Spiegelstadt. Tränen aus Gold und Silber
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Description
»Babylon Berlin« goes Fantasy:
Ein magisches Berlin in den 20er-Jahren, ein zerstörerisches Familiengeheimnis und eine Liebe, die alles verändert, sind die Zutaten für den Urban-Fantasy-Roman »Spiegelstadt. Tränen aus Gold und Silber« von Christian Handel und Andreas Suchanek.
In den Schatten unserer Welt existiert eine andere Wirklichkeit: die Spiegelstadt, ein magisches Berlin, erstarrt in den glamourösen 1920er-Jahren und bewohnt von vielgestaltigen Feen-Wesen. Reisen zwischen den Welten sind streng verboten und nur mithilfe magischer goldener Tränen möglich.
Auf einer wilden Party in Berlin, die ganz im Motto der 20er-Jahre steht, begegnet Max dem ebenso attraktiven wie geheimnisvollen Lenyo – und gerät damit mitten hinein in einen blutigen Konflikt um die Herrschaft in der Feen-Welt. Verfolgt von gnadenlosen Kreaturen und gefangen in einem Netz aus Intrigen und Machtgier, ahnt keiner von ihnen, dass sie längst zum Spielball einer gefährlichen Macht geworden sind, die die Barriere zwischen den Welten bedroht …
Die Zusammenarbeit der beiden preisgekrönten deutschen Fantasy-Autoren Christian Handel und Andreas Suchanek ist ein echter Glücksfall für alle Urban-Fantasy-Fans : »Spiegelstadt. Tränen aus Gold und Silber« ist eine mitreißende Story in einem betörenden Setting mit einer wunderschönen queeren Liebesgeschichte .
»Spiegelstadt. Tränen aus Gold und Silber« ist der Auftakt einer romantisch-queeren Fantasy-Dilogie.
Book Information
Author Description
Christian Handel stammt aus der Schneewittchen-Stadt Lohr am Main, lebt und schreibt aber bereits seit vielen Jahren in Berlin. Er liebt emotionale Geschichten, die queere Themen und märchenhafte Motive aufgreifen und macht sich online und offline immer wieder für LGBTQ+ Literatur stark. Für seine Bücher wurde er unter anderem mit dem Amanda-Neumayer-Stipendium und dem Deutschen Phantastik Preis ausgezeichnet. Außerdem ist er einer der größten Buffy-Fans überhaupt. Mehr über ihn erfährt man auf www.christianhandel.de
Posts
Queere Urban Fantasy im Berlin der 1920er Jahre
Max zieht zurück nach Berlin als seine Großmutter stirbt. Auf einer 20er Jahre Themenparty treffen er und seine Freundin Robin auf Lenyo und dann geht alles ganz schnell. Die Party wird gestürmt, Lenyo verhilft Max und Robin zur Flucht und auf einmal befinden die drei sich im Berlin der 1920er Jahre. Und damit entdecken Robin und Max die Welt der Fernwesen, in der gespiegelten Stadt. Urban Fantasy, mit einer queeren Lovestory und in den 1920er Jahren - das kann ja nur gut werden, dachte ich. Und ich wurde auch nicht enttäuscht. Natürlich beginnt die Geschichte hart, Max trauert um den plötzlichen Verlust seiner Großmutter. Doch wir bekommen schnell einen Einstieg, ich finde es sehr schön, wie das World building in die Geschichte eingewoben wird ohne, dass wir einen Seitenlangen Infodump bekommen. Das sorgt natürlich auch für Spannung, weil wir sämtliche Infos über das gespiegelten Berlin nur tropfenweise bekommen. Schön fand ich, in so ein magisches Berlin abzutauchen, vor allem in den 1920ern. Ich bin ja ein Geschichtsnerd durch und durch und es tat so gut, einen Blick auf die 1920er zu bekommen ohne den konstanten Gedanken an den aufkommenden Nationalsozialismus im Hinterkopf zu haben. Aber dafür strahlt das Berlin kein bisschen wie die goldenen 20ern, im Gegenteil, es gibt eine herrschsüchtige Königsfamilie und Rebellen, zu denen auch Lenyo gehört. Max und Lenyo müssen nicht nur gegen Tamara, die Prinzessin, ankämpfen, sondern fühlen zwischen sich die immer stärkere Anziehung. Und wie sehr Lenyo Max unterstützt, war so schön zu lesen. Die spicy Szenen gingen mir allerdings etwas zu schnell. Spannend waren auch die verschiedenen Perspektiven, das hat mir geholfen besser in die Welt einzutauchen. Besonders spannend waren die Perspektiven von Tamara und Imgard, Max verstorbener Großmutter. Tamara, weil sie die Antagonistin des Buches ist und es für mich etwas neues war, genau diese Perspektive zu lesen. Und Imgard gibt uns Raum für viele Geschichten und Hintergründe, die bestimmt für den zweiten Teil noch gebraucht werden. Ich freue mich schon auf Band zwei in dieser wunderschönen magischen Welt und kann das allen Liebhaber*innen von Urban-Fantasy nur ans Herz legen. Ist nicht so das Buch, dass mega gehypt wurde, aber es lohnt sich. Besonders gefreut hat mich die queere Lovestory. (Vielleicht ist das alles auch nur meine Abneigung gegen die immer gleiche straighten Romantasy-Lovestory)
Tolle Idee und wirklich spannend
Die Idee mit der gespiegelten Stadt Berlin fand ich wirklich toll und war gespannt auf die Umsetzung. Es war sehr spannend und wurde nie langweilig, ständig gab es Verfolgungsjagden oder Angriffe. Dadurch hat das Lesen echt Spaß gemacht, gegen Ende gab es auch einige Plottwists, die ich so nicht habe kommen sehen. Eigentlich mochte ich die vielen Perspektiven, aber manchmal hatte ich dadurch das Gefühl, dass die einzelnen Charaktere nicht so stark ausgearbeitet waren. Teilweise hatten sie für mich keine einzigartige Persönlichkeit und ich hatte deswegen das ganze Buch über eine emotionale Distanz zu den Charakteren. Das kann aber auch an der Erzählperspektive aus der dritten Person liegen, durch diesen Schreibstil ist man ja einfach distanzierter von den Gedanken. Die Einblicke in den Kopf der „Bösewichte“ fand ich aber sehr interessant. Zu Beginn hat Max die Information, dass es eine geheime Parallelstadt gibt, auch etwas zu schnell angenommen und nicht besonders lange hinterfragt meiner Meinung nach. Ansonsten hat mir die Geschichte echt gut gefallen und nach diesem Ende muss ich unbedingt bald den zweiten Band lesen.
Netter Read für zwischendurch.
Es war nicht schlecht, aber ehrlich gesagt war es auch nicht gut. Eigentlich habe ich das Buch als Geschenk für jemanden gekauft, aber hab dann herausgefunden, das besagte Person keine MLM mag, also habe ich ihm ein anderes Buch gegeben. Für mich war die Liebesgeschichte irgendwie...flach. Ich weiß ehrlich gesagt nicht wie ich es beschreiben sollte, aber alle Beziehungen waren irgendwie für mich flach gehalten. Es gab zwei Spice-szenen im Buch, beide nicht so explizit, aber die eine hat für mich gar nicht gepasst und war ziemlich willkürlich. Der Schreibstil war ziemlich durchschnittlich, meiner Meinung nach. Aber mir hat der Fantasy Aspekt gut gefallen, auch wenn ich es nicht immer verstanden habe. Ein durchschnittliches Buch mit einer Menge ungenutzten Potential.

Rezension: (kann Spoiler enthalten) Ich fand die Idee eigentlich ganz cool und mir hat besonders das System mit den zwei Städten gut gefallen. Es war spannend und ich mochte Max eigentlich ganz gerne. Gerade seine Familiengeschichte gefiel mir gut. Nur manchmal wirkte die Geschichte etwas hektisch. Es war zwar spannend, aber teilweise wäre es viele nicht so schlecht gewesen, man hätte das Tempo ein bisschen rausgenommen. Band 2 wartet schon auf mich, daher werde ich ihn sicher bald anfangen und bin gespannt, was noch kommt. 4 Sterne
Nach dem Tod seiner Großmutter zieht Stefan zurück nach Berlin in ihr aus. Um ihn aufzumuntern schleppt seine Freundin Robin ihn zu einer Party, wo er Lenyo begegnet. Auf eben jener Party gibt es aber auch Ärger, so dass Max, Robin und Lenyo fliehen. Statt aber nur in einen anderen Stadtteil, verschlägt es sie in die Spiegelstadt. Berlin zu Zeiten der 20er Jahre und mit Feenwesen gespickt. Doch auch dort sind sie nicht sicher, denn so genannte Fänger machen Jagd auf Menschen und auf Wesen die die Ordnung „stören“. Die Barriere zwischen den Welten ist in Gefahr und diese soll (natürlich) unter allen Umständen erhalten bleiben. Max wird dabei eine ganze Menge Neues erfahren, was sein bisheriges Weltbild gehörig durcheinander bringen wird. Aus verschiedenen Sichten, wobei eine die der bösen Seite ist, gibt es jede Menge Infos, welche irgendwann ein großes Gesamtbild ergeben. Fand ich wunderbar und zu keiner Zeit langweilig oder uninteressant. Man kann sich so absolut in die Charaktere hineinversetzen und Handlungen nachvollziehen bzw. besser verstehen. Das Setting ist wahnsinnig authentisch und ich war gern darin unterwegs. Die Andersartigkeit der Spiegelstadt aufgrund der Zeit, aber auch seiner Bewohner hat mich so fasziniert. Das ist einfach richtig toll geworden. Wer aber jetzt denkt, dass Alles flauschig und weichgespült ist, der sollte lieber nicht gewissen Personen über den Weg laufen. Da macht man schneller mit gewissen Folterungs- und Tötungsmethoden Bekanntschaft als einem lieb ist. Dazu kommen jede Menge schmutzige Geheimnisse um die Königsfamilie, welche so nach und nach ans Licht kommen. Fazit Ich liebe die Idee mit der Spiegelstadt. Die Atmosphäre, die beide Autoren hier zaubern, hat mich direkt in ihren Bann gezogen. Was Setting, Charakter und die vielen verschiedenen Wesen angeht, ist hier ganz viel richtig gemacht worden. Dieses gespiegelte Berlin zu erkunden und die überraschenden Wendungen zu erleben, hat mich stellenweise etwas sprachlos gemacht. Das Ende schreit definitiv nach einer Fortsetzung und das hatte ich so nicht wirklich auf dem Schirm. Darauf freuen tu ich mich aber absolut, denn das Ende ist wahnsinnig gemein. 4 Sterne für einen gelungenen Auftakt des Autorenduos.
Neben unser Berlin existiert eine parallel Spiegelstadt, ein magisches Berlin in der Feen-Wesen jeglicher Art leben. Zwischen den Welten reisen wird strengstens verboten und möglich nur Mithilfe der Tränen aus Gold. Auf einer Party in Berlin begegnen Max dem Fee Lenyo und so nahm deren Schicksal ihren Lauf. Verfolgt von den Jägern, mussten sie in die Parallelstadt flüchten.. und ab hier werden mehr und mehr Geheimnisse gelüftet. Das Buch wird in einem einfachen Schreibstil verfasst. Beim Lesen fühlte es sich für mich wie ein Jugendbuch an.. dann kam ein paar Stellen, wo man dachte Wow, echt eiskalt. Nach der Einleitung, die schnell durcherzählt wurde, ging die Geschichte Schlag auf Schlag. Die Spannungskurve ging steil nach oben und hörte gar nicht mehr auf. Hier hätte ich mir gewünscht, man würde sich ein wenig mehr Zeit nehmen und die Welt entfalten lassen. Es gab viele Überraschende Wendungen, auf die wäre ich gar nicht gekommen. Die Empfindungen der beiden Hauptcharakter zueinander bzw. die Beziehungsaufbau kam nach meinem Geschmack ein wenig zu kurz. War sie einseitig? Am Ende endet es mit einen miesen Cliffhänger. Vielleicht sollte man erst auf den 2ten Band warten ;)
Taucht ein in die spiegelwelt Berlins. In ein magisches Berlin der 20er Jahre
Dieses Buch hat mich umgehauen! Einfach alles an diesem Buch hat mir gefallen: die Charaktere, das magische 2. Berlin, die Magie an sich. Besonders überrascht hat mich, wie düster und brutal das Buch war! Und das magiesystem ist genial! Aber damit, was alles hinter der Handlung steht und welche Wirrungen es so alles gab, damit hatte ich nicht gerechnet! Ich weiß, die rezi ist kryptisch, aber ich habe Angst, mit jedem Wort zu viel zu verraten! Absolute Empfehlung! 5/5 ⭐
Queere Urban Fantasy, die ich absolut weiterempfehlen kann. Wer mal ein etwas kürzeres Buch aus dem Genre lesen möchte, wird hier definitiv glücklich.
Nachdem ich dieses Schätzchen beendet habe, steht als einer meiner nächsten Bücher direkt wieder ein Buch von Christian Handel auf dem Programm, nämlich „Feenfluch“. Vorher gibts aber mein Fazit zu „Spiegelstadt“. Worum geht’s? Max kehrt nach dem Tod seiner Großmutter zurück nach Berlin. Als er gemeinsam mit seiner besten Freundin Feiern geht, um sich abzulenken, trifft er auf Lenyo. Dieser stammt jedoch aus der Spiegelstadt, einer alternativen Version von Berlin, in der allerhand magische Wesen leben. Dort wird Max Teil eines jahrelangen Konflikts und muss erkennen, dass mehr mit seinem Leben zu tun hat als er jemals gedacht hätte. Meinung: Weil eine liebe Bookie Freundin schon sehr von dem Buch geschwärmt hat, hatte ich hohe Erwartungen und wurde nicht enttäuscht. Die Geschichte um Max, Lenyo und Robin ist kurzweilig und ein gutes Beispiel dafür, dass es keine 1000 Seiten braucht, um tolle Fantasy zu schreiben. Das Magiesystem rund um die Spiegelstadt fand ich spannend, die Welt ist gut ausgearbeitet und es gab interessante Plot Twists. Was mich nicht ganz abholen konnte war die Liebesgeschichte. Diese lockert die düsteren Geschehnisse zwar auf, bleibt aber gleichzeitig auch eher oberflächlich. Außerdem hätte ich mir zu Beginn eine Content Note gewünscht. Denn das Buch enthält ein paar sehr brutale Szenen, bei denen aus meiner Sicht ein Warnhinweis sinnvoll wäre. Fazit: Queere Urban Fantasy, die ich absolut weiterempfehlen kann. Wer mal ein etwas kürzeres Buch aus dem Genre lesen möchte, wird hier definitiv glücklich. Aber Achtung: „Spiegelstadt. Tränen aus Gold und Silber“ ist Teil 1 einer Dilogie. 😉

Magie, Blut und Geheimnisse – Ein fesselndes Abenteuer in der Spiegelstadt
Inhalt: Spiegelstadt – Tränen aus Gold und Silber entführt die Leserinnen und Leser in ein düster-magisches Berlin der 1920er Jahre. Doch hinter den glänzenden Fassaden der Stadt lauern dunkle Geheimnisse. Als die Hauptfiguren in eine gefährliche Welt voller Intrigen, Machtkämpfe und blutiger Auseinandersetzungen hineingezogen werden, beginnt ein mitreißendes Abenteuer. Dabei stellt sich immer wieder die Frage: Wem kann man wirklich trauen? Eigene Meinung: Der Roman überzeugt mit einer spannenden Handlung, die von Anfang an fesselt und keine unnötigen Längen aufweist. Stattdessen wird ein Geheimnis nach dem anderen aufgedeckt, was die Neugier immer weiter antreibt. Besonders gefallen hat mir, dass die Geschichte in Berlin spielt. Die Kulisse wirkte dadurch vertrauter und greifbarer. Allerdings hätte ich mir gewünscht, dass das Flair der 1920er Jahre noch stärker herausgearbeitet worden wäre, um das versprochene Babylon Berlin goes Fantasy-Feeling vollständig zu entfalten. Dennoch punktet das Buch mit einer stetig ansteigenden Spannung und einer Geschichte, die sich mit jeder enthüllten Wahrheit weiterentwickelt. Die düsteren, brutalen und teilweise blutigen Szenen sorgen für eine beklemmende Atmosphäre, die nichts für schwache Nerven ist. Das Ende war schlichtweg atemberaubend und hat mich sprachlos zurückgelassen. Ich kann den nächsten Band kaum erwarten! Fazit: Spiegelstadt – Tränen aus Gold und Silber ist ein packender Fantasy-Roman mit einer faszinierenden, düsteren Welt, spannenden Wendungen und einem hohen Erzähltempo. Trotz kleinerer Schwächen in der Darstellung der historischen Atmosphäre überzeugt das Buch mit einer durchdachten Handlung und einem intensiven Finale. Ich vergebe 4,5 Sterne und freue mich schon auf die Fortsetzung!
Interessanter Plot
Die Spiegelstadt in die 20er Jahre des vorigen Jahrhunderts zu legen dürfte dem aktuellen Interesse an dieser Zeit und dem Nimbus des "Babylon Berlin" geschuldet sein. Nichtsdestotrotz ein gut gelungener Plot. Für den ist es mE übrigens egal, welche sex. Vorlieben die Liebenden haben, so dass die Betonung der "queeren" Liebesgeschichte etwas übertrieben wirkt. Wer Lust auf Urban Fantasy hat und gerne beim Lesen einen Film im Kopf abspult, ist mit diesem Buch gut beraten.
"Spiegelstadt. Tränen aus Gold und Silber" entführt Leser in ein faszinierendes und doch unheimliches Parallel-Berlin der 1920er Jahre. Die Autoren schaffen es meisterhaft, eine lebendige, dampfende Metropole voller Geheimnisse und Magie zu zeichnen, die an "Babylon Berlin" mit einem fantastischen Twist erinnert. Die Geschichte um Max, der nach dem Tod seiner Großmutter in diese Spiegelwelt gezogen wird und dort auf den rätselhaften Lenyo trifft, ist rasant und fesselnd. Die queere Liebesgeschichte ist dabei ein zentrales Element und wird einfühlsam und glaubwürdig erzählt. Besonders gelungen finde ich die vielschichtigen Charaktere, die alle ihre eigenen Geheimnisse und Motivationen mitbringen. Man fiebert mit Max und Robin mit, während sie versuchen, sich in dieser neuen, gefährlichen Welt zurechtzufinden. Die Spannung wird gekonnt aufgebaut und hält bis zum Schluss an, der in einem mitreißenden Cliffhanger mündet und sofort Lust auf den zweiten Teil macht.
Wow! Warum habe ich bislang niemanden über dieses Buch reden hören? Spiegelstadt kombiniert die Faszination der 1920er mit magischen Intrigen und einer queeren Liebesgeschichte – und das, ohne sich in überladener Fantasy zu verlieren. Während viele gehypte Bücher auf BookTok oft zu viel wollen, bleibt dieser Auftakt angenehm fokussiert und genau deshalb so gelungen. Die Idee eines magischen Berlins, das in den goldenen Zwanzigern eingefroren ist, ist einfach chef’s kiss 💫 Die Feenwelt mit ihren strengen Regeln, goldenen Tränen als Portalwährung und einem brodelnden Machtkampf bietet das perfekte Setting für eine Geschichte, die spannend, aber nicht überfrachtet ist. Und mal ehrlich – wer kann zu einem Babylon Berlin meets Fantasy-Vibe schon nein sagen? Max und Lenyo als zentrale Figuren funktionieren super – ihre Chemie wirkt authentisch, ohne dass die Lovestory den gesamten Plot frisst. Es ist eine dieser seltenen Erzählungen, in denen sich Romantik und Spannung perfekt ausbalancieren 💛 Der Schreibstil? Eher schlicht, aber genau das macht das Buch so leicht zugänglich. Keine ausufernden Beschreibungen, kein überambitioniertes Worldbuilding – stattdessen eine Story, die einfach funktioniert. Teil 2 ist bereits bestellt – und wenn er mich genauso abholt, wird das hier definitiv eine meiner liebsten Fantasy-Dilogien! 📖✨
"Spiegelstadt. Tränen aus Gold und Silber" von Christian Handel und Andreas Suchanek entführt seine Lesenden in ein faszinierendes, magisches Berlin der 1920er-Jahre, das parallel zu unserer Welt existiert – die Spiegelstadt. In diesem Urban-Fantasy-Roman treffen wir auf Max, der nach dem Tod seiner Großmutter in Berlin zurückkehrt und in eine Welt voller Geheimnisse und Gefahren gezogen wird. Auf einer schicksalhaften Party begegnet er Lenyo, einem ebenso geheimnisvollen wie anziehenden Charakter, der ihn in die Spiegelstadt führt. Dort entfaltet sich eine Geschichte voller Intrigen, Machtspiele und einer verbotenen Liebe, die die Barriere zwischen den Welten bedroht. Das Autorenduo Christian Handel und Andreas Suchanek, erschaffen mit "Spiegelstadt" ein mitreißendes Setting, das die Atmosphäre des historischen Berlins gekonnt mit magischen Elementen verwebt. Die Figuren sind tiefgründig und authentisch gezeichnet, sowohl die menschlichen Protagonisten als auch die vielschichtigen Feen-Wesen. Besonders gelungen ist die queere Liebesgeschichte zwischen Max und Lenyo, die sensibel und facettenreich dargestellt wird, ohne dabei ins Klischee abzudriften. Die Handlung ist von Anfang an packend und lässt kaum Raum für Atempausen. Die Spannung wird geschickt durch unvorhersehbare Wendungen aufrechterhalten, die die Lesenden immer wieder überraschen und das Gesamtbild der Geschichte abrunden. Die Verbindung zwischen Vergangenheit und Gegenwart, Realität und Magie wird geschickt gewoben, was "Spiegelstadt" zu einem unvergesslichen Leseerlebnis für Fans von Urban Fantasy macht. Insgesamt ist "Spiegelstadt. Tränen aus Gold und Silber" ein gelungener Auftakt einer romantisch-queeren Fantasy-Dilogie, der sowohl mit seinem Setting als auch mit seiner Geschichte überzeugt und Lust auf mehr macht. Wer sich für eine spannende Mischung aus historischem Flair und magischem Abenteuer begeistern kann, wird von diesem Buch begeistert sein.

Berlin Calling: Feen, Dschinns und sarkastische Helden im Großstadtchaos
„Spiegelstadt“ entführt uns in ein faszinierendes Berlin, das sowohl in der heutigen Zeit als auch in den 1920er Jahren spielt. Die Geschichte verwebt urbanen Alltag mit einer magischen Feenwelt voller düsterer Intrigen. Besonders das Setting, das zwischen modernem Berlin und den glamourösen 20er Jahren wechselt, schafft eine einzigartige Atmosphäre. Eines der Highlights des Buches ist das Feenreich mit seinen komplexen Machtstrukturen und Konflikten. Die Intrigen und Kämpfe dort sind düster und geheimnisvoll, was der Geschichte eine spannende Tiefe verleiht. Besonders das Magiesystem rund um die goldenen und silbernen Tränen fand ich sehr kreativ und es sorgte für interessante Wendungen in der Handlung. Die Charaktere sind wunderbar ausgearbeitet. Besonders Robin, dessen sarkastische Art und witzige Dialoge mit dem Dschinn mich immer wieder zum Schmunzeln brachten, ist ein echter Sympathieträger. Die Dynamik zwischen den beiden sorgt für viele humorvolle Momente und lockert die ansonsten spannende und oft düstere Handlung gekonnt auf. Durch die verschiedenen Perspektiven erfährt man zudem viel über die inneren Konflikte der Figuren, was sie noch greifbarer macht. Der Schreibstil von Handel und Suchanek ist flüssig und prägnant. Es gibt keine unnötigen Längen oder überflüssigen Ausschweifungen, was das Tempo der Geschichte durchgehend hoch hält. Dadurch bleibt die Spannung konstant, und man wird als Leser zu keiner Zeit gelangweilt. Das Ende hat mich schlichtweg umgehauen. Ein fieser Cliffhanger, der dafür sorgt, dass man unbedingt weiterlesen will. Insgesamt bietet Spiegelstadt eine mitreißende, queere Urban Fantasy mit einem faszinierenden Setting, tollen Charakteren und einer einzigartigen Magie, die es definitiv wert ist, gelesen zu werden.

Auf dieses Buch war ich richtig, richtig gespannt. Fantasy gemixt mit den 20er Jahren. Das ist mal eine echt geniale Idee. Das 20er Jahre Feeling kam bei mir leider nicht wirklich auf. Es gibt Elemente aus der Zeit, das definitiv, aber sie waren doch eher am Rande. . Die Geschichte an sich fand ich aber sehr spannend. Ein Paralleles Berlin zu unserem zu entdecken, Magie in einer ganz neuen Form kennenlernen und mittendrin Max 🤭 Gott das war herrlich. Er hat von alldem keine Ahnung und muss sich mit so viel neuem auseinandersetzen, da kann man schon verstehen das er etwas überfordert ist. Doch er bekommt Hilfe und diese Hilfe verdreht ihm leicht den Kopf. . Der Verlauf hat spannende Entwicklungen gehabt und einen immer tiefer in den sog gezogen. Es kammen dinge ans Tageslicht, da hätte man echt nicht mit gerechnet. Der letzte Schliff hat mir etwas gefehlt, dafür war das Ende wieder umso heftiger. . Ich bin sehr gespannt auf Band zwei und hoffe das er sehr schnell erscheint. Von mir gibt es 4 Sterne.

Also was man sagen kann ist: Da wird nicht lange gefackelt, da gehts sofort los und schlag auf schlag 🤣Da kam ich beim lesen ja selber kaum hinterher 🤣 So leichter Schreibstil, wobei ich sagen muss dass ich ab und an mal kurz abgedriftet bin. Für mich war es auch mal was Neues dass es ein homosexuelles Paar war. Das Thema Verlieben usw war aber auch nicht wirklich der Fokus. Leider fehlte mir etwas mehr Tiefgang. Die Protas mochte ich eigentlich alle sehr gerne, aber etwas kleines fehlte da 🤏 Ärgerlich fand ich das mit Robin, dass gefiel mir am Ende gar nicht😭 Tamyra war dafür Eiskalt, vor der "Halskrause" graut es mir etwas🙈 Im Großen und Ganzen eine gute Geschichte, auch etwas sehr brutal. Spannend war sie auf jeden Fall, vorallem wollte man unbedingt Max Geschichte erfahren😱 Ich denke Band 2 werde ich auch noch lesen, jetzt will ich auch einfach alles wissen🤣
Gibt es Feenwesen in Berlin? Ja und nein: Verborgen hinter unserer Wirklichkeit existiert ein anderes Berlin, das als Zufluchtsort erschaffen wurde – die Spiegelstadt. Hier sollen die Feenwesen sicher sein vor den Menschen, und hier haben die schillernden 20er Jahre nie geendet. Um die Sicherheit zu gewährleisten, sind Reisen zwischen den Welten streng verboten und nur mithilfe goldener Tränen möglich, die schwer zu bekommen sind. Und doch gibt es einen geheimen Austausch – und einen steten Zustrom von Flüchtenden. Denn für viele Feenwesen ist die Spiegelstadt nicht länger Refugium, sondern der Sitz einer unerbittlichen Diktatur. Auf einer 20er-Jahre-Party in unserem Berlin begegnen sich der Mensch Max und das Feenwesen Lenyo. Es funkt direkt zwischen den beiden jungen Männern – und bevor Max sich versieht, ist er mitten drin in einem gnadenlosen Machtkampf. Urban Fantasy, eine Liebesgeschichte mit gelungener LGBTQIA*-Repräsentation, 'Coming of Age' und 20er-Jahre? Die Autoren verbinden dies zu einer kreativen, einfallsreichen Mischung mit magischem Flair, frischen Ideen und einem gelungenen Weltenaufbau. Die Geschichte schreitet rasant voran – manchmal vielleicht allzu rasant, da hätte ich gerne mehr über die Gesellschaft der Feenwesen oder bestimmte Charaktere erfahren! Da schwächelt der Tiefgang ein wenig. Aber spannend ist das Ganze auf jeden Fall, mit viel Action und überraschenden Wendungen. Der Schreibstil liest sich lebendig und angenehm, mit einer bildhaften Sprache, die viel Atmosphäre aufbaut. Die Charaktere sind überwiegend interessant und ansprechend geschrieben. Für ein paar wünsche ich mir mehr Hintergrundgeschichte im nächsten Band, um sie vielschichtiger zu gestalten und mehr über ihre Motivation zu erfahren. Aber auch so habe ich Max wirklich ins Herz geschlossen. Ich liebe die süße queere Liebesgeschichte – keine toxische Maskulinität in Sicht! Mir gefällt sehr gut, dass Max' Homosexualität nicht als zu lösendes 'Problem' dargestellt wird, sondern als ganz normaler Teil seines Lebens und seiner Persönlichkeit. Insgesamt hat mir dieser erste Band viel Spaß gemacht! Zum Hörbuch: Julian Horeyseck hat eine angenehme Stimme und bringt Emotionen und die Stimmfarben verschiedener Charaktere hervorragend rüber. Er führt ausdrucksstark durch die Geschichte und macht es leicht, der verwickelten Geschichte und den zahlreichen Perspektivwechseln zu folgen, ohne sich dabei zu verzetteln.
Dieses Buch lag einfach viel zu lange auf meinem SuB. Nach dem ich es jetzt regelrecht durchgesuchtet habe, frag ich mich echt, warum es so lange dort verweilen musste. Das Buch war so erfrischend und abwechslungsreich für mich, nach dem ich in letzter Zeit viel High Fantasy gelesen habe. Das Berlin-Setting hat mir super gefallen und es gibt ganz viele 20's Vibes und eine fantastische Spiegelwelt zu erkunden. Hier bekommen auch magische Geschöpfe wie der Dschinn, Nöck, Sirene, Baumgeist, Nixe...die meiner Meinung nach derzeit nicht im Fokus stehen ihren Auftritt. Das hat mir super gut gefallen. ☺️ Und auch das ich einfach mal ein Fantasybuch aus der Feder von zwei Autoren gelesen habe, hat mir gut gefallen, da meine Buchauswahl doch sehr frauenlastig ist, war es auch mal wieder spannend einen etwas brutaleren Schreibstil zu entdecken. Das Magiesystem möchte ich hier nicht unerwähnt lassen, dass hab ich so auch noch nirgends gelesen und war für einige Überraschungen gut. Auch die Gayromance hat mir wirklich sehr gut gefallen, wobei ich das kurze spicy Intermezzo schon etwas short fand. Das wirkte für mich eher gezwungen und mal kurz in die Geschichte reingebastelt. Sonst gab's für mich nichts zu beanstanden und es war eine wirklich runde Sache mit Überraschungen und einem wirklich krassen Gadget, dass eine Gewisse Tamyra sehr gerne benutzt. 😵 Das Ende hat mich dann mal kurz das Atmen vergessen lassen und ich musste direkt mal Band 2 ordern. 🤭
Fassade & Wahrheit Schicksal & Gefahr
Die goldenen Zwanziger sind aus heutiger Sicht nicht mehr als eine Zeit, die nicht wusste was kommen sollte. Geheimnisse und Oberflächlichkeiten waren auch damals schon normal. Gibt man nun etwas Magie und Moderne hinzu ergibt sich die Geschichte von Christian Handel und Andreas Suchanek. Risse in der Realität, die mehr zeigen als nur die eigene Welt, klingen verlockend und zeigen Möglichkeiten. Der Zog eine andere, ausgeformte Ebene zu betreten ist nicht nur etwas für die weit entfernten Galaxien, er ergibt sich auch durch die kleinen Schritte. In einem Zusammenspiel aus Feen, Familie und Vergangenheit erwacht etwas, das den detailierten Geist der Geschichte mit der Wahrheit des Augenblickes vermischt. Gold und Silber sind schön und glänzen hell, doch dahinter gibt es auch Abgründe, welche allzu leicht übersehen werden...

Interessant und spannend
Max und seine beste Freundin Robin brauchen unbedingt eine Partynacht. Doch diese Nacht werfen sie wohl nie vergessen. Nicht nur das Max dort Lenyo kennenlernt, den er sofort faszinierend findet, nein auf einmal steht seine ganze Welt Kopf und die beiden müssen feststellen, das es quasi ein gespiegeltes Berlin gibt, voller magischer Wesen. Doch dieses Berlin ist kein Ort der Träume... Die Geschichte geht eigentlich direkt los und hat auch ein durchgängiges Tempo, hier geht es wirklich Schlag auf Schlag. Der Schreibstil der beiden Autoren ist toll, hier kannst du dich keine Minute ausruhen, es passiert ständig etwas und man muss einfach wachsam sein. Die Liebesgeschichte zwischen Max und Lenyo ist eher im Hintergrund aber als wunderschön zu beschreiben. Beide sind tolle Charaktere und machen die Geschichte zu etwas besonderem. Die Geschichte hat mich gut unterhalten und endete mit einem fiesen Cliffhanger.
Für mich leider am Thema vorbei.
Fantasy ist ja mein absolutes Lieblingsgenre und Berlin ist meine gefühlte Heimat. Spiegelstadt vereint also zwei Lieblinge in einem. Klar, dass ich es lesen musste, oder? Nur leider kam ich nicht so richtig in die Geschichte hinein. Die Idee von einem gespiegelten Berlin, welches feststeckt in den 20igern, mit Fabelwesen on top, klingt echt spannend. Nur kam für mich, außer zu Beginn das Feeling der 20iger nicht so richtig auf. Das Fantasyfeeling kam dagegen immer mehr auf, vor allem gegen Ende. Die Hintergrundgeschichte, warum es die Spiegelstadt gibt und wie sie entstanden ist, hätte für mich schneller und mehr in den Vordergrund gebracht werden können. Die Charaktere konnten mich alle leider nicht überzeugen. Sie wirken sehr eindimensional und ihre Dynamik untereinander eher steif und teilweise nervig. Von der 🌶️ Szene will ich gar nicht erst anfangen. Ich hab ja einen Faible für die Bösen, aber die waren mir zu klischeehaft und überzogen böse. Gut fand ich die wechselnden Sichtweisen in der Geschichte, auch von Randfiguren. Das brachte Abwechslung hinein. Der Schreibstil ist sehr leicht und locker, wirkt für mich aber eher etwas holzig und roh. Somit gibt es leider für mich keine weitere Expedition ins Spiegelreich.

Bildgewaltige und packende Fantasy
Home My Books Browse ▾ Community ▾ 1 Jump to ratings and reviews Spiegelstadt: Tränen aus Gold und Silber Christian Handel , Andreas Suchanek 3.75 137 ratings62 reviews Read Buy on Amazon DE Rated. Edit review Edit my activity »Babylon Berlin« goes Fantasy: Ein magisches Berlin in den 20er-Jahren, ein zerstörerisches Familiengeheimnis und eine Liebe, die alles verändert, sind die Zutaten für den Urban-Fantasy-Roman »Spiegelstadt. Tränen aus Gold und Silber« von Christian Handel und Andreas Suchanek. In den Schatten unserer Welt existiert eine andere Wirklichkeit: die Spiegelstadt, ein magisches Berlin, erstarrt in den glamourösen 1920er-Jahren und bewohnt von vielgestaltigen Feen-Wesen. Reisen zwischen den Welten sind streng verboten und nur mithilfe magischer goldener Tränen möglich. Auf einer wilden Party in Berlin, die ganz im Motto der 20er-Jahre steht, begegnet Max dem ebenso attraktiven wie geheimnisvollen Lenyo – und gerät damit mitten hinein in einen blutigen Konflikt um die Herrschaft in der Feen-Welt. Verfolgt von gnadenlosen Kreaturen und gefangen in einem Netz aus Intrigen und Machtgier, ahnt keiner von ihnen, dass sie längst zum Spielball einer gefährlichen Macht geworden sind, die die Barriere zwischen den Welten bedroht … Show more Genres Fantasy Queer LGBT Historical German Literature Fiction Gay 352 pages, Paperback First published May 1, 2023 Book details & editions 9 people are currently reading 120 people want to read About the author Christian Handel 28 books28 followers Follow Readers also enjoyed Die Schwarze Königin Markus Heitz 3.72 157 Der Preis der Gier Franzi Kopka 4.12 727 Skogen Dynasty Carolin Wahl 4 1,406 Rosenfluch Sabine Schoder 4.2 235 Geheimnisse Dominik Gaida 3.88 282 Was bisher verloren war Kerstin Gier 4.24 2,768 Verborgene Magie Julia Kuhn 3.33 1,775 Starlight in Our Dreams Andreas Dutter 3.76 417 We Will Give You Hell Lina Frisch 3.7 253 Dunkelaura Greta Milán 3.94 180 Wie die Dunkelheit befiehlt Anna Benning 4.38 652 Oracle Ursula Poznanski 4.02 383 One Second to Love Kristina Moninger 3.75 758 Das Elixier der Lügen Anne Lück 4.11 1,076 Wie Wellen im Sturm Alicia Zett 4.34 816 In unserem Universum sind wir unendlich Sarah Sprinz 4.66 1,203 La Cour des ténèbres Victor Dixen 3.83 4,251 Unsafe Leonie Lastella 3.91 217 Tokioregen Yasmin Shakarami 4.05 260 Moorläufer: Im Reich des letzten Drachen Boris Koch 3.94 47 All similar books Ratings & Reviews My Review Katherines.little.library 19 reviews · 1 follower November 3, 2023 Schillernde Parties, Alkohol und ausgelassene Stimmung – das ist es, was man von einem 20er Jahre Buch erwartet. „Spiegelstadt“ von Christian Handel und Andreas Suchanek bietet darüber hinaus aber so viel mehr: Queere Liebe, liebenswürdige und schlagfertige Charaktere, dazu eine packende Fantasy-Welt voller Feenwesen, die hinter einer Wand direkt neben der Welt der Menschen liegt und diese in fast allen Bereichen spiegelt, und eine mordlustige und bösartige Herrscherin. Fantasy trifft auf 20er Jahre in diesem oppulenten und fantastischen ersten Band voller Betrug und Liebe. Nach anfänglichen Schwierigkeiten bin ich in den Spiegelwelten versunken und voller Spannung von Seite zu Seite geflogen, auf denen sich eine Geschichte entfaltet, die Fans der „Darker Shades of Magic“ Reihe von V.E. Schwab sicher begeistern wird! Wer würde nicht gerne in eine Welt reisen, in der es Fabelwesen gibt, soweit das Auge reicht – von Dschinn über Dryaden über Undinen und Wasserpaläste, es ist alles geboten. Die Feen-Stadt liegt wie in der Zeit festgefroren auf der einen Seite des Walls; Reisen zwischen den Welten sind streng verboten und nur mithilfe magischer goldener Tränen möglich. Und dann sind da noch die silbernen Tränen, die Erinnerungen speichern/aufbewahren, bis man sie wieder abruft. Die Idee der Tränen aus Gold und Silber ist phänomenal gut, vor allem je weiter man im Buch voranschreitet und je mehr man erfährt wofür diese eigentlich gut sind. So weit, so spannend, ich würde trotzdem gerne mal durch die Grenze hüpfen… wäre da nicht die düstere und gewalttätige Herrscherin der Spiegelstadt, Tamyra. Der Schreibstil der Autoren ist bildgewaltig und schmeißt einen direkt voll ins Geschehen, jede Seite ist mit Action gepackt – man muss gemeinsam mit Max erst mal zu Atem kommen und alles verarbeiten, bevor man direkt von Lenyo den Kopf verdreht bekommt. Sogwirkung ist definitiv garantiert, das Buch zieht einen immer tiefer in seine Welt, die voller Wendungen und Überraschungen ist, von denen nur manche vorhersehbar waren – man will und muss einfach wissen, wie es weiter geht mit Max, Robin, Lenyo, Janus und Co und wem man selbst und auch sie trauen dürfen, wer kein doppeltes Spiel spielt. Die vielen witzigen Schlagabtäusche und Dialoge, die Neckereien, auch wenn es in der Story mal ernster wird, verleihen dem Buch Charme. Insbesondere Janus ist ein großartiger Charakter – seine Flüche, Sarkasmus und lockeren Sprüche bringen wunderbaren Comic Relief, wenn die Spannung kaum mehr auszuhalten ist! Besonders toll ist es, dass man die Geschichte aus mehreren Perspektiven liest und immer wieder verschiedene Einblicke bekommt – die in Tamyras und Irmgards Leben haben mir persönlich am besten gefallen. Das über die Silbertränen und Flashbacks zu erzählen, ist eine großartige Idee, die sich sehr gut in den Erzählfluss einfügt. Gegen Tamyra formiert sich immer wieder Widerstand im Untergrund – die politische Machtspielchen und Intrigen sind spannungsgeladen und heizen der Story (neben der süßen queeren Love-Story) ordentlich ein, aber ist sie am Ende tatsächlich der größte Schurke in den Spiegelwelten? Das Ende des Buches löst viele Dinge auf und noch mehr Fragen aus: was steckt hinter dem 3. Berlin, dem Uhrwerk und was ist diese Dunkelheit? Ein Knall folgt auf den nächsten in diesem trügerischen Finale, in dem nicht ist und endet wie erwartet und scheint – der Erscheinungstag des 2. Bands ist fest in meinem Kalender markiert!

Das Buch besitzt ein wundervolles Cover, welches für mich der ausschlaggebende Kaufgrund war. Leider konnte mich der Kampf zwischen den unterschiedlichen Feenwesen so gar nicht in den Bann ziehen. Ich hatte etwas gänzlich anderes erwartet. Das Berlin der 20er Jahre wirkte auf mich weder glanzvoll noch magisch. Stattdessen besaß die Spiegelstadt vielmehr einen düsteren, dystopischen Charakter. Es herrscht sehr viel Furcht, gibt unzählige Kämpfe und viele Tote. Viel zu viele Tote meiner Meinung nach. Jeder lügt und betrügt. Freunde und Feinde sind schwer voneinander zu unterscheiden. Zwischen all dem steht Max, ein Hauptcharakter, welcher alles über sich ergehen und sich pausenlos von anderen leiten lässt. Er stellt keinerlei Fragen über dieses ihm ach so fremde Feenreich und dessen unterschiedliche Bewohner. Neue Erkenntnisse und die Offenbarung seiner Vergangenheit nimmt er sehr leicht hin, was auf mich stellenweise unglaubwürdig wirkte. Der für mich größte Kritikpunkt sind die fehlenden Gefühle. Die Liebesgeschichte zwischen Max und Lenyo war für mich so gut wie gar nicht spürbar. Vielmehr empfand ich sie als erzwungen. Zwischen den Beiden bemerkte ich keinerlei Chemie oder starke Anziehungskraft. Hin und wieder wurden ein paar Szenen, in welche sich die beiden näher kamen, wahllos in das Buch hineingeworfen, um es letztlich als queer bewerben zu können. Des Weiteren empfand ich es sehr unangenehm, der Zeugung von Max beizuwohnen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass irgendjemand mit ansehen will, wie er von seinen Eltern gezeugt wurde. Vor allem da einer von beiden kurz darauf das Zeitliche segnete. Fazit: Fans von grausamen Dystopien könnten an dieser Geschichte gefallen finden. Allen anderen würde ich davon abraten.
2 Berlins - 2 Welten
Diese Geschichte hat mich so oft traurig und fassungslos gemacht, das ich nicht weiß, ob ich sie mag oder nicht. Evtl. ist es eine Hassliebe. Daher werde ich auch sehr bald Band 2 lesen (müssen), denn das Ende von Band 1 ist ... sagen wir es ohne zu Spoilern: Ich will, oder muss, wissen wie es weitergeht, bzw. endet! Ach ja, ich habe es größtenteils gehört, da es im Abo von Audible enthalten war.
Grandios ist das einzig passende Wort
Das Cover dieses Buches gefällt mir einfach nur richtig gut, herrlich angelehnt an den Stil der 20er Jahre ist es absolut passend zur Story selbst. Die ausgewählten Farben und das Design ist edel und für mich ein wahrer Hingucker. Der Schreibstil von Christian Handel und Andreas Suchanek ist so unglaublich toll. Unaufgeregt aber dennoch mit viel Spannung erzählen sie ihre Geschichte rund um die Anderswelt und ihre Protagonisten darin. Sie haben mich in ein Berlin entführt, welches ich einfach großartig fand. Die Verbindung zur Feen-Welt und das darum gesponnene Weltgefüge hat mich von Beginn an in seinen Bann gezogen. So herrlich detaillier beschrieben und dazu noch den wundervollen Flair der 20iger Jahre war echt großartig. Die Story startet sehr schnell sehr rasant und man bekommt gleich jede Menge an Action geboten. Das fand ich zur Abwechslung wirklich mal erfrischend denn oft dauert es in Büchern ja bis es so richtig an Fahrt gewinnt. Wer das sucht ist hier übrigens falsch, es geht direkt los und ich war am Anfang etwas verwirrt. Ich persönlich liebe es wenn ich erst nicht richtig durchsteige und dann immer mehr dahinter blicke und verstehe, so war es hier. Es gab keine Atempause, es ging wirklich schlag auf Schlag durch die Handlung. Anzumerken wäre auch noch dass ich bis kurz vorm Ende nicht sicher war ob es in sich abgeschlossen ist oder nicht. Dazu sage ich aber mal nichts, lest es echt selbst und findet es heraus. Ein wirklich richtig tolles Werk für das ich nur wärmende Worte habe. Lest es und lasst euch verzaubern so wie ich es tat.
Rezension enthält Spoiler
Die Idee an sich finde ich super interessant. Alleine das Setting in Berlin in den Zwanzigern hat mich sofort begeistert. Die Spannung war, abgesehen vom Infodumping im ersten Kapitel, auch direkt da. Leider kam dann in Kapitel 6 die sich anbahnende Liebesgeschichte dazu. Für meinen Geschmack entwickelte sie sich viel zu schnell. Die Charaktere haben sich gerade erst am Abend zuvor in der Bar kennengelernt, und Lenyo wirkt sofort sehr verliebt in Max. Das ist mir persönlich einfach etwas zu abrupt. Für mich wäre die Liebesgeschichte gar nicht nötig gewesen. Vielleicht nehme ich das aber auch besonders so wahr, weil ich asexuell bin und romantische Dynamiken für mich manchmal anders wirken. Von den Charakteren mochte ich bislang nur Robin, und ich glaube, die Geschichte hätte mir insgesamt besser gefallen, wenn sie aus ihrer Sicht geschrieben wäre. Daher habe ich die Geschichte vorerst abgebrochen, könnte mir aber vorstellen, sie zu einem späteren Zeitpunkt weiterzulesen. Das schmälert zwar meinen bisherigen Lesegenuss, ändert aber nichts daran, dass ich die Grundidee und die Atmosphäre der Geschichte weiterhin sehr spannend finde.
Der erste Band der ,,Spiegelstadt“ Dilogie und eine grandiose Story, die die beiden Autoren da erzählt, eine einzigartige Welt, die sie geschaffen haben. Ich habe es geliebt, darin ein- und abzutauchen, zu staunen und immer mehr davon zu sehen. Schon das erste Kapitel war genial und hat mich gleich in seinen Bann gezogen. Und dann waren da die Charaktere. Max, der zurück in seine Heimatstadt Berlin kam in das Haus seiner Oma Imgard, die erst kürzlich gestorben war. Ich fand ihn von gleich auf sympathisch und habe mit ihm mitgefühlt, auch seine beste Freundin Robin war toll in ihrer lockeren Art. Und dann war da Lenyo, ein geheimnisvoller Fremder auf einer Party, auch ihn mochte ich auf Anhieb und war neugierig auf ihn. Lenyo, der Max und Robin in eine andere Welt brachte. In die Spiegelstadt, ein Berlin wie aus den 1920ern und Heimat von Wesen wie Feen, Undinen, Blumenelfen, Dryaden, Syphen, Nachtmahre, Rotkappen, Heuler, Kobolde und Dschinn, mit magischen Artefakten und Waffen. Es war eine Welt, die schillernd und bunt war, aber auch blutig gerade durch Prinzessin Tamyra, die gerne folterte und tötete und gegen den Widerstand arbeitete. In diesen und in das Königshaus bekam man einen spannenden Einblick, ebenso in die Regeln und das Leben in dieser Welt, in ihre Geschichte. Man sah und hörte immer mehr von der Spiegelstadt und es entstand so ein immer größeres und fantastischeres Bild. Die ganze Story war toll aufgebaut und durchdacht und auch wenn es mehrere Handlungsstränge gab, entstand am Ende ein großes Netz, das alles miteinander verband. Der Schreibstil war auch richtig bildhaft und fesselnd. Es gab viele wunderbare Szenen und Dialoge, die queere Liebesgeschichte von Max und Lenyo und Metaphern und Zitate. Ein Zitat möchte ich in die Rezension aufnehmen: ,,Weglaufen bringt nichts. Irgendwann holt die Vergangenheit einen ein und schlägt aus den Schatten zu. Also bereite dich vor und stelle dich der Herausforderung.“ Ein passendes Zitat im allgemeinen und für das Buch. Denn auch hier gab es einige Schatten und Herausforderungen, es gab Tod und Verrat aber auch lichte Momente, Liebe und Magie. Es gab einige Enthüllungen und einen Plotttwist am Ende den ich nicht habe kommen sehen. Ein grandioser Auftakt.
Berlin der 20er Jahre gepaart mit Fantasy klingt für mich nach rauschenden Partys und schillernden Charakteren - ich wurde leider enttäuscht... Schreibstil hat mir nicht zugesagt, zu hohl und platt. Die Charaktere zu blass und wenig tiefgründig. Dennoch hat die Geschichte eine gewisse Spannung, so dass Teil 2 der Dilogie , weil sie nun schon einmal hier ist, eine Chance bekommt.
Die Spiegelstadt -Tränen aus Gold & Silber [Teil 1]- -Gefangen in Purpur & Schatten [Teil 2] Autorin: Andreas Suchaneck & Christian Handel „Die Spiegelstadt nimmt uns mit in eine Welt in der die Stadt Berlin zum einen in der „realen“ Welt & zum anderen in der magischen Welt existiert. Max & Lenyo`s Wege kreuzen sich zuerst (gefühlt) zufällig. Denn, dass dies alles andere als Zufall ist, & weshalb es wichtig war, zeigt sich erst im laufe der Geschichte. Die beiden finden sich in einem Abenteuer aus dunklen Geheimnissen, Intrigen & Gefahren wieder. Sie müssen Verluste erdulden & schwere Entscheidungen treffen. Um die Welten zu retten & die Unterdrückung zu beenden riskieren sie alles. Doch bei allen Herausforderungen können sie sich auf ein kleines, aber mutiges Team von Verbündeten verlassen. Auch ihre starke Verbindung zueinander, welche sich zu tiefer Liebe entwickelt, stärkt Lenyo & Max. Ob sich die Geschichte zu ihren Gunsten entwickelt & sie die Welten retten können? Lest oder Hört selbst & öffnet euch die Grenze zur Spiegelstadt, doch lasst euch dabei besser nicht erwischen…!
Großes Potential, leider zu oberflächlich und schnell
Super stark gestartet und dann zu schnell gesprungen 🙈 Nach den ersten 3 Kapiteln war ich richtig hyped und hab mich total auf die Story gefreut. Der Protagonist ist queer und ich fand das echt vielversprechend und neu (zumindest für mich 😁) Allerdings war ich im Verlauf des Buches dann nicht mehr ganz so euphorisch. Die Handlung hat sich nicht richtig aufgebaut und die Charaktere konnten sich gar nicht in Ruhe entwickeln. Die komplette Story hat (gefühlt) innerhalb von 10 Tagen stattgefunden und deshalb auf mich auch nicht so stimmig gewirkt. An sich hat mir die Story echt gut gefallen, aber für meinen Geschmack hätte man das eher mal auf das doppelte an Seiten bringen sollen, damit sich alles sinnig fügt. Der Schreibstil war aus mehreren Sichten und auch mit Rückblenden in die Vergangenheit, was es spannend gemacht hat. Die Sprache war etwas vulgär / bemüht jugendlich, aber vielleicht bin ich auch nur etwas zu alt. Nichtsdestotrotz ein gutes Buch und ich werde Band 2 definitiv auch lesen, weil das Ende wirklich spannend war. Ich hoffe da geht es weniger oberflächlich weiter und man erhält tiefere Einblicke in die Emotionen und Beweggründe. Potential ist definitiv vorhanden!
War ein schöner erster Band
Wie in jeder neuen Welt die erschaffen wird, muss man sich auch hier erstmal einfinden in unser Berlin und das parallele Berlin der Feenwelt. Je weiter man in der Geschichte kommt, desto interessanter wird es. Es wird mehr aufgedeckt aber es tauchen auch immer mehr Fragen auf, welche dann vermutlich in Band 2 aufgelöst werden. Ich hab mich nämlich gefragt warum denn Max nicht in das Schließfach schaut welches die Großmutter am Anfang in ihrem Brief erwähnt als er nach Antworten aus seiner Vergangenheit sucht. Ich bin daher gespannt ob wir im zweiten Teil einen Blick in das Schließfach werfen werden. Dann sterben ein, zwei Charaktere die ich in mein Herz geschlossen habe, leider immer sehr traurig - natürlich wieder die Frage wen nehmen die uns dann in Band 2 weg wenn das jetzt schon so anfängt? Einfach nicht weiter darüber nachdenken und das Beste hoffen! In der zweiten Hälfte des Buches nimmt die Geschichte nochmal gut an Fahrt auf was ich richtig gut fand, Freunde werden zu Feinden, Leute sind nicht die für die wir sie halten. Mehr Fragen tun sich auf. Es wird also spannend in Band 2. Von mir gibt's eine klare Leseempfehlung!
Nach Ewigkeiten eine neue Rezension von mir, leider blieb am Ende von dem Buch eher ein fahler Nachgeschmack zurück, als alles andere. Kennt ihr das, wenn ihr eine Geschichte eigentlich ganz solide findet, aber das Ende so gar nicht mögt und es euch alles andere kaputt macht? Ja? Dann wisst ihr, wie ich mich gerade fühle 😅🤝🏻 Den Schreibstil fand ich zuerst etwas plump, aber nachdem ich mich daran gewöhnt hatte, ist er mir nicht weiter negativ aufgefallen. Auch die Grundidee finde ich prinzipiell ziemlich interessant. Babylon Berlin trifft auf Feenwesen, Magie und Intrigen, die die ganze Gesellschaft, besonders in der Spiegelstadt, durchzieht. Leider war die Umsetzung eher mäh. Ich hatte zwar Spaß beim Lesen und bin heute förmlich durch die Geschichte geflogen, aber die Charaktere, das Gesellschaftssystem und die Wesen bleiben ziemlich blass und eindimensional. Moralisch graue Charaktere? Fehlanzeige. Erkennen, dass man sich auf der falschen Seite befindet und sich ändern? Nö, warum denn?! Böse Charaktere, sind halt böse, weil... Nächste Frage bitte... 🤷🏻♀️ Eigentlich total schade, denn an diesen Stellen wurde ziemlich viel Potential verschenkt. Gut fand ich hingegen die LGBTQ+ Elemente, zwar ziemlich spärlich, hätte gerne mehr sein können, aber wir wissen ja, dass viele erst langsam an sie herangeführt werden müssen... 😅🌈 Und dann kam das Ende. Was war das??? Zu offen, zu plötzlich, macht für mich storytechnisch gar keinen Sinn. Es hätte einfach so viele andere Möglichkeiten gegeben. Ich wäre mit der Sternenanzahl noch weiter heruntergegangen, wenn mir nicht geschrieben worden wäre, dass es noch einen 2. Band geben soll. Ich bleibe gespannt, wie dieser Cliffhänger aufgelöst werden wird... Das klingt alles so negativ 😂🤷🏻♀️, aber eigentlich hatte ich eine gute Zeit beim Lesen, man sollte nur nicht zu genau darüber nachdenken, was man gelesen hat und was noch hätte drin sein können. 3/5☆.
Es braucht ein wenig, denn anfangs rauscht die Handlung wie ein Schnellzug an einem vorbei. Doch die Entwicklung wird immer besser trotz Klischees.
„Spiegelstadt“ von Christian Handel und Andreas Suchanek ist tatsächlich eins der wenigen Bücher, das mir immer besser gefallen hat, je weiter ich gelesen habe – normalerweise ist das umgekehrt. Der Einstieg in die Handlung ist mir zu rasant und überstürzt: Die beiden sympathischen Protagonisten finden sich auf den ersten Seiten und wollen sich am liebsten sofort die Kleider vom Leib reißen, aber die Action geht los und sie müssen weg. Es gibt zu viel Flucht, zu viele Ortswechsel und Klischees. Trotzdem profitiert „Spiegelstadt“ vom leichten, flüssigen Schreibstil der beiden Autoren, der mich einer Sogwirkung gleich ins Buch gezogen und nicht mehr losgelassen hat. Max und Lenyo haben mich doch recht schnell überzeugt. Für „Spiegelstadt“ braucht man harte Nerven: Während die Handlung actionreich und energiegeladen voranschreitet, bleibt nicht alles bei Liebe-Friede-Eierkuchen. Es wird blutig, brutal und trotz besagter Klischees gibt es genügend Überraschungen à la Game of Thrones: Es sterben Charaktere, die Guten gewinnen nicht immer. Dass sich Verluste nicht nur auf der feindlichen Seite befinden, vermisse ich sonst in vielen Büchern. Auch wenn mir das Gut vs. Böse Prinzip in „Spiegelstadt“ moralisch zu einwandfrei und zu schwarz/weiß gedacht ist, sind die genannten Plottwists die Gründe, dass mich die Handlung nicht mehr loslässt. „Das ist jetzt nicht wirklich passiert, oder?“, habe ich mir mehrmals gedacht und flog weiter durch die Seiten. Vom Berlin der 20er Jahre erfährt man zwar weniger als ich erwartet habe, doch besticht das ganze Flair der Handlungsorte mit einer Mischung zwischen Moderne und 20er Jahre und einem alles übergreifenden urbanen Fantasy-Setting. Dafür gibt es mehr actionreiche Intrige als ich erwartet habe und auch die Liebesgeschichte zwischen Max und Lenyo entwickelt sich nach dem anfänglich überstürzten Love-at-First-Sight in meiner liebsten Slow Burn Manier <3 Die 4 Sterne sind dem überstürzten Anfang geschuldet, das Ende von Band 1 waren glatte 5. Achtung: Band 1 endet mit einem üblen Cliffhanger, sodass ich empfehle, sich Band 2 gleich auf Halde zu legen. Ich bin fast wahnsinnig geworden, zu warten!

Ich habe das Buch innerhalb von 2 Tagen gelesen. Ich konnte einfach nicht mehr aufhören. Die Geschichte geht direkt los es dümpelt nicht vor sich hin. Man wird direkt in die Welten reingeworfen. Anfangs war das noch etwas verwirrend weil ich noch nicht so zurecht kam. Aber das legte sich sehr schnell, da alles gut erklärt wurde. Die Charaktere waren mir alle sehr sympathisch. Die Story wird in unterschiedlichen Perspektiven erzählt was Abwechslung bringt. So weiss man auch immer wer gerade wo ist und was geschieht dort. Die Welt die erschaffen wurde war sehr interessant und wurde super und logisch erklärt. Das Buch endet in einem kleinen Showdown und macht Lust auf die Fortsetzung. Die werde ich auf jeden Fall auch lesen. Fazit: Für Fantasyfans sicherlich einen Blick wert. Mir gefiel es sehr gut. Tolle Charaktere, magische Welt und eine spannende Story. Was will man mehr? Ich vergebe 5/5 Sternen
Von den Autoren Christian Handel und Andreas Suchanek habe ich jeweils schon mehrere Bücher gelesen und wurde bisher nicht enttäuscht. Daher freute ich mich sehr auf das gemeinsame Werk der Beiden und die Geschichte bietet wirklich eine tolle Fantasystory mit Krimifeeling. Durch viele Intrigen und Machtspielchen, ungelösten Geheimnissen und Vertuschen der Vergangenheit konnte man die gesamte Geschichte über miträtseln, was das große Geheimnis hinter dem geteilten Berlin ist. Die Charaktere waren toll ausgearbeitet, jeder Charakter stach durch unterschiedliche Eigenschaften heraus und machte so Spaß auf seinem Weg begleitet zu werden. Mir hat zwar noch der letzte Funke gefehlt und ein/zwei Dinge hätte ich so nicht gebraucht, aber im Großen und Ganzen hatte ich Spaß am Lesen und freue mich sehr darauf zu erfahren, wie es weitergehen wird.

In „Spiegelstadt: Tränen aus Gold und Silber“ von Andreas Suchanek und Christian Handel begleiten wir Max, der nach dem Tod seiner Großmutter wieder in Berlin ist. Dort trifft er auf seine ehemalige beste Freundin Robin, die ihn etwas aufmuntern möchte und ihn daraufhin mit in einen Club nimmt. Im Club angekommen trifft er auf Lenyo und zwischen den beiden knistert es ganz gewaltig. Doch bevor sich etwas entwickeln kann, wird der Club gestürmt und Max als auch Robin heften sich an Lenyo der sie letztendlich durch eine Goldträne in die Spiegelstadt, ein zweites Berlin, bringt. Die Spiegelstadt spiegelt das magische Berlin der 20er Jahre und wird von der Erbin des Throns, Tamyra, herrschaftlich regiert. Kurz darauf entdeckt Max seine Großmutter auf einem magischen Bild, das die Königsfamilie der Spiegelstadt zeigt. Sein bisheriges Leben ist nun auf den Kopf gestellt und gemeinsam mit Lenyo und Robin macht er sich auf den Weg zu seiner Vergangenheit. Dabei werden die Drei vom vermeintlichen Widerstand unterstützt und befinden sich gleichzeitig auf der Flucht vor Tamyra und den Jägern, denn diese will den Erben ihrer Schwester unbedingt vernichten. Das Autorenduo schafft es ein einzigartiges Setting des aktuellen als auch des 20er Jahre Berlins zu schaffen, das sowohl authentisch als auch faszinierend ist. Man kann sich daher beide Welten optimal vorstellen und kann auch die jeweiligen Vorzüge und Nachzüge, die es in der Handlung hat, nachvollziehen. Die Story hält sich nicht mit unwichtigen Sachen auf, sondern startet direkt im Geschehen, mit der Entdeckung der Großmutter. Das sorgt dafür das, dass Buch von Anfang an spannend ist und man es kaum aus der Hand legen möchte. Die jeweiligen Charaktere werden toll, authentisch und tief beschrieben, sodass man diese nicht hinterfragt. Sowohl Menschen als auch magische Wesen einschließlich Märchenfiguren wurden hier wunderbar kombiniert. Man spürt die Verwirrtheit Max‘, den Hass Lenyos als auch die Treue Robins und wird dadurch geschickt getäuscht. Die vielen Wendungen waren für mich überraschend und nicht vorhersehbar, haben aber ein rundes Bild ergeben und die Geschichte abgeschlossen. Ich kann dieses Buch nur empfehlen, es war für mich bisher das Highlight in diesem Jahr. Die hohen Erwartungen des Autorenduos wurden vollumfänglich erfüllt, dass ein oder andere Mal war ich positiv schockiert wie gelungen diese Geschichte ist. Ich hoffe noch mehr von diesem Autorenduo zu lesen, insbesondere zu dieser Geschichte.

Nach dem Tod seiner Großmutter zieht Stefan zurück nach Berlin in ihr aus. Um ihn aufzumuntern schleppt seine Freundin Robin ihn zu einer Party, wo er Lenyo begegnet. Auf eben jener Party gibt es aber auch Ärger, so dass Max, Robin und Lenyo fliehen. Statt aber nur in einen anderen Stadtteil, verschlägt es sie in die Spiegelstadt. Berlin zu Zeiten der 20er Jahre und mit Feenwesen gespickt. Doch auch dort sind sie nicht sicher, denn so genannte Fänger machen Jagd auf Menschen und auf Wesen die die Ordnung „stören“. Die Barriere zwischen den Welten ist in Gefahr und diese soll (natürlich) unter allen Umständen erhalten bleiben. Max wird dabei eine ganze Menge Neues erfahren, was sein bisheriges Weltbild gehörig durcheinander bringen wird. Aus verschiedenen Sichten, wobei eine die der bösen Seite ist, gibt es jede Menge Infos, welche irgendwann ein großes Gesamtbild ergeben. Fand ich wunderbar und zu keiner Zeit langweilig oder uninteressant. Man kann sich so absolut in die Charaktere hineinversetzen und Handlungen nachvollziehen bzw. besser verstehen. Das Setting ist wahnsinnig authentisch und ich war gern darin unterwegs. Die Andersartigkeit der Spiegelstadt aufgrund der Zeit, aber auch seiner Bewohner hat mich so fasziniert. Das ist einfach richtig toll geworden. Wer aber jetzt denkt, dass Alles flauschig und weichgespült ist, der sollte lieber nicht gewissen Personen über den Weg laufen. Da macht man schneller mit gewissen Folterungs- und Tötungsmethoden Bekanntschaft als einem lieb ist. Dazu kommen jede Menge schmutzige Geheimnisse um die Königsfamilie, welche so nach und nach ans Licht kommen. Fazit Ich liebe die Idee mit der Spiegelstadt. Die Atmosphäre, die beide Autoren hier zaubern, hat mich direkt in ihren Bann gezogen. Was Setting, Charakter und die vielen verschiedenen Wesen angeht, ist hier ganz viel richtig gemacht worden. Dieses gespiegelte Berlin zu erkunden und die überraschenden Wendungen zu erleben, hat mich stellenweise etwas sprachlos gemacht. Das Ende schreit definitiv nach einer Fortsetzung und das hatte ich so nicht wirklich auf dem Schirm. Darauf freuen tu ich mich aber absolut, denn das Ende ist wahnsinnig gemein. 4 Sterne für einen gelungenen Auftakt des Autorenduos.
Description
»Babylon Berlin« goes Fantasy:
Ein magisches Berlin in den 20er-Jahren, ein zerstörerisches Familiengeheimnis und eine Liebe, die alles verändert, sind die Zutaten für den Urban-Fantasy-Roman »Spiegelstadt. Tränen aus Gold und Silber« von Christian Handel und Andreas Suchanek.
In den Schatten unserer Welt existiert eine andere Wirklichkeit: die Spiegelstadt, ein magisches Berlin, erstarrt in den glamourösen 1920er-Jahren und bewohnt von vielgestaltigen Feen-Wesen. Reisen zwischen den Welten sind streng verboten und nur mithilfe magischer goldener Tränen möglich.
Auf einer wilden Party in Berlin, die ganz im Motto der 20er-Jahre steht, begegnet Max dem ebenso attraktiven wie geheimnisvollen Lenyo – und gerät damit mitten hinein in einen blutigen Konflikt um die Herrschaft in der Feen-Welt. Verfolgt von gnadenlosen Kreaturen und gefangen in einem Netz aus Intrigen und Machtgier, ahnt keiner von ihnen, dass sie längst zum Spielball einer gefährlichen Macht geworden sind, die die Barriere zwischen den Welten bedroht …
Die Zusammenarbeit der beiden preisgekrönten deutschen Fantasy-Autoren Christian Handel und Andreas Suchanek ist ein echter Glücksfall für alle Urban-Fantasy-Fans : »Spiegelstadt. Tränen aus Gold und Silber« ist eine mitreißende Story in einem betörenden Setting mit einer wunderschönen queeren Liebesgeschichte .
»Spiegelstadt. Tränen aus Gold und Silber« ist der Auftakt einer romantisch-queeren Fantasy-Dilogie.
Book Information
Author Description
Christian Handel stammt aus der Schneewittchen-Stadt Lohr am Main, lebt und schreibt aber bereits seit vielen Jahren in Berlin. Er liebt emotionale Geschichten, die queere Themen und märchenhafte Motive aufgreifen und macht sich online und offline immer wieder für LGBTQ+ Literatur stark. Für seine Bücher wurde er unter anderem mit dem Amanda-Neumayer-Stipendium und dem Deutschen Phantastik Preis ausgezeichnet. Außerdem ist er einer der größten Buffy-Fans überhaupt. Mehr über ihn erfährt man auf www.christianhandel.de
Posts
Queere Urban Fantasy im Berlin der 1920er Jahre
Max zieht zurück nach Berlin als seine Großmutter stirbt. Auf einer 20er Jahre Themenparty treffen er und seine Freundin Robin auf Lenyo und dann geht alles ganz schnell. Die Party wird gestürmt, Lenyo verhilft Max und Robin zur Flucht und auf einmal befinden die drei sich im Berlin der 1920er Jahre. Und damit entdecken Robin und Max die Welt der Fernwesen, in der gespiegelten Stadt. Urban Fantasy, mit einer queeren Lovestory und in den 1920er Jahren - das kann ja nur gut werden, dachte ich. Und ich wurde auch nicht enttäuscht. Natürlich beginnt die Geschichte hart, Max trauert um den plötzlichen Verlust seiner Großmutter. Doch wir bekommen schnell einen Einstieg, ich finde es sehr schön, wie das World building in die Geschichte eingewoben wird ohne, dass wir einen Seitenlangen Infodump bekommen. Das sorgt natürlich auch für Spannung, weil wir sämtliche Infos über das gespiegelten Berlin nur tropfenweise bekommen. Schön fand ich, in so ein magisches Berlin abzutauchen, vor allem in den 1920ern. Ich bin ja ein Geschichtsnerd durch und durch und es tat so gut, einen Blick auf die 1920er zu bekommen ohne den konstanten Gedanken an den aufkommenden Nationalsozialismus im Hinterkopf zu haben. Aber dafür strahlt das Berlin kein bisschen wie die goldenen 20ern, im Gegenteil, es gibt eine herrschsüchtige Königsfamilie und Rebellen, zu denen auch Lenyo gehört. Max und Lenyo müssen nicht nur gegen Tamara, die Prinzessin, ankämpfen, sondern fühlen zwischen sich die immer stärkere Anziehung. Und wie sehr Lenyo Max unterstützt, war so schön zu lesen. Die spicy Szenen gingen mir allerdings etwas zu schnell. Spannend waren auch die verschiedenen Perspektiven, das hat mir geholfen besser in die Welt einzutauchen. Besonders spannend waren die Perspektiven von Tamara und Imgard, Max verstorbener Großmutter. Tamara, weil sie die Antagonistin des Buches ist und es für mich etwas neues war, genau diese Perspektive zu lesen. Und Imgard gibt uns Raum für viele Geschichten und Hintergründe, die bestimmt für den zweiten Teil noch gebraucht werden. Ich freue mich schon auf Band zwei in dieser wunderschönen magischen Welt und kann das allen Liebhaber*innen von Urban-Fantasy nur ans Herz legen. Ist nicht so das Buch, dass mega gehypt wurde, aber es lohnt sich. Besonders gefreut hat mich die queere Lovestory. (Vielleicht ist das alles auch nur meine Abneigung gegen die immer gleiche straighten Romantasy-Lovestory)
Tolle Idee und wirklich spannend
Die Idee mit der gespiegelten Stadt Berlin fand ich wirklich toll und war gespannt auf die Umsetzung. Es war sehr spannend und wurde nie langweilig, ständig gab es Verfolgungsjagden oder Angriffe. Dadurch hat das Lesen echt Spaß gemacht, gegen Ende gab es auch einige Plottwists, die ich so nicht habe kommen sehen. Eigentlich mochte ich die vielen Perspektiven, aber manchmal hatte ich dadurch das Gefühl, dass die einzelnen Charaktere nicht so stark ausgearbeitet waren. Teilweise hatten sie für mich keine einzigartige Persönlichkeit und ich hatte deswegen das ganze Buch über eine emotionale Distanz zu den Charakteren. Das kann aber auch an der Erzählperspektive aus der dritten Person liegen, durch diesen Schreibstil ist man ja einfach distanzierter von den Gedanken. Die Einblicke in den Kopf der „Bösewichte“ fand ich aber sehr interessant. Zu Beginn hat Max die Information, dass es eine geheime Parallelstadt gibt, auch etwas zu schnell angenommen und nicht besonders lange hinterfragt meiner Meinung nach. Ansonsten hat mir die Geschichte echt gut gefallen und nach diesem Ende muss ich unbedingt bald den zweiten Band lesen.
Netter Read für zwischendurch.
Es war nicht schlecht, aber ehrlich gesagt war es auch nicht gut. Eigentlich habe ich das Buch als Geschenk für jemanden gekauft, aber hab dann herausgefunden, das besagte Person keine MLM mag, also habe ich ihm ein anderes Buch gegeben. Für mich war die Liebesgeschichte irgendwie...flach. Ich weiß ehrlich gesagt nicht wie ich es beschreiben sollte, aber alle Beziehungen waren irgendwie für mich flach gehalten. Es gab zwei Spice-szenen im Buch, beide nicht so explizit, aber die eine hat für mich gar nicht gepasst und war ziemlich willkürlich. Der Schreibstil war ziemlich durchschnittlich, meiner Meinung nach. Aber mir hat der Fantasy Aspekt gut gefallen, auch wenn ich es nicht immer verstanden habe. Ein durchschnittliches Buch mit einer Menge ungenutzten Potential.

Rezension: (kann Spoiler enthalten) Ich fand die Idee eigentlich ganz cool und mir hat besonders das System mit den zwei Städten gut gefallen. Es war spannend und ich mochte Max eigentlich ganz gerne. Gerade seine Familiengeschichte gefiel mir gut. Nur manchmal wirkte die Geschichte etwas hektisch. Es war zwar spannend, aber teilweise wäre es viele nicht so schlecht gewesen, man hätte das Tempo ein bisschen rausgenommen. Band 2 wartet schon auf mich, daher werde ich ihn sicher bald anfangen und bin gespannt, was noch kommt. 4 Sterne
Nach dem Tod seiner Großmutter zieht Stefan zurück nach Berlin in ihr aus. Um ihn aufzumuntern schleppt seine Freundin Robin ihn zu einer Party, wo er Lenyo begegnet. Auf eben jener Party gibt es aber auch Ärger, so dass Max, Robin und Lenyo fliehen. Statt aber nur in einen anderen Stadtteil, verschlägt es sie in die Spiegelstadt. Berlin zu Zeiten der 20er Jahre und mit Feenwesen gespickt. Doch auch dort sind sie nicht sicher, denn so genannte Fänger machen Jagd auf Menschen und auf Wesen die die Ordnung „stören“. Die Barriere zwischen den Welten ist in Gefahr und diese soll (natürlich) unter allen Umständen erhalten bleiben. Max wird dabei eine ganze Menge Neues erfahren, was sein bisheriges Weltbild gehörig durcheinander bringen wird. Aus verschiedenen Sichten, wobei eine die der bösen Seite ist, gibt es jede Menge Infos, welche irgendwann ein großes Gesamtbild ergeben. Fand ich wunderbar und zu keiner Zeit langweilig oder uninteressant. Man kann sich so absolut in die Charaktere hineinversetzen und Handlungen nachvollziehen bzw. besser verstehen. Das Setting ist wahnsinnig authentisch und ich war gern darin unterwegs. Die Andersartigkeit der Spiegelstadt aufgrund der Zeit, aber auch seiner Bewohner hat mich so fasziniert. Das ist einfach richtig toll geworden. Wer aber jetzt denkt, dass Alles flauschig und weichgespült ist, der sollte lieber nicht gewissen Personen über den Weg laufen. Da macht man schneller mit gewissen Folterungs- und Tötungsmethoden Bekanntschaft als einem lieb ist. Dazu kommen jede Menge schmutzige Geheimnisse um die Königsfamilie, welche so nach und nach ans Licht kommen. Fazit Ich liebe die Idee mit der Spiegelstadt. Die Atmosphäre, die beide Autoren hier zaubern, hat mich direkt in ihren Bann gezogen. Was Setting, Charakter und die vielen verschiedenen Wesen angeht, ist hier ganz viel richtig gemacht worden. Dieses gespiegelte Berlin zu erkunden und die überraschenden Wendungen zu erleben, hat mich stellenweise etwas sprachlos gemacht. Das Ende schreit definitiv nach einer Fortsetzung und das hatte ich so nicht wirklich auf dem Schirm. Darauf freuen tu ich mich aber absolut, denn das Ende ist wahnsinnig gemein. 4 Sterne für einen gelungenen Auftakt des Autorenduos.
Neben unser Berlin existiert eine parallel Spiegelstadt, ein magisches Berlin in der Feen-Wesen jeglicher Art leben. Zwischen den Welten reisen wird strengstens verboten und möglich nur Mithilfe der Tränen aus Gold. Auf einer Party in Berlin begegnen Max dem Fee Lenyo und so nahm deren Schicksal ihren Lauf. Verfolgt von den Jägern, mussten sie in die Parallelstadt flüchten.. und ab hier werden mehr und mehr Geheimnisse gelüftet. Das Buch wird in einem einfachen Schreibstil verfasst. Beim Lesen fühlte es sich für mich wie ein Jugendbuch an.. dann kam ein paar Stellen, wo man dachte Wow, echt eiskalt. Nach der Einleitung, die schnell durcherzählt wurde, ging die Geschichte Schlag auf Schlag. Die Spannungskurve ging steil nach oben und hörte gar nicht mehr auf. Hier hätte ich mir gewünscht, man würde sich ein wenig mehr Zeit nehmen und die Welt entfalten lassen. Es gab viele Überraschende Wendungen, auf die wäre ich gar nicht gekommen. Die Empfindungen der beiden Hauptcharakter zueinander bzw. die Beziehungsaufbau kam nach meinem Geschmack ein wenig zu kurz. War sie einseitig? Am Ende endet es mit einen miesen Cliffhänger. Vielleicht sollte man erst auf den 2ten Band warten ;)
Taucht ein in die spiegelwelt Berlins. In ein magisches Berlin der 20er Jahre
Dieses Buch hat mich umgehauen! Einfach alles an diesem Buch hat mir gefallen: die Charaktere, das magische 2. Berlin, die Magie an sich. Besonders überrascht hat mich, wie düster und brutal das Buch war! Und das magiesystem ist genial! Aber damit, was alles hinter der Handlung steht und welche Wirrungen es so alles gab, damit hatte ich nicht gerechnet! Ich weiß, die rezi ist kryptisch, aber ich habe Angst, mit jedem Wort zu viel zu verraten! Absolute Empfehlung! 5/5 ⭐
Queere Urban Fantasy, die ich absolut weiterempfehlen kann. Wer mal ein etwas kürzeres Buch aus dem Genre lesen möchte, wird hier definitiv glücklich.
Nachdem ich dieses Schätzchen beendet habe, steht als einer meiner nächsten Bücher direkt wieder ein Buch von Christian Handel auf dem Programm, nämlich „Feenfluch“. Vorher gibts aber mein Fazit zu „Spiegelstadt“. Worum geht’s? Max kehrt nach dem Tod seiner Großmutter zurück nach Berlin. Als er gemeinsam mit seiner besten Freundin Feiern geht, um sich abzulenken, trifft er auf Lenyo. Dieser stammt jedoch aus der Spiegelstadt, einer alternativen Version von Berlin, in der allerhand magische Wesen leben. Dort wird Max Teil eines jahrelangen Konflikts und muss erkennen, dass mehr mit seinem Leben zu tun hat als er jemals gedacht hätte. Meinung: Weil eine liebe Bookie Freundin schon sehr von dem Buch geschwärmt hat, hatte ich hohe Erwartungen und wurde nicht enttäuscht. Die Geschichte um Max, Lenyo und Robin ist kurzweilig und ein gutes Beispiel dafür, dass es keine 1000 Seiten braucht, um tolle Fantasy zu schreiben. Das Magiesystem rund um die Spiegelstadt fand ich spannend, die Welt ist gut ausgearbeitet und es gab interessante Plot Twists. Was mich nicht ganz abholen konnte war die Liebesgeschichte. Diese lockert die düsteren Geschehnisse zwar auf, bleibt aber gleichzeitig auch eher oberflächlich. Außerdem hätte ich mir zu Beginn eine Content Note gewünscht. Denn das Buch enthält ein paar sehr brutale Szenen, bei denen aus meiner Sicht ein Warnhinweis sinnvoll wäre. Fazit: Queere Urban Fantasy, die ich absolut weiterempfehlen kann. Wer mal ein etwas kürzeres Buch aus dem Genre lesen möchte, wird hier definitiv glücklich. Aber Achtung: „Spiegelstadt. Tränen aus Gold und Silber“ ist Teil 1 einer Dilogie. 😉

Magie, Blut und Geheimnisse – Ein fesselndes Abenteuer in der Spiegelstadt
Inhalt: Spiegelstadt – Tränen aus Gold und Silber entführt die Leserinnen und Leser in ein düster-magisches Berlin der 1920er Jahre. Doch hinter den glänzenden Fassaden der Stadt lauern dunkle Geheimnisse. Als die Hauptfiguren in eine gefährliche Welt voller Intrigen, Machtkämpfe und blutiger Auseinandersetzungen hineingezogen werden, beginnt ein mitreißendes Abenteuer. Dabei stellt sich immer wieder die Frage: Wem kann man wirklich trauen? Eigene Meinung: Der Roman überzeugt mit einer spannenden Handlung, die von Anfang an fesselt und keine unnötigen Längen aufweist. Stattdessen wird ein Geheimnis nach dem anderen aufgedeckt, was die Neugier immer weiter antreibt. Besonders gefallen hat mir, dass die Geschichte in Berlin spielt. Die Kulisse wirkte dadurch vertrauter und greifbarer. Allerdings hätte ich mir gewünscht, dass das Flair der 1920er Jahre noch stärker herausgearbeitet worden wäre, um das versprochene Babylon Berlin goes Fantasy-Feeling vollständig zu entfalten. Dennoch punktet das Buch mit einer stetig ansteigenden Spannung und einer Geschichte, die sich mit jeder enthüllten Wahrheit weiterentwickelt. Die düsteren, brutalen und teilweise blutigen Szenen sorgen für eine beklemmende Atmosphäre, die nichts für schwache Nerven ist. Das Ende war schlichtweg atemberaubend und hat mich sprachlos zurückgelassen. Ich kann den nächsten Band kaum erwarten! Fazit: Spiegelstadt – Tränen aus Gold und Silber ist ein packender Fantasy-Roman mit einer faszinierenden, düsteren Welt, spannenden Wendungen und einem hohen Erzähltempo. Trotz kleinerer Schwächen in der Darstellung der historischen Atmosphäre überzeugt das Buch mit einer durchdachten Handlung und einem intensiven Finale. Ich vergebe 4,5 Sterne und freue mich schon auf die Fortsetzung!
Interessanter Plot
Die Spiegelstadt in die 20er Jahre des vorigen Jahrhunderts zu legen dürfte dem aktuellen Interesse an dieser Zeit und dem Nimbus des "Babylon Berlin" geschuldet sein. Nichtsdestotrotz ein gut gelungener Plot. Für den ist es mE übrigens egal, welche sex. Vorlieben die Liebenden haben, so dass die Betonung der "queeren" Liebesgeschichte etwas übertrieben wirkt. Wer Lust auf Urban Fantasy hat und gerne beim Lesen einen Film im Kopf abspult, ist mit diesem Buch gut beraten.
"Spiegelstadt. Tränen aus Gold und Silber" entführt Leser in ein faszinierendes und doch unheimliches Parallel-Berlin der 1920er Jahre. Die Autoren schaffen es meisterhaft, eine lebendige, dampfende Metropole voller Geheimnisse und Magie zu zeichnen, die an "Babylon Berlin" mit einem fantastischen Twist erinnert. Die Geschichte um Max, der nach dem Tod seiner Großmutter in diese Spiegelwelt gezogen wird und dort auf den rätselhaften Lenyo trifft, ist rasant und fesselnd. Die queere Liebesgeschichte ist dabei ein zentrales Element und wird einfühlsam und glaubwürdig erzählt. Besonders gelungen finde ich die vielschichtigen Charaktere, die alle ihre eigenen Geheimnisse und Motivationen mitbringen. Man fiebert mit Max und Robin mit, während sie versuchen, sich in dieser neuen, gefährlichen Welt zurechtzufinden. Die Spannung wird gekonnt aufgebaut und hält bis zum Schluss an, der in einem mitreißenden Cliffhanger mündet und sofort Lust auf den zweiten Teil macht.
Wow! Warum habe ich bislang niemanden über dieses Buch reden hören? Spiegelstadt kombiniert die Faszination der 1920er mit magischen Intrigen und einer queeren Liebesgeschichte – und das, ohne sich in überladener Fantasy zu verlieren. Während viele gehypte Bücher auf BookTok oft zu viel wollen, bleibt dieser Auftakt angenehm fokussiert und genau deshalb so gelungen. Die Idee eines magischen Berlins, das in den goldenen Zwanzigern eingefroren ist, ist einfach chef’s kiss 💫 Die Feenwelt mit ihren strengen Regeln, goldenen Tränen als Portalwährung und einem brodelnden Machtkampf bietet das perfekte Setting für eine Geschichte, die spannend, aber nicht überfrachtet ist. Und mal ehrlich – wer kann zu einem Babylon Berlin meets Fantasy-Vibe schon nein sagen? Max und Lenyo als zentrale Figuren funktionieren super – ihre Chemie wirkt authentisch, ohne dass die Lovestory den gesamten Plot frisst. Es ist eine dieser seltenen Erzählungen, in denen sich Romantik und Spannung perfekt ausbalancieren 💛 Der Schreibstil? Eher schlicht, aber genau das macht das Buch so leicht zugänglich. Keine ausufernden Beschreibungen, kein überambitioniertes Worldbuilding – stattdessen eine Story, die einfach funktioniert. Teil 2 ist bereits bestellt – und wenn er mich genauso abholt, wird das hier definitiv eine meiner liebsten Fantasy-Dilogien! 📖✨
"Spiegelstadt. Tränen aus Gold und Silber" von Christian Handel und Andreas Suchanek entführt seine Lesenden in ein faszinierendes, magisches Berlin der 1920er-Jahre, das parallel zu unserer Welt existiert – die Spiegelstadt. In diesem Urban-Fantasy-Roman treffen wir auf Max, der nach dem Tod seiner Großmutter in Berlin zurückkehrt und in eine Welt voller Geheimnisse und Gefahren gezogen wird. Auf einer schicksalhaften Party begegnet er Lenyo, einem ebenso geheimnisvollen wie anziehenden Charakter, der ihn in die Spiegelstadt führt. Dort entfaltet sich eine Geschichte voller Intrigen, Machtspiele und einer verbotenen Liebe, die die Barriere zwischen den Welten bedroht. Das Autorenduo Christian Handel und Andreas Suchanek, erschaffen mit "Spiegelstadt" ein mitreißendes Setting, das die Atmosphäre des historischen Berlins gekonnt mit magischen Elementen verwebt. Die Figuren sind tiefgründig und authentisch gezeichnet, sowohl die menschlichen Protagonisten als auch die vielschichtigen Feen-Wesen. Besonders gelungen ist die queere Liebesgeschichte zwischen Max und Lenyo, die sensibel und facettenreich dargestellt wird, ohne dabei ins Klischee abzudriften. Die Handlung ist von Anfang an packend und lässt kaum Raum für Atempausen. Die Spannung wird geschickt durch unvorhersehbare Wendungen aufrechterhalten, die die Lesenden immer wieder überraschen und das Gesamtbild der Geschichte abrunden. Die Verbindung zwischen Vergangenheit und Gegenwart, Realität und Magie wird geschickt gewoben, was "Spiegelstadt" zu einem unvergesslichen Leseerlebnis für Fans von Urban Fantasy macht. Insgesamt ist "Spiegelstadt. Tränen aus Gold und Silber" ein gelungener Auftakt einer romantisch-queeren Fantasy-Dilogie, der sowohl mit seinem Setting als auch mit seiner Geschichte überzeugt und Lust auf mehr macht. Wer sich für eine spannende Mischung aus historischem Flair und magischem Abenteuer begeistern kann, wird von diesem Buch begeistert sein.

Berlin Calling: Feen, Dschinns und sarkastische Helden im Großstadtchaos
„Spiegelstadt“ entführt uns in ein faszinierendes Berlin, das sowohl in der heutigen Zeit als auch in den 1920er Jahren spielt. Die Geschichte verwebt urbanen Alltag mit einer magischen Feenwelt voller düsterer Intrigen. Besonders das Setting, das zwischen modernem Berlin und den glamourösen 20er Jahren wechselt, schafft eine einzigartige Atmosphäre. Eines der Highlights des Buches ist das Feenreich mit seinen komplexen Machtstrukturen und Konflikten. Die Intrigen und Kämpfe dort sind düster und geheimnisvoll, was der Geschichte eine spannende Tiefe verleiht. Besonders das Magiesystem rund um die goldenen und silbernen Tränen fand ich sehr kreativ und es sorgte für interessante Wendungen in der Handlung. Die Charaktere sind wunderbar ausgearbeitet. Besonders Robin, dessen sarkastische Art und witzige Dialoge mit dem Dschinn mich immer wieder zum Schmunzeln brachten, ist ein echter Sympathieträger. Die Dynamik zwischen den beiden sorgt für viele humorvolle Momente und lockert die ansonsten spannende und oft düstere Handlung gekonnt auf. Durch die verschiedenen Perspektiven erfährt man zudem viel über die inneren Konflikte der Figuren, was sie noch greifbarer macht. Der Schreibstil von Handel und Suchanek ist flüssig und prägnant. Es gibt keine unnötigen Längen oder überflüssigen Ausschweifungen, was das Tempo der Geschichte durchgehend hoch hält. Dadurch bleibt die Spannung konstant, und man wird als Leser zu keiner Zeit gelangweilt. Das Ende hat mich schlichtweg umgehauen. Ein fieser Cliffhanger, der dafür sorgt, dass man unbedingt weiterlesen will. Insgesamt bietet Spiegelstadt eine mitreißende, queere Urban Fantasy mit einem faszinierenden Setting, tollen Charakteren und einer einzigartigen Magie, die es definitiv wert ist, gelesen zu werden.

Auf dieses Buch war ich richtig, richtig gespannt. Fantasy gemixt mit den 20er Jahren. Das ist mal eine echt geniale Idee. Das 20er Jahre Feeling kam bei mir leider nicht wirklich auf. Es gibt Elemente aus der Zeit, das definitiv, aber sie waren doch eher am Rande. . Die Geschichte an sich fand ich aber sehr spannend. Ein Paralleles Berlin zu unserem zu entdecken, Magie in einer ganz neuen Form kennenlernen und mittendrin Max 🤭 Gott das war herrlich. Er hat von alldem keine Ahnung und muss sich mit so viel neuem auseinandersetzen, da kann man schon verstehen das er etwas überfordert ist. Doch er bekommt Hilfe und diese Hilfe verdreht ihm leicht den Kopf. . Der Verlauf hat spannende Entwicklungen gehabt und einen immer tiefer in den sog gezogen. Es kammen dinge ans Tageslicht, da hätte man echt nicht mit gerechnet. Der letzte Schliff hat mir etwas gefehlt, dafür war das Ende wieder umso heftiger. . Ich bin sehr gespannt auf Band zwei und hoffe das er sehr schnell erscheint. Von mir gibt es 4 Sterne.

Also was man sagen kann ist: Da wird nicht lange gefackelt, da gehts sofort los und schlag auf schlag 🤣Da kam ich beim lesen ja selber kaum hinterher 🤣 So leichter Schreibstil, wobei ich sagen muss dass ich ab und an mal kurz abgedriftet bin. Für mich war es auch mal was Neues dass es ein homosexuelles Paar war. Das Thema Verlieben usw war aber auch nicht wirklich der Fokus. Leider fehlte mir etwas mehr Tiefgang. Die Protas mochte ich eigentlich alle sehr gerne, aber etwas kleines fehlte da 🤏 Ärgerlich fand ich das mit Robin, dass gefiel mir am Ende gar nicht😭 Tamyra war dafür Eiskalt, vor der "Halskrause" graut es mir etwas🙈 Im Großen und Ganzen eine gute Geschichte, auch etwas sehr brutal. Spannend war sie auf jeden Fall, vorallem wollte man unbedingt Max Geschichte erfahren😱 Ich denke Band 2 werde ich auch noch lesen, jetzt will ich auch einfach alles wissen🤣
Gibt es Feenwesen in Berlin? Ja und nein: Verborgen hinter unserer Wirklichkeit existiert ein anderes Berlin, das als Zufluchtsort erschaffen wurde – die Spiegelstadt. Hier sollen die Feenwesen sicher sein vor den Menschen, und hier haben die schillernden 20er Jahre nie geendet. Um die Sicherheit zu gewährleisten, sind Reisen zwischen den Welten streng verboten und nur mithilfe goldener Tränen möglich, die schwer zu bekommen sind. Und doch gibt es einen geheimen Austausch – und einen steten Zustrom von Flüchtenden. Denn für viele Feenwesen ist die Spiegelstadt nicht länger Refugium, sondern der Sitz einer unerbittlichen Diktatur. Auf einer 20er-Jahre-Party in unserem Berlin begegnen sich der Mensch Max und das Feenwesen Lenyo. Es funkt direkt zwischen den beiden jungen Männern – und bevor Max sich versieht, ist er mitten drin in einem gnadenlosen Machtkampf. Urban Fantasy, eine Liebesgeschichte mit gelungener LGBTQIA*-Repräsentation, 'Coming of Age' und 20er-Jahre? Die Autoren verbinden dies zu einer kreativen, einfallsreichen Mischung mit magischem Flair, frischen Ideen und einem gelungenen Weltenaufbau. Die Geschichte schreitet rasant voran – manchmal vielleicht allzu rasant, da hätte ich gerne mehr über die Gesellschaft der Feenwesen oder bestimmte Charaktere erfahren! Da schwächelt der Tiefgang ein wenig. Aber spannend ist das Ganze auf jeden Fall, mit viel Action und überraschenden Wendungen. Der Schreibstil liest sich lebendig und angenehm, mit einer bildhaften Sprache, die viel Atmosphäre aufbaut. Die Charaktere sind überwiegend interessant und ansprechend geschrieben. Für ein paar wünsche ich mir mehr Hintergrundgeschichte im nächsten Band, um sie vielschichtiger zu gestalten und mehr über ihre Motivation zu erfahren. Aber auch so habe ich Max wirklich ins Herz geschlossen. Ich liebe die süße queere Liebesgeschichte – keine toxische Maskulinität in Sicht! Mir gefällt sehr gut, dass Max' Homosexualität nicht als zu lösendes 'Problem' dargestellt wird, sondern als ganz normaler Teil seines Lebens und seiner Persönlichkeit. Insgesamt hat mir dieser erste Band viel Spaß gemacht! Zum Hörbuch: Julian Horeyseck hat eine angenehme Stimme und bringt Emotionen und die Stimmfarben verschiedener Charaktere hervorragend rüber. Er führt ausdrucksstark durch die Geschichte und macht es leicht, der verwickelten Geschichte und den zahlreichen Perspektivwechseln zu folgen, ohne sich dabei zu verzetteln.
Dieses Buch lag einfach viel zu lange auf meinem SuB. Nach dem ich es jetzt regelrecht durchgesuchtet habe, frag ich mich echt, warum es so lange dort verweilen musste. Das Buch war so erfrischend und abwechslungsreich für mich, nach dem ich in letzter Zeit viel High Fantasy gelesen habe. Das Berlin-Setting hat mir super gefallen und es gibt ganz viele 20's Vibes und eine fantastische Spiegelwelt zu erkunden. Hier bekommen auch magische Geschöpfe wie der Dschinn, Nöck, Sirene, Baumgeist, Nixe...die meiner Meinung nach derzeit nicht im Fokus stehen ihren Auftritt. Das hat mir super gut gefallen. ☺️ Und auch das ich einfach mal ein Fantasybuch aus der Feder von zwei Autoren gelesen habe, hat mir gut gefallen, da meine Buchauswahl doch sehr frauenlastig ist, war es auch mal wieder spannend einen etwas brutaleren Schreibstil zu entdecken. Das Magiesystem möchte ich hier nicht unerwähnt lassen, dass hab ich so auch noch nirgends gelesen und war für einige Überraschungen gut. Auch die Gayromance hat mir wirklich sehr gut gefallen, wobei ich das kurze spicy Intermezzo schon etwas short fand. Das wirkte für mich eher gezwungen und mal kurz in die Geschichte reingebastelt. Sonst gab's für mich nichts zu beanstanden und es war eine wirklich runde Sache mit Überraschungen und einem wirklich krassen Gadget, dass eine Gewisse Tamyra sehr gerne benutzt. 😵 Das Ende hat mich dann mal kurz das Atmen vergessen lassen und ich musste direkt mal Band 2 ordern. 🤭
Fassade & Wahrheit Schicksal & Gefahr
Die goldenen Zwanziger sind aus heutiger Sicht nicht mehr als eine Zeit, die nicht wusste was kommen sollte. Geheimnisse und Oberflächlichkeiten waren auch damals schon normal. Gibt man nun etwas Magie und Moderne hinzu ergibt sich die Geschichte von Christian Handel und Andreas Suchanek. Risse in der Realität, die mehr zeigen als nur die eigene Welt, klingen verlockend und zeigen Möglichkeiten. Der Zog eine andere, ausgeformte Ebene zu betreten ist nicht nur etwas für die weit entfernten Galaxien, er ergibt sich auch durch die kleinen Schritte. In einem Zusammenspiel aus Feen, Familie und Vergangenheit erwacht etwas, das den detailierten Geist der Geschichte mit der Wahrheit des Augenblickes vermischt. Gold und Silber sind schön und glänzen hell, doch dahinter gibt es auch Abgründe, welche allzu leicht übersehen werden...

Interessant und spannend
Max und seine beste Freundin Robin brauchen unbedingt eine Partynacht. Doch diese Nacht werfen sie wohl nie vergessen. Nicht nur das Max dort Lenyo kennenlernt, den er sofort faszinierend findet, nein auf einmal steht seine ganze Welt Kopf und die beiden müssen feststellen, das es quasi ein gespiegeltes Berlin gibt, voller magischer Wesen. Doch dieses Berlin ist kein Ort der Träume... Die Geschichte geht eigentlich direkt los und hat auch ein durchgängiges Tempo, hier geht es wirklich Schlag auf Schlag. Der Schreibstil der beiden Autoren ist toll, hier kannst du dich keine Minute ausruhen, es passiert ständig etwas und man muss einfach wachsam sein. Die Liebesgeschichte zwischen Max und Lenyo ist eher im Hintergrund aber als wunderschön zu beschreiben. Beide sind tolle Charaktere und machen die Geschichte zu etwas besonderem. Die Geschichte hat mich gut unterhalten und endete mit einem fiesen Cliffhanger.
Für mich leider am Thema vorbei.
Fantasy ist ja mein absolutes Lieblingsgenre und Berlin ist meine gefühlte Heimat. Spiegelstadt vereint also zwei Lieblinge in einem. Klar, dass ich es lesen musste, oder? Nur leider kam ich nicht so richtig in die Geschichte hinein. Die Idee von einem gespiegelten Berlin, welches feststeckt in den 20igern, mit Fabelwesen on top, klingt echt spannend. Nur kam für mich, außer zu Beginn das Feeling der 20iger nicht so richtig auf. Das Fantasyfeeling kam dagegen immer mehr auf, vor allem gegen Ende. Die Hintergrundgeschichte, warum es die Spiegelstadt gibt und wie sie entstanden ist, hätte für mich schneller und mehr in den Vordergrund gebracht werden können. Die Charaktere konnten mich alle leider nicht überzeugen. Sie wirken sehr eindimensional und ihre Dynamik untereinander eher steif und teilweise nervig. Von der 🌶️ Szene will ich gar nicht erst anfangen. Ich hab ja einen Faible für die Bösen, aber die waren mir zu klischeehaft und überzogen böse. Gut fand ich die wechselnden Sichtweisen in der Geschichte, auch von Randfiguren. Das brachte Abwechslung hinein. Der Schreibstil ist sehr leicht und locker, wirkt für mich aber eher etwas holzig und roh. Somit gibt es leider für mich keine weitere Expedition ins Spiegelreich.

Bildgewaltige und packende Fantasy
Home My Books Browse ▾ Community ▾ 1 Jump to ratings and reviews Spiegelstadt: Tränen aus Gold und Silber Christian Handel , Andreas Suchanek 3.75 137 ratings62 reviews Read Buy on Amazon DE Rated. Edit review Edit my activity »Babylon Berlin« goes Fantasy: Ein magisches Berlin in den 20er-Jahren, ein zerstörerisches Familiengeheimnis und eine Liebe, die alles verändert, sind die Zutaten für den Urban-Fantasy-Roman »Spiegelstadt. Tränen aus Gold und Silber« von Christian Handel und Andreas Suchanek. In den Schatten unserer Welt existiert eine andere Wirklichkeit: die Spiegelstadt, ein magisches Berlin, erstarrt in den glamourösen 1920er-Jahren und bewohnt von vielgestaltigen Feen-Wesen. Reisen zwischen den Welten sind streng verboten und nur mithilfe magischer goldener Tränen möglich. Auf einer wilden Party in Berlin, die ganz im Motto der 20er-Jahre steht, begegnet Max dem ebenso attraktiven wie geheimnisvollen Lenyo – und gerät damit mitten hinein in einen blutigen Konflikt um die Herrschaft in der Feen-Welt. Verfolgt von gnadenlosen Kreaturen und gefangen in einem Netz aus Intrigen und Machtgier, ahnt keiner von ihnen, dass sie längst zum Spielball einer gefährlichen Macht geworden sind, die die Barriere zwischen den Welten bedroht … Show more Genres Fantasy Queer LGBT Historical German Literature Fiction Gay 352 pages, Paperback First published May 1, 2023 Book details & editions 9 people are currently reading 120 people want to read About the author Christian Handel 28 books28 followers Follow Readers also enjoyed Die Schwarze Königin Markus Heitz 3.72 157 Der Preis der Gier Franzi Kopka 4.12 727 Skogen Dynasty Carolin Wahl 4 1,406 Rosenfluch Sabine Schoder 4.2 235 Geheimnisse Dominik Gaida 3.88 282 Was bisher verloren war Kerstin Gier 4.24 2,768 Verborgene Magie Julia Kuhn 3.33 1,775 Starlight in Our Dreams Andreas Dutter 3.76 417 We Will Give You Hell Lina Frisch 3.7 253 Dunkelaura Greta Milán 3.94 180 Wie die Dunkelheit befiehlt Anna Benning 4.38 652 Oracle Ursula Poznanski 4.02 383 One Second to Love Kristina Moninger 3.75 758 Das Elixier der Lügen Anne Lück 4.11 1,076 Wie Wellen im Sturm Alicia Zett 4.34 816 In unserem Universum sind wir unendlich Sarah Sprinz 4.66 1,203 La Cour des ténèbres Victor Dixen 3.83 4,251 Unsafe Leonie Lastella 3.91 217 Tokioregen Yasmin Shakarami 4.05 260 Moorläufer: Im Reich des letzten Drachen Boris Koch 3.94 47 All similar books Ratings & Reviews My Review Katherines.little.library 19 reviews · 1 follower November 3, 2023 Schillernde Parties, Alkohol und ausgelassene Stimmung – das ist es, was man von einem 20er Jahre Buch erwartet. „Spiegelstadt“ von Christian Handel und Andreas Suchanek bietet darüber hinaus aber so viel mehr: Queere Liebe, liebenswürdige und schlagfertige Charaktere, dazu eine packende Fantasy-Welt voller Feenwesen, die hinter einer Wand direkt neben der Welt der Menschen liegt und diese in fast allen Bereichen spiegelt, und eine mordlustige und bösartige Herrscherin. Fantasy trifft auf 20er Jahre in diesem oppulenten und fantastischen ersten Band voller Betrug und Liebe. Nach anfänglichen Schwierigkeiten bin ich in den Spiegelwelten versunken und voller Spannung von Seite zu Seite geflogen, auf denen sich eine Geschichte entfaltet, die Fans der „Darker Shades of Magic“ Reihe von V.E. Schwab sicher begeistern wird! Wer würde nicht gerne in eine Welt reisen, in der es Fabelwesen gibt, soweit das Auge reicht – von Dschinn über Dryaden über Undinen und Wasserpaläste, es ist alles geboten. Die Feen-Stadt liegt wie in der Zeit festgefroren auf der einen Seite des Walls; Reisen zwischen den Welten sind streng verboten und nur mithilfe magischer goldener Tränen möglich. Und dann sind da noch die silbernen Tränen, die Erinnerungen speichern/aufbewahren, bis man sie wieder abruft. Die Idee der Tränen aus Gold und Silber ist phänomenal gut, vor allem je weiter man im Buch voranschreitet und je mehr man erfährt wofür diese eigentlich gut sind. So weit, so spannend, ich würde trotzdem gerne mal durch die Grenze hüpfen… wäre da nicht die düstere und gewalttätige Herrscherin der Spiegelstadt, Tamyra. Der Schreibstil der Autoren ist bildgewaltig und schmeißt einen direkt voll ins Geschehen, jede Seite ist mit Action gepackt – man muss gemeinsam mit Max erst mal zu Atem kommen und alles verarbeiten, bevor man direkt von Lenyo den Kopf verdreht bekommt. Sogwirkung ist definitiv garantiert, das Buch zieht einen immer tiefer in seine Welt, die voller Wendungen und Überraschungen ist, von denen nur manche vorhersehbar waren – man will und muss einfach wissen, wie es weiter geht mit Max, Robin, Lenyo, Janus und Co und wem man selbst und auch sie trauen dürfen, wer kein doppeltes Spiel spielt. Die vielen witzigen Schlagabtäusche und Dialoge, die Neckereien, auch wenn es in der Story mal ernster wird, verleihen dem Buch Charme. Insbesondere Janus ist ein großartiger Charakter – seine Flüche, Sarkasmus und lockeren Sprüche bringen wunderbaren Comic Relief, wenn die Spannung kaum mehr auszuhalten ist! Besonders toll ist es, dass man die Geschichte aus mehreren Perspektiven liest und immer wieder verschiedene Einblicke bekommt – die in Tamyras und Irmgards Leben haben mir persönlich am besten gefallen. Das über die Silbertränen und Flashbacks zu erzählen, ist eine großartige Idee, die sich sehr gut in den Erzählfluss einfügt. Gegen Tamyra formiert sich immer wieder Widerstand im Untergrund – die politische Machtspielchen und Intrigen sind spannungsgeladen und heizen der Story (neben der süßen queeren Love-Story) ordentlich ein, aber ist sie am Ende tatsächlich der größte Schurke in den Spiegelwelten? Das Ende des Buches löst viele Dinge auf und noch mehr Fragen aus: was steckt hinter dem 3. Berlin, dem Uhrwerk und was ist diese Dunkelheit? Ein Knall folgt auf den nächsten in diesem trügerischen Finale, in dem nicht ist und endet wie erwartet und scheint – der Erscheinungstag des 2. Bands ist fest in meinem Kalender markiert!

Das Buch besitzt ein wundervolles Cover, welches für mich der ausschlaggebende Kaufgrund war. Leider konnte mich der Kampf zwischen den unterschiedlichen Feenwesen so gar nicht in den Bann ziehen. Ich hatte etwas gänzlich anderes erwartet. Das Berlin der 20er Jahre wirkte auf mich weder glanzvoll noch magisch. Stattdessen besaß die Spiegelstadt vielmehr einen düsteren, dystopischen Charakter. Es herrscht sehr viel Furcht, gibt unzählige Kämpfe und viele Tote. Viel zu viele Tote meiner Meinung nach. Jeder lügt und betrügt. Freunde und Feinde sind schwer voneinander zu unterscheiden. Zwischen all dem steht Max, ein Hauptcharakter, welcher alles über sich ergehen und sich pausenlos von anderen leiten lässt. Er stellt keinerlei Fragen über dieses ihm ach so fremde Feenreich und dessen unterschiedliche Bewohner. Neue Erkenntnisse und die Offenbarung seiner Vergangenheit nimmt er sehr leicht hin, was auf mich stellenweise unglaubwürdig wirkte. Der für mich größte Kritikpunkt sind die fehlenden Gefühle. Die Liebesgeschichte zwischen Max und Lenyo war für mich so gut wie gar nicht spürbar. Vielmehr empfand ich sie als erzwungen. Zwischen den Beiden bemerkte ich keinerlei Chemie oder starke Anziehungskraft. Hin und wieder wurden ein paar Szenen, in welche sich die beiden näher kamen, wahllos in das Buch hineingeworfen, um es letztlich als queer bewerben zu können. Des Weiteren empfand ich es sehr unangenehm, der Zeugung von Max beizuwohnen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass irgendjemand mit ansehen will, wie er von seinen Eltern gezeugt wurde. Vor allem da einer von beiden kurz darauf das Zeitliche segnete. Fazit: Fans von grausamen Dystopien könnten an dieser Geschichte gefallen finden. Allen anderen würde ich davon abraten.
2 Berlins - 2 Welten
Diese Geschichte hat mich so oft traurig und fassungslos gemacht, das ich nicht weiß, ob ich sie mag oder nicht. Evtl. ist es eine Hassliebe. Daher werde ich auch sehr bald Band 2 lesen (müssen), denn das Ende von Band 1 ist ... sagen wir es ohne zu Spoilern: Ich will, oder muss, wissen wie es weitergeht, bzw. endet! Ach ja, ich habe es größtenteils gehört, da es im Abo von Audible enthalten war.
Grandios ist das einzig passende Wort
Das Cover dieses Buches gefällt mir einfach nur richtig gut, herrlich angelehnt an den Stil der 20er Jahre ist es absolut passend zur Story selbst. Die ausgewählten Farben und das Design ist edel und für mich ein wahrer Hingucker. Der Schreibstil von Christian Handel und Andreas Suchanek ist so unglaublich toll. Unaufgeregt aber dennoch mit viel Spannung erzählen sie ihre Geschichte rund um die Anderswelt und ihre Protagonisten darin. Sie haben mich in ein Berlin entführt, welches ich einfach großartig fand. Die Verbindung zur Feen-Welt und das darum gesponnene Weltgefüge hat mich von Beginn an in seinen Bann gezogen. So herrlich detaillier beschrieben und dazu noch den wundervollen Flair der 20iger Jahre war echt großartig. Die Story startet sehr schnell sehr rasant und man bekommt gleich jede Menge an Action geboten. Das fand ich zur Abwechslung wirklich mal erfrischend denn oft dauert es in Büchern ja bis es so richtig an Fahrt gewinnt. Wer das sucht ist hier übrigens falsch, es geht direkt los und ich war am Anfang etwas verwirrt. Ich persönlich liebe es wenn ich erst nicht richtig durchsteige und dann immer mehr dahinter blicke und verstehe, so war es hier. Es gab keine Atempause, es ging wirklich schlag auf Schlag durch die Handlung. Anzumerken wäre auch noch dass ich bis kurz vorm Ende nicht sicher war ob es in sich abgeschlossen ist oder nicht. Dazu sage ich aber mal nichts, lest es echt selbst und findet es heraus. Ein wirklich richtig tolles Werk für das ich nur wärmende Worte habe. Lest es und lasst euch verzaubern so wie ich es tat.
Rezension enthält Spoiler
Die Idee an sich finde ich super interessant. Alleine das Setting in Berlin in den Zwanzigern hat mich sofort begeistert. Die Spannung war, abgesehen vom Infodumping im ersten Kapitel, auch direkt da. Leider kam dann in Kapitel 6 die sich anbahnende Liebesgeschichte dazu. Für meinen Geschmack entwickelte sie sich viel zu schnell. Die Charaktere haben sich gerade erst am Abend zuvor in der Bar kennengelernt, und Lenyo wirkt sofort sehr verliebt in Max. Das ist mir persönlich einfach etwas zu abrupt. Für mich wäre die Liebesgeschichte gar nicht nötig gewesen. Vielleicht nehme ich das aber auch besonders so wahr, weil ich asexuell bin und romantische Dynamiken für mich manchmal anders wirken. Von den Charakteren mochte ich bislang nur Robin, und ich glaube, die Geschichte hätte mir insgesamt besser gefallen, wenn sie aus ihrer Sicht geschrieben wäre. Daher habe ich die Geschichte vorerst abgebrochen, könnte mir aber vorstellen, sie zu einem späteren Zeitpunkt weiterzulesen. Das schmälert zwar meinen bisherigen Lesegenuss, ändert aber nichts daran, dass ich die Grundidee und die Atmosphäre der Geschichte weiterhin sehr spannend finde.
Der erste Band der ,,Spiegelstadt“ Dilogie und eine grandiose Story, die die beiden Autoren da erzählt, eine einzigartige Welt, die sie geschaffen haben. Ich habe es geliebt, darin ein- und abzutauchen, zu staunen und immer mehr davon zu sehen. Schon das erste Kapitel war genial und hat mich gleich in seinen Bann gezogen. Und dann waren da die Charaktere. Max, der zurück in seine Heimatstadt Berlin kam in das Haus seiner Oma Imgard, die erst kürzlich gestorben war. Ich fand ihn von gleich auf sympathisch und habe mit ihm mitgefühlt, auch seine beste Freundin Robin war toll in ihrer lockeren Art. Und dann war da Lenyo, ein geheimnisvoller Fremder auf einer Party, auch ihn mochte ich auf Anhieb und war neugierig auf ihn. Lenyo, der Max und Robin in eine andere Welt brachte. In die Spiegelstadt, ein Berlin wie aus den 1920ern und Heimat von Wesen wie Feen, Undinen, Blumenelfen, Dryaden, Syphen, Nachtmahre, Rotkappen, Heuler, Kobolde und Dschinn, mit magischen Artefakten und Waffen. Es war eine Welt, die schillernd und bunt war, aber auch blutig gerade durch Prinzessin Tamyra, die gerne folterte und tötete und gegen den Widerstand arbeitete. In diesen und in das Königshaus bekam man einen spannenden Einblick, ebenso in die Regeln und das Leben in dieser Welt, in ihre Geschichte. Man sah und hörte immer mehr von der Spiegelstadt und es entstand so ein immer größeres und fantastischeres Bild. Die ganze Story war toll aufgebaut und durchdacht und auch wenn es mehrere Handlungsstränge gab, entstand am Ende ein großes Netz, das alles miteinander verband. Der Schreibstil war auch richtig bildhaft und fesselnd. Es gab viele wunderbare Szenen und Dialoge, die queere Liebesgeschichte von Max und Lenyo und Metaphern und Zitate. Ein Zitat möchte ich in die Rezension aufnehmen: ,,Weglaufen bringt nichts. Irgendwann holt die Vergangenheit einen ein und schlägt aus den Schatten zu. Also bereite dich vor und stelle dich der Herausforderung.“ Ein passendes Zitat im allgemeinen und für das Buch. Denn auch hier gab es einige Schatten und Herausforderungen, es gab Tod und Verrat aber auch lichte Momente, Liebe und Magie. Es gab einige Enthüllungen und einen Plotttwist am Ende den ich nicht habe kommen sehen. Ein grandioser Auftakt.
Berlin der 20er Jahre gepaart mit Fantasy klingt für mich nach rauschenden Partys und schillernden Charakteren - ich wurde leider enttäuscht... Schreibstil hat mir nicht zugesagt, zu hohl und platt. Die Charaktere zu blass und wenig tiefgründig. Dennoch hat die Geschichte eine gewisse Spannung, so dass Teil 2 der Dilogie , weil sie nun schon einmal hier ist, eine Chance bekommt.
Die Spiegelstadt -Tränen aus Gold & Silber [Teil 1]- -Gefangen in Purpur & Schatten [Teil 2] Autorin: Andreas Suchaneck & Christian Handel „Die Spiegelstadt nimmt uns mit in eine Welt in der die Stadt Berlin zum einen in der „realen“ Welt & zum anderen in der magischen Welt existiert. Max & Lenyo`s Wege kreuzen sich zuerst (gefühlt) zufällig. Denn, dass dies alles andere als Zufall ist, & weshalb es wichtig war, zeigt sich erst im laufe der Geschichte. Die beiden finden sich in einem Abenteuer aus dunklen Geheimnissen, Intrigen & Gefahren wieder. Sie müssen Verluste erdulden & schwere Entscheidungen treffen. Um die Welten zu retten & die Unterdrückung zu beenden riskieren sie alles. Doch bei allen Herausforderungen können sie sich auf ein kleines, aber mutiges Team von Verbündeten verlassen. Auch ihre starke Verbindung zueinander, welche sich zu tiefer Liebe entwickelt, stärkt Lenyo & Max. Ob sich die Geschichte zu ihren Gunsten entwickelt & sie die Welten retten können? Lest oder Hört selbst & öffnet euch die Grenze zur Spiegelstadt, doch lasst euch dabei besser nicht erwischen…!
Großes Potential, leider zu oberflächlich und schnell
Super stark gestartet und dann zu schnell gesprungen 🙈 Nach den ersten 3 Kapiteln war ich richtig hyped und hab mich total auf die Story gefreut. Der Protagonist ist queer und ich fand das echt vielversprechend und neu (zumindest für mich 😁) Allerdings war ich im Verlauf des Buches dann nicht mehr ganz so euphorisch. Die Handlung hat sich nicht richtig aufgebaut und die Charaktere konnten sich gar nicht in Ruhe entwickeln. Die komplette Story hat (gefühlt) innerhalb von 10 Tagen stattgefunden und deshalb auf mich auch nicht so stimmig gewirkt. An sich hat mir die Story echt gut gefallen, aber für meinen Geschmack hätte man das eher mal auf das doppelte an Seiten bringen sollen, damit sich alles sinnig fügt. Der Schreibstil war aus mehreren Sichten und auch mit Rückblenden in die Vergangenheit, was es spannend gemacht hat. Die Sprache war etwas vulgär / bemüht jugendlich, aber vielleicht bin ich auch nur etwas zu alt. Nichtsdestotrotz ein gutes Buch und ich werde Band 2 definitiv auch lesen, weil das Ende wirklich spannend war. Ich hoffe da geht es weniger oberflächlich weiter und man erhält tiefere Einblicke in die Emotionen und Beweggründe. Potential ist definitiv vorhanden!
War ein schöner erster Band
Wie in jeder neuen Welt die erschaffen wird, muss man sich auch hier erstmal einfinden in unser Berlin und das parallele Berlin der Feenwelt. Je weiter man in der Geschichte kommt, desto interessanter wird es. Es wird mehr aufgedeckt aber es tauchen auch immer mehr Fragen auf, welche dann vermutlich in Band 2 aufgelöst werden. Ich hab mich nämlich gefragt warum denn Max nicht in das Schließfach schaut welches die Großmutter am Anfang in ihrem Brief erwähnt als er nach Antworten aus seiner Vergangenheit sucht. Ich bin daher gespannt ob wir im zweiten Teil einen Blick in das Schließfach werfen werden. Dann sterben ein, zwei Charaktere die ich in mein Herz geschlossen habe, leider immer sehr traurig - natürlich wieder die Frage wen nehmen die uns dann in Band 2 weg wenn das jetzt schon so anfängt? Einfach nicht weiter darüber nachdenken und das Beste hoffen! In der zweiten Hälfte des Buches nimmt die Geschichte nochmal gut an Fahrt auf was ich richtig gut fand, Freunde werden zu Feinden, Leute sind nicht die für die wir sie halten. Mehr Fragen tun sich auf. Es wird also spannend in Band 2. Von mir gibt's eine klare Leseempfehlung!
Nach Ewigkeiten eine neue Rezension von mir, leider blieb am Ende von dem Buch eher ein fahler Nachgeschmack zurück, als alles andere. Kennt ihr das, wenn ihr eine Geschichte eigentlich ganz solide findet, aber das Ende so gar nicht mögt und es euch alles andere kaputt macht? Ja? Dann wisst ihr, wie ich mich gerade fühle 😅🤝🏻 Den Schreibstil fand ich zuerst etwas plump, aber nachdem ich mich daran gewöhnt hatte, ist er mir nicht weiter negativ aufgefallen. Auch die Grundidee finde ich prinzipiell ziemlich interessant. Babylon Berlin trifft auf Feenwesen, Magie und Intrigen, die die ganze Gesellschaft, besonders in der Spiegelstadt, durchzieht. Leider war die Umsetzung eher mäh. Ich hatte zwar Spaß beim Lesen und bin heute förmlich durch die Geschichte geflogen, aber die Charaktere, das Gesellschaftssystem und die Wesen bleiben ziemlich blass und eindimensional. Moralisch graue Charaktere? Fehlanzeige. Erkennen, dass man sich auf der falschen Seite befindet und sich ändern? Nö, warum denn?! Böse Charaktere, sind halt böse, weil... Nächste Frage bitte... 🤷🏻♀️ Eigentlich total schade, denn an diesen Stellen wurde ziemlich viel Potential verschenkt. Gut fand ich hingegen die LGBTQ+ Elemente, zwar ziemlich spärlich, hätte gerne mehr sein können, aber wir wissen ja, dass viele erst langsam an sie herangeführt werden müssen... 😅🌈 Und dann kam das Ende. Was war das??? Zu offen, zu plötzlich, macht für mich storytechnisch gar keinen Sinn. Es hätte einfach so viele andere Möglichkeiten gegeben. Ich wäre mit der Sternenanzahl noch weiter heruntergegangen, wenn mir nicht geschrieben worden wäre, dass es noch einen 2. Band geben soll. Ich bleibe gespannt, wie dieser Cliffhänger aufgelöst werden wird... Das klingt alles so negativ 😂🤷🏻♀️, aber eigentlich hatte ich eine gute Zeit beim Lesen, man sollte nur nicht zu genau darüber nachdenken, was man gelesen hat und was noch hätte drin sein können. 3/5☆.
Es braucht ein wenig, denn anfangs rauscht die Handlung wie ein Schnellzug an einem vorbei. Doch die Entwicklung wird immer besser trotz Klischees.
„Spiegelstadt“ von Christian Handel und Andreas Suchanek ist tatsächlich eins der wenigen Bücher, das mir immer besser gefallen hat, je weiter ich gelesen habe – normalerweise ist das umgekehrt. Der Einstieg in die Handlung ist mir zu rasant und überstürzt: Die beiden sympathischen Protagonisten finden sich auf den ersten Seiten und wollen sich am liebsten sofort die Kleider vom Leib reißen, aber die Action geht los und sie müssen weg. Es gibt zu viel Flucht, zu viele Ortswechsel und Klischees. Trotzdem profitiert „Spiegelstadt“ vom leichten, flüssigen Schreibstil der beiden Autoren, der mich einer Sogwirkung gleich ins Buch gezogen und nicht mehr losgelassen hat. Max und Lenyo haben mich doch recht schnell überzeugt. Für „Spiegelstadt“ braucht man harte Nerven: Während die Handlung actionreich und energiegeladen voranschreitet, bleibt nicht alles bei Liebe-Friede-Eierkuchen. Es wird blutig, brutal und trotz besagter Klischees gibt es genügend Überraschungen à la Game of Thrones: Es sterben Charaktere, die Guten gewinnen nicht immer. Dass sich Verluste nicht nur auf der feindlichen Seite befinden, vermisse ich sonst in vielen Büchern. Auch wenn mir das Gut vs. Böse Prinzip in „Spiegelstadt“ moralisch zu einwandfrei und zu schwarz/weiß gedacht ist, sind die genannten Plottwists die Gründe, dass mich die Handlung nicht mehr loslässt. „Das ist jetzt nicht wirklich passiert, oder?“, habe ich mir mehrmals gedacht und flog weiter durch die Seiten. Vom Berlin der 20er Jahre erfährt man zwar weniger als ich erwartet habe, doch besticht das ganze Flair der Handlungsorte mit einer Mischung zwischen Moderne und 20er Jahre und einem alles übergreifenden urbanen Fantasy-Setting. Dafür gibt es mehr actionreiche Intrige als ich erwartet habe und auch die Liebesgeschichte zwischen Max und Lenyo entwickelt sich nach dem anfänglich überstürzten Love-at-First-Sight in meiner liebsten Slow Burn Manier <3 Die 4 Sterne sind dem überstürzten Anfang geschuldet, das Ende von Band 1 waren glatte 5. Achtung: Band 1 endet mit einem üblen Cliffhanger, sodass ich empfehle, sich Band 2 gleich auf Halde zu legen. Ich bin fast wahnsinnig geworden, zu warten!

Ich habe das Buch innerhalb von 2 Tagen gelesen. Ich konnte einfach nicht mehr aufhören. Die Geschichte geht direkt los es dümpelt nicht vor sich hin. Man wird direkt in die Welten reingeworfen. Anfangs war das noch etwas verwirrend weil ich noch nicht so zurecht kam. Aber das legte sich sehr schnell, da alles gut erklärt wurde. Die Charaktere waren mir alle sehr sympathisch. Die Story wird in unterschiedlichen Perspektiven erzählt was Abwechslung bringt. So weiss man auch immer wer gerade wo ist und was geschieht dort. Die Welt die erschaffen wurde war sehr interessant und wurde super und logisch erklärt. Das Buch endet in einem kleinen Showdown und macht Lust auf die Fortsetzung. Die werde ich auf jeden Fall auch lesen. Fazit: Für Fantasyfans sicherlich einen Blick wert. Mir gefiel es sehr gut. Tolle Charaktere, magische Welt und eine spannende Story. Was will man mehr? Ich vergebe 5/5 Sternen
Von den Autoren Christian Handel und Andreas Suchanek habe ich jeweils schon mehrere Bücher gelesen und wurde bisher nicht enttäuscht. Daher freute ich mich sehr auf das gemeinsame Werk der Beiden und die Geschichte bietet wirklich eine tolle Fantasystory mit Krimifeeling. Durch viele Intrigen und Machtspielchen, ungelösten Geheimnissen und Vertuschen der Vergangenheit konnte man die gesamte Geschichte über miträtseln, was das große Geheimnis hinter dem geteilten Berlin ist. Die Charaktere waren toll ausgearbeitet, jeder Charakter stach durch unterschiedliche Eigenschaften heraus und machte so Spaß auf seinem Weg begleitet zu werden. Mir hat zwar noch der letzte Funke gefehlt und ein/zwei Dinge hätte ich so nicht gebraucht, aber im Großen und Ganzen hatte ich Spaß am Lesen und freue mich sehr darauf zu erfahren, wie es weitergehen wird.

In „Spiegelstadt: Tränen aus Gold und Silber“ von Andreas Suchanek und Christian Handel begleiten wir Max, der nach dem Tod seiner Großmutter wieder in Berlin ist. Dort trifft er auf seine ehemalige beste Freundin Robin, die ihn etwas aufmuntern möchte und ihn daraufhin mit in einen Club nimmt. Im Club angekommen trifft er auf Lenyo und zwischen den beiden knistert es ganz gewaltig. Doch bevor sich etwas entwickeln kann, wird der Club gestürmt und Max als auch Robin heften sich an Lenyo der sie letztendlich durch eine Goldträne in die Spiegelstadt, ein zweites Berlin, bringt. Die Spiegelstadt spiegelt das magische Berlin der 20er Jahre und wird von der Erbin des Throns, Tamyra, herrschaftlich regiert. Kurz darauf entdeckt Max seine Großmutter auf einem magischen Bild, das die Königsfamilie der Spiegelstadt zeigt. Sein bisheriges Leben ist nun auf den Kopf gestellt und gemeinsam mit Lenyo und Robin macht er sich auf den Weg zu seiner Vergangenheit. Dabei werden die Drei vom vermeintlichen Widerstand unterstützt und befinden sich gleichzeitig auf der Flucht vor Tamyra und den Jägern, denn diese will den Erben ihrer Schwester unbedingt vernichten. Das Autorenduo schafft es ein einzigartiges Setting des aktuellen als auch des 20er Jahre Berlins zu schaffen, das sowohl authentisch als auch faszinierend ist. Man kann sich daher beide Welten optimal vorstellen und kann auch die jeweiligen Vorzüge und Nachzüge, die es in der Handlung hat, nachvollziehen. Die Story hält sich nicht mit unwichtigen Sachen auf, sondern startet direkt im Geschehen, mit der Entdeckung der Großmutter. Das sorgt dafür das, dass Buch von Anfang an spannend ist und man es kaum aus der Hand legen möchte. Die jeweiligen Charaktere werden toll, authentisch und tief beschrieben, sodass man diese nicht hinterfragt. Sowohl Menschen als auch magische Wesen einschließlich Märchenfiguren wurden hier wunderbar kombiniert. Man spürt die Verwirrtheit Max‘, den Hass Lenyos als auch die Treue Robins und wird dadurch geschickt getäuscht. Die vielen Wendungen waren für mich überraschend und nicht vorhersehbar, haben aber ein rundes Bild ergeben und die Geschichte abgeschlossen. Ich kann dieses Buch nur empfehlen, es war für mich bisher das Highlight in diesem Jahr. Die hohen Erwartungen des Autorenduos wurden vollumfänglich erfüllt, dass ein oder andere Mal war ich positiv schockiert wie gelungen diese Geschichte ist. Ich hoffe noch mehr von diesem Autorenduo zu lesen, insbesondere zu dieser Geschichte.

Nach dem Tod seiner Großmutter zieht Stefan zurück nach Berlin in ihr aus. Um ihn aufzumuntern schleppt seine Freundin Robin ihn zu einer Party, wo er Lenyo begegnet. Auf eben jener Party gibt es aber auch Ärger, so dass Max, Robin und Lenyo fliehen. Statt aber nur in einen anderen Stadtteil, verschlägt es sie in die Spiegelstadt. Berlin zu Zeiten der 20er Jahre und mit Feenwesen gespickt. Doch auch dort sind sie nicht sicher, denn so genannte Fänger machen Jagd auf Menschen und auf Wesen die die Ordnung „stören“. Die Barriere zwischen den Welten ist in Gefahr und diese soll (natürlich) unter allen Umständen erhalten bleiben. Max wird dabei eine ganze Menge Neues erfahren, was sein bisheriges Weltbild gehörig durcheinander bringen wird. Aus verschiedenen Sichten, wobei eine die der bösen Seite ist, gibt es jede Menge Infos, welche irgendwann ein großes Gesamtbild ergeben. Fand ich wunderbar und zu keiner Zeit langweilig oder uninteressant. Man kann sich so absolut in die Charaktere hineinversetzen und Handlungen nachvollziehen bzw. besser verstehen. Das Setting ist wahnsinnig authentisch und ich war gern darin unterwegs. Die Andersartigkeit der Spiegelstadt aufgrund der Zeit, aber auch seiner Bewohner hat mich so fasziniert. Das ist einfach richtig toll geworden. Wer aber jetzt denkt, dass Alles flauschig und weichgespült ist, der sollte lieber nicht gewissen Personen über den Weg laufen. Da macht man schneller mit gewissen Folterungs- und Tötungsmethoden Bekanntschaft als einem lieb ist. Dazu kommen jede Menge schmutzige Geheimnisse um die Königsfamilie, welche so nach und nach ans Licht kommen. Fazit Ich liebe die Idee mit der Spiegelstadt. Die Atmosphäre, die beide Autoren hier zaubern, hat mich direkt in ihren Bann gezogen. Was Setting, Charakter und die vielen verschiedenen Wesen angeht, ist hier ganz viel richtig gemacht worden. Dieses gespiegelte Berlin zu erkunden und die überraschenden Wendungen zu erleben, hat mich stellenweise etwas sprachlos gemacht. Das Ende schreit definitiv nach einer Fortsetzung und das hatte ich so nicht wirklich auf dem Schirm. Darauf freuen tu ich mich aber absolut, denn das Ende ist wahnsinnig gemein. 4 Sterne für einen gelungenen Auftakt des Autorenduos.




















































