Danke für dieses schöne Buch!
Es zeigt einem, achtsamer durch die Welt zu gehen und den „kleinen“ Dingen wieder mehr Beachtung zu schenken. Dieses Buch ist so toll um runterzufahren und um in die kleine Bücherstadt Redu einzutauchen.
Danke für dieses schöne Buch!
Es zeigt einem, achtsamer durch die Welt zu gehen und den „kleinen“ Dingen wieder mehr Beachtung zu schenken. Dieses Buch ist so toll um runterzufahren und um in die kleine Bücherstadt Redu einzutauchen.
Ein Bücherdorf in Belgien
Was soll ich sagen - es ist eine sehr romantische Vorstellung, in einem kleinen ländlichen Dorf zu leben, in dem es hauptsächlich Buchhandlungen gibt und durch die man sein gebrochenes Herz heilen kann. So geht es Marie, als sie beschließt in dem Dorf Redú zu bleiben. So lernt sie Mathilde kennen, die verbittert und alleine bleibt und nichts mehr mit den Dorfbewohnern zu tun haben möchte. Nach und nach entwickelt sich eine tolle Freundschaft der beiden doch so unterschiedlichen Frauen. ABER - mir war das Buch für den Inhalt zu lang, denn so viel ist an sich gar nicht passiert. Außerdem war es mir persönlich oft gezwungen philosophisch, teilweise war jeder zweite Satz aufdringlich tiefgründig und hat dem Ganzen so ein bisschen die Leichtigkeit genommen.
„Bücher verändern uns, Bücher retten uns.“
📖 Kurz und knackig: Als die junge Französin Marie kurzentschlossen ihr Leben in Paris hinter sich lässt und zu einer Reise mit unbekanntem Ziel aufbricht, ahnt sie nicht, dass sie bald an diesem bemerkenswerten Ort ankommen wird. Im Zug begegnet sie Jónína, einer Isländerin, die Menschen mit ungewöhnlicher Klarheit zu lesen vermag und somit auch Maries Situation schnell erfasst. Sie nimmt Marie mit zu sich nach Hause, nach Redu, wo sie eine kleine Buchhandlung betreibt. 📖 Meine ehrliche Meinung zum Buch: 📚✨ Dieses zauberhafte Buch durfte an meinem Geburtstag bei mir einziehen – ein Geschenk meiner Mutter 🥹💐 Und was soll ich sagen? Es war wie eine kleine Reise in ein verschlafenes Dorf voller besonderer Menschen und leiser, wunderschöner Momente. 🤍 Die Geschichte ist ruhig, entschleunigend und voller liebevoller Metaphern 🌿☕ Beim Lesen hatte ich das Gefühl, einmal tief durchatmen zu können. Man wird daran erinnert, die kleinen Dinge im Alltag wieder bewusster wahrzunehmen und mehr zu schätzen. ✨ Mit dem Schreibstil bin ich persönlich nicht ganz warm geworden – einige ältere Wörter musste ich tatsächlich nachschlagen 📖😅 Aber trotzdem hat das Buch eine ganz besondere Atmosphäre geschaffen. Und die Freundschaft zwischen Mathilde und Marie… einfach nur wunderschön 🥹🤍 So ehrlich, warm und berührend. Ein Buch zum Innehalten, Wohlfühlen und Nachdenken 🌙✨
Es wollte mehr sein als es ist. Sehnsucht nach Entschleunigung und Verbundenheit, aber sehr konstruiert. Wenig Handlung.
Entschleunigender Roman ohne viel Handlung
Insgesamt mochte ich die Idee und den Roman. Auch die Sprache und das Tempo habe ich als sehr passend empfunden. Dennoch empfand ich einige Passagen als extrem kitschig und unnötig dramatisch formuliert. Es passiert nicht viel, was ich grundsätzlich gar nicht als nachteilig empfunden habe. Wirklich berührt hat mich die Geschichte allerdings auch nicht.
Torsten Woywod erzählt eine sanfte Geschichte über eine Studentin, die ihrem bisherigen Leben in Paris entflieht und im kleinen Dorf Redu einen Neuanfang wagt. Dort findet sie neue Freunde, entdeckt eine andere Lebensweise und begleitet eine ältere Frau dabei, zurück zu mehr Lebensfreude zu finden. Die Geschichte ist ruhig erzählt und lebt vor allem von Atmosphäre und schönen gedanklichen Bildern der Umgebung. Beim Lesen entsteht ein klares Gefühl für den Ort und das Leben dort. Große Spannung darf man nicht erwarten – der Roman setzt bewusst auf leise Töne und Entwicklung im Kleinen.
Stilles, entspanntes Wohlfühlbuch
Ein gemütliches Buch zum Dahinlesen. Warmherzige Charaktere, wunderschöne Landschaft und ein Dorf, wo man zur Ruhe kommt und wieder zu sich selber finden kann. Sehr gut nachempfinden konnte ich das Gefühl der Protagonisten, was sie über die wunderschöne Natur dachten und wie sie sie empfanden. Auch ich genieße die Schönheit der Natur sehr und schätze das Schöne, die Weite, die Stille... 🥰 War nett zu lesen, aber ohne Höhepunkte und Spannung.
…ich wollte das Buch unbedingt mögen. Für mich war es leider nichts.

Schöne Athmosphäre 🍎
Unaufgeregte Geschichte, atmosphärisch schönes Buch, konnte mich sehr in die Stimmung hineinversetzen. Das Buch plätschert jedoch so vor sich hin und für meinen Geschmack etwas langweilig.
Leider ein DNF für mich.
Ich habe das Buch von meiner Schwiegermutter ausgeliehen, weil ich das Cover so schön fand 😅 Habe knapp 50 Seiten gelesen ….und die auch schon nicht wirklich mit Freude.Seitdem liegt es nur noch rum, und selbst nach zwei anderen Büchern sträubt sich alles in mir, es nochmal in die Hand zu nehmen🥴. Es hat mich einfach eher genervt als unterhalten🫣. Für mich wirkt die Geschichte total aufgesetzt und bemüht elitär. Eine „Weisheit“ reiht sich a die nächste, dazu kommen viele Begriffe, die heute kaum noch jemand verwendet. Das fühlt sich alles irgendwie künstlich aneinandergereiht an und war für mich einfach nur langweilig bzw haben mich diese ständigen Belehrungen einfach aufgeregt 🙄🫠 Wenn man sich andere Bewertungen anschaut, scheint sich das im weiteren Verlauf auch nicht groß zu ändern deshalb passt es für mich so, es abgebrochen zu haben.
Der Klappentext hat mich sehr angesprochen, leider war die Geschichte für mich zu langweilig, die Sprache zu kitschig.
Die junge Französin Marie (26 J.) hat kurzentschlossen die Entscheidung getroffen, Paris für mindestens einen Monat den Rücken zu kehren. Im Zug begegnet sie Jónína (77 J.), einer Isländerin, die Menschen mit ungewöhnlicher Klarheit zu lesen vermag. Jónína nimmt Marie mit zu sich nach Hause, nach Redu, einem kleinen Bücherdorf mit 390 Einwohnern, inmitten der belgischen Ardennen. Mein Eindruck nach nur wenigen Seiten war, dass mir die Sprache die Freude am Roman zerstören wird. Es gab immer wieder Stellen, an denen mir die gestelzte Sprache aufgestoßen ist. Zitieren möchte ich die schlimmste: "»Was wiegt so schwer auf deiner Seele?« Mit dieser Frage, die in der Geschichte der Menschheit vermutlich nur dieses eine Mal den Auftakt einer Bekanntschaft darstellte, hatte sie das Gespräch eröffnet .... Jónína war sofort die tiefe, melancholische Note aufgefallen, die Maries Augenpartie anhaftete. Schatten umspielten ihre Lider, als wären sie von Sorgen und Kraftlosigkeit umwölkt." Die Handlung dümpelt dahin. Die Figuren bleiben blass. Ich habe mich durch das Buch gelangweilt. Der Roman heißt "Mathilde und Marie", Mathilde wird aber im ersten Drittel nur zweimal kurz erwähnt und kommt in einem kurzen Kapitel zu Wort, ohne dass sich erschließt, was das mit der Handlung zu tun hat. Nach der Mitte des Buches erfahren wir, dass Mathilde vor gut einem halben Jahr ihre Arbeit als Uhrmacherin quittiert und sich aus dem Gemeinschaftsleben zurückgezogen hat. - Es fehlt ein Spannungsbogen. Stattdessen gibt es unzählig viele Beschreibungen: von Blumen, Kleidern ... Der Autor Torsten Woywod ist bestimmt ein netter Kerl. Immerhin erhielt er für sein Engagement für die Buchwelt 2015 den Young Excellence Award. Trotzdem gefiel mir sein erster Roman nicht.
Nicht mein Fall.
Die Geschichte um das Bücherdorf Redu klang interessant, aber leider war es für meinen Geschmack viel zu langweilig. Auch die Charaktere haben mich nicht überzeugt.
Wohltuende Auszeit!
Um ihrer innerlichen Zerrissenheit, sowie dem Pariser Lärm, mit seiner steten Hektik und Geschäftigkeit zu entfliehen, macht sich die junge Französin Marie auf zu einer Zugreise mit unbekanntem Ziel. So lernt sie nicht nur die alte Isländerin Jónina kennen, sondern landet mit ihr schließlich auch in Redu, einem kleinen Bücherdorf in den belgischen Ardennen, wo nicht nur die Uhren anders ticken, sondern auch das menschliche Miteinander. Inmitten ländlicher Ruhe und umgeben von beschaulicher Natur findet Marie nicht Mathilde, sondern auch zu sich selbst und ihrer Liebe zu Büchern zurück. Sie erfährt sowohl Gemeinschaft, als auch tiefgreifende Freundschaft und das Glück, das in kleinen Dingen schlummert. „Mathilde und Marie“ von Torsten Woywod ist kein reißerischer Roman, der mit Spannung und Action um jeden Preis um Aufmerksamkeit heischt. Vielmehr ist er ein stiller Ort des Ankommens und eine inspirierende literarische Auszeit, das genau so genommen werden möchte wie es ist. Ja, es mag sein, dass nicht viel „aufregendes“ passiert - doch genau das ist es doch, was Achtsamkeit und auch die damit einhergehende Entschleunigung ausmacht. Es sind die kleinen Dinge, die uns in unserer oberflächlichen Welt vermehrt als „unwichtig“ erscheinen, die es in diesem Buch wahrzunehmen gilt, denn es muss nicht immer besser, schneller, weiter, spannender und ausgeklügelter sein, um zu berühren. Die Atmosphäre, die Torsten Woywod durch seine Sprache und die wohlgewählten Worte in diesem Buch erschafft, ist nicht nur so wundervoll ausufernd wie die Landschaft, sondern lässt darüber hinaus auch jede Menge Freiraum zum Atmen. Ich habe gerade selbst einige Schicksalsschläge hinter mir, weshalb es mir vermutlich auch so leicht fiel, mich sowohl in die Protagonisten, als auch in die heilsame Wirkung von „Stille“ hineinzuversetzen. Dem unaufgeregten, verharrenden Schreibstil und der Geschichte zu folgen, hat bei mir jedenfalls merklich Druck rausgenommen, hat mir Mut gemacht und gut getan. Die (Natur)Beschreibungen und menschlichen Beziehungen sind ebenso wie die Charaktere liebevoll, charismatisch und sympathisch gezeichnet. Sie haben mich, wie die Geschichte selbst, komplett abgeholt, berührt und mir gleichermaßen schöne, wie entspannende Lesestunden beschert. Fazit: Ein Roman zum Fallen lassen, auftanken und innehalten. Ein Roman der bewegt, inspiriert und der Seele einfach nur gut tut! Wenn man sich drauf einlässt und Geschichten, Geschichten sein lässt, ohne immer noch mehr zu wollen.
Wenig Geschichte sehr lang erzählt
Ich bin etwas enttäuscht. Ein schmaler Grad zwischen Entschleunigung und Langeweile.... Die Protagonisten kommunizieren oft nur "drumherum", mich stört es, wenn Dinge nicht konkret besprochen werden. Dann wäre diese Geschichte jedoch schnell erzählt gewesen. Der Autor schafft es jedoch immer wieder, Spannung aufzubauen, so dass der Leser doch dabei bleibt. Die Abschnitte über die Natur waren nett zu lesen bzw. hören, nehmen aber viel Platz ein. Den hätte ich mir lieber zum Bücherdorf selbst gewünscht, zum Beispiel zur Büchernacht oder dem Festival. Oder den verschiedenen Buchhandlungen, Diskussion über Literatur, den Buchhändlern. Ich hatte mir etwas anderes vorgestellt.

Für meinen Geschmack zu wenig Ecken und Kanten – zu glatt, zu sanft, zu wenig Reibung.
Marie hat genug vom Lärm, vom Druck, von Paris. Spontan steigt sie in einen Zug nach Brüssel – und landet durch eine zufällige Begegnung in Redu, einem belgischen Bücherdorf mit kaum 400 Einwohnern und erstaunlich vielen Buchhandlungen. Dort, zwischen Antiquariaten, Natur und Stille, beginnt für sie eine leise Suche: nach sich selbst, nach einem anderen Leben, nach Antworten, die im Alltag der Großstadt keinen Platz mehr hatten. Dieser Roman liest sich stellenweise wie ein Kurzurlaub. Die Atmosphäre ist ruhig, fast entschleunigt, getragen von kleinen, achtsamen Momenten: der Duft von Büchern, das Rascheln von Seiten, Vogelgezwitscher, das Backen in einer warmen Küche, Gespräche, die Zeit haben. Es ist ein stilles, beinahe romantisches Dorfleben, das eine besondere Wärme ausstrahlt – inklusive kleiner literarischer Schatzsuche im Antiquariat. Gerade diese ruhige Grundstimmung macht das Buch zu einem perfekten Begleiter für den Abend. Ein Roman, in den man sich fallen lassen kann. Gleichzeitig war genau das für mich manchmal auch die Schwäche: Wenn ich zu müde war, wurde die Geschichte fast zu ruhig, fast zu sanft – sie hat mich eher eingelullt als getragen. Die Sprache ist auffallend poetisch, stellenweise sehr kunstvoll – vielleicht sogar ein bisschen zu sehr. Besonders in der wörtlichen Rede wirkte vieles nicht ganz natürlich; manchmal hatte ich das Gefühl, dass niemand wirklich so spricht. Auch einige Ereignisse innerhalb der Handlung wirkten für mich leicht deplatziert, fast wie Fremdkörper in einer ansonsten sehr stimmigen, leisen Erzählung. Sie hätten der Geschichte nichts genommen, wenn sie gefehlt hätten. Und trotzdem: Die Botschaft dieses Romans hat mich erreicht. Es geht um Neuanfänge – und darum, wie notwendig sie manchmal sind. Um das Innehalten, das bewusste Wahrnehmen, das Sich-selbst-Wiederfinden in einer Welt, die oft zu laut ist. Und um Freundschaften, die leise wachsen und eine Tiefe entwickeln, die trägt. Ein ruhiger, poetischer Roman mit kleinen Schwächen, aber einer sehr schönen, nachhallenden Botschaft.
Ein leiser Roman, was ich eigentlich sehr mag. Und doch haben mich die gestelzten Dialogen und die absolute Perfektheit von Marie zu fest gestört, als dass ich das Lesen geniessen konnte. Immer wieder wurde erwähnt, wie immens der Wandel von Marie seit Eintreffen im Dorf war. Dieser Wandel ist jedoch für die Lesenden kaum sichtbar und so bleibt auch dieser Aspekt irgendwie gestellt.
Über das Ankommen und Wiederfinden
Das Buch ist in einer schönen poetischen Sprache geschrieben, es passiert eigentlich nicht viel - liest sich aber trotzdem flüssig. Eine schöne Idee aus der Grossstadt in dieses schöne, abgelegene und beschauliche Dorf zu kommen und wieder zu sich selbst zu finden. Was mich wirklich gestört hat waren die Dialoge- so spricht einfach niemand mehr.
Natur, sich Zeit nehmen, im hier und jetzt
Marie kehrt Paris den Rücken zu und macht sich auf den Weg , wohin ist noch nicht klar . Dann trifft sie auf Jonina die sie dann mit in ihr Dorf Redu nimmt . Dort erlebt sie ein anderes Leben als in Paris und setzt sich viel mit sich und ihren Menschen auseinander natürlich auch mit Mathilde…

Starke erste Hälfte mit feinem, geduldigem Schreibstil und sympathischen Charakteren! Schwächen ab da, aufgrund von langwierigen Kapiteln!
Der Geruch nach Petrichor Ich habe schon lange keinen Roman über Frauen als Hauptprotagonistinnen (wie ja schon der Titel verrät) gelesen, der aus der Feder eines Autor stammt. In letzter Zeit waren es tatsächlich fast immer Autorinnen und daher war ich sehr gespannt wie Torsten Woywod, die weiblichen Charaktere aufbaut. Ich hab ein paar Kapitel gebraucht um in das Buch hinein zu finden und zusammen mit den Charakteren Marie, der Französin aus Paris und Jonina, der Isländerin, die Reise ins fiktiv, reale Redu anzutreten. Doch bereits kurz darauf reflektiert man in kritischen Gedanken zu Überkonsum, der Rastlosigkeit der Moderne, dem Verlernen des einfachen Wartens und dem Wunsch nach Beschaulichkeit. Der Schreibstil ist sehr fein, irgendwie geduldig, da er sich Zeit für genaue, Beschreibungen nimmt, besonders bezogen auf die ländliche Umgebung mit viel Natur mit einer angenehmen, langsamen, aber zunächst nicht langweiligen Erzählzeit. Jonina ist eine sehr weise, scharfsinnige Romanfigur, die mit ihrer extrovertiert Art jedoch nie über das Ziel hinaus schießt und einen Großteil der positiven Atmosphäre im ersten Teil ausmacht. Als diese im zweiten Teil abreisen muss, bekommt die "graue" Mathilde ihren Auftritt. Die Sicht von Mathilde unterscheidet sich nicht nur sichtbar stilistisch mit einer anderen Schriftart, ich finde auch dass ihre Gedanken viel schwerer und düsterer sowie gequält wirken. Der Autor schafft es aber ihrer Trauer, die sie in Tagebucheintrag festhält, und der von Marie, aufgrund der überraschenden Abreise von Jonina, genügend Raum für die Vielzahl an Emotionen zu geben. Trotzdem entstehen wieder Lichtblicke und vorallem die Freude an der Langsamkeit und dem Leben der Natur ist in Maries Kapiteln für mich gut zu fühlen. Die Annäherung von Marie und Mathilde erfolgt nicht aufdringlich und gemeinsam bringen sie einander Trost, erleben die Fragiltät und Endlichkeit des Lebens und dem damit verbundenen, erfüllenden Glück, welches man nur selbst erlangen kann. Leider lässt das Buch ab ca. der Hälfte ein wenig nach und gerät in ein paar langwierige Abschnitte. Diese Flaute kann es zum Glück mit einem spannenden Rätsel um Mathilde ein wenig umschiffen und einen gebührenden Abschluss mit emotional berührenden Geschehnissen, klugen Worten, letztem, kleinen, schreiberischen Highlight und Denkanstößen in Sachen empathisches Miteinander erleben. Fazit: Die Geschichte fühlt sich wie eine sanfte Umarmung an, die einem erlaubt loszulassen und tief durchzuatmen, um eine Pause im Stress des Alltags zu nehmen! Bis zur Hälfte war es echt ein wahres Lesehighlight, das jedoch dann leider ein wenig mit Langatmigkeit schwächelte und daher am Ende nur 4 Sterne erlangt!
Ja, Nein, Vielleicht = ich denke Vielleicht
Mathilde und Marie könnten vom Altersunterschied auch Großmutter und Enkeltochter sein. Ich finde es schön wie Marie geschafft hat, das Mathilde wieder den Fuß ins Leben gesetzt hat und das nur durch ihre Art. Das Bücherdorf ist ein Ort in den Belgischen Ardennen, was wirklich süß klingt. Aber so abgeschieden ist das es fernab der heutigen Zeit ist. Die Geschichte ist süß. Der Schreibstil hat es mir leider schwer gemacht in die Geschichte zu finden. Was sich aber im Verlauf des Buches gebessert hat.
Furchtbar 🙄! langweilige Story, für mich sehr überheblicher Schreibstil, übertriebene Sprache und viel zu viele belehrende Weisheiten, die mich richtig aufgeregt haben 🤦🏻♀️😅. Die andauernd benannte Empathie und sooo positive Entwicklung der Charaktere habe ich leider nicht bemerkt 🤷🏻♀️ Den halben Stern gibt's für die Sprecherin, wenn ich es nicht als Hörbuch nebenbei gehört hätte, hätte ich abgebrochen 🫣😅
Was für ein unfassbar schönes und ruhiges Buch. Es war wirklich Balsam für die Seele.
Eine wirklich schöne Geschichte...
... warm, manchmal traurig, etwas unrealistisch. Mag ich. Den Punktabzug gibt es für die Sprache, mit der ich nicht ganz warm geworden bin.
Einfach nur wunderbar. Ich konnte mich so dermaßen auf diese Geschichte einlassen.Mir gefällt das Leben der Menschen in Redu, die Freundschaften, diese Ruhe und Zeit, diese Natur…. Es hat mich berührt

💤 Mathilde und Marie – Philosophieren bis der Arzt kommt
Handlung: 📉 (Nicht vorhanden) Vokabel-Dichte: 📈 (Explosionsgefahr) Hunde-Content: 🐕 10/10 (Anneliese ist die einzig Normale hier) 🏠 Das Setting: Digital Detox für Fortgeschrittene Marie zieht in ein Dorf ohne Internet. 🚫📶 Anstatt wie jeder normale Mensch nach zwei Stunden ohne WLAN einen Nervenzusammenbruch zu erleiden, findet sie es „entschleunigend“, stundenlang auf windschiefe Kirchtürme zu starren. Es wird geruht, spaziert und... ach ja, geruht. ☕🛋️ 🧐 Die Sprache: Redest du noch oder dozierst du schon? Das Problem: Niemand in diesem Buch spricht wie ein echter Mensch. Die Dialoge sind so künstlich und gestelzt, als hätten die Charaktere einen Duden gefrühstückt. 📚🥨 * Normaler Mensch: „Guck mal, die Turmuhr ist kaputt.“ 🕰️ * Marie & Mathilde: „Betrachte, wie die Chronometrie des Dorfes in einer melancholischen Kapitulation vor der Ewigkeit verharrt.“ 🎭✨ Ehrlich: Wer beim Abwasch so redet, bekommt im echten Leben Hausverbot. Diese „eloquente“ Sprache wirkt so gewollt tiefgründig, dass man beim Lesen ständig den kleinen Finger abspreizen möchte. 🤏☕ 🏁 Fazit: Ein literarischer Baldrian Ein schönes Buch für alle, denen das Beobachten von wachsendem Gras zu actionreich ist. Man wartet 300 Seiten lang, dass irgendwas passiert, aber am Ende haben wir nur sehr kunstvoll über das „Nicht-Funktionieren“ geschwiegen. 🤫💨 Ideal für: * Leute mit Schlafstörungen 😴 * Fans von Adjektiven, die seit 1850 niemand mehr benutzt hat 🖋️ * Menschen, die ihren Hund philosophisch „ausführen“ 🐕🦺🏛️ Urteil: Schön geschrieben, aber künstlicher als eine Plastik-Orchidee. ⭐⭐ (für die Geduld von Anneliese).
Das Cover ist schön 🤷🏼♀️. Leider erschöpft sich meine Bewertung hier. Ich hatte mich sehr auf dieses Buch und das Thema gefreut, aber es holt mich so gar nicht ab. Ich bin mit keiner Figur richtig warm geworden, habe das Ziel der Geschichte nicht empfinden können. Schade.
Das war leider gar nicht gut…
…ruhig und beschaulich ist ja eins und das könnte durchaus positiv sein aber hier passiert einfach zu wenig. Alles zu heile Welt, alle sind zu nett und jeder mag jeden ohne Ausnahme. Es wird zu viel wiederholt, zu viel reflektiert, zu viel dem Leser im Detail erklärt, die Sprache ist zu blumig, ja sogar altbacken und die ganze Erzählung kommt sehr pathetisch und streckenweise oberlehrerhaft daher. Da schwingt fast konstant der erhobene Zeigefinger mit. Redu als Dorf muss sehr schön sein und die Landschaft drumherum sicher auch aber das ist auch das einzig Positive an dem ganzen Buch. Das Dorf steht jetzt auf meiner Reiseliste aber das ist leider das einzig Gute, was von dieser Lektüre bleibt.
Digital Detox trifft Thoreaus Walden. Die junge, liebe Marie lernt, dass das Internet ganz schlecht ist und wird in der Natur geerdet.
Unfassbar kalenderspruchmäßig aufgebaut. Ironischerweise hab ich es als eBook statt analog ausgeliehen.
Die Geschichte von Mathilde & Marie spendet Ruhe und Hoffnung
Die Geschichte rund um Marie, Mathilde und die Bewohner des Dorfes Redu ist eine ruhige und gleichzeitig eindringliche Erzählung. Ich konnte es sehr nachempfinden, wie Marie als gestresste Großstädterin in dieser verwunschenen und besonderen Kleinstadt ankommt und erstmal überfordert ist. Sie wird so herzlich aufgenommen, ohne dass eine Gegenleistung erwartet wird, und Marie bekommt den Raum, um sich selbst wieder zu finden und dann auf ihre Art dem Dorf etwas zurück zu geben. Mathilde ist an ihrer Seite eine wunderbare Ergänzung mit ihrer zunächst verschlossenen und ablehnenden Haltung, bis sie die Gemeinsamkeiten bemerkt und ihre Neugierde wächst. Ihre gemeinsamen Streifzüge in der Natur inklusive der detaillierten Studie und Beschreibung der Natur wirkt entspannend und entschleunigend. Jonina wirkt in der Geschichte wie eine Vermittlerin, die Marie den Weg weist und sie dann ins kalte Wasser wirft, damit sie gezwungen ist, aktiv zu werden. Einige Dinge in der Geschichte, gerade von Seiten Joninas, sind zu idealistisch, als das sie real sein können, doch während des Lesens hilft das dabei, sich in eine bessere Welt wegzuträumen und es reift der Wunsch, ins echte Redu zu reisen, um erleben zu können, wie das Leben dort in Wirklichkeit ist und ob man etwas von der Magie der Geschichte dort finden kann. In einem gerade sehr lauten und hektischen Alltag war dieses Buch für mich eine Insel der Ruhe und ein Hoffnungsspender in einer immer egoistischer anmutenden Welt.
Leise Tiefe, die nachhallt
Ein ruhiger Roman ohne große Handlung, der durch Naturverbundenheit, ehrliche Gespräche und viele nachdenkliche Zitate besticht. Eine wohltuende Lektüre, die zum Innehalten und Reflektieren einlädt.
Schöne Beschreibung der Natur und ihre Wirkung auf den Menschen. Insgesamt jedoch etwas zu langwierig bis es zu der eigentlichen Geschichte kommt
Schreibstil passt mir bisher leider gar nicht und in der Geschichte kommt mir zu oft der erhobene Zeigefinger durch. Zu viele Lebensweisheiten die man auch subtiler hätte unterbringen können. Ich bleibe aber mal noch dran.
gewöhnungsbedürftiger Schreibstil-
🌳📚🫙Redu: Eine Geschichte von den Menschen und Freundschaften in einem von Europas Bücherdörfern zwischen Marmeladekochen, Waldspaziergängen und Bücherregalen.
Zeitweise war mir das Erzähltempo etwas zu langsam und mit zu vielen kühlen Nomen aneinandergereiht. Mir fehlten tiefere Gefühlswelten der Charaktere und mehr Adjektive. Wer als Leser allerdings bewusst Ruhe, fernab von Internet und Social Media sucht, wird sich über das Buch und Lesetempo freuen. Das Ende war zeitweise vorhersehbar. Wobei ich die Wendung zum letzten Drittel doch positiv überraschend fand und mich gefreut habe, das noch ein kleines Highlight passiert! Der Autor greift Themen, wie "Fatigue", "Depressionen", "Sinn des Lebens", "Freundschaften", "Menschliches Miteinander statt Egoismus" sowie "Buchhandel" und was ich persönlich als ganz wichtig empfinde "Buy local" 🙏🏻 auf. Als nächstes werde ich den Ort Redu in den belgischen Ardennen mal googeln gehen... 🇧🇪🏔😉
Kleine Auszeit für zwischendurch ☀️🐕🐾🌳🌲
„Mathilde und Marie“ ist ein wunderbarer Roman für zwischendurch. Die Charaktere sind sehr sympathisch und das Setting sowie die Geschichte sind ein echter Genuss. Das Buch war für mich eine kleine Erholung für Kopf und Seele. In dem Dorf würde ich mich selbst sehr wohlfühlen, und ich kann die Reise dorthin – also dieses Buch – nur weiterempfehlen (3,75⭐).
Ein sehr ruhiges, empathisches Buch über Freundschaft, Sinnsuche und Achtsamkeit mit sich und anderen!
Dieses Buch wäre gerne so Vieles, ist es aber nicht
Leider sehr enttäuschend. Besonders zu Beginn sehr hölzern geschrieben, die Handlung sehr langatmig, der erhoffte Tiefgang fehlt- stattdessen wird alles in die Länge gezogen und die kleinste Kleinigkeit erklärt, damit der Leser es auf jeden Fall versteht. Zu den Figuren entsteht keinerlei Nähe, auch die Entwicklungen zwischen den Charakteren sind dadurch kaum nachvollziehbar.
Eine wundervolles warmherzige Buch über das Leben, Bücher und die Natur.
Gelungen erzählt wird diese Geschichte um den bekanntesten Serienkiller.
Entschleunigend
Ich habe dieses Buch zunächst zur Hand genommen, weil ich den Namen mit einer Protagonistin teile. Der Klappentext hörte sich dann sehr interessant an. Insgesamt fällt es mir etwas schwer hier eine Bewertung zu verfassen. Die Geschichte hat mir inhaltlich gefallen, allerdings konnte ich keine emotionale Verbindung zu den Figuren aufbauen, weder zur Hauptprotagonistin Marie noch zu den anderen. Marie flüchtet aus Paris und nachdem sie die Isländerin Jónína im Zug kennenlernt, reist sie kurzerhand mit ihr zusammen ins kleine Dorf Redu. Dort erlebt sie die wunderbare Wirkung eines ruhigen, entschleunigenden Lebens, welches im starken Kontrast zu ihrem vorherigen in Paris steht. Sie trifft auch auf die zurückgezogene Mathilda und es entwickelt sich langsam eine Freundschaft. Alles in allem ist es ein angenehmes Buch, jedoch keines was mich berühren konnte.

Mit diesem Buch hatte ich einen ziemlich holprigen Start. Gerade am Anfang empfand ich den Schreibstil als etwas hölzern und stellenweise sehr gestellt, wodurch es mir unglaublich schwerfiel, in die Geschichte hineinzufinden. Ich habe mich regelrecht durch die ersten Kapitel gekämpft und war tatsächlich kurz davor, das Buch abzubrechen. Auch die Dialoge wirkten auf mich zunächst wenig natürlich und die Figuren eher aufgesetzt als lebendig, was es mir nicht leichter gemacht hat, eine Verbindung aufzubauen. Im Verlauf der Handlung wurde es jedoch spürbar besser. Besonders ab dem Moment, als eine bestimmte Person nicht mehr Teil des unmittelbaren Geschehens war, hatte ich das Gefühl, dass die Geschichte endlich ins Rollen kam und deutlich an Dynamik gewann. Ab da konnte ich mich besser einlassen und habe die Grundidee der Story durchaus zu schätzen gelernt. Was mich allerdings weiterhin etwas gestört hat, war der starke Wunsch des Buches, große Lebensweisheiten zu vermitteln. Vieles wirkte auf mich ein wenig zu gewollt und zu offensichtlich, fast so, als sollten bestimmte Botschaften unbedingt beim Leser ankommen. Insgesamt fand ich die Geschichte, sobald ich richtig drin war, durchaus gut, aber sie hat mich emotional leider nicht so tief berührt, wie ich es mir erhofft hatte. Ich glaube, langfristig wird nicht allzu viel bei mir hängen bleiben.
Ein ganz nettes Buch, konnte mich aber nicht überzeugen: Die Figuren wirkten auf mich klischeehaft, sie hatten ihre Rolle, waren aber nicht tief genug ausgearbeitet, die Dialoge unecht, die Beziehungen zu harmonisch - insgesamt zu seicht. Es ähnelte von Inhalt und Botschaft (Entschleunigung, Leben mit der Natur, Heilung durch Rückzug und Ruhe) an „25 letzte Sommer“, das mir auch nicht so gut gefallen hat. In beiden Büchern kam mir das zu leicht und oberflächlich rüber.

Ein schönes Büchlein das dabei hilft zu entschleunigen
Marie verlässt Paris, sie ist auf der Flucht vor einer lauten und anstrengenden Großstadt. Im Zug trifft sie dabei auf die Norwegerin Jónína, diese überredet Marie mit in ihr Dorf Redu zu kommen. Dort sieht Marie zum ersten Mal Mathilde. Eine ältere Frau, die irgendwie nicht in das zauberhafte und ruhige Dorf in den Ardennen zu passen scheint. Denn alle Menschen, die hier leben, scheinen glücklich zu sein. Anders als Mathilde, die sich in ihr Schneckenhaus zurückgezogen hat und "verbiestert" ihren Alltag bestreitet. Mathilde und Marie Marie wollte aus Paris so schnell wie möglich weg. Irgendetwas scheint sie überfordert zu haben. Da ist es doch ein riesiges Glück, dass sie die Norwegerin Jónína im Zug getroffen hat. Jónína kann zuhören und scheint Marie, ihr Gegenüber, förmlich lesen zu können wie ein Buch. Auch scheint sie ältere Frau sich in Literatur sehr gut auszukennen. Immer wieder fachsimpelt sie mit Marie über verschiedene Bücher. Marie lässt sich einfach überreden, in das Dorf von Jónína mitzukommen. In Redu angekommen muss die junge Frau feststellen, dass es hier so viel ruhiger zugeht als in der Großstadt. Man kennt sich, trifft sich auf der Straße, unterhält sich von Angesicht zu Angesicht und genießt die Natur, die gleich nach dem Dorfende beginnt. Vögel zwitschern, die Bäume rauschen im Wind, und auch sonst kann man viele Geräusche hören, die in Paris einfach nicht zu hören wären. Dazu kommen die vielen Gerüche, die überwältigen und bezaubern die junge Frau immer mehr. Marie ist jedenfalls hingerissen. Nur dass es hier in Redu keine Internetverbindung gibt, das macht die junge Frau dann doch etwas nervös. Von einem auf den anderen Tag verlässt Jónína das Dorf und überlässt Marie das Gartenhäuschen, in dem Marie die letzten Tage gewohnt hatte. Und nicht nur das, Jónína geht davon aus, dass Marie sich auch um ihren Buchladen kümmern wird. Total entschleunigt Der Schreibstil ist klasse. Es gefällt mir, dass man nicht von Anfang an weiß, warum Marie aus der hektischen Großstadt geflohen ist. Der Autor versucht den Leser zu sensibilisieren, auf die Natur, die Umgebung, Geräusche und Gerüche. Schade, dass ein Buch nur nach Buch riecht und nicht die Gerüche des Dorfes und der Wälder aus den Seiten aufsteigen kann. Man sollte sich Zeit für dieses Buch nehmen. Nach einer Weile kamen mir aber die Dialoge zwischen den wirklich gut gezeichneten Figuren, sehr aufgesetzt vor. Sie wiederholten sich immer häufiger und die Sprache zwischen den Figuren kamen mir immer mehr "gestelzt" vor. Das ist aber bestimmt auch meckern auf hohem Niveau. Marie traute sich anfangs nichts zu, sie stellte sich unter den Scheffel und ihre Welt infrage. Im Laufe des Romans, wird man aber verstehen, warum das so ist. Auch Mathilde wirft Fragen auf. Sie hat sich aus dem Alltag zurückgezogen. Mir schien sie Anfangs sehr verbittert, was sich dann im Laufe des Buches aber aufgeklärt hat. Was mir das Buch vermittelt hat Horche öfter mal auf dein Herz. Gebe deinen Ohren die Gelegenheit, etwas zu hören. Rede nicht einfach darauf los, sondern lasse deine Gedanken sacken und antworte erst, wenn du dir sicher bist, dass es dein Gegenüber auch wirklich hören will. Höre auf Krach zu machen und besinne dich wieder auf dein Inneres. Ich könnte jetzt unendlich weiter aufzählen. Einfach gesagt: sei einfach mal wieder da! Das Buch bekommt von Rubi und mir 🐭🐭🐭🐭 Vielleicht sollte ich es einfach noch ein zweites Mal lesen oder es hatte für mich nicht den richtigen Zeitpunkt.

Darum geht es: Redu ist ein kleines Bücherdorf in den belgischen Ardennen, ein Ort, an dem Ruhe und Gelassenheit den Alltag prägen. Die junge Französin Marie verlässt ihr gewohntes Leben in Paris, um einen Neuanfang zu wagen. Auf der Zugfahrt begegnet sie Jónína, einer Frau mit einem bemerkenswerten Gespür für Menschen, die erkennt, was Marie gerade braucht. Durch diese Begegnung findet Marie ihren Weg nach Redu, wo sie eine Gemeinschaft entdeckt, die das Leben bewusst und achtsam gestaltet und die kleinen Momente schätzt. Hier lernt sie, wie wertvoll Aufmerksamkeit, Freundschaft und bewusstes Erleben sind. Mein Leseeindruck: Der Autor schreibt mit einem ruhigen, leisen Ton, der dennoch sehr eindringlich wirkt und beim Lesen wie eine warme, sanfte Umarmung erscheint. Besonders deutlich wird, wie kostbar Zeit ist und wie wertvoll es sein kann, bewusst mit ihr umzugehen. Man muss nicht durch das Leben hetzen, sondern kann mit Achtsamkeit und Minimalismus die Augenblicke wahrnehmen, die wirklich zählen. Ich habe Redu während der Geschichte sofort ins Herz geschlossen. Es war eine große Freude, Marie auf ihrer Reise zu begleiten, ihre inneren Veränderungen mitzuerleben und die anderen Bewohner kennenzulernen, die alle auf ihre eigene, lebendige Weise einzigartig sind. Die Geschichte vermittelt ein tiefes Gefühl von Ruhe und Geborgenheit, aber auch eine inspirierende Botschaft darüber, wie erfüllend ein Leben sein kann, das nicht vom Tempo, sondern von Aufmerksamkeit und Wertschätzung geprägt ist. Als ich die letzte Seite schloss, war mein Herz erfüllt von Wärme, Dankbarkeit und einer leisen Sehnsucht nach diesem besonderen Ort. Fazit: 4/5 ⭐️ Der Roman berührt still, aber intensiv und erinnert daran, wie wertvoll Gemeinschaft, Achtsamkeit und bewusstes Leben sind.
Das hat mich leider überhaupt nicht überzeugt. Puh. Wirklich sehr ruhig und ausufernd. Nee…