On Photography

On Photography

Softcover
3.915

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Description

Susan Sontag's On Photography is a seminal and groundbreaking work on the subject.

Susan Sontag's groundbreaking critique of photography asks forceful questions about the moral and aesthetic issues surrounding this art form. Photographs are everywhere, and the 'insatiability of the photographing eye' has profoundly altered our relationship with the world. Photographs have the power to shock, idealize or seduce, they create a sense of nostalgia and act as a memorial, and they can be used as evidence against us or to identify us. In these six incisive essays, Sontag examines the ways in which we use these omnipresent images to manufacture a sense of reality and authority in our lives.

'Sontag offers enough food for thought to satisfy the most intellectual of appetites'The Times

'A brilliant analysis of the profound changes photographic images have made in our way of looking at the world, and at ourselves'Washington Post

'The most original and illuminating study of the subject'New Yorker

One of America's best-known and most admired writers, Susan Sontag was also a leading commentator on contemporary culture until her death in December 2004. Her books include four novels and numerous works of non-fiction, among them Regarding the Pain of Others, On Photography, Illness as Metaphor, At the Same Time, Against Interpretation and Other Essays and Reborn: Early Diaries 1947-1963, all of which are published by Penguin. A further eight books, including the collections of essays Under the Sign of Saturn and Where the Stress Falls, and the novels The Volcano Lover and The Benefactor, are available from Penguin Modern Classics.

Book Information

Main Genre
Biographies
Sub Genre
Literary Essays
Format
Softcover
Pages
224
Price
14.00 €

Posts

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All
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Fast schon zynisch stellt Sontag dar, was Fotografie bedeute. Von ihrer Argumentation her meine ich zu erkennen, dass sie zwar über Fotografie urteilt, jedoch anscheinend nie selbst fotografiert hat. Auch die Argumente, die sie anbringt, um gegen die Fotografie zu reden, sind keine tatsächlichen Gegenargumente. Vielmals spricht sie über ein Charakteristikum der Fotografie und betrachtet dieses dabei aus einem sehr negativem Licht - bei vielen dieser Argumente war stets mein Gedanke: “und was ist so schlimm daran?” Es stört mich, dass es sich für mich so anfühlte, als würde sie nicht auf neutrale Art und Weise das Wesen von Fotografie beschreiben oder allgemein über Fotografie schreiben wollen, sondern nur ihre persönliche Meinung präsentieren und andere Menschen davon überzeugen wollen. Zusätzlich sollte man bedenken, dass dieses Buch zu einer anderen Zeit geschrieben wurde, wo es noch nicht möglich war, beispielsweise eine Kamera in Form eines Smartphones stänig bei sich zu tragen, oder die Bilder über die Sozialen Medien mit Allen zu teilen. Nicht, dass diese Veränderungen Sontags Meinung ins positive ziehen würden, sondern eher, dass die Argumentationen nichtmehr die aktuellsten sind.

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Die Zeit erhebt die meisten Fotografien, auch die dilettantischsten, auf die Ebene der Kunst. (S. 27) „Susan Sontag (1933–2004) war eine der wichtigsten US-amerikanischen Intellektuellen der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Tätig geworden ist sie als Romanautorin, Publizistin sowie Film- und Theaterregisseurin, vor allem aber als ebenso brillante wie provokative Essayistin. Als solche hat sie sich nicht zuletzt immer wieder dem Medium Fotografie angenommen, dem sie neben einer Handvoll Aufsätze vor allem zwei Bücher widmete: die 1977 erschienene Essaysammlung „Über Fotografie“ sowie den Langessay „Das Leiden anderer betrachten“ von 2003. Beide gehören nicht nur zu den am meisten zitierten, sondern auch wirkmächtigsten Beiträgen im fototheoretischen Kontext und weisen ihre Autorin innerhalb der entsprechenden Diskussion als die neben Walter Benjamin und Roland Barthes wichtigste Stimme aus.“ Verrät zumindest die Website fotogeschichte.info. „In vier großen Essays schreibt Susan Sontag in „Über Fotografie“ und erörtert dabei die Beziehung der Fotografie zur Kunst, zum allgemeinen Bewusstsein, zur Realität und diskutiert die Arbeiten der berühmten und entscheidenden Fotografen des 20. Jahrhunderts. Es entstand eine Ästhetik, die es vor der Fotografie nicht gab. Ausgangspunkt für die Auseinandersetzung mit dem Medium Fotografie ist eine persönliche Erfahrung: Als Zwölfjährige sah Susan Sontag Aufnahmen aus den Konzentrationslagern von Bergen-Belsen und Dachau: »Mein Leben war verändert worden, in diesem einen Augenblick … Als ich diese Fotos betrachtete, zerbrach etwas in mir.« Die außerordentliche Sensibilität von Susan Sontag, mit der sie Zeitströmungen und Veränderungen in unserem Bewusstsein wahrnahm, die Intelligenz, mit der sie Phänomene in einen neuen Kontext zu stellen und zu deuten wusste, der moralische Impuls, von dem ihr Denken ausging, und schließlich die Lebendigkeit und der Assoziationsreichtum begründeten den Ruhm ihrer Essays.“ – Meint der Klappentext. „Über Fotografie“ klingt nach einem Standardwerk, das man gelesen haben sollte, wenn man sich für die Fotografie interessiert. Und so landete dieses Büchlein irgendwann auf meinem Bücherstapel um dort vor sich hinzureifen und darauf zu warten, dass sich der passende Zeitpunkt ergeben würde, um es endlich zu lesen. Und der war für mich Hobby-Fotografin jetzt tatsächlich endlich gekommen. In den vergangenen Jahren habe ich zwar einige Bücher gelesen, die sich mit Fotografie beschäftigen, doch dabei ging es um Bildgestaltung, Techniken und Licht. Susan Sontag beschäftigt sich hingegen mit dem Wesen der Fotografie, was sie mit den Menschen macht, wie sie sie in Szene setzt, was sie zeigt oder nicht zeigt, wie sie wirkt und was sie bewirkt. Mir hat es Aspekte der Fotografie aufgezeigt, über die ich mir als Hobby-Fotografin bislang kaum Gedanken gemacht habe, die ich aber als sehr interessant und bereichernd empfand. Veröffentlicht wurde dieses Buch 1977 und die Technologien des Fotografierens haben sich seitdem enorm weiter entwickelt. Einiges gab es zu der Zeit noch nicht und auch der Umgang mit privaten Fotos und der Verbreitung im Internet und den Sozialen Medien war noch kein Thema. Aber dennoch war ich überrascht, wie aktuell und immer noch zutreffend viele Aussagen Susan Sontags sind. „Krieg und Fotografie scheinen heutzutage untrennbar miteinander verknüpft, und Flugzeugkatastrophen oder andere grausige Ereignisse haben ihre besondere Anziehungskraft für Leute mit Kameras. Eine Gesellschaft, die es zur Norm macht, dass man danach trachtet, niemals Entbehrung, Scheitern, Elend, Schmerz, Angst und Krankheit zu erfahren, und in der selbst der Tod nicht als natürlich und unvermeidlich empfunden wird, sondern als ein grausames, unverdientes Unglück, eine solche Gesellschaft produziert eine ungeheure Neugier auf derlei Ereignisse – eine Neugier, die zu einem Teil durch Fotografieren befriedigt wird. Das Gefühl, verschont zu sein von Unheil, verstärkt das Interesse an der Betrachtung von Bildern des Schmerzes, und indem man sie betrachtet, verstärkt sich wiederum das Gefühl, dass man selber verschont geblieben ist.“ (S. 160) Manches war für meine Sprachverhältnisse allerdings auch zu kompliziert ausgedrückt, so dass sich die Essays streckenweise nicht immer leicht lesen und verstehen ließen. Dieses Buch will in jeweils kleiner Dosis genossen werden, auch weil sich manches wiederholt, und bietet sich an, mit geöffneter Suchmaschine gelesen zu werden, damit man die zahlreichen erwähnten Fotografen und Fotografien gleich bildlich vor Augen hat und nicht in einer Flut oftmals unbekannter Namen versinkt. Für mich war es dennoch ein insgesamt interessanter Ausflug in die Philosophie und Geschichte der Fotografie.

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Sehr schlau, leider zu Schlau …

Hab mich ganz schlau gefühlt als ich schlaue Sätze von Susan Sontag unterstrichen hab aber bin eindeutig zu dumm um das Buch im Ansatz zu verstehen. 4 Sterne für durchziehende Kapitalismus Kritik. 👍🏻

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