Nachrichten aus Mittelerde
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Description
Die großen Mythen und Legenden aus den Drei Zeitaltern Mittelerdes Ein neuer Schatten erhebt sich im Westen. Es ist Knecht Morgoths, der sich rührt, und viele schlimme Dinge erwachen aufs neue. Jedes Jahr gewinnt er neue Kraft... J. R. R. Tolkien hat die verstreuten Nachrichten aus Mittelerde und der Insel Númenor gesammelt, und sein Sohn Christopher hat sie chronologisch geordnet, mit Kommentaren versehen, Verweise und eventuelle Widersprüche zum ›Herrn der Ringe‹ und dem ›Silmarillion‹ notiert und so ein umfangreiches Geschichtenbuch zusammengestellt, eine spannende Chronik Mittelerdes.
Book Information
Author Description
John Ronald Reuel Tolkien wurde 1892 in Bloemfontein, Südafrika, geboren. Nach dem Tod seines Vaters kehrte die Familie wieder nach England, in die Nähe von Birmingham, zurück. Tolkiens herausragende Sprachbegabung wurde schon früh entdeckt und nach Schulabschluss beherrschte er neben Englisch noch neun weitere Sprachen (Latein, Griechisch, Spanisch, Deutsch, Französisch, Altenglisch, Altnordisch, Isländisch und Finnisch). Bevor Tolkien sich 1916, während des Ersten Weltkrieges, bei den Lancashire Fusiliers meldete, schloss er sein Studium ab. Die Teilnahme am Kriegsgeschehen veränderte den jungen Mann und beeinflusste seine künstlerische Entwicklung entscheidend. Seine Abneigung gegen die Unmenschlichkeit und die Grausamkeit des Krieges, sein Hang zur romantischen Epoche, seine Begeisterung für die Mythologie, seine tiefe Liebe zur englischen Landschaft und sein Faible für Sprachen, all jene Charakteristika waren später typisch für sein literarisches Werk. Von 1918 bis 1920 war er Mitarbeiter am legendären Oxford English Dictionary. Und seit 1920 lehrte er bis 1959 als Professor für englische Sprache an verschiedenen Universitäten. Während dieser Zeit publizierte er unzählige wissenschaftliche Aufsätze, die von außergewöhnlicher Kompetenz zeugen und ihm große Anerkennung einbrachten. Doch neben seinen fundierten Abhandlungen schrieb er seit den dreißiger Jahren auch kurze Texte für seine Kinder. 1937 schließlich wurde das Kinderbuch ›Der kleine Hobbit‹ (dtv junior Klassiker 7151) zum ersten Mal veröffentlicht. »Mit witziger Psychologie führt der Autor als Hauptkonflikt in Bilbo Beutlin, dem Hobbit, den oft burlesken Widerstreit zwischen Spießer und Abenteurer aus, zwischen der Sehnsucht nach behaglich idyllischem Leben, der Angst vor Gefährdung und der Kühnheit, List und Ausdauer eines Nachkommen aus altem Herrschergeschlecht: Verantwortungsscheu contra Bewährung, die keineswegs gesucht, aber doch glänzend geleistet wird, wenn alle äußeren Hilfen versagen.« (Süddeutsche Zeitung 1971) Der große Erfolg dieser zugleich spät- und vorzeitlichen, mythischen und total gegenwärtigen Geschichte veranlasste Tolkiens Verleger dazu, den Autor um eine Fortsetzung zu bitten. Erst 17 Jahre später wurde der Wunsch erfüllt. Mit der 1200 Seiten umfassenden Trilogie ›Der Herr der Ringe‹ legte Tolkien sein literarisches Hauptwerk vor. Wenngleich er immer offen und konstruktiv gegenüber Kritik an seinen Texten war, so wehrte er sich vehement gegen die Behauptung, seine Bücher seien allegorisch oder politisch zu verstehen. J.R.R. Tolkien verstarb 1973 im Alter von 81 Jahren in Bournemouth, wo er zuletzt gemeinsam mit seiner Frau gelebt hat.
Posts
📚 Inhalt In «Nachrichten aus Mittelerde» werden verschiedene einzelne Geschichten Mittelerde und Númenor behandelt. Es dient als eine Art Geschichtsbuch und bringt mehr Details und Hintergrundinformationen über die fantastische Welt von Tolkien ans Licht. Widersprüche und Verweise zum Hauptwerk und dem Silmarillion sind notiert und dargelegt, sodass man sich lange Suche nach Logikfehlern vermeiden kann. 📖 Meinung Wow, wie soll man dieses Buch anders beschreiben? In diesem Werk gibt es keine zusammenhängende Geschichte, sondern wir erhalten viele verschiedene einzelne Geschichten, die Tolkien irgendwann einmal nieder geschrieben hat. So erfährt man viele neue Details, versteht Zusammenhänge besser und das Bild über Mittelerde und Númenor wird dichter und logischer. Das Buch liest sich auch nicht wie ein gewöhnliches Fantasybuch, sondern es wirkt wie ein Geschichtsbuch. Man muss sich sehr konzentrieren beim Lesen und der Schreibstil ist nicht ganz einfach. Ich glaube auch nicht, dass sich das Buch für alle eignet. Man muss ein eingefleischter Tolkien-Fan sein, um durch das Buch durchzukommen. Es lohnt sich, wenn man mehr über Tolkiens Welt erfahren möchte, es ist aber auch eine Challenge zu lesen. Dessen muss man sich einfach bewusst sein.
Hat mir das Leben ausgesaugt
Es gibt mehrere Erzählungen aus 3 Zeitaltern, alle unzusammenhängend, teilweise auch in anderen Büchern erschienen. Ich liebe Das Silmarillion, daher dachte ich Nachrichten aus Mittelerde würde mkr auch gefallen. Die Geschichten von Tuor und Turin aus dem ersten Zeitalter haben mkr auch noch gut gefallen, wenn auch teilweise bereits bekannt. Ähnlich beim Zweiten Zeitalter mit Numenor. Aber wie gesagt, die Geschichten kannte ich zum Großteil sowieso schon. Die ständigen Anmerkungen machen es aber sowas von nervig zu lesen, dass ich irgendwann bei 5 Anmerkungen pro Seite aufgehört habe. Auch die seitenlangen Beschreibungen von Namensherkunft und Bedeutung haben mir völlig die Lust am Lesen genommen. Bis mir endlich eingefallen ist, dass ich ja einfach aufhören kann. Was ich dann auch gemacht habe. Für jemandrn, der wirklich alles über Mittelerde wissen möchte (warum schreibt man Galadriel bspw nicht mit dh) sicherlich zu empfehlen aber für mich war das einfach nur nervig und hat mir spürbar das Leben ausgesaugt 👎🏻
Tolkiens Mythologie ist und bleibt einzigartig und unerreicht. Dieses Buch bietet ein wundervolle Ergänzung zum Silmarillion. Einige Geschichten werden hier noch ausführlicher erzählt, manche kommen auch gar nicht im Silmarillion vor. Allerdings handelt es sich hier um keine fortlaufende Geschichtensammlung. Die Erzählungen sind durch C. Tolkiens Kommentare ergänzt, da es von jeder mehrere Fassungen gibt, die J.R.R. Tolkien teilweise auf lose Blätter gekritzelt hatte. Ich habe einen Eindruck davon bekommen, welche Mammutaufgabe es für den Sohn gewesen sein muss, diese Aufschriebe in eine sinnvolle Reihenfolge zu bringen und außerdem auch die "gültige" Version herauszusuchen. Für HDR-Nerds unverzichtbar, erfährt man hier doch genaueres über die Beweggründe Gandalfs die Zwerge auf die Fahrt zum Erebor zu schicken, außerdem unterschiedliche Fassungen zu Celeborn und Galadriel oder über die Herkunft der Istari.
Mein vorerst letztes Buch von Tolkien in diesem Jahr. Inhaltlich finde ich es genauso gut wie die anderen. Auch hier werden unfertige Geschichten aus den vergangenen Zeitaltern von Mittelerde aufbereitet. Besonders gut, vielleicht wegen seiner Verknüpfung zum Hobbit, hat mit die Geschichte über das Treffen von Gandalf und Thorin gefallen. Hier habe ich wirklich nochmal etwas neues erfahren, was ich (durch die anderen Werke) noch nicht wusste.Nur die seitenlagen Anmerkungen nach jedem Text machen das Buch langwierig und teilweise schwierig zu lesen - das muss man dann schon wollen.
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Die großen Mythen und Legenden aus den Drei Zeitaltern Mittelerdes Ein neuer Schatten erhebt sich im Westen. Es ist Knecht Morgoths, der sich rührt, und viele schlimme Dinge erwachen aufs neue. Jedes Jahr gewinnt er neue Kraft... J. R. R. Tolkien hat die verstreuten Nachrichten aus Mittelerde und der Insel Númenor gesammelt, und sein Sohn Christopher hat sie chronologisch geordnet, mit Kommentaren versehen, Verweise und eventuelle Widersprüche zum ›Herrn der Ringe‹ und dem ›Silmarillion‹ notiert und so ein umfangreiches Geschichtenbuch zusammengestellt, eine spannende Chronik Mittelerdes.
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John Ronald Reuel Tolkien wurde 1892 in Bloemfontein, Südafrika, geboren. Nach dem Tod seines Vaters kehrte die Familie wieder nach England, in die Nähe von Birmingham, zurück. Tolkiens herausragende Sprachbegabung wurde schon früh entdeckt und nach Schulabschluss beherrschte er neben Englisch noch neun weitere Sprachen (Latein, Griechisch, Spanisch, Deutsch, Französisch, Altenglisch, Altnordisch, Isländisch und Finnisch). Bevor Tolkien sich 1916, während des Ersten Weltkrieges, bei den Lancashire Fusiliers meldete, schloss er sein Studium ab. Die Teilnahme am Kriegsgeschehen veränderte den jungen Mann und beeinflusste seine künstlerische Entwicklung entscheidend. Seine Abneigung gegen die Unmenschlichkeit und die Grausamkeit des Krieges, sein Hang zur romantischen Epoche, seine Begeisterung für die Mythologie, seine tiefe Liebe zur englischen Landschaft und sein Faible für Sprachen, all jene Charakteristika waren später typisch für sein literarisches Werk. Von 1918 bis 1920 war er Mitarbeiter am legendären Oxford English Dictionary. Und seit 1920 lehrte er bis 1959 als Professor für englische Sprache an verschiedenen Universitäten. Während dieser Zeit publizierte er unzählige wissenschaftliche Aufsätze, die von außergewöhnlicher Kompetenz zeugen und ihm große Anerkennung einbrachten. Doch neben seinen fundierten Abhandlungen schrieb er seit den dreißiger Jahren auch kurze Texte für seine Kinder. 1937 schließlich wurde das Kinderbuch ›Der kleine Hobbit‹ (dtv junior Klassiker 7151) zum ersten Mal veröffentlicht. »Mit witziger Psychologie führt der Autor als Hauptkonflikt in Bilbo Beutlin, dem Hobbit, den oft burlesken Widerstreit zwischen Spießer und Abenteurer aus, zwischen der Sehnsucht nach behaglich idyllischem Leben, der Angst vor Gefährdung und der Kühnheit, List und Ausdauer eines Nachkommen aus altem Herrschergeschlecht: Verantwortungsscheu contra Bewährung, die keineswegs gesucht, aber doch glänzend geleistet wird, wenn alle äußeren Hilfen versagen.« (Süddeutsche Zeitung 1971) Der große Erfolg dieser zugleich spät- und vorzeitlichen, mythischen und total gegenwärtigen Geschichte veranlasste Tolkiens Verleger dazu, den Autor um eine Fortsetzung zu bitten. Erst 17 Jahre später wurde der Wunsch erfüllt. Mit der 1200 Seiten umfassenden Trilogie ›Der Herr der Ringe‹ legte Tolkien sein literarisches Hauptwerk vor. Wenngleich er immer offen und konstruktiv gegenüber Kritik an seinen Texten war, so wehrte er sich vehement gegen die Behauptung, seine Bücher seien allegorisch oder politisch zu verstehen. J.R.R. Tolkien verstarb 1973 im Alter von 81 Jahren in Bournemouth, wo er zuletzt gemeinsam mit seiner Frau gelebt hat.
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📚 Inhalt In «Nachrichten aus Mittelerde» werden verschiedene einzelne Geschichten Mittelerde und Númenor behandelt. Es dient als eine Art Geschichtsbuch und bringt mehr Details und Hintergrundinformationen über die fantastische Welt von Tolkien ans Licht. Widersprüche und Verweise zum Hauptwerk und dem Silmarillion sind notiert und dargelegt, sodass man sich lange Suche nach Logikfehlern vermeiden kann. 📖 Meinung Wow, wie soll man dieses Buch anders beschreiben? In diesem Werk gibt es keine zusammenhängende Geschichte, sondern wir erhalten viele verschiedene einzelne Geschichten, die Tolkien irgendwann einmal nieder geschrieben hat. So erfährt man viele neue Details, versteht Zusammenhänge besser und das Bild über Mittelerde und Númenor wird dichter und logischer. Das Buch liest sich auch nicht wie ein gewöhnliches Fantasybuch, sondern es wirkt wie ein Geschichtsbuch. Man muss sich sehr konzentrieren beim Lesen und der Schreibstil ist nicht ganz einfach. Ich glaube auch nicht, dass sich das Buch für alle eignet. Man muss ein eingefleischter Tolkien-Fan sein, um durch das Buch durchzukommen. Es lohnt sich, wenn man mehr über Tolkiens Welt erfahren möchte, es ist aber auch eine Challenge zu lesen. Dessen muss man sich einfach bewusst sein.
Hat mir das Leben ausgesaugt
Es gibt mehrere Erzählungen aus 3 Zeitaltern, alle unzusammenhängend, teilweise auch in anderen Büchern erschienen. Ich liebe Das Silmarillion, daher dachte ich Nachrichten aus Mittelerde würde mkr auch gefallen. Die Geschichten von Tuor und Turin aus dem ersten Zeitalter haben mkr auch noch gut gefallen, wenn auch teilweise bereits bekannt. Ähnlich beim Zweiten Zeitalter mit Numenor. Aber wie gesagt, die Geschichten kannte ich zum Großteil sowieso schon. Die ständigen Anmerkungen machen es aber sowas von nervig zu lesen, dass ich irgendwann bei 5 Anmerkungen pro Seite aufgehört habe. Auch die seitenlangen Beschreibungen von Namensherkunft und Bedeutung haben mir völlig die Lust am Lesen genommen. Bis mir endlich eingefallen ist, dass ich ja einfach aufhören kann. Was ich dann auch gemacht habe. Für jemandrn, der wirklich alles über Mittelerde wissen möchte (warum schreibt man Galadriel bspw nicht mit dh) sicherlich zu empfehlen aber für mich war das einfach nur nervig und hat mir spürbar das Leben ausgesaugt 👎🏻
Tolkiens Mythologie ist und bleibt einzigartig und unerreicht. Dieses Buch bietet ein wundervolle Ergänzung zum Silmarillion. Einige Geschichten werden hier noch ausführlicher erzählt, manche kommen auch gar nicht im Silmarillion vor. Allerdings handelt es sich hier um keine fortlaufende Geschichtensammlung. Die Erzählungen sind durch C. Tolkiens Kommentare ergänzt, da es von jeder mehrere Fassungen gibt, die J.R.R. Tolkien teilweise auf lose Blätter gekritzelt hatte. Ich habe einen Eindruck davon bekommen, welche Mammutaufgabe es für den Sohn gewesen sein muss, diese Aufschriebe in eine sinnvolle Reihenfolge zu bringen und außerdem auch die "gültige" Version herauszusuchen. Für HDR-Nerds unverzichtbar, erfährt man hier doch genaueres über die Beweggründe Gandalfs die Zwerge auf die Fahrt zum Erebor zu schicken, außerdem unterschiedliche Fassungen zu Celeborn und Galadriel oder über die Herkunft der Istari.
Mein vorerst letztes Buch von Tolkien in diesem Jahr. Inhaltlich finde ich es genauso gut wie die anderen. Auch hier werden unfertige Geschichten aus den vergangenen Zeitaltern von Mittelerde aufbereitet. Besonders gut, vielleicht wegen seiner Verknüpfung zum Hobbit, hat mit die Geschichte über das Treffen von Gandalf und Thorin gefallen. Hier habe ich wirklich nochmal etwas neues erfahren, was ich (durch die anderen Werke) noch nicht wusste.Nur die seitenlagen Anmerkungen nach jedem Text machen das Buch langwierig und teilweise schwierig zu lesen - das muss man dann schon wollen.









