Mathilde und Marie

Mathilde und Marie

Hardback
3.5286

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Description

Warmherzig und entschleunigend – ein Roman, der einfach nur guttut

»Bei uns geht es nicht darum, möglichst viele Dinge in immer kürzerer Zeit zu erledigen, sondern sich den Dingen mit vollständiger Hingabe und Aufmerksamkeit zuzuwenden. Weniger ist mehr, mehr ist weniger.«

In Redu, einem kleinen Bücherdorf inmitten der belgischen Ardennen, wird die Zeit als Freund und nicht als Gegner empfunden: Umgeben von ausgedehnten Wäldern, rauschenden Flüssen und steilen Anhöhen gibt es hier lediglich einen Fernseher, während das Internet nur eine Stunde am Tag verfügbar ist. Dass der Kirchturm windschief in den Himmel ragt und man sein baldiges Herabstürzen befürchten muss, stört die 390 Einwohner ebenso wenig wie die gehörig aus dem Takt geratene Turmuhr.

Eine Begegnung, die alles verändern wird

Als die junge Französin Marie kurzentschlossen ihr Leben in Paris hinter sich lässt und zu einer Reise mit unbekanntem Ziel aufbricht, ahnt sie nicht, dass sie bald an diesem bemerkenswerten Ort ankommen wird. Im Zug begegnet sie Jónína, einer Isländerin, die Menschen mit ungewöhnlicher Klarheit zu lesen vermag und somit auch Maries Situation schnell erfasst. Sie nimmt Marie mit zu sich nach Hause, nach Redu, wo sie eine kleine Buchhandlung betreibt.

Eine Gemeinschaft, liebenswert und verschroben

Mit jedem Tag fühlt sich Marie in Redu wohler. Hier lernt sie nicht nur neue Seiten des Lebens, sondern auch sich selbst kennen. Und sie trifft auf eine ganz besondere Gemeinschaft.

Wenn eine Freundschaft zur Rettung wird

Als der Frühling vollends Einzug hält, wird nicht nur die Natur zu neuer Blüte erweckt, sondern es werden Veränderungen in Gang gesetzt, denen sich selbst die mürrische Mathilde nicht entziehen kann …

Ein wohltuender, mutmachender Roman über die heilende Kraft der Gemeinschaft und das, was im Leben wirklich zählt.

Book Information

Main Genre
Novels
Sub Genre
Contemporary
Format
Hardback
Pages
336
Price
22.70 €

Author Description

Torsten Woywod (*1981) arbeitete als Buchhändler und im Online-Marketing, bevor er 2021 die Marketingleitung des DuMont Buchverlags übernahm. Für sein Engagement für die Buchwelt erhielt er 2015 den Young Excellence Award. Zuletzt gründete er mit seiner Freundin den Verlag WOYWOD & MEURER, dessen Debütveröffentlichung ›Leonard und Paul‹ ein SPIEGEL-Bestseller und für das Lieblingsbuch der Unabhängigen nominiert war. Mit ›Mathilde und Marie‹ legt er nun seinen ersten eigenen Roman vor.

Characteristics

4 reviews

Mood

Sad
Funny
Scary
Erotic
Exciting
Romantic
Disturbing
Thoughtful
Informative
Heartwarming
18%
6%
9%
1%
11%
12%
12%
58%
30%
38%

Protagonist(s)

Likable
Credible
Developing
Multifaceted
55%
22%
44%
21%

Pace

Fast0%
Slow100%
Moderate0%
Variable0%

Writing Style

Simple67%
Complex0%
Moderate33%
Bildhaft (100%)Poetisch (33%)

Posts

106
All
3.5

Schöne Athmosphäre 🍎

Unaufgeregte Geschichte, atmosphärisch schönes Buch, konnte mich sehr in die Stimmung hineinversetzen. Das Buch plätschert jedoch so vor sich hin und für meinen Geschmack etwas langweilig.

Schöne Athmosphäre 🍎
2

…ich wollte das Buch unbedingt mögen. Für mich war es leider nichts.

2.5

Nicht mein Fall.

Die Geschichte um das Bücherdorf Redu klang interessant, aber leider war es für meinen Geschmack viel zu langweilig. Auch die Charaktere haben mich nicht überzeugt.

2

Der Klappentext hat mich sehr angesprochen, leider war die Geschichte für mich zu langweilig, die Sprache zu kitschig.

3

Torsten Woywod erzählt eine sanfte Geschichte über eine Studentin, die ihrem bisherigen Leben in Paris entflieht und im kleinen Dorf Redu einen Neuanfang wagt. Dort findet sie neue Freunde, entdeckt eine andere Lebensweise und begleitet eine ältere Frau dabei, zurück zu mehr Lebensfreude zu finden. Die Geschichte ist ruhig erzählt und lebt vor allem von Atmosphäre und schönen gedanklichen Bildern der Umgebung. Beim Lesen entsteht ein klares Gefühl für den Ort und das Leben dort. Große Spannung darf man nicht erwarten – der Roman setzt bewusst auf leise Töne und Entwicklung im Kleinen.

3

Ein Bücherdorf in Belgien

Was soll ich sagen - es ist eine sehr romantische Vorstellung, in einem kleinen ländlichen Dorf zu leben, in dem es hauptsächlich Buchhandlungen gibt und durch die man sein gebrochenes Herz heilen kann. So geht es Marie, als sie beschließt in dem Dorf Redú zu bleiben. So lernt sie Mathilde kennen, die verbittert und alleine bleibt und nichts mehr mit den Dorfbewohnern zu tun haben möchte. Nach und nach entwickelt sich eine tolle Freundschaft der beiden doch so unterschiedlichen Frauen. ABER - mir war das Buch für den Inhalt zu lang, denn so viel ist an sich gar nicht passiert. Außerdem war es mir persönlich oft gezwungen philosophisch, teilweise war jeder zweite Satz aufdringlich tiefgründig und hat dem Ganzen so ein bisschen die Leichtigkeit genommen.

4

#Schmökerbox #Buchbox

Einladung zum Erleben Wir möchten dich einladen: zu einer Reise in ein wunderbares Dorf voller Bücher. Dich einladen, alles etwas ruhiger angehen zu lassen. Die Hektik des Alltags hinter dir zu lassen und Dinge zu entdecken, die klein sind und glücklich machen. Mathilde und Marie von Torsten Woywod aus dem dtv Verlag schenkt dir ein wohlig-beruhigendes Gefühl, eine wunderbare Gemeinschaft und einen Ort, von dem du nicht mehr weg möchtest. So lautet die Beschreibung der Schmökerbox, die ich daraufhin das erste Mal bestellt habe. Ich habe mich tatsächlich sehr wohlgefühlt im Bücherdorf Redu. Ich konnte die Ruhe genießen, die Gerüche nachempfinden, Geräusche zuordnen. Das Buch hat mich richtiggehend entschleunigt, obwohl es mir zum Ende hin etwas ins zu kitschige abdriftete. Dennoch bin ich froh dazu gegriffen zu haben. Die Schmökerbox konnte mich total überzeugen.

#Schmökerbox #Buchbox
2.5

Es wollte mehr sein als es ist. Sehnsucht nach Entschleunigung und Verbundenheit, aber sehr konstruiert. Wenig Handlung.

2

Die junge Französin Marie (26 J.) hat kurzentschlossen die Entscheidung getroffen, Paris für mindestens einen Monat den Rücken zu kehren. Im Zug begegnet sie Jónína (77 J.), einer Isländerin, die Menschen mit ungewöhnlicher Klarheit zu lesen vermag. Jónína nimmt Marie mit zu sich nach Hause, nach Redu, einem kleinen Bücherdorf mit 390 Einwohnern, inmitten der belgischen Ardennen. Mein Eindruck nach nur wenigen Seiten war, dass mir die Sprache die Freude am Roman zerstören wird. Es gab immer wieder Stellen, an denen mir die gestelzte Sprache aufgestoßen ist. Zitieren möchte ich die schlimmste: "»Was wiegt so schwer auf deiner Seele?« Mit dieser Frage, die in der Geschichte der Menschheit vermutlich nur dieses eine Mal den Auftakt einer Bekanntschaft darstellte, hatte sie das Gespräch eröffnet .... Jónína war sofort die tiefe, melancholische Note aufgefallen, die Maries Augenpartie anhaftete. Schatten umspielten ihre Lider, als wären sie von Sorgen und Kraftlosigkeit umwölkt." Die Handlung dümpelt dahin. Die Figuren bleiben blass. Ich habe mich durch das Buch gelangweilt. Der Roman heißt "Mathilde und Marie", Mathilde wird aber im ersten Drittel nur zweimal kurz erwähnt und kommt in einem kurzen Kapitel zu Wort, ohne dass sich erschließt, was das mit der Handlung zu tun hat. Nach der Mitte des Buches erfahren wir, dass Mathilde vor gut einem halben Jahr ihre Arbeit als Uhrmacherin quittiert und sich aus dem Gemeinschaftsleben zurückgezogen hat. - Es fehlt ein Spannungsbogen. Stattdessen gibt es unzählig viele Beschreibungen: von Blumen, Kleidern ... Der Autor Torsten Woywod ist bestimmt ein netter Kerl. Immerhin erhielt er für sein Engagement für die Buchwelt 2015 den Young Excellence Award. Trotzdem gefiel mir sein erster Roman nicht.

5

Wohltuende Auszeit!

Um ihrer innerlichen Zerrissenheit, sowie dem Pariser Lärm, mit seiner steten Hektik und Geschäftigkeit zu entfliehen, macht sich die junge Französin Marie auf zu einer Zugreise mit unbekanntem Ziel. So lernt sie nicht nur die alte Isländerin Jónina kennen, sondern landet mit ihr schließlich auch in Redu, einem kleinen Bücherdorf in den belgischen Ardennen, wo nicht nur die Uhren anders ticken, sondern auch das menschliche Miteinander. Inmitten ländlicher Ruhe und umgeben von beschaulicher Natur findet Marie nicht Mathilde, sondern auch zu sich selbst und ihrer Liebe zu Büchern zurück. Sie erfährt sowohl Gemeinschaft, als auch tiefgreifende Freundschaft und das Glück, das in kleinen Dingen schlummert. „Mathilde und Marie“ von Torsten Woywod ist kein reißerischer Roman, der mit Spannung und Action um jeden Preis um Aufmerksamkeit heischt. Vielmehr ist er ein stiller Ort des Ankommens und eine inspirierende literarische Auszeit, das genau so genommen werden möchte wie es ist. Ja, es mag sein, dass nicht viel „aufregendes“ passiert - doch genau das ist es doch, was Achtsamkeit und auch die damit einhergehende Entschleunigung ausmacht. Es sind die kleinen Dinge, die uns in unserer oberflächlichen Welt vermehrt als „unwichtig“ erscheinen, die es in diesem Buch wahrzunehmen gilt, denn es muss nicht immer besser, schneller, weiter, spannender und ausgeklügelter sein, um zu berühren. Die Atmosphäre, die Torsten Woywod durch seine Sprache und die wohlgewählten Worte in diesem Buch erschafft, ist nicht nur so wundervoll ausufernd wie die Landschaft, sondern lässt darüber hinaus auch jede Menge Freiraum zum Atmen. Ich habe gerade selbst einige Schicksalsschläge hinter mir, weshalb es mir vermutlich auch so leicht fiel, mich sowohl in die Protagonisten, als auch in die heilsame Wirkung von „Stille“ hineinzuversetzen. Dem unaufgeregten, verharrenden Schreibstil und der Geschichte zu folgen, hat bei mir jedenfalls merklich Druck rausgenommen, hat mir Mut gemacht und gut getan. Die (Natur)Beschreibungen und menschlichen Beziehungen sind ebenso wie die Charaktere liebevoll, charismatisch und sympathisch gezeichnet. Sie haben mich, wie die Geschichte selbst, komplett abgeholt, berührt und mir gleichermaßen schöne, wie entspannende Lesestunden beschert. Fazit: Ein Roman zum Fallen lassen, auftanken und innehalten. Ein Roman der bewegt, inspiriert und der Seele einfach nur gut tut! Wenn man sich drauf einlässt und Geschichten, Geschichten sein lässt, ohne immer noch mehr zu wollen.

1

💤 Mathilde und Marie – Philosophieren bis der Arzt kommt

Handlung: 📉 (Nicht vorhanden) Vokabel-Dichte: 📈 (Explosionsgefahr) Hunde-Content: 🐕 10/10 (Anneliese ist die einzig Normale hier) 🏠 Das Setting: Digital Detox für Fortgeschrittene Marie zieht in ein Dorf ohne Internet. 🚫📶 Anstatt wie jeder normale Mensch nach zwei Stunden ohne WLAN einen Nervenzusammenbruch zu erleiden, findet sie es „entschleunigend“, stundenlang auf windschiefe Kirchtürme zu starren. Es wird geruht, spaziert und... ach ja, geruht. ☕🛋️ 🧐 Die Sprache: Redest du noch oder dozierst du schon? Das Problem: Niemand in diesem Buch spricht wie ein echter Mensch. Die Dialoge sind so künstlich und gestelzt, als hätten die Charaktere einen Duden gefrühstückt. 📚🥨 * Normaler Mensch: „Guck mal, die Turmuhr ist kaputt.“ 🕰️ * Marie & Mathilde: „Betrachte, wie die Chronometrie des Dorfes in einer melancholischen Kapitulation vor der Ewigkeit verharrt.“ 🎭✨ Ehrlich: Wer beim Abwasch so redet, bekommt im echten Leben Hausverbot. Diese „eloquente“ Sprache wirkt so gewollt tiefgründig, dass man beim Lesen ständig den kleinen Finger abspreizen möchte. 🤏☕ 🏁 Fazit: Ein literarischer Baldrian Ein schönes Buch für alle, denen das Beobachten von wachsendem Gras zu actionreich ist. Man wartet 300 Seiten lang, dass irgendwas passiert, aber am Ende haben wir nur sehr kunstvoll über das „Nicht-Funktionieren“ geschwiegen. 🤫💨 Ideal für: * Leute mit Schlafstörungen 😴 * Fans von Adjektiven, die seit 1850 niemand mehr benutzt hat 🖋️ * Menschen, die ihren Hund philosophisch „ausführen“ 🐕‍🦺🏛️ Urteil: Schön geschrieben, aber künstlicher als eine Plastik-Orchidee. ⭐⭐ (für die Geduld von Anneliese).

💤 Mathilde und Marie – Philosophieren bis der Arzt kommt
3.5

Ein leises, zartes Buch

Mir fällt es sehr schwer das Buch Mathilde und Marie zu bewerten. Es ist einerseits eine schöne, warmherzige Geschichte, aber trotzdem fiel es mir schwer, der Geschichte zu folgen, weil es einen emotional nicht ganz so packt, sondern einen nur in eine gewisse, angenehme Atmosphäre beim Lesen spüren lässt. Was natürlich auch sehr schön ist und deswegen will ich das Buch auch gar nicht als schlecht bewerten. Hier geht es um den Ort Redu in den Ardennen, in Belgien. Das Dorf lebt von seiner wunderbaren Landschaft und den warmherzigen Bewohnern und Bewohnerinnen. Aber auch von den Büchern, die in diesem Ort einen ganz besonderen Platz haben. Hier landet die Französin Marie, die aus Paris flüchtet und alles hinter sich haben möchte. Jónína, eine Isländerin, die den Buchladen in Redu betreibt, lernt Marie auf der Zugreise kennen und lädt sie zu sich nach Redu ein. Fortan werden die zwei Frauen zu Freundinnen und Marie lernt im Ort die liebevollen Einwohner und Einwohnerinnen kennen. Mit Mathilde wird sie allerdings nicht warm, weil diese zurückgezogen lebt und nichts von Marie wissen möchte, als Jónína eines Tages fort muss, lernt Marie erst richtig , was es heißt in Redu zu leben und auch die geheimnisvolle Mathilde läuft ihr immer wieder über den Weg, ▪️Friedlicher Ort▪️kein Internet▪️Anneliese▪️der Bäcker Thomas▪️Gerüche und Düfte ▪️zurück zur Natur▪️Louise▪️die Schlüssel▪️Jaaps Geheimnis ▪️Antiquitäten ▪️ein Ort voller Warmherzigkeit

Ein leises, zartes Buch
4

Starke erste Hälfte mit feinem, geduldigem Schreibstil und sympathischen Charakteren! Schwächen ab da, aufgrund von langwierigen Kapiteln!

Der Geruch nach Petrichor Ich habe schon lange keinen Roman über Frauen als Hauptprotagonistinnen (wie ja schon der Titel verrät) gelesen, der aus der Feder eines Autor stammt. In letzter Zeit waren es tatsächlich fast immer Autorinnen und daher war ich sehr gespannt wie Torsten Woywod, die weiblichen Charaktere aufbaut. Ich hab ein paar Kapitel gebraucht um in das Buch hinein zu finden und zusammen mit den Charakteren Marie, der Französin aus Paris und Jonina, der Isländerin, die Reise ins fiktiv, reale Redu anzutreten. Doch bereits kurz darauf reflektiert man in kritischen Gedanken zu Überkonsum, der Rastlosigkeit der Moderne, dem Verlernen des einfachen Wartens und dem Wunsch nach Beschaulichkeit. Der Schreibstil ist sehr fein, irgendwie geduldig, da er sich Zeit für genaue, Beschreibungen nimmt, besonders bezogen auf die ländliche Umgebung mit viel Natur mit einer angenehmen, langsamen, aber zunächst nicht langweiligen Erzählzeit. Jonina ist eine sehr weise, scharfsinnige Romanfigur, die mit ihrer extrovertiert Art jedoch nie über das Ziel hinaus schießt und einen Großteil der positiven Atmosphäre im ersten Teil ausmacht. Als diese im zweiten Teil abreisen muss, bekommt die "graue" Mathilde ihren Auftritt. Die Sicht von Mathilde unterscheidet sich nicht nur sichtbar stilistisch mit einer anderen Schriftart, ich finde auch dass ihre Gedanken viel schwerer und düsterer sowie gequält wirken. Der Autor schafft es aber ihrer Trauer, die sie in Tagebucheintrag festhält, und der von Marie, aufgrund der überraschenden Abreise von Jonina, genügend Raum für die Vielzahl an Emotionen zu geben. Trotzdem entstehen wieder Lichtblicke und vorallem die Freude an der Langsamkeit und dem Leben der Natur ist in Maries Kapiteln für mich gut zu fühlen. Die Annäherung von Marie und Mathilde erfolgt nicht aufdringlich und gemeinsam bringen sie einander Trost, erleben die Fragiltät und Endlichkeit des Lebens und dem damit verbundenen, erfüllenden Glück, welches man nur selbst erlangen kann. Leider lässt das Buch ab ca. der Hälfte ein wenig nach und gerät in ein paar langwierige Abschnitte. Diese Flaute kann es zum Glück mit einem spannenden Rätsel um Mathilde ein wenig umschiffen und einen gebührenden Abschluss mit emotional berührenden Geschehnissen, klugen Worten, letztem, kleinen, schreiberischen Highlight und Denkanstößen in Sachen empathisches Miteinander erleben. Fazit: Die Geschichte fühlt sich wie eine sanfte Umarmung an, die einem erlaubt loszulassen und tief durchzuatmen, um eine Pause im Stress des Alltags zu nehmen! Bis zur Hälfte war es echt ein wahres Lesehighlight, das jedoch dann leider ein wenig mit Langatmigkeit schwächelte und daher am Ende nur 4 Sterne erlangt!

Starke erste Hälfte mit feinem, geduldigem Schreibstil und sympathischen Charakteren! Schwächen ab da, aufgrund von langwierigen Kapiteln!
4

Ja, Nein, Vielleicht = ich denke Vielleicht

Mathilde und Marie könnten vom Altersunterschied auch Großmutter und Enkeltochter sein. Ich finde es schön wie Marie geschafft hat, das Mathilde wieder den Fuß ins Leben gesetzt hat und das nur durch ihre Art. Das Bücherdorf ist ein Ort in den Belgischen Ardennen, was wirklich süß klingt. Aber so abgeschieden ist das es fernab der heutigen Zeit ist. Die Geschichte ist süß. Der Schreibstil hat es mir leider schwer gemacht in die Geschichte zu finden. Was sich aber im Verlauf des Buches gebessert hat.

5

Danke für dieses schöne Buch!

Es zeigt einem, achtsamer durch die Welt zu gehen und den „kleinen“ Dingen wieder mehr Beachtung zu schenken. Dieses Buch ist so toll um runterzufahren und um in die kleine Bücherstadt Redu einzutauchen.

0.5

Furchtbar 🙄! langweilige Story, für mich sehr überheblicher Schreibstil, übertriebene Sprache und viel zu viele belehrende Weisheiten, die mich richtig aufgeregt haben 🤦🏻‍♀️😅. Die andauernd benannte Empathie und sooo positive Entwicklung der Charaktere habe ich leider nicht bemerkt 🤷🏻‍♀️ Den halben Stern gibt's für die Sprecherin, wenn ich es nicht als Hörbuch nebenbei gehört hätte, hätte ich abgebrochen 🫣😅

2

Leider überhaupt nicht mein Buch, zu weitschweifig und ausufernd, sehr viele Erwähnungen anderer Bücher inkl. Inhaltsangabe und Interpretation. Viele (natur-)wissenschaftliche Fakten integriert. Alles wird analysiert und besprochen. Es bleibt kaum Raum für eigene Gedanken und Interpretationen. Durch das Brotbacken erinnert es sehr an Sebastian Henns Bücher. Altmodische, überfreundliche Sprache, die nicht der Zeit entspricht. Aber das Setting war toll.

3

Ein leiser Roman, was ich eigentlich sehr mag. Und doch haben mich die gestelzten Dialogen und die absolute Perfektheit von Marie zu fest gestört, als dass ich das Lesen geniessen konnte. Immer wieder wurde erwähnt, wie immens der Wandel von Marie seit Eintreffen im Dorf war. Dieser Wandel ist jedoch für die Lesenden kaum sichtbar und so bleibt auch dieser Aspekt irgendwie gestellt.

2.5

Wenig Geschichte sehr lang erzählt

Ich bin etwas enttäuscht. Ein schmaler Grad zwischen Entschleunigung und Langeweile.... Die Protagonisten kommunizieren oft nur "drumherum", mich stört es, wenn Dinge nicht konkret besprochen werden. Dann wäre diese Geschichte jedoch schnell erzählt gewesen. Der Autor schafft es jedoch immer wieder, Spannung aufzubauen, so dass der Leser doch dabei bleibt. Die Abschnitte über die Natur waren nett zu lesen bzw. hören, nehmen aber viel Platz ein. Den hätte ich mir lieber zum Bücherdorf selbst gewünscht, zum Beispiel zur Büchernacht oder dem Festival. Oder den verschiedenen Buchhandlungen, Diskussion über Literatur, den Buchhändlern. Ich hatte mir etwas anderes vorgestellt.

5

Leise Tiefe, die nachhallt

Ein ruhiger Roman ohne große Handlung, der durch Naturverbundenheit, ehrliche Gespräche und viele nachdenkliche Zitate besticht. Eine wohltuende Lektüre, die zum Innehalten und Reflektieren einlädt.

4.5

Was für ein unfassbar schönes und ruhiges Buch. Es war wirklich Balsam für die Seele.

3.5

Ein sehr ruhiges, empathisches Buch über Freundschaft, Sinnsuche und Achtsamkeit mit sich und anderen!

4

Blieb etwas hinter den Erwartungen zurück

Blieb etwas hinter den Erwartungen zurück
5

Natur, sich Zeit nehmen, im hier und jetzt

Marie kehrt Paris den Rücken zu und macht sich auf den Weg , wohin ist noch nicht klar . Dann trifft sie auf Jonina die sie dann mit in ihr Dorf Redu nimmt . Dort erlebt sie ein anderes Leben als in Paris und setzt sich viel mit sich und ihren Menschen auseinander natürlich auch mit Mathilde…

3.5

Über das Ankommen und Wiederfinden

Das Buch ist in einer schönen poetischen Sprache geschrieben, es passiert eigentlich nicht viel - liest sich aber trotzdem flüssig. Eine schöne Idee aus der Grossstadt in dieses schöne, abgelegene und beschauliche Dorf zu kommen und wieder zu sich selbst zu finden. Was mich wirklich gestört hat waren die Dialoge- so spricht einfach niemand mehr.

3.5

"Mathilde und Marie" erzählt - wie der Titel schon verrät - die Geschichte von Mathilde und Marie. Aber nicht nur die Geschichte der beiden Frauen. Viel mehr erzählt das Buch eine Geschichte eines Bücherdorfes. Eine Geschichte über Freundschaft und Zusammenhalt. Über Verlust und das Leben danach. Und über Literatur, Bücher und das Lesen. Schon die Beschreibung der Geschichte hat mich absolut überzeugt. Ein Buch, in dem es um Bücher geht? Ich bin auf jeden Fall dabei! Ich liebe es, wenn das Lesen in Geschichten eine große Rolle spielt. Und das ist in diesem Buch definitiv der Fall. Redu ist ein Dorf, das aus vielen Buchhandlungen besteht. Die Einwohner lieben Bücher und das Lesen und zelebrieren dies. Zu Beginn der Geschichte war das für mich noch nicht so gut spürbar, wurde aber über die Zeit immer mehr zum Thema. Der Schreibstil hat mir gut gefallen, war mir aber stellenweise etwas zu ausführlich. Der Autor kann auf jeden Fall schön schreiben und findet immer wieder Beschreibungen für Natur und Umwelt, die das ganze erlebbar machen und auch zum Nachdenken anregen. Für meinen Geschmack waren es stellenweise allerdings etwas zu viele Naturbeschreibungen. Auch wenn diese dafür sorgen, dass man das Dorf und den Wald drumherum förmlich vor Augen hat, so hätte es doch gerne etwas weniger sein dürfen. Zudem gab es zwischendurch immer wieder Geschehnisse, die so gar nicht zum restlichen Geschehen passen und deren Erwähnung sich förmlich fehl am Platz anfühlt. Man hätte sie problemlos weglassen können, ohne die Geschichte in ihrer Tiefe oder Aussagekraft zu verändern. Die Charaktere hingegen haben mir sehr gut gefallen. Die Geschichte konzentriert sich tatsächlich auf relativ wenig Charaktere, was ihr absolut gut tut. So bekommt jeder von ihnen eine gewisse Tiefe und spielt auch eine konkrete Rolle in der Geschichte. Als Leserin fiel es mir dadurch auch leicht, den Überblick zu behalten. Ich konnte sie jederzeit gut zuordnen und kam nie durcheinander. Die Botschaft der Geschichte hat mir sehr gut gefallen. Von Neuanafängen und wie wichtig diese sind. Von Entschleunigung und wie wichtig es ist, dass wir manchmal einfach auch auf uns selbst hören, nach uns selbst schauen und das Tempo aus unserem Leben nehmen. Und von Freundschaften, die wachsen und eine Tiefe erreichen können, die das eigene Leben bereichert. Der Zusammenhalt im kleinen Dorf Redu ist einmalig und ich wünschte mir, dass das im echten Leben auch so sein könnte. Manche Dinge im Buch sind vielleicht nicht ganz realistisch. Stellenweise habe ich mich dabei erwischt, wie ich versucht habe, Dinge logisch zu hinterfragen, habe aber schnell gemerkt, dass das bei dieser Geschichte nicht nötig ist und auch nicht so sein sollte. Es muss nicht immer alles logisch sein, wenn man in eine Geschichte abtaucht. Warum letztendlich 3,5 Sterne? Das hat verschiedene Gründe, die ich bereits teilweise in dieser Rezension erwähnt habe. Da sind zum einen die sehr ausführlichen Beschreibungen der Natur. Zum anderen die Dinge, die einfach nicht zur Geschichte passten und die ich eher als Störfaktor, denn als unterstützend für die Geschichte empfunden habe - um was es hier genau geht, kann ich nicht verraten, da ich sonst spoilern würde. Und dann ist da vielleicht auch noch das gewisse Etwas, das mir gefehlt hat, damit das Buch für mich zu einem Highlight wird. Ich habe immer wieder gemerkt, wie das Buch meine Aufmerksamkeit verliert, weil es eben stellenweise sehr ruhig und ohne Highlights abläuft. Grundsätzlich mag ich das sehr gerne und es passt auch total zur Idee der Geschichte. Aber manchmal wäre ich gerne noch etwas gefesselter von der Geschichte gewesen. Ein Buch mit einer wunderschönen Idee. Wer von uns würde nicht mal gerne ein Bücherdorf besuchen und dort eine kleine Auszeit vom Alltag erleben? Ein Buch, das mich stellenweise verzaubert hat, das mich mitgenommen hat auf eine Reise voller gewaltiger Naturbeschreibungen. Eine Hommage an Bücher und das Lesen und eine Geschichte über Freundschaft und Zusammenhalt. Hätte mich das Buch noch mehr gepackt, dann hätte es sicherlich die volle Punktzahl gegeben. So muss ich aus den genannten Gründen, leider 1,5 Punkte abziehen.

4

Ein Buch, das einem beim Lesen entschleunigt. Keine große Geschichte, aber die Beschreibungen des Dorfes und der Natur sind sehr poetisch und man taucht richtig in die Natur ein. Das Buch legt den Fokus auf das wesentliche und regt zum Innehalten an

2

Der Roman konnte mich leider nicht überzeugen. Zwar ist die Grundidee interessant, doch fehlte mir bei der Darstellung der Entwicklung der Protagonisten die nötige Tiefe. Die Figuren blieben für mich zu wenig ausgearbeitet, sodass ich keine echte emotionale Bindung zu ihnen aufbauen konnte.

4.5

Einfach nur wunderbar. Ich konnte mich so dermaßen auf diese Geschichte einlassen.Mir gefällt das Leben der Menschen in Redu, die Freundschaften, diese Ruhe und Zeit, diese Natur…. Es hat mich berührt

2

Das hat mich leider überhaupt nicht überzeugt. Puh. Wirklich sehr ruhig und ausufernd. Nee…

4

Eine wirklich schöne Geschichte...

... warm, manchmal traurig, etwas unrealistisch. Mag ich. Den Punktabzug gibt es für die Sprache, mit der ich nicht ganz warm geworden bin.

2

gewöhnungsbedürftiger Schreibstil-

5

Dieses Buch ist einfach eine warme, tröstende Umarmung und Balsam für die Seele.

4

Darum geht es: Redu ist ein kleines Bücherdorf in den belgischen Ardennen, ein Ort, an dem Ruhe und Gelassenheit den Alltag prägen. Die junge Französin Marie verlässt ihr gewohntes Leben in Paris, um einen Neuanfang zu wagen. Auf der Zugfahrt begegnet sie Jónína, einer Frau mit einem bemerkenswerten Gespür für Menschen, die erkennt, was Marie gerade braucht. Durch diese Begegnung findet Marie ihren Weg nach Redu, wo sie eine Gemeinschaft entdeckt, die das Leben bewusst und achtsam gestaltet und die kleinen Momente schätzt. Hier lernt sie, wie wertvoll Aufmerksamkeit, Freundschaft und bewusstes Erleben sind. Mein Leseeindruck: Der Autor schreibt mit einem ruhigen, leisen Ton, der dennoch sehr eindringlich wirkt und beim Lesen wie eine warme, sanfte Umarmung erscheint. Besonders deutlich wird, wie kostbar Zeit ist und wie wertvoll es sein kann, bewusst mit ihr umzugehen. Man muss nicht durch das Leben hetzen, sondern kann mit Achtsamkeit und Minimalismus die Augenblicke wahrnehmen, die wirklich zählen. Ich habe Redu während der Geschichte sofort ins Herz geschlossen. Es war eine große Freude, Marie auf ihrer Reise zu begleiten, ihre inneren Veränderungen mitzuerleben und die anderen Bewohner kennenzulernen, die alle auf ihre eigene, lebendige Weise einzigartig sind. Die Geschichte vermittelt ein tiefes Gefühl von Ruhe und Geborgenheit, aber auch eine inspirierende Botschaft darüber, wie erfüllend ein Leben sein kann, das nicht vom Tempo, sondern von Aufmerksamkeit und Wertschätzung geprägt ist. Als ich die letzte Seite schloss, war mein Herz erfüllt von Wärme, Dankbarkeit und einer leisen Sehnsucht nach diesem besonderen Ort. Fazit: 4/5 ⭐️ Der Roman berührt still, aber intensiv und erinnert daran, wie wertvoll Gemeinschaft, Achtsamkeit und bewusstes Leben sind.

Post image
4

Ein schönes Büchlein das dabei hilft zu entschleunigen

Marie verlässt Paris, sie ist auf der Flucht vor einer lauten und anstrengenden Großstadt. Im Zug trifft sie dabei auf die Norwegerin Jónína, diese überredet Marie mit in ihr Dorf Redu zu kommen. Dort sieht Marie zum ersten Mal Mathilde. Eine ältere Frau, die irgendwie nicht in das zauberhafte und ruhige Dorf in den Ardennen zu passen scheint. Denn alle Menschen, die hier leben, scheinen glücklich zu sein. Anders als Mathilde, die sich in ihr Schneckenhaus zurückgezogen hat und "verbiestert" ihren Alltag bestreitet. Mathilde und Marie Marie wollte aus Paris so schnell wie möglich weg. Irgendetwas scheint sie überfordert zu haben. Da ist es doch ein riesiges Glück, dass sie die Norwegerin Jónína im Zug getroffen hat. Jónína kann zuhören und scheint Marie, ihr Gegenüber, förmlich lesen zu können wie ein Buch. Auch scheint sie ältere Frau sich in Literatur sehr gut auszukennen. Immer wieder fachsimpelt sie mit Marie über verschiedene Bücher. Marie lässt sich einfach überreden, in das Dorf von Jónína mitzukommen. In Redu angekommen muss die junge Frau feststellen, dass es hier so viel ruhiger zugeht als in der Großstadt. Man kennt sich, trifft sich auf der Straße, unterhält sich von Angesicht zu Angesicht und genießt die Natur, die gleich nach dem Dorfende beginnt. Vögel zwitschern, die Bäume rauschen im Wind, und auch sonst kann man viele Geräusche hören, die in Paris einfach nicht zu hören wären. Dazu kommen die vielen Gerüche, die überwältigen und bezaubern die junge Frau immer mehr. Marie ist jedenfalls hingerissen. Nur dass es hier in Redu keine Internetverbindung gibt, das macht die junge Frau dann doch etwas nervös. Von einem auf den anderen Tag verlässt Jónína das Dorf und überlässt Marie das Gartenhäuschen, in dem Marie die letzten Tage gewohnt hatte. Und nicht nur das, Jónína geht davon aus, dass Marie sich auch um ihren Buchladen kümmern wird. Total entschleunigt Der Schreibstil ist klasse. Es gefällt mir, dass man nicht von Anfang an weiß, warum Marie aus der hektischen Großstadt geflohen ist. Der Autor versucht den Leser zu sensibilisieren, auf die Natur, die Umgebung, Geräusche und Gerüche. Schade, dass ein Buch nur nach Buch riecht und nicht die Gerüche des Dorfes und der Wälder aus den Seiten aufsteigen kann. Man sollte sich Zeit für dieses Buch nehmen. Nach einer Weile kamen mir aber die Dialoge zwischen den wirklich gut gezeichneten Figuren, sehr aufgesetzt vor. Sie wiederholten sich immer häufiger und die Sprache zwischen den Figuren kamen mir immer mehr "gestelzt" vor. Das ist aber bestimmt auch meckern auf hohem Niveau. Marie traute sich anfangs nichts zu, sie stellte sich unter den Scheffel und ihre Welt infrage. Im Laufe des Romans, wird man aber verstehen, warum das so ist. Auch Mathilde wirft Fragen auf. Sie hat sich aus dem Alltag zurückgezogen. Mir schien sie Anfangs sehr verbittert, was sich dann im Laufe des Buches aber aufgeklärt hat. Was mir das Buch vermittelt hat Horche öfter mal auf dein Herz. Gebe deinen Ohren die Gelegenheit, etwas zu hören. Rede nicht einfach darauf los, sondern lasse deine Gedanken sacken und antworte erst, wenn du dir sicher bist, dass es dein Gegenüber auch wirklich hören will. Höre auf Krach zu machen und besinne dich wieder auf dein Inneres. Ich könnte jetzt unendlich weiter aufzählen. Einfach gesagt: sei einfach mal wieder da! Das Buch bekommt von Rubi und mir 🐭🐭🐭🐭 Vielleicht sollte ich es einfach noch ein zweites Mal lesen oder es hatte für mich nicht den richtigen Zeitpunkt.

Ein schönes Büchlein das dabei hilft zu entschleunigen
2

Buchspazierer meets Rosamunde Pilcher

Ich wollte dieses Buch so gerne toll finden, denn ich mag den Autor Torsten Woywod so gerne. Er hat extra für die Veröffentlichung von "Leonard and Paul" einen Verlag gegründet und tut alles, um Bücher und das Lesen zu fördern. Aber dieses Buch? Gar nicht meins. Sehr hölzern geschrieben, Sprache aus den 1950ern (Es fällt das Wort 'Übergangsjacke'!) , viel Erklärerei von Flora und Fauna und zwischendurch immer wieder Zeitsprünge, die nicht ganz passen. Man bekommt ständig mit, was jemand denkt und warum, alles wird in die kleinste Sache zerdacht und dreht sich auf der Stelle. Das Ende war sehr vorhersehbar, medizinische Fakten wurden irgendwie passend gemacht und das Fazit des Buches ist: ja, was ist es denn? Keine Ahnung, leider!

4

„Bücher verändern uns, Bücher retten uns.“

📖 Kurz und knackig: Als die junge Französin Marie kurzentschlossen ihr Leben in Paris hinter sich lässt und zu einer Reise mit unbekanntem Ziel aufbricht, ahnt sie nicht, dass sie bald an diesem bemerkenswerten Ort ankommen wird. Im Zug begegnet sie Jónína, einer Isländerin, die Menschen mit ungewöhnlicher Klarheit zu lesen vermag und somit auch Maries Situation schnell erfasst. Sie nimmt Marie mit zu sich nach Hause, nach Redu, wo sie eine kleine Buchhandlung betreibt. 📖 Meine ehrliche Meinung zum Buch: 📚✨ Dieses zauberhafte Buch durfte an meinem Geburtstag bei mir einziehen – ein Geschenk meiner Mutter 🥹💐 Und was soll ich sagen? Es war wie eine kleine Reise in ein verschlafenes Dorf voller besonderer Menschen und leiser, wunderschöner Momente. 🤍 Die Geschichte ist ruhig, entschleunigend und voller liebevoller Metaphern 🌿☕ Beim Lesen hatte ich das Gefühl, einmal tief durchatmen zu können. Man wird daran erinnert, die kleinen Dinge im Alltag wieder bewusster wahrzunehmen und mehr zu schätzen. ✨ Mit dem Schreibstil bin ich persönlich nicht ganz warm geworden – einige ältere Wörter musste ich tatsächlich nachschlagen 📖😅 Aber trotzdem hat das Buch eine ganz besondere Atmosphäre geschaffen. Und die Freundschaft zwischen Mathilde und Marie… einfach nur wunderschön 🥹🤍 So ehrlich, warm und berührend. Ein Buch zum Innehalten, Wohlfühlen und Nachdenken 🌙✨

4

Gelungen erzählt wird diese Geschichte um den bekanntesten Serienkiller.

3

Ganz nett

Zwischendrin war ich sehr begeistert aber mir war die Geschichte zu weichgespült und das Miteinander der Personen zu unrealistisch.

4

Sehr schön

Rezi folgt

4

Maries landet im Bücherdorf Redu. Ein kleines Dorf in den belgischen Ardennen, in dem die Welt ein bisschen anders ist. Fernsehen und Internet wird hier kaum genutzt, dafür Bücher, lange Spaziergänge und man redet miteinander. Hier triftig Marie auch auf Mathilde. Sie steht der neuen Frau im Dorf sehr kritisch gegenüber, verschließt sich auch so gern vor der Welt. Nach und nach taut Mathilde auf, das liegt auch an Marie. Die beiden führen intensive Gespräche, freunden sich an und teilen ihre Geschichten miteinander. Ein stilles, nachdenkliches Buch über das was im Leben wichtig ist. Hier stehen die Atmosphäre und die Protagonisten im Mittelpunkt, weniger die Handlung. Themen wie Selbstbestimmung, Familie und Vergangenheit werden sensibel beleuchtet. Man sollte ganz in Ruhe lesen, um auch die Zwischentöne mitzubekommen. Die Idee mit dem Bücherdorf ist richtig toll. Da würde ich auch gern leben. Mit den Protagonisten wurde ich leider nicht komplett warm. Sie waren sympathisch, hatten Tiefe. Allerdings waren sie manchmal etwas zu wenig emotional, fast nüchtern. Insgesamt ein ruhiger Roman mit einer tollen Atmosphäre. Wer stille Bücher mag, wird hier viel Freude damit haben.

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Mathilde und Marie, ein Buch, was mich sehr begeistern konnte. Ich lese nicht so oft Belletristik und mich muss es immer komplett ansprechen, bis ich zu so einem Buch greife. Hier haben mich der Klappentext und das Bücherdorf sehr angesprochen. Dabei geht es um so viel mehr als das. Marie flüchtet aus Paris mit dem Ziel: ich weiß es noch nicht. Auf ihrer Fahrt nach Belgien lernt sie dann Jónína kennen, eine Isländerin, die schon lange in Redu lebt. Einem Bücherdorf. Es ist so ein wenig wie eine Zeitreise, die einen dahin entführt, wo noch andere Dinge wichtig waren, als ständig erreichbar zu sein, sofort alles kaufen zu können und am besten noch direkt vor die Haustüre geliefert zu bekommen. Und das ist erstmal eine große Überwindung für Marie, die sie aber, mit Hilfe von Labrador Hündin Anneliese, langsam ablegt und wieder zu wichtigen Dingen kommt. Hier schafft Autor Torsten Woywod es mit ganz wundervollen Beschreibungen von Natur und Umgebung, dass man selbst beim lesen inne hält und zum durchatmen kommt. Man besinnt sich wieder auf die Dinge, die einem in der Hektik des Alltages abhanden gekommen sind. Als Marie dann endlich angekommen ist, gibt es da noch Mathilde. Sie hat sich komplett abgeschottet und in einzelnen Kapitel in Form von Tagebucheinträgen kommt erst ihr Unmut zum Ausdruck, dass Marie da ist. Doch die beiden verbindet mehr als sie denken und genau das wird der Anfang einer besonderen Freundschaft. Mich hat das Buch berührt, zum nachdenken gebracht und für ein paar Stunden abtauchen lassen mit seinen großartigen Naturbeschreibungen und das Leben. Leseempfehlung

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Durch Werbung für eine Lesung, zu der ich auch hingehen werde, bin ich auf dieses Buch aufmerksam geworden und wollte es unbedingt vorher lesen. Das Buch spielt im schönen Bücherdorf Redu. Die Einwohner des Dorfes sind einfach nur herzallerliebst, wenn man sie einmal richtig kennen gelernt hat. Auch Marie ist eine echt tolle Person, die man einfach nur ins Herz schließen muss. Das Buch ist ein absolutes Wohlfühlbuch, mit einem sehr schönen Setting und atemberaubenden Charakteren. Zudem regt das Buch sehr zum Nachdenken an. Ich kann das Buch uneingeschränkt empfehlen. Es sollte meiner Meinung nach jeder gelesen haben. Eines meiner absoluten Lieblingsbüchern nun.

3

Eine sehr ruhige und nette Geschichte. Mir war sie allerdings zu ruhig. Vielleicht war es auch einfach nicht der richtige Zeitpunkt für das Buch und mich. Noch dazu hatte ich hohe Erwartungen an diesen Roman. Wer etwas richtig entschleunigendes lesen möchte, wird mit "Mathilde und Marie" sehr happy sein.

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Stilles, entspanntes Wohlfühlbuch

Ein gemütliches Buch zum Dahinlesen. Warmherzige Charaktere, wunderschöne Landschaft und ein Dorf, wo man zur Ruhe kommt und wieder zu sich selber finden kann. Sehr gut nachempfinden konnte ich das Gefühl der Protagonisten, was sie über die wunderschöne Natur dachten und wie sie sie empfanden. Auch ich genieße die Schönheit der Natur sehr und schätze das Schöne, die Weite, die Stille... 🥰 War nett zu lesen, aber ohne Höhepunkte und Spannung.

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Ein ganz nettes Buch, konnte mich aber nicht überzeugen: Die Figuren wirkten auf mich klischeehaft, sie hatten ihre Rolle, waren aber nicht tief genug ausgearbeitet, die Dialoge unecht, die Beziehungen zu harmonisch - insgesamt zu seicht. Es ähnelte von Inhalt und Botschaft (Entschleunigung, Leben mit der Natur, Heilung durch Rückzug und Ruhe) an „25 letzte Sommer“, das mir auch nicht so gut gefallen hat. In beiden Büchern kam mir das zu leicht und oberflächlich rüber.

3.5

Kleine Auszeit für zwischendurch ☀️🐕🐾🌳🌲

„Mathilde und Marie“ ist ein wunderbarer Roman für zwischendurch. Die Charaktere sind sehr sympathisch und das Setting sowie die Geschichte sind ein echter Genuss. Das Buch war für mich eine kleine Erholung für Kopf und Seele. In dem Dorf würde ich mich selbst sehr wohlfühlen, und ich kann die Reise dorthin – also dieses Buch – nur weiterempfehlen (3,75⭐).

4.5

Eine sehr schöne Geschichte mit Fokus auf Freundschaft und die Liebe zu Büchern. Als grosse Bücherliebhaberin und Buchhändlerin in Ausbildung hat mir das Buch sehr gut gefallen. Eine leichte, schöne Geschichte für alle, dir dem Alltag entfliehen wollen.

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Torsten Woywod hat einen ruhigen und lebensweisen Roman geschrieben, in dem es um Aufbrechen und Ankommen geht, in dem eine Dorfgemeinschaft und Freundschaften zwischen jüngeren und älteren Menschen im Mittelpunkt stehen und in dem er Marie die faszinierende Natur um Redu und besondere Bücher entdecken lässt. Davon zu lesen und darüber nachzudenken wirkte auf mich direkt entschleunigend und hat mich daran erinnert, wie gut es tut, stille Orte kennen zu lernen und sich auf sie einzulassen.

Ich habe das neue Jahr mit dem Wohlfühlbuch "Mathilde und Marie" von Torsten Woywod begonnen und habe diesen Lesestart genossen. Ich bin mit dem Autor gedanklich in die belgischen Ardennen gereist und habe das Bücherdorf Redu kennengelernt, in dem durch eine hohe Dichte von Buchhandlungen und Antiquariaten, eine enge Dorfgemeinschaft, eine faszinierende Landschaft und einen schlechten Internet-Empfang eine wohltuende Atmosphäre herrscht, die Torsten Woywod in seinem Roman auf berührende Art und Weise eingefangen hat. Torsten Woywod kennt, wie er am Montag bei der digitalen Buchpremiere sagte, Redu gut, die Geschichte, die er geschrieben hat, ist jedoch fiktional. Sie beginnt damit, dass die Studentin Marie, die in Paris ein von den Wünschen anderer bestimmtes Leben geführt und einige Schicksalsschläge erlebt hat, ausbricht und Hals über Kopf nach Belgien fährt. Im Zug trifft sie die Isländerin Jónína, eine ältere Frau, die Marie Raum gibt, sich einer Fremden zu öffnen. Nachdem sie von Maries Dilemma gehört hat, lädt sie Marie nicht ohne Hintergedanken ein, mit nach Redu zu kommen. Marie, die kein festes Ziel hat, nimmt diese Einladung an und wird in Jónínas Gästehaus einquartiert. Sie beginnt die Natur zu erkunden und Jonina in ihrer Buchhandlung zu helfen. Neben Jónína lernt Marie bald auch andere Dorfbewohner kennen. Ihre Nachbarin Mathilde bleibt jedoch lange im Hintergrund. Wir erfahren von ihr zunächst nur, dass sie in Trauer lebt und nicht froh darüber ist, dass die junge Marie ins Dorf gekommen ist. Erst als eine Krankheit Jónínas Marie vor unerwartete Herausforderungen stellt, vertieft sich der Kontakt von Mathilde und Marie. Torsten Woywod schreibt poetisch und mit grosser Sympathie für seine Protagonisten. Anfangs erschien mir sein Stil etwas voluminös und erklärend, aber das liess nach, so dass mir das Lesen des Romans nach und nach immer mehr Freude gemacht hat. Gefallen hat mir auch, dass es im Roman immer wieder Buchempfehlungen gibt - ich habe fünf gezählt. Zwei davon habe ich schon in der Vergangenheit gelesen, eins liegt auf meinem SUB und die beiden übrigen werde ich mir auch noch genauer anschauen. Damit hat der Autor direkt für meine Anschlusslektüre gesorgt.

Torsten Woywod hat einen ruhigen und lebensweisen Roman geschrieben, in dem es um Aufbrechen und Ankommen geht, in dem eine Dorfgemeinschaft und Freundschaften zwischen jüngeren und älteren Menschen im Mittelpunkt stehen und in dem er Marie die faszinierende Natur um Redu und besondere Bücher entdecken lässt. Davon zu lesen und darüber nachzudenken wirkte auf mich direkt entschleunigend und hat mich daran erinnert, wie gut es tut, stille Orte kennen zu lernen und sich auf sie einzulassen.
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