Eine post-apokalyptische Endzeitstimmung! Der dann sehr zum Nachdenken anregt.
Zusammenfassung der Handlung: Metro 2033 Der junge Artjom lebt in der Station WDNCh, die immer wieder von geheimnisvollen Wesen bedroht wird: den sogenannten „Schwarzen." Ein alter Jäger namens Hunter bittet Artjom, Hilfe in der Metro zu suchen, falls er nicht zurückkehrt. Artjom reist daraufhin durch die unterschiedlichsten Stationen der Metro. Jede Station hat ihre eigene Ideologie oder Gesellschaftsform entwickelt — von Neonazis über Kommunisten bis hin zu religiösen Sekten und Händlern. Während seiner Reise erlebt Artjom die politische Zersplitterung der Metro und den moralischen Verfall der Menschheit. Schließlich erreicht er Polis, das kulturelle Zentrum der Metro. Dort wird beschlossen, die Schwarzen als existenzielle Bedrohung zu vernichten. Mit Hilfe eines alten Militärsystems werden Raketen auf ihr Nest abgefeuert. Am Ende erkennt Artjom jedoch zu spät, dass die Schwarzen möglicherweise gar keine Feinde waren, sondern versucht hatten, mit den Menschen Kontakt aufzunehmen. Der Roman endet tragisch mit der Zerstörung der Schwarzen und Artjoms Schuldgefühl. Bewertung: ⭐️⭐️⭐️⭐️4/5 Sternen Rezension: Der erste Teil war sehr spannend gewesen und die Welt von der Metro fand ich sehr detailliert beschrieben. Ich habe mit Artjom regelrecht mitgefiebert, dass er es schaffen wird. Man konnte sich sehr gut hineinversetzen in die Figur des Artjom. Das Ende fand ich dann einfach nur krass. Ein sehr gelungener erster Teil der Metro Trilogie. Metro 2034 Der zweite Band spielt etwa ein Jahr später, konzentriert sich aber auf andere Figuren. Hauptpersonen sind: * Homer, ein alter Mann und ehemaliger Eisenbahner, der die Geschichte der Metro dokumentieren möchte * Hunter, der traumatisierte Kämpfer aus dem ersten Buch * Sascha, eine junge Frau aus der Station Sewastopolskaja Eine tödliche Krankheit breitet sich in den südlichen Tunneln aus. Hunter und Homer untersuchen die Ursache und stoßen auf verlassene Stationen, Geheimnisse und menschliche Grausamkeit. Im Gegensatz zu Metro 2033 ist der Roman stärker philosophisch und persönlicher. Er beschäftigt sich mit: * Hoffnungslosigkeit * Erinnerung und Geschichtsschreibung * der Frage, ob die Menschheit überhaupt noch eine Zukunft verdient Hunter wird zunehmend brutaler und psychisch instabil. Sascha versucht dagegen, Menschlichkeit und Mitgefühl zu bewahren. Am Ende bleibt vieles bewusst offen und melancholisch. Die Metro wirkt wie eine sterbende Welt, in der Menschen vor allem gegeneinander kämpfen. Bewertung: ⭐️⭐️⭐️⭐️4/5 Sternen Rezension: Metro 2034 fand ich auch nochmal ganz gut geschrieben und für mich war es erstmal komisch, dass es dann andere Hauptfiguren in diesem Teil gab. Aber dies hat kein Abbruch der Handlung hervorgerufen. Ich fand es dagegen sehr interessant andere Seiten zu lesen und dieser Teil war sehr philosophischer gewesen. Auch der zweite Teil fand ich persönlich gut gelungen. An einigen Stellen war es auch wieder sehr spannend gewesen. Metro 2035 Der dritte Band bringt Artjom zurück als Hauptfigur. Er glaubt weiterhin, dass es außerhalb Moskaus noch andere Überlebende geben muss, obwohl die Metro-Führung behauptet, Moskau sei völlig isoliert. Artjom versucht ständig, per Funk Kontakt mit anderen Menschen aufzunehmen. Schließlich entdeckt er eine gewaltige Verschwörung: * Die Regierung und militärische Fraktionen wissen längst, dass außerhalb Moskaus andere Staaten und Siedlungen existieren. * Die Bewohner der Metro werden absichtlich isoliert gehalten. * Angst und Kontrolle dienen dazu, die Machtstrukturen in der Metro aufrechtzuerhalten. Artjom gelangt schließlich an die Oberfläche und findet Hinweise auf funktionierende Gesellschaften außerhalb Moskaus. Die eigentliche Gefahr sind nicht mehr Mutanten, sondern die Menschen selbst und ihre Systeme aus Manipulation, Gewalt und Propaganda. Der Roman ist deutlich politischer als die Vorgänger und kritisiert: * autoritäre Systeme * Desinformation * Militarismus * gesellschaftliche Resignation Am Ende verlässt Artjom Moskau mit einigen wenigen Begleitern, während die meisten Menschen lieber in der vertrauten Lüge der Metro bleiben. Bewertung: ⭐️⭐️⭐️3/5 Sternen Rezension: Der dritte Teil der Metro Trilogie war nun mehr ein politischer Thriller gewesen und übte eine Gesellschaftskritik aus. Ein reiner Abenteuer wie im ersten Teil ist dieser dritte Band nicht mehr gewesen und das fand ich schon in Ordnung, aber ich persönlich habe es schon ein bisschen gemerkt, dass es zum Teil sehr schleppend wirkte. Das Ende wiederum fand ich dann gut geschrieben. Es hat einfach perfekt gepasst, für die Figur des Artjoms.





















