Frau Holles Labyrinth
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Description
Book Information
Author Description
Stefanie Lasthaus wuchs im Ruhrgebiet auf. Nach dem Studium zog es sie nach Australien, England sowie in die Schweiz. Zurück in Deutschland, widmete sie sich zunächst dem Dokumentationsfilm und schließlich ganz dem Schreiben – ob für Zeitungen, Zeitschriften, Onlinespiele, dem PR-Bereich oder als Autorin ihrer Romane. Da sie nur noch temporär durch die Welt reisen kann, besucht sie in ihren Büchern Gegenden, die sie faszinieren. Stefanie Lasthaus schreibt auch unter dem Pseudonym Hannah Luis und lebt in Essen.
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Ihr Kinder kennt mich als Frau Holle was von Hold und Hölle stammt. Mein Herz erfreut sich an den Braven, doch die Faulen sind verdammt. Ihr stellt euch vor ich wohn auf Wolken, wie im Lied die gute Fee und fällt ne Feder aus dem Kissen tanzt zur Erde sie als Schnee. Weiß wie Schnee sind meine Haare Weiß wie Schnee scheint mein Gewand Weiß wie Schnee fällt Grabeskälte in rauen Nächten auf das Land 🎼Saltatio Mortis WEIẞ WIE SCHNEE
***Es war einmal... eine alte Frau, die lebte auf dem Grund eines Brunnens*** Eine schaurig-düstere Version von Frau Holle, die zwar ruhig beginnt, aber zügig an Tempo und Horror zunimmt. Bei dieser Dame will man lieber nicht als enttäuschende Pech-Marie gelten... Trotz der freien und erweiterten Interpretation wird der Kern des ursprünglichen Märchens sehr schön wiedergegeben. Man sollte nicht meinen dass sich hinter diesem hübschen, unschuldigen Cover so eine düstere Geschichte verbirgt. Wer nicht auf der Suche nach zarter Romantik ist, aber sich gerne gruselt, könnte auf dem Grund dieses Brunnens fündig werden
Das Buch hat mich sehr gut unterhalten - hat mir persönlich besser gefallen als die Bücher von Christina Henry… Würde es als Jugendbuch mit 5 Sternen bewerten, so ziehe ich einen halben Stern ab da mir teils etwas zu oberflächlich geschrieben, bin grausameres gewohnt 🫣 Trotzdem kann ich es empfehlen - auch ohne Happy ever After - oder vielleicht doch? 🤔😉
Tolles Buch , spannend und zeigt Frau Holle mal anders. Interessant erzählt. Ich hätte gern mehr zu den Monstern gewusst und wer jetzt wirklich gut und wer böse war 🤔 Frau Holle schien ja erst gutes tun zu wollen . Und welche Konsequenzen werden wegen der Schwester der Mutter gezogen ? Aber was war das für ein Ende ? Stirbt gedeon oder wie geht es weiter ???? Das macht mich echt fertig . So viele offene Fragen 😮💨
Ein Buch was einen fesselt und mit zieht. Wunderschön geschrieben und spannend.
"Frau Holles Labyrinth" ist ein wahrhaft beeindruckendes Werk, das nicht nur durch seinen fesselnden Schreibstil besticht, sondern auch durch die kunstvolle Gestaltung seiner verschiedenen Phasen. Das Buch zieht den Leser sofort in seinen Bann und lässt ihn bis zur letzten Seite nicht mehr los. Eine der herausragenden Stärken des Buches sind die liebevoll entwickelten Charaktere, insbesondere die beiden Liebespaare, die auf sanfte und authentische Weise eingeführt werden. Moira und Mary, die beiden Schwestern, sind besonders gut gelungen. Ihre Beziehung zueinander ist herzerwärmend und realistisch dargestellt, was den Leser emotional stark bindet und mitfühlen lässt. Die Struktur des Buches ist ebenfalls bemerkenswert. Die Handlung ist in gut abgestimmte Phasen unterteilt, die das Tempo angenehm variieren und für kontinuierliche Spannung sorgen. Dies ermöglicht es dem Leser, tief in die Geschichte einzutauchen und die emotionalen Höhen und Tiefen intensiv mitzuerleben. Allerdings hat das Buch auch seine Schwachstellen. Einige der "Revolutions" oder Wendepunkte sind recht vorhersehbar gestaltet, was dazu führt, dass bestimmte Entwicklungen leicht zu durchschauen sind. Dies mindert etwas die Überraschungseffekte und könnte für manche Leser etwas klischeehaft wirken. Zudem hinterlässt der Epilog einen gemischten Eindruck: Während das eigentliche Ende der Geschichte ein zufriedenstellendes und rundes Gefühl vermittelt, wirkt der Epilog eher enttäuschend und lässt einige Fragen unbeantwortet. Trotz dieser kleineren Kritikpunkte bleibt "Frau Holles Labyrinth" eine äußerst lesenswerte Lektüre. Das Buch bietet eine wunderbare Mischung aus Romantik, Familiendynamik und emotionaler Tiefe, die durch die gut entwickelten Charaktere und die fesselnde Erzählweise verstärkt wird. Es ist eine Geschichte, die das Herz berührt und den Leser auf eine unvergessliche Reise mitnimmt. Für alle, die auf der Suche nach einer gut geschriebenen, emotional packenden Geschichte sind, ist "Frau Holles Labyrinth" definitiv eine Empfehlung wert. Trotz kleinerer Schwächen überzeugt das Buch durch seine starke Atmosphäre, die gut ausgearbeiteten Charaktere und die geschickte Inszenierung der Handlung.
Gruselig schön, wie ich es mag
Ich habe bereits das „Schneewittchenbuch“ genossen und verschlungen und hatte deshalb hohe Erwartungen an die Märchenadaption der „Holle“ und sie wurden so was von erfüllt. Düster, witzig, eklig und für mich gruselig ~ bieten mir die Bücher von Stefanie Lasthaus alles was es für gute Unterhaltung braucht! + Ich liebe ihre Enden & Epiloge. So unkonventionelles Denken & Schreiben wünsche ich mir viel, viel öfter!

Mary muss in den Brunnen steigen, um die Kette ihrer verschwundenen Mutter wieder zu finden. Sie fällt und als sie aufwacht, findet sie sich in einer düsteren Welt wieder. Zwischen ewiger Nacht, Dämmerung und hellstem Tag erlebt sie viele Abenteuer. Als dann noch ihre Schwester Moira auftaucht, muss sie ihre Feindin ein für alle Mal bekämpfen und den Zauber brechen, der auf dieser Welt liegt, um sie zu retten. Tolle Geschichte!
Labyrinth, andere Welt oder doch nur Schein der Magie
Eine schöne Neuinterpretation von Frau Holle. Ich mag die Idee und es ist einfach nur düster, bildhaft, aufregend und kämpfend. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Die Story ist spannend und hat für mich genau die richtige Menge an Grusel- bzw. Horrorfaktor. Leider hat die Autorin das Ende wieder geöffnet und hätte gerne eine Fortsetzung, jedoch ist keiner geplant. Richtig schade, aber trotzdem hat mit der Schreibstil sehr gefallen.
Tolle Adaption von Frau Holle. Düster und trist, aber spannend und aufregend. Tolle Charaktere und gut ausgearbeitetes setting. Cover und farbschnitt sind wirklich schön, passen für mich jedoch nicht zu der Geschichte, sondern eher zu Arielle und Ursula. Es erinnert mich an die Wellen im Meer.. Das Ende war schnell da und der Epilog ist anders als man erwartet. Kein Happy End für mich. Und Frau Holle kommt definitiv viel zu kurz. Auch bleiben bei mir ein paar Fragen offen. Dennoch war es ein schönes Buch und tolle Lesestunden damit
Nett für zwischendurch
Zur Überbrückung wenn man nur Mal eben schnell etwas Zeit verstreichen lassen will ist es definitiv ein nettes Buch. Ich hatte an einigen Stellen definitiv mein spaß aber leider gab es für mich auch einige Momente die sich etwas gezogen haben und irgendwie wünschte ich mir ich hätte den Epilog nicht gelesen 😅
Sehr packend
Als Mary zum Geburtstag ihrer jüngeren Schwester nach Hause aufs Land fahren muss, ist nicht gerade begeistert. Schließlich wurde Moira von ihrer Tante Eve stets bevorzugt. Als Eve Moira nun auch noch die Kette ihrer verstorbenen Mutter schenkt, ist Mary zutiefst verletzt. Die Schwestern geraten in einen Streit, bei dem das Amulett in den alten Brunnen im Garten fällt. Mary bleibt nichts anderes übrig, als hinunterzuklettern. Dort angekommen, ist sie plötzlich nicht mehr in ihrer Welt, sondern in Holles Labyrinth-einem düsteren, gnadenlosen Reich, in dem die Menschen keine Erinnerungen mehr an das haben,was ihnen einst lieb war. Für Mary beginnt ein brutaler Kampf ums überleben…. In dieser Packenden Neuerzählung von Frau Holle zeigt die beliebte Märchenfigur ihr wahres Gesicht
Originell, packend, leicht düster und sowas von besonders! Ganz ganz große Leseempfehlung!
Ich hab schon länger kein Buch mehr gelesen, dass ich von der Handlung so besonders und originell fand. Wir starten mit Mary in "unserer bekannten Welt" obwohl diese auch da schon durch Magie verändert ist. Ziemlich schnell landen wir dann bereits in Holles Reich, nur das dort alles anders ist. Dunkelheit beherrscht das Land und niemand spricht über Vergangenes. Für Mary beginnt ein Kampf ihren Weg zurück in ihr Leben zu finden und um ihre Erinnerungen, die schleichend in Vergessenheit geraten, zu bewahren. Und das hab ich so geliebt beim lesen, denn mit jeder Seite verliert sie mehr an Erinnerungen, vergisst Personen und Dinge die sie tun wollte - und hängt somit in der Zeit fest und merkt nicht wie viel Zeit vergeht - auch kein Wunder wenn es wirklich nie hell wird. Die Charaktere fand ich auch sehr passend, viele sind lange nicht durchschaubar, wann weiß nicht woran man ist. Manche überraschen einen, andere lassen einen schockiert zurück. Und diese ganz zarte Entwicklung der Gefühle zwischen Mary und Gideon war so herzerwärmend, aah. Ich wusste gar nicht, dass ich das ganz dringend zum lesen brauchte. Ab der Mitte des Buches konnte ich es dann auch nicht mehr weglegen und habs tatsächlich in einem Rutsch durchgelesen, da es so spannend und packend wurde. Vereinzelte Situation waren mit der Zeit dann doch vorausschaubar, aber mit dem Ausgang der Geschichte(besonders Holles Geschichte🤯) hätte ich ja in hundert Jahren nicht gerechnet. Der Cliffhanger am Ende hat mich auch komplett fertig gemacht, was war das bitte für ein Epilog? 🥲 ich brauch ganz dringend Erklärungen und am besten eine Fortsetzung😶 Kann euch das Buch nur ans Herz legen, mich konnte es sowas von überzeugen!🫶

Meiner Meinung nach fehlte das Gewisse Etwas..
Eigentlich hätte die Geschichte sehr gut sein können, allerdings hat es sich unfassbar lange gezogen. Ich merke immer wieder das Kapitel die fast über zwanzig Seiten lang sind, sich bei mir als demotiviert zeigen ein Buch zu Ende zu lesen.. Ich denke fast jeder kennt Frau Holle und hier hätte ich mir einfach mehr Spannung erhofft. Leider Fehlanzeige, schade drum.

Eine tolle, düstere Neuerzählung
Das Buch hat mir sehr gut gefallen und auch die Idee der Neuinterpretation. Allerdings sollte man, wenn man das „nettere“ Ende bevorzugt den Epilog weglassen 🤭 Hat man den gelesen, dann fragt man sich nur ob Marys ganze Gesichte in dieser Welt sich überhaupt gelohnt hat oder ob es vorher nicht irgendwo besser für alle gewesen war.

🌬🌨
Ein echt super spannendes Buch und eine tolle Geschichte. Frau Holle wird hier mal von einer ganz anderen Seite betrachtet und ihr wird ordentlich die Stirn geboten. Auch etwas schaurig was der Geschichte einen tollen Scharm verleiht. Aber hey was soll dieser Epilog???????? Man könnte meinen es kommt noch was und man erfährt auch nicht genau was da abgeht
"Frau Holles Labyrinth" erzählt das altbekannte Märchen mal komplett anders und doch mit bekannten Komponenten. Es lohnt sich auf jeden Fall das Buch zu lesen. 🤎
🍂BUCH REZENSION🍂 [Werbung, Rezensionsexemplar] Auch dieses Buch habe ich bereits 2022 gelesen, warum ich nie dazu kam die Rezension zu posten, weiß ich auch diesmal nicht. Dafür gibt es die Rezension zu "Frau Holles Labyrinth" von @stefanielasthaus heute 🥰 ⭐⭐⭐⭐ Die Autorin hat einen Schreibstil der sich angenehm und leicht lesen lässt. Der Einstieg fiel mir etwas schwer, aber nach kurzer Zeit war ich komplett in der Geschichte drin und sie konnte mich wirklich packen. Die Erzählperspektive war nicht ganz mein Geschmack, aber es war okay. Mary ist eine starke und mutige Protagonistin, die ich sehr mochte. Und auch alle anderen Charaktere der Geschichte, egal ob gut oder böse, haben einfach perfekt gepasst. Das Ende konnte mich ebenfalls überzeugen, aber der Cliffhanger ist wirklich wirklich fies. Allerdings gibt es auch ein paar Kritikpunkte für mich: Zum einen finde ich, dass sich die Geschichte teilweise leider etwas in die Länge gezogen hat. Zum anderen waren mir die Kapitel für meinen Geschmack zu lang und haben kaum Zeit zum durchatmen gelassen. "Frau Holles Labyrinth" erzählt das altbekannte Märchen mal komplett anders und doch mit bekannten Komponenten. Es lohnt sich auf jeden Fall das Buch zu lesen. 🤎 📚Was ist euer liebstes Märchen?

Das Cover ist richtig cool und hat mich auch sofort neugierig gemacht. Auch der Klappentext hat sich sehr gut angehört. Beim Erzählstil hatte ich dieses Mal ganz große Probleme. Mir liegen Bücher aus der Sicht der dritten Person einfach nicht 🙈😬 die Geschichte an sich war total super und auch richtig spannend... durch die Erzählperspektive bin ich bei Gesprächen oder Zwischenhandlungen total durcheinander gekommen, weil ich manchmal nicht genau wusste was oder wer gemeint ist 🙈🤣 Ich habe sehr mit Mary mitgefiebert und zwischendurch auch mal Herzklopfen bekommen als es richtig spannend wurde 🤭 Wer mit der Erzählperspektive keine Probleme hat, sollte dieses Buch unbedingt mal lesen 🥰🫶
Ich wollte das Buch so gerne mögen. Das Cover ist so wunderschön und die Geschichte klang wirklich gut. Mir persönlich hat die Geschichte aber leider nicht gefallen. Ich fand die Welt und die Charaktere viel zu oberflächlich und ich konnte vieles auch nicht nachvollziehen. Naja sehr schade, aber ich freue mich für alle, denen es so gut gefallen hat:)
Ich weiß nicht was ich sagen soll!
Das positive an diesem Buch, es ist ein wunderschöner Farbschnitt und ein interessantes Cover. Die Seiten sind übersichtlich und die Schrift ist super. Leider ist es ansonsten überhaupt nicht mein Fall. Ich liebe das Märchen,, Frau Holle". Leider hat das Buch, bis auf den Brunnen, überhaupt nichts mit dem Märchen zu tun. Die Story war schlecht. Bis auf ein paar spannende Seiten gab es nichts, ( ca. 4 von 429) was mich an diesem Buch gefesselt hat. Viele Sachen wurden einfach zu oft und zu lang beschrieben,sodass ich mich zwingen musste weiterzulesen. Viele unnötige Szenen
Eine sehr düstere Neuinterpretation!
Dieses Buch ist eine sehr düstere Neuinterpretation von dem uns allseits bekannten Märchen Frau Holle. Da ich ein großer Fan von Märchenadaptionen bin, musste ich natürlich auch diese haben und ich wurde nicht enttäuscht. Die Geschichte ist düster, blutrünstig und hat beiläufig noch eine kleine Liebesgeschichte parat. Einige Aspekte aus dem ursprünglichen Märchen finden sich auch in dieser Geschichte wieder. Die Protagonistin mochte ich sehr gerne. Sie ist nicht naiv, stellt genau die richtigen Fragen und hinterfragt die Welt, in der sie sich nach einem Sturz in den Brunnen befindet. Ihre Schwester ging mir hingegen zeitweise auf die Nerven, aber darauf war die Figur auch ausgelegt, um den nötigen Kontrast zu zeigen. Der Schreibstil ist sehr detailliert und bildhaft und lässt sich dadurch leicht lesen. Auch die düsteren Kreaturen sind sehr bildhaft dargestellt und ich hatte sie immer genau vor den Augen. Die Kapitel in diesem Buch sind relativ lang, das ist ja für viele ein negativer Aspekt. Mich persönlich hat es aber nicht gestört. Aber jetzt mal wirklich der Epilog!!! Ich habe so auf ein Happy End gehofft und dann ging es im Epilog noch einmal rund. Ich beende dieses Buch mit einem offenen Mund und kann es noch nicht ganz glauben, dass es wirklich das Ende ist. Also dieses Buch ist alles andere als vorhersehbar! Für jeden Fan von düsteren Märchenadaptionen ist dieses Buch ein absolutes must read!
Puh ich weiß gar nicht so recht was ich schreiben soll. Ich weiß nicht so recht was mir das Buch vermitteln sollte. An eine Märchenadaption von Frau Holle hat es mich am wenigsten erinnert, da kamen bei mir eher manchmal die Gedanken zu Alice im Wunderland oder Hänsel und Gretel auf.😅 Keine der Figuren war mir sonderlich sympathisch oder so das ich sehr mitgefiebert hätte. Den Schreibstil an sich fand ich aber ganz gut. Er hat sich locker und leicht lesen lassen und trotz stellenweise wenig Handlung bin ich sehr gut durch gekommen. Mir fehlte irgendwie so ein bisschen der Rote Faden. Viele der "Überraschungen" waren für mich sehr offensichtlich und meine Theorien haben immer gestimmt. An sich nichts schlechtes, aber irgendwie hat hier definitiv die Sympathie gefehlt. Und was war das bitte für ein seltsamer Epilog?😳 Der hat definitiv den halben Stern den ich noch zu geben bereit war, gekostet. 🙈 War leider einfach nicht meins.
Wie gefährlich ist das Land im Brunnen wirklich?
Ein neuer Monat, ein neues Buchdate, welches ich von meiner besten Freundin bekommen habe. Stefanie Lasthaus war zwischen uns schon häufiger mal Thema, weil die Bücher so hübsch anzusehen sind. Das Cover zeigt die Silhouette einer Frau, die mit vielen Farbtupfern versehen ist, in einem Lila- und Blauton gehalten. Im Vorder- und Hintergrund zeigen sich Wolken und es wirkt als tanze die Frau darin. Ich besitze den Farbschnitt bei dem die Wolken in blau, lila, schwarz und als Zeichnung, weitergeführt werden. Marybeth und Moira, zwei Schwestern die unterschiedlicher nicht sein könnten, verlieren im Kindesalter ihre Mutter. Die einzige Gemeinsamkeit die beide Schwestern eint, ist ein magisches Talent. Moira wird von allen gemocht, ihr tritt nie jemand mit Argwohn gegenüber. Mary hingegen kann jedes erdenkliche Schloss öffnen indem sie die Hand auflegt. Die beiden Schwestern wachsen bei ihrer Tante auf, in deren Garten befindet sich ein alter Brunnen. Als Kinder durften sie sich dem Brunnen nicht nähern, doch jetzt als junge Frauen sitzen sie auf dem Rand und durch Nichtigkeiten wird ein Streit ausgelöst, bei dem die Halskette der verschwundenen Mutter im Brunnen landet. Mary steigt in einer Nachtaktion in den Brunnen um die Kette wiederzufinden, doch was sie da erlebt hätte sie sich niemals träumen lassen. Es beginnt ein Kampf im dunklen trüben Leben, dem jegliche Farbe fehlt. Mary muss Entscheidungen treffen, die ihr Leben maßgeblich verändern. Wird sie den Weg aus den dunklen Welt schaffen? Finden sich die Schwestern wieder? Also diese Rezension ist mir mehr als schwer gefallen. Ich fand die ersten ca. 230 Seiten zwar gut zu lesen, aber der Inhalt fehlte mir. Meine Hoffnung war, dass das seichte Vorgeplänkel nochmal wichtig werden könnte. Alles in allem kann ich es eher schlecht als recht empfehlen. Wenn man lange Storylines mag, die eine ausufernde Entwicklungsphase benötigen, dann go for it. Wenn man jedoch wie ich auf zügiges vorankommen in der Story steht, dann eher die Finger von lassen.
He ihr lieben. Kennt ihr eigentlich auch Das Märchen Frau Holle? Ja oder? Stefanie Lasthaus hat dazu eine mega interessante und düstere Neuerzählung geschrieben, und es war echt anders als erwartet, denn es gab überraschende Momente, ich konnte super miträtseln & war teilweise echt in einer Sogwirkung gefangen so das ich nicht mehr mit dem lesen aufhören konnte.😍 Zwar habt ihr besonders in der ersten Hälfte viele Parallelen zum original Märchen, aber dann kommt doch alles anders... In der Welt ist es düster, es gibt einen Konflikt zwischen , naja sagen wir mal zwei Parteien & dann wäre da ja auch noch Holle die in dieser Geschichte ihr wahres Gesicht zeigt. Außerdem hat sie ein dunkles Geheimnis. Es hat etwas mit Erinnerungen zu tun, und glaubt mir Erinnerungen sind mächtig..... Mich konnte FRAU HOLLES LABYRINTH immer wieder überraschen, und auch Krimi Fans könnten hier auf ihre Kosten kommen. 😉😁 Es gab so interessante Ideen und auch die Charaktere mochte ich sehr. Ich kann es also echt empfehlen. Es war super.
Hat mich mitgerissen
Diese Story war ganz anders, als ich es erwartet habe. Mich persönlich hat sie total gefesselt und mich auf das Abenteuer mitnehmen lassen. Ich fand es in keinster Weise langatmig oder langweilig. Ich flog durch die Seiten und war wirklich fasziniert, auch wenn ich es nicht wirklich mit Holle verbunden habe. Das Ende war mir leider doch zu wirr und hat mich etwas ratlos zurückgelassen. Daher einen halben Stern Abzug.
Was war das für ein Ende??
Ich liebe die Märchenadaptionen von Stefanie Lasthaus. Auch die Geschichte über Frau Holle hat mich direkt in ihren Bann gezogen. Ab und an hat es sich ein bisschen gezogen, was aber sehr gut zu verzeihen ist. Aber was war das für ein Ende??? Nachdem die Geschichte zu einem guten Abschluss gefunden hat, wobei mir auch da noch 1-2 Kapitel gefehlt hätten, kommt noch der Epilog und macht alles kaputt, indem er zum Schluss noch 300 Fragen aufwirft 😭
Ich habe von diesem Buch mehr erwartet. Ich liebe Märchenadaptionen und die Prämisse dieses Buches war interessant, aber ich hab mich während des Buches viel gelangweilt. Am Ende ist noch einiges passiert, aber nur im letzten Drittel des Buches, davor ging die Handlung zum Teil so langsam voran, dass ich das Gefühl hätte, dass gar nichts passierte. Verschlimmert wurde das Gefühl durch das "mentale Tagebuch" der Protagonistin, deren Einträge ab einem gewissen Punkt am Anfang von fast jedem Kapitel standen, ohne etwas zum Handlungsverlauf oder der Charakterentwicklung beizutragen. Ein Papiertagebuch hätte Sinn für die Handlung gegeben, aber da sie kein Papier oder Stifte hatte, fiel dies weg. Dass Mary die Erlebnisse im Kopf rekapitulierte hätte ausgereicht. Mit dem Ende war ich eigentlich zufrieden, aber wenn kein zweiter Teil zu diesem Buch folgt, ist der Epilog eine merkwürdige Entscheidung, die Handlung abzuschließen, da es den eigentlich zufriedenstellenden Abschluss davor noch einmal auseinanderbricht. Es wird sicherlich Leute geben, die dieses Buch mehr mögen, aber empfehlen kann ich es nicht, da ich es recht mittelmäßig und oft, gerade am Anfang, langweilig fand.
Betten machen war gestern!
„Frau Holles Labyrinth“ von Stefanie Lasthaus ist eine Märchenadaption des Klassikers „Frau Holle“ welcher sicherlich allen bekannt ist. In diesem Buch geht es um Mary, welche ihre kleine Schwester Moira zu deren Geburtstag besuchen will. Jedoch läuft nicht alles so wie Mary es sich vorgestellt hat. Die Kette ihrer verschwundenen Mutter, welche Moira von Tanze Eve zum Geburtstag geschenkt bekommen hat, fällt ihr in den Brunnen hinterm Haus. Sie entschließt sich nach ihr zu suchen und dafür in den Brunnen zu klettern. Unter angekommen scheint sie jedoch in einer Parallelwelt angekommen zu sein, welche sich im wesentlichen von ihrer unterscheidet. Es dämmert den ganzen Tag, in der Stadt ist es immer dunkel nur an einem Ort scheint der Tagesrhythmus normal zu sein, nämlich dort wo SIE wohnt. Holle. Je näher Mary jedoch Holle kommt, desto mehr vergisst sie wer sie eigentlich ist. Die Welt in welcher Mary und Moira leben ist unserer sehr ähnlich. Bis auf die Tatsache das es in ihrer Welt Menschen gibt, welche Magie besitzen. Sie haben verschiedene Talente. Mary kann mit ihren bloßen Händen Schlösser öffnen, Moira ist zwar immer schlecht gelaunt und motzig trotzdem bleibt anderen Menschen nichts anderes übrig als sie zu mögen und Tante Eve kann Blumen wachsen lassen. Nur um einen kleinen Einblick zu geben. In diesem Buch gibt es einige Parallelen zum Märchen. Jedoch sind diese eher dezent beziehungsweise teilweise ein bisschen versteckt, was mir sehr gut gefallen hat. Was mir nicht so gut gefallen hat war die Erzählperspektive, welche von außen betrachtet erzählt, aber auf Marys Gefühle und Gedanken eingeht. Durch diese Perspektive fiehl es mir schwer, mich in sie hinein zu versetzen. Ich hatte das Gefühl, dass manche Erzählstränge sehr gute Ansätze hatten aber teilweise nicht ganz durchdacht oder zu Ende gedacht waren. Es kam mir so vor also würde es für manche Fragen nur diese eine Lösung geben können und dass keiner darüber nachdachte was wäre wenn es gar nicht so ist. Außerdem fand ich das sich das Buch im Mittelteil etwas gezogen hatte und die Kapitel waren mir allgemein etwas zu lang. Das Ende konnte mich dann wieder überzeugen. Es war wirklich spannend geschrieben und es machte die Geschichte noch einmal richtig interessant. Der Epilog lässt das Ende etwas offen. Vielleicht können wir uns ja auf einen zweiten Teil freuen. Alles in allem hat mir das Buch gut gefallen. Es lies sich leicht und angenehm lesen. Und ich kann es alles Empfehlen die Märchenadaptionen mögen.

Eigentlich bin ich kein großer „Frau Holle“-Märchen-Fan, aber der Klappentext klang sehr interessant – und etwa bis zu der Mitte des Buches war ich auch wirklich gefesselt. Leider wurde die Geschichte dann wieder langatmig, sodass ich oft mit meinen Gedanken abgeschweift bin. Es gab zwar ein paar spannende Plot-Twists, aaaaber dieses Ende… wieso nur? 😢 Ich habe jetzt unglaublich viele offene Fragen und finde es schade, dass man so zurückgelassen wird. Ich möchte doch wissen, wie es wirklich ausgeht! 😭 Mood inspired by the book 🌸 not official 🌸 AI-generated 🌸 floral reinterpretation ✨

Ein hübsches Cover, ein spannender Titel und ein schöner Buchschnitt machen leider noch kein gutes Buch. Der Klappentext war nicht ganz stimmig, der Inhalt wurde dem Titel nicht gerecht, es gab viele langatmig Szenen. Insgesamt war das Buch nicht sehr rund, die Charaktere hatten wenig Tiefe. Marys Schwester Moira war ein sinnloses und nerviges Anhängsel, was die Handlung lediglich als Motivation für Mary weitergebracht hat. Und auch sonst... bevor ich hier wirklich eine A4 Seite schreibe: ich bereue es, dass ich dafür Geld ausgegeben habe

3 Sterne
Ich wollte dieses Buch wirklich mögen… Aber leider hatte es einfach zu viele Schwächen. Zuerst das positive. Das Horrorfeeling in dem Buch taucht ab Seite 50 auf und ist dann konstant vorhanden. Die Geschichte wird düster aus der „Erzählperspektive“ geschildert und vermittelt dem Leser stets ein schauriges Gefühl. Die neu geschaffene Welt, war durch die wenigen Schauplätze überschaubar gehalten und man konnte sich ein gutes Bild von dem Leben der jeweiligen Einwohner machen. Jetzt das negative… Die Charaktere waren viel zu blass gestaltet, sodass man keine Bindung aufbauen konnte. Der Geschichte fehlte insgesamt an Tiefe und Logik. Einen Spannungsaufbau konnte ich ebenso wenig finden und die geplanten Plot Twiste waren vorhersehbar. Der Epilog, war für mich ein letzter verzweifelter Versuch nach einem dramatischen Ende, der völlig nach hinten los ging. Alles in allem ein gutes Buch für zwischendurch, bei dem man nicht zu viel erwarten sollte.
Rezension zu „Frau Holles Labyrinth“ » Bestimmt hat jeder in seinem Leben schon einmal von Frau Holle gehört/gelesen . Vielleicht sogar früher das Märchen vorgelesen bekommen. Doch Bettenmachen war gestern und mit der Frau Holle aus dem Märchen hat Holle in dem Buch von Stefanie Lasthaus nicht mehr viel gemeinsam. Dunkelheit beherrscht weite Teiles ihres Reiches und über die Vergangenheit vermag man nicht zu denken, geschweige denn zu sprechen. Die Menschen fürchten sich vor ihr und eine Besserung scheint nicht in Sicht zu sein - bis Marybeth ins Spiel kommt. Zu Beginn begleiten wir die junge Frau in der auch uns bekannten Welt. Sie besitzt Magie - genau wie ihre Schwester Moira. Der Kontakt zwischen den beiden ist angespannt und als ihre Schwester ausgerechnet zum Geburtstag das Amulett ihrer verstorbenen Mutter von ihrer Tante geschenkt bekommt, nimmt das Drama seinen Lauf. Das Amulett fällt in den Brunnen und als Mary es heimlich wieder hochholen möchte, fällt sie in eine Welt voller Gefahren, Finsternis und seltsamer Gestalten hinein. Für Mary beginnt nun der Kampf in ihr altes Leben zurück und ein Wettlauf gegen die Zeit. Denn Seite für Seite, Kapitel für Kapitel scheint sie immer mehr ihrer Erinnerungen zu verlieren. Und was ist ein Mensch ohne eine einzige Erinnerung? Dem Tode geweiht. Wie man vielleicht merkt, ist diese Geschichte nicht ganz ohne. Es gibt grausame Fresser, brutale Momente und schonungslose Beschreibungen der ganzen Szenerie. Als Leser kämpft man sich gemeinsam mit Mary und den Bewohnern des Reiches durch lange Kapitel, die mir teilweise das Lesen sehr erschwerten. Gerne hätte ich mir mehr Möglichkeiten zum Durchatmen gewünscht, denn das musste ich das ein oder andere Mal. Während ich zu Beginn nur schwer in das Buch gefunden habe - es stellenweise sogar als langatmig und seltsam empfand - kam ich nach den ersten 150 Seiten total gut in der Geschichte an. Ich habe es geliebt, mich mit Mary und ihren Wegbegleitern in Gefahr zu begeben. Mit ihnen nach einer Lösung zur Beseitigung des Problems zu debattieren und mich Stück für Stück in eine leichte, sanft aufkommende Liebe zu verlieren. Schlussendlich hat alles gepasst. Es war stimmig und ging - mit Ausnahme des Beginns - fließend ineinander über. Jeder Protagonist trug seinen Teil dazu bei. Manche waren offener als andere, wiederum andere trugen zur ein oder anderen Überraschung bei. Aber fest steht: Von dem Paar, das Mary fand, über die Fresser bis hin zur Miliz, niemanden möchte ich in dieser Geschichte missen. Auch jede Handlung wurde gut durchdacht - wenn auch teilweise ein wenig vorhersehbar - doch gerade das Ende hätte ich mir so nie zu träumen gewagt. Wobei ich hier sagen muss: Wenn kein zweiter Teil folgen wird, dann ist das ein sehr sehr gemeines Ende. Also muss bei diesem Cliffhanger einfach ein zweiter Band folgen! Wenn du also Märchenadaptionen liebst, die auch düsterer, brutaler und rauer sein dürfen, dann nimm dir dieses Buch zur Hand! Aber pass auf, dass du dich nicht im Labyrinth von Frau Holle verlierst 🤭

Schöner Ansatz tolle Welt aber leider nicht das was ich erwartet habe...
Wie auch schon im ersten Band von Stafanie Lasthaus war die Welt und die Charaktere schön und Bildlich beschrieben. Leider passiert hier inhaltlich zwischen ein paar spannenden und Mund aufklappenden Momenten nicht viel. Es wirkt wie künstlich in die Länge gezogen und einige Dinge erklären sich mich nicht. Nichts desto trotz finde ich den grundaufbau ganz nett und werde bestimmt auch das andere Buch von ihr lesen. Weil eins muss man ihr lassen die enden sind immer ein Plott twist für sich.
✨ 𝖱𝖾𝗓𝖾𝗇𝗌𝗂𝗈𝗇 - 𝖥𝗋𝖺𝗎 𝖧𝗈𝗅𝗅𝖾𝗌 𝖫𝖺𝖻𝗒𝗋𝗂𝗇𝗍𝗁 - 𝖲𝗍𝖾𝖿𝖺𝗇𝗂𝖾 𝖫𝖺𝗌𝗍𝗁𝖺𝗎𝗌 ✨ Frau Holles Labyrinth von Stefanie Lasthaus ist eine Neuerzählung des Märchens Frau Holle. Doch bevor ich überhaupt irgendwas dazu sage: Da denkt man so nichtsahnend, man liest sich ganz entspannt noch den schönen, abschließenden Epilog durch, aber nein 🥺 … Stefanie Lasthaus hat es nochmal richtig spannend gemacht! Was war das denn bitte für ein fieses Ende?😱😍 ich bestehe sowas von auf eine Fortsetzung! Das hat sie wirklich gut gemacht, ich war richtig baff!🙊😍 Aber damit ihr überhaupt wisst, worüber ich hier rede: Mary besucht ihre jüngere Schwester Moira und ihre Tante Eve. Mit beiden hatte sie lange keinen Kontakt und eine schwierige Beziehung. Und dann bekommt ausgerechnet Moira das Amulett ihrer verschwundenen Mutter zum Geburtstag geschenkt. Und als ob das nicht schon schlimm genug wäre, fällt die Kette in den Brunnen, vor dem Tante Eve die beiden schon als Kinder warnte, und Mary soll das Amulett zurückholen. Dass es sich bei diesem Brunnen nicht um einen normalen Brunnen handelt, stellt sich jedoch schnell heraus, als Mary anstatt am Grund des Brunnens in Holles Welt landet. Eine düstere Welt, in der keine Erinnerungen erlaubt sind … Mary ist mit ihrer magischen Fähigkeit in ihrer Welt keine Besonderheit. Es gibt viele Menschen mit magischen Begabungen. Doch in der Welt unter dem Brunnen sind diese Fähigkeiten in einer Person gebündelt: Holle. Die Charaktere waren sehr authentisch und haben die Welt umso mehr zum Leben erweckt. Vor allem Moira, Marys Schwester, hat mir irgendwie gefallen, obwohl ich sie gar nicht leiden konnte. Sie ist unsympathisch, schlecht gelaunt und meiner Meinung nach undankbar. Aber manchmal ist ihre Liebe für ihre Schwester durchgeblitzt und gerade weil sie so ist wie sie ist, fand ich sie interessant. Und auch Mary mochte ich sehr. Sie ist willensstark, mutig und das komplette Gegenteil ihrer Schwester. Auch wenn sie nicht kämpfen kann, gibt sie ihr Bestes und es macht Spaß, ihren Weg zu verfolgen. Die Handlung war mal etwas Neues und die Geschichte hat mir gut gefallen. Leider hat es sich für mich im Mittelteil ein bisschen gezogen, doch am Ende ist die Spannung dann noch mal mit einigen Wendungen - auch wenn ein paar davon vorhersehbar waren - richtig angestiegen. Durch den Schreibstil wird eine düstere Atmosphäre erschaffen und die dunkle Welt von Holle sehr gut dargestellt. Die Art, wie Stefanie Lasthaus diese Welt und ihre Charaktere, diese Hoffnungslosigkeit und auf der anderen Seite auch den Mut, diese Welt zu verändern, beschreibt, war sehr lebendig und hat mich in Holles Welt entführt. Zum Ende hin wird noch eine Liebesgeschichte von Mary mit eingebaut, von der ich mir mehr erhofft habe. Dieser Teil steht eher im Hintergrund, aber ich hätte gerne mehr zu diesem Pärchen (ich verrate hier nicht seinen Namen 👀) gelesen. Zuletzt muss ich noch das Cover und dieses tollen Farbschnitt erwähnen. Das Buch ist ein echter Hingucker und hat sofort meine Aufmerksamkeit auf sich gelenkt! Es macht sich auch sehr schön in meinem Regal! Alles in allem ist es eine wirklich gute Geschichte, die mich vor allem zum Ende hin nochmal richtig mitgenommen hat und ich würde wirklich gerne eine Fortsetzung dazu lesen. Ein Jahreshighlight ist es für mich aber leider nicht geworden.
Mit Frau Holle ist nicht zu spaßen 🌨
Sprechen wir zuerst mal über das offensichtliche - das Buch ist wunderschön. Auch inhaltlich klang es richtig gut und obwohl Frau Holle nie zu meinen liebsten Märchen gehört hat, war ich doch neugierig auf die Neuinterpretation. Leider hat diese mich mit gemischten Gefühlen zurück gelassen. Das Buch hat sich gut lesen lassen und war zu keiner Sekunde langweilig. Ich fand die Welt, in die die Protagonistin wortwörtlich hineinfällt sehr gut beschrieben und sie vermittelt die gewünschte düstere Atmosphäre. Es ist auch deutlich brutaler, als ich zunächst gedacht hätte, was mir aber gut gefallen und zur Storyline gepasst hat. Protagonistin Mary fand ich ziemlich cool und es war ganz interessant alles mit ihr zusammen zu entdecken und zu erfahren. Wobei ich es ziemlich anstrengend fand, dass niemand so richtig mit der Sprache herausrücken wollte, was es denn mit Frau Holle auf sich hat. Fast bis zur Hälfte des Buches tappt man ziemlich im Dunkeln und ich hatte einige Fragezeichen im Kopf, die sich teilweise auch bis zum Schluss nicht geklärt haben. Trotzdem ist Mary allen Widrigkeiten mutig entgegen getreten und ich mochte besonders ihre vorlaute Art und dass sie sich nicht unterkriegen lässt. Wieso Holle letztendlich so bösartig ist hat mich positiv überrascht und der ganzen Geschichte eine emotionale Wendung gegeben. Einen anderen Plottwist hingegen habe ich schon von langem kommen sehen, was aber auch nicht weiter schlimm war. Was ich wirklich schlimm fand, war das Ende. Denn das kam urplötzlich und hätte, meiner Meinung nach, noch deutlich länger und ausführlicher sein sollen. Man ist irgendwie mitten in einer Szene, dann passiert eine krasse Sache und dann ist es vorbei. Ohne Erklärungen und ohne richtigen Abschluss, so was mag ich leider überhaupt nicht. Frau Holles Labyrinth war mal eine ganz neue Erfahrung und ein Buch, das mich gut unterhalten hat, aber mir wohl nicht langfristig im Gedächtnis bleiben wird 🤔
Tut mir leid, aber das war einfach nicht meine Story.
Nach meiner positiven Leseerfahrung mit „Rapunzels dunkler Turm“, habe ich dieses Buch hier leider mehr als enttäuscht geschlossen. Obwohl ich ein großer Fan von Frau Holle und ihrer Geschichte bin, konnte ich mit dieser Version davon irgendwie so gar nichts anfangen. Die Story selbst ist gut geschrieben und lässt sich flüssig lesen. Auch hat mir die Grundidee der Geschichte, insbesondere die Figur von Holle und die Hintergründe dazu, gut gefallen. Leider gab es aber ansonst zu viele Unstimmigkeiten und im Laufe der Story sind mir einfach zu viele Dinge ungut aufgestoßen. Nicht nur, dass auf die hier geschaffene Welt kaum eingegangen wurde und man als Leser das Gefühl hatte, dass hier pausenlos nur an der Oberfläche gekratzt wird, hat es auch den Charakteren eindeutig an Tiefe gefehlt. Mary als Hauptprotagonistin hat eindeutig die meiste Aufmerksamkeit von der Autorin bekommen und zumindest zu ihr konnte ich irgendwie einen Draht finden. Die restlichen an der Handlung beteiligten Charaktere waren alle nur oberflächlich beleuchtet, was es dem Leser nahezu unmöglich gemacht hat, hinter die Fassaden zu blicken und mehr Licht ins Dunkel zu bringen. Besonders unsympathisch war mir dann auch noch Mary‘s Schwester Moira, die mir mit ihrer Rolle schlicht und ergreifend von der ersten Minute an auf die Nerven gegangen ist. Auch, wenn sie ihren Teil zur Geschichte beigetragen hat, fand ich sie einfach nur störend. Das am Ende des Buches dann so viele für mich essenzielle Fragen unbeantwortet geblieben sind, war zusätzlich frustrierend und es will mir einfach nicht aus dem Kopf gehen, warum sich Holles Verbündete/r auf ihre Seite geschlagen hat. Unterm Strich kann man wohl sagen, dass dies hier einfach nicht meine Geschichte war. Zu allem Übel hat mich dann auch noch das letzte Kapitel in diesem Buch total unerwartet getroffen und so fassungslos zurückgelassen, dass ich dieses Buch einfach nur zutiefst unglücklich geschlossen habe. Für den guten Schreibstil und die grundsätzlich wirklich interessante Idee hinter Holle selbst vergebe ich hier trotzdem 2 1/2 Sterne.

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Stefanie Lasthaus wuchs im Ruhrgebiet auf. Nach dem Studium zog es sie nach Australien, England sowie in die Schweiz. Zurück in Deutschland, widmete sie sich zunächst dem Dokumentationsfilm und schließlich ganz dem Schreiben – ob für Zeitungen, Zeitschriften, Onlinespiele, dem PR-Bereich oder als Autorin ihrer Romane. Da sie nur noch temporär durch die Welt reisen kann, besucht sie in ihren Büchern Gegenden, die sie faszinieren. Stefanie Lasthaus schreibt auch unter dem Pseudonym Hannah Luis und lebt in Essen.
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Ihr Kinder kennt mich als Frau Holle was von Hold und Hölle stammt. Mein Herz erfreut sich an den Braven, doch die Faulen sind verdammt. Ihr stellt euch vor ich wohn auf Wolken, wie im Lied die gute Fee und fällt ne Feder aus dem Kissen tanzt zur Erde sie als Schnee. Weiß wie Schnee sind meine Haare Weiß wie Schnee scheint mein Gewand Weiß wie Schnee fällt Grabeskälte in rauen Nächten auf das Land 🎼Saltatio Mortis WEIẞ WIE SCHNEE
***Es war einmal... eine alte Frau, die lebte auf dem Grund eines Brunnens*** Eine schaurig-düstere Version von Frau Holle, die zwar ruhig beginnt, aber zügig an Tempo und Horror zunimmt. Bei dieser Dame will man lieber nicht als enttäuschende Pech-Marie gelten... Trotz der freien und erweiterten Interpretation wird der Kern des ursprünglichen Märchens sehr schön wiedergegeben. Man sollte nicht meinen dass sich hinter diesem hübschen, unschuldigen Cover so eine düstere Geschichte verbirgt. Wer nicht auf der Suche nach zarter Romantik ist, aber sich gerne gruselt, könnte auf dem Grund dieses Brunnens fündig werden
Das Buch hat mich sehr gut unterhalten - hat mir persönlich besser gefallen als die Bücher von Christina Henry… Würde es als Jugendbuch mit 5 Sternen bewerten, so ziehe ich einen halben Stern ab da mir teils etwas zu oberflächlich geschrieben, bin grausameres gewohnt 🫣 Trotzdem kann ich es empfehlen - auch ohne Happy ever After - oder vielleicht doch? 🤔😉
Tolles Buch , spannend und zeigt Frau Holle mal anders. Interessant erzählt. Ich hätte gern mehr zu den Monstern gewusst und wer jetzt wirklich gut und wer böse war 🤔 Frau Holle schien ja erst gutes tun zu wollen . Und welche Konsequenzen werden wegen der Schwester der Mutter gezogen ? Aber was war das für ein Ende ? Stirbt gedeon oder wie geht es weiter ???? Das macht mich echt fertig . So viele offene Fragen 😮💨
Ein Buch was einen fesselt und mit zieht. Wunderschön geschrieben und spannend.
"Frau Holles Labyrinth" ist ein wahrhaft beeindruckendes Werk, das nicht nur durch seinen fesselnden Schreibstil besticht, sondern auch durch die kunstvolle Gestaltung seiner verschiedenen Phasen. Das Buch zieht den Leser sofort in seinen Bann und lässt ihn bis zur letzten Seite nicht mehr los. Eine der herausragenden Stärken des Buches sind die liebevoll entwickelten Charaktere, insbesondere die beiden Liebespaare, die auf sanfte und authentische Weise eingeführt werden. Moira und Mary, die beiden Schwestern, sind besonders gut gelungen. Ihre Beziehung zueinander ist herzerwärmend und realistisch dargestellt, was den Leser emotional stark bindet und mitfühlen lässt. Die Struktur des Buches ist ebenfalls bemerkenswert. Die Handlung ist in gut abgestimmte Phasen unterteilt, die das Tempo angenehm variieren und für kontinuierliche Spannung sorgen. Dies ermöglicht es dem Leser, tief in die Geschichte einzutauchen und die emotionalen Höhen und Tiefen intensiv mitzuerleben. Allerdings hat das Buch auch seine Schwachstellen. Einige der "Revolutions" oder Wendepunkte sind recht vorhersehbar gestaltet, was dazu führt, dass bestimmte Entwicklungen leicht zu durchschauen sind. Dies mindert etwas die Überraschungseffekte und könnte für manche Leser etwas klischeehaft wirken. Zudem hinterlässt der Epilog einen gemischten Eindruck: Während das eigentliche Ende der Geschichte ein zufriedenstellendes und rundes Gefühl vermittelt, wirkt der Epilog eher enttäuschend und lässt einige Fragen unbeantwortet. Trotz dieser kleineren Kritikpunkte bleibt "Frau Holles Labyrinth" eine äußerst lesenswerte Lektüre. Das Buch bietet eine wunderbare Mischung aus Romantik, Familiendynamik und emotionaler Tiefe, die durch die gut entwickelten Charaktere und die fesselnde Erzählweise verstärkt wird. Es ist eine Geschichte, die das Herz berührt und den Leser auf eine unvergessliche Reise mitnimmt. Für alle, die auf der Suche nach einer gut geschriebenen, emotional packenden Geschichte sind, ist "Frau Holles Labyrinth" definitiv eine Empfehlung wert. Trotz kleinerer Schwächen überzeugt das Buch durch seine starke Atmosphäre, die gut ausgearbeiteten Charaktere und die geschickte Inszenierung der Handlung.
Gruselig schön, wie ich es mag
Ich habe bereits das „Schneewittchenbuch“ genossen und verschlungen und hatte deshalb hohe Erwartungen an die Märchenadaption der „Holle“ und sie wurden so was von erfüllt. Düster, witzig, eklig und für mich gruselig ~ bieten mir die Bücher von Stefanie Lasthaus alles was es für gute Unterhaltung braucht! + Ich liebe ihre Enden & Epiloge. So unkonventionelles Denken & Schreiben wünsche ich mir viel, viel öfter!

Mary muss in den Brunnen steigen, um die Kette ihrer verschwundenen Mutter wieder zu finden. Sie fällt und als sie aufwacht, findet sie sich in einer düsteren Welt wieder. Zwischen ewiger Nacht, Dämmerung und hellstem Tag erlebt sie viele Abenteuer. Als dann noch ihre Schwester Moira auftaucht, muss sie ihre Feindin ein für alle Mal bekämpfen und den Zauber brechen, der auf dieser Welt liegt, um sie zu retten. Tolle Geschichte!
Labyrinth, andere Welt oder doch nur Schein der Magie
Eine schöne Neuinterpretation von Frau Holle. Ich mag die Idee und es ist einfach nur düster, bildhaft, aufregend und kämpfend. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Die Story ist spannend und hat für mich genau die richtige Menge an Grusel- bzw. Horrorfaktor. Leider hat die Autorin das Ende wieder geöffnet und hätte gerne eine Fortsetzung, jedoch ist keiner geplant. Richtig schade, aber trotzdem hat mit der Schreibstil sehr gefallen.
Tolle Adaption von Frau Holle. Düster und trist, aber spannend und aufregend. Tolle Charaktere und gut ausgearbeitetes setting. Cover und farbschnitt sind wirklich schön, passen für mich jedoch nicht zu der Geschichte, sondern eher zu Arielle und Ursula. Es erinnert mich an die Wellen im Meer.. Das Ende war schnell da und der Epilog ist anders als man erwartet. Kein Happy End für mich. Und Frau Holle kommt definitiv viel zu kurz. Auch bleiben bei mir ein paar Fragen offen. Dennoch war es ein schönes Buch und tolle Lesestunden damit
Nett für zwischendurch
Zur Überbrückung wenn man nur Mal eben schnell etwas Zeit verstreichen lassen will ist es definitiv ein nettes Buch. Ich hatte an einigen Stellen definitiv mein spaß aber leider gab es für mich auch einige Momente die sich etwas gezogen haben und irgendwie wünschte ich mir ich hätte den Epilog nicht gelesen 😅
Sehr packend
Als Mary zum Geburtstag ihrer jüngeren Schwester nach Hause aufs Land fahren muss, ist nicht gerade begeistert. Schließlich wurde Moira von ihrer Tante Eve stets bevorzugt. Als Eve Moira nun auch noch die Kette ihrer verstorbenen Mutter schenkt, ist Mary zutiefst verletzt. Die Schwestern geraten in einen Streit, bei dem das Amulett in den alten Brunnen im Garten fällt. Mary bleibt nichts anderes übrig, als hinunterzuklettern. Dort angekommen, ist sie plötzlich nicht mehr in ihrer Welt, sondern in Holles Labyrinth-einem düsteren, gnadenlosen Reich, in dem die Menschen keine Erinnerungen mehr an das haben,was ihnen einst lieb war. Für Mary beginnt ein brutaler Kampf ums überleben…. In dieser Packenden Neuerzählung von Frau Holle zeigt die beliebte Märchenfigur ihr wahres Gesicht
Originell, packend, leicht düster und sowas von besonders! Ganz ganz große Leseempfehlung!
Ich hab schon länger kein Buch mehr gelesen, dass ich von der Handlung so besonders und originell fand. Wir starten mit Mary in "unserer bekannten Welt" obwohl diese auch da schon durch Magie verändert ist. Ziemlich schnell landen wir dann bereits in Holles Reich, nur das dort alles anders ist. Dunkelheit beherrscht das Land und niemand spricht über Vergangenes. Für Mary beginnt ein Kampf ihren Weg zurück in ihr Leben zu finden und um ihre Erinnerungen, die schleichend in Vergessenheit geraten, zu bewahren. Und das hab ich so geliebt beim lesen, denn mit jeder Seite verliert sie mehr an Erinnerungen, vergisst Personen und Dinge die sie tun wollte - und hängt somit in der Zeit fest und merkt nicht wie viel Zeit vergeht - auch kein Wunder wenn es wirklich nie hell wird. Die Charaktere fand ich auch sehr passend, viele sind lange nicht durchschaubar, wann weiß nicht woran man ist. Manche überraschen einen, andere lassen einen schockiert zurück. Und diese ganz zarte Entwicklung der Gefühle zwischen Mary und Gideon war so herzerwärmend, aah. Ich wusste gar nicht, dass ich das ganz dringend zum lesen brauchte. Ab der Mitte des Buches konnte ich es dann auch nicht mehr weglegen und habs tatsächlich in einem Rutsch durchgelesen, da es so spannend und packend wurde. Vereinzelte Situation waren mit der Zeit dann doch vorausschaubar, aber mit dem Ausgang der Geschichte(besonders Holles Geschichte🤯) hätte ich ja in hundert Jahren nicht gerechnet. Der Cliffhanger am Ende hat mich auch komplett fertig gemacht, was war das bitte für ein Epilog? 🥲 ich brauch ganz dringend Erklärungen und am besten eine Fortsetzung😶 Kann euch das Buch nur ans Herz legen, mich konnte es sowas von überzeugen!🫶

Meiner Meinung nach fehlte das Gewisse Etwas..
Eigentlich hätte die Geschichte sehr gut sein können, allerdings hat es sich unfassbar lange gezogen. Ich merke immer wieder das Kapitel die fast über zwanzig Seiten lang sind, sich bei mir als demotiviert zeigen ein Buch zu Ende zu lesen.. Ich denke fast jeder kennt Frau Holle und hier hätte ich mir einfach mehr Spannung erhofft. Leider Fehlanzeige, schade drum.

Eine tolle, düstere Neuerzählung
Das Buch hat mir sehr gut gefallen und auch die Idee der Neuinterpretation. Allerdings sollte man, wenn man das „nettere“ Ende bevorzugt den Epilog weglassen 🤭 Hat man den gelesen, dann fragt man sich nur ob Marys ganze Gesichte in dieser Welt sich überhaupt gelohnt hat oder ob es vorher nicht irgendwo besser für alle gewesen war.

🌬🌨
Ein echt super spannendes Buch und eine tolle Geschichte. Frau Holle wird hier mal von einer ganz anderen Seite betrachtet und ihr wird ordentlich die Stirn geboten. Auch etwas schaurig was der Geschichte einen tollen Scharm verleiht. Aber hey was soll dieser Epilog???????? Man könnte meinen es kommt noch was und man erfährt auch nicht genau was da abgeht
"Frau Holles Labyrinth" erzählt das altbekannte Märchen mal komplett anders und doch mit bekannten Komponenten. Es lohnt sich auf jeden Fall das Buch zu lesen. 🤎
🍂BUCH REZENSION🍂 [Werbung, Rezensionsexemplar] Auch dieses Buch habe ich bereits 2022 gelesen, warum ich nie dazu kam die Rezension zu posten, weiß ich auch diesmal nicht. Dafür gibt es die Rezension zu "Frau Holles Labyrinth" von @stefanielasthaus heute 🥰 ⭐⭐⭐⭐ Die Autorin hat einen Schreibstil der sich angenehm und leicht lesen lässt. Der Einstieg fiel mir etwas schwer, aber nach kurzer Zeit war ich komplett in der Geschichte drin und sie konnte mich wirklich packen. Die Erzählperspektive war nicht ganz mein Geschmack, aber es war okay. Mary ist eine starke und mutige Protagonistin, die ich sehr mochte. Und auch alle anderen Charaktere der Geschichte, egal ob gut oder böse, haben einfach perfekt gepasst. Das Ende konnte mich ebenfalls überzeugen, aber der Cliffhanger ist wirklich wirklich fies. Allerdings gibt es auch ein paar Kritikpunkte für mich: Zum einen finde ich, dass sich die Geschichte teilweise leider etwas in die Länge gezogen hat. Zum anderen waren mir die Kapitel für meinen Geschmack zu lang und haben kaum Zeit zum durchatmen gelassen. "Frau Holles Labyrinth" erzählt das altbekannte Märchen mal komplett anders und doch mit bekannten Komponenten. Es lohnt sich auf jeden Fall das Buch zu lesen. 🤎 📚Was ist euer liebstes Märchen?

Das Cover ist richtig cool und hat mich auch sofort neugierig gemacht. Auch der Klappentext hat sich sehr gut angehört. Beim Erzählstil hatte ich dieses Mal ganz große Probleme. Mir liegen Bücher aus der Sicht der dritten Person einfach nicht 🙈😬 die Geschichte an sich war total super und auch richtig spannend... durch die Erzählperspektive bin ich bei Gesprächen oder Zwischenhandlungen total durcheinander gekommen, weil ich manchmal nicht genau wusste was oder wer gemeint ist 🙈🤣 Ich habe sehr mit Mary mitgefiebert und zwischendurch auch mal Herzklopfen bekommen als es richtig spannend wurde 🤭 Wer mit der Erzählperspektive keine Probleme hat, sollte dieses Buch unbedingt mal lesen 🥰🫶
Ich wollte das Buch so gerne mögen. Das Cover ist so wunderschön und die Geschichte klang wirklich gut. Mir persönlich hat die Geschichte aber leider nicht gefallen. Ich fand die Welt und die Charaktere viel zu oberflächlich und ich konnte vieles auch nicht nachvollziehen. Naja sehr schade, aber ich freue mich für alle, denen es so gut gefallen hat:)
Ich weiß nicht was ich sagen soll!
Das positive an diesem Buch, es ist ein wunderschöner Farbschnitt und ein interessantes Cover. Die Seiten sind übersichtlich und die Schrift ist super. Leider ist es ansonsten überhaupt nicht mein Fall. Ich liebe das Märchen,, Frau Holle". Leider hat das Buch, bis auf den Brunnen, überhaupt nichts mit dem Märchen zu tun. Die Story war schlecht. Bis auf ein paar spannende Seiten gab es nichts, ( ca. 4 von 429) was mich an diesem Buch gefesselt hat. Viele Sachen wurden einfach zu oft und zu lang beschrieben,sodass ich mich zwingen musste weiterzulesen. Viele unnötige Szenen
Eine sehr düstere Neuinterpretation!
Dieses Buch ist eine sehr düstere Neuinterpretation von dem uns allseits bekannten Märchen Frau Holle. Da ich ein großer Fan von Märchenadaptionen bin, musste ich natürlich auch diese haben und ich wurde nicht enttäuscht. Die Geschichte ist düster, blutrünstig und hat beiläufig noch eine kleine Liebesgeschichte parat. Einige Aspekte aus dem ursprünglichen Märchen finden sich auch in dieser Geschichte wieder. Die Protagonistin mochte ich sehr gerne. Sie ist nicht naiv, stellt genau die richtigen Fragen und hinterfragt die Welt, in der sie sich nach einem Sturz in den Brunnen befindet. Ihre Schwester ging mir hingegen zeitweise auf die Nerven, aber darauf war die Figur auch ausgelegt, um den nötigen Kontrast zu zeigen. Der Schreibstil ist sehr detailliert und bildhaft und lässt sich dadurch leicht lesen. Auch die düsteren Kreaturen sind sehr bildhaft dargestellt und ich hatte sie immer genau vor den Augen. Die Kapitel in diesem Buch sind relativ lang, das ist ja für viele ein negativer Aspekt. Mich persönlich hat es aber nicht gestört. Aber jetzt mal wirklich der Epilog!!! Ich habe so auf ein Happy End gehofft und dann ging es im Epilog noch einmal rund. Ich beende dieses Buch mit einem offenen Mund und kann es noch nicht ganz glauben, dass es wirklich das Ende ist. Also dieses Buch ist alles andere als vorhersehbar! Für jeden Fan von düsteren Märchenadaptionen ist dieses Buch ein absolutes must read!
Puh ich weiß gar nicht so recht was ich schreiben soll. Ich weiß nicht so recht was mir das Buch vermitteln sollte. An eine Märchenadaption von Frau Holle hat es mich am wenigsten erinnert, da kamen bei mir eher manchmal die Gedanken zu Alice im Wunderland oder Hänsel und Gretel auf.😅 Keine der Figuren war mir sonderlich sympathisch oder so das ich sehr mitgefiebert hätte. Den Schreibstil an sich fand ich aber ganz gut. Er hat sich locker und leicht lesen lassen und trotz stellenweise wenig Handlung bin ich sehr gut durch gekommen. Mir fehlte irgendwie so ein bisschen der Rote Faden. Viele der "Überraschungen" waren für mich sehr offensichtlich und meine Theorien haben immer gestimmt. An sich nichts schlechtes, aber irgendwie hat hier definitiv die Sympathie gefehlt. Und was war das bitte für ein seltsamer Epilog?😳 Der hat definitiv den halben Stern den ich noch zu geben bereit war, gekostet. 🙈 War leider einfach nicht meins.
Wie gefährlich ist das Land im Brunnen wirklich?
Ein neuer Monat, ein neues Buchdate, welches ich von meiner besten Freundin bekommen habe. Stefanie Lasthaus war zwischen uns schon häufiger mal Thema, weil die Bücher so hübsch anzusehen sind. Das Cover zeigt die Silhouette einer Frau, die mit vielen Farbtupfern versehen ist, in einem Lila- und Blauton gehalten. Im Vorder- und Hintergrund zeigen sich Wolken und es wirkt als tanze die Frau darin. Ich besitze den Farbschnitt bei dem die Wolken in blau, lila, schwarz und als Zeichnung, weitergeführt werden. Marybeth und Moira, zwei Schwestern die unterschiedlicher nicht sein könnten, verlieren im Kindesalter ihre Mutter. Die einzige Gemeinsamkeit die beide Schwestern eint, ist ein magisches Talent. Moira wird von allen gemocht, ihr tritt nie jemand mit Argwohn gegenüber. Mary hingegen kann jedes erdenkliche Schloss öffnen indem sie die Hand auflegt. Die beiden Schwestern wachsen bei ihrer Tante auf, in deren Garten befindet sich ein alter Brunnen. Als Kinder durften sie sich dem Brunnen nicht nähern, doch jetzt als junge Frauen sitzen sie auf dem Rand und durch Nichtigkeiten wird ein Streit ausgelöst, bei dem die Halskette der verschwundenen Mutter im Brunnen landet. Mary steigt in einer Nachtaktion in den Brunnen um die Kette wiederzufinden, doch was sie da erlebt hätte sie sich niemals träumen lassen. Es beginnt ein Kampf im dunklen trüben Leben, dem jegliche Farbe fehlt. Mary muss Entscheidungen treffen, die ihr Leben maßgeblich verändern. Wird sie den Weg aus den dunklen Welt schaffen? Finden sich die Schwestern wieder? Also diese Rezension ist mir mehr als schwer gefallen. Ich fand die ersten ca. 230 Seiten zwar gut zu lesen, aber der Inhalt fehlte mir. Meine Hoffnung war, dass das seichte Vorgeplänkel nochmal wichtig werden könnte. Alles in allem kann ich es eher schlecht als recht empfehlen. Wenn man lange Storylines mag, die eine ausufernde Entwicklungsphase benötigen, dann go for it. Wenn man jedoch wie ich auf zügiges vorankommen in der Story steht, dann eher die Finger von lassen.
He ihr lieben. Kennt ihr eigentlich auch Das Märchen Frau Holle? Ja oder? Stefanie Lasthaus hat dazu eine mega interessante und düstere Neuerzählung geschrieben, und es war echt anders als erwartet, denn es gab überraschende Momente, ich konnte super miträtseln & war teilweise echt in einer Sogwirkung gefangen so das ich nicht mehr mit dem lesen aufhören konnte.😍 Zwar habt ihr besonders in der ersten Hälfte viele Parallelen zum original Märchen, aber dann kommt doch alles anders... In der Welt ist es düster, es gibt einen Konflikt zwischen , naja sagen wir mal zwei Parteien & dann wäre da ja auch noch Holle die in dieser Geschichte ihr wahres Gesicht zeigt. Außerdem hat sie ein dunkles Geheimnis. Es hat etwas mit Erinnerungen zu tun, und glaubt mir Erinnerungen sind mächtig..... Mich konnte FRAU HOLLES LABYRINTH immer wieder überraschen, und auch Krimi Fans könnten hier auf ihre Kosten kommen. 😉😁 Es gab so interessante Ideen und auch die Charaktere mochte ich sehr. Ich kann es also echt empfehlen. Es war super.
Hat mich mitgerissen
Diese Story war ganz anders, als ich es erwartet habe. Mich persönlich hat sie total gefesselt und mich auf das Abenteuer mitnehmen lassen. Ich fand es in keinster Weise langatmig oder langweilig. Ich flog durch die Seiten und war wirklich fasziniert, auch wenn ich es nicht wirklich mit Holle verbunden habe. Das Ende war mir leider doch zu wirr und hat mich etwas ratlos zurückgelassen. Daher einen halben Stern Abzug.
Was war das für ein Ende??
Ich liebe die Märchenadaptionen von Stefanie Lasthaus. Auch die Geschichte über Frau Holle hat mich direkt in ihren Bann gezogen. Ab und an hat es sich ein bisschen gezogen, was aber sehr gut zu verzeihen ist. Aber was war das für ein Ende??? Nachdem die Geschichte zu einem guten Abschluss gefunden hat, wobei mir auch da noch 1-2 Kapitel gefehlt hätten, kommt noch der Epilog und macht alles kaputt, indem er zum Schluss noch 300 Fragen aufwirft 😭
Ich habe von diesem Buch mehr erwartet. Ich liebe Märchenadaptionen und die Prämisse dieses Buches war interessant, aber ich hab mich während des Buches viel gelangweilt. Am Ende ist noch einiges passiert, aber nur im letzten Drittel des Buches, davor ging die Handlung zum Teil so langsam voran, dass ich das Gefühl hätte, dass gar nichts passierte. Verschlimmert wurde das Gefühl durch das "mentale Tagebuch" der Protagonistin, deren Einträge ab einem gewissen Punkt am Anfang von fast jedem Kapitel standen, ohne etwas zum Handlungsverlauf oder der Charakterentwicklung beizutragen. Ein Papiertagebuch hätte Sinn für die Handlung gegeben, aber da sie kein Papier oder Stifte hatte, fiel dies weg. Dass Mary die Erlebnisse im Kopf rekapitulierte hätte ausgereicht. Mit dem Ende war ich eigentlich zufrieden, aber wenn kein zweiter Teil zu diesem Buch folgt, ist der Epilog eine merkwürdige Entscheidung, die Handlung abzuschließen, da es den eigentlich zufriedenstellenden Abschluss davor noch einmal auseinanderbricht. Es wird sicherlich Leute geben, die dieses Buch mehr mögen, aber empfehlen kann ich es nicht, da ich es recht mittelmäßig und oft, gerade am Anfang, langweilig fand.
Betten machen war gestern!
„Frau Holles Labyrinth“ von Stefanie Lasthaus ist eine Märchenadaption des Klassikers „Frau Holle“ welcher sicherlich allen bekannt ist. In diesem Buch geht es um Mary, welche ihre kleine Schwester Moira zu deren Geburtstag besuchen will. Jedoch läuft nicht alles so wie Mary es sich vorgestellt hat. Die Kette ihrer verschwundenen Mutter, welche Moira von Tanze Eve zum Geburtstag geschenkt bekommen hat, fällt ihr in den Brunnen hinterm Haus. Sie entschließt sich nach ihr zu suchen und dafür in den Brunnen zu klettern. Unter angekommen scheint sie jedoch in einer Parallelwelt angekommen zu sein, welche sich im wesentlichen von ihrer unterscheidet. Es dämmert den ganzen Tag, in der Stadt ist es immer dunkel nur an einem Ort scheint der Tagesrhythmus normal zu sein, nämlich dort wo SIE wohnt. Holle. Je näher Mary jedoch Holle kommt, desto mehr vergisst sie wer sie eigentlich ist. Die Welt in welcher Mary und Moira leben ist unserer sehr ähnlich. Bis auf die Tatsache das es in ihrer Welt Menschen gibt, welche Magie besitzen. Sie haben verschiedene Talente. Mary kann mit ihren bloßen Händen Schlösser öffnen, Moira ist zwar immer schlecht gelaunt und motzig trotzdem bleibt anderen Menschen nichts anderes übrig als sie zu mögen und Tante Eve kann Blumen wachsen lassen. Nur um einen kleinen Einblick zu geben. In diesem Buch gibt es einige Parallelen zum Märchen. Jedoch sind diese eher dezent beziehungsweise teilweise ein bisschen versteckt, was mir sehr gut gefallen hat. Was mir nicht so gut gefallen hat war die Erzählperspektive, welche von außen betrachtet erzählt, aber auf Marys Gefühle und Gedanken eingeht. Durch diese Perspektive fiehl es mir schwer, mich in sie hinein zu versetzen. Ich hatte das Gefühl, dass manche Erzählstränge sehr gute Ansätze hatten aber teilweise nicht ganz durchdacht oder zu Ende gedacht waren. Es kam mir so vor also würde es für manche Fragen nur diese eine Lösung geben können und dass keiner darüber nachdachte was wäre wenn es gar nicht so ist. Außerdem fand ich das sich das Buch im Mittelteil etwas gezogen hatte und die Kapitel waren mir allgemein etwas zu lang. Das Ende konnte mich dann wieder überzeugen. Es war wirklich spannend geschrieben und es machte die Geschichte noch einmal richtig interessant. Der Epilog lässt das Ende etwas offen. Vielleicht können wir uns ja auf einen zweiten Teil freuen. Alles in allem hat mir das Buch gut gefallen. Es lies sich leicht und angenehm lesen. Und ich kann es alles Empfehlen die Märchenadaptionen mögen.

Eigentlich bin ich kein großer „Frau Holle“-Märchen-Fan, aber der Klappentext klang sehr interessant – und etwa bis zu der Mitte des Buches war ich auch wirklich gefesselt. Leider wurde die Geschichte dann wieder langatmig, sodass ich oft mit meinen Gedanken abgeschweift bin. Es gab zwar ein paar spannende Plot-Twists, aaaaber dieses Ende… wieso nur? 😢 Ich habe jetzt unglaublich viele offene Fragen und finde es schade, dass man so zurückgelassen wird. Ich möchte doch wissen, wie es wirklich ausgeht! 😭 Mood inspired by the book 🌸 not official 🌸 AI-generated 🌸 floral reinterpretation ✨

Ein hübsches Cover, ein spannender Titel und ein schöner Buchschnitt machen leider noch kein gutes Buch. Der Klappentext war nicht ganz stimmig, der Inhalt wurde dem Titel nicht gerecht, es gab viele langatmig Szenen. Insgesamt war das Buch nicht sehr rund, die Charaktere hatten wenig Tiefe. Marys Schwester Moira war ein sinnloses und nerviges Anhängsel, was die Handlung lediglich als Motivation für Mary weitergebracht hat. Und auch sonst... bevor ich hier wirklich eine A4 Seite schreibe: ich bereue es, dass ich dafür Geld ausgegeben habe

3 Sterne
Ich wollte dieses Buch wirklich mögen… Aber leider hatte es einfach zu viele Schwächen. Zuerst das positive. Das Horrorfeeling in dem Buch taucht ab Seite 50 auf und ist dann konstant vorhanden. Die Geschichte wird düster aus der „Erzählperspektive“ geschildert und vermittelt dem Leser stets ein schauriges Gefühl. Die neu geschaffene Welt, war durch die wenigen Schauplätze überschaubar gehalten und man konnte sich ein gutes Bild von dem Leben der jeweiligen Einwohner machen. Jetzt das negative… Die Charaktere waren viel zu blass gestaltet, sodass man keine Bindung aufbauen konnte. Der Geschichte fehlte insgesamt an Tiefe und Logik. Einen Spannungsaufbau konnte ich ebenso wenig finden und die geplanten Plot Twiste waren vorhersehbar. Der Epilog, war für mich ein letzter verzweifelter Versuch nach einem dramatischen Ende, der völlig nach hinten los ging. Alles in allem ein gutes Buch für zwischendurch, bei dem man nicht zu viel erwarten sollte.
Rezension zu „Frau Holles Labyrinth“ » Bestimmt hat jeder in seinem Leben schon einmal von Frau Holle gehört/gelesen . Vielleicht sogar früher das Märchen vorgelesen bekommen. Doch Bettenmachen war gestern und mit der Frau Holle aus dem Märchen hat Holle in dem Buch von Stefanie Lasthaus nicht mehr viel gemeinsam. Dunkelheit beherrscht weite Teiles ihres Reiches und über die Vergangenheit vermag man nicht zu denken, geschweige denn zu sprechen. Die Menschen fürchten sich vor ihr und eine Besserung scheint nicht in Sicht zu sein - bis Marybeth ins Spiel kommt. Zu Beginn begleiten wir die junge Frau in der auch uns bekannten Welt. Sie besitzt Magie - genau wie ihre Schwester Moira. Der Kontakt zwischen den beiden ist angespannt und als ihre Schwester ausgerechnet zum Geburtstag das Amulett ihrer verstorbenen Mutter von ihrer Tante geschenkt bekommt, nimmt das Drama seinen Lauf. Das Amulett fällt in den Brunnen und als Mary es heimlich wieder hochholen möchte, fällt sie in eine Welt voller Gefahren, Finsternis und seltsamer Gestalten hinein. Für Mary beginnt nun der Kampf in ihr altes Leben zurück und ein Wettlauf gegen die Zeit. Denn Seite für Seite, Kapitel für Kapitel scheint sie immer mehr ihrer Erinnerungen zu verlieren. Und was ist ein Mensch ohne eine einzige Erinnerung? Dem Tode geweiht. Wie man vielleicht merkt, ist diese Geschichte nicht ganz ohne. Es gibt grausame Fresser, brutale Momente und schonungslose Beschreibungen der ganzen Szenerie. Als Leser kämpft man sich gemeinsam mit Mary und den Bewohnern des Reiches durch lange Kapitel, die mir teilweise das Lesen sehr erschwerten. Gerne hätte ich mir mehr Möglichkeiten zum Durchatmen gewünscht, denn das musste ich das ein oder andere Mal. Während ich zu Beginn nur schwer in das Buch gefunden habe - es stellenweise sogar als langatmig und seltsam empfand - kam ich nach den ersten 150 Seiten total gut in der Geschichte an. Ich habe es geliebt, mich mit Mary und ihren Wegbegleitern in Gefahr zu begeben. Mit ihnen nach einer Lösung zur Beseitigung des Problems zu debattieren und mich Stück für Stück in eine leichte, sanft aufkommende Liebe zu verlieren. Schlussendlich hat alles gepasst. Es war stimmig und ging - mit Ausnahme des Beginns - fließend ineinander über. Jeder Protagonist trug seinen Teil dazu bei. Manche waren offener als andere, wiederum andere trugen zur ein oder anderen Überraschung bei. Aber fest steht: Von dem Paar, das Mary fand, über die Fresser bis hin zur Miliz, niemanden möchte ich in dieser Geschichte missen. Auch jede Handlung wurde gut durchdacht - wenn auch teilweise ein wenig vorhersehbar - doch gerade das Ende hätte ich mir so nie zu träumen gewagt. Wobei ich hier sagen muss: Wenn kein zweiter Teil folgen wird, dann ist das ein sehr sehr gemeines Ende. Also muss bei diesem Cliffhanger einfach ein zweiter Band folgen! Wenn du also Märchenadaptionen liebst, die auch düsterer, brutaler und rauer sein dürfen, dann nimm dir dieses Buch zur Hand! Aber pass auf, dass du dich nicht im Labyrinth von Frau Holle verlierst 🤭

Schöner Ansatz tolle Welt aber leider nicht das was ich erwartet habe...
Wie auch schon im ersten Band von Stafanie Lasthaus war die Welt und die Charaktere schön und Bildlich beschrieben. Leider passiert hier inhaltlich zwischen ein paar spannenden und Mund aufklappenden Momenten nicht viel. Es wirkt wie künstlich in die Länge gezogen und einige Dinge erklären sich mich nicht. Nichts desto trotz finde ich den grundaufbau ganz nett und werde bestimmt auch das andere Buch von ihr lesen. Weil eins muss man ihr lassen die enden sind immer ein Plott twist für sich.
✨ 𝖱𝖾𝗓𝖾𝗇𝗌𝗂𝗈𝗇 - 𝖥𝗋𝖺𝗎 𝖧𝗈𝗅𝗅𝖾𝗌 𝖫𝖺𝖻𝗒𝗋𝗂𝗇𝗍𝗁 - 𝖲𝗍𝖾𝖿𝖺𝗇𝗂𝖾 𝖫𝖺𝗌𝗍𝗁𝖺𝗎𝗌 ✨ Frau Holles Labyrinth von Stefanie Lasthaus ist eine Neuerzählung des Märchens Frau Holle. Doch bevor ich überhaupt irgendwas dazu sage: Da denkt man so nichtsahnend, man liest sich ganz entspannt noch den schönen, abschließenden Epilog durch, aber nein 🥺 … Stefanie Lasthaus hat es nochmal richtig spannend gemacht! Was war das denn bitte für ein fieses Ende?😱😍 ich bestehe sowas von auf eine Fortsetzung! Das hat sie wirklich gut gemacht, ich war richtig baff!🙊😍 Aber damit ihr überhaupt wisst, worüber ich hier rede: Mary besucht ihre jüngere Schwester Moira und ihre Tante Eve. Mit beiden hatte sie lange keinen Kontakt und eine schwierige Beziehung. Und dann bekommt ausgerechnet Moira das Amulett ihrer verschwundenen Mutter zum Geburtstag geschenkt. Und als ob das nicht schon schlimm genug wäre, fällt die Kette in den Brunnen, vor dem Tante Eve die beiden schon als Kinder warnte, und Mary soll das Amulett zurückholen. Dass es sich bei diesem Brunnen nicht um einen normalen Brunnen handelt, stellt sich jedoch schnell heraus, als Mary anstatt am Grund des Brunnens in Holles Welt landet. Eine düstere Welt, in der keine Erinnerungen erlaubt sind … Mary ist mit ihrer magischen Fähigkeit in ihrer Welt keine Besonderheit. Es gibt viele Menschen mit magischen Begabungen. Doch in der Welt unter dem Brunnen sind diese Fähigkeiten in einer Person gebündelt: Holle. Die Charaktere waren sehr authentisch und haben die Welt umso mehr zum Leben erweckt. Vor allem Moira, Marys Schwester, hat mir irgendwie gefallen, obwohl ich sie gar nicht leiden konnte. Sie ist unsympathisch, schlecht gelaunt und meiner Meinung nach undankbar. Aber manchmal ist ihre Liebe für ihre Schwester durchgeblitzt und gerade weil sie so ist wie sie ist, fand ich sie interessant. Und auch Mary mochte ich sehr. Sie ist willensstark, mutig und das komplette Gegenteil ihrer Schwester. Auch wenn sie nicht kämpfen kann, gibt sie ihr Bestes und es macht Spaß, ihren Weg zu verfolgen. Die Handlung war mal etwas Neues und die Geschichte hat mir gut gefallen. Leider hat es sich für mich im Mittelteil ein bisschen gezogen, doch am Ende ist die Spannung dann noch mal mit einigen Wendungen - auch wenn ein paar davon vorhersehbar waren - richtig angestiegen. Durch den Schreibstil wird eine düstere Atmosphäre erschaffen und die dunkle Welt von Holle sehr gut dargestellt. Die Art, wie Stefanie Lasthaus diese Welt und ihre Charaktere, diese Hoffnungslosigkeit und auf der anderen Seite auch den Mut, diese Welt zu verändern, beschreibt, war sehr lebendig und hat mich in Holles Welt entführt. Zum Ende hin wird noch eine Liebesgeschichte von Mary mit eingebaut, von der ich mir mehr erhofft habe. Dieser Teil steht eher im Hintergrund, aber ich hätte gerne mehr zu diesem Pärchen (ich verrate hier nicht seinen Namen 👀) gelesen. Zuletzt muss ich noch das Cover und dieses tollen Farbschnitt erwähnen. Das Buch ist ein echter Hingucker und hat sofort meine Aufmerksamkeit auf sich gelenkt! Es macht sich auch sehr schön in meinem Regal! Alles in allem ist es eine wirklich gute Geschichte, die mich vor allem zum Ende hin nochmal richtig mitgenommen hat und ich würde wirklich gerne eine Fortsetzung dazu lesen. Ein Jahreshighlight ist es für mich aber leider nicht geworden.
Mit Frau Holle ist nicht zu spaßen 🌨
Sprechen wir zuerst mal über das offensichtliche - das Buch ist wunderschön. Auch inhaltlich klang es richtig gut und obwohl Frau Holle nie zu meinen liebsten Märchen gehört hat, war ich doch neugierig auf die Neuinterpretation. Leider hat diese mich mit gemischten Gefühlen zurück gelassen. Das Buch hat sich gut lesen lassen und war zu keiner Sekunde langweilig. Ich fand die Welt, in die die Protagonistin wortwörtlich hineinfällt sehr gut beschrieben und sie vermittelt die gewünschte düstere Atmosphäre. Es ist auch deutlich brutaler, als ich zunächst gedacht hätte, was mir aber gut gefallen und zur Storyline gepasst hat. Protagonistin Mary fand ich ziemlich cool und es war ganz interessant alles mit ihr zusammen zu entdecken und zu erfahren. Wobei ich es ziemlich anstrengend fand, dass niemand so richtig mit der Sprache herausrücken wollte, was es denn mit Frau Holle auf sich hat. Fast bis zur Hälfte des Buches tappt man ziemlich im Dunkeln und ich hatte einige Fragezeichen im Kopf, die sich teilweise auch bis zum Schluss nicht geklärt haben. Trotzdem ist Mary allen Widrigkeiten mutig entgegen getreten und ich mochte besonders ihre vorlaute Art und dass sie sich nicht unterkriegen lässt. Wieso Holle letztendlich so bösartig ist hat mich positiv überrascht und der ganzen Geschichte eine emotionale Wendung gegeben. Einen anderen Plottwist hingegen habe ich schon von langem kommen sehen, was aber auch nicht weiter schlimm war. Was ich wirklich schlimm fand, war das Ende. Denn das kam urplötzlich und hätte, meiner Meinung nach, noch deutlich länger und ausführlicher sein sollen. Man ist irgendwie mitten in einer Szene, dann passiert eine krasse Sache und dann ist es vorbei. Ohne Erklärungen und ohne richtigen Abschluss, so was mag ich leider überhaupt nicht. Frau Holles Labyrinth war mal eine ganz neue Erfahrung und ein Buch, das mich gut unterhalten hat, aber mir wohl nicht langfristig im Gedächtnis bleiben wird 🤔
Tut mir leid, aber das war einfach nicht meine Story.
Nach meiner positiven Leseerfahrung mit „Rapunzels dunkler Turm“, habe ich dieses Buch hier leider mehr als enttäuscht geschlossen. Obwohl ich ein großer Fan von Frau Holle und ihrer Geschichte bin, konnte ich mit dieser Version davon irgendwie so gar nichts anfangen. Die Story selbst ist gut geschrieben und lässt sich flüssig lesen. Auch hat mir die Grundidee der Geschichte, insbesondere die Figur von Holle und die Hintergründe dazu, gut gefallen. Leider gab es aber ansonst zu viele Unstimmigkeiten und im Laufe der Story sind mir einfach zu viele Dinge ungut aufgestoßen. Nicht nur, dass auf die hier geschaffene Welt kaum eingegangen wurde und man als Leser das Gefühl hatte, dass hier pausenlos nur an der Oberfläche gekratzt wird, hat es auch den Charakteren eindeutig an Tiefe gefehlt. Mary als Hauptprotagonistin hat eindeutig die meiste Aufmerksamkeit von der Autorin bekommen und zumindest zu ihr konnte ich irgendwie einen Draht finden. Die restlichen an der Handlung beteiligten Charaktere waren alle nur oberflächlich beleuchtet, was es dem Leser nahezu unmöglich gemacht hat, hinter die Fassaden zu blicken und mehr Licht ins Dunkel zu bringen. Besonders unsympathisch war mir dann auch noch Mary‘s Schwester Moira, die mir mit ihrer Rolle schlicht und ergreifend von der ersten Minute an auf die Nerven gegangen ist. Auch, wenn sie ihren Teil zur Geschichte beigetragen hat, fand ich sie einfach nur störend. Das am Ende des Buches dann so viele für mich essenzielle Fragen unbeantwortet geblieben sind, war zusätzlich frustrierend und es will mir einfach nicht aus dem Kopf gehen, warum sich Holles Verbündete/r auf ihre Seite geschlagen hat. Unterm Strich kann man wohl sagen, dass dies hier einfach nicht meine Geschichte war. Zu allem Übel hat mich dann auch noch das letzte Kapitel in diesem Buch total unerwartet getroffen und so fassungslos zurückgelassen, dass ich dieses Buch einfach nur zutiefst unglücklich geschlossen habe. Für den guten Schreibstil und die grundsätzlich wirklich interessante Idee hinter Holle selbst vergebe ich hier trotzdem 2 1/2 Sterne.
























































