Letztendlich waren wir auch nur verliebt
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Description
Für immer gibt es nicht
Es hätte ihre große Liebesgeschichte sein sollen, aber einer von ihnen ist tot: Als ein kompromittierendes Video auf Instagram die geheime Beziehung zwischen Dylan und Ellis aufdeckt, muss der schüchterne Nerd Dylan sich outen. Nur wenig später haben die beiden einen Autounfall – ausgerechnet, als Dylan Ellis zur Rede stellt, warum er sich eine ganze, schreckliche Woche vor ihm zurückgezogen und jeden Kontakt abgebrochen hat. Als Dylan im Krankenhaus aufwacht, stellt er schockiert fest, dass sein Retter Ellis dem Tod überlassen hat. Er schwört sich, die Gründe dafür herauszufinden. Durch das Eintauchen in Ellis dunkle Vergangenheit wird ihm klar, wie wenig er über seine große Liebe wusste …
Book Information
Author Description
William Hussey hat seinen Master im Fach Literarisches Schreiben an der Sheffield Hallam University gemacht. Der preisgekrönte Autor reist und liest viel und hat schon an zahlreichen Schulen in Großbritannien und weltweit mit Jugendlichen über LGBTQ+-Themen gesprochen.
Posts
Hat mich sehr überzeugt!
Ich habe das Buch sehr gerne gelesen. Manchmal hatte ich Probleme mit dem Schreibstil bzw. musste nach einer Lesepause kurz wieder rein finden. Daher ein halber Stern Abzug. Mit dem Plotttwist habe ich nicht gerechnet. Der Autor hat eine sehr gute Wortwahl getroffen und es geschafft, mich damit zu berühren.
Menschen wie Ellis werden immer angreifbar sein, einfach deshalb, weil sie nicht die dummen Spiele mitspielen, die alle anderen spielen - damit man dazu gehört, beliebt ist und sich begehrt fühlt. Sie sind zu mutig dafür. Zu verdammt mutig, um auch nur ein klein bisschen weniger zu sein, als sie wirklich sind.
Trigger: s3xu3ll3r M*ssbrauch (keine genaue Beschreibung ), Queerfeindlichkeit, Leukämie, Drogenkonsum, tot, Autounfall Inhalt: Dylan ist glücklich. Fast alles scheint perfekt. Naja so perfekt wie es nun mal sein kann nachdem man fremd geoutet wurde. Zumindest muss er seine Beziehung mit Ellis nicht mehr Geheimhalten. Alles scheint perfekt... Wenn da nicht diese Sache wäre die an Weihnachten passiert ist... Doch plötzlich findet er sich in einem Albtraum wieder. Beide sind im Auto als plötzlich etwas auf die Straße läuft und durch dass bremsen, das Auto anfängt sich zu überschlagen. Und sie letztendlich im Wasser landen. Beide verlieren das Bewusstsein. Das letzte was Dylan sieht ist dass ein Geheimnisvoller Retter ihn aus dem Wasser zieht. Im Krankenhaus erfährt er dass Ellis nicht gerettet wurde und es denn Retter eigentlich gar nicht gab. Doch er glaubt fest an den Retter er hat es schließlich mit eigenen Augen gesehen oder?.. mit seinem Kindheits Freund Mike (der an Leukämie leidet)beginnt er sich auf die Suche Nach der Wahrheit. Doch dabei realisiert er dass er weniger über seinem Freund wusste als er dachte. Wahren mehr und mehr Geheimnisse offenbart werden kommt er den geheimnisvollem Retter kaum näher... Meinung: am Anfang möchte ich sagen dass dieses Buch von mir während eine Leseflaute gelesen wurde und ich finde dass ich es nicht fair bewerten kann... Trotzdem werde ich meine Meinung abgeben: a) das Buch hat mich aus meiner Leseflaute rausgeholt B) mittig hat es sich bisschen gezogen aber das war nicht schlimm C) das Ende hat mich echt geschockt! D) es ist im Nachhinein so traurig ! Es war eines der schönsten bücher die ich gelesen hab! Es ist wichtig es geht darum die erste Liebe zu verlieren und dass auf eine weiße die einem das Herz zerreißt! Und man einfach nicht begreifen will ! Lesenswert ? Defintiv! Es ist wichtig und schön!

One of the best books this year! I absolutely love it. READ IT! Eine Liebesgeschichte, die durch einen tragischen Unfall endet. Doch war es wirklich ein Unfall? Und warum wurde nur Dylan gerettet? Wer hat seinen Freund zurück in dem Auto gelassen und so ertrinken lassen? Dylan möchte herausfinden, warum sein Freund gestorben ist, welche Geheimnisse vor ihm verborgen blieben und warum sein Freund kurz vor seinem Tod so panische Angst gehabt hat. William Hussey erzählt in Hideous Beauty eine Liebesgeschichte zwischen Ellis und Dylan, die sich bei einer Schulveranstaltung kennenlernen und nach und nach ineinander verlieben. Das Buch beginnt jedoch damit, dass man erfährt, wie Ellis stirbt und Dylan überlebt. Der Autor nimmt uns dann abwechselnd mit in die Vergangenheit und gibt uns Einblicke in diese wunderschöne, zerbrechliche junge Liebe und gleichzeitig machen wir uns gemeinsam mit Dylan auf die Suche nach der Wahrheit und erfahren Dinge, die niemand über seine grosse Liebe erfahren möchte. Das Buch ist wunderschön geschrieben, die Liebesgeschichte so wunderschön und authentisch, dass mir schon zu Beginn das Herz gebrochen wird, als ich miterleben musste, wie Ellis gestorben ist. William Hussey beschönigt nichts, die Beziehung von Ellis und Dylan ist weder perfekt noch stereotypisiert. Es gibt Geheimnisse, Probleme und Herausforderungen. So wird Dylan zwangsgeoutet durch ein geleaktes Video der beiden und auch sonst spielt Homophobie immer wieder eine Rolle. Eigentlich hätte ich mir gewünscht, dass das Buch eine reine Liebesgeschichte ist und der ganze Teil mit dem Tod nicht stattgefunden hätte. Aber William Hussey ist brutal zu uns und gleichzeitig genial, denn er überrascht mit Plottwists und Entdeckungen, mit denen ich so nicht gerechnet hätte. Der Mysteriepart kommt zwar nicht ganz an den Liebesromanteil ran, aber trotzdem wollte ich unbedingt wissen, wie er alles auflöst und ich kann euch sagen, er macht das richtig gut. Das Buch wird nochmals eine Spur ernsthafter als sowieso schon, Themen wie Toleranz, Sex, Drogen und Familie stehen im Zentrum. Emotional hat mich auch dieser Part sehr berührt und zwei Zitate zum Thema Toleranz haben mir besonders gefallen und ich möchte sie gerne mit euch teilen, da ich sie als wahr und wichtig empfinde: «Tolerance isn’t conditional. It’s absolute.” S. 284 «But we can’t be okay with everything. In the end we have to choose… …we need to have some idea of what we stand for and what we oppose. Because if we don’t decide, then we leave these gaps where good people get swallowed up.” S. 283 Denn Ellis und Dylan sind zwei Figuren, die ich so in mein Herz geschlossen habe und für die ich mir ein Happy End gewünscht hätte. Und auch wenn das nicht mehr möglich ist, so hat der Autor ein wunderschönes Ende geschrieben, welches einen trotz der Traurigkeit des Buches mit Hoffnung, Liebe und Zuversicht zurücklässt. Fazit Hideous Beauty ist für mich eines der besten Bücher, die ich 2020 gelesen habe. Ellis und Dylan haben einen ganz besonderen Platz in meinem Leserherz, ich habe so mitgefiebert und emotional hat mich das Buch mehr als einmal fertig gemacht. Das Buch ist für mich die perfekte Mischung aus Spannung, Romantik und Ernsthaftigkeit. William Hussey hat es geschafft, dass ich weiterlesen wollte, aber mir gleichzeitig gewünscht habe, dass es nie endet. Zudem spricht er mit dem Buch auch wichtige Themen an und zeigt auf, warum Toleranz eben nicht immer bedeuten kann, dass man alle Meinungen akzeptiert. Manchmal muss man Stellung beziehen. Das Buch ist eine emotionale Achterbahnfahrt, zuerst ist mir das Herz gebrochen worden, dann wurde es wieder zusammengesetzt und am Ende wird man mit viel Liebe und Hoffnung zurückgelassen. Ich vergebe 5 von 5 Sterne für Hideous Beauty und es wird auf jeden Fall zu einem meiner neuen Lieblingsbücher im Jugendbuchbereich! Unbedingt lesen, wenn ihr Mysterie und Romance mögt oder Fans von Karen M. McManus, Jandy Nelson oder Alice Gabathuler seid. Folge Josia Jourdan auf Instagram für mehr Buchtipps: https://www.instagram.com/josiajourdan/
I started reading this book without ANY information of the content AT. ALL. Phew... this book hit me hard. Im not gonna give too much away, I dont want to spoil the experience of this amazing story and let you have all the feels. I would recommend not reading too much about this book, the info gives away a major plot and I, for once, hate stuff like that. But it does come with a Triggerwarning inside which is a big plus. (Although I havent read it either, I know of the importance of said warnings and how these are missing in quite a few books) I loved the characters in this book and I could relate to Dylan on so many levels, it wasnt even funny. His best friend Mike quickly became one of my favourites. To have a friend like him in your life truly is a blessing anyone could wish for. And to top that off hes also coming from a family who could not be sweeter if they tried. Not so much like Dylans family... I loved how the story was built up and the humorous style of writing made it really hard not to smile even though all I wanted to do is cry. I highly recommend reading this book if you havent already done it. This was definitely a highlight this year and
Vom Ausgangspunkt begleite ich, einen Tiefpunkt im Leben von Dylan und Ellis der eigentlichen nicht zu ertragen ist und leider auch wenn ich es mir sehr gewünscht hätte, habe ich die Geschichte zu keinem Zeitpunkt gefühlt. Wie gerne hätte ich mich emotional verprügeln lassen und ja das bietet sie auch alle male (vom Inhalt) nur ich konnte mich darauf nicht einlassen. Vielleicht lag es dann doch an der kürze von gerade mal 300 Seiten und das der Raum zu Entfaltung gefehlt hat. Immer wieder habe ich rein kognitiv Wut verspürt über das Verhalten der Charaktere und deren Ablehnung, Neid, Eifersucht und Übergriffe sowie TW: sexualisierte Gewalt. Unfassbar dachte ich… Das Ende war mir persönlich zu positiv und konstruktiv. Die schwere war fast wie weggewischt und hat über die gesamte Zeit nicht genügend Raum erhalten und das auch gerade zum Ende. Der Schreibstil ist locker und leicht verständlich und motiviert dazu schnell voranzukommen. Naja wie gesagt es hat mich emotional nicht erreicht, vielleicht war ich dafür auch nicht in der passenden Stimmung. Nichtsdestotrotz ist es ein tolles Buch gerade weil ich hier dann doch mehr schreibe und ich mich aus Gründen daran aufgerieben habe.
Dieses Jugendbuch ist ein sehr berührender Liebesroman. Es geht um die beiden Jungs Dylan und Ellis, die sich lieben und am Anfang des Romans eine geheime Beziehung führen, da Dylan sich noch nicht getraut hat, sich zu outen. Nachdem ein Video ihn dazu "zwingt", kommt es kurze Zeit später zu einem Autounfall, bei dem Dylan von jemandem gerettet wird, Ellis aber nicht. Er stirbt am Unfallort, und Dylan ist davon überzeugt, dass sein Retter Ellis bewusst hat sterben lassen. Nun setzt er alles daran, die Wahrheit aufzudecken und findet noch andere Wahrheiten, mit denen er nie gerechnet hätte... Ich mag sehr, wie die Geschichte erzählt wird. Ich konnte sehr gut nachfühlen, was Dylan empfunden und gedacht hat. Und es hat mich sehr berührt, wie sich die Geschichte entwickelt. Sie ist traurig, aber auch schön, berührt, macht aber auch betroffen. Ich habe es sehr gerne gelesen.
Bei dieser Geschichte hat mich der Klappentext schon darauf vorbereitet, dass sie nicht ganz ohne Tränen auskommen wird. So ist es auch gekommen. Mich hat die Story sehr bewegt und aufgewühlt. Auch der Aufbau hat mir richtig gut gefallen, denn der Autor springt zwischen Gegenwart und Zukunft hin und her, immer passend zueinander. Der Schreibstil war gut an die Charaktere angepasst. Jugendliche reden halt doch anders, als Erwachsene. Einiges ist sehr emotional und auch unfassbar. Es wurde aufgezeigt, wie viel Toleranz doch eigentlich nur Fassade ist. Wie groß eine Liebe schon in der kurzen Zeit sein kann, kam gut rüber. Aber auch, wie viel man doch noch nicht voneinander weiß. Mit Ellis und Dylan hat der Autor ein sehr ungleiches Paar perfekt füreinander gemacht, aber die dunklen Seiten kamen Schritt für Schritt, durch diesen besonderen Aufbau ans Licht. Mich hat es stellenweise schon sehr mitgenommen. Die Geschichte lässt einen aber nicht hoffnungslos zurück, im Gegenteil. Mir hat dieses Buch sehr gut gefallen, auch wenn es wirklich traurig ist.
Story: Ein Autounfall zerstört Dylans Träume sich mit seiner großen Liebe Ellis eine gemeinsame Zukunft aufzubauen – während Dylan aus dem Wrack gezogen wird, das in einen See gerollt ist, kommt für Ellis jede Hilfe zu spät. Dylan will dies nicht einfach hinnehmen, er ist sich sicher, dass sein Retter Ellis absichtlich ertrinken ließ. Gemeinsam mit seinem besten Freund begibt er sich auf die Suche nach der Wahrheit, denn nicht nur der Unfall wirft Fragen auf – wer hat das junge Paar mit einem kompromittierenden Video zwangsgeoutet? Warum hat sich Ellis an Weihnachten von Dylan zurückgezogen? Und wer schickt Dylan nach Ellis Tod dessen Zeichnungen, die Wahrheiten offenbaren, die Dylan nicht erwartet hat. Eigene Meinung: Mit dem Jugendbuch „Letztendlich waren wir auch nur verliebt“ legt der dtv Verlag den ersten Roman des preisgekrönten, britischen Autors William Hussey vor, der es sich zur Aufgabe gemacht hat mit Jugendlichen über LGBTIQA* Themen zu sprechen. Die Geschichte um Dylan und Ellis erinnert ein wenig an Adam Silveras „Was mir von dir bleibt“, in dem es ebenfalls darum geht, mit dem Verlust des Partners umzugehen. Neben „Letztendlich waren wir auch nur verliebt“ ist von William Hussey auch „The Outrage“ auf dem englischsprachigen Markt erhältlich – ob das Buch ebenfalls übersetzt wird, ist unklar. Die Geschichte um Dylan und Ellis beginnt wie viele Jugendbücher enden – mit einem Auftritt auf dem jährlichen Schulball als Paar. Alles wirkt wie das perfekte Ende, Dylan hatte sein Coming-Out vor seiner Familie und die beiden sind glücklich. Das ändert sich, als Ellis Stimmung umschlägt und er kurz darauf bei einem Autounfall stirbt, während Dylan von einem Unbekannten aus dem Fahrzeug gerettet wird. Dylan begibt sich auf die Suche nach der Wahrheit, denn nicht nur die Frage nach dem Unfall treibt ihn an. Die Leser*innen begleiten ihn auf seiner Suche, die mehr und mehr wie ein großes Puzzle anmutet, das immer mehr Details offenbart – zu vielen Dinge, die Ellis seinem Freund verschwiegen hat. Die Geschichte greift wechseln die Gegenwart nach dem Unfall auf, zeigt aber auch, was in der Vergangenheit der beiden Jungs Monate zuvor passiert ist – wie sie sich kennenlernten, wie lange es dauerte, bis der schüchterne Dylan auf Ellis‘ Avancen eingestiegen ist und welche Ängste und Sorgen ihn begleiteten, als Ellis für eine Woche von der Bildfläche verschwand. William Hussey gelingt es beide Handlungsfäden spannend und packend zu beschreiben – die Passagen aus der Vergangenheit sind geprägt von der Leichtigkeit der ersten Liebe, den damit einhergehenden Unsicherheiten, wie man sich outet und überschäumenden Gefühlen; die gegenwärtigen Passagen wirken düsterer und bis zu einem gewissen Grad mysteriöser. Es dauert ein wenig, bis man mit Dylan mitfiebert und sich von dem aufkommenden Kriminalfall um Ellis mitreißen lässt, doch spätestens wenn die ersten Zeichnungen aus Ellis‘ Skizzenbuch bei Dylan eintreffen, kann man das Buch nur schwer aus der Hand legen. Der Autor greift viele ernste Themen auf, die zum Nachdenken anregen – Zwangsouting, Homophobie, Toleranz und Akzeptanz, soziale Stände und einige andere Themen, die viel Stoff für Diskussionen bieten. Zum Glück gelingt es dem Autor allen Themen einen entsprechenden Tiefgang zu verleihen und sie sensibel in die Handlung einzubetten, so dass nichts aufgezwungen oder überflüssig wirkt. Es ist ein Kunststück so viele teils ernste, teils leichtere Themen anzusprechen und miteinander zu verbinden, ohne eine Geschichte zu überfrachten. Die Figuren sind authentisch und sehr gut gezeichnet – Dylan lernt man als unsicheren, nerdigen Jugendlichen kennen, der kaum Freunde hat und dem es erst an Ellis Seite gelingt, aus dem Schatten herauszutreten. Er findet im Laufe der Geschichte immer mehr Mut, wächst an den Dingen, de er herausfindet und findet zu sich selbst. Ellis lernt man bereits als sehr starken Jugendlichen kennen, der genau weiß, was er will und wie er sein möchte – er zeigt offen wie er ist, ganz gleich ob er damit aneckt oder nicht. Er ist eine schillernde Figur, bei der man sehr gut nachvollziehen kann, warum Dylan sich so sehr verliebt hat. Die übrigen Figuren, allen voran Dylans bester Freund Mike, der gegen Leukämie kämpfen muss, sind sehr gut in Szene gesetzt. Stilistisch legt William Hussey einen spannend geschriebenen Roman vor, er teils Liebesgeschichte, teils Krimi ist. Die Balance zwischen beiden Genres gelingt ihm hervorragend, da man sowohl die wachsende Liebe zwischen Dylan und Ellis miterleben kann, als auch bei Dylans Recherchen hautnah dabei ist, wenn es darum geht die Hintergründe und Geheimnisse des Todes seiner großen Liebe aufzudecken. William Hussey hat einen sehr eindringlichen Schreibstil, der durch tolle Dialoge und Beschreibungen besticht und bei dem man teils auch zwischen den Zeilen lesen muss, um einige Untertöne mitzubekommen. Fazit: „Letztendlich waren wir auch nur verliebt“ ist ein sehr intensives, bewegendes Jugendbuch, das durch einen spannenden, abwechslungsreichen Mix aus Liebesgeschichte und Krimi besticht, authentische Figuren und einem fesselnden Schreibstil. William Hussey legt ein beeindruckendes Buch vor, in dem sein Hauptcharakter nicht nur über sich hinauswachsen kann, sondern sich auch vielen ernsten Themen stellen darf – Coming-Out, Homophobie, Konflikte mit der Familie und die Frage, was Toleranz/Akzeptanz überhaupt bedeutet. Dem Autor gelingt es mitzureißen, zu berühren und zum Nachdenken anzuregen. Wer realistische Jugendbücher mit ernstem Grundton mag, sollte auf jeden Fall einen Blick riskieren. Zu empfehlen.
Bei dieser Geschichte hat mich der Klappentext schon darauf vorbereitet, dass sie nicht ganz ohne Tränen auskommen wird. So ist es auch gekommen. Mich hat die Story sehr bewegt und aufgewühlt. Auch der Aufbau hat mir richtig gut gefallen, denn der Autor springt zwischen Gegenwart und Zukunft hin und her, immer passend zueinander. Der Schreibstil war gut an die Charaktere angepasst. Jugendliche reden halt doch anders, als Erwachsene. Einiges ist sehr emotional und auch unfassbar. Es wurde aufgezeigt, wie viel Toleranz doch eigentlich nur Fassade ist. Wie groß eine Liebe schon in der kurzen Zeit sein kann, kam gut rüber. Aber auch, wie viel man doch noch nicht voneinander weiß. Mit Ellis und Dylan hat der Autor ein sehr ungleiches Paar perfekt füreinander gemacht, aber die dunklen Seiten kamen Schritt für Schritt, durch diesen besonderen Aufbau ans Licht. Mich hat es stellenweise schon sehr mitgenommen. Die Geschichte lässt einen aber nicht hoffnungslos zurück, im Gegenteil. Mir hat dieses Buch sehr gut gefallen, auch wenn es wirklich traurig ist.
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Für immer gibt es nicht
Es hätte ihre große Liebesgeschichte sein sollen, aber einer von ihnen ist tot: Als ein kompromittierendes Video auf Instagram die geheime Beziehung zwischen Dylan und Ellis aufdeckt, muss der schüchterne Nerd Dylan sich outen. Nur wenig später haben die beiden einen Autounfall – ausgerechnet, als Dylan Ellis zur Rede stellt, warum er sich eine ganze, schreckliche Woche vor ihm zurückgezogen und jeden Kontakt abgebrochen hat. Als Dylan im Krankenhaus aufwacht, stellt er schockiert fest, dass sein Retter Ellis dem Tod überlassen hat. Er schwört sich, die Gründe dafür herauszufinden. Durch das Eintauchen in Ellis dunkle Vergangenheit wird ihm klar, wie wenig er über seine große Liebe wusste …
Book Information
Author Description
William Hussey hat seinen Master im Fach Literarisches Schreiben an der Sheffield Hallam University gemacht. Der preisgekrönte Autor reist und liest viel und hat schon an zahlreichen Schulen in Großbritannien und weltweit mit Jugendlichen über LGBTQ+-Themen gesprochen.
Posts
Hat mich sehr überzeugt!
Ich habe das Buch sehr gerne gelesen. Manchmal hatte ich Probleme mit dem Schreibstil bzw. musste nach einer Lesepause kurz wieder rein finden. Daher ein halber Stern Abzug. Mit dem Plotttwist habe ich nicht gerechnet. Der Autor hat eine sehr gute Wortwahl getroffen und es geschafft, mich damit zu berühren.
Menschen wie Ellis werden immer angreifbar sein, einfach deshalb, weil sie nicht die dummen Spiele mitspielen, die alle anderen spielen - damit man dazu gehört, beliebt ist und sich begehrt fühlt. Sie sind zu mutig dafür. Zu verdammt mutig, um auch nur ein klein bisschen weniger zu sein, als sie wirklich sind.
Trigger: s3xu3ll3r M*ssbrauch (keine genaue Beschreibung ), Queerfeindlichkeit, Leukämie, Drogenkonsum, tot, Autounfall Inhalt: Dylan ist glücklich. Fast alles scheint perfekt. Naja so perfekt wie es nun mal sein kann nachdem man fremd geoutet wurde. Zumindest muss er seine Beziehung mit Ellis nicht mehr Geheimhalten. Alles scheint perfekt... Wenn da nicht diese Sache wäre die an Weihnachten passiert ist... Doch plötzlich findet er sich in einem Albtraum wieder. Beide sind im Auto als plötzlich etwas auf die Straße läuft und durch dass bremsen, das Auto anfängt sich zu überschlagen. Und sie letztendlich im Wasser landen. Beide verlieren das Bewusstsein. Das letzte was Dylan sieht ist dass ein Geheimnisvoller Retter ihn aus dem Wasser zieht. Im Krankenhaus erfährt er dass Ellis nicht gerettet wurde und es denn Retter eigentlich gar nicht gab. Doch er glaubt fest an den Retter er hat es schließlich mit eigenen Augen gesehen oder?.. mit seinem Kindheits Freund Mike (der an Leukämie leidet)beginnt er sich auf die Suche Nach der Wahrheit. Doch dabei realisiert er dass er weniger über seinem Freund wusste als er dachte. Wahren mehr und mehr Geheimnisse offenbart werden kommt er den geheimnisvollem Retter kaum näher... Meinung: am Anfang möchte ich sagen dass dieses Buch von mir während eine Leseflaute gelesen wurde und ich finde dass ich es nicht fair bewerten kann... Trotzdem werde ich meine Meinung abgeben: a) das Buch hat mich aus meiner Leseflaute rausgeholt B) mittig hat es sich bisschen gezogen aber das war nicht schlimm C) das Ende hat mich echt geschockt! D) es ist im Nachhinein so traurig ! Es war eines der schönsten bücher die ich gelesen hab! Es ist wichtig es geht darum die erste Liebe zu verlieren und dass auf eine weiße die einem das Herz zerreißt! Und man einfach nicht begreifen will ! Lesenswert ? Defintiv! Es ist wichtig und schön!

One of the best books this year! I absolutely love it. READ IT! Eine Liebesgeschichte, die durch einen tragischen Unfall endet. Doch war es wirklich ein Unfall? Und warum wurde nur Dylan gerettet? Wer hat seinen Freund zurück in dem Auto gelassen und so ertrinken lassen? Dylan möchte herausfinden, warum sein Freund gestorben ist, welche Geheimnisse vor ihm verborgen blieben und warum sein Freund kurz vor seinem Tod so panische Angst gehabt hat. William Hussey erzählt in Hideous Beauty eine Liebesgeschichte zwischen Ellis und Dylan, die sich bei einer Schulveranstaltung kennenlernen und nach und nach ineinander verlieben. Das Buch beginnt jedoch damit, dass man erfährt, wie Ellis stirbt und Dylan überlebt. Der Autor nimmt uns dann abwechselnd mit in die Vergangenheit und gibt uns Einblicke in diese wunderschöne, zerbrechliche junge Liebe und gleichzeitig machen wir uns gemeinsam mit Dylan auf die Suche nach der Wahrheit und erfahren Dinge, die niemand über seine grosse Liebe erfahren möchte. Das Buch ist wunderschön geschrieben, die Liebesgeschichte so wunderschön und authentisch, dass mir schon zu Beginn das Herz gebrochen wird, als ich miterleben musste, wie Ellis gestorben ist. William Hussey beschönigt nichts, die Beziehung von Ellis und Dylan ist weder perfekt noch stereotypisiert. Es gibt Geheimnisse, Probleme und Herausforderungen. So wird Dylan zwangsgeoutet durch ein geleaktes Video der beiden und auch sonst spielt Homophobie immer wieder eine Rolle. Eigentlich hätte ich mir gewünscht, dass das Buch eine reine Liebesgeschichte ist und der ganze Teil mit dem Tod nicht stattgefunden hätte. Aber William Hussey ist brutal zu uns und gleichzeitig genial, denn er überrascht mit Plottwists und Entdeckungen, mit denen ich so nicht gerechnet hätte. Der Mysteriepart kommt zwar nicht ganz an den Liebesromanteil ran, aber trotzdem wollte ich unbedingt wissen, wie er alles auflöst und ich kann euch sagen, er macht das richtig gut. Das Buch wird nochmals eine Spur ernsthafter als sowieso schon, Themen wie Toleranz, Sex, Drogen und Familie stehen im Zentrum. Emotional hat mich auch dieser Part sehr berührt und zwei Zitate zum Thema Toleranz haben mir besonders gefallen und ich möchte sie gerne mit euch teilen, da ich sie als wahr und wichtig empfinde: «Tolerance isn’t conditional. It’s absolute.” S. 284 «But we can’t be okay with everything. In the end we have to choose… …we need to have some idea of what we stand for and what we oppose. Because if we don’t decide, then we leave these gaps where good people get swallowed up.” S. 283 Denn Ellis und Dylan sind zwei Figuren, die ich so in mein Herz geschlossen habe und für die ich mir ein Happy End gewünscht hätte. Und auch wenn das nicht mehr möglich ist, so hat der Autor ein wunderschönes Ende geschrieben, welches einen trotz der Traurigkeit des Buches mit Hoffnung, Liebe und Zuversicht zurücklässt. Fazit Hideous Beauty ist für mich eines der besten Bücher, die ich 2020 gelesen habe. Ellis und Dylan haben einen ganz besonderen Platz in meinem Leserherz, ich habe so mitgefiebert und emotional hat mich das Buch mehr als einmal fertig gemacht. Das Buch ist für mich die perfekte Mischung aus Spannung, Romantik und Ernsthaftigkeit. William Hussey hat es geschafft, dass ich weiterlesen wollte, aber mir gleichzeitig gewünscht habe, dass es nie endet. Zudem spricht er mit dem Buch auch wichtige Themen an und zeigt auf, warum Toleranz eben nicht immer bedeuten kann, dass man alle Meinungen akzeptiert. Manchmal muss man Stellung beziehen. Das Buch ist eine emotionale Achterbahnfahrt, zuerst ist mir das Herz gebrochen worden, dann wurde es wieder zusammengesetzt und am Ende wird man mit viel Liebe und Hoffnung zurückgelassen. Ich vergebe 5 von 5 Sterne für Hideous Beauty und es wird auf jeden Fall zu einem meiner neuen Lieblingsbücher im Jugendbuchbereich! Unbedingt lesen, wenn ihr Mysterie und Romance mögt oder Fans von Karen M. McManus, Jandy Nelson oder Alice Gabathuler seid. Folge Josia Jourdan auf Instagram für mehr Buchtipps: https://www.instagram.com/josiajourdan/
I started reading this book without ANY information of the content AT. ALL. Phew... this book hit me hard. Im not gonna give too much away, I dont want to spoil the experience of this amazing story and let you have all the feels. I would recommend not reading too much about this book, the info gives away a major plot and I, for once, hate stuff like that. But it does come with a Triggerwarning inside which is a big plus. (Although I havent read it either, I know of the importance of said warnings and how these are missing in quite a few books) I loved the characters in this book and I could relate to Dylan on so many levels, it wasnt even funny. His best friend Mike quickly became one of my favourites. To have a friend like him in your life truly is a blessing anyone could wish for. And to top that off hes also coming from a family who could not be sweeter if they tried. Not so much like Dylans family... I loved how the story was built up and the humorous style of writing made it really hard not to smile even though all I wanted to do is cry. I highly recommend reading this book if you havent already done it. This was definitely a highlight this year and
Vom Ausgangspunkt begleite ich, einen Tiefpunkt im Leben von Dylan und Ellis der eigentlichen nicht zu ertragen ist und leider auch wenn ich es mir sehr gewünscht hätte, habe ich die Geschichte zu keinem Zeitpunkt gefühlt. Wie gerne hätte ich mich emotional verprügeln lassen und ja das bietet sie auch alle male (vom Inhalt) nur ich konnte mich darauf nicht einlassen. Vielleicht lag es dann doch an der kürze von gerade mal 300 Seiten und das der Raum zu Entfaltung gefehlt hat. Immer wieder habe ich rein kognitiv Wut verspürt über das Verhalten der Charaktere und deren Ablehnung, Neid, Eifersucht und Übergriffe sowie TW: sexualisierte Gewalt. Unfassbar dachte ich… Das Ende war mir persönlich zu positiv und konstruktiv. Die schwere war fast wie weggewischt und hat über die gesamte Zeit nicht genügend Raum erhalten und das auch gerade zum Ende. Der Schreibstil ist locker und leicht verständlich und motiviert dazu schnell voranzukommen. Naja wie gesagt es hat mich emotional nicht erreicht, vielleicht war ich dafür auch nicht in der passenden Stimmung. Nichtsdestotrotz ist es ein tolles Buch gerade weil ich hier dann doch mehr schreibe und ich mich aus Gründen daran aufgerieben habe.
Dieses Jugendbuch ist ein sehr berührender Liebesroman. Es geht um die beiden Jungs Dylan und Ellis, die sich lieben und am Anfang des Romans eine geheime Beziehung führen, da Dylan sich noch nicht getraut hat, sich zu outen. Nachdem ein Video ihn dazu "zwingt", kommt es kurze Zeit später zu einem Autounfall, bei dem Dylan von jemandem gerettet wird, Ellis aber nicht. Er stirbt am Unfallort, und Dylan ist davon überzeugt, dass sein Retter Ellis bewusst hat sterben lassen. Nun setzt er alles daran, die Wahrheit aufzudecken und findet noch andere Wahrheiten, mit denen er nie gerechnet hätte... Ich mag sehr, wie die Geschichte erzählt wird. Ich konnte sehr gut nachfühlen, was Dylan empfunden und gedacht hat. Und es hat mich sehr berührt, wie sich die Geschichte entwickelt. Sie ist traurig, aber auch schön, berührt, macht aber auch betroffen. Ich habe es sehr gerne gelesen.
Bei dieser Geschichte hat mich der Klappentext schon darauf vorbereitet, dass sie nicht ganz ohne Tränen auskommen wird. So ist es auch gekommen. Mich hat die Story sehr bewegt und aufgewühlt. Auch der Aufbau hat mir richtig gut gefallen, denn der Autor springt zwischen Gegenwart und Zukunft hin und her, immer passend zueinander. Der Schreibstil war gut an die Charaktere angepasst. Jugendliche reden halt doch anders, als Erwachsene. Einiges ist sehr emotional und auch unfassbar. Es wurde aufgezeigt, wie viel Toleranz doch eigentlich nur Fassade ist. Wie groß eine Liebe schon in der kurzen Zeit sein kann, kam gut rüber. Aber auch, wie viel man doch noch nicht voneinander weiß. Mit Ellis und Dylan hat der Autor ein sehr ungleiches Paar perfekt füreinander gemacht, aber die dunklen Seiten kamen Schritt für Schritt, durch diesen besonderen Aufbau ans Licht. Mich hat es stellenweise schon sehr mitgenommen. Die Geschichte lässt einen aber nicht hoffnungslos zurück, im Gegenteil. Mir hat dieses Buch sehr gut gefallen, auch wenn es wirklich traurig ist.
Story: Ein Autounfall zerstört Dylans Träume sich mit seiner großen Liebe Ellis eine gemeinsame Zukunft aufzubauen – während Dylan aus dem Wrack gezogen wird, das in einen See gerollt ist, kommt für Ellis jede Hilfe zu spät. Dylan will dies nicht einfach hinnehmen, er ist sich sicher, dass sein Retter Ellis absichtlich ertrinken ließ. Gemeinsam mit seinem besten Freund begibt er sich auf die Suche nach der Wahrheit, denn nicht nur der Unfall wirft Fragen auf – wer hat das junge Paar mit einem kompromittierenden Video zwangsgeoutet? Warum hat sich Ellis an Weihnachten von Dylan zurückgezogen? Und wer schickt Dylan nach Ellis Tod dessen Zeichnungen, die Wahrheiten offenbaren, die Dylan nicht erwartet hat. Eigene Meinung: Mit dem Jugendbuch „Letztendlich waren wir auch nur verliebt“ legt der dtv Verlag den ersten Roman des preisgekrönten, britischen Autors William Hussey vor, der es sich zur Aufgabe gemacht hat mit Jugendlichen über LGBTIQA* Themen zu sprechen. Die Geschichte um Dylan und Ellis erinnert ein wenig an Adam Silveras „Was mir von dir bleibt“, in dem es ebenfalls darum geht, mit dem Verlust des Partners umzugehen. Neben „Letztendlich waren wir auch nur verliebt“ ist von William Hussey auch „The Outrage“ auf dem englischsprachigen Markt erhältlich – ob das Buch ebenfalls übersetzt wird, ist unklar. Die Geschichte um Dylan und Ellis beginnt wie viele Jugendbücher enden – mit einem Auftritt auf dem jährlichen Schulball als Paar. Alles wirkt wie das perfekte Ende, Dylan hatte sein Coming-Out vor seiner Familie und die beiden sind glücklich. Das ändert sich, als Ellis Stimmung umschlägt und er kurz darauf bei einem Autounfall stirbt, während Dylan von einem Unbekannten aus dem Fahrzeug gerettet wird. Dylan begibt sich auf die Suche nach der Wahrheit, denn nicht nur die Frage nach dem Unfall treibt ihn an. Die Leser*innen begleiten ihn auf seiner Suche, die mehr und mehr wie ein großes Puzzle anmutet, das immer mehr Details offenbart – zu vielen Dinge, die Ellis seinem Freund verschwiegen hat. Die Geschichte greift wechseln die Gegenwart nach dem Unfall auf, zeigt aber auch, was in der Vergangenheit der beiden Jungs Monate zuvor passiert ist – wie sie sich kennenlernten, wie lange es dauerte, bis der schüchterne Dylan auf Ellis‘ Avancen eingestiegen ist und welche Ängste und Sorgen ihn begleiteten, als Ellis für eine Woche von der Bildfläche verschwand. William Hussey gelingt es beide Handlungsfäden spannend und packend zu beschreiben – die Passagen aus der Vergangenheit sind geprägt von der Leichtigkeit der ersten Liebe, den damit einhergehenden Unsicherheiten, wie man sich outet und überschäumenden Gefühlen; die gegenwärtigen Passagen wirken düsterer und bis zu einem gewissen Grad mysteriöser. Es dauert ein wenig, bis man mit Dylan mitfiebert und sich von dem aufkommenden Kriminalfall um Ellis mitreißen lässt, doch spätestens wenn die ersten Zeichnungen aus Ellis‘ Skizzenbuch bei Dylan eintreffen, kann man das Buch nur schwer aus der Hand legen. Der Autor greift viele ernste Themen auf, die zum Nachdenken anregen – Zwangsouting, Homophobie, Toleranz und Akzeptanz, soziale Stände und einige andere Themen, die viel Stoff für Diskussionen bieten. Zum Glück gelingt es dem Autor allen Themen einen entsprechenden Tiefgang zu verleihen und sie sensibel in die Handlung einzubetten, so dass nichts aufgezwungen oder überflüssig wirkt. Es ist ein Kunststück so viele teils ernste, teils leichtere Themen anzusprechen und miteinander zu verbinden, ohne eine Geschichte zu überfrachten. Die Figuren sind authentisch und sehr gut gezeichnet – Dylan lernt man als unsicheren, nerdigen Jugendlichen kennen, der kaum Freunde hat und dem es erst an Ellis Seite gelingt, aus dem Schatten herauszutreten. Er findet im Laufe der Geschichte immer mehr Mut, wächst an den Dingen, de er herausfindet und findet zu sich selbst. Ellis lernt man bereits als sehr starken Jugendlichen kennen, der genau weiß, was er will und wie er sein möchte – er zeigt offen wie er ist, ganz gleich ob er damit aneckt oder nicht. Er ist eine schillernde Figur, bei der man sehr gut nachvollziehen kann, warum Dylan sich so sehr verliebt hat. Die übrigen Figuren, allen voran Dylans bester Freund Mike, der gegen Leukämie kämpfen muss, sind sehr gut in Szene gesetzt. Stilistisch legt William Hussey einen spannend geschriebenen Roman vor, er teils Liebesgeschichte, teils Krimi ist. Die Balance zwischen beiden Genres gelingt ihm hervorragend, da man sowohl die wachsende Liebe zwischen Dylan und Ellis miterleben kann, als auch bei Dylans Recherchen hautnah dabei ist, wenn es darum geht die Hintergründe und Geheimnisse des Todes seiner großen Liebe aufzudecken. William Hussey hat einen sehr eindringlichen Schreibstil, der durch tolle Dialoge und Beschreibungen besticht und bei dem man teils auch zwischen den Zeilen lesen muss, um einige Untertöne mitzubekommen. Fazit: „Letztendlich waren wir auch nur verliebt“ ist ein sehr intensives, bewegendes Jugendbuch, das durch einen spannenden, abwechslungsreichen Mix aus Liebesgeschichte und Krimi besticht, authentische Figuren und einem fesselnden Schreibstil. William Hussey legt ein beeindruckendes Buch vor, in dem sein Hauptcharakter nicht nur über sich hinauswachsen kann, sondern sich auch vielen ernsten Themen stellen darf – Coming-Out, Homophobie, Konflikte mit der Familie und die Frage, was Toleranz/Akzeptanz überhaupt bedeutet. Dem Autor gelingt es mitzureißen, zu berühren und zum Nachdenken anzuregen. Wer realistische Jugendbücher mit ernstem Grundton mag, sollte auf jeden Fall einen Blick riskieren. Zu empfehlen.
Bei dieser Geschichte hat mich der Klappentext schon darauf vorbereitet, dass sie nicht ganz ohne Tränen auskommen wird. So ist es auch gekommen. Mich hat die Story sehr bewegt und aufgewühlt. Auch der Aufbau hat mir richtig gut gefallen, denn der Autor springt zwischen Gegenwart und Zukunft hin und her, immer passend zueinander. Der Schreibstil war gut an die Charaktere angepasst. Jugendliche reden halt doch anders, als Erwachsene. Einiges ist sehr emotional und auch unfassbar. Es wurde aufgezeigt, wie viel Toleranz doch eigentlich nur Fassade ist. Wie groß eine Liebe schon in der kurzen Zeit sein kann, kam gut rüber. Aber auch, wie viel man doch noch nicht voneinander weiß. Mit Ellis und Dylan hat der Autor ein sehr ungleiches Paar perfekt füreinander gemacht, aber die dunklen Seiten kamen Schritt für Schritt, durch diesen besonderen Aufbau ans Licht. Mich hat es stellenweise schon sehr mitgenommen. Die Geschichte lässt einen aber nicht hoffnungslos zurück, im Gegenteil. Mir hat dieses Buch sehr gut gefallen, auch wenn es wirklich traurig ist.

















