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Kurzweilig spannend aber gut
Manchmal bekommt man ein Buch geschenkt und weiß schon nach den ersten Seiten, dass es nicht lange auf dem SuB überleben wird. Genau so ging es mir mit Die Nacht der Königinnen. Es war ein Geburtstagsgeschenk – und wurde natürlich direkt verschlungen. Was mich erwartet hat? Ein Mix aus Selection, düsterer Magie und irgendwann einer Dynamik, die mich stellenweise total an Tribute von Panem erinnert hat. Und genau diese Mischung hat mich richtig gepackt. Langweilig wurde es für mich keine einzige Seite. Die Geschichte entwickelt ständig neue Wendungen, hält das Tempo hoch und schafft es immer wieder, einen neugierig auf das nächste Kapitel zu machen. Besonders die mystischen Elemente haben mir unglaublich gut gefallen. Immer wieder werden falsche Fährten gelegt, bei denen ich dachte: Jetzt hab ich's durchschaut! – nur um kurz darauf wieder umdenken zu müssen. Ich hätte mir sogar gewünscht, dass mit diesen Täuschungen noch etwas länger gespielt worden wäre. Die große Anzahl an Charakteren war spannend, auch wenn ich finde, dass einige von ihnen ruhig etwas mehr Tiefe hätten bekommen dürfen. Gerade weil so viele interessante Persönlichkeiten auftauchen, hätte ich gerne noch mehr Zeit mit ihnen verbracht. Auch der Antagonist war für mich überraschend gelungen. Seine Beweggründe konnte ich durchaus nachvollziehen – auch wenn ich manches davon einfach nur als herrlich dumm bezeichnen musste. Gleichzeitig hatte das Ganze stellenweise fast schon einen kleinen Nightmare-Vibe, was die Atmosphäre nur noch intensiver gemacht hat. Und genau deshalb hat es für mich funktioniert. Mein einziger kleiner Wunsch wäre gewesen, dass der Prinzessinnen- und Märchenaspekt etwas mehr Raum bekommen hätte. Ich hätte mich gerne noch ein bisschen länger in diesem königlichen Glanz verloren, bevor die düsteren Ereignisse ihren Lauf nehmen. Das hätte den Kontrast für mich sogar noch stärker gemacht. Alles in allem war Die Nacht der Königinnen eine richtig spannende Fantasy-Geschichte, die mich von Anfang bis Ende bestens unterhalten hat. Für mich war es das erste Buch von Christian Handel – aber ganz sicher nicht das letzte. Ich freue mich jetzt schon darauf, noch mehr seiner Welten zu entdecken.

4 days ago
Kurzweilig spannend aber gut
Manchmal bekommt man ein Buch geschenkt und weiß schon nach den ersten Seiten, dass es nicht lange auf dem SuB überleben wird. Genau so ging es mir mit Die Nacht der Königinnen. Es war ein Geburtstagsgeschenk – und wurde natürlich direkt verschlungen. Was mich erwartet hat? Ein Mix aus Selection, düsterer Magie und irgendwann einer Dynamik, die mich stellenweise total an Tribute von Panem erinnert hat. Und genau diese Mischung hat mich richtig gepackt. Langweilig wurde es für mich keine einzige Seite. Die Geschichte entwickelt ständig neue Wendungen, hält das Tempo hoch und schafft es immer wieder, einen neugierig auf das nächste Kapitel zu machen. Besonders die mystischen Elemente haben mir unglaublich gut gefallen. Immer wieder werden falsche Fährten gelegt, bei denen ich dachte: Jetzt hab ich's durchschaut! – nur um kurz darauf wieder umdenken zu müssen. Ich hätte mir sogar gewünscht, dass mit diesen Täuschungen noch etwas länger gespielt worden wäre. Die große Anzahl an Charakteren war spannend, auch wenn ich finde, dass einige von ihnen ruhig etwas mehr Tiefe hätten bekommen dürfen. Gerade weil so viele interessante Persönlichkeiten auftauchen, hätte ich gerne noch mehr Zeit mit ihnen verbracht. Auch der Antagonist war für mich überraschend gelungen. Seine Beweggründe konnte ich durchaus nachvollziehen – auch wenn ich manches davon einfach nur als herrlich dumm bezeichnen musste. Gleichzeitig hatte das Ganze stellenweise fast schon einen kleinen Nightmare-Vibe, was die Atmosphäre nur noch intensiver gemacht hat. Und genau deshalb hat es für mich funktioniert. Mein einziger kleiner Wunsch wäre gewesen, dass der Prinzessinnen- und Märchenaspekt etwas mehr Raum bekommen hätte. Ich hätte mich gerne noch ein bisschen länger in diesem königlichen Glanz verloren, bevor die düsteren Ereignisse ihren Lauf nehmen. Das hätte den Kontrast für mich sogar noch stärker gemacht. Alles in allem war Die Nacht der Königinnen eine richtig spannende Fantasy-Geschichte, die mich von Anfang bis Ende bestens unterhalten hat. Für mich war es das erste Buch von Christian Handel – aber ganz sicher nicht das letzte. Ich freue mich jetzt schon darauf, noch mehr seiner Welten zu entdecken.
4 days ago







