In all seinen Farben
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Description
Eine außergewöhnliche LGBTQIA+ Geschichte über Selbstfindung, Mut, Freundschaft und wahre Liebe von Own-Voice-Autor George Lester
In Robin Coopers Leben läuft gerade nichts, wie es sollte: Während sich alle anderen schon aufs College vorbereiten, häufen sich bei ihm die Absagen. Für Robin bricht eine Welt zusammen, als sein großer Traum von der Schauspielschule zerplatzt und er plötzlich ohne Plan für die Zukunft dasteht. Und dann ist da auch noch die Sache mit seinem Freund Connor, der sich nicht offen zu ihm bekennt. Alles ganz schön kompliziert! Doch als ihn seine Clique an seinem 18. Geburtstag in eine Drag Show schleppt, realisiert Robin, dass das Leben manchmal ganz eigene Pläne macht ...
Book Information
Author Description
George Lester arbeitet als Autor und freier Lektor, ist Musical- und Disney-Fan und begeistert auf der Bühne als Drag Queen mit dem Namen That Girl. Er lebt mit seinem Partner in Twickenham, London. Auf YouTube und Instagram (@ thegeorgelester) spricht George unter anderem über Bücher und übers Schreiben. In all seinen Farben ist sein Debüt bei ONE.
Posts
Schöne Geschichte
Die Geschichte war sehr schön. Mir hat es gut gefallen wie mann an das Thema rangegangen ist. Und was sind für coole Freunde die ihn so nehmen wie er ist. Einfach nur wunderschön. Und das Ende erst💘 . Bis auf den einen und seine Freunde die sind nicht so meins. Ich möchte gerne wissen wie es weitergeht.
Ein ganz besonderes Buch mit einzigartigen Protagonisten 🥰 Ganz besonders mochte ich, neben Robin, Kaye Bye und Robins Mutter. Sie hatten mein Herz ♥️ Es hat Spaß gemacht Robin zu begleiten und in die Welt des Drag einzutauchen. Ich habe viel Neues gelernt. Dass Themen wie Homophobie und Mobbing angesprochen werden, hat mir sehr gut gefallen. Habe das Buch regelrecht verschlungen und möchte unbedingt mehr davon! 💋
Ein richtig tolles Jugendbuch ab 14
Der Schreibstil von George Lester ist angenehm und leicht zu lesen. Der Einstieg hat mich an die Jugendbücher meiner eigenen Jugend erinnert. Die Seiten sind im Vergleich zu Büchern für Erwachsene eher wenig bedruckt. Ich finde Robin absolut sympathisch, in seiner Art, auch mit all den Fehlern die er begeht. Die Kritik, dass seine Lügen nicht gut sind, kann ich allerdings nicht nachvollziehen. Na klar sind Lügen Mist. Man darf aber dabei nicht vergessen: Er ist ein junger Erwachsener. Sie sind darauf "programmiert" dumme Entscheidungen zu treffen und irrational zu sein. Diese "nervigen" Jugendliche sind einfach stimmig mit dem Setting, in dem es spielt und für wen es geschrieben ist. Letztendlich erkennt Robin auch, dass das was er getan hat nicht richtig war. Auch das ist eine wichtige Erkenntnis, die für viele Menschen so manches Mal zu spät einsetzt, hier gerade so rechtzeitig. Für mich deshalb 4 von 5 Sternen, absolut lesenswert.
Ein Buch mit einer tollen Thematik, jedoch nicht ganz so gut umgesetzt die Freunde haben Geheimnisse voreinander die nicht sein müsste und einfach nicht richtig mit gesprochen wird. Der geheime Freund verändert sich das ganze Buch über nicht und ist einfach nur gemein. Robin ist sehr ich bezogen und hat sich für seine Freunde nur wenig interessiert was es Echt anstrengend gemacht hat das Buch zu lesen. Dennoch war das Thema Drag echt interessant und wenn es einen interessiert aufjedenfall lesenswert.
Eine süße Geschichte über Selbstfindung
Diese Young-Adult-Geschichte ist eher für eine jugendliche Leserschaft gedacht und so greift es alltägliche Probleme Heranwachsender auf: Selbstfindung, ungewisse Zukunft nach dem Schulabschluss, Selbstzweifel, die erste Liebe, Hausarrest, usw. Mit dem jungen Protagonisten konnte ich mich mit meinen fast 30 Jahren nicht mehr wirklich identifizieren. Und so fiel mir der Einstieg in die Geschichte auch recht schwer. Meiner Meinung nach zogen sich die ersten 100 Seiten sehr hin. Es passiert nichts Unerwartetes. Ich muss sagen, der Klappentext nimmt schon sehr viel von der Geschichte vorweg. Ab der Hälfte des Buches kam dann mehr Schwung auf und die Entwicklung der Geschichte gefiel mir deutlich besser als anfangs. Besonders gut gefallen hat mir die liebevolle Mutter-Sohn-Beziehung. Der „Neue“ Seth bringt Schwung in die Geschichte und ist ein sehr sympathischer Charakter. Insgesamt eine süße Geschichte, die allerdings recht vorhersehbar ist und mir wieder verdeutlicht hat, dass ich New Adult bevorzuge.
3,5 Sterne | Pluspunkte: Dialoge; der gesamte Dragquen-Part | Minuspunkte: Fokus; überstürztes Drama Ein einzelner Brief schafft es, Robins Leben in tausend Teile zu zerbrechen: Die LAPA (London Academy of Performing Arts) hat ihn abgelehnt und seine Träume dem Untergang geweiht. Sein Freund Connor ist keine Stütze, da er ihre Beziehung nicht öffentlich machen möchte. Für Robin fühlt es sich an, als hätte man ihm den Boden unter den Füßen weggezogen – doch vielleicht wird er auf der Bühne einer Dragqueen-Show neuen Halt finden. Ich habe den Dragqueen-Part in diesem Buch wirklich genossen. Ich persönlich kannte mich bisher wenig damit aus, war aber umso faszinierter von jedem neuen Detail. Sowohl die Darstellung der unterschiedlichen Dragqueens als auch die Erklärungen sind meiner Meinung nach sehr gelungen. Genauso fand ich die Art, wie Robin in die Welt der Dragqueens hineingerät, gut umgesetzt. Allerdings hätte ich mir gewünscht, dass das früher passiert wäre und auch allgemein einen größeren Raum im Buch eingenommen hätte. Es sind noch so viele (dramatische) Nebenhandlungen vorhanden, dass mir zwischendurch der rote Faden fehlte und ich das Gefühl bekam, man würde sich vom Kern der Geschichte entfernen, um sich im Drumherum zu verlieren. Mir ist bewusst, dass einige Aspekte für den Plot durchaus nötig waren, trotzdem fand ich manche Momente der Geschichte etwas chaotisch. Nicht richtig rund aufgebaut, sondern eher schnell eingeworfen, weil sie irgendwie nötig waren, aber nicht genügend Vorlaufzeit bekommen haben. Das ließ die Storyline auf mich etwas gehetzt wirken und nach einzelnen Charakteren dann und wann ihren ansonsten unbestreitbaren Charme. Speziell Robins Mutter und seine beste Freundin fand ich abseits solcher „hastig-dramatischen“ Momente ganz wunderbar und habe sie schnell ins Herz geschlossen. Robin selbst konnte ich nicht immer nachvollziehen, aber das ist okay und gehört dazu. Es macht Protagonisten meiner Meinung nach sogar ein Stück weit realistischer, wenn man selbst nicht immer einer Meinung mit ihnen ist.
In all seinen Farben von George Lester ❤️🩷🧡💛💚💙💜🤎🖤🩶 Habt ihr schon einmal eine Drag Show gesehen? ❤️🩷🧡💛💚💙💜🤎🖤🩶 Wieder einmal schwierig das Buch zu "bewerten". Mir hat es gefallen. Die Message war toll. Nur die Umsetzung der Charaktere war nicht immer meins. In Robins Leben läuft es nicht so, wie er es gerne hätte. Er bewirbt sich für eine Schauspielschule, und wie wir aus dem KT bereits wissen, wird er nicht angenommen. Er fällt hierbei in ein Loch. Völlig verständlich. Die Frage "was nun?" hat bestimmt schon jeden von uns einmal beschäftigt. Er hat sich zuvor nur auf dieses eine Ziel konzentriert und alles andere um sich herum ignoriert. Manchmal fühlten sich seine Gedanken und Handlungen für mich wie Zwänge an. Für "zu viel". Robin kennt nur das extreme. Seine Gefühle waren, für mich persönlich, immer sehr krass dargestellt. Als er eine neue Leidenschaft findet, stürzt er sich auch in diese mit allem was er hat, mit allem was er fühlt. Und blendet auch hier wieder alles andere aus. Auch seine besten Freunde. Auch als sie ihm dies sagen und betonen das er nicht immer alles auf sich projizieren soll - macht er genau das. In seinem Kopf und Gefühlen ist nur Platz für ihn und seine Probleme. Seine Freunde und Familie soll ihn unterstützen - er tut dies aber nicht für sie. Und das obwohl, gerade seine Mutter, echt cool sind. Tolle und aufopferungsvolle Charaktere. Tun sie nichts für mich - ignoriere und belüge ich sie. DAS hat mir gar nicht gefallen. Jeder soll seine Träume verwirklichen. Und das tut er. Und man spürt sein Glück hierbei. Er geht darin völlig auf. Aber zu lasten anderer. Ich persönlich kann das nicht nachvollziehen. Wenn ich mich ganz bewusst dafür entscheide die Menschen die mir wichtig sind zu verletzen und zu belügen, und mich dann wundere das sie nicht erfreut darauf reagieren. Ich fand die Story und die Selbstfindung toll. Aber nicht den Umgang mit anderen Menschen. Vor allem da keine Änderung des Verhaltens erkennbar war. "Ich hab XY durch meine Lügen verletzt und das tut mir leid. Deswegen lüge ich XY jetzt noch mehr an und mach weiter wie zuvor." Hier hätte ich mir eine andere Reflexion gewünscht.

Ich habe noch nicht viele Bücher aus dem Bereich LGBTQ+ Bereich gelesen und war entsprechend sehr gespannt auf das Buch. Es lässt sich schnell und flüssig runterlesen und ist sehr kurzweilig, was das Lesen des Buches echt einfach gemacht hat. Auch die Charaktere waren toll beschrieben und den Weg, den Robin gegangen ist. Aber: mir war es stellenweise zu viel an Auf und Ab's, zu viel Drama, das durch das ein oder andere konstruktive Gespräch gelöst werden hätte können. Insgesamt ist das Buch dennoch gerade auch für Einsteiger wie mich eine Empfehlung für diejenigen, die gerne diverse Bücher lesen
"In all seinen Farben" von George Lester ist eine berührende und authentische Coming-of-Age-Geschichte, die die Herausforderungen und Freuden der Selbstfindung in der LGBTQIA+-Gemeinschaft eindrucksvoll einfängt. Als Own-Voice-Autor bringt Lester eine persönliche und ehrliche Perspektive in die Erzählung ein, die die Herzen der Leser*innen erreicht und ihnen das Gefühl gibt, Teil von Robins Reise zu sein. Der Protagonist Robin Cooper befindet sich in einer schwierigen Phase seines Lebens. Während seine Freunde voller Vorfreude auf das College blicken, kämpft Robin mit Absagen und einem Gefühl der Isolation. Diese Ausgangssituation ist nicht nur emotional greifbar, sondern spiegelt auch die Unsicherheiten wider, die viele junge Menschen empfinden, wenn sie ihren Platz in der Welt suchen. Lesters einfühlsame Schreibweise zieht die Leser* sofort in Robins Gedanken und Gefühle. Die Themen Selbstakzeptanz und Mut stehen im Vordergrund der Geschichte. Robin muss sich nicht nur mit den Herausforderungen des Abschlussjahres auseinandersetzen, sondern auch mit seiner eigenen sexuellen Identität und den Erwartungen seiner Umwelt. Die innere Zerrissenheit und die Frage nach dem „Was wäre, wenn?“ geben der Geschichte eine tiefere Dimension und machen sie nachvollziehbar für alle, die schon einmal das Gefühl hatten, nicht dazuzugehören. Lesters Schreibstil ist zugänglich und angenehm, gleichzeitig aber auch voller Tiefe und Sensibilität. Die lebendige Sprache und die eindringlichen Beschreibungen der Emotionen machen das Eintauchen in Robins Welt leicht und unterhaltsam. Die Erzählung ist gepickt mit Humor und einem unerschütterlichen Optimismus, der trotz der Herausforderungen in der Handlung durchscheint. Insgesamt ist "In all seinen Farben" ein kraftvolles, inspirierendes Buch, das nicht nur LGBTQIA+-Lesenden, sondern allen jungen Menschen eine wertvolle Botschaft vermittelt: Selbstfindung ist ein Prozess, der Mut erfordert, und wahre Freundschaft und Liebe sind essenziell auf diesem Weg. George Lester hat mit seinem Debüt einen unvergesslichen Roman geschaffen, der sowohl unterhält als auch zum Nachdenken anregt. Ein absolutes Muss für Fans von emotionalen Coming-of-Age-Geschichten!
Ein tolles Buch, das mich ab der ersten Seite begeistert hat, mich zum schmunzeln gebracht hat und mir ein Funkeln ins Herz gezaubert hat. Und das lag vor allem an den tollen Charakteren. Der Protagonist Robin war von Anfang an super sympathisch und liebenswert in seiner Art, seiner Redensweise, der Leidenschaft für das Theater und seiner Liebe für seinen heimlichen Freund Connor. Mein liebster Charakter war jedoch Robins Mutter. Das tolle Verhältnis zwischen ihr und ihm, das Vertrauen, ihre Unterstützung, die gemeinsamen Gespräche und der Humor haben mir beim lesen ein warmes Gefühl gegeben. Genauso wie die ganze Geschichte von Robin, der nachdem sein Traum geplatzt war lernte, dass das Leben seine eigenen Pläne machte. Der an seinem 18 Geburtstag in der Schwulenbar Entity eine Drag Show sah und dadurch einen neuen Traum fand. Und diesen Traum zu verfolgen und wahr werden zu lassen war nicht immer einfach. Da waren Mutproben in Form von Schminke kaufen und Schminksessions, Hohe Schuhe und das Tanztraining, da waren die Angst zur Zielscheibe zu werden aufgrund eines Vorfalls im Sommer, die Wut und Fassungslosigkeit über die Welt und der nur kleinen Nischen für queere Menschen. Da waren Schuldgefühle wegen der Heimlichkeiten und Lügen vor seiner Mutter. Die Thematik des Drags fand ich klasse, man bekam hierzu viele Infos sowie Einblicke durch die verschiedenen Künstler und ihre Geschichten. Besonders faszinierend war der Mensch hinter Robins Drag Queen Inspiration. Seine Geschichte, seine Vision und seine ganze Art waren inspirierend. Besonders gefallen hat mir sein Rat, dass Lügen Mist waren und dass er diese seiner Mutter offenbaren sollte. Und auch Robins Mutter selbst hatte einen wichtigen Rat für Robin, den ich zitieren möchte: ,,Nichts ist umsonst, so ziemlich alles passiert aus einem guten Grund“. Ich fand es zudem wichtig zu lesen, dass sie wusste, wie dramatisch er oft wurde und dass sie ihre Angst um ihn ansprach, genauso wie ihre Verletztheit in Bezug auf die Lügen. Das Ende war dementsprechend dramatisch und psychologisch zugleich, vor allem aber berührend und einfach nur schön. Ich hatte die letzten Seiten ein breites Grinsen im Gesicht und sogar ein paar Tränen in den Augen. Ein wirklich besonderes Buch.
Der beste Punkt mal zuerst: das Buch ist sehr queer und gleichzeitig zeigt es, dass Drag nicht ausschließlich für schwule Männer/Queerios ist. Auch wenn Robin durchaus einige Klischees erfüllt, wirkt alles wirklich sehr natürlich und das ganze Buch ist irgendwie total authentisch. Es gibt irgendwie keinen Charakter, den ich nicht in mein Herz geschlossen hätte und die Story ist super angenehm und flott zu lesen. Es gibt zwar einiges an Drama, es ist ja schließlich immer noch ein Buch über Drag, aber es ist trotzdem fabelhaft. Insgesamt hätte ich an dem Buch so gut wie gar nichts auszusetzen, wäre da nicht die komische Übersetzung gewesen… Es gibt einfach Begriffe die sich schwer oder nicht direkt ins Deutsche übersetzen lassen, besonders aus der Drag/Gay Szene. Aber leider bin ich im Buch eben dann auch immer wieder über solche komische Stellen gestolpert. Ich habe ein paar Kapitel aus dem englischen Buch gelesen und da wirkt es einfach flüssiger und authentischer. Meiner Meinung nach sehr, sehr schade und nur deshalb gibt es leider einen Stern Abzug: 4/5 Sterne.
Hat mir ganz gut gefallen und war defintiv mal etwas neues
Die Geschichte von Robin habe ich jetzt innerhalb von nicht mal einem ganzen Tag gelesen, weil ich die Charaktere einfach so gut fand. Bei der Handlung hat mich leider gestört, dass die Charaktere Streit hatten, dann einmal geredet haben und alles wieder gut war. Meiner Meinung nach Bedarf es mehrerer Gespräche bzw mehr Zrit nach einem Streit. Mit der Drag-Szene bin ich vorher noch nie in Berührung gekommen, sodass es für mich auch sehr interessant und informativ war. Auch der Schreibstil war sehr angenehm zu lesen. Dieses Buch würde ich allen empfehlen, die gerne Bücher mit lgbtqia+ Charakteren lesen, da es in diesem Buch wirklich absolute Normalität ist, was ich sehr gemocht habe
Ein wirklich tolles Buch; ich mochte Greg und vor allem Seth sehr sehr gerne . Mit Nat , Robins bester Freundin bin ich leider überhaupt nicht war geworden und fand sie einfach nur zickig , Ich bezogen und übergriffig … klar Robin war sehr selbst bezogen; aber ich glaube das ist ok, wenn ein Riesen Traum platzt und man sich komplett neu finden muss. Zu Connor sag ich mal garnichts und seine mum keine Ahnung fand ich auch teilweise schwierig … Unterm Strich war es aber eine wirklich tolle Story mit sehr viel Herz Schmerz und vielen tollen Gefühlen ❤️🩹 und grade Seth war einfach sooo toll und so ein großer Supporter❤️❤️
Gleich mit den ersten Sätzen war mir klar: Dieses Buch wird mich nicht mehr loslassen. Ich werde in ihm versinken und es lieben von der ersten bis zur letzten Seite. Ich werde mit Robin mitbangen und fiebern. Ich werde mit ihm leiden, lachen oder weinen. Ich werrde mit ihm fühlen. Die Absage der Schauspielschule, die Robin erhält, lässt alles zusammenbrechen, was er sich bislang erträumt hat. Er muss sich damit auseinander setzen, nicht zu wissen, was er mit seinem Leben anfangen soll, während seine Freunde in die Welt entlassen werden. Am College ihr Glück versuchen, ihre eigenen Erfahrungen machen und all das ohne ihn. Ich hatte mit jedem Satz, den George Lester schreibt, um mir Robin näher zu bringen, das Gefühl, einer von Robins Freunden zu sein. An seiner Seite zu stehen und zu sehen, wie er leidet und doch versucht auf seine Art und Weise für seine Freunde dazu sein. Sich für sie zu freuen. Der erste Besuch in der Drag Show verändert für Robin alles und hat auch mich als Leserin in eine Welt entführt, die mir zwar bekannt ist, aber nicht auf die Art und Weise, wie George Lester sie mir nahe gebracht hat. Robin als Charakter muss man einfach mögen. Man muss sich einfach an seine Seite begeben und all das erleben, was er erlebt. Gerade auf Gefühlsebene. Seine Suche nach dem eigenen Selbst sorgt nicht nur dafür, dass Robin verletzt wird, sondern dass er auch selbst derjenige ist, der Gefühle verletzten muss. Bis er sich findet. Die Person, die er schon immer sein sollte und vielleicht auch ein kleines Stück wollte. Dieser Roman ist gefühlvoll und berührend und er öffnet eine Welt, in die wir uns viel öfter begeben sollte. Das Buch hat mich zum Nachdenken angeregt, mich schmunzeln und vor allem fühlen lassen. Es hat einen Einblick in die Welt der Drags gewehrt, einen Blick hinter die Kulissen quasi. Und - so komischer das jetzt vielleicht klingt - ich habe mich bei den Treffen zwischen Robin und den Dragqueens regelrecht wohl gefühlt. Dieses herzliche, familiäre und wunderbare Auftreten der Menschen, die fortan eine Rolle in Robins Leben spielen, hat mir sehr gefallen. Sie animieren ihn dazu, zu sich selbst zu stehen. Zu seinen Gefühlen, zu seinen Gedanken. Zu dem Robin, der er ist. Mit allem, was dazu gehört. Ich könnte noch ewig weiter schwärmen, aber das würde hier vermutlich total den Rahmen sprengen. Ich kann, möchte und muss euch dieses Buch einfach ans Herz legen. Sei es als Einstieg ins queere Geschehen, sei es für alte Hasen oder einfach für jene, die sich von Robin und seiner Suche nach seinem eigenen Selbst, verzaubern lassen wollen. Von mir eine absolute Leseempfehlung.
Robin Cooper gehört auf die Bühne
Die Geschichte rund um Robin und seine Freund:innen ist gut, solide und wie für mich zu erwarten vorhersehbar. Das ist allerdings vollkommen okay. Die richtigen Knöpfe konnte dennoch George Lester bei mir drücken das ich nur so über die Seiten flog. Der Schreibstil ist locker leicht und passt gut zu einem Jugendbuch. Natürlich ist das Alleinstellungsmerkmal hier „Drag“ sonst hätte die Story deutlich weniger Glanz. Die Mutter von Robin ist mir fast zu viel. Sympathisch ja, auf jeden Fall, allerdings auch etwas seltsam da sie häufig wie seine beste Freundin rüberkommt und naja das war mir dann zu drüber, irgendwie auch komisch. Dennoch hätte ich nichts gegen eine Fortsetzung der Geschichte, genug Spielraum lässt das Ende zu.
Kurzweilig, authentisch und besonders. Zur Geschichte: Das Herzstück dieses Buches ist für mich ganz klar seine interessante und spannende Thematik, von der man nicht alle Tage liest. Ich hatte bisher nur wenig Berührungspunkte damit und fand die Einblicke dementsprechend sehr aufschlussreich und bereichernd. Außerdem finde ich es generell einfach toll, dass diese Thematik in einem Jugendbuch aufgegriffen wird. Es handelt sich bei dieser Erzählung um eine Own-Voice-Geschichte, was für mich auch deutlich zu spüren war: Die Ausführungen des Autors wirken authentisch und feinfühlig. Er macht die Thematik greifbar und beschreibt sehr anschaulich. Daneben geht es in diesem Buch viel um Selbstfindung, Träume, das Erwachsenwerden, Selbstvertrauen, Mut und innere Stärke, aber auch Themen wie Freundschaft, Familie, Liebe und Zusammenhalt finden hier Platz. Die Handlung darum herum konnte mich leider nicht ganz so sehr begeistern. Es gibt eine toxische Beziehung, viel unnötiges Freundschafts- und Familiendrama sowie einige Wiederholungen. Die Geschichte liest sich flüssig und die Zeit verging beim Lesen wie im Flug, jedoch hatte ich oftmals das Gefühl, dass der Autor seinen Fokus zeitweise verloren hat. Die Geschichte ist nicht unbedingt ereignisreich, berichtet Alltägliches und plätschert so dahin, was auch nicht weiter schlimm ist, die Thematik steht hier ganz klar im Vordergrund, aber es passiert hier objektiv betrachtet einfach nicht so viel und wenn dann gibt es Drama. Die typischen Teenie-Probleme wurden allerdings wiederum authentisch und nachvollziehbar aufbereitet. Die Liebesgeschichte spielt sich eher im Hintergrund ab, aber das war für mich hier auch völlig legitim. Davon abgesehen hätte ich mir auf emotionaler Ebene jedoch etwas mehr Tiefe und Intensität gewünscht. Robin's Gefühle waren für mich nicht immer ganz so greifbar wie ich es gerne gehabt hätte. Zu den Charakteren: Die Geschichte wird aus Robin's Sicht in der ersten Person Singular erzählt. Robin ist ein interessanter Charakter mit einer starken Persönlichkeit, jedoch hat er mich mit seiner Art hin und wieder auch ziemlich genervt. Ich konnte einfach nicht verstehen, was diese ständige Geheimniskrämerei und die ewigen Lügen sollten, das hat so Vieles kaputt gemacht und hätte einfach nicht sein müssen. Sein Handeln war mir oftmals ein Rätsel, aber ich fand es dennoch schön zu sehen, wie er in etwas aufblüht und leidenschaftlich bei einer Sache dabei ist. Die restlichen Charaktere sind vielfältig und bunt, blieben für mich aber leider auch etwas blass. Ich hätte sie gerne noch besser kennengelernt und mehr über sie erfahren, insbesondere über Robin's beste Freund:innen. Zum Schreibstil: Das Buch lässt sich angenehm leicht und flüssig lesen. Der Autor hat einen jugendlich-frischen, anschaulichen und greifbaren Schreibstil, dem man gut folgen kann. Das Glossar am Ende des Buches ist eine gute zusätzliche Unterstützung. Fazit: Thematisch ist dieses Buch unglaublich stark, weswegen ich es trotz meiner Kritikpunkte nur empfehlen kann. Etwas mehr Intensität, Tiefe und Emotionen wären zwar schön gewesen, aber das Hauptthema des Buches wird auf jeden Fall würdig vertreten sowie anschaulich, authentisch und greifbar vermittelt. Das Buch ist trotz Niederlagen auf Seiten seiner Charaktere stets hoffnungsvoll, gibt Kraft und macht Mut. Es lehrt seine Leser:innen, sich selbst treu zu bleiben und den eigenen Weg zu finden, was eine wunderschöne Botschaft ist. Ich vergebe sehr, sehr gute 3,5 von 5 Sternen und spreche trotz allem eine große Leseempfehlung aus! Mir persönlich wurde hier nur einfach manchmal etwas zu viel Wind um nichts gemacht sowie belangloses Teenie-Drama hochgepusht. 3,5/ 5 Sterne ⭐️

Zwischen toxischen ungeouten Freund und Schulstress vor dem Abschluss meistert Robin Cooper gerade so seinen Alltag. Seine besten Freunde unterstützen ihn dabei, doch als die Absage zu seinem großen Traum, die Aufnahme in eine renommierte Schauspielschule kommt, erkennt Robin schnell, dass es für ihn noch andere Wege gibt sich künstlerisch auszutoben: Drag. Wunderbares Buch über Selbstfindung und Selbstakzeptanz. Selbst wenn man mit Drag nichts am Hut hat, kann die Geschichte rund um Robin und sein Drag Awakening auf unterhaltsame überzeugen.
Turbulente Geschichte über einen Jungen der seine Liebe zum Drag entdeckt.
Eine leicht verständliche Story mit sympathischen Charakteren, Humor, Drama und viel Glitzer. Die Geschichte hat Höhen und Tiefen. Man begleitet Robin auf seinem Weg in die Drag Welt und der gestaltet sich nicht gerade einfach. Unterstützt wird er dabei durch seine Freunde Natalie & Greg, die es mit ihm nicht ganz einfach haben. Nach einer Absage die sein Leben komplett verändert gibt er seinen Traum, auf der Bühne zu stehen, fast auf. Als ihn seine Freunde zu seinem Geburtstag zum ausgehen ermutigen, hat er den Abend seines Lebens. Doch der Weg auf die Drag Bühne ist mit einigen Hindernisse gespickt. Ein schönes Buch um einen kleinen Einblick in die Welt des Drag zu bekommen. Doch Achtung, auch Homophobie und toxische Verhaltensweisen haben ihren Platz im Buch eingenommen. Mir hat es ganz gut gefallen und auch der Schreibstil war sehr angenehm. Die Story war spannend und leicht schockierend. Aber sie hat mich jetzt nicht an meinen Stuhl gefesselt. Eher ein Buch das man gut mal zwischendurch oder nebenher lesen kann.
Hab geliebt über das Buch in die Drag-Welt tiefer eintauchen zu können/zu dürfen. Ich hatte sehr lange gehofft das Robin mit mit Greg etwas mit Greg anfängt und das gemeinsame Erlebnis in den Sommerferien tiefer und emotionaler aufgegriffen wird. Bin aber dann auch ein sehr großer Fan von Seth geworden. Mit dem Schreibstil bin ich leider nicht so ganz warm geworden, sehr viel erzähltes und Gespräche, insgesamt wenig tiefgründig. Die Konflikte waren teilweise seltsam aber dennoch refletiert. Gesamt hatte ich das Gefühl, dass super viel passiert aber sich für nicht ausführlich die Zeit genommen wird, sondern vieles in der Erwähnung bleibt.
Ich hatte das Buch schon lange auf meinem Stapel im Regal; angesprochen hatte mich das Cover und festgehalten Robins Geschichte. Wahrscheinlich weil ich selbst immer Musicaldarstellerin werden wollte & meinen Traum nicht ausleben kann/konnte. Während Robin die Drag Welt für sich findet und neue Hoffnung schöpft und auch lernt das alles zu seiner Zeit kommt habe ich mir mal wieder selbst gesagt, es ist okay nicht zu wissen wo & wie ich wann stehe. Irgendwann finde ich bestimmt etwas was mich so fasziniert wie Robin. Das Buch hat sich schnell lesen lassen, war einfach zu verstehen und hatte natürlichen den simplen Humor einer Person die zur Regenbogenfam gehört. Bin mit meinen fast mitte 20 vielleicht nicht die Leserin die das Buch üblicherweise liest. Gebe aber auf jeden Fall 4 (verdiente) Sterne.
Der siebzehnjährige Robin hat es grade nicht so leicht. Sein Freund steht nicht öffentlich zu ihm und hängt mit homophoben Blödmännern rum, eine Absage von der Schauspielschule wirft ihn aus der Bahn und zu allem Überfluss gibt es auch noch einen Neuen in der Klasse, der ihn komplett verwirrt. Damit er auf andere Gedanken kommt, schleppen ihn seine Freund*innen Natalie, Priya und Greg an seinem Geburtstag in einen Gay Club, in dem eine Drag-Veranstaltung stattfindet. Robin ist sofort hin und weg von den bunten, tanzenden und singenden Queens. Ob er das auch könnte? "In all seinen Farben" ist ein richtig schönes Jugendbuch mit einem tollen Protagonisten. Robin ist ein eher sensibler, freundlicher Junge, der auch kein Problem damit hat, seinen Tränen freien Lauf zu lassen. Er hat ein sehr gutes Verhältnis zu seiner Mutter und Freundschaften, die ihm wichtig sind. Im Laufe der Geschichte lügt er ein paar Mal, um seine neue Leidenschaft auszutesten, allerdings finde ich das gar nicht so schlimm wie die Leute in seinem Umfeld. Robins Kumpel Greg ist eine Art sanfter Riese, den ich sehr mochte. Priya, seine Mitschülerin im Tanzkurs, taucht nicht ganz so oft auf, war mir aber sympathisch. Am wichtigsten ist ihm aber seine beste Freundin Natalie, zu der ich während der Geschichte eine Art Hassliebe entwickelt habe. Erst fand ich sie nervig, weil sie jeden Satz mit "Süßer / Schatzi / Darling / Babe / andere Kosenamen" einleitet oder beendet. Das machen die anderen teilweise zwar auch, aber eben nicht so exzessiv. Dann wurde ich wärmer mit ihr, weil ich es mochte, wie sie zu sich und ihren Bedürfnissen steht, wie sie Robin den Rücken stärkt, sich aber gleichzeitig nichts von ihm gefallen lässt. Am Ende hat sie es dann aber für mich leider wieder maßlos übertrieben, denn so schrecklich benimmt sich Robin mit der Drag Sache nun auch nicht und sie ist mir da ein bisschen zu dramalastig. Außerdem hatte ich das Gefühl, dass sie vielleicht begreifen muss, dass er nicht ihr "token gay" ist. Robins geheimer Freund, Connor, tat mir anfangs ziemlich leid, weil ich weiß wie es ist, sich nicht vor der ganzen Familie outen zu können. Die Typen, mit denen er sich umgibt, hat er aber selbst ausgewählt und dass er Robin nicht hilft, als dieser von ihnen angegriffen und beleidigt wird, geht gar nicht. Die ganze Beziehung ist nicht gesund, aber zum Glück gibt es den Neuen, Seth, der Robins Herz nicht nur höher schlagen lässt, sondern ihm auch beisteht (und der ein bisschen geheimnisvoll wirkt). Robins beginnende Leidenschaft für Make-Up und Drag wird vorsichtig größer, wober er anfangs noch unsicher und nervös ist. Das kam total realistisch und natürlich rüber. Er muss viel üben, um besser zu werden, statt gleich ein komplettes und perfektes Gesicht schminken zu können. Die Queens im Club nehmen ihn unter ihre Fittiche und da hat mir besonders gefallen, dass es auch zwei Frauen (eine trans und eine cis) gibt, die Drag machen und dass auch angesprochen wird, wie schwer es Frauen in dieser Kunstform haben. Außerdem gibt es einen Drag King. Ich habe Drag tatsächlich immer als etwas ausschließend empfunden, daher fand ich diese Inklusivität super. Zum Ende hin gibt es nochmal ordentlich Drama, nicht nur mit Robins bester Freundin, sondern auch mit seiner Mutter, die ich auf einer Seite verstehen konnte, auf der anderen aber etwas überzogen fand. Der Schreibstil ist typisch Jugendbuch, man fliegt sehr schnell durch die Seiten. Im Anhang gibt es außerdem eine hilfreiche Erklärung der wichtigsten Begriffe, die vielleicht nicht alle kennen können. Am Ende also eine wirklich schöne Coming of Age Geschichte, mit tollen Charakteren, Drama, Liebe, Freundschaft und einem kleinen Einblick in die Drag Szene. Sehr empfehlenswert.
Diese Geschichte ist bunt und aufregend, aber auch emotional und mutig. Sie löst ein kribbeln beim Lesen aus und man fiebert einfach nur mit. Eine tolle Liebesgeschichte ist auch vorhanden🥰 Einfach nur lesenswert!❤️ Begleite Robin auf den Weg der Selbstfindung und stürze dich gemeinsam mit ihm in die Welt der Kunstform: Drag👑 Dieses Buch vermittelt eine tolle Botschaft! Der Fokus liegt hier viel auf der Selbstfindung und dem Weg dorthin. Der Schreibstil und die lockeren aber auch oft tiefgründigen Konversationen konnten mich sehr begeistern. Diese Geschichte hat mich sehr gefesselt. Sie ist übrigens auch sehr schön als Audiobook vertont! Fazit: Bücher wie dieses sollte es öfters geben! Solche mutigen Geschichten sind unglaublich wichtig und lesenswert. Sie erweitern den Horizont des Lesers und sensibilisieren diesen noch dazu. Eine Geschichte die Herzklopfen verursacht! Absolute Leseempfehlung! ❤️😍🌈

Plan B ist besser als gar kein Plan
Bei diesem Buch hat mich der Klappentext wahnsinnig angesprochen, denn alleine die Tatsache einen Ausflug in die Welt der Drag Queens zu machen, fand ich mega interessant. Auch wenn es nicht alle so sehen, ist Drag eine Art von Kunst, die man mit offenen Augen betrachten muss, sehen muss, welche harte Arbeit dahintersteckt und was der Künstler mit seiner Darbietung ausdrücken will. Deswegen fand ich dieses Buch mehr als positiv, denn genau darum geht es. Wir lernen zu Beginn Robin kennen. Einen jungen Mann, der ganz klare Träume verfolgt, ganze klare Ziele vor Augen hat und keinen Plan B besitzt. Denne r setzt wirklich alles auf eine Karte, nämlich auf die, dass er an der Schauspielschule seiner Träume angenommen wird. Zudem will er mit seiner besten Freundin in eine WG ziehen. Wenn dann alles anders kommt, braucht man etwas anderes als den Plan A. Robin ist ein wahnsinnig sympathischer junger Mann. Einer, der das Herz auf dem rechten Fleck hat und manchmal zu gut für diese Welt ist. Er hat tolle Freunde, die hinter ihm stehen. Allerdings aktuell einen Freund, der nicht zu ihm steht und sich nicht outen will. Das macht Robin sehr zu schaffen. Ebenso auch, dass seine Mutter ständig am arbeiten ist und vieles von Robins Problemen nicht mitbekommt. Er ist kreativ und traut sich etwas. Probiert sich aus und saugt Neues wie ein Schwamm auf. Auch wenn ihn Selbstzweifel plagen, vertraut er schlussendlich auf seine Freundin und seine Drag Mutter, die voll und ganz hinter ihm stehen. Im verlauf des Buches lernt man auch noch andere wunderbare Charaktere kennen, die einem das Lesen versüßen und die wunderbar in diese Story hineinpassen. Dieses Buch ist eines der wenigen, wo mich wirklich alle Protagonisten überzeugen und es niemanden gibt, der unsympathisch ist oder dort nicht hineinpasst. Jeder einzelne von ihnen hat Ecken und Kanten, aber genau das ist es, was dieses Buch so einzigartig macht. Denn sie laufen nicht nach Schema F ab, sondern sind individuell. Hat mir mehr als gut gefallen und ich konnte mich dort wirklich fantastisch hineinlesen. Der Schreibstil macht es einem aber auch mehr als einfach. Denn dieser ist gradlinig, unverschnörkelt, unaufgeregt und sehr gut lesbar. Man kann dieses Buch aufschlagen und von jetzt auf gleich in diesem versinken und will es nicht mehr weglegen. Es gibt sogar spannende Momente, in denen man mit Robin mitfiebert, in denen man genau weiß, wie er sich fühlt. Ein Gefühl aus himmelhochjauzend und tiefbetrübt. Es ist real, greifbar und gibt dem Leser das Gefühl, diese Situationen nur zu gut zu kennen. Denn nicht immer verläuft alles im Leben nach Friedefreude Eierkuchen, oftmals bedarf es kleinen Umwegen, um das Ziel zu erreichen. Die Story selbst, hat mich ebenfalls überzeugt. Sie ist fantastisch und ich mochte es Einblicke in die Welt der Drag Queens zu bekommen. Auch zu erleben, wie sie eine neue Queen erschaffen, was für eine wirkliche Arbeit dahintersteckt und dass es eindeutig Kunst ist. Auch die Ängste und Zweifel, die Niederlagen und Rückschläge sowie am Ende das fulminante Finale machen diese Story zu etwas besonderem. Man kann sich in Situationen selbst hineinversetzen und weiß, was es bedeutet keinen Plan B zu haben. Umso grandioser war es am Ende, dass aus der Not heraus, oftmals die beste Idee geboren wird. Meine Bewertung: 5 Sterne Ein Buch, welches nicht nur durch seine tollen Protagonisten besticht, sondern auch durch die Story. Glitzer, Glamour, Musik und ein Feuerwerk der Farben warten auf den Leser. Den der Blick in die Welt der Dragqueens ist nicht nur schillernd, sondern auch mit viel Arbeit verbunden. Oftmals ist Plan B im Leben der Richtige, wenn das Schicksal Plan A zunichtemacht. Ein fantastisches Buch, für alle, die Lust auf eine schillernde Welt haben, die sich anders offenbart als gedacht. Ein kleines Lesehighlight!

Diese Rezension enthält Spoiler. Für mich war es das erste Buch in dem es um einen Homosexuellen Charakter geht, der seine liebe zu Drag entdeckt. Für mich war es eine tolle Erfahrung ein Buch außerhalb meines normalen Genre zu lesen. Ich habe mich sehr auf das Buch gefreut und bin ohne Erwartungen ans Lesen gegangen. Mir hat der Schreibstill sehr zugesagt, ich bin gut durchs Buch gekommen und hatte auch keine Probleme der Handlung zu Folgen. Die Charakter waren größtenteils wirklich nett und auch sympathisch. Robin ( Hauptcharakter) fand ich toll. Er war vom ersten Augenblick sympathisch und ich habe mich sehr gefreut seine Entwicklung zu begleiten. Ich fand ihn etwas anstrengend wie die Absage seiner Bewerbung für die Tanzschule gekommen ist. Ich verstehe vollkommen wie es ihm in dieser Situation ergangen ist, aber ich habe es nicht verstanden, weshalb er zwanghaft versucht etwas anderes für sich zu finden. Durch dieses zwanghafte Suchen, hat er nicht nur seine Freundschaften aufs Spiel gelegt, sondern hat sich auch etwas im Charakter verändert. Er war vor der Absage sehr Fokussiert, hat Tanzunterricht und Gesangsunterricht genommen und dann war es vorbei, natürlich kann man es als eine normale Menschen Reaktion nehmen, dennoch war mir das alles doch zu viel. Robin seine Freunde fand ich toll, sie haben ihn unterstütz und sind immer an seiner Seite gestanden, doch durch dieses Zwanghafte suchen, von etwas neuen, hat sich die Freundschaft zu seinen Freunden verändernt. Für mich als Leser war Nat sehr anstrengend gegen Ende hin. Sie hat ihre Rolle als Beste Freundin in Gefahr gesehen und die darauf folgenden Veränderung in seiner Persönlichkeit und art und weisse zu kritisch gesehen, gegen Ende hin hat sich der "Streit" gelegt, allerdings war mir das zu wenig erklärt, hätte da definitiv gerne eine Szene mehr gehabt. Greg war für mich teilweise nicht wirklich am Bildschirm, er war sehr leise, da er sehr selten im Buch vorgekommen ist, daher hat es mich am Schluss umso mehr gewundert, das er sich so aufgeführt hat und ein solches Theater gemacht hat, für mich war das irgendwie nicht ganz logisch. Robin sein Verhalten seiner Mutter gegenüber und auch seiner Schulischen Leistung war für mich toll getroffen, reagiert wie ein normaler Teenie eben. Ich fand das Robin seine Mutter sehr entspannt war und ihren Sohn sehr vertraut hat, daher hat es mich schon etwas geschockt wie sie von einer entspannten Mutter zu einer Helikopter Mutter geworden ist, ich empfand sie sehr unsympathisch in diesen Szenen. Sie hat leider Robin nie alles erzählen lassen und das fand ich nicht gerecht, hätte gehofft das sie in dieser Hinsicht anderes ist und ihrem Sohn mehr vertraut und ein normales Gespräch mit ihm führen kann ohne ihn Hausarrest zugeben und ihn zu drohen das die Nachbarin Babysitter spielt. Ich fand Robin seine Entwicklungen toll!! Endlich hat er seinen Beziehung zu Conner (GF) beendet, nachdem jener ein zweites mal zuschauen wollte, wie seine Freunde Robin zusammen schlagen. Ich fand es toll, das Drag Robin soviel vertrauen geschenkt hat, endlich diese "Beziehung" zu beenden und endlich seine wahre Liebe zu finden. Mir hat diese Entwicklung toll gefallen, auch die Beziehung die sich zwischen seinen neuen Mitschüler und ihm ergeben hat. Ich fand es einfach toll wie sich die beiden Blind vertraut haben, obwohl sie sich nicht gekannt haben. Es war einfach vom ersten Augenblick wie geschaffen. Für mich war das Ende wirklich toll. Robin hat seine erste Show toll überstanden und die Freundschaftskrisen sind dadurch wieder bereinigt und alles ist wie früher. Allerdings hätte ich gerne (wie oben erwähnt) gerne noch 1-2 Szenen mehr gehabt, die sich mit dem Thema der Freundschaftskrise befassen, das ist aber meine Meinung. Ich gebe den Buch 4 Sterne ⭐️
5 Sterne
Dieses Buch ist absolut empfehlenswert, gerade für junge Erwachsene. Es werden so viele wichtige Themen rund um das Thema LGBTQIA+ angesprochen und erklärt. Die Gefühlswelt eines jungen Mannes wird detailliert aufgeführt, der neben dem Schul- und Unistress sich auch noch mit dem Thema Selbstfindung auseinandersetzen muss. Sein Freund hat sich noch nicht geoutet und ihr Liebesleben ist ein ständiges Versteckspiel, welches ihn zusätzlich belastet. Die Drag Queens sind für ihn eine Erleuchtung, aber um selbst diesen Schritt zu gehen, braucht man viel Mut und Unterstützung. Das Buch nimmt den Leser mit auf eine Achterbahn der Gefühle. Man fiebert und leidet mit Robin mit und sieht ihn immer mehr an sich selber Glauben und wachsen. Dieses Buch macht einfach Spaß zu lesen.
Ich habe bisher kein Buch aus dem LGBTQ+ Bereich gelesen und war sehr gespannt, wie ich damit zurecht kommen würde. Wir lernen Robin kennen, der für seinen Traum am College alles gibt. Unbedingt möchte er eine Ausbildung als Tänzer machen. Doch es kommt, wie es kommen muss: es hagelt nur Absagen. Ohne Plan für die Zukunft muss er sich auf den Weg zu sich selbst machen... Dieses Buch hat mir wirklich gut gefallen. Ich hatte keinerlei Probleme damit, mich in die Liebesgeschichte einzufinden, was mich positiv überrascht hat. Die Geschichte ist für eine etwas jüngere Zielgruppe (ca. ab 14 Jahre) gedacht, wodurch mir die Sprache an einigen stellen zu jugendlich erschien. Robin macht in seinem Leben nicht alles richtig, verheimlicht Dinge und sagt öfter mal seine Meinung nicht. Das alles macht ihn aber authentisch. Es zeigt, wie es vielen Jugendlichen geht und dass diese Fehler ganz normal sind. Natürlich habe ich sein Verhalten nicht gut gefunden, aber es wurde ohne unnötiges Drama wieder aufgelöst. Generell finde ich, dass die Geschichte sehr gut ohne unnötiges Drama funktioniert und erzählt ist. Einen kleinen Kritikpunkt habe ich dennoch: an manchen Stellen hätte ich mir noch mehr Tiefgang gewünscht und eine Bindung zu den Protagonisten wollte sich auch nicht ganz einstellen. Ansonsten hat mir die Geschichte super gut gefallen, sie lässt sich leicht lesen. Gerade mit dem Thema Drag bin ich noch nie in Berührung gekommen. Es hat mir unglaublich viel Spaß gemacht, darüber zu lesen. Dieses Buch ist die perfekte Lektüre für einen Sommertag!

Ich hatte mich sehr auf die Geschichte von Robin gefreut, da sie wirklich vielversprechend klang. Ich finde Drag und alles was dazu gehört sehr spannend und interessant, aber ich habe bisher noch kein Buch über dieses Thema gelesen und kenne mich bisher auch noch nicht so gut in dem Gebiet aus und war deshalb umso gespannter. Robin Coopers Traum zerplatzt mit einer weiteren Absage eines Colleges, an dem er sich beworben hat. Für ihn bricht die Welt zusammen, sein größter Traum an der Schauspielschule zu studieren verpufft wie eine Rauchwolke. Zumindest in seinen Augen. Aber nicht nur, dass er keine Ahnung hat was er mit seinem Leben anstellen soll macht ihm zu schaffen, sondern auch sein Freund. Sein GF.GF steht für geheimer Freund so nennt Natalie, seine beste Freundin, seinen Freund Connor. Denn die Beiden sind zwar zusammen, aber Connor ist nicht geoutet und auch ihre Beziehung ist ein großes Geheimnis. Connor bekennt sich nicht offen zu ihm, er hat nicht nur eine schwierige Familie, sondern auch homofeindliche Freunde. Robin ist wirklich sehr gutmütig zu ihm, denn man sollte sich erst dann outen, wenn man dazu bereit ist. Aber Connor und Robin sollen nicht einmal miteinander reden und das alles macht Robin mehr zu schaffen, als er anfangs denkt. In den ersten 100 Seiten geht es viel darum zu erfahren wer Robin ist und was ihn ausmacht. Wer sind seine Freunde und wie ist die Beziehung zwischen Robin und seinem Mum? Wer ist Connor und wie haben sich die Beiden kennengelernt? Manchmal war es mir in den ersten 100 Seiten schon etwas zu dramatisch, vor allem die Sache mit der Absage der Schauspielschule war etwas extrem. Natürlich verstehe ich, dass Robin sehr niedergeschlagen ist, da sein Traum geplatzt ist und sein Verhalten bis zu einem gewissen Grad wirklich nachvollziehbar ist. Allerdings war es in meinen Augen zu extrem und zu dramatisch, da es ja dennoch weitere Möglichkeiten gibt und er sich auch einfach nächstes Jahr wieder bewerben könnte. Aber er ist einfach zutiefst getroffen und niedergeschlagen. Deshalb will er seinen 18. Geburtstag eigentlich auch gar nicht feiern, er hat keine Lust rauszugehen um irgendetwas zu machen, er möchte einfach nichts tun und seiner Trauer nachgehen. Aber als Natalie vorschlägt an seinem 18. Geburtstag in eine Drag Show namens „Dragcellence“ zu gehen ist er hell auf begeistert. Denn eine seiner liebsten Shows ist „RuPaul’s Drag Race“. Er ist ein Fan von der Show hat aber noch nie eine Drag Queen live gesehen, sondern nur im Fernsehen und deshalb ist die Show für ihn ein wahres Erlebnis. Vor allem aber eine Drag Queen hat es Robin angetan ihr Name ist Kaye Bye. Auch Tage nach seinem unvergesslichen Geburtstag in der Gay Bar mit der Drag Queen Show kann Robin einfach nicht aufhören an Kaye Bye zu denken. Außerdem merkt er schnell, dass er genau das auch machen möchte. Auf der Bühne in Kleidern, Make-up und Perücke stehen und singen. Robin möchte eine Drag Queen werden. Bei seinem nächsten Besuch im Entity, der Gay Bar, meldet ihn Natalie ohne seinen Wissens für den Karaokeabend an, der an diesem Abend stattfindet. Robin ist erst einmal ziemlich überrumpelt, weil er sich nicht vorbereiten konnte, aber gleich vor versammelter Mannschaft singen soll. Deshalb geht er nach draußen um sich dort in Ruhe einzusingen, sich vorbereiten zu können und auch ein wenig der Nervosität loszuwerden, die sich in ihm gesammelt hat. Doch draußen trifft er ausgerechnet auf Connor, der ihm deutlich zu verstehen gibt was er von seinem bisschen Make-up im Gesicht hält und dann kommen auch noch Connors Freunde. Doch Seth, der neu an der Schule ist und mit seinen Freunden zusammen in die Bar gekommen ist, kommt Robin zur Hilfe bevor schlimmeres passieren kann. Robin versetzt Connors Verhalten einen Dolch in die Brust und dennoch gibt es auf der Bühne mehr oder weniger sein Bestes. Aber dadurch, dass er so aufgewühlt ist und sich nicht vorbereiten konnte, endet sein Auftritt in einer Katastrophe zumindest in Robins Augen. Deshalb rennt er nach draußen und weint. Doch auch wenn der Abend ein Desaster war, wird er für Robin unvergesslich, als er Kaye Bay trifft. Erst erkennt er in ihm nur den Techniker in gewöhnlichen Klamotten, aber dann merkt er, dass er die Person vor sich stehen hat, die in ihm dem Traum der Drag Queen erweckt hat. Und dann lädt Dieser Robin ein Morgen wieder zu kommen, damit die Beiden über Make-up, Drag und vieles mehr quatschen können. So kommt es, dass Kaye Bye Robins Drag Mother wird. Eine Drag Mother ist eine Person, die einer aufstrebenden Queen auf ihrem Weg begleitet, ihr Tipps und Tricks gibt und vieles mehr. Kaye Bye zeigt Robin alles was er über Make up, Klamotten und Drag im allgemeinen wissen muss. Was mir wirklich gut gefallen hat ist, dass diese Geschichte wirklich einiges erklärt und auch über das Thema aufklärt. Hinten im Buch gibt es auch noch ein Glossar mit Drag Begriffen, die man vielleicht noch nicht kennt. Aber es gibt auch eine Liste mit Drag Queen Namen, die erklärt werden. Denn viele Drag Queen Namen sind popkulturelle Referenzen und/ oder Wortspiele. Kaye Bye zum Beispiel steht für Okay, Bye (okay tschüss) was ihre Charakterart widerspiegelt. Es ist wirklich schön Robin dabei mitzuverfolgen wie er seinen Weg als Drag Queen geht und sich selbst findet. Allerdings war es mir teilweise einfach zu viel Drama. Man hätte viele Dinge schnell und einfach mit einem Gespräch klären können, da einiges wirklich sehr unnötig war. Teilweise habe ich das Drama auch gar nicht verstanden oder nachvollziehen können. Aber dennoch habe ich die Reise von Robin sehr genossen, da man wirklich viel lernen und erfahren konnte. Das wird definitiv nicht mein letztes Drag Queen Buch gewesen sein, da ich das Thema wirklich faszinierend finde. Außerdem ist die Show „RuPaul’s Drag Race“ sofort auf meine Watchliste gewandert und ich freue mich schon sehr sie zu sehen. Wie gesagt war mir manchmal das Drama etwas zu viel oder aber auch die Art wie Menschen geredet, gehandelt oder gesprochen haben fand ich manchmal etwas zu viel. Aber dennoch wird mir die süße Geschichte von Robin noch lange im Gedächtnis bleiben. Das war das Debüt des Autors und ich hoffe, dass man noch mehr von Ihm lesen wird. Ich finde man hat teilweise auch einfach gemerkt, dass der Autor weiß wovon er da gerade schreibt, denn George Lester ist selbst eine Drag Queen namens That Gurrrl. Der Schreibstil des Autors ist wirklich sehr angenehm gewesen und durch die lockerleichte Art kam man wirklich sehr schnell durch das Buch. Fazit: „In all seinen Farben“ von George Lester ist nicht nur eine informatives, sondern auch ein sehr humorvolles und süßes Buch. Ich habe die Geschichte wirklich genossen, aber teilweise war es mir persönlich einfach zu viel des Guten und zu dramatisch, da man das meiste unnötige Drama durch ein klärendes Gespräch verhindern hätte können. Ich hoffe sehr, dass wir von dem Autor noch mehr Geschichten lesen werden, denn Drag Queen Stories gibt es leider viel zu wenige. „In all seinen Farben“ ist eine süße und informative Geschichte über Drag Queens, aber auch über Themen wie Liebe, Freundschaft, Mobbing und Selbstfindung. 4⭐️ von 5⭐️
Zunächst einmal war das mein erstes LGBTQIA+ Buch und ich war sehr gespannt es zu lesen. Ich liebe einfach was für ein tolles Verhältnis Robin zu seiner Mutter in diesem Buch hat, die beiden sind einfach nur mega süß und erinnern mich total an meine Mutter und mich, wir beiden verstehen uns auch sehr gut. Die Story nimmt direkt an Fahrt auf, was ich sehr gut fand, da man direkt weiß worum es gehen wird und in welche Richtung das ganze geht. Ich bin ja ein Fan von RuPaul’s DragRace, weshalb ich mich sehr über die Story und die ganzen Relations gefreut habe und einfach immer direkt ein Bild zur passenden Situation im Kopf hatte.. 🥰 Ebenfalls fand ich auch einfach alle Freunde mega supportive und auch einfach toll, dass es um andere Orientierungen ging und es nicht nur bei einer blieb. Die Grease Relations zwischendurch fand ich auch ganz erfrischend, da ich den Film auch einfach nur mega toll finde und er auch einfach super in die Story gepasst hat. Insgesamt fand ich das Buch unglaublich toll und bin froh, dass es dieses tolle End bekommen hat und man nicht enttäuscht wurde. Ich kann es einfach jedem empfehlen zu lesen.
Leider habe ich etwas ganz anderes von diesem Buch erwartet. Meine Vorstellung nach dem Klappentext: Eine Geschichte über Selbstliebe und -findung und interessante Einblicke in das Leben einer Drag-Queen. Was ich bekam: einen sehr süßen Protagonisten, der sowohl von seinen besten FreundInnen als auch seiner Mutter total unterdrückt und schlecht behandelt wird. Ich scheine mit meiner Meinung eher alleine zu sein, wenn ich mir andere Rezensionen anschaue. Trotzdem möchte ich meine Punkte konstruktiv und sachlich aufführen, deshalb here we go: Erstmal zum Positiven: - Ich mochte Robin tatsächlich sehr gerne. Er war super sympathisch und seine Probleme und Gefühle sehr nahbar. Seth und Kaye habe ich auch sofort in mein Herz schließen können - Alles, was mit Drag, Diversität und Homophobie zu tun hatte fand ich sehr gut mit eingebaut und auch super authentisch und wichtig. Diese Dinge haben das Buch für mich wirklich lesenswert gemacht. Und nun meine Kritik: - Leider kam mir der Drag-Aspekt in diesem Buch ein bisschen zu kurz. Ich hätte gerne mehr über die Personas erfahren, bzw. mehr über den Weg zur Drag-Queen. So wie der Klappentext es angeteasert hat. Leider war alles, was mit Drag zu tun hatte sehr oberflächlich und kurz gehalten. - So ziemlich alle Beziehungen in diesem Buch haben auf mich einen sehr toxischen Eindruck gemacht. Besonders Natalie hat für mich Werte vermittelt, die in einer Freundschaft eher weniger verloren haben. „Warum hast du nie Zeit wenn ich dich brauche?“ „Ich bin froh darüber, weil ich jetzt [Entscheidungen treffen kann] ohne deine zarten Gefühle zu verletzen“ „Ich könnte kotzen wenn ich noch einmal höre, dass dein Leben in Trümmern liegt“ Meiner Meinung nach unterstützt man FreundInnen, wenn sie sich aus einer schwierigen Phase kämpfen, anstatt sie ichbezogen zu nennen und solche Kommentare zu droppen, nur weil der beste Freund sich auf sich und sein Leben fokussiert. - Ein großer Kritikpunkt: Im Hörbuch zu dem Buch, in das ich oft reingehört habe, werden alle queeren ProtagonistInnen mit einer total lächerlich verzogenen Stimme repräsentiert. Ich finde, Sexualitäten durch das verstellen von Stimmen nachzuahmen absolut problematisch! Da die Rezension vermutlich sonst ein zu großes Ausmaß nimmt komme ich mal zu meinem Fazit: Trotz der vielen Kritikpunkte hat mich das Buch interessiert und viele Stellen waren sehr unterhaltsam und andere machen wiederum auf wichtige und problematische Themen unserer Gesellschaft aufmerksam! Ihr solltet euch am Besten selbst ein Bild davon machen
[Ein Exemplar dieses Buches wurde mir im Austausch gegen eine ehrliche Rezension vom Verlag zur Verfügung gestellt.] CN: Queerfeindlichkeit, Gewalt, queerfeindliche Slurs ("Schw*chtel"), toxische Beziehung Was ich mochte: - Es war sehr interessant, durch das Buch einen Einblick in die Drag Szene bekommen zu können! Besonders mochte ich, dass sehr deutlich gezeigt wurde, dass Drag nicht nur etwas für cis schwule Männer ist, sondern für alle. - Generell war die Geschichte sehr divers und sehr queer, was ich super fand! - Robin war ein toller Protagonist! Ich fand ihn sehr sympathisch und konnte mich beim Lesen sowohl mit ihm freuen als auch mit ihm mitleiden. - Die Liebesgeschichte fand ich wirklich süß. - Ich war am Anfang etwas besorgt wegen dem Subplot mit Connor, fand die Auflösung des Ganzen dann aber doch gut. Was ich nicht mochte: - Ich habe am Anfang eine Weile gebraucht, um mich an den Schreibstil zu gewöhnen. Das könnte aber natürlich auch an der Übersetzung liegen. - Manchmal hat das Tempo der Geschichte für mich nicht ganz gepasst. Einige Themen und Subplots hätten meiner Meinung nach mehr Zeit verdient, wohingegen andere ein bisschen zu ausführlich behandelt wurden. Ich empfehle das Buch allen Fans von RuPaul's Drag Race & Co. und allen, die Lust auf eine sommerliche queere Geschichte mit viel Drama haben!
Ein wundervolles Buch, das ich regelrecht verschlungen habe. Robins Geschichte ist so berührend und empowernd, dass ich dieses Buch am liebsten zur absoluten Pflichtlektüre machen möchte! George Lester hat einen wundervollen Roman abgeliefert, mit so viel Gefühl und Tiefe, mit kleinen Details geschmückt, die diese Geschichte, Robins Geschichte so besonders machen. Nicht einzigartig, sondern als Vorbild für alle, die ihren Platz in der Welt suchen. Und als Zufluchtsort, wenn die reale Welt einem über den Kopf wächst.
3,5⭐ Positives zuerst: mir hat das Thema super gefallen und auch die Art wie es geschrieben wurde. Außerdem habe ich am Ende fast Freudentränen geweint, weil ich so mitgefiebert habe Was mir nicht so gefallen hat: mir war allgemein etwas zuuuu dramatisch. Ja es läuft irgendwie alles kacke, aber diese Streitereien zwischen den Freunden und dass dann gleich eine Freundschaft gekündigt wird wegen solchen Kleinigkeiten oder die Reaktion der Mutter war mir dann doch etwas zu viel Drama. (Kritik am Hörbuch) Die weiblichen Stimmen waren mir viel zu schrill. Gerade Nathalie.... Ich konnte es kaum ertragen.
War nicht so ganz meins- aber für Leute die sich für Drag interessieren bestimmt!
Ich finde, das Buch ist gut geschrieben. Es geht leider fast durchgehend nur um Drag Queen und dies ist nicht so mein Ding. Aber trotzdem ganz gutes Buch... An alle die sich für solche Themen interessieren inkl LGBTQ* kann ichs wirklich empfehlen und ich glaube das Buch ist auch wichtig. Die Geschichte fand ich auch nicht der Hammer aber ich mochte die einzelnen Personen und die Handlungen waren immer gut verständlich 🤍🤍

In diesem Buch geht es um den jungen Robin der dabei ist sich selbst zu finden. Sein Leben läuft alles andere als gut und er weiß einfach nicht wie es weiter gehen soll. Sein großer Traum von der Schauspielschule ist geplatzt und sein Freund Connor kann oder will nicht zu ihm stehen. Das ist alles einfach zu viel und Robin weiß nicht wo ihm der Kopf steht. Bis seine Freundinnen ihn an seinem 18 Geburtstag mit zu einer Drag-Queen-Show schleppen. Denn an diesem Abend erkennt er dass das Leben manchmal andere Wege einschlägt wie geplant. . Ich habe dieses Buch als Hörbuch gehört und habe es geliebt. Es war eine wunderbare Story über Selbstfindung, Mut und Freundschaft. Es geht um die große Liebe und das Leben. Diese Geschichte hat mich nicht nur Unterhalten, sondern auch sehr stark berührt. Ich habe jede Sekunde genossen und kann das Buch nur empfehlen. Das ist eins der besten LGBTQ+ Bücher das ich bis jetzt aus diesem Genre gelesen habe. Ich kann es nicht in Worte fassen, ich kann nur sagen ihr solltet es Lesen ❤️ Von mir gibt es 5 Sterne.
Description
Eine außergewöhnliche LGBTQIA+ Geschichte über Selbstfindung, Mut, Freundschaft und wahre Liebe von Own-Voice-Autor George Lester
In Robin Coopers Leben läuft gerade nichts, wie es sollte: Während sich alle anderen schon aufs College vorbereiten, häufen sich bei ihm die Absagen. Für Robin bricht eine Welt zusammen, als sein großer Traum von der Schauspielschule zerplatzt und er plötzlich ohne Plan für die Zukunft dasteht. Und dann ist da auch noch die Sache mit seinem Freund Connor, der sich nicht offen zu ihm bekennt. Alles ganz schön kompliziert! Doch als ihn seine Clique an seinem 18. Geburtstag in eine Drag Show schleppt, realisiert Robin, dass das Leben manchmal ganz eigene Pläne macht ...
Book Information
Author Description
George Lester arbeitet als Autor und freier Lektor, ist Musical- und Disney-Fan und begeistert auf der Bühne als Drag Queen mit dem Namen That Girl. Er lebt mit seinem Partner in Twickenham, London. Auf YouTube und Instagram (@ thegeorgelester) spricht George unter anderem über Bücher und übers Schreiben. In all seinen Farben ist sein Debüt bei ONE.
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Schöne Geschichte
Die Geschichte war sehr schön. Mir hat es gut gefallen wie mann an das Thema rangegangen ist. Und was sind für coole Freunde die ihn so nehmen wie er ist. Einfach nur wunderschön. Und das Ende erst💘 . Bis auf den einen und seine Freunde die sind nicht so meins. Ich möchte gerne wissen wie es weitergeht.
Ein ganz besonderes Buch mit einzigartigen Protagonisten 🥰 Ganz besonders mochte ich, neben Robin, Kaye Bye und Robins Mutter. Sie hatten mein Herz ♥️ Es hat Spaß gemacht Robin zu begleiten und in die Welt des Drag einzutauchen. Ich habe viel Neues gelernt. Dass Themen wie Homophobie und Mobbing angesprochen werden, hat mir sehr gut gefallen. Habe das Buch regelrecht verschlungen und möchte unbedingt mehr davon! 💋
Ein richtig tolles Jugendbuch ab 14
Der Schreibstil von George Lester ist angenehm und leicht zu lesen. Der Einstieg hat mich an die Jugendbücher meiner eigenen Jugend erinnert. Die Seiten sind im Vergleich zu Büchern für Erwachsene eher wenig bedruckt. Ich finde Robin absolut sympathisch, in seiner Art, auch mit all den Fehlern die er begeht. Die Kritik, dass seine Lügen nicht gut sind, kann ich allerdings nicht nachvollziehen. Na klar sind Lügen Mist. Man darf aber dabei nicht vergessen: Er ist ein junger Erwachsener. Sie sind darauf "programmiert" dumme Entscheidungen zu treffen und irrational zu sein. Diese "nervigen" Jugendliche sind einfach stimmig mit dem Setting, in dem es spielt und für wen es geschrieben ist. Letztendlich erkennt Robin auch, dass das was er getan hat nicht richtig war. Auch das ist eine wichtige Erkenntnis, die für viele Menschen so manches Mal zu spät einsetzt, hier gerade so rechtzeitig. Für mich deshalb 4 von 5 Sternen, absolut lesenswert.
Ein Buch mit einer tollen Thematik, jedoch nicht ganz so gut umgesetzt die Freunde haben Geheimnisse voreinander die nicht sein müsste und einfach nicht richtig mit gesprochen wird. Der geheime Freund verändert sich das ganze Buch über nicht und ist einfach nur gemein. Robin ist sehr ich bezogen und hat sich für seine Freunde nur wenig interessiert was es Echt anstrengend gemacht hat das Buch zu lesen. Dennoch war das Thema Drag echt interessant und wenn es einen interessiert aufjedenfall lesenswert.
Eine süße Geschichte über Selbstfindung
Diese Young-Adult-Geschichte ist eher für eine jugendliche Leserschaft gedacht und so greift es alltägliche Probleme Heranwachsender auf: Selbstfindung, ungewisse Zukunft nach dem Schulabschluss, Selbstzweifel, die erste Liebe, Hausarrest, usw. Mit dem jungen Protagonisten konnte ich mich mit meinen fast 30 Jahren nicht mehr wirklich identifizieren. Und so fiel mir der Einstieg in die Geschichte auch recht schwer. Meiner Meinung nach zogen sich die ersten 100 Seiten sehr hin. Es passiert nichts Unerwartetes. Ich muss sagen, der Klappentext nimmt schon sehr viel von der Geschichte vorweg. Ab der Hälfte des Buches kam dann mehr Schwung auf und die Entwicklung der Geschichte gefiel mir deutlich besser als anfangs. Besonders gut gefallen hat mir die liebevolle Mutter-Sohn-Beziehung. Der „Neue“ Seth bringt Schwung in die Geschichte und ist ein sehr sympathischer Charakter. Insgesamt eine süße Geschichte, die allerdings recht vorhersehbar ist und mir wieder verdeutlicht hat, dass ich New Adult bevorzuge.
3,5 Sterne | Pluspunkte: Dialoge; der gesamte Dragquen-Part | Minuspunkte: Fokus; überstürztes Drama Ein einzelner Brief schafft es, Robins Leben in tausend Teile zu zerbrechen: Die LAPA (London Academy of Performing Arts) hat ihn abgelehnt und seine Träume dem Untergang geweiht. Sein Freund Connor ist keine Stütze, da er ihre Beziehung nicht öffentlich machen möchte. Für Robin fühlt es sich an, als hätte man ihm den Boden unter den Füßen weggezogen – doch vielleicht wird er auf der Bühne einer Dragqueen-Show neuen Halt finden. Ich habe den Dragqueen-Part in diesem Buch wirklich genossen. Ich persönlich kannte mich bisher wenig damit aus, war aber umso faszinierter von jedem neuen Detail. Sowohl die Darstellung der unterschiedlichen Dragqueens als auch die Erklärungen sind meiner Meinung nach sehr gelungen. Genauso fand ich die Art, wie Robin in die Welt der Dragqueens hineingerät, gut umgesetzt. Allerdings hätte ich mir gewünscht, dass das früher passiert wäre und auch allgemein einen größeren Raum im Buch eingenommen hätte. Es sind noch so viele (dramatische) Nebenhandlungen vorhanden, dass mir zwischendurch der rote Faden fehlte und ich das Gefühl bekam, man würde sich vom Kern der Geschichte entfernen, um sich im Drumherum zu verlieren. Mir ist bewusst, dass einige Aspekte für den Plot durchaus nötig waren, trotzdem fand ich manche Momente der Geschichte etwas chaotisch. Nicht richtig rund aufgebaut, sondern eher schnell eingeworfen, weil sie irgendwie nötig waren, aber nicht genügend Vorlaufzeit bekommen haben. Das ließ die Storyline auf mich etwas gehetzt wirken und nach einzelnen Charakteren dann und wann ihren ansonsten unbestreitbaren Charme. Speziell Robins Mutter und seine beste Freundin fand ich abseits solcher „hastig-dramatischen“ Momente ganz wunderbar und habe sie schnell ins Herz geschlossen. Robin selbst konnte ich nicht immer nachvollziehen, aber das ist okay und gehört dazu. Es macht Protagonisten meiner Meinung nach sogar ein Stück weit realistischer, wenn man selbst nicht immer einer Meinung mit ihnen ist.
In all seinen Farben von George Lester ❤️🩷🧡💛💚💙💜🤎🖤🩶 Habt ihr schon einmal eine Drag Show gesehen? ❤️🩷🧡💛💚💙💜🤎🖤🩶 Wieder einmal schwierig das Buch zu "bewerten". Mir hat es gefallen. Die Message war toll. Nur die Umsetzung der Charaktere war nicht immer meins. In Robins Leben läuft es nicht so, wie er es gerne hätte. Er bewirbt sich für eine Schauspielschule, und wie wir aus dem KT bereits wissen, wird er nicht angenommen. Er fällt hierbei in ein Loch. Völlig verständlich. Die Frage "was nun?" hat bestimmt schon jeden von uns einmal beschäftigt. Er hat sich zuvor nur auf dieses eine Ziel konzentriert und alles andere um sich herum ignoriert. Manchmal fühlten sich seine Gedanken und Handlungen für mich wie Zwänge an. Für "zu viel". Robin kennt nur das extreme. Seine Gefühle waren, für mich persönlich, immer sehr krass dargestellt. Als er eine neue Leidenschaft findet, stürzt er sich auch in diese mit allem was er hat, mit allem was er fühlt. Und blendet auch hier wieder alles andere aus. Auch seine besten Freunde. Auch als sie ihm dies sagen und betonen das er nicht immer alles auf sich projizieren soll - macht er genau das. In seinem Kopf und Gefühlen ist nur Platz für ihn und seine Probleme. Seine Freunde und Familie soll ihn unterstützen - er tut dies aber nicht für sie. Und das obwohl, gerade seine Mutter, echt cool sind. Tolle und aufopferungsvolle Charaktere. Tun sie nichts für mich - ignoriere und belüge ich sie. DAS hat mir gar nicht gefallen. Jeder soll seine Träume verwirklichen. Und das tut er. Und man spürt sein Glück hierbei. Er geht darin völlig auf. Aber zu lasten anderer. Ich persönlich kann das nicht nachvollziehen. Wenn ich mich ganz bewusst dafür entscheide die Menschen die mir wichtig sind zu verletzen und zu belügen, und mich dann wundere das sie nicht erfreut darauf reagieren. Ich fand die Story und die Selbstfindung toll. Aber nicht den Umgang mit anderen Menschen. Vor allem da keine Änderung des Verhaltens erkennbar war. "Ich hab XY durch meine Lügen verletzt und das tut mir leid. Deswegen lüge ich XY jetzt noch mehr an und mach weiter wie zuvor." Hier hätte ich mir eine andere Reflexion gewünscht.

Ich habe noch nicht viele Bücher aus dem Bereich LGBTQ+ Bereich gelesen und war entsprechend sehr gespannt auf das Buch. Es lässt sich schnell und flüssig runterlesen und ist sehr kurzweilig, was das Lesen des Buches echt einfach gemacht hat. Auch die Charaktere waren toll beschrieben und den Weg, den Robin gegangen ist. Aber: mir war es stellenweise zu viel an Auf und Ab's, zu viel Drama, das durch das ein oder andere konstruktive Gespräch gelöst werden hätte können. Insgesamt ist das Buch dennoch gerade auch für Einsteiger wie mich eine Empfehlung für diejenigen, die gerne diverse Bücher lesen
"In all seinen Farben" von George Lester ist eine berührende und authentische Coming-of-Age-Geschichte, die die Herausforderungen und Freuden der Selbstfindung in der LGBTQIA+-Gemeinschaft eindrucksvoll einfängt. Als Own-Voice-Autor bringt Lester eine persönliche und ehrliche Perspektive in die Erzählung ein, die die Herzen der Leser*innen erreicht und ihnen das Gefühl gibt, Teil von Robins Reise zu sein. Der Protagonist Robin Cooper befindet sich in einer schwierigen Phase seines Lebens. Während seine Freunde voller Vorfreude auf das College blicken, kämpft Robin mit Absagen und einem Gefühl der Isolation. Diese Ausgangssituation ist nicht nur emotional greifbar, sondern spiegelt auch die Unsicherheiten wider, die viele junge Menschen empfinden, wenn sie ihren Platz in der Welt suchen. Lesters einfühlsame Schreibweise zieht die Leser* sofort in Robins Gedanken und Gefühle. Die Themen Selbstakzeptanz und Mut stehen im Vordergrund der Geschichte. Robin muss sich nicht nur mit den Herausforderungen des Abschlussjahres auseinandersetzen, sondern auch mit seiner eigenen sexuellen Identität und den Erwartungen seiner Umwelt. Die innere Zerrissenheit und die Frage nach dem „Was wäre, wenn?“ geben der Geschichte eine tiefere Dimension und machen sie nachvollziehbar für alle, die schon einmal das Gefühl hatten, nicht dazuzugehören. Lesters Schreibstil ist zugänglich und angenehm, gleichzeitig aber auch voller Tiefe und Sensibilität. Die lebendige Sprache und die eindringlichen Beschreibungen der Emotionen machen das Eintauchen in Robins Welt leicht und unterhaltsam. Die Erzählung ist gepickt mit Humor und einem unerschütterlichen Optimismus, der trotz der Herausforderungen in der Handlung durchscheint. Insgesamt ist "In all seinen Farben" ein kraftvolles, inspirierendes Buch, das nicht nur LGBTQIA+-Lesenden, sondern allen jungen Menschen eine wertvolle Botschaft vermittelt: Selbstfindung ist ein Prozess, der Mut erfordert, und wahre Freundschaft und Liebe sind essenziell auf diesem Weg. George Lester hat mit seinem Debüt einen unvergesslichen Roman geschaffen, der sowohl unterhält als auch zum Nachdenken anregt. Ein absolutes Muss für Fans von emotionalen Coming-of-Age-Geschichten!
Ein tolles Buch, das mich ab der ersten Seite begeistert hat, mich zum schmunzeln gebracht hat und mir ein Funkeln ins Herz gezaubert hat. Und das lag vor allem an den tollen Charakteren. Der Protagonist Robin war von Anfang an super sympathisch und liebenswert in seiner Art, seiner Redensweise, der Leidenschaft für das Theater und seiner Liebe für seinen heimlichen Freund Connor. Mein liebster Charakter war jedoch Robins Mutter. Das tolle Verhältnis zwischen ihr und ihm, das Vertrauen, ihre Unterstützung, die gemeinsamen Gespräche und der Humor haben mir beim lesen ein warmes Gefühl gegeben. Genauso wie die ganze Geschichte von Robin, der nachdem sein Traum geplatzt war lernte, dass das Leben seine eigenen Pläne machte. Der an seinem 18 Geburtstag in der Schwulenbar Entity eine Drag Show sah und dadurch einen neuen Traum fand. Und diesen Traum zu verfolgen und wahr werden zu lassen war nicht immer einfach. Da waren Mutproben in Form von Schminke kaufen und Schminksessions, Hohe Schuhe und das Tanztraining, da waren die Angst zur Zielscheibe zu werden aufgrund eines Vorfalls im Sommer, die Wut und Fassungslosigkeit über die Welt und der nur kleinen Nischen für queere Menschen. Da waren Schuldgefühle wegen der Heimlichkeiten und Lügen vor seiner Mutter. Die Thematik des Drags fand ich klasse, man bekam hierzu viele Infos sowie Einblicke durch die verschiedenen Künstler und ihre Geschichten. Besonders faszinierend war der Mensch hinter Robins Drag Queen Inspiration. Seine Geschichte, seine Vision und seine ganze Art waren inspirierend. Besonders gefallen hat mir sein Rat, dass Lügen Mist waren und dass er diese seiner Mutter offenbaren sollte. Und auch Robins Mutter selbst hatte einen wichtigen Rat für Robin, den ich zitieren möchte: ,,Nichts ist umsonst, so ziemlich alles passiert aus einem guten Grund“. Ich fand es zudem wichtig zu lesen, dass sie wusste, wie dramatisch er oft wurde und dass sie ihre Angst um ihn ansprach, genauso wie ihre Verletztheit in Bezug auf die Lügen. Das Ende war dementsprechend dramatisch und psychologisch zugleich, vor allem aber berührend und einfach nur schön. Ich hatte die letzten Seiten ein breites Grinsen im Gesicht und sogar ein paar Tränen in den Augen. Ein wirklich besonderes Buch.
Der beste Punkt mal zuerst: das Buch ist sehr queer und gleichzeitig zeigt es, dass Drag nicht ausschließlich für schwule Männer/Queerios ist. Auch wenn Robin durchaus einige Klischees erfüllt, wirkt alles wirklich sehr natürlich und das ganze Buch ist irgendwie total authentisch. Es gibt irgendwie keinen Charakter, den ich nicht in mein Herz geschlossen hätte und die Story ist super angenehm und flott zu lesen. Es gibt zwar einiges an Drama, es ist ja schließlich immer noch ein Buch über Drag, aber es ist trotzdem fabelhaft. Insgesamt hätte ich an dem Buch so gut wie gar nichts auszusetzen, wäre da nicht die komische Übersetzung gewesen… Es gibt einfach Begriffe die sich schwer oder nicht direkt ins Deutsche übersetzen lassen, besonders aus der Drag/Gay Szene. Aber leider bin ich im Buch eben dann auch immer wieder über solche komische Stellen gestolpert. Ich habe ein paar Kapitel aus dem englischen Buch gelesen und da wirkt es einfach flüssiger und authentischer. Meiner Meinung nach sehr, sehr schade und nur deshalb gibt es leider einen Stern Abzug: 4/5 Sterne.
Hat mir ganz gut gefallen und war defintiv mal etwas neues
Die Geschichte von Robin habe ich jetzt innerhalb von nicht mal einem ganzen Tag gelesen, weil ich die Charaktere einfach so gut fand. Bei der Handlung hat mich leider gestört, dass die Charaktere Streit hatten, dann einmal geredet haben und alles wieder gut war. Meiner Meinung nach Bedarf es mehrerer Gespräche bzw mehr Zrit nach einem Streit. Mit der Drag-Szene bin ich vorher noch nie in Berührung gekommen, sodass es für mich auch sehr interessant und informativ war. Auch der Schreibstil war sehr angenehm zu lesen. Dieses Buch würde ich allen empfehlen, die gerne Bücher mit lgbtqia+ Charakteren lesen, da es in diesem Buch wirklich absolute Normalität ist, was ich sehr gemocht habe
Ein wirklich tolles Buch; ich mochte Greg und vor allem Seth sehr sehr gerne . Mit Nat , Robins bester Freundin bin ich leider überhaupt nicht war geworden und fand sie einfach nur zickig , Ich bezogen und übergriffig … klar Robin war sehr selbst bezogen; aber ich glaube das ist ok, wenn ein Riesen Traum platzt und man sich komplett neu finden muss. Zu Connor sag ich mal garnichts und seine mum keine Ahnung fand ich auch teilweise schwierig … Unterm Strich war es aber eine wirklich tolle Story mit sehr viel Herz Schmerz und vielen tollen Gefühlen ❤️🩹 und grade Seth war einfach sooo toll und so ein großer Supporter❤️❤️
Gleich mit den ersten Sätzen war mir klar: Dieses Buch wird mich nicht mehr loslassen. Ich werde in ihm versinken und es lieben von der ersten bis zur letzten Seite. Ich werde mit Robin mitbangen und fiebern. Ich werde mit ihm leiden, lachen oder weinen. Ich werrde mit ihm fühlen. Die Absage der Schauspielschule, die Robin erhält, lässt alles zusammenbrechen, was er sich bislang erträumt hat. Er muss sich damit auseinander setzen, nicht zu wissen, was er mit seinem Leben anfangen soll, während seine Freunde in die Welt entlassen werden. Am College ihr Glück versuchen, ihre eigenen Erfahrungen machen und all das ohne ihn. Ich hatte mit jedem Satz, den George Lester schreibt, um mir Robin näher zu bringen, das Gefühl, einer von Robins Freunden zu sein. An seiner Seite zu stehen und zu sehen, wie er leidet und doch versucht auf seine Art und Weise für seine Freunde dazu sein. Sich für sie zu freuen. Der erste Besuch in der Drag Show verändert für Robin alles und hat auch mich als Leserin in eine Welt entführt, die mir zwar bekannt ist, aber nicht auf die Art und Weise, wie George Lester sie mir nahe gebracht hat. Robin als Charakter muss man einfach mögen. Man muss sich einfach an seine Seite begeben und all das erleben, was er erlebt. Gerade auf Gefühlsebene. Seine Suche nach dem eigenen Selbst sorgt nicht nur dafür, dass Robin verletzt wird, sondern dass er auch selbst derjenige ist, der Gefühle verletzten muss. Bis er sich findet. Die Person, die er schon immer sein sollte und vielleicht auch ein kleines Stück wollte. Dieser Roman ist gefühlvoll und berührend und er öffnet eine Welt, in die wir uns viel öfter begeben sollte. Das Buch hat mich zum Nachdenken angeregt, mich schmunzeln und vor allem fühlen lassen. Es hat einen Einblick in die Welt der Drags gewehrt, einen Blick hinter die Kulissen quasi. Und - so komischer das jetzt vielleicht klingt - ich habe mich bei den Treffen zwischen Robin und den Dragqueens regelrecht wohl gefühlt. Dieses herzliche, familiäre und wunderbare Auftreten der Menschen, die fortan eine Rolle in Robins Leben spielen, hat mir sehr gefallen. Sie animieren ihn dazu, zu sich selbst zu stehen. Zu seinen Gefühlen, zu seinen Gedanken. Zu dem Robin, der er ist. Mit allem, was dazu gehört. Ich könnte noch ewig weiter schwärmen, aber das würde hier vermutlich total den Rahmen sprengen. Ich kann, möchte und muss euch dieses Buch einfach ans Herz legen. Sei es als Einstieg ins queere Geschehen, sei es für alte Hasen oder einfach für jene, die sich von Robin und seiner Suche nach seinem eigenen Selbst, verzaubern lassen wollen. Von mir eine absolute Leseempfehlung.
Robin Cooper gehört auf die Bühne
Die Geschichte rund um Robin und seine Freund:innen ist gut, solide und wie für mich zu erwarten vorhersehbar. Das ist allerdings vollkommen okay. Die richtigen Knöpfe konnte dennoch George Lester bei mir drücken das ich nur so über die Seiten flog. Der Schreibstil ist locker leicht und passt gut zu einem Jugendbuch. Natürlich ist das Alleinstellungsmerkmal hier „Drag“ sonst hätte die Story deutlich weniger Glanz. Die Mutter von Robin ist mir fast zu viel. Sympathisch ja, auf jeden Fall, allerdings auch etwas seltsam da sie häufig wie seine beste Freundin rüberkommt und naja das war mir dann zu drüber, irgendwie auch komisch. Dennoch hätte ich nichts gegen eine Fortsetzung der Geschichte, genug Spielraum lässt das Ende zu.
Kurzweilig, authentisch und besonders. Zur Geschichte: Das Herzstück dieses Buches ist für mich ganz klar seine interessante und spannende Thematik, von der man nicht alle Tage liest. Ich hatte bisher nur wenig Berührungspunkte damit und fand die Einblicke dementsprechend sehr aufschlussreich und bereichernd. Außerdem finde ich es generell einfach toll, dass diese Thematik in einem Jugendbuch aufgegriffen wird. Es handelt sich bei dieser Erzählung um eine Own-Voice-Geschichte, was für mich auch deutlich zu spüren war: Die Ausführungen des Autors wirken authentisch und feinfühlig. Er macht die Thematik greifbar und beschreibt sehr anschaulich. Daneben geht es in diesem Buch viel um Selbstfindung, Träume, das Erwachsenwerden, Selbstvertrauen, Mut und innere Stärke, aber auch Themen wie Freundschaft, Familie, Liebe und Zusammenhalt finden hier Platz. Die Handlung darum herum konnte mich leider nicht ganz so sehr begeistern. Es gibt eine toxische Beziehung, viel unnötiges Freundschafts- und Familiendrama sowie einige Wiederholungen. Die Geschichte liest sich flüssig und die Zeit verging beim Lesen wie im Flug, jedoch hatte ich oftmals das Gefühl, dass der Autor seinen Fokus zeitweise verloren hat. Die Geschichte ist nicht unbedingt ereignisreich, berichtet Alltägliches und plätschert so dahin, was auch nicht weiter schlimm ist, die Thematik steht hier ganz klar im Vordergrund, aber es passiert hier objektiv betrachtet einfach nicht so viel und wenn dann gibt es Drama. Die typischen Teenie-Probleme wurden allerdings wiederum authentisch und nachvollziehbar aufbereitet. Die Liebesgeschichte spielt sich eher im Hintergrund ab, aber das war für mich hier auch völlig legitim. Davon abgesehen hätte ich mir auf emotionaler Ebene jedoch etwas mehr Tiefe und Intensität gewünscht. Robin's Gefühle waren für mich nicht immer ganz so greifbar wie ich es gerne gehabt hätte. Zu den Charakteren: Die Geschichte wird aus Robin's Sicht in der ersten Person Singular erzählt. Robin ist ein interessanter Charakter mit einer starken Persönlichkeit, jedoch hat er mich mit seiner Art hin und wieder auch ziemlich genervt. Ich konnte einfach nicht verstehen, was diese ständige Geheimniskrämerei und die ewigen Lügen sollten, das hat so Vieles kaputt gemacht und hätte einfach nicht sein müssen. Sein Handeln war mir oftmals ein Rätsel, aber ich fand es dennoch schön zu sehen, wie er in etwas aufblüht und leidenschaftlich bei einer Sache dabei ist. Die restlichen Charaktere sind vielfältig und bunt, blieben für mich aber leider auch etwas blass. Ich hätte sie gerne noch besser kennengelernt und mehr über sie erfahren, insbesondere über Robin's beste Freund:innen. Zum Schreibstil: Das Buch lässt sich angenehm leicht und flüssig lesen. Der Autor hat einen jugendlich-frischen, anschaulichen und greifbaren Schreibstil, dem man gut folgen kann. Das Glossar am Ende des Buches ist eine gute zusätzliche Unterstützung. Fazit: Thematisch ist dieses Buch unglaublich stark, weswegen ich es trotz meiner Kritikpunkte nur empfehlen kann. Etwas mehr Intensität, Tiefe und Emotionen wären zwar schön gewesen, aber das Hauptthema des Buches wird auf jeden Fall würdig vertreten sowie anschaulich, authentisch und greifbar vermittelt. Das Buch ist trotz Niederlagen auf Seiten seiner Charaktere stets hoffnungsvoll, gibt Kraft und macht Mut. Es lehrt seine Leser:innen, sich selbst treu zu bleiben und den eigenen Weg zu finden, was eine wunderschöne Botschaft ist. Ich vergebe sehr, sehr gute 3,5 von 5 Sternen und spreche trotz allem eine große Leseempfehlung aus! Mir persönlich wurde hier nur einfach manchmal etwas zu viel Wind um nichts gemacht sowie belangloses Teenie-Drama hochgepusht. 3,5/ 5 Sterne ⭐️

Zwischen toxischen ungeouten Freund und Schulstress vor dem Abschluss meistert Robin Cooper gerade so seinen Alltag. Seine besten Freunde unterstützen ihn dabei, doch als die Absage zu seinem großen Traum, die Aufnahme in eine renommierte Schauspielschule kommt, erkennt Robin schnell, dass es für ihn noch andere Wege gibt sich künstlerisch auszutoben: Drag. Wunderbares Buch über Selbstfindung und Selbstakzeptanz. Selbst wenn man mit Drag nichts am Hut hat, kann die Geschichte rund um Robin und sein Drag Awakening auf unterhaltsame überzeugen.
Turbulente Geschichte über einen Jungen der seine Liebe zum Drag entdeckt.
Eine leicht verständliche Story mit sympathischen Charakteren, Humor, Drama und viel Glitzer. Die Geschichte hat Höhen und Tiefen. Man begleitet Robin auf seinem Weg in die Drag Welt und der gestaltet sich nicht gerade einfach. Unterstützt wird er dabei durch seine Freunde Natalie & Greg, die es mit ihm nicht ganz einfach haben. Nach einer Absage die sein Leben komplett verändert gibt er seinen Traum, auf der Bühne zu stehen, fast auf. Als ihn seine Freunde zu seinem Geburtstag zum ausgehen ermutigen, hat er den Abend seines Lebens. Doch der Weg auf die Drag Bühne ist mit einigen Hindernisse gespickt. Ein schönes Buch um einen kleinen Einblick in die Welt des Drag zu bekommen. Doch Achtung, auch Homophobie und toxische Verhaltensweisen haben ihren Platz im Buch eingenommen. Mir hat es ganz gut gefallen und auch der Schreibstil war sehr angenehm. Die Story war spannend und leicht schockierend. Aber sie hat mich jetzt nicht an meinen Stuhl gefesselt. Eher ein Buch das man gut mal zwischendurch oder nebenher lesen kann.
Hab geliebt über das Buch in die Drag-Welt tiefer eintauchen zu können/zu dürfen. Ich hatte sehr lange gehofft das Robin mit mit Greg etwas mit Greg anfängt und das gemeinsame Erlebnis in den Sommerferien tiefer und emotionaler aufgegriffen wird. Bin aber dann auch ein sehr großer Fan von Seth geworden. Mit dem Schreibstil bin ich leider nicht so ganz warm geworden, sehr viel erzähltes und Gespräche, insgesamt wenig tiefgründig. Die Konflikte waren teilweise seltsam aber dennoch refletiert. Gesamt hatte ich das Gefühl, dass super viel passiert aber sich für nicht ausführlich die Zeit genommen wird, sondern vieles in der Erwähnung bleibt.
Ich hatte das Buch schon lange auf meinem Stapel im Regal; angesprochen hatte mich das Cover und festgehalten Robins Geschichte. Wahrscheinlich weil ich selbst immer Musicaldarstellerin werden wollte & meinen Traum nicht ausleben kann/konnte. Während Robin die Drag Welt für sich findet und neue Hoffnung schöpft und auch lernt das alles zu seiner Zeit kommt habe ich mir mal wieder selbst gesagt, es ist okay nicht zu wissen wo & wie ich wann stehe. Irgendwann finde ich bestimmt etwas was mich so fasziniert wie Robin. Das Buch hat sich schnell lesen lassen, war einfach zu verstehen und hatte natürlichen den simplen Humor einer Person die zur Regenbogenfam gehört. Bin mit meinen fast mitte 20 vielleicht nicht die Leserin die das Buch üblicherweise liest. Gebe aber auf jeden Fall 4 (verdiente) Sterne.
Der siebzehnjährige Robin hat es grade nicht so leicht. Sein Freund steht nicht öffentlich zu ihm und hängt mit homophoben Blödmännern rum, eine Absage von der Schauspielschule wirft ihn aus der Bahn und zu allem Überfluss gibt es auch noch einen Neuen in der Klasse, der ihn komplett verwirrt. Damit er auf andere Gedanken kommt, schleppen ihn seine Freund*innen Natalie, Priya und Greg an seinem Geburtstag in einen Gay Club, in dem eine Drag-Veranstaltung stattfindet. Robin ist sofort hin und weg von den bunten, tanzenden und singenden Queens. Ob er das auch könnte? "In all seinen Farben" ist ein richtig schönes Jugendbuch mit einem tollen Protagonisten. Robin ist ein eher sensibler, freundlicher Junge, der auch kein Problem damit hat, seinen Tränen freien Lauf zu lassen. Er hat ein sehr gutes Verhältnis zu seiner Mutter und Freundschaften, die ihm wichtig sind. Im Laufe der Geschichte lügt er ein paar Mal, um seine neue Leidenschaft auszutesten, allerdings finde ich das gar nicht so schlimm wie die Leute in seinem Umfeld. Robins Kumpel Greg ist eine Art sanfter Riese, den ich sehr mochte. Priya, seine Mitschülerin im Tanzkurs, taucht nicht ganz so oft auf, war mir aber sympathisch. Am wichtigsten ist ihm aber seine beste Freundin Natalie, zu der ich während der Geschichte eine Art Hassliebe entwickelt habe. Erst fand ich sie nervig, weil sie jeden Satz mit "Süßer / Schatzi / Darling / Babe / andere Kosenamen" einleitet oder beendet. Das machen die anderen teilweise zwar auch, aber eben nicht so exzessiv. Dann wurde ich wärmer mit ihr, weil ich es mochte, wie sie zu sich und ihren Bedürfnissen steht, wie sie Robin den Rücken stärkt, sich aber gleichzeitig nichts von ihm gefallen lässt. Am Ende hat sie es dann aber für mich leider wieder maßlos übertrieben, denn so schrecklich benimmt sich Robin mit der Drag Sache nun auch nicht und sie ist mir da ein bisschen zu dramalastig. Außerdem hatte ich das Gefühl, dass sie vielleicht begreifen muss, dass er nicht ihr "token gay" ist. Robins geheimer Freund, Connor, tat mir anfangs ziemlich leid, weil ich weiß wie es ist, sich nicht vor der ganzen Familie outen zu können. Die Typen, mit denen er sich umgibt, hat er aber selbst ausgewählt und dass er Robin nicht hilft, als dieser von ihnen angegriffen und beleidigt wird, geht gar nicht. Die ganze Beziehung ist nicht gesund, aber zum Glück gibt es den Neuen, Seth, der Robins Herz nicht nur höher schlagen lässt, sondern ihm auch beisteht (und der ein bisschen geheimnisvoll wirkt). Robins beginnende Leidenschaft für Make-Up und Drag wird vorsichtig größer, wober er anfangs noch unsicher und nervös ist. Das kam total realistisch und natürlich rüber. Er muss viel üben, um besser zu werden, statt gleich ein komplettes und perfektes Gesicht schminken zu können. Die Queens im Club nehmen ihn unter ihre Fittiche und da hat mir besonders gefallen, dass es auch zwei Frauen (eine trans und eine cis) gibt, die Drag machen und dass auch angesprochen wird, wie schwer es Frauen in dieser Kunstform haben. Außerdem gibt es einen Drag King. Ich habe Drag tatsächlich immer als etwas ausschließend empfunden, daher fand ich diese Inklusivität super. Zum Ende hin gibt es nochmal ordentlich Drama, nicht nur mit Robins bester Freundin, sondern auch mit seiner Mutter, die ich auf einer Seite verstehen konnte, auf der anderen aber etwas überzogen fand. Der Schreibstil ist typisch Jugendbuch, man fliegt sehr schnell durch die Seiten. Im Anhang gibt es außerdem eine hilfreiche Erklärung der wichtigsten Begriffe, die vielleicht nicht alle kennen können. Am Ende also eine wirklich schöne Coming of Age Geschichte, mit tollen Charakteren, Drama, Liebe, Freundschaft und einem kleinen Einblick in die Drag Szene. Sehr empfehlenswert.
Diese Geschichte ist bunt und aufregend, aber auch emotional und mutig. Sie löst ein kribbeln beim Lesen aus und man fiebert einfach nur mit. Eine tolle Liebesgeschichte ist auch vorhanden🥰 Einfach nur lesenswert!❤️ Begleite Robin auf den Weg der Selbstfindung und stürze dich gemeinsam mit ihm in die Welt der Kunstform: Drag👑 Dieses Buch vermittelt eine tolle Botschaft! Der Fokus liegt hier viel auf der Selbstfindung und dem Weg dorthin. Der Schreibstil und die lockeren aber auch oft tiefgründigen Konversationen konnten mich sehr begeistern. Diese Geschichte hat mich sehr gefesselt. Sie ist übrigens auch sehr schön als Audiobook vertont! Fazit: Bücher wie dieses sollte es öfters geben! Solche mutigen Geschichten sind unglaublich wichtig und lesenswert. Sie erweitern den Horizont des Lesers und sensibilisieren diesen noch dazu. Eine Geschichte die Herzklopfen verursacht! Absolute Leseempfehlung! ❤️😍🌈

Plan B ist besser als gar kein Plan
Bei diesem Buch hat mich der Klappentext wahnsinnig angesprochen, denn alleine die Tatsache einen Ausflug in die Welt der Drag Queens zu machen, fand ich mega interessant. Auch wenn es nicht alle so sehen, ist Drag eine Art von Kunst, die man mit offenen Augen betrachten muss, sehen muss, welche harte Arbeit dahintersteckt und was der Künstler mit seiner Darbietung ausdrücken will. Deswegen fand ich dieses Buch mehr als positiv, denn genau darum geht es. Wir lernen zu Beginn Robin kennen. Einen jungen Mann, der ganz klare Träume verfolgt, ganze klare Ziele vor Augen hat und keinen Plan B besitzt. Denne r setzt wirklich alles auf eine Karte, nämlich auf die, dass er an der Schauspielschule seiner Träume angenommen wird. Zudem will er mit seiner besten Freundin in eine WG ziehen. Wenn dann alles anders kommt, braucht man etwas anderes als den Plan A. Robin ist ein wahnsinnig sympathischer junger Mann. Einer, der das Herz auf dem rechten Fleck hat und manchmal zu gut für diese Welt ist. Er hat tolle Freunde, die hinter ihm stehen. Allerdings aktuell einen Freund, der nicht zu ihm steht und sich nicht outen will. Das macht Robin sehr zu schaffen. Ebenso auch, dass seine Mutter ständig am arbeiten ist und vieles von Robins Problemen nicht mitbekommt. Er ist kreativ und traut sich etwas. Probiert sich aus und saugt Neues wie ein Schwamm auf. Auch wenn ihn Selbstzweifel plagen, vertraut er schlussendlich auf seine Freundin und seine Drag Mutter, die voll und ganz hinter ihm stehen. Im verlauf des Buches lernt man auch noch andere wunderbare Charaktere kennen, die einem das Lesen versüßen und die wunderbar in diese Story hineinpassen. Dieses Buch ist eines der wenigen, wo mich wirklich alle Protagonisten überzeugen und es niemanden gibt, der unsympathisch ist oder dort nicht hineinpasst. Jeder einzelne von ihnen hat Ecken und Kanten, aber genau das ist es, was dieses Buch so einzigartig macht. Denn sie laufen nicht nach Schema F ab, sondern sind individuell. Hat mir mehr als gut gefallen und ich konnte mich dort wirklich fantastisch hineinlesen. Der Schreibstil macht es einem aber auch mehr als einfach. Denn dieser ist gradlinig, unverschnörkelt, unaufgeregt und sehr gut lesbar. Man kann dieses Buch aufschlagen und von jetzt auf gleich in diesem versinken und will es nicht mehr weglegen. Es gibt sogar spannende Momente, in denen man mit Robin mitfiebert, in denen man genau weiß, wie er sich fühlt. Ein Gefühl aus himmelhochjauzend und tiefbetrübt. Es ist real, greifbar und gibt dem Leser das Gefühl, diese Situationen nur zu gut zu kennen. Denn nicht immer verläuft alles im Leben nach Friedefreude Eierkuchen, oftmals bedarf es kleinen Umwegen, um das Ziel zu erreichen. Die Story selbst, hat mich ebenfalls überzeugt. Sie ist fantastisch und ich mochte es Einblicke in die Welt der Drag Queens zu bekommen. Auch zu erleben, wie sie eine neue Queen erschaffen, was für eine wirkliche Arbeit dahintersteckt und dass es eindeutig Kunst ist. Auch die Ängste und Zweifel, die Niederlagen und Rückschläge sowie am Ende das fulminante Finale machen diese Story zu etwas besonderem. Man kann sich in Situationen selbst hineinversetzen und weiß, was es bedeutet keinen Plan B zu haben. Umso grandioser war es am Ende, dass aus der Not heraus, oftmals die beste Idee geboren wird. Meine Bewertung: 5 Sterne Ein Buch, welches nicht nur durch seine tollen Protagonisten besticht, sondern auch durch die Story. Glitzer, Glamour, Musik und ein Feuerwerk der Farben warten auf den Leser. Den der Blick in die Welt der Dragqueens ist nicht nur schillernd, sondern auch mit viel Arbeit verbunden. Oftmals ist Plan B im Leben der Richtige, wenn das Schicksal Plan A zunichtemacht. Ein fantastisches Buch, für alle, die Lust auf eine schillernde Welt haben, die sich anders offenbart als gedacht. Ein kleines Lesehighlight!

Diese Rezension enthält Spoiler. Für mich war es das erste Buch in dem es um einen Homosexuellen Charakter geht, der seine liebe zu Drag entdeckt. Für mich war es eine tolle Erfahrung ein Buch außerhalb meines normalen Genre zu lesen. Ich habe mich sehr auf das Buch gefreut und bin ohne Erwartungen ans Lesen gegangen. Mir hat der Schreibstill sehr zugesagt, ich bin gut durchs Buch gekommen und hatte auch keine Probleme der Handlung zu Folgen. Die Charakter waren größtenteils wirklich nett und auch sympathisch. Robin ( Hauptcharakter) fand ich toll. Er war vom ersten Augenblick sympathisch und ich habe mich sehr gefreut seine Entwicklung zu begleiten. Ich fand ihn etwas anstrengend wie die Absage seiner Bewerbung für die Tanzschule gekommen ist. Ich verstehe vollkommen wie es ihm in dieser Situation ergangen ist, aber ich habe es nicht verstanden, weshalb er zwanghaft versucht etwas anderes für sich zu finden. Durch dieses zwanghafte Suchen, hat er nicht nur seine Freundschaften aufs Spiel gelegt, sondern hat sich auch etwas im Charakter verändert. Er war vor der Absage sehr Fokussiert, hat Tanzunterricht und Gesangsunterricht genommen und dann war es vorbei, natürlich kann man es als eine normale Menschen Reaktion nehmen, dennoch war mir das alles doch zu viel. Robin seine Freunde fand ich toll, sie haben ihn unterstütz und sind immer an seiner Seite gestanden, doch durch dieses Zwanghafte suchen, von etwas neuen, hat sich die Freundschaft zu seinen Freunden verändernt. Für mich als Leser war Nat sehr anstrengend gegen Ende hin. Sie hat ihre Rolle als Beste Freundin in Gefahr gesehen und die darauf folgenden Veränderung in seiner Persönlichkeit und art und weisse zu kritisch gesehen, gegen Ende hin hat sich der "Streit" gelegt, allerdings war mir das zu wenig erklärt, hätte da definitiv gerne eine Szene mehr gehabt. Greg war für mich teilweise nicht wirklich am Bildschirm, er war sehr leise, da er sehr selten im Buch vorgekommen ist, daher hat es mich am Schluss umso mehr gewundert, das er sich so aufgeführt hat und ein solches Theater gemacht hat, für mich war das irgendwie nicht ganz logisch. Robin sein Verhalten seiner Mutter gegenüber und auch seiner Schulischen Leistung war für mich toll getroffen, reagiert wie ein normaler Teenie eben. Ich fand das Robin seine Mutter sehr entspannt war und ihren Sohn sehr vertraut hat, daher hat es mich schon etwas geschockt wie sie von einer entspannten Mutter zu einer Helikopter Mutter geworden ist, ich empfand sie sehr unsympathisch in diesen Szenen. Sie hat leider Robin nie alles erzählen lassen und das fand ich nicht gerecht, hätte gehofft das sie in dieser Hinsicht anderes ist und ihrem Sohn mehr vertraut und ein normales Gespräch mit ihm führen kann ohne ihn Hausarrest zugeben und ihn zu drohen das die Nachbarin Babysitter spielt. Ich fand Robin seine Entwicklungen toll!! Endlich hat er seinen Beziehung zu Conner (GF) beendet, nachdem jener ein zweites mal zuschauen wollte, wie seine Freunde Robin zusammen schlagen. Ich fand es toll, das Drag Robin soviel vertrauen geschenkt hat, endlich diese "Beziehung" zu beenden und endlich seine wahre Liebe zu finden. Mir hat diese Entwicklung toll gefallen, auch die Beziehung die sich zwischen seinen neuen Mitschüler und ihm ergeben hat. Ich fand es einfach toll wie sich die beiden Blind vertraut haben, obwohl sie sich nicht gekannt haben. Es war einfach vom ersten Augenblick wie geschaffen. Für mich war das Ende wirklich toll. Robin hat seine erste Show toll überstanden und die Freundschaftskrisen sind dadurch wieder bereinigt und alles ist wie früher. Allerdings hätte ich gerne (wie oben erwähnt) gerne noch 1-2 Szenen mehr gehabt, die sich mit dem Thema der Freundschaftskrise befassen, das ist aber meine Meinung. Ich gebe den Buch 4 Sterne ⭐️
5 Sterne
Dieses Buch ist absolut empfehlenswert, gerade für junge Erwachsene. Es werden so viele wichtige Themen rund um das Thema LGBTQIA+ angesprochen und erklärt. Die Gefühlswelt eines jungen Mannes wird detailliert aufgeführt, der neben dem Schul- und Unistress sich auch noch mit dem Thema Selbstfindung auseinandersetzen muss. Sein Freund hat sich noch nicht geoutet und ihr Liebesleben ist ein ständiges Versteckspiel, welches ihn zusätzlich belastet. Die Drag Queens sind für ihn eine Erleuchtung, aber um selbst diesen Schritt zu gehen, braucht man viel Mut und Unterstützung. Das Buch nimmt den Leser mit auf eine Achterbahn der Gefühle. Man fiebert und leidet mit Robin mit und sieht ihn immer mehr an sich selber Glauben und wachsen. Dieses Buch macht einfach Spaß zu lesen.
Ich habe bisher kein Buch aus dem LGBTQ+ Bereich gelesen und war sehr gespannt, wie ich damit zurecht kommen würde. Wir lernen Robin kennen, der für seinen Traum am College alles gibt. Unbedingt möchte er eine Ausbildung als Tänzer machen. Doch es kommt, wie es kommen muss: es hagelt nur Absagen. Ohne Plan für die Zukunft muss er sich auf den Weg zu sich selbst machen... Dieses Buch hat mir wirklich gut gefallen. Ich hatte keinerlei Probleme damit, mich in die Liebesgeschichte einzufinden, was mich positiv überrascht hat. Die Geschichte ist für eine etwas jüngere Zielgruppe (ca. ab 14 Jahre) gedacht, wodurch mir die Sprache an einigen stellen zu jugendlich erschien. Robin macht in seinem Leben nicht alles richtig, verheimlicht Dinge und sagt öfter mal seine Meinung nicht. Das alles macht ihn aber authentisch. Es zeigt, wie es vielen Jugendlichen geht und dass diese Fehler ganz normal sind. Natürlich habe ich sein Verhalten nicht gut gefunden, aber es wurde ohne unnötiges Drama wieder aufgelöst. Generell finde ich, dass die Geschichte sehr gut ohne unnötiges Drama funktioniert und erzählt ist. Einen kleinen Kritikpunkt habe ich dennoch: an manchen Stellen hätte ich mir noch mehr Tiefgang gewünscht und eine Bindung zu den Protagonisten wollte sich auch nicht ganz einstellen. Ansonsten hat mir die Geschichte super gut gefallen, sie lässt sich leicht lesen. Gerade mit dem Thema Drag bin ich noch nie in Berührung gekommen. Es hat mir unglaublich viel Spaß gemacht, darüber zu lesen. Dieses Buch ist die perfekte Lektüre für einen Sommertag!

Ich hatte mich sehr auf die Geschichte von Robin gefreut, da sie wirklich vielversprechend klang. Ich finde Drag und alles was dazu gehört sehr spannend und interessant, aber ich habe bisher noch kein Buch über dieses Thema gelesen und kenne mich bisher auch noch nicht so gut in dem Gebiet aus und war deshalb umso gespannter. Robin Coopers Traum zerplatzt mit einer weiteren Absage eines Colleges, an dem er sich beworben hat. Für ihn bricht die Welt zusammen, sein größter Traum an der Schauspielschule zu studieren verpufft wie eine Rauchwolke. Zumindest in seinen Augen. Aber nicht nur, dass er keine Ahnung hat was er mit seinem Leben anstellen soll macht ihm zu schaffen, sondern auch sein Freund. Sein GF.GF steht für geheimer Freund so nennt Natalie, seine beste Freundin, seinen Freund Connor. Denn die Beiden sind zwar zusammen, aber Connor ist nicht geoutet und auch ihre Beziehung ist ein großes Geheimnis. Connor bekennt sich nicht offen zu ihm, er hat nicht nur eine schwierige Familie, sondern auch homofeindliche Freunde. Robin ist wirklich sehr gutmütig zu ihm, denn man sollte sich erst dann outen, wenn man dazu bereit ist. Aber Connor und Robin sollen nicht einmal miteinander reden und das alles macht Robin mehr zu schaffen, als er anfangs denkt. In den ersten 100 Seiten geht es viel darum zu erfahren wer Robin ist und was ihn ausmacht. Wer sind seine Freunde und wie ist die Beziehung zwischen Robin und seinem Mum? Wer ist Connor und wie haben sich die Beiden kennengelernt? Manchmal war es mir in den ersten 100 Seiten schon etwas zu dramatisch, vor allem die Sache mit der Absage der Schauspielschule war etwas extrem. Natürlich verstehe ich, dass Robin sehr niedergeschlagen ist, da sein Traum geplatzt ist und sein Verhalten bis zu einem gewissen Grad wirklich nachvollziehbar ist. Allerdings war es in meinen Augen zu extrem und zu dramatisch, da es ja dennoch weitere Möglichkeiten gibt und er sich auch einfach nächstes Jahr wieder bewerben könnte. Aber er ist einfach zutiefst getroffen und niedergeschlagen. Deshalb will er seinen 18. Geburtstag eigentlich auch gar nicht feiern, er hat keine Lust rauszugehen um irgendetwas zu machen, er möchte einfach nichts tun und seiner Trauer nachgehen. Aber als Natalie vorschlägt an seinem 18. Geburtstag in eine Drag Show namens „Dragcellence“ zu gehen ist er hell auf begeistert. Denn eine seiner liebsten Shows ist „RuPaul’s Drag Race“. Er ist ein Fan von der Show hat aber noch nie eine Drag Queen live gesehen, sondern nur im Fernsehen und deshalb ist die Show für ihn ein wahres Erlebnis. Vor allem aber eine Drag Queen hat es Robin angetan ihr Name ist Kaye Bye. Auch Tage nach seinem unvergesslichen Geburtstag in der Gay Bar mit der Drag Queen Show kann Robin einfach nicht aufhören an Kaye Bye zu denken. Außerdem merkt er schnell, dass er genau das auch machen möchte. Auf der Bühne in Kleidern, Make-up und Perücke stehen und singen. Robin möchte eine Drag Queen werden. Bei seinem nächsten Besuch im Entity, der Gay Bar, meldet ihn Natalie ohne seinen Wissens für den Karaokeabend an, der an diesem Abend stattfindet. Robin ist erst einmal ziemlich überrumpelt, weil er sich nicht vorbereiten konnte, aber gleich vor versammelter Mannschaft singen soll. Deshalb geht er nach draußen um sich dort in Ruhe einzusingen, sich vorbereiten zu können und auch ein wenig der Nervosität loszuwerden, die sich in ihm gesammelt hat. Doch draußen trifft er ausgerechnet auf Connor, der ihm deutlich zu verstehen gibt was er von seinem bisschen Make-up im Gesicht hält und dann kommen auch noch Connors Freunde. Doch Seth, der neu an der Schule ist und mit seinen Freunden zusammen in die Bar gekommen ist, kommt Robin zur Hilfe bevor schlimmeres passieren kann. Robin versetzt Connors Verhalten einen Dolch in die Brust und dennoch gibt es auf der Bühne mehr oder weniger sein Bestes. Aber dadurch, dass er so aufgewühlt ist und sich nicht vorbereiten konnte, endet sein Auftritt in einer Katastrophe zumindest in Robins Augen. Deshalb rennt er nach draußen und weint. Doch auch wenn der Abend ein Desaster war, wird er für Robin unvergesslich, als er Kaye Bay trifft. Erst erkennt er in ihm nur den Techniker in gewöhnlichen Klamotten, aber dann merkt er, dass er die Person vor sich stehen hat, die in ihm dem Traum der Drag Queen erweckt hat. Und dann lädt Dieser Robin ein Morgen wieder zu kommen, damit die Beiden über Make-up, Drag und vieles mehr quatschen können. So kommt es, dass Kaye Bye Robins Drag Mother wird. Eine Drag Mother ist eine Person, die einer aufstrebenden Queen auf ihrem Weg begleitet, ihr Tipps und Tricks gibt und vieles mehr. Kaye Bye zeigt Robin alles was er über Make up, Klamotten und Drag im allgemeinen wissen muss. Was mir wirklich gut gefallen hat ist, dass diese Geschichte wirklich einiges erklärt und auch über das Thema aufklärt. Hinten im Buch gibt es auch noch ein Glossar mit Drag Begriffen, die man vielleicht noch nicht kennt. Aber es gibt auch eine Liste mit Drag Queen Namen, die erklärt werden. Denn viele Drag Queen Namen sind popkulturelle Referenzen und/ oder Wortspiele. Kaye Bye zum Beispiel steht für Okay, Bye (okay tschüss) was ihre Charakterart widerspiegelt. Es ist wirklich schön Robin dabei mitzuverfolgen wie er seinen Weg als Drag Queen geht und sich selbst findet. Allerdings war es mir teilweise einfach zu viel Drama. Man hätte viele Dinge schnell und einfach mit einem Gespräch klären können, da einiges wirklich sehr unnötig war. Teilweise habe ich das Drama auch gar nicht verstanden oder nachvollziehen können. Aber dennoch habe ich die Reise von Robin sehr genossen, da man wirklich viel lernen und erfahren konnte. Das wird definitiv nicht mein letztes Drag Queen Buch gewesen sein, da ich das Thema wirklich faszinierend finde. Außerdem ist die Show „RuPaul’s Drag Race“ sofort auf meine Watchliste gewandert und ich freue mich schon sehr sie zu sehen. Wie gesagt war mir manchmal das Drama etwas zu viel oder aber auch die Art wie Menschen geredet, gehandelt oder gesprochen haben fand ich manchmal etwas zu viel. Aber dennoch wird mir die süße Geschichte von Robin noch lange im Gedächtnis bleiben. Das war das Debüt des Autors und ich hoffe, dass man noch mehr von Ihm lesen wird. Ich finde man hat teilweise auch einfach gemerkt, dass der Autor weiß wovon er da gerade schreibt, denn George Lester ist selbst eine Drag Queen namens That Gurrrl. Der Schreibstil des Autors ist wirklich sehr angenehm gewesen und durch die lockerleichte Art kam man wirklich sehr schnell durch das Buch. Fazit: „In all seinen Farben“ von George Lester ist nicht nur eine informatives, sondern auch ein sehr humorvolles und süßes Buch. Ich habe die Geschichte wirklich genossen, aber teilweise war es mir persönlich einfach zu viel des Guten und zu dramatisch, da man das meiste unnötige Drama durch ein klärendes Gespräch verhindern hätte können. Ich hoffe sehr, dass wir von dem Autor noch mehr Geschichten lesen werden, denn Drag Queen Stories gibt es leider viel zu wenige. „In all seinen Farben“ ist eine süße und informative Geschichte über Drag Queens, aber auch über Themen wie Liebe, Freundschaft, Mobbing und Selbstfindung. 4⭐️ von 5⭐️
Zunächst einmal war das mein erstes LGBTQIA+ Buch und ich war sehr gespannt es zu lesen. Ich liebe einfach was für ein tolles Verhältnis Robin zu seiner Mutter in diesem Buch hat, die beiden sind einfach nur mega süß und erinnern mich total an meine Mutter und mich, wir beiden verstehen uns auch sehr gut. Die Story nimmt direkt an Fahrt auf, was ich sehr gut fand, da man direkt weiß worum es gehen wird und in welche Richtung das ganze geht. Ich bin ja ein Fan von RuPaul’s DragRace, weshalb ich mich sehr über die Story und die ganzen Relations gefreut habe und einfach immer direkt ein Bild zur passenden Situation im Kopf hatte.. 🥰 Ebenfalls fand ich auch einfach alle Freunde mega supportive und auch einfach toll, dass es um andere Orientierungen ging und es nicht nur bei einer blieb. Die Grease Relations zwischendurch fand ich auch ganz erfrischend, da ich den Film auch einfach nur mega toll finde und er auch einfach super in die Story gepasst hat. Insgesamt fand ich das Buch unglaublich toll und bin froh, dass es dieses tolle End bekommen hat und man nicht enttäuscht wurde. Ich kann es einfach jedem empfehlen zu lesen.
Leider habe ich etwas ganz anderes von diesem Buch erwartet. Meine Vorstellung nach dem Klappentext: Eine Geschichte über Selbstliebe und -findung und interessante Einblicke in das Leben einer Drag-Queen. Was ich bekam: einen sehr süßen Protagonisten, der sowohl von seinen besten FreundInnen als auch seiner Mutter total unterdrückt und schlecht behandelt wird. Ich scheine mit meiner Meinung eher alleine zu sein, wenn ich mir andere Rezensionen anschaue. Trotzdem möchte ich meine Punkte konstruktiv und sachlich aufführen, deshalb here we go: Erstmal zum Positiven: - Ich mochte Robin tatsächlich sehr gerne. Er war super sympathisch und seine Probleme und Gefühle sehr nahbar. Seth und Kaye habe ich auch sofort in mein Herz schließen können - Alles, was mit Drag, Diversität und Homophobie zu tun hatte fand ich sehr gut mit eingebaut und auch super authentisch und wichtig. Diese Dinge haben das Buch für mich wirklich lesenswert gemacht. Und nun meine Kritik: - Leider kam mir der Drag-Aspekt in diesem Buch ein bisschen zu kurz. Ich hätte gerne mehr über die Personas erfahren, bzw. mehr über den Weg zur Drag-Queen. So wie der Klappentext es angeteasert hat. Leider war alles, was mit Drag zu tun hatte sehr oberflächlich und kurz gehalten. - So ziemlich alle Beziehungen in diesem Buch haben auf mich einen sehr toxischen Eindruck gemacht. Besonders Natalie hat für mich Werte vermittelt, die in einer Freundschaft eher weniger verloren haben. „Warum hast du nie Zeit wenn ich dich brauche?“ „Ich bin froh darüber, weil ich jetzt [Entscheidungen treffen kann] ohne deine zarten Gefühle zu verletzen“ „Ich könnte kotzen wenn ich noch einmal höre, dass dein Leben in Trümmern liegt“ Meiner Meinung nach unterstützt man FreundInnen, wenn sie sich aus einer schwierigen Phase kämpfen, anstatt sie ichbezogen zu nennen und solche Kommentare zu droppen, nur weil der beste Freund sich auf sich und sein Leben fokussiert. - Ein großer Kritikpunkt: Im Hörbuch zu dem Buch, in das ich oft reingehört habe, werden alle queeren ProtagonistInnen mit einer total lächerlich verzogenen Stimme repräsentiert. Ich finde, Sexualitäten durch das verstellen von Stimmen nachzuahmen absolut problematisch! Da die Rezension vermutlich sonst ein zu großes Ausmaß nimmt komme ich mal zu meinem Fazit: Trotz der vielen Kritikpunkte hat mich das Buch interessiert und viele Stellen waren sehr unterhaltsam und andere machen wiederum auf wichtige und problematische Themen unserer Gesellschaft aufmerksam! Ihr solltet euch am Besten selbst ein Bild davon machen
[Ein Exemplar dieses Buches wurde mir im Austausch gegen eine ehrliche Rezension vom Verlag zur Verfügung gestellt.] CN: Queerfeindlichkeit, Gewalt, queerfeindliche Slurs ("Schw*chtel"), toxische Beziehung Was ich mochte: - Es war sehr interessant, durch das Buch einen Einblick in die Drag Szene bekommen zu können! Besonders mochte ich, dass sehr deutlich gezeigt wurde, dass Drag nicht nur etwas für cis schwule Männer ist, sondern für alle. - Generell war die Geschichte sehr divers und sehr queer, was ich super fand! - Robin war ein toller Protagonist! Ich fand ihn sehr sympathisch und konnte mich beim Lesen sowohl mit ihm freuen als auch mit ihm mitleiden. - Die Liebesgeschichte fand ich wirklich süß. - Ich war am Anfang etwas besorgt wegen dem Subplot mit Connor, fand die Auflösung des Ganzen dann aber doch gut. Was ich nicht mochte: - Ich habe am Anfang eine Weile gebraucht, um mich an den Schreibstil zu gewöhnen. Das könnte aber natürlich auch an der Übersetzung liegen. - Manchmal hat das Tempo der Geschichte für mich nicht ganz gepasst. Einige Themen und Subplots hätten meiner Meinung nach mehr Zeit verdient, wohingegen andere ein bisschen zu ausführlich behandelt wurden. Ich empfehle das Buch allen Fans von RuPaul's Drag Race & Co. und allen, die Lust auf eine sommerliche queere Geschichte mit viel Drama haben!
Ein wundervolles Buch, das ich regelrecht verschlungen habe. Robins Geschichte ist so berührend und empowernd, dass ich dieses Buch am liebsten zur absoluten Pflichtlektüre machen möchte! George Lester hat einen wundervollen Roman abgeliefert, mit so viel Gefühl und Tiefe, mit kleinen Details geschmückt, die diese Geschichte, Robins Geschichte so besonders machen. Nicht einzigartig, sondern als Vorbild für alle, die ihren Platz in der Welt suchen. Und als Zufluchtsort, wenn die reale Welt einem über den Kopf wächst.
3,5⭐ Positives zuerst: mir hat das Thema super gefallen und auch die Art wie es geschrieben wurde. Außerdem habe ich am Ende fast Freudentränen geweint, weil ich so mitgefiebert habe Was mir nicht so gefallen hat: mir war allgemein etwas zuuuu dramatisch. Ja es läuft irgendwie alles kacke, aber diese Streitereien zwischen den Freunden und dass dann gleich eine Freundschaft gekündigt wird wegen solchen Kleinigkeiten oder die Reaktion der Mutter war mir dann doch etwas zu viel Drama. (Kritik am Hörbuch) Die weiblichen Stimmen waren mir viel zu schrill. Gerade Nathalie.... Ich konnte es kaum ertragen.
War nicht so ganz meins- aber für Leute die sich für Drag interessieren bestimmt!
Ich finde, das Buch ist gut geschrieben. Es geht leider fast durchgehend nur um Drag Queen und dies ist nicht so mein Ding. Aber trotzdem ganz gutes Buch... An alle die sich für solche Themen interessieren inkl LGBTQ* kann ichs wirklich empfehlen und ich glaube das Buch ist auch wichtig. Die Geschichte fand ich auch nicht der Hammer aber ich mochte die einzelnen Personen und die Handlungen waren immer gut verständlich 🤍🤍

In diesem Buch geht es um den jungen Robin der dabei ist sich selbst zu finden. Sein Leben läuft alles andere als gut und er weiß einfach nicht wie es weiter gehen soll. Sein großer Traum von der Schauspielschule ist geplatzt und sein Freund Connor kann oder will nicht zu ihm stehen. Das ist alles einfach zu viel und Robin weiß nicht wo ihm der Kopf steht. Bis seine Freundinnen ihn an seinem 18 Geburtstag mit zu einer Drag-Queen-Show schleppen. Denn an diesem Abend erkennt er dass das Leben manchmal andere Wege einschlägt wie geplant. . Ich habe dieses Buch als Hörbuch gehört und habe es geliebt. Es war eine wunderbare Story über Selbstfindung, Mut und Freundschaft. Es geht um die große Liebe und das Leben. Diese Geschichte hat mich nicht nur Unterhalten, sondern auch sehr stark berührt. Ich habe jede Sekunde genossen und kann das Buch nur empfehlen. Das ist eins der besten LGBTQ+ Bücher das ich bis jetzt aus diesem Genre gelesen habe. Ich kann es nicht in Worte fassen, ich kann nur sagen ihr solltet es Lesen ❤️ Von mir gibt es 5 Sterne.





















































