More Than This
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Description
chronicling the life - or perhaps afterlife - of a teen trapped in a crumbling, abandoned world.
A boy called Seth drowns, desperate and alone in his final moments, losing his life as the pounding sea claims him. But then he wakes. He is naked, thirsty, starving. But alive. How is that possible? He remembers dying, his bones breaking, his skull dashed upon the rocks. So how is he is here? And where is this place? It looks like the suburban English town where he lived as a child, before an unthinkable tragedy happened and his family moved to America. But the neighbourhood around his old house is overgrown, covered in dust and completely abandoned. What's going on? And why is it that whenever he closes his eyes, he falls prey to vivid, agonizing memories that seem more real than the world around him? Seth begins a search for answers, hoping that he might not be alone, that this might not be the hell he fears it to be, that there might be more than just this...
Book Information
Posts
Kurz gesagt: In den Bann ziehend.
Die Geschichte ist fesselnd und spannend geschrieben. Was ist schon real? Gibt es nicht immer mehr als das? Man muss nur offen sein, das Mehr auch zu erkennen. Spoiler: Für mich ist die Geschichte des Hauptprotagonisten, der Weg aus den ich-bezogenen suizidialen Denkmuster heraus. Und dies wird auf eine so abenteuerliche Weise erzählt.
More Than This beginnt damit dass der Protagonist Seth stirbt. Kurz darauf wacht er an einem ganz andere Ort wieder auf. Mehr möchte ich zum Inhalt eigentlich gar nicht sagen, denn das Buch ist voller Rätsel und es ist unglaublich spannend zusammen mit Seth versuch herauszufinden was eigentlich vor sich geht. Das Buch ist echt von der ersten Seite an spannend und nach den ersten gut 100 Seiten konnte ich es kaum mehr aus der Hand legen und habe allein an einem Nachmittag mehr als 300 Seiten gelesen. Ohne zu viel auf den Inhalt einzugehen möchte ich jedoch sagen, dass das Buch keine leichte Lektüre ist. Ja die Geschichte ist super spannend und auch ziemlich temporeich, doch besonders die Rückblenden in denen man mehr über Seths Leben erfährt sind teilweise ziemlich düster. Patrick Ness schreibt aber wirklich toll und findet auch einen guten Ausgleich, so dass es trotz ernster Thematik auch einige humorvolle Szenen gibt. Mein grösster Kritikpunkt war, dass die Geschichte an einem gewissen Punkt etwas repetitiv wurde und ich mir am Ende doch etwas mehr Antworten gewünscht hätte. Ansonsten kann ich das Buch aber nur empfehlen. More Than This ist ein Buch welches ich nicht so schnell vergessen werde.
The thing about Patrick Ness is -- he weaves the story so beautifully with the character, with their problems and gives a solution which makes all the sense in the world. His books, hos stories are a treat for my soul, my heart and nothing can be better than that. Thank You Patrick for writing a book like this, thank you for helping me know there is 'more to it'.
Darum geht´s: Ein Junge ertrinkt, verzweifelt und verlassen in seinen letzten Minuten. Er stirbt. Dann erwacht er, nackt, verletzt und durstig, aber lebendig. Wie kann das sein? Und an was für einem seltsamen, verlassenen Ort befindet er sich? Während er versucht zu verstehen, was mit ihm geschehen ist, regt sich Hoffnung bei dem Jungen. Ist das vielleicht doch noch nicht das Ende? Bietet dieses Leben vielleicht doch mehr als das? Meine Meinung: Ich weiß nicht genau, was ich erwartet habe, als ich zu diesem Buch griff, aber DAS was da kam, war es nicht. Ich hatte mir im Vorfeld den Trailer angeschaut und einige Meinungen zum Buch gelesen, die aber alle nicht weiter auf den Inhalt eingegangen sind. Auch der Klappentext ist ja eher kryptisch. Mehr als das ist aber mehr, viel mehr, als ich erwartet habe. Ihr werdet auch hier nicht mehr über den Inhalt erfahren als der Klappentext Euch verrät, denn ich finde gerade das macht das Lesen dieses Buches zu einer Besonderheit. Mehr als das ist spannend und düster und irgendwie surreal. Man fragt sich ständig, was hier passiert ist, warum Seth nicht Tod ist, bzw. ob das nun Seths Tod ist und wie lange dauert dieser Zustand? Gruselig zu Beginn und noch viel gruseliger im Verlauf. Nicht Horrer-Splatter-Thriller-mäßig, aber doch beängstigend mit Gänsehautfaktor. Ness bringt die Stimmung perfekt rüber und er macht es so glaubwürdig, dass ich wirklich dachte, “ja, so könnte es sein.” Seth ist kein Held und doch irgendwie wird er zu einem. Er ist ein normaler schwuler Junge. Er ist weder besonders hinreißend, noch mutig, noch besonders liebenswert und schon gar nicht charmant oder niedlich. Er ist so normal, dass man Ness seine Story einfach abkaufen muss. Der Autor schafft es, den Leser immer wieder seine Meinung überdenken zu lassen. Was ist Traum, was ist Realität, was denkt Seth nur und was passiert wirklich. Durch die ness-typischen Monster ist es schwer zu unterscheiden und so verschmilzt Illusion und Wirklichkeit und die Monster im Kopf sind so real, dass es sie geben könnte. Sie könnten aber durchaus auch einfach für “das Böse” an sich stehen könnte. So wie man es von“ Sieben Minuten nach Mitternacht“ kennt. Das Ende war meiner Meinung nach etwas unbefriedigend, aber das ist der Ness-Leser ja gewohnt. Ich bleibe mit tausend Fragezeichen zurück. Denke noch einmal in die eine und dann wieder in die andere Richtung. Vielleicht habe ich etwas überlesen, vielleicht habe ich es am Ende auch überhaupt nicht verstanden, weil es einfach so ungreifbar war. Aber vielleicht war genau das auch das Ziel des Autors. Die Kernaussage und das ist es doch was zählt, ist aber angekommen. Fazit: Nichts für schwache Nerven, sondern eher etwas für erfahrene Ness-Leser, die sich schon etwas an seinen Stil und seine Art zu schreiben gewöhnt haben und eben genau das mögen. Ich fand es großartig! Würde es aber eben nicht uneingeschränkt weiterempfehlen.
Seth hat die Nase voll von seinem Leben. Vom Verrat seiner großen Liebe, dem Verlust seiner Freunde und seinen Eltern, die seinen kleinen Bruder über ihn stellen. Deswegen begeht er Selbstmord. Gerade als er denkt er ist tot, erwacht er in einem Haus in England, dass ihm wage bekannt vorkommt. Doch er scheint der einzige Mensch an diesem Ort zu sein, den er „die Hölle“ nennt. Um seinen Körper sind merkwürdige Bandagen gewickelt und seine Muskeln fühlen sich an, als würde er sie zum ersten Mal benutzen. Gerade als er lernt in der Einöde zurechtzukommen, trifft er auf zwei weitere Menschen, Regine und Tomasz. Diese beiden retten ihn in letzter Sekunde vor einem unheimlichen Ding, das sie töten will und sich nicht so leicht abschütteln lässt. Und je mehr Seth hinterfragt, desto bewusster wird ihm das es „Mehr als das“ gibt. Doch was ist Realität, was Traum und wie können wir sicher sein, das wir „Wir“ sind und nicht nur irgendwelche Gedankenkonstrukte in einer virtuellen Realität. „Mehr als das“ hat mir einiges abverlangt. Die erste Hälfte verbrachte ich mit Fragen. Ist Seth nun wirklich tot oder liegt er im Koma und träumt das nur? Wenn er nicht träumt, ist das die Hölle oder das Leben nach dem Tod? Als Matrixfan kommt man aber schnell auf die Idee, dass Seth nur in der virtuellen Welt gestorben ist. Zumal der Text auf der Rückseite des Buches auf den Film verweist. Ich war aber auch froh, dass in der zweiten Hälfte Regine und Tomasz die Bildfläche betraten, denn nur allein mit Seth die Welt zu erkunden, wurde bald langweilig. Am liebsten mochte ich Tomasz, der Englisch durch alte Hollywoodschinken gelernt hat und dessen Ausdrucksweise daher sehr putzig rüberkommt. Regine ist dagegen ein spröder Charakter, den man aber im Verlaufe der Geschichte auch zu schätzen weiß. Die Hintergründe dieser drei zu erfahren machte das Lesen zu einem Erlebnis. Eine Dystopie die vielleicht gar keine ist oder irgendwie dann doch. Womit ich letztendlich meine Schwierigkeiten hatte, war das Ende. Ich fand das Ende von „Inception“ schon doof, ließ es mich doch mit der bangen Frage allein, ob dieser blöde Kreisel jetzt taumelt oder nicht. Ich bin kein Fan von offenen Enden, das ist wie etwas was ständig in deinem Hinterkopf herumschwirrt, auf das du einfach keine Antwort bekommst. Wie eine juckende Stelle ohne Möglichkeit dich zu kratzen. Von daher muss wohl jeder für sich allein die Frage beantworten, welche Welt jetzt real ist. Aber alles in allem eine tolle Story, die den Leser nicht so schnell los lässt.
This book was everything and more! I absolutely loved it from the first to the last page, even though I still have NO idea what happened at all (and I really think that's the point, isn't it?) It was thrilling, creepy, exciting, funny, witty, phylosophical, weird, quick, amazing... Just one in a thousand! Seriously JUST READ THIS BOOK!
Der Junge Seth Wearing ertrinkt – allein und verzweifelt. Plötzlich wacht er in einer verlassenen Straße wieder auf und weiß nicht, was mit ihm passiert ist. Er ist ganz alleine. Die Häuser sind alt, heruntergekommen und trostlos. Weder Menschen noch Tiere sind dort. Absolute Stille eingehüllt in einer dichten Staubschicht. Ist das etwa seine Hölle? Patrick Ness ist ein großartiger Erzähler. Er zeichnet die Landschaft sehr präzise und ausdrucksstark. Der Schreibstil ist bildhaft und atmosphärisch. Die Charaktere sprudeln nur so vor Leben. Er hat eine brillante Idee lückenfrei umgesetzt, was mich sehr begeistert hat. Ein großartiges Buch über das Leben und Sterben. Egal wie schwer uns das Leben manchmal fällt. Egal wie ausweglos es hin und wieder scheint. Es gibt immer Mehr als das!
Oh wow. Grand mystery! The countless plot twists made my mind swirl. Mr. Ness merged several genres into one great book. Most of the story happens in Seths head. I liked that POV. I loved the diversity of the characters. The story doesn't get boring. It's shrouded in mystery. Everything is foggy and after every page there are more questions arising than answers given, and you just have to press forward, just have to know! I'm gonna buy every book this man writes. New favorite author!
Dieses Buch ist so Mindfuck. Ehrlich. Ich würde total gerne irgendwas zu dem Inhalt sagen, nur um darüber reden zu können, aber jedes bisschen Information ist eigentlich schon ein Spoiler, denn dieses Buch lebt davon, dass man keinen Plan hat. Dass man, genau wie der Protagonist, keine Ahnung hat, was da eigentlich abgeht. Man wacht mit ihm auf, und versucht, sich eine Reim darauf zu machen, entwickelt Theorien, die teilweise echt abgedreht und krass sind, verwirft sie, bekommt Informationsbrocken und weiß vor allem nicht mehr, was eigentlich real ist. Wie der Protagonist hinterfragt man das, was man kennt, denkt sich zwischendurch "wtf" und ist sich bis einschließlich des Endes nie so ganz sicher, was jetzt eigentlich Sache ist. Und davon lebt das Buch. Davon lebt diese Geschichte. Aber es ist ziemlich schwer, ein Buch zu empfehlen, über das man eigentlich nichts sagen will. Nur so viel sei verraten: Dies ist auch ein Buch für diejenigen, die Own Voice-Bücher suchen, in denen Homosexualität thematisiert wird. Fangen wir mit dem Schreibstil an. Der kommt vermutlich im Original weitaus cooler rüber. Er ist manchmal geprägt von Einschüben und Unterbrechungen, sodass man wirklich das Gefühl hat, im Kopf des Protagonisten zu stecken, seine Eindrücke und Gedanken zu teilen, die in solchen verwirrten Momenten sich ganz natürlich überlagern, und genauso verwirrt zu sein wie er. Es passte für mich absolut zum Stil des Buches, und ich fand das echt cool. Allerdings passierte es zwischendurch, dass Absätze merkwürdig gesetzt wurden, jedenfalls konnte ich manchmal wörtliche Rede nicht ganz zuordnen, aber das sind Nebensächlichkeiten. Das Buch. Es hinterfragt die Realität, die Welt, unsere Werte und Ansichten, die Gesellschaft und vor allem auch die Psyche des Menschen. Ich mochte es, wie vielschichtig die Charaktere waren, selbst die, die gar nicht aufgetaucht sind. Man taucht immer mal wieder in Erinnerungen ein, lernt den Protagonisten kennen, erfährt seine Geheimnisse und doch nicht alle. Man wird von Wendungen der Handlung überrascht, ist manchmal fassungslos und ungläubig ihretwegen, hat unzählige Mindfuck-Momente. Es ist einfach kein typisches Buch, sondern mehr ein Katz-und-Maus-Spiel mit der Realität und den Wahrheiten, das immer wieder das eigene Konzept (und das des Protagonisten) auf den Kopf stellt, das überrascht und infragestellt. Und ich war gefesselt davon. Wenn ich das Buch las, vergaß ich alles um mich herum, die Geschichte zog mich in einen Sog, bannte mich an die Seiten, sodass ich ganz in diese merkwürdige Welt eintauchte, in der der Protagonist aufwacht. Ich könnte jetzt noch so viel schreiben, aber ich habe Angst, irgendwas vorwegzunehmen, denn das Buch lebt eben davon, dass man genauso wenig Ahnung hat wie der Protagonist. Selbst eine Genre-Beschreibung würde eigentlich spoilern. Aber wenn man sich darauf einlässt, ist es ein unheimlich cooles und vor allem außergewöhnliches Leseereignis, das ziemlich gut geschrieben ist. Fazit: Mindfuck. Eine fesselnde Geschichte, bei der man miträt, die Gedanken des Protagonisten direkt teilt, nie so ganz weiß, was real ist und immer wieder überrascht wird.
A boy wakes up in a skewed version of his own past world after killing himself and tries to figure out what's going on.
Honestly, it's one of the best books I have ever read. Read it in sixth grade the first time and just found more nuances and meanings every time I reread afterwards. It opened me to facing my own struggles with mental health and loss while simultaneously delivering a compelling story that pulls you along in curiosity and eagerness.
Spannendes Jugendbuch, dass zum Denken anregt. Mich hat es ein wenig an die Mitternachtsbibliothek und die Matrix-Filme erinnert.
Spannendes Jugendbuch, dass zum Denken anregt. Mich hat es ein wenig an die Mitternachtsbibliothek und die Matrix-Filme erinnert. Ich bin nicht mehr die Zielgruppe, aber ich habe dieses Buch vor 10 Jahren im Urlaub entdeckt, konnte es aber nicht kaufen. Nun fand ich es in einem offenen Bücherschrank und habe es natürlich direkt mitgenommen. Ich fand es jetzt ganz in Ordnung, aber damals als 15 Jährige hätte ich es geliebt.
Description
chronicling the life - or perhaps afterlife - of a teen trapped in a crumbling, abandoned world.
A boy called Seth drowns, desperate and alone in his final moments, losing his life as the pounding sea claims him. But then he wakes. He is naked, thirsty, starving. But alive. How is that possible? He remembers dying, his bones breaking, his skull dashed upon the rocks. So how is he is here? And where is this place? It looks like the suburban English town where he lived as a child, before an unthinkable tragedy happened and his family moved to America. But the neighbourhood around his old house is overgrown, covered in dust and completely abandoned. What's going on? And why is it that whenever he closes his eyes, he falls prey to vivid, agonizing memories that seem more real than the world around him? Seth begins a search for answers, hoping that he might not be alone, that this might not be the hell he fears it to be, that there might be more than just this...
Book Information
Posts
Kurz gesagt: In den Bann ziehend.
Die Geschichte ist fesselnd und spannend geschrieben. Was ist schon real? Gibt es nicht immer mehr als das? Man muss nur offen sein, das Mehr auch zu erkennen. Spoiler: Für mich ist die Geschichte des Hauptprotagonisten, der Weg aus den ich-bezogenen suizidialen Denkmuster heraus. Und dies wird auf eine so abenteuerliche Weise erzählt.
More Than This beginnt damit dass der Protagonist Seth stirbt. Kurz darauf wacht er an einem ganz andere Ort wieder auf. Mehr möchte ich zum Inhalt eigentlich gar nicht sagen, denn das Buch ist voller Rätsel und es ist unglaublich spannend zusammen mit Seth versuch herauszufinden was eigentlich vor sich geht. Das Buch ist echt von der ersten Seite an spannend und nach den ersten gut 100 Seiten konnte ich es kaum mehr aus der Hand legen und habe allein an einem Nachmittag mehr als 300 Seiten gelesen. Ohne zu viel auf den Inhalt einzugehen möchte ich jedoch sagen, dass das Buch keine leichte Lektüre ist. Ja die Geschichte ist super spannend und auch ziemlich temporeich, doch besonders die Rückblenden in denen man mehr über Seths Leben erfährt sind teilweise ziemlich düster. Patrick Ness schreibt aber wirklich toll und findet auch einen guten Ausgleich, so dass es trotz ernster Thematik auch einige humorvolle Szenen gibt. Mein grösster Kritikpunkt war, dass die Geschichte an einem gewissen Punkt etwas repetitiv wurde und ich mir am Ende doch etwas mehr Antworten gewünscht hätte. Ansonsten kann ich das Buch aber nur empfehlen. More Than This ist ein Buch welches ich nicht so schnell vergessen werde.
The thing about Patrick Ness is -- he weaves the story so beautifully with the character, with their problems and gives a solution which makes all the sense in the world. His books, hos stories are a treat for my soul, my heart and nothing can be better than that. Thank You Patrick for writing a book like this, thank you for helping me know there is 'more to it'.
Darum geht´s: Ein Junge ertrinkt, verzweifelt und verlassen in seinen letzten Minuten. Er stirbt. Dann erwacht er, nackt, verletzt und durstig, aber lebendig. Wie kann das sein? Und an was für einem seltsamen, verlassenen Ort befindet er sich? Während er versucht zu verstehen, was mit ihm geschehen ist, regt sich Hoffnung bei dem Jungen. Ist das vielleicht doch noch nicht das Ende? Bietet dieses Leben vielleicht doch mehr als das? Meine Meinung: Ich weiß nicht genau, was ich erwartet habe, als ich zu diesem Buch griff, aber DAS was da kam, war es nicht. Ich hatte mir im Vorfeld den Trailer angeschaut und einige Meinungen zum Buch gelesen, die aber alle nicht weiter auf den Inhalt eingegangen sind. Auch der Klappentext ist ja eher kryptisch. Mehr als das ist aber mehr, viel mehr, als ich erwartet habe. Ihr werdet auch hier nicht mehr über den Inhalt erfahren als der Klappentext Euch verrät, denn ich finde gerade das macht das Lesen dieses Buches zu einer Besonderheit. Mehr als das ist spannend und düster und irgendwie surreal. Man fragt sich ständig, was hier passiert ist, warum Seth nicht Tod ist, bzw. ob das nun Seths Tod ist und wie lange dauert dieser Zustand? Gruselig zu Beginn und noch viel gruseliger im Verlauf. Nicht Horrer-Splatter-Thriller-mäßig, aber doch beängstigend mit Gänsehautfaktor. Ness bringt die Stimmung perfekt rüber und er macht es so glaubwürdig, dass ich wirklich dachte, “ja, so könnte es sein.” Seth ist kein Held und doch irgendwie wird er zu einem. Er ist ein normaler schwuler Junge. Er ist weder besonders hinreißend, noch mutig, noch besonders liebenswert und schon gar nicht charmant oder niedlich. Er ist so normal, dass man Ness seine Story einfach abkaufen muss. Der Autor schafft es, den Leser immer wieder seine Meinung überdenken zu lassen. Was ist Traum, was ist Realität, was denkt Seth nur und was passiert wirklich. Durch die ness-typischen Monster ist es schwer zu unterscheiden und so verschmilzt Illusion und Wirklichkeit und die Monster im Kopf sind so real, dass es sie geben könnte. Sie könnten aber durchaus auch einfach für “das Böse” an sich stehen könnte. So wie man es von“ Sieben Minuten nach Mitternacht“ kennt. Das Ende war meiner Meinung nach etwas unbefriedigend, aber das ist der Ness-Leser ja gewohnt. Ich bleibe mit tausend Fragezeichen zurück. Denke noch einmal in die eine und dann wieder in die andere Richtung. Vielleicht habe ich etwas überlesen, vielleicht habe ich es am Ende auch überhaupt nicht verstanden, weil es einfach so ungreifbar war. Aber vielleicht war genau das auch das Ziel des Autors. Die Kernaussage und das ist es doch was zählt, ist aber angekommen. Fazit: Nichts für schwache Nerven, sondern eher etwas für erfahrene Ness-Leser, die sich schon etwas an seinen Stil und seine Art zu schreiben gewöhnt haben und eben genau das mögen. Ich fand es großartig! Würde es aber eben nicht uneingeschränkt weiterempfehlen.
Seth hat die Nase voll von seinem Leben. Vom Verrat seiner großen Liebe, dem Verlust seiner Freunde und seinen Eltern, die seinen kleinen Bruder über ihn stellen. Deswegen begeht er Selbstmord. Gerade als er denkt er ist tot, erwacht er in einem Haus in England, dass ihm wage bekannt vorkommt. Doch er scheint der einzige Mensch an diesem Ort zu sein, den er „die Hölle“ nennt. Um seinen Körper sind merkwürdige Bandagen gewickelt und seine Muskeln fühlen sich an, als würde er sie zum ersten Mal benutzen. Gerade als er lernt in der Einöde zurechtzukommen, trifft er auf zwei weitere Menschen, Regine und Tomasz. Diese beiden retten ihn in letzter Sekunde vor einem unheimlichen Ding, das sie töten will und sich nicht so leicht abschütteln lässt. Und je mehr Seth hinterfragt, desto bewusster wird ihm das es „Mehr als das“ gibt. Doch was ist Realität, was Traum und wie können wir sicher sein, das wir „Wir“ sind und nicht nur irgendwelche Gedankenkonstrukte in einer virtuellen Realität. „Mehr als das“ hat mir einiges abverlangt. Die erste Hälfte verbrachte ich mit Fragen. Ist Seth nun wirklich tot oder liegt er im Koma und träumt das nur? Wenn er nicht träumt, ist das die Hölle oder das Leben nach dem Tod? Als Matrixfan kommt man aber schnell auf die Idee, dass Seth nur in der virtuellen Welt gestorben ist. Zumal der Text auf der Rückseite des Buches auf den Film verweist. Ich war aber auch froh, dass in der zweiten Hälfte Regine und Tomasz die Bildfläche betraten, denn nur allein mit Seth die Welt zu erkunden, wurde bald langweilig. Am liebsten mochte ich Tomasz, der Englisch durch alte Hollywoodschinken gelernt hat und dessen Ausdrucksweise daher sehr putzig rüberkommt. Regine ist dagegen ein spröder Charakter, den man aber im Verlaufe der Geschichte auch zu schätzen weiß. Die Hintergründe dieser drei zu erfahren machte das Lesen zu einem Erlebnis. Eine Dystopie die vielleicht gar keine ist oder irgendwie dann doch. Womit ich letztendlich meine Schwierigkeiten hatte, war das Ende. Ich fand das Ende von „Inception“ schon doof, ließ es mich doch mit der bangen Frage allein, ob dieser blöde Kreisel jetzt taumelt oder nicht. Ich bin kein Fan von offenen Enden, das ist wie etwas was ständig in deinem Hinterkopf herumschwirrt, auf das du einfach keine Antwort bekommst. Wie eine juckende Stelle ohne Möglichkeit dich zu kratzen. Von daher muss wohl jeder für sich allein die Frage beantworten, welche Welt jetzt real ist. Aber alles in allem eine tolle Story, die den Leser nicht so schnell los lässt.
This book was everything and more! I absolutely loved it from the first to the last page, even though I still have NO idea what happened at all (and I really think that's the point, isn't it?) It was thrilling, creepy, exciting, funny, witty, phylosophical, weird, quick, amazing... Just one in a thousand! Seriously JUST READ THIS BOOK!
Der Junge Seth Wearing ertrinkt – allein und verzweifelt. Plötzlich wacht er in einer verlassenen Straße wieder auf und weiß nicht, was mit ihm passiert ist. Er ist ganz alleine. Die Häuser sind alt, heruntergekommen und trostlos. Weder Menschen noch Tiere sind dort. Absolute Stille eingehüllt in einer dichten Staubschicht. Ist das etwa seine Hölle? Patrick Ness ist ein großartiger Erzähler. Er zeichnet die Landschaft sehr präzise und ausdrucksstark. Der Schreibstil ist bildhaft und atmosphärisch. Die Charaktere sprudeln nur so vor Leben. Er hat eine brillante Idee lückenfrei umgesetzt, was mich sehr begeistert hat. Ein großartiges Buch über das Leben und Sterben. Egal wie schwer uns das Leben manchmal fällt. Egal wie ausweglos es hin und wieder scheint. Es gibt immer Mehr als das!
Oh wow. Grand mystery! The countless plot twists made my mind swirl. Mr. Ness merged several genres into one great book. Most of the story happens in Seths head. I liked that POV. I loved the diversity of the characters. The story doesn't get boring. It's shrouded in mystery. Everything is foggy and after every page there are more questions arising than answers given, and you just have to press forward, just have to know! I'm gonna buy every book this man writes. New favorite author!
Dieses Buch ist so Mindfuck. Ehrlich. Ich würde total gerne irgendwas zu dem Inhalt sagen, nur um darüber reden zu können, aber jedes bisschen Information ist eigentlich schon ein Spoiler, denn dieses Buch lebt davon, dass man keinen Plan hat. Dass man, genau wie der Protagonist, keine Ahnung hat, was da eigentlich abgeht. Man wacht mit ihm auf, und versucht, sich eine Reim darauf zu machen, entwickelt Theorien, die teilweise echt abgedreht und krass sind, verwirft sie, bekommt Informationsbrocken und weiß vor allem nicht mehr, was eigentlich real ist. Wie der Protagonist hinterfragt man das, was man kennt, denkt sich zwischendurch "wtf" und ist sich bis einschließlich des Endes nie so ganz sicher, was jetzt eigentlich Sache ist. Und davon lebt das Buch. Davon lebt diese Geschichte. Aber es ist ziemlich schwer, ein Buch zu empfehlen, über das man eigentlich nichts sagen will. Nur so viel sei verraten: Dies ist auch ein Buch für diejenigen, die Own Voice-Bücher suchen, in denen Homosexualität thematisiert wird. Fangen wir mit dem Schreibstil an. Der kommt vermutlich im Original weitaus cooler rüber. Er ist manchmal geprägt von Einschüben und Unterbrechungen, sodass man wirklich das Gefühl hat, im Kopf des Protagonisten zu stecken, seine Eindrücke und Gedanken zu teilen, die in solchen verwirrten Momenten sich ganz natürlich überlagern, und genauso verwirrt zu sein wie er. Es passte für mich absolut zum Stil des Buches, und ich fand das echt cool. Allerdings passierte es zwischendurch, dass Absätze merkwürdig gesetzt wurden, jedenfalls konnte ich manchmal wörtliche Rede nicht ganz zuordnen, aber das sind Nebensächlichkeiten. Das Buch. Es hinterfragt die Realität, die Welt, unsere Werte und Ansichten, die Gesellschaft und vor allem auch die Psyche des Menschen. Ich mochte es, wie vielschichtig die Charaktere waren, selbst die, die gar nicht aufgetaucht sind. Man taucht immer mal wieder in Erinnerungen ein, lernt den Protagonisten kennen, erfährt seine Geheimnisse und doch nicht alle. Man wird von Wendungen der Handlung überrascht, ist manchmal fassungslos und ungläubig ihretwegen, hat unzählige Mindfuck-Momente. Es ist einfach kein typisches Buch, sondern mehr ein Katz-und-Maus-Spiel mit der Realität und den Wahrheiten, das immer wieder das eigene Konzept (und das des Protagonisten) auf den Kopf stellt, das überrascht und infragestellt. Und ich war gefesselt davon. Wenn ich das Buch las, vergaß ich alles um mich herum, die Geschichte zog mich in einen Sog, bannte mich an die Seiten, sodass ich ganz in diese merkwürdige Welt eintauchte, in der der Protagonist aufwacht. Ich könnte jetzt noch so viel schreiben, aber ich habe Angst, irgendwas vorwegzunehmen, denn das Buch lebt eben davon, dass man genauso wenig Ahnung hat wie der Protagonist. Selbst eine Genre-Beschreibung würde eigentlich spoilern. Aber wenn man sich darauf einlässt, ist es ein unheimlich cooles und vor allem außergewöhnliches Leseereignis, das ziemlich gut geschrieben ist. Fazit: Mindfuck. Eine fesselnde Geschichte, bei der man miträt, die Gedanken des Protagonisten direkt teilt, nie so ganz weiß, was real ist und immer wieder überrascht wird.
A boy wakes up in a skewed version of his own past world after killing himself and tries to figure out what's going on.
Honestly, it's one of the best books I have ever read. Read it in sixth grade the first time and just found more nuances and meanings every time I reread afterwards. It opened me to facing my own struggles with mental health and loss while simultaneously delivering a compelling story that pulls you along in curiosity and eagerness.
Spannendes Jugendbuch, dass zum Denken anregt. Mich hat es ein wenig an die Mitternachtsbibliothek und die Matrix-Filme erinnert.
Spannendes Jugendbuch, dass zum Denken anregt. Mich hat es ein wenig an die Mitternachtsbibliothek und die Matrix-Filme erinnert. Ich bin nicht mehr die Zielgruppe, aber ich habe dieses Buch vor 10 Jahren im Urlaub entdeckt, konnte es aber nicht kaufen. Nun fand ich es in einem offenen Bücherschrank und habe es natürlich direkt mitgenommen. Ich fand es jetzt ganz in Ordnung, aber damals als 15 Jährige hätte ich es geliebt.



















