Red Rising
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Description
Darrows Welt ist brutal und dunkel. Wie alle Roten schuftet er in den Minen des Mars, um ein Leben auf der Oberfläche des Planeten möglich zu machen. Doch dann wird seine große Liebe getötet, und Darrow erfährt ein schreckliches Geheimnis: Der Mars ist längst erschlossen, und die Oberschicht, die Goldenen, leben in dekadentem Luxus. Darrow schleust sich in ihr sagenumwobenes Institut ein, in dem die Elite herangezogen wird. Er will einer von ihnen werden – um sie dann vernichtend zu schlagen …
Book Information
Author Description
Nach dem Collegeabschluss hätte Pierce Brown eigentlich nichts dagegen gehabt, seine Studien in Hogwarts fortzusetzen. Da es ihm dafür leider an der nötigen magischen Gabe fehlte, versuchte er es mit verschiedenen Jobs in der Medienbranche. Seine Red-Rising-Saga wurde ein so sensationeller Erfolg, dass Pierce Brown sich jetzt ganz dem Schreiben widmen kann. Der Autor lebt in L.A.
Characteristics
25 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
Posts
Wiedereinmal gehöre ich zu denen, die von dem Buch enttäuscht sind.
Lange bin ich um das Buch herum geschwänzelt. Es hat mich angesprochen, aber mein Bauchgefühl hat sich dem nicht angeschlossen. Aber mir wurden immer wieder sehr positive Rezensionen zu dem Buch gezeigt, so dass ich schlussendlich doch danach gegriffen habe. Doch leider kann ich hier keine positive Kritik hinterlassen. Zum Inhalt: Der Mars wurde kolonisiert und die Menschen, die dort leben, sind in Klassen eingeteilt. Die Politik und Klassenstruktur ist stark beeinflusst von der Mythologie der römischen und griechischen Götterwelt. Den einzelnen Klassen sind Farben zu geordnet. Protagonist der Geschichte ist Darrow, der als Roter der untersten Schicht angehört. Es ist ein Höllentaucher und arbeitet in den Minen des Mars. Er hat sich dem bestehenden Klassensystem untergeordnet und akzeptiert die Hierarchie. Bis eines Tages er und seine Frau von den Goldenen, der obersten Klasse, für die Überschreitung einer Regel bestraft werden. Darrows Frau führt dabei absichtlich ihren Märtyrertod herbei. Kurz danach soll auch Darrow hingerichtet werden. Er wird aber von einer Rebellenallianz gerettet und soll nun, körperlich verändert, als Goldener das schändliche Klassensystem zu Fall bringen. Das Buch ist ein Jugendbuch und die Charaktere sind alle um die 17 Jahre alt, doch das konnte ich oft nicht mit der Geschichte vereinbaren. Die Handlungsstruktur des Buches passt noch irgendwie zu einem Jugendroman, die derbe Erzählsprache und die ausufernde Brutalität, passen für mich in einen Roman für deutlich ältere Leser*innen. Ich dachte auch ständig, die Charaktere verhalten sich, als wären sie viel älter. Die Protas bleiben blass und oberflächlich, die Geschichte zieht sich wie Kaugummi und fühlt sich wie ein zuuuu laaaaanger Prolog an. Darrow ist kein Sympathieträger, auch wenn er an Härte gewinnen muss, um als Goldener an Macht zu gelangen, verlor er bei mir mehr und mehr an Substanz. SPOILER ALERT Ich fand es gab unheimliche viele Logikfehler. Warum muss er die hohe Sprache lernen und benutzt sie dann nicht? Wie kann er so intelligent sein, wenn er keinerlei schulische Bildung genossen hat? Warum wurde er von den Rebellen auserwählt, wenn er doch eigentlich ein Feigling ist und sich nicht dem System entgegen stemmen wollte? Wieso lässt er sich ohne wenn und aber darauf ein? Und wann spielt eigentlich die Handlung? Um nur ein paar Fragezeichen aus meinem Kopf zu nennen. Mich hat die Geschichte mega enttäuscht. Die Verbindung zum Mythos der Götter hat mich stellen Weise genervt und mich gar nichtabgeholt. Das fühlte sich zu starr an und leblos. Die Sprache war irgendwann gefühlt sehr primitiv. Mir fehlte Spannung, Tiefe und Entwicklung. Es war mir alles zu eindimensional. Und wiedereinmal frage ich mich, warum das Buch so vielen gefällt und mir nicht? Tja, die Sache mit der Geschmackssache😂 Ich finde, die Geschichte bedient sich zu viel aus schon bekannten Stories und lässt Innovationen zu wünschen übrig. Ich werde die Reihe nicht weiter verfolgen und kann sie auch leider nicht empfehlen. Schade!
Solider Start der Reihe
Red Rising führt uns in eine dystopische Welt auf dem Mars ein. Eine Klassengesellschaft, die nach Farben aufgebaut ist: rot steht ganz unten und gold ganz oben. Dazwischen findet man alle anderen Farben, die alle ihre zugewiesenen Aufgabengebiete haben. Es gibt eigentlich keine Chance seine Klasse aufzuwerten. In der Geschichte folgen wir Darrow in der Welt der Roten. Diese sind Minenarbeiter und schuften bis zum Umfallen. Durch ihre eher geringe Lebenserwartung sind sie im Grunde mit 14 erwachsen. Dadurch wirkt Darrow mit seinen 17 Jahren deutlich älter und stark geprägt durch seine Lebensrealität. Trotzdem kommt auch ab und zu eine jugendlichere, impulsive Seite durch. Gewisse Umstände sorgen dann dafür, dass Darrow die Chance bekommt seine Klasse aufzuwerten, um gegen das Klassensystem vorzugehen. Das Buch ist interessant und spannend aufgebaut. Es gibt sehr viele Charaktere wodurch nicht alle ausreichend Tiefe haben und dadurch eher oberflächlich und nebensächlich sind. Es passiert fast durchgehend viel, aber es gibt auch Abschnitte, die zäh sind und sich ziehen. Man findet hier einen guten Einstieg in die Reihe mit kleineren Schwächen. Das Buch eignet sich auch sehr gut für Sci-Fi Einsteiger. Wenn ich das Buch in kurzen Worten beachreiben müsste, wäre es: Die Tributen von Panem trifft auf Herr der Fliegen im Weltall.
Gelungener Einstieg mit etwas Luft nach oben
Bewertung: Highlight Darrow ist als Roter dafür zuständig, den Mars zu kolonialisieren. Dann erfährt er, dass dies schon längst geschehen ist und er und andere Rote von den Goldenen ausgebeutet werden und schließt sich dem Widerstand an. Als ein Goldener wird er eingeschleust und muss sich unter den gefährlichen Goldenen behaupten. Ein wirklich gelungener Einstieg in die Reihe und in das komplexe Worldbuilding. Erinnert etwas an die Tribute von Panem, auch wenn es anders ist. Darrow als Hauptfigur muss sich in einer feindlichen Umgebung behaupten und das gelingt ihm sehr gut (man könnte auch sagen zu gut). Für mich fehlt noch was an Tiefe was die Charaktere angeht. Der Schreibstil ist einfach und leicht zu folgen, die Geschehnisse oft sehr brutal und blutig, was ich passend fand. Mich hat die Geschichte gecatcht, auch wenn sie teilweise Längen hatte. Ich bin gespannt auf Band 2 und 3.
Spannender Start einer Reihe
Red Rising ist ein absolut mitreißender Auftakt einer außergewöhnlichen Science-Fiction-Reihe. Pierce Brown schafft es, von der ersten Seite an eine düstere und zugleich faszinierende Welt aufzubauen, die voller Spannung, Intrigen und überraschender Wendungen steckt. Besonders beeindruckend ist der Schreibstil: atmosphärisch, intensiv und unglaublich bildhaft, sodass man vollkommen in die Geschichte hineingezogen wird. Die Handlung ist atemberaubend geschrieben, auch wenn das Tempo stellenweise sehr hoch ist und manche Entwicklungen beinahe überschlagen wirken. Genau das sorgt jedoch dafür, dass kaum Leerlauf entsteht und man das Buch nur schwer aus der Hand legen kann. Immer wieder gelingt es dem Autor, den Spannungsbogen weiter zu steigern und neue Konflikte aufzubauen, die einen ständig weiterlesen lassen. Vor allem die Hauptfigur Darrow überzeugt durch ihre Entwicklung und die emotionalen Entscheidungen, die im Verlauf der Geschichte getroffen werden müssen. Machtkämpfe, Verrat und Loyalität sind hervorragend miteinander verwoben und verleihen dem Buch eine besondere Intensität. Insgesamt ist Red Rising ein packender, actionreicher und emotionaler Roman, der Lust auf die weiteren Bände macht.

Was ein Auftakt
„Red Rising“ ist für mich ein wundervoller Auftakt zu einer Reihe, die einen ähnlich wie „Tribute von Panem“ an der Welt und an der Menschheit selbst zweifeln lässt. Das aufgebaute Klassensystem und die Herrschaft der Goldenen über die niederen Farben könnten auf den ersten Blick wie eine simple dystopische Geschichte wirken, doch Pierce Brown schafft es, jedem Charakter eine eigene Motivation und eine spürbare Tiefe zu geben. Dadurch wirkt diese Welt gleichzeitig komplex und erschreckend nachvollziehbar. Besonders beeindruckt hat mich der Schreibstil. Durch die Ich-Perspektive ist man so tief in Darrows Gedanken gefangen, dass man nicht nur seine Entscheidungen nachvollziehen kann, sondern teilweise sogar beginnt, Aspekte dieses grausamen Systems zu verstehen oder zu glauben — obwohl man es zu Beginn des Buches noch komplett verabscheut hat. Genau das macht „Red Rising“ für mich so stark: Das Buch zwingt einen dazu, den eigenen Charakter, die eigene Moral und die eigenen Grenzen zu hinterfragen. Wie weit wäre man selbst bereit zu gehen? Zwischen all der Brutalität und dem politischen Machtkampf steckt außerdem unglaublich viel Herz in dieser Geschichte. Man merkt in jeder Beziehung, jeder Freundschaft und jeder Entscheidung, wie viel Liebe Pierce Brown in dieses Werk gesteckt hat, zu Darrow, zu Eo und zu all den Verbindungen, die während des ersten Teils entstehen. Selbst zwischen den Zeilen spürt man diese emotionale Tiefe konstant. Obwohl die Geschichte düster, brutal und oft schmerzhaft ist, schafft das Buch etwas, das nur wenige Reihen schaffen: Es bringt einen zum Nachdenken und gleichzeitig dazu, vollkommen in dieser Welt zu versinken. Man kann sich darin verlieren, mitfiebern und komplett abschalten, obwohl die Themen so schwer sind. Für mich ist „Red Rising“ ein perfekter Auftakt und eine absolute 5/5-Sterne-Lektüre. Tatsächlich hat mich dieses Buch sogar wieder zurück zum Lesen gebracht — und allein das sagt wahrscheinlich schon alles darüber aus, wie besonders diese Reihe für mich ist.

Guter Einstieg mit Potential für eine tolle Reihe
Red Rising beginnt schon auf den ersten Seiten damit eine harte und ungleiche Welt aufzubauen. Unser Protagonist Darrow gehört der untersten Gruppe der Menschheit an, den Roten. Und dennoch führt er sein Leben zunächst zufrieden. Doch das ändert sich sehr schnell und er beginnt einen Kampf gegen die Goldenen, die Führungsklasse und Spitze der Gesellschaft. Der Anfang vergeht wie im Flug und man gerät von einer Wendung in die nächste. Ich muss aber sagen, dass sich das Ganze ab der Hälfte des Buches etwas zieht. Zwar passiert andauernd etwas, aber ich hätte nicht gedacht, dass die Prüfung des Instituts den Großteil des Buches ausmacht. Circa zum letzten Drittel nimmt das ganze aber wieder eine andere Dynamik an und hat mich wieder spürbar besser mitgenommen. Da aber besonders am Anfang viel in schneller Abfolge passiert, wird man auch mit vielen Charakteren konfrontiert, die dann nicht wirklich ausgearbeitet werden, bzw. schnell an Bedeutung verlieren. Hier hoffe ich, dass in den folgenden Büchern nochmal zu einigen Charakteren zurückgekehrt wird. Durch das hohe Tempo habe ich auch das Gefühl, dass unser Hauptcharakter Darrow zu schnell zu stark wird. Oft wird das dann mit seinen Fertigkeiten als Höhlentaucher begründet…Ich muss aber sagen, dass mich diese Begründung im Kampf gegen die sogenannte Spitze der Menschheit nur selten überzeugt hat. Das Setting fand ich spannend. Mit diesen Jungendbuch-Dystopien hat man mich eh am Haken und der Mix aus Sci-Fi mit Elementen der römischen Antike hat mich überzeugt. Ich hoffe, dass im nächsten Teil auf der Welt aufgebaut und man noch mehr reingezogen wird. Zwar habe ich eine etwas andere Geschichte erwartet, aber am Ende fand ich diesen ersten Teil wirklich gut und bin auf die Fortsetzung in den nächsten Büchern gespannt!
Wilder Ritt mit Höhen und Tiefen 🤗
Red Rising von Pierce Brown Was für ein wilder Ritt! Dieser Roman hat mich wütend gemacht, hat mich abgeschreckt, hat mich gelangweilt aber trotzdem in seinem Bann gezogen! Aber der Reihe nach. Gelangweilt war ich darüber, dass diese Geschichte in ferner oder einer alternativen Zukunft auf dem Mars spielen soll. Aber die meiste Zeit hat diese Geschichte ein mittelalterliches Setting bekommen. Mit Schwertern, Ritterburgen und Standarten. Nix mit Raumschiffen, Zukunftsstädten oder geheimnisvollen Höhlen unter der Marsoberfläche. Abschreckend war für mich die übertriebene und ausufernden Gewaltorgien, dass ich im ersten Drittel des Buches überlegt habe, es nicht mehr weiter zu lesen. Wütend war ich über die Hauptfigur, deren Entscheidungen ich selten nachvollziehen konnte. Oft habe ich mir gesagt: Wie doof bist du eigentlich! Doch die ersten und die letzten 100 Seiten waren wirklich überaus spannend und haben nach und nach eine Welt geformt, die mich voll und ganz in seinen Bann gezogen hat. So muss ich es jetzt doch noch unbedingt wissen, wie diese Geschichte weitergeht!
„Auf dem Mars ist die Schwerkraft nicht sehr groß. Also muss man an den Füßen des Gehängten ziehen, um ihm das Genick zu brechen. Diese Aufgabe überlassen sie den Angehörigen.“
Dieses Buch hat mich direkt auf den ersten Seiten emotional zerstört und gleichzeitig komplett in seinen Bann gezogen 😭🔥 Der Einstieg ist herzzerreißend und brutal und ab da gibt es eigentlich kein Entkommen mehr aus dieser Welt. Es geht um Darrow der in einer gnadenlosen, streng eingeteilten Gesellschaft lebt und plötzlich vor einer Entscheidung steht die alles verändert. Meine Emotionen während des Lesens : Die erste Seite: 😨🩸 Ca. Die ersten 50-70 Seiten : OMG NEIN 😭😱🥺 was passiert hier gerade ? Man kann doch nicht direkt so anfangen 🤯😭💔 70-300: Boa ist das spannend 🤩🤯🩸(viel Blut Schmerz und Leid) 300-450: Hmm ok langsam kann man zum Ende kommen …🥱 450 bis Ende : OMG WAS (?)😨🤯🩸ICH BRAUCH BAND 2!!!! (Ist bestellt sollte morgen ankommen)🤣 Das Worldbuilding fand ich gut. Die Welt ist riesig, düster und unglaublich detailreich aufgebaut. Obwohl es viele Charaktere gibt kam ich erstaunlich gut mit und hatte nie das Gefühl den Überblick zu verlieren. Jede Figur fühlte sich wichtig und lebendig an. Eigentlich ist das Buch fast durchgehend spannend, nur in der Mitte hatte ich kurz das Gefühl dass es etwas langsamer wird. Aber das wird mehr als wettgemacht, denn Richtung Ende wird es wieder extrem aufregend, intensiv und nervenaufreibend 😳📖 Red Rising ist stellenweise wirklich blutig und brutal und nimmt kein Blatt vor den Mund. Auch wenn es offiziell Sci Fi ist geht es im Kern viel mehr um Macht, Unterdrückung, Rache, Freundschaft, Loyalität und die Frage wer man wirklich ist. Dies alles geschieht halt auf ein anderen Planeten. Aber es geht hier nicht um Raumschiffe, Aliens oder sowas wie bei anderen Sci Fi Bücher. Ganz leichte Tribute von Panem Vibes sind spürbar, aber dennoch komplett anders. Ein unfassbar starker Auftakt der süchtig macht und sofort Lust auf die nächsten Teile weckt 🚀❤️ Ganz klare Lese Empfehlung 🤗

Eine wirklich irre Geschichte. Erst auf Instagram bei verschiedenen Bookfluencern gesehen und es als ‚Hype‘ abgestempelt. Jetzt im Sale gekauft und von der ersten bis zur letzten Seite komplett eingesogen worden. Wirklich unglaublich gut geschrieben, das Worldbuilding ist fantastisch und super kreativ, gleichzeitig erkennt man hier und da immer wieder Elemente aus anderen Fantasy-Reihen. Trotzdem für mich definitiv eines der besten Bücher in diesem Jahr und ich bin sehr gespannt, ob auch die restlichen Teile die Spannung aufrechterhalten können.
Red Rising bietet ein starkes, durchdachtes Setting und einen gelungenen Einstieg, verliert sich aber im Mittelteil etwas in Komplexität und Überladung. Dazu kommen inhaltliche Aspekte, die ich kritisch sehe – insbesondere in Bezug auf sexualisierte Gewalt. Trotzdem bleibt ein insgesamt solides Buch mit genug Potenzial, um neugierig auf die Fortsetzung zu machen – auch wenn es für mich kein durchgehend rundes Leseerlebnis war.
In einer streng hierarchischen Zukunftsgesellschaft ist die Menschheit in Farben eingeteilt – von den unterdrückten „Reds“ bis hin zu den herrschenden „Golds“. Darrow, ein Red, lebt unter der Oberfläche des Mars, bis ein einschneidendes Ereignis ihn dazu bringt, sich gegen das System zu stellen. Um das zu tun, muss er selbst zu einem Gold werden und sich in deren brutales Ausbildungssystem einschleusen – ein Spiel um Macht, Kontrolle und Überleben. Meine Meinung Grundsätzlich hat mir das Setting wirklich gut gefallen. Die Welt ist logisch aufgebaut, die gesellschaftlichen Strukturen sind nachvollziehbar und die Idee hinter dem gesamten System wirkt durchdacht. Auch die Einbettung mythologischer Elemente fand ich gelungen – sie gibt der Geschichte eine zusätzliche Ebene, ohne sie unnötig zu überladen. Der Schreibstil ist angenehm zugänglich und nicht zu kompliziert, was den Einstieg erleichtert. Und gerade die ersten etwa 200 Seiten fand ich auch wirklich stark – da war ich komplett drin in der Geschichte. Ab dem Punkt, an dem der große Wettkampf beginnt, wurde es für mich allerdings deutlich schwieriger. Es war mir stellenweise einfach zu viel auf einmal: zu viele Namen, zu viele kleine Handlungsstränge, zu wenig Fokus auf einzelne Entwicklungen. Mir haben längere, klarere Erzählstränge gefehlt, an denen ich mich orientieren konnte. Dadurch wurde das Lesen teilweise eher anstrengend als fesselnd. Die letzten 100 Seiten haben dafür wieder einiges rausgeholt. Hier fügt sich vieles zusammen und ergibt ein rundes Gesamtbild. Insgesamt hatte das Buch für mich also klare Höhen und Tiefen. Was mich allerdings wirklich gestört hat, ist die Altersfreigabe. Dass das Buch teilweise als „ab 14“ eingeordnet wird, halte ich für sehr fragwürdig. Es ist stellenweise extrem brutal, und vor allem das Thema sexualisierte Gewalt – insbesondere gegenüber Frauen – wird zwar thematisiert, aber zunächst kaum eingeordnet und erst später klar als das dargestellt, was es ist: zutiefst grausam. Für mich wäre hier eine Einstufung ab 16 deutlich angemessener – gerade auch aus der Perspektive als Mutter. Hinzu kommt, dass der Ton stellenweise sehr misogyn ist. Die Beleidigungen – auch von Frauen gegenüber Frauen – waren teilweise so unangenehm, dass sie mich aus der Geschichte herausgerissen haben. Natürlich kann man argumentieren, dass das stilistisch zur Welt passt, insbesondere zu den Golds. Aber gerade diese wurden für mich eigentlich anders aufgebaut, wodurch diese Sprache für mich nicht ganz schlüssig wirkt und eher unnötig erscheint. Das Ende selbst war für mich nicht überraschend – ich hatte relativ früh eine Ahnung, in welche Richtung es gehen würde. Aber gleichzeitig muss ich sagen: Es musste genau so kommen, damit die Geschichte funktioniert. Fazit Red Rising bietet ein starkes, durchdachtes Setting und einen gelungenen Einstieg, verliert sich aber im Mittelteil etwas in Komplexität und Überladung. Dazu kommen inhaltliche Aspekte, die ich kritisch sehe – insbesondere in Bezug auf sexualisierte Gewalt. Trotzdem bleibt ein insgesamt solides Buch mit genug Potenzial, um neugierig auf die Fortsetzung zu machen – auch wenn es für mich kein durchgehend rundes Leseerlebnis war.

Spannend, komplex und intensiv
Ich habe den ersten Band von Red Rising parallel als Hörbuch auf deutsch gehört und teilweise auf englisch gelesen. Die Geschichte hat einen starken Anfang, der eine dichte Atmosphäre schafft. Wer denkt, hier ein reines Sci-Fi Buch zu lesen, wird jedoch spätestens ab der Mitte des Buches merken, dass die Welt von Red Rising so viel mehr ist. Von Dystopie über Sci-Fi und Fantasy spielt diese Geschichte mit vielen Elementen und Motiven. Durch die vielen Referenzen auf Philosophen, die griechischen Götter und die Erde, entsteht eine riesige Welt, die sich gleichzeitig futuristisch und sehr alt anfühlt. Die Unterteilung der Weltengesellschaft mit ihren Farben wirkt zu Beginn noch sehr schwammig, wird zum Ende des Buches hin aber immer konkreter. Ich denke trotzdem, dass man dem Buch eine gewisse Zeit einräumen muss, um die komplexe Welt zu verstehen. Da ich mit Darrow als Protagonist an einigen Stellen nicht wirklich einer Meinung war und sein Handeln zum Teil nicht nachvollziehbar fand, stechen die hervorragenden Nebenfiguren von Red Rising um so mehr hervor. Die Welt fühlt sich plastisch an und die Charaktere so echt, dass mich ihre Handlungen und Entscheidungen häufig wirklich überrascht haben. Trotzdem möchte ich hervorheben, dass Darrows Taktiken und Pläne häufig sehr gut umgesetzt waren, was immer wieder für ordentlich Spannung gesorgt hat. Der Sprecher des Hörbuchs hat großartige Arbeit geleistet, besonders die emotionalen Szenen und einzelne Charaktere hat er hervorragend gesprochen. Insgesamt ein solider Start der Reihe, der Lust auf Mehr macht!
Mitreißend, brutal und brillant durchdacht
Wow – „Red Rising“ hat mich echt umgehauen. Ich wusste vorher nur grob, dass es um eine dystopische Gesellschaft auf dem Mars geht, aber Pierce Brown hat mich komplett in diese Welt hineingezogen. Die Idee mit den Farbkasten und der Gesellschaftsordnung ist einfach genial – komplex, brutal und gleichzeitig erschreckend realistisch. Darrow war für mich eine spannende Hauptfigur. Ich habe nicht immer alle seine Entscheidungen gutgeheißen, aber genau das macht ihn so interessant. Er ist nicht der typische Held, sondern jemand, der gezwungen ist, sich in einem unmenschlichen System zurechtzufinden – und dabei selbst immer wieder an seine Grenzen stößt. Der Mittelteil, vor allem die Zeit im Institut, war heftig. Es geht dort wirklich ums nackte Überleben – teilweise sehr brutal, aber nie sinnlos. Ich konnte das Buch kaum weglegen, weil ich ständig wissen wollte, wer überlebt und wem man überhaupt trauen kann. Der Schreibstil ist intensiv, manchmal fast poetisch, aber auch direkt und roh. Es gab ein paar Momente, die sich ein bisschen gezogen haben, deshalb „nur“ 4,5 Sterne – aber das ist Jammern auf hohem Niveau. Fazit: „Red Rising“ ist ein fantastischer Mix aus Science-Fiction, Dystopie und Charakterdrama. Wenn du Geschichten magst, die dich emotional mitreißen und gleichzeitig zum Nachdenken bringen, dann ist das hier absolut dein Buch!
Ich hätte in Frieden gelebt, aber meine Feinde brachten mir den Krieg.
Was hat uns Pierce Brown bitte hier für eine Dystopie geschenkt?! Ich habe das Buch schon vor Jahren gelesen und dachte mir, dass es jetzt endlich an der Zeit ist sich das Hörbuch anzuhören und selbst hier hat es nicht enttäuscht. Der Sprecher, Marco Sven Reinhold, überzeugt auf ganzer Linie. Die Charaktere sind gut anhand seiner Stimme nachzuvollziehen und man kann ihm wirklich sehr gut folgen. Red Rising ist wirklich sehr komplex, ich weiß nicht ob es ein Vorteil birgt, wenn man die Bücher bereits kennt, aber ich fand alles gut nachvollziehbar ohne mich zwischendrin zu fragen, wo ich eigentlich gerade bin. Darrow, unser Protagonist, ist bereits durch unendlich viel Leid gegangen und gerade der Anfang, macht es noch schwerer, nicht mit ihm zu leiden. Er nimmt uns direkt auf seine Reise mit, ist nicht unfehlbar, zeigt uns ganz deutlich seine Gefühle, auch wenn er diese nur mit sich ausmacht… Die Welt in die wir hier gezogen werden ist wahnsinnig komplex, man lernt soviel auch durch Darrows Augen kennen. Alles in allem würde ich dieses Buch jedem empfehlen!! Es war damals schon ein Highlight für mich und jetzt bin ich auch wieder total begeistert. 🖤
Liebe diese neue Welt🪐✨🌑🚀
Es war eine Achterbahnfahrt. Anfang fand ich unglaublich gut, nachher hat es mich ein wenig enttäuscht, es war langweilig und ohne Sinn, ich habe es fast abgebrochen.. Und zum Glück habe ich durchgezogen, denn der Schluss war mega und hat mich komplett in die Welt gezogen. Meine erste Sci-fi Serie und ich werde sie definitiv fortführen!!! Ein Rudel Wölfe mal anders. Bin mir sicher das noch Grosses kommt. 💛🏰🚀🪐🌙☄️

Gewaltig
Um dieses Buch bin ich lange herumgeschlichen, da ich schon hörte, dass es heftig wird. Nun konnte ich das Buch kaum aus der Hand legen und werde die Reihe definitiv weiterlesen! Das Setting auf dem Mars finde ich sehr spannend. Es ist SciFi und doch merkt man es gar nicht so sehr. Der Mars ist erschlossen und die Gesellschaft in Farben/Kasten aufgeteilt und in ihren Funktionen und Namen an alte römische Imperien angelehnt. Diese Mischung finde ich sehr reizvoll. Das Buch startet schon im ersten Kapitel mit einer schwer auszuhaltenden Beschreibung einer Hinrichtung und diese Art der rauen Gewalt zieht sich durch das ganze Buch. Doch kurz zum Inhalt: Darrow ist ein Roter und schuftet in den Minen des Mars, um diesen zu erschließen. Doch dieser ist bereits erschlossen. Als er das erfährt, bricht seine Welt zusammen und er wird für eine Rebellion rekrutiert und in die Reihen der Goldenen geschleust. Was dann passiert, ist eine reine Achterbahnfahrt. Es wird brutal, emotional und einfach heftig. Auf jeder Seite tut sich ein neuer Abgrund auf und es kommt noch schlimmer. Das Szenario erinnert ein bisschen an Die Tribute von Panem und ist doch ganz anders. Die Beschreibungen sind krass und nüchtern und das macht es so heftig. Der Schreibstil tut dabei sein Übriges. Die Sätze sind kurz, prägnant und lassen keinen Spielraum für Interpretationen. Und diese Nüchternheit macht für mich die emotionale Tiefe aus. Dadurch wirkt es so heftig und nimmt mich total mit. Keiner der Charaktere wirkt dadurch sympathisch und doch sind sie echt und greifbar. Denn es gibt nunmehr auch die hässlichen Seiten der Menschen. Ich bin super gespannt, wie es weitergeht!
Fesselnd, rasant, unvergesslich: Red Rising überzeugte mich auf ganzer Linie ☄️
„Ich bin der Schnitter, und der Tod ist mein Schatten.“ 🐺🔥 Pierce Browns Red Rising entführt uns in eine dystopische Zukunft voller Ungerechtigkeit, Intrigen und Adrenalin. Die Gesellschaft ist streng hierarchisch organisiert, und Darrow, der Protagonist aus der untersten Kaste, wagt den Sprung in die Welt der Mächtigen, um für Freiheit zu kämpfen. Was folgt, ist ein explosives Abenteuer, das von gesellschaftskritischen Themen, Action und Emotionen lebt. Schon der Prolog hat mich komplett in den Bann gezogen, und ab Kapitel 6 riss mir Pierce Brown regelrecht das Herz raus. 💔 Die detaillierte, aber nicht überladene Beschreibung seiner Welt half mir – trotz anfänglicher Schwierigkeiten – schnell, mich einzufinden. Das Erzähltempo ist rasant, ein echter Pageturner . Kapitel für Kapitel wurde mir die Geschichte wie eine emotionale Granate um die Ohren geschlagen 🧨 : Trauer, Wut, Hoffnung, Euphorie – ich habe gelacht, geflucht und mit Darrow getrauert. Darrow selbst überzeugt als authentischer Held, der sich oft in moralischen Grauzonen bewegt, ohne jemals unglaubwürdig zu wirken. Die Nebencharaktere sind ebenso stark, auch wenn die rasante Handlung für mich wenig Raum für tiefere Verbindungen ließ – was mich persönlich jedoch kaum gestört hat. Humor, Spannung, und diese unglaubliche Sogwirkung machen Red Rising für mich zu einem absoluten Highlight. Wenn du nach einem Buch suchst, das dich gleichzeitig mitreißt, herausfordert und begeistert, gib Red Rising eine Chance. Ich bin überglücklich, meine Komfortzone verlassen zu haben – und konnte kaum abwarten, den nächsten Band zu lesen. Überzeugt dich selbst!
Science fiction mit vielen Plot twists
Sehr spannend geschrieben und mal wieder etwas wo man viele unvorhersehbare Plot twists hat. Es ist durchgehend spannend und man weiß nie wem zu trauen ist. Generell relativ brutal. Keine romance oder Spice vorhanden. Viel politische Intrigen und Kampfszenen. Erinnert an eine Mischung aus Game of Thrones und Tribute von Panem aber nochmal anders. Was ich nicht so gut fand: man erfährt nur sehr wenig über die Gefühlswelt des Protagonisten und seinen Freunden/Verbündeten. Das führt dazu, dass man nicht so mitfuhlt. Ansonsten ein sehr gutes Buch!
…passt auf mit wem ihr euch anlegt.
Farbenspiel im Universum. Wenn Gold die Roten ärgert geht das ne Weile gut… aber irgendwann ist die Geduld am Ende und jede Lüge wird offenbart. Darrow auf dem Vormarsch Richtung Himmel… geile Handlung. Hab’s sehr genossen. Hier wird nicht viel geredet. Und ausgeschmückt…dafür ist keine Zeit. Schließlich wollen wir das Klassensystem aufmischen. Tribute von Panem Liebhaber werdens mögen wobei die Spiele hier eher Team bezogen sind. Kann man definitiv lesen😏
»und dann sollst du ihr drecksverdammtes Haus bis auf die Grundmauern niederbrennen.« 🔥⚔️
Worum gehts es? Darrow lebt auf dem Mars. Er ist ein Roter. Die Roten arbeiten in den Minen, damit das Leben auf der Oberfläche des Mars irgendwann möglich ist. Jedoch erfährt Darrow nach dem Tod seiner Frau, dass längst ein Leben auf dem Mars möglich ist und die Roten nur als Sklaven in den Minen gehalten werden. Um dieses System zu zerstören, schleust sich Darrow als einer von ihnen in das Institut zur Ausbildung der Elite ein. Meinung: Red Rising ist ein unfassbar gut durchdachtes Buch. Die gesamte Story ist sehr stimmig und die Charaktere, wie Darrow und ko. (möchte nicht Spoilern) sind authentisch. Insbesondere weil die Handlungen, Gefühle und Emotionen der Charaktere echt sind und nicht nur die MC sympathisch wirken lassen sollen. Ich fand es stellenweise sehr brutal, bin aber auch der Meinung, dass dies komplett in das Setting passt. Der Schreibtstil war sehr angenehm, jedoch haben die Überschriften der Kapitel immer noch etwas erahnen lassen, was jetzt im Kapitel kommen wird. Dennoch bin ich nur so durch die Seiten geflogen und war von Seite 1 angefesselt. Das Buch hatte definitiv die ein oder andere Überraschung für mich parat, die ich wirklich nicht erwartet habe. Besonders gut hat mir aber gefallen wie Darrow sich im gesamten Buch weiterentwickelt hat.
Mitreißender Auftakt einer spannenden Geschichte um Rebellion, Herrschaftssysteme und Menschheit auf dem Mars
Ich habe „Red Rising“ bereits Ende letzten Jahres gelesen, aber einfach vergessen, eine Rezension zu schreiben.🙈 Im Grunde war es sogar ein Reread, da ich den ersten Band bereits vor einigen Jahren gelesen hatte, die Reihe aber dann irgendwie nicht weiterverfolgt habe. 😅 Schande auf mein Haupt, denn das möchte ich nun nachholen. Im ersten Band begegnen wir Darrow, der als Roter auf dem Mars in den Minen schuftet, um das Terraforming des Planeten mit voranzutreiben. Seine Welt ist düster, gefährlich und von Entbehrungen geprägt. Bald findet er aber heraus, dass das Terraforming-Programm nur eine Lüge ist und der Mars schon dicht besiedelt ist. Trotzdem müssen die Roten weiter in den Minen schuften, um generell die Ordnung aller Farben zu halten, an deren Spitze die grausamen Goldenen stehen. Nach einigen dramatischen Ereignissen findet sich Darrow aber unverhofft unter ihnen wieder, um auf seiner Reise das System von innen heraus zu stürzen. Pierce Brown wirft einen direkt in die Geschichte und macht dabei keine halben Sachen. Die Welt, ihre Strukturen und Figuren sind komplex, faszinierend, brutal und gnadenlos. Die Sprache ist derb, es gibt viel Gewalt und blutige Auseinandersetzungen. Der Plot ist dicht, rasant, aber auch strategisch erzählt und lässt einen kaum aufatmen. Es gibt viele Wendungen und unvorhergesehene Plottwists, wobei ich aber auch sagen muss, dass ich manchmal bei den ganzen Verstrickungen, komplizierten Namen und Gegenständen nicht mehr zu 100% folgen konnte. Aber ich habe es einfach akzeptiert und dann weitergelesen. 😉 Besonders gefallen hat mir, wie vielschichtig Darrow als Figur ist. Ständig zerrissen zwischen Pflicht, Wut und Selbstzweifel weiß er nicht, wem er trauen kann. Zudem fand ich es sehr glaubwürdig, wie verloren und einsam er sich zeitweise fühlt unter all der Bürde, die er tragen muss. Am Ende ist er eben auch einfach nur ein Junge aus den Minen des Mars. 🥺 Da ich den zweiten Band auch schon gelesen habe weiß ich bereits, wie die Geschichte weitergeht und was da noch alles kommt. Der Auftakt war stimmig und mitreißend, hatte zwischenzeitlich aber auch ein paar Längen, weswegen ich „nur“ 4/5 Sternen gebe. Insgesamt aber eine absolute Empfehlung und zurecht eine viel gepriesene Reihe!
«Mein Sohn, mein Sohn Vergesst nie die Ketten Aus Gold uns in eiserne Fesseln gelegt Wir schrien und schrien Und zerrten und schrien Für uns und ein Tal Der besseren Träume» ⛓️💥🩸❤️🔥 ~ Das Lied der Persephone.
… Nach langer Zeit, auch mal wieder eine Rezension! 😅 … "Red Rising" war… besonders! … Wir fliegen zum Mars und tauchen in die tiefen Unterschichten des Planeten. Und dort lernen wir den 16 jährigen Darrow kennen. In einer Welt, regiert von Farben, ist er ein Roter. Er gehört zur untersten Kategorie der Menschen. Er gehört einem Volk an, welches seit 700 Jahren versklavt wird und dies nicht einmal weiß.🩸 Bis er die Oberfläche erreicht, bis er die Wahrheit sieht und dadurch alles verliert. … Und was bedeutet das? Richtig: Rache! 🧨🔪 Doch Darrow ist was besonderes und schlägt nicht den einfachen Weg der Rache ein; sondern einen Weg der Gerechtigkeit. Er beschreitet einen Pfad, der die Welt verändern soll. Und dafür, wird er ein Goldener. ⚜️ Und auf diesem Weg, droht er sich selbst zu verlieren. Und manchmal tut er das tatsächlich. Er muss Entscheidungen zwischen Leben und Tod, Liebe und Hass, Freunden und Feinden treffen. Und mit jeder Entscheidung entstehen weitere Abgründe. Er ist gezwungen zu lernen, dass nicht alle Goldenen Schlecht und alle Roten Gut sind, und genau da beginnt sein innerer Kampf. Welche Entscheidungen sind richtig und gerecht? Welche Entscheidungen machen ihn zu seinem eigenen Feind? Und noch viel wichtiger: Schafft Darrow es, sich selbst treu zu bleiben? Schafft er es, gegen die Versuchungen der Goldenen anzukommen, oder wird auch er nur ein weiterer Sklaventreiber seines eigenen Volkes? 🎭 … Nun zu meiner Meinung: ☄️ + Das Buch liest sich sehr leicht und schnell. Der Schreibstil ist etwas primitiv, was aber gut ins Setting passt und harmonisch wirkt. ☄️ + Die verschiedenen Charaktere neben dem Hauptprotagonisten sind vielleicht nicht mit sehr viel Tiefe ausgestattet, und doch sind sie interessant und unterhaltsam. ☄️ + Darrows Kampf mit sich selbst, seine Entwicklung und seine Ansichten bauen sich ganz toll auf! Man spürt ihn wachsen. ☄️ + Das Buch baut sich fließend auf, es passiert eigentlich durchgehend irgendetwas. Das kann manchmal tatsächlich etwas nervenaufreibend sein. 😄 ☄️ - Mit einem Charakter (Titus) kam Ich persönlich(!) nicht gut klar und empfand, dass sein Verhalten als viel zu selbstverständlich beschrieben wurde. Zusätzlich wurden seine Taten ab einem bestimmten Punkt durch eine unerwartete Wendung sehr schnell akzeptiert und das war falsch. ☄️ - Die Kategorisierung der verschiedenen Farben war sehr interessant. Doch ein großes Kontra waren die Pinken. Sie wurden "gezüchtet" um als Prostituierte zu dienen. Um missbraucht zu werden. Das wird hier aber ziemlich gerne umschrieben und kleingeredet. Auch wenn jemand einer anderen Farbe z.B missbraucht wurde, sagte man umgangssprachlich manchmal die Person wurde „zum:r Pinken gemacht“ 🙂 ☄️ - Mit Eo (Darrows Ehefrau) wurde ich nicht warm. Ich weiß und verstehe, warum sie so gehandelt hat, wie sie es getan hat. Und dennoch empfand ich Eo als sehr Manipulativ. Auch wenn es keine direkte Absicht von ihr war, sie wollte lediglich eine bessere Welt. Darrow war unfassbar verliebt in seine Frau und das liest man in jedem Satz, in jeder Erinnerung an sie. Doch gleichzeitig war da immer ein ungutes Gefühl, wenn sie selbst zu Wort kam. 🧐 … Viel Spaß beim Lesen 📕❤️🔥
Soweit ganz gut. Hab mir mehr erhofft.
Insgesamt war die Geschichte ganz unterhaltsam. Die erste Hälfte war eher Aufbau der Story. Irgendwie konnte ich mich da in den Schreibstil nicht einfinden. Zwischendurch fallen auf einmal total viele Namen und Häuser sowie deren anscheinenden Zusammenhänge bzw Zwiste. Für mich waren sie nicht immer logisch oder gut zu merken.. Für den weiteren Verlauf der Story waren sie auch nur wenig relevant. Der zweite Teil war sehr actionreich und mit vielen Wendungen. Das war sehr kurzweilig, packend und gut zu lesen gewesen. Bis kurz vor Schluss habe ich mir fest vorgenommen, die beiden anderen Bände doch zu lesen (bis zur Mitte war ich noch nicht davon überzeugt). Aber das letzte Kapitel hat mir dann doch wieder den Wind aus den Segeln genommen. Warum kann ich gar nicht sagen. Nichtsdestotrotz ist es eine coole Sci-Fi- Geschichte mit Facetten aus Die Tribute von Panem. Das hat mir sehr gefallen.
Ich hätte in Frieden gelebt, aber meine Feinde brachten mir Krieg.
Ok das war ein harter Ritt..🙃 Ich habe mich mega gefreut das endlich zu lesen, Gleichzeitig hatte ich auch ein bisschen Angst vor dem Buch. Es hat sich aber wirklich gelohnt. Das Buch hat mich tatsächlich direkt mit dem 1. Satz schon in seinen Bann gezogen. Positiv fand ich vorallem die Charaktere. Ich habe noch nie so tiefgründige Charaktere gelesen. Jeder in diesem Buch ist unglaublich vielschichtig. Wirklich wahnsinnig gut ausgearbeitet!🤩 Zwischendurch habe ich mir aber manchmal gewünscht das es außerhalb des Krieges in der Akademie noch ein anderes Thema im Buch gäbe... Zum Ende hin hat sich das meiner Meinung ein wenig gezogen. Allerdings war das eigentliche Ende dann wieder sehr spannend. Ich glaube tatsächlich das es eine Reihe ist die sich aufbaut. Ich glaube der nächste Teil wird nochmal soooo viel besser. ☺️ Bin seeehr gespannt 🫣

Die Geschichte folgt Darrow, einem Minenarbeiter der untersten Klasse („Rot“) auf dem Mars, der entdeckt, dass die Gesellschaft auf einer Lüge basiert. Er infiltriert die herrschenden „Goldenen“, um ihre Gesellschaft von innen heraus zu stürzen und die Ketten zu sprengen. Hmmm, am Anfang war mir die Sprache und Handlung zu martialisch-männerlastig-kriegerisch. Als dann der Ausleseprozess an der Akademie los geht wird das etwas besser. Wahrscheinlich werde ich die Reihe aber nicht weiterlesen.
Red Rising mit Herr der Fliegen oder The Hunger Games zu vergleichen sollte bestraft werden, denn dieses Buch ist so viel besser!
Red Rising ist eine Space Opera und ich hatte solchen Spaß beim Lesen! So, so, soooo viel Spaß, was vielleicht daran lag, dass sich ein Verrat an den anderen kettete, wodurch mir fast schwindelig war beim Lesen. Es hat Schwachstellen, aber die sind wirklich minimal und schmälern die Geschichte in keiner Weise. Ich habe mich besonders in diese unfassbar komplexen Charaktere verliebt! Was für ein Buch, der nächste Band liegt schon aufgeschlagen neben mir - los gehts!
Wahnsinnig gute Reihe, 6 Sterne
Wie witzig ist es, dass das letzte Buch, dass ich in diesem Jahr gelesen habe, auch das Beste war.🤯 Red Rising wollte ich schon soo lange lesen, aber ich habe immer gedacht, dass ich noch nicht bereit für diese Reihe bin. Jetzt habe ich den ersten Teil verschlungen und was soll ich sagen, easy 6 Sterne. Eines der besten Fantasy Bücher, welches ich jemals gelesen habe. Ich hatte noch nicht mal 50 % durch, da habe ich schon auf Ebay für viel Geld eine Special Edition bestellt. So gut war es. Eine perfekte Mischung aus Sci-Fi und Dystopie mit einem grandiosen Weltenaufbau, außergewöhnlich Charakteren und einer unglaublich spannenden und gut durchdachten Story. Insgesamt ein absolutes Highlight, das zurecht in den Himmel gelobt wird.
Hatte seine Momente
Bei Red Rising handelt es sich um den Auftakt einer bis jetzt min. fünfteiligen Reihe, die sowohl dystopische Züge hat, aber auch Elemente von Sci-Fi vereint. Der erste Teil ist über 10 Jahre alt und erschien nach den Tribute von Panem Band und so ein bisschen merkt das auch. Ich verstehe warum diese Reihe so eine große Fanbase hat - leider war es absolut nichts für mich. Dabei gab es einige spannende Momente und Ideen, die mir wirklich zu gesagt haben. Beispielsweise gibt es unzählige Querverweise auf die Geschichte der Menschheit (das Buch selber spielt mehrere Hundert Jahre in der Zukunft). Auch die Grundidee das die Erde nicht mehr bewohnbar ist und sich die Menschheit das restliche Sonnensystem einverleibt hat und die Menschheit in einem unwürdigen Kastensystem ohne Demokratie lebt ist sehr spannend und ja leider auch nur allzu aktuell und damit eine zeitlose Idee. Für mich persönlich habert es sowohl am der Umsetzung als auch an den Charakteren. Darrow, unser Protagonisten und 16 Jahre alt, gehört den sogenannten Roten an. Eine der niedrigen Kasten. Er ist Höllentaucher und denkt das er den Mars für die Menschen bewohnbar macht - eine Lüge wie sich gleich zu Beginn herausstellt. Und den Preis der Wahrheit muss er bezahlen, indem seine Frau Eo hingerichtet wird. Darrow schlägt einen Weg der Rache ein und dafür lässt er sich selbst zu einem Goldenen machen, die herrschende Klasse. Er lässt sich um operieren und an sich forschen nur um diese Ziel zu erreichen. Doch muss er noch weitere Prüfungen bestehen um sich bei den goldenen hochzuarbeiten.... Tja so spannend in der Theorie und leider nicht in der Realität. Darrow könnte mir tatsächlich nicht egaler sein. Seine Ausdrucksweise ist plump und derb, nachdem er zu einem Goldenen wurde ist er nahezu perfekt. Auf einmal ist er super schlau und stark. Diese ganze Entwicklung ging mir zu schnell und die Erklärung das dies alles nur auf die Umwandlung von rot zu gold zurückzuführen ist einfach nur lahm. Darrow hatte absolut keine Bildung genossen zuvor und jetzt fällt ihm alles viel zu schnell in den Schoß. Das Buch ist auch ziemlich brutal (daher etwas unpassend das Buch zu YA zu zählen) und schreckt auch nicht vor sexueller Gewalt zurück. Darrow muss als goldener an Spielen teilnehmen die die Spreu vom Weizen trennt. Mord und Gewalt ist hier auf der Agenda. Und dieses Prinzip ergibt für mich gar keinen Sinn. Die mächtigen Goldenen sperren ihre eigenen Kinder ein und lassen sie diese Hölle durchlaufen, in dem Wissen das sie dies vielleicht nicht überleben. Es gibt viele Nebencharaktere, die mir genauso egal sind wie Darrow. Einzig Cassius fand ich halbwegs sympathisch. Die Schreibweise war recht zäh und es passiert erst ewig nichts. Also für mich wars nichts. Habe zwar gelesen das die nachfolgenden Bände besser sein sollen, aber ich glaube nicht das ich die Reihen fortsetzen werde.
Für Si-Fi Anfänger super geeignet
Dafür dass dies mein erstes Buch in dieser Richtung war, hat es mir wirklich gut gefallen. Es spiegelt aktuelle Themen wieder, sodass man der Geschichte gut folgen und Situationen gut nachempfinden kann. Die Kapitel sind kurz gehalten und der Schreibstil des Autors ist super verständlich und flüssig zu lesen. Dieses Buch hat mich jetzt nicht gefesselt aber ich habe es sehr gerne gelesen und werde die Serie auf jeden Fall fortsetzen. Letztendlich möchte ich schon gerne wissen wie es ausgeht 😏😅.
Red Rising Band 1
Ich habe heute Red Rising beendet und war echt überrascht, wie sehr mich das Buch gepackt hat. Es spielt in einer ziemlich düsteren Zukunft, in der die Menschheit auf andere Planeten ausgewandert ist. Die Gesellschaft ist in Farben aufgeteilt – ganz oben stehen die Goldenen, ganz unten die Roten. Der Hauptcharakter Darrow gehört zu den Roten, die unter der Erde schuften und denken, sie würden beim Aufbau des Mars helfen. Doch dann findet er heraus, dass alles alles anders ist, als ihnen weiß gemacht wird. Was ich richtig stark fand, war Darrows Entwicklung. Am Anfang ist er ein einfacher Arbeiter, später wird er zum Teil der Elite – aber nicht, weil er dazu gehören will, sondern weil er das System von innen heraus stürzen will. Es gibt viele spannende Momente, brutale Kämpfe, aber auch ruhigere Szenen, in denen man mehr über die Charaktere erfährt. Manchmal ist der Schreibstil ein bisschen komplex, aber nicht so, dass man nicht mehr mitkommt, jedoch kein Buch was man vor dem Schlafengehen lesen sollte, da zu schwer, zu lang...zu viel. Ich mochte auch, wie politisch und tiefgründig das Ganze ist, ohne dabei langweilig zu werden. Es geht um Macht, Gerechtigkeit, Identität – aber eben auch um Freundschaft und Verlust. Ich habe auf jeden Fall oft mitgefiebert und wollte ständig wissen, wie es weitergeht. Zum Glück habe ich Band 2 bereits Zuhause und kann bald starten. Absolute Leseempfehlung!!

In einer Welt, die dich belügt, musst du selbst zum Lügner werden
Darrows Welt ist brutal und dunkel Er und seine Familie arbeiten den Minen des mars um ein Leben auf der Oberfläche möglich zu machen Als seine große Liebe stirb erfährt er ein schreckliches Geheimnis, der Mars ist längst erschlossen Darrag wird von rot zu Gold um ins Institut zu kommen und die elite vernichten zu schlagen Es passiert jetzt nicht so viel in dem buch aber die Story war interessant Ist auf jedenfall noch luft nach oben 3/4 des Buches ging es darum das er die anderen Familien schlägt oder sie unterwirft Zwischen durch kammen die ober mackern und haben ihn sabotiert Bin mal gespannt wie es mit einigen Leuten weitergeht und wann er sie wieder trifft

Der Liebling aller Book-Bros
Bisschen mehr im Young Adult Genre verankert als im Vorfeld gedacht und die Hauptfigur wird meiner Meinung nach zu früh zu stark aber gerade im letzten Drittel gibt es super viele spannende Wendungen und ein Ende, das Bock auf mehr macht. Der Anfang verging mir aber etwas zu schnell und man vergisst während des Buchs gefühlt einige der Charaktere aus Darrows altem Umfeld. Auch das Worldbuilding ist super, von der Welt bekommt man aber (noch) nicht so viel mit - bin gespannt wie es weitergeht.
Ganz spannend, mir fehlte aber ein bisschen was.
Ich finde die Grundidee sehr spannend, ich mag am Anfang wie die Welt aufgemacht wird, sehr gern. Es erinnert an „Will of the many“ oder „The Expanse“, doch für mich fällt es dann ab, als der Hauptprota in die „Schulwelt“ eintritt. Der Teil in der die Schüler gegeneinander Krieg führen, war mir zu lang und es gab zu viele Charaktere, die dann meistens schnell wieder weg waren. Auch der Fakt, dass es eigentlich ein Science Fiction Buch ist, kam nur dann zum Tragen, wenn mal erwähnt wurde dass die Schwerkraft weniger ist als auf der Erde oder viel mehr Mars. Sonst spielte es fast kaum noch eine Rolle. Vielleicht ändert sich das ja im nächsten Teil. Ich werde es jedenfalls weiter hören.
Alles in allem, definitiv eine Leseempfehlung! Ist es perfekt? Nein. Aber erstmal zum Positiven. Die Welt und die Handlung ist so kreativ und originell, wie schon lange in keinem Buch mehr. Nach einer Reihe von aufgewärmten Büchern, die einfach nur alles aus den Jahren 2005 bis 2015 kopiert haben, ist dieses Buch eine tolle Überraschung. Vielleicht kommt es daher, dass ich mehr Fantasy als Science Fiction lese. Jedoch kam mir das eher wie eine Dystopie mit etwas Science Fiction vor. Wenn normalerweise gesagt wird, dass ein Buch vibes von Tribute von Panem hat, kriege ich Ausschlag. Hier verstehe ich es jedoch und stimme dem sogar zu. Es ist nicht dasselbe. Doch es spielt auch in einer ungerechten, grausamen Dystopie mit Jugendlichen undundund. Ich will nicht zu viel verraten. Die Charaktere und deren Entwicklung sind auch sehr spannend. Auch wenn sie noch sehr jung sind. Was mich etwas gestört hat zum Teil war der Schreibstil. Zum Teil war es mir etwas zu distanziert, kühl und flach. Sehr provokativ gesagt, eher ein männlicher Schreibstil, wenn ihr versteht was ich meine. Die Gefühle werden nicht so rübergebracht. Jedoch macht die Geschichte es für mich wett. Ebenso ist es das Debüt des Autors, weswegen ich hoffe, dass der Schreibstil sich mit den nächsten Teilen noch entwickelt. Manchmal problematisch fühlten sich die Beschreibungen von Frauen und der Umgang mit Ihnen an. Jedoch wenn man auf Kriegsregionen schaut, ist es leider nicht fern ab von der Realität. Die „sympathischen Protagonisten“ gehen auch nicht mit der Thematik um wie man es sich wünscht. Doch das ist auch passend zu dem Leben, das sie prägt. Und die Welt in der Red Rising spielt beruht auf Entmenschlichung, weswegen ich das nicht als sehr negativen Punkt auffasse. Wenn man jedoch sensibel bei solcher Thematik ist, wäre ich vorsichtig. Ich bin auf jeden Fall gespannt, wie es weiter geht. Zu Beginn des ersten Teiles konnte ich mir auch jeden Fall nicht vorstellen, wie viel passiert, und wo wir enden werden.
Anfangs hat das Buch meiner Meinung nach etwas gebraucht, um mich richtig zu packen, Darrow als Protagonist ist ok, konnte aber nicht so richtig mit ihm warm werden, was sich ja in den anderen Büchern noch entwickeln kann. Die zweite Hälfte von Buch war echt spannend, man konnte dann gar nicht mehr aufhören zu lesen, wollte nur noch wissen wie es weiter geht. Einzige ist, dass ich nicht ganz soooo sehr Charaktere habe, die lich begeistern. Hält sich noch un Grenzen, aber auch das kann ja noch werden. Das Ende des Buches hat mich richtig bekommen, bin also sehr gespannt auf Band 2, wie sich das alles noch so entwickeln wird, auch Darrow selbst. Zumindest muss man positiv sagen, dass er Mal ein Protagonist ist der nicht Fehlerfrei ist, der auch aus diesen zu lernen scheint.
Red Rising
Ein tolles Buch, das mich positiv überrascht hat. Das es gut sein soll hab ich schon mitbekommen, aber es war trotzdem besser als erwartet. Den Mittelteil fand ich etwas zäh, der Anfang war großartig und das Ende anders als erwartet. Ich bin auf jeden Fall gespannt wie es weitergeht, es gibt ja noch ein paar Bände zu lesen. Klare Leseempfehlung!

Sklaverei, Unterdrückung und wahre Liebe fernab der Erde
Der Mars ist unsere Zukunft – er muss nur erschlossen werden. Daran glauben Darrow und seine Leute fest. Denn sie sind es, die in den tiefsten Schächten des roten Planeten Material abbauen. Damit soll es in einigen Generationen möglich sein, dass die Menschheit die zerstörte Erde verlassen und den Mars besiedeln kann. Und so jung Darrow, seine Frau Eo und seine Freunde auch sind, sie arbeiten in extrem gefährlicher Umgebung für all das. Er ist ein Höllentaucher, einer der Besten seines Clans. Doch all das ändert sich, als seine geliebte Eo nach einer Bestrafung durch die hohen Goldenen hingerichtet wird. Denn Darrow ist es nicht vergönnt, ebenfalls zu sterben. Stattdessen erwartet ihn tausendmal schlimmeres. Die Wahrheit. Denn seit Ewigkeiten leben die „besseren“ Farben, die von den Goldenen angeführt werden, bereits auf dem terraformten Mars. Darrows Liebste leiden also völlig grundlos. Und so nimmt der junge Mann die Chance wahr, die ihm geboten wird. Wenn ein Goldener aus ihm wird, kann er die Herrscher zu Fall bringen und für Gerechtigkeit sorgen. Auf diesem harten Weg erwarten ihn Schmerz und Leid, Freunde und Feinde. 🪐🌠🩸🌺 Mein Fazit: Auch wenn ich mich an manchen Stellen ein wenig vorankämpfen musste, ist das Buch wirklich gut! Darrow ist ein starker Charakter, dessen Taten und Gedanken ich eigentlich immer recht gut verstehen konnte. Und mit dem ich enorm mitgelitten habe! Auch die Darstellung der extremen Abwertung von Menschen ist (leider) sehr realistisch und sollte eigentlich jeden zum Nachdenken anregen, der es nicht ohnehin schon tut. Klare interstellare Empfehlung. Den nächsten Band werde ich zeitnah lesen 😊

"I live for the dream that my children will be born free," she says. "That they will be what they like. That they will own the land their father gave them." "I live for you," I say sadly. "Then you must live for more." This was my first ever Sci-fi read and I found it so compelling. In Darrows world, humanity has spread across the solar system, and he is a Red, a member of the lowest caste in the color-coded society of the future. Along with his fellow Reds, he works all day, believing that he and his people are making the surface of Mars livable for future generations. This book contains many themes from other YA/fantasy series that seemed oddly familiar. The tone, the discovery of society's true nature, the caste system, the sorting of students into different houses and the cutthroat competitions. And yet Red Rising is more than the sum of its parts. Pierce Brown managed to make all these familiar elements into something new and exciting. I was swept away in Darrow's story. From the lowly life of a miner to the heights of Olympus. I wasn't bored for one moment, the pacing was perfect, the writing was raw and brutal at times and Darrow is one of the best written main characters along with a lot of likeable side characters like Mustang, Sevros, Rogue and Pax (honestly naming a ginormous man after an Ikea wardrobe is actually brilliant I chuckled lot's of times his name was mentioned). The book is satisfying in itself, but it leaves a lot of questions for the second volume.
Geschärft durch Hass. Gestärkt durch Liebe.
Red Rising war mein erstes „richtiges“ Sci-Fi-Buch und ich bin sofort komplett reingezogen worden. Kein blabla, direkt rein ins Geschehen. Der Mars, die kranke Klassengesellschaft, knallharte Dystopie. Arm bleibt arm, reich wird reicher und obwohl die Story vermutlich tausende (oder vielleicht nur hunderte?) Jahre in der Zukunft spielt, klingt das Ganze erschreckend realistisch und nachvollziehbar.. Der erste Band ist ganz klar die Grundsteinlegung für die Reihe. Kein ständiger Twist, sondern ein cleverer, gemäßigter Aufbau und dazu sehr spannend! Genau das richtige Tempo, mit Momenten, die schockieren und gleichzeitig echt emotional sind! Dazu jede Menge Strategie & Taktik, wo man richtig mitdenken kann (und sollte). Ich bin voll drin, liebe es und hab direkt mit Band 2 angefangen.
Den Schnitter im Herzen
Ich habe selten ein Buch mit so viel Vorschusslorbeeren zur Hand genommen. Die Befürchtung, dass das Buch meinen Erwartungen nicht gerecht werden könnte, hat sich zum Glück nach wenigen Seiten in Luft aufgelöst. So viele Wendungen! So viel Charaktertelling! Ich stürze mich kopfüber, ohne Gravstiefel, in den zweiten Band.
Ein gute Start in die Science Fiction Buchreihe
Das buch konnte mich mit seiner aktionreiche, spannende und fesselnden Story echt begeistern Wir begleiten darow durch verschiedene Phasen in diesem Buch, hauptsächlich durch das bestehen der ersten Prüfung, seiner Universität. Und diese Prüfung gestaltet sich anders als erwartet. Die erzähl weisse ist sehr schnell oft haben wir innerhalb von Sätzen Ortswechsel und das einbringen vieler verschiedener Charaktere. Was es schwerer macht sich Orte oder Namen einzuprägen. Aber wer damit klar kommt, wird wie ich, eine sehr gute Zeit mit diesem Buch haben.

Gold glänzt nur von außen
Red Rising ist ein rasanter Auftakt der Reihe, geprägt von harter Sprache, teils rohem Ton und einem unaufhaltsamen Erzähltempo. Der erste Band wirft die Lesenden direkt ins Geschehen, und viele dramatische Ereignisse reihen sich von Beginn an dicht aneinander. Nur gelegentlich gibt es kleine Verschnaufpausen. Besonders spannend fand ich die Entwicklung der Hauptfigur Darrow – ob sie letztlich positiv oder negativ zu bewerten ist, bleibt für mich nach Band 1 noch offen. Der Roman ist äußerst brutal und zeigt viele düstere Seiten der Menschheit, doch trotz der Gewalt kommen auch Themen wie Freundschaft und – in einem gewissen Maß – Liebe nicht zu kurz. Wer allerdings eine klassische Liebesgeschichte erwartet, wird enttäuscht sein. Insgesamt ist Red Rising ein düsterer, blutiger, aber sehr spannender Einstieg in eine komplexe und gut durchdachte Welt. Fazit: Ein starker Reihenauftakt voller Blut, Kämpfe, Loyalität, Verrat und menschlicher Abgründe. Die düstere Zukunftsvision, das rasante Tempo und das faszinierende Worldbuilding machen den Roman zu einem echten Pageturner.

Römisches Reich im Weltraum
Ein fantastisches Buch, eine Sci-FI Dystopie, wie ich sie noch nie gelesen habe und zu Recht gehyped. Und hey, wie gut kann dieser Autor schreiben. Die Charaktere sind total lebendig, das Setting perfekt. Die Handlung erscheint beim Lesen wie ein Film im Kopf. Für alle Fans von „Die Tribute von Panem“ ein Must Read.
Characteristics
25 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
Description
Darrows Welt ist brutal und dunkel. Wie alle Roten schuftet er in den Minen des Mars, um ein Leben auf der Oberfläche des Planeten möglich zu machen. Doch dann wird seine große Liebe getötet, und Darrow erfährt ein schreckliches Geheimnis: Der Mars ist längst erschlossen, und die Oberschicht, die Goldenen, leben in dekadentem Luxus. Darrow schleust sich in ihr sagenumwobenes Institut ein, in dem die Elite herangezogen wird. Er will einer von ihnen werden – um sie dann vernichtend zu schlagen …
Book Information
Author Description
Nach dem Collegeabschluss hätte Pierce Brown eigentlich nichts dagegen gehabt, seine Studien in Hogwarts fortzusetzen. Da es ihm dafür leider an der nötigen magischen Gabe fehlte, versuchte er es mit verschiedenen Jobs in der Medienbranche. Seine Red-Rising-Saga wurde ein so sensationeller Erfolg, dass Pierce Brown sich jetzt ganz dem Schreiben widmen kann. Der Autor lebt in L.A.
Posts
Wiedereinmal gehöre ich zu denen, die von dem Buch enttäuscht sind.
Lange bin ich um das Buch herum geschwänzelt. Es hat mich angesprochen, aber mein Bauchgefühl hat sich dem nicht angeschlossen. Aber mir wurden immer wieder sehr positive Rezensionen zu dem Buch gezeigt, so dass ich schlussendlich doch danach gegriffen habe. Doch leider kann ich hier keine positive Kritik hinterlassen. Zum Inhalt: Der Mars wurde kolonisiert und die Menschen, die dort leben, sind in Klassen eingeteilt. Die Politik und Klassenstruktur ist stark beeinflusst von der Mythologie der römischen und griechischen Götterwelt. Den einzelnen Klassen sind Farben zu geordnet. Protagonist der Geschichte ist Darrow, der als Roter der untersten Schicht angehört. Es ist ein Höllentaucher und arbeitet in den Minen des Mars. Er hat sich dem bestehenden Klassensystem untergeordnet und akzeptiert die Hierarchie. Bis eines Tages er und seine Frau von den Goldenen, der obersten Klasse, für die Überschreitung einer Regel bestraft werden. Darrows Frau führt dabei absichtlich ihren Märtyrertod herbei. Kurz danach soll auch Darrow hingerichtet werden. Er wird aber von einer Rebellenallianz gerettet und soll nun, körperlich verändert, als Goldener das schändliche Klassensystem zu Fall bringen. Das Buch ist ein Jugendbuch und die Charaktere sind alle um die 17 Jahre alt, doch das konnte ich oft nicht mit der Geschichte vereinbaren. Die Handlungsstruktur des Buches passt noch irgendwie zu einem Jugendroman, die derbe Erzählsprache und die ausufernde Brutalität, passen für mich in einen Roman für deutlich ältere Leser*innen. Ich dachte auch ständig, die Charaktere verhalten sich, als wären sie viel älter. Die Protas bleiben blass und oberflächlich, die Geschichte zieht sich wie Kaugummi und fühlt sich wie ein zuuuu laaaaanger Prolog an. Darrow ist kein Sympathieträger, auch wenn er an Härte gewinnen muss, um als Goldener an Macht zu gelangen, verlor er bei mir mehr und mehr an Substanz. SPOILER ALERT Ich fand es gab unheimliche viele Logikfehler. Warum muss er die hohe Sprache lernen und benutzt sie dann nicht? Wie kann er so intelligent sein, wenn er keinerlei schulische Bildung genossen hat? Warum wurde er von den Rebellen auserwählt, wenn er doch eigentlich ein Feigling ist und sich nicht dem System entgegen stemmen wollte? Wieso lässt er sich ohne wenn und aber darauf ein? Und wann spielt eigentlich die Handlung? Um nur ein paar Fragezeichen aus meinem Kopf zu nennen. Mich hat die Geschichte mega enttäuscht. Die Verbindung zum Mythos der Götter hat mich stellen Weise genervt und mich gar nichtabgeholt. Das fühlte sich zu starr an und leblos. Die Sprache war irgendwann gefühlt sehr primitiv. Mir fehlte Spannung, Tiefe und Entwicklung. Es war mir alles zu eindimensional. Und wiedereinmal frage ich mich, warum das Buch so vielen gefällt und mir nicht? Tja, die Sache mit der Geschmackssache😂 Ich finde, die Geschichte bedient sich zu viel aus schon bekannten Stories und lässt Innovationen zu wünschen übrig. Ich werde die Reihe nicht weiter verfolgen und kann sie auch leider nicht empfehlen. Schade!
Solider Start der Reihe
Red Rising führt uns in eine dystopische Welt auf dem Mars ein. Eine Klassengesellschaft, die nach Farben aufgebaut ist: rot steht ganz unten und gold ganz oben. Dazwischen findet man alle anderen Farben, die alle ihre zugewiesenen Aufgabengebiete haben. Es gibt eigentlich keine Chance seine Klasse aufzuwerten. In der Geschichte folgen wir Darrow in der Welt der Roten. Diese sind Minenarbeiter und schuften bis zum Umfallen. Durch ihre eher geringe Lebenserwartung sind sie im Grunde mit 14 erwachsen. Dadurch wirkt Darrow mit seinen 17 Jahren deutlich älter und stark geprägt durch seine Lebensrealität. Trotzdem kommt auch ab und zu eine jugendlichere, impulsive Seite durch. Gewisse Umstände sorgen dann dafür, dass Darrow die Chance bekommt seine Klasse aufzuwerten, um gegen das Klassensystem vorzugehen. Das Buch ist interessant und spannend aufgebaut. Es gibt sehr viele Charaktere wodurch nicht alle ausreichend Tiefe haben und dadurch eher oberflächlich und nebensächlich sind. Es passiert fast durchgehend viel, aber es gibt auch Abschnitte, die zäh sind und sich ziehen. Man findet hier einen guten Einstieg in die Reihe mit kleineren Schwächen. Das Buch eignet sich auch sehr gut für Sci-Fi Einsteiger. Wenn ich das Buch in kurzen Worten beachreiben müsste, wäre es: Die Tributen von Panem trifft auf Herr der Fliegen im Weltall.
Gelungener Einstieg mit etwas Luft nach oben
Bewertung: Highlight Darrow ist als Roter dafür zuständig, den Mars zu kolonialisieren. Dann erfährt er, dass dies schon längst geschehen ist und er und andere Rote von den Goldenen ausgebeutet werden und schließt sich dem Widerstand an. Als ein Goldener wird er eingeschleust und muss sich unter den gefährlichen Goldenen behaupten. Ein wirklich gelungener Einstieg in die Reihe und in das komplexe Worldbuilding. Erinnert etwas an die Tribute von Panem, auch wenn es anders ist. Darrow als Hauptfigur muss sich in einer feindlichen Umgebung behaupten und das gelingt ihm sehr gut (man könnte auch sagen zu gut). Für mich fehlt noch was an Tiefe was die Charaktere angeht. Der Schreibstil ist einfach und leicht zu folgen, die Geschehnisse oft sehr brutal und blutig, was ich passend fand. Mich hat die Geschichte gecatcht, auch wenn sie teilweise Längen hatte. Ich bin gespannt auf Band 2 und 3.
Spannender Start einer Reihe
Red Rising ist ein absolut mitreißender Auftakt einer außergewöhnlichen Science-Fiction-Reihe. Pierce Brown schafft es, von der ersten Seite an eine düstere und zugleich faszinierende Welt aufzubauen, die voller Spannung, Intrigen und überraschender Wendungen steckt. Besonders beeindruckend ist der Schreibstil: atmosphärisch, intensiv und unglaublich bildhaft, sodass man vollkommen in die Geschichte hineingezogen wird. Die Handlung ist atemberaubend geschrieben, auch wenn das Tempo stellenweise sehr hoch ist und manche Entwicklungen beinahe überschlagen wirken. Genau das sorgt jedoch dafür, dass kaum Leerlauf entsteht und man das Buch nur schwer aus der Hand legen kann. Immer wieder gelingt es dem Autor, den Spannungsbogen weiter zu steigern und neue Konflikte aufzubauen, die einen ständig weiterlesen lassen. Vor allem die Hauptfigur Darrow überzeugt durch ihre Entwicklung und die emotionalen Entscheidungen, die im Verlauf der Geschichte getroffen werden müssen. Machtkämpfe, Verrat und Loyalität sind hervorragend miteinander verwoben und verleihen dem Buch eine besondere Intensität. Insgesamt ist Red Rising ein packender, actionreicher und emotionaler Roman, der Lust auf die weiteren Bände macht.

Was ein Auftakt
„Red Rising“ ist für mich ein wundervoller Auftakt zu einer Reihe, die einen ähnlich wie „Tribute von Panem“ an der Welt und an der Menschheit selbst zweifeln lässt. Das aufgebaute Klassensystem und die Herrschaft der Goldenen über die niederen Farben könnten auf den ersten Blick wie eine simple dystopische Geschichte wirken, doch Pierce Brown schafft es, jedem Charakter eine eigene Motivation und eine spürbare Tiefe zu geben. Dadurch wirkt diese Welt gleichzeitig komplex und erschreckend nachvollziehbar. Besonders beeindruckt hat mich der Schreibstil. Durch die Ich-Perspektive ist man so tief in Darrows Gedanken gefangen, dass man nicht nur seine Entscheidungen nachvollziehen kann, sondern teilweise sogar beginnt, Aspekte dieses grausamen Systems zu verstehen oder zu glauben — obwohl man es zu Beginn des Buches noch komplett verabscheut hat. Genau das macht „Red Rising“ für mich so stark: Das Buch zwingt einen dazu, den eigenen Charakter, die eigene Moral und die eigenen Grenzen zu hinterfragen. Wie weit wäre man selbst bereit zu gehen? Zwischen all der Brutalität und dem politischen Machtkampf steckt außerdem unglaublich viel Herz in dieser Geschichte. Man merkt in jeder Beziehung, jeder Freundschaft und jeder Entscheidung, wie viel Liebe Pierce Brown in dieses Werk gesteckt hat, zu Darrow, zu Eo und zu all den Verbindungen, die während des ersten Teils entstehen. Selbst zwischen den Zeilen spürt man diese emotionale Tiefe konstant. Obwohl die Geschichte düster, brutal und oft schmerzhaft ist, schafft das Buch etwas, das nur wenige Reihen schaffen: Es bringt einen zum Nachdenken und gleichzeitig dazu, vollkommen in dieser Welt zu versinken. Man kann sich darin verlieren, mitfiebern und komplett abschalten, obwohl die Themen so schwer sind. Für mich ist „Red Rising“ ein perfekter Auftakt und eine absolute 5/5-Sterne-Lektüre. Tatsächlich hat mich dieses Buch sogar wieder zurück zum Lesen gebracht — und allein das sagt wahrscheinlich schon alles darüber aus, wie besonders diese Reihe für mich ist.

Guter Einstieg mit Potential für eine tolle Reihe
Red Rising beginnt schon auf den ersten Seiten damit eine harte und ungleiche Welt aufzubauen. Unser Protagonist Darrow gehört der untersten Gruppe der Menschheit an, den Roten. Und dennoch führt er sein Leben zunächst zufrieden. Doch das ändert sich sehr schnell und er beginnt einen Kampf gegen die Goldenen, die Führungsklasse und Spitze der Gesellschaft. Der Anfang vergeht wie im Flug und man gerät von einer Wendung in die nächste. Ich muss aber sagen, dass sich das Ganze ab der Hälfte des Buches etwas zieht. Zwar passiert andauernd etwas, aber ich hätte nicht gedacht, dass die Prüfung des Instituts den Großteil des Buches ausmacht. Circa zum letzten Drittel nimmt das ganze aber wieder eine andere Dynamik an und hat mich wieder spürbar besser mitgenommen. Da aber besonders am Anfang viel in schneller Abfolge passiert, wird man auch mit vielen Charakteren konfrontiert, die dann nicht wirklich ausgearbeitet werden, bzw. schnell an Bedeutung verlieren. Hier hoffe ich, dass in den folgenden Büchern nochmal zu einigen Charakteren zurückgekehrt wird. Durch das hohe Tempo habe ich auch das Gefühl, dass unser Hauptcharakter Darrow zu schnell zu stark wird. Oft wird das dann mit seinen Fertigkeiten als Höhlentaucher begründet…Ich muss aber sagen, dass mich diese Begründung im Kampf gegen die sogenannte Spitze der Menschheit nur selten überzeugt hat. Das Setting fand ich spannend. Mit diesen Jungendbuch-Dystopien hat man mich eh am Haken und der Mix aus Sci-Fi mit Elementen der römischen Antike hat mich überzeugt. Ich hoffe, dass im nächsten Teil auf der Welt aufgebaut und man noch mehr reingezogen wird. Zwar habe ich eine etwas andere Geschichte erwartet, aber am Ende fand ich diesen ersten Teil wirklich gut und bin auf die Fortsetzung in den nächsten Büchern gespannt!
Wilder Ritt mit Höhen und Tiefen 🤗
Red Rising von Pierce Brown Was für ein wilder Ritt! Dieser Roman hat mich wütend gemacht, hat mich abgeschreckt, hat mich gelangweilt aber trotzdem in seinem Bann gezogen! Aber der Reihe nach. Gelangweilt war ich darüber, dass diese Geschichte in ferner oder einer alternativen Zukunft auf dem Mars spielen soll. Aber die meiste Zeit hat diese Geschichte ein mittelalterliches Setting bekommen. Mit Schwertern, Ritterburgen und Standarten. Nix mit Raumschiffen, Zukunftsstädten oder geheimnisvollen Höhlen unter der Marsoberfläche. Abschreckend war für mich die übertriebene und ausufernden Gewaltorgien, dass ich im ersten Drittel des Buches überlegt habe, es nicht mehr weiter zu lesen. Wütend war ich über die Hauptfigur, deren Entscheidungen ich selten nachvollziehen konnte. Oft habe ich mir gesagt: Wie doof bist du eigentlich! Doch die ersten und die letzten 100 Seiten waren wirklich überaus spannend und haben nach und nach eine Welt geformt, die mich voll und ganz in seinen Bann gezogen hat. So muss ich es jetzt doch noch unbedingt wissen, wie diese Geschichte weitergeht!
„Auf dem Mars ist die Schwerkraft nicht sehr groß. Also muss man an den Füßen des Gehängten ziehen, um ihm das Genick zu brechen. Diese Aufgabe überlassen sie den Angehörigen.“
Dieses Buch hat mich direkt auf den ersten Seiten emotional zerstört und gleichzeitig komplett in seinen Bann gezogen 😭🔥 Der Einstieg ist herzzerreißend und brutal und ab da gibt es eigentlich kein Entkommen mehr aus dieser Welt. Es geht um Darrow der in einer gnadenlosen, streng eingeteilten Gesellschaft lebt und plötzlich vor einer Entscheidung steht die alles verändert. Meine Emotionen während des Lesens : Die erste Seite: 😨🩸 Ca. Die ersten 50-70 Seiten : OMG NEIN 😭😱🥺 was passiert hier gerade ? Man kann doch nicht direkt so anfangen 🤯😭💔 70-300: Boa ist das spannend 🤩🤯🩸(viel Blut Schmerz und Leid) 300-450: Hmm ok langsam kann man zum Ende kommen …🥱 450 bis Ende : OMG WAS (?)😨🤯🩸ICH BRAUCH BAND 2!!!! (Ist bestellt sollte morgen ankommen)🤣 Das Worldbuilding fand ich gut. Die Welt ist riesig, düster und unglaublich detailreich aufgebaut. Obwohl es viele Charaktere gibt kam ich erstaunlich gut mit und hatte nie das Gefühl den Überblick zu verlieren. Jede Figur fühlte sich wichtig und lebendig an. Eigentlich ist das Buch fast durchgehend spannend, nur in der Mitte hatte ich kurz das Gefühl dass es etwas langsamer wird. Aber das wird mehr als wettgemacht, denn Richtung Ende wird es wieder extrem aufregend, intensiv und nervenaufreibend 😳📖 Red Rising ist stellenweise wirklich blutig und brutal und nimmt kein Blatt vor den Mund. Auch wenn es offiziell Sci Fi ist geht es im Kern viel mehr um Macht, Unterdrückung, Rache, Freundschaft, Loyalität und die Frage wer man wirklich ist. Dies alles geschieht halt auf ein anderen Planeten. Aber es geht hier nicht um Raumschiffe, Aliens oder sowas wie bei anderen Sci Fi Bücher. Ganz leichte Tribute von Panem Vibes sind spürbar, aber dennoch komplett anders. Ein unfassbar starker Auftakt der süchtig macht und sofort Lust auf die nächsten Teile weckt 🚀❤️ Ganz klare Lese Empfehlung 🤗

Eine wirklich irre Geschichte. Erst auf Instagram bei verschiedenen Bookfluencern gesehen und es als ‚Hype‘ abgestempelt. Jetzt im Sale gekauft und von der ersten bis zur letzten Seite komplett eingesogen worden. Wirklich unglaublich gut geschrieben, das Worldbuilding ist fantastisch und super kreativ, gleichzeitig erkennt man hier und da immer wieder Elemente aus anderen Fantasy-Reihen. Trotzdem für mich definitiv eines der besten Bücher in diesem Jahr und ich bin sehr gespannt, ob auch die restlichen Teile die Spannung aufrechterhalten können.
Red Rising bietet ein starkes, durchdachtes Setting und einen gelungenen Einstieg, verliert sich aber im Mittelteil etwas in Komplexität und Überladung. Dazu kommen inhaltliche Aspekte, die ich kritisch sehe – insbesondere in Bezug auf sexualisierte Gewalt. Trotzdem bleibt ein insgesamt solides Buch mit genug Potenzial, um neugierig auf die Fortsetzung zu machen – auch wenn es für mich kein durchgehend rundes Leseerlebnis war.
In einer streng hierarchischen Zukunftsgesellschaft ist die Menschheit in Farben eingeteilt – von den unterdrückten „Reds“ bis hin zu den herrschenden „Golds“. Darrow, ein Red, lebt unter der Oberfläche des Mars, bis ein einschneidendes Ereignis ihn dazu bringt, sich gegen das System zu stellen. Um das zu tun, muss er selbst zu einem Gold werden und sich in deren brutales Ausbildungssystem einschleusen – ein Spiel um Macht, Kontrolle und Überleben. Meine Meinung Grundsätzlich hat mir das Setting wirklich gut gefallen. Die Welt ist logisch aufgebaut, die gesellschaftlichen Strukturen sind nachvollziehbar und die Idee hinter dem gesamten System wirkt durchdacht. Auch die Einbettung mythologischer Elemente fand ich gelungen – sie gibt der Geschichte eine zusätzliche Ebene, ohne sie unnötig zu überladen. Der Schreibstil ist angenehm zugänglich und nicht zu kompliziert, was den Einstieg erleichtert. Und gerade die ersten etwa 200 Seiten fand ich auch wirklich stark – da war ich komplett drin in der Geschichte. Ab dem Punkt, an dem der große Wettkampf beginnt, wurde es für mich allerdings deutlich schwieriger. Es war mir stellenweise einfach zu viel auf einmal: zu viele Namen, zu viele kleine Handlungsstränge, zu wenig Fokus auf einzelne Entwicklungen. Mir haben längere, klarere Erzählstränge gefehlt, an denen ich mich orientieren konnte. Dadurch wurde das Lesen teilweise eher anstrengend als fesselnd. Die letzten 100 Seiten haben dafür wieder einiges rausgeholt. Hier fügt sich vieles zusammen und ergibt ein rundes Gesamtbild. Insgesamt hatte das Buch für mich also klare Höhen und Tiefen. Was mich allerdings wirklich gestört hat, ist die Altersfreigabe. Dass das Buch teilweise als „ab 14“ eingeordnet wird, halte ich für sehr fragwürdig. Es ist stellenweise extrem brutal, und vor allem das Thema sexualisierte Gewalt – insbesondere gegenüber Frauen – wird zwar thematisiert, aber zunächst kaum eingeordnet und erst später klar als das dargestellt, was es ist: zutiefst grausam. Für mich wäre hier eine Einstufung ab 16 deutlich angemessener – gerade auch aus der Perspektive als Mutter. Hinzu kommt, dass der Ton stellenweise sehr misogyn ist. Die Beleidigungen – auch von Frauen gegenüber Frauen – waren teilweise so unangenehm, dass sie mich aus der Geschichte herausgerissen haben. Natürlich kann man argumentieren, dass das stilistisch zur Welt passt, insbesondere zu den Golds. Aber gerade diese wurden für mich eigentlich anders aufgebaut, wodurch diese Sprache für mich nicht ganz schlüssig wirkt und eher unnötig erscheint. Das Ende selbst war für mich nicht überraschend – ich hatte relativ früh eine Ahnung, in welche Richtung es gehen würde. Aber gleichzeitig muss ich sagen: Es musste genau so kommen, damit die Geschichte funktioniert. Fazit Red Rising bietet ein starkes, durchdachtes Setting und einen gelungenen Einstieg, verliert sich aber im Mittelteil etwas in Komplexität und Überladung. Dazu kommen inhaltliche Aspekte, die ich kritisch sehe – insbesondere in Bezug auf sexualisierte Gewalt. Trotzdem bleibt ein insgesamt solides Buch mit genug Potenzial, um neugierig auf die Fortsetzung zu machen – auch wenn es für mich kein durchgehend rundes Leseerlebnis war.

Spannend, komplex und intensiv
Ich habe den ersten Band von Red Rising parallel als Hörbuch auf deutsch gehört und teilweise auf englisch gelesen. Die Geschichte hat einen starken Anfang, der eine dichte Atmosphäre schafft. Wer denkt, hier ein reines Sci-Fi Buch zu lesen, wird jedoch spätestens ab der Mitte des Buches merken, dass die Welt von Red Rising so viel mehr ist. Von Dystopie über Sci-Fi und Fantasy spielt diese Geschichte mit vielen Elementen und Motiven. Durch die vielen Referenzen auf Philosophen, die griechischen Götter und die Erde, entsteht eine riesige Welt, die sich gleichzeitig futuristisch und sehr alt anfühlt. Die Unterteilung der Weltengesellschaft mit ihren Farben wirkt zu Beginn noch sehr schwammig, wird zum Ende des Buches hin aber immer konkreter. Ich denke trotzdem, dass man dem Buch eine gewisse Zeit einräumen muss, um die komplexe Welt zu verstehen. Da ich mit Darrow als Protagonist an einigen Stellen nicht wirklich einer Meinung war und sein Handeln zum Teil nicht nachvollziehbar fand, stechen die hervorragenden Nebenfiguren von Red Rising um so mehr hervor. Die Welt fühlt sich plastisch an und die Charaktere so echt, dass mich ihre Handlungen und Entscheidungen häufig wirklich überrascht haben. Trotzdem möchte ich hervorheben, dass Darrows Taktiken und Pläne häufig sehr gut umgesetzt waren, was immer wieder für ordentlich Spannung gesorgt hat. Der Sprecher des Hörbuchs hat großartige Arbeit geleistet, besonders die emotionalen Szenen und einzelne Charaktere hat er hervorragend gesprochen. Insgesamt ein solider Start der Reihe, der Lust auf Mehr macht!
Mitreißend, brutal und brillant durchdacht
Wow – „Red Rising“ hat mich echt umgehauen. Ich wusste vorher nur grob, dass es um eine dystopische Gesellschaft auf dem Mars geht, aber Pierce Brown hat mich komplett in diese Welt hineingezogen. Die Idee mit den Farbkasten und der Gesellschaftsordnung ist einfach genial – komplex, brutal und gleichzeitig erschreckend realistisch. Darrow war für mich eine spannende Hauptfigur. Ich habe nicht immer alle seine Entscheidungen gutgeheißen, aber genau das macht ihn so interessant. Er ist nicht der typische Held, sondern jemand, der gezwungen ist, sich in einem unmenschlichen System zurechtzufinden – und dabei selbst immer wieder an seine Grenzen stößt. Der Mittelteil, vor allem die Zeit im Institut, war heftig. Es geht dort wirklich ums nackte Überleben – teilweise sehr brutal, aber nie sinnlos. Ich konnte das Buch kaum weglegen, weil ich ständig wissen wollte, wer überlebt und wem man überhaupt trauen kann. Der Schreibstil ist intensiv, manchmal fast poetisch, aber auch direkt und roh. Es gab ein paar Momente, die sich ein bisschen gezogen haben, deshalb „nur“ 4,5 Sterne – aber das ist Jammern auf hohem Niveau. Fazit: „Red Rising“ ist ein fantastischer Mix aus Science-Fiction, Dystopie und Charakterdrama. Wenn du Geschichten magst, die dich emotional mitreißen und gleichzeitig zum Nachdenken bringen, dann ist das hier absolut dein Buch!
Ich hätte in Frieden gelebt, aber meine Feinde brachten mir den Krieg.
Was hat uns Pierce Brown bitte hier für eine Dystopie geschenkt?! Ich habe das Buch schon vor Jahren gelesen und dachte mir, dass es jetzt endlich an der Zeit ist sich das Hörbuch anzuhören und selbst hier hat es nicht enttäuscht. Der Sprecher, Marco Sven Reinhold, überzeugt auf ganzer Linie. Die Charaktere sind gut anhand seiner Stimme nachzuvollziehen und man kann ihm wirklich sehr gut folgen. Red Rising ist wirklich sehr komplex, ich weiß nicht ob es ein Vorteil birgt, wenn man die Bücher bereits kennt, aber ich fand alles gut nachvollziehbar ohne mich zwischendrin zu fragen, wo ich eigentlich gerade bin. Darrow, unser Protagonist, ist bereits durch unendlich viel Leid gegangen und gerade der Anfang, macht es noch schwerer, nicht mit ihm zu leiden. Er nimmt uns direkt auf seine Reise mit, ist nicht unfehlbar, zeigt uns ganz deutlich seine Gefühle, auch wenn er diese nur mit sich ausmacht… Die Welt in die wir hier gezogen werden ist wahnsinnig komplex, man lernt soviel auch durch Darrows Augen kennen. Alles in allem würde ich dieses Buch jedem empfehlen!! Es war damals schon ein Highlight für mich und jetzt bin ich auch wieder total begeistert. 🖤
Liebe diese neue Welt🪐✨🌑🚀
Es war eine Achterbahnfahrt. Anfang fand ich unglaublich gut, nachher hat es mich ein wenig enttäuscht, es war langweilig und ohne Sinn, ich habe es fast abgebrochen.. Und zum Glück habe ich durchgezogen, denn der Schluss war mega und hat mich komplett in die Welt gezogen. Meine erste Sci-fi Serie und ich werde sie definitiv fortführen!!! Ein Rudel Wölfe mal anders. Bin mir sicher das noch Grosses kommt. 💛🏰🚀🪐🌙☄️

Gewaltig
Um dieses Buch bin ich lange herumgeschlichen, da ich schon hörte, dass es heftig wird. Nun konnte ich das Buch kaum aus der Hand legen und werde die Reihe definitiv weiterlesen! Das Setting auf dem Mars finde ich sehr spannend. Es ist SciFi und doch merkt man es gar nicht so sehr. Der Mars ist erschlossen und die Gesellschaft in Farben/Kasten aufgeteilt und in ihren Funktionen und Namen an alte römische Imperien angelehnt. Diese Mischung finde ich sehr reizvoll. Das Buch startet schon im ersten Kapitel mit einer schwer auszuhaltenden Beschreibung einer Hinrichtung und diese Art der rauen Gewalt zieht sich durch das ganze Buch. Doch kurz zum Inhalt: Darrow ist ein Roter und schuftet in den Minen des Mars, um diesen zu erschließen. Doch dieser ist bereits erschlossen. Als er das erfährt, bricht seine Welt zusammen und er wird für eine Rebellion rekrutiert und in die Reihen der Goldenen geschleust. Was dann passiert, ist eine reine Achterbahnfahrt. Es wird brutal, emotional und einfach heftig. Auf jeder Seite tut sich ein neuer Abgrund auf und es kommt noch schlimmer. Das Szenario erinnert ein bisschen an Die Tribute von Panem und ist doch ganz anders. Die Beschreibungen sind krass und nüchtern und das macht es so heftig. Der Schreibstil tut dabei sein Übriges. Die Sätze sind kurz, prägnant und lassen keinen Spielraum für Interpretationen. Und diese Nüchternheit macht für mich die emotionale Tiefe aus. Dadurch wirkt es so heftig und nimmt mich total mit. Keiner der Charaktere wirkt dadurch sympathisch und doch sind sie echt und greifbar. Denn es gibt nunmehr auch die hässlichen Seiten der Menschen. Ich bin super gespannt, wie es weitergeht!
Fesselnd, rasant, unvergesslich: Red Rising überzeugte mich auf ganzer Linie ☄️
„Ich bin der Schnitter, und der Tod ist mein Schatten.“ 🐺🔥 Pierce Browns Red Rising entführt uns in eine dystopische Zukunft voller Ungerechtigkeit, Intrigen und Adrenalin. Die Gesellschaft ist streng hierarchisch organisiert, und Darrow, der Protagonist aus der untersten Kaste, wagt den Sprung in die Welt der Mächtigen, um für Freiheit zu kämpfen. Was folgt, ist ein explosives Abenteuer, das von gesellschaftskritischen Themen, Action und Emotionen lebt. Schon der Prolog hat mich komplett in den Bann gezogen, und ab Kapitel 6 riss mir Pierce Brown regelrecht das Herz raus. 💔 Die detaillierte, aber nicht überladene Beschreibung seiner Welt half mir – trotz anfänglicher Schwierigkeiten – schnell, mich einzufinden. Das Erzähltempo ist rasant, ein echter Pageturner . Kapitel für Kapitel wurde mir die Geschichte wie eine emotionale Granate um die Ohren geschlagen 🧨 : Trauer, Wut, Hoffnung, Euphorie – ich habe gelacht, geflucht und mit Darrow getrauert. Darrow selbst überzeugt als authentischer Held, der sich oft in moralischen Grauzonen bewegt, ohne jemals unglaubwürdig zu wirken. Die Nebencharaktere sind ebenso stark, auch wenn die rasante Handlung für mich wenig Raum für tiefere Verbindungen ließ – was mich persönlich jedoch kaum gestört hat. Humor, Spannung, und diese unglaubliche Sogwirkung machen Red Rising für mich zu einem absoluten Highlight. Wenn du nach einem Buch suchst, das dich gleichzeitig mitreißt, herausfordert und begeistert, gib Red Rising eine Chance. Ich bin überglücklich, meine Komfortzone verlassen zu haben – und konnte kaum abwarten, den nächsten Band zu lesen. Überzeugt dich selbst!
Science fiction mit vielen Plot twists
Sehr spannend geschrieben und mal wieder etwas wo man viele unvorhersehbare Plot twists hat. Es ist durchgehend spannend und man weiß nie wem zu trauen ist. Generell relativ brutal. Keine romance oder Spice vorhanden. Viel politische Intrigen und Kampfszenen. Erinnert an eine Mischung aus Game of Thrones und Tribute von Panem aber nochmal anders. Was ich nicht so gut fand: man erfährt nur sehr wenig über die Gefühlswelt des Protagonisten und seinen Freunden/Verbündeten. Das führt dazu, dass man nicht so mitfuhlt. Ansonsten ein sehr gutes Buch!
…passt auf mit wem ihr euch anlegt.
Farbenspiel im Universum. Wenn Gold die Roten ärgert geht das ne Weile gut… aber irgendwann ist die Geduld am Ende und jede Lüge wird offenbart. Darrow auf dem Vormarsch Richtung Himmel… geile Handlung. Hab’s sehr genossen. Hier wird nicht viel geredet. Und ausgeschmückt…dafür ist keine Zeit. Schließlich wollen wir das Klassensystem aufmischen. Tribute von Panem Liebhaber werdens mögen wobei die Spiele hier eher Team bezogen sind. Kann man definitiv lesen😏
»und dann sollst du ihr drecksverdammtes Haus bis auf die Grundmauern niederbrennen.« 🔥⚔️
Worum gehts es? Darrow lebt auf dem Mars. Er ist ein Roter. Die Roten arbeiten in den Minen, damit das Leben auf der Oberfläche des Mars irgendwann möglich ist. Jedoch erfährt Darrow nach dem Tod seiner Frau, dass längst ein Leben auf dem Mars möglich ist und die Roten nur als Sklaven in den Minen gehalten werden. Um dieses System zu zerstören, schleust sich Darrow als einer von ihnen in das Institut zur Ausbildung der Elite ein. Meinung: Red Rising ist ein unfassbar gut durchdachtes Buch. Die gesamte Story ist sehr stimmig und die Charaktere, wie Darrow und ko. (möchte nicht Spoilern) sind authentisch. Insbesondere weil die Handlungen, Gefühle und Emotionen der Charaktere echt sind und nicht nur die MC sympathisch wirken lassen sollen. Ich fand es stellenweise sehr brutal, bin aber auch der Meinung, dass dies komplett in das Setting passt. Der Schreibtstil war sehr angenehm, jedoch haben die Überschriften der Kapitel immer noch etwas erahnen lassen, was jetzt im Kapitel kommen wird. Dennoch bin ich nur so durch die Seiten geflogen und war von Seite 1 angefesselt. Das Buch hatte definitiv die ein oder andere Überraschung für mich parat, die ich wirklich nicht erwartet habe. Besonders gut hat mir aber gefallen wie Darrow sich im gesamten Buch weiterentwickelt hat.
Mitreißender Auftakt einer spannenden Geschichte um Rebellion, Herrschaftssysteme und Menschheit auf dem Mars
Ich habe „Red Rising“ bereits Ende letzten Jahres gelesen, aber einfach vergessen, eine Rezension zu schreiben.🙈 Im Grunde war es sogar ein Reread, da ich den ersten Band bereits vor einigen Jahren gelesen hatte, die Reihe aber dann irgendwie nicht weiterverfolgt habe. 😅 Schande auf mein Haupt, denn das möchte ich nun nachholen. Im ersten Band begegnen wir Darrow, der als Roter auf dem Mars in den Minen schuftet, um das Terraforming des Planeten mit voranzutreiben. Seine Welt ist düster, gefährlich und von Entbehrungen geprägt. Bald findet er aber heraus, dass das Terraforming-Programm nur eine Lüge ist und der Mars schon dicht besiedelt ist. Trotzdem müssen die Roten weiter in den Minen schuften, um generell die Ordnung aller Farben zu halten, an deren Spitze die grausamen Goldenen stehen. Nach einigen dramatischen Ereignissen findet sich Darrow aber unverhofft unter ihnen wieder, um auf seiner Reise das System von innen heraus zu stürzen. Pierce Brown wirft einen direkt in die Geschichte und macht dabei keine halben Sachen. Die Welt, ihre Strukturen und Figuren sind komplex, faszinierend, brutal und gnadenlos. Die Sprache ist derb, es gibt viel Gewalt und blutige Auseinandersetzungen. Der Plot ist dicht, rasant, aber auch strategisch erzählt und lässt einen kaum aufatmen. Es gibt viele Wendungen und unvorhergesehene Plottwists, wobei ich aber auch sagen muss, dass ich manchmal bei den ganzen Verstrickungen, komplizierten Namen und Gegenständen nicht mehr zu 100% folgen konnte. Aber ich habe es einfach akzeptiert und dann weitergelesen. 😉 Besonders gefallen hat mir, wie vielschichtig Darrow als Figur ist. Ständig zerrissen zwischen Pflicht, Wut und Selbstzweifel weiß er nicht, wem er trauen kann. Zudem fand ich es sehr glaubwürdig, wie verloren und einsam er sich zeitweise fühlt unter all der Bürde, die er tragen muss. Am Ende ist er eben auch einfach nur ein Junge aus den Minen des Mars. 🥺 Da ich den zweiten Band auch schon gelesen habe weiß ich bereits, wie die Geschichte weitergeht und was da noch alles kommt. Der Auftakt war stimmig und mitreißend, hatte zwischenzeitlich aber auch ein paar Längen, weswegen ich „nur“ 4/5 Sternen gebe. Insgesamt aber eine absolute Empfehlung und zurecht eine viel gepriesene Reihe!
«Mein Sohn, mein Sohn Vergesst nie die Ketten Aus Gold uns in eiserne Fesseln gelegt Wir schrien und schrien Und zerrten und schrien Für uns und ein Tal Der besseren Träume» ⛓️💥🩸❤️🔥 ~ Das Lied der Persephone.
… Nach langer Zeit, auch mal wieder eine Rezension! 😅 … "Red Rising" war… besonders! … Wir fliegen zum Mars und tauchen in die tiefen Unterschichten des Planeten. Und dort lernen wir den 16 jährigen Darrow kennen. In einer Welt, regiert von Farben, ist er ein Roter. Er gehört zur untersten Kategorie der Menschen. Er gehört einem Volk an, welches seit 700 Jahren versklavt wird und dies nicht einmal weiß.🩸 Bis er die Oberfläche erreicht, bis er die Wahrheit sieht und dadurch alles verliert. … Und was bedeutet das? Richtig: Rache! 🧨🔪 Doch Darrow ist was besonderes und schlägt nicht den einfachen Weg der Rache ein; sondern einen Weg der Gerechtigkeit. Er beschreitet einen Pfad, der die Welt verändern soll. Und dafür, wird er ein Goldener. ⚜️ Und auf diesem Weg, droht er sich selbst zu verlieren. Und manchmal tut er das tatsächlich. Er muss Entscheidungen zwischen Leben und Tod, Liebe und Hass, Freunden und Feinden treffen. Und mit jeder Entscheidung entstehen weitere Abgründe. Er ist gezwungen zu lernen, dass nicht alle Goldenen Schlecht und alle Roten Gut sind, und genau da beginnt sein innerer Kampf. Welche Entscheidungen sind richtig und gerecht? Welche Entscheidungen machen ihn zu seinem eigenen Feind? Und noch viel wichtiger: Schafft Darrow es, sich selbst treu zu bleiben? Schafft er es, gegen die Versuchungen der Goldenen anzukommen, oder wird auch er nur ein weiterer Sklaventreiber seines eigenen Volkes? 🎭 … Nun zu meiner Meinung: ☄️ + Das Buch liest sich sehr leicht und schnell. Der Schreibstil ist etwas primitiv, was aber gut ins Setting passt und harmonisch wirkt. ☄️ + Die verschiedenen Charaktere neben dem Hauptprotagonisten sind vielleicht nicht mit sehr viel Tiefe ausgestattet, und doch sind sie interessant und unterhaltsam. ☄️ + Darrows Kampf mit sich selbst, seine Entwicklung und seine Ansichten bauen sich ganz toll auf! Man spürt ihn wachsen. ☄️ + Das Buch baut sich fließend auf, es passiert eigentlich durchgehend irgendetwas. Das kann manchmal tatsächlich etwas nervenaufreibend sein. 😄 ☄️ - Mit einem Charakter (Titus) kam Ich persönlich(!) nicht gut klar und empfand, dass sein Verhalten als viel zu selbstverständlich beschrieben wurde. Zusätzlich wurden seine Taten ab einem bestimmten Punkt durch eine unerwartete Wendung sehr schnell akzeptiert und das war falsch. ☄️ - Die Kategorisierung der verschiedenen Farben war sehr interessant. Doch ein großes Kontra waren die Pinken. Sie wurden "gezüchtet" um als Prostituierte zu dienen. Um missbraucht zu werden. Das wird hier aber ziemlich gerne umschrieben und kleingeredet. Auch wenn jemand einer anderen Farbe z.B missbraucht wurde, sagte man umgangssprachlich manchmal die Person wurde „zum:r Pinken gemacht“ 🙂 ☄️ - Mit Eo (Darrows Ehefrau) wurde ich nicht warm. Ich weiß und verstehe, warum sie so gehandelt hat, wie sie es getan hat. Und dennoch empfand ich Eo als sehr Manipulativ. Auch wenn es keine direkte Absicht von ihr war, sie wollte lediglich eine bessere Welt. Darrow war unfassbar verliebt in seine Frau und das liest man in jedem Satz, in jeder Erinnerung an sie. Doch gleichzeitig war da immer ein ungutes Gefühl, wenn sie selbst zu Wort kam. 🧐 … Viel Spaß beim Lesen 📕❤️🔥
Soweit ganz gut. Hab mir mehr erhofft.
Insgesamt war die Geschichte ganz unterhaltsam. Die erste Hälfte war eher Aufbau der Story. Irgendwie konnte ich mich da in den Schreibstil nicht einfinden. Zwischendurch fallen auf einmal total viele Namen und Häuser sowie deren anscheinenden Zusammenhänge bzw Zwiste. Für mich waren sie nicht immer logisch oder gut zu merken.. Für den weiteren Verlauf der Story waren sie auch nur wenig relevant. Der zweite Teil war sehr actionreich und mit vielen Wendungen. Das war sehr kurzweilig, packend und gut zu lesen gewesen. Bis kurz vor Schluss habe ich mir fest vorgenommen, die beiden anderen Bände doch zu lesen (bis zur Mitte war ich noch nicht davon überzeugt). Aber das letzte Kapitel hat mir dann doch wieder den Wind aus den Segeln genommen. Warum kann ich gar nicht sagen. Nichtsdestotrotz ist es eine coole Sci-Fi- Geschichte mit Facetten aus Die Tribute von Panem. Das hat mir sehr gefallen.
Ich hätte in Frieden gelebt, aber meine Feinde brachten mir Krieg.
Ok das war ein harter Ritt..🙃 Ich habe mich mega gefreut das endlich zu lesen, Gleichzeitig hatte ich auch ein bisschen Angst vor dem Buch. Es hat sich aber wirklich gelohnt. Das Buch hat mich tatsächlich direkt mit dem 1. Satz schon in seinen Bann gezogen. Positiv fand ich vorallem die Charaktere. Ich habe noch nie so tiefgründige Charaktere gelesen. Jeder in diesem Buch ist unglaublich vielschichtig. Wirklich wahnsinnig gut ausgearbeitet!🤩 Zwischendurch habe ich mir aber manchmal gewünscht das es außerhalb des Krieges in der Akademie noch ein anderes Thema im Buch gäbe... Zum Ende hin hat sich das meiner Meinung ein wenig gezogen. Allerdings war das eigentliche Ende dann wieder sehr spannend. Ich glaube tatsächlich das es eine Reihe ist die sich aufbaut. Ich glaube der nächste Teil wird nochmal soooo viel besser. ☺️ Bin seeehr gespannt 🫣

Die Geschichte folgt Darrow, einem Minenarbeiter der untersten Klasse („Rot“) auf dem Mars, der entdeckt, dass die Gesellschaft auf einer Lüge basiert. Er infiltriert die herrschenden „Goldenen“, um ihre Gesellschaft von innen heraus zu stürzen und die Ketten zu sprengen. Hmmm, am Anfang war mir die Sprache und Handlung zu martialisch-männerlastig-kriegerisch. Als dann der Ausleseprozess an der Akademie los geht wird das etwas besser. Wahrscheinlich werde ich die Reihe aber nicht weiterlesen.
Red Rising mit Herr der Fliegen oder The Hunger Games zu vergleichen sollte bestraft werden, denn dieses Buch ist so viel besser!
Red Rising ist eine Space Opera und ich hatte solchen Spaß beim Lesen! So, so, soooo viel Spaß, was vielleicht daran lag, dass sich ein Verrat an den anderen kettete, wodurch mir fast schwindelig war beim Lesen. Es hat Schwachstellen, aber die sind wirklich minimal und schmälern die Geschichte in keiner Weise. Ich habe mich besonders in diese unfassbar komplexen Charaktere verliebt! Was für ein Buch, der nächste Band liegt schon aufgeschlagen neben mir - los gehts!
Wahnsinnig gute Reihe, 6 Sterne
Wie witzig ist es, dass das letzte Buch, dass ich in diesem Jahr gelesen habe, auch das Beste war.🤯 Red Rising wollte ich schon soo lange lesen, aber ich habe immer gedacht, dass ich noch nicht bereit für diese Reihe bin. Jetzt habe ich den ersten Teil verschlungen und was soll ich sagen, easy 6 Sterne. Eines der besten Fantasy Bücher, welches ich jemals gelesen habe. Ich hatte noch nicht mal 50 % durch, da habe ich schon auf Ebay für viel Geld eine Special Edition bestellt. So gut war es. Eine perfekte Mischung aus Sci-Fi und Dystopie mit einem grandiosen Weltenaufbau, außergewöhnlich Charakteren und einer unglaublich spannenden und gut durchdachten Story. Insgesamt ein absolutes Highlight, das zurecht in den Himmel gelobt wird.
Hatte seine Momente
Bei Red Rising handelt es sich um den Auftakt einer bis jetzt min. fünfteiligen Reihe, die sowohl dystopische Züge hat, aber auch Elemente von Sci-Fi vereint. Der erste Teil ist über 10 Jahre alt und erschien nach den Tribute von Panem Band und so ein bisschen merkt das auch. Ich verstehe warum diese Reihe so eine große Fanbase hat - leider war es absolut nichts für mich. Dabei gab es einige spannende Momente und Ideen, die mir wirklich zu gesagt haben. Beispielsweise gibt es unzählige Querverweise auf die Geschichte der Menschheit (das Buch selber spielt mehrere Hundert Jahre in der Zukunft). Auch die Grundidee das die Erde nicht mehr bewohnbar ist und sich die Menschheit das restliche Sonnensystem einverleibt hat und die Menschheit in einem unwürdigen Kastensystem ohne Demokratie lebt ist sehr spannend und ja leider auch nur allzu aktuell und damit eine zeitlose Idee. Für mich persönlich habert es sowohl am der Umsetzung als auch an den Charakteren. Darrow, unser Protagonisten und 16 Jahre alt, gehört den sogenannten Roten an. Eine der niedrigen Kasten. Er ist Höllentaucher und denkt das er den Mars für die Menschen bewohnbar macht - eine Lüge wie sich gleich zu Beginn herausstellt. Und den Preis der Wahrheit muss er bezahlen, indem seine Frau Eo hingerichtet wird. Darrow schlägt einen Weg der Rache ein und dafür lässt er sich selbst zu einem Goldenen machen, die herrschende Klasse. Er lässt sich um operieren und an sich forschen nur um diese Ziel zu erreichen. Doch muss er noch weitere Prüfungen bestehen um sich bei den goldenen hochzuarbeiten.... Tja so spannend in der Theorie und leider nicht in der Realität. Darrow könnte mir tatsächlich nicht egaler sein. Seine Ausdrucksweise ist plump und derb, nachdem er zu einem Goldenen wurde ist er nahezu perfekt. Auf einmal ist er super schlau und stark. Diese ganze Entwicklung ging mir zu schnell und die Erklärung das dies alles nur auf die Umwandlung von rot zu gold zurückzuführen ist einfach nur lahm. Darrow hatte absolut keine Bildung genossen zuvor und jetzt fällt ihm alles viel zu schnell in den Schoß. Das Buch ist auch ziemlich brutal (daher etwas unpassend das Buch zu YA zu zählen) und schreckt auch nicht vor sexueller Gewalt zurück. Darrow muss als goldener an Spielen teilnehmen die die Spreu vom Weizen trennt. Mord und Gewalt ist hier auf der Agenda. Und dieses Prinzip ergibt für mich gar keinen Sinn. Die mächtigen Goldenen sperren ihre eigenen Kinder ein und lassen sie diese Hölle durchlaufen, in dem Wissen das sie dies vielleicht nicht überleben. Es gibt viele Nebencharaktere, die mir genauso egal sind wie Darrow. Einzig Cassius fand ich halbwegs sympathisch. Die Schreibweise war recht zäh und es passiert erst ewig nichts. Also für mich wars nichts. Habe zwar gelesen das die nachfolgenden Bände besser sein sollen, aber ich glaube nicht das ich die Reihen fortsetzen werde.
Für Si-Fi Anfänger super geeignet
Dafür dass dies mein erstes Buch in dieser Richtung war, hat es mir wirklich gut gefallen. Es spiegelt aktuelle Themen wieder, sodass man der Geschichte gut folgen und Situationen gut nachempfinden kann. Die Kapitel sind kurz gehalten und der Schreibstil des Autors ist super verständlich und flüssig zu lesen. Dieses Buch hat mich jetzt nicht gefesselt aber ich habe es sehr gerne gelesen und werde die Serie auf jeden Fall fortsetzen. Letztendlich möchte ich schon gerne wissen wie es ausgeht 😏😅.
Red Rising Band 1
Ich habe heute Red Rising beendet und war echt überrascht, wie sehr mich das Buch gepackt hat. Es spielt in einer ziemlich düsteren Zukunft, in der die Menschheit auf andere Planeten ausgewandert ist. Die Gesellschaft ist in Farben aufgeteilt – ganz oben stehen die Goldenen, ganz unten die Roten. Der Hauptcharakter Darrow gehört zu den Roten, die unter der Erde schuften und denken, sie würden beim Aufbau des Mars helfen. Doch dann findet er heraus, dass alles alles anders ist, als ihnen weiß gemacht wird. Was ich richtig stark fand, war Darrows Entwicklung. Am Anfang ist er ein einfacher Arbeiter, später wird er zum Teil der Elite – aber nicht, weil er dazu gehören will, sondern weil er das System von innen heraus stürzen will. Es gibt viele spannende Momente, brutale Kämpfe, aber auch ruhigere Szenen, in denen man mehr über die Charaktere erfährt. Manchmal ist der Schreibstil ein bisschen komplex, aber nicht so, dass man nicht mehr mitkommt, jedoch kein Buch was man vor dem Schlafengehen lesen sollte, da zu schwer, zu lang...zu viel. Ich mochte auch, wie politisch und tiefgründig das Ganze ist, ohne dabei langweilig zu werden. Es geht um Macht, Gerechtigkeit, Identität – aber eben auch um Freundschaft und Verlust. Ich habe auf jeden Fall oft mitgefiebert und wollte ständig wissen, wie es weitergeht. Zum Glück habe ich Band 2 bereits Zuhause und kann bald starten. Absolute Leseempfehlung!!

In einer Welt, die dich belügt, musst du selbst zum Lügner werden
Darrows Welt ist brutal und dunkel Er und seine Familie arbeiten den Minen des mars um ein Leben auf der Oberfläche möglich zu machen Als seine große Liebe stirb erfährt er ein schreckliches Geheimnis, der Mars ist längst erschlossen Darrag wird von rot zu Gold um ins Institut zu kommen und die elite vernichten zu schlagen Es passiert jetzt nicht so viel in dem buch aber die Story war interessant Ist auf jedenfall noch luft nach oben 3/4 des Buches ging es darum das er die anderen Familien schlägt oder sie unterwirft Zwischen durch kammen die ober mackern und haben ihn sabotiert Bin mal gespannt wie es mit einigen Leuten weitergeht und wann er sie wieder trifft

Der Liebling aller Book-Bros
Bisschen mehr im Young Adult Genre verankert als im Vorfeld gedacht und die Hauptfigur wird meiner Meinung nach zu früh zu stark aber gerade im letzten Drittel gibt es super viele spannende Wendungen und ein Ende, das Bock auf mehr macht. Der Anfang verging mir aber etwas zu schnell und man vergisst während des Buchs gefühlt einige der Charaktere aus Darrows altem Umfeld. Auch das Worldbuilding ist super, von der Welt bekommt man aber (noch) nicht so viel mit - bin gespannt wie es weitergeht.
Ganz spannend, mir fehlte aber ein bisschen was.
Ich finde die Grundidee sehr spannend, ich mag am Anfang wie die Welt aufgemacht wird, sehr gern. Es erinnert an „Will of the many“ oder „The Expanse“, doch für mich fällt es dann ab, als der Hauptprota in die „Schulwelt“ eintritt. Der Teil in der die Schüler gegeneinander Krieg führen, war mir zu lang und es gab zu viele Charaktere, die dann meistens schnell wieder weg waren. Auch der Fakt, dass es eigentlich ein Science Fiction Buch ist, kam nur dann zum Tragen, wenn mal erwähnt wurde dass die Schwerkraft weniger ist als auf der Erde oder viel mehr Mars. Sonst spielte es fast kaum noch eine Rolle. Vielleicht ändert sich das ja im nächsten Teil. Ich werde es jedenfalls weiter hören.
Alles in allem, definitiv eine Leseempfehlung! Ist es perfekt? Nein. Aber erstmal zum Positiven. Die Welt und die Handlung ist so kreativ und originell, wie schon lange in keinem Buch mehr. Nach einer Reihe von aufgewärmten Büchern, die einfach nur alles aus den Jahren 2005 bis 2015 kopiert haben, ist dieses Buch eine tolle Überraschung. Vielleicht kommt es daher, dass ich mehr Fantasy als Science Fiction lese. Jedoch kam mir das eher wie eine Dystopie mit etwas Science Fiction vor. Wenn normalerweise gesagt wird, dass ein Buch vibes von Tribute von Panem hat, kriege ich Ausschlag. Hier verstehe ich es jedoch und stimme dem sogar zu. Es ist nicht dasselbe. Doch es spielt auch in einer ungerechten, grausamen Dystopie mit Jugendlichen undundund. Ich will nicht zu viel verraten. Die Charaktere und deren Entwicklung sind auch sehr spannend. Auch wenn sie noch sehr jung sind. Was mich etwas gestört hat zum Teil war der Schreibstil. Zum Teil war es mir etwas zu distanziert, kühl und flach. Sehr provokativ gesagt, eher ein männlicher Schreibstil, wenn ihr versteht was ich meine. Die Gefühle werden nicht so rübergebracht. Jedoch macht die Geschichte es für mich wett. Ebenso ist es das Debüt des Autors, weswegen ich hoffe, dass der Schreibstil sich mit den nächsten Teilen noch entwickelt. Manchmal problematisch fühlten sich die Beschreibungen von Frauen und der Umgang mit Ihnen an. Jedoch wenn man auf Kriegsregionen schaut, ist es leider nicht fern ab von der Realität. Die „sympathischen Protagonisten“ gehen auch nicht mit der Thematik um wie man es sich wünscht. Doch das ist auch passend zu dem Leben, das sie prägt. Und die Welt in der Red Rising spielt beruht auf Entmenschlichung, weswegen ich das nicht als sehr negativen Punkt auffasse. Wenn man jedoch sensibel bei solcher Thematik ist, wäre ich vorsichtig. Ich bin auf jeden Fall gespannt, wie es weiter geht. Zu Beginn des ersten Teiles konnte ich mir auch jeden Fall nicht vorstellen, wie viel passiert, und wo wir enden werden.
Anfangs hat das Buch meiner Meinung nach etwas gebraucht, um mich richtig zu packen, Darrow als Protagonist ist ok, konnte aber nicht so richtig mit ihm warm werden, was sich ja in den anderen Büchern noch entwickeln kann. Die zweite Hälfte von Buch war echt spannend, man konnte dann gar nicht mehr aufhören zu lesen, wollte nur noch wissen wie es weiter geht. Einzige ist, dass ich nicht ganz soooo sehr Charaktere habe, die lich begeistern. Hält sich noch un Grenzen, aber auch das kann ja noch werden. Das Ende des Buches hat mich richtig bekommen, bin also sehr gespannt auf Band 2, wie sich das alles noch so entwickeln wird, auch Darrow selbst. Zumindest muss man positiv sagen, dass er Mal ein Protagonist ist der nicht Fehlerfrei ist, der auch aus diesen zu lernen scheint.
Red Rising
Ein tolles Buch, das mich positiv überrascht hat. Das es gut sein soll hab ich schon mitbekommen, aber es war trotzdem besser als erwartet. Den Mittelteil fand ich etwas zäh, der Anfang war großartig und das Ende anders als erwartet. Ich bin auf jeden Fall gespannt wie es weitergeht, es gibt ja noch ein paar Bände zu lesen. Klare Leseempfehlung!

Sklaverei, Unterdrückung und wahre Liebe fernab der Erde
Der Mars ist unsere Zukunft – er muss nur erschlossen werden. Daran glauben Darrow und seine Leute fest. Denn sie sind es, die in den tiefsten Schächten des roten Planeten Material abbauen. Damit soll es in einigen Generationen möglich sein, dass die Menschheit die zerstörte Erde verlassen und den Mars besiedeln kann. Und so jung Darrow, seine Frau Eo und seine Freunde auch sind, sie arbeiten in extrem gefährlicher Umgebung für all das. Er ist ein Höllentaucher, einer der Besten seines Clans. Doch all das ändert sich, als seine geliebte Eo nach einer Bestrafung durch die hohen Goldenen hingerichtet wird. Denn Darrow ist es nicht vergönnt, ebenfalls zu sterben. Stattdessen erwartet ihn tausendmal schlimmeres. Die Wahrheit. Denn seit Ewigkeiten leben die „besseren“ Farben, die von den Goldenen angeführt werden, bereits auf dem terraformten Mars. Darrows Liebste leiden also völlig grundlos. Und so nimmt der junge Mann die Chance wahr, die ihm geboten wird. Wenn ein Goldener aus ihm wird, kann er die Herrscher zu Fall bringen und für Gerechtigkeit sorgen. Auf diesem harten Weg erwarten ihn Schmerz und Leid, Freunde und Feinde. 🪐🌠🩸🌺 Mein Fazit: Auch wenn ich mich an manchen Stellen ein wenig vorankämpfen musste, ist das Buch wirklich gut! Darrow ist ein starker Charakter, dessen Taten und Gedanken ich eigentlich immer recht gut verstehen konnte. Und mit dem ich enorm mitgelitten habe! Auch die Darstellung der extremen Abwertung von Menschen ist (leider) sehr realistisch und sollte eigentlich jeden zum Nachdenken anregen, der es nicht ohnehin schon tut. Klare interstellare Empfehlung. Den nächsten Band werde ich zeitnah lesen 😊

"I live for the dream that my children will be born free," she says. "That they will be what they like. That they will own the land their father gave them." "I live for you," I say sadly. "Then you must live for more." This was my first ever Sci-fi read and I found it so compelling. In Darrows world, humanity has spread across the solar system, and he is a Red, a member of the lowest caste in the color-coded society of the future. Along with his fellow Reds, he works all day, believing that he and his people are making the surface of Mars livable for future generations. This book contains many themes from other YA/fantasy series that seemed oddly familiar. The tone, the discovery of society's true nature, the caste system, the sorting of students into different houses and the cutthroat competitions. And yet Red Rising is more than the sum of its parts. Pierce Brown managed to make all these familiar elements into something new and exciting. I was swept away in Darrow's story. From the lowly life of a miner to the heights of Olympus. I wasn't bored for one moment, the pacing was perfect, the writing was raw and brutal at times and Darrow is one of the best written main characters along with a lot of likeable side characters like Mustang, Sevros, Rogue and Pax (honestly naming a ginormous man after an Ikea wardrobe is actually brilliant I chuckled lot's of times his name was mentioned). The book is satisfying in itself, but it leaves a lot of questions for the second volume.
Geschärft durch Hass. Gestärkt durch Liebe.
Red Rising war mein erstes „richtiges“ Sci-Fi-Buch und ich bin sofort komplett reingezogen worden. Kein blabla, direkt rein ins Geschehen. Der Mars, die kranke Klassengesellschaft, knallharte Dystopie. Arm bleibt arm, reich wird reicher und obwohl die Story vermutlich tausende (oder vielleicht nur hunderte?) Jahre in der Zukunft spielt, klingt das Ganze erschreckend realistisch und nachvollziehbar.. Der erste Band ist ganz klar die Grundsteinlegung für die Reihe. Kein ständiger Twist, sondern ein cleverer, gemäßigter Aufbau und dazu sehr spannend! Genau das richtige Tempo, mit Momenten, die schockieren und gleichzeitig echt emotional sind! Dazu jede Menge Strategie & Taktik, wo man richtig mitdenken kann (und sollte). Ich bin voll drin, liebe es und hab direkt mit Band 2 angefangen.
Den Schnitter im Herzen
Ich habe selten ein Buch mit so viel Vorschusslorbeeren zur Hand genommen. Die Befürchtung, dass das Buch meinen Erwartungen nicht gerecht werden könnte, hat sich zum Glück nach wenigen Seiten in Luft aufgelöst. So viele Wendungen! So viel Charaktertelling! Ich stürze mich kopfüber, ohne Gravstiefel, in den zweiten Band.
Ein gute Start in die Science Fiction Buchreihe
Das buch konnte mich mit seiner aktionreiche, spannende und fesselnden Story echt begeistern Wir begleiten darow durch verschiedene Phasen in diesem Buch, hauptsächlich durch das bestehen der ersten Prüfung, seiner Universität. Und diese Prüfung gestaltet sich anders als erwartet. Die erzähl weisse ist sehr schnell oft haben wir innerhalb von Sätzen Ortswechsel und das einbringen vieler verschiedener Charaktere. Was es schwerer macht sich Orte oder Namen einzuprägen. Aber wer damit klar kommt, wird wie ich, eine sehr gute Zeit mit diesem Buch haben.

Gold glänzt nur von außen
Red Rising ist ein rasanter Auftakt der Reihe, geprägt von harter Sprache, teils rohem Ton und einem unaufhaltsamen Erzähltempo. Der erste Band wirft die Lesenden direkt ins Geschehen, und viele dramatische Ereignisse reihen sich von Beginn an dicht aneinander. Nur gelegentlich gibt es kleine Verschnaufpausen. Besonders spannend fand ich die Entwicklung der Hauptfigur Darrow – ob sie letztlich positiv oder negativ zu bewerten ist, bleibt für mich nach Band 1 noch offen. Der Roman ist äußerst brutal und zeigt viele düstere Seiten der Menschheit, doch trotz der Gewalt kommen auch Themen wie Freundschaft und – in einem gewissen Maß – Liebe nicht zu kurz. Wer allerdings eine klassische Liebesgeschichte erwartet, wird enttäuscht sein. Insgesamt ist Red Rising ein düsterer, blutiger, aber sehr spannender Einstieg in eine komplexe und gut durchdachte Welt. Fazit: Ein starker Reihenauftakt voller Blut, Kämpfe, Loyalität, Verrat und menschlicher Abgründe. Die düstere Zukunftsvision, das rasante Tempo und das faszinierende Worldbuilding machen den Roman zu einem echten Pageturner.

Römisches Reich im Weltraum
Ein fantastisches Buch, eine Sci-FI Dystopie, wie ich sie noch nie gelesen habe und zu Recht gehyped. Und hey, wie gut kann dieser Autor schreiben. Die Charaktere sind total lebendig, das Setting perfekt. Die Handlung erscheint beim Lesen wie ein Film im Kopf. Für alle Fans von „Die Tribute von Panem“ ein Must Read.





















































