Widely thought of as the best book Terry Pratchett ever wrote, this is a story of a Nation, a story of a friendship, a story of growing up and the truths we must learn. It is epic in every sense . . .
Prepare for the world to be turned upside down . . .
For Mau, halfway between boy and man, it happens when a great wave destroys his entire village. For Daphne, it's when the same wave crashes her ship into the island that was once Mau's home. Everything they once had is now so far away, lost to distance and time.
But when Daphne stops trying to shoot Mau (she did apologise for it), and instead uses a salvaged invitation card to invite him to tea, they discover a new home can be theirs.
And then people start arriving on the island - some very good, some very bad. And it's soon clear that Daphne and Mau must fight for their Nation.
Then a discovery is made that will change the entire world forever . . .
I prefer the Discworld novels.
This one is also missing the lightness of Pratchett‘s other books. Not only because it is handling heavy topics (that do the others too) - but it is missing the comic relief (some vomiting birds and a cursing parrot do not do).
Also the characters besides Daphne and Mau stay flat. And the story is spreading too much: the story of the re-founding of the Nation after the tsunami would have been sufficient without the cave, the raiders, the pest,…
May 31, 2026
4.0
I prefer the Discworld novels.
This one is also missing the lightness of Pratchett‘s other books. Not only because it is handling heavy topics (that do the others too) - but it is missing the comic relief (some vomiting birds and a cursing parrot do not do).
Also the characters besides Daphne and Mau stay flat. And the story is spreading too much: the story of the re-founding of the Nation after the tsunami would have been sufficient without the cave, the raiders, the pest,…
Mau steht kurz davor ein Mann zu werden. Als er die Jungeninsel verlässt, malt er sich schon den Empfang seiner Familie aus und kann das Fest das anlässlich seiner Mannwerdung gefeiert werden soll, kaum erwarten. Aber dann überrascht ihn auf offenem Meer eine riesige Welle, die er nur knapp überlebt. Als er auf seiner Heimatinsel eintrifft, muss er feststellen, dass seine Familie weniger Glück hatte. Kein Stein steht mehr auf dem anderen, alle sind tot. Bis auf ein Mädchen das auf einem englischen Schoner war, als die Welle ihn auf der Insel zerschellen ließ. Mau beginnt mit sich zu hadern und stellt den Willen der Götter in Frage und er beginnt zu kämpfen. Er hat seinen Glauben verloren und trennt die Welt nur noch in Dinge die geschehen und die, die nicht geschehen. Noch kein Mann aber auch kein Junge mehr, tut er was getan werden muss, und als immer mehr Überlebende auf der Insel stranden, macht seine Tatkraft, sein Kampfwille und seine Tapferkeit ihn unfreiwillig zum Anführer. Dabei muss er erkennen, dass der Glaube und die Traditionen doch nicht so sinnlos sind wie sie ihm scheinen und das die Götter ihn vielleicht doch nicht verlassen haben. Daphne ist bei diesem Kampf um die Erneuerung der Nation immer an seiner Seite und zwischen ihnen knüpft sich ein zartes Band. Sie löst sich von den starren englischen Konventionen und bekommt einen Blick für die Großartigkeit und Vielfalt der Welt. Die Liebe die zwischen Mau und ihr im wachsen begriffen ist, werden die beiden zwar nie leben können, aber dennoch entsteht daraus eine wundervolle Freundschaft, die sie ihr Leben lang miteinander verbindet.
Zuerst hatte ich so meine Schwierigkeiten mit dem Buch, aber das liegt wohl daran das ich mich mit dem Thema: gestrandet auf einsamen Inseln, schwer tue. Mir lag Robinson Crusoe schon nicht. Doch je weiter ich las, desto tiefer zog mich Terry Pratchetts Werk in sich ein. Oberflächlich geht es um die Freundschaft zwischen Mau und Daphne und wie die beiden die Situation meistern, aber wenn man genauer hinschaut, geht es darum wie man nach Schicksalsschläge wieder nach vorn blickt, welche Rolle der Glaube dabei spielt und das es oft nur eine Frage des Blickwinkels ist, ob man sich auf der oberen oder der unteren Erdhalbkugel befindet. Diese wundervolle Geschichte stimmt einen nachdenklich und lässt erkennen, dass die Vorfahrer derer, die wir heute als Wilde bezeichnen vielleicht die beachtlichen Schultern sind, auf denen sich unsere Kultur begründet. Außerdem zeigt sie wie wichtig der Glaube an etwas ist, aber das man sich nicht allein an Traditionen festhalten soll, sondern das man seinen Kopf benutzt und die Welt wie sie ist, hin und wieder hinterfragt. Für mich war das Buch eine tolle Überraschung, obgleich ich und die Story am Anfang Ladehemmungen zu überwinden hatten.
Oct 20, 2022
4.0
Mau steht kurz davor ein Mann zu werden. Als er die Jungeninsel verlässt, malt er sich schon den Empfang seiner Familie aus und kann das Fest das anlässlich seiner Mannwerdung gefeiert werden soll, kaum erwarten. Aber dann überrascht ihn auf offenem Meer eine riesige Welle, die er nur knapp überlebt. Als er auf seiner Heimatinsel eintrifft, muss er feststellen, dass seine Familie weniger Glück hatte. Kein Stein steht mehr auf dem anderen, alle sind tot. Bis auf ein Mädchen das auf einem englischen Schoner war, als die Welle ihn auf der Insel zerschellen ließ. Mau beginnt mit sich zu hadern und stellt den Willen der Götter in Frage und er beginnt zu kämpfen. Er hat seinen Glauben verloren und trennt die Welt nur noch in Dinge die geschehen und die, die nicht geschehen. Noch kein Mann aber auch kein Junge mehr, tut er was getan werden muss, und als immer mehr Überlebende auf der Insel stranden, macht seine Tatkraft, sein Kampfwille und seine Tapferkeit ihn unfreiwillig zum Anführer. Dabei muss er erkennen, dass der Glaube und die Traditionen doch nicht so sinnlos sind wie sie ihm scheinen und das die Götter ihn vielleicht doch nicht verlassen haben. Daphne ist bei diesem Kampf um die Erneuerung der Nation immer an seiner Seite und zwischen ihnen knüpft sich ein zartes Band. Sie löst sich von den starren englischen Konventionen und bekommt einen Blick für die Großartigkeit und Vielfalt der Welt. Die Liebe die zwischen Mau und ihr im wachsen begriffen ist, werden die beiden zwar nie leben können, aber dennoch entsteht daraus eine wundervolle Freundschaft, die sie ihr Leben lang miteinander verbindet.
Zuerst hatte ich so meine Schwierigkeiten mit dem Buch, aber das liegt wohl daran das ich mich mit dem Thema: gestrandet auf einsamen Inseln, schwer tue. Mir lag Robinson Crusoe schon nicht. Doch je weiter ich las, desto tiefer zog mich Terry Pratchetts Werk in sich ein. Oberflächlich geht es um die Freundschaft zwischen Mau und Daphne und wie die beiden die Situation meistern, aber wenn man genauer hinschaut, geht es darum wie man nach Schicksalsschläge wieder nach vorn blickt, welche Rolle der Glaube dabei spielt und das es oft nur eine Frage des Blickwinkels ist, ob man sich auf der oberen oder der unteren Erdhalbkugel befindet. Diese wundervolle Geschichte stimmt einen nachdenklich und lässt erkennen, dass die Vorfahrer derer, die wir heute als Wilde bezeichnen vielleicht die beachtlichen Schultern sind, auf denen sich unsere Kultur begründet. Außerdem zeigt sie wie wichtig der Glaube an etwas ist, aber das man sich nicht allein an Traditionen festhalten soll, sondern das man seinen Kopf benutzt und die Welt wie sie ist, hin und wieder hinterfragt. Für mich war das Buch eine tolle Überraschung, obgleich ich und die Story am Anfang Ladehemmungen zu überwinden hatten.