm zu lesen. Da ich das Buch nicht nur gelesen, sondern auch auf dem Weg zur Arbeit gehört habe, kann ich das Hörbuch auch sehr empfehlen. Werde noch weitere Bücher des Autors lesen.
Eine kreative Neuinterpretation, die so ganz anders ist, als das ursprüngliche Märchen und doch im Kern gleich bleibt.
„Ach, wie gut, dass niemand weiß…“ Dieser berühmte Ausspruch weckt sofort Erinnerungen an den Märchenklassiker Rumpelstilzchen. Die neueste Interpretation von Christian Handel, erschienen unter dem vielversprechenden Titel „Schattengold“, greift genau diese Geschichte auf und macht daraus etwas völlig Neues. Wir begleiten Farah, die fleißige Müllerstochter, die sich um ihren Vater und ihren kleinen Bruder kümmert. Von klein auf wurde Farah eingeschärft, niemals Gaben von Feen anzunehmen, ihre Identität preiszugeben oder mit ihnen Geschäfte zu machen. Eigentlich sollte es ein Leichtes sein, sich an dieses Versprechen zu halten, schließlich sind die Geschichten über die Wesen des Lichts und der Dunkelheit weit verbreitet. Doch aus der Not heraus lässt sie sich schließlich doch auf einen Handel mit einem Feenwesen ein, ohne zu ahnen, dass ihr dies zum Verhängnis werden würde. Christian Handels Werk ist mehr als eine bloße Wiedergabe des bekannten Märchens. Es erweitert Rumpelstilzchen auf kreative Weise, bleibt dabei jedoch dem Ursprungswerk verbunden und bereichert es um frische Nuancen und Dimensionen. Es füllt nicht nur narrative Leerstellen, sondern liefert Antworten auf Fragen, die uns seit jeher beschäftigen. Zum Beispiel: Wie ist die Müllerstochter auf die Idee gekommen, Stroh zu Gold zu spinnen? Die Erzählung entwickelt sich aus Farahs Alltag und es wird schnell klar, dass sie Geheimnisse hat. Je mehr sich die Ereignisse zuspitzen, desto mehr gerät sie in die Zwangslage, die Unwahrheit sagen zu müssen, und desto tiefer gerät sie in die Enge. Inmitten dieser Turbulenzen erfährt sie unerwartete Unterstützung. Doch die Bedrohung bleibt, versteckt und immer präsent. Als die Situation eskaliert, steigt die Spannung noch einmal. Auch wenn die Geschichte in ihren Grundzügen bekannt ist, so sorgen doch viele unvorhergesehene Wendungen für Überraschungen. Besonders faszinierend fand ich, dass das vermeintlich Böse eine Geschichte hat – denn nichts ist wirklich so, wie es auf den ersten Blick scheint. „Schattengold“ ist ein Labyrinth aus Handlungssträngen und Gegensträngen, in dem jeder Schritt sowohl zur Wahrheit als auch in die Irre führen kann. Handel beherrscht die Kunst des Erzählens, indem er den Leser immer wieder überrascht und seine Erwartungen auf den Kopf stellt. Es ist ein Tanz im Dunkeln, bei dem man nie weiß, wer führt und wer folgt. Mit einer Feder, die so lebendig ist wie die Charaktere selbst, erschafft Handel Persönlichkeiten, die mehr sind als nur Namen auf Papier. Sie sind Freunde, Feinde, und manchmal beides zugleich und führen uns durch ihre Welt, zeigen uns ihre Ängste, Hoffnungen und Träume, lassen uns an ihrem Kampf gegen die Dunkelheit teilhaben, die in ihnen und um sie herum lauert. Christian Handels „Schattengold – Ach, wie gut, dass niemand weiß …“ ist ein literarisches Kunstwerk, das den Leser einlädt, die Oberfläche zu durchbrechen und in die Tiefen der Geschichte einzutauchen. Es ist ein Buch, das beweist, dass die wahren Schätze oft im Verborgenen liegen und darauf warten, von denen entdeckt zu werden, die mutig genug sind, ins Dunkle zu blicken.
viele neu eingebrachte Ideen, erstrahlt in neuem Glanz, tolle Märchenwesen
Ach, wie gut, dass niemand weiß... Wer erkennt diesen altbekannten Satz nicht?! Er führt uns zum allseits beliebten Märchen "Rumpelstilzchen" und da mir dieses immer gut gefallen hat, habe ich mich nun auch auf die neueste Fassung von Christian Handel mit dem Titel "Schattengold" eingelassen. Dieser entführt den Leser auf eine abenteuerliche Märchenreise voller neu eingebrachter Ideen und zauberhafter Magie. Vor allem die Feen und ihre mystische Welt werden innerhalb der Geschichte besonders gut hervorgehoben. Und obwohl ich anfangs etwas skeptisch war, da mir bereits ein anderes Buch des Autors nicht so gefallen hat, wurden meine Zweifel erfolgreich aus dem Weg geräumt. Aber worum geht es denn überhaupt?! Drei Dinge muss Farah ihren Eltern versprechen: Iss nie etwas, das dir Feen anbieten. Verrate ihnen nicht deinen Namen. Und am wichtigsten: Lass dich unter keinen Umständen auf einen Handel mit dem Dunklen Volk ein. In diesem Sommer wird Farah jedes einzelne dieser Versprechen brechen. »Ein Kitzeln an der Wange weckte mich. Verschlafen versuchte ich, das, was mich berührte, mit dem Handrücken wegzuwischen. Als die Erkenntnis einsickerte, dass vermutlich ein Insekt über mein Gesicht krabbelte, riss ich die Augen auf und schoss mit dem Oberkörper hoch. Doch es war kein Käfer, der mich geweckt hatte. Sämtliche Luft entwich aus meinen Lungenflügeln, mein ganzer Körper erstarrte. Über mich gebeugt stand das Wesen aus dem Wald, der Spinnenmann. Groß und hager, die knochigen Gliedmaßen an den Gelenken seltsam verdreht, als sei er ein zum Leben erwachter Baum. Seine Augen leuchteten gespenstisch. Erinnerst du dich, flüsterte das Wesen, ohne seine Lippen zu bewegen. Ich war mir nicht sicher, ob ich seine Stimme mit den Ohren oder nur in meinem Kopf hörte. Farah …?« Farah gehört zu der Art von Protagonistin, die ich persönlich als äußerst anstrengend und schwierig empfinde. Als Leser möchte man sie immer wieder schütteln und vor der schrecklichen Konsequenz warnen, die ihr leichtsinniges Handeln mit sich bringt. Aber wer nicht hören will, muss fühlen... Demnach konnte ich auch keinen goldenen Faden zu ihr spinnen, doch zum Glück sorgen die gutherzige Berit und ihr kleiner Waschbär für Ausgleich! Dieses ungleiche Gespann war mir von Anfang an mehr als sympathisch und jenes Wohlwollen meinerseits, konnte auch durchgehend aufrechterhalten werden. Aber auch die Märchenwesen selbst wie beispielsweise die geheimnisvolle Glimmerkatze oder der unheimliche Spinnenmann, fand ich fantastisch. Sie verleihen der Geschichte nämlich eine ordentliche Portion der dazu passenden Atmosphäre und speziell beim Spinnenmann regten sich tatsächlich die unterschiedlichsten Gefühle in mir, auf die ich aber nicht weiter eingehen möchte, um Spoiler zu vermeiden. Ganz so, wie es sich für ein Märchen gehört, nimmt natürlich auch die Liebesgeschichte etwas Raum ein. Und obwohl ich kein Liebhaber von solchen bin, empfand ich sie in dieser Erzählung nicht einmal unbedingt als unpassend. Überraschenderweise verlief diese nämlich so harmonisch, dass es mich in keinster Weise gestört hat. Der leichte und lockere Schreibstil lässt den Leser mühelos durch die Seiten gleiten, dennoch sind mir aber immer mal wieder Tipp-, Zeichen- oder kleinere Logikfehler ins Auge gesprungen. Die Unterteilung des Buches in Gold und Schatten finde ich wiederum toll und durchaus passend, hierdurch konnte ich mir die jeweiligen Geschehnisse bildlich noch besser vorstellen. Besonders interessant fand ich letztlich die unvorhergesehene Wendung am Ende der Geschichte, die das große Ganze aber zu einem schlüssigen Abschluss bringt. "Rumpelstilzchen" erstrahlt in dieser Neuinterpretation somit in neuem Glanz und vereint gekonnt Licht und Dunkelheit, Wahrheit und Lüge sowie Liebe und Hass. Ich wurde wahrhaft gut unterhalten und mir haben sowohl die alten als auch die neuen Aspekte gut gefallen. In einem wahren Wechselbad der Gefühle wird dem Leser insbesondere verdeutlicht, dass es nicht immer nur gut oder böse gibt. Folglich eine empfehlenswerte Lektüre für alle Märchenliebhaber, die sich auf ein neues, kreatives und spannendes Abenteuer mit einer Prise Fantasy einlassen möchten.
Rumpelstilzchen mal anders
Christian hat wieder einmal sein Können bewiesen und hat eine düstere Version von Rumpelstilzchen gezaubert. Teilweise war es unheimlich und durch den tollen Schreibstil sorgte Christian für spannende Momente, sodass man sich auch die Geschichte bildlich vorstellen konnte - allein die Beschreibung von einem gewissen "Monster" sorgte bei mir für Gänsehaut 😂. Auch das Ende war gut aber da hätte ich noch mehr Action und Drama gewünscht 😂. Naja man kann nicht alles haben. Nicht desto trotz kann ich euch auch diese Geschichte empfehlen 👍. Falls ihr generell Märchenadaptionen liest kann ich euch Christians Bücher empfehlen, denn sie machen einfach Spass zu lesen und sorgen hin und wieder für Gänsehaut 😂.

Eine Märchenadaption die einen unerbittlich gefangen hält und auch nach der letzten Seite noch nachklingt.
Eine Märchenadaption die nachklingt ... Meinung: Ehrlich gesagt mag ich die Originalversion von Rumpelstilzchen überhaupt nicht. Wie kam ich dann dazu eine Märchenadaption davon zu lesen? Es war der verlockende Klappentext. Für mich klang er einfach zu gut. Feen, Magie und Geheimnisse, dazu dieses traumhafte Cover mit Farbschnitt. Ich lass’ die erste Seite und merkte kaum, wie mich diese Welt in ihren Bann zog. Zugeben muss ich, am Anfang fühlte es sich an wie ein ruhiger See. Ein zu ruhiger See, der immer mehr und mehr zu einer wilden Wassermasse wog. Ich mochte Farahs Zerrissenheit zwischen richtig und falsch. Ihre Angst habe ich soooo Mitgefühl, auch ihre inneren Zweifel sich jemanden anzuvertrauen, war in vielen Situationen so greifbar. Ihren Mut und der unbändige Drang kämpfen zu müssen trotz ihrer inneren Erschöpfung. Koste es was es wohle um die Menschen, die sie liebt zu schützen, liest mich einfach nicht mehr los. Die leichten Parallelen zum Märchen gefielen mir, aber umso mehr die Abweichungen. Vor allem die unvorhersehbaren. Ich kam nicht drumherum auch etwas Mitgefühl mit dem „Rumpelstilzchen“ in dieser Geschichte zu empfinden, dessen Schicksal ließ mich unmöglich kalt. Christian Handel hat das geschickt eingefädelt, weil sein Charakter am Ende noch mehr Tiefe erhält. Auch Thomas und Adil gefielen mir unglaublich gut. Sie waren sehr sympathische Nebencharaktere, die man direkt ins Herz schließen konnte. Als das Buch zu Ende war, erfasste mich auch etwas Traurigkeit sowie Ungewissheit. Einige Fragen blieben offen. Jene, die das Buch gelesen haben, wissen sicherlich welche ich meine. Es war übrigens das erste Buch von Christian Handel, das ich von ihm gelesen habe. Sein Schreibstil und die magische Welt rund um Farah, ihre Farbenpracht und die ganzen Details, die er beschrieb, sowie die Geschichte an sich haben mich überzeugt: Es wird nicht die letzte Geschichte sein, die ich von ihm lesen werde. Fazit: Eine gelungene düstere Märchenadaption, die uns mit aufwühlenden Gefühlen und dem spürbaren Hauch von Magie zurücklässt. Sie zeigt uns, dass zwischen richtig und falsch manchmal eine schmale Gratwanderung liegt und sich die Linie dennoch vermischen können. Trotz aller Warnungen brechen wir mit Farah bereitwillig alle auferlegten Regeln, weil uns Christian Handel geschickt in eine Welt versetzt, der wir uns nicht entziehen können und wollen. Unwillkürlich stellst du dir selbst auch die Frage: Ab wann hättest du eine der Regeln spätestens, sofern du an Farahs Stelle gewesen wärst gebrochen?
Kein bloßes Nacherzählen, sondern eine eigenständige Erweiterung - ein rundherum tolles Buch!
Die zauberhaften Beschreibungen, dir wunderbar Atmosphäre, die das Buch ausstrahlt tragen schon für sich gesehen. Dazu kommt ein meiner Meinung nach meisterhaft erzählter Plot, der den Märchenstrang mit einer guten eigenen Erzählung erweitert. Das Retelling ist daher kein Nacherzählen, sondern eine ganz eigenständige Erweiterung des ursprünglichen Märchens, dass an keiner Stelle wie ein bloßes Ausschweifen oder Lückenfüllen wirkt. Gleichzeitig ist es nah am adaptierten Märchen dran, gibt bspw. der Müllerstochter aber mehr Tiefe als Charakter. Zuletzt noch eines: Das Ende hat mich begeistert. Mehr dazu aber natürlich an dieser Stelle nicht!
Rapunzel in Düster
Das Buch hat auf eine sehr schöne düster Weise die Geschichte von Rumpelstilzchen wieder gebe. Was eine wirklich les oder hörfrwude war. Einen Punkt Abzug, dafür das für mein Empfinden zu viel Romantik vor kam und ich teilweise dies übersprungen habe. ( ich weiss nicht warum Gefühlt überall eine Liebesgeschichte vor kommen muss und dies noch soo langatmig ausgeschückt wird. 🤷♀️) An Sonsten ein sehr gelungenes Buch, würde ich weiterempfehlen.
Düsteres Retelling
Ich mochte die Geschichte grundsätzlich ganz gerne, aber ich glaube man hätte daraus mehr machen können. Die Anziehung zwischen Farah und Magnus habe ich gar nicht gefühlt, noch weniger die von Thomas und Adil. Es kam aus dem nichts. Durch das Buch hinweg werden immer wieder Fragen offen gelassen, die am Ende mit einem echt gutem Plottwist beantwortet werden. Das letzte Kapitel hat einiges wieder gut gemacht. Aber der Epilog? Das kann doch nicht die ganze Information sein. Es sind so viele Handlungsstränge offen geblieben, die im Epilog mit einem Satz abgespeist wurden. Ich bin traurig, dass ich nicht erfahren werde, was am Ende im Dunklen Reich passiert ist.
Hier leider "nur" 3 Sterne weil ich mich zeitweise wirklich durchquälen musste. Mir hat die tiefe der Charaktere gefehlt, manches ging einfach viel zu schnell. Das Ende jedoch hat mir ganz gut gefallen und hat mir die Fragen beantwortet die ich da an sich noch hatte. Der Schreibstil hatte mir dennoch gut gefallen und es ließ sich auch wirklich gut lesen. Ich persönlich hatte mehr Erwartungen, war aber dankbar das Buch lesen zu dürfen und denke das es anderen vielleicht mehr gefällt als mir. 😊😊
Meisterhafte Märchenadaption
👉🏻 "Schattengold" von Christian Handel war, trotz hohen Erwartungen, noch immer eine riesengroße Überraschung! Das Buch brachte alles mit, was ein unvergesslicher Fantasy-Roman so braucht: absolut genial ausgearbeitete, düstere Atmosphäre, Nervenkitzel, Spannung, Undurchsichtigkeit, Authentizität, Lebendigkeit, Wendungen, großartige Figuren, wichtige Messages, Tempo und ein einmaliges Setting. Wirklich. Ich bin noch immer ein bisschen sprachlos und tu mir offensichtlich schwer, meine Begeisterung für diese Geschichte in Worte zu fassen, weil es dafür gar nicht die richtigen Beschreibungen gibt. Ich war, von der ersten, bis zur letzten Seite restlos gefesselt und musste mich oft zwingen, mal eine kurze Pause einzulegen, um nicht zu schnell durch die Story zu schlittern. Mit diesem Werk hat der Autor also ganz klar bewiesen: Märchenadaptionen bzw. Schreiben ganz allgemein, kann er. Absolutes Highlight!

Magie kostet … manchmal eine Erinnerung und manchmal ein Kind 🪄
4.5/5⭐️ 401 Seiten Einzelband Fantasy Klappentext: Von einem verhängnisvollen Pakt mit einem furchteinflößenden Dämon! Drei Dinge muss Farah ihren Eltern versprechen: Iss nie etwas, das dir Feen anbieten. Verrate ihnen nicht deinen Namen. Und am wichtigsten: Lass dich unter keinen Umständen auf einen Handel mit dem Dunklen Volk ein. In diesem Sommer wird Farah jedes einzelne dieser Versprechen brechen. Meinung: „Heute back ich, morgen brau ich, übermorgen hol ich der Königin ihr Kind. Ach wie gut, dass niemand weiß, dass Rumpelstilzchen heiß“ So kennt man das altbekannte Märchen. Hier haben wir die etwas düstere Neuerzählung. Es werden viele Merkmale des Märchens aufgegriffen und in eine neue Geschichte gewoben. Stroh zu Gold spinnen ist doch eine tolle Fähigkeit… oder etwa nicht? Doch was wenn sie ihren Preis hat? Einen Preis den keiner kennen darf. Und was, wenn mehr dahinter steckt? Anfangs hat mir das Buch nicht so gut gefallen, doch dann hat das Märchen mich gefesselt. Der Schreibstil ist gut und das Buch lässt sich angenehm lesen. Eine wirklich schöne Geschichte!
Ganz seltsame Geschwindigkeit
Wir begleiten Farah,die Müllerstochter,die zusammen mit ihrem Bruder Thomas und ihrem Vater zusammen in der Mühle lebt. Ihre Mutter ist als beide Kinder noch sehr klein waren,gestorben.Den Verlust hat der Vater nie überwunden und ertränkt häufiger seinen Kummer in einem Wirtshaus.Das dabei nicht sehr viel Geld übrig bleibt und das stetige steigen der Steuer machen das Leben nicht gerade einfacher.Ein Streit im Wirthaus eskaliert und so startet die Prämisse. Die erste Hälfte des Buches war langsam,gemütlich aber teils auch zu langsam.Farah war als Prota relativ in Ordnung,Thomas hingegen einfach nur nervig. Immer die gleiche Leier dabei liesst sich deutlich raus,das er genau das Gegenteil von dem ist,was er dauernd behauptet.Ein trotziges Kind,nicht mehr nicht weniger. Wir werden langsam in die recht normale Welt eingeführt,abgesehen vom dunklen Volk was in einer Nacht auftaucht.So richtig kann man nicht sagen was auf ca 200 seiten passiert da es so vor sich hinschlich. In der zweiten Hälfte war es vom Tempo her aber eine Katastrophe.Erst schnell,fast Zusammenfassungsmässig,dann langsam,dann wieder schnell,normal,langsam und wieder zusammenfassungsmässig. Das hat mich wirklich aus dem Trott gebracht und erschwerte mir das Lesen. Ebenso störend waren die vielen Fehler in diesem Buch.Mindestens einer in jedem Kapitel. Der Schreibstil ist gut,nicht zu simpel aber auch nicht anspruchsvoll. Positiv zu vermerken ist hier,das der Autor die Sprache an die Zeit angepasst hat,das mochte ich sehr und wirkte authentisch 😊 Der Autor kann definitiv Fantasy schreiben.Ich war völlig hin und weg als wir im reich des Lichten Volkes waren,es war einfach magisch. Auch das Reich des dunklen Volkes fand ich faszinierend. WIRKLICH düster und das kommt eher selten in Märchen Adaptionen vor obwohl es angepriesen wird. Jedoch war es das halt schon mit den positiven Dingen. Die Story war dann irgendwie so schnell zu Ende erzählt das ich etwas perplex hier sass.Auch dieses Happy End für alle passte nicht,erst recht nicht nach dem Reich des dunklen Volks,das war mir zu glatt und wirkte auch etwas zu konzipiert,schade. Die Liebesgeschichte selbst hab ich bis zum Schluss nicht gefühlt,als auch nicht verstanden aber das scheint ja mittlerweile in Büchern völlig normal zu sein. Ganz furchtbar war das Ende oder besser gesagt,wie es geschrieben wurde. Erst befinden wir uns noch mitten in der Geschichte und dann folgt plötzlich ein Epilog der uns das Ende als Art Zusammenfassung hinschleudert aber mit sovielen Fragen zurück lässt.Was passierte mit dem Spinnenmann?Keine Konsequenzen für Iolanthe?Wieso geht es dem Vater plötzlich wieder gut,es hat sich doch nichts geändert?! Für mich fühlte es sich unvollständig und daher nicht befriedigend an. Wieso erwähnt man beste Freunde wenn sie im Grunde keine grosse Rolle spielen sondern nur Mittel zum Zweck sind?Ach und der politischen Korrektheit wegen muss man die Hautfarbe einiger Personen reinbringen als auch mindestens zwei homosexuelle. Wieso wird das immer so SCHLECHT vorgehoben?Wieso kan das nicht einfach ganz normal im Laufe der Geschichte für den Leser ohnehin eindeutig werden?Bei heterosexuellen macht man das doch aus so. Ich werd dem Autor mit seinem neuen Buch im nächsten Jahr noch eine zweite Chance geben aber vom Hocker gehauen hat mich Schattengold nun wirklich nicht. :/
Super, aber nichts für Menschen mit Arachnophobie
Das Buch ist eine fantastische Neuinterpretation eines bekannten Märchens. Es ist spannend geschrieben und enthält einige überraschende Wendungen. Es wird nicht alles auf einmal preisgegeben, sodass die Spannung durchweg bestehen bleibt. Das Einzige, dass mich gestört hat, war eine Entscheidung der Protagonistin zum Ende des Buches hin. Diese führte zur unnötigen Wiederholung einer bereits zu Beginn des Buches existierenden Szene.
„Furchteinflößend, schauerlich und wunderschön zugleich!“
In dem Buch Schattengold von Christian Handel geht es um Farah die zusammen mit ihrem Bruder Thomas und ihrem Vater Wendelin, welcher Müller ist, in einer Mühle in Firnwald lebt. Da ihre Mutter gestorben ist als sie und ihr Bruder noch sehr klein waren wurden sie von einer Frau namens Berit aufgezogen welche auch schon ihre Mutter aufgezogen hatte. Im Wald der nah an ihr zuhause grenzt soll es Feenwesen geben. Zum einen die des Lichten Volkes zum andern aber auch die des Dunklen. Sie werden sehr von den Menschen gefürchtet. Doch ist dies gerechtfertigt? Ich fand das Buch war eine sehr gelungene Märchen Adaption mit einigen Plot twists welche ich auf keinen Fall vorhergesehen hatte. Gerade am Ende nahm die Geschichte noch einmal ordentlich Fahrt auf und bekam eine sehr starke Wendung. Das Buch ist in 2 Teile geteilte. Teil 1 Gold und Teil 2 Schatten. Der erste Teil orientiert sich noch sehr stark an der Märchenvorlage der Gebrüder Grimm. Auch hier ist es schon stark abgewandelt, jedoch sind die Elemente deutlich zu erkennen. Im zweiten Teil sind auch eindeutige Elemente aus der Märchenvorlage zu erkennen, jedoch hat der Autor hier sehr viel seiner eigenen Fantasie einfließen lassen. Christian Handel hat einen wunderbaren Schreibstil, der seine detaillierten Beschreibungen der Natur zum Leben erwachen lässt. Ich konnte mir die Welt beziehungsweise Landschaft in der man sich jeweils befand so gut vorstellen. Auch seine Formulierungsweisen sind einfach noch wunderschön. Im allgemeinen hat er die Wesen aus der Welt so liebevoll und detailliert beschrieben und sich überlegt. Aber auf der anderen Seite wird auch ein bisschen das Grausame bedient. Ich kann das Buch jedem empfehlen der sich für Märchenadaptionen aber auch im allgemeinen für Fantasy Romane interessiert. Es ist ein super spannendes Buch und ich würde es jederzeit wieder lesen.
Wow, ich bin überaus begeistert von diesem megatollen Buch 😍 Da hat Christian Handel wieder etwas ganz tolles gezaubert ❤️ Wer Fantasy und Märchen mag, wird hiervon genauso begeistert sein wie ich. Wunderbar spannend und düster von Anfang bis Ende, ein etwas anderes Rumpelstilzchen und alles wunderschön geschrieben 🥰 Ohne jetzt spoilern zu wollen, aber brrrrrr......Rumpelstilzchen war schon etwas.......sagen wir mal...... gewöhnungsbedürftig für mich 😨😂 Aber ich mochte den Charakter tatsächlich sehr gerne und auch Farah und alle anderen hab ich sehr ins Herz geschlossen ❤️
💜DIE STORY 💜 hat zu Beginn ein relativ langes Inrto, wo die Schnittstelle der Feen- und Menschenwelt erklärt, sowie die Regeln und alle Verbote dargestellt werden. Farah, die Protagonistin, hält sich nicht an diese, begeht im Geheimen einen Regelbruch. Doch ihr Geheimnis wird aufgedeckt und sie muss zur "bösen Königin", welche durch ihre Lügen denkt, sie kann Stroh zu Gold spinnen. Ab diesem Zeitpunkt beginnt das bekannte Märchen von Rumpelstilzchen in einer neuen, anderen, spannenden Form. 💜DER SCHREIBSTIL💜 Schattengold ist eine Adaption mit einer armen Müllerstochter, einer reichen und "harten" Königin und Fabel/Märchenwesen. Natürlich kommen die Gefühle (in alle Richtungen) nicht zu kurz. Das Buch ist bildlich geschrieben, hat ein märchenhaftes Setting, welches liebevoll und zauberhaft sowie magisch und düster ist. Wie es in einem Märchen eben so sein sollte. 💜MEIN FAZIT💜 SCHATTENGOLD ist ein Buch mit schönem Tiefgang und Wendungen. Mir gefällt die Geschichte, da sie düster und doch märchenhaft ist. Christian Handel hat einen angenehmen Schreibstil mit rotem Faden. EINFACH EIN ZAUBERHAFTES BUCH! Nichts anderes habe ich von dem Autor erwartet. Ich wurde nicht enttäuscht und möchte sogleich mehr davon 🥰!

Characteristics
2 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
Description
Von einem verhängnisvollen Pakt mit einem furchteinflößenden Dämon
Drei Dinge muss Farah ihren Eltern versprechen: Iss nie etwas, das dir Feen anbieten. Verrate ihnen nicht deinen Namen. Und am wichtigsten: Lass dich unter keinen Umständen auf einen Handel mit dem Dunklen Volk ein. In diesem Sommer wird Farah jedes einzelne dieser Versprechen brechen.
Mit der düster-atmosphärischen Neuerzählung des Märchens »Rumpelstilzchen« entführt Christian Handel in ein Königreich voller finsterer Feenwesen und Dämonen. Furchteinflößend, schauerlich und wunderschön zugleich!
»Ein Kitzeln an der Wange weckte mich. Verschlafen versuchte ich, das, was mich berührte, mit dem Handrücken wegzuwischen. Als die Erkenntnis einsickerte, dass vermutlich ein Insekt über mein Gesicht krabbelte, riss ich die Augen auf und schoss mit dem Oberkörper hoch. Doch es war kein Käfer, der mich geweckt hatte.
Sämtliche Luft entwich aus meinen Lungenflügeln, mein ganzer Körper erstarrte. Über mich gebeugt stand das Wesen aus dem Wald, der Spinnenmann. Groß und hager, die knochigen Gliedmaßen an den Gelenken seltsam verdreht, als sei er ein zum Leben erwachter Baum. Seine Augen leuchteten gespenstisch.
Erinnerst du dich, flüsterte das Wesen, ohne seine Lippen zu bewegen. Ich war mir nicht sicher, ob ich seine Stimme mit den Ohren oder nur in meinem Kopf hörte. Farah …?«
Book Information
Author Description
Christian Handel wurde in der Schneewittchen-Stadt Lohr am Main geboren, die im sagenumwobenen Spessart liegt. Inzwischen lebt er allerdings in Berlin und ist selbst davon überrascht, wie sehr er sich als Landpflanze im Großstadtdschungel wohlfühlt. Er begeistert sich für Stoffe über starke Frauen, märchenhafte Motive und queere Themen. Die von ihm herausgegebene Anthologie »Hinter Dornenhecken und Zauberspiegeln« wurde 2017 mit dem Deutschen Phantastik Preis ausgezeichnet. Zuletzt erschien sein Märchenfantasyroman »Schattengold - Ach, wie gut, dass niemand weiß ...«, der 2023 auf die Longlist für den Phantastikpreis der Stadt Wetzlar gewählt wurde.
Posts
Es war einmal... eine junge Frau, die sollte Stroh zu Gold spinnen
In dieser düstern Variante vom Märchen Rumpelstielzchen, gemischt mit alten Feen-Mythen, bekommt der Ausdruck "Stroh zu Gold spinnen" eine ganz neue Bedeutung🕸 Und was wäre, wenn wirklich jemand der Königin ihr Kind holen würde? Wie weit würde Farah gehen um ihre Familie zu retten? Das ursprüngliche Märchen wird hier sehr schön wiedergegeben - furchteinflößend, schauerlich und wunderschön zugleich, mit einem Hauch Romantik. Eine klare Empfehlung für Fans von düsteren Märchen-Interpretationen

Ein wahnsinnig toller Ausflug in die dunkle Seite der Märchen! Ich bin mit Märchen aufgewachsen und liebe es heute mal in die düsteren Winkel der Traumwelten abzutauchen. Es ist eben nicht alles Friede, Freude, Eierkuchen! Der Schreibstil des Autors ist super angenehm, man ist von Anfang an direkt in der Handlung. Wer diese Art von Büchern mal antesten möchte um herauszufinden ob es sein Ding ist, der sollte definitiv mit diesem Buch anfangen!
Diese Geschichte gefällt mir auch ziemlich gut, muss ich sagen. Zwar waren einige Szenen dabei, die ich als überflüssig empfinde, und die für mich das ganze Geschehen zeitweise etwas langwierig gemacht haben, aber es kommt gut Spannung auf. Die Idee hinter dem Namen, sozusagen, fand ich auch ganz gut. Bissle taurig auch. Kann man schon lesen... 👍🏼
Ach wie gut, dass niemand weiß, dass das Cover mehr verspricht, als das Buch halten kann.
Das war leider eine Märchenadaption, die mich irgendwann auf dem Weg zum Happily Ever After verloren hat. Ich hatte von Anfang an etwas Probleme mit dem Schreibstil und den Namen und Bezeichnungen. Der Autor benutzt immer wieder moderne Ausdrücke oder Redensarten, die für mich nicht in das märchenhafte Setting passen wollten. Die Namen der Charaktere klingen fremdländisch, der Name des Schlosses z.B. ist aber deutschen Ursprungs. Mich hat das leider gestört und mich immer wieder aus dem Lesefluss gerissen, von den Rechtschreibfehlern, die leider vorkommen, mal abgesehen. Das Erzähltempo hat mich ebenfalls irritiert. Die erste Hälfte zog sich wie Kaugummi und dann ging alles schnell schnell, mit Zeitsprüngen. Vieles wurde auf einmal nicht auserzählt, so wie leider auch das Ende, das war für meinen Geschmack zu abrupt und mir blieben einige Fragezeichen im Kopf. Leider kam bei mir die Beziehung der Hauptprotagonisten gar nicht an. Kein Knistern, kein Feeling, nada. Überhaupt hatten die Figuren für mich zu wenig Tiefe. Der Autor hat sich bemüht dem Märchen von Rumpelstilzchen neues Leben einzuhauchen. Die Idee mit den Feen war ganz nett, hat mich aber nicht komplett abgeholt. Ich bleibe da doch lieber beim Original. Da kann ein wunderschön gestaltetes Äußeres nicht über den für mich eher durchschnittlichen Inhalt hinwegtrösten.
Wer Märchenadaptionen liebt, wird dieses Buch lieben.
Eine gelungene Märchenadaption zu Rumpelstilzchen, die trotzdem ihre eigenen Wendungen und spannenden, düsteren Eigenheiten hat. Die Welt ist sehr schön beschrieben und läd die Fantasie ein darin abzutauchen. Ein unerwartetes Ende voller Spannung rundet dieses tolle Buch ab. Leseempfehlung für Fans von Märchen und fantastischen Welten.
Von einem verhängnisvollen Pakt mit einem furchteinflößenden Dämon Drei Dinge muss Farah ihren Eltern versprechen: Iss nie etwas, das dir Feen anbieten. Verrate ihnen nicht deinen Namen. Und am wichtigsten: Lass dich unter keinen Umständen auf einen Handel mit dem Dunklen Volk ein. Ein tolles Buch hat mir wieser sehr gut gefallen.
Ein tolles Cover, schöner Farbeschnitt und ein toller Inhalt. Hier werden die Feen, Kobolde und co als düster und gefährlich beschrieben . Farah wiedersetzt sich den Gesetzen und betritt den Wald was strengstens verboten ist. Auch beschwört sie ein Wesen aus dieser Welt geht mit ihm ein Handel ein. Alles was man nicht tun sollte. Fortan hat Farah Angst vor den Konsequenzen. Als sie den Kronprinz Heiratet ,denkt sie, die Gefahr ist vorbei, aber es fängt erst an. Eine Abwandlung von Rumpelstilzchen, mehr düster als gewohnt und gefährlicher. Kann Farah sich , ihre Familie und ihr neugeborenes Kind retten oder ist alles zu spät? Ich war gefesselt von den Band und konnte mir alles. Bildlich vorstellen . Interessant, spannend und gut geschrieben.
Ach, wie gut, dass niemand weiß...
Rumpelstilzchen gehörte schon immer zu den Märchen die ich als Kind geliebt habe. Diese düster, spannende Adaption hat mir sehr gut gefallen. Obwohl man das Märchen kennt überrascht und berührt diese neuerzählung. Ich freu mich auf die nächsten Bücher von dem Autor.
Ein fantastisches Buch und ich kann es nur wärmsten empfehlen.
"Ach wie gut das niemand weiß,..." Na, erkannt? Somit startete ich mit leichter Lektüre in das neue Jahr. Ich hatte keine Erwartungen an dieses Buch. Aber ich kann euch sagen, hätte ich welche gehabt, wären sie übertroffen wurden. Ein fantastisches Buch und ich kann es nur wärmsten empfehlen. Ursprünglich dachte ich das ich mich womöglich langweilen würde weil ich das Märchen ja schon kannte aber weit gefehlt. Herrlich düster und makaber... zutiefst Finster und unheimlich. Mir ist das weglegen des Kindles am Abend wahrlich schwer gefallen, das ganze hat mich richtig mitgezogen.

Die Geschichte von Rumpelstilzchen neu interpretiert. Ich fand das Buch toll und hat sich super leicht weglesesen lassen. Eine super Geschichte für den Herbst.
INHALT: Von einem verhängnisvollen Pakt mit einem furchteinflößenden Dämon. Drei Dinge muss Farah ihren Eltern versprechen: Iss nie etwas,das dir Feen anbieten. Verrate ihnen nicht deinen Namen. Und am wichtigsten: Lass dich unter keinen Umständen auf einen Handel mit dem Dunklen Volk ein. In diesem Sommer wird Farah jedes einzelne dieser Versprechen brechen. Christian Handel entführt uns in ein Königreich voller finsterer Feenwesen und Dämonen. Furchteinflößend,schauerlich und wunderschön zugleich!
Diese Adaption von Rumpelstilzchen hat mir richtig gut gefallen. Es hatte auch eigene Aspekte die mit reingeflossen sind. Ab einer bestimmten Erinnerung wusste ich des Rätsels Lösung, aber das war wirklich erst zum Finale. Ach ja und die Spinnenthematik hat mich beim Hörbuch überhaupt nicht gestört obwohl ich sonst auch nichts mit den Viechern anfangen kann. Beim Lesen wäre es vielleicht wieder anders gewesen.
Eine Märchenadaption die einen unerbittlich gefangen hält und auch nach der letzten Seite noch nachklingt.
Eine Märchenadaption nachklingt ... Meinung: Ehrlich gesagt mag ich die Originalversion von Rumpelstilzchen überhaupt nicht. Wie kam ich dann dazu eine Märchenadaption davon zu lesen? Ich muss zugeben es war der verlockende Klappentext. Für mich klang er einfach zu gut. Feen, Magie und Geheimnisse, dazu dieses traumhafte Cover mit Farbschnitt. Ich lass’ die erste Seite und merkte kaum, wie mich diese Welt in ihren Bann zog. Zugeben muss ich, am Anfang fühlte es sich an wie ein ruhiger See. Ein zu ruhiger See, der immer mehr und mehr zu einer wilden Wassermasse wog. Ich mochte Farahs Zerrissenheit zwischen richtig und falsch. Ihre Angst habe ich soooo Mitgefühl, auch ihre inneren Zweifel sich jemanden anzuvertrauen, war in vielen Situationen so greifbar. Ihren Mut und der unbändige Drang kämpfen zu müssen trotz ihrer inneren Erschöpfung. Koste es was es wohle um die Menschen, die sie liebt zu schützen, liest mich einfach nicht mehr los. Die leichten Parallelen zum Märchen gefielen mir, aber umso mehr die Abweichungen!!! Vor allem die unvorhersehbaren. Ich kam nicht drumherum auch etwas Mitgefühl mit dem „Rumpelstilzchen“ in dieser Geschichte zu empfinden, dessen Schicksal ließ mich unmöglich kalt. Christian Handel hat das geschickt eingefädelt, weil sein Charakter am Ende noch mehr Tiefe erhält. Auch Thomas und Adil gefielen mir unglaublich gut. Sie waren sehr sympathische Nebencharaktere, die man direkt ins Herz schließen konnte. Als das Buch zu Ende war, erfasste mich auch etwas Traurigkeit sowie Ungewissheit. Einige Fragen blieben offen. Jene, die das Buch gelesen haben, wissen sicherlich welche ich meine. Es war übrigens das erste Buch von Christian Handel, das ich von ihm gelesen habe. Sein Schreibstil und die magische Welt rund um Farah, ihre Farbenpracht und die ganzen Details, die er beschrieb, sowie die Geschichte an sich haben mich überzeugt: Es wird nicht die letzte Geschichte sein, die ich von ihm lesen werde. Fazit: Eine gelungene düstere Märchenadaption, die uns mit aufwühlenden Gefühlen und dem spürbaren Hauch von Magie zurücklässt. Sie zeigt uns, dass zwischen richtig und falsch manchmal eine schmale Gratwanderung liegt und sich die Linie dennoch vermischen können. Trotz aller Warnungen brechen wir mit Farah bereitwillig alle auferlegten Regeln, weil uns Christian Handel geschickt in eine Welt versetzt, der wir uns nicht entziehen können und wollen. Unwillkürlich stellst du dir selbst auch die Frage: Ab wann hättest du eine der Regeln spätestens, sofern du an Farahs Stelle gewesen wärst gebrochen?
Tolle Neuinterpretation von Rumpelstilzchen
Ich habe mich mit diesem Buch, nach Empfehlung einer Freundin, mal auf etwas Neues eingelassen. Ich habe es nicht bereut. Die Geschichte ist toll geschrieben, liest sich wunderbar und gibt interessante Einblicke in die Feenwelt mit einigen Twists. Das Buch ist zudem ein toller Hingucker, mit seinem Farbschnitt.
Kein Überflieger. Eine schöne Geschichte für zwischendurch, an welcher ich mein Herz leider nicht verlieren konnte.
Was habe ich hier Bitteschön gelesen? Ein bisschen cozy, zwischendurch Horror und Grusel, dann wieder cozy… Emotional ziemlich durchgeschüttelt und generell ziemlich planlos bin ich der Geschichte gefolgt. Eine schöne Idee für eine recht angenehme Märchen-Adaption, aber irgendwie hat mir schon etwas die klare Linie gefehlt. Die Prota hatte eigentlich immer mehrere Probleme, aber hat ziemlich viel beiseite geschoben und war oft überrascht, wenn sie etwas einholte. Suprise- damit sie schon im Vorfeld gerechnet, es aber immer vor sich her geschoben. Das Ende war nicht sooo überraschend.

Der Anfang hat es mich gar nicht so leicht gemacht.. erst nach über 100 Seiten hat mich das Buch neugierig gemacht. Die düstere Atmosphäre fand ich echt gelungen. Die Story an sich ist nichts komplett Neues, aber trotzdem interessant umgesetzt. Die Idee mit den Feen mochte ich ganz gerne. Leider zieht sich das Buch stellenweise ziemlich, nur um dann plötzlich sehr schnell zu werden und das mit einigen Zeitsprüngen. Das macht es zwar einerseits spannender, wirkt andererseits aber auch etwas zu hektisch und oberflächlich. Ich bin generell kein so großer Leser von Märchenadaptionen, vielleicht bin ich deshalb auch etwas zwiegespalten. Für Leser, die das Genre mögen, hat das Buch aber auf jeden Fall seinen Reiz.
Märchenhaft schöne Geschichte
Ich liebe Märchen und diese düstere, atmosphärische Rumpelstilzchen-Adaption hat mich direkt in ihren Bann gezogen. Die Plottwists sind gut gelungen und spannend. Der Schreibstil ist einfach und daher angenehm zu lesen. Da ich das Buch nicht nur gelesen, sondern auch auf dem Weg zur Arbeit gehört habe, kann ich das Hörbuch auch sehr empfehlen. Werde noch weitere Bücher des Autors lesen.
Eine kreative Neuinterpretation, die so ganz anders ist, als das ursprüngliche Märchen und doch im Kern gleich bleibt.
„Ach, wie gut, dass niemand weiß…“ Dieser berühmte Ausspruch weckt sofort Erinnerungen an den Märchenklassiker Rumpelstilzchen. Die neueste Interpretation von Christian Handel, erschienen unter dem vielversprechenden Titel „Schattengold“, greift genau diese Geschichte auf und macht daraus etwas völlig Neues. Wir begleiten Farah, die fleißige Müllerstochter, die sich um ihren Vater und ihren kleinen Bruder kümmert. Von klein auf wurde Farah eingeschärft, niemals Gaben von Feen anzunehmen, ihre Identität preiszugeben oder mit ihnen Geschäfte zu machen. Eigentlich sollte es ein Leichtes sein, sich an dieses Versprechen zu halten, schließlich sind die Geschichten über die Wesen des Lichts und der Dunkelheit weit verbreitet. Doch aus der Not heraus lässt sie sich schließlich doch auf einen Handel mit einem Feenwesen ein, ohne zu ahnen, dass ihr dies zum Verhängnis werden würde. Christian Handels Werk ist mehr als eine bloße Wiedergabe des bekannten Märchens. Es erweitert Rumpelstilzchen auf kreative Weise, bleibt dabei jedoch dem Ursprungswerk verbunden und bereichert es um frische Nuancen und Dimensionen. Es füllt nicht nur narrative Leerstellen, sondern liefert Antworten auf Fragen, die uns seit jeher beschäftigen. Zum Beispiel: Wie ist die Müllerstochter auf die Idee gekommen, Stroh zu Gold zu spinnen? Die Erzählung entwickelt sich aus Farahs Alltag und es wird schnell klar, dass sie Geheimnisse hat. Je mehr sich die Ereignisse zuspitzen, desto mehr gerät sie in die Zwangslage, die Unwahrheit sagen zu müssen, und desto tiefer gerät sie in die Enge. Inmitten dieser Turbulenzen erfährt sie unerwartete Unterstützung. Doch die Bedrohung bleibt, versteckt und immer präsent. Als die Situation eskaliert, steigt die Spannung noch einmal. Auch wenn die Geschichte in ihren Grundzügen bekannt ist, so sorgen doch viele unvorhergesehene Wendungen für Überraschungen. Besonders faszinierend fand ich, dass das vermeintlich Böse eine Geschichte hat – denn nichts ist wirklich so, wie es auf den ersten Blick scheint. „Schattengold“ ist ein Labyrinth aus Handlungssträngen und Gegensträngen, in dem jeder Schritt sowohl zur Wahrheit als auch in die Irre führen kann. Handel beherrscht die Kunst des Erzählens, indem er den Leser immer wieder überrascht und seine Erwartungen auf den Kopf stellt. Es ist ein Tanz im Dunkeln, bei dem man nie weiß, wer führt und wer folgt. Mit einer Feder, die so lebendig ist wie die Charaktere selbst, erschafft Handel Persönlichkeiten, die mehr sind als nur Namen auf Papier. Sie sind Freunde, Feinde, und manchmal beides zugleich und führen uns durch ihre Welt, zeigen uns ihre Ängste, Hoffnungen und Träume, lassen uns an ihrem Kampf gegen die Dunkelheit teilhaben, die in ihnen und um sie herum lauert. Christian Handels „Schattengold – Ach, wie gut, dass niemand weiß …“ ist ein literarisches Kunstwerk, das den Leser einlädt, die Oberfläche zu durchbrechen und in die Tiefen der Geschichte einzutauchen. Es ist ein Buch, das beweist, dass die wahren Schätze oft im Verborgenen liegen und darauf warten, von denen entdeckt zu werden, die mutig genug sind, ins Dunkle zu blicken.
viele neu eingebrachte Ideen, erstrahlt in neuem Glanz, tolle Märchenwesen
Ach, wie gut, dass niemand weiß... Wer erkennt diesen altbekannten Satz nicht?! Er führt uns zum allseits beliebten Märchen "Rumpelstilzchen" und da mir dieses immer gut gefallen hat, habe ich mich nun auch auf die neueste Fassung von Christian Handel mit dem Titel "Schattengold" eingelassen. Dieser entführt den Leser auf eine abenteuerliche Märchenreise voller neu eingebrachter Ideen und zauberhafter Magie. Vor allem die Feen und ihre mystische Welt werden innerhalb der Geschichte besonders gut hervorgehoben. Und obwohl ich anfangs etwas skeptisch war, da mir bereits ein anderes Buch des Autors nicht so gefallen hat, wurden meine Zweifel erfolgreich aus dem Weg geräumt. Aber worum geht es denn überhaupt?! Drei Dinge muss Farah ihren Eltern versprechen: Iss nie etwas, das dir Feen anbieten. Verrate ihnen nicht deinen Namen. Und am wichtigsten: Lass dich unter keinen Umständen auf einen Handel mit dem Dunklen Volk ein. In diesem Sommer wird Farah jedes einzelne dieser Versprechen brechen. »Ein Kitzeln an der Wange weckte mich. Verschlafen versuchte ich, das, was mich berührte, mit dem Handrücken wegzuwischen. Als die Erkenntnis einsickerte, dass vermutlich ein Insekt über mein Gesicht krabbelte, riss ich die Augen auf und schoss mit dem Oberkörper hoch. Doch es war kein Käfer, der mich geweckt hatte. Sämtliche Luft entwich aus meinen Lungenflügeln, mein ganzer Körper erstarrte. Über mich gebeugt stand das Wesen aus dem Wald, der Spinnenmann. Groß und hager, die knochigen Gliedmaßen an den Gelenken seltsam verdreht, als sei er ein zum Leben erwachter Baum. Seine Augen leuchteten gespenstisch. Erinnerst du dich, flüsterte das Wesen, ohne seine Lippen zu bewegen. Ich war mir nicht sicher, ob ich seine Stimme mit den Ohren oder nur in meinem Kopf hörte. Farah …?« Farah gehört zu der Art von Protagonistin, die ich persönlich als äußerst anstrengend und schwierig empfinde. Als Leser möchte man sie immer wieder schütteln und vor der schrecklichen Konsequenz warnen, die ihr leichtsinniges Handeln mit sich bringt. Aber wer nicht hören will, muss fühlen... Demnach konnte ich auch keinen goldenen Faden zu ihr spinnen, doch zum Glück sorgen die gutherzige Berit und ihr kleiner Waschbär für Ausgleich! Dieses ungleiche Gespann war mir von Anfang an mehr als sympathisch und jenes Wohlwollen meinerseits, konnte auch durchgehend aufrechterhalten werden. Aber auch die Märchenwesen selbst wie beispielsweise die geheimnisvolle Glimmerkatze oder der unheimliche Spinnenmann, fand ich fantastisch. Sie verleihen der Geschichte nämlich eine ordentliche Portion der dazu passenden Atmosphäre und speziell beim Spinnenmann regten sich tatsächlich die unterschiedlichsten Gefühle in mir, auf die ich aber nicht weiter eingehen möchte, um Spoiler zu vermeiden. Ganz so, wie es sich für ein Märchen gehört, nimmt natürlich auch die Liebesgeschichte etwas Raum ein. Und obwohl ich kein Liebhaber von solchen bin, empfand ich sie in dieser Erzählung nicht einmal unbedingt als unpassend. Überraschenderweise verlief diese nämlich so harmonisch, dass es mich in keinster Weise gestört hat. Der leichte und lockere Schreibstil lässt den Leser mühelos durch die Seiten gleiten, dennoch sind mir aber immer mal wieder Tipp-, Zeichen- oder kleinere Logikfehler ins Auge gesprungen. Die Unterteilung des Buches in Gold und Schatten finde ich wiederum toll und durchaus passend, hierdurch konnte ich mir die jeweiligen Geschehnisse bildlich noch besser vorstellen. Besonders interessant fand ich letztlich die unvorhergesehene Wendung am Ende der Geschichte, die das große Ganze aber zu einem schlüssigen Abschluss bringt. "Rumpelstilzchen" erstrahlt in dieser Neuinterpretation somit in neuem Glanz und vereint gekonnt Licht und Dunkelheit, Wahrheit und Lüge sowie Liebe und Hass. Ich wurde wahrhaft gut unterhalten und mir haben sowohl die alten als auch die neuen Aspekte gut gefallen. In einem wahren Wechselbad der Gefühle wird dem Leser insbesondere verdeutlicht, dass es nicht immer nur gut oder böse gibt. Folglich eine empfehlenswerte Lektüre für alle Märchenliebhaber, die sich auf ein neues, kreatives und spannendes Abenteuer mit einer Prise Fantasy einlassen möchten.
Rumpelstilzchen mal anders
Christian hat wieder einmal sein Können bewiesen und hat eine düstere Version von Rumpelstilzchen gezaubert. Teilweise war es unheimlich und durch den tollen Schreibstil sorgte Christian für spannende Momente, sodass man sich auch die Geschichte bildlich vorstellen konnte - allein die Beschreibung von einem gewissen "Monster" sorgte bei mir für Gänsehaut 😂. Auch das Ende war gut aber da hätte ich noch mehr Action und Drama gewünscht 😂. Naja man kann nicht alles haben. Nicht desto trotz kann ich euch auch diese Geschichte empfehlen 👍. Falls ihr generell Märchenadaptionen liest kann ich euch Christians Bücher empfehlen, denn sie machen einfach Spass zu lesen und sorgen hin und wieder für Gänsehaut 😂.

Eine Märchenadaption die einen unerbittlich gefangen hält und auch nach der letzten Seite noch nachklingt.
Eine Märchenadaption die nachklingt ... Meinung: Ehrlich gesagt mag ich die Originalversion von Rumpelstilzchen überhaupt nicht. Wie kam ich dann dazu eine Märchenadaption davon zu lesen? Es war der verlockende Klappentext. Für mich klang er einfach zu gut. Feen, Magie und Geheimnisse, dazu dieses traumhafte Cover mit Farbschnitt. Ich lass’ die erste Seite und merkte kaum, wie mich diese Welt in ihren Bann zog. Zugeben muss ich, am Anfang fühlte es sich an wie ein ruhiger See. Ein zu ruhiger See, der immer mehr und mehr zu einer wilden Wassermasse wog. Ich mochte Farahs Zerrissenheit zwischen richtig und falsch. Ihre Angst habe ich soooo Mitgefühl, auch ihre inneren Zweifel sich jemanden anzuvertrauen, war in vielen Situationen so greifbar. Ihren Mut und der unbändige Drang kämpfen zu müssen trotz ihrer inneren Erschöpfung. Koste es was es wohle um die Menschen, die sie liebt zu schützen, liest mich einfach nicht mehr los. Die leichten Parallelen zum Märchen gefielen mir, aber umso mehr die Abweichungen. Vor allem die unvorhersehbaren. Ich kam nicht drumherum auch etwas Mitgefühl mit dem „Rumpelstilzchen“ in dieser Geschichte zu empfinden, dessen Schicksal ließ mich unmöglich kalt. Christian Handel hat das geschickt eingefädelt, weil sein Charakter am Ende noch mehr Tiefe erhält. Auch Thomas und Adil gefielen mir unglaublich gut. Sie waren sehr sympathische Nebencharaktere, die man direkt ins Herz schließen konnte. Als das Buch zu Ende war, erfasste mich auch etwas Traurigkeit sowie Ungewissheit. Einige Fragen blieben offen. Jene, die das Buch gelesen haben, wissen sicherlich welche ich meine. Es war übrigens das erste Buch von Christian Handel, das ich von ihm gelesen habe. Sein Schreibstil und die magische Welt rund um Farah, ihre Farbenpracht und die ganzen Details, die er beschrieb, sowie die Geschichte an sich haben mich überzeugt: Es wird nicht die letzte Geschichte sein, die ich von ihm lesen werde. Fazit: Eine gelungene düstere Märchenadaption, die uns mit aufwühlenden Gefühlen und dem spürbaren Hauch von Magie zurücklässt. Sie zeigt uns, dass zwischen richtig und falsch manchmal eine schmale Gratwanderung liegt und sich die Linie dennoch vermischen können. Trotz aller Warnungen brechen wir mit Farah bereitwillig alle auferlegten Regeln, weil uns Christian Handel geschickt in eine Welt versetzt, der wir uns nicht entziehen können und wollen. Unwillkürlich stellst du dir selbst auch die Frage: Ab wann hättest du eine der Regeln spätestens, sofern du an Farahs Stelle gewesen wärst gebrochen?
Kein bloßes Nacherzählen, sondern eine eigenständige Erweiterung - ein rundherum tolles Buch!
Die zauberhaften Beschreibungen, dir wunderbar Atmosphäre, die das Buch ausstrahlt tragen schon für sich gesehen. Dazu kommt ein meiner Meinung nach meisterhaft erzählter Plot, der den Märchenstrang mit einer guten eigenen Erzählung erweitert. Das Retelling ist daher kein Nacherzählen, sondern eine ganz eigenständige Erweiterung des ursprünglichen Märchens, dass an keiner Stelle wie ein bloßes Ausschweifen oder Lückenfüllen wirkt. Gleichzeitig ist es nah am adaptierten Märchen dran, gibt bspw. der Müllerstochter aber mehr Tiefe als Charakter. Zuletzt noch eines: Das Ende hat mich begeistert. Mehr dazu aber natürlich an dieser Stelle nicht!
Rapunzel in Düster
Das Buch hat auf eine sehr schöne düster Weise die Geschichte von Rumpelstilzchen wieder gebe. Was eine wirklich les oder hörfrwude war. Einen Punkt Abzug, dafür das für mein Empfinden zu viel Romantik vor kam und ich teilweise dies übersprungen habe. ( ich weiss nicht warum Gefühlt überall eine Liebesgeschichte vor kommen muss und dies noch soo langatmig ausgeschückt wird. 🤷♀️) An Sonsten ein sehr gelungenes Buch, würde ich weiterempfehlen.
Düsteres Retelling
Ich mochte die Geschichte grundsätzlich ganz gerne, aber ich glaube man hätte daraus mehr machen können. Die Anziehung zwischen Farah und Magnus habe ich gar nicht gefühlt, noch weniger die von Thomas und Adil. Es kam aus dem nichts. Durch das Buch hinweg werden immer wieder Fragen offen gelassen, die am Ende mit einem echt gutem Plottwist beantwortet werden. Das letzte Kapitel hat einiges wieder gut gemacht. Aber der Epilog? Das kann doch nicht die ganze Information sein. Es sind so viele Handlungsstränge offen geblieben, die im Epilog mit einem Satz abgespeist wurden. Ich bin traurig, dass ich nicht erfahren werde, was am Ende im Dunklen Reich passiert ist.
Hier leider "nur" 3 Sterne weil ich mich zeitweise wirklich durchquälen musste. Mir hat die tiefe der Charaktere gefehlt, manches ging einfach viel zu schnell. Das Ende jedoch hat mir ganz gut gefallen und hat mir die Fragen beantwortet die ich da an sich noch hatte. Der Schreibstil hatte mir dennoch gut gefallen und es ließ sich auch wirklich gut lesen. Ich persönlich hatte mehr Erwartungen, war aber dankbar das Buch lesen zu dürfen und denke das es anderen vielleicht mehr gefällt als mir. 😊😊
Meisterhafte Märchenadaption
👉🏻 "Schattengold" von Christian Handel war, trotz hohen Erwartungen, noch immer eine riesengroße Überraschung! Das Buch brachte alles mit, was ein unvergesslicher Fantasy-Roman so braucht: absolut genial ausgearbeitete, düstere Atmosphäre, Nervenkitzel, Spannung, Undurchsichtigkeit, Authentizität, Lebendigkeit, Wendungen, großartige Figuren, wichtige Messages, Tempo und ein einmaliges Setting. Wirklich. Ich bin noch immer ein bisschen sprachlos und tu mir offensichtlich schwer, meine Begeisterung für diese Geschichte in Worte zu fassen, weil es dafür gar nicht die richtigen Beschreibungen gibt. Ich war, von der ersten, bis zur letzten Seite restlos gefesselt und musste mich oft zwingen, mal eine kurze Pause einzulegen, um nicht zu schnell durch die Story zu schlittern. Mit diesem Werk hat der Autor also ganz klar bewiesen: Märchenadaptionen bzw. Schreiben ganz allgemein, kann er. Absolutes Highlight!

Magie kostet … manchmal eine Erinnerung und manchmal ein Kind 🪄
4.5/5⭐️ 401 Seiten Einzelband Fantasy Klappentext: Von einem verhängnisvollen Pakt mit einem furchteinflößenden Dämon! Drei Dinge muss Farah ihren Eltern versprechen: Iss nie etwas, das dir Feen anbieten. Verrate ihnen nicht deinen Namen. Und am wichtigsten: Lass dich unter keinen Umständen auf einen Handel mit dem Dunklen Volk ein. In diesem Sommer wird Farah jedes einzelne dieser Versprechen brechen. Meinung: „Heute back ich, morgen brau ich, übermorgen hol ich der Königin ihr Kind. Ach wie gut, dass niemand weiß, dass Rumpelstilzchen heiß“ So kennt man das altbekannte Märchen. Hier haben wir die etwas düstere Neuerzählung. Es werden viele Merkmale des Märchens aufgegriffen und in eine neue Geschichte gewoben. Stroh zu Gold spinnen ist doch eine tolle Fähigkeit… oder etwa nicht? Doch was wenn sie ihren Preis hat? Einen Preis den keiner kennen darf. Und was, wenn mehr dahinter steckt? Anfangs hat mir das Buch nicht so gut gefallen, doch dann hat das Märchen mich gefesselt. Der Schreibstil ist gut und das Buch lässt sich angenehm lesen. Eine wirklich schöne Geschichte!
Ganz seltsame Geschwindigkeit
Wir begleiten Farah,die Müllerstochter,die zusammen mit ihrem Bruder Thomas und ihrem Vater zusammen in der Mühle lebt. Ihre Mutter ist als beide Kinder noch sehr klein waren,gestorben.Den Verlust hat der Vater nie überwunden und ertränkt häufiger seinen Kummer in einem Wirtshaus.Das dabei nicht sehr viel Geld übrig bleibt und das stetige steigen der Steuer machen das Leben nicht gerade einfacher.Ein Streit im Wirthaus eskaliert und so startet die Prämisse. Die erste Hälfte des Buches war langsam,gemütlich aber teils auch zu langsam.Farah war als Prota relativ in Ordnung,Thomas hingegen einfach nur nervig. Immer die gleiche Leier dabei liesst sich deutlich raus,das er genau das Gegenteil von dem ist,was er dauernd behauptet.Ein trotziges Kind,nicht mehr nicht weniger. Wir werden langsam in die recht normale Welt eingeführt,abgesehen vom dunklen Volk was in einer Nacht auftaucht.So richtig kann man nicht sagen was auf ca 200 seiten passiert da es so vor sich hinschlich. In der zweiten Hälfte war es vom Tempo her aber eine Katastrophe.Erst schnell,fast Zusammenfassungsmässig,dann langsam,dann wieder schnell,normal,langsam und wieder zusammenfassungsmässig. Das hat mich wirklich aus dem Trott gebracht und erschwerte mir das Lesen. Ebenso störend waren die vielen Fehler in diesem Buch.Mindestens einer in jedem Kapitel. Der Schreibstil ist gut,nicht zu simpel aber auch nicht anspruchsvoll. Positiv zu vermerken ist hier,das der Autor die Sprache an die Zeit angepasst hat,das mochte ich sehr und wirkte authentisch 😊 Der Autor kann definitiv Fantasy schreiben.Ich war völlig hin und weg als wir im reich des Lichten Volkes waren,es war einfach magisch. Auch das Reich des dunklen Volkes fand ich faszinierend. WIRKLICH düster und das kommt eher selten in Märchen Adaptionen vor obwohl es angepriesen wird. Jedoch war es das halt schon mit den positiven Dingen. Die Story war dann irgendwie so schnell zu Ende erzählt das ich etwas perplex hier sass.Auch dieses Happy End für alle passte nicht,erst recht nicht nach dem Reich des dunklen Volks,das war mir zu glatt und wirkte auch etwas zu konzipiert,schade. Die Liebesgeschichte selbst hab ich bis zum Schluss nicht gefühlt,als auch nicht verstanden aber das scheint ja mittlerweile in Büchern völlig normal zu sein. Ganz furchtbar war das Ende oder besser gesagt,wie es geschrieben wurde. Erst befinden wir uns noch mitten in der Geschichte und dann folgt plötzlich ein Epilog der uns das Ende als Art Zusammenfassung hinschleudert aber mit sovielen Fragen zurück lässt.Was passierte mit dem Spinnenmann?Keine Konsequenzen für Iolanthe?Wieso geht es dem Vater plötzlich wieder gut,es hat sich doch nichts geändert?! Für mich fühlte es sich unvollständig und daher nicht befriedigend an. Wieso erwähnt man beste Freunde wenn sie im Grunde keine grosse Rolle spielen sondern nur Mittel zum Zweck sind?Ach und der politischen Korrektheit wegen muss man die Hautfarbe einiger Personen reinbringen als auch mindestens zwei homosexuelle. Wieso wird das immer so SCHLECHT vorgehoben?Wieso kan das nicht einfach ganz normal im Laufe der Geschichte für den Leser ohnehin eindeutig werden?Bei heterosexuellen macht man das doch aus so. Ich werd dem Autor mit seinem neuen Buch im nächsten Jahr noch eine zweite Chance geben aber vom Hocker gehauen hat mich Schattengold nun wirklich nicht. :/
Super, aber nichts für Menschen mit Arachnophobie
Das Buch ist eine fantastische Neuinterpretation eines bekannten Märchens. Es ist spannend geschrieben und enthält einige überraschende Wendungen. Es wird nicht alles auf einmal preisgegeben, sodass die Spannung durchweg bestehen bleibt. Das Einzige, dass mich gestört hat, war eine Entscheidung der Protagonistin zum Ende des Buches hin. Diese führte zur unnötigen Wiederholung einer bereits zu Beginn des Buches existierenden Szene.
„Furchteinflößend, schauerlich und wunderschön zugleich!“
In dem Buch Schattengold von Christian Handel geht es um Farah die zusammen mit ihrem Bruder Thomas und ihrem Vater Wendelin, welcher Müller ist, in einer Mühle in Firnwald lebt. Da ihre Mutter gestorben ist als sie und ihr Bruder noch sehr klein waren wurden sie von einer Frau namens Berit aufgezogen welche auch schon ihre Mutter aufgezogen hatte. Im Wald der nah an ihr zuhause grenzt soll es Feenwesen geben. Zum einen die des Lichten Volkes zum andern aber auch die des Dunklen. Sie werden sehr von den Menschen gefürchtet. Doch ist dies gerechtfertigt? Ich fand das Buch war eine sehr gelungene Märchen Adaption mit einigen Plot twists welche ich auf keinen Fall vorhergesehen hatte. Gerade am Ende nahm die Geschichte noch einmal ordentlich Fahrt auf und bekam eine sehr starke Wendung. Das Buch ist in 2 Teile geteilte. Teil 1 Gold und Teil 2 Schatten. Der erste Teil orientiert sich noch sehr stark an der Märchenvorlage der Gebrüder Grimm. Auch hier ist es schon stark abgewandelt, jedoch sind die Elemente deutlich zu erkennen. Im zweiten Teil sind auch eindeutige Elemente aus der Märchenvorlage zu erkennen, jedoch hat der Autor hier sehr viel seiner eigenen Fantasie einfließen lassen. Christian Handel hat einen wunderbaren Schreibstil, der seine detaillierten Beschreibungen der Natur zum Leben erwachen lässt. Ich konnte mir die Welt beziehungsweise Landschaft in der man sich jeweils befand so gut vorstellen. Auch seine Formulierungsweisen sind einfach noch wunderschön. Im allgemeinen hat er die Wesen aus der Welt so liebevoll und detailliert beschrieben und sich überlegt. Aber auf der anderen Seite wird auch ein bisschen das Grausame bedient. Ich kann das Buch jedem empfehlen der sich für Märchenadaptionen aber auch im allgemeinen für Fantasy Romane interessiert. Es ist ein super spannendes Buch und ich würde es jederzeit wieder lesen.
Wow, ich bin überaus begeistert von diesem megatollen Buch 😍 Da hat Christian Handel wieder etwas ganz tolles gezaubert ❤️ Wer Fantasy und Märchen mag, wird hiervon genauso begeistert sein wie ich. Wunderbar spannend und düster von Anfang bis Ende, ein etwas anderes Rumpelstilzchen und alles wunderschön geschrieben 🥰 Ohne jetzt spoilern zu wollen, aber brrrrrr......Rumpelstilzchen war schon etwas.......sagen wir mal...... gewöhnungsbedürftig für mich 😨😂 Aber ich mochte den Charakter tatsächlich sehr gerne und auch Farah und alle anderen hab ich sehr ins Herz geschlossen ❤️
💜DIE STORY 💜 hat zu Beginn ein relativ langes Inrto, wo die Schnittstelle der Feen- und Menschenwelt erklärt, sowie die Regeln und alle Verbote dargestellt werden. Farah, die Protagonistin, hält sich nicht an diese, begeht im Geheimen einen Regelbruch. Doch ihr Geheimnis wird aufgedeckt und sie muss zur "bösen Königin", welche durch ihre Lügen denkt, sie kann Stroh zu Gold spinnen. Ab diesem Zeitpunkt beginnt das bekannte Märchen von Rumpelstilzchen in einer neuen, anderen, spannenden Form. 💜DER SCHREIBSTIL💜 Schattengold ist eine Adaption mit einer armen Müllerstochter, einer reichen und "harten" Königin und Fabel/Märchenwesen. Natürlich kommen die Gefühle (in alle Richtungen) nicht zu kurz. Das Buch ist bildlich geschrieben, hat ein märchenhaftes Setting, welches liebevoll und zauberhaft sowie magisch und düster ist. Wie es in einem Märchen eben so sein sollte. 💜MEIN FAZIT💜 SCHATTENGOLD ist ein Buch mit schönem Tiefgang und Wendungen. Mir gefällt die Geschichte, da sie düster und doch märchenhaft ist. Christian Handel hat einen angenehmen Schreibstil mit rotem Faden. EINFACH EIN ZAUBERHAFTES BUCH! Nichts anderes habe ich von dem Autor erwartet. Ich wurde nicht enttäuscht und möchte sogleich mehr davon 🥰!





















































