Menschen, die wir noch nicht kennen
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Description
Book Information
Author Description
FREYA SAMPSON hat in Cambridge Geschichte studiert, ist Fernsehproduzentin und war u. a. an zwei Dokumentationen über die britischen Royals beteiligt. Bei DuMont erschien 2021 ihr Debütroman ›Die letzte Bibliothek der Welt‹, der auf der Shortlist für den Exeter Novel Prize stand, und 2023 ›Menschen, die wir noch nicht kennen‹. Freya Sampson lebt mit ihrer Familie in London.
Characteristics
2 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
Posts
Zufällige Begegnungen könne Leben verändern. Klare Leseempfehlung für RomantikerInnen und die, die es werden wollen.
Menschen, die wir noch nicht kennen Schon das wunderschöne Cover hat mich sofort angesprochen und direkt an London denken lassen. Der rote Doppeldeckerbus, die Farben und die Atmosphäre versprechen genau das, was die Geschichte später auch hält: eine warmherzige, gefühlvolle Reise voller Zufallsbegegnungen und neuer Chancen. Bereits nach den ersten Seiten war ich vollkommen in der Geschichte angekommen. Die Busfahrten durch London, die kleinen Begegnungen und dieses besondere britische Flair haben mich sofort begeistert. Freya Sampson erzählt mit viel Wärme und Gefühl, ohne dabei kitschig zu werden. Genau diese leise, zurückhaltende Art macht den Roman für mich so besonders. Besonders ans Herz gewachsen sind mir Frank und Libby. Frank, der seit Jahrzehnten mit derselben Buslinie durch London fährt, um die Frau wiederzufinden, die sein Leben verändert hat, hat mich tief berührt. Seine Geschichte ist voller Sehnsucht, und Hoffnung, obwohl er weiß, dass ihm wegen einer beginnenden Demenz nur noch wenig Zeit bleibt seine Suche erfolgreich zu beenden. Gleichzeitig begleitet man Libby dabei, wie sie nach einer schmerzhaften Trennung langsam wieder zu sich selbst findet. Ihre Entwicklung mochte ich sehr, weil sie zeigt, dass man manchmal erst Umwege gehen muss, um den richtigen Platz im Leben zu finden. Auch Dylan, der anfangs eher mürrisch wirkt, bringt durch seine bedachte Art nochmal eine spezielle Stimmung in die Geschichte. Die Freundschaft zwischen den Figuren entwickelt sich auf eine so natürliche und liebevolle Weise, dass man beim Lesen einfach mitfühlen muss. Besonders schön fand ich, dass aus diesen sehr unterschiedlichen Menschen nach und nach eine kleine Wahlfamilie entsteht. Der Rückblick in das Jahr 1962 ist dann wieder ganz anders. Es geht um eine Begegnung, die trotz ihrer Kürze so intensiv ist, dass sie das Leben von Frank prägen und verändern wird. Diese Szene hatte eine ganz besondere Magie, die im Rest des Buches immer irgendwie mitschwingt. Der Roman behandelt Themen wie Liebe, Einsamkeit, zweite Chancen und den Mut, für das eigene Glück einzustehen. Trotz ernster Themen bleibt die Geschichte angenehm leicht, humorvoll und hoffnungsvoll. Für mich ist „Menschen, die wir noch nicht kennen“ ein wunderschöner Wohlfühlroman mit viel London-Atmosphäre, liebenswerten Figuren und einer Geschichte, die zeigt, wie sehr zufällige Begegnungen unser Leben verändern können. Ein warmherziges Buch, das mich berührt und mit einem richtig guten Gefühl zurückgelassen hat. Ich möchte auch allen, die dieses Buch mögen, die anderen Bücher von Freya Sampson empfehlen. Die letzte Bibliothek der Welt Ms Darcy und ihre Nachbarn

Dieses Buch hat sich ganz leise in mein Herz geschlichen und ist dann einfach geblieben 🥹✨
📊 𝗥𝗮𝘁𝗶𝗻𝗴 ⭐ Story: 5/5 ⭐ Twists: 3/5 ⭐ Spannung: 3/5 ⭐ Setting: 5/5 ⭐ Schreibstil: 5/5 🌶 Spice: - 📄 𝗜𝗻𝗵𝗮𝗹𝘁 Nach einer Trennung landet Libby in London und trifft im Bus auf Frank, der seit Jahrzehnten nach einer Frau sucht, die er nie vergessen konnte. Gemeinsam mit seinem Pfleger Dylan macht sie sich auf die Suche nach dieser einen Begegnung aus der Vergangenheit. Doch Franks Demenz macht die Zeit zu ihrem größten Gegner. Währenddessen beginnt auch Libby, ihr eigenes Leben neu zu sortieren und wieder Hoffnung zuzulassen. ⭐️ 𝗥𝗲𝘇𝗶 Leute, ich sag es euch wie es ist: Das hier ist ein absolutes Herzensbuch! 🫶 Ich habe es zusammen mit einer Freundin im Buddyread gelesen und wir haben uns in der Buchhandlung total spontan dafür entschieden. Was soll ich sagen? Es war einfach ein unerwartet guter Pick und wir wurden so krass positiv überrascht! Die Geschichte ist einfach nur magisch und so richtig zum Wohlfühlen. Es ist der perfekte Comfort Read, der einen am Ende mit so einem richtig guten Gefühl zurücklässt. Libby und Frank sind mir total ans Herz gewachsen und die ganze Story hat jetzt einen ganz speziellen Platz in meinem Bücherregal. Wer Lust auf eine tiefgründige, aber super süsse Geschichte hat, muss hier zugreifen! 😍✨ 📖 𝗙𝗮𝘇𝗶𝘁 Ein absolut magisches Wohlfühlbuch über die Liebe und das Leben, das ich wirklich jedem von Herzen empfehlen kann! ⭐️

Eine warmherzige Geschichte über zweite Chancen, Freundschaft und Träume
Da mich Freya Sampson mit ihrem Buch "Ms Darling und ihre Nachbarn" komplett begeistert hat und mir "Menschen, die wir noch nicht kennen" von Freya Sampson, erschienen im DuMont Verlag, empfohlen wurde, zog das Buch bei mir ein und wurde auch gleich gelesen. Meine Meinung: Wieder einmal schenkte mir die Autorin eine warmherzige Geschichte, voller Hoffnung und liebevoll ausgearbeiteter Charaktere. Dieser wundervolle Roman ist ein Plädoyer für Freundschaft, dafür, nicht jeden Menschen nach dem ersten Eindruck zu beurteilen, und für den Mut, für seine ganz persönlichen Träume einzustehen. Wieder zeigt die Autorin ihr Gespür, vielschichtige Charaktere zu schreiben. Der Spannungsbogen steigt stetig an und punktet durch Tiefe und unvorhersehbare Wendungen. Ich liebe den liebevollen Schreibstil der Autorin, und so flog ich nur so durch die Seiten. Die Message, die darin verwoben ist, gefiel mir außerordentlich gut. Denn es ist so wichtig, an die zweite Chance im Leben zu glauben und auch am Tiefpunkt zu erkennen, dass das Leben unzählige Möglichkeiten bereithält. Libbys Gedanken konnte ich verstehen, und ihr Tun und Handeln waren deshalb für mich authentisch. Besonders gefiel mir ihre Charakterentwicklung. Aber auch Frank und Dylan, Franks Pfleger, wuchsen mir mit jeder Seite mehr ans Herz. "Menschen, die wir noch nicht kennen," ist ein warmherziger, wunderschöner Roman über unerwartete Begegnungen, die unser Leben verändern können, und über zweite Chancen. Von mir gibt es eine dicke Leseempfehlung für diesen Roman mit 4,5 von 5 Sternen.

Lesenswert und so liebenswert!
Seit 60 Jahren ist Frank immer wieder mit demselben Bus in London unterwegs auf der Suche nach der Liebe seines Lebens, deren Nummer er damals verloren hat. Libby ist eine junge Frau, die gerade von ihrem Freund verlassen wurde und jetzt rausfinden muss, wie es für sie weitergehen soll. Als sie Frank im Bus kennenlernt und seine Geschichte hört, will sie ihm unbedingt helfen, seine große Liebe zu finden und begibt sich dabei auch auf eine Reise zu sich selber. Als „Menschen, die wir noch nicht kennen“ von Freya Sampson (Übersetzung: Susanne Höbel) als Taschenbuch rausgekommen ist, habe ich mir das Buch endlich gekauft. Ich war schon lange neugierig auf die Geschichte! Frank hat eine interessante Lebensgeschichte und ist ein herzlicher Mensch, der mein Herz im Sturm erobert hat. Libby entwickelt sich im Lauf der Geschichte erst zu einer interessanten Persönlichkeit - nicht zuletzt auf Grund ihrer Freundschaft mit Frank. Es gab viele Wendungen in dieser Story, manche spannender als andere, aber alle haben mich fasziniert und gespannt weiterlesen lassen, so dass ich schneller durch den Roman geflogen bin als ich es eigentlich wollte. Mich hat Frank‘s Geschichte sehr berührt, ich habe mich ihm nah gefühlt und mit ihm mitgefiebert, mitgelacht und fast wären mir auch Tränen gekommen. Libby‘s Entwicklung fand ich spannend und ich habe ihr insgeheim applaudiert für einige mutige Schritte, die die Story bereichern konnten. Ein schöner Roman, der an ein paar Stellen für meinen Geschmack zu „drüber“ war, aber dennoch unbedingt lesenswert, interessant und liebenswert ist! Von mir gibt es 4 von 5 Sternen. ⭐️⭐️⭐️⭐️
Eine schöne, warmherzige Geschichte, die gut in die Weihnachtszeit gepasst hat, obwohl sie zum Großteil im Sommer spielt. Völlig verschiedene Charaktere finden durch zufällige Begegnungen im Londoner Stadtbus zusammen und unterstützen sich gegenseitig. Ein Buch über den Abbau von Vorurteilen, Nächstenliebe und die Bewahrung von Eigenständigkeit. Durch das Setting, fühlte ich mich oft in meinen Besuch der Stadt im letzten Jahr zurückversezt. Die Liebesgeschichte kam für mich etwas zu kurz.

Libby ist auf dem Weg zu ihrer Schwester, die in London wohnt, nachdem ihr Lebensgefährte festgestellt hat, dass er eine Beziehungspause braucht. Im Bus lernt sie Frank kennen, der mit Anfang achtzig fast täglich drin sitzt und Ausschau hält nach einer Frau, die er vor sechzig Jahren im Bus getroffen und in die er sich damals verliebt hat. Leider hat Frank ihre Telefonnummer verloren, sodass es nie zu einem weiteren Treffen kam. Libby ist so fasziniert von dieser Geschichte, dass sie beschließt, Frank bei der Suche zu helfen, zumal es sie selbst von ihrer prekären Lage ablenkt. ein toller Roman über die Suche nach der verschollenen Liebe des Lebens.
Herzerwärmend.
Ein schönes Buch für zwischendurch. Erzählt wird eine Geschichte von generationsübergreifender Freundschaft. Der direkte Weg ist nicht zwangsläufig auch der Beste! Das Buch ist leicht zu lesen. Es hat mich gut unterhalten. Ich denke aber, das es nicht lange nachhallt. Dafür waren m. E. die Figuren zu holzschnittartig.
In dieser sympathischen Geschichte begleiten die Lesenden drei empathische und herzensgute Charaktere. Libby, die von ihrem Freund verlassen wurde und nun bei ihrer Schwester in London wohnt. Frank, der seit 60 Jahren seine große Liebe sucht und deshalb stets und ständig mit dem Bus fährt und Dylan, der Pfleger von Frank, der sich liebevoll um ihn kümmert. Um diese drei Charaktere wird eine humorvolle, spannende und lebensbejahende Geschichte gestrickt. Es gibt Höhen und Tiefen, brisante Themen werden angeschnitten und besprochen und manchmal auch verworfen. Bis Emse auftaucht und die klare Worte findet. Sie löst so manchen Knoten, der sich über die Seiten gebildet hat. Ich fand die Reise mit den Figuren unterhaltsam und schön zu lesen. Das Ende war mir eine Spur zu klischeehaft und kitschig, aber es passte irgendwie auch zu der Gesamtgeschichte. Eine wunderbare Geschichte über die Liebe, Freundschaft und ein Plädoyer für die Toleranz.

Ein Seelenstreichler von einem Buch 💕
Libby musste weg aus Surrey, weil ihr Langzeitfreund und Verlobter unbedingt eine Auszeit braucht. Sie kommt bei ihrer Schwester unter, die sie direkt als Dauerbabysitter für ihren Sohn benutzt. Denn Libby hat bei Simon auch gearbeitet und jetzt steht sie da: Ohne Liebe, ohne Zuhause, ohne Job und noch dazu ohne Selbstwertgefühl... Auf der Fahrt mit dem Bus der Linie 88 trifft sie auf Frank, der ihr die Geschichte von seinem Mädchen erzählt. Er hat sie vor 60 Jahren im 88er Bus getroffen, sich unsterblich verliebt und sie dann aus den Augen verloren. Seitdem fährt er täglich mit dem Bus, immer in der Hoffnung, der Einen eines Tages zu begegnen. Libby beschließt, Frank bei der Suche zu helfen und ist fest entschlossen, die geheimnisvolle Fremde zu finden. Auf der Suche, begleitet von Dylan, dem Pfleger von Frank, trifft sie viele nette Menschen und findet neue Freunde und letztendlich auch sich selbst. Der Roman handelt von Liebe, Freundschaft und Zusammenhalt zwischen den unterschiedlichsten Menschen und auch ein bisschen davon, dass man einfach mit offenen Augen durch die Welt gehen soll, denn man könnte sonst etwas Tolles verpassen! Einen kleinen Kritikpunkt gibt es, denn es werden doch einige Vorurteile bedient und Stereotype verwendet. Aber alles in allem... Ach, ein Buch das die Seele streichelt... 🥰 Und ein Must-Read für Romance-Fans!
Herzerwärmend - emotional - berührend
Ich bin durch Zufall auf das Buch aufmerksam geworden. Und wurde nicht enttäuscht. Kurz zum Inhalt Frank fährt seit sechzig Jahren mit dem Buss durch London, auf der Suche nach der Liebe seines Lebens. Libby, Ende zwanzig, muss nach der Trennung von ihrem Freund erst einmal herausfinden, wie es für sie weitergeht. Mich hat die Herz erwärmende Geschichte von Frank und seiner Suche tief berührt. Sie handelt von Selbstbestimmtheit, Freundschaft, für einander da sein, nicht aufgeben. Vielleicht lohnt es sich ja, dem Glück hinterherzujagen... Es verdient viel mehr Aufmerksamkeit
Ein generationsübergreifender Roman der sehr viele Themen abdeckt wie zB: Punks, Down Syndrom, Demenz, Schwangerschaft etc. Ich habe vom Klappentext her eine andere Geschichte erwartet. Ein paar Szenen fand ich spannend und emotional, ansonsten dümpelt die Geschichte eher langsam vor sich hin und daher zog es sich sehr oft. Meiner Meinung nach fehlt hier auch eine Triggerwarnung, da doch sensible Themen angesprochen worden. Fazit: Ganz okay für zwischendurch, hat mich aber leider nicht umgehauen.
Wundervolles Buch über Neuanfänge, Hoffnungen und das Abbauen von Vorurteilen.
Als Simon nach 8 Jahren mit ihr Schluss macht wird Libby buchstäblich der Boden unter den Füßen weggerissen. Da ihm das Haus gehört muss sie ausziehen, da sie bisher in seiner Firma gearbeitet hat, fällt auch ihr Job weg. Ohne zu wissen, wie ihr Leben nun weiter gehen kann fährt sie nach London, um dort im Haus ihrer Schwester unter zu kommen. Im Bus dorthin begegnet sie dem 82 jährigen Frank. Frank hat sich als junger Mann im Bus in ein Mädchen verliebt, dieses aber aus den Augen verloren. Dass er nach 60 Jahren immer noch nach ihr sucht, rührt Libby zutiefst. Es entsteht eine Freundschaft und gemeinsam mit Franks Pfleger Dylan versucht sie, ihm bei der Suche nach dem "girl in the 88 Bus" helfen. Dabei beginnt sie, auch ihr eigenes Leben zu hinterfragen und neu zu ordnen. Wieder ein tolles Buch von Freya Sampson. Ganz so sehr mitgerissen wie "die letzte Bibliothek der Welt" hat es mich nicht und doch ist es absolut lesenswert. Ich mag es, wie das Buch dazu anregt, eingefahrene Wege zu verlassen, neue Dinge und neue Menschen kennen zu lernen und das ein oder andere Vorurteil abzubauen. Vielleicht ist Libbys Geschichte manchmal ein klein wenig unrealistisch. Aber bei so einem Roman ist das vielleicht gar nicht so wichtig.
Liebe über Jahrzehnte
Libby, die nach einer unschönen Trennung nicht nur ohne Wohnung sondern auch auf Jobsuche ist, zieht zu ihrer Schwester nach London und kümmert sich mangels Alternativen um ihren kleinen Neffen. Auf einer Busfahrt lernt sie Frank kennen, der seit 60 Jahren auf der Suche nach einer Frau ist, die er genau auf dieser Busstrecke kennengelernt hat. Ich mochte diese Geschichte sehr gern, da die Charaktere liebevoll gestaltet sind und ich mit ihren Sorgen, Freuden und Träumen mitfühlen konnte. Es hat mir Spaß gemacht zu erleben, wie Libby zu Freundschaften schließt, die Suche nach der geheimnisvollen Frau war spannend zu lesen und die Auflösung ging mir sehr ans Herz. Genau wie der Umgang Franks mit seiner Demenzerkrankung mich sehr berührt hat. Die „Menschen, die wir noch nicht kennen“, bezaubern mich und am Ende des Buches habe ich einige neue Freunde gefunden. Ein sehr schönes wärmendes Buch, das ich allen empfehle, die etwas fürs Herz brauchen ohne dass es ins Seichte abdriftet. Ist das Cover nicht einfach wunderschön?
War schon ok, man bekommt, was es verspricht.
Die Handlung war meistens vorhersehbar, aber dann gab es auch wieder ein paar kleine Überraschungen! Ich finde es nicht romantisch, sondern psychologisch höchst bedenklich, wenn jemand 60 Jahre lang eine Frau sucht, mit der er sich einmal unterhalten hat! Das ist eine fanatische Fixierung 😅 So verpasst er sein komplettes Leben und alles, was hätte sein können. Aber es ist ja nur ein Buch.
Kurzweiliger Gegenwartsroman, in dem irgendwie alles passiert, was das Leben so bereithält, aber nichts von Belang zurückbleibt. Man verfolgt die Protagonistinnen über mehrere Jahre und hört verschiedene Perspektiven. Dylan war mir symapthisch, alle anderen etwas blass. Übersetzung von Susanne Höbel.
Eine berührende Geschichte
“Menschen, die wir noch nicht kennen” ist ein wunderschönes Buch über die Liebe und Freundschaft. Frank fährt seit 60 Jahren in London mit der Buslinie 88, lernt dadurch viele Menschen kennen und versucht auf diesem Wege eine Frau zu finden, die er damals in diesem Bus kennenlernte. Dieses Mädchen mit den roten Haaren hat ihn durch ihre Art, ihren Mut und ihre Ausstrahlung verzaubert; sie hat ihm den Mut gegeben, sein Leben zu verändern und für seine Träume einzustehen. Libby Nicholls fährt mit der 88 Buslinie zu ihrer Schwester um dort ihren Liebeskummer und ihre Trennung zu überwinden, gleichzeitig ihre Schwester bei der Betreuung des kleinen Neffen zu unterstützen um kostenlos in deren Gästezimmer zu schlafen. Sie lernt Frank und seine Lebensgeschichte im 88er Bus kennen und beschließt, diesem netten alten Mann auf der Suche nach der Liebe seines Lebens zu helfen. Franks Pfleger Dylan hilft Libby bei ihrer Suche; die Zeit läuft jedoch wegen Franks fortschreitender Demenz. Ist es möglich die unbekannte Frau zu finden? Oder wird durch eine hoffnungslose Suche nur die Demenz von Frank beschleunigt? Der Punk Dylon ist dieser Meinung und doch hilft er Libby. Libby lernt durch ihre neuen Freunde ihr Glück zu ergreifen. Nur was ist richtig im Leben und sind Ratschläge immer gut? Freya Sampson erzählt diese wunderbare Geschichte, welche sich überwiegend auf der Strecke der Linie 88 in London abspielt. Zwischen der Geschichte um Frank und die Suche nach der Unbekannten, gibt es immer kleine Episoden von Peggy. Peggy ist eine ältere Dame die meist Percy besucht und von ihrem Alltag, ihren Sorgen und ihrem Sohn erzählt. Erst zuletzt verbinden sich die verschiedenen Fäden und es wird ein verständliches Bild daraus. Der Leser rätselt, was es mit Peggy und deren Geschichte auf sich hat. Flüssig und leicht ist die Geschichte geschrieben, die Protagonisten werden sehr authentisch, sympathisch und bildlich beschrieben. Die Story ist gefühlvoll, warm und berührend. Man wird sehr gut unterhalten und der Wohlfühlfaktor ist gänzlich vorhanden. Das Buch kann man nicht aus der Hand legen und die 391 Seiten sind sehr schnell gelesen. Eine klare Empfehlung für Frank und die Liebe seines Lebens.

Schönes Buch
„Menschen, die wir noch nicht kennen” ist ein feinfühliger Roman, der auf leisen Tönen von Begegnungen, Schicksalen und den Zufällen des Lebens erzählt. Freya Sampsons Sprache zieht den Leser in eine Welt voller emotionaler Tiefe und subtilem Humor. Besonders berührt hat mich, wie die Charaktere trotz ihrer Eigenheiten und Unsicherheiten ein Gefühl von Verbundenheit schaffen. Es ist ein Buch, das Mut macht, sich auf das Unbekannte einzulassen – sei es ein neuer Mensch oder ein neuer Weg.
Ein wirklich schöner Roman, den ich in einem Rutsch gelesen und von Herzen genossen habe.
📌 "Nicht aufzugeben, das zeugt von großem Mut." (S. 143) In Libbys Leben läuft grad alles gehörig schief. Ihr Freund trennt sich nach acht Jahren unverhofft von ihr, obwohl sie mit einer baldigen Verlobung rechnete; nun muss sie also unweigerlich aus seiner Wohnung ausziehen und ihrem Job in seiner Firma kann sie auch nicht mehr nachgehen. Als würde das nicht schon reichen, soll sie übergangsweise den neunmalklugen 4-jährigen Sohn ihrer erfolgreichen und herrischen Schwester Rebecca hüten, die ihr dafür gnädigerweise solange Unterschlupf gewährt. Das Verhältnis der Schwestern ist nur bedingt gut und dann wäre da auch noch die nervige Mutter, die sich ständig einmischt und der Libbys unstetes Leben seit jeher ein Dorn im Auge ist. Während einer Busfahrt in der Linie 88 trifft Libby zufällig auf Frank (82), der seit 60 Jahren auf der Suche nach DEM Mädchen ist, dass ihm auf eben dieser Fahrstrecke ihr Busticket mitsamt ihrer Telefonnummer gegeben hat, welches er leider verloren hat, so dass er sie nie richtig kennenlernen konnte, obwohl sie seine vermeintlich große Liebe war. Das ist schon sehr romantisch; findet auch Libby und beschließt sich auf die Suche nach der Unbekannten zu machen. Gemeinsam mit Franks Pfleger, dem Punk Dylan. Während dieses Unterfangens begegnen sie diversen Personen, die sich dann ebenfalls an der Suche nach der Unbekannten beteiligen, denn Frank hat sich während seiner Busfahrten bei vielen Menschen mit seiner offenen Art beliebt gemacht und nicht nur von sich erzählt, sondern auch immer anderen ein offenes Ohr geschenkt und bei Bedarf seine Hilfsbereitschaft und Güte gezeigt. Das hört sich kitschig an? Mag sein, aber es ist vor allen Dingen schööön. Teilweise sogar zum heulen schön. Ein Buch voller Herzenswärme, voller warmherziger Protagonisten und reizenden Begegnungen. Einfach ein rundum wundervolles Lesevergnügen.

'Menschen, die wir noch nicht kennen' folgt Libby, die das Gefühl hat, dass ihr Leben ein einziger Scherbenhaufen ist. Aber dann lernt sie den Senior Frank im Bus kennen, der, genau wie einige andere, Libbys Freund wird. Kann das Ende der Welt auch einfach eine Chance für den Neuanfang sein? Oder macht das Leben abermals einen Strich durch die Rechnung. Mit einem angenehmen und lockeren Schreibstil, der den Strom der Geschichte unterstützt, trägt uns Freya Sampson flüssig durch ihre Geschichte von (fallen gelassenen) Träumen, Freundschaft und der Liebe. Im Wechsel wird die Geschichte in Dritter Person erzählt, bei der das Leben von Libby und ihren wachsenden Verbindungen zu Frank und anderen Charakteren dargestellt wird, mit Kapiteln in der Ich-Perspektive, die die Sicht einer Dame wiedergeben, von der die Rolle in dieser Geschichte lange geheimnisvoll bleibt. Mit Libby und ihrer in die Brüche gehenden Partnerschaft, sowie der schwierigen Beziehung zu ihrer Familie, wurde eine eher typische, wenn auch trotzdem durchaus sympathische, Hauptcharakterin geschaffen. Aber vor allem Frank, mit seiner höflichen, lieben Art und dem großen, aber traurigen Herzen, habe ich direkt ins Herz geschlossen. Hier hat wieder ein imaginärer Wahlopa meine Familie erweitert. Charaktere aus Libbys Familie und ihr Ex-Freund haben sich eher klischeehaft und überspitzt abgezeichnet, konnten die Handlung um Libby und ihren persönlichen Wachstum aber gut unterfüttern. Mit Dylan wurde für mich wiederum ein toller Nebencharakter eingebracht, der die Handlungen von Libbys und Franks Geschichten nochmal zusätzlich und gekonnt miteinander verbindet. Die Einschübe der lange mysteriösen Peggy zeichnen ein interessantes und sympathisch Charakterbild und haben mich neugierig gemacht und raten lassen, welche Rolle sie schlussendlich spielen wird. Die tragisch romantische Geschichte von Frank hat mich absolut berührt und auch direkt für die darauffolgende Suchaktion mit fiebern lassen. Aber vor allem im letzten Drittel schickte die Autorin mich, durch die starke Verbindung, die mit den Hauptcharakteren aufgebaut wurde, nochmal durch ein intensives Wechselbad der Gefühle. Eine klare Leseempfehlung von mir für einen Roman, der mich mehr als einmal zu Tränen gerührt hat. Das Rezensionsexemplar gab es wieder von #NetGalleyDE, in Zusammenarbeit mit dem #dumontbuchverlag. Auf meine Meinung hatte das keinerlei Einfluss.
Das Leben lässt sich nicht immer planen. Libby erfährt das am eigenen Leib. Als sich ihr Freund von ihr trennt, will sie in London bei ihrer Schwester zur Ruhe kommen, um zu überlegen wie ihre Zukunft ausschauen soll. Im 88 Bus lernt sie Frank kennen und er erzählt ihr einen Teil seiner Lebensgeschichte. Und wieder zeigen sich die Umwege des Lebens.

Ein wahnsinnig schönes Buch, das mich von der ersten Seite mitgerissen hat! Freya Sampson hat einen wahnsinnig angenehmen Schreibstil, der mich leicht ins Buch reinfinden hat lassen. Ich habe die Charaktere geliebt, ich kann auch keinen speziell rausnehmen. Libby, Dylan, Frank, Esme, wie waren alle ziemlich toll auf ihre ganz eigene Art und Weise. Der Titel passt wirklich perfekt zu dem Buch und doch vergisst man schnell, dass Libby diese ganzen Menschen gerade erst kennen gelernt hat, und das auch noch auf eine ganz ungewöhnliche Art und Weise. Es gab viele Wendungen in dem Buch, die ich nicht erwartet habe, mir aber richtig gut gefallen haben. Libby hat sich wahnsinnig schön entwickelt, Frank war einfach nur liebenswürdig und Dylan zum verlieben. Wie alle harmoniert haben, sich entwickelt haben, sich gegenseitig geholfen haben, war wirklich toll. Ich fand auch schön, dass Freya Sampson einige "Randgruppen" und Klischees aufgenommen hat, aber nichts davon aufgesetzt gewirkt hat. Insgesamt eine wirklich runde Geschichte mit ungewöhnlichen Ereignissen, die mir doch realistisch erschienen sind. Ich habe das Buch geliebt, konnte es kaum aus der Hand legeb und kann es nur weiter empfehlen. Bei mir landet es defintiv unter den Lieblingen.
Gemütlich, ergreifend, schön
Wer auf der Suche nach einer ruhigen Geschichte rund um das Leben ist, ist bei diesem Buch genau richtig. Libby und Frank sind mir sehr ans Herz gewachsen. Manchmal habe ich mich über die dummen Missverständnisse geärgert, aber so ist es nunmal im Leben. Ganz unaufgeregt werden die verschiedenen Zwischenmenschlichen Beziehungen beschrieben und wie wichtig es ist diese zu pflegen. Ganz tolles Buch, das ich bestimmt noch lange im Kopf haben werde
Eine zauberhafte Geschichte die mich am Ende dann doch noch zu Tränen gerührt hat. Hatte keine Erwartungen an das Buch und wurde in dem Fall absolut umgehauen. Hat mir sehr gut gefallen wie man hier die Geschichte der verschiedenen Charaktere erzählt hat. Abzug gibt es leider nur für ein vorkommendes Thema, was einfach nicht hätte sein müssen. Dennoch wurde gut damit umgegangen. Solltet ihr emotional sein legt euch Taschentücher bereit 😉
Eine Wohlfühlgeschichte Eine warmherzige Wohlfühlgeschichte über Neuanfänge und unerwartete Begegnungen. Nach einer Trennung verschlägt es Libby nach London, wo sie dem Pensionisten Frank begegnet. Seit Jahren fährt er mit der Buslinie 88 durch die Stadt – immer auf der Suche nach seiner großen Liebe. Ein herzerwärmender Roman über Menschen, die sich finden, und über die tröstliche Botschaft, dass es für Glück und Liebe niemals zu spät ist
Bis zur Hälfte ungefähr hat mir das Buch richtig gut gefallen: Libby, die von ihrem trotteligen Freund nach 8 Jahren sitzen gelassen wird und nun mit knapp 30 ohne Partner, ohne Wohnung (sie lebte bei ihm) und ohne Job (sie arbeitete in seinem Betrieb) da steht, macht sich zum ersten Mal seit vielen Jahren Gedanken, was sie eigentlich für ein Leben führen möchte. Sie kommt bei ihrer Schwester in London unter und eher durch Zufall lernt sie den älteren Herren Frank kennen, der jeden Tag mit dem 88er Bus fährt, in der Hoffnung, eine Frau zu treffen, die er vor Jahrzehenten genau dort im Bus kennen gelernt hat. Durch die zufälligen Begegnungen im Bus wird schön gezeigt, was Fremde füreinander werden können, wenn sie sich nur aufeinander einlassen. Allen voran Frank ist da ganz wunderbar gezeichnet. Natürlich sind ein paar kitschige Elemente enthalten und es wird auch immer wieder sentimental, aber das ist für die Geschichte schon ok. Bis dann kurz nach der Hälfte eine dramatische Wendung nach der anderen passiert – warum nur? Das ist so schade, das hat für mich die bis dahin ruhig aber real wirkende Geschichte zunichte gemacht.
Characteristics
2 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
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Book Information
Author Description
FREYA SAMPSON hat in Cambridge Geschichte studiert, ist Fernsehproduzentin und war u. a. an zwei Dokumentationen über die britischen Royals beteiligt. Bei DuMont erschien 2021 ihr Debütroman ›Die letzte Bibliothek der Welt‹, der auf der Shortlist für den Exeter Novel Prize stand, und 2023 ›Menschen, die wir noch nicht kennen‹. Freya Sampson lebt mit ihrer Familie in London.
Posts
Zufällige Begegnungen könne Leben verändern. Klare Leseempfehlung für RomantikerInnen und die, die es werden wollen.
Menschen, die wir noch nicht kennen Schon das wunderschöne Cover hat mich sofort angesprochen und direkt an London denken lassen. Der rote Doppeldeckerbus, die Farben und die Atmosphäre versprechen genau das, was die Geschichte später auch hält: eine warmherzige, gefühlvolle Reise voller Zufallsbegegnungen und neuer Chancen. Bereits nach den ersten Seiten war ich vollkommen in der Geschichte angekommen. Die Busfahrten durch London, die kleinen Begegnungen und dieses besondere britische Flair haben mich sofort begeistert. Freya Sampson erzählt mit viel Wärme und Gefühl, ohne dabei kitschig zu werden. Genau diese leise, zurückhaltende Art macht den Roman für mich so besonders. Besonders ans Herz gewachsen sind mir Frank und Libby. Frank, der seit Jahrzehnten mit derselben Buslinie durch London fährt, um die Frau wiederzufinden, die sein Leben verändert hat, hat mich tief berührt. Seine Geschichte ist voller Sehnsucht, und Hoffnung, obwohl er weiß, dass ihm wegen einer beginnenden Demenz nur noch wenig Zeit bleibt seine Suche erfolgreich zu beenden. Gleichzeitig begleitet man Libby dabei, wie sie nach einer schmerzhaften Trennung langsam wieder zu sich selbst findet. Ihre Entwicklung mochte ich sehr, weil sie zeigt, dass man manchmal erst Umwege gehen muss, um den richtigen Platz im Leben zu finden. Auch Dylan, der anfangs eher mürrisch wirkt, bringt durch seine bedachte Art nochmal eine spezielle Stimmung in die Geschichte. Die Freundschaft zwischen den Figuren entwickelt sich auf eine so natürliche und liebevolle Weise, dass man beim Lesen einfach mitfühlen muss. Besonders schön fand ich, dass aus diesen sehr unterschiedlichen Menschen nach und nach eine kleine Wahlfamilie entsteht. Der Rückblick in das Jahr 1962 ist dann wieder ganz anders. Es geht um eine Begegnung, die trotz ihrer Kürze so intensiv ist, dass sie das Leben von Frank prägen und verändern wird. Diese Szene hatte eine ganz besondere Magie, die im Rest des Buches immer irgendwie mitschwingt. Der Roman behandelt Themen wie Liebe, Einsamkeit, zweite Chancen und den Mut, für das eigene Glück einzustehen. Trotz ernster Themen bleibt die Geschichte angenehm leicht, humorvoll und hoffnungsvoll. Für mich ist „Menschen, die wir noch nicht kennen“ ein wunderschöner Wohlfühlroman mit viel London-Atmosphäre, liebenswerten Figuren und einer Geschichte, die zeigt, wie sehr zufällige Begegnungen unser Leben verändern können. Ein warmherziges Buch, das mich berührt und mit einem richtig guten Gefühl zurückgelassen hat. Ich möchte auch allen, die dieses Buch mögen, die anderen Bücher von Freya Sampson empfehlen. Die letzte Bibliothek der Welt Ms Darcy und ihre Nachbarn

Dieses Buch hat sich ganz leise in mein Herz geschlichen und ist dann einfach geblieben 🥹✨
📊 𝗥𝗮𝘁𝗶𝗻𝗴 ⭐ Story: 5/5 ⭐ Twists: 3/5 ⭐ Spannung: 3/5 ⭐ Setting: 5/5 ⭐ Schreibstil: 5/5 🌶 Spice: - 📄 𝗜𝗻𝗵𝗮𝗹𝘁 Nach einer Trennung landet Libby in London und trifft im Bus auf Frank, der seit Jahrzehnten nach einer Frau sucht, die er nie vergessen konnte. Gemeinsam mit seinem Pfleger Dylan macht sie sich auf die Suche nach dieser einen Begegnung aus der Vergangenheit. Doch Franks Demenz macht die Zeit zu ihrem größten Gegner. Währenddessen beginnt auch Libby, ihr eigenes Leben neu zu sortieren und wieder Hoffnung zuzulassen. ⭐️ 𝗥𝗲𝘇𝗶 Leute, ich sag es euch wie es ist: Das hier ist ein absolutes Herzensbuch! 🫶 Ich habe es zusammen mit einer Freundin im Buddyread gelesen und wir haben uns in der Buchhandlung total spontan dafür entschieden. Was soll ich sagen? Es war einfach ein unerwartet guter Pick und wir wurden so krass positiv überrascht! Die Geschichte ist einfach nur magisch und so richtig zum Wohlfühlen. Es ist der perfekte Comfort Read, der einen am Ende mit so einem richtig guten Gefühl zurücklässt. Libby und Frank sind mir total ans Herz gewachsen und die ganze Story hat jetzt einen ganz speziellen Platz in meinem Bücherregal. Wer Lust auf eine tiefgründige, aber super süsse Geschichte hat, muss hier zugreifen! 😍✨ 📖 𝗙𝗮𝘇𝗶𝘁 Ein absolut magisches Wohlfühlbuch über die Liebe und das Leben, das ich wirklich jedem von Herzen empfehlen kann! ⭐️

Eine warmherzige Geschichte über zweite Chancen, Freundschaft und Träume
Da mich Freya Sampson mit ihrem Buch "Ms Darling und ihre Nachbarn" komplett begeistert hat und mir "Menschen, die wir noch nicht kennen" von Freya Sampson, erschienen im DuMont Verlag, empfohlen wurde, zog das Buch bei mir ein und wurde auch gleich gelesen. Meine Meinung: Wieder einmal schenkte mir die Autorin eine warmherzige Geschichte, voller Hoffnung und liebevoll ausgearbeiteter Charaktere. Dieser wundervolle Roman ist ein Plädoyer für Freundschaft, dafür, nicht jeden Menschen nach dem ersten Eindruck zu beurteilen, und für den Mut, für seine ganz persönlichen Träume einzustehen. Wieder zeigt die Autorin ihr Gespür, vielschichtige Charaktere zu schreiben. Der Spannungsbogen steigt stetig an und punktet durch Tiefe und unvorhersehbare Wendungen. Ich liebe den liebevollen Schreibstil der Autorin, und so flog ich nur so durch die Seiten. Die Message, die darin verwoben ist, gefiel mir außerordentlich gut. Denn es ist so wichtig, an die zweite Chance im Leben zu glauben und auch am Tiefpunkt zu erkennen, dass das Leben unzählige Möglichkeiten bereithält. Libbys Gedanken konnte ich verstehen, und ihr Tun und Handeln waren deshalb für mich authentisch. Besonders gefiel mir ihre Charakterentwicklung. Aber auch Frank und Dylan, Franks Pfleger, wuchsen mir mit jeder Seite mehr ans Herz. "Menschen, die wir noch nicht kennen," ist ein warmherziger, wunderschöner Roman über unerwartete Begegnungen, die unser Leben verändern können, und über zweite Chancen. Von mir gibt es eine dicke Leseempfehlung für diesen Roman mit 4,5 von 5 Sternen.

Lesenswert und so liebenswert!
Seit 60 Jahren ist Frank immer wieder mit demselben Bus in London unterwegs auf der Suche nach der Liebe seines Lebens, deren Nummer er damals verloren hat. Libby ist eine junge Frau, die gerade von ihrem Freund verlassen wurde und jetzt rausfinden muss, wie es für sie weitergehen soll. Als sie Frank im Bus kennenlernt und seine Geschichte hört, will sie ihm unbedingt helfen, seine große Liebe zu finden und begibt sich dabei auch auf eine Reise zu sich selber. Als „Menschen, die wir noch nicht kennen“ von Freya Sampson (Übersetzung: Susanne Höbel) als Taschenbuch rausgekommen ist, habe ich mir das Buch endlich gekauft. Ich war schon lange neugierig auf die Geschichte! Frank hat eine interessante Lebensgeschichte und ist ein herzlicher Mensch, der mein Herz im Sturm erobert hat. Libby entwickelt sich im Lauf der Geschichte erst zu einer interessanten Persönlichkeit - nicht zuletzt auf Grund ihrer Freundschaft mit Frank. Es gab viele Wendungen in dieser Story, manche spannender als andere, aber alle haben mich fasziniert und gespannt weiterlesen lassen, so dass ich schneller durch den Roman geflogen bin als ich es eigentlich wollte. Mich hat Frank‘s Geschichte sehr berührt, ich habe mich ihm nah gefühlt und mit ihm mitgefiebert, mitgelacht und fast wären mir auch Tränen gekommen. Libby‘s Entwicklung fand ich spannend und ich habe ihr insgeheim applaudiert für einige mutige Schritte, die die Story bereichern konnten. Ein schöner Roman, der an ein paar Stellen für meinen Geschmack zu „drüber“ war, aber dennoch unbedingt lesenswert, interessant und liebenswert ist! Von mir gibt es 4 von 5 Sternen. ⭐️⭐️⭐️⭐️
Eine schöne, warmherzige Geschichte, die gut in die Weihnachtszeit gepasst hat, obwohl sie zum Großteil im Sommer spielt. Völlig verschiedene Charaktere finden durch zufällige Begegnungen im Londoner Stadtbus zusammen und unterstützen sich gegenseitig. Ein Buch über den Abbau von Vorurteilen, Nächstenliebe und die Bewahrung von Eigenständigkeit. Durch das Setting, fühlte ich mich oft in meinen Besuch der Stadt im letzten Jahr zurückversezt. Die Liebesgeschichte kam für mich etwas zu kurz.

Libby ist auf dem Weg zu ihrer Schwester, die in London wohnt, nachdem ihr Lebensgefährte festgestellt hat, dass er eine Beziehungspause braucht. Im Bus lernt sie Frank kennen, der mit Anfang achtzig fast täglich drin sitzt und Ausschau hält nach einer Frau, die er vor sechzig Jahren im Bus getroffen und in die er sich damals verliebt hat. Leider hat Frank ihre Telefonnummer verloren, sodass es nie zu einem weiteren Treffen kam. Libby ist so fasziniert von dieser Geschichte, dass sie beschließt, Frank bei der Suche zu helfen, zumal es sie selbst von ihrer prekären Lage ablenkt. ein toller Roman über die Suche nach der verschollenen Liebe des Lebens.
Herzerwärmend.
Ein schönes Buch für zwischendurch. Erzählt wird eine Geschichte von generationsübergreifender Freundschaft. Der direkte Weg ist nicht zwangsläufig auch der Beste! Das Buch ist leicht zu lesen. Es hat mich gut unterhalten. Ich denke aber, das es nicht lange nachhallt. Dafür waren m. E. die Figuren zu holzschnittartig.
In dieser sympathischen Geschichte begleiten die Lesenden drei empathische und herzensgute Charaktere. Libby, die von ihrem Freund verlassen wurde und nun bei ihrer Schwester in London wohnt. Frank, der seit 60 Jahren seine große Liebe sucht und deshalb stets und ständig mit dem Bus fährt und Dylan, der Pfleger von Frank, der sich liebevoll um ihn kümmert. Um diese drei Charaktere wird eine humorvolle, spannende und lebensbejahende Geschichte gestrickt. Es gibt Höhen und Tiefen, brisante Themen werden angeschnitten und besprochen und manchmal auch verworfen. Bis Emse auftaucht und die klare Worte findet. Sie löst so manchen Knoten, der sich über die Seiten gebildet hat. Ich fand die Reise mit den Figuren unterhaltsam und schön zu lesen. Das Ende war mir eine Spur zu klischeehaft und kitschig, aber es passte irgendwie auch zu der Gesamtgeschichte. Eine wunderbare Geschichte über die Liebe, Freundschaft und ein Plädoyer für die Toleranz.

Ein Seelenstreichler von einem Buch 💕
Libby musste weg aus Surrey, weil ihr Langzeitfreund und Verlobter unbedingt eine Auszeit braucht. Sie kommt bei ihrer Schwester unter, die sie direkt als Dauerbabysitter für ihren Sohn benutzt. Denn Libby hat bei Simon auch gearbeitet und jetzt steht sie da: Ohne Liebe, ohne Zuhause, ohne Job und noch dazu ohne Selbstwertgefühl... Auf der Fahrt mit dem Bus der Linie 88 trifft sie auf Frank, der ihr die Geschichte von seinem Mädchen erzählt. Er hat sie vor 60 Jahren im 88er Bus getroffen, sich unsterblich verliebt und sie dann aus den Augen verloren. Seitdem fährt er täglich mit dem Bus, immer in der Hoffnung, der Einen eines Tages zu begegnen. Libby beschließt, Frank bei der Suche zu helfen und ist fest entschlossen, die geheimnisvolle Fremde zu finden. Auf der Suche, begleitet von Dylan, dem Pfleger von Frank, trifft sie viele nette Menschen und findet neue Freunde und letztendlich auch sich selbst. Der Roman handelt von Liebe, Freundschaft und Zusammenhalt zwischen den unterschiedlichsten Menschen und auch ein bisschen davon, dass man einfach mit offenen Augen durch die Welt gehen soll, denn man könnte sonst etwas Tolles verpassen! Einen kleinen Kritikpunkt gibt es, denn es werden doch einige Vorurteile bedient und Stereotype verwendet. Aber alles in allem... Ach, ein Buch das die Seele streichelt... 🥰 Und ein Must-Read für Romance-Fans!
Herzerwärmend - emotional - berührend
Ich bin durch Zufall auf das Buch aufmerksam geworden. Und wurde nicht enttäuscht. Kurz zum Inhalt Frank fährt seit sechzig Jahren mit dem Buss durch London, auf der Suche nach der Liebe seines Lebens. Libby, Ende zwanzig, muss nach der Trennung von ihrem Freund erst einmal herausfinden, wie es für sie weitergeht. Mich hat die Herz erwärmende Geschichte von Frank und seiner Suche tief berührt. Sie handelt von Selbstbestimmtheit, Freundschaft, für einander da sein, nicht aufgeben. Vielleicht lohnt es sich ja, dem Glück hinterherzujagen... Es verdient viel mehr Aufmerksamkeit
Ein generationsübergreifender Roman der sehr viele Themen abdeckt wie zB: Punks, Down Syndrom, Demenz, Schwangerschaft etc. Ich habe vom Klappentext her eine andere Geschichte erwartet. Ein paar Szenen fand ich spannend und emotional, ansonsten dümpelt die Geschichte eher langsam vor sich hin und daher zog es sich sehr oft. Meiner Meinung nach fehlt hier auch eine Triggerwarnung, da doch sensible Themen angesprochen worden. Fazit: Ganz okay für zwischendurch, hat mich aber leider nicht umgehauen.
Wundervolles Buch über Neuanfänge, Hoffnungen und das Abbauen von Vorurteilen.
Als Simon nach 8 Jahren mit ihr Schluss macht wird Libby buchstäblich der Boden unter den Füßen weggerissen. Da ihm das Haus gehört muss sie ausziehen, da sie bisher in seiner Firma gearbeitet hat, fällt auch ihr Job weg. Ohne zu wissen, wie ihr Leben nun weiter gehen kann fährt sie nach London, um dort im Haus ihrer Schwester unter zu kommen. Im Bus dorthin begegnet sie dem 82 jährigen Frank. Frank hat sich als junger Mann im Bus in ein Mädchen verliebt, dieses aber aus den Augen verloren. Dass er nach 60 Jahren immer noch nach ihr sucht, rührt Libby zutiefst. Es entsteht eine Freundschaft und gemeinsam mit Franks Pfleger Dylan versucht sie, ihm bei der Suche nach dem "girl in the 88 Bus" helfen. Dabei beginnt sie, auch ihr eigenes Leben zu hinterfragen und neu zu ordnen. Wieder ein tolles Buch von Freya Sampson. Ganz so sehr mitgerissen wie "die letzte Bibliothek der Welt" hat es mich nicht und doch ist es absolut lesenswert. Ich mag es, wie das Buch dazu anregt, eingefahrene Wege zu verlassen, neue Dinge und neue Menschen kennen zu lernen und das ein oder andere Vorurteil abzubauen. Vielleicht ist Libbys Geschichte manchmal ein klein wenig unrealistisch. Aber bei so einem Roman ist das vielleicht gar nicht so wichtig.
Liebe über Jahrzehnte
Libby, die nach einer unschönen Trennung nicht nur ohne Wohnung sondern auch auf Jobsuche ist, zieht zu ihrer Schwester nach London und kümmert sich mangels Alternativen um ihren kleinen Neffen. Auf einer Busfahrt lernt sie Frank kennen, der seit 60 Jahren auf der Suche nach einer Frau ist, die er genau auf dieser Busstrecke kennengelernt hat. Ich mochte diese Geschichte sehr gern, da die Charaktere liebevoll gestaltet sind und ich mit ihren Sorgen, Freuden und Träumen mitfühlen konnte. Es hat mir Spaß gemacht zu erleben, wie Libby zu Freundschaften schließt, die Suche nach der geheimnisvollen Frau war spannend zu lesen und die Auflösung ging mir sehr ans Herz. Genau wie der Umgang Franks mit seiner Demenzerkrankung mich sehr berührt hat. Die „Menschen, die wir noch nicht kennen“, bezaubern mich und am Ende des Buches habe ich einige neue Freunde gefunden. Ein sehr schönes wärmendes Buch, das ich allen empfehle, die etwas fürs Herz brauchen ohne dass es ins Seichte abdriftet. Ist das Cover nicht einfach wunderschön?
War schon ok, man bekommt, was es verspricht.
Die Handlung war meistens vorhersehbar, aber dann gab es auch wieder ein paar kleine Überraschungen! Ich finde es nicht romantisch, sondern psychologisch höchst bedenklich, wenn jemand 60 Jahre lang eine Frau sucht, mit der er sich einmal unterhalten hat! Das ist eine fanatische Fixierung 😅 So verpasst er sein komplettes Leben und alles, was hätte sein können. Aber es ist ja nur ein Buch.
Kurzweiliger Gegenwartsroman, in dem irgendwie alles passiert, was das Leben so bereithält, aber nichts von Belang zurückbleibt. Man verfolgt die Protagonistinnen über mehrere Jahre und hört verschiedene Perspektiven. Dylan war mir symapthisch, alle anderen etwas blass. Übersetzung von Susanne Höbel.
Eine berührende Geschichte
“Menschen, die wir noch nicht kennen” ist ein wunderschönes Buch über die Liebe und Freundschaft. Frank fährt seit 60 Jahren in London mit der Buslinie 88, lernt dadurch viele Menschen kennen und versucht auf diesem Wege eine Frau zu finden, die er damals in diesem Bus kennenlernte. Dieses Mädchen mit den roten Haaren hat ihn durch ihre Art, ihren Mut und ihre Ausstrahlung verzaubert; sie hat ihm den Mut gegeben, sein Leben zu verändern und für seine Träume einzustehen. Libby Nicholls fährt mit der 88 Buslinie zu ihrer Schwester um dort ihren Liebeskummer und ihre Trennung zu überwinden, gleichzeitig ihre Schwester bei der Betreuung des kleinen Neffen zu unterstützen um kostenlos in deren Gästezimmer zu schlafen. Sie lernt Frank und seine Lebensgeschichte im 88er Bus kennen und beschließt, diesem netten alten Mann auf der Suche nach der Liebe seines Lebens zu helfen. Franks Pfleger Dylan hilft Libby bei ihrer Suche; die Zeit läuft jedoch wegen Franks fortschreitender Demenz. Ist es möglich die unbekannte Frau zu finden? Oder wird durch eine hoffnungslose Suche nur die Demenz von Frank beschleunigt? Der Punk Dylon ist dieser Meinung und doch hilft er Libby. Libby lernt durch ihre neuen Freunde ihr Glück zu ergreifen. Nur was ist richtig im Leben und sind Ratschläge immer gut? Freya Sampson erzählt diese wunderbare Geschichte, welche sich überwiegend auf der Strecke der Linie 88 in London abspielt. Zwischen der Geschichte um Frank und die Suche nach der Unbekannten, gibt es immer kleine Episoden von Peggy. Peggy ist eine ältere Dame die meist Percy besucht und von ihrem Alltag, ihren Sorgen und ihrem Sohn erzählt. Erst zuletzt verbinden sich die verschiedenen Fäden und es wird ein verständliches Bild daraus. Der Leser rätselt, was es mit Peggy und deren Geschichte auf sich hat. Flüssig und leicht ist die Geschichte geschrieben, die Protagonisten werden sehr authentisch, sympathisch und bildlich beschrieben. Die Story ist gefühlvoll, warm und berührend. Man wird sehr gut unterhalten und der Wohlfühlfaktor ist gänzlich vorhanden. Das Buch kann man nicht aus der Hand legen und die 391 Seiten sind sehr schnell gelesen. Eine klare Empfehlung für Frank und die Liebe seines Lebens.

Schönes Buch
„Menschen, die wir noch nicht kennen” ist ein feinfühliger Roman, der auf leisen Tönen von Begegnungen, Schicksalen und den Zufällen des Lebens erzählt. Freya Sampsons Sprache zieht den Leser in eine Welt voller emotionaler Tiefe und subtilem Humor. Besonders berührt hat mich, wie die Charaktere trotz ihrer Eigenheiten und Unsicherheiten ein Gefühl von Verbundenheit schaffen. Es ist ein Buch, das Mut macht, sich auf das Unbekannte einzulassen – sei es ein neuer Mensch oder ein neuer Weg.
Ein wirklich schöner Roman, den ich in einem Rutsch gelesen und von Herzen genossen habe.
📌 "Nicht aufzugeben, das zeugt von großem Mut." (S. 143) In Libbys Leben läuft grad alles gehörig schief. Ihr Freund trennt sich nach acht Jahren unverhofft von ihr, obwohl sie mit einer baldigen Verlobung rechnete; nun muss sie also unweigerlich aus seiner Wohnung ausziehen und ihrem Job in seiner Firma kann sie auch nicht mehr nachgehen. Als würde das nicht schon reichen, soll sie übergangsweise den neunmalklugen 4-jährigen Sohn ihrer erfolgreichen und herrischen Schwester Rebecca hüten, die ihr dafür gnädigerweise solange Unterschlupf gewährt. Das Verhältnis der Schwestern ist nur bedingt gut und dann wäre da auch noch die nervige Mutter, die sich ständig einmischt und der Libbys unstetes Leben seit jeher ein Dorn im Auge ist. Während einer Busfahrt in der Linie 88 trifft Libby zufällig auf Frank (82), der seit 60 Jahren auf der Suche nach DEM Mädchen ist, dass ihm auf eben dieser Fahrstrecke ihr Busticket mitsamt ihrer Telefonnummer gegeben hat, welches er leider verloren hat, so dass er sie nie richtig kennenlernen konnte, obwohl sie seine vermeintlich große Liebe war. Das ist schon sehr romantisch; findet auch Libby und beschließt sich auf die Suche nach der Unbekannten zu machen. Gemeinsam mit Franks Pfleger, dem Punk Dylan. Während dieses Unterfangens begegnen sie diversen Personen, die sich dann ebenfalls an der Suche nach der Unbekannten beteiligen, denn Frank hat sich während seiner Busfahrten bei vielen Menschen mit seiner offenen Art beliebt gemacht und nicht nur von sich erzählt, sondern auch immer anderen ein offenes Ohr geschenkt und bei Bedarf seine Hilfsbereitschaft und Güte gezeigt. Das hört sich kitschig an? Mag sein, aber es ist vor allen Dingen schööön. Teilweise sogar zum heulen schön. Ein Buch voller Herzenswärme, voller warmherziger Protagonisten und reizenden Begegnungen. Einfach ein rundum wundervolles Lesevergnügen.

'Menschen, die wir noch nicht kennen' folgt Libby, die das Gefühl hat, dass ihr Leben ein einziger Scherbenhaufen ist. Aber dann lernt sie den Senior Frank im Bus kennen, der, genau wie einige andere, Libbys Freund wird. Kann das Ende der Welt auch einfach eine Chance für den Neuanfang sein? Oder macht das Leben abermals einen Strich durch die Rechnung. Mit einem angenehmen und lockeren Schreibstil, der den Strom der Geschichte unterstützt, trägt uns Freya Sampson flüssig durch ihre Geschichte von (fallen gelassenen) Träumen, Freundschaft und der Liebe. Im Wechsel wird die Geschichte in Dritter Person erzählt, bei der das Leben von Libby und ihren wachsenden Verbindungen zu Frank und anderen Charakteren dargestellt wird, mit Kapiteln in der Ich-Perspektive, die die Sicht einer Dame wiedergeben, von der die Rolle in dieser Geschichte lange geheimnisvoll bleibt. Mit Libby und ihrer in die Brüche gehenden Partnerschaft, sowie der schwierigen Beziehung zu ihrer Familie, wurde eine eher typische, wenn auch trotzdem durchaus sympathische, Hauptcharakterin geschaffen. Aber vor allem Frank, mit seiner höflichen, lieben Art und dem großen, aber traurigen Herzen, habe ich direkt ins Herz geschlossen. Hier hat wieder ein imaginärer Wahlopa meine Familie erweitert. Charaktere aus Libbys Familie und ihr Ex-Freund haben sich eher klischeehaft und überspitzt abgezeichnet, konnten die Handlung um Libby und ihren persönlichen Wachstum aber gut unterfüttern. Mit Dylan wurde für mich wiederum ein toller Nebencharakter eingebracht, der die Handlungen von Libbys und Franks Geschichten nochmal zusätzlich und gekonnt miteinander verbindet. Die Einschübe der lange mysteriösen Peggy zeichnen ein interessantes und sympathisch Charakterbild und haben mich neugierig gemacht und raten lassen, welche Rolle sie schlussendlich spielen wird. Die tragisch romantische Geschichte von Frank hat mich absolut berührt und auch direkt für die darauffolgende Suchaktion mit fiebern lassen. Aber vor allem im letzten Drittel schickte die Autorin mich, durch die starke Verbindung, die mit den Hauptcharakteren aufgebaut wurde, nochmal durch ein intensives Wechselbad der Gefühle. Eine klare Leseempfehlung von mir für einen Roman, der mich mehr als einmal zu Tränen gerührt hat. Das Rezensionsexemplar gab es wieder von #NetGalleyDE, in Zusammenarbeit mit dem #dumontbuchverlag. Auf meine Meinung hatte das keinerlei Einfluss.
Das Leben lässt sich nicht immer planen. Libby erfährt das am eigenen Leib. Als sich ihr Freund von ihr trennt, will sie in London bei ihrer Schwester zur Ruhe kommen, um zu überlegen wie ihre Zukunft ausschauen soll. Im 88 Bus lernt sie Frank kennen und er erzählt ihr einen Teil seiner Lebensgeschichte. Und wieder zeigen sich die Umwege des Lebens.

Ein wahnsinnig schönes Buch, das mich von der ersten Seite mitgerissen hat! Freya Sampson hat einen wahnsinnig angenehmen Schreibstil, der mich leicht ins Buch reinfinden hat lassen. Ich habe die Charaktere geliebt, ich kann auch keinen speziell rausnehmen. Libby, Dylan, Frank, Esme, wie waren alle ziemlich toll auf ihre ganz eigene Art und Weise. Der Titel passt wirklich perfekt zu dem Buch und doch vergisst man schnell, dass Libby diese ganzen Menschen gerade erst kennen gelernt hat, und das auch noch auf eine ganz ungewöhnliche Art und Weise. Es gab viele Wendungen in dem Buch, die ich nicht erwartet habe, mir aber richtig gut gefallen haben. Libby hat sich wahnsinnig schön entwickelt, Frank war einfach nur liebenswürdig und Dylan zum verlieben. Wie alle harmoniert haben, sich entwickelt haben, sich gegenseitig geholfen haben, war wirklich toll. Ich fand auch schön, dass Freya Sampson einige "Randgruppen" und Klischees aufgenommen hat, aber nichts davon aufgesetzt gewirkt hat. Insgesamt eine wirklich runde Geschichte mit ungewöhnlichen Ereignissen, die mir doch realistisch erschienen sind. Ich habe das Buch geliebt, konnte es kaum aus der Hand legeb und kann es nur weiter empfehlen. Bei mir landet es defintiv unter den Lieblingen.
Gemütlich, ergreifend, schön
Wer auf der Suche nach einer ruhigen Geschichte rund um das Leben ist, ist bei diesem Buch genau richtig. Libby und Frank sind mir sehr ans Herz gewachsen. Manchmal habe ich mich über die dummen Missverständnisse geärgert, aber so ist es nunmal im Leben. Ganz unaufgeregt werden die verschiedenen Zwischenmenschlichen Beziehungen beschrieben und wie wichtig es ist diese zu pflegen. Ganz tolles Buch, das ich bestimmt noch lange im Kopf haben werde
Eine zauberhafte Geschichte die mich am Ende dann doch noch zu Tränen gerührt hat. Hatte keine Erwartungen an das Buch und wurde in dem Fall absolut umgehauen. Hat mir sehr gut gefallen wie man hier die Geschichte der verschiedenen Charaktere erzählt hat. Abzug gibt es leider nur für ein vorkommendes Thema, was einfach nicht hätte sein müssen. Dennoch wurde gut damit umgegangen. Solltet ihr emotional sein legt euch Taschentücher bereit 😉
Eine Wohlfühlgeschichte Eine warmherzige Wohlfühlgeschichte über Neuanfänge und unerwartete Begegnungen. Nach einer Trennung verschlägt es Libby nach London, wo sie dem Pensionisten Frank begegnet. Seit Jahren fährt er mit der Buslinie 88 durch die Stadt – immer auf der Suche nach seiner großen Liebe. Ein herzerwärmender Roman über Menschen, die sich finden, und über die tröstliche Botschaft, dass es für Glück und Liebe niemals zu spät ist
Bis zur Hälfte ungefähr hat mir das Buch richtig gut gefallen: Libby, die von ihrem trotteligen Freund nach 8 Jahren sitzen gelassen wird und nun mit knapp 30 ohne Partner, ohne Wohnung (sie lebte bei ihm) und ohne Job (sie arbeitete in seinem Betrieb) da steht, macht sich zum ersten Mal seit vielen Jahren Gedanken, was sie eigentlich für ein Leben führen möchte. Sie kommt bei ihrer Schwester in London unter und eher durch Zufall lernt sie den älteren Herren Frank kennen, der jeden Tag mit dem 88er Bus fährt, in der Hoffnung, eine Frau zu treffen, die er vor Jahrzehenten genau dort im Bus kennen gelernt hat. Durch die zufälligen Begegnungen im Bus wird schön gezeigt, was Fremde füreinander werden können, wenn sie sich nur aufeinander einlassen. Allen voran Frank ist da ganz wunderbar gezeichnet. Natürlich sind ein paar kitschige Elemente enthalten und es wird auch immer wieder sentimental, aber das ist für die Geschichte schon ok. Bis dann kurz nach der Hälfte eine dramatische Wendung nach der anderen passiert – warum nur? Das ist so schade, das hat für mich die bis dahin ruhig aber real wirkende Geschichte zunichte gemacht.















































