Dark Age
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Description
A decade ago Darrow led a revolution and laid the foundations for a new world. Now he's an outlaw. Cast out of the very Republic he founded, he wages rogue war on Mercury. Is he still the same hero? Or will he become the very evil he fought to destroy?
In Darrow's darkening shadow, the Lysander au Lune, displaced heir to the old empire, rises. First, he must survive Gold backstabbing, then Darrow. Will he bring peace to mankind at the edge of his sword?
On Luna, Mustang, the Republic's embattled sovereign, fights to save both democracy and her exiled husband. But one may cost her the other - and her son is not yet returned.
Fear dims the hopes of the Rising, and as power is seized, lost and reclaimed, the worlds spin on toward a new dark age . . .
Book Information
Posts
Wenn die Nacht am dunkelsten ist…
Der vierte Band der „Red Rising“ Serie nimmt uns mit auf eine emotionale Achterbahnfahrt. Wir erleben, wie die mühsam erkämpfte Neue Ordnung zersplittert und Darrow, Virginia und Sevro und ihre Familien ums Überleben kämpfen. Tot geglaubte Verbündete und auch Feinde tauchen auf und verändern die Dynamik der Handlung immer wieder auf überraschende Weise. Sprachlich und bildlich ist dieses Buch monumental.
Langsam fehlen mir die Worte für diese Reihe. So viele geniale Plottwists, so viel Politik und noch mehr Blutbad. Pierce Browns Schreibstil gefällt mir wie immer super. Er schafft es, so viele einzelne Handlungsstränge und unterschiedlichste Motivationen der Charaktere zusammenzufügen. Wirklich, Hut ab. Mich überrascht auch immer wieder, wie groß alles ist. Ich weiß nicht, ob ich das in den bisherigen Bänden einfach nicht richtig wahrgenommen habe, aber bei manchen Beschreibungen der Armeen, Schiffe und Rüstungen fühlt man sich so unglaublich klein. Manche Stellen waren wirklich brutal und hart zu lesen, weil das Gemetzel schon sehr krass ist, aber ich liebe alles an diesem Buch.
"Well, here I am, you deviant bitch. Here I bloody am. The motherfucking consequence."
Okay, wenns einen fiktiven Charakter gibt, dessen Schlachtruf ich sofort, ohne zu zögern folgen würde, direkt an die Front sprintend, es wäre definitiv Darrow O'Lykos. He's such an unhinged menace 🙌🏻🧎🏻♀️Ich liebe ihn. Das Buch war eine emotionale Achterbahnfahrt und wehe, ihr sucht euch einen Lieblingscharakter aus. Die Wahrscheinlichkeit, dass der dieses Buch nicht überlebt, ist enorm. Meiner hat bis ca. 100 Seiten vor Ende durchgehalten und ich war kurz davor, das Buch gegen die nächste Wand zu pfeffern, weil ich es einfach nicht wahrhaben wollte. Wenn jemand grandiose Show Downs und Plot Twists schreiben kann, dann Pierce Brown.
Dieses. Buch. ist. dunkel - Selten so einen passenden Titel gesehen!
Irgendwann wird eines der Red Rising Bücher mir einen Herzinfarkt verschaffen. Wie kann ein Buch so unvorhersehbar und grausam gut sein? Jede Kritik, die ich an den wechselnden POV´s und der Taktung des Vorgängers hatte, verpufft an Dark Age. Pierce Brown ist und bleibt für mich der Meister der Plottwists und herzzerreißenden Erzählung. Obwohl dieses Buch, was Brutalität und Grausamkeit betrifft, alle seine Vorgänger abhängt, wirkt all das in Pierce Browns Welt nicht etwa übertrieben oder plump, sondern tragisch realistisch und leider nur allzu oft, nah an Problemen realer Konflikte orientiert. Die politische Komponente steht hier zum ersten Mal absolut im Fokus. Die Dimensionen, in denen sich Browns Welt bewegt, sind erneut enorm und kaum vorstellbar. Dennoch schafft er es immer wieder, auch die komplexsten Kriegsmanöver spannend darzustellen. Und auch die verschiedenen POV´s fühlen sich dieses Mal deutlich besser ausbalanciert an. Am Ende bleibt bei mir ein Gefühl von Hass-Liebe, denn nichts und niemand ist sicher. Und mein Gott, kann Brown hassenswerte Antagonisten schreiben!
Dark Age von Pierce Brown kam mit einer riesigen Leseflaute. Ich gebe zu, dass ich am Anfang des Buches sehr an meinem Englisch gezweifelt habe, wie sowohl auch daran, wie sehr mir die Charaktere noch am Herzen liegen. Spätestens ab Part 3 des Buches hat sich das dann geändert und es wurde zunehmender action-reicher sowie auch brutaler. Ich finde auch, dass in Dark Age die verschiedenen POV's der Charaktere echt gut geschrieben sind. Ich bin auch sehr dankbar für diese, denn der Hauptcharakter Darrow hat mich fast am wenigsten interessiert in diesem Teil. So viele Charaktere sind hier gestorben. Mich haben nur die wenigsten Tode emotional betroffen, aber einer davon besonders hart. Ich muss das ganze erstmal verarbeiten, bevor ich Light Bringer starte.
⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️
Pierce Browns Red Rising-Saga bleibt für mich einfach unerreicht und Dark Age zeigt erneut, warum. In diesem Band passiert so unglaublich viel: Schmerz, Krieg, Politik, Intrigen und zwischendrin immer wieder Momente voller Menschlichkeit und Liebe. Es ist ein wilder, düsterer Ritt, der einen kaum atmen lässt. Besonders berührt hat mich diesmal Lyria. Ihre Entwicklung ist stark und emotional, und ich hätte nie erwartet, wie sehr sie mir ans Herz wächst. Darrow bleibt ohnehin mein Held : unerschütterlich, zerrissen, immer noch voller Feuer. Auch Ephraim hat mich positiv überrascht; seine Wandlung ist eine der spannendsten im Buch. Mit Lysandra werde ich dagegen wohl nie richtig warm. Aber genau das zeigt, wie gut Pierce Brown komplexe Figuren schreiben kann – selbst die Charaktere, die man nicht mag, sind faszinierend und tragen unheimlich viel zur Tiefe der Geschichte bei. Dark Age ist brutal, episch und emotional – ein weiterer Beweis dafür, warum diese Reihe meine liebste bleibt. Hail Reaper!
Klappentext: Zehn Jahre lang war Darrow das Gesicht der Revolution gegen die farbenbasierte Weltengesellschaft. Nun ist er von der Republik, die er selbst gegründet hat, zum Gesetzlosen erklärt worden und führt auf eigene Faust Krieg auf dem Merkur, um Eos Traum doch noch zu verwirklichen. Doch ist er, der überall Tod und Verwüstung hinterlässt, wirklich noch der Held, der einst die Ketten sprengte? Oder wird sich eine neue Legende erheben und seinen Platz einnehmen? Meine Meinung: Ich bin etwas voreingenommen, da ich die Reihe liebe. Das Setting. Das rasante Erzähltempo. Die Action. Die Intrigen. Die Gewalt und Brutalität. Die Spannung. Die OMG-Momente. Man muss aber klar sagen, dass man bei diesem Band sehr stark merkt, dass das Buch im Deutschen in 2 Teilen veröffentlicht wurde. Obwohl das Erzähltempo sehr schnell ist, entwickelt sich die Geschichte nur langsam. Es geht weniger um die (immer noch sehr toll und ausführlich beschriebenen) Kampfszenen, sondern mehr um die Politik dahinter. Darrow, zuvor die Verkörperung von perfekter Balance zwischen Empathie und Verantwortung/Pflichtgefühl, ist zum Instrument seines eigenen Traums mutiert und verliert sich darin selbst. Der Kampf und die Politik machen ihm zu schaffen und er fragt sich, ob seine Verantwortung darin liegt für sein Volk da zu sein, das er befreit hat, oder für seine Familie, die ihn braucht. Sein innerer Zwiespalt ist nachvollziehbar und gut dargestellt, aber mir blutete beim Lesen das Herz für ihn. Er wirkt alt und verbraucht und man hofft, dass er ein wenig von seinem früheren Ich zurückerlangt und neuen Elan entwickelt. Lysander, der auf der Gegenseite kämpft, versprüht Elan, Moralgefühl und Verbissenheit. Er wäre mit Sicherheit jemand, dem man gerne folgen würde. So lässt einen das Buch recht zwiegespalten zurück. Man möchte eigentlich nur, dass Darrow und Lysander sich verbünden – der Sieg des Einen würde nämlich notgedrungen den Untergang des Anderen bedeuten. Virginia, das Oberhaupt, kämpft unterdessen mit Worten für ihre Demokratie, die leider nicht von jedem akzeptiert oder gewünscht ist. Als sich die Schlinge um Virginias Hals immer weiter zuzieht, kommt endlich die alte Mustang wieder zum Vorschein, klug und durchdacht, aber ein Bluthund und durch nichts kleinzukriegen – oder doch? Sehr lange liest man nur von Darrow, Lysander und ihr, sodass ich zwischendurch nachblättern musste, ob Lyria und Ephraim im vierten Band gestorben waren. Nein, Kapitel aus ihrer Sicht kommen einfach erst wirklich spät. Das und der Spannungsbogen machen deutlich, dass es sich im Englischen um ein Buch handelt statt um zwei. Während Ephraim mir in Band 4 ziemlich egal war, entwickelte ich in Band 5.1 eine gewisse Sympathie für ihn. Das gründete vor allem auf seiner Freundschaft mit Pax, der als Junge sehr altklug wirkt, vermutlich aber einfach ein Superbrain ist, das sowohl etwas von Politik als auch Kriegsstrategie versteht. Das Erbe seiner Eltern… Da der Fokus auf der Politik liegt, die im Red Rising Universum genauso komplex ist, wie im realen Leben, kann man das Buch nicht eben nebenbei lesen. Es erfordert Konzentration und die volle Aufmerksamkeit des Lesers. Die letzten zwei Prozent waren extrem lustig und verliehen der Geschichte Leichtigkeit, die ich in Band 4 und 5.1 bis dato ein wenig vermisst hatte. Für mich eine würdige Fortsetzung, die mich gespannt auf das Finale zurücklässt! Und können wir bitte Marco Sven Reinbolds Sprecherfähigkeit appreciaten?! Er ist soooo gut! 5 von 5 Sterne! (Man muss fairer Weise aber sagen, dass die Fortsetzung der originalen Trilogie noch nicht ganz das Wasser reichen kann)
“During war, the laws are silent.” Dark Age is one of the darkest, bleakest, and goriest book I’ve read in a long while. The humor and heartwarming aspects of the series that’s usually there to lighten the mood are close to non-existent in this installment. There’s not one happy moment for the protagonists. Everyone is constantly being tortured, tormented, and killed. I honestly never expected the series to ever become this dark. With that escalation of darkness, the pacing of the story felt off. Imagine reading attempted rapes, impalements, genital mutilations, drug abuse, gore, deaths and so on for hundreds of pages. After a while, the constant exposure to these very explicit details of violence became desensitizing. Pierce Brown is a master of combining hope, humor, and heartwarming moments with despair and terror and adding thrilling action sequences to keep it interesting. This book was not that. But them I'm wondering if this bleakness is the whole point of the book. To really push the message that war is NOT glorious, it's gory damn horrific. I personally struggled to keep track of all the villains, there were just so many! I felt like I needed to be locked on every single word with all the different POVs and characters having multiple names. All that is to say I am not okay. I feel empty inside. I have zero hope left at this point. Everything’s fucked and I’m just left here depressed and sick to my stomach.
Another fast paced journey though wars, politics and intrigues. I really liked the overall plot, but I wished there was a bit more about Darrow in the end without the big cliffhanger at the end. I am not exactly sure, if I like the events with Sefi and Ephraim, but I always asked myself why there are so many genetic modifications with animals and never with humans.
4.5/5 stars Reread update: 5/5 Dark Age hits like a fucking boulder and doesn’t cease. It is probably the most anti-war of any novel I have ever read and I mainly read fantasy and scifi, so most of what I read deals with war in some shape or form. I don’t think Dark Age has this effect because of the sheer quantity of death or suffering that is shown, but because it depicts its horrors in a way that feels taken for granted in the grand scheme of warfare. Almost none of the horrors displayed feel overly dramatic or climactic, they feel like just another addition to an endless list of atrocities that through their sheer number have lost their flavor and impact and aren’t anything extraordinary or noteworthy anymore. I think it feels this way because this is what my naive mind imagines when trying to relate to individuals who have experienced things like this firsthand. It’s this kind of numbness that I imagine the mind cloaking itself with to protect itself from going insane from things no human being should ever experience. This, of course, also shows itself when looking at the characters. Through over a decade of war, Darrow has become something that is a far cry from anything he has ever aspired to be. In some ways he has become the thing he once loathed the most. His and his murdered wife’s dream of a caste-free society has been obscured by his obsession of fixing things through armed conflict. It is the only thing that fulfills him anymore. Peace doesn’t feel like salvation to him but like the calm before an inevitable storm. The only thing Darrow feels fulfilled in and is really good at anymore is embracing the storm and wielding it. War is the only thing he feels secure and somewhat in control of but it has cost him almost anything he truly cares for. By becoming the god of war his admirers need him to be he has also sacrificed his newly-built family and most of his closest friends. Dark Age deals with the fallout of all that and I love to hate the heartbreaking tragedy of it all.
Description
A decade ago Darrow led a revolution and laid the foundations for a new world. Now he's an outlaw. Cast out of the very Republic he founded, he wages rogue war on Mercury. Is he still the same hero? Or will he become the very evil he fought to destroy?
In Darrow's darkening shadow, the Lysander au Lune, displaced heir to the old empire, rises. First, he must survive Gold backstabbing, then Darrow. Will he bring peace to mankind at the edge of his sword?
On Luna, Mustang, the Republic's embattled sovereign, fights to save both democracy and her exiled husband. But one may cost her the other - and her son is not yet returned.
Fear dims the hopes of the Rising, and as power is seized, lost and reclaimed, the worlds spin on toward a new dark age . . .
Book Information
Posts
Wenn die Nacht am dunkelsten ist…
Der vierte Band der „Red Rising“ Serie nimmt uns mit auf eine emotionale Achterbahnfahrt. Wir erleben, wie die mühsam erkämpfte Neue Ordnung zersplittert und Darrow, Virginia und Sevro und ihre Familien ums Überleben kämpfen. Tot geglaubte Verbündete und auch Feinde tauchen auf und verändern die Dynamik der Handlung immer wieder auf überraschende Weise. Sprachlich und bildlich ist dieses Buch monumental.
Langsam fehlen mir die Worte für diese Reihe. So viele geniale Plottwists, so viel Politik und noch mehr Blutbad. Pierce Browns Schreibstil gefällt mir wie immer super. Er schafft es, so viele einzelne Handlungsstränge und unterschiedlichste Motivationen der Charaktere zusammenzufügen. Wirklich, Hut ab. Mich überrascht auch immer wieder, wie groß alles ist. Ich weiß nicht, ob ich das in den bisherigen Bänden einfach nicht richtig wahrgenommen habe, aber bei manchen Beschreibungen der Armeen, Schiffe und Rüstungen fühlt man sich so unglaublich klein. Manche Stellen waren wirklich brutal und hart zu lesen, weil das Gemetzel schon sehr krass ist, aber ich liebe alles an diesem Buch.
"Well, here I am, you deviant bitch. Here I bloody am. The motherfucking consequence."
Okay, wenns einen fiktiven Charakter gibt, dessen Schlachtruf ich sofort, ohne zu zögern folgen würde, direkt an die Front sprintend, es wäre definitiv Darrow O'Lykos. He's such an unhinged menace 🙌🏻🧎🏻♀️Ich liebe ihn. Das Buch war eine emotionale Achterbahnfahrt und wehe, ihr sucht euch einen Lieblingscharakter aus. Die Wahrscheinlichkeit, dass der dieses Buch nicht überlebt, ist enorm. Meiner hat bis ca. 100 Seiten vor Ende durchgehalten und ich war kurz davor, das Buch gegen die nächste Wand zu pfeffern, weil ich es einfach nicht wahrhaben wollte. Wenn jemand grandiose Show Downs und Plot Twists schreiben kann, dann Pierce Brown.
Dieses. Buch. ist. dunkel - Selten so einen passenden Titel gesehen!
Irgendwann wird eines der Red Rising Bücher mir einen Herzinfarkt verschaffen. Wie kann ein Buch so unvorhersehbar und grausam gut sein? Jede Kritik, die ich an den wechselnden POV´s und der Taktung des Vorgängers hatte, verpufft an Dark Age. Pierce Brown ist und bleibt für mich der Meister der Plottwists und herzzerreißenden Erzählung. Obwohl dieses Buch, was Brutalität und Grausamkeit betrifft, alle seine Vorgänger abhängt, wirkt all das in Pierce Browns Welt nicht etwa übertrieben oder plump, sondern tragisch realistisch und leider nur allzu oft, nah an Problemen realer Konflikte orientiert. Die politische Komponente steht hier zum ersten Mal absolut im Fokus. Die Dimensionen, in denen sich Browns Welt bewegt, sind erneut enorm und kaum vorstellbar. Dennoch schafft er es immer wieder, auch die komplexsten Kriegsmanöver spannend darzustellen. Und auch die verschiedenen POV´s fühlen sich dieses Mal deutlich besser ausbalanciert an. Am Ende bleibt bei mir ein Gefühl von Hass-Liebe, denn nichts und niemand ist sicher. Und mein Gott, kann Brown hassenswerte Antagonisten schreiben!
Dark Age von Pierce Brown kam mit einer riesigen Leseflaute. Ich gebe zu, dass ich am Anfang des Buches sehr an meinem Englisch gezweifelt habe, wie sowohl auch daran, wie sehr mir die Charaktere noch am Herzen liegen. Spätestens ab Part 3 des Buches hat sich das dann geändert und es wurde zunehmender action-reicher sowie auch brutaler. Ich finde auch, dass in Dark Age die verschiedenen POV's der Charaktere echt gut geschrieben sind. Ich bin auch sehr dankbar für diese, denn der Hauptcharakter Darrow hat mich fast am wenigsten interessiert in diesem Teil. So viele Charaktere sind hier gestorben. Mich haben nur die wenigsten Tode emotional betroffen, aber einer davon besonders hart. Ich muss das ganze erstmal verarbeiten, bevor ich Light Bringer starte.
⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️
Pierce Browns Red Rising-Saga bleibt für mich einfach unerreicht und Dark Age zeigt erneut, warum. In diesem Band passiert so unglaublich viel: Schmerz, Krieg, Politik, Intrigen und zwischendrin immer wieder Momente voller Menschlichkeit und Liebe. Es ist ein wilder, düsterer Ritt, der einen kaum atmen lässt. Besonders berührt hat mich diesmal Lyria. Ihre Entwicklung ist stark und emotional, und ich hätte nie erwartet, wie sehr sie mir ans Herz wächst. Darrow bleibt ohnehin mein Held : unerschütterlich, zerrissen, immer noch voller Feuer. Auch Ephraim hat mich positiv überrascht; seine Wandlung ist eine der spannendsten im Buch. Mit Lysandra werde ich dagegen wohl nie richtig warm. Aber genau das zeigt, wie gut Pierce Brown komplexe Figuren schreiben kann – selbst die Charaktere, die man nicht mag, sind faszinierend und tragen unheimlich viel zur Tiefe der Geschichte bei. Dark Age ist brutal, episch und emotional – ein weiterer Beweis dafür, warum diese Reihe meine liebste bleibt. Hail Reaper!
Klappentext: Zehn Jahre lang war Darrow das Gesicht der Revolution gegen die farbenbasierte Weltengesellschaft. Nun ist er von der Republik, die er selbst gegründet hat, zum Gesetzlosen erklärt worden und führt auf eigene Faust Krieg auf dem Merkur, um Eos Traum doch noch zu verwirklichen. Doch ist er, der überall Tod und Verwüstung hinterlässt, wirklich noch der Held, der einst die Ketten sprengte? Oder wird sich eine neue Legende erheben und seinen Platz einnehmen? Meine Meinung: Ich bin etwas voreingenommen, da ich die Reihe liebe. Das Setting. Das rasante Erzähltempo. Die Action. Die Intrigen. Die Gewalt und Brutalität. Die Spannung. Die OMG-Momente. Man muss aber klar sagen, dass man bei diesem Band sehr stark merkt, dass das Buch im Deutschen in 2 Teilen veröffentlicht wurde. Obwohl das Erzähltempo sehr schnell ist, entwickelt sich die Geschichte nur langsam. Es geht weniger um die (immer noch sehr toll und ausführlich beschriebenen) Kampfszenen, sondern mehr um die Politik dahinter. Darrow, zuvor die Verkörperung von perfekter Balance zwischen Empathie und Verantwortung/Pflichtgefühl, ist zum Instrument seines eigenen Traums mutiert und verliert sich darin selbst. Der Kampf und die Politik machen ihm zu schaffen und er fragt sich, ob seine Verantwortung darin liegt für sein Volk da zu sein, das er befreit hat, oder für seine Familie, die ihn braucht. Sein innerer Zwiespalt ist nachvollziehbar und gut dargestellt, aber mir blutete beim Lesen das Herz für ihn. Er wirkt alt und verbraucht und man hofft, dass er ein wenig von seinem früheren Ich zurückerlangt und neuen Elan entwickelt. Lysander, der auf der Gegenseite kämpft, versprüht Elan, Moralgefühl und Verbissenheit. Er wäre mit Sicherheit jemand, dem man gerne folgen würde. So lässt einen das Buch recht zwiegespalten zurück. Man möchte eigentlich nur, dass Darrow und Lysander sich verbünden – der Sieg des Einen würde nämlich notgedrungen den Untergang des Anderen bedeuten. Virginia, das Oberhaupt, kämpft unterdessen mit Worten für ihre Demokratie, die leider nicht von jedem akzeptiert oder gewünscht ist. Als sich die Schlinge um Virginias Hals immer weiter zuzieht, kommt endlich die alte Mustang wieder zum Vorschein, klug und durchdacht, aber ein Bluthund und durch nichts kleinzukriegen – oder doch? Sehr lange liest man nur von Darrow, Lysander und ihr, sodass ich zwischendurch nachblättern musste, ob Lyria und Ephraim im vierten Band gestorben waren. Nein, Kapitel aus ihrer Sicht kommen einfach erst wirklich spät. Das und der Spannungsbogen machen deutlich, dass es sich im Englischen um ein Buch handelt statt um zwei. Während Ephraim mir in Band 4 ziemlich egal war, entwickelte ich in Band 5.1 eine gewisse Sympathie für ihn. Das gründete vor allem auf seiner Freundschaft mit Pax, der als Junge sehr altklug wirkt, vermutlich aber einfach ein Superbrain ist, das sowohl etwas von Politik als auch Kriegsstrategie versteht. Das Erbe seiner Eltern… Da der Fokus auf der Politik liegt, die im Red Rising Universum genauso komplex ist, wie im realen Leben, kann man das Buch nicht eben nebenbei lesen. Es erfordert Konzentration und die volle Aufmerksamkeit des Lesers. Die letzten zwei Prozent waren extrem lustig und verliehen der Geschichte Leichtigkeit, die ich in Band 4 und 5.1 bis dato ein wenig vermisst hatte. Für mich eine würdige Fortsetzung, die mich gespannt auf das Finale zurücklässt! Und können wir bitte Marco Sven Reinbolds Sprecherfähigkeit appreciaten?! Er ist soooo gut! 5 von 5 Sterne! (Man muss fairer Weise aber sagen, dass die Fortsetzung der originalen Trilogie noch nicht ganz das Wasser reichen kann)
“During war, the laws are silent.” Dark Age is one of the darkest, bleakest, and goriest book I’ve read in a long while. The humor and heartwarming aspects of the series that’s usually there to lighten the mood are close to non-existent in this installment. There’s not one happy moment for the protagonists. Everyone is constantly being tortured, tormented, and killed. I honestly never expected the series to ever become this dark. With that escalation of darkness, the pacing of the story felt off. Imagine reading attempted rapes, impalements, genital mutilations, drug abuse, gore, deaths and so on for hundreds of pages. After a while, the constant exposure to these very explicit details of violence became desensitizing. Pierce Brown is a master of combining hope, humor, and heartwarming moments with despair and terror and adding thrilling action sequences to keep it interesting. This book was not that. But them I'm wondering if this bleakness is the whole point of the book. To really push the message that war is NOT glorious, it's gory damn horrific. I personally struggled to keep track of all the villains, there were just so many! I felt like I needed to be locked on every single word with all the different POVs and characters having multiple names. All that is to say I am not okay. I feel empty inside. I have zero hope left at this point. Everything’s fucked and I’m just left here depressed and sick to my stomach.
Another fast paced journey though wars, politics and intrigues. I really liked the overall plot, but I wished there was a bit more about Darrow in the end without the big cliffhanger at the end. I am not exactly sure, if I like the events with Sefi and Ephraim, but I always asked myself why there are so many genetic modifications with animals and never with humans.
4.5/5 stars Reread update: 5/5 Dark Age hits like a fucking boulder and doesn’t cease. It is probably the most anti-war of any novel I have ever read and I mainly read fantasy and scifi, so most of what I read deals with war in some shape or form. I don’t think Dark Age has this effect because of the sheer quantity of death or suffering that is shown, but because it depicts its horrors in a way that feels taken for granted in the grand scheme of warfare. Almost none of the horrors displayed feel overly dramatic or climactic, they feel like just another addition to an endless list of atrocities that through their sheer number have lost their flavor and impact and aren’t anything extraordinary or noteworthy anymore. I think it feels this way because this is what my naive mind imagines when trying to relate to individuals who have experienced things like this firsthand. It’s this kind of numbness that I imagine the mind cloaking itself with to protect itself from going insane from things no human being should ever experience. This, of course, also shows itself when looking at the characters. Through over a decade of war, Darrow has become something that is a far cry from anything he has ever aspired to be. In some ways he has become the thing he once loathed the most. His and his murdered wife’s dream of a caste-free society has been obscured by his obsession of fixing things through armed conflict. It is the only thing that fulfills him anymore. Peace doesn’t feel like salvation to him but like the calm before an inevitable storm. The only thing Darrow feels fulfilled in and is really good at anymore is embracing the storm and wielding it. War is the only thing he feels secure and somewhat in control of but it has cost him almost anything he truly cares for. By becoming the god of war his admirers need him to be he has also sacrificed his newly-built family and most of his closest friends. Dark Age deals with the fallout of all that and I love to hate the heartbreaking tragedy of it all.
















