Plainsong

Plainsong

Softcover
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Description

Plainsong, set in Kent Haruf's fictional Holt County, Colorado, is an unforgettable modern classic, exploring the grace and hope of every human life, and our boundless capacity for love.

'So delicate and lovely that it has the power to exalt the reader' - The New York Times

Tom Guthrie is struggling to bring up his two young sons alone and, in the same town, school girl Victoria Roubideaux is pregnant and homeless.

Brothers Harold and Raymond McPheron - gentle, solitary, gruff and unpolished - agree to take Victoria in, unaware that their lives will change forever.

'Beautifully crafted, alive and quietly magnificent' - Roddy Doyle, Booker Prize-winning author of Paddy Clarke Ha Ha Ha

Part of the Picador Collection, a series showcasing the best of modern literature.

Book Information

Main Genre
Novels
Sub Genre
Miscellaneous
Format
Softcover
Pages
287
Price
14.00 €

Posts

17
All
4.5

Hat mir richtig gut gefallen und freue mich sehr darauf noch mehr von Kent Haruf zu lesen

5

Die Bücher von Kent Haruf sind einfach mitten aus dem Leben und mit so gefühlvollen und aufmerksamen Charakteren, dass ich jeder Person empfehle mindestens ein Buch zu lesen. 🫶🏻 Im Lied der Weite begleiten wir einmal ein 17 Jähriges Mädchen, welches unerwartet schwanger wird und daraufhin von zuhause rausgeworfen wird. Sie sucht eine Bleibe und findet sie bei zwei Brüdern, die eine Farm betreiben 🌾 Außerdem wird noch eine kleine Familie begleitet, die sich an neue Lebensumstände anpassen muss 🌪️ Das Buch hat Spannungen und liebevolle ruhige Momente. Haruf schafft mit seinem Schreibstil eine tolle Atmosphäre ✨

3.5

Schwanke zwischen 3,5 und 4 Sternen

4.5

Wohlfühlroman

Dachte ich letzt noch, mich würden nur noch die großen, dramatischen Bücher begeistern können, so zeigt mir Kent Haruf mal wieder, dass es auch die leisen Bücher vermögen. „Lied der Weite“ ist der zweite Band der Reihe von sechs, die der Autor im fiktiven Ort Holt, irgendwo in Colorado, spielen lässt. Der auf dem Klappentext beschriebene Inhalt startet erst so rund um Seite 140… allein daran merkt man schon, dass es hier um mehr geht, als den Hauptplot. Ich mag, wie genau Kent Haruf seine Charaktere beschreibt. Wie er sie uns Leser*innen näherbringt und wir uns mit ihnen verbunden fühlen, selbst wenn wir nichts gemeinsam haben. Ich mag die ruhige Erzählweise und auch, dass gar nicht so viel passieren muss. Hört sich langweilig an? Ist es aber nicht. Zumindest nicht, wenn man auf der Suche nach so etwas wie einem Wohlfühlroman oder gleich einer ganzen Serie ist. Die Einsamkeit und die Suche nach Nähe und Gemeinschaft eint alle Personen in diesem Roman, der mir wirklich gut gefallen hat, auch wenn er nicht so richtig zu meinem sonstigen Beuteschema passen will. Ich freue mich jetzt schon auf Band drei der Reihe und hoffe, es geht so einfach wie bewegend weiter.

4

"Raymond sah seinen Bruder entgeistert an. Sie waren vor dem Haus angekommen und hielten vor dem Drahtzaun auf der hartgefrorenen, zerfurchten Zufahrt. Herrgott nochmal, sagte er, das ist eine Kuh. Du redest von Kühen. Ich mein ja nur, sagte Harold. Denk doch mal drüber nach. Du sagst praktisch, dass sie eine Kuh ist, das sagst du doch. Das will ich damit überhaupt nicht sagen. Sie ist ein Mädchen, um Himmels willen. Keine Kuh." (Zitat, Seite 218). In diesem Roman stellt uns der Autor verschiedene Menschen vor, die alle in der fiktiven amerikanischen Kleinstadt leben und deren Wege sich im Lauf der Geschichte miteinander verbinden. Dabei kommt es zu ungewöhnlichen Beziehungen: die Zeitungsjungs Ike und Bobby Freunden sich mit einer alten Dame an, die alten Junggesellen Raymond und Harold nehmen eine schwangere Schülerin auf, die wegen ihres Zustands ihr Zuhause verloren hat. Auch der Lehrer Guthrie muss mit veränderten Umständen klarkommen, außerdem macht ihm ein Schüler das Leben schwer. Der Schreibstil von Kent Haruf ist bodenständig, fast schon sachlich. Er schnitzt die Worte, die wie solch gefertigten Gegenstände aus Holz eher praktischen Charakter und nur gelegentlich dekorativen Nutzen haben. Mit Bedacht und der nötigen Zeit schafft er für seine Figuren einen Raum, in dem sich die Geschichte langsam entfalten kann. FAZIT Ein kleiner Roman über Menschlichkeit. Lesenswert.

4

Kent Haruf zieht uns mit seinen unaufgeregten, aus dem Leben gegriffenen Geschichten und den besonderen Charakteren darin in seinen Bann. In der Kleinstadt Holt begegnen wir den unterschiedlichsten Schicksalen. Jeder hat sein eigenes Päckchen zu tragen und doch kreuzen sich die Wege der ein oder anderen Protagonist:innen. Dabei zeichnet Kent Haruf die Charaktere so nahbar und authentisch, dass man sich selbst als Teil Holts sehen könnte. . In "Das Lied der Weite" treffen wir auf die schwangere Victoria Roubideaux, die von ihrer Mutter verstoßen wird und darauf von den McPheron-Brüdern, zwei einsamen Farmern, aufgenommen wird. Vermittelt wird sie von Maggie Jones, ihrer Arbeitgeberin und guten Seele, die sie in dieser schweren Zeit zwar unterstützen möchte, aber selbst mit familiären Problemen kämpft. Wir treffen Tom Guthrie, der vor den Trümmern seiner Ehe steht, weil seine Frau unter Depressionen leidet sowie seine beiden Kinder, die damit irgendwie umgehen müssen. Und auf Iva Stearns, eine arme Rentnerin, die sich nach Gesellschaft sehnt. . In Holt durchleben wir mit den Charakteren gemeinsam sämtliche Emotionen: Freude, Erleichterung, Leid, Trauer. Weil sie uns so ans Herz gewachsen sind. Und ich freue mich schon sehr, diese Kleinstadt in weiteren Büchern erneut zu besuchen und den ein oder anderen Charakter vielleicht dort nochmal anzutreffen.

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2

Sind fotorealistische Bilder Kunst? Oder nur Können? So kam ich mir bei diesem Buch von Kent Haruf vor, der eigentlich im Sinne der großen amerikanischen Erzählkultur das Leben der kleinen Menschen abseits der turbulenten Metropolen beschreibt. So ein richtiges Feel-Good-Book, fast alle sind irgendwie sympathisch, der Community-Gedanke wird hochgehalten, ein paar Schrullige, ein paar Naive und noch ein paar Unsympathen. Und wie drollig sind doch die beiden alten Farmer-Brüder, die auf ihr lebenslanges frauenfreies Leben plötzlich mit einer 17jährigen Schwangeren im Haus umgekrempelt erleben. Das alles mit einer sehr großen Liebe zum Detail, vom Besuch beim Gynäkologen bis zur Obduktion eines am Darmverschluss verstorbenen Pferdes. Bißchen wie Knausgaard, nur irgendwie oberflächlicher. Weniger Information, dafür mehr stilistische Rafinesse ist mir doch lieber. Und hinsichtlich des Unterhaltungswertes freue ich mich, mich nun wieder der Genreliteratur zuzuwenden.

5

In einer Kleinstadt wird die 17 jährige Victoria von ihrer Mutter vor die Tür gesetzt, weil sie schwanger ist. Damit das Mädchen nicht auf der Straße leben muss, überredet die Lehrerin des Mädchens zwei alte Viehzüchter, Victoria bei sich aufzunehmen. Die McPherons sind freundlich, aber wortkarg und leben schon sehr lange alleine. Sie machen ihre Arbeit immer gemeinsam und verstehen sich ohne Worte hervorragend. Sie gehen darauf ein, das Mädchen bei sich aufzunehmen. Damit verändert sich Einiges auf der Farm der Alten. Kent Haruf beschreibt das Leben in einer fiktiven Kleinstadt in Colorado, in der Nähe von Denver. Die Einwohner sind teilweise verschroben und haben noch nie viele Worte verloren. Er beschreibt seine Romanhelden mit knappen Worten und so Manches bleibt dem Leser verborgen. Alleine durch die Handlungen seiner Figuren, versteht man diese am Ende, oder kann seine Gedanken hinein interpretieren. Als Leser schwebt man förmlich über den Protagonisten. Haruf schreibt, zart, humorvoll und unaufdringlich. Ich hatte ständig das Gefühl, über der Geschichte zu schweben. Immer wieder musste ich schmunzeln, vor allem über die McPherons-Brüder. Nie hatte ich das Gefühl, dieses Buch aus den Händen legen zu wollen. Die unaufgeregte Schreibweise, deutet auf einen Sturm hin, der aber niemals auftaucht. Trotzdem ist es auf keinen Fall langweilig und zieht einen magisch in diese Kleinstadt, mit dem Verlangen, mehr über seine Bewohner zu erfahren. Die Wortlosigkeit, die Stille und Weite spricht aus den Seiten. Ein wunderbares Buch, mit der Erkenntnis, dass mit Worten und Taten Vieles geschaffen und verändert werden kann.

1

Was soll ich mit so einem Buch anfangen? "Ein schwangeres Mädchen landet bei älteren Junggesellen und brutale junge Männer leihen ihre Freundin dem Freund aus. Zart und bodenständig zugleich beschreibt der Autor Kent Haruf in „Lied der Weite“ das Leben seiner Protagonisten in einer amerikanischen Kleinstadt." Schon diese merkwürdige Rezension aus DLF -Kultur hätte mich abschrecken müssen. Und weiter: "Über Seiten lesen wir, wie er die Schnitte setzt, die Rippen aufschneidet, Lunge, Herz und schleimige Gedärme untersucht. Da gibt es keine Lust an der Metzelei, sondern eine Leidenschaft für die Präzision." Die Handlungen werden zutreffend wiedergegeben, nur die Bewertung der literarischen Künste kann ich keinesfalls teilen - Abbruch!

4

Kent Haruf erzählt das „Lied der Weite“ in einer außergewöhnlich klaren, einfachen und schnörkellosen Sprache. Er beschreibt Tatsachen und Momente stets von außen und gibt dem Leser keine direkte Sicht auf das Innenleben der Protagonisten. Wie sie sich fühlen, wird nicht einfach mitgeteilt, sondern muss aus ihren Worten und Taten erschlossen werden - wie bei all den Menschen, mit denen wir täglich zu tun haben und die ebenfalls ohne Erklärung und Gebrauchsanweisung kommen. Und die Menschen dieser Geschichte sind keine Menschen der großen Worte. Ihre Sprache ist genauso karg und klar wie die des Autors und eben auch genauso geradlinig und direkt. „Lied der Weite“ ist eine Geschichte über Menschlichkeit, Gemeinschaft und Liebe in allen ihren möglichen und unmöglichen Formen - eine ruhige Geschichte von spröden Figuren. Und diese Geschichte trifft unmittelbar ins Herz, ohne zu irgendeinem Zeitpunkt kitschig oder langweilig zu sein. Ein echtes Juwel und eine große Empfehlung!

5

„Plainsong“ heißt das Buch im Original: Choralgesang. Ein sehr passender Titel, in zweierlei Hinsicht. Der Autor lässt den Leser teilhaben am Leben grundverschiedener Menschen, die sich zwar kennen, weil in der Kleinstadt jeder jeden kennt, die aber ansonsten auf den ersten Blick kaum etwas gemeinsam haben. Er gibt ihnen authentische Stimmen, die sich zunächst nur wenig harmonisch zusammenfügen, als ihre Leben sich auf einmal überschneiden – jeder bringt seine eigenen Missklänge ein in diesen Choral: Einsamkeit. Depression. Das unerfüllte Bedürfnis nach Akzeptanz und Liebe. Die Annäherung beginnt nur vorsichtig, manchmal misstrauisch, aber man spürt sofort: da ist Resonanz. Da bringt einer im Leben des anderen etwas zum Schwingen. Die Missklänge verstummen zwar nicht über Nacht, am Ende wird das „Lied der Weite“ jedoch zu einem Choral der Hoffnung und des gegenseitigen Respekts. Die Schlüsselfigur des Romans ist in meinen Augen die schwangere 17-jährige Victoria, die von ihrer Mutter verstoßen wurde. Das setzt in der Kleinstadt einiges in Bewegung, vor allem unerwartete Hilfsbereitschaft: aufgenommen wird das Mädchen letztendlich ausgerechnet von den Brüdern McPheron, zwei alten Viehzüchtern, die ihr ganzes Leben lang Junggesellen waren und nicht die geringste Ahnung davon haben, wie sie mit einem Teenager umgehen sollen. Für diese beiden Charaktere allein hätte es sich schon gelohnt, das Buch zu lesen! Sie fühlen sich erst heillos überfordert von ihrer neuen Aufgabe, stürzen sich aber dennoch mit einer so schroffen wie herzzerreißenden Liebenswürdigkeit hinein – als hätten sie genau das ihr Leben lang vermisst. Dabei entbehren ihre Szenen nicht einer gewissen Komik, wenn sie versuchen, sich ihre neue Situation mit Dingen zu erklären, die sie kennen und von denen sie etwas verstehen. Einmal vergleicht Harold das Verhalten Victorias mit dem einer schwangeren Kuh: "Was redest du da?, sagte Raymond. Was ist denn das für ein Vergleich? Neulich hab ich drüber nachgedacht. Über die Ähnlichkeiten. Beide sind jung. Beide sind hier draußen auf dem Land, wo nur wir sind, um auf sie aufzupassen. Beide haben zum ersten Mal im Leben ein Baby im Bauch. Überleg doch mal. Raymond sah seinen Bruder entgeistert an. Sie waren vor dem Haus angekommen und hielten vor dem Drahtzaun auf der hartgefrorenen, zerfurchten Zufahrt. Herrgott noch mal, sagte er, das ist eine Kuh. Du redest von Kühen. Ich mein ja nur, sagte Harold. Denk doch mal drüber nach. Du sagst praktisch, dass sie eine Kuh ist, das sagst du doch. Das will ich damit überhaupt nicht sagen. Sie ist ein Mädchen, um Himmels willen. Keine Kuh. Du kannst doch nicht Mädchen und Kühe in einen Topf werfen. Ich hab ja nur gemeint, sagte Harold. Machst du dir eigentlich nie Gedanken? Doch. Ich denk auch manchmal nach. Na also. Aber ich muss nicht gleich drüber reden. Na gut. Ich hab geredet, bevor ich nachgedacht hab. Willst du mich gleich erschießen, oder wartest du, bis es finster ist?" Auch die anderen Charaktere erweckt Kent Haruf zum Leben, mit all ihren Marotten, Wünschen, Stärken und Schwächen – und das, ohne dem Leser jemals unmittelbar ihre Gedanken zu verraten. Man beobachtet ihr Verhalten sozusagen von außen, aber das beschreibt der Autor so prägnant, dass man schnell ein Gefühl für sie bekommt. Plainsong – plain song – plain „plain“ kann vieles bedeuten, schlicht, gewöhnlich, klar, pur... Und dies ist der zweite Grund, warum der Titel so passend ist: über lange Strecken erzählt das Buch vom ganz gewöhnlichen Alltag in einer ländlich gelegenen Kleinstadt, ruhig und mit sorgsamer Langsamkeit. Hundert Seiten ziehen am Leser vorbei, ohne dass viel passiert, ohne nennenswerten Spannungsbogen. Aber das ist nicht trivial, das ist das Leben. Die Geschichte entwickelt ihre ganz eigene Art von Spannung, denn es ist alles so echt, so lebendig, so berührend.Ich habe in jeder Szene mit den Charakteren mitgefiebert – auch wenn sie nur dabei waren, Zeitungen auszutragen. Schlicht, klar, pur… Das sind alles Attribute, die auf den Schreibstil von Kent Haruf zutreffen. Er erzählt in einfachen, bedächtigen Sätzen, die dennoch ihre ganz eigene Poesie entfalten. Sie treffen den Kern der Dinge, das Wesen der Menschen, die der Autor so liebevoll beschreibt. Am Schluss bleiben einige Dinge offen, nicht alle Fragen werden beantwortet. Wir haben die Charaktere ein Stück ihres Weges begleitet, aber im Leben gibt es nur wenige endgültige Enden… Und so kann man als Leser höchstens erahnen, wohin sie die Reise noch führen wird. Ich hoffe darauf, dass der Verlag auch „Eventide“ noch übersetzen wird, in dem einige der Charaktere aus diesem Buch, wie die McPherons, wieder eine wichtige Rolle spielen. Es ist aber gut möglich, „Lied der Weite“ als alleinstehendes Werk zu lesen. Fazit: In einer ländlich gelegenen Kleinstadt wird die schwangere Victoria von ihrer Mutter vor die Tür gesetzt. Durch einen Akt der Hilfsbereitschaft verändert sich daraufhin das Leben von sieben verschiedenen Menschen – vor allem das der beiden alten Viehzüchter, die das Mädchen bei sich aufnehmen, obwohl sie ihr ganzes Leben lang alleine gelebt haben und sie diese neue Aufgabe in hilflose Panik versetzt. Man könnte sagen, dass in diesem Buch strenggenommen nicht viel passiert. Der Autor lässt sich viel Zeit, den ganz normalen Alltag seiner Charaktere zu beschreiben, bis ins Detail und ohne Drama. Aber die Klarheit der Sprache und die Komplexität der Charaktere haben mich dennoch an das Buch gefesselt. Es hat diese Neuauflage auf jeden Fall verdient. (Das Buch ist 2001 schon einmal unter dem Titel „Flüchtiges Glück“ im btb-Verlag herausgebracht worden.)

3

War okay, das war’s dann aber auch schon.

3.5

Eine Geschichte, die im Kopf bleibt!

Eine Geschichte, die sich in der amerikanischen Kleinstadt Holt abspielt, zeigt das Leben verschiedener Personen aus unterschiedlichen Perspektiven. Eine dieser Personen ist Viktoria Roubideaux, die mit 17 schwanger und von ihrer Mutter verstoßen wird. Der Roman zeigt wunderbar die Leben jeglicher Personen, aus allen Altersklassen. Dabei werden vor allem Themen, wie Einsamkeit, gescheiterte Ehen, Teenieschwangerschaften, Sexualität und Kleinstadtgeflüster dem Leser näher gebracht. Die Erzählweise hat mich zu Beginn des Buches sehr verwirrt. Es wird immer wieder aus verschiedenen Perspektiven erzählt. Zu Beginn konnte ich keinen Zusammenhang zwischen den Protagonisten feststellen, dieser wird aber je länger man ließt immer deutlicher. Hier handelt es sich um ein Buch, dass den Leser in das Leben der Kleinstadt hineinversetzt. Ich konnte mit allen Protagonisten mitfühlen und deren Handeln verstehen. Besonders haben es mir die McPherons angetan, zwei alte Brüder Junggesellen, die zum ersten Mal mit der weiblichen Person in Berührung kommen. Auf jeden Fall eine Geschichte, die man zwischendurch lesen kann und die einem immer im Kopf bleibt, auch ohne große Spannung.

Eine Geschichte, die im Kopf bleibt!
4

A slow-paced, easy to read novel involving the point of view of several characters living in Holt and telling a sometimes sad, sometimes funny story of how they’re lives eventually connect. Overall very enjoyable, you delve into the story right from the start. 

2

Sind fotorealistische Bilder Kunst? Oder nur Können? So kam ich mir bei diesem Buch von Kent Haruf vor, der eigentlich im Sinne der großen amerikanischen Erzählkultur das Leben der kleinen Menschen abseits der turbulenten Metropolen beschreibt. So ein richtiges Feel-Good-Book, fast alle sind irgendwie sympathisch, der Community-Gedanke wird hochgehalten, ein paar Schrullige, ein paar Naive und noch ein paar Unsympathen. Und wie drollig sind doch die beiden alten Farmer-Brüder, die auf ihr lebenslanges frauenfreies Leben plötzlich mit einer 17jährigen Schwangeren im Haus umgekrempelt erleben. Das alles mit einer sehr großen Liebe zum Detail, vom Besuch beim Gynäkologen bis zur Obduktion eines am Darmverschluss verstorbenen Pferdes. Bißchen wie Knausgaard, nur irgendwie oberflächlicher. Weniger Information, dafür mehr stilistische Rafinesse ist mir doch lieber. Und hinsichtlich des Unterhaltungswertes freue ich mich, mich nun wieder der Genreliteratur zuzuwenden.

5

Agreed with the recommendation in 'novel cure'. A beautiful solace for everyone who feels abandoned or alone sometimes.

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