Burn – Die Welt brennt wie Feuer
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Description
In Sarahs Welt herrscht seit Hunderten von Jahren ein prekärer Friede zwischen Menschen und Drachen. Doch das Misstrauen gegenüber allem Fremden nimmt zu. In ihrer ländlichen Gemeinde kontrollieren rassistische Cops die Straßen und drangsalieren die Schwachen. Jemand wie Sarah, deren Mutter eine Schwarze war, muss immer auf der Hut sein. Als ihr Vater als Hilfe für die Rodung der Felder ausgerechnet einen der russischen blauen Drachen anheuert, schwankt sie zwischen Furcht und Faszination. Denn dieser Drache, der, wie alle seiner Art, angeblich keine Seele besitzt, blickt in die ihre, wie keiner je zuvor und ist in Wahrheit gekommen, um Sarah und ihre Welt vor dem Abgrund zu retten ...
Berührend, kraftvoll und aufrüttelnd – eine Urban Fantasy wie ein Manifest unserer Zeit. Das neue Meisterwerk vom preisgekrönten Autor von »Sieben Minuten nach Mitternacht«
Book Information
Author Description
Patrick Ness wuchs in den Vereinigten Staaten und auf Hawaii auf. Viele Jahre lebte er in London und war dort als Literaturkritiker für die Tageszeitung The Guardian tätig. Für seine Kinder- und Jugendbücher wurde er mehrfach ausgezeichnet, er gewann unter anderem den renommierten Costa Children's Book Award und als erster Autor überhaupt gleichzeitig die Carnegie Medal und den Kate Greenaway Award sowie neben unzähligen anderen Auszeichnungen den Deutschen Jugendliteraturpreis. Heute lebt er in Los Angeles und schreibt nun neben seinen Büchern auch Drehbücher.
Posts
𝒲𝑒𝓇𝒷𝓊𝓃𝑔[Rezensionsexemplar] >>In Sarahs Welt herrscht seit Hunderten von Jahren ein prekärer Friede zwischen Menschen und Drachen. Doch das Misstrauen gegenüber allem Fremden nimmt zu. ...<< "BURN - Die Welt brennt wie Feuer" von Patrick Ness erzählt eine Geschichte um 1957 in unserer Welt, die sich hier doch auch ganz anders gestaltet. Drachen existieren hier nämlich und sind Teil des Ganzen. Obwohl die Drachen sich aus den Weltkriegen heraushielten, so brodelt doch etwas... und das ohnehin schon schwierige Verhältnis zwischen Drachen und Menschen gerät mehr und mehr ins wanken. Unter anderem begleiten wir hier die junge Sarah, deren Vater einen der seltenen russischen blauen Drachen angeheuert hat, um die Felder zu roden. Mensch und Drache kommen sich näher und doch hatte ich beim Lesen immer das Gefühl, dass etwas zwischen ihnen steht. Insgesamt hat mich das Buch ganz gut unterhalten, allerdings hatte ich mir mehr Besonderheiten in Ness' Schreib- & Erzählstil gewünscht und gerade innerhalb der Beziehungen und Charaktere, sowohl Drachen als auch Menschen, fehlte es mir deutlich an Tiefe. So blieb es letztlich doch nur ein mittelmäßiges Leseerlebnis- obwohl man sagen muss, dass die Ausgangslage hier sehr interessant ist und durch die "bösen Gegenspieler" viel Tempo innerhalb der Geschichte aufkeimte... Dennoch wäre mir ein konkreter Fokus auf z.B. Sarah und den blauen Drachen lieber gewesen, als an vielen Orten, innerhalb vieler Geschehnisse zu stecken und hin und her zu springen. Auch Sarahs Beziehung zu ihrem Vater kam mir persönlich etwas zu kurz... auch hier hätte ich gern noch mehr zu den Hintergründen gelesen, was damals passiert ist etc. Fazit: Leider war das Buch nicht ganz das, was ich mir erhofft hatte🤗📖 __ #burn #dieweltbrenntwiefeuer #patrickness #cbj #bloggerportal #bookworm #bücherliebe #bookstagramgermany #bookstagram #fantasy #vielleser #booknerd #gedankenlabor #bibliophile #jugendbuch

Story: Seit Sarah denken kann, leben in ihrer Welt Drachen. Es herrscht ein brüchiger Frieden zwischen ihnen und den Menschen, teils werden sie sogar als Hilfsarbeiter eingesetzt. So heuert ihr Vater eines Tages den blauen Drache Kasimir an, um ein Stück Land für neue Felder zu roden. Während Sarah von dem Drachen fasziniert ist und dieser erwähnt, dass das Mädchen laut einer uralten Prophezeiung eine wichtige Rolle spielt, wird ein junge Attentäter, der sich Malcolm nennt, auf den Weg in Sarahs Stadt geschickt, um sie zu töten. Doch hinter der Prophezeiung versteckt sich mehr, als es auf den ersten Blick scheint und schon bald wird allen klar, dass es nicht nur darum geht einen Krieg zu verhindern … Eigene Meinung: Mit „Burn – Die Welt brennt wie Feuer“ legt Patrick Ness ein fantastisches Jugendbuch vor, das 2021 in englischer Sprache erschien und im März 2023 in Deutschland auf den Markt kam. Die Geschichte ist in sich abgeschlossen, bietet aber durchaus Potenzial für eine Fortsetzung – auch wenn diesbezüglich noch nichts angekündigt wurde. Wie für Patrick Ness üblich spielen auch queere Figuren eine Rolle. Die Geschichte spielt in den 50er Jahren einer Welt, die unserer sehr ähnlich ist, wenn man von der Existenz von Drachen einmal absieht. Es herrscht Kalter Krieg, farbige Menschen und solche, die nicht dem amerikanischen Bild (asiatischstämmige, homosexuelle Menschen etc.) entsprechen, werden kritisch beäugt, teils auch offen angefeindet. Somit lebt Sarah, die aus der Verbindung eines weißen Mannes und einer farbigen Frau stammt immer am Rande der Gesellschaft, ebenso ihr japanischer Freund Jason. Auch Malcolm, der nur für seinen Auftrag, das Mädchen aus der Prophezeiung zu töten, lebt, muss erkennen, dass ihm und seinen Gefühlen für Nelson nur wenig Sympathie entgegengebracht wird, denn Homosexualität wird in dieser Zeit verteufelt. Patrick Ness lässt sich viel Zeit, um die Figuren und die Hintergründe zu den Drachen vorzustellen, ebenso erfährt man viel die Glaubenden, einer Sekte, die Drachen verehrt und sie für die überlegene Rasse hält. Aus diesem Grund läuft die erste Hälfte des Buches auch recht gemächlich ab, denn bis auf Malcolms Weg in die kleine amerikanische Stadt und Sarahs Leben auf der Farm, passiert nicht sonderlich viel. Sicherlich haben beide mit Problemen zu kämpfen, doch viel Action und Dynamik darf man als Leser*in nicht erwarten. Erst nach der ersten großen Wendung der Geschichte nimmt die Handlung an Fahrt auf und zeigt eine äußerst komplexe, gut durchdachte Grundidee. Die Prophezeiung, die natürlich unterschiedlich gelesen und gedeutet werden kann, spielt eine größere Rolle und zeigt (wie es sich für eine gute Prophezeiung gehört) erst zum Ende hin, was genau gemeint ist und das viele Dinge falsch interpretiert wurden. Gerade der zweite Teil des Buches macht viel wett und sorgt für spannende und überraschende Momente. Die Figuren sind zwar realistisch und gut in Szene gesetzt, können aber nicht immer überzeugen. So gut man einige Aspekte und Handlungen nachvollziehen kann, so seltsam reagieren sie auf andere Dinge. Das sorgt dafür, dass sie manchmal ein wenig ungreifbar wirken und man nicht immer nachvollziehen kann, warum sie tun, was sie tun. Das fällt insbesondere bei Malcolm auf und seinem Wunsch Nelson zu retten. Man hat den Eindruck nicht immer nah bei den Figuren zu sein, sondern sie eher aus sicherer Entfernung zu beobachten, weswegen sie einem bis zu einem gewissen Grad fremd bleiben. Stilistisch legt Patrick Ness eine gewöhnungsbedürftige Geschichte vor, die zwar gut und mitreißend geschrieben, aber durch viele Perspektivwechsel unterbrochen wird. So schön es ist, in verschiedene Figuren einzutauchen, hier hat der Autor es übertrieben. Auf den knapp 400 Seiten hat man 10-12 verschiedene Figuren, die zu Wort kommen, teils springt in einem Kapitel die Perspektive jede Seite und reißt die Leser*innen von einer Handlung in die andere (und zurück). Sicherlich kann man mit solchen Perspektivwechseln Spannung erzeugen, Patrick Ness hat es jedoch übertreiben und sorgt dafür, dass man genervt ist, weil man immer wieder aus der Handlung herausgerissen wird. Das ist sehr schade, da der Autor ansonsten weiß, wie man schreibt, spannende Dialoge erschafft und eine gut durchdachte, schöne Hintergrundidee hat. Fazit: „Burn – Die Welt brennt wie Feuer“ ist ein solides, fantastisches Jugendbuch, das durch eine tolle Grundidee, eine interessante Geschichte und realistische Figuren besticht. Die erste Hälfte des Buches wirkt ein wenig langatmig, da sich der Autor viel Zeit lässt, seine Figuren vorzustellen und die Hintergrundwelt zu erklären, doch wenn man Geduld hat und die vielen Perspektivwechsel durchhält, bekommt man eine schöne, in sich abgeschlossene Geschichte geboten, die durchaus Platz für mehr lässt. Wer Drachen, alte Prophezeiungen und eine queere Liebesgeschichte mag, sollte einen Blick riskieren – letztendlich hält Patrick Ness auch dieses Mal, was er verspricht: ein ungewöhnliches Abenteuer abseits vom Mainstream.
Dieses Buch und ich hatten leider von Anfang an keinen guten Start, obwohl ich es unbedingt lesen wollte und sehr neugierig darauf war. Besonders, da ich den bereits von dem Autor wegen seiner Chaos Walking Reihe gehört habe und daher doppelt so neugierig auf ein neues Buch von ihm war. Leider hat es mir der Einstieg in die Welt nicht leicht gemacht, da ich fand, dass der Schreibstil sehr distanziert war. Erstens gab es oft einen Perspektivenwechsel zu einer anderen Person, genauso zur 'bösen' Figur in diesem Buch und zweitens war es eben in der dritten Person geschrieben, was ich ja so gar nicht mag, weil es einem noch weiter von den Charakteren entfernt. Sie waren mir die ganze Zeit über nicht greifbar, ich konnte Null Connection zu ihnen aufbauen, was leider bis zum Ende so geblieben ist :/ Daher hat mir auch der Verlauf und die Handlung nicht so zugesagt, weil es mir ziemlich egal war, was ihnen alles wiederfahren ist. Außer Grace, die war die einzige, für die ich mir ein gutes Ende erhofft habe. Aber dennoch konnte mich das Buch in dieser Parallelwelt mit ihren Drachen in der Zeit des kalten Krieges nicht abholen. Leider überhaupt nicht. Das sieht man auch schon an der Dauer, wie lange ich mich durch das Buch gequält habe. :( Denke Ness ist leider nichts für mich.
Ich liebe die Bücher von Patrick Ness, seit ich Chaos Walking gelesen habe, und auch Burn hat mich nicht enttäuscht. Obwohl ich sagen muss, dass mir einige seiner anderen Bücher ein bisschen besser gefallen haben. Von mir gibt es 4,25 ⭐️. Was kann man von Burn erwarten? Hinter Burn verbirgt sich eine vielschichtige Geschichte über Homophobie, Rassismus, Trauer, religiösen Fanatismus ... und Drachen. Sie ist politisch und geheimnisvoll und unvorhersehbar, und an vielen Stellen wirklich auch wild und verwirrend. Oft dachte ich wieder, was lese ich hier? Aber dafür ist es auch nie langweilig geworden. Die Einführung der Charaktere und des Drachens ist faszinierend und Ness sehr gut gelungen. So gut sogar, dass ich schon nach wenigen Seiten richtig in der Geschichte drin war und einer Figur schnell sehr viel Schlimmes gewünscht habe. Neben Sarah, ihrem Vater, ihrem Freund Jason und dem neu angeheuerten Drachen, der von den anderen Bewohnern und vor allem dem Deputy kritisch beäugt wird, verfolgt man auch die Geschichte von Malcolm. Dem Jungen, der einer Sekte angehört, die Drachen verehrt und der auf seiner ganz eigenen Mission ist. Einer Mission, bei der er Fehler macht, aber auch zu sich selbst findet. In seinen Abschnitten wusste man nie, was dieser Junge als nächstes tun würde, er war wirklich gruselig, aber gut geschrieben. Innere Spannung war hier vorprogrammiert. Ness schafft es wirklich immer wieder, mich als Leser mit seinem Erzählstil zu überraschen, Emotionen in mir auszulösen und mich zum Nachdenken anzuregen. So auch in Burn. Besonders spannend war, dass er hier eine Welt erschaffen hat, die der unseren in den 1950er Jahren sehr ähnlich ist. Er mach sich dabei historische Ereignisse zu eigen und rückt sie in ein völlig neues, aber so passendes Licht. Er bringt großartige Metaphern, die ein klarer und prägnanter Kommentar zur damaligen, aber auch zur heutigen Gesellschaft sind. Er schafft es, wichtige gesellschaftliche Themen auf unaufgeregte Art und Weise auf den Punkt zu bringen und regt dabei sehr zum Nachdenken an. Also ja, ich habe das Buch genossen, hatte meinen Spaß. Allerdings, und das könnte echt nichts für jeden sein, war es auch ziemlich abgedreht und verwirrend und ich bin deshalb froh, dass ich es mit @weltentzueckt lesen durfte.
Dieses Buch und ich hatten leider von Anfang an keinen guten Start, obwohl ich es unbedingt lesen wollte und sehr neugierig darauf war. Besonders, da ich den bereits von dem Autor wegen seiner Chaos Walking Reihe gehört habe und daher doppelt so neugierig auf ein neues Buch von ihm war. Leider hat es mir der Einstieg in die Welt nicht leicht gemacht, da ich fand, dass der Schreibstil sehr distanziert war. Erstens gab es oft einen Perspektivenwechsel zu einer anderen Person, genauso zur 'bösen' Figur in diesem Buch und zweitens war es eben in der dritten Person geschrieben, was ich ja so gar nicht mag, weil es einem noch weiter von den Charakteren entfernt. Sie waren mir die ganze Zeit über nicht greifbar, ich konnte Null Connection zu ihnen aufbauen, was leider bis zum Ende so geblieben ist :/ Daher hat mir auch der Verlauf und die Handlung nicht so zugesagt, weil es mir ziemlich egal war, was ihnen alles wiederfahren ist. Außer Grace, die war die einzige, für die ich mir ein gutes Ende erhofft habe. Aber dennoch konnte mich das Buch in dieser Parallelwelt mit ihren Drachen in der Zeit des kalten Krieges nicht abholen. Leider überhaupt nicht. Das sieht man auch schon an der Dauer, wie lange ich mich durch das Buch gequält habe. :( Denke Ness ist leider nichts für mich.
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In Sarahs Welt herrscht seit Hunderten von Jahren ein prekärer Friede zwischen Menschen und Drachen. Doch das Misstrauen gegenüber allem Fremden nimmt zu. In ihrer ländlichen Gemeinde kontrollieren rassistische Cops die Straßen und drangsalieren die Schwachen. Jemand wie Sarah, deren Mutter eine Schwarze war, muss immer auf der Hut sein. Als ihr Vater als Hilfe für die Rodung der Felder ausgerechnet einen der russischen blauen Drachen anheuert, schwankt sie zwischen Furcht und Faszination. Denn dieser Drache, der, wie alle seiner Art, angeblich keine Seele besitzt, blickt in die ihre, wie keiner je zuvor und ist in Wahrheit gekommen, um Sarah und ihre Welt vor dem Abgrund zu retten ...
Berührend, kraftvoll und aufrüttelnd – eine Urban Fantasy wie ein Manifest unserer Zeit. Das neue Meisterwerk vom preisgekrönten Autor von »Sieben Minuten nach Mitternacht«
Book Information
Author Description
Patrick Ness wuchs in den Vereinigten Staaten und auf Hawaii auf. Viele Jahre lebte er in London und war dort als Literaturkritiker für die Tageszeitung The Guardian tätig. Für seine Kinder- und Jugendbücher wurde er mehrfach ausgezeichnet, er gewann unter anderem den renommierten Costa Children's Book Award und als erster Autor überhaupt gleichzeitig die Carnegie Medal und den Kate Greenaway Award sowie neben unzähligen anderen Auszeichnungen den Deutschen Jugendliteraturpreis. Heute lebt er in Los Angeles und schreibt nun neben seinen Büchern auch Drehbücher.
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𝒲𝑒𝓇𝒷𝓊𝓃𝑔[Rezensionsexemplar] >>In Sarahs Welt herrscht seit Hunderten von Jahren ein prekärer Friede zwischen Menschen und Drachen. Doch das Misstrauen gegenüber allem Fremden nimmt zu. ...<< "BURN - Die Welt brennt wie Feuer" von Patrick Ness erzählt eine Geschichte um 1957 in unserer Welt, die sich hier doch auch ganz anders gestaltet. Drachen existieren hier nämlich und sind Teil des Ganzen. Obwohl die Drachen sich aus den Weltkriegen heraushielten, so brodelt doch etwas... und das ohnehin schon schwierige Verhältnis zwischen Drachen und Menschen gerät mehr und mehr ins wanken. Unter anderem begleiten wir hier die junge Sarah, deren Vater einen der seltenen russischen blauen Drachen angeheuert hat, um die Felder zu roden. Mensch und Drache kommen sich näher und doch hatte ich beim Lesen immer das Gefühl, dass etwas zwischen ihnen steht. Insgesamt hat mich das Buch ganz gut unterhalten, allerdings hatte ich mir mehr Besonderheiten in Ness' Schreib- & Erzählstil gewünscht und gerade innerhalb der Beziehungen und Charaktere, sowohl Drachen als auch Menschen, fehlte es mir deutlich an Tiefe. So blieb es letztlich doch nur ein mittelmäßiges Leseerlebnis- obwohl man sagen muss, dass die Ausgangslage hier sehr interessant ist und durch die "bösen Gegenspieler" viel Tempo innerhalb der Geschichte aufkeimte... Dennoch wäre mir ein konkreter Fokus auf z.B. Sarah und den blauen Drachen lieber gewesen, als an vielen Orten, innerhalb vieler Geschehnisse zu stecken und hin und her zu springen. Auch Sarahs Beziehung zu ihrem Vater kam mir persönlich etwas zu kurz... auch hier hätte ich gern noch mehr zu den Hintergründen gelesen, was damals passiert ist etc. Fazit: Leider war das Buch nicht ganz das, was ich mir erhofft hatte🤗📖 __ #burn #dieweltbrenntwiefeuer #patrickness #cbj #bloggerportal #bookworm #bücherliebe #bookstagramgermany #bookstagram #fantasy #vielleser #booknerd #gedankenlabor #bibliophile #jugendbuch

Story: Seit Sarah denken kann, leben in ihrer Welt Drachen. Es herrscht ein brüchiger Frieden zwischen ihnen und den Menschen, teils werden sie sogar als Hilfsarbeiter eingesetzt. So heuert ihr Vater eines Tages den blauen Drache Kasimir an, um ein Stück Land für neue Felder zu roden. Während Sarah von dem Drachen fasziniert ist und dieser erwähnt, dass das Mädchen laut einer uralten Prophezeiung eine wichtige Rolle spielt, wird ein junge Attentäter, der sich Malcolm nennt, auf den Weg in Sarahs Stadt geschickt, um sie zu töten. Doch hinter der Prophezeiung versteckt sich mehr, als es auf den ersten Blick scheint und schon bald wird allen klar, dass es nicht nur darum geht einen Krieg zu verhindern … Eigene Meinung: Mit „Burn – Die Welt brennt wie Feuer“ legt Patrick Ness ein fantastisches Jugendbuch vor, das 2021 in englischer Sprache erschien und im März 2023 in Deutschland auf den Markt kam. Die Geschichte ist in sich abgeschlossen, bietet aber durchaus Potenzial für eine Fortsetzung – auch wenn diesbezüglich noch nichts angekündigt wurde. Wie für Patrick Ness üblich spielen auch queere Figuren eine Rolle. Die Geschichte spielt in den 50er Jahren einer Welt, die unserer sehr ähnlich ist, wenn man von der Existenz von Drachen einmal absieht. Es herrscht Kalter Krieg, farbige Menschen und solche, die nicht dem amerikanischen Bild (asiatischstämmige, homosexuelle Menschen etc.) entsprechen, werden kritisch beäugt, teils auch offen angefeindet. Somit lebt Sarah, die aus der Verbindung eines weißen Mannes und einer farbigen Frau stammt immer am Rande der Gesellschaft, ebenso ihr japanischer Freund Jason. Auch Malcolm, der nur für seinen Auftrag, das Mädchen aus der Prophezeiung zu töten, lebt, muss erkennen, dass ihm und seinen Gefühlen für Nelson nur wenig Sympathie entgegengebracht wird, denn Homosexualität wird in dieser Zeit verteufelt. Patrick Ness lässt sich viel Zeit, um die Figuren und die Hintergründe zu den Drachen vorzustellen, ebenso erfährt man viel die Glaubenden, einer Sekte, die Drachen verehrt und sie für die überlegene Rasse hält. Aus diesem Grund läuft die erste Hälfte des Buches auch recht gemächlich ab, denn bis auf Malcolms Weg in die kleine amerikanische Stadt und Sarahs Leben auf der Farm, passiert nicht sonderlich viel. Sicherlich haben beide mit Problemen zu kämpfen, doch viel Action und Dynamik darf man als Leser*in nicht erwarten. Erst nach der ersten großen Wendung der Geschichte nimmt die Handlung an Fahrt auf und zeigt eine äußerst komplexe, gut durchdachte Grundidee. Die Prophezeiung, die natürlich unterschiedlich gelesen und gedeutet werden kann, spielt eine größere Rolle und zeigt (wie es sich für eine gute Prophezeiung gehört) erst zum Ende hin, was genau gemeint ist und das viele Dinge falsch interpretiert wurden. Gerade der zweite Teil des Buches macht viel wett und sorgt für spannende und überraschende Momente. Die Figuren sind zwar realistisch und gut in Szene gesetzt, können aber nicht immer überzeugen. So gut man einige Aspekte und Handlungen nachvollziehen kann, so seltsam reagieren sie auf andere Dinge. Das sorgt dafür, dass sie manchmal ein wenig ungreifbar wirken und man nicht immer nachvollziehen kann, warum sie tun, was sie tun. Das fällt insbesondere bei Malcolm auf und seinem Wunsch Nelson zu retten. Man hat den Eindruck nicht immer nah bei den Figuren zu sein, sondern sie eher aus sicherer Entfernung zu beobachten, weswegen sie einem bis zu einem gewissen Grad fremd bleiben. Stilistisch legt Patrick Ness eine gewöhnungsbedürftige Geschichte vor, die zwar gut und mitreißend geschrieben, aber durch viele Perspektivwechsel unterbrochen wird. So schön es ist, in verschiedene Figuren einzutauchen, hier hat der Autor es übertrieben. Auf den knapp 400 Seiten hat man 10-12 verschiedene Figuren, die zu Wort kommen, teils springt in einem Kapitel die Perspektive jede Seite und reißt die Leser*innen von einer Handlung in die andere (und zurück). Sicherlich kann man mit solchen Perspektivwechseln Spannung erzeugen, Patrick Ness hat es jedoch übertreiben und sorgt dafür, dass man genervt ist, weil man immer wieder aus der Handlung herausgerissen wird. Das ist sehr schade, da der Autor ansonsten weiß, wie man schreibt, spannende Dialoge erschafft und eine gut durchdachte, schöne Hintergrundidee hat. Fazit: „Burn – Die Welt brennt wie Feuer“ ist ein solides, fantastisches Jugendbuch, das durch eine tolle Grundidee, eine interessante Geschichte und realistische Figuren besticht. Die erste Hälfte des Buches wirkt ein wenig langatmig, da sich der Autor viel Zeit lässt, seine Figuren vorzustellen und die Hintergrundwelt zu erklären, doch wenn man Geduld hat und die vielen Perspektivwechsel durchhält, bekommt man eine schöne, in sich abgeschlossene Geschichte geboten, die durchaus Platz für mehr lässt. Wer Drachen, alte Prophezeiungen und eine queere Liebesgeschichte mag, sollte einen Blick riskieren – letztendlich hält Patrick Ness auch dieses Mal, was er verspricht: ein ungewöhnliches Abenteuer abseits vom Mainstream.
Dieses Buch und ich hatten leider von Anfang an keinen guten Start, obwohl ich es unbedingt lesen wollte und sehr neugierig darauf war. Besonders, da ich den bereits von dem Autor wegen seiner Chaos Walking Reihe gehört habe und daher doppelt so neugierig auf ein neues Buch von ihm war. Leider hat es mir der Einstieg in die Welt nicht leicht gemacht, da ich fand, dass der Schreibstil sehr distanziert war. Erstens gab es oft einen Perspektivenwechsel zu einer anderen Person, genauso zur 'bösen' Figur in diesem Buch und zweitens war es eben in der dritten Person geschrieben, was ich ja so gar nicht mag, weil es einem noch weiter von den Charakteren entfernt. Sie waren mir die ganze Zeit über nicht greifbar, ich konnte Null Connection zu ihnen aufbauen, was leider bis zum Ende so geblieben ist :/ Daher hat mir auch der Verlauf und die Handlung nicht so zugesagt, weil es mir ziemlich egal war, was ihnen alles wiederfahren ist. Außer Grace, die war die einzige, für die ich mir ein gutes Ende erhofft habe. Aber dennoch konnte mich das Buch in dieser Parallelwelt mit ihren Drachen in der Zeit des kalten Krieges nicht abholen. Leider überhaupt nicht. Das sieht man auch schon an der Dauer, wie lange ich mich durch das Buch gequält habe. :( Denke Ness ist leider nichts für mich.
Ich liebe die Bücher von Patrick Ness, seit ich Chaos Walking gelesen habe, und auch Burn hat mich nicht enttäuscht. Obwohl ich sagen muss, dass mir einige seiner anderen Bücher ein bisschen besser gefallen haben. Von mir gibt es 4,25 ⭐️. Was kann man von Burn erwarten? Hinter Burn verbirgt sich eine vielschichtige Geschichte über Homophobie, Rassismus, Trauer, religiösen Fanatismus ... und Drachen. Sie ist politisch und geheimnisvoll und unvorhersehbar, und an vielen Stellen wirklich auch wild und verwirrend. Oft dachte ich wieder, was lese ich hier? Aber dafür ist es auch nie langweilig geworden. Die Einführung der Charaktere und des Drachens ist faszinierend und Ness sehr gut gelungen. So gut sogar, dass ich schon nach wenigen Seiten richtig in der Geschichte drin war und einer Figur schnell sehr viel Schlimmes gewünscht habe. Neben Sarah, ihrem Vater, ihrem Freund Jason und dem neu angeheuerten Drachen, der von den anderen Bewohnern und vor allem dem Deputy kritisch beäugt wird, verfolgt man auch die Geschichte von Malcolm. Dem Jungen, der einer Sekte angehört, die Drachen verehrt und der auf seiner ganz eigenen Mission ist. Einer Mission, bei der er Fehler macht, aber auch zu sich selbst findet. In seinen Abschnitten wusste man nie, was dieser Junge als nächstes tun würde, er war wirklich gruselig, aber gut geschrieben. Innere Spannung war hier vorprogrammiert. Ness schafft es wirklich immer wieder, mich als Leser mit seinem Erzählstil zu überraschen, Emotionen in mir auszulösen und mich zum Nachdenken anzuregen. So auch in Burn. Besonders spannend war, dass er hier eine Welt erschaffen hat, die der unseren in den 1950er Jahren sehr ähnlich ist. Er mach sich dabei historische Ereignisse zu eigen und rückt sie in ein völlig neues, aber so passendes Licht. Er bringt großartige Metaphern, die ein klarer und prägnanter Kommentar zur damaligen, aber auch zur heutigen Gesellschaft sind. Er schafft es, wichtige gesellschaftliche Themen auf unaufgeregte Art und Weise auf den Punkt zu bringen und regt dabei sehr zum Nachdenken an. Also ja, ich habe das Buch genossen, hatte meinen Spaß. Allerdings, und das könnte echt nichts für jeden sein, war es auch ziemlich abgedreht und verwirrend und ich bin deshalb froh, dass ich es mit @weltentzueckt lesen durfte.
Dieses Buch und ich hatten leider von Anfang an keinen guten Start, obwohl ich es unbedingt lesen wollte und sehr neugierig darauf war. Besonders, da ich den bereits von dem Autor wegen seiner Chaos Walking Reihe gehört habe und daher doppelt so neugierig auf ein neues Buch von ihm war. Leider hat es mir der Einstieg in die Welt nicht leicht gemacht, da ich fand, dass der Schreibstil sehr distanziert war. Erstens gab es oft einen Perspektivenwechsel zu einer anderen Person, genauso zur 'bösen' Figur in diesem Buch und zweitens war es eben in der dritten Person geschrieben, was ich ja so gar nicht mag, weil es einem noch weiter von den Charakteren entfernt. Sie waren mir die ganze Zeit über nicht greifbar, ich konnte Null Connection zu ihnen aufbauen, was leider bis zum Ende so geblieben ist :/ Daher hat mir auch der Verlauf und die Handlung nicht so zugesagt, weil es mir ziemlich egal war, was ihnen alles wiederfahren ist. Außer Grace, die war die einzige, für die ich mir ein gutes Ende erhofft habe. Aber dennoch konnte mich das Buch in dieser Parallelwelt mit ihren Drachen in der Zeit des kalten Krieges nicht abholen. Leider überhaupt nicht. Das sieht man auch schon an der Dauer, wie lange ich mich durch das Buch gequält habe. :( Denke Ness ist leider nichts für mich.








