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Fantasy

Yo

3.6(43)
Paperback€18.00
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About the book

Wenn man selbst gegen das Böse kämpft, ist man dann gut?

Ich bin Yo. Eigentlich heiße ich Yosephiné - doch kaum jemand kennt diesen Namen. Meine Geschichte beginnt an meinem 23. Geburtstag. Der Tag, an dem ich verschwand.

In Pardalis - einer Welt mit neuen Chancen, aber alten Problemen - herrschen fremde Regeln und Wesen. Doch auch eine schwarze Macht hat Einzug gehalten, die tödlich für die Völker ist. Laut einer Prophezeiung soll ich die langersehnte Retterin sein. Ich? Ausgerechnet ich? Die unsichere, von Ängsten verfolgte Yo?

Zwischen der Liebe für einen Mann, der ganz anders ist als ich, und Freunden, die mich unterstützen oder im Verborgenen sabotieren, muss ich lernen, mir selbst zu vertrauen und zu kämpfen.

Ich ahne, dass mich dieses Wagnis an meine Grenzen bringt. Doch was dahinter auf mich wartet, ist weitaus schlimmer...

Editions (3)

ISBN9783691300895
PublisherDrachenmond Verlag GmbH
Publication Date08/14/25
Pages374

Reviews & Ratings

43 ratings

21 reviews

3.6

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  • chrissi6563
    chrissi6563

    180 Followers

    4.0

    Eine emotionale Achterbahn. Wunderschön und Traurig

    Ich bin mit ziemlich hohen Erwartungen an Yo herangegangen, weil mich Alex J. Nitrak schon mit anderen Geschichten abholen konnte. Trotzdem war ich nicht darauf vorbereitet, wie sehr mich dieses Buch emotional treffen würde. Ich hatte mit einer märchenhaften Fantasyreise gerechnet – bekommen habe ich etwas viel Intensiveres: eine Geschichte, die schön, düster, manchmal grausam und gleichzeitig voller Hoffnung ist. Yo war für mich kein Buch, das ich einfach zuklappen und abhaken konnte. Es hat mich beschäftigt, aufgewühlt und an einigen Stellen wirklich mitgenommen. Worum geht es? Yosephiné, genannt Yo, verschwindet an ihrem 23. Geburtstag aus ihrer vertrauten Welt und landet plötzlich in Pardalis – einer fremden, magischen Welt voller eigener Regeln, Wesen und Gefahren. Ausgerechnet sie soll laut einer Prophezeiung die Retterin sein. Ich mochte sehr, dass Yo dabei nicht sofort stark, mutig und bereit für ihr Schicksal ist. Sie ist unsicher, ängstlich, überfordert – und genau dadurch konnte ich so gut mit ihr mitfühlen. Während Yo Pardalis kennenlernt, hatte ich oft das Gefühl, gemeinsam mit ihr in diese Welt hineingeworfen zu werden. Nichts ist einfach, nichts ist nur schön, und hinter vielen Begegnungen steckt mehr Schmerz, als man zuerst ahnt. Zwischen Freundschaft, Verrat, Liebe, Verlust und moralischen Entscheidungen wurde Yos Reise für mich immer mehr zu einer sehr persönlichen Geschichte über Angst, Mut und Selbstvertrauen. Eine Welt voller Schönheit und Schrecken Pardalis hat mich beim Lesen gleichzeitig fasziniert und erschüttert. Diese Welt ist fantasievoll, farbenreich und stellenweise fast traumhaft beschrieben. Ich konnte viele Orte und Wesen richtig vor mir sehen. Gleichzeitig ist Pardalis aber keine harmlose Märchenwelt. Immer wieder kippt die Schönheit ins Dunkle, Zarte wird grausam, und gerade dieser Kontrast hat mich unglaublich gepackt. Beim Lesen musste ich zwar manchmal an andere Fantasygeschichten denken, aber Yo fühlt sich trotzdem ganz eigen an. Die Geschichte hat eine besondere Stimmung: märchenhaft, fremd, düster und emotional. Für mich war es vor allem diese Atmosphäre, die das Buch so einprägsam gemacht hat. Yo als Heldin: verletzlich, impulsiv und wachsend Yo ist für mich keine Heldin, die man bewundert, weil sie immer alles richtig macht. Ich mochte sie gerade deshalb, weil sie Fehler macht, zweifelt, wütend wird, Angst hat und trotzdem weitermacht. Manchmal hätte ich sie schütteln wollen, manchmal wollte ich sie einfach nur in den Arm nehmen. Ihre Entwicklung hat mich berührt, weil sie nicht plötzlich perfekt wird, sondern Schritt für Schritt lernt, sich selbst mehr zuzutrauen. Besonders hängen geblieben ist mir die Botschaft, dass Mut nicht bedeutet, keine Angst zu haben. Mut bedeutet, trotz Angst weiterzugehen. Genau das macht Yo für mich so glaubwürdig und so menschlich. Ihre Angst wird nicht einfach weggewischt, sondern ernst genommen – und gerade dadurch wirkt ihre Stärke am Ende umso echter. Figuren, die im Gedächtnis bleiben Auch die Nebenfiguren sind mir nahegegangen. Stuna hat für mich viel Wärme in diese oft harte Geschichte gebracht. Sie steht für Treue, Nähe und das Gefühl, nicht allein zu sein. Miran mochte ich auf eine ruhigere Art: geheimnisvoll, geerdet und nicht zu aufdringlich. Die Liebesgeschichte drängt sich nicht in den Vordergrund, sondern begleitet Yo eher leise. Manchmal hätte ich mir davon etwas mehr gewünscht, aber gleichzeitig fand ich schön, dass Yos eigene Entwicklung im Mittelpunkt bleibt. Besonders stark im Gedächtnis geblieben ist mir der Glaskönig beziehungsweise Kristallkönig. Diese Figur hat mich gleichzeitig abgestoßen und fasziniert. In seinen Szenen wurde die Geschichte für mich besonders intensiv, weil dort Kälte, Grausamkeit und Tragik so nah beieinanderliegen. Das waren Passagen, die ich nicht einfach weglesen konnte. Themen und Wirkung Yo hat mich vor allem deshalb so beschäftigt, weil die Geschichte nicht nur fragt, wer gut und wer böse ist. Sie stellt viel unbequemere Fragen: Ist man automatisch gut, nur weil man gegen das Böse kämpft? Darf man andere belügen, wenn man sie schützen will? Wie viel Schmerz kann ein Mensch ertragen, ohne innerlich zu zerbrechen? Diese Fragen haben der Geschichte für mich eine Tiefe gegeben, die noch lange nachwirkt. Ich fand Yo nicht immer leicht zu lesen. Es gibt Szenen, die weh tun, Momente, die brutal oder traurig sind, und Stellen, bei denen ich wirklich schlucken musste. Aber genau deshalb hat mich das Buch so erreicht. Zwischen all der Dunkelheit bleibt immer wieder ein Funken Hoffnung. Und dieser Funke war für mich einer der Gründe, warum ich weiterlesen musste. Was nicht ganz perfekt war Ganz perfekt war Yo für mich trotzdem nicht. Gerade am Anfang und bei manchen Übergängen fühlte ich mich manchmal genauso überfordert wie Yo selbst. Die Welt ist groß, fremd und voller eigener Regeln, und hin und wieder hätte ich mir etwas mehr Zeit gewünscht, um anzukommen und bestimmte Zusammenhänge besser greifen zu können. Auch die Beziehung zwischen Yo und Miran hätte für meinen Geschmack an manchen Stellen noch etwas mehr Raum bekommen dürfen. Ich mochte die leise Art ihrer Verbindung, aber manchmal hätte ich gern noch intensiver gespürt, was zwischen ihnen entsteht. Gleichzeitig passt es aber auch, dass die Romance nicht alles dominiert, denn im Kern geht es vor allem um Yo und ihren Weg zu sich selbst. Fazit Yo von Alex J. Nitrak ist für mich eine intensive, fantasievolle und emotional fordernde Reise gewesen. Dieses Buch hat mich nicht nur unterhalten, sondern wirklich berührt. Ich habe mit Yo gezweifelt, gehofft, gelitten und mich über ihre kleinen Schritte nach vorn gefreut. Pardalis ist eine Welt, die wunderschön und schrecklich zugleich ist – und genau deshalb so lange im Kopf bleibt. Für mich ist Yo kein perfektes, aber ein sehr besonderes Buch. Es hat Ecken, Kanten und Momente, in denen ich kurz die Orientierung verloren habe. Aber es hat auch Bilder, Figuren und Gefühle hinterlassen, die ich nicht so schnell vergessen werde. Wer emotionale Fantasy mag, die märchenhaft beginnt, aber deutlich dunkler und tiefgründiger wird, sollte dieser Geschichte unbedingt eine Chance geben. Stellt euch nur darauf ein, dass an der ein oder anderen Stelle Tränen fließen können – bei mir war das definitiv so. Empfehlung: Für alle, die tiefgründige, emotionale Fantasy lieben, starke Figurenentwicklung mögen und kein Problem damit haben, wenn eine Geschichte nicht nur verzaubert, sondern auch weh tut.

    Eine emotionale Achterbahn. Wunderschön und Traurig

    Jun 28, 2026

  • 3.0

    Eine irgendwie seltsame Geschichte

    Von der Art und Weise wie dieses Buch und auch der Klappentext geschrieben ist, habe ich gedacht es kommt ein Kinder vllt Jugendbuch auf mich zu. Dann kam der Inhalt und ich wusste das muss mindestens ab 16 sein. Viel Blut und brutale Szenen. Alles in allem eine tolle Geschichte aber irgendwie seltsam und für mich leider ein nicht gelungenes Ende.

    Apr 2, 2026

  • kallisto92
    kallisto92

    42 Followers

    3.0

    Kann Yosephine´ Pardalis retten? Das Buch, "Yo", von der Autorin Alex J. Nitrak, handelt von Yosephine´. Sie wird von allen Yo genannt. Als sie an ihrem 23. Geburtstag mit ihrem Hund Olli spazieren geht, verschwindet sie und landet in einer anderen Welt. Yo soll den Ort retten können, doch wer sind ihre Freunde und wer ihre Feinde? Gegen welche Gefahren muss sie kämpfen und wird sie es mit Unterstützung schaffen? Das Buch beginnt mit einem Prolog. Die Handlung ist in Kapiteln unterteilt. Diese endet mit einem Epilog. Die Story ist in der Ich-Perspektive aus Yo´s Sichtweise geschrieben. Mein Fazit: Das Buch lässt sich leicht und flüssig lesen. Die Charaktere und Umgebungen sind bildlich und ausführlich beschrieben. Die verschiedenen Fabelwesen fand ich recht interessant. Jedoch bliebt mir die Handlung recht flach. Es passiert auf der einen Seite sehr viel, doch die Handlungsstränge sind sehr schnell abgearbeitet. Mir fehlte mehr Spannung. Die Liebesgeschichte wird immer wieder kurz angerissen und zum Ende her geschah alles Schlag auf Schlag. Mit dem Epilog wurde ich leider auch nicht recht warm.

    Jun 2, 2024

3 of 21 reviews

Author

About Alex J. Nitrak

Alex J. Nitrak lebt mit zwei wilden Jungs und ihrem (mit ihr) nachsichtigen Mann in der Nähe von Berlin. Feminismus und Gerechtigkeit sind ihr wichtig, ohne dass sie sich als Weltverbesserin sieht (es zu versuchen kann aber nicht schaden). Trotz ihres BWL-Diploms scheut sie jede Form der Bürokratie. Sport ist für sie ein notwendiges Übel, um nicht aus der Form zu geraten. So kann man sie doch gelegentlich beim Laufen antreffen, während sie versucht möglichst wenig zu schwitzen. Nachdem bei ihr 2017 die Autoimmunerkrankung systemischer Lupus diagnostiziert wurde, beschloss sie, das bis dato als Hobby betriebene Schreiben voranzubringen und ihre Bücher zu veröffentlichen. Bei Genres ist sie offen und hat bisher Fantasy und New Adult-Romane verfasst. Nur Krimis schließt sie für sich aus. Dazu ist ihr Schreibstil genau wir ihr Denken zu impulsiv und wenig steuerbar.

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