Metro – Die Trilogie
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Description
Dieser Band enthält die drei Romane »Metro 2033«, »Metro 2034« und »Metro 2035« sowie zwei Bonusgeschichten, eine davon bislang unveröffentlicht.
Book Information
Author Description
Dmitry Glukhovsky ist ein russischer Schriftsteller und Dramatiker. 1979 in Moskau geboren, machte er seinen Abschluss an der Hebräischen Universität Jerusalem. Er schreibt für die internationale Presse, darunter THE GUARDIAN, LA LIBERATION, DIE ZEIT und NOVAYA GAZETA. Glukhovsky ist Autor zahlreicher Bestseller, darunter der Welterfolg »METRO 2033«. Seine Bücher wurden in 40 Sprachen übersetzt. Als entschiedener Kritiker des Putin-Regimes wurde er zum »ausländischen Agenten« erklärt und 2023 von einem Moskauer Gericht in Abwesenheit zu 8 Jahren Haft verurteilt. Er lebt im Exil.Instagram: @glukhovsky, Twitter: @glukhovsky, Facebook: @glukhovskybooks
Characteristics
2 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
Posts
Eine post-apokalyptische Endzeitstimmung! Der dann sehr zum Nachdenken anregt.
Zusammenfassung der Handlung: Metro 2033 Der junge Artjom lebt in der Station WDNCh, die immer wieder von geheimnisvollen Wesen bedroht wird: den sogenannten „Schwarzen." Ein alter Jäger namens Hunter bittet Artjom, Hilfe in der Metro zu suchen, falls er nicht zurückkehrt. Artjom reist daraufhin durch die unterschiedlichsten Stationen der Metro. Jede Station hat ihre eigene Ideologie oder Gesellschaftsform entwickelt — von Neonazis über Kommunisten bis hin zu religiösen Sekten und Händlern. Während seiner Reise erlebt Artjom die politische Zersplitterung der Metro und den moralischen Verfall der Menschheit. Schließlich erreicht er Polis, das kulturelle Zentrum der Metro. Dort wird beschlossen, die Schwarzen als existenzielle Bedrohung zu vernichten. Mit Hilfe eines alten Militärsystems werden Raketen auf ihr Nest abgefeuert. Am Ende erkennt Artjom jedoch zu spät, dass die Schwarzen möglicherweise gar keine Feinde waren, sondern versucht hatten, mit den Menschen Kontakt aufzunehmen. Der Roman endet tragisch mit der Zerstörung der Schwarzen und Artjoms Schuldgefühl. Bewertung: ⭐️⭐️⭐️⭐️4/5 Sternen Rezension: Der erste Teil war sehr spannend gewesen und die Welt von der Metro fand ich sehr detailliert beschrieben. Ich habe mit Artjom regelrecht mitgefiebert, dass er es schaffen wird. Man konnte sich sehr gut hineinversetzen in die Figur des Artjom. Das Ende fand ich dann einfach nur krass. Ein sehr gelungener erster Teil der Metro Trilogie. Metro 2034 Der zweite Band spielt etwa ein Jahr später, konzentriert sich aber auf andere Figuren. Hauptpersonen sind: * Homer, ein alter Mann und ehemaliger Eisenbahner, der die Geschichte der Metro dokumentieren möchte * Hunter, der traumatisierte Kämpfer aus dem ersten Buch * Sascha, eine junge Frau aus der Station Sewastopolskaja Eine tödliche Krankheit breitet sich in den südlichen Tunneln aus. Hunter und Homer untersuchen die Ursache und stoßen auf verlassene Stationen, Geheimnisse und menschliche Grausamkeit. Im Gegensatz zu Metro 2033 ist der Roman stärker philosophisch und persönlicher. Er beschäftigt sich mit: * Hoffnungslosigkeit * Erinnerung und Geschichtsschreibung * der Frage, ob die Menschheit überhaupt noch eine Zukunft verdient Hunter wird zunehmend brutaler und psychisch instabil. Sascha versucht dagegen, Menschlichkeit und Mitgefühl zu bewahren. Am Ende bleibt vieles bewusst offen und melancholisch. Die Metro wirkt wie eine sterbende Welt, in der Menschen vor allem gegeneinander kämpfen. Bewertung: ⭐️⭐️⭐️⭐️4/5 Sternen Rezension: Metro 2034 fand ich auch nochmal ganz gut geschrieben und für mich war es erstmal komisch, dass es dann andere Hauptfiguren in diesem Teil gab. Aber dies hat kein Abbruch der Handlung hervorgerufen. Ich fand es dagegen sehr interessant andere Seiten zu lesen und dieser Teil war sehr philosophischer gewesen. Auch der zweite Teil fand ich persönlich gut gelungen. An einigen Stellen war es auch wieder sehr spannend gewesen. Metro 2035 Der dritte Band bringt Artjom zurück als Hauptfigur. Er glaubt weiterhin, dass es außerhalb Moskaus noch andere Überlebende geben muss, obwohl die Metro-Führung behauptet, Moskau sei völlig isoliert. Artjom versucht ständig, per Funk Kontakt mit anderen Menschen aufzunehmen. Schließlich entdeckt er eine gewaltige Verschwörung: * Die Regierung und militärische Fraktionen wissen längst, dass außerhalb Moskaus andere Staaten und Siedlungen existieren. * Die Bewohner der Metro werden absichtlich isoliert gehalten. * Angst und Kontrolle dienen dazu, die Machtstrukturen in der Metro aufrechtzuerhalten. Artjom gelangt schließlich an die Oberfläche und findet Hinweise auf funktionierende Gesellschaften außerhalb Moskaus. Die eigentliche Gefahr sind nicht mehr Mutanten, sondern die Menschen selbst und ihre Systeme aus Manipulation, Gewalt und Propaganda. Der Roman ist deutlich politischer als die Vorgänger und kritisiert: * autoritäre Systeme * Desinformation * Militarismus * gesellschaftliche Resignation Am Ende verlässt Artjom Moskau mit einigen wenigen Begleitern, während die meisten Menschen lieber in der vertrauten Lüge der Metro bleiben. Bewertung: ⭐️⭐️⭐️3/5 Sternen Rezension: Der dritte Teil der Metro Trilogie war nun mehr ein politischer Thriller gewesen und übte eine Gesellschaftskritik aus. Ein reiner Abenteuer wie im ersten Teil ist dieser dritte Band nicht mehr gewesen und das fand ich schon in Ordnung, aber ich persönlich habe es schon ein bisschen gemerkt, dass es zum Teil sehr schleppend wirkte. Das Ende wiederum fand ich dann gut geschrieben. Es hat einfach perfekt gepasst, für die Figur des Artjoms.
„Die Zukunft. Nach einem verheerenden Krieg liegen weite Teile der Welt in Schutt und Asche.“
Band 1 ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️ Band 2 ⭐️⭐️⭐️⭐️ Band 3 ⭐️⭐️⭐️,5 Diese Trilogie ist ein intensives, actionreiches Leseerlebnis, das ich jedem Fan düsterer und spannender Abenteuer nur empfehlen kann! Dmitry Glukhovsky hat mich auf eine ganz eigene Art gefesselt – trotz einiger kleiner Hürden. Ich muss gestehen, dass ich anfangs richtig Schwierigkeiten mit den russischen Namen hatte (besonders mit den Stationsnamen); es war manchmal echt verwirrend und ich bin ein paar mal ins Grübeln geraten. Zwar liegt ein detaillierter Plan der Metro bei, doch gerade zu Beginn war es schwer, sich in diesem unterirdischen Labyrinth zurechtzufinden. Dennoch überwiegt der fesselnde Inhalt, und ich konnte mich kaum losreißen. Das Buch eine unglaubliche Portion Action und lässt einen regelrecht in die düstere Welt der Metro eintauchen. Die geheimnisvollen Protagonisten zogen mich mit ihrer undurchsichtigen Art in ihren Bann, und der bildhafte Schreibstil des Autors – so lebendig und detailliert – erweckte diese gefährliche, trostlose Welt zum Leben. Einziger Wermutstropfen ist, dass das Buch ein richtiger Brocken ist: Mit über 1600 Seiten und 2,2 kg, hat es das Lesen zu einer echten Herausforderung macht.
Verloren im Tunnel der Worte
An sich ein großartiges Buch mit beeindruckendem Worldbuilding, düster, atmosphärisch und bedrückend. Die Dialoge und Gedankenspiele sind stellenweise wirklich stark und geben der Geschichte Tiefe. Doch trotz all dieser Qualitäten war der Roman für mich unglaublich langatmig. Die endlosen Beschreibungen und die Vielzahl an schwer unterscheidbaren Namen haben mich irgendwann völlig verloren. Den gesamten Mittelteil habe ich schließlich übersprungen und mir stattdessen eine Zusammenfassung durchgelesen, die mich ironischerweise wieder neugierig gemacht hat. Also habe ich das Ende gelesen, das allerdings weit weniger befriedigend war, als ich gehofft hatte. Schade, wie ein erzählerischer Stil eine an sich gute Geschichte fast zum Erliegen bringen kann.
Einfach richtig genial
"Brauchen die Menschen die Wahrheit? Nein, wir dürfen sie nicht mit diesem Mist vollstopfen. Sie brauchen Helden. Sie brauchen einen Mythos. Sie müssen die Schönheit in anderen sehen, damit sie selbst Menschen bleiben. [...] Sie brauchen Licht! Sie sehnen sich danach, und wenn es nur ein Kerzenstummel ist, nur ein kleiner Schimmer." Ein verdammt dicker Walzer! Ich habe mir die Trilogie geholt, weil die Rezensionen der Spiele so gut waren und es mir einfach auch optisch so gut gefallen hat. Und ich wurde nicht enttäuscht. Die Trilogie ist in jeglicher Hinsicht faszinierend fesselnd. In Buch 2 und 3 wiederholt sich Einiges, was ich persönlich aber gar nicht so schlecht fand, da ich zwischen den Büchern immer eine Pause gemacht habe. Der Autor hat es geschafft, dass man sehr schnell in die dystopische Welt der Metro eintauchen kann. Schade, dass es bisher mir der Verfilmung nicht geklappt hat.
"Krieg bleibt immer gleich" ~ Fallout
》Ein verheerender Atomkrieg hat die Erde vor zwanzig Jahren verwüstet hat. Seitdem haben die Menschen in den Tiefen der Metro eine neue Zivilisation errichtet. Doch die vermeintliche Sicherheit der U-Bahn-Schächte trügt: Zwei Jahre, nachdem Artjom die Bewohner der Moskauer Metro gerettet hat, gefährden Seuchen die Nahrungsmittelversorgung und ideologische Konflikte drohen zu eskalieren. Die einzige Rettung scheint in einer Rückkehr an die Oberfläche zu liegen. Aber ist das überhaupt noch möglich? Wider alle Vernunft begibt sich Artjom auf eine lebensbedrohliche Reise durch eine Welt, deren mysteriöses Schweigen ein furchtbares Geheimnis birgt. 《 Im letzten Band der Reihe führt Glukhovsky seine Protagonisten für eine letzte Mission zusammen: dem Ausbruch aus der Metro, der Rettung der dort lebenden verbliebenen Menschen. Ob Artjom und seinen Freunden die Mission gelingt und wer sich letztlich als Freund, Feind oder Verräter entpuppt, will ich hier nicht spoilern. Es ist jedoch erstaunlich, wie es Glukhovsky in jedem einzelnen Band schafft, die Welt durch seine bildhafte Beschreibung lebendig und nachempfindbar, sogar verständlich zu machen. Er schafft es immer wieder, die Abgründe der Menschheit realistisch in dieser dystopischen Welt darzustellen. Interessant dabei ist, dass das Buch indirekt auch eine Nachricht, ein Statement über die Menschheit enthält. Die Frage die sich durchweg stellt ist: Was passiert mit den Menschen, wenn man sie 300/400 Jahre weit in der Entwicklung zurück wirft? Abschließend lässt sich sagen, dass die Metro Trilogie sehr empfehlenswert ist. Die Geschichte beginnt mit dem ersten Band ganz Sacht und führt einen in die Welt der Metro ein. Die beiden letzten Bände beschreiben dann die Charaktere und deren Entwicklung in einer Welt, die düster und dystopisch ist. Die Bücherreihe lässt einen hoffen, zweifeln, lachen und weinen, aber vor allem regt sie zum Nachdenken an.

„Metro“ ist eine düstere, fordernde Trilogie, die stark beginnt, leider zwischenzeitlich abflacht, und am Ende mit Tiefgang und Gesellschaftskritik überzeugt.
Die Metro-Reihe ist definitiv keine leichte Kost – aber eine, die sich lohnt. ⸻ „Metro 2033“ Der Einstieg fiel mir nicht leicht – zu fremd war die Welt, zu viele russische Begriffe, die man erst mal einordnen musste. Doch sobald man sich in der düsteren Metro zurechtfindet, zieht einen die Geschichte rein. Die Atmosphäre ist beklemmend, das Worldbuilding stark, und das Ende hat mich tatsächlich überrascht. Ein absolut lesenswerter Auftakt. ⭐️⭐️⭐️⭐️☆ ⸻ „Metro 2034“ Leider war dieser Teil eine zähe Angelegenheit. Die Handlung plätschert dahin, ohne dass echte Spannung aufkommt. Im Rückblick ist kaum etwas davon hängengeblieben. Für mich war er nur insofern relevant, als dass man ihn braucht, um bestimmte Entwicklungen im dritten Teil besser einordnen zu können. ⭐️⭐️☆☆☆ ⸻ „Metro 2035“ Zum Glück kehrt Glukhovsky im Abschlussband zu alter Stärke zurück – und erweitert sie sogar. Die Spannung ist subtiler, aber die gesellschaftlichen und politischen Themen treten stärker in den Vordergrund. Es ist ein forderndes Buch, das einen zum Nachdenken bringt: über Kontrolle, über Wahrheit, über das Menschsein. ⭐️⭐️⭐️⭐️☆ ⸻ Bonusgeschichten Die erste war für mich eher belanglos – nett gemeint, aber nicht nötig. Die zweite jedoch war eine echte Bereicherung, da sie eine völlig neue Perspektive auf die Welt bietet. Besonders spannend für alle, die mehr wissen wollen als das, was den Metro-Bewohnern erzählt wird. ⭐️⭐️⭐️☆☆

Ein starker Start, jedoch nutzt sich die Story durch die drei Bände sehr ab.
"Kann sich ein Mensch, der nie Sterne gesehen hat, überhaupt vorstellen, was Unendlichkeit ist? Ist dieser Begriff doch vermutlich erst unter dem Eindruck des nächtlichen Himmelsgewölbes entstanden. Millionen gleißender Feuer, silberner Nägel, eingeschlagen in eine Kuppel aus blauem Samt..." "Metro - Die Trilogie" umfasst die drei dystopischen Romane "Metro 2033", "Metro 2034" und "Metro 2035" von Dmitry Glukhovsky. Übersetzt wurde die Trilogie aus dem Russischen von David Drevs. Fast alle die die Katastrophe damals überlebten, hatten Zuflucht hinter den hermetisch abgeriegelten Sicherheitstoren der Moskauer Metro gesucht. Hier waren die Menschen vor der Strahlung geschützt und hier sind sie auch weiterhin geschützt. Denn an der Oberfläche ist die Strahlung auch nach all den Jahren noch zu hoch, um dort zu leben. Einzig durch die Strahlung veränderte, fürchterliche Kreaturen leben und überleben dort oben. Zwar gibt es keine zentrale Verwaltung mehr, aber innerhalb der Stationen haben sich die Menschen arrangiert und leben wie in Zwergstaaten. Wir erleben eine Welt, welche düster und bedrückend ist. Eine Welt ohne Morgen, ohne Pläne. Eine Welt ohne Träume und Hoffnungen. Eine Welt bar jeglichen Gefühls, in der nur noch Instinkte und der Wille zum Überleben zählt. "Die Erinnerung an jene, die von uns gegangen sind, vergeht nicht. Denn unsere Welt ist gewoben aus den Taten und Gedanken anderer Menschen, so wie jeder von uns aus unzähligen Mosaiksteinchen besteht, die er von Tausenden von Vorfahren geerbt hat. Sie haben eine Spur hinterlassen, einen kleinen Teil ihrer Seele für die Nachkommen. Man muss nur genau hinsehen." Am besten hat mir der erste Band der Trilogie gefallen. Hier begleiten wir den jungen Artjom, der von dem Stalker Hunter den Auftrag erhält, im Falle, dass er nicht von seinem Ausflug nach oben zurückkommt, eine Botschaft an den Kommandanten Melnik zu überbringen. Da Hunter nicht zurückkommt, macht sich Artjom also auf den Weg, quer durch die Metro. Dabei lernt er einige interessante Charaktere kennen, die uns aber immer nur kurz begleiten. Das mag zwar weniger schön sein, da wir diese nicht besser kennenlernen können, aber es ist in dem Falle nur logisch. Wer würde sich schon einem jungen Mann anschließen, nur um mit ihm eine Nachricht zu überbringen? Daher war das für mich auch total okay. Im zweiten Band verlor mich der Autor dann allmählich, da sich die Geschichte quasi wiederholt. Es gibt ein neues Problem, eine Seuche, neue Charaktere, eine neue Queste. Und im letzten Band der Trilogie habe ich nach der Hälfte eigentlich nur noch quer gelesen. Meiner Meinung nach ist Glukhovski hier grundsätzlich ein herausragendes dystopisches Werk gelungen. Die düstere und alles erdrückende Stimmung wird sehr gut durch die komplette Trilogie transportiert, ebenso die Einsamkeit, die mich beim Lesen erfasste. Aber irgendwann ist die Story an sich einfach ausgelutscht. "Die Hoffnung ist wie das Blut in deinen Adern. Solange es fließt, lebst du."

Fabelhafte Science Fiction/Dystopie! Absolutes Lieblingsbuch^^
Aufmerksam auf die Buchreihe bin ich durch das Spiel "Metro Exodus" geworden. Die Spiele, es gibt 3 an der Zahl, haben wenig mit dem Buch gemein. Sie gehen einen eigenen Weg. Sind aber trotzdem sehr gut. Nun zum Buch. Metro ist fabelhaft düster. Artjom zu verfolgen, wie er sich durch die engen Gänge der Moskauer Metro kämpft, gibt einem das Gefühl, selbst in dieser verstrahlten Welt zu sein. Die Menschen mit ihren unterschiedlichen Ideologien und Lebensweisen haben mir besonders gefallen. Es gibt Kommunisten, Nazis, Sekten etc. ,die sich alle diesen ziemlich engen Ort teilen müssen. Auch die verschiedenen Metro-Stationen sind immer einzigartig geschrieben und unterstützen das Gefühl, dass die Menschen in dieser Welt nur noch vor sich hin vegetieren, mit wenig Hoffnung die Oberfläche irgendwann wieder betreten zu können. Auch die Tunnel, die die verschiedenen Stationen verbinden, werden immer mit einzigartigen Eigenschaften etabliert, wodurch Artjoms Reise durch sie hindurch eigentlich immer spannend bleibt und Abwechslung bietet. Natürlich geht es auch an die Oberfläche. Das zerstörte Moskau gibt einen sofort ein unbehagliches Gefühl. Man kann das Klicken des Geiger-Zählers förmlich spüren, wenn sich Artjom mit Gasmaske und Schutzanzug durch die zerstörte Welt kämpft. Alle drei Bände sind fabelhaft. Mit den kleinen Zusatzgeschichten wird das Buch noch perfekt abgerundet. Klare Empfehlung!
Mit diesem Buch stolpert man von einer Tragödie zur nächsten. Die Geschichten sind alle fesselnd und man fühlt und fiebert mit den Charakteren mit, da sie vielschichtig geschrieben sind. Man bekommt ein detailliertes Bild der Metro und den verschiedenen Lebensweisen an den unterschiedlichen Stationen. Das erste und dritte Buch haben mir ein Tick besser gefallen als das zweite, weil sich im zweiten Buch die Hauptcharaktere ändern und es manchmal sehr philosophisch wird. Die extra Kapitel sind eine schöne Ergänzung.
Düster, abenteuerlich, gesellschaftskritisch
Metro 2033: Ein Blick in die Welt Die Menschen leben zusammengepfercht an schmutzigen und vom Zahn der Zeit zerbissenen U-Bahnstationen und klammern sich an Geschichten aus der alten Zeit. Manche versuchen zumindest einen Bruchteil der Kultur durch Bücher zu erhalten, andere halten sich an alten Ideologien wie dem Nationalsozialismus oder dem Kommunismus fest, wieder andere sehen sich die nun wertlosen Relikte aus der Vergangenheit an und wünschen sich in eine bessere Welt. Die Metro wird beschrieben als lebendes Geschwür unter der Erde, das die Menschen in seinen Gedärmen verdaut. Es gibt Tunneln, in denen Menschen verschwinden, Stationen, an denen unerklärliche Dinge geschehen und Türen, die ins Nichts führen. Und über allem schwebt die (etwas klischeehafte) Frage: wer ist hier eigentlich die größere Bedrohung? Das Monster oder der Mensch? Metro 2034: Ein Blick in den Menschen In Teil 2 wird alles sehr viel philosophischer und dadurch wird mehr Fokus auf einzelne Charaktere gelegt. Die Welt, in der wir uns bewegen ist dafür leider sehr viel kleiner und auch der Abenteueraspekt kommt etwas zu kurz. Stattdessen werden Fragen gestellt wie: "Was hat der Mensch seinen Kindern noch zu vermachen? Ist es wert das Überleben aller zu riskieren um einige wenige zu retten? Ist der Mensch, der sich dagegen entscheidet der Held oder das Monster der Geschichte?" Und beantwortet keine von ihnen. Und dafür, dass die Charaktere etwas besser sind, bekommt man auch eine 17-jährige, die einem wahrscheinlich über 40-jährigem Mann nachschmachtet. Muss das sein? Metro 2035: Ein Blick in die Zukunft In Teil 3 wird die Atmosphäre aus Teil 1 und die philosophischen Ansätze aus Teil 3 zusammengeschmolzen und noch eine ganze Ladung Action und Gesellschaftskritik mit reingeworfen. Auch die Charaktere wirken lebendiger und echter. Artjom hat endlich eine Motivation, die ihn von einem Helden durch Umstände zu einem Helden aus Überzeugung werden lässt. Die Horroraspekte treten etwas in den Hintergrund, um dafür einem mitreißenden Politthriller Platz zu machen. Mein Fazit: Puh, endlich kann ich dieses über 2 Kilo schwere Buch ins Regal stellen und muss nicht mehr jeden Tag mit Gefahr auf Bandscheibenvorfall in die Arbeit fahren. Und dabei war es gegen Ende nicht ansatzweise so schleppend und qualvoll wie ich nach Teil 2 befürchtet habe. Falls jemand Interesse hat würde ich empfehlen entweder nur Teil 1 oder gleich alle drei zu lesen, oder vielleicht sogar nur Teil 1 und 3, denn Teil 3 ist es wert gelesen zu werden (bis auf das Kapitel im Bordell vielleicht) und man braucht Teil 2 nicht unbedingt dafür. Denn nach Teil 2, dem kürzesten Buch, das sich am längsten angefühlt hat, hat mich Teil 3 überraschenderweise richtig mitgerissen, vor allem weil ich mich mit Artjom durch sein Träumen von einer besseren Welt sehr gut identifizieren konnte. Ich finde es nur schade, dass ich nicht so viel über Russland weiß, weil so wahrscheinlich viele Aspekte der Gesellschaftskritik an mir vorbeigegangen sind.
Tolle postapokalyptische Geschichte
[𝕦𝕟𝕓𝕖𝕫𝕒𝕙𝕝𝕥𝕖 𝕎𝕖𝕣𝕓𝕦𝕟𝕘] 𝕃𝕖𝕤𝕖𝕔𝕙𝕒𝕝𝕝𝕖𝕟𝕘𝕖 𝕊𝕦𝔹-𝕌𝕖𝕓𝕖𝕣𝕣𝕒𝕤𝕔𝕙𝕦𝕟𝕘: Buch April Jeden Monat sucht eine andere Person ein Buch aus meinem SuB aus, das ich dann lesen darf. Diesen Monat war mein SuB-Fee der liebe @jerenevin . 𝕋𝕚𝕥𝕖𝕝: Metro - Die Trilogie 𝔸𝕦𝕤 𝕕𝕖𝕣 𝔽𝕖𝕕𝕖𝕣 𝕧𝕠𝕟: Dmirty Glukhovsky 𝕍𝕖𝕣𝕝𝕒𝕘: Heyne 𝔾𝕖𝕤𝕡𝕣𝕠𝕔𝕙𝕖𝕟 𝕧𝕠𝕟: Oliver Brod 𝔾𝕖𝕝𝕖𝕤𝕖𝕟/𝔾𝕖𝕙𝕠𝕖𝕣𝕥 𝕒𝕦𝕗: Deutsch 𝕌𝕖𝕓𝕖𝕣𝕤𝕖𝕥𝕫𝕥 𝕧𝕠𝕟: David Drevs (aus dem Russischen) 𝔻𝕣𝕖𝕚 𝕎𝕠𝕖𝕣𝕥𝕖𝕣 𝕫𝕦𝕞 𝔹𝕦𝕔𝕙: Heftig - Lang - Spannend 𝕀𝕟𝕙𝕒𝕝𝕥: Artjom hat fast sein gesamtes Leben unter der Erde verbracht. Denn als die Erde durch einen Automkrieg vor zwei Jahrzenten unbewohnbar wurde, konnten sich einige tausend Menschen in die Moskauer Metro flüchten. Doch das Leben dort ist alles andere als sicher. Und als die Vernichtung der letzten Menschen droht, macht sich Artjom mit einem Auftrag auf den Weg, der alle retten soll. 𝕄𝕖𝕚𝕟𝕖 𝕄𝕖𝕚𝕟𝕦𝕟𝕘: Also erstmal ist das Buch verdammt schwer. Und das meine ich wörtlich, denn das Buch hat fast 2,5 Kilo. 😂 Die Geschichte (oder besser Vorgeschichte) ist schon verdammt realistisch. Und beim Lesen sind bei mir ganz viele "Was wäre wenn"-Fragen aufgetreten. Das Setting fand ich auf jeden Fall grandios. Das soziale Gefüge in der Metro war sehr ausgefeilt dargestellt und kam mir sehr echt vor. Denn auch in der Metro herrscht kein Frieden. Wieso sollte man auch aufhören sich gegenseitig zu bekämpfen, nur weil die Erde zerstört wurde? 🤯 Viele sympathische Charaktere gab es für mich in den Büchern nicht. Aber das hat mich auch nicht gestört. Denn obwohl es doch ein paar Längen gab, fand ich die Story sehr spannend. Vor allem Artjoms Charakterentwicklung war sehr anschaulich. Im großen und ganzen ein sehr umfangreiches Buch, das mir, trotz der ein oder anderen Länge, sehr gut gefallen hat. 👌🏻 Meinen Eindruck vom Hörbuch findet ihr unten. ⬇️ 𝕃𝕖𝕤𝕖𝕖𝕞𝕡𝕗𝕖𝕙𝕝𝕦𝕟𝕘? 👍🏻 Für alle Fans von postapokalyptischen Büchern mit einer guten Portion Politik, gibt's eine Leseempfehlung. 😄 𝔼𝕦𝕣𝕖 𝕃𝕚𝕔𝕖𝕪 ☘️ Hörbuch ▶️ Ich habe es auch mit dem Hörbuch probiert. Aber die vielen russichen Namen und Orte, die ich auch beim Lesen immer wieder in der abgedruckten Metro-Karte suchen musste, haben mir das hören erschwert und ich bin schnell wieder zur Print-Ausgabe zurückgekehrt. Ich werde die Hörbücher aber auf jeden Fall nochmal hören, denn der Sprecher macht einen exzellenten Job! 😄

Characteristics
2 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
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Dieser Band enthält die drei Romane »Metro 2033«, »Metro 2034« und »Metro 2035« sowie zwei Bonusgeschichten, eine davon bislang unveröffentlicht.
Book Information
Author Description
Dmitry Glukhovsky ist ein russischer Schriftsteller und Dramatiker. 1979 in Moskau geboren, machte er seinen Abschluss an der Hebräischen Universität Jerusalem. Er schreibt für die internationale Presse, darunter THE GUARDIAN, LA LIBERATION, DIE ZEIT und NOVAYA GAZETA. Glukhovsky ist Autor zahlreicher Bestseller, darunter der Welterfolg »METRO 2033«. Seine Bücher wurden in 40 Sprachen übersetzt. Als entschiedener Kritiker des Putin-Regimes wurde er zum »ausländischen Agenten« erklärt und 2023 von einem Moskauer Gericht in Abwesenheit zu 8 Jahren Haft verurteilt. Er lebt im Exil.Instagram: @glukhovsky, Twitter: @glukhovsky, Facebook: @glukhovskybooks
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Eine post-apokalyptische Endzeitstimmung! Der dann sehr zum Nachdenken anregt.
Zusammenfassung der Handlung: Metro 2033 Der junge Artjom lebt in der Station WDNCh, die immer wieder von geheimnisvollen Wesen bedroht wird: den sogenannten „Schwarzen." Ein alter Jäger namens Hunter bittet Artjom, Hilfe in der Metro zu suchen, falls er nicht zurückkehrt. Artjom reist daraufhin durch die unterschiedlichsten Stationen der Metro. Jede Station hat ihre eigene Ideologie oder Gesellschaftsform entwickelt — von Neonazis über Kommunisten bis hin zu religiösen Sekten und Händlern. Während seiner Reise erlebt Artjom die politische Zersplitterung der Metro und den moralischen Verfall der Menschheit. Schließlich erreicht er Polis, das kulturelle Zentrum der Metro. Dort wird beschlossen, die Schwarzen als existenzielle Bedrohung zu vernichten. Mit Hilfe eines alten Militärsystems werden Raketen auf ihr Nest abgefeuert. Am Ende erkennt Artjom jedoch zu spät, dass die Schwarzen möglicherweise gar keine Feinde waren, sondern versucht hatten, mit den Menschen Kontakt aufzunehmen. Der Roman endet tragisch mit der Zerstörung der Schwarzen und Artjoms Schuldgefühl. Bewertung: ⭐️⭐️⭐️⭐️4/5 Sternen Rezension: Der erste Teil war sehr spannend gewesen und die Welt von der Metro fand ich sehr detailliert beschrieben. Ich habe mit Artjom regelrecht mitgefiebert, dass er es schaffen wird. Man konnte sich sehr gut hineinversetzen in die Figur des Artjom. Das Ende fand ich dann einfach nur krass. Ein sehr gelungener erster Teil der Metro Trilogie. Metro 2034 Der zweite Band spielt etwa ein Jahr später, konzentriert sich aber auf andere Figuren. Hauptpersonen sind: * Homer, ein alter Mann und ehemaliger Eisenbahner, der die Geschichte der Metro dokumentieren möchte * Hunter, der traumatisierte Kämpfer aus dem ersten Buch * Sascha, eine junge Frau aus der Station Sewastopolskaja Eine tödliche Krankheit breitet sich in den südlichen Tunneln aus. Hunter und Homer untersuchen die Ursache und stoßen auf verlassene Stationen, Geheimnisse und menschliche Grausamkeit. Im Gegensatz zu Metro 2033 ist der Roman stärker philosophisch und persönlicher. Er beschäftigt sich mit: * Hoffnungslosigkeit * Erinnerung und Geschichtsschreibung * der Frage, ob die Menschheit überhaupt noch eine Zukunft verdient Hunter wird zunehmend brutaler und psychisch instabil. Sascha versucht dagegen, Menschlichkeit und Mitgefühl zu bewahren. Am Ende bleibt vieles bewusst offen und melancholisch. Die Metro wirkt wie eine sterbende Welt, in der Menschen vor allem gegeneinander kämpfen. Bewertung: ⭐️⭐️⭐️⭐️4/5 Sternen Rezension: Metro 2034 fand ich auch nochmal ganz gut geschrieben und für mich war es erstmal komisch, dass es dann andere Hauptfiguren in diesem Teil gab. Aber dies hat kein Abbruch der Handlung hervorgerufen. Ich fand es dagegen sehr interessant andere Seiten zu lesen und dieser Teil war sehr philosophischer gewesen. Auch der zweite Teil fand ich persönlich gut gelungen. An einigen Stellen war es auch wieder sehr spannend gewesen. Metro 2035 Der dritte Band bringt Artjom zurück als Hauptfigur. Er glaubt weiterhin, dass es außerhalb Moskaus noch andere Überlebende geben muss, obwohl die Metro-Führung behauptet, Moskau sei völlig isoliert. Artjom versucht ständig, per Funk Kontakt mit anderen Menschen aufzunehmen. Schließlich entdeckt er eine gewaltige Verschwörung: * Die Regierung und militärische Fraktionen wissen längst, dass außerhalb Moskaus andere Staaten und Siedlungen existieren. * Die Bewohner der Metro werden absichtlich isoliert gehalten. * Angst und Kontrolle dienen dazu, die Machtstrukturen in der Metro aufrechtzuerhalten. Artjom gelangt schließlich an die Oberfläche und findet Hinweise auf funktionierende Gesellschaften außerhalb Moskaus. Die eigentliche Gefahr sind nicht mehr Mutanten, sondern die Menschen selbst und ihre Systeme aus Manipulation, Gewalt und Propaganda. Der Roman ist deutlich politischer als die Vorgänger und kritisiert: * autoritäre Systeme * Desinformation * Militarismus * gesellschaftliche Resignation Am Ende verlässt Artjom Moskau mit einigen wenigen Begleitern, während die meisten Menschen lieber in der vertrauten Lüge der Metro bleiben. Bewertung: ⭐️⭐️⭐️3/5 Sternen Rezension: Der dritte Teil der Metro Trilogie war nun mehr ein politischer Thriller gewesen und übte eine Gesellschaftskritik aus. Ein reiner Abenteuer wie im ersten Teil ist dieser dritte Band nicht mehr gewesen und das fand ich schon in Ordnung, aber ich persönlich habe es schon ein bisschen gemerkt, dass es zum Teil sehr schleppend wirkte. Das Ende wiederum fand ich dann gut geschrieben. Es hat einfach perfekt gepasst, für die Figur des Artjoms.
„Die Zukunft. Nach einem verheerenden Krieg liegen weite Teile der Welt in Schutt und Asche.“
Band 1 ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️ Band 2 ⭐️⭐️⭐️⭐️ Band 3 ⭐️⭐️⭐️,5 Diese Trilogie ist ein intensives, actionreiches Leseerlebnis, das ich jedem Fan düsterer und spannender Abenteuer nur empfehlen kann! Dmitry Glukhovsky hat mich auf eine ganz eigene Art gefesselt – trotz einiger kleiner Hürden. Ich muss gestehen, dass ich anfangs richtig Schwierigkeiten mit den russischen Namen hatte (besonders mit den Stationsnamen); es war manchmal echt verwirrend und ich bin ein paar mal ins Grübeln geraten. Zwar liegt ein detaillierter Plan der Metro bei, doch gerade zu Beginn war es schwer, sich in diesem unterirdischen Labyrinth zurechtzufinden. Dennoch überwiegt der fesselnde Inhalt, und ich konnte mich kaum losreißen. Das Buch eine unglaubliche Portion Action und lässt einen regelrecht in die düstere Welt der Metro eintauchen. Die geheimnisvollen Protagonisten zogen mich mit ihrer undurchsichtigen Art in ihren Bann, und der bildhafte Schreibstil des Autors – so lebendig und detailliert – erweckte diese gefährliche, trostlose Welt zum Leben. Einziger Wermutstropfen ist, dass das Buch ein richtiger Brocken ist: Mit über 1600 Seiten und 2,2 kg, hat es das Lesen zu einer echten Herausforderung macht.
Verloren im Tunnel der Worte
An sich ein großartiges Buch mit beeindruckendem Worldbuilding, düster, atmosphärisch und bedrückend. Die Dialoge und Gedankenspiele sind stellenweise wirklich stark und geben der Geschichte Tiefe. Doch trotz all dieser Qualitäten war der Roman für mich unglaublich langatmig. Die endlosen Beschreibungen und die Vielzahl an schwer unterscheidbaren Namen haben mich irgendwann völlig verloren. Den gesamten Mittelteil habe ich schließlich übersprungen und mir stattdessen eine Zusammenfassung durchgelesen, die mich ironischerweise wieder neugierig gemacht hat. Also habe ich das Ende gelesen, das allerdings weit weniger befriedigend war, als ich gehofft hatte. Schade, wie ein erzählerischer Stil eine an sich gute Geschichte fast zum Erliegen bringen kann.
Einfach richtig genial
"Brauchen die Menschen die Wahrheit? Nein, wir dürfen sie nicht mit diesem Mist vollstopfen. Sie brauchen Helden. Sie brauchen einen Mythos. Sie müssen die Schönheit in anderen sehen, damit sie selbst Menschen bleiben. [...] Sie brauchen Licht! Sie sehnen sich danach, und wenn es nur ein Kerzenstummel ist, nur ein kleiner Schimmer." Ein verdammt dicker Walzer! Ich habe mir die Trilogie geholt, weil die Rezensionen der Spiele so gut waren und es mir einfach auch optisch so gut gefallen hat. Und ich wurde nicht enttäuscht. Die Trilogie ist in jeglicher Hinsicht faszinierend fesselnd. In Buch 2 und 3 wiederholt sich Einiges, was ich persönlich aber gar nicht so schlecht fand, da ich zwischen den Büchern immer eine Pause gemacht habe. Der Autor hat es geschafft, dass man sehr schnell in die dystopische Welt der Metro eintauchen kann. Schade, dass es bisher mir der Verfilmung nicht geklappt hat.
"Krieg bleibt immer gleich" ~ Fallout
》Ein verheerender Atomkrieg hat die Erde vor zwanzig Jahren verwüstet hat. Seitdem haben die Menschen in den Tiefen der Metro eine neue Zivilisation errichtet. Doch die vermeintliche Sicherheit der U-Bahn-Schächte trügt: Zwei Jahre, nachdem Artjom die Bewohner der Moskauer Metro gerettet hat, gefährden Seuchen die Nahrungsmittelversorgung und ideologische Konflikte drohen zu eskalieren. Die einzige Rettung scheint in einer Rückkehr an die Oberfläche zu liegen. Aber ist das überhaupt noch möglich? Wider alle Vernunft begibt sich Artjom auf eine lebensbedrohliche Reise durch eine Welt, deren mysteriöses Schweigen ein furchtbares Geheimnis birgt. 《 Im letzten Band der Reihe führt Glukhovsky seine Protagonisten für eine letzte Mission zusammen: dem Ausbruch aus der Metro, der Rettung der dort lebenden verbliebenen Menschen. Ob Artjom und seinen Freunden die Mission gelingt und wer sich letztlich als Freund, Feind oder Verräter entpuppt, will ich hier nicht spoilern. Es ist jedoch erstaunlich, wie es Glukhovsky in jedem einzelnen Band schafft, die Welt durch seine bildhafte Beschreibung lebendig und nachempfindbar, sogar verständlich zu machen. Er schafft es immer wieder, die Abgründe der Menschheit realistisch in dieser dystopischen Welt darzustellen. Interessant dabei ist, dass das Buch indirekt auch eine Nachricht, ein Statement über die Menschheit enthält. Die Frage die sich durchweg stellt ist: Was passiert mit den Menschen, wenn man sie 300/400 Jahre weit in der Entwicklung zurück wirft? Abschließend lässt sich sagen, dass die Metro Trilogie sehr empfehlenswert ist. Die Geschichte beginnt mit dem ersten Band ganz Sacht und führt einen in die Welt der Metro ein. Die beiden letzten Bände beschreiben dann die Charaktere und deren Entwicklung in einer Welt, die düster und dystopisch ist. Die Bücherreihe lässt einen hoffen, zweifeln, lachen und weinen, aber vor allem regt sie zum Nachdenken an.

„Metro“ ist eine düstere, fordernde Trilogie, die stark beginnt, leider zwischenzeitlich abflacht, und am Ende mit Tiefgang und Gesellschaftskritik überzeugt.
Die Metro-Reihe ist definitiv keine leichte Kost – aber eine, die sich lohnt. ⸻ „Metro 2033“ Der Einstieg fiel mir nicht leicht – zu fremd war die Welt, zu viele russische Begriffe, die man erst mal einordnen musste. Doch sobald man sich in der düsteren Metro zurechtfindet, zieht einen die Geschichte rein. Die Atmosphäre ist beklemmend, das Worldbuilding stark, und das Ende hat mich tatsächlich überrascht. Ein absolut lesenswerter Auftakt. ⭐️⭐️⭐️⭐️☆ ⸻ „Metro 2034“ Leider war dieser Teil eine zähe Angelegenheit. Die Handlung plätschert dahin, ohne dass echte Spannung aufkommt. Im Rückblick ist kaum etwas davon hängengeblieben. Für mich war er nur insofern relevant, als dass man ihn braucht, um bestimmte Entwicklungen im dritten Teil besser einordnen zu können. ⭐️⭐️☆☆☆ ⸻ „Metro 2035“ Zum Glück kehrt Glukhovsky im Abschlussband zu alter Stärke zurück – und erweitert sie sogar. Die Spannung ist subtiler, aber die gesellschaftlichen und politischen Themen treten stärker in den Vordergrund. Es ist ein forderndes Buch, das einen zum Nachdenken bringt: über Kontrolle, über Wahrheit, über das Menschsein. ⭐️⭐️⭐️⭐️☆ ⸻ Bonusgeschichten Die erste war für mich eher belanglos – nett gemeint, aber nicht nötig. Die zweite jedoch war eine echte Bereicherung, da sie eine völlig neue Perspektive auf die Welt bietet. Besonders spannend für alle, die mehr wissen wollen als das, was den Metro-Bewohnern erzählt wird. ⭐️⭐️⭐️☆☆

Ein starker Start, jedoch nutzt sich die Story durch die drei Bände sehr ab.
"Kann sich ein Mensch, der nie Sterne gesehen hat, überhaupt vorstellen, was Unendlichkeit ist? Ist dieser Begriff doch vermutlich erst unter dem Eindruck des nächtlichen Himmelsgewölbes entstanden. Millionen gleißender Feuer, silberner Nägel, eingeschlagen in eine Kuppel aus blauem Samt..." "Metro - Die Trilogie" umfasst die drei dystopischen Romane "Metro 2033", "Metro 2034" und "Metro 2035" von Dmitry Glukhovsky. Übersetzt wurde die Trilogie aus dem Russischen von David Drevs. Fast alle die die Katastrophe damals überlebten, hatten Zuflucht hinter den hermetisch abgeriegelten Sicherheitstoren der Moskauer Metro gesucht. Hier waren die Menschen vor der Strahlung geschützt und hier sind sie auch weiterhin geschützt. Denn an der Oberfläche ist die Strahlung auch nach all den Jahren noch zu hoch, um dort zu leben. Einzig durch die Strahlung veränderte, fürchterliche Kreaturen leben und überleben dort oben. Zwar gibt es keine zentrale Verwaltung mehr, aber innerhalb der Stationen haben sich die Menschen arrangiert und leben wie in Zwergstaaten. Wir erleben eine Welt, welche düster und bedrückend ist. Eine Welt ohne Morgen, ohne Pläne. Eine Welt ohne Träume und Hoffnungen. Eine Welt bar jeglichen Gefühls, in der nur noch Instinkte und der Wille zum Überleben zählt. "Die Erinnerung an jene, die von uns gegangen sind, vergeht nicht. Denn unsere Welt ist gewoben aus den Taten und Gedanken anderer Menschen, so wie jeder von uns aus unzähligen Mosaiksteinchen besteht, die er von Tausenden von Vorfahren geerbt hat. Sie haben eine Spur hinterlassen, einen kleinen Teil ihrer Seele für die Nachkommen. Man muss nur genau hinsehen." Am besten hat mir der erste Band der Trilogie gefallen. Hier begleiten wir den jungen Artjom, der von dem Stalker Hunter den Auftrag erhält, im Falle, dass er nicht von seinem Ausflug nach oben zurückkommt, eine Botschaft an den Kommandanten Melnik zu überbringen. Da Hunter nicht zurückkommt, macht sich Artjom also auf den Weg, quer durch die Metro. Dabei lernt er einige interessante Charaktere kennen, die uns aber immer nur kurz begleiten. Das mag zwar weniger schön sein, da wir diese nicht besser kennenlernen können, aber es ist in dem Falle nur logisch. Wer würde sich schon einem jungen Mann anschließen, nur um mit ihm eine Nachricht zu überbringen? Daher war das für mich auch total okay. Im zweiten Band verlor mich der Autor dann allmählich, da sich die Geschichte quasi wiederholt. Es gibt ein neues Problem, eine Seuche, neue Charaktere, eine neue Queste. Und im letzten Band der Trilogie habe ich nach der Hälfte eigentlich nur noch quer gelesen. Meiner Meinung nach ist Glukhovski hier grundsätzlich ein herausragendes dystopisches Werk gelungen. Die düstere und alles erdrückende Stimmung wird sehr gut durch die komplette Trilogie transportiert, ebenso die Einsamkeit, die mich beim Lesen erfasste. Aber irgendwann ist die Story an sich einfach ausgelutscht. "Die Hoffnung ist wie das Blut in deinen Adern. Solange es fließt, lebst du."

Fabelhafte Science Fiction/Dystopie! Absolutes Lieblingsbuch^^
Aufmerksam auf die Buchreihe bin ich durch das Spiel "Metro Exodus" geworden. Die Spiele, es gibt 3 an der Zahl, haben wenig mit dem Buch gemein. Sie gehen einen eigenen Weg. Sind aber trotzdem sehr gut. Nun zum Buch. Metro ist fabelhaft düster. Artjom zu verfolgen, wie er sich durch die engen Gänge der Moskauer Metro kämpft, gibt einem das Gefühl, selbst in dieser verstrahlten Welt zu sein. Die Menschen mit ihren unterschiedlichen Ideologien und Lebensweisen haben mir besonders gefallen. Es gibt Kommunisten, Nazis, Sekten etc. ,die sich alle diesen ziemlich engen Ort teilen müssen. Auch die verschiedenen Metro-Stationen sind immer einzigartig geschrieben und unterstützen das Gefühl, dass die Menschen in dieser Welt nur noch vor sich hin vegetieren, mit wenig Hoffnung die Oberfläche irgendwann wieder betreten zu können. Auch die Tunnel, die die verschiedenen Stationen verbinden, werden immer mit einzigartigen Eigenschaften etabliert, wodurch Artjoms Reise durch sie hindurch eigentlich immer spannend bleibt und Abwechslung bietet. Natürlich geht es auch an die Oberfläche. Das zerstörte Moskau gibt einen sofort ein unbehagliches Gefühl. Man kann das Klicken des Geiger-Zählers förmlich spüren, wenn sich Artjom mit Gasmaske und Schutzanzug durch die zerstörte Welt kämpft. Alle drei Bände sind fabelhaft. Mit den kleinen Zusatzgeschichten wird das Buch noch perfekt abgerundet. Klare Empfehlung!
Mit diesem Buch stolpert man von einer Tragödie zur nächsten. Die Geschichten sind alle fesselnd und man fühlt und fiebert mit den Charakteren mit, da sie vielschichtig geschrieben sind. Man bekommt ein detailliertes Bild der Metro und den verschiedenen Lebensweisen an den unterschiedlichen Stationen. Das erste und dritte Buch haben mir ein Tick besser gefallen als das zweite, weil sich im zweiten Buch die Hauptcharaktere ändern und es manchmal sehr philosophisch wird. Die extra Kapitel sind eine schöne Ergänzung.
Düster, abenteuerlich, gesellschaftskritisch
Metro 2033: Ein Blick in die Welt Die Menschen leben zusammengepfercht an schmutzigen und vom Zahn der Zeit zerbissenen U-Bahnstationen und klammern sich an Geschichten aus der alten Zeit. Manche versuchen zumindest einen Bruchteil der Kultur durch Bücher zu erhalten, andere halten sich an alten Ideologien wie dem Nationalsozialismus oder dem Kommunismus fest, wieder andere sehen sich die nun wertlosen Relikte aus der Vergangenheit an und wünschen sich in eine bessere Welt. Die Metro wird beschrieben als lebendes Geschwür unter der Erde, das die Menschen in seinen Gedärmen verdaut. Es gibt Tunneln, in denen Menschen verschwinden, Stationen, an denen unerklärliche Dinge geschehen und Türen, die ins Nichts führen. Und über allem schwebt die (etwas klischeehafte) Frage: wer ist hier eigentlich die größere Bedrohung? Das Monster oder der Mensch? Metro 2034: Ein Blick in den Menschen In Teil 2 wird alles sehr viel philosophischer und dadurch wird mehr Fokus auf einzelne Charaktere gelegt. Die Welt, in der wir uns bewegen ist dafür leider sehr viel kleiner und auch der Abenteueraspekt kommt etwas zu kurz. Stattdessen werden Fragen gestellt wie: "Was hat der Mensch seinen Kindern noch zu vermachen? Ist es wert das Überleben aller zu riskieren um einige wenige zu retten? Ist der Mensch, der sich dagegen entscheidet der Held oder das Monster der Geschichte?" Und beantwortet keine von ihnen. Und dafür, dass die Charaktere etwas besser sind, bekommt man auch eine 17-jährige, die einem wahrscheinlich über 40-jährigem Mann nachschmachtet. Muss das sein? Metro 2035: Ein Blick in die Zukunft In Teil 3 wird die Atmosphäre aus Teil 1 und die philosophischen Ansätze aus Teil 3 zusammengeschmolzen und noch eine ganze Ladung Action und Gesellschaftskritik mit reingeworfen. Auch die Charaktere wirken lebendiger und echter. Artjom hat endlich eine Motivation, die ihn von einem Helden durch Umstände zu einem Helden aus Überzeugung werden lässt. Die Horroraspekte treten etwas in den Hintergrund, um dafür einem mitreißenden Politthriller Platz zu machen. Mein Fazit: Puh, endlich kann ich dieses über 2 Kilo schwere Buch ins Regal stellen und muss nicht mehr jeden Tag mit Gefahr auf Bandscheibenvorfall in die Arbeit fahren. Und dabei war es gegen Ende nicht ansatzweise so schleppend und qualvoll wie ich nach Teil 2 befürchtet habe. Falls jemand Interesse hat würde ich empfehlen entweder nur Teil 1 oder gleich alle drei zu lesen, oder vielleicht sogar nur Teil 1 und 3, denn Teil 3 ist es wert gelesen zu werden (bis auf das Kapitel im Bordell vielleicht) und man braucht Teil 2 nicht unbedingt dafür. Denn nach Teil 2, dem kürzesten Buch, das sich am längsten angefühlt hat, hat mich Teil 3 überraschenderweise richtig mitgerissen, vor allem weil ich mich mit Artjom durch sein Träumen von einer besseren Welt sehr gut identifizieren konnte. Ich finde es nur schade, dass ich nicht so viel über Russland weiß, weil so wahrscheinlich viele Aspekte der Gesellschaftskritik an mir vorbeigegangen sind.
Tolle postapokalyptische Geschichte
[𝕦𝕟𝕓𝕖𝕫𝕒𝕙𝕝𝕥𝕖 𝕎𝕖𝕣𝕓𝕦𝕟𝕘] 𝕃𝕖𝕤𝕖𝕔𝕙𝕒𝕝𝕝𝕖𝕟𝕘𝕖 𝕊𝕦𝔹-𝕌𝕖𝕓𝕖𝕣𝕣𝕒𝕤𝕔𝕙𝕦𝕟𝕘: Buch April Jeden Monat sucht eine andere Person ein Buch aus meinem SuB aus, das ich dann lesen darf. Diesen Monat war mein SuB-Fee der liebe @jerenevin . 𝕋𝕚𝕥𝕖𝕝: Metro - Die Trilogie 𝔸𝕦𝕤 𝕕𝕖𝕣 𝔽𝕖𝕕𝕖𝕣 𝕧𝕠𝕟: Dmirty Glukhovsky 𝕍𝕖𝕣𝕝𝕒𝕘: Heyne 𝔾𝕖𝕤𝕡𝕣𝕠𝕔𝕙𝕖𝕟 𝕧𝕠𝕟: Oliver Brod 𝔾𝕖𝕝𝕖𝕤𝕖𝕟/𝔾𝕖𝕙𝕠𝕖𝕣𝕥 𝕒𝕦𝕗: Deutsch 𝕌𝕖𝕓𝕖𝕣𝕤𝕖𝕥𝕫𝕥 𝕧𝕠𝕟: David Drevs (aus dem Russischen) 𝔻𝕣𝕖𝕚 𝕎𝕠𝕖𝕣𝕥𝕖𝕣 𝕫𝕦𝕞 𝔹𝕦𝕔𝕙: Heftig - Lang - Spannend 𝕀𝕟𝕙𝕒𝕝𝕥: Artjom hat fast sein gesamtes Leben unter der Erde verbracht. Denn als die Erde durch einen Automkrieg vor zwei Jahrzenten unbewohnbar wurde, konnten sich einige tausend Menschen in die Moskauer Metro flüchten. Doch das Leben dort ist alles andere als sicher. Und als die Vernichtung der letzten Menschen droht, macht sich Artjom mit einem Auftrag auf den Weg, der alle retten soll. 𝕄𝕖𝕚𝕟𝕖 𝕄𝕖𝕚𝕟𝕦𝕟𝕘: Also erstmal ist das Buch verdammt schwer. Und das meine ich wörtlich, denn das Buch hat fast 2,5 Kilo. 😂 Die Geschichte (oder besser Vorgeschichte) ist schon verdammt realistisch. Und beim Lesen sind bei mir ganz viele "Was wäre wenn"-Fragen aufgetreten. Das Setting fand ich auf jeden Fall grandios. Das soziale Gefüge in der Metro war sehr ausgefeilt dargestellt und kam mir sehr echt vor. Denn auch in der Metro herrscht kein Frieden. Wieso sollte man auch aufhören sich gegenseitig zu bekämpfen, nur weil die Erde zerstört wurde? 🤯 Viele sympathische Charaktere gab es für mich in den Büchern nicht. Aber das hat mich auch nicht gestört. Denn obwohl es doch ein paar Längen gab, fand ich die Story sehr spannend. Vor allem Artjoms Charakterentwicklung war sehr anschaulich. Im großen und ganzen ein sehr umfangreiches Buch, das mir, trotz der ein oder anderen Länge, sehr gut gefallen hat. 👌🏻 Meinen Eindruck vom Hörbuch findet ihr unten. ⬇️ 𝕃𝕖𝕤𝕖𝕖𝕞𝕡𝕗𝕖𝕙𝕝𝕦𝕟𝕘? 👍🏻 Für alle Fans von postapokalyptischen Büchern mit einer guten Portion Politik, gibt's eine Leseempfehlung. 😄 𝔼𝕦𝕣𝕖 𝕃𝕚𝕔𝕖𝕪 ☘️ Hörbuch ▶️ Ich habe es auch mit dem Hörbuch probiert. Aber die vielen russichen Namen und Orte, die ich auch beim Lesen immer wieder in der abgedruckten Metro-Karte suchen musste, haben mir das hören erschwert und ich bin schnell wieder zur Print-Ausgabe zurückgekehrt. Ich werde die Hörbücher aber auf jeden Fall nochmal hören, denn der Sprecher macht einen exzellenten Job! 😄






















