Der wunderbare Garten der Mrs P.
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Description
Von fiesen Pflanzen, guten Freundinnen und zweiten Chancen
Geheimagentin im Schrebergarten: Janet Pimm rettet die Welt
Janet Pimm, 72, hat seit ihrer Pensionierung vom Geheimdienst ihren Hang zu Gründlichkeit und Hartnäckigkeit auf ihren Schrebergarten verlagert. Er ist ihr ganzer Stolz.
Als in der Gartenanlage japanischer Knöterich entdeckt wird – eine invasive Art, die binnen kurzem alle anderen Pflanzen verdrängt – will die Stadt gleich die ganze Anlage dichtmachen. Doch Janet, die sich in der Botanik auskennt, vermutet Sabotage. Der Knöterich wurde eindeutig absichtlich eingepflanzt – aber von wem?
Janet beschließt, der Sache auf den Grund zu gehen, denn als Baugrund wäre die Gartenanlage Millionen wert. Gemeinsam mit Nachbarin Beverley macht sie sich auf Spurensuche: nächtliche Sprühdosen-Aktionen und illegale Wohnungsdurchsuchungen inklusive …
Eine herzerwärmende Geschichte über Freundschaft und zweite Chancen im Leben.
Bei dtv ist außerdem ›Das Fundbüro der verlorenen Träume‹ von Helen Frances Paris erschienen.
Book Information
Author Description
Helen Frances Paris ist künstlerische Leiterin des Londoner Theaters Curious. Ihre international ausgezeichneten und geförderten Theaterinszenierungen und Performances werden auf der ganzen Welt gezeigt, von Edinburgh über New York bis Sydney und Taiwan. Sie hatte fast zehn Jahre lang eine Professur für Theaterwissenschaft an der Stanford University in Kalifornien inne und lebt jetzt wieder in Großbritannien. Für ihre Lyrik erhielt sie den renommierten englischen Bridport Prize.
Characteristics
1 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
Posts
Freundschaft, Emanzipation und viel viel Grün!
Ein herzerwärmender Roman über die schon glatt schrullig und sozialphobisch wirkende 72jährige Janet und den Kampf um die Kleingartenanlage Seaview, der im Laufe der Geschichte ein Kampf um so viel mehr wird. Mich haben viele kluge Zitate sehr berührt, die sanfte Entwicklung einer unverhofft Freundschaft, die Wortwahl, die eingestreuten Fakten über Wechseljahre und Heilkräuter, die Landschaft in der die Geschichte spielt und die Vielfalt in der Kleingartengemeinschaft machen dieses Buch für mich zu einem Wohlfühlroman für alle Gärtnerinnen und diejenigen, die es noch werden wollen (und es wie Bev vielleicht noch so gar nicht auf dem Schirm haben).

Ein ganz besonderer Roman!
Janet Pimm und ihre Pflanzen Janet Pimm ist mittlerweile 72 Jahre alt und pflegt ein sehr geregeltes Leben. Denn jeder Tag wird vom selben Rhythmus geprägt. So verbringt sie jeden Nachmittag in ihrem Garten voller immergrüner Pflanzen in der Gartenkolonie Seaview. Doch auch hier ist sie einsam, denn Janet tut sich mit Menschen schwer. Erst als ein Stadtrat droht, die gesamte Kleingartenanlage zu vernichten aufgrund einer angeblich invasiven Pflanze, die verbotenerweise dort wächst, regt sich Widerstand unter den Gärtnern. Denn niemand möchte sich sein kleines Paradies nehmen lassen, indem so viel Liebe und Zeit steckt. So macht sich Janet auf den Weg zu einer früheren Kollegin und wird dabei ungeplant von ihrer Nachbarin Bev begleitet. Dass dieser Ausflug noch mehr Abenteuer als geplant wird, damit hätte keine der beiden Frauen gerechnet. Helen Frances Paris hat diesen Roman mehreren Themen gewidmet. Zuallererst natürlich der Liebe zum Gärtnern und Pflanzen, aber auch der Einsamkeit und Mutlosigkeit einer älteren Frau und die Freundschaft, die durch besondere Umstände entsteht und endlich dem Alleinsein ein Ende bereitet. Da sich die Sprache flüssig liest und die Handlung keine langweiligen Stellen aufweist, gibt es keine Probleme mit dem Lesefluss. Ich mochte den Roman und habe gerne Zeit mit Janet und Bev verbracht. Mich hat lediglich gestört, dass der Klappentext sehr weit vorgreift und nur knapp 50 Seiten vor dem Schluss des Romans endet. Besonders gut gefallen hat mir dagegen, dass die Liebe zu Pflanzen und dem Gärtnern im Allgemeinen immer spürbar ist und mir selbst Lust auf Zeit in meinen eigenen Staudenbeeten gemacht hat. Ich würde den Roman als etwas ganz Besonderes bezeichnen, der mit seinen unterhaltsamen, aber auch tiefgründigen Momenten überzeugt.

Die unsichtbaren Frauen „An den meisten Tagen war es ihr Garten, der sie über Wasser hielt. Ihrem Leben einen Sinn gab. … Wie lange würde sie ohne dieses Rettungsfloß durchhalten, strampelnd und um Hilfe flehend über der schwarzen Tiefe?“ (S. 53) Janet Pimm ist 72 und einsam. Die ehemalige Agentin lebt sehr zurückgezogen und verlässt das Haus nur, um täglich von 13 bis 18 Uhr in ihrem Kleingarten zu arbeiten. Ihr Leben hätte sich wahrscheinlich nie geändert, wenn in der Gartenanlage nicht plötzlich Japanischer Staudenknöterich gefunden worden wäre. Da der wegen seiner invasiven Ausbreitung in Großbritannien verboten ist, will der Stadtrat die Anlage sofort schließen. Janet entdeckt, dass der Knöterich ganz frisch absichtlich eingepflanzt wurde – aber von wem und warum?! Um das herauszufinden und beweisen zu können, freundet sie sich endlich mit ihren Gartennachbarn und Google an und reaktiviert ihre alten Verbindungen zum Geheimdienst … Janet hat in ihrem Leben einige Verluste hinnehmen müssen, ihre erste große Liebe, ihren Mann, ihren Job. Darum hat sie sich immer mehr zurückgezogen und ist nur glücklich, wenn sie sich um ihre Pflanzen kümmert. Es scheint, als würde sie wegen ihres Alters von ihrer Umgebung ignoriert, aber es ist genau andersherum – Janet will keinen Kontakt, weder zu den anderen Gärtnern, die ihre Art der biologischen Bewirtschaftung nicht verstehen (wollen), noch zu ihrer Nachbarin Bev, die ihr immer wieder Veranstaltungsflyer in den Briefkasten steckt. Doch ausgerechnet Bev wird ihr in ihrem Kampf gegen den Stadtrat zur besten Freundin und Unterstützern. Denn auch Bev sucht nach einem neuen Sinn, einer Aufgabe abseits vom Beruf. Sie ist mit Leib und Seele Hebamme, aber schon lange nicht mehr mit dem Klinikalltag und den Behandlungsmethoden einverstanden, hat immer weniger Zeit für ihre Patientinnen und darf keine (bewährten) Hausmittel mehr anwenden. So richtig wird ihr das erst klar, als sie Janet davon erzählt. Zudem ist sie ihrem Mann seit ihrer Menopause zu anstrengend, weil er, genau wie ihr Hausarzt, ihre gesundheitlichen Probleme nicht versteht. Frauen in ihrem Alter sind plötzlich unsichtbar, werden von ihrer Umwelt kaum noch wahr- oder ernst genommen. Auch wenn Gärtnern und die Menopause auf den ersten Blick nichts miteinander zu tun haben, zeigt Helen Frances Paris hier, wie ähnlich sich die beiden Themen doch sind – es geht um Aufmerksamkeit und Pflege, um (Selbst-)Wahrnehmung und (Selbst-) Liebe. Wie schon „Das Fundbüro der verlorenen Träume“ ist auch „Der wunderbare Garten der Mrs P.“ anders als erwartet und hat mich mit seiner Emotionalität, Themenvielfalt und -tiefe sehr überrascht. Der Klappentext klingt zwar nach Cosy Crime und Janets Spurensuche ist auch sehr spannend, aber hauptsächlich geht es um Einsamkeit im Alter, Diskriminierung von Frauen im Beruf, Leidenschaft, Freundschaft, Gemeinschaft und Zusammenhalt, und dass man auch mit über 70 noch neue Freunde finden kann – und um die Liebe, denn für die ist man nie zu alt.

Glücksgriff :)
ein Zufallskauf, aber was habe ich mir nur dabei gedacht 🤷♀️ eigentlich ist es gar nicht mein #Genre aber dich habe ich mich zum Teil, sehr stark mit der #Protagonistin identifizieren können. Trotz ihres Alters und ihrer Pflanzerfolge in ihrer Parzelle in der Gartenanlage, hat Sie Anpassungsschwierigkeiten. Jedoch entfaltet sich ihr Mut und ihre innere Stärke, ein Glanz der von allen nachempfunden werden kann. Ich bin höchst zufrieden mit meinem Zufallskauf und vergebe emanzipierte 4/5 ⭐️

Für Freunde des gepflegten Kleingartens
Janet Pimm ist 72 und irgendwie allein zurückgeblieben. Kein Mann, keine Kinder, keine Freunde. Ihr ganzer Stolz und der Ersatz für ihr fehlendes Sozialleben, ist ihre Parzelle im Kleingartenverein Seaview. Dort hegt und pflegt sie liebevoll ihre immergrünen Zöglinge. Als auf einem naheliegenden Grünstreifen eine invasive, gefährliche Pflanze entdeckt wird und die Kleingärten kurz vor dem aus stehen, besinnt sich Janet auf ihre ehemalige Karriere beim Geheimdienst und versucht von da an dem Geheimnis hinter dem mysteriösen Auftauchen der besagten Pflanze zu kommen. Ihr zur Seite steht hier ihre "nervige und aufdringliche" Nachbarin. Zusammen erleben die beiden Frauen eine skurrile, abenteuerliche Reise, immer mit einem netten Bezug zur Pflanzenwelt. Für mich ein netter Roman für zwischendurch, allerdings mit etwas zu viel Pflanzenfachwissen. Er erinnert mich sehr an den Roman "Der späte Ruhm der Mrs. Quinn", nur eben nicht mit Backliebe, sondern Planzenkunde. Thematisch eher etwas für älteres Lesepublikum.
Dieses Buch war so berührend und ganz zauberhaft. Was eine Überraschung, damit habe ich überhaupt nicht gerechnet.
„Der wunderbare Garten der Mrs P“ war ein bisschen anders als erwartet – aber sehr schön und berührend! Ich finde, der Klappentext liest sich nach ein bisschen lustiger Spionage einer älteren Frau oder auch nach Cosy Crime. Die Ermittlungen bezüglich der Schrebergärten spielt aber erst recht spät und einigermaßen kurz eine tragende Rolle. Nichtsdestotrotz ist es einfach ein toller Roman über Freundschaft, über das Frausein und Älter werden. Ein Buch, dass einerseits leicht zu lesen ist, gleichzeitig aber ganz viele Missstände der Gegenwart aufzeigt und mich an vielen Punkten sehr nachdenklich gestimmt hat. Ich freue mich außerordentlich, die Bekanntschaft mit Mrs P gemacht zu haben, Einblick in ihr bewegtes Leben bekommen zu haben. Bei zwei, drei Szenen hatte ich sogar echt Tränen in den Augen, weil es mich so berührt hat. Ein Roman, den ich sehr empfehlen kann!
Characteristics
1 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
Description
Von fiesen Pflanzen, guten Freundinnen und zweiten Chancen
Geheimagentin im Schrebergarten: Janet Pimm rettet die Welt
Janet Pimm, 72, hat seit ihrer Pensionierung vom Geheimdienst ihren Hang zu Gründlichkeit und Hartnäckigkeit auf ihren Schrebergarten verlagert. Er ist ihr ganzer Stolz.
Als in der Gartenanlage japanischer Knöterich entdeckt wird – eine invasive Art, die binnen kurzem alle anderen Pflanzen verdrängt – will die Stadt gleich die ganze Anlage dichtmachen. Doch Janet, die sich in der Botanik auskennt, vermutet Sabotage. Der Knöterich wurde eindeutig absichtlich eingepflanzt – aber von wem?
Janet beschließt, der Sache auf den Grund zu gehen, denn als Baugrund wäre die Gartenanlage Millionen wert. Gemeinsam mit Nachbarin Beverley macht sie sich auf Spurensuche: nächtliche Sprühdosen-Aktionen und illegale Wohnungsdurchsuchungen inklusive …
Eine herzerwärmende Geschichte über Freundschaft und zweite Chancen im Leben.
Bei dtv ist außerdem ›Das Fundbüro der verlorenen Träume‹ von Helen Frances Paris erschienen.
Book Information
Author Description
Helen Frances Paris ist künstlerische Leiterin des Londoner Theaters Curious. Ihre international ausgezeichneten und geförderten Theaterinszenierungen und Performances werden auf der ganzen Welt gezeigt, von Edinburgh über New York bis Sydney und Taiwan. Sie hatte fast zehn Jahre lang eine Professur für Theaterwissenschaft an der Stanford University in Kalifornien inne und lebt jetzt wieder in Großbritannien. Für ihre Lyrik erhielt sie den renommierten englischen Bridport Prize.
Posts
Freundschaft, Emanzipation und viel viel Grün!
Ein herzerwärmender Roman über die schon glatt schrullig und sozialphobisch wirkende 72jährige Janet und den Kampf um die Kleingartenanlage Seaview, der im Laufe der Geschichte ein Kampf um so viel mehr wird. Mich haben viele kluge Zitate sehr berührt, die sanfte Entwicklung einer unverhofft Freundschaft, die Wortwahl, die eingestreuten Fakten über Wechseljahre und Heilkräuter, die Landschaft in der die Geschichte spielt und die Vielfalt in der Kleingartengemeinschaft machen dieses Buch für mich zu einem Wohlfühlroman für alle Gärtnerinnen und diejenigen, die es noch werden wollen (und es wie Bev vielleicht noch so gar nicht auf dem Schirm haben).

Ein ganz besonderer Roman!
Janet Pimm und ihre Pflanzen Janet Pimm ist mittlerweile 72 Jahre alt und pflegt ein sehr geregeltes Leben. Denn jeder Tag wird vom selben Rhythmus geprägt. So verbringt sie jeden Nachmittag in ihrem Garten voller immergrüner Pflanzen in der Gartenkolonie Seaview. Doch auch hier ist sie einsam, denn Janet tut sich mit Menschen schwer. Erst als ein Stadtrat droht, die gesamte Kleingartenanlage zu vernichten aufgrund einer angeblich invasiven Pflanze, die verbotenerweise dort wächst, regt sich Widerstand unter den Gärtnern. Denn niemand möchte sich sein kleines Paradies nehmen lassen, indem so viel Liebe und Zeit steckt. So macht sich Janet auf den Weg zu einer früheren Kollegin und wird dabei ungeplant von ihrer Nachbarin Bev begleitet. Dass dieser Ausflug noch mehr Abenteuer als geplant wird, damit hätte keine der beiden Frauen gerechnet. Helen Frances Paris hat diesen Roman mehreren Themen gewidmet. Zuallererst natürlich der Liebe zum Gärtnern und Pflanzen, aber auch der Einsamkeit und Mutlosigkeit einer älteren Frau und die Freundschaft, die durch besondere Umstände entsteht und endlich dem Alleinsein ein Ende bereitet. Da sich die Sprache flüssig liest und die Handlung keine langweiligen Stellen aufweist, gibt es keine Probleme mit dem Lesefluss. Ich mochte den Roman und habe gerne Zeit mit Janet und Bev verbracht. Mich hat lediglich gestört, dass der Klappentext sehr weit vorgreift und nur knapp 50 Seiten vor dem Schluss des Romans endet. Besonders gut gefallen hat mir dagegen, dass die Liebe zu Pflanzen und dem Gärtnern im Allgemeinen immer spürbar ist und mir selbst Lust auf Zeit in meinen eigenen Staudenbeeten gemacht hat. Ich würde den Roman als etwas ganz Besonderes bezeichnen, der mit seinen unterhaltsamen, aber auch tiefgründigen Momenten überzeugt.

Die unsichtbaren Frauen „An den meisten Tagen war es ihr Garten, der sie über Wasser hielt. Ihrem Leben einen Sinn gab. … Wie lange würde sie ohne dieses Rettungsfloß durchhalten, strampelnd und um Hilfe flehend über der schwarzen Tiefe?“ (S. 53) Janet Pimm ist 72 und einsam. Die ehemalige Agentin lebt sehr zurückgezogen und verlässt das Haus nur, um täglich von 13 bis 18 Uhr in ihrem Kleingarten zu arbeiten. Ihr Leben hätte sich wahrscheinlich nie geändert, wenn in der Gartenanlage nicht plötzlich Japanischer Staudenknöterich gefunden worden wäre. Da der wegen seiner invasiven Ausbreitung in Großbritannien verboten ist, will der Stadtrat die Anlage sofort schließen. Janet entdeckt, dass der Knöterich ganz frisch absichtlich eingepflanzt wurde – aber von wem und warum?! Um das herauszufinden und beweisen zu können, freundet sie sich endlich mit ihren Gartennachbarn und Google an und reaktiviert ihre alten Verbindungen zum Geheimdienst … Janet hat in ihrem Leben einige Verluste hinnehmen müssen, ihre erste große Liebe, ihren Mann, ihren Job. Darum hat sie sich immer mehr zurückgezogen und ist nur glücklich, wenn sie sich um ihre Pflanzen kümmert. Es scheint, als würde sie wegen ihres Alters von ihrer Umgebung ignoriert, aber es ist genau andersherum – Janet will keinen Kontakt, weder zu den anderen Gärtnern, die ihre Art der biologischen Bewirtschaftung nicht verstehen (wollen), noch zu ihrer Nachbarin Bev, die ihr immer wieder Veranstaltungsflyer in den Briefkasten steckt. Doch ausgerechnet Bev wird ihr in ihrem Kampf gegen den Stadtrat zur besten Freundin und Unterstützern. Denn auch Bev sucht nach einem neuen Sinn, einer Aufgabe abseits vom Beruf. Sie ist mit Leib und Seele Hebamme, aber schon lange nicht mehr mit dem Klinikalltag und den Behandlungsmethoden einverstanden, hat immer weniger Zeit für ihre Patientinnen und darf keine (bewährten) Hausmittel mehr anwenden. So richtig wird ihr das erst klar, als sie Janet davon erzählt. Zudem ist sie ihrem Mann seit ihrer Menopause zu anstrengend, weil er, genau wie ihr Hausarzt, ihre gesundheitlichen Probleme nicht versteht. Frauen in ihrem Alter sind plötzlich unsichtbar, werden von ihrer Umwelt kaum noch wahr- oder ernst genommen. Auch wenn Gärtnern und die Menopause auf den ersten Blick nichts miteinander zu tun haben, zeigt Helen Frances Paris hier, wie ähnlich sich die beiden Themen doch sind – es geht um Aufmerksamkeit und Pflege, um (Selbst-)Wahrnehmung und (Selbst-) Liebe. Wie schon „Das Fundbüro der verlorenen Träume“ ist auch „Der wunderbare Garten der Mrs P.“ anders als erwartet und hat mich mit seiner Emotionalität, Themenvielfalt und -tiefe sehr überrascht. Der Klappentext klingt zwar nach Cosy Crime und Janets Spurensuche ist auch sehr spannend, aber hauptsächlich geht es um Einsamkeit im Alter, Diskriminierung von Frauen im Beruf, Leidenschaft, Freundschaft, Gemeinschaft und Zusammenhalt, und dass man auch mit über 70 noch neue Freunde finden kann – und um die Liebe, denn für die ist man nie zu alt.

Glücksgriff :)
ein Zufallskauf, aber was habe ich mir nur dabei gedacht 🤷♀️ eigentlich ist es gar nicht mein #Genre aber dich habe ich mich zum Teil, sehr stark mit der #Protagonistin identifizieren können. Trotz ihres Alters und ihrer Pflanzerfolge in ihrer Parzelle in der Gartenanlage, hat Sie Anpassungsschwierigkeiten. Jedoch entfaltet sich ihr Mut und ihre innere Stärke, ein Glanz der von allen nachempfunden werden kann. Ich bin höchst zufrieden mit meinem Zufallskauf und vergebe emanzipierte 4/5 ⭐️

Für Freunde des gepflegten Kleingartens
Janet Pimm ist 72 und irgendwie allein zurückgeblieben. Kein Mann, keine Kinder, keine Freunde. Ihr ganzer Stolz und der Ersatz für ihr fehlendes Sozialleben, ist ihre Parzelle im Kleingartenverein Seaview. Dort hegt und pflegt sie liebevoll ihre immergrünen Zöglinge. Als auf einem naheliegenden Grünstreifen eine invasive, gefährliche Pflanze entdeckt wird und die Kleingärten kurz vor dem aus stehen, besinnt sich Janet auf ihre ehemalige Karriere beim Geheimdienst und versucht von da an dem Geheimnis hinter dem mysteriösen Auftauchen der besagten Pflanze zu kommen. Ihr zur Seite steht hier ihre "nervige und aufdringliche" Nachbarin. Zusammen erleben die beiden Frauen eine skurrile, abenteuerliche Reise, immer mit einem netten Bezug zur Pflanzenwelt. Für mich ein netter Roman für zwischendurch, allerdings mit etwas zu viel Pflanzenfachwissen. Er erinnert mich sehr an den Roman "Der späte Ruhm der Mrs. Quinn", nur eben nicht mit Backliebe, sondern Planzenkunde. Thematisch eher etwas für älteres Lesepublikum.
Dieses Buch war so berührend und ganz zauberhaft. Was eine Überraschung, damit habe ich überhaupt nicht gerechnet.
„Der wunderbare Garten der Mrs P“ war ein bisschen anders als erwartet – aber sehr schön und berührend! Ich finde, der Klappentext liest sich nach ein bisschen lustiger Spionage einer älteren Frau oder auch nach Cosy Crime. Die Ermittlungen bezüglich der Schrebergärten spielt aber erst recht spät und einigermaßen kurz eine tragende Rolle. Nichtsdestotrotz ist es einfach ein toller Roman über Freundschaft, über das Frausein und Älter werden. Ein Buch, dass einerseits leicht zu lesen ist, gleichzeitig aber ganz viele Missstände der Gegenwart aufzeigt und mich an vielen Punkten sehr nachdenklich gestimmt hat. Ich freue mich außerordentlich, die Bekanntschaft mit Mrs P gemacht zu haben, Einblick in ihr bewegtes Leben bekommen zu haben. Bei zwei, drei Szenen hatte ich sogar echt Tränen in den Augen, weil es mich so berührt hat. Ein Roman, den ich sehr empfehlen kann!













